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DE60022987T2 - Fettsäurezusammensetzung, die wenigstens 80 Gew.-% EPA und DHA enthält - Google Patents

Fettsäurezusammensetzung, die wenigstens 80 Gew.-% EPA und DHA enthält Download PDF

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DE60022987T2
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Hajime Shibuya
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Pro Aparts Investimentos e Consultoria Ltda
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fettsäurezusammensetzung, die wenigstens 80 Gew.-% 5,8,11,14,17-Eicosapentaensäure (EPA) und 4,7,10,13,16,19-Docosahexaensäure (DHA) (alle Doppelbindungen cis) oder ihre Derivate enthält, wobei das Verhältnis zwischen EPA und DHA zwischen 0,9 und 1,5 ist und andere ω-3-C20, -C21- und -C22-Säuren weniger als 3 % ausmachen, und ihre pharmazeutische Verwendung.
  • In den 1970-igern brachten Bang, Dyerberg und andere Autoren die möglicherweise nützlichen Vorteile einer Ernährung bzw. Diät, die eine Quelle von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die die Fischöle enthält, zur Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Gemeinde (H.O. Bang et al., Lancet 1, 1143, 1971; J. Dyerberg et al., Am. J. Clin. Nutr. 28, 958, 1975).
  • Beim Untersuchen einer Bevölkerung von Grönland-Eskimos stellten sie fest, dass, obwohl deren Ernährung vergleichsweise säurereich und kohlenhydratarm war, die Häufigkeit einer cardiovaskulären Erkrankung im Vergleich mit den anderen Bevölkerungen und in der wissenschaftlichen Auffassung der Zeit sehr gering war.
  • Unter geringfügigen symptomatischen Befunden wurde durch serologische Tests festgestellt, dass die Eskimos Plasmaspiegel der Gesamtlipide, des Cholesterins, der Lipoproteine und der Triglyceride hatten, die niedriger waren als diejenigen in Dänemark lebender Eskimos, die als Referenzgruppe herangezogen wurden.
  • Auf der Basis einer tief gehenden Analyse des lipidischen Bildes ("lipidic picture") wurde angenommen, dass die Unterschiede den hohen Leveln mehrfach ungesättigter ω-3-Fettsäuren zugeordnet werden könnten, die aus der Ernährung der Eskimos herrühren, die tatsächlich hohe Mengen von Fetten, alle marinen Ursprungs (Fischöle), die hohe Konzentrationen solcher Säuren enthalten, zu sich nahmen. Es wurde auch der Schluss gezogen, dass die Unterschiede nicht-genetischen Ursprungs sein könnten, weil die Eskimos, die nach Dänemark umzogen und dazu gebracht wurden, eine eher dem westlichen Typ ("western type") entsprechende Ernährung zu sich zu nehmen, die reicher an gesättigten Fetten ist, eine Häufigkeit einer cardiovaskulären Krankheit zeigten, die derjenigen in Dänemark geborenen und aufgewachsenen Eskimos ähnli cher war (J. Dyerberg et al., Dan. Med. Bull. 24, 52, 1977; J. Dyerberg et al., Lancet 2, 117, 1978, ibid 2, 433, 1979).
  • Da die cardiovaskuläre Pathologie in allen Ländern die häufigste Sterblichkeitsursache ist, und sogar noch mehr als die Tumorerkrankung, ist es offensichtlich, dass solche Befunde eine enorme Zahl von Studien und Forschung während der folgenden Jahrzehnte hervorbringen konnten, mit dem höchsten Engagement der gesamten wissenschaftlichen und pharmazeutischen Welt.
  • Ein weiterer Zweck solcher Studien war es, den Umfang der möglichen Wirkungen von ω-3-Fettsäuren neben der Kontrolle der Homöostase des lipidischen Musters ("lipidic pattern") und der Atherosklerose (Bang, Dyerberg, etc., oben genannt) zu überprüfen, auch auf metabolisch-vermittelte Krankheiten, wie Bluthochdruck (R. Lorenz et al., Circulation 67, 504, 1983; J.Z. Mortensen et al., Thromb. Haemost., 50, 543, 1983), Tumorerkrankung (R.A. Karamali et al., J. Nat. Cancer Inst. 75, 457, 1984), Diabetes, rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Psoriasis etc. sowie auf die beteiligten Wirkungsmechanismen, die gewöhnlich zu der Wirkung aller C20-Eicosanoide in Bezug stehen, und deren Metaboliten (Prostaglandine, Prostacycline, Thromboxane, Leukotriene).
  • Die Ergebnisse solcher Studien brachten zahlreiche und wichtige Erkenntnisse über die Wirkungen von ω-3-Säuren hervor, aber die Forschungen auf diesem Gebiet müssen sicherlich weiter vertieft werden, weil die meisten solcher Studien schwere Mängel aufweisen, wie in Übersichtsartikeln über die verfügbaren Studien unterstrichen wird (H.R. Knapp et al., Proceeding of AOCS Short Course on polyunsaturated fatty acids and eicosanoids, Hrsg. W.E.M. Lands, Seiten 41–55, American Oil Chemists Society, K. Bønaa, Tidskr. Nor. Laegeforen, N.28, 1987, 2425-8).
  • Wir denken, dass unglücklicherweise zu viele solcher Studien über die "Fischöle" als solche oder einfach raffinierte oder alternativ über die sogenannten ω-3-Säuren durchgeführt wurden, als wären diese einzelne Einheiten oder "einfache" Gemische oder immerhin gut reproduzierbare Gemische, es wurde auch aufgrund der extremen Schwierigkeit der Aufreinigung solch komplexer Gemische und/oder der Isolation der aufgrund ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften untereinander extrem ähnlichen Einzelkomponenten notwendig dies zu tun: all dies hat – mit nur wenigen Ausnahmen – das Erkennen und Definieren der Wirkungen der Einzelkomponenten behindert. Zum Beispiel wurde die Wirkung von Fischölen beim Verhindern von Atherosklerose oder Hyperlipidämie, wie von Dyerberg et al. (siehe oben), von Casali et al., J. Surg. Res. 40, 6, 1986; von Weiner et al., N. Engl. J. Med., 315, 841, 1986; von H.R.Davis et al., Artheriosclerosis 7, 441, 1987; geltend gemacht wurde, von J.Thiery et al., Atherosclerosis 63, 53, 1987 bestritten.
  • In ähnlicher Weise wurde die Wirkung auf die Koronarerkrankung durch D. Kromhout et al., N. Engl. J. Med. 312, 1205, 1985 und durch R.B. Shekelle et al., N. Engl. J. Med. 313, 820, 1985 bewertet und dann durch S.E.Vallset et al., N. Engl. J. Med. 313, 820, 1985 und von J.D. Curb et al., N. Engl. J. Med. 313, 821, 1985 bestritten.
  • Andererseits, wie auch in dem italienischen Patent Nr. 1,235,879 bewiesen, wurde auch die Eicosapentaensäure (EPA), die als wichtigste der marinen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zu der ω-3-Reihe gehört (siehe unten), betrachtet wurde, als frei von jeglicher signifikanten Wirkung auf Bluthochdruck erkannt (in: Prostaglandins, Band 32 (2), 179, 1986; Terano et al., Atherosclerosis 46, 321, 1983; Yoshida et al., Artery 14, 295, 1987; Yin et al., Clin. Exp. Pharm. Phys. 15, 275, 1988).
  • Über einige andere Unstimmigkeiten könnte berichtet werden.
  • Als Schlussfolgerung brachten viele Literaturdaten, die erklärt wurden, als ob sie von konstanten Zusammensetzungen erhalten wären, gegensätzliche Schlussfolgerungen und große Verwirrung hervor.
  • Tatsächlich ist die Zusammensetzung von Fischöl bezüglich der Zahl und Struktur der Fettsäuren, aus denen es besteht, sehr komplex. Eine erste Klassifizierung unterteilt solche Säuren in gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Säuren, innerhalb jeder Klasse gemäß der fortschreitenden Zahl der Kohlenstoffatome (gewöhnlich von C14 bis C22) und in dem Fall der mehrfach ungesättigten Säuren gemäß der Anzahl der Doppelbindungen. Bezüglich spezifischer Säuren setzt sich die Zusammensetzung der meisten marinen Spezies aus mindestens 6 bis 10 Hauptfettsäuren zusammen.
  • Das Verwenden der Konvention X : Y ω : z (oder N : z), wobei X die Zahl der Kohlenstoffatome der Säurekette, Y die Zahl der Doppelbindungen und z die Positionsnummer des ersten Kohlenstoffatoms ist, das an der Doppelbindung beteiligt ist, beginnend vom endständigen Methyl (ω oder n) der Kette, sind die häufigsten Fettsäuren C14:0, C16:0 unter den gesättigten, C16:1 ω-6, C18:1 ω-6 unter den einfach gesättigten, C20:5 ω-3 (Eicosapentaensäure, EPA) und C22:6 ω-3 (Docosahexaensäure, DHA) unter den mehrfach ungesättigten Säuren (R.G. Ackman, Fatty acid composition in fish-oils. In: Nutritional Evaluation of Long Chain Fatty acids; S.M. Barlow und M.E. Standsby Hrsg., S. 25–78, 1982, Academic Press, New York, N.Y.).
  • Diese Komponenten summieren sich insgesamt häufig bis auf 80 bis 85 %, aber zusätzlich berichtet die Literatur über viele andere Nebensäuren, jede in einer veränderlichen Menge von Spuren bis zu wenigen Prozent, und insgesamt bis etwa 50 und jedenfalls immer in der Ordnung zahlreicher Zehner, gemäß der marinen Spezies und anderer individueller, Umgebungs- und biologischer Faktoren.
  • In dieser Situation ist es nicht überraschend, dass verschiedene Fischöl-Präparate, wahrscheinlich im Zusammenhang mit den verschiedenen Ansätzen, widersprüchliche Ergebnisse (siehe obige Literatur) oder sogar gegensätzliche klinische Wirkungen erzielen (siehe Wirkungen auf Restenose, die auf Koronarangioplastie folgt: G.J. Dehmer et al., N. Engl. J. Med. 318, 733, 1988; L.E.Grigg et al., J. Am. Coll. Cardiol. 13, 665, 1989; G.J. Reis et al., Lancet, 2, 177, 1989).
  • Auch stellen die Präparate, die sich gemäß der allgemeinen Definition aus "angereicherten" ω-3-Säuren zusammensetzen, eine unannehmbare Verallgemeinerung dar, weil es keine Demonstrationen gibt, dass sie in irgendeiner Weise biologisch äquivalent sind. Es ist im Gegenteil bekannt und dokumentiert, dass sogar eine kleine Modifikation in der Zahl oder in der Position einer einzelnen Doppelbindung oder in der Zahl der Kohlenstoffatome die biologische Aktivität bzw. Wirksamkeit der Substanz in einer definierten Weise bedingen kann oder sogar eine ziemlich gegenteilige Wirkung hervorrufen kann, all dies außerhalb der gleichen Klasse von Säuren (z.B. mehrfach ungesättigte vs. einfach ungesättigte vs. gesättigte Säuren oder ω-3- vs. ω-6-Säuren), aber auch innerhalb der gleichen Klasse von Säuren, z.B. zwischen den verschiedenen ω-3-Säuren.
  • Siehe z.B. die Wirkungen von Arachidonsäure C20:4 ω-6, die durch die Wirkung von Cyclooxygenase zu Eicosanoiden führt, die insgesamt mit vasokonstriktiver und pro-aggregierender ("pro-aggregating") Aktivität bzw. Wirksamkeit ausgestattet sind, im Gegensatz zu den Wirkungen, die mit EPA C20:5 ω-3 erhalten werden, die sich dadurch unterscheidet, dass sie nur eine Doppelbindung mehr hat (A.Bonanone et al., Trombosi & Aterosclerosi 1, 5, 1990); siehe DHA C22:6 ω-3, die einen sehr hohen Tropismus für einige Gewebe zeigt (Netzhaut, Hoden, etc.) und insbesondere für das Nervensystemgewebe (Hirngewebe, wo sie 20 bis 40 % des Phospholipidgehalts darstellt) und die gegenwärtig die Basis spezieller Studien über bedeutende Pathologien ist, wie Demenz, Lernstörungen, etc., ein Bild, das ziemlich verschieden von demjenigen für EPA C20:5 ω-3 ist (A. Leaf et al., N. Engl. J. Med. 318. 549, 1988; M.Neuringer et al., Nutr. Rev. 44, 285, 1986); siehe Linolensäure C18 : 2 ω-6, die in der Lage ist, eine signifikante Abnahme von Cholesterinämie zu induzieren im Unterschied zu anderen Säuren der ω-6-Reihe (M.S. Brown et al., Science 232, 34, 1986; J. Shepherd et al., J.Lipid. Res. 21, 91, 1980); etc.
  • Um abzuschließen: Mit Ausnahme von vergleichsweise wenigen Studien, die mit ausreichend definierten Zusammensetzungen mehrfach ungesättigter Säuren durchgeführt wurden, die die Hauptkomponenten von Fischölen betrafen und – da reichlicher vorhanden – leichter isoliert wurden als EPA und DHA, ist es nicht möglich, der erhaltenen Ergebnisse und dann der tatsächlichen Wirksamkeit solcher Mischungen und nicht einmal der Reproduzierbarkeit ihrer Wirkung sicher zu sein.
  • Auch die verallgemeinernde Erwähnung von ω-3-Säuren und die Bewertung ihrer umfassenden biologischen/klinischen Wirkungen – als ob alle Komponenten dieser Klasse äquivalent sein sollten – erscheinen uns ziemlich unannehmbar und müssen erneut bewertet werden.
  • Ein typisches Beispiel ungerechtfertigter Verallgemeinerung wird durch das italienische Patent 1,235,879 dargestellt. Dieses Patent beansprucht eine Fettsäurezusammensetzung, die mindestens 80 Gew.-% von ω-3 mehrfach ungesättigten Säuren umfasst, wobei EPA und DHA – in dem Verhältnis von 1 : 2 bis 2 : 1, d.h. zwischen 0,5 und 2 – mindestens 75 % ausmachen und andere ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren mindestens 3 % ausmachen. Andere Ansprüche betreffen Zusammensetzungen, die mindestens 90 % (oder 95 %) von ω-3-Säuren umfassen, wobei EPA und DHA mindestens 85 % (bzw. 90 %) ausmachen, während andere ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren mindestens 4,5 Gew.-% ausmachen. Wir glauben, dass solche Ansprüche, wie ausgedrückt, ziemlich vieldeutig bzw. unklar sind, weil sie dazu führen, dass gedacht wird, andere ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren seien mit der gleichen Aktivität bzw. Wirksamkeit wie EPA und DHA ausgestattet, was nicht eindeutig gezeigt wurde, da sie niemals, entweder als reine Produkte isoliert wurden oder auf ihre biologischen, pharmakologischen und klinischen Wirkungen hin getestet wurden, und sie (die Ansprüche) dann dazu führen, dass gedacht wird, dass sie (die anderen ω-3-Säuren) einen relevanten Beitrag zu der beanspruchten Zusammensetzung leisteten und dass letztendlich ihr Vorhandensein in einer Menge von mindestens 3 % oder bevorzugt 4,5 % oder mehr ein Vorteil sei, soweit die Reinheit und die Wirksamkeit der Zusammensetzung betroffen sind.
  • Wir denken im Gegenteil, dass solche Nebenkomponenten für alle Zwecke als Verunreinigungen betrachtet werden müssen und dass, da sie bereits in den natürlichen Fischölen vorhanden sind, ihr Vorhandensein in den beanspruchten konzentrierten Zusammensetzungen im Wesentlichen durch Schwierigkeiten bei der Isolierung verursacht ist, weil sie langkettige C20-, C21- und C22-Säuren und hoch ungesättigte Verbindungen (C20:4 ω-3, C21:5 ω-3, C22:5 ω-3) sind, die sich in einem chemisch-physikalischen Parameter von den benötigten EPA (C20:5 ω-3) und DHA (C22 :6 ω-3) nur wenig unterscheiden. Es kann tatsächlich in dem genannten Patent, Seite 10, Zeile 4 ff nachgelesen werden: andere ω-3-Säuren der Reihen C20, C21 und C22 werden mehr oder weniger in ihrer Ursprungskonzentrationen, z.B. 3 bis 5 Gew.-%, typischerweise mindestens 4,5 %, erhalten werden. Dann ist die besondere Säure C21:5 ω-3 normalerweise in Konzentrationen von mindestens 1,5 Gew.-% vorhanden und die Säure C22 : 5 ω-3 in einer Konzentration von etwa 3,0 Gew.-%.
  • Nach Beschreibung all dessen erdachten, fanden und untersuchten wir eine Zusammensetzung, die in einer viel schwerwiegenderen Weise eingeschränkt war und daher viel reproduzierbarer in ihren Komponenten und Wirkungen war, d.h. eine Fettsäurezusammensetzung, die wenigstens 80 Gew.-% von EPA und DHA (oder ihrer Derivate) umfasst, wobei das Verhältnis EPA : DHA innerhalb von 0,9 bis 1,5 liegt, vorzugsweise innerhalb von 1 und 1,4 und andere ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren weniger als 3 % sind.
  • Zusammensetzungen, die besonders bevorzugt sind, sind diejenigen, die wenigstens 85 % oder wenigstens 90 % oder wenigstens 95 Gew.-% EPA und DHA enthalten, immer mit dem oben beschriebenen Verhältnis und Gesamtgehalt von ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren. Die Derivate von EPA und DHA werden durch die C1-C3-Ester, vorzugsweise den Ethylester, oder zusätzlich durch die Salze mit Basen, die vom pharmazeutischen Standpunkt aus annehmbar sind, dargestellt.
  • Unter Verwendung der oben beschriebenen Zusammensetzung fanden wir zuerst eine vollständige Reproduzierbarkeit der biologischen Wirkungen und zeigten weiterhin ihre Wirksamkeit gegen schwache und gemäßigte Fälle von Hypertriglyceridämie, Hypercholesterinämie (mit Abnahme von VLDL- und Zunahme von HDL-Werten), systolischem und diastolischem Bluthochdruck und Hyperaktivität von Faktor VII der Blutgerinnung, d.h. gegen sogenannte cardiovaskuläre Risikofaktoren; darüber hinaus zeigten wir diese hohe Wirksamkeit bei den deutlichsten Formen von Hyperlipidämie und Bluthochdruck, wobei solche Zusammensetzungen in normalen Situationen ohne Modifikation der zugehörigen Parameter unter den physiologischen Werten ziemlich unwirksam sind.
  • Unter Verwendung der gleichen Zusammensetzungen fanden wir ebenfalls, dass sie einige Formen von Herzpathologien, wie Arrhythmie, Vorhofflimmern und/oder Kammerflimmern, hindern können und – aufgrund der besonderen Schwere dieser Pathologien – stellt dieses Ergebnis eine primäre Aufgabe der vorliegenden Erfindung dar.
  • Zusammen mit dem Herzfehler (Versagen beim Pumpen mechanischen Ursprungs) sind Herzprobleme vom elektrischen Typ wie Arrhythmie und Fibrillation die grundsätzlichen Todesursachen bei cardiopathischen Personen, sowohl primäre als auch sekundäre Komplikation nach dem Infarkt: das Interesse für die präventive und die therapeutische Verwendung der diskutierten Zusammensetzungen ist dann offensichtlich.
  • Die therapeutische Indikation in der primären und besonders der sekundären Prävention, bei den Patienten mit vorausgegangenem Myocardinfarkt, von Komplikationen bei den cardiopathischen Patienten ist dann folgerichtig, um die Probleme zu überwinden, die von der elektrischen Überreizbarkeit, von schweren Störungen bei der Zerstreuung der Erregung und von anderen Problemen mit der Schwelle der elektrischen Polarisierung von Myocard-Zellen (Arrhythmie, Fibrillation) herrühren, und um das Sterblichkeitsrisiko, insbesondere den sogenannten "plötzlichen Tod" ("sudden death"), zu verringern, der vor allem durch den plötzlichen und tödlichen Ausbruch einer Kammerflimmern-Krise verursacht wird.
  • Bezüglich der Fettsäurezusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung: Sie wird gemäß der allgemeinen Vorgehensweisen, die im wesentlichen in der Literatur bekannt sind, erhalten, aber offensichtlich unter Verwendung einiger Vorsichtsmaßnahmen, die absolut wesentlich für den gewünschten Zweck sind. Zu aller erst wird das Fischöl hydrolytischen Verfahren unterzogen, z.B. durch alkoholisches Kaliumhydroxid und bei milden Versuchsbedingungen, um Schäden an der empfindlichen Struktur der mehrfach ungesättigten Komponenten zu vermeiden (Erhitzen bei gemäßigter Temperatur, Vorhandensein von Antioxidanzien, Inertatmosphäre etc.). Eine Alternative zur Verwendung von Kaliumhydroxid könnte die Verwendung von Li thiumhydroxid sein, die zu den entsprechenden Salzen der Fettsäuren führt, von denen die gesättigten oder weniger gesättigten Komponenten weniger löslich sind und abfiltriert werden können, wodurch eine erste Fraktionierung und Anreicherung des Gemischs mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren ermöglicht wird.
  • Während diese Vorgehensweisen direkt, über die korrespondierenden Salze, zu den Fettsäuren führen, wird die Zusammensetzung der Erfindung, dargestellt durch die Ester, insbesondere durch die Ethylester, durch direkte Veresterung, gegebenenfalls am Ende des Verfahrens zum Erhalten der konzentrierten Zusammensetzung, erhalten, oder vorzugsweise ist es möglich, mit der direkten Umesterung von Fischölen (anstelle der Hydrolyse) fortzufahren, die in der Gegenwart des geeigneten C1-C3-Alkanols, vorzugsweise Ethanol, und eines alkalischen Katalysators, z.B. Kaliumhydroxid selbst, oder sogar eines Säurekatalysators, wie H2SO4, ausgeführt wird.
  • Das Gemisch von Fettsäuren oder den korrespondierenden Estern wird dann zur Komplexbildung mit Harnstoff veranlasst, wobei eine solche Reaktion vorzugsweise in Ethanol oder sogar in Methanol durchgeführt wird. Es ist bekannt, dass Harnstoff unter bestimmten Bedingungen in hexagonalen Kristallen auskristallisiert, wobei Kanäle gebildet werden, die die geraden Ketten von Fettsäuren einschließen können. Es ist ebenfalls bekannt, dass Harnstoff im wesentlichen die gesättigten und/oder einfach ungesättigten Säuren und Ester einschließen und komplexieren kann, was zu einer Präzipitation des Komplexes führt, der dann filtriert wird, was es dann ermöglicht, das Gemisch zu fraktionieren und eine Zusammensetzung aus der Lösung zu gewinnen, die stark mit mehrfach ungesättigten Komponenten, wie EPA und DHA, angereichert ist.
  • Eine dritte wesentliche Phase zum Erhalten einer Zusammensetzung, die stark mit EPA und DHA angereichert ist, die oft, aber nicht notwendigerweise, als letzter Schritt der Vorgehensweise durchgeführt werden soll, besteht in einer Destillation des Gemischs, die gemäß allen dem Fachmann bekannten Techniken durchgeführt werden kann, aber immer unter Beachtung, dass bei verringerter Temperatur und verringertem Druck gearbeitet wird, so dass auch teilweise Abbaureaktionen (Isomerisierung, Polymerisation etc.) der mehrfach ungesättigten Strukturen vermieden werden.
  • Eine der Vorgehensweisen, die oft angewendet wird, ist die Molekulardestillation, die es ermöglicht, die Destillation auf einer dünnen Schicht aus öligem Material durchzuführen und mittels kontinuierlicher Materialzufuhr ein anhaltendes Erhitzen der gesamten Substanzmenge zu vermeiden.
  • Unnütz zu erwähnen, dass die Gesamtheit dieser Vorgehensweisen auch die Reinigung des Fischöls und der zugehörigen Fettsäuren von den üblichen verunreinigenden Substanzen, die im Rohöl vorhanden sind, seien sie marinen Ursprungs oder nicht (unverseifbarer Bestandteil, Cholesterin, Pestizide, Schwermetalle, Chlorkohlenwasserstoffe etc.) erlaubt. Eine Vorgehensweise in Übereinstimmung mit dem, was oben dargestellt wurde, ist die in dem italienischen Patent Nr. 1,205,043 beschriebene.
  • Wir haben jedoch festgestellt, dass es erforderlich ist, um die hier beanspruchte Zusammensetzung zu erhalten, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: ohne sie wäre es unmöglich, die gewünschte Konzentration und die gewünschten Verhältnisse von EPA und DHA zu erreichen, und die anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren auf unter 3 % zu beschränken. Diese letzteren wären sonst hinsichtlich der Ausgangszusammensetzung und hinsichtlich einer solchen 3 %-Grenzkonzentration erhöht (siehe tatsächlich das erwähnte italienische Patent 1,235,879: Seite 12, Zeilen 10–11 "eine solche Vorgehensweise erhöht nicht nur die einzelnen Säuren ..." ("such procedures not only increases the single acids.."); siehe auch die relevanten Werte von Tabelle 1 und Tabelle 2).
  • Wir wählen Fischöle aus, so dass die Zusammensetzung von ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren des Ausgangsmaterials nahe an den und vorzugsweise geringer als die Werte ist, die für die Endzusammensetzung gewünscht sind, wobei der Gesamtgehalt gewöhnlich geringer als 4 % und vorzugsweise geringer als 3 % ist.
  • Die am häufigsten vorhandene Säure ist oft C22:5 ω-3 (< 2,5 %), gefolgt von C21:5 ω-3 und C20:4 ω-3 (jeweils < 1 %), und anderen in Spuren.
  • Es ist bekannt, dass die Zusammensetzung von Ölen sowohl von der marinen Spezies als auch von einigen anderen Faktoren abhängt und dass sie gemäß Umwelt- und biologischen Ursachen variieren kann.
  • Zwei Hauptfaktoren sind die Ernährung des Fischs und der normale Metabolismus: Beide sind wichtig in der Synthese der gesättigten (20 bis 30 % der Gesamtheit) und von kürzeren einfach ungesättigten Säuren, während die einfach ungesättigten C20:1 und C22:1 und die langkettigen mehrfach ungesättigten Säuren hauptsächlich aus der Nahrung stammen. Kettenverlängerungs- und Entsättigungsmechanismen ("desaturation mechanism") spielen eine geringe Rolle.
  • Da sich die Nahrungsmittelvoraussetzung gemäß des Reproduktions- oder Wanderzyklus ändert, kann die Ernährung die Zusammensetzung von Depotfetten breit variieren. In ähnlicher Weise bedingt die Veränderung gemäß jährlicher Zyklen der Wassertemperatur, der Ströme etc. die Zusammensetzung und die Verfügbarkeit bei Fettsäuren des Phytoplanktons, der Invertebraten und der Crustaceen und dann der marinen Spezies, die sich direkt davon ernähren, sowie der räuberischen Spezies. Eine große Variabilität rührt auch von dem Fischgebiet und dem Typ der Wasser-Kultur-Herstellung her. In Abhängigkeit von diesen und anderen Parametern können sich die Öle der marinen Spezies bis zu 5- bis 10-fach bei den in geringer Menge vorhandenen Fettsäuren und bis zu 2- bis 3-fach bei denjenigen in höherer Menge ändern. Daher ist vom Hersteller ein striktes Überwachen erforderlich, mit strengen Analysen, die bei großen Mengen der extrahierten Öle gemacht werden, zu dem Zweck, eine ausreichend konstante mittlere Zusammensetzung zu erhalten. Trotz der Schwierigkeiten ist es durch eine sorgfältige Kontrolle möglich, ein Fischöl gemäß der oben definierten Spezifikationen zu erhalten.
  • Ein Öl, das oft mit den Anforderungen übereinstimmt, ist das Heringsöl, aber natürlich ist dies nicht streng erforderlich und ist nur als ein Beispiel erwähnt.
  • Wir haben festgestellt, dass die Verwendung einer gewissen Menge Harnstoff in Überschuss zu der Menge, die gewöhnlich eingesetzt wird und von der in der Literatur berichtet wird, um die gesättigten und einfach ungesättigten Komponenten zu entfernen und um zu einem Gemisch zu kommen, das mit mehrfach ungesättigten Säuren angereichert ist (3 Gew.-Teile hinsichtlich des Gemischs von Säuren oder Estern), z.B. die Verwendung von bis zu 1 bis 2 weiteren Gew.-Teilen, z.B. aufgeteilt in 1 bis 3 zusätzliche Komplexbildungsphasen, hilft dem Einschluss und dem Entfernen eines Teils der ω-3-C20-, -C21- und insbesondere -C22-Säuren, wobei ihr Vorhandensein in der konzentrierten Zusammensetzung verringert wird. In anderen Worten, während gewöhnlich anerkannt wird, dass Harnstoff spezifisch bei der Komplexierung der einfach ungesättigten und gesättigten Säuren ist, mit dem Ergebnis, dass alle anderen mehrfach ungesättigten Komponenten ihre Konzentration erhöhen (sowohl EPA und DHA als auch die oben erwähnten anderen Nebenkomponenten), stellten wir fest und verwendeten diese Feststellung, dass diese Eigenschaft nicht absolut ist. Der überschüssige Harnstoff kann daher auch die Säuren mit einem höheren Unsättigungsgrad einschließen, obgleich nur teilweise und mit zunehmend steigender Schwierigkeit von den Di-/Triensäuren zu den Tetra-/Pentaensäuren: Durch Verwendung eines vorangereicherten Gemischs von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist es möglich, eine signifikante Verringerung der ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren mit geringerer Unsättigung als EPA und DHA zu erhalten. Die Ausbeute von EPA und DHA ist nur leicht verringert, weil auch sie mäßig an dem Prozess zur Komplexbildung und dem Einschluss in den Harnstoff beteiligt sind. Ein bis drei solcher weiteren Behandlungen mit zusätzlichen eingeschränkten Mengen von Harnstoff (bis 1 bis 2 Gew.-Teile) werden in den üblichen Lösungsmitteln, wie Ethanol oder Methanol, und auch – sollte der Harnstoff bereits in der erforderlichen hexagonalen kristallographischen Form sein – sogar ohne jegliches Lösungsmittel ausgeführt.
  • Zu dem Zweck, die oben definierten Spezifikationen zu erreichen, verwendeten wir eine weitere Innovation: Wir stellten fest, dass die Säuren und die Ester, die mit dem höheren Unsättigungsgrad ausgestattet sind, Siedepunkte haben, die gerade ein bisschen niedriger sind als jene der weniger ungesättigten Komponenten der gleichen Länge und insbesondere als jene der gesättigten.
  • Der Unterschied des Siedepunktes, bereits wichtig, um sehr komplexe Gemische zu fraktionieren und sie mit Komponenten mit längeren Ketten und höheren Molekulargewichten anzureichern, wurde von uns als nützlich befunden, um den Gehalt an weniger ungesättigten Komponenten im Vergleich zu den mehr ungesättigten zu verringern, z.B. von C22:5 ω-3 im Vergleich zu C22:6 ω-3 (DHA) und von C20:4 ω-3 im Vergleich zu C20:5 ω-3 (EPA), so dass sich ergab, dass die ω-3-C20-, -C21- und -C22-Verbindungen in der Gesamtheit < 3 % waren. Auch ergab sich, dass die korrespondierenden Säuren/Ester der ω-6-Reihe einen verringerten Gehalt hatten.
  • Eine solche Vorgehensweise wird allgemein mit der Molekulardestillationstechnik angewendet, d.h., indem ein sehr hohes Vakuum, eine vergleichsweise niedrige Temperatur und kontinuierliche Zuführung angewendet werden, wird jeglicher Abbauprozess der mehrfach ungesättigten Strukturen, der durch extremes und anhaltendes Erhitzen verursacht wird, verringert, und, möglicherweise, indem eine Zweistufenvorrichtung ("double stage equipment") verwendet wird, die in nur einem Schritt die Trennung von letztendlich niedriger siedenden "Spitzen" bzw. "Köpfen" ("heads") der Destillation und höher siedenden, nicht destillierten "Ausläufern" bzw. "Schwänzen" ("tails") ermöglicht.
  • In Bezug auf die Verwendung der Zusammensetzungen der Erfindung stellten wir fest, dass ihre Wirksamkeit ähnlich zu derjenigen ist, über die in dem erwähnten italienischen Patent Nr. 1,235,879 berichtet wird, das sich insbesondere auf leichten Bluthochdruck (~ 150 mmHg) und auf Hypertriglyceridämie im allgemeinen bezieht, siehe Seite 7, Zeile 16 (> 2 mMol/l, wenig höher als 200 mg/dl), aber es ist vor allem bei den typischen Formen von Hypertriglyceridämie und Bluthochdruck familiären und genetischen Ursprungs offenkundig. Auch können solche Pathologien, wie in obigem Patent, als cardiovaskuläre Risikofaktoren definiert werden, jedoch ist es offensichtlich, dass der mit unserer Zusammensetzung erhaltene Befund unerwartet ist und mit ziemlich höherem therapeutischem und praktischem Wert ausgestattet ist. Die Studien mit unserer Zusammensetzung wurden insbesondere bei Personen mit Hypertriglyceridämie höher als 1000 mg/dl oder mit systolischem Druck höher als 170 mmHg und mit einmonatigen Behandlungen mit drei Weichgelatinekapseln täglich, wobei jede Kapsel 1 g der untersuchten Zusammensetzung enthielt, vertieft. Diese im Vergleich zu der in dem erwähnten italienischen Patent 1,235,879 (6 g täglich) verringerte Posologie ist sehr wichtig, um eine hohe Einhaltung der Patienten hinsichtlich der Einnahme höherer Mengen öliger Substanzen, die mit unangenehmen organoleptischen Eigenschaften ausgestattet sind (Geruch und Geschmack nach Fisch und Tendenz zum Ranzigwerden) und daher unangenehm für den Patienten sind, zu garantieren.
  • Die Verringerung der Therapiekosten, welche oft die Rückerstattbarkeit der Arzneimittel durch die nationalen Gesundheitsdienste ("National Health Services") einschränkt, ist bemerkenswert. Die therapeutischen Ergebnisse, insbesondere die Verringerung der Hypertriglyceridämie, sind ziemlich außergewöhnlich, während sich nie eine Verringerung der Blutspiegel unter diejenigen, die als physiologisch betrachtet werden, zeigte.
  • Die wichtigste Wirkung, die mit der untersuchten Zusammensetzung erhalten wurde, war ohnehin das Inhibieren schädlicher Situationen von Herzarrhythmie, die durch elektrische Überreizbarkeit ("electric hyperexcitability") von Myocyten und zu schweren Störungen bei der Zerstreuung der Erregung und in der elektrischen Leitung verursacht wurde, die wiederum durch verschiedene Faktoren, vor allem eine Situation örtlicher Hypoxie oder Anoxie, bewirkt durch eine Koronarblockade und einen Infarktzustand, hervorgerufen wurden. Um schnelle und hoch reproduzierbare Kontrollen durchzuführen, wurde die in vivo-Versuchstechnik mit verschiedenen Tierspezies, insbesondere bei Tieren von kleiner Größe, wie Maus und Ratte, bevorzugt: Es war daher möglich, eine breite Untersuchung ohne Risiken für den Patienten und unter Verwendung einer hohen Zahl von Tieren, so dass eine sorgfältige statistische Bewertung ermöglicht wurde, durchzuführen.
  • Techniken, die auf den visuellen Beobachtungen der Tiere basierten, um die elektrophysiologische Antwort des Myocardiums zu prüfen, wurden vermieden, da sie als zu subjektiv angesehen wurden. Ein angewandtes Verfahren verwendete Aconitin als arrhythmogenes Mittel und EKG als Messsystem, indem die Zeit bestimmt wurde, die für das Auftreten der initialen Herzarrhythmie und der ventrikulären Tachycardie erforderlich war. Die Tiere wurden mit der untersuchten Zusammensetzung und mit den Kontrolllösungen vor dem Herbeiführen der Arrhythmie, um die vorbeugende Wirkung zu überprüfen, und nach der Arrhythmie, um die therapeutische Wirkung zu überprüfen, behandelt. In Versuchen, die mit höheren Aconitindosen durchgeführt wurden, wobei die geringere Dosis 100 % Sterblichkeit der Tiere aufgrund der aufgetretenen kardialen Wirkungen herbeiführte, war es auch möglich, die Wirksamkeit unserer Zusammensetzung beim Verhindern des Todes des Tieres und/oder der Verlängerung seines Überlebens durch eine Stabilisierung der Myozytmembran und ihrer elektrischen Reizbarkeit und durch eine Verringerung der anderen Komplikationen, die durch den arrhythmischen Zustand bewirkt wurden, zu zeigen.
  • Ein anderes verwendetes Verfahren bestand darin, Arrhythmie und Kammerflimmern bei einer anästhetisierten Ratte hervorzurufen, indem ein ischämischer Zustand mittels Koronarligatur ohne irgendeine Verabreichung von arrhythmogenen Mitteln herbeigeführt wurde. Die untersuchte Zusammensetzung war auch beim Verhindern von Arrhythmien wirksam, die von einer Koronarreperfusion stammten.
  • In all diesen Versuchen wurde die Zusammensetzung sowohl auf parenteralem als auch auf oralem Weg verabreicht, aber für die klinische Verwendung kann auch jeder andere Weg, der eine systemische Absorption garantieren kann, verwendet werden, einschließlich der intravenösen, intramuskulären, subkutanen, rektalen, vaginalen Wege etc. und gegebenenfalls auch des topischen Wegs. In dem Fall der parenteralen Verabreichung kann die Fettsäurezusammensetzung als solche oder in der Form von Estern verwendet werden, vorzugsweise über langsame Infusion und in einer emulgierten und stabilisierten Formulierung oder in der Form eines wasserlöslichen Salzes und in jedem Fall unter Aufrechterhalten der erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen, die bei den anderen Lipidzubereitungen üblich sind und die offensichtlich immer bei der klinischen Verwendung erforderlich sind. Die klinische Verabreichung über den intravenösen oder intramuskulären Weg ist für eine akute Therapie aufgrund der Promptheit ihrer Antwort besonders nützlich. Die injizierbaren pharmazeutischen Formen umfassen Arzneifläschchen oder Phiolen, die 0,25 bis 5 g wirksamen Inhaltsstoff umfassen, bis hin zu Flaschen für eine langsame Infusion, die 5 bis 10 g oder mehr in 100, 250 und 500 ml von wässrigem/emulgierendem Lö sungsmittel in steriler Form enthalten. Aufgrund ihrer (der Zusammensetzung) hohen Verträglichkeit ist die Dosierung niemals ein einschränkender Faktor. Die anderen vorgesehenen Formulierungen werden gemäß der Praxis, die in der pharmazeutischen Technik üblich ist, hergestellt.
  • In jedem Fall ist der Verabreichungsweg, der für chronische oder sub-chronische Verwendung bevorzugt ist, der orale Weg, für den die pharmazeutische Formulierung mit Techniken und Exzipienten hergestellt werden kann, die konventionell für wirksame Inhaltsstoffe, die in öliger Form sind, angewendet werden, wie jene, die z.B. in Remington's Pharmaceutical Sciences Handbook, Hack Publ. Co., N.Y., USA beschrieben sind. Für die orale Verwendung ist die bevorzugte Formulierung für die ölige Substanz die in weichen Kapseln, insbesondere weiche Gelatine, aber auch harte Kapseln und Tabletten in einem festen Exzipiens, Emulsionen, Granulate in dispergierenden Exzipienzien, Tropfen, Sirupe etc., können verwendet werden. In der oralen Anwendung umfasst die einheitliche Dosis allgemein 250 bis 1.500 mg des Wirkbestandteils, vorzugsweise 500 bis 1.000 mg, und die tägliche Dosis ist gewöhnlich etwa 0,5 bis 5 g oder stärker bevorzugt 1 bis 3 g. Bei der oralen Verabreichung ist es auch nützlich zu zeigen, dass die therapeutische Antwort oft vergleichsweise langsamer ist, abhängig von der Absorptionszeit, wenn die Formulierung die freien Fettsäuren oder deren Salze enthält, die als solche biologisch aktiv bzw. wirksam sind; wenn sie im Gegenteil in der Form der Ester, insbesondere der Ethylester, verwendet werden, ist die Antwort noch langsamer, weil der Ester per se nur ein wenig oder überhaupt nicht wirksam ist und seine Wirksamkeit dann mit seiner Metabolisierungszeit, bis sich die relative Säure ergibt, verbunden ist. Die Verabreichung wird dann sogar noch mehr durch die subchronische oder jedenfalls wiederholte Verwendung konditioniert, so dass der Lipidpool jedes Gebiets mit physiologischen Derivaten gesättigt wird (Säuren, Glyceride, Phospholipide etc.), insbesondere das Kardialgebiet und die Zellen des Myocardiums.
  • Immer noch in Bezug auf die verschiedenen pharmazeutischen Formulierungen können diese offensichtlich, neben der Zusammensetzung der Erfindung und anderen Arzneimitteln in Kombination, die komplementäre bzw. ergänzende und/oder synergistische Aktivität bzw. Wirksamkeit haben, auch einen oder mehrere pharmazeutisch annehmbare Träger, die in der Technik gut bekannt sind, sowie Verdünnungsmittel, Bindemittel, Stabilisatoren, Tenside, Schmier- bzw. Gleitmittel und ähnliches, wie üblich und in pharmazeutischen Technik bekannt, umfassen. Hoch bevorzugt, bei Berücksichtigung des mehrfach ungesättigten Charakters der wirksamen Zusammensetzung, ist das Vorhandensein von Antioxidationsmitteln, wie Vitamin E (Tocoferol), As corbylpalmitat, Ascorbinsäure, Hydroxytoluol und ähnlichen Mitteln, sowie das Vorhandensein von Konservierungsmitteln, färbenden Bestandteilen, Aromen, Duftstoffen und anderen pharmazeutischen Mitteln. Solche Formulierungen können neben der pharmazeutischen Verwendung auch für die Verwendung in der Diätetik oder als Nahrungsintegratoren ("alimentary integrators") bestimmt sein. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch einige Beispiele, die jedoch keine einschränkende Absicht haben, besser veranschaulicht.
  • BEISPIEL 1
    • A. Zum Zweck des Vergleichs wurde eine 1 kg-Probe eines Gemischs von Fischöl mit der in Tabelle 1 dargestellten Zusammensetzung unter Stickstoff mit siedendem Ethanol und in der Gegenwart von konz. Schwefelsäure gemäß Beispiel 1 des US-Patents 5,130,061 behandelt. Nach der Umesterung und dem folgenden Abdestillieren des Ethanols, Extraktion mit Hexan, dem Verdampfen des Lösungsmittels unter Vakuum und der Doppelstufen-Molekulardestillation, gefolgt von einer Harnstoffbehandlung im wesentlichen in Übereinstimmung mit dem Verfahren von Beispiel 8, wurde ein Öl erhalten, dargestellt (Tabelle 1) durch: EPA + DHA (Ethylester) > 80 % (81,3 %), einem Verhältnis < 0,9 (0,77), verringert im Vergleich zu dem Ausgangsöl, und die Summe der anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren (Ethylester) >> 3,0 % (7,6 %).
    • B. Zum Zweck des Vergleichs wurde eine 1 kg-Probe eines Gemischs von Fischöl mit der in Tabelle 2 dargestellten Zusammensetzung mit Ethanol und einem basischen Katalysator umgeestert, um die korrespondierenden Ethylester zu ergeben; diese letzteren wurden durch Komplexbildung mit dem Harnstoff konzentriert und das Konzentrat wurde einer Molekulardestillation unterzogen, wie in den Ansprüchen 14 und 15 des italienischen Patents 1,235,879 beansprucht (aber nicht beschrieben), im wesentlichen in Übereinstimmung mit bekannten Vorgehensweisen der Literatur.
  • Es wurde dann ein Öl erhalten, dargestellt (Tabelle 2) durch: EPA + DHA (Ethylester) > 80 % (82,4 %), einem Verhältnis > 1,5 (1,65) und die Summe der anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren (Ethylester) >> 3,0 % (7,1 %).
  • Figure 00160001
  • BEISPIEL 2
  • A. Einfluss der Zusammensetzung des Ausgangsöls
  • Es wird ein Öl verwendet (in dem Fall Heringsöl), das durch einen vergleichsweise hohen Gehalt von EPA (18,2 %) und DHA (11,8 %) und durch einen eingeschränkten Gehalt an anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren, deren Summe 3,9 %, wie in Tabelle 3 dargestellt, ist, gekennzeichnet ist.
  • 1 kg Öl wird mit 2 l Ethanol in Gegenwart von 12 g Kaliumhydroxid (oder sogar Natriumethylat) behandelt und unter Rühren für 2 h unter Stickstoff gehalten, bis die Umesterung der Glyceride zu Ethylestern vollständig ist. Das Reaktionsgemisch wird als solches verwendet oder wird alternativ auf pH 5 bis 6 mit 1 M Schwefelsäure angesäuert und mit Hexan verdünnt, dann wird die wässrig-alkoholische Phase verworfen und die organische Phase wird mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter Vakuum zur Trockene eingedampft.
  • Dem resultierenden Gemisch von Ethylestern wird dann eine Lösung von 3 kg Harnstoff in 18 l siedendem Ethanol zugefügt, dann wird es auf Raumtemperatur abgekühlt und unter langsamem Rühren über Nacht bei 5 bis 10°C gehalten. Das reichlich vorhandene Präzipitat, dargestellt durch den Komplex des Harnstoffs mit den Estern von gesättigten oder weniger ungesättigten Säuren, wird abfiltriert, das Lösungsmittel wird unter verringertem Druck abdestilliert, der Rückstand wird mit Hexan gelöst, mit Wasser gewaschen, getrocknet und zur Trockne gebracht.
  • Nach der Molekulardestillation unter den üblichen Bedingungen folgend wird ein Öl erhalten, dargestellt (Tabelle 3) durch EPA + DHA (Ethylester) > 80 % (82,7 %), ein Verhältnis < 1,5 (1,26) und die Summe der anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren (Ethylester) bei etwa 4 bis 5 % (4,8 %).
  • B. Einfluss der Harnstoffbehandlung
  • Es wird ein Fischöl (Tabelle 4), das in Ethanol-Lösung umgeestert wurde, z.B. in Übereinstimmung mit Beispiel 2A, verwendet, aber die Behandlung mit Harnstoff ist in drei Schritte unterteilt, entsprechend mit 2, 1 und 0,5 Gew.-Teilen bezüglich der unbehandelten Ethylester.
  • 1 kg der unbehandelten Ethylester wird zu einem Gemisch von 2 kg Harnstoff in 12 l siedendem Ethanol und unter Stickstoff zugefügt, dann wird das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und dann auf 0 bis 10°C unter langsamem Rühren über Nacht. Der präzipitierte Komplex mit Harnstoff wird abfiltriert und in der Folge mit 1 kg Harnstoff gemäß dem gleichen Verfahren behandelt und dann, nach einer zusätzlichen Filtration, wieder mit 0,5 kg Harnstoff. Nach Abfiltrieren des neuen Komplexes und Behandeln gemäß dem Standardverfahren wird das Gemisch bei verringerter Temperatur und verringertem Druck zur Trockene eingedampft, und der Rückstand wird einer Molekulardestillation unterzogen. Am Ende wird ein Öl erhalten, dargestellt (Tabelle 4) durch EPA + DHA (Ethylester) > 85 % (85,3 %), ein Verhältnis < 1,4 (1,29) und die Summe der anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren (Ethylester) < 3 % (2,7 %).
  • C. Einfluss der Molekulardestillation
  • Es wird eine Probe von Ethylestern (Tabelle 5) verwendet, die mit dem Verfahren aus Beispiel 2B erhalten wurden. Das Produkt wird mit einer Doppelstufenmolekulardestillation destilliert, wobei eine kleine niedrige siedende Fraktion verworfen wird und die Hauptfraktion bei 83 bis 85°/10–4 mm gesammelt wird, wobei die höher siedende Fraktion als undestillierte Fraktion zurückbleibt. Mittels gaschromatographischer Analyse ergibt sich, dass das Produkt dargestellt wird (Tabelle 5) durch EPA + DHA (Ethylester) > 85 % (88,3 %), ein Verhältnis < 1,4 (1,32) und die Summe der anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren (Ethylester) < 3 % (2,2 %).
  • Figure 00180001
  • BEISPIEL 3
  • Ein Fischöl mit hohem Gehalt an EPA und DHA und verringertem Gehalt an anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren wird verwendet, wiederholte Konzentrationsphasen mit Harnstoff werden ausgeführt und eine Molekulardestillation bei kontrollierter Vakuum- und Temperatur-Bedingung wird angewendet.
  • 1 kg Fischöl mit der in Tabelle 6 dargestellten Zusammensetzung wird in der Folge den in den Beispielen 2A, 2B und 2C gezeigten Verfahren unterzogen.
  • Am Ende wird ein Öl erhalten, dargestellt durch Ethylester von mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie sie in derselben Tabelle 6 dargestellt sind, d.h. durch EPA + DHA (Ethylester) >> 85 % (90,1 %), einem Verhältnis EPA/DHA > 1 und < 1,4 (1,22) und die Summe der anderen ω-3-Ethylester der mehrfach ungesättigten C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren < 3 % (2,2 %).
  • Diese Art von Ölen oder ähnliche wurden für alle biologischen Untersuchungen verwendet.
  • TABELLE 6
    Figure 00200001
  • BEISPIEL 4
  • Um die Fähigkeit der Zusammensetzung der untersuchten Öle zu zeigen, die Triglycerid- und Cholesterin-Blutspiegel zu verringern, wurde gedacht, dass es einfacher wäre, ein subakutes Versuchsmodell zu verwenden, darin bestehend, dass Labortiere mit einer solchen Zusammensetzung vorbehandelt wurden und dass dann eine Substanz verabreicht wurde, die bei einem nicht mit dem Arzneimittel behandelten Tier solche Blutspiegel erhöhen kann.
  • Vier Gruppen von Ratten mit mittleren Ausgangsgewicht von 235 g ± 10 wurden in den Versuch eingeschlossen: die Gruppen A und B wurden als Referenz verwendet, die Gruppen C und D wurden oral mit 50 mg/kg bzw. 100 mg/kg für 7 Tage mit der Zusammensetzung der Öle, die gemäß Beispiel 2C (Tabelle 5) erhalten wurde, behandelt.
  • Am Ende wurden die Gruppen B, C und D mit Triton WR1339 behandelt und nach einem Fasten über Nacht wurden alle Gruppen getötet und das Blut wurde abgenommen und für Triglyceride und Gesamtcholesterin dosiert.
  • Figure 00210001
  • Wie aus Versuchen bekannt ist, kann Triton eindeutig den Triglycerid- und den Cholesterin-Spiegel erhöhen, während die untersuchte Ethylesterzusammensetzung sie in Richtung der physiologischen Level verringern kann, wobei eine Abnahme der Mittelwerte von erkennbarer Einheit, und statistisch signifikant (P < 0,05) bezüglich der Positivkontrollen (Gruppe B), herbeigeführt wurde.
  • BEISPIEL 5
  • Die Wirkung auf ernste Hyperlipidämie-Formen bei Personen, die ein erhöhtes Risiko einer schnellen Entwicklung von Atherosklerose und anderen cardiologischen Pathologien aufweisen, wurde unter Verwendung von weichen Gelatinekapseln, die 1 g der Zusammensetzung aus Beispiel 3 (Tabelle 6) enthielten, überprüft.
  • Die Studie wurde an sechs Personen mit lang dauernder ernster Hyperlipoproteinämie vom Typ V durchgeführt, indem sie für einen Monat mit drei Kapseln täglich behandelt wurden. Die Kontrollgruppe wurde von 6 Personen mit kürzlich diagnostizierten, ähnlichen hämatologischen Parametern dargestellt, die für die gleiche Zeitdauer beobachtet wurden, nur mit der Verordnung einer Ernährung bzw. Diät mit einem niedrigen Kalorien- und Lipidgehalt.
  • Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle (lipidischer Gehalt in mg/dl) dargestellt.
  • Figure 00220001
    • (VLDL = Very-low-density-Lipoproteine; LDL =Low-density-Lipoproteine; HDL = High-density-Lipoproteine)
  • Die obigen Daten zeigen eindeutig einen sehr hohen Abfall der Triglyceridspiegel sowie eine signifikante Verringerung des Gesamtcholesterins und eine Tendenz zur Normalisierung des Lipoproteinbildes.
  • BEISPIEL 6
  • Der Versuch wurde durchgeführt, um die Wirkung der Zusammensetzung, die gemäß Beispiel 2C (Tabelle 5) erhalten wurde, in der Verhinderung der Sterblichkeit, die durch rasche Verabreichung eines arrhythmogenen Mittels (Aconitin) bei der Ratte bewirkt wird, zu zeigen.
  • Mehrere Gruppen von 10 männlichen Ratten, die 220–250 g wogen, wurden verwendet, um die minimale tödliche Dosis für 100 % der Tiere zu bestimmen, nach einer intravenöse Verabreichung von Aconitin an die wache, nicht-anästhetisierte Ratte.
  • Aconitin bewirkte eine schnelle und direkte Wirkung auf das Myocardium mit einem raschen Auftreten von Arrhythmie und Fibrillation, bei manchen Dosen gefolgt vom Tod des Tiers innerhalb von 20 Minuten nach der Injektion. Die Arrhythmie konnte mittels EKG-Aufzeichnung verfolgt werden, sowie in vorbereiteten Versuchen mittels visueller Beobachtung des Herzens (offene Brust). Als Ergebnis wurde eine tödliche Dosis von 0,1 mg/kg i.v. ermittelt.
  • Anschließend wurden drei weitere Gruppen von 10 Ratten auf oralem Weg mit 50, 75, 100 mg/kg der untersuchten Zusammensetzung für 7 Tage behandelt, wobei eine weitere Gruppe als Kontrolle gehalten wurde. Zwei Stunden nach der letzten Verabreichung wurde allen Tieren 0,1 mg/kg Aconitin i.v. injiziert, mit den oben dargestellten Ergebnissen.
  • Figure 00230001
  • Die untersuchte Zusammensetzung konnte daher die Sterblichkeit, die durch ein arrhythmogenes Mittel bewirkt wurde, mit einer wirksamen Dosis bei 50 % der Tiere (ED50) in der Ordnung von 75 mg/kg oder etwas höher verhindern.
  • BEISPIEL 7
  • Der Versuch sollte die akute Wirkung einer Zusammensetzung von Ethylestern von Fettsäuren gemäß Tabelle 5 und der korrespondierenden Kaliumsalze bei der Verhinderung des plötzlichen Todes, der durch ein arrhythmogenes Mittel (Aconitin) bei der Ratte bewirkt wird, überprüfen. Die Kaliumsalze wurden durch milde Behandlung der Ester mit stöchiometrischen KOH in Wasser:Ethanol 8:2 gemäß der Standardverfahren erhalten.
  • Vier Gruppen von 10 Ratten wurden mit einer einzelnen oralen Verabreichung von 50 und 100 mg/kg von Ethylestern und mit einer einzelnen i.v.-Injektion von 50 und 100 mg/kg Kaliumsalz behandelt, während eine weitere Gruppe als Kontrolle gehalten wurde.
  • Eine Stunde nach der Verabreichung erhielten alle Tiere Aconitin (0,1 mg/kg, i.v.), wobei die folgenden Antworten erhalten wurden:
  • Figure 00230002
  • Es ist daher offensichtlich, dass die Ethylester als solche nur ein wenig oder nicht wirksam sind und eine gewisse Latenz der Wirkung zeigen, um in vivo in die korrespondie rende wirksame bzw. aktive Form der Säuren metabolisiert zu werden. Als Ergebnis sind die Ester als solche nützlicher für eine kontinuierliche orale Verabreichung und für eine chronische Therapie als anti-arrhythmische Mittel mit sofortiger Wirkung im Notfall. Die Säuren z.B. in der Form von wasserlöslichen Kaliumsalzen sind potente anti-arrhythmische Mittel und können die Sterblichkeit, die durch arrhythmogene Mittel bewirkt wird, verhindern.
  • BEISPIEL 8
  • Um die anti-arrhythmische Wirksamkeit bzw. Aktivität der Zusammensetzung aus Tabelle 5, die als prophylaktische Arzneimittel verabreicht wurde, zu bewerten, wurde eine Technik angewandt, die es – mittels EKG-Überwachung – ermöglichte, die Verlängerung der Ausbruchszeit bis zur Aconitin-bewirkten initialen Arrhythmie und dann bis zur ventrikulären Tachycardie bei Mäusen zu bestimmen.
  • Sechs Gruppen männlicher Mäuse wurden für einen Monat täglich entsprechend mit oraler und intraperitonealer Salzlösung und mit der untersuchten Zusammensetzung, 50 und 150 mg/Kg oral und 50 bis 150 mg/kg intraperitoneal, behandelt.
  • Eine Stunde nach dem Ende der letzten Behandlung wurden die Tiere aller Gruppen mit Natriumpentobarbital (50 mg/kg, i.p.) anästhesiert, und jedes Tier wurde einzeln auf seiner Dorsalseite auf einen chirurgischen Tisch platziert und durch Infusion durch die Schwanzvene mit Aconitin (5 mcg/ml) mit einer Flussrate von 0,25 ml/min behandelt. Die Aconitin-bewirkte Arrhythmie wurde mittels EKG detektiert und gemessen, unter Verwendung eines Physiographen, ausgestattet mit Elektroden und Zubehörteilen, die für die EKG-Aufzeichnung nützlich sind. Als Ausbruchszeit der initialen Herzarrhythmie wurde die Zeit des ersten erkennbaren Anzeichens einer anhaltenden Abweichung (> 5 Sekunden) von dem normalen Sinusrhythmus genommen; mit einem ähnlichen Kriterium wurde die Zeit des Übergangs von der Herzarrhythmie zu einer anhaltenden (> 5 s) ventrikulären Tachycardie registriert.
  • Aconitin bewirkte bei 100 % der Tiere Arrhythmie.
  • Die erhaltenen Ergebnisse sind wie folgt:
  • Figure 00250001
  • Als Schlussfolgerung ruft die langsame Infusion von Aconitin bei der anästhesierten Maus Herzarrhythmie und ventrikuläre Tachycardie hervor: Die Behandlung mit der untersuchten Formulierung kann die Ausbruchszeit solcher pathologischen Formen allgemein in einer statistischen Weise verlängern.
  • Ein ähnlicher Befund wurde unter Verwendung der Zeit des Herzstillstandes als Endpunkt erhalten, auch wenn die Daten vergleichsweise weiter gestreut waren.
  • BEISPIEL 9
  • Es wurde eine Technik ähnlich derjenigen angewandt, die in Beispiel 8 beschrieben ist, jedoch mit dem Unterschied, dass die Behandlung in der therapeutischen Form bald nach der Verabreichung von verringerten Dosierungen von Aconitin (0,5 mcg/ml, 0,25 ml/min) bei der anästhesierten Maus durchgeführt wurde.
  • Die Zusammensetzung aus Tabelle 5 in der Form des Natriumsalzes wurde in die Schwanzvene mit Dosen von 50 und 100 mg/kg injiziert, wobei in diesem Fall wegen der Variabilität der Ausbruchszeit der Abweichung von dem normalen Sinusrhythmus nur das Auftreten von anhaltenden (> 5 s) arrhythmischen Formen bezüglich der Gesamtzahl der Tiere pro Gruppe bestimmt wurde.
  • Figure 00250002
  • BEISPIEL 10
  • A. Die Zusammensetzung aus Tabelle 6 wurde im Vergleich mit einem Gemisch aus gesättigten Fetten hinsichtlich ihrer Fähigkeit bewertet, die Herzarrhythmie, die bei der Ratte durch eine ischämische Situation herbeigeführt wurde, die durch eine Koronarligatur ohne die Verwendung von arrhythmogenen Mitteln hervorgerufen wurde, zu verhindern oder zu unterdrücken. Dieses Versuchsmodell erscheint eher mit der ähnlichen ischämischen oder Prä-Infarkt-Humanpathologie, atherosklerotischen Ursprungs oder anderweitig entstanden, vergleichbar zu sein.
  • Zwei Gruppen von 20 Ratten, die 280 g ± 15 wogen, wurden mit einer Standardlabordiät gefüttert, die 22 % Protein und 15 % gesättigte Fette enthielt. Während dieser Zeit wurde eine Tiergruppe auf oralem Weg auch mit täglich 100 mg/kg der Zusammensetzung aus Tabelle 6 behandelt.
  • Am Ende der Behandlung wurden die Ratten der zwei Gruppen mit Natriumpentobarbital (50 mg/kg, i.p.) anästhesiert, wobei anschließend eine akute Myocardischämie durch einen chirurgischen Verschluss (Ligatur) der linken, anterior absteigenden Koronararterie, welche die Blutzufuhr zum Hauptteil der linken Kammer ermöglicht, herbeigeführt wurde. Zwei Tiere pro Gruppe starben während der chirurgischen Operation. Die Ischämie, die durch die Koronarligatur hervorgerufen wurde, wurde für 15 Minuten aufrechterhalten, wobei während dieser Zeit auf das Auftreten von Arrhythmie hin geprüft wurde und die Parameter, die einen Bezug zu den prämaturen Ventrikulärschlägen ("premature ventricular beats"; PVB), der ventrikulären Tachycardie (VT) und dem Kammerflimmern ("ventricular fibrillation"; VF) haben, was spontan von selbst enden konnte oder auch mit plötzlichem Tod tödlich war, durch EKG überwacht wurden. Die ventrikuläre Tachycardie wurde durch mehrere aufeinander folgende Schläge ohne unterscheidbare P-Welle gezeigt, das Kammerflimmer wurde über eine chaotische elektrische Aktivität bei der EKG-Kontrolle, gekoppelt mit einem plötzlichen Blutdruckabfall, identifiziert. Die erhaltenen Ergebnisse werden in der folgenden Tabelle dargestellt.
  • Figure 00270001
  • Die Behandlung mit der untersuchten Zusammensetzung zeigte daher, dass sie eindeutig und in einer statistisch signifikanten Weise die Arrhythmie verringerte, die bei der Ratte durch experimentelle Ischämie herbeigefügt wurde, wie durch alle untersuchten Parameter gezeigt wurde (prämature Schläge, Tachycardie und Kammerflimmern). Als Ergebnis wurde in der beschriebenen Untersuchung auch die folgende Sterblichkeit vermieden.
  • B. Bei den überlebenden Tieren (Kontrolle, n = 9; behandelte, n = 18) wurde der Versuch weiter fortgesetzt, indem die verschließende Ligatur geöffnet wurde, um den Blutfluss (Reperfusion) wieder herzustellen. Nach EKG-Kontrolle für 10 Minuten wurden schließlich alle Ratten getötet. Der Zweck des Tests war es, die zusätzlichen voraus zu sehenden Episoden von Arrhythmie zu kontrollieren, von denen bekannt ist, dass sie auch durch eine Situation ventrikulärer Reperfusion hervorgerufen werden können. Diese Situation kann einen klinischen Bezug zu den post-ischämischen und Post-Infarktsituationen, zu der Koronarreperfusion, die auf eine Angioplastie etc. folgt, haben.
  • Zu dem obigen Zweck wurden nochmals die prämaturen Ventrikulärschläge ("premature ventricular beats"; PVB), die ventrikuläre Tachycardie (VT) und das Kammerflimmern ("ventricular fibrillation"; VF) mittels EKG überwacht, mit den unten dargestellten Ergebnissen.
  • Figure 00270002
  • Wie offensichtlich ist, rief das Wiederherstellen des Blutflusses nach der ischämischen Periode ein schnelles Auftreten von arrhythmischen Episoden hervor, einschließlich Kammerflimmern, jedoch in weniger ernstem Ausmaß und nur für ein Tier tödlich.
  • Sogar hier unterlagen jedoch die Tiere, die mit der Zusammensetzung aus Tabelle 6 behandelt wurden, einer geringeren Anzahl von arrhythmischen Episoden, für eine eingeschränkte Zeit, und mit dem Überleben aller Tiere.
  • BEISPIEL 11 Herstellung von weichen 1 g-Gelatinekapseln Zusammensetzung
    Figure 00280001
  • HERSTELLUNG
  • Die Zusammensetzung von Fettsäureestern und die Exzipienzien werden gewogen und in einen Tank mit einem Hochgeschwindigkeitsrührer homogenisiert.
  • Das Gemisch wird dann mit einer Kolloidmühle behandelt und in einem Behälter aus rostfreiem Stahl entlüftet. Dann fortschreitend zu dem Einschluss in weiche Gelatinekapseln unter Verwendung einer konventionellen Ausrüstung und konventioneller Verfahren.

Claims (33)

  1. Fettsäurezusammensetzung, enthaltend wenigstens 80 Gew.-% der Säure 5,8,11,14,17-Eicosapentaensäure (EPA), C20:5-ω-3, (Doppelbindungen alle cis) und der Säure 4,7,10,13,16,19-Docosahexaensäure (DHA), C22:6-ω-3, (alle Doppelbindungen cis), wobei das Verhältnis EPA:DHA innerhalb des Bereichs von 0,9 bis 1,5 liegt und andere ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren weniger als 3 % ausmachen und wobei solche Säuren in Form von freien Säuren oder ihren Salzen oder kurzkettigen C1-C3-Alkylestern vorliegen können.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, die wenigstens 85 Gew.-% EPA und DHA enthält.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, die wenigstens 90 Gew.-% EPA und DHA enthält.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, die wenigstens 95 Gew.-% EPA und DHA enthält.
  5. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1 bis 4, wobei das Verhältnis EPA:DHA innerhalb des Bereichs von 1,0 bis 1,4 liegt.
  6. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1 bis 5, wobei die anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren, die weniger als 3 ausmachen, durch die Säure C20:4 und/oder C21:5 und/oder C22:5 und gegebenenfalls andere Säuren in Spuren dargestellt werden.
  7. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1 bis 6, wobei die pharmazeutisch annehmbaren Salze durch Salze mit anorganischen oder organischen Basen dargestellt werden.
  8. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–7, wobei die Alkylester durch die Ethylester dargestellt werden.
  9. Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–8 zur Behandlung und/oder Prophylaxe von mehreren Risikofaktoren für cardiovaskuläre Erkrankungen und/oder von cardiovaskulären Erkrankungen.
  10. Verfahren zur Herstellung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9, wobei ein rohes öliges Material mariner Herkunft den folgenden Arbeitsschritten in falkutativer Folge unterworfen wird: Hydrolyse oder Alkoholyse (Umesterung), Konzentrierung und Destillation, durch welche eine Hauptfraktion der Zusammensetzung nach Anspruch 1 isoliert wird, wobei jeder Arbeitsschritt unter Bedingungen zur Vermeidung von Oxidation und Isomerisierung von Fettsäuren durchgeführt wird; danach, wenn es gewünscht wird, werden die durch Hydrolyse erhaltenen Säuren verestert oder die durch Alkoholyse erhaltenen Ester werden zu freien Fettsäuren hydrolysiert und gegebenenfalls in Salze oder andere Derivate, die pharmazeutisch annehmbar sind, überführt.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das rohe, ölige Material mariner Herkunft Fischöl ist.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei das Fischöl einen besonders hohen Gehalt an EPA, vorzugsweise > 12 %, und an DHA, vorzugsweise > 8 %, hat und einen besonders niedrigen Ge halt an anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Fettsäuren, vorzugsweise insgesamt < 4 %, hat.
  13. Verfahren nach den Ansprüchen 10–12, wobei das Fischöl einen Gehalt an C22:5-ω-3 < 2,5 % und einen Gehalt an C21: 5-ω-3 und C20:4-ω-3 von je < 1 % hat.
  14. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Hydrolyse mit Alkalien in einem hauptsächlich wässrigen Medium durchgeführt wird und eine Alkoholyse (oder Umesterung) durch alkalische oder saure Katalyse in einem hauptsächlich alkoholischen Medium, vorzugsweise in Ethanol, durchgeführt wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Konzentrierungsschritt durch Fraktionierung mit Harnstoff durchgeführt wird.
  16. Verfahren nach Anspruch 10 und 15, wobei die Fraktionierung mit Harnstoff in mehreren Arbeitsschritten durchgeführt wird, zunächst durch Komplexbildung vorwiegend der gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren und dann vornehmlich der weniger ungesättigten, mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
  17. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Destillation unter Normaldruck, unter Dampfstrom, unter Vakuum, unter Hochvakuum und vorzugsweise mit einer Molekulardestillationstechnik und vorzugsweise mit einer Zweistufenmolekulardestillation durchgeführt wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 10 und 17, wobei die Molekulardestillation durchgeführt wird, um eine Fraktion entsprechend der Zusammensetzung nach Anspruch 1 zu isolieren und eine Fraktion, die reich an anderen ω-3-C20-, -C21- und -C22-Säuren als EPA und DHA ist, zu verwerfen.
  19. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats zur Behandlung und/oder Prophylaxe von mehreren Risikofaktoren für cardiovaskuläre Erkrankungen und/oder von cardiovaskulären Erkrankungen.
  20. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 19 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Behandlung und/oder die Prophylaxe von mehreren Risikofaktoren, die durch Hypertriglyceridämie, Hypercholesterinämie, Bluthochdruck und Hyperaktivität von Faktor VII der Blutgerinnung dargestellt werden.
  21. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 19 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats zur Behandlung und/oder Prophylaxe von cardiovaskulären Erkrankungen, die sich von familiärer Hypertriglyceridämie und Hypercholesterinämie ableiten.
  22. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 19 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Behandlung und/oder die Prophylaxe von cardiovaskulären Erkrankungen, die durch Vorhofflimmern und/oder Kammerflimmern, Tachycardie und/oder Fibrillation und/oder durch Fehler der elektrischen Leitung von myocardialen Zellen dargestellt werden.
  23. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 22 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Behandlung und/oder die Primär- oder Sekundärprävention von cardiovaskulären Erkrankungen, die sich aus Situationen ableiten, wie sie in Anspruch 22 beschrieben sind.
  24. Verwendung eines Präparats nach den Ansprüchen 1–9 und 23 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Se kundärprävention von cardiovaskulären Erkrankungen, die sich von Arrhythmie, Tachycardie und/oder Fibrillation und/oder Fehlern der elektrischen Leitung, induziert durch Myocardinfarkt, ableiten.
  25. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 24 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Prävention eines Myocardreinfarkts.
  26. Verwendung einer Zusammensetzung nach den Ansprüchen 1–9 und 24 zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats für die Primär- und Sekundärprävention von „plötzlichem Tod", der aus Arrhythmie, Tachycardie und/oder Fibrillation und/oder Fehlern der elektrischen Leitung von myocardialen Zellen resultiert.
  27. Verfahren zur Herstellung eines pharmazeutischen Präparats nach den Ansprüchen 19–26, das den Einschluss einer Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1–9 in einem pharmazeutisch akzeptablen Träger oder Exzipienten oder Verdünnungsmittel umfasst.
  28. Pharmazeutisches Präparat nach den Ansprüchen 19–27, das eine Fettsäurezusammensetzung nach einem der Ansprüche 1–9 enthält.
  29. Pharmazeutisches Präparat nach Anspruch 28 zur oralen und parenteralen Verwendung.
  30. Pharmazeutisches Präparat nach Anspruch 28, das aus gebrauchsfertigen Phiolen oder Flaschen zur langsamen Infusion oder aus Lyophilisat zur extemporären Verwendung, um auf i.m.- oder i.v.-Weg verwendet zu werden, besteht und eine Fettsäurezusammensetzung nach einem der Ansprüche 1–10 ent hält und wobei das Vehikel wässrig, ölig ist oder durch eine Emulsion gebildet wird.
  31. Pharmazeutisches Präparat nach Anspruch 28, das aus weichen Gelatinekapseln besteht.
  32. Pharmazeutisches Präparat nach Anspruch 31, wobei die weichen Gelatinekapseln 250 bis 1500 mg einer Fettsäurezusammensetzung nach einem der Ansprüche 1–9, vorzugsweise 500–1000 mg, enthalten.
  33. Verwendung eines pharmazeutischen Präparats nach den Ansprüchen 28–32 zur Herstellung eines Medikaments für die Prophylaxe und Behandlung von Atherosklerose, Stoffwechselstörungen, Autoimmunerkrankungen, Colitis ulcerosa, Tumorerkrankungen, Lernstörungen oder Störungen des Gedächtnisses und des zentralen Nervensystems (ZNS), Prozessen der Zellalterung, Retinopathie, Defekten der Thrombozytenaggregation und der Coagulation, Gehirnschlag, cardialen und zerebralen ischämischen Zuständen und Psoriasis.
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