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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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(1) Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine abgedichtete Batterie
und insbesondere auf eine abgedichtete Batterie, die eine Verschlusskappe
mit einem Gasentlastungsventil aufweist, die die Öffnung des externen
Gehäuses
bedeckt.
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(2) Dazugehörige Technik/Beschreibung
des Standes der Technik
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In
neuerer Zeit werden abgedichtete Batterien als die Stromquellen
für tragbare
elektrische Vorrichtungen, wie z. B. Mobiltelefone, audiovisuelle
Geräte
und Computer, verwendet.
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Als
typische abgedichtete Batterien werden alkalische Batterien, wie
z. B. Nickelmetallhydridbatterien und Nickelcadmiumbatterien und
Lithiumionenbatterien verwendet. Normalerweise weisen diese abgedichteten
Batterien eine Zylinderform oder eine rechteckige Zylinderform auf.
Auf Grund des Vorteils der Raumersparnis werden unter diesen Batterien
die Batterien mit rechteckiger Zylinderform besonders beachtet.
Insbesondere kann die Form einer rechteckigen, zylindrischen Batterie
einfach nach dem inneren Bereich einer tragbaren elektrischen Vorrichtung
bestimmt werden.
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Die
Struktur einer abgedichteten Batterie wird nachfolgend erklärt. Das
externe Gehäuse
eines Metallzylinders enthält
ein Generatorelement. Das Generatorelement ist eine Elektrode, die
aus positiven und negativen Elektroden gebildet ist, die mit einem
Elektrolyten imprägniert
sind. Die Öffnung
des externen Gehäuses ist
durch eine Verschlusskappe bedeckt. Um eine Leckage des Elektrolyten
oder des Gases zu verhindern, ist die Verschlusskappe abgedichtet.
Obwohl mechanisches Abdichten für
viele Fälle
angewandt wird, wird bei rechteckigen, zylindrischen, abgedichteten
Batterien für
diese Abdichtung oft Laserschweißen verwendet.
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Um
die Energiedichte zu erhöhen,
werden unterdessen das Generatorelement und die Verschlusskappe
ziemlich dicht zueinander eingestellt, so dass das Generatorelement
den größten Teil
des inneren Raumes des externen Gehäuses teilt. Das externe Gehäuse besteht
herkömmlicherweise
aus vernickeltem Stahl oder rostfreiem Stahl. Seit neuerer Zeit
werden allerdings leichtgewichtige Batterien mit Aluminiumlegierungen
für das
externe Gehäuse
entwickelt.
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Bei
der abgedichteten Batterie ist die Verschlusskappe oder das externe
Gehäuse
mit einem Gasentlastungsventil versehen, um Gas freizusetzen, wenn
der innere Druck der Batterie auf einen bestimmten Pegel angestiegen
ist.
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Als
das Gasentlastungsventil für
die abgedichteten Batterien wird bei den alkalischen Batterien oft
ein Rückstellventil
verwendet. Zum Beispiel wird oft ein Rückstellventil verwendet, das
die Gasentlastungsöffnung in
der Verschlusskappe oder dem externen Gehäuse mit einem Ventilgehäuseverschluss
mittels einer Feder oder dergleichen abdeckt. Andererseits wird
oft ein Nicht-Rückstellventil
für nichtwässrige Elektrolytbatterien verwendet,
da eine gute Abgeschlossenheit erforderlich ist. Zum Beispiel ist
in der japanischen Patentoffenlegungsschrift 6-68861 ein Nicht-Rückstellventil
offenbart, das die Gasentlastungsöffnung in der metallischen Verschlusskappe
abdeckt, indem eine dünne
Schicht (Bruch) angebracht wird, um die Gasentlastungsöffnung abzudecken.
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Selbst
wenn die abgedichteten Batterien fallengelassen werden, sollte zur
Sicherheit der tragbaren elektrischen Vorrichtungen der Elektrolyt
nicht lecken.
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Für abgedichtete
Batterien mit der Verschlusskappe mit dem Nicht-Rückstell-Gasentlastungsventil
tritt beim Falltest allerdings oft ein Problem auf. Die dünne Schicht
des Gasfreigabeventils zerbricht und der Elektrolyt leckt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine abgedichtete
Batterie bereitzustellen, die ein Gasentlastungsventil enthält, das
auf der Verschlusskappe gebildet ist, indem eine Gasentlastungsöffnung mit
einer dünnen
Schicht bedeckt wird, die, selbst wenn die Batterie fallengelassen
wird, selten zerbricht.
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Diese
Aufgabe wird durch eine abgedichtete Batterie nach Anspruch 1 gelöst, die
enthält:
ein Generatorelement, das eine mit Elektrolyt imprägnierte
Elektrodengruppe ist, ein externes Gehäuse, das eine Öffnung aufweist
und das Generatorelement umschließt, eine Verschlusskappe zum
Abdichten der Öffnung,
wobei die Verschlusskappe ein Gasentlastungsventil aufweist, das
durch Abdecken einer Gasauslassöffnung
in der Verschlusskappe mit einem dünnen Film gebildet ist, und
ein Abschirmelement, das zwischen dem dünnen Film und dem Generatorelement
angeordnet ist, um den dünnen
Film vor dem Elektrolyten zu schützen,
so dass ein Gaskanal von einem Innenraum des externen Gehäuses zu
einer Gasablassöffnung
sichergestellt ist, wobei das Abschirmelement nicht kleiner als
der dünne
Film ist.
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"Einen Gaskanal von
einem Innenraum des externen Gehäuses
zu einer Gasablassöffnung
zu sichern" bedeutet
hier, dass das Abschirmelement nicht das Ablassen des Gases innerhalb
des externen Gehäuses
von der Gasablassöffnung
verhindert, wenn der Druck innerhalb des externen Gehäuses auf
dem Pegel des Arbeitsdruckes des Gasentlastungsventils ansteigt,
das durch die dünne
Schicht gebildet ist.
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Die
vorliegende Erfindung wird entsprechend der nachfolgend beschriebenen
Lehre durchgeführt.
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Der
Bruch der dünnen
Schicht wird aufgespürt,
wenn herkömmlich
abgedichtete Batterien, die das Gasentlastungsventil auf der Verschlusskappe
aufweisen, fallengelassen werden. Es hat sich erwiesen, dass flüssige Tropfen
des Elektrolyten die dünne
Schicht wie folgt brechen. Durch den Aufprall des Sturzes werden flüssige Tropfen
des Elektrolyten, mit denen das Generatorelement imprägniert ist,
aus dem Generatorelement zu einer Seite der Verschlusskappe gedrückt. Der
Zwischenraum zwischen der Verschlusskappe und dem Generatorelement
ist so klein eingestellt, dass Flüssigkeitstropfen, die zu der
Seite herausgedrückt
werden, die gegenüber
dem dünnen
Film liegt, den dünnen
Film direkt treffen und brechen.
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Bei
der vorliegenden Erfindung weist die abgedichtete Batterie ein Abschirmelement
auf, um zu verhindern, dass Flüssigkeitstropfen,
die aus dem Generatorelement zu der Seite herausgedrückt werden,
die gegenüber
dem dünnen
Film liegt, den dünnen
Film treffen. Es ist zu beachten, dass das Abschirmelement angebracht
ist, um den Gasfluss von dem Innenraum des externen Gehäuses zu
der Gasablassöffnung
zu erlauben, so dass das Abschirmelement den Gasaustritt nicht verhindert.
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Angesichts
der Tatsache, dass der dünne
Film oft zerbricht, wenn er vertikal von Flüssigkeitstropfen auf dem Generatorelement
getroffen wird, werden vorzugsweise die Form und der Ort des Abschirmelementes bestimmt,
um mindestens zu verhindern, dass Flüssigkeitstropfen aus dem Generatorelement
vertikal den dünnen
Film treffen.
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Unterdessen
ist der Zwischenraum zwischen der Verschlusskappe und dem Generatorelement
sehr klein eingestellt, so dass es vorzuziehen ist, eine flache
Platte als Abschirmelement parallel zu dem dünnen Film einzusetzen.
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Zusätzlich ist
es vorzuziehen, die Größe des Abschirmelementes
gleich oder größer als
die Größe des dünnen Filmes
zu bestimmen, um zu verhindern, dass Elektrolyttropfen durch den
Zwischenraum von dem Generatorelement zu dem dünnen Film gelangen.
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Bei
einer abgedichteten Batterie wird in vielen Fällen ein Isolierelement zwischen
dem Generatorelement und der Verschlusskappe eingesetzt, um das
Generatorelement und die Verschlusskappe elektrisch zu isolieren.
Für diesen
Fall kann das Abschirmelement einfach in die abgedichtete Batterie
eingesetzt werden, indem das Abschirmelement an das Isolierelement
angebracht wird oder indem das Isolierelement und Abschirmelement
einstückig
gebildet werden.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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Diese
und andere Aufgaben, Vorteile und Eigenschaften der Erfindung werden
von der folgenden Beschreibung im Zusammenhang mit den beiliegenden
Zeichnungen offensichtlich, die ein spezifisches Ausführungsbeispiel
der Erfindung darstellen. Zu den Zeichnungen:
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1 ist
eine perspektivische Darstellung einer rechteckigen, zylindrischen,
abgedichteten Batterie nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
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2 ist
eine vertikale Querschnittsansicht entlang der Linie A-A' von 1;
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3 ist
eine perspektivische Darstellung einer Verschlusskappe 30,
wie sie sich aus der Innenansicht der Batterie darstellt; und
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4 zeigt
eine mögliche
Abänderung
des bevorzugten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung.
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BESCHREIBUNG
DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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(Gesamtstruktur der abgedichteten
Batterie)
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1 ist
eine perspektivische Darstellung einer rechteckigen, zylindrischen,
abgedichteten Batterie nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. 2 ist eine vertikale Querschnittsansicht
entlang der Linie A-A' von 1.
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Die
rechteckige, zylindrische, abgedichtete Batterie ist eine Lithiumsekundärbatterie.
Die abgedichtete Batterie weist den nachfolgend beschriebenen Aufbau
auf. Ein externes Gehäuse 10 umgibt
ein Generatorelement. Das Generatorelement ist eine spiralförmig gewickelte
Elektrodengruppe 20, die mit einem nichtwässrigen
Elektrolyten imprägniert
ist. Die Öffnung
des externen Gehäuses 10 wird
durch eine Verschlusskappe 30 bedeckt.
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Das
externe Gehäuse 10 ist
ein rechteckiger Zylinder, der aus einer Al-Mn-Legierung besteht.
Der Hauptbestandteil der Al-Mn-Legierung ist Aluminium, so dass
das externe Gehäuse 10 ein
geringes Gewicht aufweist. Zusätzlich
ist die Al-Mn-Legierung mit Mangan dotiert, so dass das externe
Gehäuse
eine höhere Zugfestigkeit
als einfaches Aluminium aufweist.
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Wie
in 1 gezeigt, hat die Verschlusskappe 30 den
folgenden Aufbau. Eine rechteckige Abdeckplatte 31 ist
gebildet, um in die Öffnung
des externen Gehäuses 10 einzupassen.
Ein negativer Elektrodenanschluss 32 ist an die Abdeckplatte 31 über eine
Dichtung 33 angebracht, um durch die Abdeckplatte 31 durchzutreten.
Auf der inneren Oberfläche
der Abdeckplatte 31 ist eine Isolierplatte 34 angebracht,
die aus isolierendem Harz besteht. Die Isolierplatte 34 hält die Elektrodengruppe 20 und
die Abdeckplatte 31 getrennt, indem sie zwischen der Elektrodengruppe 20 und
der Abdeckplatte 31 angebracht ist. Eine detailliertere
Beschreibung wird nachfolgend gegeben.
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Die
Abdeckplatte 31 ist aus der gleichen Aluminiumlegierung
wie das externe Gehäuse 10 hergestellt und
weist die gleiche rechteckige Gestalt wie die Öffnung des externen Gehäuses 10 auf.
Die äußere Kante der
Abdeckplatte 31 ist gebogen, um einen hochgestellten Grat 310 zu
bilden. Der hochgestellte Grat 310 und eine Öffnungskante 11 werden
mittels eines Lasers verschweißt.
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Vorzugsweise
wird die Dicke des externen Gehäuses 10 und
der Abdeckplatte 31 so dünn wie möglich eingestellt, um die Kapazität der Batterie
bis zu dem Umfang der Aufrechterhaltung der Festigkeit zu maximieren.
Allgemein wird die Dicke des externen Gehäuses 10 auf ungefähr 0,5 mm
und die Dicke der Abdeckplatte 31 auf ungefähr 0,8 mm
eingestellt. Die Abdeckplatte 31 ist dicker als das externe
Gehäuse 10,
um eine Deformation beim Anbringen des negativen Elektrodenanschlusses 32 zu
verhindern.
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Der
negative Elektrodenanschluss 32 enthält eine Kappe 320 und
eine zylindrische Umhüllungseinheit 321.
In der Kappe 320 ist eine Gummiplatte 322 vorgesehen,
um das offene Ende der Umhüllungseinheit 321 abzudichten.
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In
der Mitte der Abdeckplatte 31 ist eine Durchlassöffnung 313 gebildet,
um die Umhüllungseinheit 321 durch
die Abdeckplatte 31 durchzuführen. Auf der äußeren Oberfläche der
Abdeckplatte 31 ist eine Rille 314 gebildet, so
dass die Kappe 320 in die Rille 314 einpasst.
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Mit
der Umhüllungseinheit 321 des
negativen Elektrodenanschlusses 32 ist eine Elektrodenkollektorplatte 35 verbunden,
die aus einer Ausstülpung 35a und
einer Basis 35b gebildet ist. Die Elektrodenkollektorplatte 35 und
die Isolierplatte 34 werden an der Abdeckplatte 31 befestigt,
indem die Umhüllungseinheit 321 des
negativen Elektrodenanschlusses 32 abgedichtet wird. Der
negative Elektrodenanschluss 32 und die Elektrodenkollektorplatte 35 sind
von der Abdeckplatte 31 durch die Dichtung 33 und
die Isolierplatte 34 isoliert.
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Die
Abdeckplatte 31 weist ein Gasentlastungsventil 36 an
einer Stelle zwischen der Mitte und dem Ende auf. Das Gasentlastungsventil 36 wird
gebildet, indem ein dünner
Film 361 auf die Abdeckplatte 31 gebracht wird,
um eine runde Gasaustrittsöffnung 360 in
der Abdeckplatte 31 abzudecken. Gerollte Metallfolien, die
eine hohe Abgeschlossenheit und einen hohen Widerstand gegenüber Druck
und Wärme
aufweisen, werden vorzugsweise für
den dünnen
Film verwendet. Insbesondere wird vorzugsweise eine Folie verwendet,
die aus demselben Metall wie die Abdeckplatte 31 besteht.
Dies ist so, da eine lokale Zelle gebildet wird und häufig Korrosion
verursacht wird, wenn der dünne
Film 361 und die Abdeckplatte 31 aus verschiedenen
Metallen bestehen. Entsprechend dem gewünschten Arbeitsdruck wird die
Dicke der Metallfolie bestimmt. Normalerweise beträgt die Dicke
ungefähr
20 bis 30 μm.
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Der
dünne Film 361 wird
an die Abdeckplatte 31 angebracht, indem der dünne Film 361 auf
einem Ring 362 platziert wird und der Ring 362 und
die Kante der Gasfreigabeöffnung 360 zusammengeschweißt werden.
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Die
Elektrodengruppe 20 wird gebildet, indem die Trennschicht,
die sich zwischen den positiven und negativen Elektroden 22 und 21 befindet,
spiralförmig
gewickelt wird, um einen elliptischen Zylinder zu bilden.
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Die
negative Elektrode 21 wird gebildet, indem Kohlenstoff
mit einer Schichtstruktur (Graphitpulver) auf einer Platte angebracht
wird. Die negative Elektrode 21 ist mit der Ausstülpung 35a der
Elektrodenkollektorplatte 35 über eine Zuführplatte 24 verbunden.
Andererseits wird die positive Elektrode 22 gebildet, indem eine
positive Mischung von Oxiden, die Lithium enthält (z. B. Lithiumkobalt) und
leitendes Material (z. B. Acetylen-Schwarz) auf einer Platte angebracht
wird. Die positive Elektrode 22 ist direkt mit dem externen
Gehäuse 10 verbunden,
das den positiven Elektrodenanschluss darstellt.
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Der
nichtwässrige
Elektrolyt, mit dem die Elektrodengruppe 20 imprägniert ist,
wird hergestellt, indem LiPF6 als der gelöste Stoff
in dem gemischten Lösungsmittel
von Ethylencarbonat und Dimethylcarbonat gelöst wird.
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(Detaillierte Beschreibung
der Isolierplatte 34)
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3 ist
eine perspektivische Darstellung der Verschlusskappe 30 aus
der Ansicht von der Innenseite der Batterie.
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Die
Isolierplatte 34 ist eine rechteckige Platte, die ein wenig
kleiner als die Abdeckplatte 31 ist. Ein zentraler Teil 34a der
Isolierplatte 34 ist dünn,
um mit der Elektrodenkollektorplatte 35 versehen zu werden.
In der Mitte des zentralen Teils 34a ist eine Durchlassöffnung gebildet,
in die die Umhüllungseinheit 321 passt.
Endstücke 34b und 34c sind
dick, um die Elektrodengruppe 20 und die Elektrodenkollektorplatte 35 isoliert
zu halten. Insbesondere sind die Endstücke 34b und 34c ausgebildet,
um weiter als die Ausstülpung 35a vorzustehen.
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Unterdessen
ist ein zylindrischer Ventilationsschlitz 341 in dem Endteil 34b gebildet,
der der Gasauslassöffnung 360 gegenüber steht.
Der Ventilationsschlitz 341 hat eine Querschnittsfläche, die
fast gleich der der Gasauslassöffnung 360 ist,
um einen Gaskanal von der Innenseite der Batterie zu der Gasauslassöffnung 360 sicherzustellen.
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Ein
Ende des Ventilationsschlitzes 341 steht der Gasauslassöffnung 360 gegenüber, und
das andere Ende ist gerade vor der Elektrodengruppe 20 angeordnet.
Das Ende, das gerade vor der Elektrodengruppe 20 angeordnet
ist, wird durch eine Abschirmplatte 342 abgeschirmt. Die
Größe der Abschirmplatte 342 ist
gleich der oder ein bisschen größer als
die des dünnen
Filmes 361.
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Mit
anderen Worten geht der Ventilationsschlitz 341 durch das
Endteil 34b von der Seite der Gasauslassöffnung 360 zu
der Seite der Elektrodengruppe 20 und das Ende der Seite
auf der Elektrodengruppe 20 wird durch die Abschirmplatte 342 gerade
vor der Elektrodengruppe 20 abgeschirmt.
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Zusätzlich sind
von der Innenseite der Batterie zu dem Ventilationsschlitz 341 Ventilationsrillen 343a und 343b als
Kanäle
(Umleitung) des Gases (als große
Pfeile in 3 angezeigt) gebildet. Es ist
zu beachten, dass die Ventilationsrille 343a eine Überbrückung zwischen
dem Ventilationsschlitz 341 und dem mittleren Teil des
Innenraums der Batterie ist und dass die Ventilationsrille 343b eine Überbrückung zwischen
dem Ventilationsschlitz 341 und dem Teil ist, der näher zu dem
Batteriegehäuse
des Innenraums ist.
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(Verfahren zur Herstellung
der Batterie)
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Nachfolgend
wird das Herstellungsverfahren der rechteckigen, zylindrischen,
abgedichteten Batterie beschreiben.
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Das
externe Gehäuse 10 wird
gebildet, indem eine Al-Mn-Legierungsplatte tiefgezogen wird, um
einen rechteckigen Zylinder zu bilden.
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Die
Abdeckplatte 31 wird folgendermaßen gebildet. Zuerst wird eine
Al-Mn-Legierungsplatte gezogen, um den hochgestellten Grat 310 zu
bilden, und durch Gießen
wird die Rille 314 gebildet. Dann werden durch Stanzen
die Kante des hochgestellten Grates 310, die Durchlassöffnung 313 und
die Gasaustrittsöffnung 360 gebildet.
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Als
Nächstes
wird das Gasentlastungsventil 36 auf der Abdeckplatte 31 gebildet.
Eine Aluminiumfolie wird auf dem Ring 362 plattiert, der
aus Aluminium durch Druckschweißen
hergestellt wurde. Dann wird der Ring 362 in die Gasauslassöffnung 360 eingepasst,
und der Ring 362 und die Gasauslassöffnung 360 werden mit
einem Laser zusammengeschweißt.
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Die
Isolierplatte 34 und die Abschirmplatte 342 werden
einstückig
ausgebildet, indem ein Harz (z. B. Polypropylen) spritzvergossen
wird, das dem nichtwässrigen
Elektrolyten widersteht.
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Die
Verschlusskappe 30 wird auf folgende Weise gebildet. Zuerst
wird die Isolierplatte 34 auf der Abdeckplatte 31 und
die Elektrodenkollektorplatte 35 auf der Isolierplatte 34 angeordnet.
Dann wird die Dichtung 33 in die Durchlassöffnung 313 in
der Abdeckplatte 31 und die Umhüllungseinheit 321 des
negativen Elektrodenanschlusses 32 in die Dichtung 33 eingepasst.
Als Nächstes
werden die Abdeckplatte 31, die Isolierplatte 34 und
die Elektrodenkollektorplatte 35 bei der Umhüllungseinheit 321 abgedichtet.
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Die
Elektrodengruppe 20 wird auf folgende Weise gebildet. Zuerst
wird die gürtelförmige negative Elektrode 21 mit
der Zuführplatte 24 mit
der gürtelförmigen Trennschicht 23 bedeckt.
Zweitens wird die gürtelförmige positive
Elektrode 22 auf der Trennschicht 23 angebracht.
Dann werden die Schichten der negativen Elektrode 21, der
Trennschicht 23 und der positiven Elektrode 22 spiralförmig gewickelt
und gepresst, um einen elliptischen Zylinder zu bilden.
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Nun
wird nachfolgend der Einbau des externen Gehäuses 10, der Verschlusskappe 30 und
der Elektrodengruppe 20 in die Batterie erklärt.
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Zuerst
wird die Elektrodengruppe 20 in das externe Gehäuse 10 eingeführt und
die negative Zuführplatte 24 und
die Ausstülpung 35a der
Elektrodenkollektorplatte 35 werden zusammengeschweißt und elektrisch
verbunden.
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Dann
wird die Verschlusskappe 30 in das externe Gehäuse 10 eingepresst
und der hochgestellte Grat 310 und die Öffnungskante des externen Gehäuses werden
zusammengeschweißt,
indem ein Laser auf die Grenze zwischen dem hochgestellten Grat 310 und
der Öffnungskante 11 gerichtet
wird.
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Es
ist zu beachten, dass, wenn die äußere Kante
der Abdeckplatte 31 mit einem Laser verschweißt wird,
ohne dass der hochgestellte Grat 310 gebildet wird, der
Betrag der Wärmeableitung
auf Grund der Wärmeübertragung
von der Schweißposition
zu der Mitte der Abdeckplatte 31 groß sein würde. Wenn weniger Energie beim
Laserschweißen
angewendet wird, würde
demzufolge häufige
Rissbildung bei den Schweißpositionen
auftreten. Da bei der vorliegenden Erfindung der hochgestellte Grat 310,
der auf der Abdeckplatte 31 gebildet ist, mit einem Laser
geschweißt
wird, wird andererseits die Wärme
nicht direkt von der Schweißposition zu
der Mitte der Abdeckplatte 31 übertragen. Demzufolge ist die
Wärmeableitung
von den Schweißpositionen verringert.
Demzufolge ist der Wärmestress
bei den Schweißpositionen
verringert, so dass die Rissbildung unterdrückt werden kann, selbst wenn
weniger Energie verwendet wird.
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Als
Nächstes
wird der nichtwässrige
Elektrolyt in das externe Gehäuse 10 von
der Umhüllungseinheit 321 mit
einer Düse
zum Einspritzen des Elektrolyten eingespritzt.
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Dann
werden die Kappe 320 und die Umhüllungseinheit 321 zusammengeschweißt, während die Gummiplatte 322 auf
das Öffnungsende
der Umhüllungseinheit 321 gefaltet
wird, um die Spitze des negativen Elektrodenanschlusses 32 zu
bilden.
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(Wirkungen der abgedichteten
Batterie nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel)
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Die
Wirkungen der Abschirmplatte 342 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
werden nachfolgend erklärt.
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Wenn
die abgedichtete Batterie fallengelassen wird und auf dem Boden
aufschlägt,
kann der nichtwässrige
Elektrolyt mit dem Elektrolyten, mit der die Elektrodengruppe 20 imprägniert wurde,
durch den Aufprall aus der Elektrodengruppe 20 gedrückt werden.
Der nichtwässrige
Elektrolyt kann aus der Abdeckplatte 31 als Flüssigkeitstropfen
lecken.
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Wenn
die Abschirmplatte 342 nicht in der abgedichteten Batterie
angebracht ist, würde
der Ventilationsschlitz 341 ein vertikaler Schlitz sein,
der direkt die Elektrodengruppe 20 und den dünnen Film 361 verbindet.
Hier ist der Abstand zwischen der Elektrodengruppe 20 und
dem dünnen
Film 361 gering. Nach mehreren Stürzen ist es sehr wahrscheinlich,
dass Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten, die aus der Elektrodengruppe 20 von einer
Seite herausgedrückt
wurden, die gegenüber
dem dünnen
Film 361 liegt, direkt den dünnen Film 316 treffen.
Dies führt
zu dem Bruch des dünnen
Films 361.
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Wenn
andererseits die Abschirmplatte 342, wie in dem Fall des
vorliegenden Ausführungsbeispiels, vorgesehen
ist, wird auf Grund der Anwesenheit der Abschirmplatte 342 der
dünne Film 361 selten
von Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten getroffen, selbst wenn Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten aus der Elektrodengruppe 20 aus der Seite
herausgedrückt
werden, die gegenüber
dem dünnen
Film 361 liegt. Insbesondere wird der dünne Film 361 nicht
direkt durch Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten getroffen. Demzufolge bricht der dünne Film 361 selten,
wenn die Batterie wiederholt auf den Boden fallengelassen wird.
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Zusätzlich sind
die Kanäle
(Überbrückungen)
des Gases zwischen dem Innenraum der Batterie und dem Ventilationsschlitz 341 gesichert,
und die Abschirmplatte 342 ist auf der Isolierplatte 34 auf
der Seite angebracht, die der Elektrodengruppe 20 gegenüber steht,
und sie ist im Abstand von und parallel zu dem dünnen Film 361. Dies
ermöglicht
es sicherzustellen, dass die Querschnittsflächen der Ventilationsrillen 343a und 343b groß genug
sind, um Gas durchzuführen.
Demzufolge kann das Gasentlastungsventil Gas auslassen, ohne von
der Abschirmplatte 342 behindert zu werden.
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Da
die Abschirmplatte 342 und die Isolierplatte 34 einstückig in
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ausgebildet
sind, wird weiterhin die Abschirmplatte 342 einfach auf
eine vorbestimmte Stellung eingestellt, indem nur die Isolierplatte 34 in
die Batterie eingesetzt wird. Als ein Ergebnis des Spritzgießens braucht
zusätzlich
die Abschirmplatte 342 nicht mit der Isolierplatte 34 verbunden
zu werden.
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(Mögliche Abänderungen und zusätzliche
Bemerkungen)
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Während die
Abschirmplatte 342 und die Isolierplatte 34 in
diesem Ausführungsbeispiel
einstückig ausgebildet
sind, ist es möglich,
die Abschirmplatte 342 und die Isolierplatte 34 separat
auszubilden und die Abschirmplatte 342 mit der Isolierplatte 34 zu
verbinden. Auch in diesem Fall wird die Abschirmplatte 342 in eine
vorbestimmte Stellung gebracht, in dem, wie in dem Fall des vorliegenden
Ausführungsbeispiels,
die Isolierplatte 34 in die Batterie eingesetzt wird.
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Unterdessen
braucht die Abschirmplatte 342 nicht auf der Isolierplatte 34 angebracht
zu sein. Zum Beispiel ist es möglich,
die Isolierplatte 34 mit keiner Abschirmplatte zu versehen
und stattdessen eine Abschirmplatte zwischen der Isolierplatte 34 und
der Elekt rodengruppe 20 beim Einbau einzubringen, um den Ventilationsschlitz 341 abzuschirmen.
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Während bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Abschirmplatte 342 keine poröse Platte ist, die aus Harz
hergestellt ist, ist es für
die Abschirmplatte 342 hinreichend, zu verhindern, dass
Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten lecken. Demzufolge kann z. B. ein Maschenteil als die
Abschirmplatte 342 benutzt werden.
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Während bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Abschirmplatte 342 eine flache Platte ist, ist die
Form der Abschirmplatte 342 nicht auf dieses Beispiel beschränkt. Die
Abschirmkomponente kann jede Form haben, wenn der Ventilationsschlitz 341,
der vertikal die Gasauslassöffnung 360 und
die Elektrodengruppe 20 verbindet, abgeschirmt wird, und
wenn die Gaskanäle
zwischen dem Innenraum der Batterie und der Gasauslassöffnung 360 gesichert
werden.
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Zum
Beispiel kann eine bergförmige
Abschirmkomponente 342 zwischen dem dünnen Film 361 und der
Elektrodengruppe 20 gebildet werden, indem, wie in 4 gezeigt,
die Ventilationsrillen 343a und 343b in einer
schrägen
Richtung von dem Gasentlastungsventil 36 zu der Elektrodengruppe 20 gebildet
werden. In diesem Fall können
Tropfen des nichtwässrigen
Elektrolyten, die aus der Elektrodengruppe 20 gedrückt wurden,
den dünnen
Film 361 in einer schrägen
Richtung treffen, wenn die Batterie auf den Boden fällt. Tropfen des
nichtwässrigen
Elektrolyten von der Elektrodengruppe 20 treffen allerdings
niemals den dünnen
Film 361 vertikal. Demzufolge kann in vielen Fällen verhindert
werden, dass der dünne
Film 361 durch Tropfen des nichtwässrigen Elektrolyten bricht.
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Während bei
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
eine Aluminiumlegierung für
die Abdeckplatte 31 verwendet wird, können rostfreie Materialien
und dergleichen für
die Abdeckplatte 31 verwendet werden.
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Auch
kann der dünne
Film 361 aus einer Metallfolie aus rostfreiem Stahl und
Nickel und einem PP- und PE-Film nach der Art der Batterie hergestellt
werden.
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Während eine
Lithiumsekundärbatterie
als ein Beispiel der vorliegenden Ausführungsform verwendet wurde,
kann die vorliegende Erfindung auch auf andere Sekundärbatterien,
wie z. B. Nickelmetallhydridbatterien, oder Primärzellen angewendet werden.
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Während eine
rechteckige, zylindrische, abgedichtete Batterie bei der vorliegenden
Ausführungsform verwendet
wurde, kann die vorliegende Erfindung auf zylindrische, abgedichtete
Batterien angewandt werden.
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[Praktisches Beispiel]
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Nach
dem Ausführungsbeispiel
wird eine rechteckige, zylindrische, abgedichtete Batterie hergestellt (Höhe: 48 mm,
Breite: 30 mm und Dicke: 10 mm).
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Die
Abdeckplatte 31 wird aus einer Aluminiumlegierungsplatte
hergestellt, deren Dicke ungefähr
0,8 mm beträgt.
Der Durchmesser der Gasauslassöffnung 360 beträgt 3 mm.
Der dünne
Film 361 wird aus einer Aluminiumfolie hergestellt, deren
Dicke 30 μm
beträgt.
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[Vergleichsbeispiel]
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Als
das Vergleichsbeispiel wird eine rechteckige, zylindrische, abgedichtete
Batterie hergestellt, die sich von dem praktischen Beispiel darin
unterscheidet, dass die Isolierplatte 34 nicht mit der
Abschirmplatte 342 versehen ist.
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[Experiment]
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Ein
Falltest wird für
die Batterie des praktischen Beispiels und des Vergleichsbeispiels
durchgeführt. Bei
dem Falltest werden 100 praktische Batterien und 100 Vergleichs- batterien aus einer
Höhe von
1,5 m auf einen Betonfußboden
fallengelassen und die Anzahl der Batterien, bei denen der dünne Film
zerbrochen ist, wird gezählt.
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Das
Ergebnis des Experiments zeigt Tabelle 1.
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Tabelle
1 zeigt, dass beim praktischen Beispiel kein dünner Film zerbricht, während bei
dem Vergleichsbeispiel der dünne
Film zu einem hohen Verhältnis
zerbricht.
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Wenn
eine abgedichtete Batterie, die ein Gasentlastungsventil mit einem
dünnen
Film aufweist, fallengelassen wird, kann, wie oben dargelegt, nach
der vorliegenden Erfindung verhindert werden, dass der dünne Film
zerbricht.
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In
vielen Fällen
weist eine nichtwässrige
Elektrolytbatterie, insbesondere eine rechteckige, zylindrische,
nichtwässrige
Elektrolytbatterie ein Gasentlastungsventil mit einem dünnen Film
auf, so dass die vorliegende Erfindung wirkungsvoll die Leistung
von nichtwässrigen
Elektrolytbatterien, insbesondere rechteckigen, zylindrischen, nichtwässrigen
Elektrolytbatterien verbessern kann.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung beispielhaft unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben wurde, ist es zu beachten, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen für
den Fachmann offensichtlich sind. Wenn diese Veränderungen und Modifikationen
nicht von dem Umfang der vorliegenden Erfindung abweichen, sollen
sie daher als davon erfasst gelten.