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DE600203C - Blockgussform mit Einsaetzen - Google Patents

Blockgussform mit Einsaetzen

Info

Publication number
DE600203C
DE600203C DEE42986D DEE0042986D DE600203C DE 600203 C DE600203 C DE 600203C DE E42986 D DEE42986 D DE E42986D DE E0042986 D DEE0042986 D DE E0042986D DE 600203 C DE600203 C DE 600203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
inserts
formation
center
block mold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE42986D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELECTRO METALLURG CO
Original Assignee
ELECTRO METALLURG CO
Publication date
Priority to DEE42986D priority Critical patent/DE600203C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE600203C publication Critical patent/DE600203C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Blockgußform mit Einsätzen Die Erfindung betrifft eine Blockgußform zum Gießen von Ingots. Bei Verwendung derartiger Gußformen tritt infolge der natürlichen Schrumpfung des geschmolzenen Metalls beim Abkühlen in der Form häufig eine fehlerhafte Lunkerbildung auf, die es notwendig macht, einen wesentlichen Teil des gegossenen Ingots als Ausschuß zu verwerfen.
  • Es sind bereits Blockgußformen mit Einsätzen zur Beschränkung der Lunkerbildung auf die Mitte des Formenquerschnitts bekannt, um den Ausschuß auf ein Mindestmaß zu beschränken. Bei diesen bekannten Gußformen bestanden jedoch entweder die verhältnismäßig nur wenig in das Innere der Blockform hineinragenden Einsätze aus dem gleichen Material wie die Formwand, die den Blöcken lediglich Einschnürungen verliehen, ohne den gewünschten Zweck mit Sicherheit zu erreichen, oder aber die Einsätze unterteilten die Gußform vollständig unter Schaffung einer mittleren, Eingußöffnung, wodurch wiederum der Nachteil entstand, daß jeder der unterteilten Gußblöcke für sich einer besonderen Lunkerbildung unterworfen war. Auch der Vorschlag, die Gußform durch eine Einsatzwand von teilweise anderem Material als die Gußform zu unterteilen, konnte nicht zum Ziel führen, da hierbei der ganze Querschnitt der Gußform vollständig unterteilt wurde.
  • Im Gegensatz zu diesen bekannten Blockgußformen unterscheidet sich die Gußform gemäß der Erfindung durch von der Formwand ausgehende, auf die freibleibende Formmitte gerichtete Einsatzplatten aus einem Material, z. B. Kernsand, dessen Wärmeleitfähigkeit geringer ist als die Formwand.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Fig. i einen senkrechten Schnitt durch die Mittelebene der Form und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II von Fig. i.
  • Die Blockgußform hat vorzugsweise quadratischen Querschnitt und verjüngt sich nach oben. Ihre Wandung 2 besteht am besten aus Gußeisen. In die Form sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel vier senkrechte Einsatzplatten 3 eingesetzt, die sich über die ganze Höhe der Form erstrekken. Jede Einsatzplatte 3 geht hierbei von der Mitte der zugehörigen Formwand 2 aus und ist mit dieser mittels Stangen q. und Muttern 5 verbunden und durch Einlagen 6 verstärkt. Gemäß der Erfindung hat das Material der Einsatzplatten 3 eine geringere Leitfähigkeit als die Formwand 2 und besteht z. B. aus Kernsand. Besonders geeignet ist für den vorliegenden Zweck ein sogenannter harter Sand mit Bindemittel, wie er zur Herstellung von Kernen in der Stahlgießerei verwendet wird. Dieser Sand unterscheidet sich von dem Formsand dadurch, daß er einen höheren Gehalt an Kieselsäure und einen niedrigeren Gehalt an Ton hat.
  • Die Formmitte bleibt frei. Das geschmolzene Metall wird in die gemäß Fig. i aufgestellte Form eingegossen, und beim Abkühlen beschränkt sich die Lunkerbildung auf den mittleren Teil der Form. Nachdem das Metall erstarrt ist, ist der Mittelteil des Gußblocks so abgegrenzt, daß seine Außenteile leicht durch Brechen oder Abschneiden abgetrennt werden können, so daß man vier gesunde Gußblöcke ohne Lunkerbildung erhält. Durch die Begrenzung der Lunkerbildung auf die Formmitte wird der Ausschuß erheblich verringert, weil nur der Mittelteil des Gußblocks unbrauchbar ist.
  • Da, wie bereits erwähnt, die Einsatzplatten eine geringere Leitfähigkeit haben als die Formwände, so führen sie wenig Wärme von dem in der Mitte der Form befindlichen Metall ab, so daß dieser Teil länger flüssig bleibt. Da der Lunker sich gewöhnlich in dem Teil des Metalls bildet, der zuletzt erstarrt, so wird durch die Anordnung der Einsatzplatten gemäß der Erfindung die Lunkerbildung mit Sicherheit auf den freibleibenden Mittelteil der Form beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Blockgußform mit Einsätzen zur Beschränkung der Lunkerbildung auf die Mitte des Formenquerschnittes, gekennzeichnet durch von der Formwand ausgehende, auf die freibleibende Formmitte gerichtete Einsatzplatten (3) aus einem Material, z. B. Kernsand, dessen Wärmeleitfähigkeit geringer ist als die der Formwand.
DEE42986D Blockgussform mit Einsaetzen Expired DE600203C (de)

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DE600203C true DE600203C (de) 1934-07-17

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