[go: up one dir, main page]

DE60020185T2 - Bohrmeissel - Google Patents

Bohrmeissel Download PDF

Info

Publication number
DE60020185T2
DE60020185T2 DE60020185T DE60020185T DE60020185T2 DE 60020185 T2 DE60020185 T2 DE 60020185T2 DE 60020185 T DE60020185 T DE 60020185T DE 60020185 T DE60020185 T DE 60020185T DE 60020185 T2 DE60020185 T2 DE 60020185T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
section
tool
reamer
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60020185T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60020185D1 (de
Inventor
Coy M. Fielder
Rogerio H. Silva
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ReedHycalog LP
Original Assignee
Diamond Products International Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diamond Products International Inc filed Critical Diamond Products International Inc
Publication of DE60020185D1 publication Critical patent/DE60020185D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60020185T2 publication Critical patent/DE60020185T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/26Drill bits with leading portion, i.e. drill bits with a pilot cutter; Drill bits for enlarging the borehole, e.g. reamers
    • E21B10/265Bi-center drill bits, i.e. an integral bit and eccentric reamer used to simultaneously drill and underream the hole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist auf Bohrlochwerkzeuge gerichtet. Genauer gesagt ist die vorliegende Erfindung auf einen stabilisierten bi-zentralen Bohrmeißel und Verfahren zur Herstellung desselben gerichtet.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine wesentliche Quelle von vielen Bohrproblemen hängt mit Bohrmeißel- und -gestängeinstabilität, von der es viele Arten gibt, zusammen. Meißel- und/oder Gestängeinstabilität tritt wahrscheinlich viel häufiger auf, als es unter Bezugnahme auf sofort wahrnehmbare Probleme ersichtlich ist. Wenn jedoch genannte Instabilität schwerwiegend ist, übt sie hohe Beanspruchung auf eine Bohranlage aus, die nicht nur Bohrmeißel sondern auch Bohrlochwerkzeuge und das Bohrgestänge ganz allgemein enthält. Übliche Probleme, die durch genannte Instabilität verursacht werden, können, ohne aber darauf beschränkt zu sein, übermäßiges Drehmoment, Richtungsbohrsteuerprobleme und Kernbohrprobleme einschließen.
  • Ein typischer Ansatz zur Lösung dieser Probleme besteht darin, das Bohrerprodukt überzudimensionieren, um dadurch gegen die Beanspruchung widerstandsfähig zu sein. Diese Lösung ist jedoch gewöhnlich teuer und kann Leistung auf gewissen Arten beschränken. Zum Beispiel enthält ein gegenwärtig käuflich erhältlicher Bohrmeißel verstärkte Polykristallindiamantpreßkörper (Polycrystalline Diamond Compact "PDC")-Elemente, die durch Verwendung einer recht großen kegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Kontur an dem PDC-Element verstärkt sind. Der Kegelwinkel ist kleiner als der Spitzenspanwinkel der Schneideinrichtung, um die Schneideinrichtung in die Formation unter einem gewünschten Winkel schneiden zu lassen. Während diese Ausführung die PDC-Schneideinrichtungen stärker macht, damit eine Beschädigung der Schneideinrichtung reduziert wird, löst sie nicht das primäre Problem der Bohrerinstabilität. Somit bleiben Bohrgestängeprobleme, Richtungsbohrsteuerprobleme und Probleme mit übermäßigem Drehmoment bestehen. Da die PDC-Diamant-Planscheibe an allen PDC-Schneideinrichtungen geschliffen werden muß, sind die auf diese Weise hergestellten Bohrmeißel teurer und im Vergleich mit demselben Bohrmeißel, der mit Standardschneideinrichtungen hergestellt ist, weniger beständig gegen Abreiben.
  • Eine weitere Lösung im Stand der Technik für Meißelinstabilitätsprobleme ist auf eine spezielle Art von Meißelinstabilität gerichtet, die allgemein als Meißelflattern bezeichnet wird. Meißelflattern ist ein sehr komplizierter Prozeß, der viele Arten von Meißelbewegungsmustern oder -bewegungsmoden einschließt, wobei der Meißel typischerweise nicht im Bohrloch zentriert bleibt. Die Lösung basiert auf der Annahme, daß es unmöglich ist, einen vollkommen ausgewuchteten Meißel zu entwerfen und zu bauen. Somit wird ein absichtlich unwuchtiger Meißel in einer Weise bereitgestellt, die die Meißelstabilität verbessert. Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die Meißelkräfte die auf den Meißel wirkende dominante Kraft sein müssen, damit es funktioniert. Die Meißel sind allgemein so ausgeführt, daß sie für eine Schneidkraftunwucht sorgen, die im Bereich von ungefähr 500 bis 2000 Pfund in Abhängigkeit von der Meißelgröße und -art liegen kann. Leider gibt es viele Fälle, in denen die Schwerkraft oder Gestängebewegungen Kräfte erzeugen, die größer als die gewünschte Schneidkraftunwucht sind und somit die dominanten Meißelkräfte werden. In derartigen Fällen ist die absichtlich vorgesehene Unwucht beim Verhindern, daß der Meißel instabil wird und flattert, unwirksam.
  • Ein weiterer Versuch zur Reduzierung von Meißelinstabilität verlangt Einrichtungen, die allgemein als Eindringbegrenzer bezeichnet werden. Eindringbegrenzer weisen die Funktion auf, daß sie übermäßiges Eindringen einer Schneideinrichtung in die Formation, das zum Meißelflattern oder zur Schneidenbeschädigung führen kann, verhindern. Diese Einrichtungen können die Wirkung aufweisen, daß sie nicht nur Meißelflattern verhindern, sondern auch Probleme mit radialer Meißelbewegung oder Kippen, die auftreten, wenn Bohrkräfte nicht ausgewuchtet sind, verhindern.
  • Wie nachfolgend eingehender erörtert wird, sollten Eindringbegrenzer vorzugsweise zwei Bedingungen erfüllen. Herkömmliche Erfahrung schreibt vor, daß, wenn der Meißel sanft bohrt (d.h. ohne übermäßige Kräfte auf die Schneideinrichtungen), die Eindringbegrenzer nicht mit der Formation in Kontakt sein dürfen. Zweitens, wenn übermäßige Belastungen entweder auf den gesamten Meißel oder auf ein spezielles Gebiet des Meißels auftreten, müssen die Eindringbegrenzer die Formation kontaktieren und die umgebenden Schneideinrichtungen am zu tiefen Eindringen in die Formation hindern.
  • Eindringebegrenzer im Stand der Technik sind hinter dem Meißel zur Durchführung dieser Funktion positioniert. Die Eindringbegrenzer im Stand der Technik versagen beim effizienten Funktionieren, entweder teilweise oder vollständig, in mindestens einigen Fällen. Wenn der Meißel abgenutzt wird, so daß die PDC-Schneideinrichtungen eine Abnutzungsfläche entwickeln, werden die Eindringbegrenzer im Stand der Technik unwirksam, da sie damit beginnen, die Formation kontinuierlich zu kontaktieren, selbst wenn der Meißel sanft bohrt. In der Tat benötigt ein Meißel mit abgenutzten Schneideinrichtungen nicht wirklich einen Eindringbegrenzer, da die Abnutzungsflächen eine Beibehaltung von Stabilität bewirken. Ein idealer Eindringbegrenzer würde geeignet funktionieren, wenn die Schneideinrichtungen scharf sind, aber danach verschwinden, wenn die Schneideinrichtungen abgenutzt sind.
  • Ein weiteres Manko bei Eindringbegrenzern im Stand der Technik besteht darin, daß sie nicht funktionieren können, wenn sie nach vorne geschwenkt werden, wie dies bei einigen Arten von Meißelflattern oder -kippen auftreten kann. Die hintere Positionierung von Eindringbegrenzern im Stand der Technik führt dazu, daß sie so weit von der Formation während des Meißelkippens angehoben werden, daß sie unwirksam werden. Somit würde der ideale Eindringbegrenzer, um am effektivsten zu sein, mit den Schneideinrichtungen in einer Reihe statt dahinter oder davor sein. Dieses Positionieren nimmt jedoch Raum, der für die Schneideinrichtungen verwendet wird.
  • Während der obige Hintergrund auf Bohrmeißel im allgemeinen gerichtet worden ist, werden speziellere Probleme der Meißelinstabilität im Falle des bi-zentralen Meißels erzeugt. Bi-zentrale Meißel sind über zwei Dekaden als eine Alternative zu Erweiterungsbohren sporadisch verwendet worden. Ein erwünschter Aspekt bei dem bi-zentralen Meißel besteht in seiner Fähigkeit, durch ein kleines Loch zu treten und danach ein Loch mit einem größeren Durchmesser zu bohren. Mit dem bi-zentralen Meißel verbundene Probleme schließen jedoch diejenigen einer kurzen Lebensdauer aufgrund von unregelmäßigen Abnutzungsmustern und übermäßiger Abnutzung, die Erzeugung einer kleineren Lochgröße als erwartet und insgesamt schlechte Dirigiereigenschaften ein.
  • Wie im Falle von herkömmlichen Bohrermeißeln sind viele Lösungen vorgeschlagen worden, um die mit Instabilität und Abnutzung verbundenen obengenannten Nachteile zu überwinden. Zum Beispiel ist die Verwendung von Eindringbegrenzern auch genutzt worden, um die Stabilität der bi-zentralen Meißel zu verbessern. Jedoch hat sich der Stand der Technik nicht den mit der Plazierung von genannten Eindringbegrenzern zum geeigneten Stabilisieren des bi-zentralen Meißels verbundenen Schwierigkeiten gewidmet, der durch seine Gestaltung inhärent instabil ist. Eindringbegrenzer sind in traditionelleren Anwendungen einfach hinter mehreren Schneideinrichtungen auf jeder Schneide plaziert worden und nur das Freilegen der Schneideeinrichtungen über der Höhe des Eindringbegrenzers wurde hinsichtlich der Schaffung von geeigneten Eindringbegrenzungsqualitäten als kritisch angesehen. Jedoch sind zusätzlich Erwägungen mit der Plazierung von gestalteten Schneideinrichtungen auf einem bi-zentralen Meißel verbunden, die die Schneidkraft von sowohl dem Räumer als auch dem Führungsbohrer betrachten müssen.
  • Gegenwärtige Herstellverfahren sind auf deren Fähigkeit beschränkt, mehr Schneidkraft in Richtung auf die Primärschneiden an dem Räumer zu richten, was zu hohen Kräften führt, die zur Seite des Führungsbohrers gerichtet sind, der sich gegenüber den primären Räumerschneiden befindet. Dieses Kraftungleichgewicht kann dazu führen, daß der bi-zentrale Meißel unerwünschte Dirigierprobleme, hohes Drehmoment, unterdimensioniertes Loch und abgebrochene Schneideinrichtungen aufweist.
  • Als eine Folge von diesen und weiteren vorgelegten Problemen muß der bi-zentrale Meißel jetzt sein Potential als eine zuverlässige Alternative zu Erweiterungsbohren realisieren.
  • Die EP 0058061 offenbart ein Werkzeug für eine Erdformation. Das Werkzeug ist ein exzentrischer Lochöffner und weist einen exzentrischen Abschnitt auf, dessen Grenzfläche Schneidelemente, wie zum Beispiel polykristalline Diamantpreßkörper, aufweist. Das Werkzeug weist somit einen Körper mit einem proximalen Ende, das zur Verbindung mit einem Bohrgestänge gestaltet ist, und einem distalen Ende auf, das einen Führungsabschnitt definiert. Es gibt einen mittleren Räumerabschnitt, der einen größeren Durchmesser als der Führungsabschnitt aufweist.
  • Die vorliegende Erfindung strebt danach, ein verbessertes Bohrlochwerkzeug und ein verbessertes Verfahren zur Herstellung eines Bohrlochwerkzeuges bereitzustellen.
  • Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird bereitgestellt ein Bohrlochwerkzeug, umfassend einen Körper, der ein proximales Ende, das zur Verbindung mit einem Bohrgestänge gestaltet ist, und ein distales Ende definiert, wobei genanntes distales Ende einen Führungsabschnitt und einen mittleren Räumerabschnitt definiert und wobei sowohl der Führungsabschnitt als auch der Räumerabschnitt mit Anstauchungen in Form von Rippen oder Schneiden versehen sind, die jeweils eine Vielzahl von Schneidelementen aufweisen, die Schneidflächen definieren, und wobei der Körper einen Rotationsdurchmesser und einen Durchgangsdurchmesser definiert, worin Stabilisierungsansätze mit genanntem Körper gegenüber genanntem Räumerabschnitt oder genanntem Führungsabschnitt gekoppelt sind.
  • Vorzugsweise definieren die Stabilisierungsansätze die Außendurchmessererstreckung des Werkzeugs.
  • Zweckmäßigerweise sind die Stabilisierungsansätze mit Schneidelementen mit einem Spitzenspanwinkel im Bereich von 25°–75° versehen.
  • Vorteilhafterweise definieren genannte Stabilisierungsansätze eine radiale Länge, die als eine Funktion des Außendurchmessers des Werkzeugs bestimmt ist.
  • Vorzugsweise ist die radiale Länge als die Differenz zwischen dem Außendurchmesser des Führungsabschnittes und dem Durchgangsdurchmesser des Werkzeuges definiert.
  • Zweckmäßigerweise sind genannte Stabilisierungsansätze mit steilen Schneidelementen versehen.
  • Vorteilhafterweise ist der Durchgangsdurchmesser durch zwei Anstauchungen des Räumers, genannt die Vorder- und Hinteranstauchungen, und einen weiteren Punkt am Körper definiert, wobei die Schneidelemente an den Vorder- und Hinteranstauchungen einen Spitzenspanwinkel von zwischen 25° und 75° mit der Formation definieren.
  • Vorzugsweise umfaßt der Räumerabschnitt eine Vielzahl von Anstauchungen, die bei Betrachtung im Querschnitt von der Werkzeugachse um einen ausgewählten Abschnitt des Werkzeuges strahlenförmig wegführen, und umfassen die Stabilisierungsansätze eine Vielzahl von Ansätzen, die sich vom Körper gegenüber genannten Anstauchungen erstrecken.
  • Zweckmäßigerweise weisen die Stabilisierungsansätze eine Masse auf, die ausgewählt ist, um Unwuchtkräfte auszugleichen, die vom Räumerabschnitt bei Drehung des Werkzeuges erzeugt werden.
  • Die Erfindung liefert auch ein Verfahren zur Herstellung eines Bohrlochwerkzeuges, wobei genanntes Bohrlochwerkzeug einen Körper umfaßt, der ein proximales Ende, das zur Verbindung mit einem Bohrgestänge gestaltet ist, und ein distales Ende definiert, wobei das distale Ende einen Führungsabschnitt und einen mittleren Räumerabschnitt definiert und sowohl der Führungsabschnitt als auch der Räumerabschnitt mit Anstauchungen in Form von Rippen oder Schneiden versehen sind, die jeweils eine Vielzahl von Schneidelementen aufweisen, die Schneidflächen definieren, und wobei der Körper einen Rotationsdurchmesser und einen Durchgangsdurchmesser definiert, wobei Stabilisierungsansätze an genanntem Körper gegenüber genanntem Räumerabschnitt oder genanntem Führungsabschnitt vorgesehen sind, die Anstauchungen des Führungsabschnittes und des Räumerabschnittes um eine Drehachse "A" und eine Durchgangsachse "B" angeordnet sind, wobei das Verfahren umfaßt:
    Festlegen einer Durchgangsachse für das Werkzeug;
    Erzeugen eines Schneidenprofils für den Führungsabschnitt um die Durchgangsachse;
    Anordnen der Schneiden auf den Anstauchungen zum Abdecken von offenen Gebieten, die im Schneidenprofil identifiziert sind;
    Positionieren der Anstauchungen durch Berechnen des Abstandes von jeder vorgegebenen Schneide von der Durchgangsachse "B" und der Rotationsachse "A"; und
    Orientieren der Schneiden zur Optimierung von deren Gebrauch, wenn das Werkzeug um entweder die Achse "A" oder Achse "B" gedreht wird, so daß die Schneidflächen der Schneiden in zumindest Teilkontakt mit der Formation gebracht werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung enthält einen Führungsbohrer mit einem Hartmetallkörper, der ein proximales Ende, das gestaltet ist, um mit dem Bohrgestänge in Wirkverbindung gekoppelt zu werden, und eine mit einer Vielzahl von Schneidelementen versehene Stirnseite definiert, und einem integral auf einer Seite des Körpers zwischen dem proximalen Ende und der Stirnseite ausgebildeten Räumerabschnitt. Der resultierende bi-zentrale Meißel ist gestaltet, um im Bohrloch in einer allgemein herkömmlichen Weise gedreht zu werden und ein Loch mit einem größeren Durchmesser als dasjenige, durch das er eingeführt wurde, zu erzeugen.
  • Der Durchmesser des Führungsbohrers weist typischerweise dieselbe Größe wie die maximale Werkzeuggröße auf. Die maximale Werkzeuggröße ist ein Durchmesser, der von den Werkzeugen bestimmt wird, die direkt über dem Meißel verwendet werden sollen und allgemein mit üblichen Motordurchmessern (dies ist ein bekannter Faktor bei der Gestaltung von bi-zentralen Meißeln) übereinstimmt. In dem neuen Verfahren wird der Führungsbohrer einen Betrag im Durchmesser reduziert, der mit dem Kraftbetrag in Beziehung steht, der zur Verbesserung der Gestaltung erforderlich ist (Kleinerer Führungsbohrer entspricht mehr Kraft, die auf den Räumer gerichtet werden kann).
  • Die Ansätze/Flügel, die zugefügt werden, sind derart gestaltet, daß sie die Formation bohren, der zwischen dem reduzierten Führungsbohrerdurchmesser und dem maximalen Werkzeugdurchmesser angetroffen wird. Da ein kleinerer Führungsbohrer größere Ansätze ergibt und es die Schneideinrichtungen auf dem Ansatz sind, die die Kraft direkt an den primären Räumerbohrer Schneiden erzeugt, gibt uns dann ein kleinerer Führungsbohrer die Fähigkeit, mehr Kraft in Richtung auf den Räumer zu richten.
  • Damit die Erfindung leichter verständlich ist und deren weiteren Merkmale erkannt werden können, wird die Erfindung nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
  • 1 eine Seitenansicht eines herkömmlichen bi-zentralen Bohrmeißels ist;
  • 2 eine Stirnansicht der Arbeitsfläche des in 1 dargestellten bi-zentralen Bohrmeißels ist;
  • 3A3C Stirnansichten eines bi-zentralen Meißels bei Positionieren in einem Bohrloch sind, die jeweils den Führungsbohrerdurchmesser oder die maximale Werkzeuggröße, den Bohrlochdurchmesser und Durchgangsdurchmesser darstellen;
  • 4A–B eine herkömmliche Seitenansicht eines bi-zentralen Meißels darstellen, wie er jeweils in einer Verrohrung und im Betrieb angeordnet sein kann;
  • 5 eine Stirnansicht eines herkömmlichen bi-zentralen Meißels ist;
  • 6 eine Schneidstruktur darstellt, die an einem Ort in einer Tasche gelötet ist, die in eine Rippe eines herkömmlichen bi-zentralen Bohrmeißels gefräst ist;
  • 7 eine schematische Umrißansicht eines beispielhaften bi-zentralen Meißels im Stand der Technik darstellt;
  • 8 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des bi-zentralen Meißels gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 9 eine Stirnansicht des in 8 dargestellten bi-zentralen Meißels darstellt;
  • 10 einen gedrehten Abschnitt des Führungsabschnitts des bi-zentralen Meißels der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 11 eine Draufsicht einer Ausführungsform des bi-zentralen Meißels gemäß der Erfindung von oben darstellt, wie sie zum Ausbohren eines Verrohrungsschuhs eingesetzt werden könnte;
  • 12 eine Seitenansicht der in 11 dargestellten Ausführungsform darstellt;
  • 13 einen gedrehten Abschnitt des in 9 dargestellten bi-zentralen Meißels darstellt, durch die geometrische Achse gezeichnet;
  • 14 ein graphisches Profil der an dem Räumerabschnitt der in den 1112 dargestellten Ausführungsform positionierten Schneideinrichtung darstellt;
  • 15 eine schematische Ansicht der Orientierung von Schneideinrichtungen in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung darstellt.
  • Während die vorliegende Erfindung in Verbindung mit derzeit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wird, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diejenigen Ausführungsformen beschränkt werden soll. Im Gegensatz ist beabsichtigt, daß sie alle Alternativen, Modifikationen und Äquivalente abdeckt, die innerhalb des Schutzbereiches der Erfindung liegen, der in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 17 stellen allgemein einen herkömmlichen bi-zentralen Meißel und ein Verfahren zum Betreiben desselben im Bohrloch dar.
  • Unter Bezugnahme auf diese Figuren enthält ein Meißelkörper 2, der aus Stahl oder einem anderen Hartmetall hergestellt ist, einen Gewindezapfen 4 an einem Ende zur Verbindung mit dem Bohrgestänge und einen Führungsmeißel 3, der eine Arbeitsstirnfläche 6 bildet, an seinem gegenüberliegenden Ende. Ein Räumerabschnitt 5 ist mit dem Körper 2 zwischen dem Zapfen 4 und dem Führungsmeißel einteilig ausgebildet und bildet, wie dargestellt, eine zweite Arbeitsstirnfläche 7. Der Begriff "Arbeitsstirnfläche" in der hierin verwendeten Form schließt nicht nur den in 2 gezeigten axialen End- oder axial gewandten Abschnitt, sondern auch angrenzende Gebiete ein, die sich entlang den unteren Seiten des Meißels 1 und Räumers 5 hinauf erstrecken.
  • Die Arbeitsstirnfläche 6 des Meißels 3 wird von einer Anzahl von Anstauchungen in Form von Rippen oder Schneiden 8 durchschnitten, die vom unteren zentralen Gebiet des Meißels 3 strahlenförmig wegführen und sich quer über die Unterseite und entlang den unteren Seitenflächen von genanntem Meißel 3 hinauf erstrecken. Die Rippen 8 tragen Schneidelemente 10, wie dies unten ausführlicher beschrieben wird. Genau über den oberen Enden der Rippe 8 bildet der Meißel 3 einen Kaliber- oder Stabilisierungsabschnitt, enthaltend Stabilisierungsrippen oder Kaliberblöcke 12 (gauge pads), von denen jeder) mit einer jeweiligen der Schneideinrichtungen 8 tragenden Rippe 8 zusammenhängt. Die Rippen 8 kontaktieren die Wände des Bohrloches, das von der Arbeitsstirnfläche 6 gebohrt worden ist, um das Werkzeug 1 zu zentrieren und stabilisieren und bei der Kontrolle seiner Schwingung zu helfen. (Siehe 4).
  • Der Durchgangsdurchmesser des Bi-Zentrums wird von den drei Punkten definiert, wo sich die Schneidplatten auf dem Kaliber befinden. Diese drei Punkte sind in 2 als "x", "y" und "z" dargestellt. Der Räumerabschnitt 5 enthält zwei oder mehr Schneiden 11, die über dem Führungsmeißel 3 in einer am besten in 2 dargestellten Weise exzentrisch positioniert sind. Wie unten beschrieben ist, tragen die Schneiden 11 auch Schneidelemente 10. Die Schneiden 11 führen strahlenförmig von der Werkzeugachse weg, aber sind nur um einen ausgewählten Abschnitt oder Quadranten des Werkzeugs bei Betrachtung im Querschnitt vom Ende positioniert. Auf diese Weise kann das Werkzeug in ein Bohrloch mit einem Durchmesser gebracht werden, der geringfügig größer als der maximale Durchmesser ist, der durch den Räumerabschnitt 5 gezogen wird, aber dennoch fähig ist, ein Bohrloch mit wesentlich größerem Durchmesser als der Durchgangsdurchmesser zu schneiden, wenn das Werkzeug 1 um die geometrische oder Drehachse "A" gedreht wird. Die durch den Durchgangsdurchmesser definierte Achse ist bei "B" gekennzeichnet. (Siehe 4A–B.)
  • In der in 1 dargestellten herkömmlichen Ausführungsform sind Schneidelemente 10 um die Arbeitsstirnfläche 7 des Räumerabschnitts 5 angeordnet. Genau über den oberen Enden von Rippe 11 bildet der Räumerabschnitt 5 einen Kaliber- oder Stabilisierungsabschnitt, der Stabilisierungsrippen oder Kaliberblöcke 17 enthält, von denen jede(r) mit einer jeweiligen der die Schneideinrichtungen tragenden Rippe 11 zusammenhängt. Die Rippen 11 kontaktieren die Wände des Bohrloches, das von der Arbeitsstirnfläche 7 gebohrt worden ist, um das Werkzeug 1 zu zentrieren und stabilisieren und bei der Kontrolle seiner Schwingung zu helfen.
  • Der dazwischen liegende Stabilisierungsabschnitt, der von den Rippen 11 und dem Gewindezapfen 4 gebildet ist, ist ein Schaft 14 mit Gabelschlüsselflächen 15, die eingegriffen werden können, um das Werkzeug 1 an das Bohrgestänge (nicht dargestellt) anzusetzen und davon zu lösen. Unter nochmaliger Bezugnahme auf 2 weist die Unterseite des Meißelkörpers 2 eine Anzahl von Zirkulationsöffnungen oder -düsen 15 auf, die in der Nähe seiner Mittellinie angeordnet sind. Die Düsen 15 stehen mit den eingelassenen Flächen zwischen den Rippen 8 und 11 in Verbindung, wobei die Flächen im Gebrauch als Räume für Flüssigkeitsströmung dienen.
  • Nunmehr unter Bezugnahme auf die 1 und 2 soll der Meißelkörper 2, bei Betrachtung nach unten, in der Richtung im Uhrzeigersinn um die Achse "A" gedreht wird. Somit weist jede der Rippen 8 und 11 jeweils eine voreilende Kantenfläche 8a und 11a und eine nacheilende Kantenfläche 8B und 11B auf. Wie in 6 gezeigt ist, besteht jedes der Schneidelemente 10 vorzugsweise aus einem Befestigungskörper 20, der aus gesintertem Wolframcarbid oder einem anderen geeigneten Material besteht, und einer Schicht 22 aus polykristallinem Diamant, die auf der voreilenden Seite des Ansatzes 38 getragen wird und die Schneidfläche 30A des Schneidelements bildet. Die Schneidelemente 10 sind in den jeweiligen Rippen 8 und 11 so befestigt, daß deren Schneidflächen durch die jeweiligen voreilenden Kantenflächen 8A und 11 freiliegen.
  • In dem in den 17 dargestellten herkömmlichen bi-zentralen Meißel sind Schneidelemente 10 derart befestigt, daß die Schneidfläche 30A unter einem aggressiven, geringen Winkel, z.B. 15–20°-Spitzenspanwinkel, in Bezug auf die Formation positioniert wird. Dies gilt speziell für die Schneidelemente 10, die an den voreilenden Kanten des Meißelkörpers 2 positioniert sind. Die Rippen 8 und 11 bestehen selbst vorzugsweise aus Stahl oder einem anderen Hartmetall. Der Schneidenkörper 38 aus Wolframcarbid ist vorzugsweise in eine Tasche 32 gelötet und enthält in der Tasche das überschüssige Lötmaterial 29.
  • Wie im Profil in 7 dargestellt ist, enthält der herkömmliche bi-zentrale Meißel normalerweise einen Führungsabschnitt 3, der einen Außendurchmesser bildet, der mindestens gleich dem Durchmesser des Meißelkörpers 2 ist. Auf eine derartige Weise können Schneideinrichtungen an dem Führungsabschnitt 3 auf Kaliber schneiden. (Siehe 3.)
  • Eine Ausführungsform des bi-zentralen Meißels gemäß der vorliegenden Erfindung ist unter Bezugnahme auf die 89 ersichtlich. 8 stellt eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform des bi-zentralen Meißels 30 gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Unter Bezugnahme auf die Figuren umfaßt der Meißel 30 einen Meißelkörper 32, der einen Gewindezapfen an einem Ende 34 für eine Verbindung mit einem Bohrgestänge enthält, und einen Führungsmeißel 33, der eine Arbeitsstirnfläche 36 bildet, an seinem gegenüberliegenden Ende. Ein Räumerabschnitt 35 ist zwischen dem Zapfen 34 und Führungsmeißel 33 mit dem Körper 32 einteilig ausgebildet und bildet eine zweite Arbeitsstirnfläche 37.
  • Die Arbeitsstirnfläche 36 des Führungsabschnitts 33 wird von einer Anzahl von Anstauchungen in Form von Rippen und Schneiden 38 geschnitten, die strahlförmig vom zentralen Gebiet des Meißels 33 wegführen. Wie in der herkömmlichen Ausführungsform tragen Rippen 38 eine Vielzahl von Schneidelementen 40. Der Räumerabschnitt 35 ist auch mit einer Anzahl von Schneiden oder Anstauchungen 42 versehen, wobei die Anstauchungen auch mit einer Vielzahl von Schneidelementen 40 versehen sind, die selbst Schneidflächen bilden.
  • Die in den 89 dargestellte allgemeine Ausführungsform ist mit einem Führungsabschnitt 33 versehen, der einen kleineren Querschnittsdurchmesser als die in den 17 dargestellte herkömmliche Ausführungsform bildet. Das Ausmaß, in dem der Führungsabschnitt kleiner ist, wird als eine Funktion der Kraftsteigerung bestimmt, die in der Richtung entgegengesetzt zum Führungsabschnitt 33 notwendig ist.
  • Außer wenn speziell angegeben, ist das Verfahren der Herstellung der allgemeinen Ausführungsform des bi-zentralen Meißels dasselbe wie dasjenige, das in den Stammanmeldungen beschrieben ist. Das Verfahren zur Herstellung von besonderen Ausführungsformen der Erfindung wird unten dargelegt.
  • In der in 8 dargestellten Ausführungsform bildet der Führungsabschnitt 33 einen kahlen oder blanken Fleck 44, wo Schneidelemente 40 entfernt worden sind. Der Fleck 44 ist um eine Anstauchung gebildet, die um den Mittelpunkt des Bogens angeordnet ist, der von dem Räumerabschnitt 35 gebildet wird. Der Zweck des Entfernens von Schneidelementen von diesem Gebiet des Führungsabschnitts 33 besteht darin, die Kräfte um diese Anstauchung an dem Führungsabschnitt 33 in Richtung auf Ansätze 50 zu verringern, wie dies unten ausführlicher beschrieben wird. Das Gebiet 44 wird durch Entfernen der Schneideinrichtung 40 erzeugt, die in dem Gebiet zwischen 90 und 45 Grad entlang der Anstauchung, bei Betrachtung im Querschnitt, angeordnet ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Meißel 30 mit Stabilisierungsansätzen 50 gegenüber dem Räumerabschnitt 30 versehen sein. Die Ansätze 50 können an dem Meißelkörper 32 in einer herkömmlichen Weise, z.B. durch Schweißen, befestigt oder einteilig ausgebildet sein. Die Ansätze 50 dienen dazu, das äußere diametrale Ausmaß des Werkzeugs 30 gegenüber dem Führungsabschnitt 33 zu definieren. (Siehe 8.) Die Ansätze 50 sind vorzugsweise mit Schneideinrichtungen 42 versehen, die einen Spitzenspanwinkel (backrake angle) im Bereich von 25–75° aufweisen.
  • Die Länge der Ansätze 50, in radialer Richtung gemessen, ist eine Funktion des Außendurchmessers des Werkzeuges 30 als Ganzes. In diesem Zusammenhang ist erwünscht, daß diese Länge, die in 9 als L2 gekennzeichnet ist, die Differenz zwischen dem Außendurchmesser des Führungsabschnitts 33 und dem Durchgangsdurchmesser des Werkzeuges 30 ist. Alternativ können die Ansätze 50 eine Länge innerhalb der Durchgangsdifferenz annehmen.
  • Wie dargestellt ist, können die Ansätze 50 axial nahe dem gegenüberliegenden Räumerabschnitt 35 angeordnet sein. Alternativ können die Ansätze 50 um den Führungsabschnitt 33 angeordnet sein, wobei das Ziel ist, Unwuchtkräfte, die durch den Räumerabschnitt 35 erzeugt werden, auszugleichen. In diesem Zusammenhang können die Ansätze 50 an dem Räumerabschnitt 35 oder Führungsabschnitt 33 befestigt sein. Die Verwendung einer großen Unwucht ist für Bohrmeißel (keine bi-zentralen) im wesentlichen bedeutungslos und ist somit nicht berücksichtigt worden, da davon ausgegangen wurde, daß es unmöglich ist, dies bei einem bi-zentralen durchzuführen. Das Kraftausgleichsverfahren gemäß der vorliegenden Erfindung macht dies möglich und sorgt für eine wesentliche Verbesserung über einer geringen Unwucht. Der Schlüssel besteht darin, daß das höhere Kraftungleichgewicht in Richtung auf den Führungsabschnitt gerichtet würde.
  • Es besteht ein Hauptbedarf bei bi-zentralen Meißeln, Schneideinrichtungen mit großem Winkel zu verwenden, um die Unwuchtkräfte zu manipulieren, da es kein anderes Verfahren gibt, das eine Unwucht erzeugt, die so gering ist.
  • Durch Hinzufügen von Schneideinrichtungen mit großem Winkel an Ansätzen 50 wird der Betrag der Kraft, die auf den Räumerabschnitt 35 gerichtet ist, wesentlich vergrößert, wodurch die prozentuale Unwucht des Werkzeuges als Ganzes abnimmt. Die "prozentuale Unwucht" ist das wichtigste Ergebnis und kleinere Zahlen sind besser. Die Verwendung dieser Schneideinrichtungen 42 mit großem Winkel in der oben beschriebenen Weise kann für eine Werkzeugunwucht von etwa 7,5% bis hinab zu 0% sorgen, oder kann in gewissen Fällen ermöglichen, daß die Kraft in Richtung auf den Räumerabschnitt 35 gelenkt wird. Das Ergebnis des Kraftausgleichs unter Verwendung von herkömmlichen Verfahren ergibt eine Unwucht von 17,37%. Ein Wert von 0 bis 5% wird für die Ausführung eines Bohrmeißels als gut betrachtet und ist in einem bi-zentralen Meißel typischerweise nicht möglich.
  • Ein Kraftungleichgewicht von 12,29% ist das Ergebnis der Reduzierung des Führungsabschnittsdurchmessers und Hinzufügens von Ansätzen gegenüber den primären Räumerschneiden. (In diesem Beispiel werden keine Schneideinrichtungen mit großem Winkel verwendet.) Dies ähnelt Meißeln, die in der Vergangenheit unter Verwendung eines kleineren Führungsabschnitts und Ansätzen erzeugt wurden. Obwohl diese Zahl besser ist, ist sie weit ab von dem, was als akzeptabel angesehen wird. Durch Änderung der Ansatzschneideinrichtungen von Schneideinrichtungen mit normalem Winkel auf großen Winkel fällt die Unwucht auf 7,5% ab. (Berechnete Ergebnisse sind nicht gezeigt.) Für das bevorzugte Verfahren gemäß der Erfindung enthält die Beschreibung alle vier Schritte, einen kleineren Führungsabschnitt, Ansätze, Schneideinrichtungen mit großem Winkel an den Ansätzen und das Entfernen von Schneideinrichtungen auf einer Seite des Führungsabschnitts. Das Ergebnis beträgt hier 4,41%, was nunmehr im "guten" Wertebereich ist.
  • Der bi-zentrale Meißel gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine Vielzahl von Anpassungen genießen. Eine derartige Anpassung stellt eine Ausführungsform dar, um durch einen Verrohrungsschuh zu bohren, wie dies in den 1112 dargestellt ist.
  • Die in 1112 dargestellte Ausführungsform ist auch mit einem Führungsabschnitt 103 versehen, der einen kleineren Querschnittsdurchmesser als die in den 17 dargestellte herkömmliche Ausführungsform bildet. Die Verwendung eines geringeren Durchmessers für den Führungsabschnitt 103 dient dazu, die Möglichkeit einer Beschädigung des Bohrloches oder der Verrohrung zu minimieren, wenn das Werkzeug 100 um die Durchgangsachse "B" gedreht wird.
  • In einem herkömmlichen Meißel enthalten Schneideinrichtungen 110, die sich zum Kaliber erstrecken, allgemein einen geringen Spitzenspanwinkel für maximale Effizienz beim Schneiden. (Siehe 1.) In dem bi-zentralen Meißel gemäß der vorliegenden Erfindung ist erwünscht, daß Schneidelemente verwendet werden, die eine weniger aggressive Schneideinrichtungshaltung definieren, wo sie sich zum Kaliber erstrecken, wenn Drehung um die Durchgangsachse erwünscht ist. In diesem Zusammenhang ist erwünscht, daß in dieser besonderen Ausführungsform die Schneideinrichtungen 110 an den voreilenden und nacheilenden Schneiden 118 am Kaliber einen Spitzenspanwinkel von zwischen 25–75 Grad mit der Formation bilden.
  • Das Verfahren, mit dem die Ausführungsform der Schuhschneideinrichtung des bi-zentralen Meißels gemäß der vorliegenden Erfindung konstruiert werden kann, kann wie folgt beschrieben werden. In einem beispielhaften bi-zentralen Meißel wird ein Schneidenprofil für den Führungsmeißel erzeugt. Die Durchgangsachse wird danach anhand der Größe und Gestalt des Werkzeuges bestimmt.
  • Wenn der Durchgangsdurchmesser bestimmt ist, wird ein Schneidprofil um die Durchgangsachse hergestellt. Dieses Profil wird irgendeine notwendige Bewegung der Schneideinrichtungen 110 zum Abdecken irgendwelcher offenen, nicht abgedeckten Gebiete an dem Schneidprofil identifizieren. Diese Schneideinrichtungen 110 können entlang der primären Anstauchung 131 oder Anstauchungen 132 angeordnet sein, die radial um die geometrische Achse "A" angeordnet sind. (Siehe 15.)
  • Wenn die Positionierung der Schneideinrichtungen 110 bestimmt worden ist, muß die Position der Anstauchungen selbst festgelegt werden. In diesem Beispiel wird, wenn ermittelt worden ist, daß eine Schneideinrichtung 110 in einer ausgewählten Entfernung r1, von Durchgangsachse "B", positioniert werden muß, ein Bogen 49 durch r1 in der in 15 dargestellten Weise gezogen. Der Schnittpunkt dieses Bogen 49 und einer durch die Achse "A" gezogene Linie bestimmt die möglichen Positionen der Schneideinrichtung 110 an radial angeordneten Anstauchungen 151.
  • Zur Erzeugung eines arbeitsfähigen Schneidprofils für einen bi-zentralen Meißel, der eine stark kegelige oder konturierte Meißelfläche enthält, wird Komplexität in die Plazierung von genannten Schneideinrichtungen 110 eingeführt, da sowohl der Plazierung als auch der Schneideinrichtungshöhe Rechnung getragen werden muß. Als eine Folge hat sich herausgestellt, vorzugsweise eine Meißelfläche zu verwenden, die im Querschnitt im wesentlichen abgeflacht ist. (Siehe 12.)
  • Wenn die Positionierung der Anstauchungen ermittelt worden ist, müssen die Schneideinrichtungen 110 in einer Weise orientiert werden, daß sie deren Verwendung optimieren, wenn das Werkzeug 100 um sowohl die Durchgangsachse "B" als auch die geometrische Achse "A" gedreht wird. Durch Bezugnahme auf die 9 und 15 werden zur Verwendung in einem herkömmlichen bi-zentralen Meißel positionierte Schneideinrichtungen 110 derart orientiert, daß deren Schneidflächen in Richtung auf die Fläche mit dem Schnitt, z.B. der Formation, orientiert werden. In einem herkömmlichen bi-zentralen Meißel werden jedoch derart an der primären Anstauchung 131 in dem Gebiet 110 zwischen den Achsen "A" und "B" orientierte Schneideinrichtungen 110 tatsächlich 180° zur Richtung des Schnitts orientiert werden, wenn das Werkzeug 100 um die Durchgangsachse "B" gedreht wird. Um sich diesem Aspekt zu widmen, wird bevorzugt, daß mindestens der größte Teil der Schneideinrichtungen 110 an der primären Anstauchung 131 um das Gebiet 110 entgegengesetzt orientiert wird, so daß deren Schneidflächen 130A in Kontakt mit der Formation oder dem Verrohrungsschuh, wie dies der Fall sein mag, gebracht werden, wenn das Werkzeug 100 um die Achse "B" gedreht wird.
  • Die entlang der primären Anstauchung 131 außerhalb des Gebietes 110 im Gebiet 141 angeordneten Schneideinrichtung 110 sind derart orientiert, daß deren Schneidflächen 130A in zumindest teilweisem Kontakt mit der Formation unabhängig von der Drehachse gebracht werden. Die entgegensetzt um die primäre Anstauchung 131 in dem Gebiet 142 angeordneten Schneideinrichtungen 110 sind in einer herkömmlichen Weise orientiert. (Siehe 15.)
  • Nicht an der primären Anstauchung 131 befindliche Schneideinrichtungen 110 sind an radialen Anstauchungen 132 angeordnet. Diese Schneideinrichtungen 110 sind, während deren Positionierung durch die Notwendigkeit der Schneidenabdeckung bestimmt sein kann, wenn das Werkzeug 100 um die Achsen "A" und "B" gedreht wird, wie dies oben beschrieben ist, an deren jeweiligen Anstauchungen 132 orientiert oder auf einen Winkel abgeschrägt, daß mindestens zwanzig Prozent der aktiven Schneidfläche 130 die Formation eingreift, wenn der bi-zentrale Meißel um die Achse "A" gedreht wird. Als eine Funktion der Richtung des Schnitts neu dargestellt, beträgt der Abschrägungswinkel der Schneideinrichtungen 110 von 0°–80°.
  • Obwohl besondere detaillierte Ausführungsformen der Vorrichtung und des Verfahrens hierin beschrieben worden sind, sollte verständlich sein, daß die Erfindung nicht auf die Details der bevorzugten Ausführungsform beschränkt ist. Es sind viele Änderungen hinsichtlich der Ausführung, Zusammensetzung, Konfiguration und Abmessungen möglich, ohne aus dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung zu gelangen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Claims (10)

  1. Bohrlochwerkzeug, umfassend einen Körper (32), der ein proximales Ende (34), das zur Verbindung mit einem Bohrgestänge gestaltet ist, und ein distales Ende definiert, wobei genanntes distales Ende einen Führungsabschnitt (33) und einen mittleren Räumerabschnitt (35) definiert und wobei sowohl der Führungsabschnitt (33) als auch der Räumerabschnitt (35) mit Anstauchungen in Form von Rippen oder Schneiden (38, 42) versehen sind, die jeweils eine Vielzahl von Schneidelementen (40) aufweisen, die Schneidflächen definieren, und wobei der Körper einen Rotationsdurchmesser und einen Durchgangsdurchmesser definiert, dadurch gekennzeichnet, daßStabilisierungsansätze (50) mit genanntem Körper gegenüber genanntem Räumerabschnitt (35) oder genanntem Führungsabschnitt (33) gekoppelt sind.
  2. Bohrlochwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsansätze (50) die Außendurchmessererstreckung des Werkzeugs definieren.
  3. Bohrlochwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsansätze mit Schneidelementen (40) mit einem Spitzenspanwinkel im Bereich von 25°–75° versehen sind.
  4. Bohrlochwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Stabilisierungsansätze (50) eine radiale Länge definieren, die als eine Funktion des Außendurchmessers des Werkzeugs bestimmt ist.
  5. Bohrlochwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Länge als die Differenz zwischen dem Außendurchmesser des Führungsabschnittes (33) und dem Durchgangsdurchmesser des Werkzeuges (32) definiert ist.
  6. Bohrlochwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß genannte Stabilisierungsansätze (50) mit steilen Schneidelementen (40) versehen sind.
  7. Bohrlochwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgangsdurchmesser durch zwei Anstauchungen des Räumers, genannt die Vorder- und Hinteranstauchungen, und einen weiteren Punkt am Körper definiert ist, wobei die Schneidelemente an den Vorder- und Hinteranstauchungen einen Spitzenspanwinkel von zwischen 25° und 75° mit der Formation definieren.
  8. Bohrlochwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Räumerabschnitt (35) eine Vielzahl von Anstauchungen (42) umfaßt, die bei Betrachtung im Querschnitt von der Werkzeugachse um einen ausgewählten Abschnitt des Werkzeuges strahlenförmig wegführen, und die Stabilisierungsansätze (50) eine Vielzahl von Ansätzen (50) umfassen, die sich vom Körper gegenüber genannten Anstauchungen erstrecken.
  9. Bohrlochwerkzeug nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsansätze (50) eine Masse aufweisen, die ausgewählt ist, um Unwuchtkräfte auszugleichen, die vom Räumerabschnitt bei Drehung des Werkzeuges erzeugt werden.
  10. Verfahren zur Herstellung eines Bohrlochwerkzeuges, wobei genanntes Bohrlochwerkzeug einen Körper (32) umfaßt, der ein proximales Ende (34), das zur Verbindung mit einem Bohrgestänge gestaltet ist, und ein distales Ende definiert, wobei das distale Ende einen Führungsabschnitt (33) und einen mittleren Räumerabschnitt (35) definiert und sowohl der Führungsabschnitt (33) als auch der Räumerabschnitt (35) mit Anstauchungen in Form von Rippen oder Schneiden (38, 42) versehen sind, die jeweils eine Vielzahl von Schneidelementen (40) aufweisen, die Schneidflächen definieren, und wobei der Körper einen Rotationsdurchmesser und einen Durchgangsdurchmesser definiert, wobei Stabilisierungsansätze (50) an genanntem Körper gegenüber genanntem Räumerabschnitt (35) oder genanntem Führungsabschnitt (33) vorgesehen sind, die Anstauchungen (38, 42) des Führungsabschnittes (33) und des Räumerabschnittes (35) um eine Drehachse "A" und eine Durchgangsachse "B" angeordnet sind, wobei das Verfahren umfaßt: Festlegen einer Durchgangsachse für das Werkzeug; Erzeugen eines Schneidenprofils für den Führungsabschnitt um die Durchgangsachse; Anordnen der Schneiden auf den Anstauchungen zum Abdecken von offenen Gebieten, die im Schneidenprofil identifiziert sind; Positionieren der Anstauchungen durch Berechnen des Abstandes von jeder vorgegebenen Schneide von der Durchgangsachse "B" und der Rotationsachse "A"; und Orientieren der Schneiden zur Optimierung von deren Gebrauch, wenn das Werkzeug um entweder die Achse "A" oder Achse "B" gedreht wird, so daß die Schneidflächen der Schneiden in zumindest Teilkontakt mit der Formation gebracht werden.
DE60020185T 1999-03-19 2000-03-20 Bohrmeissel Expired - Lifetime DE60020185T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US12511999P 1999-03-19 1999-03-19
US125119 1999-03-19

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60020185D1 DE60020185D1 (de) 2005-06-23
DE60020185T2 true DE60020185T2 (de) 2006-01-12

Family

ID=22418279

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60020185T Expired - Lifetime DE60020185T2 (de) 1999-03-19 2000-03-20 Bohrmeissel

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP1039095B1 (de)
DE (1) DE60020185T2 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6659207B2 (en) * 1999-06-30 2003-12-09 Smith International, Inc. Bi-centered drill bit having enhanced casing drill-out capability and improved directional stability
US6269893B1 (en) * 1999-06-30 2001-08-07 Smith International, Inc. Bi-centered drill bit having improved drilling stability mud hydraulics and resistance to cutter damage
GB2376489B (en) * 1999-06-30 2003-05-28 Smith International Bi-centre drill bit
US6394200B1 (en) 1999-10-28 2002-05-28 Camco International (U.K.) Limited Drillout bi-center bit
GB0820063D0 (en) 2008-11-03 2008-12-10 Reedhycalog Uk Ltd Drilling tool
US8327957B2 (en) * 2010-06-24 2012-12-11 Baker Hughes Incorporated Downhole cutting tool having center beveled mill blade
US8851205B1 (en) * 2011-04-08 2014-10-07 Hard Rock Solutions, Llc Method and apparatus for reaming well bore surfaces nearer the center of drift
US9739094B2 (en) * 2013-09-06 2017-08-22 Baker Hughes Incorporated Reamer blades exhibiting at least one of enhanced gage cutting element backrakes and exposures and reamers so equipped
CA3075388A1 (en) 2017-09-09 2019-03-14 Extreme Technologies, Llc Well bore conditioner and stabilizer
CN111465746B (zh) 2017-10-10 2022-09-06 高级技术有限责任公司 井眼铰孔系统和装置

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1249499A (fr) * 1959-11-19 1960-12-30 Europ De Turboforage Soc équipement pour le forage du sol
NO820347L (no) * 1981-02-07 1982-08-09 Drilling & Service Uk Ltd Verktoey for undergrunnsformasjoner
US5678644A (en) * 1995-08-15 1997-10-21 Diamond Products International, Inc. Bi-center and bit method for enhancing stability
US6164394A (en) * 1996-09-25 2000-12-26 Smith International, Inc. Drill bit with rows of cutters mounted to present a serrated cutting edge
US5765653A (en) * 1996-10-09 1998-06-16 Baker Hughes Incorporated Reaming apparatus and method with enhanced stability and transition from pilot hole to enlarged bore diameter

Also Published As

Publication number Publication date
EP1039095A3 (de) 2001-04-11
EP1039095A2 (de) 2000-09-27
DE60020185D1 (de) 2005-06-23
EP1039095B1 (de) 2005-05-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60023238T2 (de) Bi-zentrales Bohrzeug zum Bohren durch Verrohrungsschuh
DE69520133T2 (de) Verbesserungen an Drehbohrmeissel
DE3406442C2 (de) Bohrmeißel
DE60117435T2 (de) Asymmetrischer diamantimprägnierter Schleifbohrkopf
DE60109902T2 (de) Bohrmeissel, hartwerkstoff und meisselkörper
EP0884448B1 (de) Gesteinsbohrmeissel mit wendelförmigen Abfuhrnuten
DE69333029T2 (de) Bohrmeissel mit pdc-schneideinsatz mit der schneidkante entgegengesetztem spärischen ende
DE19848557A1 (de) Verbesserungen an Bohrköpfen oder Verbesserungen, die Bohrköpfe betreffen
DE69605779T2 (de) Von der öberfläche aus kontrolliertes richtbohrwerkzeug
DE69727884T2 (de) Vorgeformtes Schneidelement für Drehbohrmeissel
DE69217920T2 (de) Bohrmeissel mit verbessertem schneideinsatzmuster
AT390644B (de) Fraeswerkzeug
DE69832318T2 (de) Drehbohrmeissel mit Düsen
DE69630344T2 (de) Walzgeschmiedeter Bohrer
DE3406441A1 (de) Schneidorgan und bohrmeissel
DE1758233A1 (de) Gesteinsbohrer mit besonders geformten Einsaetzen
DE69916525T2 (de) Zweistufiger Bohrkopf
EP0778100B1 (de) Drehschlag-Wendelbohrer
DE112010000716T5 (de) Dachbohrmeissel, dachbohrmeisselkörper undharter schneideinsatz für den dachbohrmeissel
DE60020185T2 (de) Bohrmeissel
DE2547787A1 (de) Bohrvorrichtung
DE69415719T2 (de) Düsenanordnung für Fräsbohrmeissel
EP1083294B1 (de) Bohrwerkzeug
EP1780375A1 (de) Fräszahn für ein Bodenbearbeitungsgerät
DE602004003493T2 (de) Schlagbohrer, bohrsystem mit einem solchen bohrer und verfahren zum bohren eines bohrlochs

Legal Events

Date Code Title Description
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: REEDHYCALOG L.P. (N.D.GES.D. STAATES DELAWARE), HO

8364 No opposition during term of opposition