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DE60020001T2 - Navigationsvorrichtung - Google Patents

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DE60020001T2
DE60020001T2 DE60020001T DE60020001T DE60020001T2 DE 60020001 T2 DE60020001 T2 DE 60020001T2 DE 60020001 T DE60020001 T DE 60020001T DE 60020001 T DE60020001 T DE 60020001T DE 60020001 T2 DE60020001 T2 DE 60020001T2
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DE
Germany
Prior art keywords
road
intersection
lane
map data
intersection road
Prior art date
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Expired - Fee Related
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DE60020001T
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English (en)
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DE60020001D1 (de
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Atsushi Osaka-shi Yamashita
Kiyomi Ikoma-shi Sakamoto
Teruaki Yodogawa-ku Ata
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE60020001T2 publication Critical patent/DE60020001T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/34Route searching; Route guidance
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/26Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00 specially adapted for navigation in a road network
    • G01C21/34Route searching; Route guidance
    • G01C21/36Input/output arrangements for on-board computers
    • G01C21/3626Details of the output of route guidance instructions
    • G01C21/3658Lane guidance

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Navigation (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Navigationsvorrichtungen, genauer auf eine Navigationsvorrichtung von einem Typ, die zusätzlich ein Fahrzeug anweist, welche Fahrbahn es nehmen soll, wenn sie einen Weg zwischen irgendwelchen zwei Orten weist, die beliebig auf einer Karte bestimmt werden.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Eine herkömmlicherweise Navigationsvorrichtung präsentiert einem Fahrer gemeinhin Fahrtinformationen Straße für Straße. Für ein sicheres und korrektes Leiten eines Rechts-/Linksabbiegens bei einer Kreuzung oder welche Straße zu nehmen ist, sind Pfadinformationen Straße für Straße jedoch nicht genug ohne Informationen über Fahrbahnwechsel. Der Grund hierfür ist, dass die Fahrbahnregelung, selbst wenn sich der Fahrer auf dem richtigen Pfad befindet, z.B. ihn/sie davon abhalten kann, in seine/ihre Richtung zu fahren.
  • Dementsprechend wurden in den letzten Jahren verschiedene Arten von Navigationsvorrichtungen entwickelt, die zusätzlich in der Lage sind, Fahrbahnen zu weisen, vgl. US 5,206,811 und EP 0 803 853 . Ein typisches herkömmliches Verfahren der Fahrbahnleitung ist eine graphische Fahrbahnanzeige. In dieser graphischen Fahrbahnanzeige werden z.B. Straßenverbindungsdaten, die direkt mit Kreuzungsknoten auf einer zweidimensionalen Karte verbunden sind, jeweils manuell im Voraus mit der Anzahl von Fahrbahnen und Fahrbahnregelinformationen zur Verfügung gestellt. Wenn das Fahrzeug einen vorbestimmten Abstandsbereich einer Kreuzung erreicht, bei der das Fahrzeug vorbeikommen soll, werden die Fahrbahnen an der Kreuzung graphisch angezeigt, und Fahrbahnleitinformationen werden dem Fahrer auch in Übereinstimmung mit Fahrbahnregelinformationen für die Kreuzung präsentiert.
  • Das Problem dabei ist, dass in den Fahrbahnleitinformationen einer herkömmlichen Navigationsvorrichtung nur Fahrtinformationen und die Anzahl von Fahrbahnen bei der nächsten Kreuzung berücksichtigt werden. Daher wird in einem Fall, in dem kompliziert geformte Kreuzungen eine nach der anderen daherkommen, oft ungeeignete Fahrbahnleitinformation (d.h., Fahrbahnwechsel können nicht reibungslos ausgeführt werden) dem Fahrer präsentiert. Der Grund hierfür ist, dass es für den Fahrer für einen reibungslosen Fahrbahnwechsel nicht genug ist, sich um Fahrtrichtung, Anzahl der Fahrbahnen und Fahrbahnregeln nur an der nächsten Kreuzung zu kümmern, sondern dass es notwendig ist, sich um diese bei einer oder mehr Kreuzungen im Voraus zu kümmern. Wenn ein Fahrzeug z.B. auf einer dreispurigen Straße ist und bei der nächsten Kreuzung geradeaus fahren soll und dann bei der folgenden Kreuzung links abbiegt, ist es für den Fahrer einfacher, auf einer linken Fahrbahn zu fahren, um den Pfad zu durchlaufen.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Navigationsvorrichtung von einem Typ zur Verfügung zu stellen, der immer geeignete Fahrbahnleitung anbietet mit Berücksichtigung von Umständen nicht nur bei der nächsten, sondern einigen weiteren Kreuzungen auf dem Pfad voraus.
  • Die vorliegende Erfindung hat die folgenden Merkmale, um die obige Aufgabe zu lösen.
  • Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf eine Navigationsvorrichtung von einem Typ gerichtet, die ein Fahrzeug zwischen beliebigen zwei Orten leitet, die beliebig auf einer Karte bestimmt werden. In dieser Navigationsvorrichtung wird ein Leitpfad zwischen den zwei auf der Karte bezeichneten Orten gemäß Kartendaten gesucht, die in einem Kartendatenspeicherteil gespeichert sind. Gemäß den Kartendaten werden auch Fahrbahnleitinformationen für das Fahrzeug generiert, darüber, welche Fahrbahn auf dem Leitpfad zu nehmen ist. Weiterhin werden gemäß dem gesuchten Leitpfad und den generierten Fahrbahnleitinformationen Leitinformationen generiert, die für Fahrt und Fahrbahn relevant sind. Danach werden die generierten Leitinformationen für den Fahrer wahrnehmbar ausgegeben. Die Fahrbahnleitinformationen werden auf die folgende Weise generiert. Als Erstes wird der Leitpfad an Kreuzungen geteilt, so dass der Pfad als eine Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen genommen wird. Als Nächstes werden die Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ausgewählt und es wird auf die Kartendaten auf der Basis der Zwischen-Kreuzung-Straße Bezug genommen, wobei die ausgewählte Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Fahrbahn bestimmt wird. Hierin wird weiterhin auf die Kartendaten zur Fahrbahnbestimmung Bezug genommen, eine nach der anderen, von der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu anderen Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straßen, die auf dem Leitpfad voraus liegen, bis die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig durch die Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann. Wie daraus bekannt ist, wird, wenn Bezugnahme auf die entsprechenden Kartendaten nicht genug ist, um die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn zu bestimmen, auch auf die Kartendaten Bezug genommen, die einer oder mehrerer Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad voraus entsprechen. Auf diese Weise wird, selbst wenn kompliziert geformte Kreuzungen eine nach der anderen in dem begrenzten Bereich daherkommen, Fahrbahnleitinformation erhältlich, die auch für die Fahrtrichtung bei einer oder mehreren Kreuzungen voraus relevant ist, und Fahrbahnleitung kann auf eine für den Fahrer fürsorgliche Weise ausgeführt werden.
  • Die Beurteilung, ob die ausgewählte Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt werden kann oder nicht, wird wie folgt gemacht. Im Einzelnen, jedes Mal, wenn auf die Kartendaten Bezug genommen wird, auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße, die als nächstes gelegen ist, wird jede Ausgangsfahrbahn, die sicherstellt, dass das Fahrzeug dorthin reist, von der Zwischen-Kreuzung-Straße eine vorher extrahiert. Danach, wenn die Anzahl der extrahierten Ausgangsfahrbahnen auf eine beschränkt ist, wird beurteilt, dass die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt werden kann. Die Bestimmung der Ausgangsfahrbahn führt dementsprechend zu einer eindeutigen Eingangsfahrbahnbestimmung. Durch Zurückführen der extrahierten Ausgangsfahrbahnen von der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die als letztes Bezug genommen wurde, auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, kann daher die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt werden.
  • In der vorliegenden Erfindung ist vorzugsweise eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz in Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straßen vorbestimmt, und wenn die Bezugnahmefrequenz ihre obere Grenze erreicht, wird die Bezugnahme auf die Kartendaten somit gestoppt. Danach wird eine Ausgangsfahrbahn, die die Reise zu der Zwischen-Kreuzung-Straße sicherstellt, die am weitesten entfernt liegt, wenn die Bezugnahme auf die Kartendaten gestoppt wird, unter den Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße eine vorher zwangsweise ausgewählt. Auf diese Weise kann eine Endlosschleife für das Verfahren der Fahrbahnbestimmung verhindert werden.
  • Die Kartendaten können sowohl Zwischen-Kreuzung-Straßen beinhalten, mit der Fahrtrichtungsregel für die Ausgangsfahrbahnen gesetzt, als auch solche ohne. Wenn dies der Fall ist, werden die Zwischen-Kreuzung-Straßen ohne Fahrtrichtungsregel entdeckt, so dass die Standardfahrtrichtungsregel für deren Ausgangsfahrbahnen gesetzt wird. Auf diese Weise kann jede Zwischen-Kreuzung-Straße nach Fahrbahn bestimmt werden.
  • Die Standard-Fahrtrichtungsregel wird z.B. auf folgende Weise gebildet. In Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straße ohne gesetzte Fahrtrichtungsregel wird zunächst jede Zweigstraße, bei der anzunehmen ist, dass sie geradeaus ist, unter de nen die mit ihr verbunden sind, spezifiziert. Als Nächstes werden mit Bezugnahme hierauf die Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße ohne die Fahrtrichtungsregel jeweils den Zweigstraßen zugeordnet. Dabei ist die Zweigstraße, bei der angenommen wird, dass sie geradeaus ist, diejenige, deren Verbindungswinkel in Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straße ohne die Fahrtrichtungsregel innerhalb eines vorbestimmten Bereichs ist, die den geringsten Unterschied in der Anzahl der Fahrbahnen im Vergleich mit den Ausgangsfahrbahnen von ihr aufweist und deren Verbindungswinkel in Bezug auf sie 180 Grad am Nächsten kommt. Auf diese Weise wird die Zweigstraße, die den glattesten Reiseweg sicherstellt, als die Zweigstraße ausgewählt, bei der anzunehmen ist, dass sie geradeaus ist. Wenn die Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße ohne die Fahrtrichtungsregel jeweils den Zweigstraßen zugeordnet wird, kann dabei dessen Verfahren geändert werden, abhängig davon, ob die Anzahl der Zweigstraßen, die mit ihr verbunden sind, größer oder kleiner ist im Vergleich mit der Anzahl ihrer Ausgangsfahrbahnen. Dementsprechend kann die Fahrtrichtungsregel auf eine ausgeklügelte Weise gesetzt werden.
  • Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zur Bestimmung einer Fahrbahn, die ein Fahrzeug nehmen soll, wenn das Fahrzeug entlang eines Leitpfads, der auf Kartendaten gesucht wurde, geleitet wird. Die im zweiten Aspekt verwendete Fahrbahnauswahltechnik ist im Wesentlichen derjenigen, die im ersten Aspekt beschreiben wurde, ähnlich.
  • Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf ein Aufzeichnungsmedium, auf das ein Programm aufgenommen wird, das auf einer Navigationsvorrichtung ausgeführt wird, und zum Bestimmen einer Fahrbahn, die ein Fahrzeug nehmen muss, wenn die Navigationsvorrichtung das Fahrzeug entlang eines Leitpfads leitet, der auf Kartendaten gesucht wurde. Die im dritten Aspekt verwendete Bestimmungstechnik ist im Wesentlichen derjenigen, die im ersten Aspekt beschrieben wurde, ähnlich.
  • Da in den oben beschriebenen ersten bis dritten Aspekten jede Operationsverarbeitung zur Fahrbahnbestimmung in der Navigationsvorrichtung ausgeführt wird, wird folglich die Verarbeitungslast, die deren CPU aufgebürdet wird, erhöht. Zur Verbesserung werden in einem vierten und einem fünften Aspekt als Nächstes unten die Kartendaten extern im Voraus analysiert und das Analyseergebnis wird dann in der Navigationsvorrichtung als Zwischendaten installiert. Die Navigationsvorrichtung nimmt auf die installierten Zwischendaten Bezug, um die Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Leitpfad nach Fahrbahn zu bestimmen. Auf diese Weise muss die Navigationsvorrichtung solch schwer beladene Operationsverarbeitung für die Fahrbahnbestimmung nicht mehr ausführen.
  • Der vierte Aspekt der vorliegenden Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten von einer Art, auf die Bezug genommen wird, um eine Fahrbahn zu bestimmen, die ein Fahrzeug nehmen muss, wenn die Navigationsvorrichtung das Fahrzeug entlang eines gesuchten Pfads leitet. In der Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten wird ein Straßennetzwerk auf Kartendaten an Kreuzungen geteilt, so dass das Straßennetzwerk als eine Sammlung einer Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen eingelesen wird. Als Nächstes werden die Zwischen-Kreuzung-Straßen auf den Kartendaten eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ausgewählt und es wird auf Kartendaten Bezug genommen, die jeweils der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen um sie herum entsprechen, wobei eine Fahrbahnauswahlbedingung für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und eine Fahrbahn, die ihr entspricht, bestimmt werden. Wenn die Fahrbahnauswahlbedingungen und die hierzu entsprechende Fahrbahn bestimmt werden, wird hierin schrittweise weiterhin auf die Kartendaten Bezug genommen von der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen um sie herum. Wenn die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße dann als eindeutig auf Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann, wird die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die zuletzt Bezug genommen wurde, als die Fahrbahnauswahlbedingung dafür bestimmt und eine Fahrbahn, welche die Bedingungen erfüllt, wird dementsprechend be stimmt. Man bemerke, dass die Einzelheiten der bevorzugten Ausführungsform im vierten Aspekt im Wesentlichen denen, die im ersten Aspekt beschrieben wurden, ähnlich sind.
  • Der fünfte Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf eine Navigationsvorrichtung eines Typs gerichtet, der ein Fahrzeug zwischen beliebigen zwei Orten leitet, die willkürlich auf einer Karte bestimmt wurden. Die Navigationsvorrichtung bestimmt jede Zwischen-Kreuzung-Straße nach Fahrbahn in Übereinstimmung mit solchen Zwischendaten, die durch die Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten erzeugt wurde, die im vierten Aspekt beschrieben wurde. Da die Zwischendaten ausreichend für die Fahrbahnbestimmung sind, wird in der Navigationsvorrichtung die Last, die der CPU aufgebürdet wird, dementsprechend ohne komplizierte Operationsverarbeitung erleichtert.
  • Diese und andere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden Erfindung, wenn sie in Verbindung mit der angehängten Zeichnung genommen wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Navigationsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Struktur eines Teils 5 in der Navigationsvorrichtung aus 1 zur Erzeugung von Fahrbahnleitinformation darstellt;
  • 3 ist ein Hauptflussdiagramm, welches darstellt, wie der Teil 5 aus 1 zur Erzeugung von Fahrbahnleitinformation betrieben wird;
  • 4 ist ein Flussdiagamm, das den Unterroutinen-Schritt S1 (Kartendatenanalyseverarbeitung) aus 3 detaillierter darstellt;
  • 5 ist ein Flussdiagamm, das den Unterroutinen-Schritt S13 (Verarbeitung der Spezifizierung der Geradeaus-Zweig-Straße) aus 4 detaillierter darstellt;
  • 6 ist ein Flussdiagamm, das den Unterroutinen-Schritt S15 (Verarbeitung des Setzens der Fahrtrichtungsregel) aus 4 detaillierter darstellt;
  • 7 ist ein Flussdiagamm, das den Unterroutinen-Schritt S2 (Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße) aus 3 detaillierter darstellt;
  • 8 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes Netzwerk von Zwischen-Kreuzung-Straßen darstellt;
  • 9 ist ein Blockdiagamm, das beispielhaft die Struktur einer Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten darstellt, die in einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 10 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Struktur eines Teils 102 zur Erzeugung von Zwischendaten in der Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten aus 9 zeigt;
  • 11 ist ein Hauptflussdiagramm, das darstellt, wie der Teil aus 9 zur Erzeugung von Zwischendaten betrieben wird;
  • 12 ist ein Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S301 (Verarbeitung der Kartendatenanalyse) aus 11 detaillierter darstellt;
  • 13 ist ein Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S302 (Verarbeitung der Bestimmung der Fahrbahnauswahlbedingung der Zwischen-Kreuzung-Straße und der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn, die die Bedingung erfüllt) aus 11 detaillierter darstellt;
  • 14 ist ein Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S502 (Verarbeitung der Extrahierung der Fahrbahnauswahlbedingung der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße) aus 13 detaillierter darstellt;
  • 15 ist ein Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S503 (Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn, die die Fahrbahnauswahlbedingung erfüllt) aus 13 detaillierter darstellt;
  • 16 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes Netzwerk von Zwischen-Kreuzung-Straßen darstellt;
  • 17 ist ein Diagramm, das eine beispielhafte Tabelle zum Setzen von Zwischendaten zeigt;
  • 18 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Navigationsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 19 ist ein Flussdiagramm, das darstellt, wie ein Teil 8 aus 18 zur Fahrbahnauswahl betrieben wird.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • (Erste Ausführungsform)
  • 1 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Navigationsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In 1 ist die Navigationsvorrichtung mit einem Eingabeteil 1, einem Ortsbestimmungsteil 2, einem Pfadsuchteil 3, einem Kartendaten-Speicherteil 4, einem Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5, einem Leitteil 6 und einem Ausgabeteil 7 ausgestattet.
  • Der Eingabeteil wird strukturiert durch eine Fernsteuerung, Berührungssensor, Tastatur, Maus oder Ähnliches und wird von einem Fahrer zur Auswahl von Funktionen der Navigationsvorrichtung (z.B. Wechsel des Verarbeitungsgegenstands, Kartenauswahl, Schichtwechsel) zum Setzen des Orts oder z.B. zur Auswahl der Suchmodi betätigt. Der Eingabeteil 1 gibt Anweisungsinformationen an den Fahrtsuchteil 3 und den Leitteil 6 aus.
  • Der Ortserkennungsteil 2 wird strukturiert durch ein GPS, einen Funkwellen-Ortungsempfänger, einen Geschwindigkeitssensor, einen Winkelgeschwindigkeitssensor, einen Absolut-Azimut-Sensor oder Ähnliches und bestimmt den momentanen Aufenthaltsort des Fahrzeugs. Der Ortserkennungsteil 3 liefert Informationen über den momentanen Aufenthaltsort des Fahrzeugs an den Pfadsuchteil 3 und den Leitteil 6.
  • Der Kartendatenspeicherteil 4 wird strukturiert durch eine optische Disk (z.B. CD, DVD), eine Festplatte, einen Halbleiterspeicher mit großer Kapazität oder Ähnliches und speichert Informationen, die für ein Straßennetzwerk relevant sind, wie z.B. Informationen über Verbindung, Koordinaten, Form, Eigenschaft oder Regel für die Kreuzungen und Straßen. Die Kartendaten, die im Kartendatenspeicherteil 4 gespeichert sind, werden, wenn dienlich, vom Fahrtsuchteil 3, dem Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 und dem Leitteil 6 zur Benutzung gelesen. Hierin können die Kartendaten, die im Kartendatenspeicherteil 4 gespeichert sind, entweder 2D-Kartendaten oder 3D-Kartendaten sein. Die Kartendaten umfassen hierin vermutlich die Anzahl der Fahrbahnen einer jeden Straße und Regelinformationen über die Fahrtrichtung für jede Fahrbahn.
  • Der Pfadsuchteil 3 liest die Kartendaten in einem notwendigen Bereich vom Kartendatenspeicherteil 4 gemäß den Anweisungsinformationen, die vom Eingabeteil 1 geliefert werden. Der Pfadsuchteil 3 bestimmt dann einen Ausgangspunkt und ein Ziel in Übereinstimmung mit den Anweisungsinformationen, wie z.B. Ortsinformationen, die vom Eingabeteil 1 geliefert werden, und Informationen über den momentanen Aufenthaltsort des Fahrzeugs, die vom Ortserkennungsteil 2 geliefert werden, und sucht dann nach einem Pfad mit minimalen Kosten zwischen dem Ausgangspunkt und dem Ziel unter Berücksichtigung der Kreuzungsverkehrsregel und Einbahnstraßenverkehrsregel. Kosten bedeutet hier Zeit oder Entfernung. Die Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert werden, werden an den Fahrbahnleitinformationen-Erzeugungsteil 5 und den Leitteil 6 weitergeleitet.
  • Der Fahrbahnleitinformationen-Erzeugungsteil 5 führt Operationsverarbeitung auf vorbestimmte Weise mit Bezug auf die Pfadinformation durch, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert werden und die Kartendaten, die vom Kartendatenspeicherteil 4 geliefert werden, um Fahrbahnleitinformationen zu erzeugen. Die erzeugten Fahrbahnleitinformationen werden dem Leitteil 6 zur Verfügung gestellt.
  • Der Leitteil 6 erzeugt Leitinformationen, um den Weg zum Ziel zu leiten, in Ubereinstimmung mit den Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert werden, den Fahrbahnleitinformationen vom Fahrbahnleitinformationen-Erzeugungsteil 5, den Informationen über den Aufenthaltsort des Fahrzeugs vom Ortserkennungsteil 2 und den Kartendaten vom Kartendatenspeicherteil 4. Die erzeugten Leitinformationen werden an den Ausgabeteil 7 geliefert.
  • Der Ausgabeteil 7 beinhaltet eine Anzeigevorrichtung (z.B. eine Flüssigkristallanzeige, CRT-Anzeige) und einen Lautsprecher und zeigt Bilder an und gibt Ton zum Leiten aus, in Übereinstimmung mit den Leitinformationen, die vom Leitteil 6 geliefert werden.
  • Als Nächstes wird die umfassende Operation der in 1 gezeigten Navigationsvorrichtung beschrieben. Zunächst bestimmt der Fahrer einen Pfadsuchmodus durch den Eingabeteil 1 und setzt dann ein Ziel. Als Antwort auf den durch den Eingabeteil 1 bestimmten Pfadsuchmodus empfängt der Pfadsuchteil 3 das gesetzte Ziel vom Eingabeteil 1 und er empfängt die Informationen über den momentanen Aufenthaltsort des Fahrzeugs vom Ortsbestimmungsteil 2, um den momentanen Aufenthaltsort des Fahrzeugs als einen Ausgangsort zu setzen. Dann liest der Pfadsuchteil 3 die Kartendaten in einem Bereich, der sowohl die Ausgangsposition als auch das Ziel abdeckt aus dem Kartendaten-Speicherteil 4. Dann sucht der Pfadsuchteil 3 auf den ausgelesenen Kartendaten nach einem Leitpfad zwischen der Ausgangsposition und dem Ziel (z.B. den Pfad mit der kürzesten Zeit oder den Pfad mit der kürzesten Entfernung). Man beachte, dass ein Algorithmus für die im Pfadsuchteil 3 ausgeführte Pfadsuche z.B. ein gut bekanntes Dykstra-Verfahren umfasst. Nachdem die Pfadsuche abgeschlossen ist, leitet der Pfadsuchteil 3 die gesuchten Pfadinformationen an den Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 und den Leitteil 6 weiter. Der Leitteil 6 speichert die empfangenen Pfadinformationen, während der Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 die Kartendaten, die mit den Kartendaten identisch sind, die durch den Pfadsuchteil 3 gelesen wurden, aus dem Kartendaten-Speicherteil 4 ausliest und dann Fahrbahnleitinformationen auf der Basis der gelesenen Kartendaten und den im Pfadsuchteil 3 gesuchten Pfad zur Speicherung erzeugt.
  • Als Nächstes bestimmt der Fahrer über den Eingabeteil 1 einen Leitmodus. Als Antwort auf den vom Eingabeteil 1 gelieferten Leitmodus erzeugt der Leitteil 6 Leitinformationen für die Pfadleitung auf der Karte in Übereinstimmung mit den Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert werden, den Informationen über den Aufenthaltsort des Fahrzeugs vom Ortsentdeckungsteil 2 und den Kartendaten vom Kartendaten-Speicherteil 4. Wenn der momentane Aufenthaltsort des Fahrzeugs näher an eine Kreuzung auf dem Pfad herankommt, liest der Leitteil 6 die entsprechenden Fahrbahnleitinformationen vom Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 und erzeugt dann Leitinformationen zur Fahrbahnenleitung. Die Leitinformationen, die in dem Leitteil 6 erzeugt werden, werden an den Ausgabeteil 7 geliefert. Der Ausgabeteil 7 zeigt Bilder an und gibt Ton zur Leitung aus, gemäß den Leitinformationen, die vom Leitteil 6 geliefert werden.
  • 2 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Struktur des Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteils 5 in der Navigationsvorrichtung aus 1 zeigt. In 2 umfasst der Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 einen Kartenanalyseteil 51 und einen Fahrbahnbestimmungsteil 52.
  • 3 bis 7 sind Flussdiagramme, die jeweils darstellen, wie der Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5 aus 1 betrieben wird. Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 2 bis 7 die Operation des Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteils 5 beschrieben.
  • Als Erstes liest in Schritt S1 aus 3 der Kartenanalyseteil 51 die Kartendaten vom Kartendaten-Speicherteil 4 zur Analyse aus, in der Nähe des Pfads, der im Pfadsuchteil 3 gesucht wurde. Zu diesem Zeitpunkt wird der gesuchte Pfad in eine Vielzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen (Straße zwischen angrenzenden Kreuzungen oder Straße zwischen Kreuzung und Sackgasse) aufgeteilt und eine Geradeaus-Zweig-Straße wird unter den Straßen spezifiziert, die von jeder ihrer Ausgangsfahrbahnen abzweigen. Wenn irgendeine der Zwischen-Kreuzung-Straßen keine Fahrtrichtungsregel gesetzt hat, wird eine Standard-Fahrtrichtungsregel gesetzt. Der Kartenanalyseteil 51 gibt das Analyseergebnis an den Fahrbahnbestimmungsteil 52 aus. Der Fahrbahnbestimmungsteil 52 bestimmt Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die dem Fahrzeug eine unproblematische Reise für jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Pfad sicherstellen, in Übereinstimmung mit den Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert wurden, und dem Analyseergebnis, das vom Kartenanalyseteil 51 geliefert wurde (Schritt S2). Die ermittelten Eingangs-/Ausgangsfahrbahninformationen werden an den Leitteil 6 geliefert.
  • 4 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S1 (Verarbeitung der Kartendatenanalyse) aus 3 darstellt. Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 4 die Operation des Unterroutinen-Schritts S1 detaillierter beschrieben.
  • Als Erstes teilt in Schritt S11 aus 4 der Kartenanalyseteil 51 den gesuchten Pfad an Kreuzungen in Übereinstimmung mit den Kartendaten, die aus dem Kartendaten-Speicherteil 4 gelesen wurden und den Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert wurden, um Anordnungsinformationen auf den Zwischen-Kreuzung-Straßen zu erzeugen. Als Nächstes wählt der Kartenanalyseteil 51 eine Zwischen-Kreuzung-Straße aus, auf die unter den Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Pfad abgezielt wird (nachfolgend Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße genannt) (Schritt S12). Die zuerst ausgewählte Straße ist eine erste Zwischen-Kreuzung-Straße (d.h. eine Zwischen-Kreuzung-Straße, die dem Ausgangspunkt am Nächsten ist). Der Kartenanalyseteil 51 spezifiziert dann jede Zweigstraße, von der angenommen werden kann, dass sie geradeaus ist unter anderen Straßen, die von den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße abzweigen (Schritt S13). Der Grund für das Spezifizieren einer jeden Zweigstraße, von der angenommen werden kann, dass sie geradeaus ist, ist später eine Zweigstraße zum Linksabbiegen und die zum Rechtsabbiegen mit Bezug auf sie zu bestimmen. Danach beurteilt der Kartenanalyseteil 51, ob die Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße die Fahrtrichtungsregel auf den Kartendaten gesetzt hat oder nicht (Schritt S14). Wenn nicht, setzt der Kartenanalyseteil 51 mit Hilfe einer empirischen Regel die Standard-Fahrtrichtungsregel hierfür (Schritt S15). Wenn ja, lässt das Verfahren Schritt S15 aus. Dann beurteilt der Kartenanalyseteil 51, ob jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad mit der Analyseverarbeitung durch ist oder nicht (Schritt S16). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren in Schritt S12 zurück und der Kartenanalyseteil 51 wählt eine weitere Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße unter denjenigen aus, die mit der Analyseverarbeitung noch nicht fertig sind und führt dann das Analyseverarbeiten auf ihr auf ähnliche Weise zu dem Obigen aus. Danach werden die Schritte S12 bis S15 wiederholt, bis jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad mit dem Analyseverarbeiten fertig ist und der Kartenanalyseteil 51 ist mit Schritt S1 jetzt durch.
  • 5 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S13 (Verarbeitung der Spezifikation der Geradeaus-Zweigstraße) aus 4 darstellt. Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 5 die Operation des Unterroutinen-Schritts S13 detaillierter beschrieben.
  • Zunächst extrahiert in Schritt S131 in 5 der Kartenanalyse 51 aus den Straßen, die von den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße abzweigen (d.h. Zwischen-Kreuzung-Straße ausgewählt in Schritt S12), jede Zweigstraße, die in einem Winkelbereich von 180 ±α (z.B. ist α 45 Grad) in Bezug auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße beobachtet wird. Danach extrahiert der Kartenanalyseteil 51 weiterhin aus den Zweigstraßen, die in Schritt S131 extrahiert wurden, alle Zweigstraßen, die den geringsten Unterschied in der Anzahl von Fahrbahnen im Vergleich mit der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße aufweisen (Schritt S132). Weil diese Extrahierung immer noch in einer Mehrzahl von ausgewählten Zweigstraßen resultieren kann, wählt der Kartenanalyseteil 51 unter den in Schritt S132 extrahierten Zweigstraßen eine Zweigstraße aus, deren Verbindungswinkel in Bezug auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße 180 Grad am Nächsten kommt als eine Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße (Schritt S133). Auf diese Weise wird schließlich eine einzige Zweigstraße als eine Möglichkeit für eine Geradeaus-Zweigstraße ausgewählt. Man beachte, dass die Schritte S131 bis S133 sequentiell in Bezug auf jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem gesuchten Pfad ausgeführt werden.
  • 6 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutine-Schritt S15 (Verarbeiten des Setzens der Fahrtrichtungsregel) aus 4 darstellt. Nachfolgend wird mit Bezug auf die 6 die Operation des Unterroutine-Schritts S15 detaillierter beschrieben.
  • Als Erstes beurteilt in Schritt S151 der Kartenanalyseteil 51, ob die Anzahl der Straßen, die von den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße abzweigen, größer ist oder nicht als die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen von ihr. Wenn ja, ordnet der Kartenanalyseteil 51 vorbestimmte Zweigstraßen der Fahrbahn ganz links unter den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu (Schritt S152). Die Zweigstraße, die der Fahrbahn ganz links zugeordnet wird, umfasst dabei diejenige, die als die Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße in Schritt S13 eingeschätzt wurde und andere, die sich links von ihr befinden. Als Nächstes ordnet der Kartenanalyseteil 51 vorbestimmte Zweigstraßen der Fahrbahn ganz rechts unter den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu (Schritt 153). Hierbei wird jede Zweigstraße, die sich rechts von der Zweigstraße befindet, die als die Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße in Schritt S13 beurteilt wurde, der Fahrbahn ganz rechts zugeordnet. Der Kartenanalyseteil 51 weist dann den Rest der Ausgangsfahrbahnen der Zweigstraße zu, die als die Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße in Schritt S13 beurteilt wurde (Schritt S154). Auf diese Weise wird, wenn die Anzahl der Zweigstraßen größer ist als die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen, die Fahrtrichtungsregel für jede Fahrspur gesetzt.
  • Andererseits, wenn die Anzahl der Zweigstraßen, die von den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße abzweigen, kleiner oder gleich der Anzahl ihrer Ausgangsfahrbahnen ist, weist der Kartenanalyseteil 51 die Ausgangsfahrbahnen von der Fahrbahn ganz links ausgehend eine nach der anderen den Zweigstraßen zu, die sich links von der Zweigstraße befinden, die als die Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße in Schritt S13 beurteilt wurde (Schritt S155). Der Kartenanalyseteil 51 weist dann ausgehend von der Fahrspur ganz rechts eine Ausgangsfahrspur nach der anderen den Zweigstraßen zu, die sich rechts von ihr befinden (Schritt S156). Als Letztes ordnet der Kartenanalyseteil 51 den Rest der Fahrbahnen der Zweigstraße zu, die als die Möglichkeit für die Geradeaus-Zweigstraße in Schritt S13 beurteilt wurde (Schritt S157). Auf diese Weise wird, wenn die Anzahl der Zweigstraßen gleich oder kleiner als die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen ist, die Fahrtrichtungsregel für jede Fahrbahn gesetzt.
  • 7 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S2 (Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße) aus 3 darstellt. Nachfolgend wird mit Bezug auf 7 die Operation des Unterroutinen-Schritts S2 detaillierter beschrieben.
  • Zunächst wählt in Schritt S20 der Fahrbahnbestimmungsteil 52 eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße aus den Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Pfad aus. Dann extrahiert mit Bezug auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße der Fahrbahnbestimmungsteil 52 jede Ausgangsfahrbahn, die sicherstellt, dass das Fahrzeug zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße reist (Schritt S21). Der Fahrbahnbestimmungsteil 52 extrahiert auch jede Ausgangsstraße von ihr, die sicherstellt, dass das Fahrzeug problemlos zu der/den Ausgangsfahrbahnen) reist, die in Schritt S21 extrahiert wurde(n) (Schritt S22). Hierbei bedeutet „problemloses Reisen", dass der Fahrbahnwechsel weniger häufig ist und die Eingangsfahrbahn(en), die das problemloseste Reisen zu der/den extrahierten Ausgangsfahrbahnen) ermöglicht, ist diejenige, die sich direkt zu ihr erstreckt. Man beachte, dass in Bezug auf eine Straße, bei der die Anzahl der Fahrbahnen auf dem Weg größer oder kleiner wird, die Eingangsfahrbahn(en), die sich zu der Fahrbahn erstreckt/erstrecken, die der/den Ausgangsfahrbahnen) angrenzt, auch als problemloses Reisen sicherstellend betrachtet wird. Jedenfalls wird/werden in Schritt S22 mit Bezug auf die Ausgangsfahrbahn(en), die in Schritt S21 extrahiert wurde(n), die Eingangsfahrbahnen) einmalig zugeordnet.
  • Der Fahrbahnbestimmungsteil 52 beurteilt dann, ob die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen, die in Schritt S21 extrahiert wurden, auf eine begrenzt ist oder nicht (Schritt S23). Wenn nicht, könnte die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nicht eindeutig nach Fahrt bestimmt sein. Daher bezieht sich der Fahrbahnbestimmungsteil 52 auf die nächste Zwischen-Kreuzung-Straße vor der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße (Schritt S24). Dann beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 52, ob die Anzahl der bezuggenommenen Zwischen-Kreuzung-Straßen eine vorbestimmte obere Grenze erreicht hat oder nicht (Schritt S25). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren zu Schritt S21 zurück, so dass der Fahrbahnbestimmungsteil 52 als die momentan bezugnehmende Zwischen-Kreuzung-Straße jede Ausgangsfahrbahn extrahiert, die sicherstellt, dass das Fahrzeug zur folgenden Zwischen-Kreuzung-Straße reist und jede Ausgangsfahrbahn, die ein problemloses Reisen zu der/den Ausgangsfahrbahnen) ermöglicht (Schritte S21 und S22). Wenn die Anzahl ihrer Ausgangsfahrbahnen nicht auf eine begrenzt werden kann (Schritt S23), bezieht sich der Fahrbahnbestimmungsteil 52 auf eine andere Zwischen-Kreuzung-Straße, die noch weiter vorne liegt (Schritt S24). Man bemerke, dass die Schritte S21 bis S24 wiederholt werden, bis die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen auf eine begrenzt ist.
  • Nachdem die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße in Schritt S20 gewählt wurde oder die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die sich in Schritt S24 bezogen wird, auf eine begrenzt wurde, geht das Verfahren zu Schritt S26. Hierin, in Schritt S24, könnten, wenn der Fahrbahnbestimmungsteil 52 weiterhin Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straßen, die weiter vor der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße liegen, nehmen kann, die Schritte S21 bis S24 endlos wiederholt werden. Daher wird in dieser Ausführungsform eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz beispielhaft als „auf drei Zwischen-Kreuzung-Straßen vorher wird Bezug genommen" vorbestimmt. Wenn die sequentiell inkrementierte Bezugnahmefrequenz die obere Grenze erreicht, wird dementsprechend so eine Beurteilung in Schritt S25 gemacht und das Verfahren geht zwangsweise zu Schritt S26. In einem Fall, in dem eine Mehrzahl von Fahrbahnen jeweils als eine Möglichkeit für die Ausgangsfahrbahn betrachtet werden, selbst nachdem die Bezugnahmefrequenz ihre obere Grenze in Schritt S25 erreicht hat, wird in dieser Ausführungsform eine dieser Fahrbahnen willkürlich als die Ausgangsfahrbahn ausgewählt.
  • In Schritt S26 beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 52, ob die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, die in Schritt S20 gewählt wurde, jeweils auf eine begrenzt sind oder nicht. Wenn nicht (d.h., wenn nicht auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, sondern auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße Bezug genommen wird), bezieht sich der Fahrbahnbestimmungsteil 52 dieses Mal auf die Zwischen-Kreuzung-Straße einer vor der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die zuletzt in Schritt S24 Bezug genommen wurde und die Zwischen-Kreuzung-Straße wird als eine Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße betrachtet (Schritt S27). In Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die in Schritt S24 zuletzt Bezug genommen wurde, sind die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen zu diesem Zeitpunkt auf jeweils eine begrenzt. Der Fahrbahnbestimmungsteil 52 bestimmt dann jede Ausgangsfahrbahn der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße, die sicherstellt, dass das Fahrzeug zur Eingangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße reist, die zu ihr am Nächsten gelegen ist (Schritt S28). Wenn die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße und die Anzahl der Eingangsfahrbahnen der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße gleich sind, bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 52 mit höherer Priorität eine Ausgangsfahrbahn, die dieselbe Fahrbahnnummer wie die Eingangsfahrbahn hat, als eine Ausgangsfahrbahn der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße, die das Reisen zur Eingangsfahrbahn der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße ermöglicht. Wenn die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße und die Anzahl der Eingangsfahrbahnen der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße nicht gleich ist oder, selbst wenn die Anzahl gleich ist, wenn irgendeine Fahrbahnregel das Reisen zwischen Fahrbahnen verbietet, die dieselbe Fahrbahnnummer haben, bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 52 eine Ausgangsfahrbahn, die sich am Nächsten zur Eingangsfahrbahn der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße befindet, als eine Ausgangsfahrbahn der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße, die sicherstellt, dass das Fahrzeug zu ihr reist. In Schritt S29 bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 52 eine Eingangsfahrbahn, die problemloses Reisen zur bestimmten Ausgangsfahrbahn ermöglicht, und das Verfahren kehrt zu Schritt S26 zurück.
  • Die Schritte S26 bis S29 werden wiederholt, bis die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße mit der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, die in Schritt S20 gewählt wurde, übereinstimmt, wobei die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße jeweils automatisch auf eine begrenzt werden. Solch eine Beurteilung wird in Schritt S26 gemacht.
  • In einem Fall, in dem die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, die in Schritt S20 gewählt wurde, jeweils von Anfang an auf eine begrenzt ist oder indem ihre Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen jeweils auf eine begrenzt ist, nachdem die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße mit der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zur Deckung gebracht wurde, beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 52, ob jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt ist oder nicht (Schritt S30). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren zu Schritt S20 zurück, so dass der Fahrbahnbestimmungsteil 52 irgendeine der Zwischen-Kreuzung-Straßen auswählt, ohne durch die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße festgelegt zu sein, wobei die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt wird.
  • Schritte S20 bis S29 werden wiederholt, bis jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt ist und der Fahrbahnbestimmungsteil 52 ist jetzt mit Schritt S2 durch.
  • Die Operation der Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn in Schritt S2 wird detaillierter als Nächstes unten mit einem Straßennetzwerkmodell beschrieben.
  • 8 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes Netzwerk der Zwischen-Kreuzung-Straßen zeigt. Die Zwischen-Kreuzung-Straßen in 8 sind sechs mit Nr. 0 bis Nr. 5, und Eingangs-/Ausgangsfahrbahnnummern, mit denen die Zwischen-Kreuzung-Straßen Nr. 0 und Nr. 2 versehen sind, sind drei von 0 bis 2, die 0-te Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 ermöglicht es nur, zur Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 zu fahren. Die erste Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 erlaubt es nur, zur Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 zu fahren. Die zweite Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 erlaubt es nur, zu den Zwischen-Kreuzung-Straßen Nr. 2 und Nr. 3 zu fahren. Die 0-te Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 erlaubt es nur, zur Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 zu fahren. Die 1. und 2. Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 erlauben es nur, zur Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 5 zu fahren.
  • Nachfolgend wird beschrieben, wie die Zwischen-Kreuzung-Straßen in 8 nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt werden. In diesem Beispiel wird die Beschreibung anhand von zwei Fällen gemacht: Einer ist ein Fall, in dem der Pfad von der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 zur Nr. 1 geht; und der andere ist ein Fall, in dem der Pfad von der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 zu Nr. 4 über Nr. 2 geht.
  • Zunächst wird die Operation des Falls beschrieben, in dem der Pfad von der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 zu Nr. 1 geht. Zunächst wird in Schritt S20 in 7 die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ausgewählt. Danach wird die 0-te Ausgangsfahrbahn von ihr als diejenige extrahiert, die es ermöglicht, zur Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 zu fahren (Schritt S21). Dann wird die 0-te Eingangsstraße von ihr extrahiert als diejenige, die problemlo ses Reisen zur 0-ten Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S22). Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 betrifft, dort gibt es nur eine Ausgangsfahrbahn, die es ermöglicht, zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 zu fahren (Schritt S23), das Verfahren geht daher zu Schritt S26. In Schritt S26 ist die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 bereits durch die 0-te Eingangsfahrbahn und die 0-te Ausgangsfahrbahn bestimmt. Daher ist der Fahrbahnbestimmungsteil 52 jetzt mit Schritt S2 durch.
  • Als Zweites wird der andere Fall beschrieben, in dem der Pfad von der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 zu Nr. 4 über Nr. 2 geht. Zunächst wird in Schritt S20 in 7 die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße gewählt. Dann werden die 1. und die 2. Ausgangsfahrbahn von ihr als diejenige gewählt, die es ermöglicht, zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 zu reisen (Schritt S21). Danach werden die 1. und die 2. Eingangsfahrbahn von ihr jeweils extrahiert als diejenigen, die ein problemloses Reisen zur 1. und 2. Ausgangsfahrbahn ermöglichen (Schritt S22). Es gibt zwei Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0, die ein Reisen nach Nr. 1 erlauben (Schritt S23), das Verfahren geht daher zu Schritt S24. In Schritt S24 wird die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße von der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 nach Nr. 2 geändert und das Verfahren kehrt zu Schritt S21 über Schritt S25 zurück.
  • In Schritt S21 wird nur die 0-te Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 als diejenige extrahiert, die Reisen zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 erlaubt. Dann wird die 0-te Eingangsfahrbahn von ihr als diejenige extrahiert, die problemloses Reisen zur 0-ten Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S22). Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 betrifft, gibt es dort nur eine Ausgangsfahrbahn, die Reisen zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 erlaubt (Schritt S23), das Verfahren geht daher zu Schritt S26. Dann ist in Schritt S26 die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 nicht nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt, das Verfahren geht daher zu Schritt S27. Danach wird die Referenz-Zwischen-Keuzung-Straße in die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 geändert (Schritt S27). Die 1. Ausgangsfahrbahn ist diejenige unter den Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0, die problemloses Reisen zur 0-ten Eingangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 ermöglicht (Schritt S28). Die erste Eingangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 wird als diejenige extrahiert, die problemloses Reisen zur 1. Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S29), und das Verfahren kehrt dann nach Schritt S26 zurück. In Schritt S26 ist die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 bereits durch die erste Eingangsfahrbahn und die erste Ausgangsfahrbahn bereits bestimmt. Daher ist der Fahrbahnbestimmungsteil 52 jetzt mit Schritt S2 durch.
  • Der Leitteil 6 erzeugt die Fahrbahnleitinformationen in Übereinstimmung mit den so bestimmten Eingangs- und Ausgangsfahrbahnen und präsentiert die Fahrbahnleitinformationen dem Fahrer über den Ausgabeteil 7. Um genauer zu sein, erhält der Leitteil 6, wenn der momentane Aufenthaltsort des Fahrzeugs den vorbestimmten Abstandsbereich vor einer Kreuzung erreicht, die Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf der sich das Fahrzeug befindet, und die Eingangsfahrbahn der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße vom Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil 5. Danach liest der Leitteil 6 aus dem Kartendaten-Speicherteil 4 ein vergrößertes Diagramm der Kreuzung, bei der das Fahrzeug demnächst vorbeifahren soll, und stellt Fahrbahnleitung darauf in Übereinstimmung mit den erhaltenen Eingangs- und Ausgangsfahrbahnen dar. Der Leitteil 6 kann Informationen zur Durchführung der Fahrbahnleitung mit Ton erzeugen und gibt den Ton aus dem Ausgabeteil 7 aus.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • In der ersten Ausführungsform im Vorangegangenen bestimmt die Navigationsvorrichtung jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Leitpfad nach Fahrbahn dadurch, dass sie intern die Kartendaten analysiert, die im Kartendatenspeicher 4 gespeichert sind. Auf der anderen Seite werden in einer zweiten Ausführungsform als Nächstes unten die Kartendaten extern im Voraus analysiert und das Ergebnis wird auf der Navigationsvorrichtung als Zwischendaten installiert. Die Navigationsvorrichtung nimmt auf die installierten Zwischendaten Bezug, um jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Leitpfad nach Fahrbahn zu bestimmen. Gemäß einer solchen zweiten Ausführungsform wird die Navigationsvorrichtung von der Analyseverarbeitung der Kartendaten zur Fahrbahnbestimmung befreit, was dazu führt, dass ihre Last verringert wird.
  • 9 ist ein Blockdiagramm, das beispielhaft die Struktur einer Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten darstellt, die in der zweiten Ausführungsform verwendet werden. Solch eine Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung wird in der Regel auf ihrer Herstellerseite betrieben. In 9 ist die Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung mit einem Kartendaten-Speicherteil 101, einem Zwischen-Daten-Erzeugungsteil 102 und einem Zwischendaten-Speicherteil 103 versehen. Der Kartendaten-Speicherteil 101 ist beispielsweise durch eine optische Disk (z.B. CD, DVD), Festplatte oder einen Halbleiterspeicher von großer Kapazität strukturiert und speichert Informationen, die für ein Straßennetzwerk relevant sind, wie etwa Verbindungs-, Koordinaten-, Form-, Eigenschafts- oder Regelinformationen in Bezug auf Kreuzungen und Straßen. Kartendaten, die in dem Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind, können entweder 2D-Kartendaten oder 3D-Kartendaten sein. Darin schließen die Kartendaten vermutlich die Anzahl der Fahrbahnen einer jeden Straße und Regelinformationen über die Fahrtrichtung für jede Fahrbahn ein. Der Zwischendaten-Erzeugungsteil 102 erzeugt Zwischendaten in Ubereinstimmung mit den Kartendaten, die im Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind. Der Zwischendaten-Speicherteil 103 ist beispielsweise als eine optische Scheibe (z.B. CD, DVD), Festplatte oder ein Halbleiterspeicher mit großer Kapazität aufgebaut und speichert die Zwischendaten, die im Zwischendaten-Erzeugungsteil 102 erzeugt werden.
  • 10 ist ein Blockdiagramm, das die detaillierte Struktur eines Zwischendaten-Erzeugungsteils 102 in der Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung aus 9 dar stellt. In 10 umfasst der Zwischendaten-Erzeugungsteil 102 einen Kartenanalyseteil 1021 und einen Fahrbahnbestimmungsteil 1022. Der Kartenanalyseteil 1021 analysiert die Kartendaten, die im Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind, während der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 jede der Straßen auf den Kartendaten nach Fahrbahn gemäß dem Analyseergebnis des Kartendatenanalyseteils 1021 bestimmt.
  • 11 bis 15 sind Flussdiagramme, die jeweils die Operation des Zwischendaten-Speicherteils 102 aus 9 darstellen. Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 11 bis 15 die Operation des Zwischendaten-Erzeugungsteils 102 beschrieben.
  • Zunächst führt in Schritt S301 in 11 der Kartenanalyseteil 1021 die Analyseverarbeitung der Kartendaten durch, die im Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind. Wie später beschrieben wird, wird die Analyseverarbeitung in Bezug auf jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten ausgeführt und eine Geradeaus-Zweigstraße wird für sie spezifiziert und die Standard-Fahrtrichtungsregel wird für jede Zwischen-Kreuzung-Straße gesetzt, die keine Fahrtrichtungsregel gesetzt hat. Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 bestimmt jede Zwischen-Keuzung-Straße nach Fahrbahn zwischen ihren Eingangs- und Ausgangsfahrbahnen und die Auswahlbedingungen für den Pfad auf der Basis der Kartendaten, auf denen die Analyseverarbeitung durch den Kartenanalyseteil 1021 ausgeführt wird (Schritt S302).
  • 12 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S301 (Verarbeitung der Kartendatenanalyse) aus 11 darstellt. Nachfolgend wird mit Bezug auf 12 die Operation des Unterroutinen-Schritts S301 detaillierter beschrieben.
  • In 12 teilt der Kartenanalyseteil 1021 das Straßennetzwerk auf den Kartendaten, die im Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind, an Kreuzungen, um das Straßennetzwerk als eine Sammlung einer Vielzahl von Zwischen-Kreuzung- Straßen (Straßen zwischen angrenzenden Kreuzungen oder Straßen zwischen einer Kreuzung und einer Sackgasse) einzulesen. Danach wählt der Kartenanalyseteil 1021 eine Zwischen-Kreuzung-Straße aus, die unter den Zwischen-Kreuzung-Straßen als Ziel genommen wird (nachfolgend Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße genannt) (Schritt S401). Der Kartenanalyseteil 1021 spezifiziert dann jede Zweigstraße, von der angenommen werden kann, dass sie geradeaus ist vom Blickpunkt des Endes der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße aus (Schritt S402). Der Grund für das Spezifizieren jeder Zweigstraße, von der angenommen werden kann, dass sie geradeaus ist, ist, um später eine Zweigstraße zum Linksabbiegen und diejenige zum Rechtsabbiegen in Bezug auf sie zu bestimmen. Prinzipiell ist Schritt S402 Schritt S13 in der ersten Ausführungsform ähnlich (siehe 4) und wird auf ähnliche Weise wie die in 5 gezeigte Verarbeitung durchgeführt. Dann beurteilt der Kartenanalyseteil 1021, ob die Fahrtrichtungsregeldaten für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten gesetzt ist oder nicht (Schritt S403). Wenn nicht, setzt der Kartenanalyseteil 1021 die Standard-Fahrtrichtungsregeldaten für sie (Schritt S404). Schritt S404 ist im Wesentlichen Schritt S15 in der ersten Ausführungsform ähnlich (siehe 4) und wird auf ähnliche Weise wie die in 6 gezeigte Verarbeitung durchgeführt. Wenn andererseits die Fahrtrichtungssteuerdaten für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße gesetzt sind, wird Schritt S404 ausgelassen. Danach beurteilt der Kartenanalyseteil 1021, ob jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten mit der Analyseverarbeitung durch ist oder nicht (Schritt S405). Wenn es eine Zwischen-Kreuzung-Straße gibt, die mit der Analyseverarbeitung nicht durch ist, kehrt das Verfahren zu Schritt S401 zurück, so dass der Kartendaten-Analyseteil 1021 das Analyseverarbeiten darauf sequentiell ausführt. Nachdem jede Zwischen-Kreuzung-Straße mit der Analyseverarbeitung durch ist, beendet der Kartendaten-Analyseteil 1021 die Operation.
  • 13 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das den Unterroutinen-Schritt S302 in 11 darstellt. Nachfolgend wird mit Bezug auf 13 die Operation des Unterroutinen-Schritts S302 detaillierter beschrieben.
  • In 13 wählt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 aus den Kartendaten, die im Kartendaten-Speicherteil 101 gespeichert sind, eine Zwischen-Kreuzung-Straße aus, die noch nicht nach Fahrbahn bestimmt ist (Schritt S501). Dann bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 Fahrbahnbestimmungsbedingungen für die Zwischen-Kreuzung-Straße, die in Schritt S501 ausgewählt wurde, d.h. die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße (Schritt S502). Die Details der Verarbeitung werden später beschrieben. Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 bestimmt Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, die die Fahrbahnauswahlbedingungen erfüllen, die in Schritt S502 extrahiert wurden (Schritt S503). Die Details der Verarbeitung werden später beschrieben. Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 beurteilt dann, ob jede Fahrbahnauswahlbedingung für die aktuelle Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße extrahiert wurde oder nicht und ob die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die ihr entsprechen, bestimmt sind oder nicht (Schritt S504). Wenn irgendeine Fahrbahnauswahlbedingung noch nicht extrahiert wurde, werden die Schritte S502 und S503 noch einmal wiederholt. Wenn jede Fahrbahnauswahlbedingung für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße extrahiert wurde und wenn die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die ihr entsprechen, bestimmt wurden, beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022, ob jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt wurde oder nicht (Schritt S505). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren nach Schritt S501 zurück, so dass der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße aus den Zwischen-Kreuzung-Straßen, die noch nicht nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt wurden, auswählt, und die Schritte S502 und S503 werden darauf ausgeführt. Die Schritte S501 bis S504 werden wiederholt, bis jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt ist, der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 beendet die Verarbeitung.
  • 14 zeigt den Unterroutinen-Schritt S502 (Verarbeitung der Extrahierung der Fahrbahnauswahlbedingung der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße) aus 13 de taillierter. Nachfolgend wird mit Bezug auf 14 die Operation des Unterroutinen-Schritts S502 detaillierter beschrieben.
  • In 14 wählt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 eine Zwischen-Kreuzung-Straße unter denjenigen aus, die mit den Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße verbunden sind, die in Schritt S501 ausgewählt wurde (siehe 13) und nimmt auf sie Bezug (Schritt S601). Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 extrahiert irgendeine Ausgangsfahrbahn der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße, die Reisen zur Zwischen-Kreuzung-Straße erlaubt, auf die in Schritt S601 Bezug genommen wird (Schritt S602). Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 extrahiert dann irgendeine Eingangsfahrbahn von ihr, die es ermöglicht, zu der/den Ausgangsfahrbahnen) zu reisen, auf die in Schritt S602 Bezug genommen wird (Schritt S603). Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 beurteilt dann, ob die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen, die in Schritt S602 extrahiert wurden, auf eine begrenzt ist oder nicht (Schritt S604). Wenn nicht, d.h., wenn es zwei oder mehr Ausgangsfahrbahnen gibt, ändert der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße auf die nächste (Schritt S605). Genauer wählt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 eine Zwischen-Keuzung-Straße unter denjenigen aus, die mit den Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße verbunden ist, die in Schritt S601 extrahiert wurde, und bezieht sich auf sie (Schritt S605). Als Nächstes beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022, ob die Anzahl der Zwischen-Kreuzung-Straßen, auf die bisher Bezug genommen wurde, eine vorbestimmte obere Grenze erreicht hat oder nicht (Schritt S606). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren nach Schritt S602 zurück, so dass der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 in Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die zuletzt Bezug genommen wurde, irgendeine Ausgangsfahrbahn extrahiert, die es ermöglicht, zur Zwischen-Kreuzung-Straße zu reisen, auf die momentan Bezug genommen wird, und irgendeine Eingangsfahrbahn, die problemloses Reisen zu der/den Ausgangsfahrbahnen) ermöglicht (Schritte S602 und S603). Schritte S602 bis S606 werden wiederholt, bis die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen, die in Schritt S602 extrahiert werden, auf eine begrenzt ist, und das Verfahren geht nach Schritt S607. Wenn der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 weiterhin auf die Zwischen-Kreuzung-Straßen, die weit vor der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße liegen, Bezug nehmen kann, könnten die Schritte S602 bis S606 hierin endlos wiederholt werden. Daher wird in dieser Ausführungsform eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz beispielhaft als „auf drei Zwischen-Kreuzung-Straßen vorher wird Bezug genommen" vorbestimmt. Wenn die sequentiell inkrementierte Bezugnahmefrequenz die obere Grenze erreicht, wird dementsprechend eine solche Beurteilung in Schritt S606 gemacht und das Verfahren geht zwangsweise zu Schritt S607. In einem Fall, in dem eine Mehrzahl von Fahrbahnen jeweils als eine Möglichkeit für die Ausgangsfahrbahn betrachtet werden, selbst nachdem die Bezugnahmefrequenz ihre obere Grenze in Schritt S606 erreicht hat, wird in dieser Ausführungsform eine dieser Fahrbahnen willkürlich als die Ausgangsfahrbahn ausgewählt. In Schritt S607 setzt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 dann die am Weitesten vorausliegende Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die Bezug genommen wurde, in eine Tabelle zum Setzen der Zwischendaten (siehe 17) als eine Auswahlbedingung für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße. Danach kehrt das Verfahren zu Schritt S503 in 13 zurück.
  • 15 zeigt den Unterroutinen-Schritt S503 (Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn) aus 13 im Detail. Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf 15 die Operation des Unterroutinen-Schritts S503 detaillierter beschrieben.
  • In 15 nimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 dieses Mal auf die Zwischen-Kreuzung-Straße eine vor der Zwischen-Kreuzung-Straße Bezug, auf die in Schritt S502 zuletzt Bezug genommen wurde (Schritt S701). Bezüglich der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die zuletzt Bezug genommen wurde, sind zu diesem Zeitpunkt die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen jeweils auf eine begrenzt. Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 bestimmt dann irgendeine Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die momentan Bezug genommen wird (nachfolgend Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße genannt), die sicherstellt, dass das Fahrzeug zur Eingangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße fährt, die sich zu ihr am Nächsten befindet (Schritt S702). Wenn die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße und die Anzahl der Eingangsfahrbahnen der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße gleich sind, bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 mit höherer Priorität eine Ausgangsfahrbahn, die dieselbe Fahrbahnnummer hat wie die Eingangsfahrbahn als eine Ausgangsfahrbahn der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße, die es ermöglicht, zur Eingangsfahrbahn der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße zu fahren. Wenn die Anzahl der Ausgangsfahrbahnen der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße und die Anzahl der Eingangsfahrbahnen der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße nicht gleich sind, oder selbst wenn die Anzahl gleich ist, aber irgendeine Fahrbahnregel das Reisen zwischen Fahrbahnen mit derselben Fahrbahnnummer verhindert, bestimmt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 eine Ausgangsfahrbahn, die zur Eingangsfahrbahn der nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße am Nächsten gelegen ist, als eine Ausgangsfahrbahn der Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße, die sicherstellt, dass das Fahrzeug zu ihr reist. Der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 bestimmt dann eine Eingangsfahrbahn, die problemloses Reisen zur bestimmten Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S703). Danach beurteilt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022, ob die Ziel-Zwischen-Keuzung-Straße, die in Schritt S501 ausgewählt wurde (siehe 13) nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt ist oder nicht (Schritt S704). Wenn nicht, kehrt das Verfahren zu Schritt S701 zurück, so dass der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße in eine vorher ändert und dann die Straße nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt. Nachdem die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt wurde, setzt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 die bestimmten Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen in die Tabelle zum Setzen der Zwischendaten (siehe 17) (Schritt S705), dann kehrt das Verfahren zu Schritt S504 in 13 zurück.
  • Danach wiederholt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 in Bezug auf die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße das Verarbeiten des Extrahierens der Fahrbahnaus- wahlbedingungen (Schritt S502) und das Verarbeiten des Bestimmens von Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die ihr entsprechen (Schritt S503). Nachdem jegliches Verarbeiten für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße durch ist, wechselt der Fahrbahnbestimmungsteil 1022 die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße in irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße, die nicht nach Fahrbahn bestimmt ist (Schritt S501), wobei jede Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt wird.
  • Die Operation des Verarbeitens der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn in Schritt S302 wird als Nächstes unten detaillierter mit einem Straßennetzwerkmodell beschrieben.
  • 16 ist ein Diagramm, das ein beispielhaftes Netzwerk von Zwischen-Kreuzung-Straßen zeigt. Die Zwischen-Kreuzung-Straßen in 16 sind sechs von Nr. 0 bis Nr. 5 und die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnnummern, die in der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 gefunden werden, sind drei von 0 bis 2. Eingangs-/Ausgangsfahrbahnnummern, die in der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 gefunden werden, sind zwei von 0 bis 1. Die 0-te Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 erlaubt nur das Fahren zu Nr. 1. Die 1. Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Keuzung-Straße Nr. 0 erlaubt nur das Fahren zu Nr. 2. Die 2. Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 erlaubt nur das Fahren zu Nr. 2 und Nr. 3. Die 0-te Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 erlaubt nur das Fahren zu Nr. 4. Die 1. Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 erlaubt nur das Fahren zu Nr. 5.
  • Nachfolgend wird beispielhaft beschrieben, wie die Zwischen-Kreuzung-Straßen Nr. 0 und Nr. 2 beide der Verarbeitung des Extrahierens der Fahrbahnauswahlbedingung und der Verarbeitung der Bestimmung der Eingangs-/Ausgangsfahrbahn, die ihr entsprechen, unterworfen werden. 17 zeigt die Tabelle zum Setzen der Zwischendaten, in die die Fahrbahnauswahlbedingungen für die Zwischen- Kreuzung-Straßen Nr. 0 und Nr. 2 und die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die ihnen entsprechen, gesetzt werden.
  • Als Erstes wird ein Fall beschrieben, in dem die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ist. In diesem Fall wird in Schritt S501 in 13 die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße gewählt und dann wird auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Bezug genommen, die zu ihr am Nächsten liegt (Schritt S601). Wenn dies der Fall ist, und obwohl die Zwischen-Kreuzung-Straße, die der Nr. 0 am Nächsten liegt, z.B. Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3 sein kann, wird in diesem Beispiel vermutlich auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 Bezug genommen. Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 betrifft, wird die 0-te Ausgangsfahrbahn als die einzige extrahiert, die das Fahren zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 ermöglicht (Schritt S602). Als Nächstes wird die 0-te Eingangsfahrbahn von ihr als diejenige extrahiert, die problemloses Reisen zur 0-ten Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S603). Wie daher bekannt ist, gibt es in Bezug auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 nur eine Ausgangsfahrbahn, die die Reise des Fahrzeugs zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 gewährleistet (Schritt S604). Daher wird die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 als die Fahrbahnauswahlbedingungen gesetzt (Schritt S607) und (0, 0) wird für die entsprechenden Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt (Schritt S705).
  • Nachfolgend wird ein Fall beschrieben, in dem auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 3 Bezug genommen wird als diejenige, die der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 am Nächsten liegt (Schritt S601). In diesem Fall wird die zweite Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 als die alleinige extrahiert, die Reisen zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 3 gewährleistet (Schritt S602), und die zweite Eingangsfahrbahn von ihr wird extrahiert als diejenige, die problemloses Reisen zur 2. Ausgangsfahrbahn ermöglicht (Schritt S603). Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 betrifft, gibt es daher nur eine Ausgangsfahrbahn, die Reisen zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 3 erlaubt, so wie in dem Fall, in dem auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 1 Bezug genommen wird (Schritt S604), die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 3 wird als die Fahrbahnauswahlbedingung gesetzt (Schritt S607) und (2, 2) wird als die entsprechenden Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt (Schritt S705).
  • Als Nächstes wird ein Fall beschrieben, in dem auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 Bezug genommen wird als diejenige, die der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 am Nächsten liegt (Schritt S601). In diesem Fall werden die 1. und die 2. Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 als diejenigen extrahiert, die das Reisen zur nächsten Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 zulassen (Schritt S602). Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0 betrifft, gibt es dort also eine Vielzahl von Ausgangsfahrbahnen (zwei in diesem Beispiel), die das Reisen zu Nr. 2 ermöglichen (Schritt S604), auf eine andere Zwischen-Kreuzung-Straße wird weiterhin Bezug genommen (Schritt S605). Die Zwischen-Kreuzung-Straße für die nächste Bezugnahme kann Nr. 4 und Nr. 5 sein, und ein Fall, in dem auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 Bezug genommen wird, wird als Erstes beschrieben. In diesem Fall wird nur die 0-te Ausgangsfahrbahn als diejenige extrahiert, die Reisen von Nr. 2 zu Nr. 4 erlaubt (Schritt S602), und die 0-te Eingangsfahrbahn wird als diejenige extrahiert, die Reisen zur 0-ten Ausgangsfahrbahn erlaubt (Schritt S603). Es gibt nur eine Ausgangsfahrbahn, die Reisen von Nr. 2 zu Nr. 4 erlaubt (Schritt S604), daher wird die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 als die Fahrbahnauswahlbedingung gesetzt (Schritt S607). Danach wird die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße von Nr. 4 auf Nr. 2 eine Straße vorher geändert (Schritt S701), und (0, 0) wird als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt, die Reisen zu Nr. 4 erlauben (Schritte S702 und S703). Weiterhin wird die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße von Nr. 2 auf Nr. 0 eine Straße vorher geändert (Schritt S701) und (1, 1) wird für die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt, die Reisen zur 0-ten Eingangsfahrbahn der Nr. 2 erlauben (Schritte S702 und S703). Da die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0, auf die momentan Bezug genommen wird, die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ist, wird eine solche Beurteilung in Schritt S704 gemacht und (1, 1) wird als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen für die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 4 als die Fahrbahnauswahlbedingungen gesetzt (Schritt S705). Im anderen Fall, in dem auf die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 5 als diejenige Bezug genommen wird, die der Nr. 2 am Nächsten ist (Schritt S605), wird nur die 1. Ausgangsfahrbahn der Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 als diejenige extrahiert, die Reisen zur Nr. 5 erlaubt (Schritt S602), und die 1. Eingangsfahrbahn von ihr wird als diejenige extrahiert, die problemloses Reisen zur 1. Ausgangsfahrbahn erlaubt (Schritt S603). Was die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 betrifft, gibt es daher nur eine Ausgangsfahrbahn, die Reisen zu Nr. 5 erlaubt (Schritt S604), die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 5 wird als die Fahrbahnauswahlbedingung gesetzt (Schritt S607). Danach wird die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße von Nr. 5 auf Nr. 2 eine Straße vorher geändert (Schritt S701), und (1, 1) wird als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt, die Reisen zu Nr. 5 erlauben (Schritte S702 und S703). Darüber hinaus wird die Referenz-Zwischen-Kreuzung-Straße von Nr. 2 auf Nr. 0 eine Straße vorher geändert (Schritt S701), und (2, 2) wird als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen gesetzt, die Reisen zur 1. Eingangsfahrbahn der Nr. 2 erlauben (Schritte S702 und S703). Da die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 0, auf die momentan Bezug genommen wird, die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße ist, wird eine solche Beurteilung in Schritt S704 gemacht und (2, 2) wird als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen für die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 5 als die Fahrbahnauswahlbedingungen gesetzt (Schritt S705).
  • Als Nächstes wird die Operation in einem Fall beschrieben, in dem die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße betrachtet wird. In diesem Fall kann die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die Bezug genommen wird, in Schritt S601 Nr. 4 und Nr. 5 sein. Unabhängig davon, auf welche Fahrbahn Bezug genommen wird, wird die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt, und die Fahrbahnauswahlbedingungen für die Zwischen-Kreuzung-Straße Nr. 2 sind Nr. 4 und Nr. 5. Wenn Nr. 4 die Fahrbahnauswahlbedingung ist, wird (0, 0) für die Eingangs- /Ausgangsfahrbahnen gesetzt, während (1, 1) hierfür gesetzt wird, wenn Nr. 5 die Fahrbahnauswahlbedingung ist.
  • Auf diese Weise werden die Fahrbahnauswahlbedingungen für jede Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die ihr entsprechen, in der Tabelle zum Setzen von Zwischendaten gesetzt. Diese Tabelle zum Setzen von Zwischendaten wird im Zwischendaten-Speicherteil 103 gespeichert.
  • 18 ist ein Blockdiagramm, das die Struktur einer Navigationsvorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. In 18 wird die Navigationsvorrichtung dieser Ausführungsform mit dem Eingabeteil 1 versehen, dem Ortserkennungsteil 2, dem Pfadsuchteil 3, dem Kartendaten-Speicherteil 4, dem Leitteil 6, dem Ausgabeteil 7, einem Fahrbahnauswahlteil 8 und einem Zwischendaten-Speicherteil 9.
  • Der Eingabeteil 1, der Ortserkennungsteil 2, der Pfadsuchteil 3, der Kartendaten-Speicherteil 4, der Leitteil 6 und der Ausgabeteil 7 sind funktionell und strukturell dieselben wie die entsprechenden in 1. Daher werden diese Komponenten nicht noch einmal beschrieben.
  • Der Zwischendaten-Speicherteil 9 speichert die Zwischendaten, die in solch einer Zwischendaten-Erzeugungsvorrichtung in 9 erzeugt wurden.
  • Der Fahrbahnbestimmungsteil 8 wählt aus und liest, in Übereinstimmung mit den Pfadinformationen, die vom Pfadsuchteil 3 geliefert werden, und den Kartendaten, die vom Kartendaten-Speicherteil 4 gelesen wurden, die entsprechenden Fahrbahnauswahlbedingungen und die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen vom Zwischendaten-Speicherteil 9 und erzeugt dann Fahrbahnleitinformationen. Die erzeugten Fahrbahnleitinformationen werden dem Leitteil 6 geliefert.
  • 19 ist ein detailliertes Flussdiagramm, das die Operation des Fahrbahnauswahlteils 8 in 18 darstellt. Nachfolgend wird mit Bezug auf die 19 die Operation des Fahrbahnauswahlteils 8 detaillierter beschrieben.
  • Der Fahrbahnauswahlteil 8 erhält zunächst den Pfad, der im Pfadsuchteil 3 gesucht wurde, und teilt den Pfad in Zwischen-Kreuzung-Straßen (Schritt S801). Dann wählt der Fahrbahnauswahlteil 8 eine Zwischen-Kreuzung-Straße unter denjenigen auf dem Pfad als die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße aus (Schritt S802). Die zuerst ausgewählte Zwischen-Kreuzung-Straße ist diejenige, die dem Startpunkt des Pfads am Nächsten ist. Der Fahrbahnauswahlteil 8 liest dann die Zwischendaten, die für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße relevant sind, die in Schritt S802 gewählt wurde, vom Zwischendaten-Speicherteil 9 (Schritt S803). Der Fahrbahnauswahlteil 8 nimmt dann auf eine andere Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße vor der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad Bezug und wählt dann von den Zwischendaten, die in Schritt S803 gelesen wurden, Fahrbahninformationen über die Fahrbahnauswahlbedingungen aus, die mit der Zwischen-Kreuzung-Straße abgeglichen werden, auf die Bezug genommen wird (Schritt S804). Der Fahrbahnauswahlteil 8 bestimmt dann die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen, die in den Fahrbahninformationen enthalten sind, die im Schritt S804 ausgewählt wurden, als die Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße (Schritt S805). Der Fahrbahnauswahlteil 8 beurteilt als Nächstes, ob jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf dem Pfad nach Eingangs-/Ausgangsfahrbahnen bestimmt ist oder nicht (Schritt S806). Wenn noch nicht, kehrt das Verfahren zu Schritt S802 zurück und die Schritte S802 bis S805 werden wiederholt, bis jede Straße nach Leitfahrbahn bestimmt ist.
  • Wie im Vorangehenden beschrieben wurde, kann gemäß der Navigationsvorrichtung der zweiten Ausführungsform jede Zwischen-Kreuzung-Straße, die den Pfad bildet, nach Leitfahrbahn bestimmt werden, indem nur die Fahrbahninformationen über die Fahrbahnauswahlbedingungen, die jeweils zu ihr passen, gelesen werden.
  • Daher kann im Vergleich mit der Navigationsvorrichtung der ersten Ausführungsform die Verarbeitungslast verringert werden.
  • Man bemerke, dass der Pfadsuchteil 3, der Fahrbahnleitinformationen-Erzeugungsteil 5 und der Leitteil 6 in der ersten Ausführungsform und der Pfadsuchteil 3, der Fahrbahnauswahlteil 8 und der Leitteil 6 in der zweiten Ausführungsform funktionell durch Software-Steuerung durch die CPU realisiert werden können. Wenn dies der Fall ist, wird ein Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Programm für die Software-Steuerung aufgezeichnet ist, auf der Navigationsvorrichtung installiert.
  • Während die Erfindung im Detail beschrieben wurde, ist die vorangehende Beschreibung in allen Aspekten darstellend und nicht beschränkend. Es wird verstanden, dass zahlreiche andere Änderungen und Variationen erdacht werden können, ohne aus dem Schutzbereich der Erfindung zu fallen.

Claims (28)

  1. Navigationsvorrichtung von dem Typ, die ein Fahrzeug leitet zwischen zwei Orten, die beliebig auf einer Karte bestimmt werden, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Kartendaten-Speicherteil (4) zum Speichern von Kartendaten; einen Pfadsuchteil (3) zum Suchen eines Leitpfads zwischen den zwei Orten gemäß den Kartendaten, einen Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil (5) zum Erzeugen von Fahrbahnleitinformationen für ein Fahrzeug, gemäß den Kartendaten, darüber, welche Fahrbahn auf dem Leitpfad zu nehmen ist; einen Leitinformations-Erzeugungsteil (6) zum Erzeugen von Leitinformationen, die für den Pfad und die Fahrbahn gemäß dem Leitpfad und der Fahrbahnleitinformationen relevant sind; und einen Ausgabeteil (7) zum für den Fahrer wahrnehmbaren Ausgeben der Leitinformationen, worin der Fahrbahnleitinformations-Erzeugungsteil umfasst: einen Kartenanalyseteil (51) zum Aufnehmen des Leitpfads als eine Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen durch Teilung des Leitpfads an Kreuzungen; und einen Fahrbahnbestimmungsteil (52) zum Bestimmen, durch Auswählen der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Keuzung-Straße und dann Bezug nehmen auf die Kartendaten auf der Zwischen-Kreuzung-Straße-Basis, der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße durch die Fahrbahn, worin der Fahrbahnbestimmungsteil weiterhin auf die Kartendaten Bezug nimmt von der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu anderen Zwi schen-Kreuzung-Straßen, die auf dem Leitpfad voraus liegen, bis die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig durch die Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann.
  2. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 1, worin jedes Mal, wenn auf die Kartendaten Bezug genommen wird, auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße, die als nächstes gelegen ist, der Fahrbahnbestimmungsteil jede Ausgangsfahrbahn auswählt, die sicherstellt, dass das Fahrzeug dorthin von der Zwischen-Kreuzung-Straße eine vorher reist, und wenn die Anzahl der ausgewählten Ausfahrtsfahrbahnen auf eine begrenzt ist, beurteilt, dass die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig durch die Fahrbahn bestimmt werden kann.
  3. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 2, worin der Fahrbahnbestimmungsteil die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt, durch Rückverfolgung der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen von der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die zuletzt Bezug genommen wurde, bis zur Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße.
  4. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 2, worin der Fahrbahnbestimmungsteil eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz bezüglich der Zwischen-Kreuzung-Straßen bestimmt, die Bezugnahme auf die Kartendaten stoppt, wenn die Bezugnahmefrequenz eine obere Grenze davon erreicht, und dann durch Zwang eine Ausgangsstraße auswählt, die die Reise zu der Zwischen-Kreuzung-Straße sicherstellt, die am weitesten entfernt liegt, wenn die Bezugnahme auf die Kartendaten gestoppt wird, unter den Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße eine vorher.
  5. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 1, worin der Kartenanalyseteil weiterhin beurteilt, ob die Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad jeweils mit Fahrtrichtungsregel für die Ausgangsfahrbahnen davon auf den Kartendaten ausgestattet sind, und wenn irgend eine der Zwischen-Kreuzung-Straßen als mit Fahrtrichtungsregel nicht ausgestattet beurteilt wird, eine Standard-Fahrtrichtungsregel für die Ausgangsfahrbahnen davon zur Verfügung stellt, worin der Fahrbahnbestimmungsteil jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen nach Fahrbahn bestimmt, durch Bezugnahme auf die zur Verfügung gestellte Standard-Fahrtrichtungsregel zusammen mit den Kartendaten.
  6. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 5, worin, wenn die Standard-Fahrtrichtungsregel zur Verfügung gestellt wird, der Kartenanalyseteil spezifiziert, für jede Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel, eine Zweigstraße, bei der anzunehmen ist, dass sie unter anderen, die hierzu verbunden ist, geradeaus ist, und die Ausgangsfahrbahnen von jeder Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel den Zweigstraßen mit Bezugnahme auf die Zweigstraße zuordnet, bei der anzunehmen ist, dass sie geradeaus ist.
  7. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 6, worin der Kartenanalyseteil als die Zweigstraße, bei der anzunehmen ist, dass sie geradeaus ist, eine Straße spezifiziert, deren Verbindungswinkel zur Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereichs liegt, die den geringsten Unterschied in der Anzahl der Fahrbahnen aufweist, verglichen mit den Ausgangsfahrbahnen davon, und deren Verbindungswinkel im Bezug darauf 180 Grad am nächsten kommt.
  8. Navigationsvorrichtung gemäß Anspruch 6, worin der Kartendaten-Analyseteil ein Verfahren des Zuordnens der Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungskontrolle an die Zweigstraßen in Abhängigkeit davon zuordnet, ob die Anzahl der Zweigstraßen, die mit der Zwischen-Kreuzung-Straße verbunden sind, größer oder kleiner ist im Vergleich zur Anzahl der Ausgangsfahrbahnen davon.
  9. Verfahren zur Bestimmung einer Fahrbahn, die ein Fahrzeug nehmen muss, wenn das Fahrzeug entlang eines Leitpfads geleitet wird, der auf Kartendaten gesucht wird, wobei das Verfahren die Schritte umfasst: des Aufnehmens des Leitpfads als eine Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen durch Teilen des Leitpfads an Kreuzungen (S11); und des Bestimmens, durch Auswählen der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und durch Bezugnahme auf die Kartendaten auf der Zwischen-Kreuzung-Straße-Basis, der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Fahrspur (S2), worin im Fahrbahnbestimmungsschritt weiterhin Bezugnahme auf die Kartendaten gemacht wird, eine nach der anderen, von der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen, die auf dem Leitpfad voraus liegen, bis die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrspur bestimmt beurteilt werden kann.
  10. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 9, worin im Fahrbahnbestimmungsschritt jedes Mal, wenn Bezugnahme auf die Kartendaten auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße gemacht wird, die am nächsten liegt, jede Ausgangsfahrbahn, die sicherstellt, dass das Fahrzeug dorthin fährt, aus der Zwischen-Kreuzung-Straße eins vorher ausgewählt wird, und, wenn die Anzahl der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen auf eine beschränkt ist, die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann.
  11. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 10, worin im Fahrbahnbestimmungsschritt die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt wird durch Zurückverfolgen der ausge wählten Ausgangsfahrbahnen von der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die als letztes Bezug genommen wurde, zur Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße.
  12. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 10, worin im Fahrbahnbestimmungsschritt eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz für die Zwischen-Kreuzung-Straßen vorbestimmt wird, Bezugnahme auf die Kartendaten gestoppt wird, wenn die Bezugnahmefrequenz eine obere Grenze davon erreicht, und eine Ausgangsfahrbahn zwangsweise ausgewählt wird unter denen, die ausgewählt wurden als diejenigen, die die Reise zu der Zwischen-Kreuzung-Straße sicherstellen, die am weitesten entfernt liegt, wenn die Bezugnahme auf die Kartendaten gestoppt wird.
  13. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 9, weiterhin aufweisend die Schritte: des Beurteilens, ob die Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad jeweils mit einer Fahrtrichtungsregel für die Ausgangsfahrbahnen davon auf den Kartendaten versehen sind (S14), und, wenn irgendeine der Zwischen-Kreuzung-Straßen als nicht mit Fahrtrichtungsregeln versehen beurteilt wird, des Zurverfügungstellens einer Standard-Fahrtrichtungsregel für die Ausgangsfahrbahnen davon (S12 bis S15), worin im Fahrbahnbestimmungsschritt jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen nach Fahrbahn bestimmt wird durch Bezugnahme auf die zur Verfügung gestellte Standard-Fahrtrichtungsregel zusammen mit den Kartendaten.
  14. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 13, worin der Schritt des Zurfügungstellens einer Standard-Fahrtrichtungsregel weiterhin die Schritte aufweist: des Spezifizierens, für jede Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel, einer Zweigstraße, von der anzunehmen ist, dass sie unter den anderen, die hierzu verbunden sind, geradeaus ist (S13); und des Zuordnens der Ausgangsfahrbahnen von jeder Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel an die Zweigstraßen unter Bezugnahme auf die Zweigstraße, die als geradeaus angenommen wird (S15).
  15. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 14, worin, im Spezifizierungsschritt als die Zweigstraße, die als geradeaus angenommen wird, eine Straße, deren Verbindungswinkel zur Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel innerhalb eines bestimmten Winkelbereichs ist, die den geringsten Unterschied in der Anzahl der Fahrbahnen aufweist im Vergleich mit den Ausgangsfahrbahnen davon, und deren Verbindungswinkel dazu 180 Grad am nächsten kommt.
  16. Verfahren zur Fahrbahnbestimmung gemäß Anspruch 14, worin, im Zuordnungsschritt, ein Verfahren des Zuordnens der Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungskontrolle an die Zweigstraßen geändert wird, abhängig davon, ob die Anzahl der Zweigstraßen, die mit der Zwischen-Kreuzung-Straße verbunden sind, größer oder kleiner ist im Vergleich zur Anzahl der Ausgangsfahrbahnen davon.
  17. Speichermedium, auf das ein Programm aufgenommen wird, das auf einer Navigationsvorrichtung ausgeführt wird zur Bestimmung einer Fahrbahn, die ein Fahrzeug nehmen muss, wenn die Navigationsvorrichtung das Fahrzeug entlang eines Leitpfads leitet, der auf Kartendaten gesucht wird, worin das Programm umfasst: einen Programmschritt der Aufnahme des Leitpfads als eine Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen durch Teilen des Leitpfads an Kreuzungen (S11); und einen Programmschritt des Bestimmens, durch Auswählen der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und durch Bezugnehmen auf die Kartendaten auf der Zwischen-Kreuzung-Straße-Basis, der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße nach Fahrbahn (S12 bis S15), worin im Fahrbahnbestimmungs-Programmschritt immer wieder auf die Kartendaten Bezug genommen wird, eine nach der anderen, von der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße zu anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen, die auf dem Leitpfad voraus liegen, bis die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann.
  18. Speichermedium gemäß Anspruch 17, worin im Fahrbahnbestimmungs-Programmschritt jedes Mal, wenn Bezugnahme auf die Kartendaten auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße gemacht wird, die als nächstes liegt, jede Ausgangsfahrbahn, die sicherstellt, dass das Fahrzeug dorthin reist, von der Zwischen-Kreuzung-Straße eins vorher ausgewählt wird, und, wenn die Anzahl der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen auf eine beschränkt ist, die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrbahn bestimmt beurteilt werden kann.
  19. Speichermediumn gemäß Anspruch 18, worin im Fahrbahnbestimmungs-Programmschritt die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt wird durch Zurückverfolgen der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen von der Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die als letztes Bezug genommen wurde, bis zur Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße.
  20. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten von dem Typ, auf den Bezug genommen wird, um eine Fahrbahn für jede Straße zu bestimmen, die ein Fahrzeug nehmen muss, wenn eine Navigationsvorrichtung das Fahrzeug entlang eines gesuchten Pfads leitet, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Kartendaten-Speicherteil (101) zum Speichern von Kartendaten; einen Kartenanalyseteil (1021) zur Aufnahme eines Straßennetzes auf die Kartendaten als eine Sammlung einer Mehrzahl von Zwischen-Kreuzung-Straßen durch Teilen des Straßennetzes an Kreuzungen; und einen Fahrbahnbestimmungsteil (1022) zum Bestimmen, durch Auswählen der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf den Kartendaten eine nach der anderen für eine Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und durch Bezugnahme auf die Kartendaten, die der ausgewählten Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen in ihrer Nachbarschaft entsprechen, einer Fahrbahnauswahlbedingung für die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und einer hierzu entsprechenden Fahrbahn, worin der Fahrbahnbestimmungsteil bestimmt, wenn immer wieder auf die Kartendaten Bezug genommen wird, eine nach der anderen, von der Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße und anderen Zwischen-Kreuzung-Straßen um sie herum, und wenn die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrspur bestimmt beurteilt werden kann, die Zwischen-Kreuzung-Straße, auf die als letztes Bezug genommen wurde, als eine Fahrbahn-Auswahl-Bedingung dafür, und bestimmt, wenn die Fahrbahn-Auswahl-Bedingung bestimmt ist, die Fahrbahn der Ziel-Zwischen-Kreuzung, die der Fahrbahn-Auswahl-Bedingung entspricht.
  21. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 20, worin jedes Mal, wenn Bezugnahme auf die Kartendaten auf irgendeine andere Zwischen-Kreuzung-Straße gemacht wird, die als nächstes liegt, der Fahrbahn-Bestimmungsteil jede Ausgangsfahrbahn auswählt, die sicherstellt, dass das Fahrzeug dorthin reist, aus der Zwischen-Kreuzung-Straße eins vorher, und wenn die Anzahl der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen auf eine beschränkt ist, beurteilt, dass die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße als eindeutig nach Fahrbahn bestimmt werden can.
  22. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 21, worin der Fahrbahn-Bestimmungsteil die Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße eindeutig nach Fahrbahn bestimmt durch Zurückverfolgen der ausgewählten Ausgangsfahrbahnen von der Zwischen-Kreuzung-Straße, die als die Fahrbahn-Auswahl-Bedingung bestimmt wurde, zur Ziel-Zwischen-Kreuzung-Straße.
  23. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 21, worin der Fahrbahn-Bestimmungsteil eine obere Grenze der Bezugnahmefrequenz für die umgebenden Zwischen-Kreuzung-Straßen vorbestimmt, die Bezugnahme auf die Kartendaten stoppt, wenn die Bezugnahmefrequenz die obere Grenze davon erreicht, und dann zwangsweise eine Ausgangsfahrbahn aus denen auswählt, die die Reise zur Zwischen-Kreuzung-Straße sicherstellen, die am weitesten entfernt ist, wenn die Bezugnahme auf die Kartendaten gestoppt wird.
  24. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 21, worin der Kartenanalyseteil weiterhin beurteilt, ob die Ausgangsfahrbahnen jeder Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten mit einer Fahrtrichtungsregel auf den Kartendaten versehen ist oder nicht, und wenn irgendeine der Zwischen-Kreuzung-Straßen als nicht mit der Fahrtrichtungsregel versehen beurteilt wird, eine Standard-Fahrtrichtungsregel deren Ausgangsfahrbahnen zur Verfügung stellt, worin der Fahrbahn-Bestimmungsteil jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen nach Fahrbahn bestimmt durch Bezugnahme auf die zur Verfügung gestellte Standard-Fahrrichtungsregel zusammen mit den Kartendaten.
  25. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 24, worin, wenn die Standard-Fahrtrichtungsregel zur Verfügung gestellt wird, der Kartenanalyseteil für jede Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel eine Zweigstraße spezifiziert, die als geradeaus unter anderen angenommen wird, die mit ihr verbunden sind, und die Ausgangsfahrbahnen jeder Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel den Zweigstraßen zuordnet mit Bezugnahme auf die Zweigstraße, die als geradeaus angenommen wird.
  26. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 25, worin der Kartenanalyseteil als die Zweigstraße, die als geradeaus angenommen wird, eine Straße spezifiziert, deren Verbindungswinkel zur Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereichs liegt, die den kleinsten Unterschied in der Anzahl der Fahrbahnen verglichen mit den Ausgangsfahrbahnen von ihr aufweist, und deren Verbindungswinkel mit ihr 180 Grad am nächsten kommt.
  27. Vorrichtung zur Erzeugung von Zwischendaten gemäß Anspruch 25, worin der Kartenanalyseteil ein Verfahren des Zuordnens von Ausgangsfahrbahnen der Zwischen-Kreuzung-Straße ohne Fahrtrichtungsregel an die Zweigstraßen ändert, in Abhängigkeit davon, ob die Anzahl der Zweigstraßen, die mit der Zwischen-Kreuzung-Straße verbunden sind, größer oder kleiner ist im Vergleich zur Anzahl der Ausgangsfahrbahnen von ihr.
  28. Navigationsvorrichtung zum Leiten eines Fahrzeugs zwischen irgendwelchen zwei Orten, die willkürlich auf einer Karte bestimmt werden, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Kartendaten-Speicherteil (4) zum Speichern von Kartendaten; einen Zwischendaten-Speicherteil (9) zum Speichern einer Fahrbahnauswahlbedingung für jede Zwischen-Kreuzung-Straße auf den Kartendaten und Fahrbahnen, die dem entsprechen, als Zwischendaten; einen Pfadsuchteil (3) zum Suchen eines Leitpfads zwischen den zwei Orten gemäß den Kartendaten; einen Fahrbahnauswahlteil (8) zum Auswählen einer Fahrbahn, die ein Fahrzeug nehmen muss, für jede der Zwischen-Kreuzung-Straßen auf dem Leitpfad gemäß den Zwischendaten; ein Leitinformations-Erzeugungsteil (6) zum Erzeugen von Leitinformationen, die für den Pfad und die Fahrbahn gemäß dem Leitpfad und der ausgewählten Fahrbahn relevant sind; und einen Ausgabeteil (7) zum für den Fahrer wahrnehmbaren Ausgeben der Leitinformationen.
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