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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Karteninformationsanzeigeeinrichtung für einen sich bewegenden Körper gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur
Anzeige von Karteninformationen für einen sich bewegenden Körper gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 9.
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Eine Karteninformationsanzeigeeinrichtung bzw.
-verfahren der gattungsgemäßen Art
ist aus der
US 5,473,324
A bekannt. Diese Druckschrift offenbart eine Karteninformationsanzeigeeinrichtung,
bei welcher auf einer großen
Darstellungsfläche
ein Kartenbereich in kleinem Maßstab
dargestellt wird und bei welcher in einer der großen Darstellungsfläche überlagerten
kleineren Darstellungsfläche
eine Übersichtskarte
mit großem
Maßstab
dargestellt wird.
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Damit wird erreicht, dass einem Fahrzeugführer an
einem Navigationssystem ohne Umschalten zwischen zwei Ansichten
sowohl eine Detailansicht als auch eine Übersichtsansicht zur Verfügung steht.
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Die Druckschrift
DE 198 08 111 A1 offenbart ein
Fahrzeugnavigationssystem, welches Kartenbereiche verknüpft, die
auf unterschiedlichen Datenträgern
gespeichert sind. Dies geschieht, indem auf beiden Datenträgern vorhandene Übergangspunkte
definiert und zur Kopplung verwendet werden. Auch diese Druckschrift
nennt das Problem der mit den darzustellenden Kartenbereichen verbundenen
Datenmenge nicht. Weiterhin ist ihr auch kein Hinweis auf in der
Größe veränderliche
streifenförmige
Bereiche und auf die gezielte Größenveränderung
dieser Bereiche zur Unterschreitung einer vorgegebenen Datenkapazität zu entnehmen.
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Das Dokument
EP 0 944 032 A1 offenbart ein
Navigationssystem, bei welchem Straßenverlaufsinformationen schematisch
als gerade Linien dargestellt werden. Um dem Fahrzeugführer weitere
Informationen zu verschaffen, stellt das Navigationssystem der D3
zusätzlich
bestimmte auswählbare
Einrichtungen, wie etwa Tankstellen, Parkplätze, Geschäfte, usw. in einem vorbestimmten
Umkreis um entweder einen willkürlich
gewählten
geografischen Ort oder um den aktuellen Aufenthaltsort des Fahrzeugs
herum dar.
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Zum weiteren Stand der Technik wird
auf die japanische Patentoffenlegungsschrift Hei 7-83684 hingewiesen.
Die Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 7-83684 offenbart eine Karteninformationsanzeigevorrichtung
zum Extrahieren bzw. Abrufen und Anzeigen von Karteninformationen
eines spezifizierten Bereichs. Diese Vorrichtung extrahiert Karteninformationen
derart, dass die Größe der Karteninformationen bzw.
Menge an Karteninformationen durch Auswählen einer Karte, von welcher
ein Teil einer vom Bediener ausgewählten Wegstrecke gelöscht bzw.
entfernt wird, oder einer Karte mit einem verringerten Maßstab kleiner
wird als die Speicherkapazität
eines Speichers, wenn die Größe von von
einem Bediener der Karteninformationsanzeigevorrichtung zum Extrahieren
festgelegten Karteninformationen größer ist als die Speicherkapazität des Speichers
in der Vorrichtung. Weiterhin speichert die Vorrichtung die Informationen
im Speicher ab.
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Da jedoch die oben beschriebene Vorrichtung
des Standes der Technik einen Teil einer durch den Bediener festgelegten
Wegstrecke entfernt, werden die Wegstrecke bzw. Wegpunkte aktualisiert bzw.
upgedatet. Dies verursacht das Problem, dass es unvermeidbar ist,
Bewegungs- bzw. Fahrtzeitpläne
oder Pläne
für eine
Reise oder eine Motorradtour usw. aktualisieren bzw. updaten zu
müssen.
Ebenso wird es dann, wenn die Kapazität an Karteninfarmationen durch
Auswählen
einer Karte mit verringertem Maßstab
klein gemacht wird, manchmal der Fall sein, dass eine erforderliche
Karteninformation nicht in der Karteninformation mit verringertem
Maßstab enthalten
ist. Dies verursacht das Problem, dass eine gewünschte Karteninformation nicht
extrahiert bzw. abgerufen werden kann.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Möglichkeit
zur Anzeige von Koordinateninformation der gattungsgemäßen Art
anzugeben, bei welcher sichergestellt ist, dass ein für den Fahrzeugführer relevanter
Kartenausschnitt ungeachtet der vorhandenen Datenkapazität der Einrichtung
stets dargestellt werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Karteninformationsanzeigeeinrichtung mit den Merkmalen des neuen
Anspruchs 1 gelöst.
Diese Aufgabe wird außerdem
ebenso durch ein Verfahren zur Anzeige von Karteninformationen mit
den Merkmalen des neuen Anspruchs 9 gelöst.
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Insbesondere wird entsprechend einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dann, wenn bestimmt wird, dass die Größe der Karteninformationen
des begrenzten Bereichs größer ist
als die Speicherkapazität
der Speichermittel, die Größe des streifenförmigen Bereichs
derart angepaßt,
dass er die Wegstrecke des sich bewegenden Körpers enthält. Dies bedeutet, dass es
möglich
ist, erforderliche Karteninformationen zu extrahieren bzw. abzurufen und
anzuzeigen, ohne die vom Bediener festgelegte Wegstrecke und festgelegten
Wegpunkte zu aktualisieren.
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Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden im Folgenden auf Grundlage der beiliegenden Zeichnungen
erläutert
werden. Es stellt dar:
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1 ein
Blockdiagramm, welches ein Karteninformationsanzeigesystem für einen
sich bewegenden Körper
entsprechend der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ein
Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zum Extrahieren bzw. Abrufen von Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zeigt.
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3 ein
Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zum Festlegen eines streifenförmigen Bereichs
und eines Suchbereichs zeigt.
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4 ein
Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zum Festlegen einer Extraktions- bzw.
Abrufbreite eines streifenförmigen
Bereichs sowie zum Festlegen einer Gestalt und eines Erstreckungsbereichs
eines Suchbereichs zeigt.
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5 ein
Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zum Berechnen einer Extraktions- bzw. Abrufbreite
eines streifenförmigen
Bereichs sowie zum Berechnen einer Gestalt und eines Erstreckungsbereichs
eines Suchbereichs aus einer freien Kapazität, der Gesamtlänge der
Wegstrecke und der Gesamtanzahl an Punkten zeigt.
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6 ein
Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zur Auswahl einer Überarbeitung zeigt.
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7 eine
Tabelle mit Informationen einer streifenförmigen Karte, welche im RAM 16 aus
festgelegten Inhalten erzeugt worden ist.
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8 eine
Tabelle mit Informationen einer Suchkarte, welche im RAM 16 aus
festgelegten Inhalten erzeugt worden ist.
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9 ein
Beispiel von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs, welche
unter Verwendung der Extraktions- bzw. Abrufroutine für Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs erzeugt worden ist.
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10 ein
Beispiel eines Satzes von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs,
welcher unter Verwendung der Extraktions- bzw. Abrufroutine für Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs erzeugt worden ist.
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11 ein
schematisches Diagramm, welches eine erste und zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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12 ein
schematisches Diagramm, welches eine dritte und vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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1 ist
ein Blockdiagramm, welches ein Karteninformationsanzeigesystem für einen
sich bewegenden Körper
einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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Das Karteninformationsanzeigesystem
für einen
sich bewegenden Körper,
welches in 1 gezeigt
ist, umfaßt
eine Karteninformationsanzeigevorrichtung 10 für einen
sich bewegenden Körper,
beispielsweise ein in einem Auto angebrachtes Navigationssystem,
und eine Karteninformationsbereitstellungsvorrichtung 20,
wie z.B. ein CD-ROM-Laufwerk oder ein DVD-Laufwerk.
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Eine Anzeigevorrichtung 11,
welche in der Karteninformationsanzeigevorrichtung 10 für einen sich
bewegenden Körper
vorgesehen ist, umfaßt
beispielsweise eine Anzeige (nicht dargestellt), wie z. B. eine
Kathodenstrahlröhre
(CRT = Cathod Ray Tube) oder eine Flüssigkristallscheibe, einen
Graphikspeicher (nicht dargestellt) sowie eine Graphiksteuerung/regelung
(nicht dargestellt) und ist mit einem Eingabe/Ausgabe-Bus 12 verbunden.
Der Eingabe/Ausgabe-Bus 12 ist derart konfiguriert, daß er Datensignale
und Adreßsignale
in eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) 13 hinein und
aus dieser heraus liefert bzw. überträgt. Die
Anzeigevorrichtung 11 zeigt Karteninformationen an, welche über den
Eingabe/Ausgabe-Bus 12 bereitgestellt werden. Weiterhin
ist eine Eingabevorrichtung 14 mit dem Eingabe/Ausgabe-Bus 12 verbunden
und verschiedene von einem Bediener eingegebene Befehle werden von
der Eingabevorrichtung 14 an die CPU 13 gesendet.
Die Eingabevorrichtung 14 ist gebildet aus einer Tastatur
mit einer Auswahltaste (nicht dargestellt) zur Auswahl von an der
Anzeigevorrichtung 11 angezeigten Objekten und mit Cursortasten
(nicht dargestellt) zum Kennzeichnen von Positionen an einer an
der Anzeigevorrichtung 11 angezeigten Karte usw. Ebenso
sind mit dem Eingabe/Ausgabe-Bus 12 ein Nur-Lese-Speicher
(ROM) 15 und ein Random Access Memory (RAM) 16 verbunden.
Der ROM 15 speichert ein Programm, um Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zu erzeugen sowie Programme, welche in
Antwort auf von der Eingabevorrichtung 14 eingegebene Befehle
ausgeführt
werden. Dagegen sind Karteninformationen eines begrenzten Bereichs
zur Anzeige an der Anzeigevorrichtung 11 und Werte von
Variablen von auszuführenden
Programmen im RAM 16 gespeichert. Dieser RAM 16 ist ein
Speicher, welcher seine gespeicherten Inhalte selbst dann nicht
verliert, wenn eine Energieversorgung unterbrochen bzw. abgetrennt
ist, z.B. ein nicht flüchtiger
Speicher. Weiterhin kann, wie in 1 gezeigt
ist, ein Hilfsspeicher 17 mit dem Eingabe/Ausgabe-Bus 12 verbunden
sein. Dieser Hilfsspeicher 17 umfaßt beispielsweise eine IC-Karte
(IC = Integrated Circuit, Integrierter Schaltkreis), welche einen nicht-flüchtigen
Speicher enthält,
sowie einen Schnittstellenschaltkreis (nicht dargestellt) für die IC-Karte. Der Hilfsspeicher 17 wird
verwendet, um Karteninformationen eines begrenzten Bereichs zu speichern,
welche einen derart großen
Speicherumfang haben, dass er nicht im RAM 16 gehalten
werden kann.
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Eine GPS-Vorrichtung 18 (GPS
= Global Positioning System) ist mit dem Eingabe/Ausgabe-Bus 12 verbunden.
Die GPS-Vorrichtung 18 erfaßt eine absolute Position des
sich bewegenden Körpers
aus Informationen der geographischen Länge und Breite und zeigt auf
Grundlage der Positionsdaten eine Markierung an, welche den aktuellen
Punkt des Karteninformationsanzeigesystems für den sich bewegenden Körper repräsentiert,
indem sie die Markierung der Karte überlagert, welche gerade von
der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt wird.
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Die Karteninformationsbereitstellungsvorrichtung 20 ist
ein CD-ROM-Laufwerk
oder ein DVD-Laufwerk zum Auslesen von Karteninformationen, welche
auf einem nicht-flüchtigen
Speichermedium gespeichert sind, wie z.B. eine CD-ROM oder eine
DVD. Diese auf der CD-ROM oder der DVD gespeicherten Karteninformationen
werden in Antwort auf Befehle von der CPU 13 ausgelesen
und über
einen Schnittstellenschaltkreis 19 an den Eingabe/Ausgabe-Bus 12 übertragen.
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In dieser ersten Ausführungsform
ist das Karteninformationsanzeigesystem für einen sich bewegenden Körper gebildet
durch die Karteninformationsanzeigevorrichtung 10 für einen
sich bewegenden Körper
und die Karteninformationsbereitstellungsvorrichtung 20.
Die Koordinateninformationserzeugungsmittel sind gebildet durch
die Eingabevorrichtung 14, die Mittel zum Erzeugen von
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs, die Mittel zum Erzeugen
einer Wegstrecke. Die Extraktions- bzw. Abrufmittel und die Mittel
zum Einstellen eines streifenförmigen
Bereichs sind gebildet durch den Eingabe/Ausgabe-Bus 12, die CPU 13 und
den ROM 15. Die Anzeigemittel sind gebildet durch die Anzeigevorrichtung 11 und
die Koordinatenerfassungsmittelfür
die aktuelle Position sind gebildet durch die GPS-Vorrichtung 18.
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In der folgenden Beschreibung ist
das Karteninformationsanzeigesystem hochgefahren, d.h. gestartet,
und kommt nach einer Anfangsprozedur, um von der CPU 13 usw.
verwendete Variablen zu initialisieren, in dauerhaften Betrieb.
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2 ist
ein Flußdiagramm,
welches eine Unterroutine zum Extrahieren bzw. Abrufen und zum Erzeugen
von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs zeigt.
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Zunächst werden im nicht-flüchtigen
Speichermedium gespeicherte Karteninformationen von der Karteninformations-Bereitstellungsvorrichtung 20 in
Antwort auf eine Tasteneingabe an der Eingabevorrichtung 14 durch
den Bediener (Schritt S11) ausgelesen, und die ausgelesenen Karteninformationen werden
an der Kartenanzeigevorrichtung 11 angezeigt (Schritt S12).
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Als nächstes werden an der Eingabevorrichtung 14 ein
Ausgangspunkt, ein Zielort und Wegpunkte festgelegt (Schritt S13).
Dieser Schritt des Festlegens von Punkten wird unter Verwendung
einer Tasteneingabe der Koordinatendaten der verschiedenen Punkte,
z.B. Daten der geographischen Länge
und Breite, durchgeführt.
Der Eingabevorgang wird beispielsweise ausgeführt durch Anzeigen eines Zeigers,
z.B. in Form eines Kreuzes oder Pfeiles, um Punkte auf einer Karte
derart zu bestimmen, daß der Zeiger
der an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigten Karte überlagert
wird, sowie durch Bewegen dieses Zeigers unter Verwendung der Cursortasten,
um Punkte zu bestimmen bzw. zu kennzeichnen.
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Wenn in der Nähe eines bestimmten Punktes eine
Mehrzahl von Ortsnamen existiert, werden diese Ortsnamen an der
Anzeigevorrichtung 11 angezeigt und ein Ortsname kann unter
Verwendung der Auswahltaste ausgewählt werden. Indem man sich
für einen
einzelnen Ortsnamen entscheidet, erhält man dann eine einzelne Koordinate
entsprechend diesem Ortsnamen. Der Begriff "einzelne Koordinate" kann dabei als Oberbegriff für eine Koordinatenmenge
verstanden werden, die nötig
ist, um einen Punkt eindeutig zu definieren, beispielsweise Längen- und Breitengrad.
Um den Eingabevorgang zu vereinfachen und um die Anzeige einfach
erkennbar zu machen, ist es weiterhin möglich, unter der Verwendung anderer
oder weiterer Tasteneingaben Funktionen zum Vergrößern oder
Verringern der an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigten
Karte bereitzustellen. Im folgenden wird der Ausgangspunkt als P1 gekennzeichnet, der Punkt des Zielortes
als Pn und Wegpunkte als P2,...
P1,... Pn-1. Abschnitte
zwischen zwei miteinander verbundenen Punkten, wie z.B. P1 ~ P2 oder Pi ~ Pi-1, werden
als Zwei-Punkt-Abschnitte
bezeichnet.
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Als nächstes wird an einer an der
Anzeigevorrichtung 11 dargestellten Karte aus in der Karteninformation
für P1 ~ P2 enthaltenen
Koordinateninformationen und Straßeninformationen nach einer
Wegstrecke gesucht, entlang welcher der sich bewegende Körper verfahren
wird, und diese Wegstrecke wird festgelegt (Schritt S14). Die Wegstreckensuche
kann ein wohlbekanntes Verfahren, wie z. B. ein in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 7-55481 oder in der japanischen
Patentoffenlegungsschrift Nr. Hei 7-91971 offenbartes Verfahren verwenden. Wenn
eine Mehrzahl von Wegstrecken vorhanden ist, welche als Zwei-Punkt-Abschnitte
ausgewählt werden
können,
zeigt diese Wegstreckensuche die Mehrzahl an Wegstrecken an der
Karte an und eine Auswahl wird durchgeführt durch Anzeigen eines Zeigers
an der Anzeigevorrichtung 11 sowie unter Verwendung der
Cursortasten, wie oben beschrieben. Im folgenden werden jeweilige
Wegstrecken, welche für
jeweilige Zwei-Punkt-Abschnitte festgelegt sind, als ri (i
= 1,... n-1) bezeichnet, so daß beispielsweise
eine für
den Zwei-Punkt-Abschnitt P1 ~ P2 festgelegte
Wegstrecke r1 ist, eine für den Zwei-Punkt-Abschnitt
P1 ~ Pi-1, festgelegte
Wegstrecke ri ist, und eine für den Zwei-Punkt-Abschnitt
Pn-1 ~ Pn festgelegte
Wegstrecke rn-1, ist.
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Als nächstes wird eine in 3 gezeigte und später beschriebene
Unterroutine zum Festlegen eines Bereichs aufgerufen und ein streifenförmiger Bereich
und ein Suchbereich werden festgelegt (Schritt S15). Informationen
von streifenförmigen
Karten und Informationen von Suchkarten werden aus dem festgelegten
streifenförmigen
Bereich und dem festgelegten Suchbereich extrahiert, um Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zu erzeugen (Schritt S16). Die erzeugten
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs werden im Hilfsspeicher 17 gespeichert
(Schritt S17) und diese Unterroutine wird beendet.
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3 zeigt
eine Unterroutine zum Festlegen des streifenförmigen Bereichs und des Suchbereichs.
Diese Unterroutine wird ausgeführt,
wenn sie in Schritt S15 wie oben beschrieben aufgerufen wird.
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Zunächst wird der freie Platz im
Hilfsspeicher 17 erfaßt
(Schritt S21). Wenn der Hilfsspeicher 17 ein entfernbarer
Speicher ist, beispielsweise eine Vorrichtung, wie z.B. eine IC-Karte,
in welcher ein Speicher eingelegt bzw. montiert werden kann, werden die
Karteninformationen entsprechend der Speicherkapazität erzeugt,
selbst wenn Speicher mit einer unterschiedlichen Speicherkapazität verwendet
wird.
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Als nächstes wird ein Befehl an der
Anzeigevorrichtung 11 angezeigt, welcher den Bediener auffordert,
auszuwählen,
ob er eine Extraktions- bzw. Abrufbreite des streifenförmigen Bereichs
sowie eine Gestalt und einen Erstreckungsbereich der Suche festlegen
wird oder nicht (Schritt S22). Wenn der Bediener durch Tastendruck
ausgewählt
hat, daß er
die Festlegung vornehmen wird, wird ein Befehl an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt,
welcher fragt, ob Anfangswerte verwendet werden oder nicht, um eine Tasteneingabe
vom Bediener zu fordern (Schritt S23). Diese Anfangswerte setzen
beispielsweise die Extraktions- bzw. Abrufbreite auf 2 km, die Gestalt des
Suchbereichs auf einen Kreis und den Radius des Erstreckungsbereichs
des Suchbereichs auf 4 km, wie später beschrieben werden wird.
Die Anfangswerte sind im vorhinein im ROM 15 gespeichert.
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Wenn ausgewählt wurde, die Anfangswerte nicht
zu verwenden, wird eine in 4 dargestellte und
weiter unten erläuterte
Unterroutine zum Festlegen der Bereichserstreckung aufgerufen und
ausgeführt,
und die Extraktions- bzw. Abrufbreite des streifenförmigen Bereichs
sowie die Gestalt und der Erstreckungsbereich des Suchbereichs werden
festgelegt (Schritt S24). Als nächstes
wird die Speicherkapazität
berechnet, welche erforderlich ist, um aus dem festgelegten streifenförmigen Bereich
und dem Suchbereich Karteninformationen zu erzeugen (Schritt S25).
Es wird beurteilt, ob diese erforderliche Speicherkapazität geringer
als eine spezifizierte Speicherkapazität ist oder nicht, z.B. der
in Schritt S21 erhaltene freie Platz oder die vom Bediener gewünschte Größe der Karteninformationen
(Schritt S26). Wenn bestimmt wird, daß die erforderliche Speicherkapazität geringer
ist als die spezifizierte Speicherkapazität, wird ein Befehl an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt,
der den Bediener auffordert, auszuwählen, ob eine erneute Durchsicht
bzw. eine Über arbeitung
der an diesen Punkt festgelegten Inhalte erforderlich ist oder nicht.
Diese Unterroutine endet, wenn ausgewählt wird, daß eine Überarbeitung
der festgelegten Inhalte bzw. des festgelegten Inhalts nicht erforderlich
ist. Wenn dagegen in Schritt S26 bestimmt wurde, daß die erforderliche
Speicherkapazität
gleich oder größer als
die spezifizierte Speicherkapazität ist, oder wenn in Schritt
S27 eine Überarbeitung
der festgelegten Inhalte ausgewählt
wurde, fährt
die Verarbeitung bzw. Programmausführung zu einer in 6 dargestellten und später beschriebenen Überarbeitungsauswahlroutine
für das Überarbeiten
der festgelegten Inhalte fort.
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Wenn im oben beschriebenen Schritt
S23 die Verwendung von Anfangswerten ausgewählt wird, werden die im vorhinein
im ROM 15 gespeicher ten Anfangswerte ausgelesen. Beispielsweise
ist die Extraktions- bzw. Abrufbreite auf 2 km festgelegt, die Gestalt
des Suchbereichs ist auf einen Kreis festgelegt und der Durchmesser
der Erstreckung des Suchbereichs ist auf 4 km festgelegt (Schritt
S28). Die oben beschriebenen Schritte S25 bis S27 werden ausgeführt.
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Wenn in Schritt S22 ausgewählt wurde,
daß der
Bediener die Extraktions- bzw.
Abrufbreite des streifenförmigen
Bereichs sowie die Gestalt und den Erstreckungsbereich des Suchbereichs
nicht festlegen wird, wird die automatische Festlegungsroutine der 5, welche später erläutert werden
wird, aufgerufen und ausgeführt
(Schritt S29). Danach fährt die
Programmausführung
zum oben beschriebenen Schritt S27 fort.
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Wenn Karteninformationen eines begrenzten Bereichs über eine
Kommunikationsleitung, wie z.B. eine Telefonleitung, erhalten werden
sollen, kann die spezifizierte Speicherkapazität für Schritt S26 eine Größe sein,
welche auf Grundlage einer Übertragungsrate
der Kommunikationsleitung und einer gewünschten Kommunikationszeit
bestimmt wird. Wenn die Karteninformationen des begrenzten Bereichs
derart erzeugt werden, daß sie nicht
größer sind
als die auf diese Art und Weise spezifizierte Speicherkapazität, ist es
möglich,
die Karteninformationen des begrenzten Bereichs über die Kommunikationsleitung
innerhalb der gewünschten
Kommunikationszeit zu erhalten.
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4 zeigt
eine Unterroutine zum Festlegen der Extraktions- bzw. Abrufbreite
eines streifenförmigen
Bereichs, sowie der Gestalt und des Erstreckungsbereichs eines Suchbereichs.
Wie oben beschrieben wurde, wird diese Unterroutine in Schritt S24
der 3 aufgerufen und
ausgeführt.
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Zu allererst wird ein Befehl an der
Anzeigevorrichtung 11 angezeigt, welcher den Bediener auffordert
auszuwählen,
ob er die Extraktions- bzw. Abrufbreite des streifenförmigen Bereichs
festlegen wird oder nicht (Schritt S31). Wenn ausgewählt wurde,
daß die
Extraktions- bzw. Abrufbreite festgelegt werden wird, wählt der
Bediener eine Wegstrecke, für die
die Extraktions- bzw.
Abrufbreite durch Eingeben von numerischen Werten von 1 bis n-1,
welche eine Wegstrecke ri (i = 1,..., n-1)
repräsentieren,
mit einer Zehn-Tasten-Tastatur
der Eingabevorrichtung 14 festgelegt werden wird (Schritt
S32). Diese Wegstreckenauswahl kann für eine Mehrzahl von Wegstrecken
gleichzeitig ausgeführt
werden. Als nächstes gibt
der Bediener eine Extraktions- bzw. Abrufbreite für die einzustellende
Extraktions- bzw. Abrufbreite der ausgewählten Wegstrecke in numerischen
Werten in Einheiten von Kilometern mit der an der Eingabevorrichtung 14 vorgesehenen
Zehn-Tasten-Tastatur ein (Schritt S33). Es ist ebenso möglich, die
Extraktions- bzw. Abrufbreite auf null einzustellen. In diesem Fall
werden keine Karteninformationen des streifenförmigen Bereichs extrahiert
bzw. abgerufen, und in Schritt S14 werden lediglich Straßeninformationen
für die
festgelegte Wegstrecke extrahiert bzw. abgerufen. Es ist weniger
wahrscheinlich, daß streifenförmige Karteninformationen
oder Suchkarteninformationen erforderlich sind, wenn in der Wegstrecke
ri Straßen,
welche nicht abzweigen, oder Schnellfahrstrecken, wie z. B. Autobahnen,
Highways oder Expressways, ausgewählt sind. Dies bedeutet, daß es durch
Festlegen der Extraktions- bzw. Abrufbreite auf null möglich ist,
die erforderliche Speicherkapazität für die zu erzeugende Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zu verringern. Im folgenden wird eine
Extraktions- bzw. Abrufbreite für
jede Wegstrecke ri als Δwi (i
= 1,..., n-1) bezeichnet, z.B. wird die Extraktions- bzw. Abrufbreite
für Wegstrecke
ri als Δwi bezeichnet und die Extraktions- bzw. Abrufbreite für Wegstrecke
rn-1 wird als Δwn-1 bezeichnet.
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Wenn weiterhin ausgewählt wurde,
die Extraktions- bzw. Abrufbreite in Schritt S31 nicht einzustellen,
wird an der Anzeigevorrichtung 11 ein Befehl angezeigt,
welcher den Bediener auffordert auszuwählen, ob er die Gestalt und
den Erstreckungsbereich des Suchbereichs festlegen wird oder nicht. Wenn
ausgewählt
wurde, die Gestalt und den Erstreckungsbereich des Suchbereichs
einzustellen, wählt der
Bediener einen Punkt aus, indem er einen numerischen Wert von 1
bis n, welcher den Punkt Pi (i = 1,...,
n) repräsentiert,
an der Zehn-Tasten-Tastatur der Eingabevorrichtung 14 eingibt
(Schritt S35). Bei dieser Punktauswahl kann ebenso eine Mehrzahl von
Punkten zur gleichen Zeit ausgewählt
werden. Als nächstes
wird die Gestalt des Suchbereichs für Punkt P1 ausgewählt (Schritt
S36), indem der Bediener eine Formnummer Ci (i
= 0,..., 3) an der Zehn-Tasten-Tastatur der Eingabevorrichtung 14 eingibt.
Diese Formnummer Ci repräsentiert beispielsweise, daß bei i
= 0 ein Kreis, bei i = 1 ein Rechteck, bei i = 2 eine Ellipse und
bei i = 3 ein Quadrat ausgewählt
ist. Daß es
möglich
gemacht wird, die Form des Suchbereichs auszuwählen, bedeutet, daß es möglich ist,
Karteninformationen entsprechend dem erforderlichen Suchbereich
zu extrahieren bzw. abzurufen. Als nächstes wird der Erstreckungsbereich
des Suchbereichs gemäß der ausgewählten Gestalt
festgelegt (Schritt S37). Dieses Festlegen des Erstreckungsbereichs
des Suchbereichs ist beispielsweise das Festlegen eines Radius,
wenn ein Kreis ausgewählt
ist, das Festlegen einer Höhe
und einer Breite, wenn ein Rechteck ausgewählt ist, das Festlegen einer
langen und einer kurzen Halbachse, wenn eine Ellipse ausgewählt ist
oder das Festlegen der Länge einer
Seite, wenn ein Quadrat ausgewählt
ist. Dieses Festlegen wird durch den Bediener dadurch ausgeführt, daß er numerische
Werte in Einheiten von Kilometern an der Zehn-Tasten-Tastatur der
Eingabevorrichtung 14 eingibt. Im folgenden wird bezüglich eines
Punktes Pi, wenn ein Kreis ausgewählt ist,
der Radius als Ri bezeichnet. Wenn ein Rechteck
ausgewählt
ist, werden die Breite als Mi und die Höhe als Ni bezeichnet. Wenn eine Ellipse ausgewählt ist,
werden die lange Halbachse als Si und die
kurze Halbachse als Ti bezeichnet. Wenn
ein Quadrat ausgewählt
ist, wird die Länge
einer Seite als Di bezeichnet. Diese Längen werden
als Bereichsabmessungen bezeichnet.
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Als nächstes wird im RAM 16 aus
den oben beschriebenen festgelegten Inhalten eine Tabelle mit Karteninformationen
für einen
streifenförmigen
Bereich, wie in 7 gezeigt
und weiter unten beschrieben, erzeugt (Schritt S38). 7 zeigt eine festgelegte
Wegstrecke ri (i = 1,..., n-1) in einer
ersten Spalte, eine Abschnittsentfernung Li (i
= 1,..., n-1) für
jede Wegstrecke ri in einer zweiten Spalte,
eine Extraktions- bzw. Abrufbreite Δwi (i
= 1,..., n-1) für
jede Wegstrecke ri in einer dritten Spalte
sowie eine erforderliche Speicherkapazität LixΔwi (i = 1,..., n-1) für jede Wegstrecke ri, berechnet durch Multiplizieren der Abschnittsentfernung
Li mit der Extraktions- bzw. Abrufbreite Δwi, in einer vierten Spalte. Die oben erwähnte Abschnittsentfernung
wird aus Straßeninformationen erhalten,
die in den Karteninformationen enthalten sind. Die Größe der Karteninformationen
bzw. die Menge an Karteninformationen ist durch die Fläche des
Bereichs bestimmt. Die für
die Karteninformationen erforderliche Speicherkapazität wird durch
Berechnen der Fläche
des Bereichs erhalten. Die für
die Informationen einer streifenförmigen Karte erforderliche
Speicherkapazität
wird durch Berechnen der Gesamtheit aller in Spalte 4 der 7 gezeigten Speicherkapazitäten erhalten.
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Nachdem die Verarbeitung in Schritt
S38 in 4 ausgeführt worden
ist, wird eine in 8 gezeigte
und weiter unten beschriebene Tabelle mit Informationen über eine
Suchkarte im RAM 16 erzeugt. 8 zeigt
einen festgelegten Punkt Pi (i = 1,...,
n) in einer ersten Spalte, eine Formzahl Ci (i
= 1,..., 3) für jeden
Punkt Pi in einer zweiten Spalte, von der
Gestalt abhängige
Bereichsabmessungen für
jeden Punkt Pi in einer dritten Spalte und
eine aus den Bereichsabmessungen berechnete erforderliche Speicherkapazität für jeden
Punkt Pi in einer vierten Spalte. In der
in 8 gezeigten Tabelle
für Suchkarteninformationen
ist für
Punkt P1 ein Kreis ausgewählt, ein
Radius R1 ist als Bereichsabmessung festgelegt und
die erforderliche Speicherkapazität ist berechnet als π(R1)2. Weiterhin ist
für Punkt
P2 ein Rechteck ausgewählt, eine Breite M2 und
eine Höhe
N2 sind als Bereichsabmessungen festgelegt
und die erforderliche Speicherkapazität ist berechnet als M2N2. Für Punkt
Pi ist eine Ellipse ausgewählt, ein
langer Halbmesser Si und ein kurzer Halbmesser
Ti sind als Bereichsabmessungen festgelegt
und die erforderliche Speicherkapazität ist berechnet als πSiTi. Schließlich ist
für Punkt
Pn ein Quadrat ausgewählt, eine Länge einer Seite Dn ist
als Bereichsabmessung festgelegt und die erforderliche Speicherkapazität ist berechnet als
(Dn)2. Die erforderliche
Speicherkapazität
für die Suchkarteninformation
wird erhalten durch Berechnen der Gesamtheit aller Speicherkapazitäten, die
in Spalte 4 der 8 gezeigt
sind.
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Als nächstes wird die insgesamt erforderliche
Speicherkapazität
für den
augenblicklich festgelegten Inhalt aus der Tabelle mit den Informationen über die
streifenförmige
Karte und der Tabelle mit den Informationen über die Suchkarte, welche in
den Schritten S38 und S39 erzeugt wurden, berechnet (Schritt S40).
Das Ergebnis wird an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt
(Schritt S41). Diese Anzeige besteht beispielsweise aus einer Anzeige
der Gesamtspeicherkapazität
des im Hilfsspeicher 17 untergebrachten Speichers, der
erforderlichen Speicherkapazitätzum
aktuellen Zeitpunkt, des freien Platzes zum aktuellen Zeitpunkt,
oder des Verhältnisses
von Gesamtspeicherkapazität
zu aktuellem freiem Platz, usw. in einem unteren Teil des Bildschirms
der Anzeigevorrichtung 11. Durch Anzeigen dieser Art von
Informationen an der Anzeigevorrichtung 11 ist es dem Bediener
selbst während
der Festlegungsvorgänge möglich, zu
bestimmen, ob die Größe der Karteninformationen
angemessen ist oder nicht.
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Als nächstes wird ein Befehl an der
Anzeigevorrichtung 11 angezeigt, welcher nachfragt, ob
das Festlegen wieder aufgenommen werden soll; dabei wird der Bediener
zu einer Tasteneingabe aufgefordert (Schritt S42). Wenn ein Festlegen
wieder aufgenommen werden soll, kehrt die Verarbeitung zu Schritt
S31 zurück
und das Festlegen wird wie oben beschrieben wiederholt. Wenn das
Festlegen beendet werden soll, wird ein Befehl an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt,
welcher nachfragt, ob die festgelegten Inhalte überarbeitet werden sollen oder nicht;
dabei wird der Bediener zu einer Tasteneingabe aufgefordert (Schritt
S43). Wenn die festgelegten Inhalte nicht aktualisiert werden sollen,
endet diese Unterroutine; wenn jedoch die festgelegten Inhalte überarbeitet
werden sollen, springt die Verarbeitung zu Schritt S61 in 6. Dies wird weiter unten
beschrieben werden.
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Wie oben beschrieben, wird die erforderliche Speicherkapazität und der
freie Platz während
des Festlegens der festgelegten bzw. festlegbaren Inhalte, wie z.
B. Abrufbreite usw., angezeigt. Indem man weiterhin ermöglicht,
daß die
festgelegten Inhalte während
des Festlegens aktualisiert werden, ist es möglich, die festgelegten Inhalte
sofort zu überarbeiten,
wenn der Bediener bestimmt, daß die
Größe der Karteninformationen
nicht angemessen ist, beispielsweise wenn die Menge an Karteninformationen
größer ist
als der Bediener erwartet hat.
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5 zeigt
eine Unterroutine zum Berechnen der Abrufbreite des streifenförmigen Bereichs sowie
der Gestalt und des Erstreckungsbereichs des Suchbereichs aus dem
freien Platz, der Gesamtlänge
der Wegstrecke und der Gesamtanzahl an Punkten. Diese Unterroutine,
wie oben be schrieben, wird ausgeführt, wenn sie in Schritt S29
der in 3 dargestellten
Unterroutine aufgerufen wird.
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Zu allererst wird die Gestalt des
Suchbereichs auf einen Kreis für
alle Punkte Pi (i = 1,..., n) festgelegt
(Schritt S51) und die Gesamtlänge
der Wegstrecke LTOTAL wird aus den Straßeninformationen
berechnet (Schritt S52). Diese Gesamtwegstreckenlänge LTOTAL ist gleich der Gesamtheit der Abschnittsabstände Li (1,..., n-1), welche in Spalte 2 der 7 dargestellt sind.
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Als nächstes wird die Abrufbreite
des streifenförmigen
Bereichs auf einen Wert festgelegt, der erhalten wird durch Dividieren
eines Wertes der Hälfte
der freien Kapazität
des Hilfsspeichers 17, welcher in Schritt S21 der 3 erfaßt wurde, durch die Gesamtwegstreckenlänge LTOTAL (Schritt S531. Dann wird der Wert der
Hälfte
der freien Kapazität
durch die Gesamtanzahl von Punkten n dividiert und dann weiter durch π dividiert,
wobei die Quadratwurzel dieses Ergebnisses als der Radius des Suchbereichs
festgelegt wird (Schritt S54).
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Als nächstes werden, ähnlich den
Schritten S38 und S39 in 4,
eine Tabelle mit Informationen über
die streifenförmige
Karte und eine Tabelle mit Informationen über die Suchkarte erzeugt,
wie in 7 und 8 (Schritte S55 und S56)
dargestellt. Dann endet diese Unterroutine.
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In der oben beschriebenen Unterroutine
werden die Informationen über
die streifenförmige
Karte und die Informationen über
die Suchkarte erzeugt, indem die Hälfte der freien Kapazität des Hilfsspeichers 17 den
Informationen über
die streifenförmigen Karte
zugewiesen wird und die verbleibende Hälfte den Informationen über die
Suchbereichskarte zugewiesen wird. Die Informationen der streifenförmigen Karte
werden mit der Abrufbreite des streifenförmigen Bereichs erzeugt, wobei
diese Abrufbreite über alle
Wegstrecken gleich ist. D.h. die Tabelle mit Informationen über die streifenförmige Karte,
welche in 7 gezeigt
ist, wird erzeugt unter der Annahme Δw1 =
... = Δwi = ... = Δwn-1. Weiterhin werden die Informationen über die
Suchkarte erzeugt unter der Annahme, daß der Radius für einen
kreisförmigen Suchbereich
in allen Fällen
der gleiche ist. D.h. die in 8 gezeigte
Tabelle mit Informationen der Suchkarte wird erzeugt unter der Annahme
R1 = ... = Ri = ...
= Rn.
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Die oben erwähnte Unterroutine führt das Festlegen
derart durch, daß die
von den Informationen über
die streifenförmige
Karte benötigte
Speicherkapazität
und die von den Informationen über
die Suchkarte benötigte
Speicherkapazität
gleich sind. Es ist jedoch ebenso möglich, das Festlegen derart vorzunehmen,
daß diese
beiden Speicherkapazitäten
voneinander verschieden sind. Es ist ebenso möglich, anstatt die gleiche
Abrufbreite des streifenförmigen
Bereichs zu verwenden, das Festlegen mit unterschiedlichen Abrufbreiten
durchzuführen.
Weiterhin ist es möglich,
daß die
Gestalt des Suchbereichs eine andere Form als ein Kreis ist und
das Festlegen kann mit unterschiedlichen Radien anstelle desselben
Radius durchgeführt
werden.
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6 zeigt
eine Unterroutine zum Auswählen
einer Überarbeitung,
welche aufgerufen wird, wenn in Schritt S26 der 3 bestimmt wurde, daß die erforderliche Speicherkapazität größer ist
als eine spezifizierte Speicherkapazität, oder wenn im Schritt S27
der 3 oder Schritt S43
der 4 ausgewählt wurde,
daß eine Überarbeitung
der festgelegten Inhalte nötig
ist.
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Zuerst wird ein Befehl an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt,
welcher den Bediener auffordert, auszuwählen, ob eine Überarbeitung
des Ausgangspunktes, des Zielortes oder von Wegpunkten durchgeführt werden
soll oder nicht (Schritt S61). Wenn ausgewählt wird, daß der Ausgangspunkt,
der Zielort oder Wegpunkte revidiert bzw. überarbeitet werden sollen,
springt der Prozeß zu
Schritt S13 in 2. Wenn
dagegen ausgewählt
wird, daß der
Ausgangspunkt, der Zielort oder Wegpunkte nicht revidiert bzw. überarbeitet
werden sollen, wird ein Befehl an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt,
welcher den Bediener auffordert, auszuwählen, ob die Wegstrecke überarbeitet
werden soll oder nicht (Schritt S62). Wenn ausgewählt wird,
die Wegstrecke zu überarbeiten,
springt die Verarbeitung zu Schritt S14 in 2. Wenn ausgewählt wird, daß die Wegstrecke
nicht überarbeitet
werden soll, springt die Verarbeitung zu Schritt S24 in 3, um die Abrufbreite des
streifenförmigen
Kartenbereichs bzw. die Gestalt oder den Erstreckungsbereich des
Suchkartenbereichs zu überarbeiten.
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Es ist weiterhin möglich, in
den oben beschriebenen Überarbeitungsauswahlroutinen
einen weiteren Schritt vorzusehen, in welchem ein verringerter Maßstab ausgewählt wird.
Mit dieser Art der Anordnung ist es möglich, Karteninformationen
bei unterschiedlichen reduzierten Maßstäben für spezifizierte streifenförmige Bereiche
oder Suchbereiche zu extrahieren bzw. abzurufen. Es ist weiterhin
möglich, die
erforderliche Speicherkapazität
für Informationen einer
Karte eines begrenzten Bereichs, welche erzeugt werden sollen, zu ändern.
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9 ist
eine Darstellung, welche ein Beispiel von Karteninformationen eines
begrenzten Bereichs zeigt, welcher unter Verwendung der oben beschriebenen
Abrufroutine für
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs erzeugt worden ist.
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In der Darstellung sind ein Ausgangspunkt P1, Zielort Pn und
Wegpunkte P2 – Pn-1 durch
schwarze Punkte dargestellt. Wegstrecken r1 – rn-1 sind durch eine dicke Linie dargestellt.
Weiterhin sind streifenförmige
Bereiche Aw1 – Awn-1 als
Bereiche dargestellt, die durch eine gestrichelte Linie umgeben
sind. Jeweilige Suchbereiche A1 – An sind als Bereiche mit einer spezifizierten
Gestalt mit den Punkten P1 – Pn in ihrem Zentrum dargestellt, wobei sie
durch eine durchgezogene Linie umgegeben sind. In 9 sind Fälle eines Suchbereichs A1 mit einer kreisförmigen Gestalt, eines Suchbereichs
A2 mit einer rechteckigen Gestalt, eines
Suchbereichs Ai mit einer elliptischen Gestalt
und eines Suchbereichs An mit einer quadratischen
Gestalt dargestellt, entsprechend der in 8 gezeigten Tabelle mit Informationen
der Suchkarte. In Wegstrecke r2 ist ein
Fall dargestellt, bei weichem die Abrufbreite Δw2 =
0 festgelegt wurde. In diesem Fall werden, wie oben beschrieben wurde,
Karteninformationen für
den streifenförmigen Bereich
nicht abgerufen und für
Wegstrecke r2 werden lediglich die Straßeninformationen
abgerufen.
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Wie oben beschrieben wurde, ist es
dadurch, daß man
eine Anordnung hat, bei der die Größe eines streifenförmigen Bereichs
oder eines Suchbereichs entsprechend erzeugten Karteninformationen eines
begrenzten Bereichs geändert
wird, möglich, die
erforderlichen Karteninformationen abzurufen, indem man die für die Karteninformationen
des begrenzten Bereichs erforderliche Speicherkapazitätverringert,
ohne die vom Benutzerfestgelegten Wegpunkte und Wegstrecken zu verändern.
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10 ist
eine Zeichnung, die ein weiteres Beispiel von Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zeigt, welche durch die oben beschriebene Routine
zum Extrahieren bzw. Abrufen von Karteninformationen eines begrenzten
Bereichs erzeugt wurden. In der oben beschriebenen 9 ist ein Beispiel eines Falles gegeben,
in dem Karteninformationen für
lediglich einen begrenzten Bereich erzeugt wurden. Dagegen ist in
dem in 10 gezeigten
Beispiel ein Fall dargestellt, bei welchem Informationen für drei begrenzte
Bereiche erzeugt werden. Ähnlich
wie bei 9 sind ein Ausgangspunkt,
ein Zielort und Wegpunkte durch schwarze Punkte, sowie Wegstrecken
durch dicke Linien dargestellt. Jeweilige streifenförmige Bereiche
sind als Bereiche dargestellt, die durch eine gestrichelte Linie
umgeben sind und jeweilige Suchbereiche sind als Bereiche gezeigt,
die von einer durchgezogenen Linie umgeben sind.
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Eine Wegstrecke vom Ausgangspunkt
zu einem Ausflugsursprung ist durch jeweilige Punkte Pi(1)(i
= 1,..., n1) dargestellt. Die in Klammern gesetzte "1" von P1(1) bezeichnet
die Erzeugung von Karteninformationen für einen ersten begrenzten Bereich,
und P;(1) repräsentiert
Punkte, die in den Karteninformationen des ersten begrenzten Bereichs enthalten
sind. Weiterhin ist n1 die größte in den
Karteninformationen des ersten begrenzten Bereichs enthaltene Punktanzahl.
Die Wegstrecke vom Ausgangspunkt zum Ausflugsursprung wird durch
ri(1) (i = 1,..., n1-1) repräsentiert,
die streifenförmigen
Bereiche werden durch Awi(1) (i = 1,..,
n1-1) repräsentiert, und
die Suchbereiche werden repräsentiert
durch A1(1) (i = 1,..., n1). Hier bezeichnet
die in Klammern gesetzte "1" des ri(1),
Awi(1) und Ai(1),
daß die
Informationen für
einen ersten begrenzten Bereich, wie oben beschrieben, erzeugt werden.
n1 ist die größte Zahl
bzw. Nummer eines in den Karteninformationen des ersten begrenzten
Bereichs enthaltenen Punktes.
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Eine Wegstrecke vom Ausflugsursprung zum
Zielort ist durch jeweilige Punkte Pi(2)
(i = 1,..., n2) dargestellt und die Wegstrecke ist repräsentiert durch
ri(2) (i = 1,..., n2-1 ). Die streifenförmigen Bereiche
sind repräsentiert
durch Awi(2) (i = 1,..., n2-1 ), und die
Suchbereiche sind repräsentiert
durch Ai(2) (i = 1,..., n2). Hier bezeichnet
die in Klammern gesetzte "2", daß die Informationen,
wie oben beschrieben, für einen
zweiten begrenzten Bereich erzeugt wurden. n2 ist die größte Zahl
bzw. Nummer eines in den Karteninformationen des zweiten begrenzten
Bereichs enthaltenen Punktes.
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Eine in 10 gezeigte Wegstrecke, welche vom Ausflugsursprung
startet und zu diesem zurückkehrt,
ist durch jeweilige Punkte Pi(3) (i = 1,...,
n3) dargestellt, und die Wegstrecke ist repräsentiert durch ri(3)
(i = 1,..., n3-1).
Die streifenförmigen
Bereiche sind repräsentiert
durch Awi(3) (i = 1,..., n3-1), und die
Suchbereiche sind repräsentiert
durch Ai(3)(i = 1,..., n3). Hier bezeichnet
die in Klammern gesetzte "3", daß die Informationen,
wie oben beschrieben wurde, für
einen dritten begrenzten Bereich erzeugt wurden. n3 ist die größte Zahl
bzw. Nummer eines in den Karteninformationen des dritten begrenzten
Bereichs enthaltenen Punktes.
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Im Falle des Erzeugens von Sätzen von
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs, wie in 10 gezeigt ist, kann der
Benutzer weiterhin die benötigte
Speicherkapazität
und den freien Platz kennen, während
festgelegte bzw. festlegbare Inhalte, wie z.B. die Extraktions-
bzw. Abrufbreite, festgelegt werden, und es ist möglich, die
Größe der Sätze von
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs anzupassen.
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In dem Fall, in welchem Sätze von
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs erzeugt werden, ist
es dann, wenn die Karteninformationen des begrenzten Bereichs in
Schritt S17 der oben beschriebenen 2 gespeichert
sind, möglich,
einen Schritt des Eingebens eines Identifizierers hinzuzufügen, wie
z.B. einen Dateinamen, um die jeweiligen Sätze von Karteninformationen
des begrenzten Bereichs zu identifizieren, und die Karteninformationen des
begrenzten Bereichs im Hilfsspeicher 17 zu speichern. In
dem Fall, daß die
Sätze von
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs gespeichert werden,
gibt der Benutzer den oben beschriebenen Identifizierer mit der
Eingabevorrichtung 14 ein und ein dem Identifizierer entsprechender
Satz an Karteninformationen eines begrenzten Bereichs wird von dem Hilfsspeicher 17 ausgelesen
und an der Anzeigevorrichtung 11 angezeigt.
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In Schritt S26 der oben beschriebenen 3 ist es möglich, da
beurteilt wird, ob die erforderliche Speicherkapazität für die jeweiligen
Sätze an
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs kleiner ist als die
spezifizierte Speicherkapazität
oder nicht, zu bestimmen, ob die erforderliche Speicherkapazität die Größe einer
spezifizierten Speicherkapazität
aufweist oder nicht, z.B. eine vom Bediener gewünschte Größe für jede Karteninformation eines
begrenzten Bereichs.
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11 zeigt
eine erste und zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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11(a) ist
eine schematische Darstellung, welche das Karteninformationsanzeigesystem
für einen
sich bewegenden Körper
entsprechend einer ersten Ausführungsform
der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung zeigt. In diesem Fall
ist die Karteninformationsbereitstellungsvorrichtung 20 eine externe
Hilfsspeichervorrichtung, wie z.B. ein CD-ROM-Laufwerk oder ein
DVD-Laufwerk. Die Karteninformationsanzeigevorrichtung 10 ist
z.B. ein am Fahrzeug angebrachtes Navigationssystem und besitzt
einen Verbinder, welcher mit einem spezifizierten Schnittstellenschaltkreis
für den
Anschluß an die
externe Hilfsspeichervorrichtung verbindet, wie z.B. einen IDE-
oder SCSI-Schnittstellenschaltkreis (nicht dargestellt). Der Bediener
legt ein Speichermedium der externen Hilfsspeichervorrichtung, welches Karteninformationen
eines spezifizierten Bereichs speichert, z.B. eine CD-ROM (nicht
dargestellt) im Falle eines CD-ROM-Laufwerks, in die externe Hilfsspeichervorrichtung
ein und bedient die in dem Fahrzeugnavigationssystem vorgesehene
Tastatur in der oben in 2 bis 6 beschriebenen Folge, um Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs zu erzeugen, und veranlaßt, daß die Karteninformationen
des begrenzten Bereichs in Speichermitteln gespeichert werden, welche
im Fahrzeugnavigationssystem vorgesehen sind, z.B. ein nicht-flüchtiger RAM.
Wenn sich der Bediener bewegt, z.B. beim Herumfahren auf einem Motorrad,
wird lediglich das Fahrzeugnavigationssystem, welches die Karteninformationen
des begrenzten Bereichs speichert, am Motorrad mitgenommen.
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11(b) ist
eine schematische Darstellung, die ein Karteninformationsanzeigesystem
für einen sich
bewegenden Körper
entsprechend der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Sie zeigt einen Fall, bei dem
ein Server, welcher Karteninformationen liefert, beispielsweise
ein Server, welcher Karteninformationen im Internet bereitstellt, als
Karteninformationsbereitstellungsvorrichtung verwendet wird. Das
Fahrzeugnaviga tionssystem, welches die Karteninformationsanzeigevorrichtung
ist, weist einen Kommunikations-Schnittstellenschaltkreis (nicht
dargestellt) auf, um mit dem Server über eine Kommunikationsleitung,
wie z.B. ein Local Area Network (im folgenden als LAN bezeichnet)
oder eine Telefonleitung zu kommunizieren. Nachdem Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs durch Befolgen der oben beschriebenen
Folge in 2 bis 6 erzeugt worden ist, werden
die Karteninformationen des begrenzten Bereichs von dem Server zum Fahrzeugnavigationssystem
heruntergeladen, und die Karteninformationen des begrenzten Bereichs werden
in einem in dem Fahrzeugnavigationssystem vorgesehenen Speichermittel
gespeichert, wie z.B. in einem nicht-flüchtigen RAM. Wenn sich der
Bediener bewegt, reicht es für
das Fahrzeug aus, daß das Fahrzeugnavigationssystem
lediglich die Karteninformation des begrenzten Bereichs speichert.
In dieser zweiten Ausführungsform
enthält
das Fahrzeugnavigationssystem, welches die Karteninformationsanzeigevorrichtung
darstellt, sowohl die Koordinateninformationserzeugungsmittel, die
Karteninformationserzeugungsmittel für einen begrenzten Bereich,
Anzeigemittel als auch Speichermittel.
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12 zeigt
eine dritte und vierte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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12(a) ist
eine schematische Darstellung, welche das Karteninformationsanzeigesystem
für einen
sich bewegenden Körper
der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt bzw. das Karteninformationsanzeigesystem
zum Erzeugen von Karteninformationen eines begrenzten Bereiches
unter Verwendung einer anderen Vorrichtung als ein Fahrzeugnavigationssystem.
Die Vorrichtung zum Erzeugen der Karteninformationen eines begrenzten
Bereichs ist z.B. ein Computer, mit einem eingebauten CD-ROM-Laufwerk.
Der Bediener legt eine CD-ROM (nicht dargestellt), welche Karteninformationen
für einen
spezifizierten Bereich speichert, in das CD-ROM-Laufwerk ein. Nachdem
Karteninformationen an einer mit dem Computer verbundenen Anzeige
angezeigt wurden, wird eine Tastatur oder Maus des Computers betätigt, wie
in der für 2 bis 6 beschriebenen Folge, um am Computer
Karteninformationen eines begrenzten Bereichs zu erzeugen. Danach
wird der Computer mit einem Fahrzeugnavigationssystem verbunden,
welches eine Karteninformationsanzeigevorrichtung ist, die in der Lage
ist, mit dem Computer unter der Verwendung spezifizierter Verbindungsmittel,
wie z.B. ein LAN, eine Telefonleitung oder eine serielle Kommunikationsleitung,
zu kommunizieren. Die erzeugten Karteninformationen des begrenzten
Bereichs werden in einer Speichervorrichtung innerhalb des Fahrzeugnavigationssystems,
wie z.B. ein RAM, gespeichert. Wie oben beschrieben wurde, reicht
es dann, wenn sich der Bediener bewegt, für das Fahrzeug aus, daß das Fahrzeugnavigationssystem
lediglich die Karteninformationen des begrenzten Bereichs speichert.
Es ist weiterhin möglich,
daß die
erzeugten Karteninformationen eines begrenzten Bereichs in einem
Server gespeichert werden, beispielsweise einem Internetserver.
Mit dieser Art der Anordnung ist es sogar bevor der Bediener sich
bewegt möglich,
das Fahrzeugnavigationssystem mit einem Server über eine Kommunikationsleitung
zu verbinden und die Karteninformationen des begrenzten Bereichs
im Fahrzeugnavigationssystem zu speichern.
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12(b) ist
eine schematische Darstellung, welche das Karteninformationsanzeigesystem
der vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Sie zeigt ähnlich 12(a) ein Karteninformationsanzeigesystem
zum Erzeugen von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs unter
Verwendung einer anderen Vorrichtung als ein Fahrzeugnavigationssystem.
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Karteninformationen, welche bei der
Erzeugung von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs verwendet
werden sollen, sind in einem Server, z.B. einem Internetserver,
gespeichert. Karteninformationen werden an einer Anzeige eines Computers,
welcher mit diesem Server über
eine Kommunikationsleitung, wie z.B. ein LAN oder eine Telefonleitung,
verbunden ist, angezeigt, und Karteninformationen eines begrenzten
Bereichs werden unter der Verwendung der oben im Zusammenhang mit 2 bis 6 beschriebenen Folge durch Betätigung einer
Tastatur oder Maus des Computers erzeugt. Danach wird der Computer
mit einem Fahrzeugnavigationssystem verbunden, welches eine Karteninformationsanzeigevorrichtung
ist, die in der Lage ist, mit dem Computer unter der Verwendung
spezifizierter Verbindungsmittel, wie z.B. ein LAN, eine Telefonleitung
oder eine serielle Kommunikationsleitung, wie oben beschrieben,
zu kommunizieren: Die erzeugten Karteninformationen eines begrenzten
Bereichs werden in einer Speichervorrichtung innerhalb des Fahrzeugnavigationssystems,
wie z.B. ein RAM, gespeichert. Mit dieser Art der Anordnung kann
der Bediener dann, wenn die erzeugten Karteninformationen eines
begrenzten Bereichs an dem Fahrzeugnavigationssystem angezeigt werden,
sich beliebig bewegen und benötigt
lediglich das Fahrzeugnavigationssystem. In diesem Falle können ebenso,
wie in 12(c) gezeigt
ist, die erzeugten Karteninformationen eines begrenzten Bereichs
an einen Server, wie z.B. an einen Internetserver, geliefert werden.
In 12(c) sind Strukturelemente,
welche jenen in 12(b) gezeigten
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Mit dieser
Art der Anordnung kann der Bediener durch Verwenden der Kommunikationsfähigkeit
des Fahrzeugnavigationssystems derart, dass er das Fahrzeugnavigationssystem mit
dem Server durch eine Kommunikationsleitung, wie z.B. eine Telefonleitung,
verbindet, erzeugte Karteninformationen eines begrenzten Bereichs
erhalten, bevor er losfährt
oder während
er sich bewegt bzw. fährt.
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In den oben beschriebenen dritten
und vierten Ausführungsformen
ist es dann, wenn die erzeugten Karteninformationen eines begrenzten
Bereichs an einen Server geliefert werden, nicht notwendig, daß alle Karteninformationen
des begrenzten Bereichs in dem Fahrzeugnavigationssystem gespeichert
werden. Es ist möglich,
für einen
Bereich lediglich die Karteninformationen eines begrenzten Bereichs
vom Server zu erhalten und die Informationen anzuzeigen, welche
zum Zeitpunkt des Sichbewegens erforderlich sind. Mit dieser Anordnung
ist es möglich,
die Speicherkapazität der
Speichervorrichtung im Fahrzeugnavigationssystem, wie z.B. ein RAM,
noch weiter zu reduzieren.
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In den oben beschriebenen Ausführungsformen
wurde ein Fahrzeugnavigationssystem als Beispiel der Karteninformationsanzeigevorrichtung
für einen
sich bewegenden Körper
gegeben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf ein Fahrzeugnavigationssystem
beschränkt.
Jede beliebige Vorrichtung, welche sich mit dem sich bewegenden
Körpers mitbewegt,
kann verwendet werden.
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In den oben beschriebenen Ausführungsformen
wurde weiterhin der Fall gezeigt, dass Karteninformationen mit einer
festgelegten Breite Δwi für
einen Zwei-Punkt-Abschnitt abgerufen wurden. Es ist jedoch ebenso
möglich,
Karteninformationen derart abzurufen, daß sich die Abrufbreite Δwi entsprechend der Position an der Wegstrecke
verändert,
und somit streifenförmige
Karteninformationen zu erzeugen.
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In den oben beschriebenen Ausführungsformen
wurde weiterhin der Fall dargestellt, in welchem die Gestalt des
Suchbereichs aus spezifizierten Formen ausgewählt wurde. Es ist jedoch ebenso
möglich,
eine Anordnung vorzusehen, bei der der Bediener jede beliebige gewünschte Gestalt
festlegen kann.
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In dieser Beschreibung bezeichnet
der Ausdruck "streifenförmiger Bereich" einen gedehnten Bereich,
welcher entlang einer Wegstrecke verläuft. Die beiden Enden des Bereichs
brauchen nicht rechteckig zu sein und können verschiedene Gestalten, beispielsweise
halbkreisförmig
oder elliptisch, aufweisen.
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Wie oben beschrieben wurde, wird
gemäß dem Karteninformationsanzeigesystem
für einen
sich bewegenden Körper
der vorliegenden Erfindung dann, wenn bestimmt wurde, daß die Größe bzw. Menge
von Karteninformationen eines begrenzten Bereichs größer ist
als die Speicherkapazität
von Speichermitteln, ein streifenförmiger Bereich, welcher die
Wegstrecke des sich bewegenden Körpers enthält, angepaßt, was
bedeutet, daß Karteninformationen
extrahiert bzw. abgerufen und angezeigt werden können, ohne daß es nötig ist,
daß der
Bediener Wegpunkte oder Wegstrecken verändert.
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Die vorliegende Erfindung stellt
ein Karteninformationsanzeigesystem für einen sich bewegenden Körper bereit,
welches Karteninformationen wie erforderlich extrahieren bzw. abrufen
und anzeigen kann, ohne festgelegte Wegpunkte oder Wegstrecken zu
aktualisieren.
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Mittel zur Erzeugung von Karteninformationen
eines begrenzten Bereichs, um Karteninformationen für lediglich
einen begrenzten Bereich auf Grundlage einer gerade benutzten Wegstrecke
sowie einer geplanten Wegstrecke zu extrahieren bzw. abzurufen sowie
um Karteninformationen eines begrenzten Bereichs zu erzeugen, umfassen
Wegstreckenerzeugungsmittel zum Erzeugen einer Wegstrecke eines
sich bewegenden Körpers
auf Grundlage von Wegstreckenpunkt-Koordinateninformationen und
Straßeninformationen,
Extraktions- bzw. Abrufmittel zum Festlegen von Karteninformationen
eines streifenförmigen
Bereichs, welcher sich entlang der Wegstrecke des sich bewegenden
Körpers
erstreckt als Karteninformation eines begrenzten Bereichs, sowie
Mittel zum Einstellen des streifenförmigen Bereichs, um eine Größe des streifenförmigen Bereichs derart
einzustellen, daß er
die Wegstrecke des sich bewegenden Körpers enthält, wenn bestimmt wird, daß die Informationsmenge
der Karteninformationen eines begrenzten Bereichs größer ist
als eine spezifizierte Speicherkapazität, jedoch geringer ist als
die Speicherkapazität
der Speichermittel.