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DE60019365T2 - Vorrichtung zur Ermittlung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts für eine Dieselbrennkraftmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts für eine Dieselbrennkraftmaschine Download PDF

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DE60019365T2
DE60019365T2 DE60019365T DE60019365T DE60019365T2 DE 60019365 T2 DE60019365 T2 DE 60019365T2 DE 60019365 T DE60019365 T DE 60019365T DE 60019365 T DE60019365 T DE 60019365T DE 60019365 T2 DE60019365 T2 DE 60019365T2
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Germany
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sensor
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Nissan Motor Co Ltd
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System, das misst, ob die Kraftstoffeinspritzung von einer Kraftstoffeinspritzdüse eines Dieselmotors gemäß eines vorgeschriebenen Zeitpunkts ausgeführt wird oder nicht, und insbesondere auf ein System zum Messen eines Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkts, das zur wirksamen Messung des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkts aller Motoren in der Testphase einer Motorfertigungslinie geeignet ist.
  • In einem Dieselmotor werden, wegen der Schwierigkeit der mengenmäßigen Erfassung des aktuellen Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkts von einer Kraftstoffeinspritzdüse, generelle Lösungsvorschläge vorgenommen, die das Erfassen des Hubzeitpunkts des Kolbens der Kraftstoffeinspritzpumpe, um den Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt von der Kraftstoffeinspritzdüse vorauszuberechnen, und das Verwenden eines Düsenhubsensors, um den Zeitpunkt des Öffnens des Düsenventils zu ermitteln, und das Berechnen der Phasendifferenz zwischen diesem Zeitpunkt und einem Motorumdrehungssignal, einschließt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • In früheren Verfahren tritt wegen der großen Länge der Verrohrung von der Kraftstoffeinspritzpumpe zur Düse und den Unterschieden in den Ventilöffnungs-Charakteristiken zwischen einzelnen Düsen eine Zeitverschiebung zwischen der Anzeige von der Pumpe und dem Zeitpunkt der aktuellen Kraftstoffeinspritzung auf, wobei dieses Phänomen der Genauigkeit der Messung des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes eine spezifische Grenze auferlegt. Mit den neueren Verfahren erfordert die Messung den Ersatz der Düsen mit Düsen, die einen Hubsensor aufweisen, wobei die Messung des Zeitpunktes bezüglich der Arbeit und der Zeit extrem aufwendig wird, so dass z.B. das Testen nicht für alle Vorrichtungen möglich ist, auch wenn dieses Verfahren auf ein Testverfahren in der Motorfertigungslinie angewandt werden kann, und unvermeidlich als Stichprobenprüfung durchgeführt werden muss. Ein weiteres Problem dieses Verfahrens ist die Notwendigkeit, eine visuelle Beurteilung der Testergebnisse unter Verwendung von z.B. einem Oszilloskop vorzunehmen, wobei dieses durch eine Anfälligkeit für die Auswirkung der durch die Kraftstoffverbrennung hervorgerufenen Rotationsveränderung begleitet wird, und das Ergebnis für die Zuverlässigkeit der Messergebnisse ungenügend wird.
  • Angesichts der oben beschriebenen Probleme beim Stand der Technik ist es folglich ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Messsystem zu schaffen, das nicht nur die Differenz zwischen dem gemessenen Zeitpunkt und dem tatsächlichen Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung minimiert, sondern auch die Messgenauigkeit durch Verringern der Auswirkung der Rotationsveränderung und der äußeren Störgrößen auf den gemessenen Wert verbessert, die Komplexität des für die Messung erforderlichen Aufbaues reduziert, und die Prüfung aller Motoren in Reihe ermöglicht, wenn sie auf eine Motorenfertigungslinie angewandt wird.
  • Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung, um das Ziel zu erreichen, ist ein System zum Messen eines Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes einer Kraftstoffeinspritzdüse eines Dieselmotors, wobei das System einen Motorumdrehungssensor zum Aussenden eines Umdrehungssignals, das mit einer Umdrehung des Motors als ein periodisches Signal synchronisiert ist, einen oberen Totpunkt-Sensor zum Erfassen eines Zustandes, dass ein Kolben in einen Zylinder des Motors gemäß der Kraftstoffeinspritzdüse einen oberen Totpunkt erreicht hat, um ein oberes Totpunkt-Signal mit einer vorgeschriebenen Zeitverzögerung auszusenden, einen Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt-Sensor, der unabhängig von der Kraftstoffeinspritzdüse angeordnet ist, um eine analoge Änderung eines Parameters, der in Verbindung mit der Kraftstoffeinspritzung von der Kraftstoffeinspritzdüse variabel ist, zu ermitteln, wobei der Parameter eine mechanische Verschiebung eines bestimmten Teils des Motors mit Ausnahme der Kraftstoffeinspritzdüse ist, und ein Mess-Steuer-Gerät, das für die Ausgaben der dazugehörigen Sensoreneingabe verantwortlich ist, um eine vorgeschriebene Berechnung zum Bestimmen eines aktuellen Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes der Kraftstoffeinspritzdüse auszuführen, wobei das Messgerät einen Signalprozessor aufweist, der eine Position des Spitzenwertes eines analogen Ausgangssignals von Einspritzzeitpunkt-Sensor ermittelt, mit einer Auflösung, die durch Teilen einer Basisperiode des Umdrehungssignals in Segmente durch eine vorgeschriebene Periode erhalten wird, und der ferner den aktuellen Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung als eine Phasendifferenz zwischen der Position des Spitzenwertes und eines Zeitpunktes des Auftretens des oberen Totpunkts-Signals, das durch den oberen Totpunkt-Sensor ermittelt wird, berechnet, wobei der Zeitpunkt des Auftretens des oberen Totpunkt-Signals von der Position des Spitzenwertes verzögert wird, aufweist.
  • Die Berechnungsergebnisse, die durch den Signalprozessor ausgeführt werden, können direkt auf einem Anzeigesystem wie z.B. einem CRT-Display oder dgl. dargestellt oder mit einem voreingestellten Referenzwert verglichen werden, wobei eine Signalverarbeitung ausgeführt wird, bis eine Beurteilung gemacht wird, wobei die Beurteilungsergebnisse danach auf dem Anzeigesystem dargestellt werden. Aufgrund der oben erwähnten Messung, ist die Messgenauigkeit bezüglich der spezifischen Zuverlässigkeit des gemessenen Wertes hoch. Zusätzlich reduziert die Fähigkeit, diesen Aspekt der vorliegenden Erfindung unter Verwendung von z.B. vorhandenen Rotationssensoren und TDC-Sensoren des sich im Messzustand befindenden Motors anzuwenden, die Komplexität des Aufbaues für die Messung, wobei das Ausführen der Prüfung aller Motoren, die eine Motorfertigungslinie durchlaufen, möglich wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Die obigen und weitere Ziele und neue Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung deutlicher ersichtlich, wenn das gleiche in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung gelesen wird. Darin zeigt:
  • 1 eine Zeichnung, die die Auslegung einer bevorzugten Ausführungsform eines Messsystems gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • 2 eine Zeichnung, die den Aufbau eines Rohrausdehnungssensors (Einspritzzeitpunktsensors) in 1 darstellt;
  • 3 ein Zeitdiagramm, dass das wechselseitige Verhältnis zwischen den Sensorausgaben in 1 darstellt;
  • 4A und 4B vergrößerte Ansichten von jeweils oberen und unteren Kurven im Teil A von 3; und
  • 5 einen Teil der vergrößerten Ansicht des Aufbaues in dem Fall, in dem ein Düsen-Hub-Sensor als ein Einspritzzeitpunkt-Sensor verwendet wird.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
  • Es wird ein Messsystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bezüglich der 1 bis 5 beschrieben.
  • In 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen Dieselmotor, bei dem die Messung anzuwenden ist (anschließend einfach als Motor bezeichnet), Ziffer 2 eine Motorsteuereinheit, die mit dem Motor 1 verbunden ist, Ziffer 3 ein Messsteuergerät, das auf einem Computer basiert, Ziffer 4 ein Konsolenbehältnis für die Steuerungsmessungen (Bedienungstafel) und Ziffer 5 eine CRT-Anzeige.
  • Eine Kraftstoffeinspritzpumpe 6 (anschließend als Pumpe bezeichnet) ist auf dem Motor 1 angeordnet und, wie in 2 dargestellt, sind an jedem Zylinder eine unabhängige Kraftstoffeinspritzdüse 7 (anschließend als Düse bezeichnet) und eine Pumpe 6 durch ein Einspritzrohr 8 verbunden, wobei ein gemessener Kraftstoffbetrag von der Pumpe 6 durch Druck über das Einspritzrohr 8 zugeführt wird, wie es für gewöhnlich geschieht.
  • Der Motor 1 ist ferner mit einem Motorumdrehungssensor 10, der ein periodisches Motorumdrehungssignal 10a durch Erfassen der Zähne eines Zahnkranzes 9 einen TDC 12 (oberen Totpunkt), der ein TDC-Signal b jedes Mal, wenn es ermittelt, dass der Kolbenhub die obere Totpunkt-Position erreicht hat, durch Erfassen der oberen Totpunkt-Erfassungsplatte 11 aussendet, und mit einem Schwingungssensor 13 zum Erfassen der Schwingung des Zylinderblocks oder dgl., die die Verbrennung im Motor 1 begleitet, versehen.
  • Wie in 2 dargestellt, weist jedes Einspritzrohr 8 einen separaten Rohrausdehnungssensor 14 auf, der als Einspritzzeitpunkt-Sensor so nahe wie möglich an der Düse 7 angeordnet ist, auf. Der Rohrausdehnungssensor 14 führt die Erfassung unter Verwendung eines piezoelektrischen Elements aus, um eine sehr kleine Ausdehnung des Einspritzrohres 8, die mit der unter Druck stehenden Kraftstoffzufuhr von der Pumpe 6 auftritt, erfasst, und erzeugt ein Ausdehnungssignal c, dessen Zeitpunkt, wie bisher bekannt war, als der Zeitpunkt des tatsächlichen Starts der Kraftstoffeinspritzung an der Düse 7 hergenommen werden kann.
  • Die Ausgänge 1, b, c und d des Umdrehungssensors 10, des TDC-Sensors 12, des Schwingungssensors 13 und des Rohrausdehnungs-Sensors 14 werden über ein Eingangs-/Ausgangs-Interface 16 eines Signalverarbeitungs-Schaltkreises 15 eingegeben, und einem vorgeschriebenen Verarbeiten für das Berechnen der aktuellen Kraftstoffeinspritzung unterzogen, wie nachstehend beschrieben.
  • 3 ist ein Zeitdiagramm der Ausgangssignale a, b, c und d von den Sensoren 10, 12, 13 und 14, und 4 zeigt einen Teil der vergrößerten Ansichten der Wellenformen in Teil A in 3 für die Bedingung, in, der der Motor im Leerlauf ist, das Motorumdrehungssignal α eine ständige periodische Ausgangs-Rechteckwelle oder ein Sinuswellen-Signal ist, das mit der Umdrehung des Motors 1 synchronisiert ist, und der TDC-Signal-B-Ausgang vom TDC-Sensor 12 eine einzelperiodische Sinuswelle oder eine unabhängige Wellenform von je 90° ist, wenn der Kolbenhub jedes Zylinders den oberen Totpunkt erreicht. In dieser Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird das TDC-Signal b wegen der Notwendigkeit, eine normale Motorsteuerung auszuführen, dazu veranlasst, sich zu einem Zeitpunkt zu erhöhen, der um θ5 (z.B. dem 10°-Phasenwinkel) bezüglich der theoretischen oberen Totpunkt-Lage verzögert wird, so dass es mit einer Zeitverschiebung von θ5 erzeugt wird.
  • Weil der Rohrausdehnungs-Sensor c des Einspritzrohres 8, wie oben erwähnt, als der aktuelle Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt behandelt werden kann, wird der Spitzenwert davon unabhängig für jede Kraftstoffeinspritzung von jeder Düse 7 erzeugt. In der gleichen Weise wird das Schwingungssignal d, das die Kraftstoffverbrennung begleitende Schwingung darstellt, als ein Impulssignal erzeugt, das zum oben erwähnten Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt synchronisiert wird.
  • Die Verarbeitung, die im Signalverarbeitungs-Schaltkreis 15 ausgeführt wird, ist die folgende. Dieser Signalverarbeitungs-Schaltkreis 15 weist ein voreingestelltes Fenster W und ein Doppelbegrenzungsniveau S (Schwellenwertniveau) auf, wobei das Fenster verwendet wird, um den Spitzenanteil zu extrahieren, wenn das Doppelbegrenzungsniveau S überschritten wird. Das Fenster W wird verwendet, um den Lärmeinfluss und Änderungen im Ausgangsniveau zu unterdrücken, und um dieses Ziel zu erreichen, wird es auf der Basis des Nulldurchgangs des TDC-Signals b festgelegt. Dieses Fenster W kann z.B. festgelegt werden, um sich von einem Punkt 3° vor (θ2 = 3°) dem Nulldurchgangs-Punkt bis zu einem Punkt 15° nach (θ3 = 15°) dem Nulldurchgangs-Punkt zu erstrecken. Es sollte ferner selbstverständlich sein, dass das Doppelbegrenzungsniveau S und die Größe des Fensters W beliebig eingestellt werden können.
  • Bezugnehmend auf das Motorumdrehungssignal a, wenn der in 1 dargestellte Zahnkranz z.B. 100 Zähne aufweist, wird ein einperiodisches Signal, wie in 4 dargestellt, 3,6° betragen (mit einer halben Periode, die 1,8° darstellt), so dass eine 1/20-Auflösung (Auflösung von 1,8°) verwendet wird, um die Phasenposition des Spitzenwertes P des Rohrausdehnungs-Signals P zu ermitteln, wobei das Periodensignal selbst oder seine Phase als Bezug verwendet wird. Nachdem dies geschehen ist, wobei der Nulldurchgangs-Punkt des TDC-Signals b, das mit einer Verzögerung nach dem Spitzenwert P erzeugt wird, verwendet wird, wird der Phasenwinkel θ4 vom MC-Signal bis zum Spitzenwert P als der aktuelle Einspritzzeitpunkt berechnet. In
  • 4 ist θ5 der Verschiebungsbetrag von der Erzeugung des TDC-Signals vom theoretischen oberen Totpunkt, und θ6 ein Phasenwinkel des Einspritzzeitpunktes bezüglich des oben erwähnten aktuellen oberen Totpunktes.
  • Die oben beschriebene Verarbeitung wird mehrere Male wiederholt ausgeführt, bis eine vorgeschriebene Messzeitdauer mit dem Motor im Leerlauf zustand verstrichen ist, wobei die Ergebnisdaten in einem Signalverarbeitungs-Schaltkreis 15 gespeichert werden, bis diese Messzeit abgelaufen ist.
  • Wenn die Messzeit abläuft, wobei der Signalverarbeitungs-Schaltkreis 15 den Durchschnittswert des aktuellen Einspritzzeitpunktes für jede Düse 7 berechnet, wird ein Vergleich bezüglich eines voreingestellten Bezugswertes gemacht, und die Ergebnisse dieses Vergleiches und der Durchschnittswert werden zusammen mit dem maximalen und den minimalen Werten auf der CRT-Anzeige 5 dargestellt. Es ist wünschenswert, dass der Durchschnitt, die maximalen und minimalen Werte nach Subtraktion der Verschiebung θ5 angezeigt werden, wie in 4 dargestellt.
  • Um zusätzlich die beabsichtigte variable Steuerung der Motordrehung und des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes unter vorab festgelegten Bedingungen auszuführen, wenn der erforderliche Betrieb vom Mess-Konsolenbehältnis 4, dargestellt in 1, verwendet werden kann, um einen Befehl an die Motor-Konsoleneinheit 2 auszugeben, wird mit dem oben erwähnten aktuellen Einspritzzeitpunkt oder dem Durchschnittswert davon gerechnet. Auf der Basis dieser Daten ist es möglich, einen NEIN/Ausschuss-Test einer eingebauten Zeitgeberfunktion (in der Zeichnung nicht dargestellt) der Pumpe 6 durchzuführen.
  • Der in 1 dargestellte Schwingungssensor ermittelt die Schwingung des Zylinderblocks, die als Ergebnis der Kraftstoffverbrennung auftritt. Weil die impulstypische Schwingungswelle, die die Kraftstoffverbrennung begleitet, einen hohen Grad der lagerichtigen Korrelation zum Spitzenwert des Ausdehnungssignals c des Einspritzrohres 8 aufweist, ist es bei der Berechnung des aktuellen Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes möglich, wie aus 3 ersichtlich wird, den Ausgang des Schwingungssensors 13 anstatt des Ausdehnungssignals c des Einspritzrohres 8 zu verwenden.
  • Gemäß der oben beschriebenen Ausführungsformen ist ein Typ des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt-Sensors ein Rohrausdehnungssensor, der die Ausdehnung im Einspritzrohr ermittelt, die von der Übertragung des unter Druck stehenden Kraftstoffs von der Kraftstoffeinspritzpumpe begleitet wird, wobei dieses im Bereich einer Kraftstoffeinspritzdüse im Kraftstoffeinspritzrohr vorgesehen ist, die die Kraftstoffeinspritzpumpe und die -düse verbindet. Ein weiterer Typ von Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt-Sensoren, der verwendet werden kann, umfasst einen Schwingungssensor, der die Schwingung des Motors ermittelt, die zum Verbrennungszeitpunkt und wegen der Kraftstoffeinspritzung auftritt, und einen Düsen-Hub-Sensor, der den Öffnungszeitpunkt des Düsenventils ermittelt, das der Kraftstoffeinspritzdüse angefügt ist. Es ist auch möglich, einen Kurbelwinkel-Sensor oder der dgl., der bereits am Motor angeordnet ist, zu schaffen, der ebenfalls als Umdrehungssensor dient.
  • Es wird eine weitere Verbesserung bei der Einspritzzeitpunkt-Messgenauigkeit geschaffen. Daher wird die Spitzenwertposition (Winkel) des Ausgangssignals vom Kraftstoffeinspritzzeitpunkt-Sensor gekennzeichnet, wobei eine Auflösung verwendet wird, die durch Teilen der Basisperiode des Motorumdrehungssignals in Unterperioden von einer vorgeschriebenen Weite ermittelt wird, der Phasenwinkel vom Zeitpunkt der Erzeugung des TDC-Signals als der tatsächliche Einspritzzeitpunkt berechnet wird, wodurch zumindest der Einfluss der Motorumdrehungsveränderung auf den gemessenen Wert vermieden wird. Weil es möglich ist, Gebrauch von einem Umdrehungssensor und einem MC-Sensor, die auf dem Motor vorhanden sind, zu machen, wird bei Anwenden des obigen, z.B. um auf einem Motor-Montageband zu testen, wobei nur ein Rohrausdehnungssensor als Einspritzzeitpunkt-Sensor verwendet wird, die sofortige Messung durch bloßes Anordnen dieses Rohrausdehnungs-Sensors am Motor möglich.
  • In der Ausführungsform wird ein unabhängiger Rohrausdehnungssensor auf der Kraftstoffeinspritzdüse von jedem Zylinder des Motors geschaffen, wobei der aktuelle Kraftstoffeinspritzzeitpunkt separat für jede Kraftstoffeinspritzdüse berechnet wird. Dadurch ist es möglich, Zeitpunkts- oder Druckabweichungen für jeden einzelnen Zylinder zu identifizieren, wobei die Erfassung der Probleme, die in den Kraftstoffeinspritzdüsen oder -pumpen auftreten, möglich wird.
  • In der Ausführungsform weist der Signalprozessor einen voreingestellten Schwellenwert für die Ermittlung des Spitzenwertes des Ausganges vom Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt-Sensor auf, wobei der Spitzenwert nur erkannt wird, wenn dieser Schwellenwert überschritten wird. Bei Erkennen des Spitzenwertes, wobei ein festgelegter Schwellenwert verwendet wird, wird der Einfluss auf den gemessenen Wert von mindestens einer Störgröße, wie z.B. Außengeräusche, vermieden, wodurch eine bedeutende Verbesserung in der Messgenauigkeit geschaffen wird.
  • In der Ausführungsform weist der Signalprozessor eine voreingestellte Geltungsdauer bezüglich der Ermittlung des Spitzenwertes des Ausgangs vom Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt-Sensor auf, und erkennt den Spitzenwert nur während dieser Geltungszeitdauer. Es wird auch der Einfluss der Störgröße wie z.B. Außengeräusche, auf den gemessenen Wert vermieden.
  • In der Ausführungsform berechnet der Signalprozessor den Einspritzzeitpunkt mehrere Male während einer vorab festgelegten Messzeit, und ferner den Durchschnittswert aus den Berechnungsergebnissen der einzelnen Einspritzzeitpunkte. Durch Berechnen des durchschnittlichen Einspritzzeitpunktes aus einer Mehrzahl von gemessenen Zeitpunkten wird die Fähigkeit, den Einspritzzeitpunkt zu bestimmen, in punkto der Zuverlässigkeit des gemessenen Wertes weiter verbessert.
  • In der Ausführungsform führt das Mess-Steuergerät die Kommunikation mit einer Motor-Steuereinheit, die mit dem Motor verbunden ist, aus, um somit die Motor-Betriebsbedingungen, den aktuellen Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkt oder den Durchschnitt davon, der für verschiedene Betriebsbedingungen berechnet wurde, zu verändern. Durch absichtliches variables Steuern des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunktes oder der Motorumdrehung und Messen des Kraftstoffeinspritz-Zeitpunkts oder den Durchschnittswert davon, wenn sich der Motor in einem Übergangszustand befindet, ist es dadurch möglich, um zu bestimmen, ob die Zeitgeberfunktion einer Kraftstoffeinspritzpumpe mit einem eingebauten Zeitgeber normal betrieben wird oder nicht.
  • Der Inhalt der japanischen Patentanmeldung Nr. 11–125695 wird hiermit durch Bezugnahme zum Offenbarungsgehalt vorliegender Anmeldung gemacht.
  • Während die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Verwendung spezifischer Ausdrücke beschrieben worden ist, dient diese Beschreibung veranschaulichenden Zwecken, und es sollte selbstverständlich sein, dass Änderungen oder Abänderungen gemacht werden können, ohne dass sie vom Schutzumfang der hierzu beigefügten Ansprüche abrücken.

Claims (5)

  1. System zum Messen eines Kraftstoffeinspritzzeitpunktes einer Kraftstoffeinspritzdüse eines Dieselmotors (1), wobei das System folgendes aufweist: einen Motorumdrehungssensor (10) zum Aussenden eines Umdrehungssignals (a), das mit einer Umdrehung des Motors (1) als ein periodisches Signal synchronisiert ist; einen oberen Totpunkt-Sensor (12) zum Erfassen eines Zustandes, das ein Kolben in einem Zylinder des Motors (1) gemäß der Kraftstoffeinspritzdüse (7) einen oberen Totpunkt erreicht hat, um ein oberes Totpunkt-Signal (b) mit einer vorgeschriebenen Zeitverzögerung auszusenden; einen Kraftstoffeinspritzzeitpunktsensor, der unabhängig von der Kraftstoffeinspritzdüse (7) angeordnet ist, um eine analoge Änderung eines Parameters, der in Verbindung mit der Kraftstoffeinspritzung von der Kraftstoffeinspritzdüse (7) variabel ist, zu ermitteln, wobei der Parameter eine mechanische Verschiebung eines bestimmten Teils des Motors (1) mit Ausnahme der Kraftstoffeinspritzdüse (7) ist; und ein Messsteuergerät, das für die Ausgaben der dazugehörigen Sensoreneingabe verantwortlich ist, um eine vorgeschriebene Berechnung zum Bestimmen eines aktuellen Kraftstoffeinspritzzeitpunktes von der Kraftstoffeinspritzdüse (7) auszuführen, wobei das Messsteuergerät einen Signalprozessor aufweist, der eine Position des Spitzenwertes eines analogen Ausgangssignals vom Einspritzzeitpunktsensor ermittelt, mit einer Auflösung, die die durch Teilen einer Basisperiode des Umdrehungssignals in Segmente durch eine vorgeschriebene Periode erhalten wird, und der ferner den aktuellen Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung als eine Phasendifferenz zwischen der Position des Spitzenwertes und eines Zeitpunktes des Auftretens des oberen Totpunkt-Signals (b), das durch den oberen Totpunkt-Sensor (12) ermittelt wird, berechnet, wobei der Zeitpunkt des Auftretens des oberen Totpunkt-Signals (b) von der Position des Spitzenwertes verzögert wird, wobei der Signalprozessor den aktuellen Kraftstoffeinspritzzeitpunkt für eine entsprechende Einspritzung aus einer Mehrzahl von Kraftstoffeinspritzvorgängen innerhalb einer voreingestellten Messzeit, und einen Durchschnittswert davon für mehrere Kraftstoffeinspritzvorgänge berechnet, wobei das System ferner eine Motorsteuereinheit (2) aufweist, die mit dem Motor (1) verbunden und zur Verbindung mit dem Messsteuergerät (3) vorgesehen ist, um einen Betriebszustand des Motors (1) zu ändern, und wobei der Signalprozessor den gegenwärtigen Kraftstoffeinspritzzeitpunkt oder einen Durchschnittswert davon gemäß des Betriebszustandes berechnet.
  2. System gemäß Anspruch 1, wobei der Kraftstoffeinspritzzeitpunktsensor (14) einen Rohrausdehnungssensor (14) aufweist, der auf einem Einspritzrohr, das mit der Kraftstoffeinspritzdüse (7) und einer Kraftstoffeinspritzpumpe (6) miteinander verbunden ist, nahe der Kraftstoffeinspritzdüse (7) angeordnet ist, um eine sich erweiternde Ausdehnung auf der Kraftstoffeinspritzdüse (7) zu ermitteln.
  3. System gemäß Anspruch 2, wobei ein gegenwärtiger Einspritzzeitpunkt einer entsprechenden Kraftstoffeinspritzdüse (7) des Motors (1) berechnet wird, und ein unabhängiger Rohrausdehnungssensor (14) für eine entsprechende Kraftstoffeinspritzdüse (7) angeordnet ist.
  4. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Signalprozessor einen voreingestellten Schwellenwert zum Ermitteln des darüber hinausgehenden Spitzenwertes aufweist.
  5. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Signalprozessor einen voreingestellten vorübergehenden Bereich aufweist, der zum Ermitteln des darin auftretenden Spitzenwertes wirksam wird.
DE60019365T 1999-05-06 2000-05-02 Vorrichtung zur Ermittlung des Kraftstoffeinspritzzeitpunkts für eine Dieselbrennkraftmaschine Expired - Fee Related DE60019365T2 (de)

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