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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Stabilisierung einer Lysinlösung und
insbesondere die Stabilisierung einer Lysinlösung durch Einbeziehung einer
vorbestimmten Menge eines Säurerests.
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Dabei
ist ein Säurerest
der Rest eines Säuremoleküls, von
dem ein oder mehrere Wasserstoffatome, die durch ein Metall/Metalle
ersetzbar sind, entfernt wurden, und stellt den negativen Teil eines
Salzes dar. Die Säurereste,
mit denen sich die vorliegende Erfindung speziell befasst, sind:
die Atomgruppe (SO4) von Schwefelsäure und
das Einzelatom (Cl) in Wasserstoffchlorid.
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Weiterhin
bezieht sich die Löslichkeit
von Lysin auf die maximale Gleichgewichtsmenge von Lysin, die in
einer Einheitswassermenge einer Lysinlösung löslich ist.
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Wie
gut bekannt ist, wird Lysin als eine der essentiellen Aminosäuren in
großer
Menge als Futtermittelzusatz zur Herstellung von Futter für Haustiere
bzw. Tiere für
die Tierhaltung, wie Rinder, Schweine und Hühner sowie für industriell
hergestellte Mischfutter verwendet. Dabei wird Lysin jedoch nicht
als Kristalle in freier und reiner Form verwendet, sondern üblicherweise
in Form eines Monohydrochlorids, da Lysin leicht in Wasser löslich ist,
in der freien Form schwer kristallisiert, eine starke Feuchtigkeitsabsorption
aufweist (d.h. stark hgygroskopisch ist), Kohlenstoffdioxid aus
der Luft absorbiert, einen merklich unangenehmen Geruch aufweist
und leicht zersetzt wird. In der vorliegenden Erfindung bedeutet
Lysin Lysin in der L-Form (d.h. L-Lysin), ausgenommen bei Zitaten
der Literatur des Stands der Technik, und wird als "Lysinbase" bezeichnet, wenn
betont werden soll, dass Lysin nicht in einer Salzform vorliegt,
sondern in der freien Form (freies Lysin).
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Das
Monohydrochlorid ist eine Verbindung, die stabil ist, nicht leicht
abgebaut wird und leicht kristallisiert, und die keine Eigenschaften
aufweist, wie beispielsweise eine Feuchtigkeitsabsorption und einen
unangenehmen Ge ruck. Die Herstellung beinhaltet jedoch Probleme
zusätzlicher
Rohmaterialkosten und Verarbeitungskosten. Weiterhin erhöht die Verwendung
von Lysinmonohydrochlorid zur Anreicherung von Lysin in Futtermitteln
und industriell hergestellten Mischfuttern nicht nur den Lysingehalt,
sondern auch den Gehalt an Chloriden in den Mischfuttern, was aber
allgemein unerwünscht
ist. Weiterhin ist auch das Verhältnis
von Lysin zu Chloriden wichtig. Dies deswegen, da bei Futterversuchen
mit kristallinen Aminosäurefuttern
oft beobachtet wird, dass die positiven Wirkungen der zugegebenen
Aminosäure
komplett verloren gehen, wenn die verwendete Aminosäure als
Hydrochlorid verwendet wird, wodurch wiederum ein Chloridüberschuss
auftritt. Aus diesen Gründen
ist Lysin in der chloridfreien Form zum Zweck der Nahrungsmittelanreicherung
für Futtermittel und
industriell hergestellte Mischfutter stark gewünscht worden.
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Vor
diesem technischen Hintergrund offenbart das Patentdokument JP-B
3-5783 eine Erfindung mit dem Titel "A process for producing a feed and an
industrially produced mixed feed enriched with lysine wherein an
aqueous L-lysine solution containing 30 to 80 weight % L-lysine
is used".
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Bezüglich des
Befunds, auf dem diese Erfindung des Stands der Technik basiert,
gibt dieses Dokument an: "Es
wurde gefunden, dass wenn L-Lysin in Form einer wässrigen
Lösung
zur Anreicherung verwendet wird, L-Lysin, welches in der freien
Form instabil ist, zur Anreicherung von Futtermitteln und Mischfuttern
verwendet werden kann. Es wurde unerwarteter Weise gefunden, dass
die wässrige
Lösung
selbst bei hohen Temperaturen bei Lagerung für eine lange Zeit stabil ist.
Ein Vergleichsversuch zeigte, dass eine wässrige 70% L-Lysinlösung nach
Lagerung bei 50°C
für 6 Wochen überhaupt
nicht verfärbt
war. Ein Versuch mit Nebenprodukten, die sich in Abhängigkeit
der Bedingungen bilden können,
war ebenfalls negativ. Im Vergleich mit dem Produkt in Lösung wird
kristallines L-Lysin während
dieser Lagerung offensichtlich verfärbt. Eine Bildung von Nebenprodukten
wurde in einem analytischen Experiment bestätigt. Demgemäß war das
oben beschriebene ermittelte Verhalten absolut unerwartet, da die allgemeine
Erfahrung lehrt, dass leicht zersetzbare Produkte in gelöster Form
leichter zersetzt werden als in kristalliner Form". Dieses Patentdokument
kommentiert die Vorteile der Erfindung: "Eine wässrige Lösung von Lysin kann im Vergleich
mit kristallinem L-Lysinmonohydrochlorid leicht hergestellt werden,
und die wässrige
Lösung
weist den Vorteil auf, dass der Gehalt an Chloriden in Mischfuttern
nicht erhöht
ist, und die Lösung
selbst in geringer Menge genau abgemessen werden kann. Wenn ein
Mischfutter mit L-Lysin angereichert werden soll, erfordert das
L-Lysin als flüssige
Zusammensetzung nicht üblicherweise
eine unvermeidbare Herstellung eines Vorgemischs mit L-Lysin bei
einer entsprechend hohen Konzentration. Die wässrige Lösung von Lysin kann direkt
mit einer gewünschten
Konzentration gleichmäßig mit
anderen anfänglich
vorliegenden Bestandteilen in gewünschten Konzentrationen in
ein Mischfutter eingemischt werden, beispielsweise durch Versprühen der
Lysinlösung
in einem Mischkocher." Hinsichtlich
der Unerwartetheit der Erfindung gibt das Dokument weiterhin an: "Obwohl L-Lysin als
eine Art von Aminosäure
bezeichnet wird, die vor allem durch Hitzebehandlung nicht nur in
Materialien, sondern auch in Futtermitteln und Mischfuttern, zerstört wird – wird dieses
freie L-Lysin in
Form einer wässrigen
L-Lysinlösung
zugegeben, und diese ist unerwarteterweise selbst in Futtern und
Mischfuttern stabil. Eine Zersetzung und/oder eine Reaktion tritt
aufgrund von anderen Futtermittelbestandteilen nicht auf. Bei einem
Fütterungsversuch
weisen eine wässrige
L-Lysinlösung
und das L-Lysinmonohydrochlorid die gleiche Wirkung auf, soweit
diese in der gleichen molaren Menge eingesetzt werden".
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Dieses
Patentdokument beschreibt bezüglich
der Konzentration der wässrigen
Lysinlösung
der dort offenbarten Erfindung: "Um
die gewünschte
Verbesserung der Gewichtszunahme und Verwertung des Futters zu erreichen,
sollten verschiedene Mengen an L-Lysin zu jedem Futtermittel gegeben
werden, um den Gehalt an natürlichem
L-Lysin in dem Futterprotein zu kompensieren. Bei Verwendung einer
wässrigen
L-Lysinlösung gemäß der vorliegenden
Erfindung beträgt
deren Menge allgemein 0,01 bis 5%, bezogen auf das Gewicht des fertigen
Mischfutters, abhängig
von der Konzentration des L-Lysins in der Lösung. In diesem Fall ist eine
Lösung
mit einem L-Lysingehalt von 30 bis 80 Gew.-%, bevorzugt 50 bis 70
Gew.-%, besonders bevorzugt.",
und bezüglich
des Verfahrens zur Herstellung dieser gibt das Dokument an: "Eine solche Lösung wird
durch Lösen von
L-Lysin in einer entsprechenden Wassermenge erhalten. Bei der gewerblichen
Herstellung von L-Lysin ist es natürlich leicht und geeignet,
eine wässrige
Lösung
herzustellen, die L-Lysin bei einer gewünschten Konzentration während der
gewerblichen Herstellung von L-Lysin enthält. Dies erleichtert offensichtlich
die Herstellung und ist nicht so teuer wie bei der Herstellung von
insbesondere L-Lysinmonohydrochlorid.".
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Zur
Nährstoffanreicherung
von Futtermitteln oder gewerblich hergestellten Mischfuttern mit
Lysin weist Lysin in Form einer flüssigen Zusammensetzung verschiedene
Vorteile auf, wie in JP-B 3-5783 oben beschrieben wurde, die flüssige Zusammensetzung
von Lysin, die in diesem Patentdokument beschrieben ist, beinhaltet
aber das Problem, dass das Lysin leicht als freie Form von Lysinkristallen
ausfällt,
wenn die Atmosphärentemperatur
während
der Lagerung abfällt.
Eine Ausfällung
solcher Kristalle verursacht wiederum eine Verstopfung von Rohren
zur Übertragung
der flüssigen
Zusammensetzung von Lysin in Fabriken oder während der Verschiffung oder
Entladung, oder erschwert es, die flüssige Zusammensetzung von Lysin
mit einer vorbestimmten Konzentration zu übertragen, womit die Handhabbarkeit
der flüssigen
Lysinzusammensetzung verschlechtert wird.
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Zusammenfassend
wurde, wenn Lysin in Form einer flüssigen Zusammensetzung verwendet
wurde, in vielen Fällen
eine Lysinbasenlösung
verwendet, aufgrund einer höheren
Löslichkeit
als in einer Lysinsalzlösung,
wie Lysinhydrochloridlösung,
Lysinsulfatlösung
etc. Aus einer herkömmlichen
Lysinbasenlösung
mit einer Konzentration von nicht weniger als 50 Gew.-%, wie in
JP-B 3-5783 oben beschrieben ist, kristallisiert jedoch Lysinbase
aus, wenn die Temperatur während
der Lagerung abfällt,
wodurch beispielsweise eine Verstopfung von Leitungen verursacht
wird, womit in einigen Fällen
die Handhabbarkeit verschlechtert wird.
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Im
Hinblick auf den oben beschriebenen technischen Hintergrund kann
der Bedarf nach einem Verfahren ermessen werden, bei dem während der
Lagerung von Lysin in Form einer Lösung von freiem Lysin (flüssige Zusammensetzung)
die Ausfällung
der Lysinbasenkristalle aufgrund eines Temperaturabfalls verhindert wird,
wodurch die Handhabbarkeit während
des Transports (Übertragung)
etc. verbessert wird. Dies könnte beispielsweise
erreicht werden, indem die Löslichkeit
von Lysin in einer wässrigen
Lysinbasenlösung
erhöht wird,
womit eine Ausfällung
von Lysinkristallen während
der Lagerung und während
des Transports verhindert würde
und die Handhabbarkeit verbessert würde.
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Durch
Erhöhen
der Löslichkeit
von Lysin in einer Lysinlösung
kann eine Verbesserung der Handhabbarkeit der Lysinlösung (flüssige Zusammensetzung)
erreicht werden. Die Bereitstellung einer hochkonzentrierten Lysinlösung (hochkonzentrierte
flüssige
Zusammensetzung) sollte zu einer Verminderung der Transportkosten
von Lysinlösungen
oder der beim Sprühgranulieren
durch Zuführen
einer hochkonzentrierten Lösung
beteiligten Betriebskosten führen.
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Als
ein Ergebnis ausgiebiger Untersuchungen haben die vorliegenden Erfinder
ermittelt, dass wenn der Säurerest
von Chlorwasserstoffsäure
(d.h. Chlorid) oder Schwefelsäure
(d.h. Sulfat) zu einer wässrigen Lysinbasenlösung in
einem vorbestimmten Anteil in Bezug auf Lysin gegeben wird, die
Löslichkeit
von Lysin im Vergleich zu der in der ursprünglichen wässrigen Lysinbasenlösung erhöht werden
kann (wobei der Vergleich selbstverständlich bei einer bestimmten
Temperatur durchgeführt
wird)n und die vorliegende Erfindung wurde auf Basis dieses Befunds
fertiggestellt.
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Demgemäß betrifft
gemäß einem
ersten Aspekt die vorliegende Erfindung die Verwendung von Chloridionen
und/oder Sulfationen zur Erhöhung
der Löslichkeit
von Lysin in einer wässrigen
Lösung
der Lysinbase, wobei die Löslichkeit
gegenüber
der in einer entsprechenden Lösung
erhöht
wird, welche diese Chlorid- und/oder Sulfationen nicht enthält, wobei
die Chlorid- und/oder Sulfationen in der wässrigen Lösung in einer Menge von 5 bis
35%, angegeben als Verhältnis
von [Molzahl der Chloridionen + zweifache Molzahl der Sulfationen]
zu [Molzahl von Lysin], enthalten sind.
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Mit
einer entsprechenden wässriger
Lysinbasenlösung
ist eine wässrige
Lysinbasenlösung
gemeint, die die gleiche Zusammensetzung wie die wässrige stabile
Lysinlösung
der vorliegenden Erfindung aufweist, ausgenommen dass Chlorid- oder Sulfationen
nicht darin enthalten sind.
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In
einem weiteren Aspekt wird durch die vorliegende Erfindung eine
wässrige
Lysinlösung
bereitgestellt, die Chloridionen in einem Anteil von 5 bis 35 Gew.-%
enthält,
ausgedrückt
als Verhältnis
von [Molzahl der Chloridionen] zu [Molzahl von Lysin].
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In
einem noch anderen Aspekt wird durch die vorliegende Erfindung ein
Verfahren zur Herstellung einer wässrigen, Chloridionen enthaltenden
Lysinlösung
wie oben beschrieben bereitgestellt, wobei der Gehalt an Chloridionen
in einer Ausgangslösung
von Lysin eingestellt wird, bis dieser in den Bereich von 5 bis
35% fällt.
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Durch
die Verwendung von Chlorid- und/oder Sulfationen hergestellte Lösungen,
wie oben beschrieben, können
mit Futterbestandteilen vermischt werden, um ein Lysin-angereichertes
Futtermittel oder ein gewerblich hergestelltes Mischfutter herzustellen.
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Ausführungsformen
der Erfindung sind unten durch Beispiele und unter Bezugnahme auf
eine anliegende Zeichnung beschreiben:
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1 zeigt
die Löslichkeitskurve
bei 20°C
von Lysin in Abhängigkeit
der Chlorwasserstoffsäuremenge im
Verhältnis
zu Lysin (Beispiel 1).
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Im
folgenden wird die vorliegende Erfindung ausführlicher beschrieben.
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Die
wässrige
stabile Lysinlösung,
erhältlich
durch Verwendung der vorliegenden Erfindung (flüssige Lysinzusammensetzung),
ist eine wässrige
Lysinlösung,
die Chlorid- und/oder Sulfationen in einem vorbestimmten Anteil
der Ionen zu Lysin enthält.
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Es
ist nicht einfach, im Stand der Technik eine wässrige Lysinbasenlösung zu
finden, die einen Säurerest
in einem solchen Verhältnis
enthält,
dass die Löslichkeit
von Lysin bei einer bestimmten Temperatur höher ist als in einer entsprechenden
wässrigen
Lysinbasenlösung,
die einen solchen Säurerest
bei der gleichen Temperatur nicht enthält. Wie oben beschrieben wurde,
ist die Lysinbase in Wasser leicht löslich, während Lysinmonohydrochlorid
leicht kristallisiert. Daher macht es Sinn anzunehmen, dass wenn
Chlorwasserstoffsäure langsam
zu einer wässrigen
Lysinbasenlösung
gegeben wird, die Löslichkeit
von Lysin langsam abnimmt, wenn die Konzentration von Chlorwasserstoffsäure erhöht wird,
womit eine Kristallisation von Lysinmonohydrochlorid einhergeht,
und es nur schwer, anzunehmen, dass die Löslichkeit der Lysinbase vorübergehend
erhöht
wird, während
der Anteil an Chlorwasserstoffsäure
erhöht
wird, bis Lysinmonohydrochlorid kristallisiert, wie von den vorliegenden
Erfindern ermittelt wurde.
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Die
wässrige
stabile Lysinlösung
der vorliegenden Erfindung kann sehr einfach vom Fachmann hergestellt
werden. Dies liegt daran, dass Lysinbasenkristalle oder Lysinsalzkristalle
bei einer bestimmten Temperatur in einer Lysinbasenlösung oder
in der entsprechenden Lysinbasenlösung, die einen Säurerest
enthält, löslich sind,
und dann der Anteil des Säurerests
im Verhältnis
zu Lysin in den Lösungen
und die Löslichkeit
von Lysin darin gemessen werden, wobei die Löslichkeitskurve von Lysin in
Abhängigkeit
der Menge des Säurerests
im Verhältnis
zu Lysin aufgezeichnet wird, so dass die gewünschte Menge (Bereich) des
Säurerests
im Verhältnis
zu Lysin leicht bestimmt werden kann.
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Selbstverständlich kann
die wässrige
stabile Lysinlösung
der vorliegenden Erfindung leicht durch Zugabe eines Säure rests
zu einer Lysinbasenlösung
in einem geeigneten Verhältnis
des Säurerests
zu Lysin hergestellt werden, und es gibt diesbezüglich keine Beschränkungen.
Alternativ kann die wässrige
stabile Lösung durch
irgendeines der folgenden Verfahren hergestellt werden:
- (1) Eine Lysin enthaltende Lösung,
wie eine Lysinsalzlösung
oder eine Mutterlauge, die verbleibt, nachdem Lysin als Salz aus
einer Lysinfermentationsbrühe
oder einem Reaktionsgemisch einer Lysinfermentation, Lysinsynthese
oder Proteinhydrolyse ausgefällt
wurde, wird durch ein Kationenaustauscherharz geführt, wobei
das Lysin daran adsorbiert wird. Anschließend wird das adsorbierte Lysin
mit z.B. Ammoniakwasser oder dergleichen eluiert und das Eluat wird
konzentriert, während
der Ammoniak entfernt wird, um eine Lysinbasenlösung herzustellen. Eine geeignete
Menge des Säurerests
wird zu dieser Lysinbasenlösung
gegeben, wodurch die gewünschte
wässrige
stabile Lysinlösung
hergestellt werden kann.
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Der
Begriff "ein Säurerest
wird zugegeben" bedeutet
hier konkret die Zugabe der freien Säure, Chlorwasserstoffsäure oder
Schwefelsäure
oder dessen Salz (Natriumchlorid, Ammoniumsulfat etc.). Dies beruht darauf,
dass die freie Säure
und deren Salz beide einen Säurerest
enthalten.
- (2) Calciumhydroxid, Bariumhydroxid
etc. werden zu einer solchen oben beschriebenen Lysin enthaltenden Lösung gegeben,
wodurch ein darin enthaltender überschüssiger Sulfatrest
durch Ausfällen
als kaum lösliches
Salz, wie beispielsweise Bariumsulfat, entfernt wird, bis der Säurerest
auf einen vorbestimmten Wert vermindert wurde. Auf diese Weise kann
die wässrige
stabile Lysinbasenlösung
erhalten werden.
- (3) Die oben beschriebene Lysin enthaltende Lösung wird
durch ein Anionenaustauscherharz der OH-Form geführt, so dass der Säurerest
durch Adsorbieren auf dem Harz entfernt wird, wodurch die wässrige stabile Lysinlösung mit
einer vorbestimmten Menge des Säurerests
erhalten werden kann. In diesem Fall kann der Säurerest entfernt werden, bis
er auf einen vorbestimmten Wert vermindert ist, und es ist natürlich nicht
notwendig, den gesamten Säurerestteil
zu entfernen.
- (4) Eine aus der obigen Lysin enthaltenden Lösung durch das in (1) beschriebene
Verfahren erhaltene Lysinbasenlösung
wird mit einer Lysinsalzlösung,
wie einer Lysinhydrochloridlösung
oder mit einer einen Säurerest
enthaltenden Lösung
vermischt, die aus einer Fermentation oder Synthese stammt, oder
mit einer Mutterlauge, die nach Kristallisation von Lysinhydrochloridkristallen
verbleibt, wodurch die wässrige
stabile Lysinlösung
mit einer vorbestimmten Menge des Säurerests erhalten werden kann.
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Die
stabile Lysinlösung
der vorliegenden Erfindung kann Kationen, Proteine, organische Säuren etc. enthalten,
die aus einer Lysinfermentationsbrühe oder einem Lysinsynthesegemisch
erhalten werden, solange die Wirkungen der vorliegenden Erfindung
nicht verschlechtert werden.
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Die
so erhaltene Lysinbasenlösung,
die einen Säurerest
von Chlorwasserstoffsäure
oder Schwefelsäure
enthält,
weist die Wirkungen der Verhinderung des Ausfällens von Lysinbasenkristallen
bei niedrigeren Temperaturen während
der Lagerung auf, während
eine höher
konzentrierte Lösung
bereitgestellt wird.
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Im
folgenden wird das Obenstehende ausführlicher beschrieben.
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1 zeigt
die Löslichkeitskurve
von Lysin bei z.B. 20°C
in Abhängigkeit
der Chlorwasserstoffsäuremenge
im Verhältnis
zu dem Lysin, gemessen durch die vorliegenden Erfinder (Beispiel
1 unten). Die Löslichkeit
(g) von Lysin pro 100 g Wasser ist auf der Ordinate gezeigt, während das
Molverhältnis
(%), im Verhältnis zum
Lysin, der Chlorwasserstoffsäure
in der Lösung
auf der Abszisse gezeigt ist.
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Gemäß den Befunden
der vorliegenden Erfinder wird auch bei anderen Temperaturen, wie
30°C oder –20°C und auch
bezüglich
anderer Säuren,
wie Schwefelsäure
etc. die Löslichkeit
von Lysin im gesamten Temperaturbereich bis zu einem bestimmten
Punkt im Molverhältnis
erhöht,
während
das Molverhältnis
eines Säurerests
zu Lysin von 0 erhöht
wird.
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Wie
anhand von 1 ersichtlich ist, wird eine
wässrige
Lysinbasenlösung,
die Lysin in einer Menge der Löslichkeit
bei 20°C
enthält,
jedoch keine Chlorwasserstoffsäure
(welches eine wässrige
gesättigte
Lysinlösung
ist), übersättigt, wenn
die Temperatur auf unter 20°C
abgesenkt wird, so dass Lysinbasenkristalle ausfallen. Im Gegensatz
dazu wird jedoch, wenn Chlorwasserstoffsäure in einem vorbestimmten
Bereich enthalten ist, selbst eine wässrige Lysinlösung, die
die gleiche Menge an Lysin pro Einheitswassermenge der Lösung bei
der gleichen Temperatur enthält,
kaum übersättigt, selbst
wenn die Temperatur einige Grad abgesenkt wird, wodurch eine Ausfällung von
Lysinkristallen verhindert wird.
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Die
wässrige
stabile Lysinlösung
gemäß der vorliegenden
Erfindung bedeutet eine wässrige
Lysinlösung,
aus welcher aufgrund der Einbeziehung von Chlorid und/oder Sulfationen
in einem vorbestimmten Anteil der Ionen zu dem Lysin, Lysinkristalle
bei einem Temperaturabfall im Vergleich mit einer Lysinbasenlösung, die keine
Chlorid- und/oder Sulfationen enthält, ausfallen (mit anderen
Worten wird die Lösung
bzgl. der Ausfällung
von Lysinkristallen bei einem Temperaturabfall stabilisiert).
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Wie
anhand von 1 ersichtlich ist, kann die
Chlorwasserstoffsäure
enthaltende Lysinlösung,
z.B. bei 20°C
Lysin bei höherer
Konzentration pro Einheitsmenge an Wasser (z.B. Gewicht) enthalten,
als eine entsprechende Lysinbasenlösung, die keine Chlorwasserstoffsäure enthält.
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In
der wässrigen
stabilen Lysinlösung,
die Chlorid- und/oder
Sulfationen enthält,
aus welcher Lysinbasenkristalle bei einer Temperaturänderung
(–30 bis
80°C) unter
einer gewöhnlichen
Atmosphäre
kaum ausfallen, beträgt
der Gehalt an Chlorid- und/oder Sulfationen 5% bis 35%, bevorzugt
im Bereich von 5 bis 25%, ausgedrückt als Verhältnis von
[Molzahl an Chloridionen + zweimal die Molzahl an Sulfationen] zu
[Molzahl an Lysin].
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Das
Chloridion beinhaltet ein solches, das von Chlorwasserstoffsäure oder
Salzen, wie Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Ammoniumchlorid abgeleitet
ist, und der Sulfatrest beinhaltet solche, die von Salzen, wie Natriumsulfat,
Natriumhydrogensulfat, Kaliumsulfat und Ammoniumsulfat abgeleitet
sind. Wenn der Säurerest
ein Chloridrest ist, beträgt
dessen Gehalt 5–35%,
bevorzugt im Bereich von 5 bis 25%, ausgedrückt als Verhältnis der
Molzahl des Chloridrests zur Molzahl von Lysin. Wenn der Säurerest
der Sulfatrest ist, beträgt der
Gehalt bevorzugt 17% oder weniger, bevorzugt im Bereich von 6 bis
13%, ausgedrückt
als Verhältnis
der Molzahl des Sulfatrests zur Molzahl von Lysin. Wenn der Säurerest
ein Gemisch des Chloridrests und des Sulfatrests ist, beträgt der Gehalt
des Gemischs 35% oder weniger, bevorzugt im Bereich von 5 bis 25%,
ausgedrückt
als Verhältnis
der Summe der Molzahl des Chloridrests und des Produkts der Molzahl
des Sulfatrests multipliziert mit 2 als dessen Wertigkeit, zur Molzahl
von Lysin.
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Es
bestehen keine besonderen Schwierigkeiten in einem Verfahren per
se zur Herstellung eines Lysin-angereicherten Futtermittels oder
eines industriell hergestellten Mischfutters durch Verwendung der
wässrigen
stabilen Lysinlösung
der vorliegenden Erfindung, und es können bekannte Verfahren unter
Verwendung von Lysin in Form einer flüssigen Zusammensetzung verwendet
werden, beispielsweise können
die in JP-B 3-5783
oben beschriebenen Verfahren eingesetzt werden. Das gewünschte Futtermittel
kann also auf die gleiche Weise wie in dem Patentdokument oben beschrieben
hergestellt werden, ausgenommen, dass die wässrige stabile Lysinlösung der
vorliegenden Erfindung anstelle der dort bezeichneten "wässrigen L-Lysinlösung" verwendet wird.
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BEISPIELE
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden ausführlicher unter Bezugnahme auf
die Beispiele beschrieben.
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Beispiel 1
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- (1) 1015 g Lysinhydrochloridanhydridkristalle
medizinischer Qualität
wurden in 5000 g entionisiertem Wasser gelöst, und das Gemisch wurde mit
35 % Chlorwasserstoffsäure
Reagenzqualität
auf pH 3,0 eingestellt. Die Lösung
wurde mit einer Fließgeschwindigkeit
von 19 L/h durch eine mit 19 L Kationenaustauscherharz der NH+-Form ("Diaion
SK-1B" von Mitsubishi
Chemical Industries Ltd.) gepackte Säule geführt, wobei das Lysin auf dem
Kationenaustauscherharz adsorbiert wurde. Nach Adsorption wurde
die Säule
durch Durchführen
von 38 L entionisiertem Wasser durch diese mit einer Fließgeschwindigkeit
von 19 L/h gewaschen, und nachdem 38L 2N Ammoniakwasser durch die
Säule mit
einer Fließgeschwindigkeit
von 19 L/h geströmt wurden,
wurden 38 L entionisiertes Wasser mit der gleichen Geschwindigkeit
von 19 L/h dadurch geströmt, wobei
das Lysin eluiert wurde. 76 L dieser eluierten Lysinlösung wurden
unter vermindertem Druck (50 mmHg) konzentriert, bis die Lysinkonzentration
70% erreichte, wobei eine Lysinbasenlösung erhalten wurde. Diese
Prozeduren wurden 5 mal wiederholt, wobei 4600 g einer wässrigen
70% Lysinlösung
erhalten wurde.
- (2) Ein Teil von 1800 g der unter (1) oben erhaltenen Lysinbasenlösung mit
einer Lysinkonzentration von 70% wurde unter Kühlen bei einer Geschwindigkeit
von –10°C/h von 50°C auf 10°C gerührt, so
dass Lysinbasenkristalle ausfielen. Die Kristalle wurden abgetrennt
und luftgetrocknet, wobei 500 g Lysinbasenkristalle erhalten wurden.
- (3) 390 g Lysinhydrochloridanhydridkristalle medizinischer Qualität wurden
in 300 g entionisiertes Wasser eingeführt und durch Erhöhen der
Temperatur auf 60°C
in einem Wasserbad gelöst.
Die Lösung
wurde unter Kühlen
auf 15°C
mit einer Geschwindigkeit von –10°C/h gerührt, wobei
Lysinhydrochlorid·2H2O-Kristalle ausfielen. Die Kristalle wurden
abgetrennt und luftgetrocknet, wobei 280 g Lysinhydrochlorid·2H2O-Kristalle erhalten wurden.
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70
% der unter (1) oben erhaltenen Lysinbasenlösung, 35 Chlorwasserstoffsäure und
entionisiertes Wasser wurden in den in Tabelle 1 unten gezeigten
Mengen verwendet, um 7 Lösungen
herzustellen. In diesen Lösungen
wurden die unter (2) oben erhaltenen Lysinbasenkristalle und die
unter (3) oben erhaltenen Lysinhydrochlorid·2H2O-Kristalle
jeweils in den in dieser Tabelle gezeigten Mengen suspendiert und
dann für
eine Woche gerührt,
wobei die Temperatur bei 20°C
gehalten wurde.
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Die
Kristalle wurden aus diesen Suspensionen entfernt, und die Konzentration
der Chloridionen in jeder der verbleibenden Lösungen wurde durch ein Ionenchromatographieanalysator "Yokokawa IC7000-Modell" analysiert, und
die Konzentration von Lysin darin wurde durch einen Aminosäureanalysator "Hitachi L-8500-Modell" analysiert. Die
Ergebnisse sind ebenfalls in 1 unten
gezeigt.
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Wie
anhand von 1 ersichtlich ist, ist die Löslichkeit
von Lysin erhöht,
wenn die Chloridionen (der Chloridrest) in einem Molverhältnis von
27 % oder weniger zum Lysin enthalten sind, verglichen mit dem Fall, bei
dem Chloridionen nicht enthalten sind.
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Beispiel 2
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Auf
die gleiche Weise wie in Beispiel 1(2) erhaltene Lysinbasenkristalle,
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1(3) erhaltene Lysinhydrochlorid·2H2O-Kristalle und entionisiertes Wasser wurden
jeweils in den in Tabelle 2 unten gezeigten Mengen verwendet, um
5 Suspensionen herzustellen, und jede Suspension wurde 1 Woche gerührt, wobei
die Temperatur bei 30°C
oder –20°C gehalten
wurde.
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Die
Kristalle wurden aus diesen Suspensionen entfernt und die Konzentration
der Chloridionen in jeder der erhaltenen Lösungen (Überstände) wurde durch die Ionenchromatographieanalysevorrichtung "Yokokawa IC7000-Modell" analysiert, und
die Konzentration des Lysins darin wurde durch den Aminosäureanalysator "Hitachi L-8500-Modell" analysiert. Die
Ergebnisse sind ebenfalls in der gleichen Tabelle gezeigt.
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Wie
anhand der Tabelle ersichtlich ist, ist auch die Löslichkeit
des Lysins bei verschiedenen Temperaturen durch Einbeziehung von
Chloridionen (d.h. des Chloridrests) erhöht.
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Beispiel 3
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300
g der auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1(1) erhaltenen 60%
Lysinbasenlösung
wurden in ein Wasserbad überführt, und
63,5 g 95% Schwefelsäure
von Reagenzqualität
wurde langsam dazugegeben. Nachdem die Zugabe von Schwefelsäure beendet
war, wurde das Gemisch bei einer Temperatur von 50°C gehalten
und dann unter Kühlen
von dieser Temperatur auf 10°C
mit einer Geschwindigkeit von –10°C/h gerührt, um
Lysinsulfatkristalle auszufällen.
Die Kristalle wurden abgetrennt und luftgetrocknet, wobei 90 g Lysinsulfatkristalle
erhalten wurden. Die Lysinsulfatkristalle, auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 1(2) erhaltene Lysinbasenkristalle und entionisiertes
Wasser wurden jeweils in den in Tabelle 3 unten gezeigten Mengen
verwendet, um Suspensionen herzustellen, und jede Suspension wurde
1 Woche gerührt,
wobei die Temperatur bei 20°C
gehalten wurde. Die Kristalle wurden aus diesen Suspensionen entfernt,
und die Konzentration der Sulfationen in jeder der erhaltenen Lösungen (Überstände) wurde
durch die Ionenchromatographieanalysevorrichtung "Yokokawa IC7000-Modell" analysiert, und
die Konzentration des Lysins darin wurde durch den Aminosäureanalysator "Hitachi L-8500-Modell" analysiert. Die
Ergebnisse sind auch in der gleichen Tabelle gezeigt.
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Anhand
der Tabelle ist die Wirkung der Erhöhung der Löslichkeit von Lysin durch Einbeziehung
von Sulfationen (SO4 2-,
Sulfatrest) erkennbar, ähnlich
zu dem Fall, wo Chloridionen (Cl-, Chloridrest)
einbezogen werden.
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Beispiel 4
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Eine
Lysinbasenlösung
mit einer auf 62% eingestellten Lysinkonzentration wurde hergestellt
durch Zugabe von 26,8 g 35% Chlorwasserstoffsäure zu 241 g Lysinbasenlösungen mit
einer Lysinkonzentration von 74,3 %, die auf die gleiche Weise wie
in Beispiel 1(1) erhalten wurde, und anschließend Zugabe von 22 g entionisiertem
Wasser, und eine andere Lysinbasenlösung mit einer auf 62% eingestellten
Lysinkonzentration wurde durch Zugabe von 48 g entionisiertem Wasser
zu 239 g Lysinbasenlösung
mit einer Lysinkonzentration von 74,3 % hergestellt. Die erhaltenen
Lösungen,
d.h. die Lysinbasenlösung,
die Chlorwasserstoffsäure
enthielt, und die Lysinbasenlösung,
die keine Chlorwasserstoffsäure
enthielt, wurden jeweils in abgeschlossenen Gefäßen in einem Thermostatenbad
bei 20°C
gerührt.
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Nach
8 Tagen zeigte ein Vergleich beider Lysine, dass Lysinbasenkristalle
in dem System ausgefallen waren, bei dem keine Chlorwasserstoffsäure zugegeben
wurde, wohingegen eine Ausfällung
von Kristallen in dem System, wo Chlorwasserstoffsäure zugegeben
wurde, nicht beobachtet wurde. Demgemäß kann die Stabilität der Lysinbasenlösung hinsichtlich
der Ausfällung
von Kristallen durch Einbeziehung von Chlorwasserstoffsäure (Chloridionen)
verbessert werden.
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Beispiel 5
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Eine
auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1(1) erhaltenen Lysinbasenlösung mit
einer Lysinkonzentration von 75,6, eine wässrige 25% Natriumchloridlösung, eine
wässrige
25% Ammoniumchloridlösung
und entionisiertes Wasser wurden jeweils in den in Tabelle 4 unten
gezeigten Mengen verwendet, um zwei Lösungen herzustellen. Auf die
gleiche Weise wie in Beispiel 1(2) erhaltene Lysinbasenkristalle
wurden in diesen Lösungen
in den in der gleichen Tabelle gezeigten Mengen suspendiert, und
es wurde 1 Woche gerührt,
wobei die Temperatur bei 20°C
gehalten wurde.
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Die
Kristalle wurden aus diesen Suspensionen entfernt, und die Konzentration
der Chloridionen in jeder der erhaltenen Lösungen (Überstände) wurde durch die Ionenchromatographieanalysevorrichtung "Yokokawa IC7000-Modell" analysiert, und
die Konzentration des Lysins darin wurde durch den Aminosäureanalysator "Hitachi L-8500-Modell" analysiert. Die
Ergebnisse sind ebenfalls in der gleichen Tabelle gezeigt.
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Gemäß den bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird eine freie Säure, wie Chlorwasserstoffsäure oder
Schwefelsäure
oder ein Lysinsalz, wie Lysinhydrochlorid oder Lysinsulfat, zu einer Lysinbasenlösung in
einem vorbestimmten Verhältnis
des Säurerests
zu Lysin in der Lösung
gegeben, wobei die Konzentration von Lysin höher als in einer Lösung einer
Lysinbase allein ausgestaltet werden kann. Das heißt, die
Zugabe eines Säurerests
in diesen Formen kann die Lysinbasenlösung bei höherer Konzentration stabilisieren,
wobei die Lysinbasenlösung
sogar aufbewahrt werden kann, ohne dass eine Ausfällung von
Lysinbasenkristalle aufgrund z.B. eines Temperaturabfalls auftritt,
die Transportkosten von Lysinlösungen
reduziert werden können,
und, wenn die Lysinlösung
einer Sprühgranulierung
unterzogen wird, die hochkonzentrierte Lösung versprüht werden kann.
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Kurz
kann die Löslichkeit
von Lysin in Wasser in Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung verbessert (d.h. erhöht) werden, wodurch die Ausfällung von
Kristallen bei einem Temperaturabfall gehemmt oder vermieden werden
kann, und die stabile Lysinlösung
kann leicht bei einer höheren
Konzentration hergestellt werden, womit die Handhabbarkeit der Lysinlösung während des
Transports etc. verbessert wird.