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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen laminierten Schlauch
für den
Kraftstofftransport (hierin nachstehend manchmal einfach als ein
Kraftstoffschlauch bezeichnet), der aus einem Fluorharz-Laminat
gemacht ist, das hinsichtlich der Wärmebeständigkeit, antistatischer Eigenschaften
und Kraftstoffundurchlässigkeit
hervorragend ist. Genauer gesagt, bezieht sie sich auf einen Kraftstoffschlauch,
in dem eine innere Schicht und eine äußere Schicht jeweils aus einem
Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer gemacht sind.
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Ferner
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Kraftstoffschlauch,
der einen gerippten Bereich in der Mitte aufweist und sich daher
verziehen, schrumpfen oder drehen kann, wobei er im Maschinenraum
eines Automobils montiert werden kann, ohne daß er gebogen wird.
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Fluorharze
wie Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymere (hierin nachstehend auch
als ETFE bezeichnet), Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymere
(hierin nachstehend auch als FEP bezeichnet) oder Vinylidenfluoridpolymere
(hierin nachstehend auch als PVdF bezeichnet), sind hinsichtlich
der chemischen Beständigkeit,
Wetterbeständigkeit
und der Oberflächeneigenschaften
hervorragend und werden daher in vielen Bereichen verwendet. Beispielsweise
werden Filme aus solchen Fluorharzen als Öberflächenbeschichtungsmaterialien
für Substrate
verwendet, die aus einem anorganischen Material wie Metall oder
Glas gemacht sind oder aus einem organischen Material wie synthetischem
Harz. Ferner wird ein Laminat aus Fluorharzfolie und einer Folie
aus einem anderen Grundmaterial zum Beispiel für einen Schlauch zum Kraftstofftransport
für Automobile,
oder einen Schlauch für
den Transport eines industriellen Reagens, der chemisch beständig sein muß, verwendet,
und die Fluorharzschicht wird für
gewöhnlich
als eine Schutzschicht zur Verhinderung der Durchlässigkeit
der zu transportierenden Kraftstoffkomponente als die innere Schicht
eingesetzt.
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Normalerweise,
wie in US-Patent Nr. 5,383,087 offenbart, hat der Kraftstoffschlauch
eine Mehrschichtstruktur, worin die Schutzschicht zur Verhinderung
der Durchlässigkeit
der zu transportierenden Kraftstoffkomponente als die innere Schicht,
ein Fluorharz ist, und eine äußere Schicht
aus Polyamid 6, Polyamid 11, Polyamid 12 usw. hierauf mittels einer
Haftschicht laminiert wird. Da jedoch das Recyceln als ein Versuch zur
Bewahrung der globalen Umwelt wünschenswert
ist, hat eine Komponente mit einer solchen Mehrschichtstruktur ein
Problem dahingehend, daß sie
schwer zu recyceln sein wird.
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Außerdem,
wie in JP-A-09 196 248 offenbart, hat Fluorharz stark ausgeprägte Isoliereigenschaften, und
wenn ein solches Fluorharz als eine innere Schicht verwendet wird,
werden sich die Ladungen insbesondere während des Durchlaufs von flüssigen oder
gasförmigen
Kraftstoffen wahrscheinlich vereinigen, wobei die mögliche Gefahr
der Entzündung
oder Explosion durch elektrische Entladung besteht. Demgemäß ist die antistatische
Behandlung von Fluorharz erforderlich.
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Ferner
ist es im Hinblick auf die Bewahrung der globalen Umwelt in den
jüngsten
Jahren erforderlich gewesen, ein Verbrennungsabgas wie CO2, NOx, SOx usw., das aus einer mobilen Quelle wie
einem Automobil entladen wird, zu reinigen, oder die Entladung eines
solchen Abgases zu unterdrücken.
Gleichzeitig wurde eine strikte Kontrolle der Gesamtmenge an Abgas
durchgesetzt, einschließlich
der Verhinderung des Austretens in die atmosphärische Luft durch Diffusion
zum Beispiel von flüchtigen
Kraftstoffkohlenwasserstoffen durch eine Kraftstofftransportschlauchwand
eines Kraftstoffrohrsystems und ein Gasentladungssystem. Um jedoch
mit der Zerstörung
der Umwelt weltweit fertig zu werden, werden noch striktere Regelungen
in Betracht gezogen und gemäß den Beobachtungen
der betreffenden Erfinder ist es dringend erforderlich, daß in der
nahen Zukunft die Ausstoßmenge
an flüchtigen
Kohlenwasserstoffen aus einer Kraftstoffschlauchwand wesentlich
geringer sein muß als
die meßbare
Grenze.
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Deswegen
sind, wie in JP-A-06 221 481 offenbart, Kraftstoffschläuche mit
verschiedenen Materialkonstitutionen als Kraftstoffschläuche mit
verbesserten Kraftstoffbloc kiereigenschaften zur Verwendung für Kraftstoffrohrsysteme
und Abgassysteme für
Automobile vorgeschlagen worden, jedoch können diese nur schwer als ausreichend
betrachtet werden, solche strikte Regelungen zu erfüllen, wodurch
es erforderlich ist, wie oben erwähnt, die Menge der Durchlässigkeit/des
Austretens von Kohlenwasserstoffen im wesentlichen auf den Grenzwert
zu verringern.
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Die
Austrittsmenge von Kohlenwasserstoffen pro Fahrzeug wird nämlich strikter
von augenblicklich höchstens
2 g/Tag auf höchstens
0,2 g/Tag reguliert. In einem solchen Fall darf die Austrittsmenge
von Kohlenwasserstoffen pro äußere Oberfläche des
Schlauchs höchstens
0,01 g/m2 · Tag betragen, bevorzugt
höchstens
0,001 g/m2 · Tag (im wesentlichen höchstens
die nachweisbare Grenze) in der Leitung des Kraftstofftransportschlauches,
d. h., den Einheitskomponenten, die mit Verbindungstücken zur
Verbindung an beiden Enden ausgestattet sind, um den Kraftstoff
aus dem Kraftstofftank zu einem Einspritzgerät eines Motors zu führen.
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Wie
ferner in JP-A-06 221 481 offenbart, kann man von herkömmlichen
Kraftstoffschläuchen
nicht sagen, daß sie
eine adäquate
Leistung zur Verhinderung des Austretens von Kraftstoffkohlenwasserstoffen
in einem Bereich liefern, wo die atmosphärische Temperatur der Umwelt
hoch ist, wie in einem Motor.
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Wie
ferner in JP-A-07 266 501 offenbart, wird ein Kraftstoffschlauch
in verschiedenen Winkeln über die
gesamte Länge
einer geraden Röhre,
hergestellt durch Extrusionsformen, gebogen, um die Positionierung oder
bestimmte Einschränkungen
einer spezifischen Struktur jedes Automobils zu erfüllen. Das
Biegen eines Schlauchs bewirkt nicht nur die Steigerung eines Verfahrensschrittes,
sondern verursacht ebenso die mögliche Bildung
von Falten. Sind Falten gebildet worden, wird in diesen Bereichen
eine Spannung konzentriert, wobei hierbei das Problem auftreten
kann, daß die
Haltbarkeit des Schlauchs wahrscheinlich wesentlich verkürzt wird.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Kraftstoffschlauch
bereitzustellen, der den Durchlaß flüchtiger Kohlenwasserstoffe
aus einem Kraftstoff bis zum Grenzwert verhindert, hervorragende
antistatische Eigenschaften und hervorragende Wärmebeständigkeit aufweist und selbst
in einem hohen Temperaturbereich zufrie denstellend verwendet werden
kann und der an ein Automobil ohne Biegeverfahren montiert werden
kann.
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Die
vorliegende Erfindung ist zur Lösung
der oben genannten Probleme gemacht worden und die vorliegende Erfindung
liefert einen Schlauch zum Kraftstofftransport, umfassend eine innere
Schicht, die eine Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschicht, die
elektrische Leitfähigkeit
aufweist, ist, und eine äußere Schicht,
die eine Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschicht, die keine elektrische
Leitfähigkeit
aufweist, ist, wobei der Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizient des Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymers
der inneren Schicht höchstens
6 g · mm/m2 · Tag
beträgt.
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Ferner
liefert die vorliegende Erfindung den obigen Schlauch zum Kraftstofftransport,
der einen gerippten Bereich in der Mitte aufweist.
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Nunmehr
wird die vorliegende Erfindung ausführlich beschrieben.
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Bisher
ist ein Kraftstoffschlauch mit einer Mehrschichtstruktur bekannt,
worin eine innere Schicht aus einem Fluorharz als eine Schicht (eine
Sperrschicht) zur Verhinderung des Durchlasses von flüchtigen
Kohlenwasserstoffen wie einer zu transportierenden Kraftstoffkomponente
verwendet wird, und als eine äußere Schicht,
die diese umgibt, ein Polyamidharz wie Nylon 6, Nylon 66, Nylon
610, Nylon 612, Nylon 11 oder Nylon 12, mittels einer Haftschicht
verwendet wird.
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Wohingegen
die vorliegende Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer
nicht nur für
eine innere Schicht, sondern auch für eine äußere Schicht verwendet wird,
was dazu führt,
daß das
Recyceln einfach ist.
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In
der vorliegenden Erfindung wird als ein Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer
(ETFE) zum Beispiel bevorzugt eines verwendet, bei dem Tetrafluorethylen
(nachstehend mit TFE bezeichnet) und Ethylen in einem Verhältnis von
70/30 bis 30/70 (Molverhältnis)
copolymerisiert sind, oder eines, bei dem diese Monomere und eines
oder mehrere andere Monomere wie Fluorolefine oder Kohlenwasserstoff-artige
Ole fine, die sich von Ethylen unterscheiden, wie Propylen, copolymerisiert
sind. Ein stärker
bevorzugtes Copolymer ist eines, bei dem TFE/Ethylen/andere Monomere
in einem Verhältnis
von (65 bis 35)/(20 bis 60)/(0 bis 40), besonders bevorzugt (60
bis 50)/(30 bis 60)/(0 bis 5) copolymerisiert sind.
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Als
ein solches copolymerisierbares Olefin können verschiedene Monomere
verwendet werden, einschließlich
ein α-Olefin
wie Propylen oder Buten; ein Fluorolefin mit Wasserstoffatomen in
einer ungesättigten Gruppe
wie Vinylidenfluorid oder (Perfluorbutyl)ethylen; ein Vinylether
wie ein Alkylvinylether oder ein (Fluoralkyl)vinylether; und ein
(Meth)acrylat wie ein (Fluoralkyl)methacrylat oder ein (Fluoralkyl)acrylat.
Ferner kann zusammen mit diesen ein Monomer ohne Wasserstoffatom
in einer polymerisierbaren ungesättigten
Gruppe wie Hexafluorpropylen (nachstehend mit HFP bezeichnet) oder
ein Perfluor(alkylvinylether) in Verbindung als ein drittes Monomer
verwendet werden.
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Wenn
man die Tatsache in Betracht zieht, daß das Innere des Maschinenraums
normalerweise 125 °C
oder mehr warm wird, sollte der Kraftstoffschlauch bevorzugt eine
kontinuierliche Betriebstemperatur höher als diese, stärker bevorzugt
150 °C oder
höher aufweisen.
Jedes der oben genannten Fluorharze, die in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden sollen, weist eine kontinuierliche Betriebtemperatur
von 150 °C oder
höher auf.
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Die
Halbwertzeit der Bruchdehnung wird durch die Veränderung der Temperatur nach
dem Verfahren, daß in
ASTM D-3045 spezifiziert wird, erhalten, und dann wird diese kontinuierliche
Betriebstemperatur durch eine Extrapolation des Zeitraums auf 100.000
Stunden erhalten.
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Wird
ein solches Fluorharz als die innere Schicht verwendet, beträgt der Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizient
höchstens
6 g · mm/m2 · Tag.
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ETFEs
sind bei Raumtemperatur bevorzugt feste Polymere und können an
sich als thermoplastische Harze oder Elastomere verwendet werden.
Sie können
durch verschiedene herkömmliche
Polymerisationsverfahren wie Massepolymerisation, Sus pensionspolymerisation,
Emulsionspolymerisation und Lösungspolymerisation
hergestellt werden.
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Die
oben genannte Doppelschicht-laminierte Struktur als die Grundkonstruktion
des Schlauchs der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt durch Formgießen integriert.
Die Fluorharzmaterialien, die die äußere Schicht und die innere
Schicht bilden, werden nämlich
durch Preßformen
oder Coextrusionsformen unter Nutzung von Wärmeschmelzung geformt. Durch
Einsatz desselben Harzes als die Fluorharze für die innere und äußere Schicht
wird die interlaminare Bindungsfestigkeit im Falle der Integration
durch Formgießen
weiter gesteigert. Die Temperaturbedingung im Falle des Coextrusionsformens
beträgt
mindestens 100 °C,
bevorzugt mindestens die Erweichungstemperatur entweder der äußeren Schicht
oder der inneren Schicht. Bei der Durchführung des Coextrusionsformens
unter solchen Bedingungen wird ein Schlauch (Röhre) hergestellt.
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Ferner
wird im Falle einer Mehrschichtstruktur, die auf einer solchen Doppelschichtstruktur
basiert, zuerst eine Röhre
für die
innerste Schicht durch einen Extruder gebildet, und äußere Röhren werden
schrittweise durch einen Extruder auf der äußeren Oberfläche der
innersten Schicht gebildet.
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In
der vorliegenden Erfindung wird ein Material mit elektrischer Leitfähigkeit
in die Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschicht der inneren Schicht
eingeführt,
damit die Schicht leitfähig
wird, so daß die
statische Elektrizität,
die sich bildet, wenn der Kraftstoff durch die Röhre fließt, entladen und entfernt wird.
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Zur
Einführung
eines elektrisch leitfähigen
Materials für
solche Antistatikeigenschaften werden bevorzugt zuerst Pellets durch
Schmelzmischen hergestellt, bevor die Bildung einer Röhre durchgeführt wird.
Bei einem solchen Schmelzmischen muß das Kneten mechanisch bei
mindestens einer Temperatur, bei der die Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerkomponente
schmelzen wird, durchgeführt
werden. Es ist beispielsweise möglich
einen Hochtemperaturkneter oder einen Schneckenextruder einzusetzen.
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Bevorzugt
ist es ratsam den gleichgerichteten Doppelschneckenextruder einzusetzen,
um das elektrisch leitfähige
Material gleichmäßig zu mischen.
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Als
das elektrisch leitfähige
Material kann als ein bevorzugtes Beispiel ein Pulver aus einem
Metall wie Kupfer, Nickel oder Silber; Fasern aus einem Metall wie
Eisen oder Edelstahl; Ruß,
oder eine metallisierte anorganische Verbindung mit einer Oberfläche aus
z. B. Zinkoxid, Glasperlen oder Titaniumoxid, beschichtet durch
Metallsputtern oder stromloses Abscheiden, genannt werden. Von diesen
ist Ruß am
stärksten
bevorzugt, da Hydroxylgruppen oder Carboxylgruppen auf der Oberfläche der
Teilchen vorhanden sind, und diese die Haftung der inneren Schicht
als Haftgruppen verbessern können.
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Durch
das Dispergieren des elektrisch leitfähigen Materials in dem Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer
für eine
innere Schicht bei einer hohen Konzentration, ist es möglich ein
Formmaterial mit elektrischer Leitfähigkeit zu erhalten.
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Die
Menge des elektrisch leitfähigen
Materials in der Schicht mit elektrischer Leitfähigkeit wird optional in Abhängigkeit
zum Beispiel der Art des Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymers, der
elektrischen Leitfähigkeitsleistung
des Laminats und den Formbedingungen bestimmt, sie liegt für gewöhnlich jedoch
im Bereich von 1 bis 30 Gew.-teilen, insbesondere 5 bis 20 Gew.-teilen,
pro 100 Gew.-teilen des Harzes. Der spezifische Durchgangswiderstand
der Schicht mit elektrischer Leitfähigkeit liegt bevorzugt im
Bereich von 1 bis 109 Ω · cm, bevorzugt 102 bis 108 Ω · cm, für die Antistatikfunktion.
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Bei
dem laminierten Schlauch in der vorliegenden Erfindung, obgleich
nicht besonders eingeschränkt, liegt
der äußere Durchmesser
des geraden Teils des laminierten Schlauchs bevorzugt im Bereich
von 5 bis 30 mm, und der innere Durchmesser liegt bevorzugt im Bereich
von 3 bis 25 mm. Im Hinblick auf die Dicke der jeweiligen Röhren, die
den Schlauch bilden, obgleich nicht besonders eingeschränkt, liegt
die innere Schicht bevorzugt im Bereich von 0,02 bis 3,0 mm, bevorzugt
0,05 bis 2,0 mm. Auf der anderen Seite liegt der äußere Durchmesser
im Falle eines gerippten Bereiches des Schlauchs, mit jedem dicken
Teil und schmalem Teil, im Bereich von 5 bis 30 mm, und der innere
Durchmesser liegt bevorzugt im Bereich von 3 bis 25 mm. Ferner sind die
Dicken der jeweiligen Röhren,
die den Schlauch bilden, nicht besonders eingeschränkt, die
innere Schicht liegt jedoch im Bereich von 0,02 bis 3,0 mm, bevorzugt
0,05 bis 2,0 mm.
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In
der vorliegenden Erfindung ist der Schlauch hauptsächlich aus
einer Doppelschichtstruktur, worin sowohl die innere Schicht als
auch die äußere Schicht
durch Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymere gebildet werden.
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Sofern
jedoch die Charakteristiken des Schlauchs gemäß der vorliegenden Erfindung
nicht beeinträchtigt
werden, können
die innerste Schicht, die äußerste Schicht
usw. ferner mit einer solchen Doppelschichtstruktur ausgestattet
sein. Zum Beispiel kann nämlich
eine faserverstärkte
Schicht zur Verstärkung
des Schlauchs bereitgestellt werden. Ferner kann er eine Bindungsschicht
aufweisen, die aus einem Haftmittel gemacht ist, um die interlaminäre Bindungsfestigkeit
zu verstärken,
um das interlaminäre
Abblättern
des Laminats zu verhindern. Nach der Integration durch die Formung
des Schlauchs mit einer Doppelschichtstruktur, die durch ein Flourharz
gebildet wird, kann eine solche innerste Schicht oder eine äußerste Schicht
zum Beispiel auf der äußeren Oberfläche des
integrierten geformten Produktes durch ein Haftmittel bereitgestellt
werden. Ist die innerste Schicht oder die äußerste Schicht aus einem Fluorharz
gemacht, wird bevorzugt ein Harz eingesetzt, das wärmebeständig ist
und bevorzugt eine kontinuierliche Betriebstemperatur von mindestens 150 °C aufweist.
Beispielsweise kann chlorierter Polyether, Nylon 11, Nylon 12 oder
Polyimid genannt werden.
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Zu
den Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschichten der äußeren Schicht
und der inneren Schicht, die den Schlauch der vorliegenden Erfindung
bilden, kann eine optionale Komponente wie ein thermoplastisches
Harz, ein Füllstoff
wie ein Siliciumdioxid, Kohlenstoff, Glasfaser oder Kohlefaser,
ein Pigment, ein Weichmacher, ein Klebemittel, ein Silankopplungsmittel
oder ein Titanat-artiges Kopplungsmittel, wie es der Einzelfall erfordert,
in einem Bereich, bei dem die Leistung des Laminats nicht beeinträchtigt wird,
zugemischt werden.
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Ferner
kann in der vorliegenden Erfindung der Gehalt der Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerkomponente,
bezogen auf alle Komponenten des Schlauchmaterials, mindestens 60
Gew.-%, bevorzugt mindestens 80 Gew.-%, stärker bevorzugt mindestens 90
Gew.-%, am stärksten
bevorzugt mindestens 95 Gew.-% betragen.
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Der
Schlauch der vorliegenden Erfindung kann einen gerippten Bereich
in der Mitte aufweisen. Solch ein gerippter Bereich ist ein Bereich
mit einer Wellenform, einer Faltenform, einer Akkordeonform oder
gerippten Form in einem optionalen Bereich in der Mitte des Hauptkörpers des
Schlauchs.
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Wenn
der Schlauch der vorliegenden Erfindung einen Bereich aufweist,
in dem eine Vielzahl an gerippten Falzlinien in einer Ringform angeordnet
ist, kann in einem solchen Bereich eine Seite der Ringform komprimiert
werden und die andere Seite kann nach außen gedehnt werden, wobei er
leicht bei einem optionalen Winkel gebogen werden kann, ohne Dauerschwingungsspannung
oder interlaminäres
Abblättern
zu verursachen.
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Der
gerippte Bereich des Kraftstoffschlauchs der vorliegenden Erfindung
kann leicht durch zuerst Formgießen einer geraden Röhre, gefolgt
vom Formgießen
in eine Form, um eine vorbestimmte gerippte Form zu bilden, gebildet
werden.
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Ferner
kann der Kraftstoffschlauch der vorliegenden Erfindung nicht nur
einer mit einem gerippten Bereich über die gesamte Länge des
Schlauchs, sondern auch einer mit einem lokal gerippten Bereich
sein.
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Überdies
wird die Messung der Kraftstoffsperreigenschaft, zum Beispiel eines
Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymers, das die innere Schicht oder
die äußere Schicht
des Kraftstoffschlauchs der vorliegenden Erfindung bildet, d. h.,
die Messung des Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizienten
von zum Beispiel flüchtigen
Kohlenwasserstoffen, gemäß einem
Verfahren, das in JIS Z-0208 spezifiziert wird, bei einer Expositionstemperatur von
60 °C durchgeführt.
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Die
antistatische Leistung des Kraftstoffschlauches der vorliegenden
Erfindung wird durch die Ergebnisse der Messung des spezifischen
Durchgangswiderstandes bewertet.
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Der
spezifische Durchgangswiderstand wird durch das folgende Verfahren
gemessen. Als eine Probe wird eine Röhre in 5 cm und außerdem längs zerschnitten.
Unter Verwendung von Loresta AP, hergestellt von Mitsubishi Chemical
Corporation, werden vier Proben mit der Innenschichtoberfläche der
Probe unter einer Last von 1 kg kontaktiert, wobei der spezifische
Durchgangswiderstand gemessen wird.
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Wirkungen
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Der
Schlauch zum Kraftstofftransport der vorliegenden Erfindung ist
ein Schlauch, der aus einem Laminat gemacht ist, in dem ein Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer
für sowohl
die innere Schicht als auch die äußere Schicht
eingesetzt wird, wobei der Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizient des Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymers
in der inneren Schicht höchstens
6 g · mm/m2 · Tag
beträgt,
und der eine hohe Wärmebeständigkeit
und hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Verhinderung des
Austretens von flüchtigen
Kohlenwasserstoffen des Kraftstoffes in einem Bereich, wo die Atmsphärentemperatur
der Umwelt hoch ist, wie in einem Motor, aufweist. Demgemäß kann die
Austrittsmenge an Kohlenwasserstoffen, die zum Beispiel aus Automobilen
entladen wird, im Vergleich zu einem Fall, wo ein Fluorharz als
eine Sperrschicht nur als eine innere Schicht verwendet wird, auf
den Grenzwert verringert werden. Ferner ist in dem Schlauch der
vorliegenden Erfindung die Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschicht
der inneren Schicht eine Schicht mit elektrischer Leitfähigkeit,
die ein elektrisch leitfähiges
Material, das einbezogen ist, und daher eine adäquate Antistatikleistung aufweist.
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Ferner
weist der Kraftstoffschlauch der vorliegenden Erfindung vorzugsweise
einen gerippten Bereich auf, wobei er leicht bei einem optionalen
Winkel als ein Bogen montiert werden kann, in Abhängigkeit
der Strukturanordnung in dem Maschinenraum, ohne Dauerschwingungsspannung
oder interlaminäres
Abblättern zu
verursachen.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird anhand der Beispiele ausführlich beschrieben.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch keineswegs hierdurch eingeschränkt. Zudem
bedeutet in den Beispielen „Teile" „Gewichtsteile".
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(1)
Zuerst werden Harzpellets zur Bildung eines Schlauchs hergestellt.
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Referenzbeispiel 1
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Durch
Suspensionspolymerisation wurde ETFE aus polymerisierten Einheiten,
basierend auf Ethylen/polymerisierten Einheiten, basierend auf TFE/polymerisierten
Einheiten, basierend auf (Perfluorbutyl)ethylen = 52/46/2,0 (Molverhältnis),
hergestellt (nachstehend als Polymer A bezeichnet).
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Dann
wurde Polymer A mittels eines Einzelschneckenextruders unter derartigen
Bedingungen, daß die
Temperatur 270 °C
und die Retentionszeit drei Minuten betrug, schmelzgeknetet, wodurch
Pellets 1 erhalten wurden.
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Ferner
wurden 100 Teile von Polymer A und 20 Teile Ruß (Denkablack, hergestellt
von Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha) als ein elektrisch leitfähiges Material
vorgemischt und mittels eines gleichgerichteten Doppelschneckenextruders
unter derartigen Bedingungen, daß die Temperatur 300 °C und die
Retentionszeit drei Minuten betrug, schmelzgeknetet, wodurch Pellets
2 erhalten wurden.
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Referenzbeispiel 2
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Zu
100 Teilen PVdF-Pellets 3 (KF Polymer #1100, hergestellt von Kureha
Chemical Industry Co., Ltd.), wurden 20 Teile Ruß (Denkablack, hergestellt
von Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha) als ein elektrisch leitfähiges Material
vorgemischt, gefolgt vom Schmelzkneten mittels eines gleichgerichteten
Doppelschneckenextruders unter derartigen Bedingungen, daß die Temperatur
240 °C und
die Retentionszeit drei Minuten betrug, wodurch Pellets 4 erhalten
wurden.
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Referenzbeispiel 3
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Zu
100 Teilen FEP-Pellets 5 (NP-30, hergestellt von Daikin Industries,
Ltd.), wurden 20 Teile Ruß (Denkablack,
hergestellt von Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha) als ein elektrisch
leitfähiges
Material vorgemischt, gefolgt vom Schmelzkneten mittels eines gleichgerichteten
Doppelschneckenextruders unter derartigen Bedingungen, daß die Temperatur
310 °C und
die Retentionszeit drei Minuten betrug, wodurch Pellets 6 erhalten
wurden.
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(2)
Die Messung des Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizienten
in den Beispielen und Vergleichsbeispielen wurde wie folgt durchgeführt.
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1.
100 ml einer gemischten Kraftstoffflüssigkeit (nachstehend als Kraftstoff-C
bezeichnet), umfassend Isooctan und Toluol in einem Volumenverhältnis von
1 : 1, wurden in einen Aluminiumbecher mit einer Höhe von 50
mm und einer Bodenplatte von 60 mm im Durchmesser (Durchlässigkeitsfläche: 28,3
cm2) (einer mit einem geschraubten Teil,
das im oberen Bereich bereitgestellt wird, so daß er mit einer Folie oder einem
Film für
die Durchlässigkeitstests
bedeckt werden kann) eingebracht, und der Becher wurde mit einem
Material, bei dem ein Drahtgeflecht auf einem Film, der im folgenden
Beispiel 1 und den Vergleichsbeispielen 1 und 2 hergestellt wird,
liegt, bedeckt, woraufhin die Peripherie versiegelt und für das feste
Versiegeln verklammert wurde.
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Dieser
Behälter
wurde in einen explosionssicheren Ofen mit der Oberseite nach untern
eingebracht, so daß die
enthaltende Flüssigkeit
mit dem Film in Kontakt kam, gefolgt vom Erwärmen bei 60 °C, wobei
die Gewichtsveränderung
gemessen wurde, und der Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizient-1 (g · mm/m2 · Tag)
bei 60 °C
aus der Gewichtsverringerungsrate, wenn die Gewichtsverringerungsrate
konstant wurde, gemessen wurde.
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2.
Ferner wurden 85 ml der gemischten Kraftstoffflüssigkeit (Kraftstoff-C), umfassend
Isooctan und Toluol in einem Volumenverhältnis von 1 : 1 und 15 ml Methanol
ein gebracht (nachstehend wird dies als Kraftstoff-M15 bezeichnet)
und auf dieselbe Art und Weise wurde der Behälter mit einem Material, bei
dem ein Drahtgeflecht auf einem Film, der im folgenden Beispiel
1 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 4 hergestellt wird, liegt,
bedeckt, und die Peripherie wurde versiegelt und für das feste
Versiegeln verklammert.
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Dieser
Behälter
wurde in einen explosionssicheren Ofen mit der Oberseite nach untern
eingebracht, so daß die
enthaltende Flüssigkeit
mit dem Film in Kontakt kam, gefolgt vom Erwärmen bei 60 °C, wobei
die Gewichtsveränderung
auf dieselbe Art und Weise wie oben gemessen wurde, und der Kraftstoffdurchlässigkeitskoeffizient-2
(g · mm/m2 · Tag)
bei 60 °C
berechnet wurde.
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(3)
In den folgenden Beispielen 1 und 2 und den Vergleichsbeispielen
1 bis 8 wurden Schläuche
unter Verwendung der oben beschriebenen Harzpellts gebildet.
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Beispiel 1
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(i)
Pellets 1, die in Referenzbeispiel 1 erhalten wurden, wurden in
einen Zylinder überführt, um
eine äußere Schicht
aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 300 °C für eine Verweilzeit
von zwei Minuten gehalten und dann in eine Transportzone des Zylinders übertragen
wurde. Ebenso wurden Pellets 2, die in Referenzbeispiel 1 erhalten
wurden, zu einem Zylinder überführt, um
eine innere Schicht aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 320 °C für eine Verweilzeit
von drei Minuten gehalten und dann zu einer Transportzone des Zylinders übertragen
wurde.
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Durch
das Einstellen der Temperatur einer Coextrusionsdüse bei 310 °C wurde eine
Röhre aus
den Pellets 1 und Pellets 2 hergestellt. Ein laminierter Schlauch
zum Kraftstofftransport mit einem äußeren Durchmesser von 8 mm
und einem inneren Durchmesser von 6 mm, bei dem die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht 0,85 mm bzw. 0,15 mm betrug, wurde erhalten.
Der spezifische Durchgangswiderstand einer elektrisch leitfähigen Schicht
der inneren Schicht, die aus Pellets 2 gebildet wurde, betrug 3,2 × 102 Ω · cm.
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(ii)
Ferner wurde unter Verwendung der Pellets 1 zur Bildung der inneren
Schicht ein Film 1 mit einer Dicke von 100 μm und einer Breite von 120 mm
durch Extrusion bei einer Temperatur von 290 bis 300 °C durch einen
Extruder mit einem Öffnungsdurchmesser
von 30 mm (L/D: 24) geformt. Unter Verwendung dieses Films 1 wurde
ein Kraftstoffdurchlässigkeitstest
durchgeführt.
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Vergleichsbeispiel 1
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(i)
Pellets 3, die in Referenzbeispiel 2 beschrieben wurden, wurden
in einen Zylinder überführt, um
eine äußere Schicht
aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 240 °C für eine Verweilzeit
von drei Minuten gehalten und dann in eine Transportzone des Zylinders übertragen
wurde. Ebenso wurden Pellets 4, die in Referenzbeispiel 2 erhalten
wurden, zu einem Zylinder überführt, um
eine innere Schicht aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 260 °C für eine Verweilzeit
von zwei Minuten gehalten und dann zu einer Transportzone des Zylinders übertragen
wurde.
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Durch
das Einstellen der Temperatur einer Coextrusionsdüse bei 250 °C wurde eine
Röhre aus
den Pellets 3 und Pellets 4 hergestellt. Ein laminierter Schlauch
zum Kraftstofftransport mit einem äußeren Durchmesser von 8 mm
und einem inneren Durchmesser von 6 mm, bei dem die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht 0,80 mm bzw. 0,20 mm betrug, wurde erhalten.
Der spezifische Durchgangswiderstand einer elektrisch leitfähigen Schicht
der inneren Schicht, die aus Pellets 4 gebildet wurde, betrug 2,4 × 103 Ω · cm.
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(ii)
Ferner wurde unter Verwendung der PVdF-Pellets 3 ein Film 2 mit
einer Dicke von 100 μm
und einer Breite von 120 mm durch Extrusion bei einer Temperatur
von 230 bis 250 °C
durch einen Extruder mit einem Öffnungsdurchmesser
von 30 mm (L/D: 24) geformt. Unter Verwendung dieses Films 2 wurde
ein Kraftstoffdurchlässigkeitstest
durchgeführt.
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Vergleichsbeispiel 2
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(i)
FEP-Pellets 5 aus Referenzbeispiel 3 wurden in einen Zylinder überführt, um
eine äußere Schicht aus
einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 310 °C für eine Verweilzeit
von zwei Minuten gehalten und dann in eine Transportzone des Zylinders übertragen
wurde. Ebenso wurden Pellets 6 zu einem Zylinder überführt, um
eine innere Schicht aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 330 °C für eine Verweilzeit
von drei Minuten gehalten und dann zu einer Transportzone des Zylinders übertragen
wurde.
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Durch
das Einstellen der Temperatur einer Coextrusionsdüse bei 320 °C wurde eine
Röhre aus
den Pellets 5 und Pellets 6 hergestellt. Ein laminierter Schlauch
zum Kraftstofftransport mit einem äußeren Durchmesser von 8 mm
und einem inneren Durchmesser von 6 mm, bei dem die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht 0,90 mm bzw. 0,10 mm betrug, wurde erhalten.
Der spezifische Durchgangswiderstand einer elektrisch leitfähigen Schicht
der inneren Schicht, die aus Pellets 6 gebildet wurde, betrug 5,8 × 102 Ω · cm.
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(ii)
Ferner wurde unter Verwendung der FEP-Pellets 5 ein Film 3 mit einer
Dicke von 100 μm
und einer Breite von 120 mm durch Extrusion bei einer Temperatur
von 300 bis 310 °C
durch einen Extruder mit einem Öffnungsdurchmesser
von 30 mm (L/D: 24) geformt. Unter Verwendung dieses Films 3 wurde
ein Kraftstoffdurchlässigkeitstest
durchgeführt.
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Vergleichsbeispiel 3
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(i)
Pellets 7 (L-2121, hergestellt von Daicel-Hüls Ltd.) aus Nylon 12 (nachstehend
manchmal als PA12 bezeichnet) wurden zu einem Zylinder überführt, um
eine Röhre
zu bilden. Durch die Einstellung der Temperatur in einer Transportzone
bei einem Niveau von 200 bis 240 °C
wurde eine Röhre
aus einer Einzelschicht aus Nylon 12 bei einer Röhrenformdüsentemperatur von 240 °C hergestellt.
Es wurde eine Röhre
zum Kraftstofftransport mit einem Außendurchmesser von 8 mm und
einem Innendurchmesser von 6 mm, bei der die Dicke 1,00 mm betrug,
hergestellt.
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(ii)
Ferner wurde unter Verwendung der Pellets 7 aus Nylon 12 ein Film
4 mit einer Dicke von 100 μm und
einer Breite von 120 mm durch Extrusion bei einer Temperatur von
300 bis 310 °C
durch einen Extruder mit einem Öffnungsdurchmesser
von 30 mm (L/D: 24) geformt. Unter Verwendung dieses Films 4 wurde
ein Kraftstoffdurchlässigkeitstest
durchgeführt.
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Vergleichsbeispiel 4
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(i)
Pellets 7 (L-2121, hergestellt von Daicel-Hüls Ltd.) aus Nylon 12 wurden
in einen Zylinder überführt, um
eine äußere Schicht
aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 240 °C für eine Verweilzeit
von drei Minuten gehalten und dann in eine Transportzone des Zylinders übertragen
wurde. Ebenso wurden Pellets 4, die in Referenzbeispiel 2 erhalten
wurden, zu einem Zylinder überführt, um
eine innere Schicht aus einer Röhre
zu bilden, die in einer Schmelzzone des Zylinders bei 260 °C für eine Verweilzeit
von zwei Minuten gehalten und dann zu einer Transportzone des Zylinders übertragen
wurde.
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Durch
das Einstellen der Temperatur einer Coextrusionsdüse bei 250 °C wurde eine
Röhre,
umfassend eine äußere Schicht
aus den Pellets 7 aus PA12 und eine innere Schicht aus den Pellets
4, hergestellt. Ein laminierter Schlauch zum Kraftstofftransport
mit einem äußeren Durchmesser
von 8 mm und einem inneren Durchmesser von 6 mm, bei dem die Dicke
der äußeren und
der inneren Schicht 0,80 mm bzw. 0,20 mm betrug, wurde erhalten.
Der spezifische Durchgangswiderstand einer elektrisch leitfähigen Schicht
der inneren Schicht, die aus Pellets 4 gebildet wurde, betrug 2,4 × 103 Ω · cm.
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(ii)
Ferner wurde unter Verwendung der PVdF-Pellets 4, die Ruß als ein
elektrisch leitfähiges
Material enthielten, ein Film 5 mit einer Dicke von 100 μm und einer
Breite von 120 mm durch Extrusion bei einer Temperatur von 230 bis
250 °C durch
einen Extruder mit einem Öffnungsdurchmesser
von 30 mm (L/D: 24) geformt. Unter Verwendung dieses Films 5 wurde
ein Kraftstoffdurchlässigkeitstest
durchgeführt.
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Die
Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
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Beispiel 2
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Auf
dieselbe Weise wie in Beispiel 1 wurde eine Röhre aus den Pellets 1 und Pellets
2 hergestellt, und ferner wurde durch ein Formgießverfahren
durch eine Form ein laminierter Schlauch mit einem gerippten Bereich über die
ganze Röhre
hinweg hergestellt.
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Es
war ein laminierter Schlauch zum Kraftstofftransport, worin die
Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei dicken Bereichen des gerippten Bereichs
dieses Schlauchs 0,7 mm bzw. 0,1 mm betrug, der äußere Durchmesser 11 mm und
der innere Durchmesser 9,4 mm betrug und die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei den schmalen Bereichen 0,85 mm bzw. 0,15
mm betrug, der äußere Durchmesser
8 mm und der innere Durchmesser 6 mm betrug.
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Vergleichsbeispiel 5
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Auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 1 wurde eine Röhre aus
den Pellets 3 und Pellets 4 hergestellt, und ferner wurde durch
ein Formgießverfahren
durch eine Form ein laminierter Schlauch mit einem gerippten Bereich über die
ganze Röhre
hinweg hergestellt.
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Es
war ein laminierter Schlauch zum Kraftstofftransport, worin die
Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei dicken Bereichen des gerippten Bereichs
dieses Schlauchs 0,7 mm bzw. 0,1 mm betrug, der äußere Durchmesser 11 mm und
der innere Durchmesser 9,4 mm betrug und die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei den schmalen Bereichen 0,85 mm bzw. 0,15
mm betrug, der äußere Durchmesser
8 mm und der innere Durchmesser 6 mm betrug.
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Vergleichsbeispiel 6
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Auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 2 wurde eine Röhre aus
den Pellets 5 und Pellets 6 hergestellt, und ferner wurde durch
ein Formgießverfahren
durch eine Form ein laminierter Schlauch mit einem gerippten Bereich über die
ganze Röhre
hinweg hergestellt.
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Es
war ein laminierter Schlauch zum Kraftstofftransport, worin die
Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei dicken Bereichen des gerippten Bereichs
dieses Schlauchs 0,7 mm bzw. 0,1 mm betrug, der äußere Durchmesser 11 mm und
der innere Durchmesser 9,4 mm betrug und die Dicke der äußeren und
der inneren Schicht bei den schmalen Bereichen 0,85 mm bzw. 0,15
mm betrug, der äußere Durchmesser
8 mm und der innere Durchmesser 6 mm betrug.
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Vergleichsbeispiel 7
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Auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 3 wurde eine Röhre aus
den Pellets 7 hergestellt, und ferner wurde durch ein Formgießverfahren
durch eine Form ein Schlauch aus einer PA12-Einzelschicht mit einem
gerippten Bereich über
die ganze Röhre
hinweg hergestellt.
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Es
wurde ein Einzelschichtschlauch zum Kraftstofftransport erhalten,
worin die Dicke bei dicken Bereichen des gerippten Bereichs dieses
Schlauchs 0,8 mm betrug, der äußere Durchmesser
11 mm und der innere Durchmesser 9,4 mm betrug und die Dicke bei
den schmalen Bereichen 1 mm betrug, der äußere Durchmesser 8 mm und der
innere Durchmesser 6 mm betrug.
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Vergleichsbeispiel 8
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Auf
dieselbe Weise wie in Vergleichsbeispiel 4 wurde eine Röhre, umfassend
eine äußere Schicht
aus Nylon 12-Pellets 7 und eine innere Schicht aus Pellets 4 hergestellt,
und ferner wurde durch ein Formgießverfahren durch eine Form
ein laminierter Schlauch mit einem gerippten Bereich über die
ganze Röhre
hinweg hergestellt.
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Es
wurde ein laminierter Schlauch zum Kraftstofftransport erhalten,
worin die Dicke bei dicken Bereichen des gerippten Bereichs dieses
Schlauchs 0,8 mm betrug, der äußere Durchmesser
11 mm und der innere Durchmesser 9,4 mm betrug und die Dicke bei
den schmalen Bereichen des gerippten Bereichs 1 mm betrug, der äußere Durchmesser
8 mm und der innere Durchmesser 6 mm betrug.
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(4)
In Bezug auf die so in den Beispielen 1 und 2 und den Vergleichsbeispielen
1 bis 8 erhaltenen Schläuche
wurde die Kraftstoffdurchlässigkeit
wie folgt gemessen.
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Aus
jedem der obigen Schläuche
wurden nämlich
fünf Schläuche mit
60 cm ausgeschnitten und als Proben des Schlauchs für die Messung
der Kraftstoffdurchlässigkeit
verwendet. In jeder Probe wurde Kraftstoff-C oder Kraftstoff-M15,
als ein gemischter Kraftstoff, eingeschlossen und beide Enden wurden
fest versiegelt.
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Zuerst
wurden in jedem Fall fünf
Schlauchproben mit dem darin eingeschlossenen Kraftstoff-C-Kraftstoff
hergestellt und ihre Gewichte wurden gemessen. Dann wurden sie 150
Stunden in einem Ofen mit konstanter Temperatur, der bei 60 °C gehalten
wurde, stehengelassen, wobei die Gewichtsveränderungen gemessen wurden.
Aus der Gewichtsveränderung
jedes Schlauchs vor und nach dem Stehenlassen wurde die Kraftstoffdurchlässigkeit-1
pro Einheit äußere Oberfläche des
Schlauchs (g/m2 · Tag) berechnet. Die Kraftstoffdurchlässigkeit
wurde durch einen Mittelwert der fünf Schläuche dargestellt.
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Dann
wurden unter Austausch von Kraftstoff C durch Kraftstoff-M15 ähnliche
Messungen durchgeführt und
die Kraftstoffdurchlässigkeit-2
(g/m2 · Tag)
wurde berechnet. In diesem Fall wurden die Proben jedoch bei 60 °C 70 Stunden
stehengelassen.
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Die
erhaltenen Kraftstoffdurchlässigkeiten
zeigen die Mengen der Kraftstoffe, die tatsächlich sowohl durch die innere
und äußere Schicht
des Schlauchs laufen. Die Ergebnisse werden in den Tabellen 2 und
3 zusammengefaßt.
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Der
Schlauch zum Kraftstofftransport der vorliegenden Erfindung ist
ein Kraftstoffschlauch, in dem ein Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer
mit hoher Wärmebeständigkeit
und der hinsichtlich der Verhinderung des Austretens von flüchtigen
Kohlenwasserstoffen bei einer hohen Temperatur hervorragend ist,
d. h., ETFE, sowohl für
die innere Schicht als auch die äußere Schicht
verwendet wird, wobei der Kraftstoff durchlässigkeitskoeffizient des Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymers
der inneren Schicht höchstens
6 g · mm/m2 · Tag
beträgt. Demgemäß kann das
Durchlassen oder Austreten von flüchtigen Kohlenwasserstoffen
im Vergleich zu einem Fall, wo nur eine innere Schicht eine Fluorharzschicht
ist, selbst bei einem hohen Temperaturbereich der Umweltatmosphäre, wie
in einem Maschinenraum eines Automobils, sehr wirkungsvoll verhindert
werden, und es ist dadurch möglich
strikte Umweltrege lungen zu erfüllen.
Ferner ist die Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymerschicht der inneren
Schicht eine elektrisch leitfähige
Schicht, und weist daher eine ausreichend antistatische Eigenschaft
auf.
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Überdies
weist der Kraftstoffschlauch der vorliegenden Erfindung bevorzugt
einen gerippten Bereich auf, wobei dieser als Bogen bei einem optionalen
Winkel montiert werden kann, in Abhängigkeit der strukturellen
Anordnung in dem Maschinenraum, ohne das Dauerschwingungsspannung
oder interlaminäres
Abblättern
verursacht werden und ohne das ein Biegeverfahren erforderlich ist.
Ferner ist aus den Beispielen ebenso ersichtlich, daß selbst
wenn ein gerippter Bereich gebildet wird, die Kraftstoffdurchlässigkeit überhaupt
nicht beeinträchtigt
wird.