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Hintergrund
der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen
einer Körperzusammensetzung
eines menschlichen Körpers
basierend auf einer Messung einer bioelektrischen Impedanz, und
noch spezieller auf ein Einstellen einer persönlichen Körperinformation bzw. persönlicher
Information eines Körpers
in einer Meßvorrichtung
zum Messen der Information eines lebenden Körpers für eine zu testende Person basierend
auf einer Messung einer bioelektrischen Impedanz. Die Information
eines lebenden Körpers
beinhaltet unter anderem einen Körperfettprozentsatz,
der eine Fettrate relativ zu dem Gesamtgewicht der Person darstellt,
und eine Fettmasse, die das Gewicht des Fettes darstellt bzw. repräsentiert.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Es
ist bereits bekannt, die Körperkomposition
bzw. -zusammensetzung eines menschlichen Körpers von der Messung einer
Impedanz eines menschlichen Körpers
abzuschätzen.
Beispielsweise wurde es in einem Artikel "Assessment of fatfree mass using bioelectrical
impedance measurement of the human body", The American Journal of Clinical Nutrition,
41 (4) 810–817,
1985, gefunden. Dieses Prinzip bzw. dieser Grundsatz einer Betätigung kann angewendet
werden, um die Fettmasse für
eine zu testende Person zu messen. Beispielsweise kann irgendeine
Impedanz zwischen äußersten
Teilen der Person, wie Händen
und Füßen, gemäß einer
Meßtheorie
mit einer Elektrode mit vier Anschlüssen bzw. Kontakten gemessen
werden. Die derart gemessene Impedanz zusammen mit der persönlichen
bzw. Personenkörperinformation,
wie dem Gewicht, der Größe, dem
Geschlecht und dem Alter, der zu testenden Person kann verwendet
werden, um die Menge an Körperwasser
und die Fettmasse für
die Person abzuschätzen.
Beispielsweise offenbart die (geprüfte) Patentveröffentlichung
H5-49050 ein Gerät
zum Messen des Gewichts einer zu testenden Person gleichzeitig mit
der Fettmasse. Verschiedene Arten eines Meßgeräts, das ein derartiges Prinzip
verwendet, sind bereits auf den Markt gebracht worden.
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Ein
Körperkompositionsmeßgerät bzw. ein Meßgerät der Körperzusammensetzung
basierend auf einer derartigen Messung der bioelektrischen Impedanz
ist in einer derartigen Art und Weise konstruiert, daß Elektroden
direkt einen Kontakt mit der Haut einer zu testenden Person hergestellt
haben. Dann wird ein sehr kleiner Wechselstrom tatsächlich durch den
Körper
der Person zum Messen der bioelektrischen Impedanz der Person durchgeleitet.
Dann wird der Körperfettprozentsatz
und die Fettmasse für
die Person von der gemessenen, bioelektrischen Impedanz und der
eingestellten, persönlichen
Körperinformation
bestimmt. In dieser Hinsicht sind die persönlichen Körperinformationen essentielle
bzw. wesentliche Daten und sie werden gewöhnlich eingegeben, bevor die
Messungstätigkeit
startet bzw. beginnt.
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4 der
beiliegenden Zeichnungen zeigt ein Beispiel des Falls, wo eine zu
testende Person die persönliche
Körperin formation
in ein konventionelles Körperkompositionsmeßgerät mit einer
eingebauten Waage eingibt. Genauer zeigt 4(a) den Fall,
wo die Person vor dem Meßgerät zum Zweck
eines Eingebens der persönlichen
Körperinformation durch
ein Betätigen
eines Einstellschalters 88 steht. 4(b) zeigt
den Fall, wo die Person an der Seite des Meßgeräts für denselben Zweck steht. Der
Einstellschalter 88 kann irgendein herkömmliches LCD-Tastenfeld und
eine Anzeige sein, in welche Daten durch Betätigen des Schalters eingegeben
werden, der auf der LCD angezeigt wird.
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5 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Sequenz bzw. Folge von Meßschritten für das herkömmliche
bzw. konventionelle Körperkompositionsmeßgerät mit einer
eingebauten Waage darstellt. In Schritt S11 drückt eine zu testende Person
einen Versorgungs- bzw. Leistungsschalter, um das Meßgerät einzuschalten.
In Schritt S12 gibt die Person die persönliche Körperinformation, wie Größe, Geschlecht, Alter
usw., in das Gerät
ein, wie dies in 4 gezeigt ist. Dann wird in
Schritt S13 bestätigt,
ob ein Einstellen von der gesamten persönlichen Körperinformation vervollständigt ist
oder nicht. Wenn nicht, stellt das Verfahren auf den Dateneingabeschritt
zurück.
Nach Fertigstellung bzw. Abschluß eines Einstellens der gesamten
persönlichen
Körperinformation
wird eine Nicht-Last-Ausgabe bzw. ein Nullpunkt bestimmt und in
einem Wiegeabschnitt der Waage in Schritt S14 gespeichert. Die Betätigungen
bzw. Vorgänge,
die oben beschrieben wurden, werden durchgeführt, bevor die zu testende
Person auf die Waage steigt.
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Wenn
die zu testende Person auf die Waage steigt und das Meßgerät die Last
detektiert, startet bzw. beginnt das Gerät die Messung des Gewichts der
Person in Schritt S15.
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Nach
Vollendung der Gewichtsmessung ergreift die Person einen Handgriff,
um die bioelektrische Impedanz für
die Person in Schritt S16 zu messen. Dann berechnet das Gerät in Schritt
S17 den Körperfettprozentsatz
oder die Fettmasse für
die Person basierend auf der gemessenen, bioelektrischen Impedanz
und dem Gewicht, ebenso wie auf der voreingestellten persönlichen
Körperinformation.
Danach werden die resultierenden Werte auf der Anzeige 88 in
Schritt S18 angezeigt.
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Wie
oben beschrieben, sollte in dem herkömmlichen Körperfettmeßgerät mit der eingebauten Waage
keine Last auf die Waage bis zu der Zeit angewendet werden, wenn
die persönliche
Körperinformation
eingegeben wird und der Nullpunkt oder die Nicht-Last-Ausgabe der
Waage bestimmt wird. Deshalb kann nur nach der Vollendung eines
Eingebens oder Einstellens der persönlichen Körperinformation durch die Person,
die nicht auf die Waage steigt, das herkömmliche Meßgerät arbeiten bzw. funktionieren, um
das Gewicht und dann die bioelektrische Impedanz für die Person
zu messen.
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Der
Weg bzw. die Art eines Eingebens der persönlichen Körperinformation, wie dies in
dem herkömmlichen
Körperkompositionsmeßgerät mit der eingebauten
Waage durchgeführt
wird, hat verschiedene Mängel
bzw. Schwächen.
Unter Bezugnahme erstens auf 4(a) nimmt
in Folge der Tatsache, daß die
Person vor dem Meßgerät zum Eingeben derartiger
persönlicher
Information steht und eine relativ längere Distanz zu dem Einstellschalter 88 hat, die
Person unvermeidbar eine unnatürliche
Pose ein, wie die Taille zu beugen oder ihren Arm zu strecken. Das
führt zu
einer großen
Last bzw. Belastung, die der Person auferlegt wird, wenn sie eine
betagte Person oder ein Kind oder ein Patient ist.
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Dann
ist unter Bezugnahme auf 4(b),
da die Person auf der seitlichen Seite des Meßgeräts zum Eingeben der persönlichen
Information steht, eine geringere Last bzw. Belastung vorhanden,
wie oben beschrieben, die der Person auferlegt wird. Jedoch sollte
die Person den Einstellschalter 88 von der lateralen Seite
davon beobachten bzw. betrachten. In Anbetracht des für die LCD
bestimmten Betrachtungswinkels hat die Person die meiste Sicht,
um die LCD an der Position unmittelbar gegenüberliegend oder innerhalb des
Winkels von einigen Graden davon versetzt zu beobachten. An Positionen
direkt über
oder unterhalb der LCD oder an den Positionen lateral oder schräg zu der
LCD ist es jedoch für
die Person schwierig, die LCD zu beobachten, oder es kann vorkommen,
daß die
Person überhaupt
nicht wahrnehmen bzw. erkennen kann, daß die LCD EIN ist. Dies ist
nicht beschränkt
auf das Berührungspaneel
mit der LCD, sondern dasselbe ist für alle übliche LCD zutreffend.
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Demgemäß sollte
in dem Fall, wie dies in 4(b) gezeigt
ist, um die persönliche
Information einzugeben, die Person ihr Gesicht zu der Position gegenüberliegend
der LCD bewegen oder ihren Rücken
strecken, um eine bessere Sicht auf die LCD zu bekommen. Ein derartiger
Vorgang ist sehr beschwerlich bzw. unbequem für die Person.
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Insbesondere
beim Eingeben der Parameter, die abhängig von der testenden Person
stark variieren können,
wie Größe etc.,
benötigt
es eine längere Zeitdauer
zum Eingeben derselben, und die unnatürliche Haltung, die während dieser
Zeitdauer verlangt wird, erlegt selbstverständlich eine größere Last
bzw. Belastung der Person auf.
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Zusätzlich besteigt
die Person in dem herkömmlichen
Körperkompositionsmeßgerät mit der Waage
die Waage nach einem Eingeben der persönlichen Körperinformation, wie dies oben
beschrieben ist. Folglich kann, wenn irgendeine Abweichung in der
Menge an Körperwasser
in Folge irgendeiner Bewegung des Körpers unmittelbar vor der Messung
erzeugt wird, dies die Messung einer Körperkomposition beeinflussen
bzw. beeinträchtigen.
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JP 11113871 offenbart eine
Gesundheitsvorsorge-Beratungs- bzw.
-Empfehlungsvorrichtung, welche aus einer Wiegeeinheit, auf welcher
eine Person steht, und einem Hauptkörperteil konstruiert ist, das
mit der Wiegeeinheit über
ein Kabel verbunden ist. Eine Impedanz-Meßelektrode ist in jedem eines Halteteils
der rechten Hand in dem Hauptkörperteil und
eines Lastabstützteils
eines rechten Fußes
in der Wiegeeinheit zur Verfügung
gestellt. Eine Impedanzmeßelektrode
ist auch in einem Halteteil einer linken Hand angeordnet, um für die Körperimpedanz-Meßelektrode
geschaltet zu werden.
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Es
ist das Ziel bzw. der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ein
Körperkompositionsmeßgerät zur Verfügung zu
stellen, welches zum Verringern einer Einbringung von Fehlerfaktoren
in der Körperkompositionsmessung
geeignet ist.
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Dieser
Gegenstand wird gemäß der vorliegenden
Erfindung durch ein Körperkompositionsmeßgerät gelöst, das
die Merkmale aufweist, die in Anspruch 1 geoffenbart sind. Bevorzugte
Ausführungsformen
sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
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In
Anbetracht des Obigen ist ein Gegenstand bzw. Ziel der vorliegenden
Erfindung, ein neues und verbessertes Körperkompositionsmeßgerät basierend
auf einer Messung einer bioelektrischen Impedanz zur Verfügung zu
stellen, in welchem eine zu testende Person die erforderliche, persönliche Körperinformation
mit höherer
Sichtbarkeit für
einen Einstellvorgang einstellen kann, während eine leichte Haltung
eingenommen wird. Ein anderer Gegenstand der vorliegenden Erfindung
ist, zu verringern.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Körperkompositionsmeßgerät mit einer
eingebauten Waage gemäß der vorliegenden
Erfindung darstellt bzw. repräsentiert;
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2 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Reihe bzw. Sequenz von Betätigungsschritten für das Körperkompositionsmeßgerät repräsentiert;
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3 ist
eine Ansicht, die die Meßsequenz für das Körperkompositionsmeßgerät repräsentiert;
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4 ist
eine Ansicht, die die Bedingung repräsentiert, wobei das Einstellen
der persönlichen Körperinformation
in einem herkömmlichen
Körperkompositionsmeßgerät mit eingebauter
Waage durchgeführt
wird; und
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5 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Reihe bzw. Sequenz von Betätigungsschritten für das herkömmliche
Körperkompositionsmeßgerät repräsentiert.
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Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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In
einem Körperkompositionsmeßgerät bzw. Meßgerät der Körperzusammensetzung
mit einer eingebauten Waage gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine Nicht-Last-Ausgabe der Waage oder ein Nullpunkt
zuerst unmittelbar nach einem Einschalten der Vorrichtung bzw. des
Geräts
bestimmt. Dann steigt eine zu testende Person auf die Waage, um
die Gewichtsmessung durchzuführen.
Die zu testende Person gibt oder stellt die persönliche Körperinformation, wie Größe, Geschlecht
und Alter, ein, während
sie auf der Waage steht. Danach mißt das Gerät die bioelektrische Impedanz
und berechnet den Körperfettprozentsatz
und die Fettmasse der zu testenden Person basierend auf der gemessenen
Impedanz und dem Gewicht ebenso wie der gespeicherten, persönlichen
Körperinformation.
Schließlich zeigt
das Gerät
den resultierenden bzw. Ergebniswert auf einer Anzeige an.
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Nun
wird die vorliegende Erfindung in größerem Detail unter Bezugnahme
auf die beigeschlossenen Zeichnungen beschrieben werden.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Körperkompositionsmeßgerät 1 darstellt
bzw. repräsentiert,
das basierend auf einer Messung einer biologischen Impedanz gemäß der vorliegenden
Erfindung betätigt
wird. Das Körperkompositionsmeßgerät 1 ist
mit Handelektroden und Fußelektroden zum
Messen der Impedanz für
einen ganzen Körper der
Person versehen. Das Körperkompositionsmeßgerät 1 beinhaltet
einen "L"-förmigen Körper, umfassend
vertikale und horizontale Abschnitte bzw. Bereiche. Eine konventionelle
bzw. herkömmliche
Waage 2 wird auf dem horizontalen Abschnitt des Körperkompositionsmeßgeräts 1 montiert
bzw. festgelegt. Die Waage 2 beinhaltet Fußelektroden 3A, 3B, 4A und 4B auf
der Meßfläche bzw.
-ebene davon. Diese Fußelektroden
sind angeordnet, um die Sohlen einer zu testenden Person zu kontaktieren,
wenn die Messung durchgeführt
wird. Noch spezieller ist die Fußelektrode 3A in Kontakt
mit einer Zehe des rechten Fußes
und die Fußelektrode 3B ist
in Kontakt mit einer Zehe des linken Fußes der Person. Weiters ist
die Fußelektrode 4A in
Kontakt mit einer Ferse des rechten Fußes und die Fußelektrode 4B ist
in Kontakt mit einer Ferse des linken Fußes der Person. Die Elektroden 3A und 3B wirken,
um einen elektrischen Strom in den Körper einer zu testenden Person
zuzuführen.
Die Elektroden 4A und 4B werden als Spannungsmessungselektroden
für eine
Messung einer bioelektrischen Impedanz verwendet.
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Das
Körperkompositionsmeßgerät 1 beinhaltet
weiters einen Handgriff 5A für die rechte Hand und einen
Handgriff 5B für
die linke Hand, die an den gegenüberliegenden
Seiten des vertikalen Abschnitts gehalten werden. Die Handgriffe 5A und 5B sind
mit dem Gerät 1 über elektrische
Drähte
bzw. Leitungen 6A bzw. 6B verbunden. Außerdem sind
Griffhalter 7A und 7B auf dem Gerät 1 zum
Halten der Handgriffe 5A bzw. 5B festgelegt. Die
Griffhalter werden vorwiegend verwendet, um die Handgriffe während der
Zeitspanne anders als für
die Messung einer bioelektrischen Impedanz zu halten.
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Weiters
ist eine Anzeige 8 an der Oberseite des Körperkompositionsmeßgeräts 1 montiert
bzw. angeordnet. Die Anzeige 8 ist durch ein LCD-Modul mit
einem Berührungsfeld
bzw. -paneel (nachfolgend einfach als ein "Berührungsfeld" bezeichnet) ausgebildet.
Zusätzlich
hat, um das Meßergebnis,
die persönliche
Information und eine Wartemitteilung anzuzeigen, die Anzeige 8 eine
Dateneingabefunktion mit Hilfe bzw. Unterstützung des Berührungsfelds.
Deshalb ist es möglich,
die Information, wie Größe, Geschlecht
und Alter, einer zu testenden Person einzugeben und eine andere
Information durch Drücken
einiger Schalter einzugeben, die auf dem Berührungsfeld angezeigt werden.
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Die
Schaltungskonfiguration des Körperkompositionsmeßgeräts 1 basierend
auf der Messung der bioelektrischen Impedanz wird hier nicht im
Detail beschrieben, da sie ist bereits im Stand der Technik bekannt
ist. Es ist ausreichend zu sagen, daß das Körperkompositionsmeßgerät 1 eine
CPU zum Durchführen
verschiedener Arten von arithmetischen Operationen und Riegel- bzw.
Steuerfunktionen und eine Dauerstromquelle zum Erzeugen eines konstanten
bzw. Dauerstroms oder eines Meßstroms
als Antwort auf die Instruktion bzw. Anweisung von der CPU beinhaltet.
Die Dauerstromquelle ist an ihren Ausgangsanschlüssen mit den Stromzufuhrelektroden 2A, 2B für die Füße und mit
den Stromzufuhrelektroden für
die Hände
verbunden, die auf den Handgriffen 5A, 5B montiert
bzw. festgelegt sind.
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Die
Spannungsmeßelektroden 3A, 3B und die
Spannungsmeßelektroden,
die auf den Handgriffen 5A, 5B montiert sind,
werden mit einem Spannungsverstärker-Schaltkreis
in dem Körperkompositionsmeßgerät 1 verbunden.
Das Gerät 1 beinhaltet weiters
einen Detektionsschaltkreis zum Formen des verstärkten Spannungssignals und
einen A/D-Wandler zum Umformen bzw. Umwandeln des geformten, verstärkten Spannungssignals
von einer analogen Form in eine digitale Form. Das umgeformte, digitale Signal
von dem A/D-Wandler wird in die CPU eingegeben. Ein Gewichtssensor
der Waage 2 ist auch mit der CPU zum Berechnen des Gewichtswerts
verbunden.
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Ebenso
mit der CPU verbunden ist die Anzeige 8. Diese ist durch
eine LCD mit einem Berührungsfeld
ausgebildet. Die Anzeige 8 zeigt allgemein die Körperkompositions-
bzw. -zusammensetzungsinformation, wie den Körperfettprozentsatz und die Fettmasse,
an, wie diese basierend auf dem Wert der bioelektrischen Impedanz
und dem gemessenen Gewichtswert ebenso wie der voreingestellten
und gespeicherten persönlichen
Information der zu testenden Person abgeschätzt wird. Die Anzeige 8 hat
auch die Schaltfunktion auf dem Berührungsfeld. Folglich berechnet
die CPU die bioelektrische Impedanz basierend auf dem Meßstrom,
der in den Körper
der Person zugeführt
wird, und der tatsächlich
gemessenen Spannung. Dann schätzt
die CPU den Körperfettprozentsatz
und die Fettmasse von dem berechneten Wert der bioelektrischen Impedanz
und dem Gewichtswert ebenso wie der gespeicherten, persönlichen
Information ab und zeigt danach diese auf der Anzeige 8 an.
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Dann
wird die Folge bzw. Sequenz von Betätigungsschritten für das Körperkompositionsmeßgerät unter
Bezugnahme auf 2 und 3 beschrieben. 2 ist
ein Flußdiagramm,
das eine Meßfolge bzw.
-sequenz repräsentiert,
und 3 zeigt beispielsweise eine Einstellbetätigung.
In Schritt 1 drückt
die zu testende Person einen Meß-Startschalter
auf dem Berührungsfeld,
um das Meßgerät einzuschalten.
Unmittelbar nach dem Einschalten bestimmt und speichert das Meßgerät einen
Nullpunkt oder eine Nicht-Last-Ausgabe der Waage in Schritt S2.
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Dann
steigt die zu testende Person auf die Waage 2 auf dem Körperkompositionsmeßgerät 1 wobei
ihre Sohlen einen Kontakt mit den Fußelektroden darauf herstellen.
Ein derartiger Zustand ist in 3(a) dargestellt
bzw. illustriert. Zu dieser Zeit sind die Zehe und die Ferse des
rechten Fußes
dieser Person in Kontakt mit der Stromspeisungs- bzw. -zufuhrelektrode 3A bzw.
der Spannungsmeßelektrode 4A.
Gleichermaßen
sind die Zehe und die Ferse des linken Fußes der Person in Kontakt mit
der Stromzufuhrelektrode 3B bzw. der Spannungsmessungselektrode 4B.
Wenn die Last detektiert wird, startet das Meßgerät, um das Gewicht der Person
in Schritt S3 zu messen. Der gemessene Gewichtswert wird dann gespeichert.
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Nach
Abschluß der
Gewichtsmessung gibt das Verfahren einen Eingabemodus der persönlichen Körperinformation
ein. Während
eines Stehens auf der Waage gibt die zu testende Person aufeinanderfolgend
die persönliche
Körperinformation,
wie Größe, Geschlecht
und Alter, ein, indem sie das Berührungsfeld auf der Anzeige 8 in
Schritt S4 verwendet. Ein derartiger Zustand wird in 3(b) illustriert. Es wird hier vermerkt, daß die Person
eine derartige Information während
eines Stehens auf der Waage eingeben kann, anders als vor oder an
der lateralen Seite des Meßgeräts stehend,
wie in dem vorherigen Fall. Dies ist die beste Voraussetzung zum
Eingeben der Information, indem die Person den Schirm des Berührungsfelds
an der Position sehen kann, die direkt entgegengesetzt zu ihr ist,
und eine leichte Haltung infolge des kürzeren Abstands zu dem Schalter einnehmen
kann.
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Danach
wird in Schritt S5 eine Bestätigung gemacht,
ob das Einstellen der gesamten, persönlichen Körperinformation abgeschlossen
oder nicht. Wenn nicht, kehrt das Verfahren zu dem Dateneingabeschritt
zurück.
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Nach
der Vervollständigung
eines Eingebens der gesamten, persönlichen Körperinformation zeigt die Anzeige 8 eine
Nachricht, die angibt, daß die Handgriffe 5A und 5B ergriffen
werden sollen. Dann nimmt die zu testende Person die Handgriffe 5A und 5B,
die an den Griffhaltern 7A und 7B gehalten sind, mit
ihrer rechten bzw. linken Hand auf. Nun werden die Handgriffe 5A und 5B mit
den Händen
der Person mit ihren Handflächen
in Kontakt mit den Stromzufuhr- und -spannungsmeßelektroden ergriffen. Danach
senkt die Person natürlich
beide Arme, um eine Haltung für
eine Messung einzunehmen, wodurch die Messung in Schritt S6 gestartet
wird. 3(c) zeigt die Bedingung bzw.
den Zustand, in welcher(m) die Messung einer bioelektrischen Impedanz
geführt wird.
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In
Schritt S7 wird der Körperfettprozentsatz oder
die Fettmasse durch die CPU basierend auf der gemessenen, bioelektrischen
Impedanz und dem Gewicht sowie der vorgegebenen, persönlichen
Körperinformation
berechnet. Dann wird in Schritt S8 der resultierende Wert auf der
Anzeige 8 angezeigt.
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In
der obigen Beschreibung wurde die vorliegende Erfindung im Hinblick
auf das Körperkompositionsmeßgerät beschrieben,
in welchem die Fußelektroden
auf der Waage in Kombination mit den Handelektroden verwendet werden,
um die Messung des ganzen Körpers
und/oder irgendwelcher Teile der Person zu ermöglichen. Jedoch ist die vorliegende Erfindung
nicht auf irgendeine bestimmte Anzahl von, oder irgendeine bestimmte
Konstruktion der Elektroden, oder auf irgendwelche bestimmten Positionen
auf dem Körper
beschränkt,
an welchen sie angebracht werden, da die vorliegende Erfindung darauf
gerichtet ist, wie die erforderliche Information in das Meßgerät eingegeben
wird.
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Darüber hinaus
wurde die vorliegende Erfindung im Hinblick bzw. in Bezug auf den
Fall beschrieben, wo die Körperzusammensetzung,
die abgeschätzt
werden kann, das Körperfett
ist. Die Körperzusammensetzung,
die abgeschätzt
werden kann, beinhaltet jedoch weiters die Menge an Körperwasser
und die Muskelmenge.
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In
dem Körperkompositionsmeßgerät mit der eingebauten
Waage gemäß der vorliegenden
Erfindung steigt als erstes eine zu testende Person auf die Waage
zum Messen des Gewichts und gibt dann die persönliche Körperinformation während des
Stehens auf der Waage ein oder stellt diese ein. Deshalb kann die
Person den Schirm des Berührungsfelds
an der Position betätigen,
die ihr direkt gegenüber
ist, so daß ein
guter Betrachtungswinkel erreicht werden kann. Außerdem kann
die Person eine günstige
Haltung zum Eingeben oder Einstellen der persönlichen Information in Folge
des kürzeren
Abstands zu dem Schalter einnehmen.
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Demgemäß besteht
kein Bedarf bzw. Erfordernis für
die Person, eine unnatürliche
Haltung einzunehmen, wie ein Krümmen
ihrer Taille oder ein Strecken ihres Arms. Dies erleichtert außerordentlich,
die Last bzw. Belastung, die der Person auferlegt wird, wenn sie
eine ältere
Person oder ein Kind oder ein Patient ist, und macht das Meßgerät sehr bequem für den Benutzer.
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Wenn
das Körperkompositionsmeßgerät mit der
eingebauten Waage gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, um die Körperzusammensetzung für die zu
testende Person zu messen, können
alle notwendigen Betätigungen
bzw. Vorgänge, beinhaltend
eine Messung des Gewichts, Eingabe der persönlichen Körperinformation und Messung des
Körperfettprozentsatzes,
durchgeführt
werden, während
die Person auf der Waage steht. Die einzige Handlung, die durch
die Person erforderlich ist, ist die Bewegung ihrer Hände. Deshalb
ist weniger Transfer bzw. Übertragung
des Körperwassers
vorhan den, das in dem Körper
der Person erzeugt wird. Dies trägt
dazu bei, die Fehlerfaktoren in der Messung zu verringern und eine
Messung höherer
Präzision
der Körperzusammensetzung
zu ermöglichen
bzw. zu erlauben.