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DE60016691T2 - Infrarotdetektor - Google Patents

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DE60016691T2
DE60016691T2 DE60016691T DE60016691T DE60016691T2 DE 60016691 T2 DE60016691 T2 DE 60016691T2 DE 60016691 T DE60016691 T DE 60016691T DE 60016691 T DE60016691 T DE 60016691T DE 60016691 T2 DE60016691 T2 DE 60016691T2
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DE
Germany
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detector
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infrared radiation
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jacket
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Simchon Mordechai
Avraham Neta
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Rafael Advanced Defense Systems Ltd
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Rafael Advanced Defense Systems Ltd
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/02Constructional details
    • G01J5/06Arrangements for eliminating effects of disturbing radiation; Arrangements for compensating changes in sensitivity
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B9/00Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point
    • F25B9/02Compression machines, plants or systems, in which the refrigerant is air or other gas of low boiling point using Joule-Thompson effect; using vortex effect

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  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Feld der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Infrarot-(IR)-Detektoren, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie eine kompakte Größe und verbesserte Kühleffizienz besitzen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Infrarotstrahlungs-Detektorvorrichtungen weisen gewöhnlich ein Gehäuse, ein elektronisches IR-sensitives Detektorbauteil, nachstehend Detektorelement genannt, und ein optisches Fenster, wie z. B. eine Linse oder eine Infrarot-Übertragungseinrichtung auf. Darüber hinaus besitzen diese Vorrichtungen einen Cryogenic-Kühler. Mit dem Ausdruck „Cryogenic-Kühler" ist darin eine Vorrichtung gemeint, die die Kühlung durch einen direkten Joule-Thomson-Effekt herbeiführt. Das in dieser Vorrichtung verwendete Fluid kann Cryogenic-Fluid bezeichnet werden. Wie bekannt ist, basiert der direkte Joule-Thomson-Effekt auf der adiabatischen Expansion eines Gases unterhalb einer charakteristischen Temperatur, bekannt als die Inversionstemperatur, was die Kühlung des Volumens bewirkt, in das die Expansion des Gases stattfindet, während der umgekehrte Joule-Thomson-Effekt die adiabatische Expansion eines Gases oberhalb seiner Inversionstemperatur bewirkt, wobei sich die Umgebung erwärmt.
  • USP 4,474,036 beschreibt einen IR-Detektor, der eine Ummantelung in Form eines Dewars aufweist, in dem ein Vakuum-Raum zwischen einer äußeren Wand und einem inneren Element vorhanden ist, der durch eine Kühl-Komponente gekühlt wird, die auf dem Joule-Thomson-Effekt basieren kann.
  • Bei IR-Detektoren des Standes der Technik kann jedoch das Volumen nicht die gewünscht reduziert werden. Der Abstand vom optischen Fenster zur Detektorelement ist, basierend auf dem optischen Aufbau, fixiert und das Kühlelement muss eine bestimmte Länge aufweisen, um eine effektive Vorkühlung zu erlauben. In manchen Anwendungen ist die Größe des gesamten IR-Detektors von äußerster Wichtigkeit. Insbesondere ist die kompakte Größe des Detektors bei Raketenköpfen von höchster Wichtigkeit. Auf Grund des Aufbaus des Raketenkopfs ist der, der Detektorvorrichtung zugeteilte Raum ziemlich begrenzt und deshalb ist es wichtig, einen Detektor mit kompakter Größe vorzusehen. Darüber hinaus verursacht der Flug der Rakete erhebliche Vibrationen des Detektors, was die Leistung des Detektors behindert. Eine kompakte Größe der Detektorvorrichtung zielt darauf ab, eine zusätzliche Steifigkeit der Baugruppe bereitzustellen und somit die Vibrationen des Detektors zu verringern und seine Leistung zu verbessern. Daher wurden Anstrengungen unternommen um Detektoren mit kompakter Größe zu entwickeln
  • IL 81534 beschreibt einen IR-Detektor mit einem Joule-Thomson-Kühler, der ein Gehäuse, Infrarot-Übertragungseinrichtungen an seiner Vorderseite und ein Joule-Thomson-Kühlelement aufweist, das um eine konischen Kern gewickelt und in einem Vorkühlmantel eingeschlossen ist, dessen Kern eine der Oberflächen bildet. Das Kühlelement besteht aus einer gewundenen Konfiguration, wobei der Einlass an eine Druckgasquelle angeschlossen ist und der Auslass, der mit einer Expansionsdüse ausgerüstet ist, sich in der Nähe des Detektorelements befindet. Der Vorkühlmantel bewirkt eine Kühlung des Cryogenic-Gases, während es durch das Rohr fließt. Dadurch erreicht das, sich durch die Düse ausdehnende, Gas eine niedrigere Temperatur und bewirkt eine effektivere Kühlung des Detektors.
  • Die Spiral-Anordnung des Kühlerrohrs ist zwingend erforderlich, um den gewünschten Vorkühl-Effekt zu erreichen. Trotz der spiralförmigen Anordnung, die für das Erreichen des gewünschten Vorkühl-Effekts notwendig ist, besitzt jedoch die Detektorvorrichtung des Standes der Technik ein relativ großes Volumen.
  • Es ist eine Absicht der vorliegenden Erfindung, einen Infrarotstrahlungsdetektor, der ein Rohr aufweist, durch das ein Gas fließt, nachstehend „ Kühlerrohr" genannt, mit einer ausreichenden Länge vorzusehen, um so den gewünschten Vorkühl-Effekt zu erreichen, wobei das Volumen dieser Vorrichtung kleiner als das von vergleichbaren Vorrichtungen des Standes der Technik ist.
  • Eine weitere Absicht dieser Erfindung ist es, eine kompakte Infrarotstrahlungsdetektorvorrichtung mit einem effizienten Wärme-Austausch zwischen dem Kühlerrohr und dem Gasdurchfluss vorzusehen.
  • Es ist eine weitere Absicht, so eine Vorrichtung mit einem steifen Aufbau vorzusehen, der die Detektor-Verschiebungsamplitude verringert.
  • Eine noch weiter gehende Absicht ist es, eine solche Vorrichtung vorzusehen, in der der Ausstoß-Rückdruck des Kühlflüssigkeitsaustritts verringert wird, um so die Siedetemperatur der Kühlflüssigkeit zu verringern.
  • Eine noch weiter gehende Absicht besteht darin, in einer solchen Vorrichtung ein ausreichendes Volumen für selbst geregelte Durchfluss-Mini-Kühlsysteme vorzusehen.
  • Weitere Absichten und Vorteile der Erfindung werden mit fortschreitender Beschreibung verständlich.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die IR-Detektorvorrichtung gemäß der Erfindung weist auf:
    • a) ein Gehäuse das ein optisches Fenster zur Strahlungsaufnahme besitzt;
    • b) ein Kälteschild mit einem darin angebrachten Detektor und einem zwischen dem optischen Fenster und dem Detektor angebrachten Filter;
    • c) ein Kühlerrohr in gewundener Konfiguration, das einen Einlass besitzt, der mit einer Druckgasquelle verbunden ist und eine Expansionsdüse, die sich in der Nähe des Detektors befindet, aufweist;
    • d) einen Vorkühlmantel, der das Kühlerrohr umschließt und einen Gasdurchfluß-Einlass in der Nähe des Detektors und eine Gasentladungsöffnung nach außen besitzt;
    • e) das Kühlerrohr, das einen ersten Abschnitt, der am Einlass beginnt, einen zweiten Abschnitt, der an der Expansionsdüse endet und einen Verbindungsabschnitt zwischen den ersten und zweiten Abschnitten, aufweist;
    • f) den Vorkühlmantel, die einen ersten Abschnitt, der den ersten Abschnitt des Rohrs aufnimmt, einen zweiten Abschnitt, der den zweiten Abschnitt des Rohrs aufnimmt und einen Verbindungsabschnitt zwischen den ersten und zweiten Abschnitten, aufweist;
    • g) den ersten Abschnitt des Mantels, der einen inneren Raum eingrenzt, der den zweiten Abschnitt des Mantels umschließt, wodurch der zweite Abschnitt des Kühlerrohrs, der im zweiten Abschnitt des Mantels enthalten ist, ebenfalls vollständig im inneren Raum enthalten ist, der vom ersten Abschnitt des Mantels definiert wird und nicht zum Gesamtvolumen der Detektorvorrichtung beiträgt.
  • Unter „optischem Fenster" wird in dieser Beschreibung und den Ansprüchen jedes Bauteil verstanden, das es sichtbarer oder IR-Strahlung erlaubt, hindurch zu gehen, wie z. B. eine Linse oder irgendwelche IR-Übertragungseinrichtungen.
  • Vorzugsweise erstreckt sich der Kälteschild in den inneren Raum, der durch den ersten Abschnitt des Vorkühlmantels eingegrenzt wird. Der erste Abschnitt des Vorkühlmantels ist ausgebildet, um diesen Zweck zu erfüllen und verjüngt sich deshalb von seinem Verbindungsabschnitt mit dem zweiten Anschnitt des Vorkühlmantels.
  • Ebenso sind vorzugsweise Einrichtungen vorgesehen, um ein Vakuum im Raum, der durch das Gehäuse eingegrenzt wird und den Vorkühlmantel und den Kälteschild umschließt, zu erzeugen und aufrecht zu erhalten.
  • Die Expansion des durch die Düse zum Rohr zugeführten Gases bewirkt eine schnelle Kühlung des Raums, in den sich das Gas ausdehnt sowie der Oberflächen des Raumes. Nach dem sich das Gas so ausgedehnt hat, fließt es durch den Vorkühlmantel und unter Wärmeaustausch-Kontakt zu einem Auslass an der Vorderseite der Vorrichtung in der Nähe der Strahlungs-Übertragungseinrichtungen. Der Wärmeaustausch-Kontakt führt zu einer Vorkühlung des in das Rohr eintretenden Gases.
  • Der Detektor ist an einem Ende des Kälteschilds in der Nähe der Auslass-Düse des Kühlerrohrs angebracht. Der weist eine Matrix von IR-Strahlungsdetektorelementen und einen elektrischen Schaltkreis zum Empfangen, Verarbeiten und Übertragen der durch die Elemente erzeugten Signale auf. Vorzugsweise wird ein Filter an der Oberseite des Kälteschilds und es Detektors vorgesehen, um Strahlung auszufiltern, die nicht im Empfindlichkeitsbereich der Detektorelemente liegt und hinsichtlich der IR-Detektion als Störstrahlung betrachtet werden kann. Diese Bauteile sind per se Teil des Standes der Technik und müssen nicht besonders beschrieben werden.
  • Jedoch sind vorzugsweise die Verbindungseinrichtungen, die die elektrische Schaltung nach draußen verbinden, auf der äußeren Oberfläche des Kälteschilds angebracht und führen vom Ende des Kälteschilds auf dem der Detektor angebracht ist zu dessen Ende, auf dem der Filter angebracht ist und sind elektrisch mit einem Verbindungsbauteil verbunden, dass sich nahe an der Höhe des optischen Fensters befindet, durch das die elektrischen Signale aus der Vorrichtung heraus fließen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • in der Zeichnung ist:
  • 1 ein axialer Querschnitt einer IR-Detektorvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 2 ein Querschnitt der Vorrichtung, aufgenommen aus der Ebene II-II von 1, in Pfeilrichtung gesehen.
  • Detaillierte Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nur beispielhaft mit Bezug auf die Zeichnung 1 und 2 beschrieben. Klarheitshalber liegen die Figuren in vergrößerten Maßstab vor.
  • Die IR-Detektorvorrichtung dieser Ausführungsform weist einen sich aufwärts verjüngenden Kälteschild 10, der in dieser Ausführungsform einen untersten und obersten zylindrischen Abschnitt und einen Zwischen-Kegelstumpf-Abschnitt besitzt und der vorzugsweise aus einem elektrisch isolierenden Material 11 mit einer hohen thermischen Leitfähigkeit hergestellt ist. Ein Kälteschild 10 trägt an seinem breiteren Ende ein keramisches Bett 12 und an seinem schmäleren Ende einen optischen Filter 14, der als Schutzfläche gegen Störstrahlung wirkt. Seine innere Oberfläche ist mit einem Material mit hohem Emissionsvermögen beschichtet, das durch die gestrichelte Linie in 1, bezeichnet mit Nummer 9, dargestellt ist, das als Reflexionsstrahlungs-Schutz dient und elektrische Anschlüsse, die ein niedriges Emissionsvermögen (wie z. B. Gold) aufweisen, sind auf seine äußere Oberfläche, wie schematisch durch gestrichelte Linien 17 angedeutet, aufgedruckt. Auf dem keramischen Bett 12 ist ein Detektor 13 angebracht, der aus einer zweidimensionalen Matrix von Detektorelementen besteht. Den Filter 14 passiert IR-Strahlung, die im Empfindlichkeits-Bereich liegt, der schwanken kann und z. B. im Bereich von 3–5 μm oder 8–12 μm liegen kann. Das Kälteschild 10 ist im Inneren eines Gehäuses, das generell mit 15 bezeichnet ist, angebracht, in dem ebenfalls die nachfolgend beschriebene Kühlvorrichtung angebracht ist. Ein optisches Fenster 16 ist auf einem Fenstergehäuse 18 gegenüber dem Filter 14 angebracht.
  • Die Kühlvorrichtung arbeitet nach dem Joule-Thomson-Effekt. Ein vorzugsweise geripptes Kühlerrohr, das in einer Spiral-Konfiguration gewunden ist, weist zwei seriell verbundene Rohrabschnitte 20a und 20b auf. Abschnitt 20 ist in einem Vorkühlmantel-Abschnitt 21 enthalten, der durch eine äußere Wand 21b und eine innere Wand 21a ausgebildet ist, die sich von der Mitte des unteren Endes der Vorrichtung zu seiner Achse hin verjüngen und in dieser Ausführungsform obere zylindrische Wände, gefolgt von kegelstumpfförmigen Wänden aufweisen. Das untere Ende der Vorrichtung wird in dieser Beschreibung als das dem optischen Fenster 16 entgegen gesetzte Ende betrachtet. Abschnitt 20b des Kühlerrohrs ist in einem Vorkühlmantel-Bereich 22 enthalten, der durch eine äußere Wand 22a und eine innere Wand 22b ausgebildet ist, die im Raum, der durch die innere Wand 21a begrenzt wird, umschlossen sind und die in dieser Ausführungsform zylindrisch sind. Alle Wände werden durch Metallplatten begrenzt. Eine Wand 22a wird vervollständigt durch einen Deckel 29 und eine Bodenplatte 23a und eine Wand 22b durch einen Deckel 24. Rohrbereiche 20a und 20b sind über ein Rohr-Segment 26 verbunden. Die Rohrbereiche 20a und 20b besitzen einen Gaseinlass bei Nr. 27 und eine Expansionsdüse 32, die das Gas in den Raum 33, der durch die Platten 29 und 24 begrenzt wird, abführt. Der zweite Mantel 22 besitzt einen Einlass am Raum 33 und einen Abfluss-Auslass in den ersten Mantel bei Nr. 34.
  • Die innere Wand 21a, die äußere Wand 22a, die Platten 29 und 23a, das optische Fenster 16 und sein Gehäuse 18, das den oberen Teil des Gehäuses 15 bildet, begrenzen einen ersten Dewar-Raum 30, in dem ein Vakuum, durch eine geeignete Mündung wie z. B. 31 und Vakuum-Einrichtungen, die nicht dargestellt wurden, erzeugt wird. Die innere Oberfläche des Gehäuses 15, die äußere Oberfläche der Wand 21b und Platte 23 begrenzen einen zweiten Dewar-Raum 35, in dem ein Vakuum durch ähnliche Einrichtungen erzeugt wird. Ein Vakuum-Mantel oder andere Dämm-Vorrichtungen sehen eine thermische Dämmung der Dewar-Räume gegenüber der Umgebung vor.
  • Das Gas wird vorzugsweise aus Luft, Stickstoff, Argon, Krypton oder Mischungen daraus gewählt. Das Gas, das unter einem Druck von z. B. 150 bis 1000 atm steht, wird über den Einlass 27 zum Rohrabschnitt 20a geleitet und fließt hindurch, bis es die Düse 32 erreicht, dehnt sich in den Raum 33 aus und kühlt die keramische Platte 12 und somit den Detektor 13. Aus dem Raum 33 tritt das Gas in den zweiten Abschnitt 22 des Vorkühlmantels ein, fließt unter Wärmeaustausch-Kontakt mit Rohrabschnitt 20b hindurch; dann tritt das Gas durch den Raum 34, der durch die Platten 23 und 23a begrenzt wird, in den ersten Abschnitt 21 des Vorkühlmantels ein, fließt unter Wärmeaustausch-Kontakt mit Rohrabschnitt 20a hindurch und wird schließlich durch die Öffnung 28 abgeführt. Somit wird das Kühlgas, das durch die Rohrspiralen fließt, vorgekühlt, bevor es sich durch die Joule-Thomson-Düse ausdehnt. Mit Hinblick auf die beträchtliche Länge der Rohrspiralen 20a und 20b, die durch den Aufbau der Erfindung zur Aufrechterhaltung eines geringen Volumens der Kühlvorrichtung vorgesehen sind und der Vermeidung von Wärmeverlusten, die durch die Vakuumräume, die die Wärmeaustausch-Mäntel und andere Teile der Vorrichtung umgeben, vorgesehen sind, wird eine effizientere Kühlung erreicht.
  • Die IR-Detektorvorrichtung ist mit einem elektrischen Schaltkreis (nicht gezeigt) versehen, der die durch die Detektorelemente erzeugten Signale empfängt, verarbeitet und weiterleitet. Die Signale von dem Schaltkreis werden durch die vorgenannten Anschlüsse 17, die sich vom Boden des Kälteschilds d. h. der Höhe des Detektors 13 bis zur Oberseite des Kälteschilds d. h. der Höhe des Filters erstrecken, der Detektorvorrichtung nach außen übertragen. Sie sind mit der Außenseite über getrennte Drähte, bezeichnet mit 36, die an eine keramische Durchkontaktierungs-Einheit geklebt sind, verbunden. Eine flexible oder steife PCB wird dann benutzt, um die Signale von der keramischen Durchkontaktierungs-Einheit zum äußeren Abschnitt der Elektronik zu übertragen. Die flexible PCB wird vorzugsweise auf ein Sheet von isoliertem flexiblem Material, wie z. B. KEPTON, gedruckt. Die steife PCB wird vorzugsweise auf ein steifes, isoliertes Material wie z. B. Epoxydharz gedruckt.
  • Es ist ersichtlich, dass die Erfindung eine IR-Detektorvorrichtung mit verringerter Größe vorsieht, dank der Tatsache, dass die Joule-Thomson-Minikühler-Bauteile – die Kühlspirale und sein Vorkühlmantel sozusagen auf sich selbst zurückgebogen wurden. Der Vorkühlmantel weist zwei, seriell verbundene Abschitte auf, die zwei korrespondierende, seriell verbundene Spiralrohr-Abschnitte beinhalten, wobei einer der Vorkühlmantel-Abschnitte, der innere Abschnitt, im durch den anderen, äußeren Abschnitt eingegrenzten Raum enthalten ist und somit nicht zum Gesamtvolumen der Detektorvorrichtung beiträgt. Für eine weitere Verringerung des Raums erstreckt sich vorzugsweise ein Bereich des Kälteschilds in diesen Raum, wobei der äußere Vorkühlmantel-Abschnitt so ausgebildet ist, dass er den Kälteschild-Bereich aufnehmen kann. Die sich so ergebende kompakte IR-Detektor-Baugruppe ist stabil und steif. Diese Eigenschaften und sein verringertes Volumen machen es besonders geeignet, wenn beabsichtigt wird, die Detektor-Baugruppe in Flugobjekten, wie z. B. Raketen, einzusetzen.
  • Die Tatsache dass die elektrische Verbindung nach außen über ein Bauteil, das ein Teil des Gehäuses oder nahe am optischen Fenster von diesem befestigt ist, erreicht wird, ist eine weitere wertvolle Eigenschaft einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
  • Die Tatsache, dass die Leitungsführung 17 auf der Außenseite des Kälteschilds ausgebildet ist und die Vorrichtung in der Nähe des optischen Fensters verlässt, trägt zu den kompakten Gesamtabmessungen der Vorrichtung und besonders seines äußeren Durchmessers bei.
  • Die nachfolgenden Daten werden beispielhaft und nicht einschränkend vorgegeben.
  • Die Gesamtabmessungen der Vorrichtung gemäß der Erfindung hängen von der Größe der Matrix-Bereiche der Detektorelemente ab. Die folgenden Beispiele können vorgegeben werden: für eine 64×64-Matrix, eine Länge von 28 mm, einen äußeren Durchmesser von 20 mm, und eine Länge des Spiral-Kühlerrohrs von 900 mm; für eine 320×256-Matrix, eine Länge von 45 mm, einen äußeren Durchmesser von 27 mm und eine Länge des Spiral-Kühlerrohrs von 1500 mm. Die Wanddicke der Vorkühlmäntel kann z. B. 0,07 mm betragen und der des Spiral-Kühlerrohrs kann z. B. 0,075 mm betragen. Geeignete Materialien für das Spiral-Kühlerrohr und das Gehäuse sind z. B. Stahl, Kupfer und Nickel. Das Kälteschild wird vorzugsweise aus elektrisch isolierendem Material, das eine hohe thermische Leitfähigkeit aufweist, z. B. einem keramischen Material, hergestellt.
  • Das Joule-Thomson-Kühlsystem, das Teil des IR-Detektors der Erfindung ist, kann aus einem der folgenden Typen bestehen: ungeregelter freier Durchfluss; selbst geregelter Bedarfsfluss; temperaturgesteuerter/-geregelter Bedarfsfluss der Focal Plane Array (FPA), die ihre Anzeige verwendet, um den Durchfluss mit Hilfe eines mechanischen Regulierungs-Mechanismus zu steuern/zu regeln. Der Bedarfsfluss-Selbstregulierungs-Typ benötigt üblicherweise ein Zusatzvolumen in der Nähe der Expansionsdüse für das Selbstregulierungs-System. Das Joule-Thomson-Kühlsystem, das Teil des IR-Detektors dieser Erfindung ist, kann jeden bekannten Regulierung-Mechanismus beinhalten, wie sie z. B. in ähnlichen Vorrichtungen verwendet werden, um den Durchfluss des Gases durch die Expansionsdüse zu regulieren.
  • Obwohl eine Ausführungsform der Erfindung bildlich dargestellt beschrieben wurde, wird es offensichtlich, dass viele Modifikationen, Variationen und Adaptionen durch den Durchschnittsfachmann vorgenommen werden können, ohne von der Erfindung, wie sie durch den Umfang der Ansprüche definiert ist, abzuweichen.

Claims (12)

  1. Eine Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung, umfassend: a) ein Gehäuse (15), das ein optisches Fenster (16) zum Einlassen von Strahlung aufweist; b) ein Kälteschild (10), das einen in demselben angebrachten Detektor (13) und einen Filter (14) aufweist, der zwischen dem optischen Fenster (16) und dem Detektor (13) angebracht ist; c) ein Kühlerrohr (20a, 20b) in gewundener Konfiguration, das eine Einlassöffnung (27) in Kommunikation mit einer Druckgasquelle und eine Expansionsdüse (32) aufweist, die in der Nähe des Detektors (13) angeordnet ist; d) einen Vorkühlmantel (21, 22), der das Kühlerrohr (20a, 20b) umschließt und eine Gaseinlassöffnung in der Nähe des Detektors und eine Gasentladungsöffnung (26) nach außen hin aufweist; wobei e) das Kühlerrohr einen ersten Abschnitt (20a), der an der Gaseinlassöffnung (27) beginnt, einen zweiten Abschnitt (20b), der an der Expansionsdüse (32) endet, und einen Verbindungsabschnitt (26) zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt aufweist; f) der Vorkühlmantel (21, 22) einen ersten Abschnitt (21), der den ersten Abschnitt des Kühlerrohrs (20a) aufnimmt, einen zweiten Abschnitt (22), der den zweiten Abschnitt des Kühlerrohrs (20b) aufnimmt, und einen Verbindungsabschnitt zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt aufweist; g) der erste Abschnitt (21) des Mantels einen inneren Raum eingrenzt, der den zweiten Abschnitt des Mantels (22) umschließt, wodurch der zweite Abschnitt des Kühlerrohres (20b), der in dem zweiten Abschnitt des Mantels (22) enthalten ist, auch vollständig in dem inneren Raum, der durch den ersten Abschnitt des Mantels definiert ist, enthalten ist und nicht zu dem Gesamtvolumen der Detektorvorrichtung beiträgt.
  2. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, wobei sich ein Teil des Kälteschilds (10) in den inneren Raum erstreckt, der durch den ersten Abschnitt des Vorkühlmantels eingegrenzt ist.
  3. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, wobei sich der erste Abschnitt des Vorkühlmantels (21) daher von seinem Verbindungsabschnitt mit dem zweiten Abschnitt des Vorkühlmantels nach außen verjüngt.
  4. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner eine Einrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten eines Vakuums in einem Raum aufweist, der durch das Gehäuse und durch die äußere Oberfläche des ersten Abschnitts des Vorkühlmantels eingegrenzt wird.
  5. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner eine Einrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten eines Vakuums in einem Raum aufweist, der durch die innere Oberfläche des ersten Abschnitts des Vorkühlmantels (21), die äußere Oberfläche des zweiten Abschnitts des Vorkühlmantels (22), die innere Oberfläche des ersten Abschnitts der Vorkühlmantels (21), einen Deckel (23) und das optische Fenster (16) begrenzt ist.
  6. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der erste Abschnitt des Vorkühlmantels (21) von seinem Verbindungsabschnitt mit dem zweiten Abschnitt des Vorkühlmantels (22) nach außen verjüngt ist.
  7. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Detektor (13) an einem Ende des Kälteschilds (10) in der Nähe der Auslassöffnung des Kühlerrohres angebracht ist.
  8. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Detektor eine Matrix aus IR-Strahlungsdetektorelementen aufweist.
  9. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 8, die ferner einen Filter (14) zwischen dem Kälteschild und dem Detektor aufweist, um Strahlung herauszufiltern, die nicht in dem Empfindlichkeitsbereich der Detektorelemente liegt.
  10. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 1, die ferner eine elektrische Schaltung, die mit dem Detektor (13) verbunden ist, und Verbindungseinrichtungen (17) aufweist, die die elektrische Schaltung nach außen verbinden, wobei die Verbindungseinrichtungen auf der äußeren Oberfläche des Kälteschilds (10) befindlich sind.
  11. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Verbindungseinrichtungen (17) von dem Ende des Kälteschilds (10), auf dem der Detektor (13) angebracht ist, zu dem Ende desselben führen, auf dem der Filter (14) angebracht ist.
  12. Infrarotstrahlungs-(IR)-detektorvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Verbindungseinrichtungen (17) mit einem leitfähigen Bauteil (34) elektrisch verbunden sind, das nahe der Höhe des optischen Fensters liegt, durch das die elektrischen Signale von der Vorrichtung ausgehen.
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