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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein optische Projektions-Lithographieverfahren
und Photolithographie-Photomasken, und insbesondere optische Photolithographie-Maskenrohlinge
zur Verwendung in optischen Photolithographiesystemen, die tief
ultraviolette Licht-(DUV-)Wellenlängen unterhalb 300 nm benutzen,
wie etwa DUV-Projektionslithographie-Systeme, die Wellenlängen in
dem 248-nm-Bereich und dem 193-nm-Bereich benutzen.
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Technischer
Hintergrund
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Optische
Projektions-Lithographie-Verfahren/Systeme, die die tiefen ultravioletten
Wellenlängen
von Licht unterhalb 300 nm benutzen, stellen Vorteile hinsichtlich
eines Erreichens kleinerer Merkmalsdimensionen bereit. Derartige
Verfahren/Systeme, die tiefe ultraviolette Wellenlängen in
den 248-nm- und den 193-nm-Wellenlängenbereichen benutzen, weisen
das Potenzial zum Verbessern der Fertigung integrierter Schaltungen
mit kleineren Merkmalsgrößen auf,
aber die kommerzielle Verwendung und der Einsatz von tiefem UV bei
einer hochvolumigen Massenproduktion von integrierten Schaltungen
ist langsam gewesen. Teilweise war der langsame Fortschritt hin
zu DUV durch die Halbleiterindustrie aufgrund des Mangels ökonomisch
herstellbarer Photomaskenrohlinge mit einer hohen Qualität eines
optischen Betriebsverhaltens. Damit der Vorteil einer Tief-Ultraviolett-Photolithographie
in dem 248-nm-Bereich, wie etwa das Emissionsspektrum-DUV-Fenster
von aKrF-Excimer-Lasern, und dem 193-nm-Bereich, wie etwa das ArF-Excimer-Laser-Emissionsspektrum
bei der Fertigung integrierter Schaltungen benutzt wird, besteht
ein Bedarf nach Maskenrohlingen, die vorteilhaf te optische Eigenschaften
und eine chemische Beständigkeit
aufweisen, die ökonomisch
gefertigt und in Photomasken benutzt werden können.
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Photomaskenrohlinge,
die in derartigen Lithographie-Verfahren/Systemen verwendet werden, sind
unterschiedlich von den anderen optischen Komponenten des Systems,
wie etwa Linsen und Spiegel, dahingehend, dass die Photomasken allgemein
sehr dünn
sind und eine einzigartige Rolle in dem System hinsichtlich eines
Bereitstellens eines Substrats für
die integrierten Schaltungsstrukturen spielen, die über das
System projiziert werden. Strukturen der integrierten Schaltungen,
die herzustellen sind, werden auf den Photomaskenrohlingen gebildet,
so dass ein Bild der Struktur des Photomaskenrohlings durch das
Lithographiesystem projiziert und auf eine Oberfläche eines
Halbleiterwafers für
eine integrierte Schaltung gedruckt werden kann. Photomaskenrohlinge
müssen
sehr strikte Anforderungen hinsichtlich einer dimensionellen Stabilität erfüllen, um
ein Verwerfen und Schrumpfen zu vermeiden, und hinsichtlich optischer
Eigenschaften, wie etwa einer hohen Transmission, um die extreme
Genauigkeit sicherzustellen, die erforderlich ist, um sehr feine integrierte
Schaltungsstrukturen zu bilden und die Störung davon zu unterdrücken.
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Die
vorliegende Erfindung überwindet
Probleme des Standes der Technik und stellt eine Einrichtung zum ökonomischen
Fertigen von verbesserten Photomaskenrohlingen einer hohen Qualität und von
Masken eines guten Betriebsverhaltens bereit, die verwendet werden
können,
um das Fertigen integrierter Schaltungen mit tiefen ultravioletten
Wellenlängen
zu verbessern.
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Die
EP 0 720 970 offenbart ein
Silica-Glas, das eine Strukturbestimmungstemperatur ≤ 927°C und eine
Doppelbrechung ≤ 2
nm/cm aufweist.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung;
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2 eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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3–5 integrierte
Schaltungs-(IC-)Lithographiestrukturen in Übereinstimmung mit der Erfindung;
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6 eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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7 eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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8 eine
perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung;
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9a–c eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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10 eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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11 eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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12a–c eine
Seitenansicht der Erfindung und ein Verfahren der Erfindung;
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13 ein
Verfahren der Erfindung; und
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14 einen
Plot einer 193-nm-Transmission durch die Dicke eines Maskenrohlings über der Fläche des
Maskenrohlings.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ein
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Photolithographieverfahren
zum Herstellen von Strukturen, wobei das Verfahren umfasst:
- Bereitstellen
eines Beleuchtungs-Untersystems zum Erzeugen und Richten einer Ultraviolettstrahlung λ von < 300 nm Wellenlänge;
- Bereitstellen eines Masken-Untersystems mit einer transmittierenden
Photolithographiemaske, wobei die Photolithographiemaske einen Quarzglas-SiO2-Wafer einer niedrigen Doppelbrechung mit Photolithographie-Strukturbeschreibungen
einschließt,
wobei der SiO2-Glaswafer eine Glasdoppelbrechung ≤ 2 nm/cm,
gemessen bei 632,8 nm und einer fiktiven Temperatur von ungefähr 1050 ± 50°C, aufweist;
- Bereitstellen eines Projektionsoptik-Untersystems;
- Bereitstellen eines strahlungsempfindlichen Druckuntersystems,
wobei das Druckuntersystem ein strahlungsempfindliches Druckmedium
einschließt; und
- Ausrichten des Beleuchtungs-Untersystems, des Masken-Untersystems,
des Projektionsoptik-Untersystems und des strahlungsempfindlichen
Druckuntersystems und Beleuchtung der Photolithographiemaske mit
der Ultraviolettstrahlung λ derart,
dass die Photolithographie-Strukturbeschreibungen der SiO2-Glaswafermaske
einer niedrigen Doppelbrechung auf das strahlungsempfindliche Druckmedium projiziert
werden, wobei Polari sationsmodusdispersionen von Ultraviolettstrahlung λ unterdrückt werden.
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In
einem anderen Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Photolithographiemaske
für ein
unter dreihundert Nanometer Wellenlänge Ultraviolett zum Erzeugen
von Strukturen bereit, wobei die Maske einen Quarzglas-SiO2-Substratwafer einschließt, der eine Glasdoppelbrechung ≤ 2 nm/cm,
eine Chlorkonzentration < 1
ppm Cl, eine interne Transmission ≥ 99,5
%/cm bei 248 nm und eine interne Transmission ≥ 99 %/cm bei 193 nm, eine Transmissionsvariation
bei 248 nm und bei 193 nm ≤ 1,
eine fiktive Temperatur von ungefähr 1050 ± 50°C und eine Homogenität Δn ≤ 50 ppm aufweist.
Die Maske ist insbesondere zum Erzeugen von Strukturen mit Merkmalsgrößen ≤ 0,25 Mikron
geeignet.
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In
einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen eines Lithographie-Photomaskenrohlings bereit, der
eine längste
Dimensionslänge
L aufweist, umfassend die Schritte:
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Bereitstellen
einer Quarzglas-SiO2-Vorformplatte, die
einen Vorformplattendurchmesser D und eine Vorformplattenhöhe H mit
D > H aufweist, wobei der
Durchmesser D in einer Ebene liegt, die durch eine Vorformplatten-x-Achse
und eine Vorformplatten-y-Achse
definiert ist, wobei die x-Achse und die y-Achse normal zu der Höhe H orientiert
sind, wobei die Plattenhöhe
H in Ausrichtung mit einer Vorformplatten-z-Achse einen einschlussfreien
Bereich identifiziert, wobei der einschlussfreie Bereich frei von
einem Einschluss ist, der einen Durchmesser größer als 1 μm, eine Doppelbrechung ≤ 2 nm/cm und
eine fiktive Temperatur von ungefähr 1050 ± 50°C aufweist, wobei die Vorformplatten-x-Achsen-,
-y-Achsen- und -z-Achsen-Orientierung erhalten bleiben, während der
einschlussfreie Bereich von der Vorformplatte entfernt wird, um
eine Photomaskenrohlingvorform bereitzustellen, die eine Photomaskenrohlingvorform-x-Achse,
wobei die Photomaskenrohlingvorform-x-Achse ein Ausrichtung mit
der Vorformplatten-x-Achse ist, eine Photomaskenrohlingvorform-y-Achse,
wobei die Photomaskenrohlingvorform-y-Achse in Ausrichtung mit der
Vorformplatten-y-Achse ist, und eine Photomaskenrohlingvorform-z-Achse,
wobei die Photomaskenrohlingvorform-z-Achse in Ausrichtung mit der
Vorformplatten-z-Achse
ist, aufweist und die Photomaskenrohlingvorform in einen Lithographie-Photomaskenrohling
bildet, der eine längste
Dimensionslänge
L aufweist.
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Die
Erfindung stellt weiter einen Polarisationsmodus-Dispersionsunterdrückungs-Photolithographie-Maskenrohling
für eine
Ultraviolett-Lithographie einer Wellenlänge unter 300 Nanometer zum Herstellen
von Lithographiestrukturen bereit, während eine Polarisationsmodusdispersion
von transmittiertem ultraviolettem Lithographielicht unterdrückt wird,
wobei der Polarisationsmodus-Dispersionsunterdrückungs-Maskenrohling einen
Quarzglas-SiO2-Glaswafer umfasst, der einen
Doppelbrechungspegel von ≤ 2
nm/cm, eine fiktive Temperatur von ungefähr 1050 ± 50°C, eine längste Dimensionslänge L, eine
Dicke T, eine Maskenrohling-x-Achse, eine Maskenrohling-y-Achse
und eine Maskenrohling-z-Achse aufweist, wobei die Länge L in
einer Ebene liegt, die durch die Maskenrohling-x-Achse und die Maskenrohling-y-Achse
definiert ist, wobei die Dicke T normal zu der Ebene ist, die durch
die Maskenrohling-x-Achse und die Maskenrohling-y-Achse definiert
ist, wobei die Dicke T parallel zu der Maskenrohling-x-Achse ist,
wobei der Maskenrohling einen ersten Brechungsindex nx in
der Richtung entlang der Maskenrohling-x-Achse und einen zweiten
Brechungsindex ny in der Richtung entlang
der zweiten Maskenrohling-x-Achse aufweist. |nx–ny| kann ≤ 1
ppm sein. Vorzugsweise weist der Maskenrohling eine in hohem Maße gleichförmige DUV-Transmission über seiner
Fläche
auf.
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Zusätzliche
Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der detaillierten Beschreibung,
die folgt, offenbart und werden teilweise Durchschnittsfachleuten
leicht aus der Beschreibung offensichtlich oder durch ein Verwirklichen
der Erfindung, wie sie hierin beschrieben ist, die die detaillierte
Beschreibung, die folgt, die Ansprüche wie auch die angehängten Zeichnungen
einschließt,
erkannt werden.
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Detaillierte Beschreibung
der bevorzugten Ausführungsformen
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Bezugnahme
wird nun im Detail auf die vorliegenden bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung genommen werden, deren Beispiele in den zugehörigen Zeichnungen
veranschaulicht sind. Eine beispielhafte Ausführungsform eines Glaswafer-Lithographie-Photomaskenrohlings
der vorliegenden Erfindung ist in den 1–2 gezeigt
und im Allgemeinen durchgehend durch ein Bezugszeichen 20 gekennzeichnet.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung schließt
die vorliegende Erfindung für
ein Photolithographieverfahren zum Herstellen von Photolithographiestrukturen
den Schritt eines Bereitstellens eines Beleuchtungs-Untersystems
und Erzeugen und Richten einer UV-Strahlung λ von < 300 nm ein. Das Verfahren schließt ein Bereitstellen
eines Masken-Untersystems mit einer Maskenstufe und einer transmittierenden
Photolithographiemaske 22 ein, die einen Quarzglas-SiO2-Glaswafer 20 einer niedrigen Doppelbrechung
mit Photolithographie-Strukturbeschreibungen 24 einschließt. Gemessen
bei 632,8 nm weist der Glaswafer 20 eine Doppelbrechung
von geringer als 5 nm/cm auf, vorzugsweise eine Glasdoppelbrechung ≤ 2 nm/cm.
Der Glaswafer 20 weist vorzugsweise eine Doppelbrechung ≤ 1 nm/cm,
und in bevorzugterer Weise ≤ 0,5
nm/cm auf. Vorzugsweise ist der Glaswafer 20 ein nicht
in einem Stück
getempertes Glaselement, das vorzugsweise in sei ner physikalischen
Glaswafer-Rohlingform nicht getempert worden ist. Das Verfahren
schließt
ein Bereitstellen eines Projektionsoptik-Untersystems und ein Bereitstellen
eines λ-strahlungsempfindlichen
Drucksystems ein, das ein strahlungsempfindliches Druckmedium 26 einschließt. Wie
in den 2, 6–7 gezeigt,
schließt
das Verfahren weiter ein Ausrichten des Beleuchtungs-Untersystems,
des Masken-Untersystems, des Projektionsoptik-Untersystems und des
strahlungsempfindlichen Druckuntersystems und ein Beleuchten der
Maske 22 mit der Strahlung λ, wobei die Strahlung λ durch den
Glaswafer 20 läuft,
derart, dass die Photolithographie-Strukturbeschreibungen IC der
SiO2-Glaswafermaske 22 einer
niedrigen Doppelbrechung auf das Medium 25 projiziert werden,
ein. Eine Benutzung des Glaswafers 20 einer niedrigen Doppelbrechung unterdrückt eine
Polarisationsmodusdispersion der Strahlung λ und hält die Integrität der transmittierten Strukturforminformation
in dem Photolithographiesystem und -verfahren aufrecht. 3 zeigt
die Maske 22 mit Photolithographie-Strukturbeschreibungen IC
auf dem Glaswafer 20. Die Photolithographie-IC-Strukturen,
wie sie etwa in 4 gezeigt sind, sind von der
Maske 22 gebildet, wobei die Strahlung λ, die durch den Glaswafer 20 mit
einer minimalen Polarisationsmodusdispersion und -störung transmittiert
wird, durch die Projektionsoptik transmittiert wird, und wobei die
IC-Struktur auf ein Medium 26 eines integrierten Schaltungswafers
projiziert wird, wie in 5 gezeigt. Das erfindungsgemäße Photolithographieverfahren
schließt
ein Transmittieren von Photolithographie-Strukturbeschreibungen
in der Form von UV-Photonen mit Wellenlängen < 300 nm durch das SiO2-Glas
ein, wobei eine Polarisationsmodusdispersion des Photolithographielichts
der Strahlung λ unterdrückt wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform
schließt
das Verfahren ein Bereitstellen eines Excimer-Lasers 28 ein,
der eine UV-Strahlung λ erzeugt,
und λ schließt eine
Laseremissionswellenlänge
von 193 nm ein, wie in 6 gezeigt. In einer alternativen
bevorzugten Ausführungs form
ist ein Excimer-Laser 28 bereitgestellt, der eine UV-Strahlung λ erzeugt,
und λ schließt eine Emissionswellenlänge von
248 nm ein, wie in 7 gezeigt. In Übereinstimmung
mit der Erfindung schließt
die Maske einen Quarzglas-SiO2-Glaswafer einer
niedrigen Doppelbrechung ein, der eine Polarisationsbasierte Dispersion
der Strahlung λ unterdrückt. Die
Erfindung schließt
das Verfahren zum Erzeugen von Lithographiestrukturen durch ein
Unterdrücken
einer Polarisationsmodusdispersion der Lithographiestrahlung λ ein.
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In
einem bevorzugten Verfahren schließt ein Bereitstellen eines
Quarzglas-SiO2-Glaswafers 20 einer
niedrigen Doppelbrechung ein Bereitstellen eines Glaswafers 20 ein,
der im Wesentlichen aus Silicium und Sauerstoff besteht. Ein Bereitstellen
eines Quarzglas-SiO2-Glaswafers 20 einer
niedrigen Doppelbrechung schließt
vorzugsweise ein Bereitstellen eines SiO2-Glaswafers
ein, der eine Chlorkonzentration aufweist, die geringer als 1 ppm
Cl ist, und in bevorzugterer Weise chlorfrei ist und im Wesentlichen aus
Si und O besteht.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist der SiO2-Glaswafer 20 ein
nicht in einem Stück
getemperter Glaswafer, dahingehend, dass der Glaswafer 20 des
Glasstücks
nicht in seinem physikalischen Glaswafer-Formzustand getempert worden
ist. Es ist vorzuziehen, dass die niedrige Doppelbrechung des Glaswafers 20 nicht
durch ein Tempern des Glaswafers erreicht wird. In einer bevorzugten
Ausführungsform
wird das Glas in einem physikalischen Vorform-Zustand getempert,
der unterschieden von und größer als
das Glaswafer-Glasstück
ist, wobei das Glas vorzugsweise als eine Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte
getempert wird, wobei die physikalische Größe der Glasvorform, die getempert
wird, beträchtlich
größer als
jene des Glaswafers 20 ist (viel größeres Volumen und viel größere längste Dimension;
zumindest doppelt, vorzugsweise zumindest dreifach, in bevorzugterer
Weise zumindest vierfach). Ein bevorzugter Glaswafer 20 wird
bereitgestellt, wenn das Stück-Tempern nicht verwendet
wird, um eine niedrige Doppelbrechung zu erreichen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform schließt ein Bereitstellen
des Glaswafers 20 ein Bereitstellen eines SiO2-Glaswafers
ein, der eine optische Homogenität
(Δn) ≤ 50 ppm und
eine gleichförmige λ-Transmission über den
Wafer aufweist, wobei die Transmission bei λ über der Fläche des Wafers eine Variation ≤ 1,5 % aufweist.
Vorzugsweise variiert die λ-Transmission über der
Fläche 30 des
Glaswafers 20 ≤ 1
%.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform schließt ein Bereitstellen
des Glaswafers 20 ein Bereitstellen eines SiO2-Glaswafers
ein, der eine interne Transmission ≥ 99,5 %/cm bei 248 nm und eine
interne Transmission ≥ 99
%/cm bei 193 nm aufweist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform schließt das Verfahren
ein Bereitstellen eines SiO2-Glaswafers
mit einer 248-nm-internen
Transmission ≥ 99,5
%/cm und einer 193-nm-internen Transmission ≥ 99 %/cm, eine Glasdoppelbrechung ≤ 1 nm/cm,
eine Chlorkonzentration < 1
ppm Cl, eine 248-nm-Transmissionsvariation ≤ 1 % und eine 193-nm-Transmissionsvariation ≤ 1 % und eine
Homogenität
(Δn) ≤ 5 ppm ein.
Wenn das SiO2-Gas chlorfrei ist und eine
durch eine homogene Si- und O-Zusammensetzung verbesserte Transmission, eine
Transmissionsgleichförmigkeit
und eine niedrige Doppelbrechung aufweist, weist der SiO2-Glaswafer vorteilhafte optische Eigenschaften
zusätzlich
zu einer vorteilhaften Glaschemie auf, die eine verbesserte Fertigung
der Maske 22 und ihre Verwendung in der Lithographie bereitstellt.
Ein derartiger Glaswafer wird benutzt, um schädliche Polarisations-basierte Dispersionsprobleme
zu minimieren, während
er ökonomisch
fertigbar ist. In dem bevorzugten Verfahren schließt ein Bereitstellen
des Masken-Untersystems und ein Beleuchten der Photolithographiemaske 22 mit
Ultraviolettstrahlung λ ein
Unterdrücken
der Polarisationsmodusdispersion der Ultraviolettstrahlung λ durch den
Glaswafer ein, wobei der Glaswafer eine bei 632,8 nm gemessene Glasdoppelbrechung aufweist,
die niedriger als 5 nm/cm ist. Vorzugsweise wird die Polarisationsdispersion
mit einer Glaswafer-Doppelbrechung ≤ 2 nm/cm, in bevorzugterer Weise ≤ 1 nm/cm und
in bevorzugtester Weise ≤ 0,5 nm/cm
unterdrückt.
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In
einem weiteren Aspekt schließt
die Erfindung eine Ultraviolett-Photolithographiemaske für unter
dreihundert Nanometer Wellenlänge
zum Erzeugen von Strukturen mit Merkmalsgrößen ≤ 0,25 Mikron ein. Die Maske schließt einen
Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer ein, der eine Glasdoppelbrechung ≤ 2 nm/cm,
gemessen bei 632,8 nm, aufweist. Die Maske weist vorzugsweise eine
Chlorkonzentration < 1
ppm Cl auf. Die Maske weist vorzugsweise eine interne Transmission ≥ 99,5 %/cm bei
248 nm und eine interne Transmission ≥ 99 %/cm bei 193 nm, eine Transmissionsvariation ≤ 1 % bei 248
nm und 193 nm und eine Homogenität
(Δn) auf, die ≤ 50 ppm beträgt.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Masken-Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 einen
Gewichtsverlust einer chemischen Beständigkeit ≤ 0,453 mg/cm2 bei
einem untergetauchten Aussetzen einer Lösung bei einer Temperatur von
95°C von
5 Gew.-% NaOH in Wasser für
eine Aussetzungszeitlänge
von ungefähr
6 Stunden auf. Vorzugsweise weist der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer
einen Gewichtsverlust einer chemischen Beständigkeit ≤ 0,015 mg/cm2 aus
einer Wasseraussetzung eines Wafers in einem 95°C entionisierten H2O-Wafer
für 24
Stunden, ≤ 0,230
mg/cm2 aus einem Aussetzen in einer Lösung bei
25°C von
10 Gew.-% HF in Wasser für
20 Minuten, ≤ 0,010 mg/cm2 bei ei nem Aussetzen in einer HCl-Lösung bei 95°C und 5 Gew.-%
in Wasser für
24 Stunden und ≤ 0,46
mg/cm2 bei einem Aussetzen in einer 95°C 5 Gew.-%
NaOH-Lösung
in Wasser für
6 Stunden auf. Ein derartiger Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 weist
eine chemische Widerstandsfähigkeit
auf, die ein vorteilhaftes und ökonomisches
Verarbeiten in eine Maske bereitstellt. Eine derartige vorteilhafte chemische
Widerstandsfähigkeit
wird vorzugsweise durch ein Sicherstellen erreicht, dass das Quarzglas-SiO2-Glas halogenfrei ist und weniger als 10 ppm
Cl aufweist. Vorzugsweise besteht der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 im
Wesentlichen aus Silicium und Sauerstoff und ist in bevorzugtester
Weise halogenfrei. Der halogenfreie Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 ist
vorzugsweise frei von Cl und F und weist weniger als 1 ppm Cl auf.
Vorzugsweise weist der Wafer 20 weniger als 1 ppm F auf.
Vorzugsweise enthält
das Quarzglas-SiO2-Glas weniger als 1500
Gew.-ppm OH, und in bevorzugterer Weise ≤ 1000 ppm OH. Vorzugsweise weist
der Wafer 20, der im Wesentlichen aus Si und O besteht, einen
OH-Gehalt von 500 bis 1000 ppm, und in bevorzugterer Weise 800 bis
1000 ppm OH auf. Zusätzlich
zu 500 bis 1000 ppm OH enthält
das Quarzglas-SiO2-Glas vorzugsweise weniger
als 1000 ppb von Verunreinigungen außer OH. In bevorzugterer Weise
enthält
das Quarzglas-SiO2-Glas von 800 bis 1000
ppm OH und von 800 bis 1000 ppb Verunreinigungen außer OH.
Eine bevorzugte UV-Photomaske für unter
300 nm weist einen Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer
mit einer OH-Konzentration auf, die weniger als 200 ppm variiert,
in bevorzugterer Weise beträgt
die Variation in OH in dem Glaswafer weniger als 100 ppm. Vorzugsweise
ist der Glaswafer aus einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 mit
einer Variation in OH geringer als 200 ppm, in bevorzugtester Weise ≤ 100 ppm gebildet.
In einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 < 0,5 Gew.-ppm Cl,
und in bevorzugtester Weise sind jedwede Spurverunreinigungs-Cl-Ionen
im Wesentlichen homogen über
den Glassubstratwafer verteilt. In einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 < 1 Gew.-ppm Na, wobei vorzugsweise jedwede
Spurverunreinigungs-Na-Ionen
im Wesentlichen homogen über
dem Glassubstratwafer verteilt sind. Vorzugsweise weist das Glas ≤ 0,5 Gew.-ppm
S auf. Zusätzlich
zu dem bevorzugten Quarzglas-SiO2-Glas,
das im Wesentlichen aus Si und O besteht, ist es vorzuziehen, dass
das Quarzglas-SiO2-Glas weniger als 1500
Gew.-ppm OH, ≤ 0,05
Gew.-ppm Li, ≤ 0,35 Gew.-ppm
B, ≤ 0,1 Gew.-ppm
F, ≤ 3,3
Gew.-ppm Na, ≤ 0,2
Gew.-ppm Mg, ≤ 0,3
Gew.-ppm Al, ≤ 0,15
Gew.-ppm P, ≤ 0,5 Gew.-ppm
S, ≤ 0,45
Gew.-ppm Cl, ≤ 2,5
Gew.-ppm K, ≤ 1,5
Gew.-ppm Ca, ≤ 0,15
Gew.-ppm Ti, ≤ 0,04 Gew.-ppm
V, ≤ 0,5
Gew.-ppm Cr, ≤ 0,02
Gew.-ppm Mn, ≤ 1,3
Gew.-ppm Fe, ≤ 0,02
Gew.-ppm Co, ≤0,06 Gew.-ppm
Ni, ≤ 0,01
Gew.-ppm Cu, ≤ 0,5
Gew.-ppm Zn, ≤ 0,1
Gew.-ppm Ga, ≤ 0,5
Gew.-ppm Ge, ≤ 0,05 Gew.-ppm
Zr, ≤ 0,15
Gew.-ppm Mo, ≤ 0,1
Gew.-ppm Sn, ≤ 0,1
Gew.-ppm Sb, ≤ 0,1
Gew.-ppm Pb, ≤ 0,05 Gew.-ppm
Bi aufweist. Derartige Spurenverunreinigungspegel können etwa
durch eine Glimmentladungs-Massenspektroskopie und eine Massenspektroskopie
mit gesputterten Neutralen gemessen werden, wobei das Glas eine
Kathode einer Niederdruckentladung in Argon bildet und die positiven
Ionen durch einen kleinen Schlitz extrahiert und in ein Massenspektrometer
einer hohen Auflösung
beschleunigt werden. Eine Glimmentladungs-Massenspektroskopie – eine Massenspektroskopie
mit gesputterten Neutralen einer Maskenwafer-20-Probe zeigte an,
dass die Quarzglas-SiO2-Glasprobe niedrige
Verunreinigungspegel von ≤ 0,05
Gew.-ppm Li, ≤ 0,32 Gew.-ppm B, ≤ 0,1 Gew.-ppm
F, ≤ 3,3
Gew.-ppm Na, ≤ 0,17
Gew.-ppm Mg, ≤ 0,27
Gew.-ppm Al, ≤ 0,13 Gew.-ppm
P, ≤ 0,5
Gew.-ppm S, ≤ 0,45
Gew.-ppm Cl, ≤ 2,5
Gew.-ppm K, ≤ 1,5
Gew.-ppm Ca, ≤ 0,12 Gew.-ppm
Ti, ≤ 0,0035
Gew.-ppm V, ≤ 0,5
Gew.-ppm Cr, ≤ 0,0015
Gew.-ppm Mn, ≤ 1,3
Gew.-ppm Fe, ≤ 0,011
Gew.-ppm Co, ≤ 0,059
Gew.-ppm Ni, ≤ 0,010 Gew.-ppm
Cu, ≤ 0,5
Gew.-ppm Zn, ≤ 0,1
Gew.-ppm Ga, ≤ 0,5
Gew.-ppm Ge, ≤ 0,05
Gew.-ppm Zr, ≤ 0,15 Gew.-ppm
Mo, ≤ 0,1
Gew.-ppm Sn, ≤ 0,1
Gew.-ppm Sb, ≤ 0,1
Gew.-ppm Pb, ≤ 0,05
Gew.-ppm Bi aufwies.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
enthält
der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 der Photolithographiemaske
weniger als 3 × 1017 Moleküle
H2 pro cm3. In bevorzugterer
Weise enthält
der Quarzglas-SiO2-Wafer 20 von
ungefähr
0,5 × 1017 bis ungefähr 3 × 1017 H2-Moleküle/cm3, und in bevorzugtester Weise von 1 × 1017 bis 2 , 5 × 1017 H2-Moleküle/cm3 .
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Der
Photolithographie-Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 weist
eine fiktive Temperatur von ungefähr 1050°C ± 50°C, und vorzugsweise eine Temperatur
in dem Bereich von 1050 bis 1060°C
auf.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Maskenwafer 20 eine hohe gemessene externe Transmission
bei sowohl 248 nm als auch 193 nm durch die Dicke T des Wafers auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 eine
gemessene externe Transmission bei 248 nm von zumindest 92 % vorzugsweise für eine Waferdicke
T von zumindest 6,35 mm, und in bevorzugterer Weise für eine Waferdicke
von zumindest 9 mm auf. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 eine
gemessene externe Transmission bei 193 nm von zumindest 90 % vorzugsweise
für eine
Waferdicke T von zumindest 6,35 mm und in bevorzugterer Weise für eine Waferdicke
von zumindest 9 mm auf. In einer bevorzugten Ausführungsform
eines Wafers 20 mit einer Dicke von 6,35 mm beträgt die gemessene
externe Transmission bei 193 nm zumindest 90,3 %. In einer weiteren
Ausführungsform
eines Wafers 20 mit einer Dicke von 9 mm beträgt die gemessene externe
Transmission bei 193 nm zumindest 90 %. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Quarzglas-SiO2- Glassubstratwafer 20 einen
absoluten Brechungsindex von ungefähr 1,50860 bei 248 nm und ungefähr 1,56084
bei 193 nm auf. Vorzugsweise ist der Quarzglas-SiO2-Glassubstratwafer 20 frei
von Einschlüssen,
die eine Dimension größer als
ungefähr
ein Mikron aufweisen. Ein Freisein von Einschlüssen ≥ 1 μm stellt eine Maske 22 mit
einem bevorzugten optischen Betriebsverhalten bereit. In einer bevorzugten
Ausführungsform
weist der Glassubstratwafer 20 eine Glasdoppelbrechung ≤ 1 nm/cm,
in bevorzugterer Weise ≤ 0,5
nm/cm auf. Glassubstratwafer mit einer derart niedrigen Doppelbrechung
unterdrücken
eine Polarisationsmodusdispersion der Lithographiestrahlung λ, die durch
das Glas läuft.
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Die
Erfindung schließt
ein Verfahren zum Herstellen eines Lithographie-Photomaskenrohlings ein,
der eine längste
Dimensionslänge
L aufweist, das ein Bereitstellen einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte
einschließt,
die einen Vorformplattendurchmesser D und eine Vorformplattenhöhe H mit D>H aufweist. Wie in 8 gezeigt,
weist die Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 eine
Höhe H
und einen Durchmesser D auf, wobei der Durchmesser D in einer Ebene
xy liegt, die durch die Vorformplatten-x-Achse und die Vorformplatten-y-Achse
definiert ist, und die x-Achse und die y-Achse normal zu der Vorformplattenhöhe H orientiert
sind. Die Plattenhöhe
H ist in Ausrichtung mit der Vorformplatten-z-Achse. Wie in dem
Seitenansicht-Prozessfluss 9a–c gezeigt,
schließt
das Verfahren ein Identifizieren eines einschlussfreien Bereichs 34 in einer
Vorformplatte 32 ein, wobei ein Vorformplatten-einschlussfreier
Bereich 34 ein Glas frei von Einschlüssen einschließt, die
Durchmesser größer als
1 μm aufweisen.
Wie in 9a und 9b gezeigt, schließt das Verfahren
ein Aufrechterhalten der Vorformplatten-x-Achsen-, -a-Achsen- und
-z-Achsen-Orientierung ein, während
der einschlussfreie Bereich 34 von der Plattenvorform 32 entfernt
wird, um eine Photomaskenrohlingvorform 36 bereitzustellen,
die eine Photomaskenrohlingvorform-x-Achse in Ausrichtung mit der
Vorformplatten-x-Achse, eine Photomaskenrohlingvorform-y-Achse in
Ausrichtung mit der Vorformplatten-y-Achse und eine Photomaskenrohlingvorform-z-Achse
aufweist. Wie in 9b, 9c und 1 gezeigt,
schließt
das Verfahren ein Bilden einer Photomaskenrohlingvorform 36 in
einen Lithographie-Photomaskenrohling 20 ein, der eine längste Dimensionslänge L aufweist.
In einem bevorzugten Verfahren der Erfindung weist der Lithographie-Photomaskenrohling 20 eine
Dicke T, eine Lithographie-Photomaskenrohling-x-Achse, eine Lithographie-Photomaskenrohling-y-Achse
und eine Lithographie-Photomaskenrohling-z-Achse mit der Lithographie-Photomaskenrohling-x-Achse und der Lithographie-Photomaskenrohling-y-Achse
in Ausrichtung mit der Photomaskenrohlingvorform-x-Achse und der
Photomaskenrohlingvorform-y-Achse auf. Die längste Dimensionslänge L des
Lithographie-Photomaskenrohlings 20 liegt einer Ebene xy, die
durch die Photomaskenrohling-x-Achse und -y-Achse definiert ist,
und die Lithographie-Photomaskenrohlingdicke T ist mit der Lithographie-Photomaskenrohling-z-Achse
ausgerichtet und normal zu der Photomaskenrohling-x-Achse und der
-y-Achse, und die
Dicke T ist geringer als L. Vorzugsweise ist T viel kleiner als
L, in bevorzugterer Weise ist 10T < L.
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Mit
dem erfinderischen Verfahren weist die Quarzglas-SiO2-Glasvorform 32 eine
flache Geometrie auf, vorzugsweise eine flache Plattenform im Gegensatz
zu einer hohen säulenartigen
Form, wo die Höhe
in der z-Achsen-Orientierung größer als
die Basisdimension in der xy-Ebene ist. Eine derartige Vorform mit
einer flachen Geometrieform im Gegensatz zu einer hohen Geometrieform
stellt einen bevorzugten Photomaskenrohling mit gleichförmigen optischen
Eigenschaften einschließlich
einer niedrigen Doppelbrechung bereit, die ein verbessertes Lithographie-Betriebsverhalten
bereitstellen. In einer bevorzugten Ausführungsform schließt ein Bereitstellen einer
Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 ein Bereitstellen
einer Vorformplatte 32 mit einem längsten Dimensionsdurchmesser
D ein, der größer oder gleich
zweimal der Höhe
H (D ≥ 2H)
ist, in bevorzugterer Weise mit D ≥ 3H,
und in bevorzugtester Weise D > 4H.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens schließt
ein Bereitstellen einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 ein
Bereitstellen eines hochreinen Si-enthaltenden Ausgangsmaterials, ein
Zuführen
des hochreinen Si-enthaltenden Ausgangsmaterials zu einer Konversionsstelle,
ein Konvertieren des zugeführten
Ausgangsmaterials in SiO2-Ruß, ein Abscheiden
des SiO2-Rußes auf
einer sich drehenden, horizontal orientierten Aufnahmepfanne aus
feuerfestem Material, ein Verfestigen, gleichzeitig mit der Rußabscheidung,
des SiO2-Rußes in einen hochreinen Quarz-SiO2-Glaskörper,
ein Halten des hochreinen Quarz-SiO2-Glaskörpers
mit der Aufnahmepfanne und ein Tempern des Glaskörpers, um die Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 bereitzustellen,
ein. 10 und 11 zeigen
Verfahren zum Herstellen und Bereitstellen einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32. In einer
bevorzugten Ausführungsform
wird das hochreine Si-enthaltende Ausgangsmaterial in Dampfform über Zuführleitungen 38 zu
Brennerkonversionsflammen 40 an der Konversionsstelle an
dem Konversionsstellenofen 42 zugeführt, der das Si-enthaltende
Ausgangsmaterial in SiO2-Ruß 44 konvertiert,
der auf der sich drehenden, horizontal orientierten Aufnahmepfanne 46 abgeschieden
und in einen hochreinen Quarz-SiO2-Glaskörper 48 verfestigt
wird. Vorzugsweise ist der Konversionsstellenofen 42 aus
feuerfesten Körpern
aufgebaut, die aus Zirkon ausgeführt sind
und unterhalb 30 ppm Natriumverunreinigungsgehalte aufweisen. Der
Ofen 42, der die Pfanne 46 einschließt, besteht
vorzugsweise aus gesintertem porösem
Zirkon, das frei von Verunreinigungen ist, und die vorzugsweise
erhalten werden, indem die Verunreinigungen vor einem Bilden des
Glases entfernt werden, wie etwa durch ein Ausglühen mit einer Halogen-enthaltenden
Reinigungs-Verunreinigungsentfernungsatmosphäre. Bevorzugte feuerfeste Materialien
mit geringer Verunreinigung sind in dem US-Patent Nr. 5,395,413,
7. März
1995, von Daniel Sempolinski und Latha Swaroop, und in der PCT-Anmeldung
WO 97/30933, 28. August 1997, Pure Fused Silica Furnace, von Pavlik
et al., offenbart. Eine rotierende Pfanne 46 ist horizontal
(parallel zu der xy-Ebene, normal zu der z-Achse) orientiert, vorzugsweise
zusätzlich
zu einer Drehung der Pfanne 46 wird die Pfanne 46 in
der xy-Ebene unter Verwendung eines x-y-Oszillationstisches mit
xy-Oszillationsbewegungsstrukturen bewegt. Wie in 11 gezeigt,
ist es vorzuziehen, Änderungen
in dem Gasfluss und der Umgebung innerhalb des Ofens 42 zu minimieren
und zu unterdrücken,
so dass ein konsistenter Glaskörper 48 hergestellt
wird. Ein bevorzugter Ofen ist in dem US-Patent Nr. 5,951,730, 14.
September 1999, von Paul Schermerhorn offenbart. Die Temperatur
innerhalb des Ofens 42 wird auf einer hohen Temperatur
gehalten, um eine Verfestigung des Rußes 44 in den Glaskörper 48,
wenn er abgeschieden ist, sicherzustellen, vorzugsweise beträgt die Betriebstemperatur
des Ofens 42 und des Glaskörpers 48 zumindest
1500°C,
in bevorzugterer Weise zumindest 1600°C, und in bevorzugtester Weise
zumindest 1650°C.
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Einhergehend
mit derart hohen Temperaturen, die es zulassen, dass der Glaskörper fließt, ist eine
Pfanne 46 in einer bevorzugten Ausführungsform mit abfallenden
Seitenwänden
aufgebaut, wie in 11 gezeigt, die nicht so steil
sind wie jene in 10 und eine vorteilhafte Bewegung
und Strömung
des Glases fördern.
Bevorzugte Aufnahmepfannen-Einschlussgefäße sind in dem US-Patent Nr.
5,698,484, 16. Dezember 1997, von John Maxon offenbart. Eine vorzugsweise
horizontal orientierte Aufnahmepfanne 46 weist eine Aufnahmepfannenhöhe CCH und
einen Aufnahmepfannendurchmesser CCD auf, mit CCH > H und CCD > D. Ein Bereitstellen
einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 schließt ein Wegwerfen
der Peripherie des Glaskörpers 48,
insbesondere der Peripherie des Glaskörpers 48 in Kontakt
mit der Pfanne 16 ein, so dass Photomaskenrohlinge von
den nicht außen
gelegenen Peripherieteilen des Glaskörpers 48 herrühren. Wie
in den 10–11 gezeigt,
ist der Glaskörper 48 vorzugsweise
innerhalb der Aufnahmepfanne 46 enthalten. Zusätzlich zu
einem Halten der physikalischen Form des fließfähigen Glases schützt die
Aufnahmepfanne 46 den Glaskörper vor Änderungen und Einflüssen der
Umgebung und unterdrückt
in bevorzugtester Weise einen Wärmeverlust
von dem Glaskörper
dahingehend, dass die Pfanne 46 aus einem feuerfesten isolierenden
Material gebildet ist, und verringert insbesondere einen Wärmeverlust
von den Seiten von dem Boden des Glaskörpers 48, wobei Wärme oberhalb
des Glaskörper 48 durch
die Flammen des Brenners 40 und von Hilfswärmequellen,
wie etwa Wärmequellenbrennern,
erzeugt wird, die auch an der Ofenkonversionsstelle 42 oberhalb des
Glaskörpers 48 und
der Pfanne 46 angeordnet sind. In einer bevorzugten Ausführungsform
schließt die
Erfindung ein kontinuierliches Abscheiden von Ruß 44 in der Pfanne 46 ein,
während
der SiO2-Ruß gleichzeitig verfestigt wird,
um einen Quarz-SiO2-Glaskörper aufzubauen, während die Temperatur
des Aufbaukörpers
auf einer Temperatur von zumindest 1500°C gehalten wird. Der Aufbauglaskörper 48 wird
vorzugsweise auf einer derartigen Temperatur, die für eine Verfestigung
benötigt
wird (Verfestigungstemperatur), gehalten, wobei die Temperatur des
gesamten Glaskörpers
im Wesentlichen durchgehend homogen und gleichmäßig ist. Vorzugsweise werden
derartige Temperaturen durch ein Minimieren eines Wärmeverlustes
von dem Glaskörper 48 durchgehend
durch seine Herstellung aufrechterhalten. Die flache Plattengeometrie,
wie etwa mit der Quarz-SiO2-Glasvorformplatte,
die D ≥ 2H aufweist,
hilft vorzugsweise, einen Wärmeverlust
von den Oberflächen
des Glaskörpers 48 zu
minimieren. Die Bildung von derartigen flachen plattenförmigen Körpern, vorzugsweise
innerhalb einer eine Isolation enthaltenden Pfanne, minimiert einen
Wärmeverlust durch
die Seite des Körper
gegenüberliegend
der Wärmequelle
(die Unterseite des Körpers 48 ist
gegenüberliegend
zu den Wärmequellen
auf der Oberseite des Ofens 42) und von den Seiten des
Körpers 48.
Derartige flache Plattenformen verhindern in vorteilhafter Weise
einen Wärmeverlust über den
Boden und die Seiten verglichen mit einer Geometrie, die auf langen
hohen Säulen
basiert ist. Wie in den 10–11 gezeigt,
ist es vorzuziehen, dass der SiO2-Ruß 44 herab
in die Pfanne 46 entlang eines Abwärts-Abscheidepfads von den
Konversionsflammen des Brenners 40 läuft, und die sich drehende Pfanne 46 wird
in einer Drehebene im Wesentlichen senkrecht zu dem Abwärts-Abscheidepfad
des Rußes 44 gedreht.
Die Ebene einer Drehung der Pfanne 46 ist parallel zu der
Ebene, die durch die Vorformplatten-x-Achse und die Vorformplatten-y-Achse
definiert ist. Zusätzlich
zu einer Drehbewegung in der Drehebene parallel zu der xy-Ebene
wird die Pfanne 46 in einem Oszillationsmodus in einer
derartigen xy-parallelen Ebene vorzugsweise unter Benutzung von
Oszillationsdrehmustern translatiert, wie in dem US-Patent Nr. 5,696,038,
9. Dezember 1997, Boule Oscillation Patterns in Methods of Producing
Fused Silica Glass, von John Maxon offenbart.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird eine Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 innerhalb eines
Ofens 42 getempert, nachdem die Bildung des Glaskörpers 48 vollendet
ist und eine Herstellung und eine Abscheidung von Ruß 44 beendet
ist. In einem bevorzugten Verfahren eines Herstellens des Lithographie-Photomaskenrohlings 20 wird
das Glas nach der Entfernung von der Vorformplatte 32 nicht
getempert, dahingehend, dass die Photomaskenrohlingvorform 36 und
die einzelnen Rohlinge 20 nicht getempert werden. In der
bevorzugten Ausführungsform wird
jedwede Doppelbrechung, die in dem Glas vorhanden ist, in der großen physikalischen
Größe einer Vorformplatte 32 und
eines Körpers 48 verringert, und
nicht während
eines Verarbeitens nach der Vorformplatte, derart, dass die resultierenden
Photomaskenrohlinge Photomaskenrohlinge mit einer niedrigen Doppelbrechung
mit einer Glasdoppelbrechung geringer als 2 nm/cm sind. Vorzugsweise
wird der Photomaskenrohling einer niedrigen Doppelbrechung durch
ein Tempern des Glases in einem Zustand in der Vorformplatte 32 oder
vorher erreicht, und sie wird danach nicht getempert. In einer alternativen
Ausführungsform
wird die Photomaskenrohlingvorform 36 nach einer Entfernung
von der Platte 32 getempert, und ein Lithographie-Photomaskenrohling 20 wird
nicht getempert, weist aber eine Glasdoppelbrechung ≤ 2 nm/cm auf.
Vorzugsweise vermeidet das Verfahren ein physikalisches Stören, Arbeiten
und Kneten des Glases bei Temperaturen eines erweichenden Glases.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens ist das SiO2-erzeugende Ausgangsmaterial
halidfrei, und ein Bereitstellen einer Quarzglas-SiO2-Glasvorform 32 schließt vorzugsweise
ein Bereitstellen eines hochreinen, halidfreien SiO2-enthaltenden
Siloxan-Ausgangsmaterials, ein Zuführen des Siloxan-Ausgangsmaterials
zu der Konversionsstelle 42, ein Konvertieren des zugeführten Siloxans in
SiO2-Ruß 44,
ein Abscheiden des SiO2-Rußes und ein
gleichzeitiges Verdichten des SiO2-Rußes in einen
Quarz-SiO2-Glaskörper ein. Siloxan-Ausgangsmaterialien,
wie etwa Polymethylsiloxan, vorzugsweise zyklische Polymethylsiloxane,
in bevorzugtester Weise Octamethylcyclotetrasiloxan, Decamethylcyclopentasiloxan
und Hexamethylcyclotrisiloxan (D3, D4, D5), sind als
hochreines Si-enthaltendes Ausgangsmaterial wegen ihres hohen Gehalts
an Si-Atomen, der Wärmeerzeugungsfähigkeit,
der relativ niedrigen Erzeugung von verdünnenden Gasbestandteilen, die
eine Rußabscheideeffizienz
verringern, bevorzugt, und sie sind halid- und chlorfrei. Bevorzugte
Brenner zur Verwendung beim Konvertieren derartiger halidfreien
Siloxan-Ausgangsmaterialien sind in der WO 0017115 von Corning Incorporated
offenbart. Octamethylcyclotetrasiloxan ist das bevorzugteste Siloxan-Ausgangsmaterial.
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Bei
dem Herstellen von Lithographie-Photomaskenrohlingen, die eine längste Dimensionslänge L aufweisen,
wird vorgezogen, dass ein Bereitstellen einer Quarzglas-SiO2-Glasvorformplatte 32 ein Bereitstellen
einer Vorformplatte 32 einschließt, die einen Durchmesser D
aufweist, derart, dass D größer als
zweimal die längste
Dimensionslänge
ist. Vorzugsweise ist D ≥ 3L,
in bevorzugterer Weise D ≥ 4L, und
in bevorzugtester Weise D ≥ 5L.
Indem Photomaskenrohlinge aus viel größeren Glasvorformkörpern gebildet
werden, weisen die Photomaskenrohlinge vorteilhafte optische und
lithographische Eigenschaften einschließlich einer niedrigen Doppelbrechung
auf. In einer bevorzugten Ausführung
sind der Plattendurchmesser D und die Lithographie-Photomaskenrohlinglänge L durch
12L ≥ D ≥ 4L, in bevorzugterer
Weise durch 10L ≥ D ≥ 5L aufeinander
bezogen, und die Photomaskenrohlinglänge L ist parallel zu dem Vorformplattendurchmesser
D orientiert, und die Photomaskenrohlingdicke D ist parallel zu der
Vorformplattenhöhe
H orientiert. 9a-9c zeigen
eine Ausrichtung der Plattenhöhe
H und der Photomaskenrohlingdicke T.
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Ein
Bilden einer Photomaskenrohlingvorform 36 in Lithographie-Photomaskenrohlinge 20 schließt vorzugsweise
ein Schneiden einer Mehrzahl von Photomaskenrohlingen von einer
Vorform 36 und ein Polieren der geschnittenen Photomaskenrohlinge ein.
Die Erfindung schließt
weiter ein Bilden einer Lithographie-Struktur auf dem Photomaskenrohling 20 und
ein Transmittieren einer Strahlung einer Wellenlänge unter dreihundert Nanometer
durch den Photomaskenrohling ein.
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Ein
alternatives Verfahren zum Ausführen der
Vorform 32 in Photomaskenrohlinge 20 ist in 12a–12c gezeigt. Wie in 12a–12c gezeigt, weisen Photomaskenrohlinge 20 eine
Dicke T normal zu der Länge
L auf, und die Dicke T ist normal zu der Vorform 32-Plattenhöhe H.
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Die
Erfindung schließt
einen Polarisationsmodusdispersionsunterdrückenden Photolithographie-Maskenrohling
für Ultraviolettlicht
unter dreihundert Nanometer Wellenlänge zum Herstel len von Lithographiestrukturen
ein, während
eine Polarisationsmodusdispersion von transmittiertem Ultraviolett-Lithographielicht
unterdrückt
wird. Der Polarisationsmodusdispersions-unterdrückende Maskenrohling besteht
aus einem Quarzglas-SiO2-Glaswafer 20,
der eine längste
Dimensionslänge
L, eine Dicke T, eine Maskenrohling-x-Achse, eine Maskenrohling-y-Achse
und eine Maskenrohling-z-Achse aufweist. Die Länge L liegt in einer Ebene,
die durch die Maskenrohling-x-Achse und die Maskenrohling-y-Achse
definiert ist, wobei die Dicke T normal zu der x-Achsen-, y-Achsen-(xy-)Ebene
ist. Die Dicke T ist parallel zu der Maskenrohling-z-Achse. Der
Maskenrohling 20 weist einen ersten Brechungsindex nx in der x-Achsen-Richtung entlang der Maskenrohling-x-Achse
und einen zweiten Brechungsindex ny in der
y-Achsen-Richtung entlang der Maskenrohling-y-Achse auf, wobei der
absolute Wert von nx minus ny geringer
oder gleich 1 ppm ist. Vorzugsweise ist eine 193-nm- und eine 248-nm-Transmission durch
die Maske über
der Fläche
(xy-Ebene) des Maskenrohlings 20 gleichförmig.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Maskenrohling 20 eine gleichförmige Transmission durch die
Maske mit einer maximalen 193-nm-Transmission trans193xmax und
einer minimalen 193-Transmission trans193xmin in
der x-Achsenrichtung entlang der Maskenrohling-x-Achse mit (trans193xmax–trans193xmin) ≤ 1
% auf. Zusätzlich
ist eine Transmission durch die Maske gleichförmig mit einer maximalen 193-nm-Transmission
trans193ymax und einer minimalen 193-nm-Transmission
trans193ymin in der y-Achsenrichtung entlang
der Maskenrohling-y-Achse mit (trans193ymax-trans193ymin) ≤ 1 %. Eine vorteilhafte
gleichförmige
Transmission von 193-nm-Lithographielicht durch die Dicke des Maskenrohlings 20,
gesehen über
der xy-Ebenenfläche der
Maske, wird mit derart minimalen Unterschieden einer maximalen und
minimalen Transmission durch die xy-Fläche mit einer Transmissionsvariation ≤ 1 % erreicht.
Zusätzlich
zu einer derartigen gleichför migen
Transmission von 193-nm-Wellenlängenlicht weist
der Maskenrohling 20 vorzugsweise eine gleichförmige 248-nm-Wellenlängentransmission durch
die Maskendicke über
seiner Fläche
auf. Der Maskenrohling 20 weist eine maximale 248-nm-Transmission trans248xmax und eine minimale 248-nm-Transmission
trans248xmin entlang der Maskenrohling-x-Achse,
eine maximale 248-nm-Transmission trans248ymax und
eine minimale 248-nm-Transmission
trans248ymin entlang der Maskenrohling-y-Achse
mit (trans248xmax–trans248xmin) ≤ 1 % und (trans248ymax–trans248ymin) ≤ 1
% auf. Auch ist der Unterschied zwischen den Maxima und zwischen
den Minima klein, mit |trans248xmax–trans248ymax| ≤ 1
% und |trans248xmin–trans248ymin| ≤ 1 % . Eine
derartige gleichförmige
248-nm- und 193-nm-Transmission durch die Maskendicke T in der z-Achsenrichtung,
gesehen über
der xy-Ebenenfläche
des Maskenrohlings, stellen ein verbessertes optisches Betriebsverhalten
bei der Verwendung des Photolithographieverfahrens/-systems bereit.
Eine derartige gleichförmige Transmission,
gesehen und ausgelegt über
der xy-Ebene, stellt sicher, dass die IC-Struktur gleichförmig zu der Projektionsoptik übertragen
wird, und führt zu
einer verbesserten 193-nm/248-nm-Wellenlängenbelichtung
der IC-Struktur auf dem strahlungsempfindlichen Wafer. Das bevorzugte
Verfahren zum Ausführen
von Maskenrohlingen 20 von beträchtlich größeren Vorformen 32 führt auf
unerwartete Weise zu Maskenrohlingen mit einer derartigen Gleichförmigkeit
des optischen Betriebsverhaltens, die eine Gleichförmigkeit
einer 193-nm- und einer 248-nm-Transmission
und eine niedrige Doppelbrechung mit minimalen Unterschieden im
Brechungsindex einschließt.
Zusätzlich
wird ein Vorteil nicht nur in einer Gleichförmigkeit innerhalb eines Maskenrohlings
selbst erreicht, sondern es wird auch eine Gleichförmigkeit
im Betriebsverhalten von Maskenrohlingteil zu Maskenrohlingteil
erreicht.
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Vorzugsweise
ist ein Polarisationsmodusdispersions-unterdrückender Photolithographie-Maskenrohling 20 frei
von Einschlüssen,
die eine Dimension größer als
ein Mikron aufweisen. Vorzugsweise besteht der Quarzglas-SiO2-Glaswafer-Maskenrohling 20 im
Wesentlichen aus Si und O. Vorzugsweise enthält das Quarzglas-SiO2-Glas weniger als 1 ppm Cl, weist einen
OH-Gehalt geringer als 1500 ppm OH und einen Wasserstoffgehalt geringer
als 3 × 1017 Moleküle
von H2/cm3 auf.
Vorzugsweise variiert die OH-Konzentration des Glases weniger als
100 ppm, und wenn jedwede Spurenpegel von Cl in dem Glas sind, variiert
die Cl-Konzentration
weniger als 0,5 ppm Cl, wobei das Glas in bevorzugtester Weise weniger
als 0,5 ppm Cl aufweist. Vorzugsweise weist das Glas einen geringen
Schwefelverunreinigungspegel mit einer S-Konzentration ≤ 0,5 ppm auf.
Derart niedrige Verunreinigungspegel des Quarzglas-SiO2-Glases
stellen ein vorteilhaftes optisches Betriebsverhalten des Maskenrohlings
bereit und stellen vorteilhafte chemische und physikalische Eigenschaften
bereit. Vorzugsweise weist der Maskenrohling 20 einen chemischen
Beständigkeits-Gewichtsverlust ≤ 0,453 mg/cm2 von einem untergetauchten Aussetzen bei
einer Temperatur von 95°C
in einer 5 Gew.-% NaOH-Lösung
in Wasser für
eine Länge
von 6 Stunden auf.
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Die
Erfindung schließt
Lithographie-Maskenrohlinge mit Quarz eines guten Betriebsverhaltens unterhalb
300 nm ein, die eine Kombination eines breiten Feldes von Eigenschaftsspezifikationen
aufweisen, die vorteilhafte optische, chemische und physikalische
Eigenschaften einschließen.
Die vorteilhafte Kombination der Eigenschaften der Maskenrohlinge 20 und
des Quarzglas-SiO2-Glasmaterials der Rohlinge
ist vorzugsweise durch die Herstellungsverfahren vorgegeben, die
verwendet werden, um die Rohlinge zu fertigen. Das redestillierte
hochreine Octamethylcyclotetrasiloxan-Ausgangsmaterial, der Konversionsstellenofen 42,
die Drehung und Oszillation der Pfanne 46 und des Glaskörpers 48 und
die relativ große
Form und Größe der Vorformplatte 32 stellen
einen Maskenrohling 20 mit einer vorteilhaften Kombination
von Eigenschaften bereit, die eine 913-nm- und 248-nm-Transmission,
eine Widerstandsfähigkeit
gegenüber
induzierter Absorption und Doppelbrechung, eine optisch gleichförmige, geringe
Doppelbrechung, eine geringe Dämpfung
und eine gute chemische und Verarbeitungsbeständigkeit einschließen. Der
Maskenrohling 20 weist einen Bereich einer bevorzugten
niedrigen Doppelbrechung in Kombination mit bevorzugten Bereichen
optischer, chemischer und physikalischer Eigenschaften auf, vorzugsweise
mit einer guten 193-nm- und 248-nm-Transmission und einer Strahlungsschädigungs-Widerstandsfähigkeit.
Die Doppelbrechung ist ein Maß des
Brechungsindexunterschieds zwischen zwei orthogonalen oder senkrechten
Achsen. Ein linear polarisierter Lichtstrahl, der sich in der "z"-Richtung durch ein transparentes doppelbrechendes
Medium ausbreitet, wird sich mit einer Geschwindigkeit "vx" ausbreiten, wenn
sein elektrisches Feld in der "x"-Richtung polarisiert
ist. Wenn der Strahl entlang des gleichen optischen Pfads gesendet
wird, wobei sein elektrisches Feld nun in der "y"-Richtung
polarisiert ist, wird er sich mit einer Geschwindigkeit "vy" ausbreiten. Der
Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Richtungen ist eine
Folge eines Brechungsindexunterschieds zwischen den beiden Richtungen.
Wenn er entlang der "x"-Achse polarisiert
ist, führt
es dazu, dass der Strahl einen Brechungsindex "nx" sieht, während der
Strahl entlang der "y"-Achse einen Brechungsindex "ny" sieht. Die Doppelbrechung
ist der Unterschied zwischen "nx" und "ny" , oder "nx–ny" .
In optischen Elementen, wie etwa Photomasken, kann eine Doppelbrechung
die Polarisation des Strahls von seinem optimalen Zustand ändern und
darauf das Systembetriebsverhalten verschlechtern, wie etwa eine
lokalisierte Beleuchtungs-Nichtgleichförmigkeit herbeiführen. Für Auslegungen,
wie etwa Lithographie-Steppersysteme, die einen linear polarisierten
Strahl benutzen und polarisationsempfindliche optische Elemente
enthalten, ist dieser nachteilige Effekt besonders schädlich. Unter
Verwendung eines Systems (mit 632,8-Licht), das in der Lage ist,
eine Doppelbrechung bis herunter zu 0,25 nm/cm zu messen, wurde
eine Vielfalt von Photomaskenrohlingen analysiert. Eine derartige Analyse
kann unter Verwendung eines Systems durchgeführt werden, wie es in dem US-Patent 6317209
mit dem Titel "Automated
System For Measurement Of An Optical Property" von Richard Priestley offenbart ist.
Die Analyse zeigte, dass kommerziell verfügbare Photomaskenrohling-Substrate typischerweise
Brechungsindexwerte aufweisen, die von 5–20 nm/cm reichen, und die
vorliegenden erfindungsgemäßen Maskenrohlinge 20 weisen
vorzugsweise Brechungsindexwerte unterhalb 5 nm/cm, und in bevorzugtester
Weise unterhalb 2 nm/cm auf. Der bevorzugte Maskenrohling 20 weist
weniger als 1 ppm Cl auf, wobei das chlorfreie Quarzglas-SiO2-Glas eine Strahlungsschädigungs-Widerstandsfähigkeit
zusätzlich
zu einer vorteilhaften chemischen Beständigkeit, einer niedrigen Doppelbrechung
und einer gleichförmigen
Transmission bereitstellt. Die verbesserte chemische Beständigkeit
des chlorfreien Quarzglas-SiO2-Glases ist
ein Vorteil für Maskenrohlinge 20 hinsichtlich
einer Widerstandsfähigkeit
gegenüber
einer Beschädigung
unterhalb der Oberfläche
während
eines Polierens, insbesondere eines chemisch/mechanischen Finishings,
einer verbesserten Oberflächen-Finish-Fähigkeit
und einer Material-Ätzrate.
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Der
bevorzugte Maskenrohling 20 weist eine 193-nm- und 248-nm-DUV-Transmissionsgleichförmigkeit
auf, die ≤ 1,5
% variiert, in bevorzugterer Weise ≤ 1 %, und weist eine Homogenität (Δn) ≤ 50 ppm, vorzugsweise ≤ 5 ppm, in
bevorzugtester Weise ≤ 1 ppm
auf. Das erfinderische Verfahren zum Herstellen eines Maskenrohlings
erreicht vorzugsweise eine derart hohe Transmissionsgleichförmigkeit
und eine hohe Homogenität,
indem relativ große
Vorformen 32 benutzt werden, insbesondere verglichen mit
der relativ kleinen Größe des Maskenrohlings 20.
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In
einer bevorzugten Ausführung
der Erfindung weist die Vorformplatte 32 einen Durchmesser größer als
20 inch (50 cm) auf, derart, dass D ungefähr 3 bis 5 Fuß (0,91
bis 1,5 Meter) und eine Höhe
H von ungefähr
6 bis 10 inch (15 bis 25 cm) ist, wobei die Maskenrohlinge 20,
die daraus hergestellt werden, eine längste Dimension L < 12 inch (30 cm)
aufweisen, wie etwa Rohlingdimensionen von ungefähr 10 inch × 10 inch (25 cm × 25 cm),
ungefähr
9 inch × 9
inch (22,8 cm × 22,8
cm) und ungefähr
6 inch × 6 inch
(15 cm × 15
cm), mit einer Dicke T von ungefähr 1/4
inch (0,63 cm). Zahlreiche Maskenrohlinge 20 können von
der größeren Vorformplatte 32 geschnitten
werden, wobei die große
Vorformplattengröße eine
verbesserte Transmissionsgleichförmigkeit
und Homogenität
bereitstellt, insbesondere verglichen mit kommerziell verfügbaren Photomaskensubstraten, die
aus kleinen Vorformsäulen
gebildet werden, die nahezu Nettovorformdimensionen nahe der Dimensionen
der Photomaskensubstrate aufweisen. 13 veranschaulicht
einen Prozessfluss eines bevorzugten Verfahrens zum Herstellen von
Maskenrohlingen 20. Eine Vorformplatte 32 wird,
wie in 10–11 gezeigt,
mit einem Konversionsflammen-Ablegungsprozess und unter Einsatz
einer Oszillationsdrehung der Pfanne 46 bereitgestellt.
Der Ort der Photomaskenrohlingvorformen 36 wird auf der
Vorformplatte 32 ausgelegt, vorzugsweise indem die Mitte
der Platte 32 ausgespart wird. Wie in 13 gezeigt,
ist die Ortsauslegung der Photomaskenrohlingvorformen 35 vorzugsweise
gestapelt, um jedwede mit menschlichem Auge sichtbaren, erfassbaren
Einschlüsse
zu vermeiden. Nicht gestapelte Überprüfungsplatinen-ausgerichtete
Spalten-Zeilen-Formationen können
verwendet werden, ohne erfassbare Einschlüsse in der Vorformplatte 32 zu überprüfen, wobei
das einen Einschluss enthaltende Glas später in dem Prozess entsorgt
wird. Nachdem die Ortsauslegung der Photomaskenrohlingvorformen 36 bestimmt
ist, werden die Photomaskenrohling-Vorformblöcke 36 aus der Vorformplatte 32 herausgeschnitten.
Ein repräsentativer
Photomaskenrohling-Vorformblock 36 weist eine quadratische
Basis von ungefähr
6 1/2 inch × 6
1/2 inch (16,5 cm × 16,5
cm) und eine Höhe von
ungefähr
5–6 inch
(12 cm bis 15 cm) auf. Die herausgeschnittene Blöcke 36 werden auf
drei Seiten poliert, um eine Überprüfung und
ein Aufzeichnen des Glasinneren zuzulassen. Das Innere wird unter Verwendung
der drei polierten Seiten überprüft, indem
Licht durch die zwei gegenüberliegenden
polierten Seiten transmittiert wird, um Einschlüsse oberhalb einer Größe von 1 μm zu markieren
und aufzuzeichnen, die in dem inneren Volumen des Glases sein können. Ein
optisches Messsystem wird vorzugsweise verwendet, um einen Überprüfungs-Laserlichtstrahl
(HeNe-Abtaststrahl) 101 durch das Volumen des Blocks 36 zu
scannen, um Einschlüsse
zu identifizieren, wobei der Einschluss durch die dritte polierte
Seite beobachtet wird, so dass der Ort des Einschlusses zur nachfolgenden
Entfernung aufgezeichnet und markiert werden kann. Ein Verfahren und
ein System, wie etwa jenes in dem US-Patent 6317209 mit dem Titel "Automated System
For Measurement Of An Optical Property" von Richard Priestley offenbarte, kann
verwendet werden. Der Block 36 wird dann in Rohlingplatten
geschnitten, wobei die Platten derart geschnitten sind, dass identifizierte
Einschlüsse
entfernt sind. Um Einschlüsse wird
herumgeschnitten, wobei die geschnittenen Rohlingplatten eine Dicke
von ungefähr
0,4–0,5
inch (1–1,3
cm) aufweisen. Die geschnittene Rohlingplatten werden dann mit einem
chemisch-mechanischen Finishing, einem Flachheits-Lappen, einem
Flachplatten-Flachpolieren feinbearbeitet, um einen feinbearbeiteten
Maskenrohling bereitzustellen, der hinsichtlich einer Doppelbrechung,
wie etwa mit einem optischen Messsystem mit einem Abtastlichtstrahl, gemessen
werden kann. Der feinbearbeitete Maskenrohling wird hinsichtlich
der Doppelbrechung vermessen. In einer alternativen Ausführungsform
kann die Doppelbrechung des Glases in der Blockform gemessen werden,
wie es für
eine Einschlussüberprüfung durchgeführt wird.
Ein Verfahren und ein System, wie etwa die in dem US-Patent 6317209
mit dem Titel "Automated
System For Measurement Of An Optical Property" von Richard Priestley offenbarten,
können
für Doppelbrechungsmessungen
verwendet werden. Der feinbearbeitete Maskenrohling wird dann mit
einer Endbearbeitung versehen, um einen endbearbeiteten Maskenrohling 20 bereitzustellen.
Die Endbearbeitung schließt
vorzugsweise ein chemisch-mechanisches Polieren auf eine Super-Polierung
unterhalb 5 Ångström Feinbearbeitung und
Flachheit, gereinigt und verpackt zum Einschluss in eine Maske 22,
ein.
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14 zeigt
Verbesserungen, die durch die vorliegende Erfindung erreicht werden. 14 ist eine
3-D-Konturkarte einer prozentualen Transmission bei 193 nm eines
Maskenrohlings 20 der Erfindung. 14 veranschaulicht
die verbesserte Transmissionsgleichförmigkeit der Erfindung. Die
Transmission von 193-nm-Wellenlängenlicht
durch die Dicke der Maske 20 über der Fläche des Maskenrohlings 20 ist
gleichförmig
mit einer Variation in der Transmission ≤ 1 %.
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Vorzugsweise
weist der Maskenrohling 20 eine Doppelbrechung (gemessen
bei 632,8 nm) < 5 nm/cm,
in bevorzugterer Weise ≤ 2
nm/cm; eine Chlorkonzentration ≤ 1
ppm; eine interne Transmission Ti ≥ 99,5
% pro cm bei 248 nm und Ti ≥ 99,0
% pro cm bei 193 nm; und eine Transmissionsgleichförmigkeit
auf, die ≤ 1,5
%, in bevorzugtester Weise ≤ 1,0
% variiert.