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DE60013883T2 - Schutzschirmanordnung für eine landwirtschaftliche maschine - Google Patents

Schutzschirmanordnung für eine landwirtschaftliche maschine Download PDF

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Publication number
DE60013883T2
DE60013883T2 DE60013883T DE60013883T DE60013883T2 DE 60013883 T2 DE60013883 T2 DE 60013883T2 DE 60013883 T DE60013883 T DE 60013883T DE 60013883 T DE60013883 T DE 60013883T DE 60013883 T2 DE60013883 T2 DE 60013883T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screening device
machine
joint
machine according
cooling system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60013883T
Other languages
English (en)
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DE60013883D1 (de
Inventor
J. Dirk DESNIJDER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CNH Industrial Belgium NV
Original Assignee
CNH Belgium NV
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Publication date
Application filed by CNH Belgium NV filed Critical CNH Belgium NV
Publication of DE60013883D1 publication Critical patent/DE60013883D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60013883T2 publication Critical patent/DE60013883T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K11/00Arrangement in connection with cooling of propulsion units
    • B60K11/02Arrangement in connection with cooling of propulsion units with liquid cooling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P11/00Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F01P1/00 - F01P9/00
    • F01P11/12Filtering, cooling, or silencing cooling-air

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Fertilizing (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf selbstfahrende landwirtschaftliche Maschinen, wie z. B. Feldhäcksler, die einen Antriebsmotor und eine Schutzsiebeinrichtung vor einem Lufteinlass des Kühlsystems des Motors aufweisen, beispielsweise für ein Kühlgebläse und/oder einen Kühler.
  • Technischer Hintergrund
  • Eine selbstfahrende landwirtschaftliche Maschine weist typischerweise einen Antriebsmotor zum Antrieb der Maschine und zum Betrieb eines oder mehrerer Funktionseinheiten auf, beispielsweise des Mähwerks, der Erntegut-Verarbeitungseinrichtungen, der Gebläse usw. Der Motor ist typischerweise ein Verbrennungsmotor, beispielsweise ein Dieselmotor, der ein Kühlsystem unter Einschluss eines Kühlers und in vielen Fällen eines Gebläses zum Ansaugen oder Blasen von Luft durch den Kühler aufweist. Derartige landwirtschaftliche Maschinen sind große Mengen von Staub, trockenen Blättern und anderen Erntematerialien ausgesetzt, die um die Maschine herum aufgewirbelt werden, während diese sich über das Feld bewegt. Zusätzlich können Insekten von der Maschine gestört und in Richtung auf den Lufteinlass für das Kühlsystem des Motors angesaugt werden. Um zu verhindern, dass derartige Materialien und Gegenstände den Kühler verstopfen, ist eine Schutzsiebeinrichtung vor dem Kühler und/oder dem Gebläse angeordnet. Schutzsiebeinrichtungen werden in vielen Fällen an einer massiven Platte vorbei bewegt, um die Entfernung von angesammeltem Material von der äußeren Sieboberfläche zu erleichtern.
  • Die DE-A-195 47 348 zeigt einen Feldhäcksler, der einen Motor oder eine Antriebseinheit aufweist, die auf der Rückseite der Maschine befestigt ist. Die Schutzsiebeinrichtung und der Kühler weisen eine asymmetrische Position auf dem Fahrzeug entlang der seitlichen Verkleidung der Erntemaschine auf. Ein Zugang an die Bauteile hinter der Siebeinrichtung wird leicht dadurch erreicht, dass die Siebeinrichtung um eine vertikale Achse nach außen verschwenkt wird. Die Position des Kühlers und der Siebeinrichtung rufen jedoch eine nachteilige Verteilung des Gewichtes des Fahrzeuges hervor.
  • Bei einer in einer Linie angeordneten Anordnung einer landwirtschaftlichen Maschine, wie sie schematisch in 1 gezeigt ist, kann sich ein Dieselmotor 60 hinter einer landwirtschaftlichen Funktionseinheit befinden, die unterhalb der Kabine 22 angeordnet ist. Eine Hauptantriebswelle des Motors verläuft parallel zur Längsachse der Maschine. Die Maschine hat einen Hauptrahmen 1, an dem Haupt-Bauteile verankert sind. Der Motor 60 hat einen Kühler 64, ein Kühlgebläse 62 und eine rotierende Siebeinrichtung 68, die alle in einer Linie mit der Längsachse der Maschine angeordnet sind. Typischerweise sind der Kühler 64, das Kühlgebläse 62 und die rotierende Siebeinrichtung 68 (insgesamt ein Kühlblock) zwischen dem Motor 60 und der Kabine 22 befestigt. Dies bringt den Motor 60 an den äußersten hinten liegenden Teil der Maschine, wodurch sich ein Gegengewicht zum Gewicht der Funktionseinheiten an der Vorderseite ergibt, und dies vermeidet oder verringert beispielsweise die Verwendung von Gegengewichten auf der Rückseite der Maschine. Obwohl die Gewichtsverteilung der Maschine auf diese Weise gelöst ist, führt dies dazu, dass sich der Kühlblock zwischen dem Motor 60 und der Kabine 22 befindet. Um einen Zugang an die Siebeinrichtung 68 zu ermöglichen und um diese zur Wartung des Kühler 64 und/oder der Funktionseinheiten zu entfernen, ist es denkbar, einen Raum 70 vor der Siebeinrichtung 68 vorzusehen. Dieser Raum 70 vergrößert jedoch die Gesamtlänge der Maschine, so dass es bevorzugt wird, diesen Raum 70 auf ein Minimum zu verringern. Wenn die Siebeinrichtung 68 näher an die Kabine 22 kommt, steigt die Möglichkeit einer Störung durch andere Bauteile, wie z. B. die Reifen der Vorderräder 2, an, wenn die Siebeinrichtung von dem Kühler weg verschwenkt wird. Weiterhin wird die Bereitstellung eines ausreichenden Zugangs an das Kühlsystem und/oder die Funktionseinheiten schwieriger.
  • Ein Vorteil der in einer Linie angeordneten Motoranordnung besteht darin, dass die Kühlluftströmung von dem Gebläse 62 auf und entlang beider Seiten und der Oberseite des Motors 60 gelenkt werden kann, so dass die Möglichkeit der Ansammlung von trockenem Erntematerial oder Blättern auf freiliegenden heißen Stellen auf dem Motor 60 verringert wird, die eine derartige Temperatur erreichen könnten, dass trockenes Erntematerial oder Blätter entflammt werden.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine bessere Anordnung zur Bewegung der Siebeinrichtung zu schaffen, um einen Zugang an das Kühlsystem und/oder andere Funktionseinheiten einer landwirtschaftlichen Maschine zu gewinnen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ergibt eine landwirtschaftliche Maschine mit einer Siebeinrichtung zum Schutz eines Teils eines Kühlsystems eines Motors, der auf der landwirtschaftlichen Maschine befestigt ist, wobei die Siebeinrichtung in ihrer Betriebsstellung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Maschine und benachbart zu dem Kühlsystem befestigt ist, wobei die Siebeinrichtung von der Betriebsstellung benachbart zu dem Kühlsystem des Motors auf eine Position beweglich ist, in der die Siebeinrichtung außerhalb des Umrisses liegt, der die äußere Form der landwirtschaftlichen Maschine bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebeinrichtung gelenkig mit der landwirtschaftlichen Maschine derart verbunden ist, dass die anfängliche Bewegungsbahn der Siebeinrichtung horizontal und im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der landwirtschaftlichen Maschine verläuft, und dass eine weitere zweite Bewegungsbahn der Siebeinrichtung horizontal und im Wesentlichen kreisförmig ist, wobei der Krümmungsmittelpunkt der zweiten Bewegungsbahn auf oder benachbart zu einer ersten Gelenkposition liegt.
  • Die erste Bewegungsbahn kann im Wesentlichen eine Translationsbewegung sein, das heißt mit keiner oder nur einer geringen Drehung der Siebeinrichtung gegenüber der Maschine. Die Siebeinrichtung ist vorzugsweise auf ihrer Bewegungsbahn durch ein langgestrecktes Halterungselement oder einen Rahmen gehaltert, wobei das Halterungselement gelenkig mit der landwirtschaftlichen Maschine an einem Ende des Halterungselementes durch ein erstes vertikales Gelenk an der ersten Gelenkposition verbunden ist, und die Siebeinrichtung ist gelenkig mit einem anderen Ende an dem Halterungselement über ein zweites vertikales Gelenk zwischen der Siebeinrichtung und dem Halterungselement an einer zweiten Gelenkposition befestigt. Die zweite Gelenkposition ist vorzugsweise gegenüber dem Mittelpunkt der Siebeinrichtung versetzt, so dass die Siebeinrichtung ähnlich wie eine Tür auf einer optionalen dritten Bewegungsbahn heraus verschwenkbar ist, wodurch noch mehr Raum für einen Zugang an das Kühlsystem verbleibt. Die erste Gelenkposition liegt vorzugsweise vor oder hinter der Betriebsstellung der Siebeinrichtung bezüglich der Längsachse der Maschine. Vorzugsweise weist die Siebeinrichtung eine Lufteinlassrichtung auf, die parallel zur Längsachse der Maschine verläuft, und die Siebmaschen sind durch eine Platte oder einen Rahmen abgestützt, der in einer Ebene senkrecht zur Längsachse liegt. Vorzugsweise liegt die erste Gelenkposition nahe an einer Linie parallel zur Längsachse der Maschine, die durch ein laterales Ende der Siebeinrichtungs-Halteplatte oder des Rahmens verläuft. Eine die erste Gelenkposition mit dem Ende verbindende Linie bildet vorzugsweise einen spitzen Winkel, vorzugsweise einen Winkel von 10° oder weniger mit der Längsachse der Maschine. Die erste Gelenkposition liegt vorzugsweise näher an der Längsmittelachse der Maschine, als das Ende der Siebeinrichtungs-Halteplatte oder des Rahmens. Vorzugsweise sind der Motor, ein Teil des Kühlsystems und die Siebeinrichtung entlang der Längsachse der Maschine angeordnet. Typischerweise ist der Teil des Kühlsystems ein Kühler. Ein Gebläse kann in einer Linie mit dem Motor, dem Teil des Kühlsystems und der Siebeinrichtung angeordnet sein.
  • Die Unteransprüche definieren weitere einzelne Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung. Eine landwirtschaftliche Maschine und ein Verfahren zu deren Betrieb gemäß der vorliegenden Erfindung wird nunmehr ausführlicher in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Seitenansicht einer landwirtschaftlichen Maschine, bei der die vorliegende Erfindung verwendet werden kann.
  • 2 ist eine schematische Draufsicht auf die landwirtschaftliche Maschine nach 1, die die ersten bis dritten Bewegungsbahnen einer Schutz-Siebeinrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 3 ist eine schematische Draufsicht einer Einzelheit eines Halteelementes und einer Führungsstangenbaugruppe gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine schematische Draufsicht der Einzelheit des Halteteils und der Führungsstangenbaugruppe nach 1, die die Betriebsstellung und eine geöffnete Stellung der Schutz-Siebeinrichtung zeigt.
  • 5 ist eine schematische Darstellung der ersten und zweiten Bewegungsbahnen der in 3 gezeigten Baugruppe.
  • Ausführliche Beschreibung der erläuternden Ausführungsbeispiele
  • Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf bestimmte Ausführungsformen und bestimmte Zeichnungen beschrieben, doch ist die Erfindung nicht hierauf beschränkt, sondern lediglich durch die Ansprüche. Die Zeichnungen sind schematisch. Die Ausdrücke "vorne", "hinten", "vorwärts", "rückwärts", "rechts" und "links", die in der gesamten Beschreibung verwendet werden, werden bezüglich der normalen Bewegungsrichtung der Maschine im Betrieb bestimmt und sollten nicht als beschränkende Ausdrücke aufgefasst werden.
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 ist eine landwirtschaftliche Maschine, beispielsweise ein Feldhäcksler, gezeigt, der einen Hauptrahmen 1 aufweist, an dem auf den Boden abrollende Antriebsräder 2 und lenkbare Räder 3 befestigt sind. Der Feldhäcksler ist mit einer Erntematerial-Sammelvorrichtung in Form eines Reihenfrucht-Anbaugerätes 10 gezeigt, das zum Ernten von Mais geeignet ist, das jedoch durch ein übliches Schwad-Aufnehmergerät oder ein übliches Mähbalken-Anbaugerät in Abhängigkeit von der Art des zu erntenden Erntematerials ersetzt werden kann. In üblicher Weise umfasst das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 einen Befestigungsrahmen 12, der eine Anzahl von Reihenfrucht-Einheiten 14 haltert, die zum Ernten von Maisstängeln von dem Feld und zu dessen Fördern in Rückwärtsrichtung zu einer Förderschnecke 16 betreibbar sind, die ihrerseits das Erntematerial dem Pressspalt von Zuführungseinrichtungen zuführt, die in einer vorderen Einheit des Feldhäckslers eingebaut sind.
  • Der Feldhäcksler weist Zuführungseinrichtungen auf, die untere Zuführungseinrichtungen, unter Einschluss einer vorderen unteren Zuführungswalze 26 und einer glatten hinteren unteren Zuführungswalze 27 und obere Zuführungseinrichtungen unter Einschluss einer oberen vorderen Zuführungswalze 20 und einer oberen hinteren Zuführungswalze 21 umfassen. Die unteren Zuführungswalzen 26, 27 sind drehbar in einem unteren Zuführungsrahmen 24 befestigt, und die oberen Zuführungswalzen 20, 21 sind in einem oberen Zuführungsrahmen 18 befestigt, an dem das Reihenfrucht-Anbaugerät 10 angebracht ist. Die oberen und unteren Zuführungseinrichtungen drehen sich derart, dass das Erntematerial zwischen diesen zu einer Messertrommel 36 gefördert wird, die eine Anzahl von Messern 37 umfasst, die eine zylindrische Umfangsform oder ein zylindrisches Profil erzeugen, wenn die Messertrommel 36 in Drehung versetzt wird.
  • Die Messer 37 wirken mit einem festen Scherbalken oder einer Gegenschneide zusammen, um das Erntematerial auf Länge zu schneiden. Eine Erntematerial- Verarbeitungswalzenbaugruppe 42 ist vorgesehen und umfasst einen Satz von gegensinnig rotierenden Quetschwalzen 44, die darin befestigt sind, wobei diese Walzen die Kerne aufbrechen, die in dem zerhackten Material verbleiben. Die Quetschwalzen 44 können eine im Wesentlichen zylindrische genutete Oberfläche aufweisen. Die Messertrommel 36 schleudert das zerkleinerte Material in den Pressspalt der Quetschwalzenbaugruppe 42. Diese liefert die zerquetschten Maiskörner zu einem Gebläse 50, das in einem Gebläsegehäuse 48 eingebaut ist. Das Gebläse 50 umfasst eine Vielzahl von Schaufeln, die das Erntematerial nach oben durch den Gebläse- oder Beschleuniger-Auslass in einen Auswurfbogen 52 schleudern, der von einem Fahrer so positioniert werden kann, dass er das zerkleinerte Erntematerial in der erforderlichen Weise lenkt, normalerweise auf einen Anhänger, der sich entlang des Feldhäckslers oder hinter diesem bewegt.
  • 2 ist eine schematische Draufsicht der landwirtschaftlichen Erntemaschine nach 1. Ein Motor 60, beispielsweise ein Dieselmotor, ist zwischen den Hinterrädern 3 befestigt. Ein Kühler 64 ist in einer Linie mit dem Motor 60 angeordnet, und zwar ebenso wie ein Gebläse, das in einem Gebläsegehäuse 62 befestigt ist, um Luft durch den Kühler 64 zu saugen. Vor dem Kühler ist ein Staubsieb, vorzugsweise eine rotierende Siebeinrichtung 68 in einer derartigen Weise befestigt, dass sie um eine erste Bewegungsbahn 77, gefolgt von einer zweiten Bewegungsbahn 78 und einer wahlweisen dritten Bewegungsbahn 79 heraus verschwenkbar ist. Die Bewegungsbahn 77 ist durch einen Anfangsabschnitt gekennzeichnet, der von der normalen Betriebsstellung der Siebeinrichtung 68 ausgeht, wenn sich diese direkt vor dem Kühler 64 befindet, wobei der Anfangsabschnitt im Wesentlichen aus einer Translationsbewegung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der landwirtschaftlichen Maschine besteht. In einem Mittelabschnitt dreht sich die weitere Bewegungsbahn 78 der Siebeinrichtung 68 über einen Winkel zu einem Punkt, an dem es sich über einen Winkel von 60–90° ausgehend von der Betriebsstellung gedreht hat. Von diesem Punkt aus kann eine dritte wahlweise Bewegungsbahn 79 verwendet werden, die im Wesentlichen eine Drehung um ein Gelenk 76 ist, bis sich die Siebeinrichtung 68 über eine Winkelentfernung von zwischen 135 und 180° verglichen mit der Ausgangsstellung bewegt hat.
  • Ein Vorteil der anfänglichen im Wesentlichen eine Translationsbewegung darstellenden Bewegung der Siebeinrichtung 68 auf der Bewegungsbahn 77 besteht darin, dass der Raum 70 vor der Siebeinrichtung 68 auf einem Minimum gehalten werden kann. Weiterhin ergibt sich keine Störung der Bewegung der Siebeeinrichtung 68 durch den Reifen des Vorderrades 2. Nachdem die Bewegungsbahn 77 abgeschlossen ist, bewegen die Bewegungsbahn 78 und 79 die Siebeinrichtung 68 vollständig von dem Raum 70 fort und aus dem Umriss, der durch die Außenkonturen der Maschine gebildet ist, heraus, so dass ein Zugang von beiden Seiten der Maschine aus ermöglicht wird.
  • Um die drei Bewegungsbahnen 77–79 zu erzielen, wird nunmehr eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Typischerweise ist die Siebeinrichtung 68 an einem Teil des Rahmens 1 oder einem Hilfsrahmen oder einem anderen Bauteil, das mit dem Rahmen 1 verbunden ist, an einer ersten Gelenkposition 75 über ein Halterungsteil 74 befestigt. Die Siebeinrichtung 68 ist weiterhin drehbar mit dem Halterungsteil 74 an einer zweiten Gelenkposition 76 verbunden, die sich auf der Halterung 69 befindet. Vorzugsweise werden zwei Teile 74 verwendet, eines an oder in der Nähe der Oberseite der Siebeinrichtung 68 und das andere an oder in der Nähe der Unterseite der Siebeinrichtung 68. Die Doppelgelenk-Befestigung 75, 76 der Siebeeinrichtung 68 ermöglicht es der Siebeinrichtung 68, den Bewegungsbahnen 77–79 zu folgen. Vorzugsweise sind das eine oder mehrere langgestreckte Halteteile 74 an einem Ende an einer Position entweder in Axialrichtung hinter oder vor der Siebeinrichtung 68 befestigt, so dass die anfängliche Bewegung die Tangente an einem Kreis ist, dessen Mittelpunkt entweder in Axialrichtung vor oder hinter der Siebeinrichtung 68 liegt. Vorzugsweise ist der Mittelpunkt des Kreises, das heißt die erste Gelenkposition 75 so angeordnet, dass die anfängliche Bewegung der Siebeinrichtung 68 im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der landwirtschaftlichen Maschine verläuft.
  • Die zweite Gelenkposition 36 ist vorzugsweise in Richtung auf eine Seite der Siebeinrichtung 68 verlegt (das heißt gegenüber der Mitte der Siebeinrichtung 68 versetzt), so dass eine Drehung um dieses Gelenk 76 die Siebeinrichtung 68 von der landwirtschaftlichen Maschine fort ähnlich wie eine Tür und nicht einfach um seine eigene Achse verschwenkt. Das Teil 74 kann gerade sein, oder es kann in vorteilhafter Weise eine erste Biegung 80 aufweisen, um einen Abstand zu dem Kühler 64 zu erzielen, wenn sich die Siebeinrichtung 68 in der Betriebsstellung befindet. Das Teil 74 kann aus einzelnen Streben zusammengesetzt sein, oder es kann ein Teil eines Rahmens sein.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Teil 74 eine allgemein hakenförmige Form mit einer ersten Biegung 80, einem geraden Schaftabschnitt 72 und einen Hakenabschnitt 73 auf, der einen Raum 71 umgrenzt, wie dies am Besten in 3 gezeigt ist. Das äußere Ende des Hakenabschnittes 73 ist mit dem Gelenk an der zweiten Gelenkposition 76 verbunden. Die Siebeinrichtung 68 ist auf der Halterung 69 derart befestigt, dass es Abschnitte 69a und 69b der Halterung 69 gibt, die sich über die Außenkante der Siebeinrichtung 68 hinaus erstrecken. Die zweite Gelenkposition 76 befindet sich näher an der Mitte der Siebeinrichtung, als die Außenkante der Halterung 68, so dass der Winkel α zwischen der die Gelenkpositionen 75, 76 verbindenden Linie und der senkrechten zur Halterung 69 der Siebeinrichtung 68 ein spitzer Winkel, beispielsweise 30° oder weniger, besonders bevorzugt 20° oder weniger, ist. Die erste Gelenkposition 75 kann sich an einer derartigen Stelle befinden, dass der Winkel zwischen der ersten Gelenkposition 75 und der äußeren Kante 81 der Halterung einen spitzen Winkel β bezüglich der Senkrechten zu der Halterung 69 bildet. Dieser Winkel β ist vorzugsweise kleiner als α und vorzugsweise in dem Bereich von 0–10°. Das erste Gelenk 75 befindet sich näher an der Längsmittelachse der Maschine, als die äußerste Kante der Halterung 69. Der Winkel α darf nicht zu groß sein, weil sich anderenfalls die Siebeinrichtung 68 zu weit von dem Kühler 64 während der ersten Bewegungsbahn 77 fort bewegt, so dass ein größerer vorderer Raum 70 erforderlich sein würde. Wenn die Bewegungsbahn 77 fortgesetzt wird, wird die Kante 81 der Halterung 69 in den Hakenbereich 71 eingefaltet, so dass die Siebeinrichtung 68 im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Maschine bleiben kann, das heißt, dass sie sich anfänglich nicht um die Gelenkposition 76 dreht. Auf diese Weise verläuft die anfängliche Bewegungsbahn 77 der Siebeinrichtung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Maschine. Auf der weiteren Bewegungsbahn 78 dreht sich die Siebeinrichtung 68 hauptsächlich um die erste Gelenkposition, das heißt in einer im Wesentlichen kreisförmigen Weise. Am Ende der zweiten Bewegungsbahn 78 kann die Siebeinrichtung 68 lediglich um die Gelenkposition 76 gedreht werden, das heißt, die Siebeinrichtung 68 wird ähnlich wie eine Tür auf einer dritten Bewegungsbahn 79 verschwenkt.
  • Die Siebeinrichtung 68 kann entlang der Bewegungsbahn 77 von Hand geführt werden. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann jedoch ein Führungselement verwendet werden, um zwangsweise die Bewegung der Siebeinrichtung 68 zu steuern. Ein derartiges Führungselement kann eine Führungsstange 84 sein, wie dies in den 35 gezeigt ist. Das hintere Ende der Stange 74 ist schwenkbar an einer Position 86 an dem Rahmen 1 in der Nähe der Gelenkposition 75 jedoch weiter entfernt von der Längsmittelachse der Maschine verbunden. Das vordere Ende der Stange 84 ist gelenkig an einer Position 87 an der vorderen Fläche der Halterung 69 befestigt. Die Stange 84 weist eine Biegung 89 auf, um Raum für die Kante 81 des Kühlergehäuses zu schaffen. Der Winkel γ zwischen der Senkrechten auf die Siebeinrichtungs-Halterung 69 und der die Gelenkpositionen 86, 87 verbindenden Linie ist vorzugsweise ein spitzer Winkel, vorzugsweise kleiner als der Winkel α. Diese Anordnung bildet ein Parallelogramm-artiges Gestänge, das durch das Element 74, die Stange 84 und Teile des Rahmens 1 und der Halterung 69 zwischen den Gelenkpositionen 75, 86 bzw. 76, 87 gebildet ist. Ein derartiges Gestänge bewirkt eine im Wesentlichen parallele Bewegung des Halterungselementes 74 und der Stange 84 während der Anfangsphase der Bewegungsbahn 77. Vorzugsweise liegt die vordere Gelenkposition 87 der Führungsstange 84 vor der ersten der zweiten Gelenkposition 76 des Halterungselementes 74, das heißt die Gelenkposition befindet sich weiter entfernt entlang einer Senkrechten auf die Halterung 69 bezogen auf die Gelenkposition 86, als die Gelenkposition 76. Um dies zu erzielen, kann sich die Gelenkposition 87 auf einen Vorsprung 85 befinden, der an der Vorderfläche der Halterung 69 befestigt ist. Der Unterschied in den effektiven Längen des Elementes 74 und der Stange 84 ruft eine im Wesentlichen kreisförmige Bewegung der Siebeinrichtung 68 während der weiteren Bewegungsbahn 78 hervor. Die vollständige Bewegungsbahn ist schematisch in 5 gezeigt. Aufgrund der Führungsstange 84 wird die abschließende Bewegungsbahn 79 verhindert. Als zusätzliche Option könnte die Stange 84 jedoch von einer der Gelenkpositionen 86, 87 entkoppelt oder in seiner Mitte getrennt werden, worauf die Siebeinrichtung 68 um die Gelenkposition 76 wie eine Tür verschwenkt wird.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezugnahme auf bevorzugte Ausführungsformen gezeigt und beschrieben wurde, ist es für den Fachmann verständlich, dass verschiedene Änderungen oder Modifikationen hinsichtlich der Form und der Einzelheiten durchgeführt werden können, ohne dass von dem Schutzumfang dieser Erfindung abgewichen wird, wie er in den Ansprüchen definiert ist. Beispielsweise müsste das Element 74 keine feste Länge aufweisen, sondern es könnte auch mit einem Hydraulikzylinder versehen sein, so dass seine Länge geändert werden kann.

Claims (14)

  1. Landwirtschaftliche Maschine mit einer Siebeinrichtung (68) zum Schutz eines Teils eines Kühlsystems (62, 64) eines Motors (60), der auf der landwirtschaftlichen Maschine befestigt ist, wobei die Siebeinrichtung (68) in ihrer Betriebsstellung im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der Maschine und benachbart zu dem Kühlsystem (62, 64) befestigt ist, wobei die Siebeinrichtung (68) aus der Betriebsstellung benachbart zu dem Kühlsystem (62, 64) des Motors (60) auf eine Stellung bewegbar ist, in der die Siebeinrichtung (68) außerhalb des Umrisses liegt, der die Außenform der landwirtschaftlichen Maschine definiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebeinrichtung (68) gelenkig mit der landwirtschaftlichen Maschine derart verbunden ist, dass die anfängliche Bewegungsbahn (77) der Siebeinrichtung (68) horizontal und im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse der landwirtschaftlichen Maschine verläuft, und dass eine weitere zweite Bewegungsbahn (78) der Siebeinrichtung (68) horizontal und im Wesentlichen kreisförmig ist und ihren Krümmungsmittelpunkt auf oder benachbart zu einer ersten Gelenkposition (75) aufweist.
  2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie weiterhin ein langgestrecktes Halterungselement (74) umfasst, dass das Halterungselement gelenkig mit der landwirtschaftlichen Maschine an einem Ende des Halterungselementes (74) über ein erstes vertikales Gelenk an der ersten Gelenkposition (75) verbunden ist, und dass die Siebeinrichtung (68) gelenkig mit einem anderen Ende des Halterungselementes (74) über ein zweites vertikales Gelenk zwischen der Siebeinrichtung (68) und dem Halterungselement an einer zweiten Gelenkposition (76) verbunden ist.
  3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Gelenkposition (76) gegenüber dem Mittelpunkt der Siebeinrichtung (68) versetzt ist.
  4. Maschine nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gelenkposition (75) sich vor oder hinter der Siebeinrichtungs-Betriebsstellung bezogen auf die Längsachse der Maschine befindet.
  5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (60), ein Teil des Kühlsystems (62, 64) und die Siebeinrichtung (68) entlang der Längsachse der Maschine angeordnet sind.
  6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil des Kühlsystems (62, 64) ein Kühler (64) ist.
  7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie weiterhin ein Gebläse umfasst, das in einer Linie bezüglich des Motors (60), des Teils des Kühlsystems (62, 64) und der Siebeinrichtung (68) angeordnet ist.
  8. Maschine nach einem der Ansprüche 2–7, dadurch gekennzeichnet, dass es weiterhin ein Führungselement (84) aufweist, das das Führungselement gelenkig mit der landwirtschaftlichen Maschine an einem Ende des Führungselementes durch ein drittes vertikales Gelenk an einer dritten Gelenkposition (64) verbunden ist und dass die Siebeinrichtung (68) gelenkig mit einem anderen Ende des Führungselementes über ein viertes vertikales Gelenk an einer vierten Gelenkposition (87) verbunden ist, wobei die die ersten und zweiten Gelenkpositionen (75, 76) und die die dritten und vierten Gelenkpositionen (86, 87) verbindenden Linien im Wesentlichen parallel sind, wenn sich die Siebeinrichtung (68) in ihrer Betriebsstellung befindet.
  9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Gelenkposition (86) weiter von der Mittelachse der Maschine entfernt liegt, als die ersten Gelenkposition (75), und dass die vierte Gelenkposition (87) weiter entfernt von der Mitte der Siebeinrichtung (68) liegt, als die zweite Gelenkposition (76).
  10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die effektive Länge des Führungselementes (84) länger als die effektive Länge des Halterungselementes (74) ist.
  11. Maschine nach einem der Ansprüche 2–10, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Winkel α zwischen der die ersten und zweiten Gelenkpositionen (75, 76) verbindenden Linie und der Längsachse der Maschine ein spitzer Winkel, vorzugsweise von weniger als 30°, besonders bevorzugt von weniger als 20° ist, wenn sich die Siebeinrichtung (68) in der Betriebsstellung befindet.
  12. Maschine nach einem der Ansprüche 8–11, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Winkel γ zwischen der die dritten und vierten Gelenkpositionen (86, 87) verbindenden Linie und der Längsachse der Maschine ein spitzer Winkel ist, vorzugsweise ein kleinerer Winkel als der erste Winkel α.
  13. Maschine nach Anspruch 11–12, dadurch gekennzeichnet, dass ein dritter Winkel β zwischen der Linie, die die erste Gelenkposition (75) verbindet, und einer Abschlusskante der Siebeinrichtung (68), die von der Mittellinie der Maschine in einer horizontalen Richtung entfernt ist, kleiner als der erste Winkel α ist.
  14. Maschine nach einem der Ansprüche 2–3, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebeinrichtung (68) und das Halterungselement (74) so ausgebildet sind, dass sie eine dritte Bewegungsbahn (79) nach der zweiten Bewegungsbahn (78) ermöglichen, wobei die dritte Bewegungsbahn eine Drehung der Siebeinrichtung (68) um das zweite Gelenk (76) ist.
DE60013883T 1999-11-12 2000-11-10 Schutzschirmanordnung für eine landwirtschaftliche maschine Expired - Lifetime DE60013883T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB9926771 1999-11-12
GB9926771A GB2356178A (en) 1999-11-12 1999-11-12 Pivotable protective screen for an agricultural vehicle cooling system
PCT/EP2000/011248 WO2001036794A1 (en) 1999-11-12 2000-11-10 Protective screen arrangement for an agricultural machine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60013883D1 DE60013883D1 (de) 2004-10-21
DE60013883T2 true DE60013883T2 (de) 2005-01-20

Family

ID=10864395

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60013883T Expired - Lifetime DE60013883T2 (de) 1999-11-12 2000-11-10 Schutzschirmanordnung für eine landwirtschaftliche maschine

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