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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Feldemissionseinrichtung, insbesondere
eine Feldemissionseinrichtung mit einer Struktur aus drei Elektroden, nämlich aus
eine Kathode, einer Anode und einer Tor-Elektrode.
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Verschiedene
kalte Feldemissions-Kathoden sind bisher vorgeschlagen worden. Unter
anderem gehören
ein als Spindt-Emitter
bezeichneter Spitzenemitter sowie ein Oberflächenleitungs-Emitter dazu. In
den letzten Jahren ist auch ein Verfahren vorgeschlagen worden,
das eine Karbon-Nanoröhre verwendet,
welche mit einer geringen Arbeitsfunktion stabil ist.
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1 zeigt einen Querschnitt
eines Spitzenemitters. Dieser Emitter hat ein scharfes vorderes Ende
eines Spitzenemitters 170, ausgebildet an einer Kathode 120,
wobei das vordere Ende einen Krümmungsradius
mit einigen wenigen Nanometern bis zu einigen wenigen Dutzend Nanometern
hat. Der Spitzenemitter emittiert kalte Elektronen auf der Grundlage
eines starken elektrischen Feldes, das an dem vorderen Ende konzentriert
ist. In anderen Worten wird ein elektrisches Feld gebildet zwischen
dem vorderen Ende des Emitters 170 und einer auf einer ersten
isolierenden Schicht 130 an der Kathode 120 ausgebildeten
Tor-Elektrode 140, und Elektronen werden von dem vorderen
Ende des Spitzenemitters 170 emittiert. Um Elektronen bei
einer geringen Spannung zu emittieren, ist es daher ideal, einen
Abstand zwischen der Tor-Elektrode 140 und dem Emitter 170 so
kurz wie möglich
zu wählen.
Die emittierten Elektronen werden in Richtung einer Anode (nicht dargestellt)
gezogen, die oberhalb des Spitzenemitters 170 vorgesehen
ist. Jedes Elektron hat jedoch eine Anfangsgeschwindigkeit in einer
horizontalen Richtung zur Zeit der Emission, und daher werden die
Elektronenstrahlen in einer seitlichen Richtung gestreut.
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Um
diese Streuung der Elektronenstrahlen zu verhindern, befindet sich
eine Steuerungselektrode 160 oberhalb der Tor-Elektrode 140,
wie in 1 dargestellt.
In diesem Fall ist es notwendig, dass ein Öffnungsdurchmesser der Tor-Elektrode 140 und
ein Öffnungsdurchmesser
der Steuerungselektrode 160 ein geeignetes Verhältnis haben.
Um die Steuerungselektrode 160 zu montieren, ist es notwendig, eine
isolierende Schicht 150 auf die Tor-Elektrode 140 aufzubringen
und dann die Steuerungselektrode 160 auf der isolierenden
Schicht 150 vorzusehen. Um diesen Vorgang zu implementieren,
ist ein hochpräziser
Ausrichter notwendig. Dies hat daher einen Nachteil, dass nicht
nur der Installationsvorgang ansteigt, sondern auch die zur Herstellung
notwendigen Gerätschaften
teuer werden.
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In
der Zwischenzeit ist im Fall des Oberflächenleitungsemitters ein Elektronenemitter
auf einem leitenden dünnen
Film vorgesehen, der sich über
ein Paar von Elektroden hinüber
erstreckt (eine Emitter-Elektrode und eine Tor-Elektrode), die auf
einem Substrat ausgebildet sind. Wenn ein elektrisches Feld an beiden
Enden des Elektronenemitters an die Elektroden angelegt wird, werden
Elektronen in einer horizontalen Richtung aus einer Emitter-Elektrode
herausgezogen, und eine Kraft wird auf die an dem Substrat vorgesehene
Tor-Elektrode aufgebracht. So werden die Elektronen in einer horizontalen
Richtung emittiert. Eine Beschleunigungs-Elektrode ist oberhalb
des Elektronen-Emitters
vorgesehen, und ein Teil der emittierten Elektronen fliegt zu der
Beschleunigungs-Elektrode. Diese Effizienz ist jedoch gering, und
die Elektronen werden in einer parabolischen Richtung statt einer
vertikalen Richtung von dem Substrat aus emittiert. Die Elektronen,
die gegen die Beschleunigungselektrode kollidieren, werden daher
von der normalen Linie des Elektronenemitters abgelenkt. Aufgrund dieses
Phänomens werden,
wenn der Feldemitter auf eine Bildanzeigeeinheit angewandt wird,
Strahlen zerstreut. Als Ergebnis tritt ein "Auslaufen" von Strahlen hin zu benachbarten Pixeln
auf, oder es kann keine hocheffiziente Lichtemission erzielt werden.
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2 ist eine perspektivische
Ansicht, die ein Beispiel eines Oberflächenleitungsemitters zeigt, offenbart
in der japanischen Patentanmeldung KOKAI mit der Veröffentlichungs-Nr. 8-250018. Dieser Oberflächenleitungsemitter
löst das
Auslaufen der Strahlen hin zu benachbarten Pixeln durch Verschmälern der
emittierten Lichtstrahlen. Um das oben beschriebene Phänomen zu
lösen,
sind Elektroden 122a und 122b vorgesehen, die
eine Äquipotentialfläche mit
einer annähernd
U-förmigen
Gestalt in einer Richtung senkrecht mit einer Richtung bilden, in
der eine Spannung zwischen einem Paar von Elektroden 123a und 123b angelegt
wird, und zwar an einer Oberfläche,
die definiert ist durch die Richtung, in der eine Spannung zwischen
dem Paar von Elektroden 123a und 123b angelegt
wird, und eine Richtung, in der ein elektrisches Feld mittels einer
Beschleunigungselektrode (oberhalb der Elektroden 123a und 123b,
nicht dargestellt) angelegt wird, die auf die emittierten Elektronen
einwirkt.
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Gemäß diesem
Oberflächenleitungsemitter ist
es jedoch, um die annähernd
U-förmige Äquipotentialfläche zu bilden,
notwendig, den Elektronenemitter in der Mitte der Elektrodeeinrichtung
zu wählen,
und es ist auch notwendig, die Ausgestaltung der Einrichtung und
die Höhe
der Verdrahtungselektrode streng anzupassen.
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Um
die Schwierigkeit der oben beschriebenen Herstellungsverfahren zu
lösen,
ist in der japanischen Patentanmeldung KOKAI mit der Veröffentlichungs-Nr.
8-293244 ein Feldemitter mit vier Elektroden vorgeschlagen worden. 3 zeigt diesen Feldemitter
mit den vier Elektroden. Die hier offenbarte Struktur mit vier Elektroden
besteht aus einer Kathode 131, einer Steuerungselektrode 134,
einer Tor-Elektrode 133,
und einer Anode 136. Gemäß diesem Verfahren wird weder
ein Spitzenemitter noch ein Oberflächenleitungsemitter verwendet,
sondern ein Material mit einer geringen Arbeitsfunktion wird als
Elektronen-Emissionsschicht 135 verwendet. Eine
Gestalt von Elektronenstrahlen wird verschmälert durch das Substrat (die
Kathode) 131, auf welcher die Elektronen-Emissionsschicht 135 ausgeformt
worden ist, die Strahlen formende Elektrode (Steuerungselektrode) 134,
die auf der Elektronen-Emissionsschicht 135 durch
Umgeben der Elektronen-Emissionsschicht
ausgebildet worden ist, und die Tor-Elektrode 133, die auf einer
isolierenden Schicht 132 auf der Strahlen formenden Elektrode 134 ausgeformt
worden ist.
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Gemäß dem Emitter
ist es jedoch unvermeidbar, dass das Verfahren auch komplex wird,
da es notwendig ist, die Steuerungselektrode auf ähnliche
Art und Weise wie bei dem in 1 gezeigten Emitter
auszubilden.
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Außerdem hat
die japanische Patentanmeldung KOKAI mit der Veröffentlichungs-Nr. 9-82215 einen
Emitter offenbart, der eine große
Anzahl von Feldemissionsspitzen mit geringen Größen innerhalb der Elektronen-Emissionsfläche hat.
Außerdem
ist eine Struktur vorgeschlagen worden, die ein Verhältnis eines
Abstands zwischen einem Tor und einem Emitter zu einem Öffnungsdurchmesser
(kurzen Durchmesser) von zwischen 1 und 2 oder mehr hat, so dass
die große
Anzahl von Feldemissionsspitzen eine annähernd gleiche Gelegenheit haben,
Elektronen zu emittieren. Auf der Basis dieser Struktur ist beabsichtigt
gewesen, einen Emitter aus einem Bündel von Nanometer großen Drähten annähernd homogen
anzutreiben. Diese Offenbarung hat jedoch das Ziel, den Emitter
aus einem Bündel
von Nanometer großen
Drähten
annähernd
homogen anzutreiben. Diese Offenbarung zielt nicht darauf ab, die Streuung
des Orbits der Elektronenemission zu beschränken. Diese Offenbarung beschreibt
daher, dass es wünschenswert
ist, eine Steuerungselektrode zu haben, ohne die Elektrodenstruktur
besonders einzuschränken.
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Wie
oben erläutert,
ist bisher – da
es schwierig ist, die Richtung zu steuern, in der Elektronen durch
den Feldemitter mit der Drei-Elektrodenstruktur aus einer Kathode,
einer Anode und einer Tor-Elektrode emittierten Elektronen zu steuern – angenommen
worden, dass eine Struktur mit vier Elektroden mit einer zusätzlichen
Steuerungselektrode notwendig ist. Diese Struktur mit den vier Elektroden ist
jedoch komplex um den Elektronenemitter herum. Diese Struktur ist
außerdem
schwierig herzustellen, da der Elektronenemitter in der Mitte des
elektrischen Feldes installiert werden muss.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Feldemissionseinrichtung
mit einer Struktur aus drei Elektroden zu schaffen, die einfach
hergestellt werden kann und die Richtung der emittierten Elektronen
steuern kann.
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Um
das oben genannte Ziel zu erreichen, wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung
eine Feldemissionseinrichtung aus drei Elektroden geschaffen, welche
Feldemissionseinrichtung folgendes aufweist: ein auf einer Kathode auf
einem Substrat ausgebildetes emissives Material, eine Isolierschicht,
die so ausgeformt ist, dass sie das emissive Material umgibt, eine
Torelektrode, die auf der Isolierschicht ausgeformt ist und eine Öffnung hat,
um von dem emissiven Material emittierte Elektronen durchtreten
zu lassen, und eine Anode gegenüber
dem emissiven Material, gekennzeichnet durch die Beziehung L/S ≥ 1, wobei
S einen Durchmesser der Öffnung
darstellt und L einen typischen kürzesten Durchtrittsabstand
der von dem emissiven Material emittierten Elektronen hin zur Torelektrode.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung wird eine Feldemissions-Anzeigeeinheit
oder -Displayeinheit geschaffen, die im Wesentlichen aus drei Elektroden
besteht und folgendes aufweist: ein Substrat, eine auf dem Substrat
ausgeformte Kathodenschicht, eine auf der Kathodenschicht ausgeformte Isolierschicht
mit einer Vielzahl von ersten Öffnungen,
eine Torelektrode, die auf der Isolierschicht ausgeformt ist und
eine Vielzahl von zweiten Öffnungen entsprechend
den ersten Öffnungen
hat, wobei jede zweite Öffnung
den gleichen Öffnungsdurchmesser hat
wie jede erste Öffnung,
eine Elektronen-Emissionsschicht, die auf der Kathodenschicht ausgeformt ist
und durch die ersten und zweiten Öffnungen hindurch frei liegt,
eine transparente Platte, die so vorgesehen ist, dass sie zu einer
Oberfläche
des Substrats hin weist, auf welcher die Kathodenschicht ausgeformt
ist, und zwar über
einen an einem Außenumfang
des Substrats vorgesehenen Rahmen, eine auf einer Oberfläche der
transparenten Platte zu einer Kathodenschicht hin weisend ausgeformte
Anodenschicht, und eine Phosphorschicht auf der Anodenschicht, gekennzeichnet
durch die Beziehung L/S ≥ 1,
wobei S den Öffnungsdurchmesser
der mehreren ersten Öffnungen
bezeichnet und L einen typischen kürzesten Durchtrittsabstand
der von dem emissiven Material emittierten Elektronen hin zu der
Torelektrode.
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Genauer
gesagt ist die Elektronenemissionsschicht der Feldemissionseinrichtung
oder der Anzeigeeinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung am Boden einer tiefen Öffnung
ausgeformt, so dass ein elektrisches Feld auf die emittierten Elektronen
in einer Richtung aufgebracht wird, die annähernd vertikal bezüglich der
Elektronen-Emissionsschicht verläuft.
Mit dieser Anordnung treten nur diejenigen Elektronen, deren Geschwindigkeitskomponente groß ist in
einer Richtung annähernd
vertikal zur Elektronen-Emissionsschicht, durch die Öffnung der Tor-Elektrode
hindurch und erreichen die Anode. So ist es möglich, den Orbit der Elektronen,
die durch die Öffnung
der Tor-Elektrode hindurchgetreten sind und zu der Anode weiterfliegen,
schmal zu machen. Daher ist es möglich,
den Orbit der Elektronen in einer Struktur aus drei Elektroden ohne
eine Steuerungselektrode zu steuern. Bei dieser Struktur mit den
drei Elektroden, die eine einfache Struktur ist, kann die Beziehung
1 > L/S ≥ 1/2, offenbart
in der japanischen Patentanmeldung KOKAI mit der Veröffentlichungs-Nr.
9-82215, nicht ausreichend dazu dienen, die Streuung des Orbits
der Elektronenemission zu beschränken.
Die Streuung kann eingeschränkt
werden, wenn die Beziehung L/S ≥ 1
gilt. Dies ist eine Tatsache, die durch den Erfinder der vorliegenden
Erfindung zum ersten Mal klar gemacht worden ist.
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Außerdem wird
bevorzugt, dass eine durchschnittliche Oberflächendichte der mehreren Öffnungen
auf 1 pc/μm2 oder mehr festgelegt wird. Gemäß der japanischen
Patentanmeldung KOKAI mit der Veröffentlichungs-Nr. 9-82215 wird
die Homogenität von
Elektronen-Emissionspunkten verbessert, indem eine große Anzahl
von Emissionspunkten innerhalb einer einzelnen Öffnung genommen wird. Auf der
Basis dieser Struktur ist es jedoch schwierig, die Varianz zwischen
Elektronen-Emittern mit einzelnen Öffnungen zu senken. Gemäß der vorliegenden
Erfindung haben die Elektronen-Emitter einzelne Öffnungen und sind nahe aneinander
vorgesehen, um die Varianz zu senken. In anderen Worten ist die
durchschnittliche Oberflächendichte
auf 1 pc/μm2 oder mehr festgelegt. Bei dieser Anordnung
können, selbst
wenn es eine Varianz unter den Volumina von aus einzelnen Öffnungen
emittierten Elektronen gibt, diese Volumina der emittierten Elektronen
im Schnitt homogenisiert werden. Dies hat den Effekt, dass die Varianz
der Luminanz zwischen Pixeln beschränkt wird, wenn die Erfindung
auf eine Anzeigeeinheit angewandt wird.
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Die Öffnung mit
Bezug auf die vorliegende Erfindung kann eine kreisförmige, elliptische,
oder polygonale Gestalt haben, und diese Gestalt ist nicht besonders
eingeschränkt.
Der Durchmesser der Öffnung
ist der Durchmesser eines Kreises, wenn die Öffnung eine kreisförmige Gestalt
hat (siehe 4A), und
der Durchmesser der Öffnung
ist ein kurzer Durchmesser, wenn die Öffnung eine elliptische Gestalt
hat (siehe 4B). Der
Durchmesser der Öffnung
ist ein Durchmesser eines einbeschriebenen Kreises, wenn die Öffnung eine
dreieckige Gestalt oder eine quadratische Gestalt hat (siehe 4C und 4D). Der Durchmesser der Öffnung ist ein
Durchmesser eines Kreises, der längeren
parallelen Seiten einbeschrieben ist, wenn die Öffnung ein Parallelogramm ist
(siehe 4E). In diesen 4A bis 4E bezeichnet eine Bezugsziffer 6 eine Öffnung.
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Trotz
der verbesserten Steuerung der Streuung der Elektronen hat ein Teil
der Elektronen, die durch die Öffnung
hindurchtreten, eine Geschwindigkeitskomponente in Richtung parallel
mit der Elektronen-Emissionsschicht. Diese Elektronen zerstreuen den
Orbit der Elektronen, wenn sie durch die Öffnung hindurchtreten. Wenn
eine Beziehung zwischen einer Dicke der Tor-Elektrode Lg und einem
typischen kürzesten
Abstand L auf Lg/L ≤ 0,75
festgelegt wird, ist es jedoch möglich,
die Streuung des Orbits der Elektronen auf einen vernachlässigbare
Level zu beschränken,
während
das Volumen von Elektroden sichergestellt wird, die zu der Anodenelektrode
gelangen, wenn die Erfindung auf eine Anzeigeeinheit oder ähnliches
angewandt wird.
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Genauer
gesagt werden auf der Grundlage der Einstellung der Beziehung L/S ≥ 1 ein Großteil der
Elektronen annähernd
vertikal zur Elektronen-Emissionsschicht emittiert, und ein Teil
der Elektronen, die die Geschwindigkeitskomponente parallel zur
Elektronen-Emissionsschicht haben, werden elastisch mittels der
isolierenden Schicht gestreut. Wenn die Elektronen-Emissionsschicht
am Boden der tiefen Öffnung
ausgeformt ist, kann jedoch der Orbit der emittierten Elektronen
in der vertikalen Richtung leicht korrigiert werden. Selbst wenn
Elektronen einen Abstand nehmen, der den kürzesten Abstand L überschreitet,
kollidieren diejenigen Elektronen, die die parallele Komponente
haben, gegen die Tor-Elektrode, die eine vorbestimmte Dicke hat, und
werden von der Tor-Elektrode absorbiert. Wenn andererseits die Dicke
der Tor-Elektrode zu groß ist, steigt
das Volumen derjenigen Elektronen, die von der Tor-Elektrode absorbiert
werden, wenn sie durch die Tor-Elektrode hindurchtreten, und es
wird unmöglich,
einen notwendigen Strom sicherzustellen. Daher verändert sich
die Helligkeit auf der Anzeige der Anzeigeeinheit. Um diese notwendige
Helligkeit sicherzustellen, ist die Beziehung Lg/L ≤ 0,75 gewählt worden.
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Außerdem wird
bevorzugt, dass das emissive Material auf einer Ebene an der Kathodenschicht geformt
wird und aus Pd, Cs, LaB6, Graphit, Karbon und/oder
Diamant ausgewählt
ist.
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Außerdem wird
bevorzugt, dass in einem Raum, der durch das Substrat, die transparente
Platte und den Rahmen gebildet wird, ein Vakuum herrscht.
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Diese
Zusammenfassung der Erfindung beschreibt nicht notwendiger Weise
alle notwendigen Merkmal, so dass die Erfindung auch eine Unterkombination
dieser beschriebenen Merkmale sein kann.
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Die
Erfindung wird deutlicher aus den nun folgenden ausführlichen
Beschreibung, wenn diese zusammen mit den anliegenden Zeichnungen
gelesen wird, in welchen:
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1 eine Querschnittsansicht
ist, die ein Beispiel eines herkömmlichen
Feldemitters zeigt,
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2 eine Querschnittsansicht
ist, die ein weiteres Beispiel eines herkömmlichen Feldemitters zeigt,
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3 eine Querschnittsansicht
ist, die ein noch anderes Beispiel eines herkömmlichen Feldemitters zeigt,
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4A bis 4E Diagramme zum Erläutern von Gestalten von Toröffnungen
und Definitionen von Öffnungsdurchmessern
gemäß der vorliegenden
Erfindung sind,
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5A bis 5F Querschnittsansichten sind, die Stufen
eines Verfahrens zur Herstellung einer Feldemissionseinrichtung
(Anzeigeeinheit) gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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6 ein Diagramm ist, das
eine Beziehung zwischen einem Streuverhältnis von Strahlen und einem
Verhältnis
von L zu S zeigt, wobei L ein typischer kürzester Durchtrittsabstand
der von dem emissiven Material hin zur optischen Element emittierten
Elektronen ist und S ein Öffnungsdurchmesser,
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7 eine schematische Ansicht
ist, die einen Orbit von Elektronen des Emitters gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt,
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8 eine schematische Ansicht
zum Definieren eines Flächenbereichs
A ist, der ein Bezug einer Oberflächendichte der Öffnung gemäß der vorliegenden
Erfindung wird,
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9 ein Diagramm ist, das
eine Beziehung zwischen einem Verhältnis einer Dicke Lg einer Tor-Elektrode
zu dem kürzesten
Abstand L und der Helligkeit einer Anzeigeeinheit gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt.
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Die 5A bis 5F sind Querschnittsansichten, die Schritte
eines Verfahrens zur Herstellung einer Feldemissionseinrichtung
(einer Anzeigeeinheit) gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen.
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Ein
isolierendes Substrat 11, wie beispielsweise ein Glassubstrat
oder ein Keramiksubstrat, wird vorbereitet. Dann wird ein Kathodenschicht 3 aus
einem leitenden dünnen
Film mit einer Filmdicke von ungefähr 0,01 bis 0,9 μm durch Vakuumabscheiden
oder Sputtern auf diesem isolierenden Substrat 11 ausgeformt.
In der vorliegenden Erfindung wird ein Kathodenschicht aus Nickel
mit einer Filmdicke von ungefähr
1 μm ausgebildet.
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Das
leitfähige
Material, das die Kathodenschicht 3 strukturiert, ist nicht
besonders auf Nickel beschränkt,
und die Kathodenschicht kann ausgebildet werden unter Verwendung
eines Metalls wie Gold, Silber, Molybdän, Tungsten, oder Titan, oder
eines leitenden Oxids. Es ist auch möglich, eine Nickelschicht über eine
Titan- oder Bromschicht zu bilden, um die Anhaftung zwischen dem
isolierenden Substrat 11 und der Kathodenschicht 3 zu
verbessern, wenn dies gewünscht
wird. Ein Teil der Kathodenschicht kann auch als Signalleitung verwendet
werden.
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Das
oben beschriebene ist nicht das einzige Verfahren zum Ausbilden
der Kathodenschicht 3, und es ist auch möglich, die
Kathodenschicht 3 durch Verwenden einer Dickfilmtechnik
oder eines Plattierverfahrens auszubilden.
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Anschließend wird
ein gewünschtes
Resistmuster auf der Oberfläche
der Kathodenschicht 3 durch Ausrichten durch eine Maske
ausgebildet. Dann wird die Kathodenschicht 3 durch Ätzen in
eine vorbestimmte Gestalt gebracht.
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Anschließend wird
eine isolierende Schicht 2 aus SiO2 auf
der Oberfläche
der Kathodenschicht 3 ausgebildet, so dass sie eine Filmdicke
von 0,2 μm hat.
Das Sputterverfahren ist nicht das einzige Verfahren zum Ausbilden
dieser isolierenden Schicht. Die isolierende Schicht kann auch ausgebildet
werden durch ein sogenanntes Spin-on-glass-Verfahren (SOG), ein
Abscheiden aus der flüssigen
Phase (LPD) oder ähnliches, durch
Aufbringen eines SiO2-Films auf die Oberfläche der
Kathodenschicht 3 und anschließendes Brennen dieses Films.
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Anschließend wird
ein Tor-Elektrode 1 auf der isolierenden Schicht ausgebildet.
Diese Tor-Elektrode 1 wird auch als Signalleitung wie die
Kathodenschicht 3 verwendet, und wird genauso ausgebildet wie
die Kathodenschicht 3. In der vorliegenden Erfindung wird
eine Tor-Elektrode aus einer Nickelschicht mit einer Filmdicke von
ungefähr
0,1 μm auf
der Oberfläche
der isolierenden Schicht 2 durch das Vakuum-Abscheideverfahren
oder durch Sputtern ausgebildet. Diese Tor-Elektrode kann auch ausgebildet werden
durch Verwenden eines Metalls wie Gold, Molybdän, Tungsten, oder Titan, oder
durch Verwenden eines leitenden Oxids, ähnlich wie die Kathodenschicht.
Außerdem
kann eine Tor-Elektrode auf der Oberfläche der isolierenden Schicht über eine
Titan- oder Chromschicht gemäß der Notwendigkeit
ausgebildet werden.
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Eine
laminierte Einheit, wie sie in 5A dargestellt
ist, wird wie oben beschrieben ausgebildet. Anschließend werden Öffnungen 6 an
der Tor-Elektrode 1 und der isolierenden Schicht 2 wie folgt
ausgebildet.
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Ein
Resist 4 wird auf die Oberfläche der Tor-Elektrode 1 aufgebracht.
Die Öffnungen 6 werden
an dem beschichteten Bereich ausgebildet auf der Basis eines der
folgenden Verfahren: ein Elektronenstrahlen-Belichtungssystem, und
ein Blockcopolymerphasen-Separationsverfahren (siehe US-Patentanmeldung Nr.
09/588,721) zum Nassätzen
oder ein reaktives Ionenätzen
(RIE) unter Verwendung einer organischen Nanostruktur als Maske.
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In
der vorliegenden Erfindung werden Masken durch zwei Verfahren vorbereitet.
Für eine
Maske wird eine organische Nanostruktur verwendet auf der Basis
des Blockcopolymerphasen-Separationsverfahrens. Durch Verwenden
dieser Maske werden kreisförmige Öffnungen 6 durch
das RIE auf dem Resist 4 ausgebildet, so dass sie einen
Durchmesser von ungefähr
40 nm bis 100 nm für
jede Öffnung
haben. Das Resist-Spin-Beschichten ist auch verwendbar. Dann wird
das durch Spinning aufgebrachte Resist ausgerichtet, um kreisförmige Öffnungen 6 zu
bilden (siehe 5B).
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In
der vorliegenden Erfindung sind der Öffnungsdurchmesser und die
Höhe L
der isolierenden Schicht festgelegt. Nur die Dicke Lg der Tor-Elektrode
wird verändert
auf Stufen von 50, 100, 150 und 200 nm. Dies dient zum Ausführen eines
organoleptischen Tests der Veränderungen
in der Helligkeit auf der Basis von Veränderungen in der Dicke der Tor-Elektrode.
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Nach
dem Ausbilden der Öffnungen 6 an dem
Resist 4 wird die Tor-Elektrode 1 aus Nickel mit einer
Lösung
aus Eisen (III) Dichlorid geätzt,
um an der Tor-Elektrode Öffnungen
zu bilden, die mit den Öffnungen 6 des
Resists 4 verbunden sind.
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Außerdem wird
ein CF4-Gas in Kontakt mit der isolierenden
Schicht 2 aus SiO2 über die Öffnungen
der Tor-Elektrode gebracht, so dass Öffnungen, die mit den Öffnungen
der Tor-Elektrode
verbunden sind, auch an der isolierenden Schicht 2 ausgebildet werden.
Als Ergebnis werden Öffnungen 6' gebildet, wie
in 5C dargestellt.
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Anschließend wird
eine Lösung
mit in Alkohol gelösten
Palladium-Verbindungspartikeln auf die Öffnungen 6' geträufelt. So
fällen
die Palladium-Verbindungspartikel aus als Ebene auf die Kathode 3, die
an den Öffnungen 6' frei liegt.
Die Palladium-Verbindungspartikel werden dann in einer inerten Atmosphäre oder
einer reduzierenden Atmosphäre
bei 150°C
in der Atmosphäre
getrocknet. Als Ergebnis wird eine Elektronen-Emissionsschicht 7 aus
Palladium ausgebildet. Anschließend
wird das Resist 4 abgeschält (siehe 5D).
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Während Palladium
in dieser vorliegenden Ausführungsform
als emissives Material 7 verwendet wird, ist es auch möglich, andere
Substanzen mit einer geringen Arbeitsfunktion wie beispielsweise
Cs, LaB6, Graphit, Karbon und Diamant zu
verwenden. Um die Elektronen-Emissionseffizienz zu verbessern, ist
es auch möglich,
eine Kohlenstoffverbindung auf der Oberfläche der Palladiumpartikel auszubilden,
beispielsweise durch Sputtern oder durch CVD.
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Oberhalb
des Substrats, das kalte Elektronen emittieren kann, befindet sich
außerdem
ein Phosphorsubstrat, das besteht aus einem transparenten Glas 10,
einem transparenten leitenden Film (ITO Film) als Anode 13,
und einer Phosphorschicht 12, die zueinander hinweisen,
wie in 5E dargestellt.
Wie in 5F dargestellt,
ist außerdem
ein Flächenbereich,
der zwischen dem Kathodensubstrat mit der kalten Kathode und dem
Phosphorsubstrat sandwichartig angeordnet ist, luftdicht mittels
eines Rahmens 14 in einem Vakuumzustand eingeschlossen.
Als Ergebnis wird die Feldemissionseinrichtung (Anzeigeeinheit)
fertiggestellt.
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Die
Kathode dieser Feldemissionseinrichtung ist auf 0 V festgelegt,
und Spannungen von 20 V und 5 V werden an die Tor-Elektrode bzw.
die Anode angelegt. Dann ist festgestellt worden, dass Elektronen,
die von dem emissiven Material emittiert werden, gegen das Phosphor
kollidieren und das Phosphor daher Licht emittiert.
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6 zeigt eine Beziehung zwischen
einem Streuungsverhältnis
von Elektronenstrahlen, die von der Kathode emittiert werden, und
dem L/S (die Streuung von L/S = 1 ist als 1 festgelegt worden).
Wie in 6 dargestellt,
wird, wenn L/S gleich oder größer 1 ist,
der Orbit der Elektronen so gesteuert, dass er schmal wird, der
Grund dieser Steuerung wird wie folgt erklärt.
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Auf
der Grundlage der Einstellung des Verhältnisses von L/S auf einen
großen
Wert werden die meisten der von der Elektronen emittierenden Schicht
emittierten Elektronen in einer Richtung ungefähr vertikal zur Elektronen
emittierenden Schicht gezogen. Selbst wenn Elektronen existieren,
die eine Geschwindigkeitskomponente in einer Richtung parallel zur
Elektronen emittierenden Schicht in der Nähe der Tor-Elektrode haben, werden diese Elektronen
von der Tor-Elektrode
absorbiert. Als Ergebnis treten nur diejenigen Elektronen, die die
Geschwindigkeitskomponente in einer Richtung ungefähr vertikal
zur Elektronen emittierenden Schicht haben, durch die Öffnungen
der Tor-Elektrode hindurch.
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Es
ist angenommen worden, dass ein Flächenbereich, in welchem die
Phosphoreinheit Licht emittiert, die Größe des Elektronen-Orbits ist.
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Gemäß der erfindungsgemäßen Feldemissionseinrichtung
wird bevorzugt, dass die durchschnittliche Oberflächendichte
der Öffnungen,
die die Elektronenemitter einschließen, zumindest 1 pc/μcm2 beträgt.
Dies beruht darauf, dass, wenn die Anzahl der Öffnungen, die die Elektronenemitter
einschließen, größer ist,
die Varianz in den Elektronenemissionseigenschaften jeder Öffnung gemittelt
wird. Bisher gab es Fälle,
in denen die durchschnittliche Oberflächendichte bei 4 pc/144 μm2 angenommen wurde (D.L. Lee, SID98 DIGEST,
S. 589) oder 9 pc/25 μm2 (Yokowo, J.IEE Japan, Vol. 112, Nr. 4,
1992, S. 257). Insbesondere ist, wenn die Erfindung auf eine Anzeigeeinheit
angewandt werden soll, das Mitteln der Varianz besonderes effektiv
zum Beschränken
der Varianz der Pixeleigenschaften.
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Zum
Erhalten einer Oberflächendichte
der Öffnungen
wird nicht die gesamte Oberfläche
der Kathode als Nenner verwendet. Dieser Nenner wird definiert als
Flächenbereich,
der die Öffnungen
einschließlich
der äußersten
Elektronenemitter abdeckt, die auf der gleichen Kathode innerhalb
eines Bereichs existiere, wo sie die Tor-Elektrode mit der Kathode
kreuzt (siehe 8).
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In
der vorliegenden Erfindung wird bevorzugt, dass das Verhältnis einer
Tor-Elektrodendicke Lg zu einem kürzesten Abstand L eine Beziehung Lg/L ≤ 0,75 erfüllt. Als
Ergebnis des Ausführens
des oben beschriebenen organoleptischen Tests von Veränderungen
in der Helligkeit auf der Basis von Veränderungen in der Dicke der
Tor-Elektrode wird wie in 9 dargestellt.
Die Helligkeit im Bereich von Lg/L ≤ 0,75 kann die Helligkeit der
Anzeigeeinheit erfüllen.
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Wie
oben beschrieben, ist es gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
eine Feldemissionseinrichtung zu schaffen, die den Orbit von emittierten Elektronen
steuern kann, während
sie einen einfachen Aufbau mit drei Elektroden verwendet.