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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Bilderzeugungsgerät mit Elektronenemissionselementen und
Abstandshaltern in einer Vakuumhülle.
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Zum Stand
der Technik
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Großflächige Flachbildschirme
standen in den letzten Jahren im Blickpunkt von Forschung und Entwicklung.
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Im
allgemeinen ist ein Bilderzeugungsgerät mit einer Hülle zur
Aufrechterhaltung eines Vakuums, Elektronenquellen und ihrer Steuerschaltung
zur Elektronenemittierung, einem Bilderzeugungsbauteil mit Leuchtstoffen
zur Lichtemittierung, das über
Elektronenbeschuß verfügt, Beschleunigungselektroden zur
Beschleunigung von Elektronen auf das Bilderzeugungsbauteil und
eine Hochspannungsquelle für die
Beschleunigungselektroden ausgestattet. Darüber hinaus treten bei einem
Bilderzeugungsgerät, das
eine flache Hülle
in der Art eines Flachbildschirms mit einer großen Bildsschirmfläche verwendet
Fälle auf,
bei denen Abstandshalter innerhalb der Hülle als Strukturen, die Widerstand
gegenüber
dem Luftdruck leisten, angeordnet sind.
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Zwei
Arten von Elementen, nämlich
Glühkathodenelemente
und Kaltkathodenelemente, sind als Elektronenemissionselemente zur
der Herstellung der oben erwähnten
Elektronenquellen bekannt. Beispiele für Kaltkathodenelemente sind
oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente, Elektronenemissionselemente vom Feldemissionstyp
und vom Metall/Isolator/Metall-Typ.
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Ein
Beispiel vom oberflächenleitenden
Elektronenemissionselement wird von M. I. Elinson, Radio Eng. Electron
Phys., 10 (1965). Es gibt andere Beispiele, die weiter unten beschrieben
sind.
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Das
oberflächenleitende
Elektronenemissionselement nutzt ein Phänomen, bei dem eine Elektronenemission
in einer auf einem Substrat gebildeten Dünnschicht kleiner Fläche erzeugt
wird, indem eine elektrischer Strom parallel zur Schichtoberfläche verläuft. Verschiedene
Beispiele berichteten über
dieses oberflächenleitenden
Elektronenemissionselement. Ein Beispiel nach Elinson bezieht sich auf
eine Dünnschicht
aus Zinnoxid. Andere Beispiele verwenden eine Dünnschicht aus Gold [G. Dittmer: "Thin Solid Films", 9.217 (1972)],
eine Dünnschicht aus
Indiumoxid/Zinnoxid (M. Hartwell und C. G. Fonstad: "IEEE Trans. E. D.
Conf", 519 (1975)
und eine Dünnschicht
aus Kohlenstoff (Hisashi Araki, et al.: "Vacuum", 26, No. 1, Seite 22, (1983).
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45 zeigt einen Grundriß des oben beschriebenen Bauteils
nach M. Hartwell et al. Dieser Bauteileaufbau ist für diese
oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
typisch. Wie in 45 gezeigt, bezeichnet 3001 ein
Substrat. Bezugszeichen 3004 bezeichnet eine elektrisch
leitende Dünnschicht,
die ein Metalloxid enthält,
das durch Kathodenzerstäubung
gebildet wurde, und in einer flachen Form, die dem Buchstaben "H" ähnelt,
gebildet wird. Die elektrisch leitende Schicht 3004 wird
einer unten beschriebenen Formierung (Vorgang unter Stromeinwirkung)
unterworfen, wobei ein Elektronenemissionsabschnitt 3005 gebildet
wird. Der Abstand L in 45 wird
auf 0,5 mm bis 1 mm eingestellt, und der Abstand W auf 0,1 mm. Aus
praktischen darstellungstechnischen Gründen wird der Elektronenemissionsabschnitt 3005 in
Rechteckform in der Mitte der elektrisch leitenden Schicht 3004 dargestellt.
Dies ist eine rein schematische Darstellung, und die tatsächliche
Lage und Form des Elektronenemissionsabschnitts wird hier nicht
notwendigerweise wirklichkeitsgetreu dargestellt.
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Bei
den oben angeführten
konventionellen oberflächenleitenden
Elektronenemissionselementen, speziell beim Element nach Hartwell
et al., wird im allgemeinen der Elektronenemissionsabschnitt 3005 auf
der elektrisch leitenden Dünnschicht
durch das sogenannte Formierungsverfahren gebildet, bevor die Elektronenemission
ausgeführt
wird. Entsprechend dem Formierungsverfahren wird eine konstante
Gleichspannung oder eine Gleichspannung, die mit sehr kleiner Geschwindigkeit
in der Größenordnung
von 1 V/min ansteigt, entlang der elektrisch leitenden Schicht 3004 aufgeprägt, um einen
elektrischen Strom durch die Schicht zu schicken, wobei örtlich die
Eigenschaft der elektrisch leitenden Schicht 3004 zerstört, deformiert
oder geändert
wird, und um dabei den Elektronenemissionsabschnitt 3005 zu
bilden, dessen elektrischer Widerstand sehr groß ist. In dem Teil der elektrisch
leitenden Dünnschicht 3004,
der örtlich
zerstört,
deformiert oder geändert
wurde, wird ein Riß gebildet.
Elektronen werden in der Umgebung des Risses emittiert, wenn eine geeignete
elektrische Spannung an die elektrisch leitende Dünnschicht 3004 im
Anschluß an
die Formierung angelegt wird.
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Bekannte
Beispiele für
den Feldemissionstyp werden bei W. P. Dyke und W. W. Dolan: "Field Emission", Advance in Electron
Physics, 8.89 (1956) und bei C A. Spindt: "Physical Properties of Tin-Film Field
Emission Cathodes with Molybdenum Cones", J. Appl. Phys., 47, 5248 (1976) beschrieben.
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Ein
typisches Beispiel des Aufbaus eines Bauteils vom Feldemissionstyp
wird in 46 gezeigt, das eine Schnittdarstellung
des Bauteils nach Spindt, et al. darstellt. Das Bauteil beinhaltet
ein Substrat 3010, eine Emitterverdrahtung, die ein elektrisch
leitendes Material enthält,
einen Konus als Emitter 3012, eine Isolierschicht 3013 und
eine Gate-Elektrode 3014. Das Bauteil wird veranlaßt, eine
Feldemission von der Spitze des Konus des Emitters 3012 zu
erzeugen, indem eine geeignete elektrische Spannung an den Konus
des Emitters 3012 und an die Gate-Elektrode 3014 angelegt
wird.
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Bei
einem anderen Beispiel des Aufbaus eines Bauteils vom Feldemissionstyp
wird nicht die übereinander
angeordnete Struktur verwendet, wie in 46 gezeigt.
Genauer gesagt: Es werden der Emitter und die Gate-Elektrode auf
dem Substrat im wesentlichen parallel zur Substratebene angeordnet.
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Ein
bekanntes Beispiel vom Metall/Isolator/Metall-Typ ist von C. A.
Mead: "Operation
of Tunnel Emission Devices",
J. Appl. Physics, 32, 646 (1961) beschrieben. 47 zeigt eine Schnittdarstellung eines typischen
Beispiels des Aufbaus des Bauteils vom Metall/Isolator/Metall-Typ.
Das Bauteil beinhaltet ein Substrat 3020, eine untere Elektrode 3021, die
aus eine Metall besteht, eine dünne
Isolierschicht 3022 mit einer Schichtdicke in der Größenordnung von
10 nm und eine obere Elektrode 3023, die aus einem Metall
besteht und eine Schichtdicke in der Größenordnung von 8 nm bis 30
nm hat. Das Bauteil wird veranlaßt, eine Emission von der Oberfläche der
oberen Elektrode 3023 durch Anlegen einer elektrischen Spannung
an die obere Elektrode 3023 und an die untere Elektrode 3021 hervorzurufen.
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Da
das oben besprochene Kaltkathodenelement ermöglicht, ein Elektronenemissionselement bei
einer niedrigeren Temperatur im Vergleich mit einem Glühkathodenelement
zu erhalten, ist ein Heizgerät
zur Wärmezufuhr
nicht erforderlich. Entsprechend ist der Aufbau einfacher als der
des Glühkathodenelements,
und es wird möglich,
kleinere Elemente herzustellen. Selbst wenn darüber hinaus eine größere Anzahl
von Elementen auf einem Substrat mit hoher Dichte angeordnet werden,
treten Probleme wie Durchbrennen nicht ohne weiteres auf. Hinzu kommt,
daß sich
das Kaltkathodenelement vom Glühkathodenelement
darin unterscheidet, daß letzteres
eine geringe Ansprechempfindlichkeit hat, da es aufgrund von Wärmeeinwirkung
durch ein Heizgerät
arbeitet. Als Folge ist der Vorteil des Kaltkathodenelements eine
höhere
Ansprechempfindlichkeit.
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Aus
diesen Gründen
wird derzeit eine umfassende Forschung bei Anwendungen für Kaltkathodenelemente
betrieben.
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Als
Beispiel unter verschiedenen Kaltkathodenelementen ist das oberflächenleitende
Elektronenemissionselement besonders einfach im Aufbau und einfach
herzustellen, und daher ist es dahingehend vorteilhaft, daß eine große Anzahl
von Elementen über
einen großen
Bereich gebildet werden können.
Entsprechend wurde die Forschung auf ein Verfahren gelenkt, eine
große
Anzahl von Elementen anzuordnen und anzusteuern, wie in der Japanischen Patentanmeldungsschrift
No. 64-31332, die vom Anmelder eingereicht wurde, dargelegt.
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Darüber hinaus
sind Anwendungen von oberflächenleitenden
Elektronenemissionselementen, die erforscht wurden, bilderzeugende
Einrichtungen wie Bildanzeigeeinrichtungen und Bilderfassungseinrichtungen
ebenso wie Ladungsstrahlungsquellen.
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Was
Anwendungen bezüglich
Bildanzeigeeinrichtungen anlangt, wurde die Forschung im Hinblick
auf solche Einrichtungen betrieben, die in Kombination Elektronenemissionselemente
vom Oberflächenleitungstyp
und Leuchtstoffe, die Licht in Erwiderung auf die Einstrahlung mit
einem Elektronenstrahl emittieren, verwenden, wie beispielsweise
bei der US-Patentschrift 5 066 833 und den offengelegten Japanischen
Patentanmeldungen (KΟKAI)
mit den Nummern 2-257551 und 4-28137, die vom Anmelder eingereicht
wurden, dargelegt. Von den Bildanzeigeeinrichtungen, die die Kombination
der Elektronenemissionselemente vom Οberflächenleitungstyp und von Leuchtstoffen
verwenden, wird erwartet, daß sie bessere
Kenndaten als die konventionellen Bildanzeigeeinrichtungen andere
Typen haben. Beispielsweise im Vergleich zu einer Flüssigkristallanzeigeeinrichtung,
die in den vergangenen Jahren weit verbreitet war, emittiert die
oben angeführte
Bildanzeigeeinrichtung ihr eignes Licht, und daher ist keine Hintergrundbeleuchtung
erforderlich. Außerdem
hat die Bildanzeigeeinrichtung einen größeren Beobachtungswinkel.
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Ein
Verfahren zur Ansteuerung einer Anzahl von Elementen vom Feldemissionstyp
auf einer Zeile wird beispielsweise in der US-Patentschrift 4 904 895,
die vom derzeitigen Anmelder eingereicht wurde, dargelegt. Ein Anzeigegerät vom Flachbildschirmtyp,
von dem beispielsweise Meyer et al. berichtet haben, ist als Beispiel
einer Anwendung eines Elements vom Feldemissionstyp bei einem Bildanzeigegerät bekannt
(R. Meyer: "Recent
Development on Microtips Display at LETI", Tech. Digest of 4th Int. Vacuum Microelectronics
Conf, Nagahara, Seiten 6 bis 9, (1991)].
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Ein
Beispiel, bei dem eine Anzahl von Elementen vom Metall/Isolator/Metall-Typ
in einer Zeile angeordnet sind und als Bildanzeigeeinrichtung angewendet
werden, wird in der Japanischen Patentanmeldungsschrift No. 3-55738,
die vom derzeitigen Anmelder eingereicht wurde, offengelegt.
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Die
Erfinder haben mit Kaltkathodenelementen experimentiert, die aus
verschiedene Materialien bestanden und mit verschiedenen Herstellungsverfahren
hergestellt wurden sowie verschiedene Anordnungen hatten. Darüber hinaus
haben die Erfinder Mehfachelektronenstrahlungsquellen, die aus einem
Bereich einer Anzahl von Kaltkathodenelementen bestanden, und Bildanzeigeeinrichtungen,
die diese Mehfachelektronenstrahlungsquellen verwenden, untersucht.
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Bei
einem Flachbildschirmanzeigegerät
sind ein Elektronenemissionselement, ein Bilderzeugungsbauteil und
verschiedene Elektroden innerhalb einer Vakuumhülle angeordnet. Die verschiedenen Elektroden
sind Verdrahtungselektroden, um das Elektronenemissionselement mit
elektrischer Spannung zu versorgen, eine Beschleunigungselektrode, um
eine Hochspannung an das Bilderzeugungsbauteil anzulegen und Elektroden
(eine Fokussierungselektrode, eine Modulationselektrode, eine Ablenkelektrode)
zur Steuerung des Elektronenstrahls. Natürlich sind nicht sämtliche
Elektroden notwendigerweise erforderlich, und es kann ausreichen,
wenn nur eine der Elektroden zur Steuerung des Elektronenstrahls,
falls erforderlich, vorgesehen wird.
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Bei
solch einem Flachbildschirmanzeigegerät kann mechanische Festigkeit,
um dem Luftdruck zu widerstehen, nicht unbedingt durch eine Vakuumhülle allein
erreicht werden. Daher ist es allgemein üblich, Abstandshalter innerhalb
der Vakuumhülle vorzusehen.
Jedoch weist ein Flachbildschirmanzeigegerät dieser Art die folgenden
Probleme auf:
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Speziell
haben die Erfinder Fälle
entdeckt, bei denen die lichtemittierende Stelle des Leuchtstoffs,
der das Bilderzeugungsbauteil bildet (die von Elektronen beschossene
Stelle) und die Form des emittierten Lichts von ihren Entwurfswerten
abweichen.
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Wird
insbesondere ein Bilderzeugungsbauteil für ein Farbbild verwendet, gibt
es Fälle,
bei denen eine Abnahme der Helligkeit und das Auftreten der Farbverschiebung
in Verbindung mit einer Verschiebung bei der lichtemittierenden
Stelle auftritt. Es wurde bestätigt,
daß diese
Phänomen
in der Umgebung der Abstandshalter, die zwischen der Elektronenquelle
und dem Bilderzeugungsbauteil angeordnet sind, auftritt.
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Darüber hinaus
haben die Erfinder herausgefunden, daß die hauptsächliche
Ursache des oben beschriebenen Phänomens die von der Elektronenquelle
emittierten Elektronen sind.
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Bei
dem oben beschriebenen Bilderzeugungsgerät beschießen die von der Elektronenquelle emittierten
Elektronen die Leuchtstoffe, die das Bilderzeugungsbauteil bilden
ebenso wie Gase, die im Vakuum verblieben sind, obgleich die Wahrscheinlichkeit
dieses Ereignisses niedrig ist. Es wurde herausgefunden, daß einige
gestreuten Teilchen (Ionen, Sekundärelektronen, neutrale Teilchen),
die mit zum Zeitpunkt des Beschusses einer gewissen Wahrscheinlichkeit
erzeugt wurden, auf den belichteten Teil der Abstandshalter innerhalb
des Bilderzeugungsgeräts
auftreffen, wobei der belichtete Teil aufgeladen wird. Aufgrund
der elektrischen Ladung ändert
sich das elektrische Feld in der Umgebung des belichteten Teils,
wobei eine Verschiebung der Elektronenstrecke hervorrufen wird.
Es wird angenommen, daß dies
die Ursache einer Änderung
an der lichtemittierenden Stelle der Leuchtstoffe und eine Änderung
bei der Form der Lichtemission ist.
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Darüber hinaus
haben die Erfinder herausgefunden, daß sich vorwiegend eine positive
Ladung an der belichteten Stelle ansammelt, was auf der Änderung
an der lichtemittierenden Stelle und der Änderung in der Form der Lichtemission
beruht. Als Ursache wird angenommen, daß entweder Aufladung aufgrund
der Ansammlung positiver Ionen, die in den gestreuten Teilchen enthalten
sind, oder das Auftreten der positiven Aufladung aufgrund der Emission
von Sekundärelektronen
verantwortlich ist, die erzeugt wurden, als die gestreuten Teilchen
die oben erwähnten
belichteten Stelle beschießen.
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Zur
Lösung
dieser Probleme ist ein Verfahren der Vorbeugung der elektrischen
Aufladung durch Überdeckung
der Οberfläche der
Abstandshalter mit einer Widerstandsschicht bekannt (
EP 0 690 472 A beschreibt
eine Halbleiterschicht für
diesen Zweck). Nach diesem Verfahren wird die Möglichkeit, der elektrischen
Aufladung vorzubeugen, verbessert, je kleiner der elektrische Widerstand
der Widerstandsschicht gemacht wird. Wird der elektrische Widerstand
jedoch klein gemacht, erhöht
sich der elektrische Strom im stationären Zustand, was zu einem Anstieg
des Leistungsbedarfs führt.
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Bei
einem Fall, bei dem die Oberfläche
der Abstandshalter nicht mit der Widerstandsschicht überdeckt
werden kann, entwickelt der durch die Widerstandsschicht fließende elektrische
Strom eine nichtgleichförmige
Verteilung, als Ergebnis einer unerwünschten elektrischen Potentialverteilung
auf der Abstandshalteroberfläche.
Tritt dieses Problem auf, wird die Wegstrecke des Elektronenstrahls
beeinflußt.
Als Folge tritt eine Verschiebung der lichtemittierenden Stelle
auf; obgleich die Verschiebung nicht so schwerwiegend ist, wie die
verursachte Verschiebung, wenn die Abstandshalter nicht mit der
Widerstandsschicht überdeckt
wird.
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Entsprechend
wurde von einem Gerät
berichtet, bei dem die Abstandshalteroberfläche mit einer Widerstandsschicht überdeckt
wird, und ein Teil der Abstandshalteroberfläche wird bei einem Versuch
mit einer Elektrode versehen, um das Problem des Leistungsbedarfs
und die Abweichung der lichtemittierenden Stelle zu lösen. Speziell
beschreibt die US-Patentanmeldung 5,532,548 eine Anordnung, bei der
Elektroden parallel zu einer Frontplatte und einer Rückwand auf
einem Teil der Abstandshalteroberfläche gebildet werden, und eine
bestimmte Potentialverteilung wird erhalten, indem die an den Elektroden anliegende
Spannung gesteuert wird. Die 40, 41 und 42 zeigt
Darstellungen, die in der dem Stand der Technik entsprechenden US-Patentanmeldung
5 532 548 beschrieben sind. Eine Flachbildanzeige 5010 besteht
aus einer Frontplatte 5012, einer Rückwand 5014 und einer
Seitenwand 5016. Die Bauteile bilden eine hermetisch abgeschlossene Hülle. Das
Innere dieser Hülle 5018 hat
einen lichtemittierenden Bereich der Länge L1, der durch Beschichtung
der innern Seite der Frontplatte 5012 mit Leuchtstoff erhalten
wurde. Ein oder mehrere Abstandshalter 5020 stützen die
Frontplatte, die sich gegenüber
der Rückplatte 5014 befindet.
Jeder Abstandshalter 5020 hat eine Länge L, und an jedem Abstandshalter 5020 gebildete
Elektroden 5028 haben eine Länge L2. Werden die Abstandshalter 5020 durch
einen Isolator gebildet, wird die Seitenwand des Abstandshalters
mit einer Schicht 5026 eines Widerstands versehen oder
sie wird oberflächendotiert.
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Nach
der US-Patentanmeldung 5 532 548 werden Elektroden mit einer Länge (L2),
die etwas größer als
die Länge
L1 des lichtemittierenden Bereichs sind, auf den Abstandshaltern
(der Länge
L) gebildet, die länger
sind als der lichtemittierende Bereich (der Länge L1), der das Bild erzeugt.
Es sei angemerkt, daß eine
Beschreibung ähnlich
der von USP 5 532 548 auch in USP 4 614 781 vorgenommen wurde.
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Ein
Problem mit dieser Vorrichtung ist, daß die auf der Abstandshalteroberfläche gebildeten Elektroden 5028 dazu
tendieren, eine Funkenentladung zu erzeugen. Wird eine Funkenentladung
erzeugt, kann bei den Leuchtstoffen und bei den Elektronenemissionselementen
ein irreversibler Schaden entstehen. Entsprechend muß bei einer
Vorrichtung dieser Art die auf Leuchtstoffe eingeprägte Spannung in
der Weise unterdrückt werden,
daß keine
Funkenentladung auftritt. Ein praktisches Problem tritt auf, daß ein angezeigtes
Bild mit hoher Helligkeit nicht erhalten werden kann.
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Als
ein Ergebnis der Fortführung
ihrer Forschung haben die Erfinder herausgefunden, daß die Stellen,
an den Funkenentladung auftritt, die Punkte sind, die in 43 durch die Pfeile Bd aufgezeigt sind. Genauer
gesagt: Diese Stellen befinden sich an den Grenzen zwischen der
Elektrode 5028 und dem Abstandshalter, und sie befinden
sich an den Ecken der Elektrode 5028.
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Darüber hinaus
haben die Erfinder Abstandshalter untersucht, bei denen die Länge L der Abstandshalter
gleich der Länge
L2 der Elektroden ist, wie in 44 gezeigt.
Diese Untersuchung erreichte jedoch nicht, das Problem der Funkenentladung
zu lösen.
Mit anderen Worten, es stellte sich heraus, daß Funkenentladung an den von
den Pfeilen Bd aufgezeigten Punkten auftritt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Bilderzeugungsgerät mit einem
Elektronenemissionselement, mit einem Bilderzeugungsbauteil und
mit einem Abstandshalter, der in einer Vakuumhülle angeordnet ist, bereitzustellen,
wobei es möglich
ist, eine Verringerung bei der Bildverschlechterung zu erreichen,
speziell in der Umgebung der Abstandshalter, wie sie bei der Abweichung
der Elektronenstrahleinstrahlungsstelle gegenüber dem Bilderzeugungsbauteil
verursacht wird.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird die vorstehende Aufgabe gelöst durch
Bereitgestellen eines Bilderzeugungsgerätes mit einer Vakuumhülle und
einem Elektronenemissionselement, eines Bilderzeugungsbauteils und
einem in der Vakuumhülle angeordneten
Abstandshalter, wobei der Abstandshalter zwischen Elektroden angeordnet
ist, an welche gegenseitig verschiedene Spannungen in dem Vakuumgefäß angelegt
sind, wobei der Abstandshalter eine Halbleitfähigkeit an seiner dem Vakuum
zugewandten Oberfläche
und ein leitendes Bauteil aufweist, welches so angeordnet ist, daß es die
Oberfläche
umgibt.
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Weitere
Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind durch
die folgende Beschreibung in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung
verdeutlicht, in der gleiche Bezugzeichen gleiche oder ähnliche
Teile bei den Figuren bedeuten.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 zeigt
perspektivisch, teilweise schnittbildlich dargestellt, ein erstes
Ausführungsbeispiel
eines Bilderzeugungsgeräts
nach der ersten Erfindung;
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2 zeigt
einen Querschnitt des ersten Ausführungsbeispiels des Bilderzeugungsgeräts nach
der vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B' in der Umgebung eines Abstandshalters
beim Bilderzeugungsgerät
von 1;
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4 zeigt
perspektivisch einen Abstandshalter nach dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5 zeigt
perspektivisch einen plattenförmigen
Abstandshalter nach der vorliegenden Erfindung;
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6 zeigt
perspektivisch einen zylindrischen Abstandshalter nach der vorliegenden
Erfindung;
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7 zeigt
eine Seitenansicht der Anordnung eines schleifenförmigen Leiters
eines Abstandshalters nach der vorliegenden Erfindung;
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8 zeigt
eine Seitenansicht der Anordnung eines schleifenförmigen Abstandshalters
nach der vorliegenden Erfindung;
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9 zeigt
eine perspektivische Teilansicht des erfindungsgemäßen Geräts, das
ein Beispiel eines Abstandshalters und Elektronen auf jeder Seite des
Abstandshalters wiedergibt;
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10 zeigt
eine perspektivische Teilansicht des erfindungsgemäßen Geräts, das
ein Beispiel eines Abstandshalters und Elektronen auf jeder Seite des
Abstandshalters wiedergibt;
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11 zeigt
eine perspektivische Teilansicht des erfindungsgemäßen Geräts, das
ein Beispiel eines Abstandshalters und Elektronen auf jeder Seite des
Abstandshalters wiedergibt;
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12a und 12b zeigen
einen Querschnitt, der einen Leuchtstoffbereich an der Frontplatte
eines Anzeigefeldes verdeutlicht;
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13 zeigt
ein Diagramm zur Beschreibung der Umstände, bei denen Elektronen und
gestreute Teilchen bei dem in 1 dargestellten
Bilderzeugungsgerät
erzeugt werden;
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14 zeigt ein Diagramm zur Beschreibung der Umstände, bei
denen Elektronen und gestreute Teilchen bei dem in 1 dargestellten
Bilderzeugungsgerät
erzeugt werden;
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15 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' in der Umgebung
eines Abstandshalters bei dem Bilderzeugungsgerät von 1 nach einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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16 zeigt perspektivisch eine Abstandshalter nach
dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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17 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' in der Umgebung
eines Abstandshalters bei dem Bilderzeugungsgerät von 1 nach einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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18 zeigt perspektivisch eine Abstandshalter nach
dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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19 zeigt perspektivisch, teilweise schnittbildlich
dargestellt, ein viertes Ausführungsbeispiel
eines Bilderzeugungsgeräts
nach der vorliegenden Erfindung;
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20 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' in der Umgebung
eines Abstandshalters bei dem Bilderzeugungsgerät von 19;
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21 zeigt perspektivisch einen zylindrischen Abstandshalter
nach dem vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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22 zeigt eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Geräts, bei
dem eine elektrisch leitende Zwischenschicht zwischen einem Abstandshalter
und einer Elektrode bereitgestellt wird;
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23 zeigt perspektivisch einen plattenförmigen Abstandshalter
nach der Erfindung, der mit einer elektrisch leitenden Schicht an
der Verbindung zu einer Elektrode versehen ist;
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24 zeigt eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Geräts, bei
dem eine elektrisch leitende Zwischenschicht zwischen einem Abstandshalter
und einer Elektrode bereitgestellt wird;
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25 zeigt eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Geräts, bei
dem eine elektrisch leitende Zwischenschicht zwischen einem Abstandshalter
und einer Elektrode bereitgestellt wird;
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26 zeigt perspektivisch einen zylindrischen Abstandshalter
nach der Erfindung, die mit einer elektrisch leitenden Schicht an
der Verbindung zu einer Elektrode versehen ist;
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27 zeigt einen Querschnitt einer (Zickzack-) Anordnung
eines Abstandshalters nach der vorliegenden Erfindung;
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28 zeigt einen Querschnitt einer (Parallel-) Anordnung
eines Abstandshalters nach der vorliegenden Erfindung;
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29 zeigt in einem Blockdiagramm ein Beispiel eins
Mehrfunktionsbildanzeigegeräts,
das ein Bildanzeigegerät
nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung verwendet;
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30 zeigt perspektivisch ein (teilweise schnittbildliches)
Anzeigefeld eines Bildanzeigegeräts
nach einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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31A zeigt einen Querschnitt eines bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Flachbildschirmtyp, und 31B zeigt in einer Schnittdarstellung die Schnittanordnung
des Elements;
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32A bis 32E zeigen
Schnittdarstellungen eines Herstellungsverfahrens eines oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Flachbildschirmtyp;
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33 zeigt ein Diagramm einer angelegten Spannungswellenform
für eine
Formierungsbehandlung;
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34A zeigt ein Diagramm einer angelegten
Spannungswellenform für
eine Aktivierungsbehandlung und 34B zeigt
ein Diagramm einer Änderung
des Emissionsstroms während
der Zeit der Aktivierungsbehandlung;
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35 zeigt eine Schnittdarstellung eines oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Stufentyp bei diesem Ausführungsbeispiel;
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Die 36A bis 36F zeigen
Schnittdarstellung eines Herstellungsverfahrens eines oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Stufentyp;
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37 zeigt in einem Graph eine typische Kennlinie
eines bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements;
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38 zeigt einen Querschnitt des Substrats einer
bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Mehrfachelektronenstrahlquelle;
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39 zeigt eine Teilschnittdarstellung eines Substrats
einer bei diesem Ausführungsbeispiel verwendeten
Mehrfachelektronenstrahlquelle;
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40 zeigt perspektivisch ein (teilweise schnittbildliche)
Bildanzeigegerät
nach dem bekannten Stand der Technik;
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41 zeigt eine Schnittdarstellung eines Abstandshalters
nach dem bekannten Stand der Technik;
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42 zeigt eine Schnittdarstellung eines Bildanzeigegeräts nach
dem bekannten Stand der Technik;
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43 zeigt perspektivisch eines Abstandshalter nach
dem bekannten Stand der Technik;
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44 zeigt perspektivisch einen Abstandshalter nach
dem bekannten Stand der Technik;
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45 zeigt ein Diagramm eines Beispiels eines in
der Technik bekannten oberflächenleitenden Elektronenemissionselements;
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46 zeigt ein Diagramm eines in der Technik bekannten
Elements vom Feldelektronentyp; und
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47 zeigt ein Diagramm eines Beispiels einer in
der Technik bekannten Elements vom Metall-Isolator-Metall-Typ.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Diese
Erfindung wird nun unter Berücksichtigung
bevorzugter Ausführungsbeispiele
als Beispiel beschrieben.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird ein Bilderzeugungsgerät bereitgestellt,
das intern eine Vakuumhülle
enthält,
die mit mindestens einem Elektronenemissionselement, einem Bilderzeugungsbauteil und
einem Abstandshalter zur Verstärkung
der mechanischen Festigkeit der Vakuumhülle versehen ist. Der Abstandshalter
wird zwischen zwei Elektroden angeordnet, an die unterschiedliche
elektrische Potentiale angelegt werden, mindestens ein Teil der
Abstandshalteroberfläche,
die dem Vakuum ausgesetzt ist, ist mit Halbleiterleitfähigkeit
ausgestattet, und die mit der Halbleiterleitfähigkeit ausgestattete Fläche wird
mit einem Bauteil, das ein elektrisch leitendes Material enthält, das
so angeordnet ist, daß es
die Außenseite
des Abstandshalter umgibt.
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Wie
beispielsweise in den 5 und 6 gezeigt,
stützt
ein zwischen der Elektrode 108 und der Elektrode 109 mit
unterschiedlichen Potentialen angebrachter Abstandshalter. Ein dem
Vakuum ausgesetztes Teil 102 wird mit einer Halbleiterleitfähigkeit
ausgestattet, und der Abstandshalter ist mit einem schleifenförmigen Leiter 103 ausgestattet.
Die Elektrode 108, der Abstandshalter 100 und
die Elektrode 109 werden zur besseren Veranschaulichung räumlich getrennt
dargestellt, obgleich sich in Wirklichkeit das Unter- und das Oberteil
des Abstandshalters mit der Elektrode 108 bzw. mit der
Elektrode 109 im Kontakt befinden. Der Teil der dem Vakuum
ausgesetzten Abstandshalteroberfläche ist die seitliche Oberfläche (das
heißt,
die Abstandshalteroberfläche, die
nicht parallel zur XY-Ebene verläuft).
Dies bedeutet, daß mindestens
eine Seitenoberfläche
des Abstandshalters 100 halbleitend gemacht ist, und daß der Abstandshalter
mit einem schleifenförmigen
Leiter versehen ist, der ihn entlang seine Seitenoberfläche umgibt.
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Da
der schleifenförmige
Leiter vorgesehen ist, wird die gesamte Oberfläche verwendet, die mit Halbleiterleitfähigkeit
versehen ist, so daß die
elektrische Ladung wirksam abgeleitet werden kann. Da der Leiter
schleifenförmig
ist, gibt es keine Ecken an den Endteilen, und die örtliche
Konzentration eines elektrischen Feldes kann daran gehindert werden, aufzutreten.
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Folglich
kann der Aufladung des Abstandshalters vorgebeugt und entsprechend
das Auftreten von Funkenentladung verhindert werden.
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Darüber hinaus
wird das oben beschriebene Bauteil an einer Stelle angebracht, die
den Abstand zwischen den beiden Elektroden, die durch den Abstandshalter
gestützt
werden, in einem festen Verhältnis
unterteilen.
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Wie
beispielsweise in den 7 und 8 gezeigt,
betragen die Abstände
von der Elektrode 108 zum schleifenförmigen Leiter 103,
bezogen auf die Senkrechte, zur oberen Oberfläche der Elektrode 108 h2,
h4, h6, h8, h10 und h12. Die Abstände vom schleifenförmigen Leiter 103 zur
Elektrode 109, bezogen auf die Senkrechte, betragen h1,
h3, h5, h7, h9 und h11. Nach der vorliegenden Erfindung wird die
Stellung des schleifenförmigen
Leiters 103 derart eingestellt, daß für das Verhältnis gilt: h1/h2 = h3/h4 =
h5/h6 und h7/h8 = h9/h10 = h11/h12. Als Ergebnis ist es möglich, einer
unregelmäßigen Potentialverteilung
auf der Abstandshalteroberfläche
vorzubeugen, wodurch die Wegstrecke des Elektronenstrahls nicht nachteilig
beeinflußt
wird.
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Die
Abmessungen des Abstandshalters sind kleiner ausgeführt als
beim Bilderzeugungsbauteil. Wird das Innere der Vakuumhülle evakuiert,
kann daher eine sehr gute Evakuierungsleitwert erhalten werden,
und die erforderliche Zeit, um ein Vakuum zu erreichen, kann verkürzt werden.
Dies ermöglicht,
die Herstellungskosten des Bilderzeugungsgeräts zu reduzieren.
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Eine
Vielzahl von Abstandshaltern, die kleiner ausgeführt sind als die Bilderzeugungsfläche, werden
mit parallelen oder zickzackförmigen
Abständen
ausgeführt.
Wird das Innere der Vakuumhülle evakuiert,
kann daher eine sehr guter Evakuierungsleitwert erhalten werden,
und die erforderliche Zeit, um ein Vakuum zu erreichen, kann verkürzt werden. Dies
ermöglicht,
die Herstellungskosten des Bilderzeugungsgeräts zu reduzieren.
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Von
den beiden Elektroden, die den Abstandshalter einschließen, kann
eine Elektrode elektrisch mit dem Bilderzeugungsbauteil und die
andere Elektrode elektrisch mit dem Elektronenemissionselement verbunden
sein.
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Beispielsweise
bei dem in 9 gezeigten Gerät ist die
Elektrode 109 ein lichtdurchlässige Elektrode, die an einer
Frontplatte oder an einer rückseitigen
Metallelektrode gebildet wird.
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Die
Elektrode 108 ist eine gemeinsame Verdrahtungselektrode,
um ein Steuersignal an eine Vielzahl von Elektronenemissionselementen
oder eine Verbindungselektrode zur Verbindung einer gemeinsamen
Verdrahtungselektrode und jedem Elektronenemissionselement anzulegen.
Eine typische gemeinsame Verdrahtungselektrode ist eine Verdrahtungselektrode
in Zeilenrichtung oder eine Verdrahtungselektrode in Spaltenrichtung,
die eine Matrix bildet. Die Verbindungselektrode kann von an sich
in einem Elektronenemissionselement integriert sein.
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Alternativ
kann von den beiden Elektroden, die den Abstandshalter einschließen, eine
Elektrode elektrisch mit dem Bilderzeugungsbauteil und die andere
Elektrode elektrisch mit einer Elektronenstrahlsteuerelektrode verbunden
sein.
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Beispielsweise
bei dem in 10 gezeigten Gerät ist die
von einem Abstandshalter 200 gestützte Elektrode 109 eine
lichtdurchlässige
Elektrode, die auf der Frontplatte oder auf einer rückseitigen
Metallelektrode gebildet wird. Eine Elektrode 201, die
durch den Abstandshalter 200 gestützt wird, ist eine Elektronenstrahlsteuerelektrode.
Die Elektrode 201 kann sein: eine Fokussierungselektrode,
eine Modulationselektrode, eine Ablenkelektrode, eine Potentialabschirmelektrode
oder eine Ionenabschirmelektrode. Es gibt auch Fälle, bei denen die Elektronenstrahlsteuerelektrode 201 mit
einem Fenster versehen ist, durch das der Elektronenstrahl hindurchtreten
kann.
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Alternativ
kann von den beiden Elektroden, die den Abstandshalter einschließen, eine
Elektrode eine Elektronenstrahlsteuerelektrode und die andere eine
weitere Elektronenstrahlsteuerelektrode sein.
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Beispielsweise
sind bei dem in 11 gezeigten Gerät die Elektroden 202 und 203,
die durch einen Abstandshalter 400 gestützt werden, Elektronenstrahlsteuerelektroden.
Die Elektroden 202 und 203 können sein: eine Fokussierungselektrode,
eine Modulationselektrode, eine Ablenkelektrode, eine Potentialabschirmelektrode
oder eine Ionenabschirmelektrode. Es gibt auch Fälle, bei denen die Elektronenstrahlsteuerelektroden
mit einem Fenster versehen sind, durch das der Elektronenstrahl
hindurchtreten kann.
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Alternativ
kann von den beiden Elektroden, die den Abstandshalter einschließen, eine
Elektrode eine Elektronenstrahlsteuerelektrode und die andere eine
Elektrode, die elektrisch mit einem Elektronenemissionselement verbunden
ist, sein.
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Beispielsweise
bei dem in 10 gezeigten Gerät ist die
Elektrode 20, die durch einen Abstandshalter 300 gestützt wird,
eine Elektronenstrahlsteuerelektrode. Die Elektrode 201 kann
sein: eine Fokussierungselektrode, eine Modulationselektrode, eine Ablenkelektrode,
eine Potentialabschirmelektrode oder eine Ionenabschirmelektrode.
Es gibt auch Fälle,
bei denen die Elektronenstrahlsteuerelektroden mit einem Fenster
versehen sind, durch das der Elektronenstrahl hindurchtreten kann.
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Die
Elektrode 108 ist eine gemeinsame Verdrahtungselektrode,
um ein Steuersignal an eine Vielzahl von Elektronenemissionselementen
oder eine Verbindungselektrode zur Verbindung einer gemeinsamen
Verdrahtungselektrode mit jedem Elektronenemissionselement anzulegen.
Eine typische gemeinsame Verdrahtungselektrode ist eine Verdrahtungselektrode
in Zeilenrichtung oder eine Verdrahtungselektrode in Spaltenrichtung,
die eine Matrix bildet. Die Verbindungselektrode kann an sich in einem
Elektronenemissionselement integriert sein.
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Ein
Abschnitt kann vorgesehen sein, an der dem Abstandshalter und eine
Elektrode mit einer Zwischenschicht, die eine elektrischen Leiter
enthält, bereitstehen.
Dies macht es möglich,
eine sehr gute elektrische Verbindung zwischen dem halbleitenden Bereich
des Abstandshalters und der Elektrode zu erreichen.
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Lagen
einer Halbleiterschicht und einem elektrischen Leiter können auf
dem Abstandshaltermaterial in der angeführten Reihenfolge aufgebaut sein,
oder sie können
in umgekehrter Reihenfolge auf dem Abstandshaltermaterial aus einem
elektrischen Leiter und einer halbleitenden Schicht aufgebaut werden.
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Alternativ
können
Lagen eines Isolationsgliedes und eines leitenden Bauteils auf der
seitliche Oberfläche
der sich ergebenden Schichtung gebildet werden.
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Ein
Bilderzeugungsgerät
nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung umfaßt
im wesentlichen eine Vakuumhülle
von dünnen
Typ, Mehrfachelektronenquellen, die durch Anordnen eine Anzahl von
Elektronenquellen wie beispielsweise Kaltkathodenelemente auf einem Substrat
erhalten werden, und ein Bilderzeugungsbauteil zur Bildung eines
Bildes durch Einstrahlung von Elektronen, die Mehrfachelektronenquellen
und das Bilderzeugungsbauteil werden so angeordnet, daß sie in
der Vakuumhülle
einander gegenüberstehen.
Da Kaltkathodenelemente genau positioniert werden können und
auf einem Substrat gebildet werden können, wenn von einer Herstellungstechnik
wie photolithographischem Ätzen
Gebrauch gemacht wird, wird ermöglicht,
eine große
Anzahl von diesen Elementen mit sehr engem Abstand anzuordnen. Da darüber hinaus
die Kaltkathoden selbst ebenso wie ihre peripheren Geräte bei relativ
geringen Temperaturen im Vergleich zu Glühkathoden der Art, wie sie üblicherweise
bei einer Kathodenstrahlröhre
verwendet werden, angesteuert werden können, lassen sich Mehrfachelektronenquellen,
die mit einem engeren Abstand angeordnet sind, einfach realisieren.
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Aus
diesen Gründen
handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um ein Bilderzeugungsgerät, das bevorzugt
die oben angesprochenen Kaltkathodenelemente als die Mehrfachelektronenquellen
verwendet. Kaltkathodenelemente, die speziell bevorzugt werden,
sind oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente. Genauer gesagt: Unter den Kaltkathodenelementen
vom Metall-Isolator-Metall-Typ erfordern, daß die Dicke der isolierenden
Schicht oder die obere Elektrode relativ präzise gesteuert werden, und
diejenigen vom Feldemissionstyp erfordern, daß die Form der Spitze des nadelförmige Emissionsteils
in präziser
Weise gesteuert wird. Als Folge sind diese Elemente vergleichsweise
kostenintensiv in der Herstellung, und es gibt hier Fälle, bei denen
es schwierig ist, Elemente mit einer großen Fläche aufgrund von Grenzen herzustellen,
die durch den Herstellungsvorgang auferlegt werden. Ein oberflächenleitendes
Elektronenemissionselement hingegen ist einfach im Aufbau, einfach
herzustellen, und es läßt sich
ohne weiteres großflächig herstellen. Oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente sind speziell erwünschte Kaltkathodenelemente
aus der Sicht der neuerlichen Forderung nach preiswerten, großflächigen Bildanzeigegeräten.
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Das
Bilderzeugungsgerät
zur Verwirklichung der vorliegenden Erfindung kann ein Gerät mit Abstandshaltern,
deren Länge
größer als
die des bilderzeugenden Bereichs ist, oder ein Gerät mit Abstandshaltern,
deren Länge
kleiner als die des bilderzeugenden Bereichs ist. Durch Bereitstellung
des umgebenden elektrischen Leiters kann das Auftreten von Funkenentladung
in größerem Maße vorgebeugt werden,
als mit dem Gerät
mit Abstandshaltern der Art, wie in 43 oder
in 44 gezeigt. Da entsprechend eine elektrische Spannung
von beispielsweise 20% höher
als bisher angelegt werden kann, kann die Helligkeit des angezeigten
Bildes erhöht werden.
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Was
jedoch gefordert wird, ist ein Bilderzeugungsgerät, bei dem die Abstandshalter
eine kleinere Länge
haben, als die des bilderzeugenden Bereichs, besonders Abstandshalter
mit einer Größe, die
in dem bilderzeugenden Bereich angepaßt werden soll, werden in einem
geeigneten Abstand angebracht. Der Grund hierfür ist der: Da ein Abstandshalter
mit kleinerer Größe eine
kleineren Oberflächenbereich hat,
werden die halbleitende Behandlung und die Bildung des umgebenden
elektrischen Leiters vereinfacht. Da darüber hinaus ein Flußdurchgang
für Luft bei
dem Vorgang zum Evakuieren des Inneren des Bilderzeugungsgeräts erhalten
werden kann, hat dies die Wirkung, den Evakuierungsleitwert zu erhöhen. Dies
ermöglicht,
die erforderliche Zeit zur Evakuierung zu verkürzen, und die Herstellungskosten herabzusetzen.
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Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind nachstehend anhand der Zeichnung
beschrieben.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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1 zeigt
perspektivisch ein Bilderzeugungsgerät nach dem ersten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Ein Teil des Anzeigefeldes ist schnittbildlich
dargestellt, um den internen Aufbau des Geräts zu zeigen. 2 zeigt
einen Querschnitt der Bilderzeugungsgeräts aus Sicht der Seite einer
Frontplatte.
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Wie
in 1 gezeigt, enthält das Gerät ein aus Glas hergestelltes
Substrat 1001 und Kaltkathodenelemente 1002 wie
beispielsweise oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente. Drähte
in Zeilenrichtung (Dx1–DxM) 1003 verbinden
eine der Elementelektroden mit den entsprechenden Kaltkathodenelemente 1002,
und Drähte
in Spaltenrichtung (Dy1–DyN) 1004 verbinden
die anderen Elementelektroden mit den entsprechenden Kaltkathodenelementen 1002.
Das Gerät
enthält
darüber
hinaus ein aus Glas bestehende Rückwand 1005,
eine aus Glas bestehende Seitenwand 1006 und ein aus Glas
bestehende Frontplatte 1007. Die Rückwand 1005, die Seitenwand 1006 und
die Frontplatte 1007 werden mit einer Glasmasse verbunden,
und sie bilden eine hermetisch abgeschlossene Hülle, um ein Vakuum innerhalb
des Anzeigefeldes aufrechtzuerhalten. Ein Vakuum in der Größenordnung
von 10–7 Torr
(1,3·10–7 mbar)
wird innerhalb der hermetisch abgeschlossenen Hülle aufrechterhalten.
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Das
Substrat 1001 ist auf der Rückwand 1005 befestigt,
und N × M
der Kaltkathodenelemente 1002 werden auf dem Substrat gebildet.
(N, M sind positive ganze Zahlen größer gleich 1, wobei mindestens
eine der ganzen Zahlen 2 oder größer sind.
Die ganzen Zahlen N und M werden in geeigneter Weise in Abhängigkeit
der Anzahl der beabsichtigten Bildpunkte gewählt.) Die M × N-Kaltkathodenelemente sind
matrixförmig
durch M Drähte
in Zeilenrichtung 1003 und N Drähte in Spaltenrichtung 1004 angeordnet.
Der Teil, der durch die Bauteile 1001 bis 1004 gebildet
werden, werden auch als "Mehrfachelektronenstrahlquelle" bezeichnet.
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Das
Herstellungsverfahren der Mehrfachelektronenstrahlquelle und der
zugehörige
Aufbau werden später
genauer beschrieben.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Anordnung derart, daß das
Substrat 1001 der Mehrfachelektronenstrahlquelle auf der
Rückwand 1005 der hermetisch
abgeschlossenen Hülle
befestigt ist. Ist jedoch die Festigkeit des Substrat 1001 der
Mehrfachelektronenstrahlquelle ausreichend, kann das Substrat 1001 selbst
als Rückwand
der hermetisch abgeschlossenen Hülle
dienen.
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Eine
Leuchtstoffschicht 1008 wird auf der Unterseite der Frontplatte 1007 gebildet.
Eine metallische Rückwand 1009,
die von der Kathodenstrahlröhrentechnik
bekannt ist, wird bereitgestellt. Im Fall, bei dem ein Leuchtstoffmaterial
für niedrige
elektrische Spannungen als Leuchtstoffschicht 1008 verwendet
wird, ist die metallische Rückwand 1009 überflüssig. In
solch einem Fall wird ein lichtdurchlässige Elektrode (hier nicht
gezeigt) auf der Unterseite der Frontplatte 1007 gebildet.
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Da
sich dieses Ausführungsbeispiel
auf ein Farbbildgerät
bezieht, werden Teile der Leuchtstoffschicht 1008 mit Leuchtstoffen
der drei Primärfarben Rot,
Grün und
Blau überzogen,
wie diese in der Kathodenstrahlröhrentechnik
verwendet werden. Der Leuchtstoff jeder Farbe wird in Form von Streifen
und einem schwarzen Leiter 1010 aufgebracht 12A, 12B,
gebildet zwischen den Leuchtstoffstreifen.
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Die
Abstandshalter 1500 werden innerhalb der hermetisch abgeschlossenen
Hülle angebracht, und
sie dienen als Struktur, um Widerstand gegen den Luftdruck zu bilden.
Die Abstandshalter 1500 innerhalb der hermetisch abgeschlossenen
Hülle sind in
einer Anzahl und in einem Abstand bereitgestellt, wie es für dieses
Objekt erforderlich ist. Jeder Abstandshalter 1500 wird
von einem Bauteil der unten beschriebenen Art gebildet.
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Wie
in 2 gezeigt, werden die Abmessungen (LSX, LSY) jedes
Abstandshalters kleiner ausgeführt
als die Abmessungen (LPX, LPY) des Bilderzeugungsbauteils, und die
Abstandshalter sind derart angeordnet, daß sie einen vorgeschriebenen
Abstand (DSX, DSY) haben. Die Werte von DSX und DSY sind so ausgelegt,
daß sie
ausreichend Festigkeit gegenüber
Luftdruck gewährleisten,
und daß sie die
Leitfähigkeit
beim Evakuierungsvorgang erhöhen.
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In 2 ist
mit 1111 eine Absaugöffnung
bedeutet, die verwendet wird, wenn das Innere des Anzeigefeldes
evakuiert wird.
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3 zeigt
eine Schnittdarstellung entlang der Linie B-B' in der Umgebung des Abstandshalters 1500 des
in 1 gezeigten Bilderzeugungsgeräts.
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Der
Abstandshalter 1500 verfügt über einen Isolationsträger 1501,
der aus einem Material besteht, das ausreichend Isolation ausweist,
gegenüber Hochspannung
beständig
zu sein, die entlang des Drahtes in Spaltenrichtung 1004 und
der metallischen Rückwand 1009 eingeprägt wird.
Beispiele für Materialien
für den
Isolationsträger 1501 sind
Quarzglas, Glas mit verringertem Verunreinigungsgehalt (beispielsweise
Natrium), Kronglas oder ein keramisches Material, das aus Aluminiumoxid
besteht.
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Bauteile
in den 3 und 4, die gleiche Bezugszeichen
wie in 1 haben, werden nicht erneut beschrieben.
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Eine
halbleitende Dünnschicht 1502 wird beispielsweise
durch Bildung eines Halbleiters aus der Gruppe IV des Periodensystems
der Elemente wie Silizium oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter
wie Galliumarsenid, einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem
Störstellenhalbleiter,
der erhalten wird, indem eine geringe Menge Dotierungsatome den
oben erwähnten
Halbleitern auf der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen Zustand hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann die halbleitende Dünnschicht 1502 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines Schleudergeräts erhalten
werden. Die halbleitende Schicht 1502 wird elektrisch mit
dem schwarzen Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf der
Seite der Frontplatte 1007 verbunden, und sie ist elektrisch
mit dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der
Rückwand 1005 verbunden.
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Ein
elektrisch leitendes Bauteil 1503, das eine elektrisch
leitende Dünnschicht
darstellt, wird durch Bildung einer metallischen Dünnschicht
aus Aluminium, Nickel, Kupfer, Silber oder Gold, einem Halbleiter
aus der Gruppe IV des Periodensystems der Elemente wie Silizium
oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter wie Galliumarsenid,
einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem Störstellenhalbleiter, der erhalten
wird, indem Dotierungsatome den oben erwähnten Halbleitern auf der Oberfläche des
Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen Zustand hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann die leitende Dünnschicht 1503 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines
Schleudergeräts erhalten
werden. Das elektrisch leitende Bauteil 1503 wird vor der
Bildung der halbleitenden Schicht 1502 auf der Oberfläche des
Isolationsträgers 1501 gebildet.
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Eins
der elektrisch leitenden Bauteile 1503 oder mehrere der
elektrisch leitenden Bauteile 1503 werden gebildet, und
jedes wird in einer nahezu senkrechten Richtung zur Richtung eines
elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 gebildet. Darüber hinaus
wird das elektrisch leitende Bauteil 1503 so gebildet,
daß es
eine Breite hat, die kleiner als der Abstand zwischen dem schwarzen
Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 und dem
Draht in Spaltenrichtung 1004 ist. Die halbleitende Dünnschicht 1502 und
das elektrisch leitende Bauteil 1503 sind elektrisch miteinander
verbunden.
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Für das eigentliche
Bilderzeugungsgerät wurde
folgender Aufbau angenommen:
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Die
Abstandshalter 1500 wurden mit beispielsweise jeweils eine
Höhe von
5 mm, eine Schichtdicke von 200 μm
und eine Länge
von 20 mm in gleichen Intervallen an den Drähten in Spaltenrichtung 1004 im
wesentlichen in Richtung parallel zu den Drähten in Spaltenrichtung 1004 angeschlossen. Die
Verbindungen zwischen der Rückwand 1005,
der Frontplatte 1007 und der Seitenwand 1006 sowie
die Verbindungen zwischen der Rückwand 1005,
der Frontplatte 1007 und den Abstandshaltern 1500 wurden
mit einer Glasmasse (hier nicht gezeigt) überzogen, und die Verbindungen
wurden versiegelt, indem ein Brennvorgang unter Luftdruck bei Temperaturen von
400°C und
500°C über 10 min
oder mehr durchgeführt
wurde. Die Abstandshalter 1500 wurden an der Verwendungsstelle
kontaktiert, indem sie auf den Drähten in Spaltenrichtung 1004 (beispielsweise
mit einer Breite von 300 μm)
auf der Seite der Rückwand 1005 und
auf dem schwarzen Leiter 1010 (beispielsweise mit einer
Breite von 300 μm)
auf der Seite der Frontplatte 1007 mit Hilfe einer Glasmasse
(hier nicht gezeigt), der ein elektrisch leitendes Material, beispielsweise
Metall, beigemischt war, angeordnet, und danach wurde ein Brennvorgang
unter Luftdruck bei einer Temperatur von 400°C und 500°C über 10 min oder mehr durchgeführt. Das
Versiegeln und die elektrische Verbindung wurden ebenfalls mit diesem Verfahren
durchgeführt.
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Um
die Abstandshalter 1500 zu erhalten, wurde eine Zinnoxidschicht
mit einer Schichtdicke von 100 nm gebildet, da die halbleitende
Dünnschicht 1502 auf
dem Isolationsträger 1501 aus
einem gereinigten Kronglas besteht. Die Schicht wurde in einer Argon-Sauerstoff-Atmosphäre durch
ein Ionen- Beschichtungsverfahren
unter Verwendung eines Ionenstrahls gebildet. Der Wert des Flächenwiderstands
der halbleitende Dünnschicht 1502 betrug etwa
109 Ω/☐ (Ohm
pro Quadrat). Vor Bilden der halbleitenden Dünnschicht 1502 wurden
die vier Zeilen des elektrisch leitenden Bauteils 1503 durch
Aufdampfen, beispielsweise Gold mit einer Schichtdicke von 25 nm
und einer Breite von 100 μm
geformt, um den Abstandshalter 1500 einmal zu umschließen, wie
in 4 gezeigt. Falls erforderlich, wurde Ätzen durchgeführt, um
die erwünschte
Form zu erhalten.
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Wie
in 12A gezeigt, verwendet die Leuchtstoffschicht 1008,
die als Bilderzeugungsbauteil dient, Streifenformen, bei denen sich
die Leuchtstoffe jeder der Farben in Y-Richtung ausdehnen. Der schwarzen
Leiter 1010 wurde nicht nur geformt, um die Leuchtstoffe
jeder Farbe zu trennen, sondern auch, um die Bildpunkte in der Y-Richtung
voneinander zu trennen, und um die Installation der Abstandshalter 1500 zu
ermöglichen.
Die Leuchtstoffschicht 1008 wurde hergestellt, indem zuerst
der schwarze Leiter 1010 gebildet wurde, und um anschließend die Leuchtstoffe
jeder der Farben in den Zwischenräumen zwischen den schwarzen
Leitern aufzubringen. Für
die schwarzen Leiter 1010 wurde ein Material mit Graphit
als Hauptanteil verwendet.
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Die
zum Aufbringen der Leuchtstoffe auf die Frontplatte 1007 verwendete
Verfahren war das Aufschlämmverfahren.
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Die
metallischen Rückwand 1009,
die auf der inneren Oberfläche
der Leuchtstoffschicht 1008 vorgesehen war, wurde hergestellt,
indem eine Glättungsbehandlung
(Beschichten genannt) auf der inneren Oberfläche der Leuchtstoffschicht 1008 nach der
Bildung der Leuchtstoffschicht vorgenommen wurde, und anschließend wurde
Aluminium durch Aufdampfen im Vakuum aufgebracht. Zur Verbesserung
der Leitfähigkeit
der Leuchtstoffschicht 1008 gibt es Fälle, bei denen die Frontplatte 1007 mit
lichtdurchlässigen
Elektroden versehen ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel jedoch wurde
ausreichende Leitfähigkeit
einzig durch Verwendung der metallischen Rückwand 1009 erhalten.
Dies machte die lichtdurchlässige
Elektrode überflüssig.
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Wird
die oben angeführte
Versiegelung durchgeführt,
müssen
die Leuchtstoffe jeder Farbe und die Kaltkathodenelemente 1002 hergestellt
werden, um übereinzustimmen.
Aus diesem Grund wurden die Rückwand 1005,
die Frontplatte 1007 und die Abstandshalter 1500 genau
positioniert. Üblicherweise
beträgt
eine an das Paar von Elementelektroden der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte
Spannung Vf 12 V bis 16 V, ein Abstand zwischen der metallischen
Rückwand 1009 und
den Kaltkathodenelementen 1002 beträgt 2 mm bis 8 mm und eine Spannung
Va zwischen der metallischen Rückwand 1009 und
dem Kaltkathodenelement 1002 beträgt 1 kV bis 15 kV.
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Die
oben beschriebene Anordnung ist ein Überblick der erforderlichen
Anordnung, um ein sehr gutes Bilderzeugungsgerät zur Verwendung bei einer Bildanzeige
herzustellen. Verschiedene Details wie die Materialien der verschiedenen
Geräte
und die Anordnung dieser Geräte
sind nicht auf die oben dargestellten beschränkt; diese können derart
ausgewählt werden,
damit die spezielle Anwendung des Bilderzeugungsgeräts erfüllt wird.
wird eine bestimmte Spannung an jede der Kaltkathodenelemente 1002 auf
der Grundlage der oben beschriebenen Anordnung über die Drähte in Zeilenrichtung (Dx1
bis DxM) 1003 und die Drähte in Spaltenrichtung (Dy1
bis DyN) 1004 angelegt, werden von jedem Kaltkathodenelement
Elektronen emittiert. Bei gleichzeitigem Anlegen einer Hochspannung
von einigen Kilovolt an die metallische Rückwand 1009 (oder
an die nicht gezeigten lichtdurchlässige Elektrode) über einen Hochspannungsanschluß Hv werden
die von jedem Kaltkathodenelement 1002 emittierten Elektronen beschleunigt,
und es wird bewirkt, daß dies
Elektronen die Frontplatte 1007 beschießen. Als Folge werden die Leuchtstoffe
der Leuchtstoffschicht 1008 angeregt, und sie emittieren
Licht, um ein Bild zu erzeugen.
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Dies
wird in den 13 und 14 gezeigt. Die 13 und 14 sind
nützliche
Diagramme, um die Umstände
zu beschreiben, bei denen Elektronen und gestreute Teilchen (Beschreibung
folgt) in dem in 1 gezeigten Bilderzeugungsgerät erzeugt werden. 13 zeigt
ein Diagramm aus Sicht der X-Richtung, und 14 zeigt
ein Diagramm aus Sicht der Y-Richtung.
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Wie
in 13 gezeigt, emittiert ein Kaltkathodenelement 1002,
an das eine bestimmte elektrische Spannung an den Draht in Zeilenrichtung
(Dx1 bis DxM) 1003 und an den Draht in Spaltenrichtung (Dy1
bis DyN) 1004 angelegt wurde, Elektronen. Aufgrund der
an die metallischen Rückwand 1009 auf der
Frontplatte 1007 angelegte Beschleunigungsspannung Va verschieben
sich die durch das Kaltkathodenelement 1002 emittierten
Elektronen in Richtung der Elementelektrode auf die höhere Potentialseite
des Kaltkathodenelements 1002, bezogen auf die senkrechte
Linie, zur Oberfläche
der Rückwand 1005,
und sie durchlaufen anschließend
eine parabolische Wegstrecke, wie in 51t angezeigt. Als
Folge weicht das Zentrum des lichtemittierenden Teil der Leuchtstoffschicht 1008 von
der Normalen vom Kaltkathodenelement 1002 zur Oberfläche der
Rückwand 1005 ab.
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Die
von dem Kaltkathodenelement 1002 emittierten Elektronen
erreichen die innere Oberfläche
der Frontplatte 1007, und sie bewirken das lichtemittierende
Phänomen
in der Leuchtstoffschicht 1008. Zusätzlich werden gestreute Teilchen
(Ionen, Sekundärelektronen,
neutrale Teilchen) mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erzeugt,
aufgrund des Elektronenbeschusses der Leuchtstoffschicht 1008 und
des Elektronenbeschusses des Restgase im Vakuum, obgleich die Wahrscheinlichkeit
dieses Eintretens relativ gering ist. Es wird angenommen, daß diese
Teilchen innerhalb der hermetisch abgeschlossenen Hülle längs der
Wegstrecken, die durch 52t in den 13 und 14 angezeigt
werden, wandern.
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Bei
einem Vergleichsbeispiel, bei dem die halbleitende Schicht 1501 und
das elektrisch leitendes Bauteil 1503 beim im 1 gezeigten
Bilderzeugungsgerät
nicht auf dem Abstandshalter 1500 gebildet wurde, entdeckten
die Erfinder das Auftreten von Fällen,
bei denen die lichtemittierende Stelle (die von Elektronen beschossene
Stelle) der Leuchtstoffschicht 1008 in der Umgebung des
Abstandshalters 1500 angeordnet ist, und die Form des emittierten Lichts
weicht von den Entwurfswerten ab. Wird insbesondere ein Bilderzeugungsbauteil für ein Farbbild verwendet,
gibt es Fälle,
bei denen die Helligkeit abnimmt, und das Auftreten einer Farbverschiebung taucht
zusammen mit einer Verschiebung bei der lichtemittierenden Stelle
auf.
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Die
Hauptursache diese Phänomens
ist wahrscheinlich folgende: Einige der oben beschriebenen gestreuten
Teilchen beschießen
das Isolationssubstrat 1501 des Abstandshalters 1500,
und die oben beschriebene belichtete Stelle wird aufgeladen Als
Folge ändert
sich das elektrische Feld in der Umgebung der belichteten Stelle,
eine Abweichung tritt in der Wegstrecke der Elektronen auf, und
dies führt zu
einer Änderung
bei der lichtemittierenden Stelle des Leuchtstoffs und zu einer Änderung
bei der Form der Lichtemission. Darüber hinaus fanden die Erfinder
heraus, daß sich
hauptsächlich
eine positive Ladung an der belichteten Stelle ansammelt, basierend auf
der Änderung
bei der lichtemittierenden Stelle des Leuchtstoffs und der Änderung
bei der Form der Lichtemission. Als Grund wird angenommen, daß entweder
eine Aufladung aufgrund der Ansammlung positiver Ionen, die in den
gestreuten Teilchen vorkommen, auftritt, oder das Auftreten positiver
Aufladung aufgrund der Emission von Sekundärelektronen auftritt, die erzeugt
werden, wenn die gestreuten Teilchen die oben angeführte, belichtete
Stelle beschießen.
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Andererseits
werden beim Abstandshalter dieses Ausführungsbeispiels die halbleitende
Schicht 1502 und das elektrisch leitende Bauteil 1503 auf
der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 gebildet.
Beim Bilderzeugungsgerät
diese Ausführungsbeispiels, das
gebildet wurde, um die halbleitende Dünnschicht 1502 und
das elektrisch leitende Bauteil 1503 zu haben, wurde herausgefunden,
daß die
lichtemittierende Stelle (die von den Elektronen beschossene Stelle)
auf der Leuchtstoffschicht 1008, die sich in der Umgebung
des Abstandshalter 1500 befindet, und die Form des Lichtemission
wird entsprechend entworfen. Das heißt, es wird angenommen, daß selbst wenn
sich geladene Teilchen auf dem Abstandshalter 1500 aufbauen,
ein Teil des elektrischen Stroms (Elektronen oder Defektelektronen),
der durch die halbleitende Dünnschicht 1502 fließt, elektrisch
neutralisiert wird, und jede Änderung,
die an der belichteten Stelle erzeugt werden kann, wird unmittelbar gelöscht. Es
wird angenommen, wenn ein oder eine Vielzahl von elektrisch leitenden
Bauteilen 1503 in einer Richtung annähernd senkrecht zur Richtung
des elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 bereitgestellt werden, der
elektrische Strom kann durch die halbleitenden Schicht 1502 ohne
das elektrische Feld in der Umgebung des Abstandshalters 1500 zu
stören,
fließen.
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Dieses
Bilderzeugungsgerät
wurde mit einem Bilderzeugungsgerät mit einem Abstandshaltern der
Art von 43 und der Art von 44 verglichen. Diese Geräte werden als Gerät 1,
Gerät 2 und Gerät 3 bezeichnet.
Die Abmessung (LSX, LSY) und der Abstand (DSX, DSY) der Abstandshalter
wurden für
die drei Geräte
als gleich angenommen.
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Wurde
die an die metallischen Rückwand 1009 angelegte
elektrische Spannung allmählich
erhöht,
trat eine Funkenentladung zuerst bei Gerät 3 auf, und anschließend bei
Gerät 2,
wenn die elektrische Spannung um weitere 3% erhöht wurde. Bei Gerät 1 hingegen
wurde keine Funkenentladung hervorgerufen, selbst wenn die Spannung
um mehr als 20% erhöht
wurde. Als Folge könnte
die größte Helligkeit
mit Gerät 1 erzielt
werden.
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Als
nächstes
wurde die elektrische Spannung auf einen maximal möglichen
Wert erhöht,
ohne Funkenentladung zu bewirken; dabei wurde das angezeigte Bild
beobachtet. Es stellte sich heraus, daß die Helligkeit des angezeigten
Bilder des Geräts 2 und
des Geräts 3 nicht
nur schwächer
als das angezeigte Bild des Geräts 1,
sondern auch weniger gleichmäßig war.
Mit anderen Worten erfuhren die Geräte 2 und 3 eine
Verzerrung bei der Form der Lichtemission, eine Abweichung bei der
lichtemittierenden Stelle und eine Verschiebung bei der Farbe. Diese
Probleme tauchten in der Nähe
beider Enden der Abstandshalter auf, besonders in den Bereichen, die
durch die schraffierten Teile 1112 in 2 angezeigt
werden. (Zur Erklärung
werden diese Bereiche nur für
einen Abstandshalter gezeigt. Tatsächlich werden diese Bereiche
an beiden Enden jedes Abstandshalters erzeugt.) Hingegen treten
diese Probleme bei Gerät 1 nicht
auf, und es konnte ein einheitliches angezeigtes Bild erhalten werden.
Es wird angenommen, daß der
Grund für
diese Erscheinung, im Gegensatz zu Gerät 2 und zu Gerät 3,
eine einheitliche Potentialverteilung über den gesamten Umfang des
Abstandshalter erzielt wird.
-
Mehrere
Beispiele, bei denen die Entwurfwerte von Gerät 1 geändert wurden,
sind nachstehend beschrieben.
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Beispiel 1
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- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
109 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (mehrere Zeilen),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
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Bei
der oben beschriebenen Anordnung ist der Isolationsträger 1501 des
Abstandshalters 1500 Glas, bei dem der Anteil von Verunreinigungen,
beispielsweise Natrium, reduziert wurden. Eine Schicht aus Nickeloxid
mit einer Schichtdicke von 100 nm wurde als die halbleitende Dünnschicht 1502 des
Abstandshalters 1500 gebildet. Die Schicht wurde in einer
Sauerstoffumgebung durch Ionen-Beschichten bei Verwendung eines
Elektronenstrahlverfahrens gebildet. Der Wert des Flächenwiderstands
der halbleitenden Dünnschicht 1502 betrug
etwa 109 Ω/☐. Das elektrisch
leitende Bauteil 1503 war eine Goldschicht, die in einer
Schichtdicke von 20 nm durch Aufdampfen im Vakuum vor der Bildung
der halbleitenden Dünnschicht 1502 gebildet
wurde. Die elektrisch leitenden Bauteile 1503 wurde durch
Aufdampfen im Vakuum auf vier Zeilen mit einer Breite von 100 μm und einem
Abstand von 1 mm gebildet, wobei jede der vier Zeilen den Abstandshalter 1500 einmal umschließt.
-
Die
an den Hochspannungsanschluß Hv
angelegte Spannung Va betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren
der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Eine Störung beim
elektrischen Feld, das die Wegstrecke der Elektronen beeinflussen
könnte,
trat wegen der Vorkehrung bei den Abstandshaltern 1500 nicht
auf.
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Beispiel 2
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- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
1012 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (mehrere Zeilen),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
-
Dieses
Beispiel unterscheidet sich von Beispiel 1 dahingehend, daß Nickeloxid
mit einer Schichtdicke von 10 nm als die halbleitende Dünnschicht 1502 des
Abstandshalters 1500 in einer Argonatmosphäre durch
Ionen-Beschichten bei Verwendung des Elektronenstrahlverfahrens
gebildet wurde. Der Wert des Flächenwiderstands
der halbleitenden Dünnschicht 1502 betrug
etwa 1012 Ω/☐.
-
Die
Kaltkathodenelemente 1002 beim Bilderzeugungsgerät unter
Verwendung der Abstandshalter 1500 wurde veranlaßt, Elektronen
zu emittieren, indem ein Abtastsignal und ein Modulationssignal vom
Signalerzeugungsmittel (hier nicht gezeigt) über externe Anschlüsse Dx1
bis DxM und Dy1 bis DyN der Hülle
den Kaltkathodenelementen zugeführt
wird. Der emittierte Elektronenstrahl wurde durch Anlegen einer
Hochspannung an die metallische Rückwand 1009 mittels
des Hochspannungsanschlusses Hv beschleunigt, was die Elektronen
veranlaßte,
die Leuchtstoffschicht 1008 zu beschießen, und den Leuchtstoff anzuregen,
in den lichtemittierenden Zustand überzutreten, um ein Bild anzuzeigen.
Die an den Hochspannungsanschluß Hv
angelegte Spannung Va betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren
der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Durch
das Anstellen eines Vergleichs mit einem Bilderzeugungsgerät für experimentelle
Zwecke, indem Abstandshalter 1500 ohne die halbleitende
Dünnschicht 1502 verwendet
wurden, wurde festgestellt, daß ein
Aufladungsvorbeugungseffekt erhalten werden konnte.
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Beispiel 3
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- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
107 Ω/☐
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (mehrere Zeilen),
- Anodenspannung: 1 kV, keine metallischen Rückwand
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Dieses
Beispiel unterscheidet sich von Beispiel 1 dahingehend, daß Nickeloxid
mit einer Schichtdicke von 100 nm als die halbleitende Dünnschicht 1502 des
Abstandshalters 1500 in einer Argonatmosphäre durch
Ionen-Beschichten bei Verwendung des Elektronenstrahlverfahrens
gebildet wurde. Der Wert des Flächenwiderstands
der halbleitenden Dünnschicht 1502 betrug
etwa 107 Ω/☐.
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Die
Frontplatte 1007 war nicht mit der metallischen Rückwand 1009 versehen,
und eine lichtdurchlässige
Elektrode, die aus einer indiumdotierten Zinnoxidschicht bestand,
wurde zwischen der Frontplatte und der Leuchtstoffschicht 1008 angeordnet.
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Die
Kaltkathodenelemente 1002 beim Bilderzeugungsgerät unter
Verwendung der Abstandshalter 1500 wurde veranlaßt, Elektronen
zu emittieren, indem ein Abtastsignal und ein Modulationssignal vom
Signalerzeugungsmittel (hier nicht gezeigt) über externe Anschlüsse Dx1
bis DxM und Dy1 bis DyN der Hülle
den Kaltkathodenelementen zugeführt
wird. Der emittierte Elektronenstrahl wurde durch Anlegen einer
Hochspannung an die metallische Rückwand 1009 mittels
des Hochspannungsanschlusses Hv beschleunigt, was die Elektronen
veranlaßte,
die Leuchtstoffschicht 1008 zu beschießen, und den Leuchtstoff anzuregen,
in den lichtemittierenden Zustand überzutreten, um ein Bild anzuzeigen.
Die an den Hochspannungsanschluß Hv
angelegte Spannung Va betrug 1 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren
der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Eine Störung beim
elektrischen Feld, das die Wegstrecke der Elektronen beeinflussen
könnte,
trat wegen der Vorkehrung bei den Abstandshaltern 1500 nicht
auf.
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Beispiel 4
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- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
109 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (eine Zeile),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
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Dieses
Beispiel unterscheidet sich von Beispiel 1 in der Anzahl der Zeilen
des elektrisch leitenden Bauteils 1503, wobei eine Zeile
mit eine Breite von 100 μm
so hergestellt wird, daß sie
den Abstandshalter 1500 an ihrer mittleren Stelle umschließt.
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Die
Kaltkathodenelemente 1002 beim Bilderzeugungsgerät unter
Verwendung der Abstandshalter 1500 wurde veranlaßt, Elektronen
zu emittieren, indem ein Abtastsignal und ein Modulationssignal vom
Signalerzeugungsmittel (hier nicht gezeigt) über externe Anschlüsse Dx1
bis DxM und Dy1 bis DyN der Hülle
den Kaltkathodenelementen zugeführt
wird. Der emittierte Elektronenstrahl wurde durch Anlegen einer
Hochspannung an die metallische Rückwand 1009 mittels
des Hochspannungsanschlusses Hv beschleunigt, was die Elektronen
veranlaßte,
die Leuchtstoffschicht 1008 zu beschießen, und den Leuchtstoff anzuregen,
in den lichtemittierenden Zustand überzutreten, um ein Bild anzuzeigen.
Die an den Hochspannungsanschluß Hv
angelegte Spannung Va betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren
der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Durch
das Anstellen eines Vergleichs mit einem Bilderzeugungsgerät für experimentelle
Zwecke, bei dem Abstandshalter 1500 ohne die halbleitende
Dünnschicht 1502 zu
verwenden, wurde in diesem Fall ebenfalls festgestellt, daß ein Aufladungsvorbeugungseffekt
erhalten werden konnte.
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Beispiel 5
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- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
107 Ω/☐,
- Flächenwiderstand
des elektrisch leitenden Bauteils: 105 Ω/,
(mehrere Zeilen),
- Anodenspannung: 1 kV
-
Dieses
Beispiel unterscheidet sich von Beispiel 1 dahingehend, daß Zinnoxid
mit einer Schichtdicke von 100 nm, einschließlich einem Dotierungsmittel,
als elektrisch leitendes Bauteil 1503 des Abstandshalters 1500 gebildet
wurde. Das als Zinnoxid dienende elektrisch leitende Bauteil 1503 wurde durch
Bildung von vier Zeilen einer Breite von 100 μm bei einem Abstand von 1 mm
hergestellt, wobei jede der vier Zeilen den Abstandshalter 1500 einmal
umschließt.
Andere Stellen wurden geätzt.
Der Flächenwiderstandswert
des elektrisch leitenden Bauteils 1503 betrug etwa 105 Ω/☐.
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Als
nächstes
wurde eine Nickeloxidschicht mit einer Schichtdicke von 100 nm als
halbleitende Dünnschicht 1502 des
Abstandshalters 1500 gebildet. Die Schicht wurde in einer
Sauerstoffatmosphäre durch
Ionen-Beschichten bei Verwendung des Elektronenstrahlverfahrens
gebildet. Der Flächenwiderstandswert
der halbleitenden Dünnschicht 1502 betrug
etwa 107 Ω/☐. Die Frontplatte 1007 war
nicht mit der metallischen Rückwand 1009 versehen,
und eine lichtdurchlässige
Elektrode, die aus einer indiumdotierten Zinnoxidschicht bestand,
wurde zwischen der Frontplatte und der Leuchtstoffschicht 1008 angeordnet.
-
Die
Kaltkathodenelemente 1002 beim Bilderzeugungsgerät unter
Verwendung der Abstandshalter 1500 wurde veranlaßt, Elektronen
zu emittieren, indem ein Abtastsignal und ein Modulationssignal vom
Signalerzeugungsmittel (hier nicht gezeigt) über externe Anschlüsse Dx1
bis DxM und Dy1 bis DyN der Hülle
den Kaltkathodenelementen zugeführt
wird. Der emittierte Elektronenstrahl wurde durch Anlegen einer
Hochspannung an die metallische Rückwand 1009 mittels
des Hochspannungsanschlusses Hv beschleunigt, was die Elektronen
veranlaßte,
die Leuchtstoffschicht 1008 zu beschießen, und den Leuchtstoff anzuregen,
in den lichtemittierenden Zustand überzutreten, um ein Bild anzuzeigen.
Die an den Hochspannungsanschluß Hv
angelegte Spannung Va betrug weniger als 1 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren
der Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
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Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Eine Störung beim
elektrischen Feld, das die Wegstrecke der Elektronen beeinflussen
könnte,
trat wegen der Vorkehrung bei den Abstandshaltern 1500 nicht
auf.
-
Der
Vorteil des Bilderzeugungsgeräts
des ersten Ausführungsbeispiels
der Erfindung und die zugehörigen
Beispiele sind folgende:
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Erstens:
Wenn Αufladung,
die verhindert werden soll, auf der Oberfläche des Abstandshalters 1500 auftritt,
wird es ausreichen, wenn eine Aufladungsverhinderungsfunktion einzig
an dem Oberflächenteil
des Abstandshalter 1500 vorherrscht. Entsprechend wurde
bei diesem Ausführungsbeispiel der
Isolationsträger 1501 als
Bauteil verwendet, den Abstandshalter 1500 einzurichten,
und die halbleitende Dünnschicht 1502 wurde
auf der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 gebildet.
Als Folge war es möglich,
einen Abstandshalter mit einem ausreichend großen Widerstandswert zu realisieren,
um der Αufladung
an der Oberfläche
des Abstandshalters 1500 entgegenzuwirken. Der Betrag des
Leckstroms war nicht so groß,
um den Leistungsbedarf des Gesamtgeräts wesentlich zu erhöhen. Darüber hinaus
wird das elektrisch leitende Bauteil bereitgestellt, das in einer
Richtung, die annähernd
senkrecht zur Richtung des elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen
Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 und dem
Draht in Spaltenrichtung 1004 ist. Als Folge ist Ladung
an der Oberfläche
des Abstandshalters 1500 in der Lage, über den gesamten Umfang des
Abstandshalter 1500 abzufließen. Dies ermöglicht ein
weiteres Anwachsen der Ladungsabflußeigenschaft.
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Auf
diese Weise wurde ein dünnes,
großflächiges Bilderzeugungsgerät erhalten,
ohne die Vorteile der geringen Wärmeentwicklung
zu verletzen, die ein Charakteristikum einer Kaltkathode wie beispielsweise
eines oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements ist.
-
Was
darüber
hinaus die Form des Abstandshalters 1500 anlangt, wurde
ein Abstandshalter mit einer plattenförmigen Anordnung, dessen Querschnitt
gleichförmig
in der Richtung senkrecht zum Kaltkathodenelement 1002 und
zur Frontplatte 1007 ist, verwendet. Als Folge wird das
elektrischen Feld nicht von vorn herein gestört. Entsprechend können der
Abstandshalter 1500 und das Kaltkathodenelement 1002 nahe
beieinander angeordnet werden, so lange der Abstandshalter 1500 nicht
die Wegstrecke der Elektronen vom Kaltkathodenelement 1002 blockiert.
Folglich lassen sich die Elektronenemissionselemente mit großer Dichte
in der X-Richtung, die senkrecht zum Abstandshalter 1500 ist,
anordnen.
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Darüber hinaus
wird der Abstandshalter 1500 elektrisch mit dem einen Draht
in Spaltenrichtung (Dy1 bis DyN) auf der Seite des Kaltkathodenelements 1002 verbunden.
Die ermöglicht,
nicht erforderliche elektrische Verbindungen zwischen den Drähten des
Kaltkathodenelements 1002 zu vermeiden. Die vorangegangenen Effekte
werden erhalten, indem die vorgesehene halbleitende Dünnschicht 1502 und
das vorgesehene elektrisch leitende Bauteil 1503 bereitgestellt
werden. Durch Anwendung des Abstandshalters 1500 dieses
Ausführungsbeispiels,
der zur Vorbeugung der Aufladung keiner komplizierten, zusätzlichen
Anordnung bedarf auf ein Bilderzeugungsgerät, das einfache matrixartig
angeordnete Elektronenquellen verwendet, basierend auf dem vom derzeitigen
Anwender vorgeschlagenen Kaltkathodenelemente 1002, war
es möglich
ein dünnes,
großflächiges Bilderzeugungsgerät bereit
zu stellen, das in der Lage ist, ein hochqualitatives Bild mit Hilfe
einer einfachen Anordnung zu bilden.
-
Beim
ersten Ausführungsbeispiel
kann Aufladung, die an der Oberfläche des Isolationsmittels 1501 auftritt,
rasch durch die halbleitende Schicht, die auf dem Isolationsmittel 1501 gebildet
wird, eliminiert werden, und die Stromdichte mit der der oben erwähnte elektrische
Ladung durch die halbleitenden Schicht 1502 fließt, durch
das elektrisch leitende Bauteil 1503 vereinheitlicht werden.
Folglich, selbst wenn sich die Menge der von den Elektronenquellen emittierten
Elektronen in Übereinstimmung
mit dem gebildeten Bild abweicht, kann die Störung der elektrische Feldverteilung
in der Umgebung des Isolationsmittels 1501 unterdrückt werden.
Speziell: In Verbindung mit der Anordnung dieses Ausführungsbeispiels
ist das elektrisch leitende Bauteil 1503 vorgesehen, die
Seitenoberfläche
des Abstandshalters 1500 in solch einer Weise zu umschließen, daß eine geschlossene
Kurve gebildet wird. Als Folge ist es möglich, die Konzentration eines
elektrischen Feldes zu verhindern, das dazu tendiert, bei einem
Fall, bei dem das elektrisch leitende Bauteil Endteile hat, aufzutreten,
ebenso wie das Auftreten elektrischer Funkenentladung, hervorgerufen
durch die Konzentration des elektrischen Feldes zu verhindern. Dies
ermöglicht,
bei einer höheren
elektrischen Spannung die von den Elektronenemissionselementen emittierten
Elektronen zu beschleunigen.
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Da
darüber
hinaus das elektrisch leitende Bauteil 1503 durch die halbleitenden
Schicht 1502, die durch einen folgenden Verarbeitungsschritt
gebildet wird, bedeckt wird, hat dies den Effekt, das elektrische
Feld an den Grenzen des elektrisch leitendes Bauteils 1503 und
der halbleitenden Schicht 1502 abzuschwächen.
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Selbst
wenn dadurch der Widerstandswert des elektrisch leitenden Bauteils 1503 nur
um zwei Potenzen kleiner als der der halbleitenden Dünnschicht 1502 wird,
wurde festgestellt, daß ein
zufriedenstellender Ladungsabflußeffekt erhalten werden könnte.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Wenn
der Abstandshalter das elektrisch leitende Bauteil auf seiner äußeren Seite
hat.
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Die 15 und 16 zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel.
Das zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel im Aufbau des
Abstandshalters. Die beide Ausführungsbeispiele
sind ansonsten gleich.
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15 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' in der Umgebung
des Abstandshalters 1500 des zweiten Ausführungsbeispiels
beim in Bild 1 gezeigten Bilderzeugungsgerät. 16 zeigt
perspektivisch den Abstandshalter nach dem zweiten Ausführungsbeispiel.
-
Da
die Bauteile des zweiten Ausführungsbeispiels
mit den gleichen Bezugszeichen wie die des ersten Ausführungsbeispiels
bezeichnet wurden, werden diese Bauteile nicht erneut beschrieben.
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Obwohl
das zweite Ausführungsbeispiel
von Aufbau her das gleiche wie das erste Ausführungsbeispiel ist, ist ein
Unterschied, daß das
elektrisch leitende Bauteil 1503 des Abstandshalters 1500 auf
der äußeren Seite
der halbleitenden Schicht 1502 gebildet wird. Die beiden
Ausführungsbeispiele
sind ansonsten vom Aufbau her identisch.
-
Wie
in den 15 und 16 gezeigt,
wird die halbleitende Dünnschicht 1502 durch
Bildung eines Halbleiters aus der Gruppe IV des Periodensystems
der Elemente wie Silizium oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter
wie Galliumarsenid, einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem
Störstellenhalbleiter,
der erhalten wird, indem eine geringe Menge Dotierungsatome den
oben erwähnten
Halbleitern auf der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristalline oder im monokristallinen Zustand hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann die halbleitende Dünnschicht 1502 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines
Schleudergeräts
erhalten werden. Die halbleitende Schicht 1502 wird elektrisch
mit dem schwarzen Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf
der Seite der Frontplatte 1007 verbunden, und sie ist elektrisch
mit dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der
Rückwand 1005 verbunden.
-
Das
elektrisch leitende Bauteil 1503 wird durch Bildung einer
metallischen Dünnschicht
aus Aluminium, Nickel, Kupfer, Silber oder Gold, einem Halbleiter
aus der Gruppe IV des Periodensystems der Elemente wie Silizium
oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter wie Galliumarsenid,
einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem Störstellenhalbleiter, der erhalten
wird, indem Dotierungsatome den oben erwähnten Halbleitern auf der Oberfläche des
Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen Zustand hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann das elektrisch leitende Bauteil 1503 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines Schleudergeräts erhalten
werden. Das elektrisch leitende Bauteil 1503 wird vor der
Bildung der halbleitenden Schicht 1502 auf der Oberfläche des
Isolationsträgers 1501 gebildet.
-
Eins
der elektrisch leitenden Bauteile 1503 oder mehrere der
elektrisch leitende Bauteile 1503 werden gebildet, und
jedes wird in einer nahezu senkrechten Richtung zur Richtung eines
elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 gebildet. Darüber hinaus
wird das elektrisch leitende Bauteil 1503 so gebildet,
daß es
eine Breite hat, die kleiner als der Abstand zwischen dem schwarzen
Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 und dem
Draht in Spaltenrichtung 1004 hat. Die halbleitende Dünnschicht 1502 und
das elektrisch leitende Bauteil 1503 sind elektrisch miteinander
verbunden.
-
Beispiel 6
-
- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
109 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (einige Zeilen),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
-
Ein
Bilderzeugungsgerät,
das den oben beschriebenen Abstandshalter enthält, und deren anderen Bauteile
die gleichen wie die des ersten Ausführungsbeispiels waren, wurde
hergestellt. Die an den Hochspannungsanschluß Hv angelegte Spannung Va
betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren der
Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
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Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Bei Anstellen eines Vergleichs mit einem
Bilderzeugungsgerät
für experimentelle
Zwecke, die Abstandshalter 1500 ohne die halbleitende Dünnschicht 1502 zu
verwenden, wurde festgestellt, daß ein Aufladungsvorbeugungseffekt
mit dem Aufbau dieses Abstandshalters ebenfalls erhalten werden
konnte.
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Drittes Ausführungsbeispiel
-
Wenn
der Abstandshalter ein laminiertes elektrisch leitendes Bauteil
hat.
-
Die 17 und 18 zeigen
ein drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich vom ersten Ausführungsbeispiel
im Aufbau des Abstandshalters. Die beiden Ausführungsbeispiele sind ansonsten
gleich.
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17 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' in der Umgebung
des Abstandshalters 1500 des dritten Ausführungsbeispiels
beim in Bild 1 gezeigten Bilderzeugungsgerät. 18 zeigt
perspektivisch den Abstandshalter nach dem dritten Ausführungsbeispiel.
-
Da
die Bauteile des dritten Ausführungsbeispiels
mit den gleichen Bezugszeichen wie die des ersten Ausführungsbeispiels
bezeichnet sind, werden diese Bauteile nicht erneut beschrieben.
-
Obwohl
das dritte Ausführungsbeispiel
von Aufbau her das gleiche wie das erste Ausführungsbeispiel ist, besteht
ein Unterschied darin, daß der Abstandshalter 1500,
wie in 17 gezeigt, durch Stapeln des
elektrisch leitenden Bauteils 1503 und des Isolationsträgers 1501 gebildet
wird. Die beiden Ausführungsbeispiel
sind ansonsten vom Aufbau her identisch.
-
Ein
Vorteil dieses Ausführungsbeispiels
ist, daß bei
einem Fall, bei dem ein Abstandshalter mit hohem Geometrieverhältnis, bei
dem das Verhältnis von
Höhe zu
Dicke groß ist,
gebildet wird, der Abstandshalter hergestellt werden kann, indem
Lagen von Bauteilen mit einem niedrigen Geometrieverhältnis gestapelt
werden können.
-
Wie
in den 17 und 18 gezeigt,
wird das elektrisch leitende Bauteil 1503 durch Bildung
einer metallischen Dünnschicht
aus Aluminium, Nickel, Kupfer, Silber oder Gold erhalten, eines
Halbleiters aus der Gruppe IV des Periodensystems der Elemente wie
Silizium oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter wie Galliumarsenid,
einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem Störstellenhalbleiter, der erhalten
wird, indem Dotierungsatome den oben erwähnten Halbleitern auf der Oberfläche des
Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen Zustand hinzugefügt werden.
Beispielsweise kann die leitende Dünnschicht 1503 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder chemisches
Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen einer
organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines
Schleudergeräts
erhalten werden. Die elektrisch leitende Schicht 503 wird
zusammen mit dem Isolationsträger 1501 aufgebaut, und
si wird vor der Bildung der halbleitenden Schicht 1502 gebildet.
Allgemein wird eine elektrisch leitende Dünnschicht auf einem Isolationsträger gebildet,
ein weiterer Isolationsträger
wird mit dem verbleibenden Substrat verbunden, und eine elektrisch
leitende Dünnschicht
wird dann auf diesem Isolationsträger gebildet. Dieser Vorgang
wird wiederholt, um ein Bauteil zu bilden. Das Bauteil wird dann
auseinandergeschnitten, um ein Bauteil mit einem Aufbau zu bilden,
der aus alternierenden Lagen des Isolationsträgers 1501 und des
elektrisch leitendes Bauteil 1503 besteht.
-
Als
nächstes
wird die halbleitende Dünnschicht 1502 auf
der Oberfläche
dieses Bauteils folgendermaßen
gebildet: Die halbleitende Dünnschicht wird,
hier als Beispiel, durch Bildung einer Gruppe IV des Periodensystems
der Elemente wie Silizium oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter
wie Galliumarsenid, einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem
Störstellenhalbleiter,
der erhalten wird, indem eine kleine Menge Dotierungsatome den oben
erwähnten
Halbleitern auf der Oberfläche
des Bauteils im amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen
Zustand hinzugefügt
werden, gebildet. Beispielsweise kann die halbleitende Dünnschicht 1502 durch
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung oder
durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines Schleudergeräts erhalten werden.
Die halbleitende Schicht 1502 ist elektrisch mit dem schwarzen
Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf der
Seite der Frontplatte 1007 verbunden, und sie ist elektrisch
mit dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der
Rückwand 1005 verbunden.
-
Eins
der elektrisch leitenden Bauteile 1503 oder mehrere der
elektrisch leitenden Bauteile 1503 werden gebildet, und
jedes wird in einer nahezu senkrechten Richtung zur Richtung eines
elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 gebildet. Darüber hinaus
wird das elektrisch leitende Bauteil 1503 so gebildet,
daß es
eine Dicke hat, die kleiner als der Abstand zwischen dem schwarzen
Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 und dem
Draht in Spaltenrichtung 1004 hat. Die halbleitende Dünnschicht 1502 und
das elektrisch leitende Bauteil 1503 sind elektrisch miteinander
verbunden.
-
Beispiel 7
-
- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
109 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (einige Zeilen),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
-
Ein
Bilderzeugungsgerät,
das den oben beschriebenen Abstandshalter verwendet, und dessen anderen
Bauteile die gleichen wie die des ersten Ausführungsbeispiels waren, wurde
hergestellt. Die an den Hochspannungsanschluß Hv angelegte Spannung Va
betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren der
Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalteten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Durch das Anstellen eines Vergleichs mit
einem Bilderzeugungsgerät
für experimentelle
Zwecke, die Abstandshalter 1500 ohne die halbleitende Dünnschicht 1502 zu
verwenden, wurde festgestellt, daß ein Aufladungsvorbeugungseffekt
mit dem Aufbau dieses Abstandshalters ebenfalls erhalten werden
konnte.
-
Viertes Ausführungsbeispiel
-
Säulenabstandshalter
-
Dieses
Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel dahingehend, daß säulenförmige Abstandshalter
verwendet werden. Die 19, 20 und 21 zeigen
ein viertes Ausführungsbeispiel.
Der Unterschied zwischen dem vierten und dem ersten Ausführungsbeispiel
ist der, daß die
Form des Abstandshalters gegenüber der
früheren
Form säulenförmig ist.
Die beide Ausführungsbeispiele
sind ansonsten gleich.
-
19 zeigt perspektivisch ein Bilderzeugungsgerät nach dem
vierten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Ein Teil des Feldes ist schnittbildlich
dargestellt, um den inneren Aufbau des Geräts zu zeigen. Bauteile, die
in 19 mit in 1 gezeigten
Bauteilen gleich sind, werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet,
und sie erfordern nicht, erneut beschrieben zu werden.
-
20 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie
B-B' von 19. Bauteile, die mit denen in 19 identisch sind, werden mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet.
-
21 zeigt perspektivisch einen Abstandshalter nach
dem vierten Ausführungsbeispiel.
Bis auf die Form ähnelt
der Abstandshalter dem des ersten Ausführungsbeispiels, und daher
wird auf eine Beschreibung der Bauteile und der Herstellungsverfahren
verzichtet. Der säulenförmige Abstandshalter 1500 hat
einen kleineren Durchmesser als de Abstand zwischen einer Vielzahl
von Kaltkathodenelementen 1002.
-
Beispiel 8
-
- Bedingungen: Flächenwiderstandswert:
109 Ω/☐,
- elektrisch leitendes Bauteil: Gold (einige Zeilen),
- Anodenspannung: 3 kV bis 10 kV
-
Ein
Bilderzeugungsgerät,
das den oben beschriebenen Abstandshalter verwendet, und dessen anderen
Bauteile die gleichen wie die des ersten Ausführungsbeispiels waren, wurde
hergestellt. Die an den Hochspannungsanschluß Hv angelegte Spannung Va
betrug 3 kV bis 10 kV, und die an den Elementelektrodenpaaren der
Kaltkathodenelemente 1002 angelegte Spannung Vf betrug
14 V.
-
Zu
diesem Zeitpunkt wurden Zeilen von lichtemittierenden Punkten gleichen
Abstands zweidimensional gebildet. Diese beinhalteten lichtemittierende
Punkte, die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 an
Stellen in der Umgebung der Abstandshalter 1500 erzeugt
wurden. Eine klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit
konnte erzielt werden. Durch das Anstellen eines Vergleichs mit
einem Bilderzeugungsgerät
für experimentelle
Zwecke, die Abstandshalter 1500 ohne die halbleitende Dünnschicht 1502 zu
verwenden, wurde festgestellt, daß ein Aufladungsvorbeugungseffekt
mit dem Aufbau dieses Abstandshalters ebenfalls erhalten werden
konnte.
-
Bei
diesem Ausführungsbeispiel
wurden die Experimente unter Verwendung eines säulenförmigen Abstandshalters durchgeführt. Wenn
jedoch der Abstandshalter kleiner als der Abstand der Vielzahl von
Kaltkathodenelementen 1002 ist, können die Ergebnisse der vorliegenden
Erfindung erhalten werden, wenn der Abstandshalter die Form eines
Vierkant-, Dreikant- oder Sechskantprismas hat.
-
Bei
einem Fall, bei dem sich ein Teilfehler (nur teilweise Leitung)
bei der Verbindung zwischen der halbleitenden Dünnschicht 1502 und
dem schwarzen Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf
der Seite der Frontplatte 1007 oder bei der Verbindung
zwischen der halbleitenden Dünnschicht 1502 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der Rückwand 1005 entwickelt, wurde
experimentell festgestellt, daß der
Abstandshalter nach der vorliegenden Erfindung, bei der sowohl die
halbleitende Dünnschicht 1502 als
auch das elektrisch leitende Bauteil 1503 gebildet werden,
einem Abstandshalter mit nur einer halbleitende Dünnschicht 1502,
der auf der Oberfläche
gebildet wird, überlegen
ist. Zeilen mit lichtemittierenden Stellen wurden besser in zwei
Dimensionen gebildet. Diese enthaltenen lichtemittierenden Stellen,
die durch emittierte Elektronen von den Kaltkathodenelementen 1002 in
der Umgebung des Abstandshalters 1500 erzeugt wurden Eine
klare Farbbildanzeige mit sehr guter Farbreproduzierbarkeit konnte
erzielt werden.
-
Es
wird angenommen, daß der
Grund hierfür die
Potentialverteilung der halbleitenden Schicht 1502 auf
der Oberfläche
des Abstandshalters parallel verläuft, mindestens zwischen dem
elektrisch leitenden Bauteil zu einem elektrischen Feld, das durch den
schwarzen Leiter 1010 oder die metallische Rückwand 1009 auf
der Frontplatte 1007 und dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf
der Seite der Rückwand 1005 erzeugt
wird, was dazu führt,
daß auf
der Wegstrecke der Elektronen, die in der Umgebung wandern, keine Änderung
hervorgerufen wird. Aus diesem Grund wurde festgestellt, daß die Anordnung nach
der vorliegenden Erfindung wirksam ist, selbst bei einem Fall, bei
dem sich die Tendenz eines Teilfehlers bei der Verbindung zwischen
der halbleitenden Dünnschicht 1502 und
dem schwarzen Leiter 1010 oder dem metallischen Rückwand 1009 auf
der Seite der Frontplatte 1007 oder bei der Verbindung zwischen
der halbleitenden Dünnschicht 1502 und dem
Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der Rückwand 1005 entwickelt.
-
Bei
einem Fall, bei dem die Widerstandswerte der halbleitenden Dünnschicht 1502 die
gleichen sind, wurde experimentell festgestellt, daß der Abstandshalter
nach der vorliegenden Erfindung, bei dem sowohl die halbleitende
Dünnschicht 1502 als auch
das elektrisch leitende Bauteil 1503 gebildet werden, einem
Abstandshalter überlegen
ist mit nur der halbleitende Dünnschicht 1502,
die auf der Oberfläche
gebildet wird, um einen größeren Ladungsabflußeffekt
in Bezug auf die partiellen Ansammlung von Ionen bei der Aufladung
zu erzielen. Der Grund hierfür
scheint folgender zu sein: Bei Nichtvorhandensein des elektrisch
leitenden Bauteils 1503 fließt ein Ladungsabflußstrom in
die halbleitende Schicht 1502 nur in der Umgebung der aufgeladenen
Stelle aus Sicht eines Teils der Ladung. Hingegen kann zwischen
anderen elektrisch leitenden Bauteilen wie das elektrisch leitende
Bauteil an der aufgeladenen Stelle ein Ladungsabflußstrom durch
die Gesamtheit der halbleitenden Dünnschicht 1502, der
den Abstandshalter umgibt, fließen.
Als Folge wird sehr einfach ein großer Ladungsabflußstrom erreicht.
-
Fünftes Ausführungsbeispiel
-
Zusätzlich zu
den Abstandshaltern mit den bei den vorherigen Ausführungsbeispielen
beschriebenen unterschiedlichen Aufbauten, ist es möglich, einen
Abstandshalter zu verwenden, der mit Elektronen zur Verbesserung
der elektrischen Verbindung zwischen der Stirnfläche der halbleitenden Schicht im
Kontakt mit der Frontplatte 1007 und der Stirnfläche der
halbleitenden Schicht in Kontakt mit der Rückwand 1005 bereitgestellt
wird.
-
Die 22 bis 26 zeigen
Anordnungen der bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Abstandshalter. Die 22 und 23 gehören zum plattenförmigen Abstandshalter
des ersten Ausführungsbeispiels,
bei dem die halbleitende Schicht 1502 nach der Bildung
des elektrisch leitenden Bauteils 1503 gebildet wird. 24 gehört
zu einem plattenförmigen
Abstandshalter des zweiten Ausführungsbeispiels,
bei dem das elektrisch leitenden Bauteil 1503 nach der
halbleitenden Dünnschicht 1502 gebildet
wird. 25 gehört zum Abstandshalter des dritten
Ausführungsbeispiels,
bei dem alternierend Lagen des elektrisch leitenden Bauteils 1503 und
des Isolationsträgers 1501 gestapelt
werden. 26 gehört zum Abstandshalter des vierten Ausführungsbeispiel,
bei dem der säulenförmige Abstandshalter
gebildet wird.
-
In
den 22 bis 26 sind
die Elektronen 1504 elektrisch mit der halbleitenden Schicht 1502 verbunden.
Beim Bilderzeugungsgerät
werden die Elektronen 1504 elektrisch mit der metallischen Rückwand 1009 auf
der inneren Oberfläche
der Frontplatte 1007 und der Verdrahtung 1004 auf
der inneren Oberfläche
der Rückwand 1005 verbunden.
-
Sechstes Ausführungsbeispiel
-
Beispiele
von Abstandshaltern bei den weiter oben beschriebenen Ausführungsbeispielen,
die in einem Bilderzeugungsgerät
angeordnet sind, werden nun dargestellt.
-
Die 27 und 28 zeigen
eine Anordnung von Abstandshaltern aus Sicht der Seite der Frontplatte 1007 des
Bilderzeugungsgeräts
der vorliegenden Erfindung. Die Abstandshalter 1500 werden
innerhalb der Grenzen der Leuchtstoffschicht 1008, die
den Bildanzeigebereich bilden, angeordnet. Die Abstandshalter 1500 haben
in 27 eine versetzte Anordnung und in 28 eine parallele Anordnung.
-
Um
auf solche Weise Abstandshalter, die kleiner als die Länge des
Bildanzeigebereichs sind, diskontinuierlich im Bildanzeigebereich
anzuordnen, kann die Atmosphäre
innerhalb der Hülle
während des
Zusammenbaus des Bilderzeugungsgeräts oder im evakuierten Zustand
einheitlicher aufrecht erhalten werden, als im Fall (USP 5,532,548),
bei dem Abstandshalter verwendet werden, die größer als der Bildanzeigebereich
sind. Dies ruft bestimmte Ergebnisse in Form von Verbesserung der
Kenndaten und der Lebensdauer von Elektronenemissionselementen hervor,
die die Elektronenquelle bilden.
-
Weitere Ausführungsbeispiele
-
Der
Aufbau der Erfindung bei den vorherigen Ausführungsbeispielen wurde auf
der Grundlage der Kaltkathodenelektronenemissionselemente beschrieben.
Es muß jedoch
nicht sonderlich erwähnt werden,
daß die
Erfindung auf sämtliche
Typen von Elektronenemissionselementen anwendbar ist. Darüber hinaus
kann die vorliegenden Erfindung auf ein Bilderzeugungsgerät angewendet
werden, das eine Elektronenquelle von anderem Typus als die einfache
Matrix verwendet. Beispielsweise gibt es einen Fall, bei dem ein
Abstandshalter von oben erwähnten Typ
bei einem Bilderzeugungsgerät
verwendet wird, das mit einer Steuerelektrode der Art wie in der
Japanischen Patentoffenlegung No. 2-257551 beschrieben.
-
Entsprechend
ist die Erfindung mit den Ausführungsbeispielen
nicht auf ein zur Anzeige geeignetes Bilderzeugungsgerät beschränkt. Das
Bilderzeugungsgerät
kann als eine lichtemittierende Quelle verwendet werden, die eine
Alternative zur lichtemittierenden Diode bei einem optischen Drucker,
der eine Trommel und eine lichtemittierende Diode enthält. Durch
geeignete Aufteilung der M Drähte
in Zeilenrichtung und der N Drähte
in Spaltenrichtung kann das Gerät
nicht nur als zeilenförmige
lichtemittierende Quelle verwendet werden, sondern auch als zweidimensionale
lichtemittierende Quelle.
-
Darüber hinaus
ist die vorliegenden Erfindung nach den Ausführungsbeispielen auch bei einem
Fall anwendbar, bei dem das Bauteil, das durch von einer Elektronenquelle
emittierten Elektronen bestrahlt wird, ein anderes Bauteil ist als
ein Bilderzeugungsbauteil, beispielsweise eine Art Elektronenmikroskop.
Entsprechend muß nicht
sonderlich darauf hingewiesen werden, daß die vorliegende Erfindung die
Form eines Elektronenstrahlgenerators annehmen kann, bei dem das
bestrahlte Bauteil nicht spezifiziert ist.
-
Darüber hinaus
veranschaulichen die Ausführungsbeispiele
Beispiele, bei denen der Abstandshalter 1500 elektrisch
mit dem schwarzen Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf der
Seite der Frontplatte 1007 und mit dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf
der Seite der Rückwand 1005 verbunden
ist. Jedoch der Effekt, bei dem die Wegstrecke der von der Elektronenquelle
in der Umgebung eines Bauteils emittierter Elektronen nicht durch
das Bauteil beeinflußt
wird, kann durch die Anordnung der vorliegenden Erfindung erhalten
werden, selbst für
ein Bauteil zwischen Elektroden mit unterschiedlichen Potentialen
in einer hermetisch abgeschlossenen Hülle.
-
29 zeigt in einem Diagramm ein Beispiel eines
Mehrfunktionsanzeigegeräts,
das in der Weise aufgebaut ist, daß die von verschiedenen Bildinformationsquellen
zugeführte
Bildinformation, wobei die häufigste
ein Fernseher ist, auf einem Anzeigefeld angezeigt werden kann,
bei dem die oben beschriebenen oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
als die Elektronenstrahlquellen verwendet werden.
-
Zu
sehen sind in 29 ein Anzeigefeld 2100,
eine Steuerschaltung 2101 für das Anzeigefeld, eine Anzeigesteuereinheit 2102,
ein Multiplexer 2103, ein Decodierer 2104, eine
Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105, eine Zentraleinheit 2106 (CPU,
Central Processing Unit), eine Bilderzeugungsschaltung 2107,
Bildspeicherschnittstellenschaltungen 2108, 2109 und 2110,
eine Bildeingabeschnittstellenschaltung 2111, Fernsehsignalempfangsschaltungen 2112, 2113 und
eine Eingabeeinheit 2114.
-
Bei
einem Fall, bei dem das Anzeigegerät dieses Ausführungsbeispiels
ein Signal empfängt, das
sowohl Bild- als auch Toninformationen wie beispielsweise im Fall
eines Fernsehsignals enthält, wird
natürlich
der Ton gleichzeitig mit der Anzeige des Bildes reproduziert. Jedoch
Schaltungen und Lautsprecher, die sich auf den Empfang, die Trennung,
die Reproduktion, die Verarbeitung und die Speicherung der Toninformation
beziehen, die nicht unmittelbar in Beziehung zu den Eigenschaften
dieser Erfindung stehen, werden nicht beschrieben.
-
Die
Funktionen der verschiedenen Einheiten wird entsprechend dem Ablauf
des Bildsignals beschrieben.
-
Als
erstes empfängt
die Fernsehsignalempfangsschaltung 2113 ein gesendetes
Fernsehbildsignal unter Verwendung eines drahtlosen Übertragungssystems,
das auf Radiowellen oder optische Kommunikation über den Raum Bezug nimmt. Das System
des empfangenen Fernsehsignals ist nicht besonders begrenzt. Beispiele
der Systeme sind NTSC (National Television System Committee), PAL (Phase
Alternation Line) oder SECAM (Systeme Electronique Couleur avec
Mémoire).
Ein Fernsehsignal, das eine größere Anzahl
von Abtastzeilen enthält
(beispielsweise ein hochauflösendes
Fernsehsignal wie es auf dem MUSE-System (Multiple Sampling Encoder)
beruht) ist eine Signalquelle, die ideal für die Ausnutzung der Vorteile
des oben beschriebenen Anzeigefeldes ist, das für die Vergrößerung des Bildschirmbereichs
und zu Vergrößerung der
Bildpunkte geeignet ist. Ein von der Fernsehsignalempfangsschaltung 2113 empfangenes
Fernsehsignal wird an den Decodierer 2104 ausgegeben.
-
Die
Fernsehsignalempfangsschaltung 2112 empfängt das
Fernsehbildsignal, das durch ein Kabelübertragungssystem unter Verwendung
eines Koaxialkabels oder einer Glasfaser übertragen wird. Wie im Fall
de Fernsehsignalempfangsschaltung 2113 ist das System des
empfangenen Fernsehsignals nicht besonders begrenzt. Darüber hinaus
wird das von dieser Schaltung empfangene Fernsehsignal ebenfalls
an den Decodierer 2104 ausgegeben.
-
Die
Bildeingabeschnittstellenschaltung 2111 ist eine Schaltung
zur Aufnahme eines Bildsignals, das von einer Bildeingabeeinheit
wie einer Fernsehkamera oder einem bildlesenden Scanner geliefert wird.
Das aufgenommene Signal wird an den Decodierer 2104 ausgegeben.
-
Die
Bildspeicherschnittstellenschaltung 2110 nimmt ein Bildsignal
auf, das auf dem Band eines Videorecorders abgespeichert wurde,
und sie gibt das aufgenommene Signal an der Decodierer 2104 aus. Die
Bildspeicherschnittstellenschaltung 2109 nimmt ein Bildsignal
auf, das auf einer Bildspeicherplatte abgespeichert wurde, und sie
gibt das aufgenommene Signal an der Decodierer 2104 aus.
-
Die
Bildspeicherschnittstellenschaltung 2108 nimmt ein Bildsignal
von einer Standbilddaten speichernden Einheit, wie von einer sogenannten
Standbildplatte, auf, und sie gibt das aufgenommene Signal an der
Decodierer 2104 aus.
-
Die
Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105 ist eine Schaltung
zur Verbindung des Anzeigegeräts
mit einem externen Rechner, einem Rechnernetzwerk oder einer Ausgabeeinheit
wie einem Drucker. Es ist natürlich
möglich,
Bilddaten, Zeichendaten und Graphikinformation ein-/auszugeben,
und in Abhängigkeit
vom Fall ist es möglich,
Steuersignale und numerische Daten zwischen der Zentraleinheit 2106,
mit der das Anzeigegerät
ausgestattet ist, und einer externen Einheit ein-/auszugeben.
-
Die
Bilderzeugungsschaltung 2107 dient der Erzeugung von Anzeigebilddaten über Bilddaten
und Zeichen-/Graphik-Information,
die von außerhalb über die
Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105 eingegeben
wurden, oder auf der Grundlage über Bilddaten-Zeichen-/Graphik-Information,
die von der Zentraleinheit 2106 ausgegeben wurde. Als Beispiel wird
die Schaltung intern mit einem wiederbeschreibbaren Speicher zur
Abspeicherung der Bilddaten oder Zeichen-/Graphik-Information, einem
Festwertspeicher (ROM, Read Only Memory), in dem die Bildmuster
entsprechend den Zeichencodes abgespeichert sind, und einer Schaltung,
die zur Bilderzeugung erforderlich ist, wie beispielsweise ein Prozessor
zur Ausführung
der Bildverarbeitung, bereitgestellt. Die durch die Bilderzeugungsschaltung 2107 erzeugten
Anzeigedaten werden an den Decodierer 2104 ausgegeben.
In bestimmten Fällen
jedoch ist es möglich,
Bilddaten relativ zu einem externen Rechnernetzwerk oder Drucker über eine
Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105 ein-/auszugeben.
-
Die
Zentraleinheit 2106 steuert hauptsächlich den Arbeitsablauf des
Anzeigegeräts
und Arbeitsvorgänge,
die sich auf die Erzeugung, die Auswahl und das Aufbereiten der
angezeigten Bilder beziehen.
-
Beispielsweise
gibt die Zentraleinheit ein Signal an den Multiplexer 2103 aus,
um in geeigneter Weise Bildsignale, die auf dem Anzeigefeld ausgegeben
werden sollen, auszuwählen
und zu kombinieren. Zu diesem Zeitpunkt erzeugt die Zentraleinheit ein
Steuersignal für
den Anzeigefeldsteuereinheit 2102 in Übereinstimmung mit dem anzuzeigenden Bildsignal,
und sie steuert in geeigneter Weise den Arbeitsablauf des Anzeigegeräts wie beispielsweise die
Frequenz der Bildschirmanzeige, das Abtastverfahren (mit oder ohne
Zeilensprung) und die Anzahl der Bildschirmabtastzeilen.
-
Darüber hinaus
gibt die Zentraleinheit 2106 Bilddaten und Zeichen-/Graphik-Information
unmittelbar an die Bilderzeugungsschaltung 2107 aus, oder
sie greift auf externe Rechner oder Speicher über die Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105 zu,
um die Bilddaten oder die Zeichen-/Graphik-Information einzugeben.
Es muß hier
nicht erwähnt
werden, daß die
Zentraleinheit 2106 auch für andere Anwendungen als die
hier beschriebenen eingesetzt werden kann. Beispielsweise kann die
Zentraleinheit 2106 unmittelbar auf eine Funktion zur Erzeugung und
Verarbeitung von Information angewendet werden wie in Art eines
Personal Computers oder einer Textverarbeitung. Alternativ kann
die Zentraleinheit 2106 mit einem externen Rechnernetzwerk über die Ein-/Ausgabe-Schnittstellenschaltung 2105,
wie oben dargestellt, verbunden werden, um einen Arbeitsablauf wie
eine numerische Berechnung in Verbindung mit einem externen Gerät durchzuführen.
-
Die
Eingabeeinheit 2114 dient dazu, dem Anwender zu ermöglichen,
Befehle, Programme oder Daten in die Zentraleinheit 2106 einzugeben.
Beispiele sind eine Tastatur oder Maus oder verschiedene andere
Eingabeeinheiten wie einen Joystick, ein Strichcodeleser oder eine
Tonerkennungseinheit.
-
Der
Decodierer 2104 ist eine Schaltung zur umgekehrten Umsetzung
verschiedener Bildsignale, die von den Einheiten 2107 bis 2113 eintreten,
in Farbsignale der drei Primärfarben
oder in ein Helligkeitssignal und I-, Q-Signale.
-
Es
ist sinnvoll, daß der
Decodierer 2104 intern mit einem Bildspeicher, wie durch
die gestrichelte Linie angedeutet, ausgestattet wird. Dies dient dem
Zweck, ein Fernsehsignal zu bearbeiten, das einen Bildspeicher erforderlich
macht, wenn die umgekehrte Umsetzung durchgeführt werden soll, wie beispielsweise
beim MUSE-System. Den Bildspeicher bereitzustellen ist dahingehend
von Vorteil, daß die Anzeige
eines Standbildes vereinfacht wird, und daß, in Verbindung mit der Bilderzeugungsschaltung 2107 und
der Zentraleinheit 2106, Aufbereitung und Bildverarbeitung
wie Ausdünnen
von Bildpunkten, Interpolation, Vergrößerung, Reduzierung und Synthese vereinfacht
wird.
-
Der
Multiplexer 2103 wählt
in geeigneter Weise das angezeigte Bild auf der Grundlage eines Steuersignals
aus, das von der Zentraleinheit 2106 eingegeben wird. Genauer
gesagt: Der Multiplexer 2103 wählt ein vorgegebenes Bildsignal
aus den umgekehrt umgesetzten Bildsignalen aus, die vom Decodierer 2104 eingegeben
werden, und er gibt das ausgewählte
Signal an die Steuerschaltung 2101 aus. In diesem Fall
kann beim Umschalten und Auswählen
der Bildsignale innerhalb der Ausgabezeit einer Anzeige auf dem
Bildschirm eine Anzeige in eine Vielzahl von Bereichen unterteilt
werden, und Bilder, die sich in Abhängigkeit vom Bereich unterscheiden, in
der Art von Mehrfachbildschirm-Fernsehen angezeigt werden.
-
Die
Anzeigefeldsteuereinheit 2102 steuert den Arbeitsablauf
der Steuerschaltung 2101 auf der Grundlage des Steuersignals,
das von der Zentraleinheit 2106 eingegeben wird.
-
Im
Hinblick auf die Grundarbeitsweise des Anzeigefeldes 2102 wird,
als Beispiel, ein Signal zur Steuerung der Verarbeitungsfolge der
Steuerspannungsquelle (hier nicht gezeigt) für das Anzeigefeld an die Steuerschaltung 2101 ausgegeben.
In Beziehung zum Verfahrens der Ansteuerung des Anzeigefeldes wird
ein Signal zur Steuerung beispielsweise der Bildschirmanzeigefrequenz
oder des Abtastverfahrens (mit oder ohne Zeilensprung) an die Steuerschaltung 2101 ausgegeben.
-
Darüber hinaus
gibt es eine Fall, bei dem ein Steuersignal, das in Bezug zur Justierung
der Bildqualität,
besonders Leuchtdichte des angezeigten Bildes, Kontrast, Ton und
Schärfe,
an die Steuerschaltung 2101 ausgegeben wird.
-
Die
Steuerschaltung 2101 ist eine Schaltung zur Erzeugung eines
Steuersignals, das auf das Anzeigefeld 2100 angewendet
wird, und es arbeitet auf der Grundlage des Bildsignals, das vom
Multiplexer 2103 eingegeben wird und das Steuersignal,
das von der Anzeigefeldsteuereinheit 2102 eingegeben wird.
-
Die
Funktionen der verschiedenen Einheiten sind wie oben beschrieben.
Durch Verwendung der in 29 gezeigten
Anordnung kann die Bildinformation, die von verschiedenen Informationsquellen
eingegeben werden, auf dem Anzeigefeld 2100 im Anzeigegerät dieses
Ausführungsbeispiels
angezeigt werden. Speziell verschiedene Bildsignale, deren häufigste
ein Fernsehsignal ist, werden im Decodierer 2104 ungekehrt
umgesetzt, in geeigneter Weise im Multiplexer 2103 ausgewählt und
in die Steuerschaltung 2101 eingegeben. Andererseits erzeugt die
Anzeigesteuereinheit 2102 ein Steuersignal zur Steuerung
der Arbeitsweise der Steuerschaltung 2101 in Abhängigkeit
vom angezeigten Bildsignal. Auf der Grundlage des zuvor angesprochenen
Bildsignals und des Steuersignals wendet die Steuerschaltung 2101 ein
Steuersignals auf das Anzeigefeld 2100 an. Als Folge wird
ein Bild an dem Anzeigefeld 1201 angezeigt. Diese Abfolge
von Arbeitsweisen erfolgt unter der Gesamtsteuerung der Zentraleinheit 2106.
-
Darüber hinaus
ermöglicht
im Anzeigegerät dieses
Ausführungsbeispiels
das Vorhandensein des Bildspeichers, der sich im Decodierer 2104 befindet, der
Bilderzeugungsschaltung 2107 und der Zentraleinheit 2106 nicht
nur Bildinformation aus einer Vielzahl von Bildinformationsfeldern
auszuwählen,
anzuzeigen, sondern auch, die angezeigte Bildinformation der Bildverarbeitung
wie Vergrößerung,
Verkleinerung, Rotation, Bewegung, Kantenverzerrung, Ausdünnen, Interpolation,
Farbumsetzung und Vertikal-Horizontal-Verhältnisumsetzung und der Bildaufbereitung
wie Synthese, Löschen,
Verknüpfung,
Substitution und Anpassung zu unterziehen.
-
Darüber hinaus,
obgleich dieses Thema die Beschreibung dieses Ausführungsbeispiels
nicht speziell berührt,
sei es erlaubt, auf eine spezielle Schaltung zur Durchführung der
Verarbeitung und Aufbereitung bezüglich der Toninformation in
gleicher Weise wie bei der Bildverarbeitung und Bildaufbereitung,
die oben aufbereitet wurde, zu zeigen. Entsprechend ist das Anzeigegerät dieser
Erfindung in der Lage, in einer Funktionseinheit mit verschiedenen Funktionen
ausgestattet zu sein, wie den Funktionen der Fernsehanzeigeausrüstung, Büroanschlußausrüstung wie
Telekonferenzanschlußausrüstung, Bildaufbereitungsausrüstung zur
Bearbeitung von Standbildern und bewegten Bildern, Computeranschlußausrüstung und
Textverarbeitungscomputern oder Spielen. Als Folge findet das Anzeigegerät vielfache Anwendung
bei dem industriellen und dem privaten Einsatz.
-
29 zeigt nur ein Beispiel des Aufbaus eine Mehrfunktionsanzeigegeräts, das
ein Anzeigefeld verwendet, bei dem die oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
Elektronenstrahlquellen sind. Dieses Gerät ist jedoch nicht auf diese
Anordnung beschränkt.
Beispielweise können
Schaltungen, deren Funktion für
die spezielle Anwendung nicht benötigt werden, von den Bauteilen
der 29 entfernt werden. Umgekehrt
können,
in Abhängigkeit von
der Anwendung, Bauteile zusätzlich
hinzugefügt werden.
Bei einem Fall beispielsweise, bei dem das Anzeigegerät als Fernsehtelephon
verwendet wird, wäre
es ideal, eine Sende-/Empfangsschaltung einschließlich einer
Fernsehkamera, Mikrophon, Beleuchtungsausrüstung und Modem zu den Bauteilen hinzuzufügen.
-
Beim
Anzeigegerät
dieses Ausführungsbeispiels
läßt sich
ein Anzeigefeld, bei dem oberflächenleitenden
Elektronenemissionselemente als die Elektronenstrahlquellen dienen,
einfach in der Dicke reduzieren. Dies ermöglicht, die Gesamtabmessung des
Anzeigegeräts
in Richtung der Tiefe reduzieren. Hinzu kommt, daß eine Anzeigefeld,
bei dem oberflächenleitenden
Elektronenemissionselemente als die Elektronenstrahlquellen dienen,
ohne weiteres bezüglich
der Bildschirmgröße vergrößert werden,
und das Anzeigefeld zeichnet sich durch seine hohe Leuchtdichte
und die Blickwinkeleigenschaften aus. Dies bedeutet, daß es für das Anzeigegerät möglich ist,
mit sehr guter visueller Schärfe
ein Bild zu sehen, das realistisch und eindruckvoll ist.
-
Aufbau eines Anzeigefeldes
und sein Herstellungsverfahren
-
Der
Aufbau und das Herstellungsverfahren eines Anzeigefeldes eines Bildanzeigegeräts, auf das
die vorliegende Erfindung angewendet wird, wird nun im Hinblick
auf ein spezifisches Beispiel beschrieben.
-
30 zeigt perspektivisch ein Anzeigefeld, das bei
diesen Ausführungsbeispielen
verwendet wird. Ein Teil des Feldes ist schnittbildlich dargestellt, um
den inneren Aufbau zu zeigen.
-
In 30 werden die Rückwand 1005, die Seitenwand 1006 und
die Frontplatte 1007 gezeigt. Die hermetisch abgeschlossene
Hülle zur
Aufrechterhaltung eines Vakuums im Inneren des Anzeigefeldes wird
von den Bauteilen 1005 bis 1007 gebildet. Ausgedrückt im Zusammenbau
der hermetisch abgeschlossenen Hülle
erfordern die Verbindungen zwischen den Bauteilen, daß sie versiegelt
werden, um ausreichend Festigkeit und Luftdichtigkeit aufrechtzuerhalten.
Eine Versiegelung wir beispielsweise erreicht, indem die Verbindungen
mit Glasmasse überzogen
werden, und ein Brennen in Luft oder in einer Stickstoffatmosphäre bei einer
Temperatur zwischen 400°C
und 500°C über eine
Zeitraum von 10 min oder mehr ausgeführt wird. Das Verfahren des
Evakuierens des Inneren der hermetisch abgeschlossenen Hülle wird
später
beschrieben.
-
Das
Substrat 1001 mit darauf gebildeten N × M Kaltkathodenelementen 1002 ist
auf der Rückwand 1005 befestigt.
(Hier sind N, M positiv, ganze Zahlen mit einem Wert von zwei oder
größer, deren Anzahl
geeignet in Übereinstimmung
mit der Anzahl der beabsichtigten Anzeigegeräte eingestellt wird. Bei einem
Anzeigegerät
beispielsweise, dessen Zweck es ist, hochauflösendes Fernsehen anzuzeigen,
ist vorzusehen, daß die
Anzahl der Elemente nicht kleiner als N = 3000 und M = 1000 ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel
beträgt
N = 3072 und M = 1024.)
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Die
M × N
Kaltkathodenelemente sind matrixartig durch M Drähte in Zeilenrichtung 1003 und
N Drähte
in Spaltenrichtung 1004 verbunden. Der durch die Bauteile 1001 bis 1004 gebildete
Teil wird als eine "Mehrfachelektronenstrahlquelle" bezeichnet. Das
Verfahren der Herstellung der Mehrfachelektronenstrahlquelle und
der Aufbau wird später
genauer beschrieben.
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Bei
diesem Ausführungsbeispiel
ist die Anordnung derart, daß das
Substrat 1001 der Mehrfachelektronenstrahlquelle an der
Rückwand 1005 der hermetisch
abgeschlossenen Hülle
befestigt ist. Verfügt
jedoch das Substrat der Mehrfachelektronenstrahlquelle über ausreichend
Festigkeit, kann das Substrat selbst als Rückwand der hermetisch abgeschlossenen
Hülle verwendet
werden.
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Die
Leuchtstoffschicht 1008 wird auf der Unterseite der Frontplatte 1005 gebildet.
Da sich dieses Ausführungsbeispiel
auf ein Farbanzeigegerät
bezieht, werden Teile der Leuchtstoffschicht 1008 mit Leuchtstoffen
der drei Primärfarben
Rot, Grün
und Blau wie bei der Kathodenstrahlröhrentechnik verwendet. Der
Leuchtstoff jeder Farbe wird in Streifenform, wie in 12A gezeigt, angewendet, und der schwarze Leiter 1010 wird
zwischen den Leuchtstoffstreifen vorgesehen. Zweck, den schwarzen
Leiter 1010 vorzusehen, ist es, sicher zu gehen, daß es keine
Verschiebung bei den Anzeigefarben auftritt, selbst wenn etwa Abweichungen
der Stelle durch den eingestrahlten Elektronenstrahl auftritt, um
einer Abnahme des Anzeigekontrastes vorzubeugen, indem der Reflexion
des externen Lichts vorgebeugt wird, und um vorzubeugen, daß die Leuchtstoffschicht durch
den Elektronenstrahl nicht aufgeladen wird. Der verwendete Hauptanteil
beim schwarzen Leiter 1010 ist Graphit; jedes andere Material
kann verwendet werden, sofern es den oben angeführten Zielsetzungen genügt.
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Die
Anwendung der Leuchtstoffe der drei Primärfarben ist nicht auf eine
streifenförmige
Anordnung, wie in 12A gezeigt, beschränkt. Beispielsweise
kann eine dreieckförmige
Anordnung, wie in 12B gezeigt, oder eine andere
Anordnung angenommen werden. Im Fall, bei dem ein einfarbiges Anzeigefeld
hergestellt wird, kann ein einfarbiges Leuchtstoffmaterial als Leuchtstoffschicht 1008 verwendet
werden, und das schwarzen Leitermaterial muß nicht notwendigerweise verwendet
werden.
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Darüber hinaus
wird die bei der Kathodenstrahlröhrentechnik
wohlbekannte metallische Rückwand 1009 auf
der Oberfläche
der Leuchtstoffschicht 1008 auf der Seite der Rückwand vorgesehen. Zweck,
die metallischen Rückwand 1009 vorzusehen,
ist es, die Anwendung des Lichts, indem ein Teil des von der Leuchtstoffschicht 1008 emittierten Lichts
reflektiert wird, zu verbessern, um die Leuchtstoffschicht 1008 gegen
Zerstörung
durch Beschuß negativer
Ionen zu schützen,
und um als eine Elektrode zum Anlegen einer Elektronenstrahlbeschleunigungsspannung
zu wirken, und um als eine Leitungswegstrecke für die Elektronen zu wirken,
die die Leuchtstoffschicht 1008 angeregt haben. Die metallische
Rückwand 1009 wird
durch ein Verfahren hergestellt, die die Bildung der Leuchtstoffschicht 1008 auf
dem Frontplattensubstrat 1007, nachfolgendes Glätten der
Leuchtstoffschichtoberfläche
und des im Vakuum aufgebrachten Aluminiums auf dieser Oberfläche enthält. Bei
einem Fall, bei dem ein Leuchtstoffmaterial für Niederspannung als Leuchtstoffschicht 1008 verwendet
wird, ist die metallischen Rückwand 1009 nicht
erforderlich.
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Obgleich
bei diesem Ausführungsbeispiel nicht
verwendet, können
lichtdurchlässige
Elektroden, die beispielsweise aus indiumdotiertem Zinnoxid bestehen,
zwischen dem Frontplattesubstrat 1007 und der Leuchtstoffschicht 1008 zu
Zweck des Anlegens einer Beschleunigungsspannung und zur Verbesserung
der Leitfähigkeit
des Leuchtstoffschicht 1008 vorgesehen werden.
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Dx1 bis Dxm, Dy1 bis Dyn und Hv
bezeichnen elektrische Verbindungsanschlüsse, die einen luftdichten
Aufbau haben, um dieses Anzeigefeld mit elektrischer Schaltungsanordnung
(hier nicht gezeigt) zu verbinden. Die Anschlüsse Dx1 bis
Dxm werden elektrisch mit den Drähte in Zeilenrichtung 1003 der
Mehrfachelektronenstrahlquelle verbunden, die Zuleitungsanschlüsse Dy1 bis Dym werden
elektrisch mit den Drähte
in Spaltenrichtung 1004 der Mehrfachelektronenstrahlquelle
verbunden, und der Anschluß Hv
wird elektrisch mit der metallischen Rückwand 1009 der Frontplatte
verbunden.
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Um
das Innere der hermetisch abgeschlossenen Hülle zu evakuieren, werden ein
Austrittsrohr und eine Vakuumpumpe (hier nicht gezeigt), nachdem
die hermetisch abgeschlossene Hülle
zusammengebaut ist, miteinander verbunden, und das Innere der Hülle wird
auf ein Vakuum von 10–7 Torr evakuiert. Das
Austrittsrohr wird dann abgeschmolzen. Um den Grad des Vakuums innerhalb
der hermetisch abgeschlossenen Hülle
aufrechtzuerhalten, wird eine Getter-Schicht (hier nicht gezeigt)
an einer vorbestimmten Stelle innerhalb der hermetisch abgeschlossenen
Hülle unmittelbar
bevor oder unmittelbar nachdem das Rohr abgeschmolzen wurde, gebildet.
Die Getter-Schicht ist eine Schicht, die durch Erwärmen eines
Getter-Materials, dessen Hauptbestandteil beispielsweise Bariums
ist, gebildet wird, um mit Hilfe eines Heizgeräts oder durch Hochfrequenzheizen
das Material aufzubringen. Ein Vakuum in der Größenordnung von 1 × 10–5 Torr
bis 1 × 10–7 Torr
(1,3 × 10–5 mbar
bis 1 × 10–7 mbar)
wird im Inneren der hermetisch abgeschlossenen Hülle durch den Adsorptionsvorgang
der Getter-Schicht aufrechterhalten.
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Da
das Innere der hermetisch abgeschlossenen Hülle bei einem Vakuum von 10–6 Torr
(1,3 × 10–6 mbar)
aufrechterhalten wird, werden die flachen plattenförmigen Abstandshalter 1500 innerhalb
der Hülle als
Anordnung bereitgestellt, um Widerstand gegen den Luftdruck zu bilden,
um einer Zerstörung
der Hülle
durch Luftdruck und zufällige
Stöße zu verhindern. Der
Abstandshalter 1500 enthält ein Bauteil, das durch Bildung
einer halbleitenden Dünnschicht
auf der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 erhalten wurde.
Die Lage der Abstandshalter 1500 wird annähernd parallel
zur X-Richtung in einer Anzahl und in einem Abstand angeordnet,
was erforderlich ist, um dieses Ziel zu erreichen. Die inner Oberfläche der hermetisch
abgeschlossenen Hülle
wird mit einer Glasmasse versiegelt. Der Abstandshalter 1500 enthält einen
Isolationsträger 1501,
der aus einem Material mit ausreichendem Isolationsvermögen besteht,
um einer einwirkenden Hochspannung entlang der Drähte in Spaltenrichtung 1004 und
der metallischen Rückwand 1009 zu
widerstehen. Beispiele des Materials für den Isolationsträger 1501 des
Abstandshalters 1500 sind Quarzglas, Glas mit einer reduzierten
Verunreinigungsgehalt (beispielsweise Natrium), Kronglas oder einer
Keramik, die beispielsweise aus Aluminium besteht. Es wird empfohlen,
den Wert des thermischen Ausdehnungskoeffizienten des isolierenden
Substrats 1501 des Abstandshalters 1500 nahe dem
Material, aus dem die hermetisch abgeschlossene Hülle besteht,
zu wählen,
damit das Innere des Anzeigefeldes durch die Elemente 1005 bis 1007 auf
einem Vakuum gehalten wird.
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Die
halbleitende Dünnschicht 1502 kann
aus irgendeinem Material bestehen, so lange es eine ausreichende
Oberflächenleitfähigkeit
hat, um das Aufladen der Oberfläche
des Abstandshalter 1500 zu verhindern. Beispielweise wird
aus Sicht der Aufrechterhaltung des Aufladungsverhinderungseffekts und
das Unterdrücken
des Leistungsbedarfs aufgrund von Leckstrom empfohlen, daß die halbleitende
Dünnschicht 1502 ein
Wert des Oberflächenwiderstands
im Bereich von 105 Ω/☐ bis 1012 Ω/☐ hat. Beispiele
des Materials sind eine Dünnschicht,
die durch Bildung eines Halbleiters aus der Gruppe IV des Periodensystems
der Elemente wie Silizium oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter
wie Galliumarsenid, einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem
Störstellenhalbleiter,
der erhalten wird, indem eine geringe Menge Dotierungsatome den
oben erwähnten
Halbleitern auf der Oberfläche
des Isolationsträgers 1501 im
amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinem Zustand hinzugefügt werden,
erhalten wird. Beispiele der Verfahren zur Bildung der halbleitenden
Dünnschicht 1502 sind
ein Vakuumschichtbildungsverfahren wie Vakuumbeschichtung, Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase oder durch Anwenden und Brennen
einer organischen Lösung
oder durch eine Dispersion durch Tauchen oder durch Verwendung eines
Schleudergeräts.
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Die
halbleitende Dünnschicht 1502 wird
an mindestens einem Teil der Oberfläche des Isolationsträgers 1501 des
Abstandshalters 1500 gebildet, das dem Vakuum in der hermetisch
abgeschlossenen Hülle,
die das Vakuum im Anzeigefeld durch die Elemente 1005 bis 1007 aufrechterhält, ausgesetzt
ist. Die halbleitende Dünnschicht 1502 wird
elektrisch mit dem schwarzen Leiter 1010 oder der metallischen Rückwand 1009 auf
der Seite der Frontplatte 1007 verbunden, und sie wird
elektrisch mit dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der
Seite der Rückwand 1005 verbunden.
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Das
elektrisch leitende Bauteil 1503, das eine elektrisch leitende
Dünnschicht
darstellt, wird durch Bildung einer metallischen Dünnschicht
aus Aluminium, Nickel, Kupfer, Silber oder Gold, einem Halbleiter
aus der Gruppe IV des Periodensystems der Elemente wie Silizium
oder Germanium, einem Verbindungshalbleiter wie Galliumarsenid,
einem Oxidhalbleiter wie Zinnoxid oder einem Störstellenhalbleiter, der erhalten
wird, indem Dotierungsatome den oben erwähnten Halbleitern in einer
Menge, die größer als
die in der halbleitenden Schicht 1502 verwendet wurde,
im amorphen, im polykristallinen oder im monokristallinen Zustand
hinzugefügt
werden.
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Ein
elektrisch leitendes Bauteil 1503 oder mehrere elektrisch
leitende Bauteile 1503 werden gebildet, und jedes ist in
einer Richtung annähernd senkrecht
zur Richtung eines elektrischen Feldes zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 angeordnet. Darüber hinaus
wird das elektrisch leitende Bauteil 1503 im Allgemeinen
so gebildet, daß es
eine kleinere Breite als der Abstand zwischen dem schwarzen Leiter 1010 oder
der metallischen Rückwand 1009 und
dem Draht in Spaltenrichtung 1004 auf der Seite der Frontplatte 1007 hat. Die
halbleitende Dünnschicht 1502 und
das elektrisch leitenden Bauteil 1503 werden elektrisch
miteinander verbunden.
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Die
Struktur der Abstandshalter 1500, die Stellen, an denen
sie angeordnet werden, das Verfahren, sie anzuordnen und die elektrische
Verbindung zwischen den Abstandshalter und der Frontplatte 1007 sowie
der Rückwand 1005 sind
nicht auf den oben eingestellten Fall beschränkt. Es reicht aus, wenn ausreichend
Festigkeit gegen den Luftdruck, ausreichend Isolation, um der Hochspannung,
die entlang des Drahtes in Spaltenrichtung 1004 und der metallischen
Rückwand 1009 einwirkt,
zu widerstehen, und eine Oberflächenleitfähigkeit,
die die elektrische Aufladung der Oberfläche des Abstandshalters 1500 verhindert,
vorliegt.
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Das
Vorangegangene ist eine Beschreibung des grundlegenden Aufbaus und
des Verfahrens der Herstellung des Anzeigefeldes nach diesem Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Als
nächstes
wird das Verfahren zur Herstellung der Mehrfachelektronenstrahlquelle
in dem Anzeigefeld des vorangegangenen Ausführungsbeispiels beschrieben.
Ist die Mehrfachelektronenstrahlquelle, die im Bildanzeigegerät dieser
Erfindung verwendet wird, eine Elektronenquelle, bei der Kaltkathodenelemente
in Form einer einfachen Matrix verdrahtet sind, gibt es keine Begrenzung
bezüglich
der Materialien, der Form oder der Herstellung der Kaltkathodenelemente.
Entsprechend ist es möglich, Kaltkathodenelemente
als oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente oder Kaltkathodenelemente vom Feldemissionstyp
oder vom Metall-Isolator-Metall-Typ zu verwenden.
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Da
das Verlangen nach preiswerten Anzeigeeinheiten mit einem großen Anzeigbildschirm
besteht, werden die oberflächenleitenden
Elektronenemissionselemente als Kaltkathodenelemente besonders bevorzugt.
Genauer gesagt: Mit dem Element vom Feldemissionstyp beeinflußt die relative
Stellung des Emitterkonus und der Gate- Elektrode stark die Elektronenemissionseigenschaften.
Folglich wird eine sehr genaue Herstellungstechnik erforderlich. Dies
ist, bezogen auf die Vergrößerung des
Oberflächenbereichs
und der Herabsetzung der Herstellungskosten, von Nachteil.
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Mit
dem Element vom Metall-Isolator-Metall-Typ ist es erforderlich,
daß die
Dicke des Isolationsschicht und der Schicht, die die obere Elektrode bildet,
klein und einheitlich gehalten werden. Dies ist ebenfalls ein Nachteil
bezüglich
der Vergrößerung des
Oberflächenbereichs
und des Herabsetzens der Herstellungskosten. In dieser Beziehung
ist das oberflächenleitende
Elektronenemissionselement vergleichsweise einfach herzustellen,
der Oberflächenbereich
läßt sich
auf einfache Weise vergrößern und
die Herstellungskosten lassen sich in einfacher Weise reduzieren.
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Darüber hinaus
haben die Erfinder entdeckt, daß unter
den verfügbaren
oberflächenleitenden Elektronenemissionselementen
ein Element, bei dem der Elektronenemissionsteil oder die zugehörige Peripherie
von einer Schicht aus Feinteilchen gebildet wird, die bezüglich seiner
Elektronenemissionseigenschaft herausragt, und daß sich das
Element auf einfache Weise herstellen läßt.
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Entsprechend
kann verstanden werden, daß solch
ein Element besonders zur Verwendung bei einer Mehrfachelektronenstrahlquelle
bei einem Bildanzeigegerät
mit hoher Leuchtdichte und einem großen Bildschirm bevorzugt wird.
Entsprechend dem Anzeigefeld des vorherigen Ausführungsbeispiels wurde von einem
oberflächenleitenden
Elektronenemissionselement Gebrauch gemacht, bei dem der Elektronenemissionsteil
oder die zugehörige
Peripherie aus einer Schicht von Feinteilchen gebildet wurde. Daher
wird als erstes der grundlegende Aufbau, das herstellungsverfahren
und die Kenndaten eines oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements beschrieben, und danach folgt eine Beschreibung
des Aufbaus der Mehrfachelektronenstrahlquelle, bei der eine große Anzahl
von Elementen in Form einer Matrix verdrahtet sind.
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Elementaufbau für oberflächenleitende
Elektronenemissionselemente und deren Herstellungsverfahren
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Ein
Element vom Flachanzeigefeldtyp und ein Element vom Stufentyp sind
die beiden typische Arten des Aufbaus von oberflächenleitenden Elektronenemissionselementen,
bei denen der Elektronenemissionsteil oder die zugehörige Peripherie
aus einer Schicht von Feinteilchen gebildet werden.
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Oberflächenleitendes Elektronenemissionselement vom
Flachanzeigefeldtyp
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Der
Elementaufbau und die Herstellung des oberflächenleitenden Elektronenemissionselements vom
Flachanzeigefeldtyp wird als erstes beschrieben. Die 31A bzw. 31B zeigen
Querschnitt und Schnittdarstellung eines oberflächenleitenden Elektronenemissionselements
vom Flachanzeigefeldtyp.
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In
den 31A und 31B bezeichnen 1101 ein
Substrat, 1102 und 1103 Elementelektroden, 1104 eine
elektrisch leitende Dünnschicht, 1105 ein
durch eine Formierungsbehandlung gebildetes Elektronenemissionsteil
und 1113 eine durch Aktivierungsbehandlung gebildete Dünnschicht.
Beispiele für
das Substrat 1101 sind verschiedene Glassubstrate wie Quarzglas
oder Blaufarbenglas, verschieden Substrate einer Keramik wie Tonerde
oder ein Substrat, das durch Aufbringen einer Isolationsschicht
wie Silizium(II)-oxid auf verschiedene der oben genannten Substrat
erhalten wird.
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Die
Elementelektroden 1102 und 1103, die auf dem Substrat 1101 einander
gegenüberliegend angeordnet
sind und im wesentlichen parallel zur Substratoberfläche verlaufen,
werden von einem Material mit elektrischer Leitfähigkeit gebildet. Beispiele dieser
Materialien können
sein: die Metalle Nickel, Chrom, Gold, Molybdän, Wolfram, Platin, Titan,
Aluminium, Kupfer, Palladium und Silber sowie Legierungen dieser
Metalle, Metalloxide wie Indiumoxid/Zinnoxid und Halbleitermaterialien
wie Polysilizium. Um die Elektroden zu bilden, kann eine Kombination
einer Schichtherstellungstechnik wie Beschichten im Vakuum und eine
Maskenbildungstechnik wie Photolithographie oder Ätzen verwendet
werden. Jedoch sind auch andere Verfahren der Elektrodenbildung
wie Drucktechniken zugelassen.
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Die
Formen der Elementelektroden 1102 und 1103 werden
in Übereinstimmung
mit der Anwendung und dem Zweck des Elektronenemissionselements
festgelegt. Im allgemeinen kann der Abstand L10 zwischen den Elektroden
ein geeigneter Wert im Bereich von einigen Zehnfachen eines Nanometers oder
einigen Hundert Mikrometern sein. Bevorzugt wird für das in
einem Anzeigegerät
verwendete Bauteil ein Bereich in der Größenordnung von einigen Mikrometern
bis zu einigen Zehnfachen eines Mikrometers gewählt. Bezüglich der Dicke d der Elementelektroden
wird ein geeigneter Wert in einem Bereich zwischen einigen Zehnfachen
Nanometern und einigen Mikrometern ausgewählt.
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Eine
Feinteilchenschicht wird an dem Teil der elektrisch leitenden Dünnschicht 1104 verwendet. Die
hier gedachte Feinteilchenschicht bedeutet eine Schicht (einschließlich inselförmigen Zuständen), die eine
große
Anzahl von Feinteilchen als Strukturelemente enthält. Wird
eine Feinteilchenschicht mikroskopisch untersucht, ist die üblicherweise
beobachtete Struktur eine, bei der einzelne Feinteilchen mit einem
Zwischenraum angeordnet sind, wobei eine Möglichkeit ist, daß die Teilchen
nebeneinander angeordnet sind, oder eine andere, bei der sich die
Teilchen überlappen.
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Der
Teilchendurchmesser der Feinteilchen, die bei der Feinteilchenschicht
verwendet wird, bewegt sich im Bereich zwischen einigen Zehntel
Nanometer bis zu einigen Hundert Nanometer, wobei der bevorzugte
Bereich 1 nm bis 20 nm beträgt.
Die Feinteilchenschichtdicke wird in geeigneter Weise ausgewählt, wobei
die folgenden Bedingungen in Betracht gezogen werden: Erforderliche
Bedingungen zum Erzielen einer guten elektrischen Verbindung zwischen den
Elementelektroden 1102 und 1103, erforderliche Bedingungen
zur Durchführung
später
zu beschreibender Formierung und erforderliche Bedingungen zum Erzielen
eines geeigneten, später
zu beschreibenden Werts für
den elektrischen Widerstand der Feinteilchenschicht. Genauer gesagt:
Die Schichtdicke wird im Bereich von einigen Zehntel Nanometer bis
zu einigen Hundert Nanometern, bevorzugt 1 nm bis 50 nm gewählt.
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Beispiele
für das
verwendete Material der Bildung von Feinteilchenschichten sind:
die Metalle Palladium, Platin, Ruthenium, Silber, Gold, Titan, Indium,
Kupfer, Chrom, Eisen, Zink, Zinn, Tantal, Wolfram und Blei, die
Oxide Palladiumoxid, Zinkoxid, Indiumoxid, Bleioxid und Antimonoxid,
die Boride Hafniumborid, Zirkoniumborid, Lanthanborid, Cerborid, Ytterbiumborid
und Gadoliniumborid, die Carbide Titancarbid, Zirkoniumcarbid, Hafniumcarbid,
Tantalcarbid, Siliziumcarbid und Wolframcarbid, die Nitride Titannitrid,
Zirkoniumnitrid und Hafniumnitrid, die Halbleiter Silizium und Germanium
und Kohlenstoff. Das Material kann in geeigneter Weise von diesen chemischen
Stoffen ausgewählt
werden.
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Wie
oben erwähnt,
kann die elektrisch leitende Dünnschicht 1104 aus
der Feinteilchenschicht gebildet werden. Der Flächenwiderstand wird so eingestellt,
daß er
sich im Bereich zwischen 103 Ω/☐ und 107 Ω/☐ bewegt.
Da es vorzuziehen ist, daß die
elektrisch leitende Dünnschicht 1104 in
guten elektrischen Kontakt mit den Elementelektroden 1102 und 1103 gelangt,
ist die angenommene Aufbau derart, daß sich die Schicht und die
Elementelektroden überlappen.
Was die Verfahren zum Erreichen der Überlappung anlangt, wird bei
einem Verfahren das Bauteil von unten nach oben in der Reihenfolge
Substrat, Elementelektroden und elektrisch leitende Schicht, wie
im Beispiel von 31B gezeigt, aufgebaut. Je nach
Fall kann das Bauteil auch von unten in der Reihenfolge Substrat,
elektrisch leitende Schicht und Elementelektroden aufgebaut werden.
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Das
Elektronenemissionsteil 1105 ist ein Rißteil, das im Teil der elektrisch
leitenden Dünnschicht 1104 gebildet
wird, der, elektrisch gesprochen, einen höheren elektrischen Widerstand
als die umgebende elektrisch leitende Dünnschicht hat. Der Riß wird gebildet,
indem die elektrisch leitende Dünnschicht 1104 einer
später
zu beschreibenden Formierungsbehandlung unterworfen wird. Es gibt
Fälle,
bei denen die Feinteilchen mit einen Teilchendurchmesser von einigen
Zehntel Nanometer bis einige Zehnfache Nanometer innerhalb des Risses
angeordnet sind.
-
Es
sei angemerkt, daß,
da es schwierig ist, den tatsächlichen
Ort und die Form des Elektronenemissionsteils fein und genau darzustellen,
in den 31A und 31B nur
eine schematische Darstellung gegeben wird.
-
Die
Dünnschicht 1113 besteht
aus Kohlenstoff oder einer Kohlenstoffverbindung, und sie überdeckt
den Elektronenemissionsteil 1105 und seine Umgebung. Die
Dünnschicht 1113 wird
nach der Formierungsbehandlung durch Ausführen einer später zu beschreibenden
Aktivierungsbehandlung gebildet.
-
Die
Dünnschicht 1113 besteht
aus einkristallinem Graphit, polykristallinem Graphit oder amorphem
Graphit oder aus einer Mischung dieser Graphitarten. Die Schichtdicke
ist bevorzugt weniger als 50 nm, speziell weniger als 30 nm.
-
Es
sei angemerkt, daß,
da es schwierig ist, genau den tatsächlichen Ort und die Form der
Dünnschicht 1113 darzustellen,
in den 31A und 31B nur
eine schematische Darstellung gegeben wird.
-
Der
verlangte Grundaufbau des Elements wurde beschrieben. Das folgende
Element wurde bei diesem Ausführungsbeispiel
verwendet: Als Substrat 1101 wurde Kronglas verwendet,
und eine dünne
Nickelschicht wurde für
die Elementelektroden 1102 und 1103 verwendet.
Die Schichtdicke d der Elementelektroden betrug 100 nm und der Elektrodenabstand
L10 2 μm.
Bei der Feinteilchenschicht wurde als Hauptbestandteil Palladium
oder Palladiumoxid verwendet, die Schichtdicke der Feinteilchenschicht betrug
etwa 10 nm und die Breite W 100 μm.
-
Das
Herstellungsverfahren des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom bevorzugten Flachanzeigefeldtyp
wird nun beschrieben.
-
Die 32A bis 32E sind
Schnittdarstellungen zur Beschreibung der Verfahrensschritte zur
Herstellung des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements. Teile, die ähnlich denen der 31A und 31B sind,
werden mit gleichen Bezugszeichen versehen.
- (1)
Als erstes werden auf dem Substrat 1101, wie in 32A gezeigt, die Elementelektroden 1102 und 1103 gebildet.
Im Hinblick auf die Bildung wird das Substrat durch Verwendung eines
Reinigungsmittels, reinen Wassers oder eines organischen Lösungsmittels
ausreichend gereinigt, wonach das Elementelektrodenmaterial aufgebracht wird.
(Als Beispiel des Aufbringens wird eine schichtbildende Technik
im Vakuum wie Aufdampfen im Vakuum oder Kathodenzerstäubung verwendet.)
Danach wird das aufgebrachte Elektronenmaterial mit Hilfe der Photolithographie
zur Bildung des Elektronenpaars 1102 und 1103 strukturiert,
wie in 32A gezeigt.
- (2) Als nächstes
wird die elektrisch leitende Dünnschicht 1104,
wie in 32B gezeigt, gebildet. Im Hinblick
auf die Bildung wird das Substrat der 32A mit
einer organischen Metallösung überzogen,
die anschließend
einer Trocknungs-, einer Aufheiz- und einer Einbrennbehandlung unterworfen
wird, um eine Feinteilchenschicht zu bilden. Dann wird durch photolithographisches Ätzen eine
Strukturierung zum Erreichen einer vorgegebenen Form durchgeführt. Die
organische Metallösung
besteht aus einer organischen Metallverbindung, deren Hauptelement
das in der elektrisch leitenden Schicht verwendete Material aus
Feinteilchen ist. (Bei diesem Ausführungsbeispiel wurde als chemisches
Element hauptsächlich
Palladium verwendet. Darüber
hinaus wurde als Anwendungsverfahren bei diesem Ausführungsbeispiel
das Tauchverfahren verwendet. Es können jedoch auch andere Verfahren
wie das Schleuder- oder das Zerstäubungsverfahren verwendet werden.)
Darüber hinaus
kann außer
in diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Verfahren der organischen Metallösung als Verfahren der Bildung
der elektrisch leitenden Dünnschicht,
hergestellt aus einer Feinteilchenschicht, Verfahren wie Verdampfen
um Vakuum und Kathodenzerstäubung oder
chemisches Abscheiden aus der Gasphase eingesetzt werden.
- (3) Als nächstes
wird, wie in 32C gezeigt, mit Hilfe eines
Netzteils an die Elementelektroden 1102 und 1103 eine
geeignete elektrische Spannung angelegt, wobei eine Formierungsbehandlung
durchgeführt
wird, um den Elektronenemissionsteil 1105 zu bilden.
-
Die
Formierungsbehandlung besteht darin, daß durch die elektrisch leitende
Dünnschicht 1104, die
aus der Feinteilchenschicht hergestellt ist, ein elektrischer Strom
geschickt wird, um örtlich
die Eigenschaft dieses Teils zu zerstören, zu deformieren oder zu ändern, wobei
eine Struktur erhalten wird, die ideal zur Durchführung einer
Elektronenemission ist. Am Teil der aus der Feinteilchenschicht
hergestellten elektrisch leitenden Schicht, die in eine ideal zur Elektronenemission
geeigneten Struktur geändert wurde
(das heißt
der Elektronenemissionsteil 1105), wird ein für eine Dünnschicht
geeigneter Riß gebildet. Beim
Vergleich mit einer Situation vor der Formierung des Elektronenemissionsteils 1105 wird
erkannt, daß der
zwischen den Elementelektroden 1102 und 1103 gemessene
elektrische Widerstand nach de Formierung deutlich zugenommen hat.
-
Um
eine genauere Beschreibung des Formierungsverfahrens zu geben, wird
ein Beispiel einer geeigneten Spannungswellenform von dem formierungsbildenden
Netzteil 1110 in 33 gezeigt.
Bei einem Fall, bei dem die aus der Feinteilchenschicht hergestellten
elektrisch leitende Schicht einer Formierung unterworfen wird, wird
einer Impulsspannung der Vorzug gegeben. Bezogen auf dieses Ausführungsbeispiel
wurden Dreiecksimpulse mit einer Impulsbreite T1 fortlaufend bei
einem Impulsintervall T2 zugeführt,
wie aus der Figur zu sehen ist. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Spitzenspannung
Vpf des Dreiecksimpulses allmählich
erhöht.
Ein Überwachungsimpuls
Pm zur Überwachung
der Bildung des Elektronenemissionsteils 1105 wurde zwischen
den Dreiecksimpulsen in einem geeigneten Abstand eingebracht, und
der zu diesem Zeitpunkt fließende elektrische
Strom wurde mit Hilfe eines Amperemeters 1111 gemessen.
-
Bei
diesem Ausführungsbeispiel
wurden in einem Vakuum von beispielsweise 10–5 Torr
(1,3 × 10–5 mbar)
für die
Impulsbreite T1 und für
das Impulsintervall T2 die Werte 1 ms bzw. 10 ms gewählt, und
die Spitzenspannung Vpf wurde pro Impuls in Schritten von 0,1 V
erhöht.
Der Überwachungsimpuls Pm
wurde an jedem fünften
Dreiecksimpuls eingesetzt. Die Spannung Vpm des Überwachungsimpulses wurde auf
0,1 V eingestellt, wodurch die Formierungsbehandlung umgekehrt nicht
beeinflußt
wurde. Die bei der Formierungsbehandlung vorgenommene elektrische
Stromzufuhr wurde beendet, wenn der elektrische Widerstand zwischen
den Anschlußelektroden 1102 und 1103 einen
Wert von 1 × 106 Ω erreichte,
hauptsächlich,
wenn der mit dem Amperemeter 1111 gemessene elektrische
Strom bei Anwendung des Überwachungsimpulses
auf einen Wert kleiner 1 × 10–7 A
abfiel.
-
Das
oben beschriebene Verfahren wird in Bezug auf das oberflächenleitenden
Elektronenemissionselement dieses Ausführungsbeispiels bevorzugt.
Bei einem Fall, bei dem sich das Material oder die Schichtdicke
der aus Feinteilchen bestehenden Schicht oder der Entwurf des oberflächenleitenden Elektronenemissionselements
wie beispielsweise der Elementelektrodenabstand L10 ändert, sollten die
Formierungsbedingungen entsprechend geändert werden.
- (4) Als nächstes
wurde, wie in 32D gezeigt, eine über das
in Betrieb gesetzte Aktivierungsnetzteil 1112 eine elektrische
Spannung an die Elementelektroden 1102 und 1103 angelegt,
um eine Aktivierungsbehandlung durchzuführen, wobei die Elektronenemissionseigenschaft
verbessert wurde.
-
Die
Aktivierungsbehandlung beinhaltet die Einflußnahme des Elektronenemissionsteils 1105, der
durch die oben beschriebene Formierungsbehandlung gebildet wurde,
wobei die Stromzufuhr unter geeigneten Bedingungen erfolgte, und
wobei Kohlenstoff oder eine Kohlenstoffverbindung in der Umgebung
dieses Teils abgeschieden wurde. (In der Figur wird die Abscheidung
aus Kohlenstoff oder einer Kohlenstoffverbindung schematisch als
Glied 1113 dargestellt.) Durch die Durchführung dieser
Aktivierungsbehandlung kann der Emissionsstrom bei gleicher angelegten
elektrischen Spannung im Vergleich zum elektrischen Strom vor Anwendung
der Aktivierungsbehandlung um mehr als das hundertfache erhöht werden.
-
Genauer
gesagt: Durch periodisches Anwenden von Spannungsimpulsen in einem
Vakuum von 10–4 Torr
bis 10–5 Torr
(1,3 × 10–4 mbar
bis 1,3 × 10–5 mbar)
wird Kohlenstoff oder eine Kohlenstoffverbindung, wobei eine im
Vakuum vorhandene organische chemische Verbindung als die Quelle
dient, abgeschieden. Die Abscheidung 1113 besteht aus einkristallinem
Graphit, polykristallinem Graphit oder amorphem Kohlenstoff oder
aus einem Gemisch dieser chemischen Stoffe. Die Schichtdicke beträgt weniger
als 50 nm, bevorzugt weniger als 30 nm.
-
Um
eine genauere Beschreibung des Aktivierungsverfahrens zu geben,
wird ein Beispiel einer geeigneten Wellenform, die von dem in Betrieb
gesetzten Aktivierungsnetzteil 1112 stammt, ausgeführt, wie
in 34A gezeigt. Bei diesem Ausführungsbeispiel
wurde die Aktivierungsbehandlung durch periodische Anwendung von
Rechteckwellen mit festem Spannungswert durchgeführt. Genauer gesagt: Die Spannung
Vac der Recheckwellen wurde auf 14 V, die Impulsbreite T3 auf 1
ms und das Impulsintervall T4 auf 10 ms festgelegt. Die oben ausgeführten Aktivierungsbedingungen
sind bezüglich des
oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements dieses Ausführungsbeispiels geforderte
Bedingungen. Bei einem Fall, bei dem der Entwurf des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements geändert
wird, wird gefordert, die Bedingungen entsprechend zu ändern.
-
Das
Bezugszeichen 1114 in 32D bezeichnet
eine Elektrode als Anode, um den Emissionsstrom Ie, der vom oberflächenleitenden
Elektronenemissionselement stammt, zu erfassen. Die Elektrode als
Anode wird mit einem Gleichspannungshochspannungsnetzteil 1115 und
einem Amperemeter 1116 verbunden. (Bei einem Fall, bei
dem die Aktivierungsbehandlung durchgeführt wird, nachdem das Substrat 1101 in
das Anzeigefeld installiert wurde, wird die Leuchtstoffoberfläche (metallische
Rückwand)
des Anzeigefeldes als Elektrode 1114, die als Anode dient,
verwendet.) Während
der Zeit, in der die elektrische Spannung vom Aktivierungsnetzteil 1112 geliefert
wird, wird der Emissionsstrom Ιe
vom Amperemeter 1116 gemessen, um den Fortgang der Aktivierungsbehandlung
zu überprüfen, und
der Betrieb des Aktivierungsnetzteils 1112 wird überwacht. 24B zeigt ein Beispiel des vom Amperemeter 1116 gemessenen
Emissionsstroms Ie. Wenn das in Betrieb gesetzte Aktivierungsnetzteil 1112 mit
der Zuführung
von Impulsspannung beginnt, nimmt der Emissionsstrom in Abhängigkeit
der Zeit zu, der unter Umständen
in die Sättigung
gerät,
bei der der Stromanstieg unterbunden wird. In diesem Augenblick
ist der Emissionsstrom Ie im wesentlichen gesättigt, die Zuführung der
Spannung von dem in Betrieb gesetzten Aktivierungsnetzteil 1112 wird
unterbrochen, und die Aktivierungsbehandlung ist beendet.
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Es
sei angemerkt, daß die
oben angeführten Aktivierungsbedingungen
geforderten Bedingungen bezüglich
des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements dieses Ausführungsbeispiels sind. Bei einem
Fall, bei dem der Entwurf des oberflächenleitenden Elektronenemissionselements
geändert
wird, wird gefordert, die Bedingungen entsprechend zu ändern.
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Schließlich ist
das in 32E gezeigte oberflächenleitende
Elektronenemissionselement vom Flachanzeigefeldtyp, wie oben beschrieben,
hergestellt.
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Oberflächenleitendes Elektronenemissionselement vom
Stufentyp
-
Als
nächstes
wird ein weiterer typischer Aufbau eines oberflächenleitenden Elektronenemissionselements,
bei dem der Elektronenemissionsteil oder seine Peripherie aus einer
Feinteilchenschicht gebildet wird, insbesondere der Aufbau eines
oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Stufentyp beschrieben.
-
35 zeigt eine Schnittdarstellung zur Beschreibung
des grundlegenden Aufbaus des Elements vom Stufentyp. Die Bezugszeichen
bedeuten: 1201 ein Substrat, 1202 und 1203 Elementelektroden, 1206 ein
stufenbildende Teil, 1204 eine Feinteilchenschicht verwendende
elektrisch leitende Dünnschicht,
1205 ein durch Formierungsbehandlung gebildeter Elektronenemissionsteil
und 1213 eine durch Aktivierungsbehandlung gebildete Dünnschicht.
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Das
Element vom Stufentyp unterscheidet sich vom Element vom Flachanzeigefeldtyp
dahingehend, daß eine
Elementelektrode (1202) auf dem stufenbildenden Teil 1206 vorgesehen
wird, und daß die elektrisch
leitende Dünnschicht 1204 die
Seite des stufenbildenden Teils 1206 überdeckt. Entsprechend wird
der Elementelektrodenabstand L10 beim oberflächenleitenden Elektronenemissionselement
vom Flachanzeigefeldtyp in 31A als
Höhe Ls
des stufenbildenden Teils 1206 beim stufenförmigen Element
festgelegt.
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Das
Substrat 1201, die Elementelektroden 1202 und 1203 und
die aus der Feinteilchenschicht bestehende elektrisch leitende Dünnschicht 1204 kann
aus den gleichen Materialien wie beim oben beschriebenen Element
vom Flachanzeigefeldtyp bestehen. Als stufenbildendes Teil 1206 wird
ein elektrisches Isolationsmaterial, beispielsweise Silizium(II)-oxid,
verwendet.
-
Ein
Herstellungsverfahren des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Stufentyp wird nun beschrieben.
Die 36A bis 36F sind
Schnittdarstellungen zur Beschreibung der Herstellungsschritte.
Die Bezugszeichen der einzelnen Bauteile entsprechend denen von 35.
- (1) Als erstes wird die
Elementelektrode 1203, wie in 36A gezeigt,
auf dem Substrat 1201 gebildet.
- (2) Als nächstes
wird eine Isolationsschicht, wie in 36B gezeigt,
zur Bildung des stufenbildenden Teils gebildet. Es genügt, wenn
diese Isolationsschicht durch Bilden von Silizium(II)-oxid unter Verwendung
des Kathodenzerstäubungsverfahren
gebildet wird Jedoch können
auch andere schichtbildenden Verfahren wie Aufdampfen im Vakuum
oder Drucken verwendet werden.
- (3) Als nächstes
wird die Elementelektrode 1202, wie in 36C gezeigt, auf der Isolationsschicht gebildet.
- (4) Als nächstes
wird ein Teil der Isolationsschicht, wie in 36D gezeigt,
mit einem Ätzverfahren entfernt,
wobei die Elementelektrode 1203 freigelegt wird.
- (5) Als nächste
wird die unter Verwendung der Feinteilchenschicht elektrisch leitende
Dünnschicht 1204,
wie in 36E gezeigt, gebildet. Zur
Bildung der elektrisch leitenden Dünnschicht genügt es, eine
schichtbildende Technik in gleicher Weise wie beim Element vom Flachanzeigefeldtyp
zu verwenden.
- (6) Als nächstes
wird eine Formierungsbehandlung in gleicher Weise wie beim Element
vom Flachanzeigefeldtyp durchgeführt,
wobei der Elektronenemissionsteil gebildet wird. (Es genügt eine
Behandlung ähnlich
der Formierungsbehandlung vom Flachanzeigefeldtyp, wie in 32C beschrieben, durchzuführen.)
- (7) Als nächstes
wird wie beim Element vom Flachanzeigefeldtyp eine Aktivierungsbehandlung
durchgeführt,
um Kohlenstoff oder eine Kohlenstoffverbindung in der Umgebung des
Elektronenemissionsteils aufzubringen. (Es genügt eine Behandlung ähnlich der
Aktivierungsbehandlung vom Flachanzeigefeldtyp, wie in 32D beschrieben, durchzuführen.)
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Schließlich ist
das in 36F gezeigte oberflächenleitende
Elektronenemissionselement vom Stufentyp, wie oben beschrieben,
hergestellt.
-
Eigenschaften des im Anzeigegerät verwendeten oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements
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Der
Elementaufbau und das Herstellungsverfahren des oberflächenleitenden
Elektronenemissionselements vom Flachanzeigefeld- und vom Stufentyp
wurden oben beschrieben. Die Eigenschaften dieser in einem Anzeigegerät verwendeten Elemente
wird nun beschrieben.
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37 zeigt ein typisches Beispiel der Kennlinie
eines Emissionsstroms Ie in Abhängigkeit
von der angelegten Spannung Vf und der Kennlinie eines Elementstroms
If in Abhängigkeit
von der angelegten Elementspannung Vf des in einem Anzeigegerät verwendeten
Elements. Es sei angemerkt, daß der Emissionsstrom
Ie sehr viel kleiner als der Elementstrom If ist, wodurch es schwer
wird, den gleichen Maßstab
bei der Darstellung zu verwenden. Darüber hinaus werden diese Kennlinien
beim Ändern
der Entwurfsparameter wie der Größe und der
Form des Elements geändert.
Entsprechend werden die beiden Kurven bei dem Graphen durch Verwendung
willkürlicher
Einheiten dargestellt.
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Die
bei diesem Anzeigegerät
verwendeten Elemente zeigen bezogen auf den Emissionsstrom Ie folgende
drei Merkmale:
-
Erstens,
wenn eine Spannung größer als
ein bestimmter Spannungswert (bezeichnet als eine Schwellenspannung
Vth) angelegt wird, steigt der Emissionsstrom Ie plötzlich an.
Ist andererseits der Wert der angelegten Spannung kleiner als der
Wert der Schwellenspannung Vth, wird weitgehend kein Emissionsstrom
Ie erfaßt.
Mit anderen Worten ist das Element ein nichtlineares Element mit
ein klar definierten Schwellenspannung Vth bezüglich der Emissionsstroms Ie.
-
Zweitens,
da sich der Emissionsstrom Ie in Abhängigkeit von der an das Element
angelegten Spannung Vf ändert,
kann der Wert des Emissionsstroms Ie mit Hilfe der Spannung Vf gesteuert
werden.
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Drittens,
da die Ansprechgeschwindigkeit des vom Element emittierten Stroms
Ie hoch als Erwiderung der an das Element angelegten Spannung Vf
ist, kann die Ladungsmenge des vom Element emittierten Elektronenstrahls
durch die Dauer der angelegten Spannung Vf gesteuert werden.
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Aufgrund
der vorherigen Kenndaten eignen sich die oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
ideal zur Verwendung bei Anzeigeräten. Bei einem Anzeigegerät beispielsweise,
bei dem eine Anzahl von Elementen vorgesehen sind, Bildpunkten eines
angezeigten Bilds zu entsprechen, kann der Bildschirm sequentiell
abgetastet werden, um ein Bild darzustellen, wenn die oben erwähnte erste
Eigenschaft verwendet wird. Genauer gesagt: Ein Spannungswert, der
größer als
die Schwellenspannung Vth ist, ist geeignet, Elemente in Übereinstimmung
mit der bestimmten Lichtemissionsleuchtdichte zu steuern, und ein
Spannungswert, der kleiner als die Schwellenspannung Vth wird auf
Elemente angewendet, die sich in einem nicht ausgewählten Zustand
befinden. Durch sequentielles Schalten über angesteuerte Elemente kann
der Bildschirm sequentiell abgetastet werden, um eine Anzeige darzustellen.
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Darüber hinaus,
bei Verwendung der zweiten und der dritten Eigenschaft kann die
Leuchtdichte der Lichtemission gesteuert werden. Dies ermöglicht, eine
Graustufenanzeige darzustellen.
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Aufbau
einer Mehrfachelektronenstrahlquelle mit eine Anzahl von Elementen,
die zu einer einfachen Matrix verdrahtet sind.
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Als
nächstes
wird der Aufbau einer Mehrfachelektronenstrahlquelle beschrieben,
die durch Anordnung der oben erwähnten
oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
auf einem Substrat erhalten wird, und das Verdrahten der Elemente
in Form einer einfachen Matrix.
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38 zeigt einen Querschnitt einer im Anzeigefeld
der 30 verwendeten Mehrfachelektronenstrahlquelle.
Hier werden oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente ähnlich dem
in 31A gezeigten Typ auf dem Substrat
angeordnet, und diese Elemente in Form einer einfachen Matrix durch
die Verdrahtungselektroden in Zeilenrichtung 1003 und durch
die Verdrahtungselektroden in Spaltenrichtung 1004 verdrahtet.
Eine Isolationsschicht (hier nicht gezeigt) wird zwischen den Elektroden
an den Stellen, an denen sich die Verdrahtungselektroden in Zeilenrichtung 1003 und
die Verdrahtungselektroden in Spaltenrichtung 1004 schneiden,
gebildet, wobei die elektrische Isolierung zwischen den Elektroden
beibehalten wird.
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39 ist eine Schnittdarstellung entlang der Linie
A-A' von 38.
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Es
sei angemerkt, daß die
Mehrfachelektronenquelle mit diesem Aufbau hergestellt wird, indem Verdrahtungselektroden
in Zeilenrichtung 1003, die Verdrahtungselektroden in Spaltenrichtung 1004,
die Isolationsschicht zwischen den Elektroden (hier nicht gezeigt)
und die Elementelektroden und die elektrisch leitende Dünnschicht
der oberflächenleitenden Elektronenemissionselemente
auf dem Substrat zuerst gebildet werden, und anschließend die
Formierungs- und die Aktivierungsbehandlung durchgeführt wird,
indem jedem Element über
die Verdrahtungselektroden in Zeilenrichtung 1003 und die
Verdrahtungselektroden in Spaltenrichtung 1004 elektrischer Strom
zugeführt
wird.
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Die
vorliegenden Erfindung kann auf ein System angewendet werden, das
aus einer Vielzahl von Geräten
besteht (beispielsweise einem Hauptrechner, Schnittstelle, Leseeinrichtung,
Drucker) oder einem Gerät,
das eine Einheit enthält
(beispielsweise einen Kopierer oder ein Faxgerät).
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Beim
oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
werden die Elektroden, die im wesentlichen parallel zu den Anoden
verlaufen, auf den Seitenoberflächen
der Abstandshalter vorgesehen. Ergebnis ist, daß (1) ein paralleles elektrisches
Feld zwischen den Anoden und den Elementen nicht gestört wird,
und (2) der Abstandsηalter
nicht aufgeladen wird. Die Wegstrecken der Elektronenstrahlen werden
umgekehrt nicht beeinflußt.
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Als
Folge, wie weiter oben ausgeführt,
stellt die vorliegende Erfindung ein Bilderzeugungsgerät bereit
mit einem Elektronenemissionselement, einem Bilderzeugungsbauteil
und einem Abstandshalter, der sich in einer Vakuumhülle befindet,
in der es möglich
ist, eine Reduzierung der Bildverschlechterung zu erzielen, speziell
in der Umgebung des Abstandshalters, hervorgerufen durch Ablenkung
der Elektronenstrahlbeleuchtungsstelle gegenüber dem Bilderzeugungsbauteil.
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Darüber hinaus
wurde ein Beispiel eines Bilderzeugungsgeräts mit einem Elektronenemissionselement,
einem Bilderzeugungsgerät,
das über Leuchtstoff
verfügt
und ein Abstandshalter, der in einer Vakuumhülle bereitgestellt wird, angeführt, worin es
möglich
ist, die Bildung eines Bildes mit hoher Leuchtdichte zu erreichen
und eine Reduzierung der Bildstörung,
insbesondere in der Umgebung des Abstandshalters, hervorgerufen
durch die Deformation bei der Form der Lichtemission, einer Änderung
bei der lichtemittierenden Stelle und eine Verschiebung bei der
Farbe.
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Darüber hinaus
wurde ein Beispiel eines Bilderzeugungsgeräts angeführt, das in der Lage ist, das
Auftreten der dem Abstandshalter zuzuschreibenden Abstandshalteraufladung
und insbesondere Funkenentladung zu reduzieren.
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Darüber hinaus
wurde ein Beispiel eines Bilderzeugungsgeräts angeführt, bei dem das Oberflächenpotential
jedes Teils eines Abstandshalters gesteuert wird, um eine vorgeschriebene
Potentialverteilung in einer solchen Weise herzustellen, daß die Wegstrecke
eines Elektronenstrahls nicht ungünstig beeinflußt wird.
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Darüber hinaus
wird bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung die oben angeführte Aufladung und Funkenentladung
herabgesetzt und die Herstellung der Abstandshalter vereinfacht.
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Darüber hinaus
wurde ein Beispiel eines Bilderzeugungsgeräts angeführt, bei dem die oben angeführte Aufladung
und Funkenentladung verringert wurde, und bei dem Abstandshalter
angeordnet sind, die beim Evakuieren des Inneren der Hülle einen sehr
guten Evakuierungsleitwert zeigen.