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DE60012160T2 - Siebvorrichtung mit zwei sieben - Google Patents

Siebvorrichtung mit zwei sieben Download PDF

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Publication number
DE60012160T2
DE60012160T2 DE60012160T DE60012160T DE60012160T2 DE 60012160 T2 DE60012160 T2 DE 60012160T2 DE 60012160 T DE60012160 T DE 60012160T DE 60012160 T DE60012160 T DE 60012160T DE 60012160 T2 DE60012160 T2 DE 60012160T2
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DE
Germany
Prior art keywords
sieve
chamber
screening
screen
housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE60012160T
Other languages
English (en)
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DE60012160D1 (de
Inventor
Kjell Forslund
Björn WIKSTRÖM
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valmet AB
Original Assignee
Valmet Fibertech AB
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Publication date
Application filed by Valmet Fibertech AB filed Critical Valmet Fibertech AB
Publication of DE60012160D1 publication Critical patent/DE60012160D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60012160T2 publication Critical patent/DE60012160T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/023Stationary screen-drums
    • D21D5/026Stationary screen-drums with rotating cleaning foils

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)
  • Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine druckbeaufschlagte Siebvorrichtung zum Trennen von Fasersuspension, bevorzugt Stoffsuspension. Die Siebvorrichtung umfasst ein Siebgehäuse mit einer so hoch wie möglich im Siebgehäuse angeordneten oberen Kammer, einem Rotormittel, das drehbar um eine Rotorwelle ist und wenigstens zwei koaxial angeordnete Siebmittel. Ein erstes röhrenförmiges Siebmittel unterteilt das Innere des Siebgehäuses in radialer Richtung in eine erste Siebkammer, die außerhalb des ersten Siebmittels angeordnet ist, mit einer als außen definierten Fläche und eine erste Gutstoffkammer, die innerhalb des ersten Siebmittels angeordnet ist. Ein zweites röhrenförmiges Siebmittel unterteilt das Innere des Siebgehäuses, so dass eine zweite Siebkammer zwischen dem zweiten Siebmittel und einer als innen definierten Fläche geformt wird. Das erste Siebmittel verfügt über einen kleineren Durchmesser als das zweite Siebmittel und ist wenigstens teilweise innerhalb des zweiten Siebmittels angeordnet. Die Siebvorrichtung umfasst weiter ein Einlassmittel für die Fasersuspension zur Siebvorrichtung, wenigstens einen Abgangs- bzw. Rückstandsauslass aus der Siebvorrichtung und wenigstens ein Gutstoff-Auslassmittel für Gutstoff aus der Siebvorrichtung.
  • Solch eine Siebvorrichtung mit mehreren Siebmitteln (Siebstufen) im gleichen Siebgehäuse wird Kombisieb genannt. Ein Kombisieb des oben genannten Typs wird beispielsweise beim mehrstufigen Sieben von Stoffsuspensionen, bevorzugt zum Fraktionieren oder Trennen von Verunreinigungen und anderem unerwünschten Festmaterial wie Pflanzenrest, Grobpartikel, Müll, Steine oder unvollständig verarbeitete oder nicht raffinierte Schnitzelteilchen im Endprodukt verwendet.
  • Ein Beispiel einer Siebvorrichtung der oben genannten Art, die den Stand der Technik illustriert, ist dargestellt in der PCT-Anmeldung WO 95/06159 (Oberbegriff des Anspruchs 1). Das erste Siebmittel sowie das zweite sind stationär. Das zweite Siebmittel unterteilt das Innere des Siebgehäuses in eine zweite Siebkammer, die innerhalb des zweiten Siebmittels und eine Gutstoffkammer, die außerhalb des zweiten Siebmittels angeordnet ist. Die abzusiebende Stoffsuspension wird über das Einlassmittel zur ersten Siebkammer eingeführt, wo die akzeptierte Fraktion, der Gutstoff, durch das erstes Siebmittel und in die erste Gutstoffkammer fließt. In der ersten Siebkammer und nahe dem ersten Siebmittel sind Impulselemente, sog. Flügel, auf den Rotormitteln angeordnet; bei Drehung der Rotormittel werden Impulse durch die Flügel erzeugt, die dazu beitragen, den Gutstoff durch das erste Siebmittel und in die erste Gutstoffkammer zu leiten. Der Gutstoff strömt nach oben durch die erste Gutstoffkammer und weiter nach oben durch und innerhalb des Rotormittels zur zweiten Siebkammer. In der zweiten Siebkammer wie in der ersten sind Flügel auf dem Rotor positioniert, um Impulse an dem zweiten Siebmittel zu erzeugen. Der Gutstoff von der zweiten Siebkammer strömt durch das zweite Siebmittel und nach außen in die zweite Gutstoffkammer, um über den Gutstoffauslass ausgetragen zu werden, der sich in der zweiten Gutstoffkammer befindet.
  • Die zweite Siebkammer steht in Verbindung oder fällt teilweise zusammen mit der ersten Siebkammer, so dass die Pulpensuspension (der Abgang), die bzw. der nicht das zweite Siebmittel passiert, zur ersten Siebkammer nach unten strömt. Dort kann der Abgang aus der zweiten Siebkammer wieder durch das erste Siebmittel passieren oder nach außen durch das Abgangsauslassmittel, das in der ersten Siebkammer angeordnet ist.
  • Ein anderes Kombisieb ist in der PCT-Anmeldung WO 96/02700 angeordnet, wo ein grobes Sieb kombiniert mit zwei weiteren Siebstufen kombiniert ist. Alle Siebmittel scheinen hier übereinander angeordnet zu sein.
  • Kombisiebe wurden entwickelt, um eine billigere Siebvorrichtung zu schaffen als es der Fall wäre, wenn jede Siebstufe in getrennten Siebgehäusen angeordnet wäre. Kombisiebe jedoch neigen dazu, relativ hoch zu bauen, da die Siebmittel miteinander kombiniert werden. Kombisiebe können Kompromisse implizieren, was sich in den meisten Fällen in schlechteren Siebergebnissen und einem hohen Energieverbrauch niederschlägt.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung für die oben genannten Probleme zu bieten und ein kompaktes Kombisieb anzugeben, welches gute Siebergebnisse und einen niedrigen Energieverbrauch zeitigt. Die als außen definierte Fläche des erstes Siebes ist mit dem größten Durchmesser versehen, der geringer als der kleinste Durchmesser der als innen definierten Fläche der zweiten Siebkammer ist. Die erste Siebkammer ist wenigstens teilweise innerhalb der zweiten Siebkammer angeordnet, und die erste Siebkammer ist von zweiten Siebkammer getrennt. Die als innen definierte Fläche der zweiten Siebkammer stellt die als innen definierte Fläche der zweiten Siebstufe dar. Dies bedeutet, dass die erste Siebstufe einschließlich des Siebmittels mit ihren innerhalb und außerhalb gelegenen Kammern, wenigstens teilweise innerhalb der zweiten Siebstufe positioniert sind. Die Siebvorrichtung kann daher niedrig bauen und wird um so niedriger, je größer der Teil der ersten Siebstufe ist, der innerhalb der zweiten Siebstufe positioniert ist.
  • Um ein gutes Siebergebnis zu erreichen, ist es wichtig, dass die erste Siebstufe eine gleichförmige Stoffqualität für anschließende Siebschritte zeitigt. In einer Siebvorrichtung der oben genannten Art ist anstatt des ersten stationären Siebmittels nach dem Stand der Technik ein erstes Drehsiebmittel vorgesehen. Anstelle der sich drehenden Flügel ist ein Stator innerhalb des sich drehenden Siebmittels vorgesehen, und auf dem Stator ist wenigstens ein Impulsmittel angeordnet. Das erste Siebmittel ist auf dem Rotormittel angeordnet und dreht sich mit diesem. Geeignet soll wenigstens eines der Impulsmittel eines Barrieren/Impulselements sein. Das Barrieren/Impulselement erstreckt sich in axialer Richtung im Wesentlichen längs des gesamten Stators und des gesamten ersten Siebmittels. Bei Drehung des ersten Siebmittels erzeugt das Barrieren/Impulselement sowohl Saugimpulse, um den Gutstoff in die erste Gutstoffkammer zu leiten, sowie Druckimpulse, um das erste Siebmittel zu reinigen und ein Eindicken und ein Verstopfen in der ersten Siebkammer zu verhindern.
  • Einem Drehsiebmittel ist ein beachtlich kleinerer Durchmesser, bezogen auf das zweite Siebmittel, verliehen. Hier wird die Umfangsgeschwindigkeit beim Sieben an dem Drehsiebmittel beachtlich geringer als am zweiten Siebmittel. Der Energieaufwand wird hierdurch geringer als im Falle unnötig hoher Umfangsgeschwindigkeiten an der Siebfläche. Wenn die Umfangsgeschwindigkeit an der Siebfläche größer als die für das Sieben, beispielsweise von Pflanzenresten und Verunreinigungen, erforderliche wird, so lassen sich diese bearbeiten, so dass sie desintegriert werden und somit das Siebmittel passieren können. Der beachtlich kleinere Durchmesser bedeutet einen großen Vorteil, wenn der erste Siebschritt ein Grobsiebschritt ist. Hier braucht man und würde auch gerne haben eine beachtlich niedrigere Umfangsgeschwindigkeit an der Siebfläche haben als beim Feinsieben erforderlich wäre.
  • Die kennzeichnenden Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Ansprüchen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung soll nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in denen
  • 1 eine Siebvorrichtung gemäß der Erfindung zeigt,
  • 2 ist ein Querschnitt durch die Siebvorrichtung der 1, und
  • 3 zeigt eine bevorzugte Auslegung der Barrieren/Impulselemente.
  • Die Siebvorrichtung in 1 umfasst ein druckbeaufschlagtes Siebgehäuse 1 mit einem oberen Teil 2 und einem unteren Teil 3. An dem Siebgehäuse 1 ist ein Rotormittel 4 positioniert, das drehbar um eine Rotorwelle 5 ist. Auf dem Rotormittel 4 und teilweise im unteren Teil des Siebgehäuses 1 ist ein erstes röhrenförmiges Siebmittel 6, das drehbar ist, angeordnet.
  • Das drehbare Siebmittel 6 unterteilt das Innere des Siebgehäuses 1 in eine erste Siebkammer 7 außerhalb des Drehsiebmittels 6 und eine erste Gutstoffkammer 9 innerhalb derselben. Die erste Siebkammer 7 hat eine als außen definierte Fläche 8, wo die als außen definierte Fläche 8 teilweise mit dem unteren Teil 3 des Siebgehäuses 1 zusammenfällt. Um starke Zentrifugalkräfte zu erreichen, die bei der Trennung schwerer Partikel von Stoffsuspension helfen, sollte die erste Siebkammer 7 nicht zu groß sein. Die erste Gutstoffkammer ist innen durch einen Stator 17 definiert, der innerhalb des Drehsiebmittels 6 angeordnet ist und wenigstens ein Impulsmittel 18 hat. Das sich drehende Siebmittel 6 und der Stator 17 sind koaxial angeordnet. Die Impulsmittel 18 sind bei Drehung des Drehsiebmittels 6 so angeordnet, dass sie Saugimpulse erzeugen. Die Saugimpulse tragen dazu bei, die als gut befundene Fraktion, den Gutstoff, der abzutrennenden Fasersuspension von der ersten Siebkammer 7 in die erste Gutstoffkammer 9 zu leiten. Die Fasersuspension in diesem Beispiel ist eine Stoffsuspension.
  • Das sich drehende Siebmittel 6 mit der ersten Siebkammer 7, der ersten Gutstoffkammer 9 und dem Stator 17 stellen eine erste Siebstufe dar.
  • Im oberen Teil 2 des Siebgehäuses 1 ist ein zweites röhrenförmiges Siebmittel 10, das stationär ist, positioniert. Das stationäre Siebmittel 10 unterteilt das Innere des Siebgehäuses 1 derart, dass innerhalb des stationären Siebmittels 10 eine zweite Siebkammer 11 und außerhalb des stationären Siebmittels 10 eine zweite Gutstoffkammer 12 gebildet werden. Die zweite Siebkammer 11 ist innen durch eine als innen definierte Fläche 23 definiert, die bei dieser Ausführungsform mit der Fläche des Rotormittels 4 in der zweiten Siebkammer 11 zusammenfällt.
  • In der zweiten Siebkammer 11 nahe dem stationären Siebmittel 10 sind Impulselemente 13 auf dem Rotormittel 4 angeordnet. Die Impulselemente 13 können aus einem oder mehreren solchen bestehen und sind bei Drehung des Rotormittels 4 für die Erzeugung von Impulsen angeordnet. Die Impulse unterstützen das Passieren der Gutstofffraktion von der zweiten Siebkammer 11 durch das stationäre Siebmittel 10 und aus der zweiten Gutstoffkammer 12 heraus.
  • Das stationäre Siebmittel 10, die zweite Siebkammer 11, die zweite Gutstoffkammer 12 und die Impulselemente 13 stellen eine zweite Siebstufe dar.
  • Die erste Siebstufe bei der gezeigten Ausführungsform ist bezüglich der Siebstufen am weitesten unten angeordnet, bei dieser Ausführungsform gibt es zwei hiervon.
  • Das Siebmittel kann aus irgend einem Siebmitteltyp bestehen, wobei Sieböffnungen geeigneter Größe vorgesehen sind, um den gewünschten Teil der Stoffsuspension durchzulassen. Das Siebmittel kann beispielsweise Schlitze mit Öffnungen zwischen 0,1 mm und 0,5 mm oder Löcher mit einem Lochdurchmesser zwischen 0,1 mm und 12 mm haben.
  • Der größte Durchmesser der als außen definierten Fläche 8 der zweiten Siebkammer 7 ist geringer als der größte Durchmesser der als innen definierten Fläche 23 der zweiten Siebkammer 11. Dies bedeutet, dass die erste Siebkammer teilweise innerhalb der zweiten Siebkammer 11 angeordnet sein kann. Bei der gezeigten Ausführungsform hat die als innen definierte Fläche 23 der zweiten Siebkammer 11 konische Gestalt und die als außen definierte Fläche 8 der ersten Siebkammer 7 ist von zylindrischer Gestalt. Andere Formen und Gestalten sind selbstverständlich möglich.
  • Auch kann die erste Siebkammer 7 beispielsweise konische Gestalt haben. Gestalt und Durchmesser der als außen definierten Fläche 8 und jeweils die als innen defi nierte Fläche 23 entscheiden die Größe des Teils der ersten Siebkammer 7, die innerhalb der zweiten Siebkammer 11 angeordnet sein kann.
  • Die erste Siebstufe ist somit wenigstens teilweise innerhalb der zweiten Siebstufe angeordnet und somit ist das Drehsiebmittel 6 wenigstens teilweise innerhalb des stationären Siebmittels 10 angeordnet. Das Drehsiebmittel 6 hat einen beachtlich kleineren Durchmesser als das stationäre Siebmittel 10. Ein Durchmesser, der 25% kleiner als der Durchmesser des stationären Siebmittels 10 ist, führt bereits zu vermindertem Energieverbrauch. Der Durchmesser des Drehsiebmittels 6 ist jedoch geeignet wenigstens gleich 35% und bevorzugt bis zu 50% kleiner als der Durchmesser des stationären Siebmittels 10. Um es der ersten Siebstufe möglich zu machen, über eine Kapazität zu verfügen, die so groß wie die der folgenden Siebstufen ist, kann die erste Siebstufe relativ hoch gebaut werden, ohne das Gesamtgewicht der Siebvorrichtung zu verändern. Zurückzuführen ist dies auf die Tatsache, dass nur der Teil der ersten Siebstufe, der innerhalb nachfolgender Siebstufen angeordnet ist, höher gebaut werden kann. In diesem Fall kann eine funktionierende Siebvorrichtung erhalten werden, ohne die Höhe zu sehr zu vergrößern.
  • Eine zusätzliche Möglichkeit, zu einer höheren Kapazität in der ersten Siebstufe zu gelangen, besteht darin, dem Drehsiebmittel 6 konische Gestalt zu verleihen. Der Durchmesser des Drehsiebmittels 6 soll hierdurch in Strömungsrichtung des Gutstoffs in der ersten Gutstoffkammer 9, d.h. nach oben in der gezeigten Ausführungsform, zunehmen. Hierdurch kann bei gleicher Höhe wie bei einem zylindrischen Drehsiebmittel 6 eine größere Siebfläche erhalten werden.
  • Ein Einlassmittel 14 ist zum Liefern von Stoffsuspension in die erste Siebkammer 7 vorgesehen. Das Einlassmittel 14 ist geeignet so angeordnet, dass die Stoffsuspension so weit nach oben wie möglich in die erste Siebkammer geliefert wird. Dies ist jedoch nicht notwendig, da die erste Siebkammer 7 druckbeaufschlagt ist und so die Stoffsuspension in der ersten Siebkammer 7 verteilt wird, selbst wenn die Stoffsuspension weiter unten in der ersten Siebkammer 7 angeliefert wird.
  • Der Teil der Fasersuspension in der ersten Siebkammer 7, der das Drehsiebmittel 6 nicht passieren kann, wird über einen ersten Abgangsauslass 15 entfernt, der mit der ersten Siebkammer 7 verbunden ist.
  • Die Stoffsuspension, die durch das Drehsiebmittel 6 geflossen ist, strömt als Gutstoff nach oben durch die erste Gutstoffkammer 9 und nach außen durch einen Auslass im oberen Teil. Hernach strömt die Stoffsuspension innerhalb des Rotormittels 4 und nach außen oberhalb desselben, um dann nach unten in die zweite Siebkammer 11 zu strömen. Der Abgang aus der zweiten Siebkammer 11 wird über ein zweites Abgangsauslassmittel 20 entfernt und der Teil der Stoffsuspension, der das stationäre Siebmittel 10 und in die zweite Gutstoffkammer 12 passiert, wird als Gutstoff von der Siebvorrichtung über das Gutstoffauslassmittel 16 entfernt.
  • Am weitesten oben in dem Siebgehäuse 1 ist eine obere Kammer 22 angeordnet. In dieser Kammer 22 wird leichter Abgang gesammelt, d.h. der Abgang, der leichter als die Stoffsuspension im Allgemeinen ist. Der leichte Abgang besteht meist aus Kunststoffen. Im Kopfteil des Siebgehäuses ist in geeigneter Weise ein Trennmittel 21 für den leichten Abgang vorgesehen, bei dem es sich beispielsweise um einen vom Typ handelt, wie im Schwedischen Patent 504.162 beschrieben. Der leichte Abgang kann so entfernt werden, bevor die Stoffsuspension an der zweiten Siebstufe ankommt.
  • Der Raum 24 ist eine druckbeaufschlagte Verdünnungs- oder Dilutionskammer. Durch ein Einlassmittel 25 für flüssige Dilution wird die flüssige Dilution oder Verdünnung an die Verdünnungskammer 24 geliefert. Am weitesten oben in der Wandung der Verdünnungskammer 24 benachbart der zweiten Siebkammer 11 ist ein Spalt 26 vorgesehen. Die Verdünnungskammer 24 wird einem Überdruck, bezogen auf die zweite Siebkammer 11, ausgesetzt. Hierdurch strömt Verdünnungsflüssigkeit durch den Spalt 26 und nach außen in die zweite Siebkammer 11. In dieser Weise kann Verdünnungsflüssigkeit der ersten Siebkammer 7 zugeführt werden.
  • Wenigstens eines der Impulsmittel 18 sollte ein Barrieren/Impulselement 19 sein. Bei der gezeigten Ausführungsform sind vier Barrieren/Impulselemente 19 auf dem Stator 17 vorgesehen. Die Barrieren/Impulselemente 19 können aus einem oder mehreren bestehen, in geeigneter Weise jedoch aus 2–8 und noch geeigneter aus 3–4 und vorteilhaft symmetrisch in Umfangsrichtung des Stators 17 angeordnet.
  • Die Barrieren- bzw. Schwellen/Impulselemente 19 erstrecken sich in axialer Richtung längs des gesamten Stators 17 und liegen leicht gegen den Stator 17 an. Sie erstrecken sich aus dem Stator 17 heraus und längs des gesamten Drehsiebmittels 6. Die Entfernung zwischen dem Barrieren/Impulselement 19 und dem Drehsiebmittel 6 sollen so kurz sein, dass praktisch kein Gutstoff zwischen diesen durchgehen kann. Eine geeignete kürzeste Entfernung zwischen dem Barrieren/Impulselement 19 und dem Drehsiebmittel 6 beträgt 4 bis 10 mm. Die erste Gutstoffkammer 9 wird hierdurch in eine Anzahl von kleinen Gutstoffzellen 91 , 92 , 93 und 94 unterteilt.
  • Bei der gezeigten Ausführungsform erstrecken sich die Barrieren/Impulselemente 19 in axialer Richtung gerade von oben nach unten. Um die Einspeisung des Gutstoffs in die Gutstoffzellen 91 , 92 , 93 und 94 und aus der ersten Gutstoffkammer 9 zu unterstützen, können die Barrieren/Impulselemente 19 stattdessen so ausgelegt sein, dass sie, in axialer Richtung zum Gutstoffauslass von der ersten Gutstoffkammer 9 (bei dieser Ausführungsform von unten nach oben) in Drehrichtung des Drehsiebmittels 6, abgelenkt werden. Dies impliziert, dass der Gutstoff leichter aus der ersten Gutstoffkammer 9 bewegt werden kann und dadurch ein geringerer Druckabfall oberhalb des Stators 17 erhalten wird.
  • Bei Drehung des Drehsiebmittels 6 wird ein Saugimpuls auf der Rückseite des Barrieren/Impulselements 19, in Drehrichtung gesehen, hervorgerufen. Die als gut befundene Fraktion, der Gutstoff, der Stoffsuspension strömt aufgrund dessen durch das Drehsiebmittel 6 und in eine der Gutstoffzellen 91 , 92 , 93 und 94 . Der Hauptteil des Gutstoffs strömt hernach nach oben durch die erste Gutstoffkammer 9 und durch die Siebvorrichtung.
  • Während der Drehung des Drehsiebmittels 6 strömt der Gutstoff in den Gutstoffzellen 91 , 92 , 93 und 94 teilweise zusammen mit der Drehung des Drehsiebmittels 6. Wenn der Gutstoff hierdurch sich dem Barrieren/Impulselement 19 nähert, werden Teile des Gutstoffs durch das Drehsiebmittel 6 und nach außen in die erste Siebkammer 7 zurück gepresst. Hierdurch wird das Drehsiebmittel von möglichen Verstopfungen befreit (gereinigt), die Stoffsuspension in der ersten Siebkammer 7 wird mit der Gutstofffraktion aus der ersten Gutkammer 9 vermischt. Hierdurch wird eine zu weit gehende Eindickung der Stoffsuspension in der ersten Siebkammer 7 unterdrückt. Gleichzeitig wird auch eine gemeinsame Drehung mit dem Gutstoff in der ersten Gutstoffkammer 9 verhindert. Die Gefahr eines Zusetzens in der ersten Siebkammer 9 wird reduziert und gleichzeitig wird ein reduzierter Energieverbrauch erhalten.
  • Um das Barrieren/Impulselement 19 bei Drehung des Drehsiebmittels 6 zu veranlassen starke Druckimpulse auf die Stoffsuspension in der ersten Siebkammer 7 auszu üben, ist eine geeignete Auslegung des Barrieren/Impulselements 19 in 3 gezeigt. Gegen das Drehsiebmittel 6 weisend verfügt das Barrieren/Impulselement 19 über eine Impulsfläche 27, wo die Entfernung zwischen der Impulsfläche 27 und einem Drehsiebmittel 6 in Drehrichtung des Drehsiebmittels 6 bis zu dem Punkt abnimmt, wo das Barrieren/Impulselement 19 sich am nächsten zum Drehsiebmittel 6 befindet. Nähert sich der Gutstoff dem Barrieren/Impulselement 19 an, so wird er durch die Gestalt des Barrieren/Impulselements 19 nach außen durch das Drehsiebmittel 6 und nach außen in die erste Siebkammer 7 gedrückt.
  • Das Barrieren/Impulselement 19 kann, anstatt am Rotor 17 befestigt zu sein, mit diesem als eine Einheit geformt sein.
  • Das Barrieren/Impulselement 19 kann natürlich eine andere Gestalt als die gezeigte haben. Unterschiedliche Auslegungen der Impulsfläche 27 führen zu Impulsen unterschiedlicher Stärke.
  • Der Teil des Barrieren/Impulselements 19, der gegen die Drehrichtung des Drehsiebmittels 6 weist, sollte so ausgelegt sein, dass er dazu beiträgt, den Gutstoff aus dem Drehsiebmittel 6 zu leiten. Diese Fläche, die somit von der Innenseite des Stators 17 und nach außen zum Drehsiebmittel 6 gesehen wird, sollte radial sein oder in Drehrichtung des Drehsiebmittels 6 ablenken.
  • Eine Variante des Stators besteht darin, zusätzlich zu den Barrieren/Impulselementen auch mit Impulselementen konventionellen Typs zu arbeiten. Diese können beispielsweise mit 4 Barrieren/Impulselementen und zwischen diesen mit üblichen Impulselementen, wo der Gutstoff zwischen Flügel und Stator durchgehen kann, versehen sein.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform haben der Stator 17, das Drehsiebmittel 6 und die als außen definierte Fläche 8 der ersten Siebkammer 7 sämtlich die Gestalt eines Zylinders. Ein oder mehrere Stator(en), das Drehsiebmittel und jeweils die als außen definierte Fläche der ersten Siebkammer kann bzw. können ebenfalls konisch mit unterschiedlichen oder gleichen Winkelbeziehungen bezüglich einander ausgebildet sein. Formt man die als außen definierte Fläche der ersten Siebkammer und jeweils den zylindrischen oder konischen Stator, dann kann der zugängliche Raum zwischen ihnen verändert werden. Verändert man beispielsweise das Drehsiebmittel von zylindrisch auf konisch, so kann die Beziehung zwischen dem zugänglichen Raum in der ersten Siebkammer und jeweils der ersten Gutstoffkammer verändert werden. Wenn hierdurch der zugängliche Raum in axialer Richtung unterschiedlich wird, sollte der Raum in der ersten Gutstoffkammer in Richtung auf den Gutstoffauslass aus dieser zunehmen, und der Raum in der ersten Siebkammer sollte am Einlass am größten sein. Dies gilt natürlich auch für die nachfolgenden Siebstufen.
  • Gutstoffauslassmittel, Abgangsauslassmittel und Einlassmittel können natürlich an Orten in der Siebvorrichtung angeordnet sein, die nicht denen entsprechen, die in der gezeigten Ausführungsform angedeutet sind. Die Anzahl von Gutstoffauslassmitteln und Abgangsauslassmitteln und deren Positionierung hängen von der Auslegung der Siebvorrichtung und der Anzahl der hiervon erfassten Siebstufen ab.
  • Die zweite in der Beschreibung erwähnte Siebstufe soll die Stufe sein, die wenigstens teilweise außerhalb der ersten Siebstufe angeordnet ist.
  • Eine Siebvorrichtung der oben genannten Art kann natürlich mehr als zwei Siebstufen umfassen, die mit unterschiedlichen Wegen angeordnet sind, wie die Stoffsuspension innerhalb und zwischen den verschiedenen Siebstufen fließen soll. Die erste Siebstufe kann als die oberste der Siebstufen positioniert sein und von einer oder mehr Siebstufen gefolgt werden. Ist die erste Siebstufe als oberste der Siebstufen angeordnet, so wird sie in geeigneter Weise so angeordnet, dass der Gutstoff die erste Siebstufe in deren unterem Teil verlässt.
  • Eine Siebvorrichtung nach der Erfindung kann auch beispielsweise so ausgelegt sein, dass von der ersten Siebstufe der Gutstoff zur oberen Siebstufe und dann nach unten zur zweiten Siebstufe fließt, die teilweise außerhalb der ersten Siebstufe angeordnet ist. Hierdurch werden Kombisiebe mit drei Stufen erhalten.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, Änderungen und Abänderungen im Rahmen der Ansprüche und mit Bezug auf die Beschreibung und Figuren sind ohne weiteres möglich.

Claims (8)

  1. Siebvorrichtung zum Trennen von Fasersuspensionen, bevorzugt Stoffsuspensionen, umfassend: ein druckbeaufschlagtes Siebgehäuse (1), eine obere Kammer (22), die im Siebgehäuse (1) am weitesten oben angeordnet ist, ein Rotormittel (4), das drehbar um eine Rotorwelle (5) ist, wenigstens zwei koaxial angeordnete Siebmittel, wobei ein erstes röhrenförmiges Mittel (6) in radialer Richtung das Innere des Siebgehäuses (1) in eine erste Siebkammer (7), die außerhalb des ersten Siebmittels (6) angeordnet ist, mit einer als außen definierten Fläche (8) und einer ersten Gutstoffkammer (9), die innerhalb des ersten Siebmittels (6) angeordnet ist, teilt, und ein zweites röhrenförmiges Siebmittel (10) das Innere des Siebgehäuses (1) so unterteilt, dass eine zweite Siebkammer (11) zwischen dem zweiten Siebmittel (10) und einer als innen definierten Fläche (23) geformt wird, das erste Siebmittel (6) über einen kleineren Durchmesser als das zweite Siebmittel (10) verfügt und wenigstens teilweise innerhalb des zweiten Siebmittels (10) positioniert ist, und wobei die Siebvorrichtung weiter umfasst: ein Fasersuspensions-Einlassmittel (14) zur Siebvorrichtung, wenigstens ein Abgangsauslassmittel (15, 20) für die Zurückweisung vom Siebmittel und wenigstens ein Gutstoffauslassmittel (16) für Gutstoff von der Siebvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Siebmittel (6) drehbar und auf dem Rotormittel (4) positioniert ist, dass innerhalb des ersten Siebmittels (6) ein Stator (17) mit wenigstens einem Pulsmittel (18) positioniert ist, dass der kleinste Durchmesser der als außen definierten Fläche (8) der ersten Siebkammer (7) kleiner als der größte Durchmesser der als innen definierten Fläche (23) der zweiten Siebkammer (11) ist, und dass die erste Siebkammer (7) von der zweiten Siebkammer (11) getrennt und teilweise innerhalb der zweiten Siebkammer (11) positioniert ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Siebmittel (6), axial gesehen, am weitesten unten bezüglich des Siebmittels positioniert ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Gutstoffkammer (9) so ausgelegt ist, dass Gutstoff nach oben durch die erste Gutstoffkammer (9) strömt und diesen im oberen Teil hiervon belässt.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Impulsmittel (18) ein Barrieren/Impulselement (19) ist, welches in Axialrichtung sich längs des gesamten Stators (17) und im Wesentlichen des gesamten ersten Siebmittels (6) erstreckt und eng passend bezüglich des Stators (17) ist und sich vom Stator (17) heraus zum ersten Siebmittel (6) erstreckt, so dass Gutstoff im Wesentlichen daran gehindert wird, das Barrieren/Impulselement (19) tangential zu passieren.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Barrieren/Impulselement (19), welches gegen das erste Siebmittel (6) weist, über eine Impulsfläche (27) verfügt, wobei die Entfernung zwischen der Impulsfläche (27) und dem ersten Siebmittel (6) in Drehrichtung des ersten Siebmittels (6) abnimmt.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stator (17) das erste Siebmittel (6) und die als außen definierte Fläche (8) der ersten Siebkammer (17) sämtlich zylindrisch sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Siebmittel (6) konisch ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennmittel (21) für den leichten Abgang oder Rückstand im Kopfteil des Siebgehäuses (1) angeordnet ist, um leichten Abgang von der oberen Kammer (22) des Siebgehäuses (1) zu trennen bzw. zu scheiden.
DE60012160T 1999-03-29 2000-03-03 Siebvorrichtung mit zwei sieben Expired - Lifetime DE60012160T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE9901148 1999-03-29
SE9901148A SE9901148L (sv) 1999-03-29 1999-03-29 Silanordning med ett roterbart och ett stationärt silorgan
PCT/SE2000/000421 WO2000058549A1 (en) 1999-03-29 2000-03-03 Screening apparatus including two screen means

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60012160D1 DE60012160D1 (de) 2004-08-19
DE60012160T2 true DE60012160T2 (de) 2004-11-25

Family

ID=20415050

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