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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Thyroid-Rezeptorliganden, und
betrifft insbesondere neue Oxamidsäuren und Derivate davon, die
zur Behandlung von Fettleibigkeit, Hyperlipidämie, Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenkrankheit,
Hypothyreose und verwandten Störungen
und Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
geeignet sind. Ebenso werden Verfahren, pharmazeutische Zusammensetzungen
sowie Kits zur Behandlung derartiger Erkrankungen und Störungen zur
Verfügung
gestellt.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
ist allgemein anerkannt, dass Thyroid-Hormone, speziell biologisch
aktive Iodthyronine, für
eine normale Entwicklung und für
den Erhalt der metabolischen Homöostase
entscheidend sind. Thyroid-Hormone stimulieren den Metabolismus
von Cholesterin zu Gallensäuren
und verstärken
die lipolytischen Reaktionen von Fettzellen auf andere Hormone.
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Thyroid-Hormone
beeinträchtigen
ebenso die Herzfunktion, sowohl direkt als auch indirekt, beispielsweise
durch Vergrößern des
Stoffwechselumsatzes. Beispielsweise werden Tachykardie, erhöhtes Schlagvolumen,
erhöhter
Herzindex, Herzhypertrophie, erniedrigter peripherer Gefäßwiderstand
und erhöhter
Pulsdruck bei Patienten mit Hyperthyreose beobachtet.
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Erkrankungen
der Schilddrüse
werden im Allgemeinen durch Hormonersatz behandelt, indem entweder
natürlich
auftretende Thyroid-Hormone oder thyromimetische Analoga davon verabreicht
werden, die die Effekte von Thyroid-Hormonen nachahmen.
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Zwei
natürlich
auftretende Thyroid-Hormone, nämlich
Thyroxin oder 3,5,3',5'-Tetraiod-L-thyronin (allgemein
als "T
4" bezeichnet) und
3,5,3'-Triiod-L-thyronin
(allgemein als "T
3" bezeichnet),
sind nachfolgend gezeigt:
T
3 ist das biologisch aktivere der beiden
und unterscheidet sich, wie aus den obigen Strukturformeln ersichtlich ist,
von T
4 durch das Fehlen des 5'-Iodatoms.
T
3 kann direkt aus der Schilddrüse oder,
in peripheren Geweben, durch Entfernen des 5'-Iodatoms
durch Deiodinase-Enzyme hergestellt werden. Thyromimetische Analoga
sind häufig
so aufgebaut, dass sie zu T
3 strukturell ähnlich sind.
Zusätzlich
sind natürlich
vorkommende Metaboliten von T
3 bekannt.
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Wie
oben diskutiert worden ist, beeinträchtigen Thyroid-Hormone die
Herzfunktion, beispielsweise indem sie eine Erhöhung in der Herzfrequenz, und
dementsprechend eine Erhö hung
im Sauerstoffverbrauch, verursachen. Während die Erhöhung im
Sauerstoffverbrauch zu bestimmten erwünschten metabolischen Effekten
führen
kann, belastet sie dennoch das Herz zusätzlich, was in einigen Situationen
zu schädigenden
Nebenwirkungen führen
kann. Daher sind, wie es im Stand der Technik bekannt ist, wie z.B.
durch A.H. Underwood et al. in einem in Nature, Band 324: S. 425–429 (1986),
veröffentlichten
Artikel beschrieben worden ist, Anstrengungen unternommen worden
um Thyroid-Hormon-Analoga zu synthetisieren, die gegen niedere Lipide
und Serum-Cholesterin tätig
sind, ohne die oben aufgeführten
nachteiligen Effekte auf das Herz zu erzeugen.
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Die
US-Patentschriften Nrn. 4 766 121, 4 826 876, 4 910 305 und 5 061
798 beschreiben bestimmte Thyroid-Hormonmimetika, nämlich 3,5-Dibrom-3'-[6-oxo-3(1H)-pyridazinylmethyl]thyronine.
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Die
US-Patentschrift Nr. 5 284 971 beschreibt bestimmte thyromimetische
Cholesterinsenkende Mittel, nämlich
4-(3-Cyclohexyl-4-hydroxy- oder -methoxyphenylsulfonyl)-3,5-dibromphenylessigsäure-Verbindungen.
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Die
US-Patentschriften Nrn. 5 401 772, 5 654 468 und 5 569 674 beschreiben
bestimmte Lipid-senkende Mittel, nämlich Heteroessigsäure-Derivate,
die mit radioaktiv markiertem T3 in Bindungsassays
unter Verwendung von Rattenleberkern- und Plasmamembran-Präparaten
konkurrieren.
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Die
als
EP 580 550 veröffentlichte
europäische
Patentschrift beschreibt bestimmte Oxamidsäure-Derivate, die T
3-Bindungsaktivität nukleärer Rezeptoren besitzen.
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Bestimmte
Oxamidsäuren
und Derivate davon sind im Stand der Technik bekannt. Beispielsweise
beschreibt die US-Patentschrift Nr. 4 069 343 die Verwendung bestimmter
Oxamidsäuren
zur Verhinderung von Überempfindlichkeitsreaktionen
vom Sofort-Typ, die US-Patentschrift
Nr. 4 554 290 beschreibt die Verwendung bestimmter Oxamidsäuren zur
Kontrolle von Schädlingen
an Tieren und Pflanzen, die US-Patentschrift Nr. 5 401 772 beschreibt
bestimmte Oxamidsäuren
als Lipid-senkende Mittel, und die US-Patentschrift Nr. 5 232 947
beschreibt die Verwendung bestimmter Oxamidsäuren zur Verbesserung geschädigter cerebraler Funktionen
des Gehirns.
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Zusätzlich sind
bestimmte Oxamidsäure-Derivate
von Thyroid-Hormonen im Stand der Technik bekannt. Beispielsweise
beschreiben N. Yokoyama et al. in einem in Journal of Medicinal
Chemistry, 38 (4): 695–707
(1995), veröffentlichten
Artikel das Ersetzen einer -CH2-Gruppe in einem natürlich vorkommenden Metaboliten
von T3 durch eine -NH-Gruppe, was zu -HNCOCO2H führt.
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Ebenso
beschreiben R.E. Steele et al. in einem in International Congressional
Service (Atherosclerosis X) 1066: 321–324 (1995) veröffentlichten
Artikel, und Z.F. Stephan et al. in einem in Atherosclerosis, 126: 53–63 (1996)
veröffentlichten
Artikel bestimmte Oxamidsäure-Derivate, die als
Lipid-senkende, thyromimetische Mittel nützlich sind, sogar ohne unerwünschte Herzaktivitäten.
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Auf
alle hierin aufgeführten
Dokumente, einschließlich
der Vorgenannten, wird hierin jeweils in ihrer Gesamtheit expressis
verbis Bezug genommen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt Verbindungen der Formel I:
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Prodrugs
davon, geometrische und optische Isomere davon, sowie pharmazeutisch
annehmbare Salze dieser Verbindungen, dieser Prodrugs und dieser
Isomere zur Verfügung,
worin:
- R1, R2 und
R3 jeweils unabhängig Wasserstoff, Halogen,
C1-6-Alkyl, Trifluormethyl, -CN, -OCF3 oder -OC1-6-Alkyl ist;
- R4 Wasserstoff, C1-12-Alkyl,
gegebenenfalls substituiert mit einem bis drei Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
Gruppe Z, C2-12-Alkenyl, Halogen, -CN, Aryl,
Heteroaryl, C3-10-Cycloalkyl, Heterocycloalkyl, -S(O)2NR9R10,
-C(O)NR9R10, -(C1-6-Alkyl)-NR9R10, -NR9C(O)R10, -NR9C(O)NR9R10, -NR9S(O)2R10,
-(C1-6-Alkyl)-OR11,
-OR11 oder -S(O)aR12 ist, mit der Maßgabe, dass, wenn R5 nicht Fluor ist, R4 -S(O)2NR9R10, -C(O)NR9R10, -(C1-6-Alkyl)-NR9R10, -NR9C(O)R10, -NR9C(O)NR9R10, -NR9S(O)2R10,
-(C1-6-Alkyl)-OR11,
-OR11 oder -S(O)aR12 ist;
- oder R3 und R4 unter
Bildung eines carbocyclischen Rings A der Formel -(CH2)b- oder eines heterocyclischen Rings A, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus -Q-(CH2)c und -(CH2)j-Q-(CH2)k-, worin Q O, S oder NR17 ist,
zusammengenommen werden können,
worin der carbocyclische Ring A und der heterocyclische Ring A jeweils
gegebenenfalls unabhängig
mit einem oder mehreren Substituenten, unabhängig ausgewählt aus C1-4-Alkyl,
Halogen oder Oxo, substituiert sind;
- R5 Fluor, Hydroxy, C1-4-Alkoxy
oder OC(O)R9 ist;
- oder R4 und R5 unter
Bildung eines heterocyclischen Rings B, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -CR9=CR10-NH-,
-N=CR9-NH-, -CR9=CH-O-
und -CR9=CH-S-, zusammengenommen werden
können;
- R6 Wasserstoff, Halogen, C1-4-Alkyl
oder Trifluormethyl ist;
- R7 Wasserstoff oder C1-6-Alkyl
ist;
- R8 -OR9 oder
-NR19R20 ist;
- R9 und R10 für jedes
Auftreten unabhängig
(A) Wasserstoff, (B) C1-12-Alkyl, gegebenenfalls
substituiert mit einem oder mehreren Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe V,(C)C2-12-Alkenyl,(D)C3-10-Cycloalkyl, gegebenenfalls substituiert
mit einem oder mehreren Substituenten, unabhängig ausgewählt aus C1-6-Alkyl,
C2- 5-Alkinyl, C3-10-Cycloalkyl, -CN, -NR13R14, Oxo, -OR18, -COOR18 oder Aryl, gegebenenfalls substituiert
mit X und Y, (E) Aryl, gegebenenfalls substituiert mit X und Y,
oder (F) het, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, sind;
- oder R9 und R10 für jedes
Auftreten unter Bildung eines heterocyclischen Rings C, der gegebenenfalls
weiter eine zweite Heterogruppe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -O-, -NR13- und -S-, enthält und gegebenenfalls
weiter mit einem oder mehreren Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
C1-5-Alkyl, Oxo, -NR13R14, -OR18, -C(O)2R18, -CN, -C(O)R9, Aryl, gegebenenfalls substituiert mit
X und Y, het, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, C5-6-Spirocycloalkyl,
und eines carbocyclischen Rings B, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus 5-, 6-, 7- und 8-gliedrigen, teilweise und vollständig gesättigten
und ungesättigten
carbocyclischen Ringen und einschließlich jeder bicyclischen Gruppe,
in der dieser carbocyclische Ring B an einen carbocyclischen Ring
C kondensiert ist, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus 5-, 6-, 7- und 8-gliedrigen, teilweise
und vollständig
gesättigten
und ungesättigten
carbocyclischen Ringen, zusammengenommen werden können;
- R11 C1-12-Alkyl,
gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten,
unabhängig
ausgewählt aus
der Gruppe V, C2-12-Alkenyl, C3-10-Cycloalkyl,
Trifluormethyl, Difluormethyl, Monofluormethyl, Aryl, gegebenenfalls
substituiert mit X und Y, het, gegebenenfalls substituiert mit X
und Y, -C(O)NR9R10 oder
-C(O)R9 ist;
- R12 C1-12-Alkyl,
gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten,,
unabhängig
ausgewählt aus
der Gruppe V, C2-12-Alkenyl, C3-10-Cycloalkyl,
Aryl, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, oder het, gegebenenfalls
substituiert mit X und Y, ist;
- R13 und R14 für jedes
Auftreten unabhängig
Wasserstoff, C1-6-Alkyl, C2-6-Alkenyl,
-(C1-6-Alkyl)-C1-6-Alkoxy, Aryl, gegebenenfalls substituiert
mit X und Y, het, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)aryl, gegebenenfalls substituiert
mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)-Heterocyclus, gegebenenfalls
substituiert mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)hydroxy,
-(C1-4-Alkyl)halogen,
-(C1-4-Alkyl)polyhalogen, -(C1-4-Alkyl)-CONR15R16 oder C3-10-Cycloalkyl sind;
- R15 und R16 für jedes
Auftreten unabhängig
Wasserstoff, C1-6-Alkyl, C3-10-Cycloalkyl
oder Aryl, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, sind;
- R17 Wasserstoff, C1-6-Alkyl,
-COR9 oder -SO2R9 ist;
- R18 Wasserstoff, C1-6-Alkyl,
C2-6-Alkenyl, -(C1-6-Alkyl)-C1-6-alkoxy, Aryl, gegebenenfalls substituiert
mit X und Y, het, gegebenenfalls substituiert mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)aryl, gegebenenfalls substituiert
mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)-Heterocyclus,
gegebenenfalls substituiert mit X und Y, -(C1-4-Alkyl)hydroxy,
-(C1-4-Alkyl)halogen, -(C1-4-Alkyl)polyhalogen,
-(C1-4-Alkyl)-CONR15R16, -(C1-4-Alkyl)-(C1-4-Alkoxy) oder C3-10-Cycloalkyl
ist;
- R19 Wasserstoff oder C1-6-Alkyl
ist;
- R20 Wasserstoff oder C1-6-Alkyl
ist;
- W O, S(O)d, CH2 oder
NR9 ist;
- Gruppe Z C2-6 Alkenyl, C2-6-Alkinyl,
Halogen, -CF3, -OCF3,
Hydroxy, Oxo, -CN, Aryl, Heteroaryl, C3-10-Cycloalkyl, Heterocycloalkyl,
-S(O)aR12, -S(O)2NR9R10,
-C(O)R9R10 und -NR9R10 ist;
- Gruppe V Halogen, -NR13R14,
-OCF3, -OR9, Oxo,
Trifluormethyl, -CN, C3-10-Cycloalkyl, Aryl,
gegebenenfalls substituiert mit X und Y, und het, gegebenenfalls
substituiert mit X und Y, ist;
- het für
jedes Auftreten ein heterocyclischer Ring D, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus 4-, 5-, 6-, 7- und 8-gliedrigen, teilweise
und vollständig
gesättigten
und ungesättigten
heterocyclischen Ringen, die ein bis vier Heteroatome, unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus N, Ound S, enthalten, und jede bicyclische
Gruppe einschließen,
in der dieser heterocyclische Ring D an einen Benzolring oder einen
heterocyclischen Ring E, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus 4-, 5-, 6-, 7- und 8-gliedrigen, teilweise
und vollständig
gesättigten
und ungesättigten
heterocyclischen Ringen, die eins bis vier Heteroatome, unabhängig ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus N, O und S, enthalten, kondensiert ist,
ist;
- X und Y für
jedes Auftreten unabhängig
(A) Wasserstoff, (B) Halogen, (C) Trifluormethyl, (D) -OCF3, (E) -CN, (F) C1-6-Alkyl,
gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten,
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Halogen, -OCF3,
-CF3 und Phenyl, (G) C1-6 Alkoxy,
(H) Aryl, gegebenenfalls substituiert mit einem oder mehreren Substituenten,
unabhängig
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Halogen, -OCF3,
-CF3, C1-4-Alkyl und C1-4-Alkoxy, (I) -C(O)2R13, (J) -C(O)NR13R14, (K) -C(O)R13,
(L) -NR13C(O)R13R14 und (M) -NR13C(O)R14 sind;
- oder X und Y für
jedes Auftreten in derselben Variablen unter Bildung (a) eines carbocyclischen
Rings D der Formel -(CH2)e oder
(b) eines heterocyclischen Rings F, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -O(CH2)fO-,
-(CH2)gNH- und -CH=CHNH-,
zusammengenommen sein können;
- a und d jeweils unabhängig
0, 1 oder 2 sind;
- b 3, 4, 5, 6 oder 7 ist;
- c, f g, j und k jeweils unabhängig 2, 3, 4, 5 oder 6 sind;
und
- e 3, 4, 5, 6 oder 7 ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen, bezeichnet als Gruppe A, enthält diejenigen
Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare Salze derartiger
Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen W O ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe A, bezeichnet als Gruppe
B, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen sich R1 in der 3-Position befindet, sich R2 in der 5-Position befindet, sich R3 in der 2'-Position befindet, sich R4 in
der 3'-Position
befindet, sich R5 in der 4'-Position befindet
und sich R6 in der 5'-Position befindet.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe B, bezeichnet als Gruppe
C, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 Wasserstoff ist oder R3 und
R4 unter Bildung eines carbocyclischen Rings
A der Formel -(CH2)b oder
eines heterocyclischen Rings A, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -Q-(CH2)c und
-(CH2)j-Q-(CH2)k- , worin Q O,
S oder NR17 ist, zusammengenommen sind,
wobei der carbocyclische Ring A und der heterocyclische Ring A jeweils
unabhängig
gegebenenfalls mit einem oder mehreren Substituenten substituiert
sind, die unabhängig
aus C1-4-Alkyl, Halogen
oder Oxo ausgewählt
sind, R5 Hydroxy ist, R6 Wasserstoff
ist und R7 Wasserstoff ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe C, bezeichnet als Gruppe
D, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, worin R1 und R2 jeweils
unabhängig
Methyl, Brom oder Chlor sind, und R8 Hydroxy,
Methoxy, Ethoxy, Isopropoxy, NH2 oder NH(CH3) ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
E, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, worin R4 S(O)2NR9R10 ist und R10 Wasserstoff oder Methyl ist.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe E sind Verbindungen, in denen
(a) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Ethoxy oder Hydroxy ist, R9 Ethyl ist und R10 Wasserstoff
ist, (b) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Ethoxy oder Hydroxy ist, R9 n-Butyl ist und R10 Wasserstoff
ist, (c) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Ethoxy oder Hydroxy ist, R9-CH2-Cyclopropyl
ist und R10 Wasserstoff ist, und (d) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Isopropoxy oder Hydroxy ist, R9 Cyclopropyl ist und R10 Wasserstoff
ist; sowie pharmazeutisch annehmbare Salze dieser Verbindungen.
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Eine
andere bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
F, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R
4 S(O)
2NR
9R
10 ist und R
9 und R
10 zusammen
mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, unter Bildung
von N(CH
2)
4, N(CH
2)
5, Morpholin oder
zusammengenommen sind.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe F sind diejenigen, in denen R9 und R10 mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, unter Bildung von N(CH2)4 zusammengenommen
sind.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen von derartigen Verbindungen der Gruppe E, bezeichnet als
Gruppe G, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Wasserstoff, Isopropyl, -CH2-2-Thienyl,
-CH2-Cyclopropyl, Cyclopropyl, -(CH2)2OH, exo-2-Norbornyl,
Methyl, Ethyl, 4-Fluorphenyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl,
n-Propyl, n-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, n-Octyl oder n-Decyl ist.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe G sind Verbindungen, in denen
(a) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist, R9 Cyclopropyl ist und R10 Wasserstoff
ist, (b) R1 Methyl ist, R2 Methyl ist,
R8 Hydroxy oder Ethoxy ist, R9 Cyclopropyl
ist und R10 Methyl ist, (c) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy oder
Ethoxy ist, R9 Cyclobutyl ist und R10 Methyl ist, (d) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 Cyclopropyl ist und
R10 Wasserstoff ist, sowie (e) R1 Methyl ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist, R9 Cyclobutyl ist und R10 Wasserstoff
ist; sowie pharmazeutisch annehmbare Salze dieser Verbindungen.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
J, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R4-C(O)NR9R10 ist und R10 Wasserstoff,
Methyl oder Ethyl ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe J, bezeichnet als Gruppe
K, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Methyl, Ethyl, Isopropyl, n-Propyl, Isobutyl,
n-Butyl, n-Pentyl, n-Hexyl, 4-Fluorphenyl,
-CH2-2-Thienyl, Cyclopropyl, -CH2-Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl,
-CH2-Cyclohexyl, endo-2-Norbornyl, exo-2-Norbomyl,
(S)-1-Phenylethyl, (R)-1-Phenylethyl,
-CH2-2-Chlorphenyl, -CH2-4-Chlorphenyl,
-CH2-4-Fluorphenyl, -CH2-3-Chlor-4-fluorphenyl, -CH2-2-Chlor-4-fluorphenyl, -CH2-2-Fluor-4-chlorphenyl,
-CH2-3,4-Difluorphenyl,
-CH2-4-Isopropylphenyl, -CH2-2,3-Dichlorphenyl,
-CH2-2,4-Dichlorphenyl, -CH2-3,4-Dichlorphenyl,
-CH2-3-Trifluormethyl-4-chlorphenyl, 4-Phenylphenyl,
3-(2,4-Dimethyl)pentyl,
(R)-1-(1-Naphthyl)ethyl, 1,1-Dimethylpropyl, 1,2-Dimethylpropyl, 2,2-Dimethylpropyl, (R)-1-(2-Naphthyl)ethyl,
(R)-2-(1-Naphthyl)ethyl, -CH2-(1-Naphthyl),
(R)-1-Cyclohexylethyl,
(S)-1-Cyclohexylethyl, -CH2-3,4-Methylendioxyphenyl,
-CH2-4-t-Butylphenyl,
-CH2-2,3-Dichlor-phenyl, 1-Indanyl, (R)-1-Indanyl,
(S)-1-Indanyl, 5-Indanyl, 1-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthyl)
oder (R)-1-Cyclohexylethyl ist.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe K sind Verbindungen, in denen
(a) R1 Chlor ist, R2 Chlor
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist, R9 3-(2,4-Dimethyl)pentyl ist und R10 Wasserstoff ist, (b) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 Cyclopropyl ist und
R10 Methyl ist, (c) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 Cyclobutyl ist und R10 Methyl ist, (d) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 3-(2,4- Dimethyl)pentyl ist
und R10 Wasserstoff ist, (e) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 n-Pentyl ist und R10 Methyl ist, (g) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 Isopropyl ist und R10 Methyl ist, (h) R1 Methyl
ist, R2 Methyl ist, R8 Hydroxy,
Ethoxy oder NH2 ist, R9 Cyclobutyl ist
und R10 Methyl ist, und (i) R1 Chlor
ist, R2 Chlor ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist, R9 Cyclobutyl ist und R10 Methyl ist; sowie pharmazeutisch annehmbare
Salze dieser Verbindungen.
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Eine
andere bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen, bezeichnet als Gruppe L, enthält diejenigen
Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare Salze derartiger
Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R
4 -C(O)NR
9R
10 ist und R
9 und R
10 mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, unter Bildung von N(CH
2)
7, N(CH
2)
6, N(CH
2)
5, N(CH
2)
4, Morpholin,
zusammengenommen
sind.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
M, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R4 -CH2NR9R10 ist, R10 Wasserstoff,
Methyl oder -COCH3 ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe M, bezeichnet als Gruppe
N, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Methyl, n-Propyl, Isopropyl, Cyclopropyl,
Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, exo-2-Norbornyl, -CH2-4-Fluorphenyl, -CH2-4-Chlorphenyl,
-CH2-4-Isopropylphenyl, -CH2-3,4-Methylendioxyphenyl,
(R)-1-(1-Naphthyl)ethyl, (R)-1-Phenylethyl, (S)-1-Phenylethyl, (R)-1-Cyclohexylethyl,
1-(1,2,3,4-Tetrahydronaphthyl), 1-Indanyl oder -CH2-(1-Naphthyl) ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe M, bezeichnet als Gruppe
O, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R
9 und R
10 mit dem
Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, unter Bildung von N(CH
2)
6, Morpholin,
zusammengenommen
sind.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
P, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R4 -NHCOR9 ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe P, bezeichnet als Gruppe
Q, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Cyclopropyl oder Cyclobutyl ist.
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Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
R, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R4 -S(O)2SR12 ist und R12 4-Chlorphenyl,
Phenyl, 1-Naphthyl, 2-Naphthyl, CH2-Cyclopropyl,
Isopropyl, CH2-Cyclobutyl, CH2-Cyclohexyl, Cylopentyl,
CH2-4-Fluorphenyl,
4-Tolyl, Methyl, Ethyl, n-Butyl, CH2 Phenyl
oder n-Propyl ist.
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Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe R sind Verbindungen, in denen
(a) R1 Chlor ist, R2 Chlor
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R12 Ethyl ist, (b) R1 Chlor
ist, R2 Chlor ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist und R12 -CH2-Cyclobutyl
ist, (c) R1 Chlor ist, R2 Chlor
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R12 -CH2-Cyclohexyl ist,
(d) R1 Chlor ist, R2 Chlor
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R12 Cyclopentyl ist, (e) R1 Chlor
ist, R2 Chlor ist, R8 Hydroxy
oder Ethoxy ist und R12 -CH2-Cyclopropyl
ist, (f) R1 Chlor ist, R2 Chlor
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R12 -CH2-Cyclobutyl
ist, und (g) R1 Methyl ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R12 -CH2Cyclopropyl
ist; sowie pharmazeutisch annehmbare Salze derartiger Verbindungen.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe B, bezeichnet als Gruppe
S, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R
1 und R
2 jeweils
unabhängig
Methyl, Brom oder Chlor sind, R
3 Wasserstoff ist,
R
4 und R
5 unter
Bildung von
zusammengenommen sind, R
6 Wasserstoff ist, R
7 Wasserstoff
ist, R
8 Ethoxy, Hydroxy oder NH
2 ist
und R
10 Wasserstoff oder Methyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
T, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 Wasserstoff ist und R4 -OR11 ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe T, bezeichnet als Gruppe
U, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R11 Phenyl, 4-Chlorphenyl oder 4-Fluorphenyl
ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
V, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 Wasserstoff ist und R4 -(C1-6-Alkyl)-OR11 ist.
Besonders bevorzugte Verbindungen der Gruppe V sind Verbindungen,
in denen R4 -CH2OR11 ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe V, bezeichnet als Gruppe
W, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R11 Phenyl oder 4-Fluorphenyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe D, bezeichnet als Gruppe
X, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 und R4 unter Bildung eines
carbocyclischen Rings A der Formel -(CH2)b oder eines heterocyclischen Rings A, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus -Q-(CH2)c und -(CH2)j-Q-(CH2)k-, worin Q O, S oder NR17 ist,
zusammengenommen sind, wobei der carbocyclische Ring A und der heterocyclische
Ring A jeweils unabhängig
gegebenenfalls mit einem oder mehreren Substituenten, unabhängig ausgewählt aus
C1-4-Alkyl, Halogen oder Oxo, substituiert sind.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe X, bezeichnet als Gruppe
Y, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 und R4 unter Bildung
des carbocyclischen Rings A zusammengenommen sind.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe Y, bezeichnet als Gruppe
Z, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R3 und R4 unter Bildung
von -(CH2)3-, -CH2-C(CH3)2-CH2- oder -(CH2)4- zusammengenommen sind.
-
Besonders
bevorzugte Verbindungen der Gruppe Z sind Verbindungen, in denen
(a) R1 Methyl ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R3 und R4 unter Bildung
von -(CH2)3-zusammengenommen
sind, (b) R1 Chlor ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R3 und R4 unter Bildung
von -(CH2)3- zusammengenommen
sind, und (c) R1 Methyl ist, R2 Methyl
ist, R8 Hydroxy oder Ethoxy ist und R3 und R4 unter Bildung
von -(CH2)4- zusammengenommen
sind; sowie pharmazeutisch annehmbare Salze dieser Verbindungen.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen, bezeichnet als Gruppe AA, enthält diejenigen
Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare Salze derartiger
Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R8 -OR9 ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AA, bezeichnet als Gruppe
AB, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 C1-12-Alkyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AB, bezeichnet als Gruppe
AC, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Methyl, Isopropyl oder Ethyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AC, bezeichnet als Gruppe
AD, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Ethyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe der pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen
der Formel I sowie der Prodrugs, der geometrischen und optischen
Isomere davon enthält
diejenigen pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen, der
Prodrugs und der geometrischen und optischen Isomere, in denen das
Salz ein Kalium- oder ein Natriumsalz ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen der Formel I, bezeichnet als
Gruppe AE, enthält
die folgenden speziellen Verbindungen:
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure,
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure,
N-[4-(7-Hydroxyindan-4-yloxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopentansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopropylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Cyclopropylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[3-Chlor-4-(3-cyclobutylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Cyclobutylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Cyclopentylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopentylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopentylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Cyclohexylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[3-Chlor-4-(3-cyclohexylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclohexylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure,
N-{4-[3-(4-Fluorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}
oxamidsäure,
N-{3-Chlor-4-[3-(4-fluorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}
oxamidsäure,
sowie Prodrugs und geometrische und optische Isomere davon, und
die pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen, der Prodrugs
und der Isomere.
-
Eine
bevorzugte Gruppe der pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen,
der Prodrugs und der geometrischen und optischen Isomere der Gruppe
AE, bezeichnet als Gruppe AF, enthält diejenigen pharmazeutisch
annehmbaren Salze der Verbindungen, der Prodrugs und der geometrischen
und optischen Isomere, in denen das Salz ein Kalium- oder ein Natriumsalz
ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen sowie der geometrischen und optischen
Isomere davon der Verbindungen der Gruppe AE, bezeichnet als Gruppe
AG, enthält
die Ethylester dieser Verbindungen.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe B, bezeichnet als Gruppe
AH, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R5 Fluor ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AH, bezeichnet als Gruppe
AI, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R4 Wasserstoff, Fluor, Chlor, Methyl oder
Cyclobutylmethylcarbamoyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AI, bezeichnet als Gruppe
AJ, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R1 und R2 jeweils
unabhängig
Methyl oder Chlor sind.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AJ, bezeichnet als Gruppe
AK, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R1 und R2 jeweils
Methyl sind.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AJ, bezeichnet als Gruppe
AL, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R1 und R2 jeweils
Chlor sind.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AJ, bezeichnet als Gruppe
AM, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R1 Wasserstoff ist und R8 Wasserstoff
oder -OR9 ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen derartiger Verbindungen der Gruppe AM, bezeichnet als Gruppe
AN, enthält
diejenigen Verbindungen der Formel I und pharmazeutisch annehmbare
Salze derartiger Verbindungen, wie oben gezeigt, in denen R9 Methyl oder Ethyl ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe von Verbindungen der Formel I, bezeichnet als
Gruppe AO, enthält
die folgenden speziellen Verbindungen:
N-[4-(4-Fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3,4-difluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Methyl-4-fluorphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3-chlor-4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3,4-Difluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Chlor-4-fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[4-(3-Methyl-4-fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-[3,5-Dichlor-4-(3,4-difluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure,
N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-fluorphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure,
N-[4-(4-Fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, sowie
die Prodrugs und die geometrischen und optischen Isomere davon und
die pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen, der Prodrugs
und der Isomere.
-
Eine
bevorzugte Gruppe der pharmazeutisch annehmbaren Salze der Verbindungen,
der Prodrugs sowie der geometrischen und optischen Isomere der Gruppe
AO, bezeichnet als Gruppe AP, enthält diejenigen pharmazeutisch
annehmbaren Salze der Verbindungen, der Prodrugs sowie der geometrischen
und optischen Isomere, in denen das Salz ein Kalium- oder ein Natriumsalz
ist.
-
Eine
bevorzugte Gruppe der Verbindungen sowie der geometrischen und optischen
Isomere davon der Verbindungen der Gruppe AO, bezeichnet als Gruppe
AQ, enthält
die Ethylester dieser Verbindungen.
-
Diese
Erfindung stellt Verfahren zur Behandlung von Krankheitsbildern,
ausgewählt
aus Fettleibigkeit, Hyperlipidämie,
Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenerkrankung,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
das das Verabreichen einer wirksamen Behandlungsmenge einer Verbindung
der Formel I oder eines Prodrugs davon oder eines geometrischen
oder eines optischen Isomers davon oder eines pharmazeutisch annehmbaren
Salzes einer derartigen Verbindung, eines derartigen Prodrugs oder
eines derartigen Isomers, wie oben beschrieben, an den Säuger umfasst.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Methoden zur
Behandlung eines Krankheitsbildes, ausgewählt aus Fettleibigkeit, Hyperlipidämie, Glaukom,
Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenerkrankung,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
die das Ver-abreichen wirksamer Behandlungsmengen einer Verbindung
der Formel I oder eines Prodrugs davon oder eines geometrischen
oder eines optischen Isomers davon oder eines pharmazeutisch annehmbaren
Salzes einer derartigen Verbindung, eines derartigen Prodrugs oder
eines derartigen Isomers, wie oben beschrieben, und eines appetitzügelnden
Mittels an den Säuger
umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Methoden zur
Behandlung eines Krankheitsbildes, ausgewählt aus Fettleibigkeit, Hyperlipidämie, Glaukom,
Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenerkrankung,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
welche das Verabreichen wirksamer Behandlungsmengen einer Verbindung
der Formel I oder eines Prodrugs davon oder eines geometrischen
oder eines optischen Isomers davon oder eines pharmazeutisch annehmbaren
Salzes einer derartigen Verbindung, eines derartigen Prodrugs oder
eines derartigen Isomers, wie oben beschrieben, und eines Lipase-Inhibitors
an den Säuger
umfassen.
-
Unter
einem bevorzugten Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Methoden
zur Behandlung von Fettleibigkeit bei Säugern (einschließlich eines
Menschen) zur Verfügung,
die das Verabreichen einer zur Behandlung von Fettleibigkeit wirksamen
Menge der Verbindung der Formel I oder eines Prodrugs davon oder
eines geometrischen oder eines optischen Isomers davon oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes einer derartigen Verbindung, eines
Prodrugs oder eines Isomers, wie oben beschrieben, an den Säuger umfassen.
-
Unter
einem weiteren Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Methoden zur
Behandlung von Fettleibigkeit bei Säugern (einschließlich eines
Menschen) zur Verfügung,
die das Verabreichen von einer zur Behandlung von Fettleibigkeit
wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I oder eines Prodrugs
davon oder eines geometrischen oder eines optischen Isomers davon
oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes einer derartigen Verbindung,
eines Prodrugs oder eines Isomers, wie oben beschrieben, und eines
appetitzügelnden Mittels
an den Säuger
umfassen.
-
Unter
einem weiteren Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Methoden zur
Behandlung von Fettleibigkeit bei einem Säuger (einschließlich eines
Menschen) zur Verfügung,
die das Verabreichen von zur Behandlung von Fettleibigkeit wirksamer
Mengen einer Verbindung der Formel I oder eines Prodrugs davon oder
eines geometrischen oder eines optischen Isomers davon oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes einer derartigen Verbindung, eines
derartigen Prodrugs oder eines derartigen Isomers, wie oben beschrieben,
und eines Lipase-Inhibitors
an diesen Säuger
umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, und ein pharmazeutisch annehmbares
Vehikel, ein pharmazeutisch annehmbares Verdünnungsmittel oder einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, ein appetitzügelndes
Mittel und ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel
oder einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, einen Lipase-Inhibitor und
ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel oder einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung eines Krankheitsbildes, ausgewählt aus
Fettleibigkeit, Hyperlipidämie,
Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenkrankheit,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, und ein pharmazeutisch annehmbares
Vehikel, Verdünnungsmittel
oder einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung eines Krankheitsbildes, ausgewählt aus
Fettleibigkeit, Hyperlipidämie,
Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenkrankheit,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
das eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, ein appetitzügelndes
Mittel und ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel
oder einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfassen.
-
Unter
einem anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung eines Krankheitsbildes, ausgewählt aus
Fettleibigkeit, Hyperlipidämie,
Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenkrankheit,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
bei einem Säuger
(einschließlich
eines Menschen) zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, einen Lipase-Inhibitor und ein
pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel oder einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfassen.
-
Unter
einem anderen bevorzugten Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung von Fettleibigkeit bei einem Säuger (einschließlich eines Menschen)
zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, und ein pharmazeutisch annehmbares
Vehikel, Verdünnungsmittel
oder einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfassen.
-
Unter
einem immer noch anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung von Fettleibigkeit bei einem Säuger (einschließlich eines
Menschen) zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, ein appetitzügelndes
Mittel und ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel
oder einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfassen.
-
Unter
einem immer noch anderen Gesichtspunkt stellt diese Erfindung pharmazeutische
Zusammensetzungen zur Behandlung von Fettleibigkeit bei einem Säuger (einschließlich eines
Menschen) zur Verfügung,
die eine Verbindung der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein
geometrisches oder ein optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
eines Isomers, wie oben beschrieben, einen Lipase-Inhibitor und
ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, Verdünnungsmittel oder einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfassen.
-
Unter
einem weiteren Gesichtspunkt stellt diese Erfindung Kits zur Behandlung
eines Krankheitsbildes, ausgewählt
aus Fettleibigkeit, Hyperlipidämie,
Glaukom, Herzrhythmusstörungen,
Hautkrankheiten, Schilddrüsenkrankheit,
Hypothyreose, Diabetes mellitus, Atherosklerose, Bluthochdruck,
koronarer Herzerkrankung, Hypercholesterinämie, Depression und Osteoporose,
zur Verfügung,
die eine erste Verbindung, wobei die erste Verbindung eine Verbindung
der Formel I oder ein Prodrug davon oder ein geometrisches oder ein
optisches Isomer davon oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz
einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder eines Isomers,
wie oben beschrieben, ist, und ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel,
einen pharmazeutisch annehmbaren Träger oder ein pharmazeutisch
annehmbares Verdünnungsmittel
in einer ersten Einheitsdosierungsform; eine zweite Verbindung,
wobei die zweite Verbindung ein appetitzügelndes Mittel oder ein Lipase-Inhibitor
ist, und ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
oder ein pharmazeutisch annehmbares Verdünnungsmittel in einer zweiten
Einheitsdosierungsform; sowie einen Behälter umfassen.
-
Unter
einem weiteren bevorzugten Gesichtspunkt stellt diese Erfindung
Kits zur Behandlung von Fettleibigkeit zur Verfügung, die eine erste Verbindung,
wobei die erste Verbindung eine Verbindung der Formel I oder ein
Prodrug davon oder ein geometrisches oder ein optisches Isomer davon
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz einer derartigen Verbindung,
eines Prodrugs oder eines Isomers, wie oben beschrieben ist, und
ein pharmazeutisch annehmbares Vehikel, einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger
oder ein pharmazeutisch an nehmbares Verdünnungsmittel in einer ersten
Einheitsdosierungsform; eine zweite Verbindung, wobei die zweite
Verbindung ein appetitzügelndes
Mittel oder ein Lipase-Inhibitor ist, und ein pharmazeutisch annehmbares
Vehikel, einen pharmazeutisch annehmbaren Träger oder ein pharmazeutisch
annehmbares Verdünnungsmittel
in einer zweiten Einheitsdosierungsform; und einen Behälter umfassen.
-
Soweit
hierin nichts anderes vorgesehen ist:
- bedeutet "Alkyl" eine Kohlenwasserstoffgruppe
mit gerader oder verzweigter Kette, einschließlich gegebenenfalls beispielsweise
Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, und dergleichen;
- bedeutet "Alkenyl" eine geradkettige
oder verzweigte, ungesättigte,
einwertige aliphatische Gruppe;
- bedeutet "Alkoxy" eine Alkylgruppe,
die durch Sauerstoff an den Rest des Moleküls gebunden ist, einschließlich gegebenenfalls
beispielsweise Methoxy;
- bedeutet "Alkinyl" eine geradkettige
oder verzweigte, acyclische Kohlenwasserstoffgruppe mit einer Dreifachbindung,
einschließlich
gegebenenfalls beispielsweise Acetylen;
- bedeutet "carbocyclisch" (Carbocyclus) einen
ungesättigten
oder einen teilweise oder vollständig
gesättigten Ring
mit ausschließlich
Kohlenstoffatomen in seinem Kern, einschließlich gegebenenfalls eine Arylgruppe
(eine organische Gruppe, die von einem aromatischen Kohlenwasserstoff
durch Entfernen eines Atoms abgeleitet ist, z.B. Phenyl aus Benzol,
ebenso einschließlich
beispielsweise Naphthyl);
- bedeutet "Cycloalkan" einen gesättigten,
monocyclischen Kohlenwasserstoff, einschließlich gegebenenfalls beispielsweise
Cyclohexan;
- bedeutet "Cycloalkyl" eine monocyclische
oder polycyclische Gruppe, die von einem Cycloalkan abgeleitet ist, einschließlich gegebenenfalls
beispielsweise Cyclohexyl;
- bedeutet "Halo" oder "Halogen" eine Gruppe, die
aus den Elementen Fluor, Chlor, Brom oder Iod abgeleitet ist;
- bedeutet "heterocyclisch" ("Heterocyclus") eine Gruppe, die
von einem ungesättigten
oder einem teilweise oder vollständig
gesättigten,
monocyclischen oder polycyclischen Ring mit verschiedenen Arten
von Atomen abgeleitet ist, und aromatische und nicht-aromatische
heterocyclische Gruppen, die ein oder mehrere Heteroatome, jeweils
ausgewählt
aus O, S und N, enthalten, einschließt; wobei Beispiele heterocyclischer
Gruppen beispielsweise Benzimidazolyl, Benzofuranyl, Benzothiophenyl,
Benzoxazolyl, Furyl, Imidazolyl, Indolyl, Isochinolyl, Isothiazolyl,
Isoxazolyl, Morpholinyl, Oxadiazolyl, Oxazolyl, Piperazinyl, Piperidyl,
Pyranyl, Pyrazinyl, Pyrazolyl, Pyridyl, Pyrimidyl, Pyrrolyl, Chinolyl,
Tetrahydroisochinolyl, Tetrahydrochinolyl, Tetrahydrothienyl, Tetrazolyl,
Thiadiazolyl, Thiazolyl, Thienyl, Thiomorpholinyl, Thiophenyl und
Triazolyl einschließen
(wo heterocyclische Gruppen als Substituenten für Verbindungen der Formel I
speziell aufgeführt
oder enthalten sind, ist es selbstverständlich, dass, sofern nichts
anderes speziell genannt ist, alle geeigneten Isomere derartiger
heterocyclischer Gruppen gemeint sind);
- ist ein "Hydrat" eine kristalline
Substanz, die ein oder mehrere Moleküle Kristallwasser enthält, d.h.
eine Substanz, die in molekularer Form gebundenes Wasser enthält;
- bedeutet "pharmazeutisch
annehmbar", dass
der Träger,
das Verdünnungsmittel,
das Vehikel, die Exzipientien und/oder das Salz mit den anderen
Ingredientien der Formulierung kompatibel sein müssen und für ihren Empfänger nicht
schädlich
sein dürfen;
- können "pharmazeutisch annehmbare
Salze" der Verbindungen
dieser Erfindung aus den Verbindungen selbst, Prodrugs, z.B. Estern,
Isomeren, und dergleichen, gebildet sein und schließen alle
pharmazeutisch annehmbaren Salze ein, die meist in der pharmazeutischen
Chemie verwendet werden (beispielsweise können Salze mit anorganischen
oder organischen Säuren,
wie Chlorwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Iodwasserstoffsäure,
Carbonsäuren,
Sulfonsäuren,
einschließlich
derartiger Mittel wie Naphthalinsulfonsäure, Ethansulfonsäure, Hydroxy-ethansulfonsäure, Methansulfonsäure ("Mesylat"), Benzolsulfonsäuren ("Besylat") und Toluolsulfonsäuren, z.B.
p-Toluolsulfonsäure
("Tosylat"), Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Pyroschwefelsäure, Metaphosphorsäure, Bernsteinsäure, Ameisensäure, Phthalsäure, Äpfelsäure, Maleinsäure, Milchsäure, Ascorbinsäure, Glykolsäure, Gluconsäure, Mandelsäure, Glutaminsäure, Asparaginsäure, Fumarsäure, Brenztraubensäure, Phenylessigsäure, Pamoasäure, Nikotinsäure, und
dergleichen; geeignete pharmazeutisch annehmbare Salze schließen auch
ein Kalimetallsalz (z.B. Natrium-, Kaliumsalze), Erdalkalimetallsalze
(z.B. Magnesium-, Calciumsalze), Aminsalze (z.B. Ammonium-, Alkylammonium-,
Dialkylammonium-, Trialkylammonium-, Tetraalkylammonium-, Diethanolaminium-,
Triethanolaminium- und Guanidiniumsalze) ein; bevorzugte Salze schließen Salze
organischer Säuren,
ausgewählt
aus Ameisensäure,
Essigsäure,
Trifluoressigsäure,
Propionsäure,
Benzoesäure,
Zitronensäure,
Maleinsäure,
Weinsäure,
Methansulfonsäure,
Benzolsulfonsäure
oder Toluolsulfonsäure,
Salze anorganischer Säuren,
ausgewählt
aus Chlorwasserstoffsäure,
Bromwasserstoffsäure,
Schwefelsäure
oder Phosphorsäure,
Aminosäuren,
ausgewählt
aus Asparaginsäure
und Glutaminsäure,
sowie Natrium- und Kaliumsalze ein;
- ist ein "Polymorph" eine Substanz, die
in zwei oder mehr Formen auftritt;
- ist ein "Prodrug" ein Wirkstoffvorläufer, der
nach der Verabreichung den Wirkstoff in vivo durch irgendein chemisches
oder physiologisches Verfahren freisetzt (z.B. wird ein Prodrug,
wenn es auf den physiologischen pH gebracht wird oder durch die
Einwirkung von Enzymen in die gewünschte Wirkstoffform umgewandelt);
(exemplarische Prodrugs setzen nach der Spaltung die entsprechende
freie Säure
frei, und derartige hydrolysierbare Ester-bildende Reste der Verbindungen
der Formel I schließen
diejenigen mit einer Carboxylgruppierung ein, worin der freie Wasserstoff
durch (Cl-C4)-Alkyl,
(C2-C7)-Alkanoyloxymethyl,
1-(Alkanoyloxy)ethyl mit 4 bis 9 Kohlenstoffatomen, 1-Methyl-1-(alkanoyloxy)ethyl
mit 5 bis 10 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyloxymethyl mit 3 bis
6 Kohlenstoffatomen, 1-(Alkoxycarbonyloxy)ethyl mit 4 bis 7 Kohlenstoffatomen,
1-Methyl-1-(alkoxycarbonyloxy)ethyl mit 5 bis 8 Kohlenstoffatomen,
N-(Alkoxycarbonyl)aminomethyl mit 3 bis 9 Kohlenstoffatomen, 1-(N-(Alkoxycarbonyl)amino)-ethyl
mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen, 3-Phthalidyl, 4-Crotonolactonyl, gamma-Butyrolacton-4-yl,
Di-N,N-(C1-C2)-Alkylamino-(C2-C3)-alkyl(wie b-Dimethylaminoethyl),
Carbamoyl- (C1-C2)-alkyl,
N,N-Di-(C1-C2)-Alkylcarbamoyl-(C1-C2)-alkyl und Piperidino-,
Pyrrolidino- oder Morpholino-(C2-C3)-alkyl ersetzt ist, sind jedoch nicht darauf
beschränkt);
- ist ein "Rest" eine Gruppe von
Atomen, die sich wie ein einzelnes Atom in einer chemischen Reaktion
verhält, beispielsweise
ist ein organischer Rest eine Gruppe von Atomen, die eine Verbindung,
die diesen enthält,
charakteristische Eigenschaften verleiht oder die während einer
Reihe von Reaktionen unverändert
bleibt;
- ist ein "Solvat" ein molekularer
oder ionischer Komplex von Molekülen
oder Ionen eines Lösungsmittels
mit denjenigen eines gelösten
Stoffs (ein "Solvat", in dem das Lösungsmittel
Wasser ist, bildet "Hydrate" oder hydratisierte
Ionen);
- bedeutet "Spirocycloalkyl" Cycloalkyl mit einer
Spiroeinheit (die Einheit wird durch ein einzelnes Atom gebildet, das
das einzige gemeinsame Mitglied der Ringe ist); und schließt, "behandeln" oder "Behandlung" unter anderem präventive
(z.B. prophylaktische), palliative und heilende Behandlung ein.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
-
Soweit
nichts anderes angegeben ist, bedeuten im gesamten Dokument: °C Grad Celsius,
% Prozent, Ber. berechnete Werte, cm ist Zentimeter, DEE Diethylether,
DME Dimethylether, DMF Dimethylformamid, DMSO Dimethylsulfoxid,
DTT Dithiothreitol, EtOAc Ethylacetat, EtOH Ethanol, Gefunden gefundene
Werte, g Gramm, h Stunde oder Stunden, kg Kilogramm, KOH Kaliumhydroxid,
1 Liter, M molar (Konzentration), MeOH Methanol, mg Milligramm,
min Minute oder Minuten, ml Milliliter, mm Millimol oder Millimole,
mM millimolar (Konzentration), MS Massenspektrum, N normal (Konzentration),
NaOH Natriumhydroxid, nM nanomolar (Konzentration), NMR magnetisches
Protonenkernresonanzspektrum, psi Pfund pro Quadratinch (pounds
per square inch), RT Raumtemperatur, TEA Triethylamin, TFA Trifluoressigsäure, THF
Tetrahydrofuran, μg
Mikrogramm und μl
Mikroliter.
-
Wie
hierin offenbart ist, soll eine Verbindung im Umfang der Formel
I immer so verstanden werden, dass sie alle aktiven Formen derartiger
Verbindungen, einschließlich
beispielsweise der freien Form davon, z.B. die Form der freien Säure oder
der freien Base, und ebenso alle Prodrugs, polymorphen Verbindungen, Hydrate,
Solvate, Stereoisomere, z.B. Diastereomere und Enantiomere, und
dergleichen, sowie alle pharmazeutisch annehmbaren Salze, wie oben
beschrieben, einschließen.
Es versteht sich ebenso, dass geeignete aktive Metaboliten der Verbindungen
innerhalb des Umfangs der Formel I in jeglicher geeigneter Form
ebenso hierin enthalten sind.
-
Insbesondere
können
bestimmte Verbindungen, die zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet
sind, wie z.B. bestimmte Verbindungen der Formel I, asymmetrische
Zentren aufweisen und daher in verschiedenen enantiomeren Formen
vorliegen. Alle geeigneten optischen Isomere und Stereoisomere derartiger
Verbindungen sowie Gemische davon sollen im Rahmen der Erfindung
liegen. Hinsichtlich derartiger Verbindungen schließt die vorliegende
Erfindung die Verwendung eines Racemats, einer einzelnen enantiomeren Form,
einer einzelnen diastereomeren Form oder Gemischen davon, wie es
geeignet ist, ein. Darüber
hinaus können
derartige Verbindungen ebenso als Tautomere vorliegen. Dementsprechend
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf die Verwendung aller
derartiger geeigneter Tautomere und Gemische davon.
-
Zusätzlich wird
der Fachmann leicht erkennen, dass physiologisch aktive Verbindungen,
die zugängliche
Hydroxylgruppen aufweisen, häufig
in Form pharmazeutisch annehmbarer Ester verabreicht werden. Die Verbindungen
dieser Erfindung können
als an den Hydroxylgruppen gebildete Ester verabreicht werden. Während der
Mechanismus bislang noch nicht untersucht worden ist und man nicht
durch Theorie gebunden werden will, glaubt man, dass derartige Ester
im Körper
metabolisch gespalten werden und dass der tatsächliche Wirkstoff die Hydroxyverbindung
selbst ist. Es ist möglich,
wie seit langem in der pharmazeutischen Chemie bekannt gewesen ist,
die Geschwindigkeit oder Dauer der Wirkung der Verbindung durch
geeignetes Auswählen
von Estergruppen einzustellen.
-
Aus
dieser Offenbarung versteht der Fachmann, wie die Verbindungen der
vorliegenden Erfindung unter Verwendung sämtlicher geeigneter bekannter
Verfahren hergestellt werden. Darüber hinaus veranschaulichen
die REAKTIONSSCHEMATA der vorliegenden Beschreibung die Herstellung
der Verbindungen der vorliegenden Erfindung und, soweit nichts anderes
angegeben ist, sind R1, R2,
R3, R4, R6, R7, R9,
R10, X und Y in den REAKTIONSSCHEMATA wie
oben beschrieben. Q aus Verbindung 14 des SCHEMA A ist vorzugsweise Natrium
oder Kalium, X1 aus den SCHEMATA D, I und
L ist vorzugsweise Halogenid oder Sulfonat, T aus den SCHEMATA K
und L ist wie unten beschrieben. Zusätzlich veranschaulichen die
hierin aufgeführten
Beispiele die Herstellung der Verbindungen der vorliegenden Erfindung
weiter.
-
Die
vorliegende Erfindung schließt
auch Isotopen-markierte Verbindungen ein, die mit den in Formel
I Genannten identisch sind, mit Ausnahme der Tatsache, dass ein
oder mehrere Atome durch ein Atom mit einer Atommasse oder Massenzahl
ersetzt sind, die von der Atommasse oder Massenzahl, die üblicherweise
in der Natur gefunden wird, verschieden ist.
-
Beispiele
von Isotopen, die in Verbindungen der Erfindung eingebaut sein können, schließen Isotope von
Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Fluor
und Chlor ein, beispielsweise jeweils 2H, 3H, 13C, 14C, 15N, 18O,17O, 31P, 32P, 35S, 18F oder 36Cl. Verbindungen der vorliegenden Erfindung,
Prodrugs davon sowie pharmazeutisch annehmbare Salze der Verbindungen
oder der Prodrugs, die die oben erwähnten Isotope und/oder andere
Isotope anderer Atome enthalten, liegen im Umfang dieser Erfindung.
Bestimmte Isotopen markierte Verbindungen der vorliegenden Erfindung,
beispielsweise diejenigen, in die radioaktive Isotope, wie 3H und 14C, eingebaut
sind, sind in Assays zur Wirkstoff- und/oder Substratgewebeverteilung
nützlich.
Tritium-, d.h. 3H- sowie Kohlenstoff-l4-,
d.h. 14C-, Isotope sind aufgrund ihrer leichten
Herstellung und Detektierbarkeit besonders bevorzugt. Darüber hinaus
kann Substitution mit schwereren Isotopen, wie Deuterium, d.h. 2H, bestimmte therapeutische Vorteile ermöglichen,
die auf gößere metabolische
Stabilität,
beispielsweise erhöhte
in vivo-Halbwertzeit
oder erniedrigte Dosierungsanforderungen, zurückzuführen sind, und kann somit unter
einigen Umständen
bevorzugt sein. Isotopen-markierte Verbindungen der Formel I dieser
Erfindung und Prodrugs davon können
im Allgemeinen durch Ausführen
der in dem unten aufgeführten
SCHEMA und/oder den unten aufgeführten
BEISPIELEN beschriebenen Verfahren durch Ersetzen eines nicht-Isotop-markierten Reagens
durch ein leicht erhältliches
Isotopenmarkiertes Reagens hergestellt werden.
-
Die
Ausgangsmaterialien für
jedes synthetische SCHEMA und Beispiel, das durch diese Beschreibung zur
Verfügung
gestellt wird, sind entweder kommerziell erhältlich oder können nach
dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden, wie sie beispielsweise
in den zuvor erwähnten
US-PS Nrn. 5 401 772, 5 569 674 und 5 654 468 sowie der als
EP 580 550 veröffentlichten
EP-PS beschrieben sind.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können aus einer gemeinsamen
Zwischenstufe 2, wie unten beschrieben, hergestellt werden
die selbst gemäß sämtlicher
geeigneter, im Stand der Technik bekannter Verfahren hergestellt
werden kann. Insbesondere wird der Fachmann auf Basis der vorliegenden
Offenbarung verstehen, wie die gemeinsame Zwischenstufe 1 hergestellt
wird, worin W Sauerstoff, (SO
2)
d,
CH
2 oder NR
9 ist,
wobei d und R
9 wie oben beschrieben sind.
Besonders bevorzugt ist, dass W Sauerstoff ist.
-
Beispielsweise
kann die gemeinsame Zwischenstufe 1, in der W Sauerstoff ist ("1(a)"), entweder durch
- (a) Kupplung
eines 4-Nitrophenols (oder eines entsprechenden Thiophenols) 2 mit
einem Bisaryliodoniumtetrafluorborat 3 bei etwa Raumtemperatur in
einem geeigneten organischen Lösungsmittel,
wie beispielsweise Dichlormethan, Chloroform, DMF oder DMSO, in
der Gegenwart eines geeigneten Kupferkatalysators, wie beispielsweise
Kupferbronze, und einer geeigneten Base, wie beispielsweise TEA,
Kalium-t-butoxid oder Natriumhydrid (J. Med. Chem, 38: 695-707 (1995));
- (b) Kupplung
eines 4-Halogennitrobenzols 4 (M ist Halogen), wie beispielsweise
ein 4-Iodnitrobenzol,
ein 4-Bromnitrobenzol oder ein 4-Chlornitrobenzol, mit einem Phenol
(oder einem Thiophenol) 5, wie beispielsweise ein 4-Fluorphenol,
bei einer geeigneten erhöhten
Temperatur (oberhalb von etwa 120°C,
beispielsweise etwa 130°C)
in der Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Kaliumcarbonat,
Kaliumhydroxid oder Kalium-t-butoxid, in einem polaren inerten Lösungsmittel,
wie beispielsweise DMSO oder N-Methylpyrrolidon (NMP); oder durch
- (c) Kupplung
(bei RT in Dichlormethan) einer Phenylboronsäure 6 mit einem 4-Nitrophenol
2 in der Gegenwart von Kupfer(II)-acetat und einer geeigneten Base,
wie beispielsweise TEA, Pyridin oder ein Gemisch aus TEA und Pyridin
(Tetrahedron. Lett., 39: 2933–2936,
2937–2940
(1998)) hergestellt werden.
-
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, worin sich R4 einer
Verbindung der Formel I in der 3'-Position
befindet und ein Sulfonamid, Amid, z.B. Carboxamid, Methylamino,
Carbamoyl oder Sulfamoyl, Aryloxy, z.B. Phenyloxy oder Benzyloxy,
Phenylsulfon oder Alkylsulfon ist, können jeweils beispielsweise
gemäß der SCHEMATA
A und B, C und D, E, F, G und J, H und I hergestellt werden, die
nachfolgend durch die vorliegende Beschreibung bereitgestellt werden.
-
Zusätzlich kann
eine Verbindung der Formel I, worin sich R4 in
der 3'-Position
und R3 in der 2'-Position befinden und zusammengenommen
Indanyl oder Tetrahydronaphthalyl sind, gemäß der SCHEMATA K und L hergestellt
werden, die ebenso nachfolgend durch die vorliegende Beschreibung
bereitgestellt werden.
-
Darüber hinaus
kann eine Verbindung der Formel I, worin sich R4 in
der 3'-Position
und R5 in der 4'-Position befinden und R4 und
R5 unter Bildung eines Indolyls zusammengenommen
sind, gemäß SCHEMA
M hergestellt werden, das nachfolgend bereitgestellt ist.
-
Außerdem kann
eine Verbindung der Formel I, in der sich R5 in
der 4'-Position
befindet und Fluor ist, gemäß SCHEMA
N hergestellt werden, das nachfolgend bereitgestellt ist.
-
In
den nachfolgend beschriebenen SCHEMATA A und C ist das Ausgangsmaterial
("A") die gemeinsame
Zwischenverbindung 1, worin sich R5 in der
4'-Position befindet
und Methoxy oder ("MeO") ist. In den nachfolgend
beschriebenen Schemata E, H und I ist das Ausgangsmaterial ("B") die gemeinsame Zwischenverbindung
1, worin sich R5 in der 4'-Position befindet
und MeO ist und sich R4 in der 3'-Position befindet
und Wasserstoff ist. In SCHEMA N ist das Ausgangsmaterial ("C") die Verbindung 5, in der sich R5 in der 4'-Position befindet und Fluor ist.
-
Es
ist selbstverständlich,
dass die folgenden SCHEMATA allein zum Zwecke der Veranschaulichung bereitgestellt
sind und die Erfindung, die durch die Ansprüche definiert ist, nicht einschränken.
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Zu SCHEMA A:
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sDie
Nitro-Zwischenverbindung A kann in das 3'-Sulfonamid 7 oder 8 durch Umsetzung
einer 3'-Chlor-sulfonylierten
Zwischenverbindung von A und eines primären oder sekundären Amins
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Dichlormethan, THF, MeOH, EtOH oder Acetonitril,
in der Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise TEA oder
Diisopropylethylamin, umgewandelt werden. Chlorsulfonylierung von
A kann unter Rühren
einer Lösung
von A in einer reinen Chlorsulfonsäure bei etwa 0°C bis etwa 25°C durchgeführt werden.
-
Das
Sulfonamid 7 kann durch Alkylierung in das Sulfonamid 8 umgewandelt
werden. Ein bevorzugtes Alkylierungsverfahren verwendet ein geeignetes
Alkylierungsmittel, wie beispielsweise ein Alkylhalogenid, in der
Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise Kaliumcarbonat,
Natriumhydrid, Kalium-t-butoxid, NaOH oder KOH, in einem geeigneten
organischen Lösungsmittel,
wie beispielsweise Aceton, THF, DMSO, 2-Propanol, oder eine wässrige MeOH-Lösung.
-
Demethylierung
von 8 zum Phenol 9 kann durch Umsetzung von 8 mit einem geeigneten
Bortrihalogenid, wie beispielsweise Bortribromid oder Bortrichlorid,
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Dichlormethan oder Chloroform, bewerkstelligt
werden.
-
Nitro-Reduktion
von 9 zum Anilin 10 kann unter Verwendung im Stand der Technik wohlbekannter
Methoden, wie beispielsweise Hydrierung oder Reduktion mit Zinkstaub
oder Zinn(II)-chlorid, bewirkt werden.
-
Das
Anilin 10 kann in das Oxamat 11 durch Umsetzung von 10 mit Diethyloxalat
bei etwa 120°C
für etwa
5 bis etwa 24 Stunden oder mit Ethyloxalylchlorid bei etwa RT in
einem geeigneten wasserfreien aprotischen Lösungsmittel, wie beispielsweise
DEE, Dichlormethan, Chloroform oder THF, umgewandelt werden.
-
Das
Oxamat 11 kann in die Oxamidsäure
12 und das Oxamid 13 unter Verwendung herkömmlicher, im relevanten Stand
der Technik wohlbekannter Methoden umgewandelt werden. Beispielsweise
kann der Ester 11 zur Säure
12 unter Verwendung geeigneter wässriger
alkalischer Mittel, wie beispielsweise Alkalimetallcarbonaten oder
Hydroxiden, in einer wässrigen
MeOH-Lösung
hydrolysiert werden. Das Oxamid 13 kann durch Umsetzen des Esters
11 mit einem Amin in einem geeigneten Lösungsmittel, wie beispielsweise
Dichlormethan, Chloroform, THF oder MeOH, synthetisiert werden.
-
Die
Säure 12
kann in die Salze 14, wie beispielsweise die Metall- oder Ammoniumsalze,
durch Behandlung von 12 mit einer äquivalenten Menge der entsprechenden
Base, wie beispielsweise Alkalimetall- oder Ammoniumhydroxide, oder
durch Austausch mit Carbonsäuresalzen
oder Alkalisiloxiden oder durch Ionenautauschverfahren, die im Stand
der Technik bekannt sind, umgewandelt werden.
-
Zu SCHEMA B:
-
Das
primäre
Anilin 10 kann in das sekundäre
Anilin 15 gemäß im Stand
der Technik wohlbekannter Methoden zur Umwandlung eines primären in ein
sekundäres
Amin, wie beispielsweise durch reduktive Alkylierung, umgewandelt
werden. Eine bevorzugte reduktive Alkylierungsmethode verwendet
ein Aldehyd oder ein Keton und ein Reduktionsmittel in einem geeigneten
Lösungsmittel
und wird am besten in der Gegenwart eines etwa 3Å-Molekularsiebs durchgeführt. Bevorzugte
Reduktionsmittel sind Natriumcyanoborhydrid, Natriumtriacetoxyborhydrid
und Natriumborhydrid. Bevorzugte organische Lösungsmittel sind EtOH und MeOH.
-
Das
resultierende Anilin 15 kann in das Oxamat 16 und nachfolgend in
die Säure
17 durch z.B. Methoden, die zu denjenigen analog sind, die vorher
im oben diskutierten SCHEMA A beschrieben worden sind, umgewandelt
werden.
-
Zu SCHEMA C:
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Die
Nitro-Zwischenverbindung A kann durch Formylierung in den Aldehyd
18 umgewandelt werden. Ein bevorzugtes Formylierungsverfahren kann
durch Umsetzung von A mit Hexamethylentetramin bei etwa 65°C in einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise TFA, bewerkstelligt werden.
-
Der
Aldehyd 18 kann zur Carbonsäure
19 gemäß im Stand
der Technik wohlbekannter Methoden, beispielsweise der Jones-Oxidation,
oxidiert werden. Bevorzugte Oxidationsmethoden schließen die
Jones-Oxidation und diejenigen ein, die Natriumhypochlorit verwenden.
Umsetzung des Aldehyds 18 mit Jones-Reagens (Chromsäure/wässrige Schwefelsäure) in
Aceton liefert die Carbonsäure
19.
-
Die
Nitro-enthaltende Carbonsäureverbindung
19 kann in drei Stufen (Demethylierung, Nitro-Reduktion und Oxamatbildung)
durch beispielsweise Verfahren, die denjenigen analog sind, die
im oben aufgeführten SCHEMA
A beschrieben worden sind, in das Oxamat 20 umgewandelt werden.
-
Das
Oxamat 20 kann gemäß im Stand
der Technik bekannter Methoden in das 3'-Carboxamid-Derivat 21
umgewandelt werden. Beispielsweise sind Verwenden eines Säurechlorids
oder -anhydrids (symmetrisch oder gemischt) von 20 mit einem Amin
in einem geeigneten getrockneten aprotischen Lösungsmittel, wie beispielsweise
Dichlormethan, THF, DME oder DEE, in der Gegenwart einer Base, wie
TEA, Dimethylaminopyridin oder Pyridin, zwei gebräuchlicherweise
verwendete Methoden. Eine weitere Methode verwendet die Umsetzung
von 20 und des erforderlichen Amins in einem aprotischen Lösungsmittel
mit einem beliebigen Standard-Carbodiimid-Kupplungsreagens, wie
beispielsweise Dicyclohexylcarbodiimid, 2-Ethoxy-1-ethoxycarbonyl-1,2-dihydrochinolon
und Benzotriazol-1-yloxytris(dimethylamino)phosphoniumhexafluorphosphat.
-
Der
Ester 21 kann durch beispielsweise das Verfahren, das dem im oben
diskutierten SCHEMA A beschriebenen analog ist, zur Oxamidsäure 22 hydrolisiert
werden.
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Zu SCHEMA D:
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Das
Amid 23 kann durch Umsetzung eines Säurechlorids oder -anhydrids
(symmetrisch oder gemischt) von 19 mit einem primären Amin
in einem geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise Dichlormethan, THF, DME, DEE, in der Gegenwart
einer Base, wie beispielsweise TEA, DMAP oder Pyridin, hergestellt werden.
-
Das
Amid 23 kann durch Umsetzung eines Carboxamidanions von 23 mit einem
geeigneten Alkylierungsmittel, wie beispielsweise einem Alkylhalogenid,
zum Amid 24 alkyliert werden. Das Carboxamidanion von 23 kann in
DMF mit einer geeigneten Base, wie beispielsweise Natriumhydrid
oder Kaliumhydrid, erzeugt werden. Die Alkylierung von 23 kann ebenso
durch Phasentransferkatalyse ohne Lösungsmittel oder mit einem
geeigneten Lösungsmittel,
wie beispielsweise DMF oder DMSO, durchgeführt werden. Die Phasentransferreaktion
verwendet Tetrabutylammoniumbromid ("TBAB")
als Phasentransfermittel und Kaliumcarbonat, KOH oder NaOH als Base.
-
Das
Amid 24 kann in die entsprechende Verbindung 21, beispielsweise
in drei Stufen, durch zu den im oben diskutierten SCHEMA A beschriebenen
analogen Verfahren umgewandelt werden.
-
Zu SCHEMA E:
-
Die
Verbindung B kann beispielsweise in drei Stufen, durch zu den im
oben aufgeführten
SCHEMA A beschriebenen analogen Verfahren in das Oxamat 25 umgewandelt
werden. Formylierung von 25 kann durch ein Formylierungsverfahren
bewerkstelligt werden, das zu dem im oben aufgeführten SCHEMA C beschriebenen
analog ist.
-
Der
Aldehyd 26 kann in das z.B. Methylamino-Derivat 27 durch im Stand
der Technik bekannte Methoden umgewandelt werden. Eine bevorzugte
Methode verwendet reduktive Aminierung. Beispielsweise kann die
reduktive Aminierung durch die Umsetzung des Aldehyds 26 mit einem
Amin und einem Reduktionsmittel in einem geeigneten Lösungsmittel
bewerkstelligt werden, und wird am besten in der Gegenwart eines
3Å-Molekularsiebs
durchgeführt.
Bevorzugte Reduktionsmittel sind Natriumcyanoborhydrid, Natriumtriacetoxyborhydrid
und Natriumborhydrid. Bevorzugte organische Lösungsmittel schließen EtOH,
MeOH und 1,2-Dichlorethan
ein.
-
Zu SCHEMA F:
-
Das
Oxamat 25 kann durch Nitrierung in die Nitroverbindung 28 umgewandelt
werden. Die Nitroverbindung 28 kann in das entsprechende Anilin
29 durch beispielsweise katalytische Hydrierung oder chemische Reduktion
mit Zinkstaub oder Zinn(II)-chlorid reduziert werden. Acylierung
von 29 mit Carbonylchlorid in der Gegenwart einer geeigneten Base,
wie beispielsweise TEA oder N,N-Diisopropylethylamin, liefert die
diacylierte Verbindung 30. Das diacylierte Oxamat 30 kann durch
Hydrolyse mit einer geeigneten Base, wie beispielsweise NaOH oder
KOH, in einer wässrigen
MeOH-Lösung
in die Oxamidsäure
32 umgewandelt werden.
-
Sulfonylierung
von 29 mit Sulfonylchlorid in der Gegenwart einer geeigneten Base,
wie beispielsweise TEA oder N,N-Diisopropylethylamin, liefert die
disulfonylierte Verbindung 31. Die Hydrolyse von 31 mit einer geeigneten
Base, wie beispielsweise NaOH oder KOH, in einer wässrigen
MeOH-Lösung
bei etwa 50°C
erzeugt die Oxamidsäure
33.
-
Zu SCHEMA G:
-
Der
Benzylether 37 kann durch Debenzylierung in das Phenol 38 umgewandelt
werden. Die Behandlung von 37 mit Thioanisol in TFA bei Umgebungstemperatur
liefert 38. Umwandlung von 38 in den Phenylether 39 kann durch Kupplung
von 38 mit Aryliodoniumtetrafluorborat und Kupferbronze in der Gegenwart
von Triethylamin in Dichlormethan oder Kupplung von 38 mit Arylboronsäure und
Kupfer(II)-acetat in der Gegenwart einer geeigneten Base, wie beispielsweise
TEA, Pyridin oder einem Gemisch aus TEA und Pyridin, bewerkstelligt
werden. Die Umwandlung von 39 in das Oxamat 40 kann beispielsweise
in drei Stufen (Demethylierung, Nitro-Reduktion und Oxamatbildung)
gemäß Verfahren
bewerkstelligt werden, die den im oben diskutierten SCHEMA A beschriebenen
analog sind. Die Oxamidsäure
41 wird durch alkalische Hydrolyse des Esters 40 hergestellt.
-
Zu SCHEMA H:
-
Die
Behandlung von B mit einer Arylsulfonsäure in der Gegenwart von Eatons-Reagens
bei erhöhter Temperatur
stellt ein 3'-Arylsulfon
42 bereit. Demethylierung von 42, nachfolgende Hydrierung und nachfolgende
Umsetzung mit Ethyloxalylchlorid liefert das Oxamat 43. Das Oxamat
43 kann zu Oxamidsäure
44 unter Verwendung einer Base, wie beispielsweise NaOH oder KOH,
hydrolysiert werden.
-
Zu SCHEMA I:
-
Die
Nitroverbindung B kann in die 3'-Sulfinsäure 45 durch
Behandeln mit Chlorsulfonsäure
und nachfolgender Reduktion mit Natriumsulfit in der Gegenwart einer
Base, wie z.B. Natriumbicarbonat oder NaOH, umgewandelt werden.
Behandlung der Sulfinsäure
45 mit Alkylhalogenid in der Gegenwart einer Base, wie beispielsweise
NaOH, KOH, Kalium-t-butoxid, Natriumhydrid oder Natriummethoxid,
liefert das Alkylsulfon 46. Die Nitroverbindung 46 kann durch Demethylierung,
Hydrierung und Oxamatbildung in das Oxamat 47 umgewandelt werden.
Hydrolyse des Oxamats 47 unier basischen Bedingungen liefert die
Oxamidsäure
48.
-
Zu SCHEMA J:
-
Der
Methylether 18 kann unter Verwendung von Verfahren, die denjenigen,
die in SCHEMA A beschrieben sind, analog sind, in das Phenol 49
umgewandelt werden. Das Phenol 49 kann als Trimethylsilylethoxymethylether
50 durch Behandeln mit einer starken Base, wie beispielsweise Natriumhydrid
oder Kalium-t-butoxid, in einem aprotischen Lösungsmittel, z.B. THF, und
nachfolgender Behandlung mit Trimethylsilylethoxymethylchlorid ("SEMCL") geschützt werden.
-
Behandlung
des Aldehyds 50 mit einem Reduktionsmittel, wie beispielsweise Diisobutylaluminiumhydrid
("DIBALH") in einem aprotischen
Lösungsmittel,
z.B. Dichlormethan oder THF, liefert 51. Reaktion des Alkohols 51
mit einem geeigneten Phenol unter Verwendung einer Azodicarbonylverbindung,
z.B. 1,1'-(Azodicarbonyl)dipiperidin
oder Diethylazodicarboxylat, und eines Phosphins, wie beispielsweise
Triphenyl- oder Tributylphosphin, in einem aprotischen Lösungsmittel,
z.B. THF oder Toluol, liefert den Ether 52.
-
Entfernung
der in 52 vorliegenden "SEM"-Schutzgruppe unter
sauren Bedingungen, wie z.B. Schwefel- oder Mineralsäure, in
einem alkoholischen Lösungsmittel,
z.B. MeOH oder EtOH, oder alternativ dazu unter Fluorid-vermittelten
Bedingungen (Tetrabutylammoniumfluorid/THF, Fluorwasserstoff/Acetonitril)
liefert das Phenol 53. Reduktion der in 53 vorliegenden Nitrogruppe
durch Refluxieren in Essigsäure
mit einem gepulverten Metall, beispielsweise Zink oder Eisen, liefert
das Amin 54. Umwandlung in das Oxamat 55 und die zugehörigen Oxamidsäuren und
Oxamide wird unter Verwendung von Verfahren bewerkstelligt, die
den in SCHEMA A detailliert beschriebenen analog sind.
-
Zu SCHEMA K:
-
Die
Verbindungen 56–62
können
gemäß Verfahren,
die den oben beschriebenen analog sind, in Übereinstimmung mit im Stand
der Technik gut bekannten Methoden hergestellt werden. Der Fachmann
würde aus der
vorliegenden Offenbarung, und insbesondere aus SCHEMA A, verstehen,
wie Verbindung 62 in die in SCHEMA K ausführlich beschriebenen Oxamat-Derivate umgewandelt
wird. T vervollständigt,
wie oben diskutiert worden ist, wenn R3 und
R4 zusammengenommen sind, einen carbocyclischen
Ring A der Formel -(CH2)b- oder
einen heterocyclischen Ring A, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus -Q-(CH2)c- und -(CH2)j-Q-(CH2)k-, worin b, Q, c, j und k wie oben beschrieben
sind und worin der carbocyclische Ring A und der heterocyclische
Ring A jeweils unabhängig
gegebenenfalls mit einem oder mehreren Substituenten (z.B. R21, R22), unabhängig ausgewählt aus
C1-4-Alkyl, Halogenid oder Oxo, wie ebenso
oben beschrieben, substituiert sind.
-
Zu SCHEMA L:
-
Erschöpfende Behandlung
von 63 mit einer starken Base, wie beispielsweise Lithiumhexamethyldisilazan,
Lithiumdiisopropylamid oder Kalium-t-butoxid, und einem geeigneten
Alkylhalogenid in einem aprotischen Lösungsmittel, z.B. THF, liefert
die bis-alkylierte Zwischenverbindung 65. Dieses Verfahren wird
stufenweise durchgeführt,
wenn R21 und R22 verschieden
sind, und in einem Einzelreaktionskolben, wenn R21 und
R22 gleich sind.
-
Einer
der in 65 vorliegenden Methylether kann unter Verwendung von Bortrichlorid
oder Aluminiumchlorid in einem aprotischen Lösungsmittel, z.B. Dichlormethan
oder Toluol, selektiv entschützt
werden.
-
Reduktion
der in 66 vorliegenden Ketonfunktionalität kann durch Behandlung mit
einem Hydrosilan, vorzugsweise Triethylsilan, in der Gegenwart einer
Säure,
z.B. Methansulfonsäure
oder TFA, mit oder ohne Vorliegen eines Lösungsmittels bewerkstelligt
werden. Die Lösungsmittel
können
entweder protisch oder aprotisch sein, wobei Dichlormethan bevorzugt
ist.
-
Der
Fachmann wird aus der vorliegenden Beschreibung verstehen, wie die
resultierenden reduzierten Verbindungen in die Ziel-Oxamat-Derivate
umgewandelt werden.
-
T
ist wie für
SCHEMA K beschrieben.
-
Zu SCHEMA M:
-
Das
Indol 69 kann durch Kuppeln des kommerziell erhältlichen 5-Hydroxyindols 67
mit dem 4-Iodnitrobenzol 68 bei etwa 125°C in der Gegenwart von Kaliumcarbonat
für etwa
3 h hergestellt werden. Die Nitroverbindung 69 wird zur Zielverbindung
70 durch Hydrierung und Oxamatbildung umgewandelt.
-
Zu SCHEMA N:
-
Der
Diarylether 72 wird durch Kuppeln des kommerziell erhältlichen
Fluorphenols 71 mit dem 4-Halogennitrobenzol 4 bei 130°C in NMP
in der Gegenwart von KOH hergestellt. Die Oxamidsäure 73 wird
aus der Nitroverbindung 72 durch Hydrierung, Acylierung und Hydrolyse
synthetisiert.
-
Bei
der Herstellung der Verbindungen der Formel I bemerkt man, dass,
wie der Fachmann einsehen würde,
einige der zur Herstellung derartiger Verbindungen geeigneten Verfahren,
wie z.B. durch die oben diskutierten SCHEMATA J und L dargestellt,
den Schutz einer bestimmten Funktionalität erfordern können, beispielsweise
um eine Störung
durch eine derartige Funktionalität bei Reaktionen an anderen
Stellen innerhalb des Moleküls
zu verhindern oder die Intaktheit einer derartigen Funktionalität zu erhalten.
Der Bedarf nach einem derartigen Schutz und die Art desselben werden
in einfacher Weise durch den Fachmann ermittelt und werden in Abhängigkeit
von beispielsweise der Natur der Funktionalität und den Bedingungen der ausgewählten Herstellungsmethode
abhängen.
Siehe beispielsweise T.W. Greene, Protective Groups in Organic Synthesis,
John Wiley & Sons,
New York, 1991. Geeignete Schutzgruppen für sämtliche speziellen Funktionalitäten würden diejenigen
einschließen,
die unter den beschriebenen Reaktionsbedingungen im Wesentlichen
chemisch nicht reaktiv sind und die ohne erhebliches chemisches Ändern anderer
Funktionalitäten
einer gegebenen Zwischenverbindung der Verbindung der Formel I oder
der Verbindung der Formel I selbst entfernt werden können. Die
Schutzgruppe kann je nach Wunsch bei irgendeiner angegebenen Herstellungsmethode,
beispielsweise in einer nachfolgenden Stufe, entfernt werden.
-
Einige
der Verbindungen der Formel I dieser Erfindung sind sauer, und sie
bilden mit einem pharmazeutisch annehmbaren Kation ein Salz. Einige
der Verbindungen der Formel I dieser Erfindung sind basisch, und
sie bilden mit einem pharmazeutisch annehmbaren Anion ein Salz.
Alle derartigen Salze liegen innerhalb des Rahmens dieser Erfindung,
und sie können
durch herkömmliche
Verfahren, wie das Kombinieren der Säuren- und Baseneinheiten, üblicherweise
in einem stöchiometrischen
Verhältnis,
entweder in einem wässrigen, nichtwässrigen
oder teilweise wässrigen
Medium, wie es geeignet ist, hergestellt werden. Die Salze werden entweder
durch Filtration, durch Präzipitation
mit einem Nicht-Lösungsmittel
und nachfolgender Filtration, durch Verdampfen des Lösungsmittels
oder im Falle von wässrigen
Lö sungen
durch Lyophilisierung, wie es geeignet ist, gewonnen. Die Verbindungen
können
in kristalliner Form durch Auflösen
in einem oder mehreren geeigneten Lösungsmitteln, wie Ethanol,
Hexanen oder Wasser/Ethanol-Gemischen, erhalten werden.
-
Bevorzugte
appetitzügelnde
Mittel in den Zusammensetzungen, Verfahren und Kits dieser Erfindung schließen Phenylpropanolamin,
Ephedrin, Pseudoephedrin, Phentermin, einen Neuropeptid-Y-Antagonisten, einen
Cholecystokinin-A-Agonisten, einen Monoamin-Rückaufnahme-Inhibitor, ein sympathiomimetisches
Mittel, ein serotoninerges Mittel, einen Dopamin-Agonisten, einen
Melanocyt-stimulierenden Hormonrezeptor-Agonisten oder ein Melanocyt-stimulierendes
Hormonrezeptormimetikum, einen Cannabinoid-Rezeptor-Antagonisten,
ein Melanocyt-stimulierendes Hormon-Analogon, einen Melanin-konzentrierenden
Hormon-Antagonisten, das OB-Protein, ein Leptin-Analogon, einen
Galanin-Antagonisten und einen Orexin-Rezeptor-Antagonisten ein.
- Ein
bevorzugter Monoamin-Rückaufnahme-Inhibitor
ist Sibutramin. Bevorzugte serotoninerge Mittel schließen Dexfenfluramin
und Fenfluramin ein.
- Ein bevorzugter Dopamin-Agonist ist Bromcriptin.
- Ein bevorzugter Lipase-Inhibitor ist Tetrahydrolipstatin.
-
Geeignete
appetitzügelnde
Mittel für
die Zusammensetzungen, Verfahren und Kits dieser Erfindung können unter
Verwendung von dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden,
beispielsweise kann Phentermin wie in der US-PS Nr. 2 408 345 beschrieben
hergestellt werden; kann Sibutramin wie in der US-PS Nr. 4 929 629
beschrieben hergestellt werden; können Fenfluramin und Dexfenfluramin
wie in der US-PS Nr. 3 198 834 beschrieben hergestellt werden; und
kann Bromcriptin wie in den US-PS Nrn. 3 752 814 und 3 752 888 beschrieben
hergestellt werden.
-
Geeignete
Lipase-Inhibitoren können
unter Verwendung von dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt
werden, beispielsweise kann Tetrahydrolipstatin {(2S,3S,5S)-5-[(S)-2-Formamido-4-methylvaleryloxy]-2-hexyl-3-hydroxyhexadecan-1,3-säurelacton}
wie beispielsweise in den US-PS Nrn. 5 274 143; 5 420 305; 5 540
917 und 5 643 874 beschrieben hergestellt werden.
-
Die
Verabreichung einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers oder
eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes der vorliegenden Erfindung
und eines appetitzügelnden
Mittels oder eines Lipase-Inhibitors kann gemäß dieser Erfindung je nach
Fall zeitlich hintereinander oder gleichzeitig erfolgen, wobei die
gleichzeitige Methode im Allgemeinen bevorzugt ist. Zur aufeinanderfolgenden
Verabreichung können
eine Verbindung, ein Prodrug, ein Isomer oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz der vorliegenden Erfindung und ein appetitzügelndes
Mittel oder ein Lipase-Inhibitor je nach Fall in beliebiger Reihenfolge
verabreicht werden. Zusätzlich
können
für eine
aufeinanderfolgende Verabreichung die Verbindung, das Prodrug, das
Isomer oder das pharmazeutisch annehmbare Salz der vorliegenden
Erfindung und das appetitzügelnde
Mittel (oder der Lipase-Inhibitor, je nach Fall) in beliebiger Reihenfolge
verabreicht werden. Im Allgemeinen ist es bevorzugt, dass eine derartige
Verabreichung oral erfolgt. Es ist sogar bevorzugter, dass die Verabreichung
oral und gleichzeitig erfolgt. Wenn der zu behandelnde Patient jedoch
beispielsweise nicht dazu in der Lage ist zu schlucken oder die
orale Aufnahme auf andere Weise beeinträchtigt oder nicht wünschenswert
ist, wird parenterale oder transdermale Verabreichung geeignet sein.
Wenn die Verabreichung aufeinanderfolgend ist, kann die Verabreichung
einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes der vorliegenden Erfindung und eines appetitzügelnden
Mittels oder eines Lipase-Inhibitors
je nach Fall auf die gleiche Weise oder auf unterschiedliche Weise
erfolgen.
-
Die
Dosis einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser Erfindung, die an einen
Menschen oder an ein Tier verabreicht werden soll, ist über einen
ziemlich weiten Bereich variabel und unterliegt der Beurteilung
des behandelnden Arztes oder Veterinärs. Wie der Fachmann einsehen
würde,
kann es notwendig sein, die Dosis einer Verbindung, eines Prodrugs
oder eines Isomers dieser Erfindung anzupassen, wenn sie in der
Form eines Salzes verabreicht wird, beispielsweise wenn ihre Salz-bildende
Gruppierung ein nennenswertes Molekulargewicht besitzt. Die allgemeine
Spanne der wirksamen Verabreichungsraten der Verbindungen, der Prodrugs,
der Isomere oder der pharmazeutisch annehmbaren Salze dieser Erfindung
beträgt
etwa 0,001 mg/kg Körpergewicht
bis etwa 100 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. Ein bevorzugter Bereich der wirksamen Verabreichungsraten
der Verbindungen, Prodrugs, Isomere oder pharmazeutisch annehmbaren
Salzen dieser Erfindung beträgt
etwa 0,01 mg/kg Körpergewicht
bis etwa 50 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. Während
es geeignet sein kann, die tägliche
Dosis einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser Erfindung in Portionen
zu verschiedenen Tageszeiten zu verabreichen, wird in jedem beliebigen
Fall die verabreichte Menge der Verbindung, des Prodrugs, des Isomers
oder des pharmazeutisch annehmbaren Salzes von derartigen Faktoren,
wie der Löslichkeit
der Verbindung, des Prodrugs, des Isomers oder des pharmazeutisch
annehmbaren Salzes dieser Erfindung, der verwendeten Formulierung
und dem Wege der Verabreichung (beispielsweise oral, transdermal,
parenteral oder topical) abhängen.
-
Dosierungen
der Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren
Salzen der vorliegenden Erfindung können an Menschen durch sämtliche
geeignete Wege verabreicht werden, wobei die orale Verabreichung
bevorzugt ist. Individual-Tabletten oder – Kapseln sollten im Allgemeinen
von etwa 0,1 mg bis etwa 100 mg der Verbindung, des Prodrugs, des
Isomers oder des pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser Erfindung
in einem geeigneten pharmazeutisch annehmbaren Vehikel, Verdünnungsmittel
oder Träger enthalten.
Dosierungen zur intravenösen
Verabreichung liegen im Allgemeinen innerhalb des Bereichs von etwa
0,1 mg bis etwa 10 mg pro Einzeldosis, wie erforderlich. Zur intranasalen
Verabreichung oder zur Inhalator-Verabreichung ist die Dosierung
im Allgemeinen als Lösung
mit einer Konzentration von etwa 0,1% bis etwa 1% (G/V) formuliert.
In der Praxis wird der Arzt die tatsächliche Dosierung bestimmen,
die für
einen individuellen Patienten am besten geeignet sein wird, und
sie wird beispielsweise mit dem Alter, dem Gewicht und dem Ansprechverhalten
des speziellen Patienten variieren. Die obigen Dosierungen sind
für den
Durchschnittsfall exemplarisch, es können jedoch natürlich Einzelumstände vorliegen,
in denen höhere
oder niedrigere Dosierungsbereiche angebracht sind, und alle derartigen
Dosierungen an Verbindungen, Prodrugs, Isomeren und pharmazeutischen
annehmbaren Salzen dieser Erfindung liegen innerhalb des Rahmens
der vorliegenden Erfindung.
-
Jegliche
geeignete Dosierung eines appetitzügelnden Mittels kann unter
den Gesichtspunkten der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
die derartige Mittel umfassen. Die Dosierung des appetitzügelnden Mittels
liegt im Allgemeinen im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 50 mg/kg
Körpergewicht
des Patienten pro Tag, vorzugsweise von etwa 0,1 bis etwa 10 mg/kg
Körpergewicht
des Patienten pro Tag, einzeln oder als eine geteilte Dosis, verabreicht.
Wenn das appetitzügelnde
Mittel beispielsweise Phentermin ist, beträgt die Dosierung an Phentermin
etwa 0,01 bis 50 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 1 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. Wenn das appetitzügelnde Mittel Sibutramin ist,
beträgt
der Dosierungsbereich außerdem
etwa 0,01 bis etwa 50 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 1 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. Wenn das appetitzügelnde Mittel Dexfenfluramin
oder Fenfluramin ist, beträgt
der Dosierungsbereich etwa 0,01 bis etwa 50 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 1 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag; und wenn das appetitzügelnde Mittel Bromcriptin ist,
beträgt
der Dosierungsbereich etwa 0,01 bis etwa 10 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 10 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. In der Praxis wird der Arzt die tatsächliche
Dosierung des appetitzügelnden
Mittels bestimmen, die für
einen individuellen Patienten am besten geeignet ist, und sie wird
beispielsweise mit dem Alter, dem Gewicht und dem Ansprechverhalten
des speziellen Patienten variieren. Die obigen Dosierungen an appetitzügelndem
Mittel sind exemplarisch, es können
jedoch natürlich
individuelle Umstände
bestehen, in denen höhere
oder niedrigere Dosierungsbereiche angemessen sind, und alle derartigen
Dosierungen liegen innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung.
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Sämtliche
geeigneten Dosierungen eines Lipase-Inhibitors können unter den Gesichtspunkten
der vorliegenden Erfindung verwendet werden, die derartige Inhibitoren
umfassen. Die Dosierung des Lipase-Inhibitors liegt im Allgemeinen
im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 50 mg/kg Körpergewicht des Patienten pro
Tag, vorzugsweise von etwa 0,05 bis etwa 10 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag, einzeln verabreicht oder als eine geteilte
Dosis. Wenn der Lipase-Inhibitor beispielsweise Tetrahydrolipstatin
ist, beträgt
die Dosierung an Tetrahydrolipstatin vorzugsweise etwa 0,05 bis
2 mg/kg Körpergewicht
des Patienten pro Tag. In der Praxis wird der Arzt die tatsächliche
Dosierung an Lipase-Inhibitox ermitteln, die für einen individuellen Patienten
am besten geeignet ist, und sie wird beispielsweise mit dem Alter,
dem Ge wicht und dem Ansprechverhalten des speziellen Patienten variieren.
Die obigen Dosierungen an Lipase-Inhibitoren sind exemplarisch,
es können
jedoch natürlich
individuelle Umstände
bestehen, in denen höhere
oder niedrigere Dosierungsbereiche derartiger Lipase-Inhibitoren
angemessen sind, und alle derartigen Dosierungen liegen innerhalb
des Rahmens der vorliegenden Erfindung.
-
Sämtliche
geeigneten Verabreichungswege können
in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Gewöhnlicherweise
ist es bevorzugt, die Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch
annehmbaren Salze dieser Erfindung aus Gründen der Bequemlichkeit oral
zu verabreichen; jedoch können
sie auch beispielsweise percutan oder als Suppositorien für die Aufnahme
durch das Rektum verabreicht werden, wenn es in einem gegebenen
Beispiel erwünscht
ist. Wie oben beschrieben, kann die Verabreichung in einer Einzeldosis-
oder in mehreren Dosen, wenn es geeignet ist, durchgeführt werden.
-
Die
Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren Salze
dieser Erfindung können
allein verabreicht werden und werden vorzugsweise als pharmazeutische
Zusammensetzungen verabreicht, die ein pharmazeutisch annehmbares
Vehikel, einen pharmazeutisch annehmbaren Träger oder ein pharmazeutisch
annehmbares Verdünnungsmittel
umfassen. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen der Erfindung werden
eine geeignete Menge einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers
oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser Erfindung umfassen,
d.h. eine Menge, die dazu ausreichend ist, die gewünschte Dosierung
bereitzustellen.
-
Die
Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbare Salze
dieser Erfindung können
in einer breiten Auswahl an unterschiedlichen Dosierungsformen verabreicht
werden, d.h., sie werden mit verschiedenen pharmazeutisch annehmbaren,
inerten Trägern
in irgendeiner geeigneten Form kombiniert. Derartige Träger schließen feste
Verdünnungsmittel
oder Füllstoffe,
sterile wässrige
Medien und verschiedene nicht-toxische organische Lösungsmittel
ein. Die pharmazeutischen Zusammensetzungen können so formuliert werden,
dass sie eine tägliche
Dosis oder einen geeigneten Bruchteil einer täglichen Dosis in einer Dosierungseinheit
enthalten, die eine einzelne Tablette oder eine Kapsel oder ein
geeignetes Volumen einer Flüssigkeit
sein kann.
-
Alle
der üblichen
Arten pharmazeutischer Zusammensetzungen können in der vorliegenden Erfindung verwendet
werden, einschließlich
Tabletten, Pastillen, Dragees, Kautabletten, Granulaten, Pulvern,
Sprays, Kapseln, Pillen, Mikrokapseln, Lösungen, parenteralen Lösungen,
Pastillen, Injektionen (z.B. intravenös, intraperitoneal, intramuskulär oder subkutan),
Suppositorien, Elixieren, Sirups und Suspensionen.
-
Zur
parenteralen Verabreichung können
die Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren
Salze dieser Erfindung als Lösungen
in Sesam- oder Erdnussöl
oder als wässrige
Lösungen (z.B.
wässriges
Propylenglykol) je nach Fall verwendet werden, und sie werden am
besten in der Form einer sterilen wässrigen Lösung verwendet, die andere Substanzen
enthalten kann, beispielsweise genügend Salze oder Glucose um
die Lösung
isotonisch zu machen, wobei der pH-Wert der Lösung geeignet eingestellt und gepuffert
wird, wenn es nötig
ist, und Tenside, wie beispielsweise Hydroxypropylcellulose. Derartige ölige Lösungen sind
für intraartikuläre, intramuskuläre und subkutane
Injektionszwecke geeignet. Derartige wässrige Lösungen sind für intravenöse Injektionszwecke
geeignet.
-
Die
Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren Salze
können
ebenso topisch verabreicht werden, und dies kann beispielsweise
mittels Cremes, Gallerten, Salben, Lotionen, Gels, Pasten, Salben,
und dergleichen, gemäß der pharmazeutischen
Standardpraxis erfolgen. Die Verbindungen, Prodrugs, Isomere und
pharmazeutisch annehmbaren Salze der vorliegenden Erfindung können ebenso
transdermal verabreicht werden (beispielsweise durch die Verwendung
eines Pflasters).
-
Sämtliche
geeigneten Formulierungen zur transdermalen Applikation, die eine
Verbindung der vorliegenden Erfindung umfassen, können zum
Einsatz kommen, und derartige Formulierungen würden im Allgemeinen auch einen
geeigneten transdermalen Träger
enthalten, beispielsweise ein absorbierbares, pharmakologisch annehmbares
Lösungsmittel,
um den Durchtritt der Verbindungen durch die Haut des Patienten
zu fördern
und zu unterstützen.
Beispielsweise können
geeignete transdermale Systeme die Form eines Verbands mit einer
Verstärkung
und einem Reservoir umfassen, das die betreffende Verbindung enthält. Solche Verband-artigen
transdermalen Systeme können
weiter geeignete Träger,
Geschwindigkeitskontrollierende Barrieren und Mittel zum Befestigen
des transdermalen Systems an der Haut des Patienten enthalten.
-
Wie
nachfolgend detailliert beschrieben ist, können die pharmazeutischen Zusammensetzungen
gemäß allgemein
angewandter Methoden unter Verwendung herkömmlicher, organischer oder
anorganischer Additive, wie z.B. eines Exzipienten (z.B. Saccharose,
Stärke,
Mannit, Sorbit, Lactose, Glucose, Cellulose, Talk, Calciumphosphat
oder Calciumcarbonat), eines Binders (z.B. Cellulose, Methylcellulose,
Hydroxymethylcellulose, Polypropylpyrrolidon, Polyvinylpyrrolidon,
Gelatine, Gummi arabicum, Polyethylenglykol, Saccharose oder Stärke), eines
Sprengmittels (z.B. Stärke,
Carboxymethylcellulose, Hydroxypropylstärke, niedrig substituierte
Hydroxypropylcellulose, Natriumbicarbonat, Calciumphosphat oder
Calciumcitrat), eines Gleitmittels (z.B. Magnesiumstearat, leichte
wasserfreie Kieselsäure,
Talk oder Natriumlaurylsulfat), eines Aromastoffes (z.B. Zitronensäure, Menthol,
Glycin oder Orangenpulver), eines Konservierungsmittels (z.B. Natriumbenzoat, Natriumbisulfit,
Methylparaben oder Propylparaben), eines Stabilisators (z.B. Zitronensäure, Natriumcitrat oder
Essigsäure),
eines Suspendiermittels (z.B. Methylcellulose, Polyvinylpyrrolidon
oder Aluminiumstearat), eines Dispergiermittels (z.B. Hydroxypropylmethylcellulose),
eines Verdünnungsmittels
(z.B. Wasser), eines Farbmittels, eines Emulgierungsmittels und
eines basischen Wachses (z.B. Kakaobutter, weißes Petrolatum oder Polyethylenglykol),
hergestellt werden.
-
Sämtliche
Verbindungen, Prodrugs, Isomere oder pharmazeutisch annehmbare Salze
dieser Erfindung können
leicht als Tabletten, Kapseln, und dergleichen, formuliert werden.
Es ist bevorzugt, Lösungen
aus wasserlöslichen
Salzen, wie den Hydrochloridsalzen, herzustellen.
-
Im
Allgemeinen werden sämtliche
pharmazeutischen Zusammensetzungen gemäß in der pharmazeutischen Chemie üblicher
Methoden hergestellt.
-
Kapseln
können
durch Vermischen einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers
oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes der Erfindung mit einem
geeigneten Verdünnungsmittel
und Einfüllen
der geeigneten Menge des Gemisches in Kapseln hergestellt werden.
Die üblichen
Verdünnungsmittel
schließen
inerte gepulverte Substanzen, wie Stärke vieler unterschiedlicher
Arten, gepulverte Cellulose, insbesondere kristalline und mikrokristalline
Cellulose, Zucker, wie Fructose, Mannit und Saccharose, Getreidemehle,
und ähnliche
essbare Pulver ein.
-
Tabletten
können
durch direkte Kompression, durch Feuchtgranulierung oder durch Trockengranulierung
hergestellt werden. Ihre Formulierungen enthalten üblicherweise
Verdünnungsmittel,
Bindemittel, Gleitmittel und Sprengmittel, ebenso wie eine Verbindung,
ein Prodrug, ein Isomer oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz
dieser Erfindung. Übliche
Verdünnungsmittel
schließen
beispielsweise verschiedene Arten von Stärke, Lactose, Mannit, Kaolin,
Calciumphosphat oder -sulfat, anorganische Salze, wie Natriumchlorid, und
gepulverten Zucker ein. Gepulverte Cellulose-Derivate können ebenso
verwendet werden. Übliche
Bindemittel für
Tabletten schließen
Substanzen wie Stärke,
Gelatine und Zucker, wie Lactose, Fructose, Glucose, und dergleichen,
ein. Natürliche
und synthetische Gummiarten sind ebenso geeignet, einschließlich Akaziengummi,
Alginaten, Methylcellulose, Polyvinylpyrrolidin, und dergleichen.
Polyethylenglykol, Ethylcellulose und Wachse können ebenso als Bindemittel
dienen.
-
Ein
Gleitmittel ist im Allgemeinen in einer Formulierung für Tabletten
notwendig um die Tablette und die Presswerkzeuge vom Festkleben
in der Form zu bewahren. Das Gleitmittel ist aus derartigen glatten
Feststoffen, wie Talk, Magnesium- und Calciumstearat, Stearinsäure und
hydrierten Pflanzenölen
ausgewählt.
-
Sprengmittel
für Tabletten
schließen
Substanzen ein, die quellen, wenn sie befeuchtet sind, wodurch die
Tablette aufgebrochen und eine Verbindung, ein Prodrug, ein Isomer
oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz dieser Erfindung freigesetzt
wird. Diese schließen
Stärken,
Tone, Cellulosen, Algine und Gummis ein. Insbesondere Mais- und
Kartoffelstärken,
Methylcellulose, Agar, Bentonit, Holzcellulose, gepulverter Naturschwamm,
Kationenaustauscherharze, Alginsäure,
Guargummi, Zitruspulpe und Carboxymethylcellulose können beispielsweise,
ebenso wie Natriumlaurylsulfat, eingesetzt werden.
-
Tabletten
sind häufig
mit Zucker als ein Geschmacksstoff und Verschlussmittel oder mit
Film-bildenden, schützenden
Mitteln überzogen
um die Lösungseigenschaften
der Tablette zu modifizieren. Die Verbindungen, Prodrugs, Isomere
und pharmazeutisch annehmbaren Salze dieser Erfindung können ebenso
als Kautabletten unter Verwendung großer Mengen wohlschmeckender
Substanzen, wie Mannit, in der Formulierung formuliert sein, wie
es heutzutage im Stand der Technik gut etabliert ist.
-
Wo
es gewünscht
wird, eine Verbindung, ein Prodrug, ein Isomer oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz dieser Erfindung als ein Suppositorium zu verabreichen,
kann jegliches geeignete Grundmaterial eingesetzt werden. Kakaobutter
ist ein traditionelles Grundmaterial für ein Suppositorium, das durch
Zugabe von Wachsen modifiziert werden kann um seinen Schmelzpunkt
zu erhöhen.
Mit Wasser mischbare Grundmaterialien für Suppositorien, umfassend
insbesondere Polyethylenglykole mit verschiedenen Molekulargewichten,
werden weit verbreitet verwendet.
-
Wie
oben diskutiert worden ist, kann die Wirkung einer Verbindung, eines
Prodrugs, eines Isomers oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes
dieser Erfindung durch eine geeignete Formulierung verzögert oder
verlängert
werden. Beispielsweise kann ein langsam lösliches Körnchen einer Verbindung, eines Prodrugs,
eines Isomers oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser
Erfindung hergestellt und in eine Tablette oder Kapsel eingearbeitet
werden. Die Technik kann durch Herstellen von Körnchen mit einigen unterschiedlichen
Auflösungsgeschwindigkeiten
und Befüllen
der Kapseln mit einem Gemisch der Körnchen verbessert werden. Tabletten
oder Kapseln können
mit einem Film überzogen
sein, der der Auflösung
für eine vorhersagbare
Zeitdauer standhält.
Die parenteralen Zubereitungen können
ebenso durch Auflösen
oder Suspendieren einer Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers
oder eines pharmazeutisch annehmbaren Salzes dieser Erfindung je
nach Fall in öligen
oder emulgierten Vehikeln, die es gestatten, dass es nur langsam
im Serum dispergiert wird, lang wirksam gemacht werden.
-
Die
Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren Salze
dieser Erfindung können
ebenso an einen anderen Säuger
als einen Menschen verabreicht werden. Die Methode der Verabreichung
und die zu verabreichende Dosierung an einen derartigen Säuger wird
beispielsweise von der Tierspezies und der Krankheit oder dem Schaden,
die zu behandeln sind, abhängen.
Die Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren
Salze dieser Erfindung können
an Tiere in irgendeiner geeigneten Weise, z.B. oral, parenteral
oder transdermal, in irgendeiner geeigneten Form, wie beispielsweise
einer Kapsel, einem Bolus, einer Tablette, einem Körnchen,
z.B. hergestellt durch Vermischen einer Verbindung, eines Prodrugs,
eines Isomers oder eines pharamazeutisch annehmbaren Salzes dieser
Verbindung, mit einem geeigneten Verdünnungsmittel, wie beispielsweise
Carbowachs oder Carnubawachs, zusammen mit einem Gleitmittel, eine
flüssige
Durchtränkung
oder Paste, beispielsweise hergestellt durch Dispergieren einer
Verbindung, eines Prodrugs, eines Isomers oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes dieser Erfindung in einem pharmazeutisch annehmbaren Öl, wie Erdnussöl, Sesamöl oder Maisöl, verabreicht
werden. Die Verbindungen, Prodrugs, Isomere und Pharmazeutisch annehmbaren
Salze dieser Erfindung können
ebenso an Tiere als ein Imp lantat verabreicht werden. Derartige
Formulierungen werden auf eine herkömmliche Weise gemäß der Standard-Veterinärpraxis
hergestellt. Als eine Alternative können die Verbindungen, Prodrugs,
Isomere und pharmazeutisch annehmbaren Salze dieser Erfindung mit
der Wasserversorgung verabreicht werden, beispielsweise in Form
einer Flüssigkeit
oder eines wasserlöslichen
Konzentrats. Zusätzlich
dazu können die
Verbindungen, Prodrugs, Isomere und pharmazeutisch annehmbaren Salze
dieser Erfindung beispielsweise innerhalb der pharmazeutischen Zusammensetzungen
der Erfindung im Tierfutter verabreicht werden; beispielsweise kann
ein konzentriertes Futteradditiv oder eine Vormischung zum Vermischen
mit normalem Tierfutter, üblicherweise
zusammen mit einem geeigneten Träger
dafür,
hergestellt werden. Der Träger
vereinfacht die einheitliche Verteilung einer Verbindung, eines
Prodrugs, eines Isomers oder eines pharmazeutischen Salzes dieser
Erfindung, beispielsweise im endgültigen Futter, mit dem die
Vormischung vermischt wird. Geeignete Träger schließen Flüssigkeiten, wie Wasser, Öle, wie
Sojabohnen-, Mais- und Baumwollsamenöl, oder flüchtige organische Lösungsmittel
und Feststoffe, wie ein kleiner Anteil des Futters oder verschiedene
geeignete Nahrungsmittel, einschließlich Alfalfa, Sojabohnen,
Baumwollsamenöl,
Leinsamenöl,
Maiskolben, Mais, Melasse, Harnstoff und Knochen und Mineralmischungen,
ein.
-
Da
die vorliegende Erfindung einen Gesichtspunkt aufweist, der die
Behandlung der hierin beschriebenen Erkrankungen/Krankheitsbilder
mit einer Kombination von aktiven Ingredienzien betrifft, die getrennt voneinander
verabreicht werden können,
betrifft die Erfindung ebenso das Kombinieren getrennter pharmazeutischer
Zusammensetzungen in der Form eines Kits. Das Kit umfasst zwei getrennte
pharmazeutische Zusammensetzungen: eine Verbindung der Formel I
oder ein Prodrug davon oder ein geometrisches oder ein optisches
Isomer davon oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz einer derartigen
Verbindung, eines Prodrugs oder eines Isomers, und eine zweite Verbindung,
wie oben beschrieben. Das Kit umfasst einen Behälter zur Aufnahme der getrennten
Zusammensetzungen, wie eine geteilte Flasche oder eine geteilte
Folienverpackung. Typischerweise umfasst das Kit Anweisungen zur
Verabreichung der getrennten Komponenten. Die Form des Kits ist
besonders vorteilhaft, wenn die getrennten Komponenten vorzugsweise
in unterschiedlichen Dosierungsformen (beispielsweise oral und parenteral)
verabreicht werden, in verschiedenen Dosierungsintervallen verabreicht
werden oder wenn eine Titration der individuellen Komponenten der
Kombination durch den verschreibenden Arzt gewünscht wird.
-
Ein
Beispiel eines derartigen Kits ist eine sogenannte Blisterpackung.
Blisterpackungen sind in der Verpackungsindustrie gut bekannt und
werden zum Verpacken pharmazeutischer Einheitsdosierungsformen (Tabletten,
Kapseln, und dergleichen) in weitem Umfang eingesetzt. Blisterpackungen
bestehen im Allgemeinen aus einer Folie eines relativ starren Materials,
das mit einer Folie eines vorzugsweise transparenten Kunststoffmaterials
bedeckt ist. Während
des Verpackungsprozesses werden in der Kunststofffolie Aussparungen gebildet.
Die Aussparungen besitzen die Größe und Form
der Tabletten oder Kapseln, die verpackt werden sollen. Als nächstes werden
die Tabletten oder Kapseln in die Aussparungen eingebracht, und
die Folie aus relativ starrem Material wird gegen die Kunststofffolie
auf der Seite der Folie verschlossen, die der Seite gegenüberliegt,
in der die Aussparungen gebildet worden sind. Als ein Ergebnis davon
sind die Tabletten oder Kapseln in den Aussparungen zwischen der
Kunstfolie und der Folie eingeschlossen. Vorzugsweise ist die Festigkeit
der Folie dergestalt, dass die Tabletten oder Kapseln aus der Blisterpackung
durch manuelles Anlegen eines Drucks auf die Aussparungen entnommen
werden können,
wobei in der Folie an der Stelle der Aussparung eine Öffnung gebildet
wird. Die Tablette oder Kapsel kann dann durch diese Öffnung entfernt
werden.
-
Es
kann wünschenswert
sein, eine Gedächtnishilfe
an dem Kit, beispielsweise in der Form von Zahlen neben den Tabletten
oder Kapseln, vorzusehen, wobei die Zahlen den Tagen der Therapie
entsprechen, an denen die so gekennzeichneten Tabletten oder Kapseln
eingenommen werden sollten. Ein weiteres Beispiel einer derartigen
Gedächtnishilfe
ist ein auf die Karte aufgedruckter Kalender, beispielsweise wie
folgt: "Erste Woche,
Montag, Dienstag, ....usw.....Zweite Woche, Montag, Dienstag,.....", usw. Andere Abwandlungen
von Gedächtnishilfen
sind leicht ersichtlich. Eine "tägliche Dosis" kann eine einzelne
Tablette oder Kapsel oder mehrere Tabletten oder Kapseln sein, die
an einem gegebenen Tag genommen werden sollen. Ebenso kann eine
tägliche
Dosis einer Verbindung der Formel I oder eines Prodrugs davon oder
eines geometrischen oder optischen Isomers davon oder eines pharmazeutisch
annehmbaren Salzes einer derartigen Verbindung, eines Prodrugs oder
Isomers aus einer Tablette oder Kapsel bestehen, während eine
tägliche
Dosis der zweiten Verbindung aus mehreren Tabletten oder Kapseln
bestehen kann, und umgekehrt. Die Gedächtnishilfe sollte dies widerspiegeln.
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In
einer anderen speziellen Ausführungsform
der Erfindung wird ein Spender zur Verfügung gestellt, der so konstruiert
ist, dass er die täglichen
Dosierungen auf einmal in der Reihenfolge ihrer beabsichtigten Verwendung
abgibt. Vorzugsweise ist der Spender mit einer Gedächtnishilfe
ausgerüstet
um die Einhaltung der Therapie weiter zu vereinfachen. Ein Beispiel
einer derartigen Gedächtnishilfe
ist ein mechanischer Zähler,
der die Zahl der täglichen
Dosierungen anzeigt, die abgegeben worden sind. Ein weiteres Beispiel
einer derartigen Gedächtnishilfe
ist ein Batterie-betriebener Mikrochipspeicher, der mit einer Flüssigkristallanzeige
gekoppelt ist, oder ein hörbares
Erinnerungssignal, das beispielsweise das Datum ausgibt, an dem
die letzte tägliche
Dosis genommen worden ist, und/oder einen daran erinnert, wann die
nächste
Dosis genommen werden soll.
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Die
Nützlichkeit
der Verbindungen der Formel I oder der Isomere davon oder der pharmazeutisch
annehmbaren Salze derartiger Verbindungen oder Isomere davon können durch
die Aktivität
in mindestens einem der beiden nachfolgend beschriebenen Assays
gezeigt werden.
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ASSAY 1
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Sauerstoffverbrauch
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Wie
der Fachmann auf dem betreffenden Gebiet einsehen würde, verbrauchen
Tiere während
erhöhtem
Energieaufwand im Allgemeinen mehr Sauerstoff. Zusätzlich dazu
werden metabolische Kraftstoffe, wie beispielsweise Glucose und
Fettsäuren,
zu CO2 und H2O mit
begleitender Wärmeentwicklung
oxidiert, was im Allgemeinen im Stand der Technik als Thermogenese
bezeichnet wird. So ist die Messung des Sauerstoffverbrauchs bei
Tieren, einschließlich
Menschen und Haustieren, ein indirektes Maß der Thermogenese. Indirekte Kalorimetrie
wird bei Tieren, z.B. Menschen, vom Fachmann auf dem betreffenden
Gebiet im Allgemeinen eingesetzt um derartige Energieaufwendungen
zu messen.
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Der
Fachmann versteht, dass erhöhter
Energieaufwand und das begleitende Verbrennen metabolischer Kraftstoffe,
was zur Erzeugung von Wärme
führt,
hinsichtlich der Behandlung von beispielsweise Fettleibigkeit wirksam
sein kann. Wie dem Fachmann gut bekannt ist, beeinträchtigen
Thyroidhormone die Herzfunktion, beispielsweise indem sie eine Erhöhung in
der Herzfrequenz verursachen, und dementsprechend eine Erhöhung im
Sauerstoffverbrauch mit begleitender Wärmeproduktion verursachen.
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Die
Fähigkeit
der Verbindungen, der Isomere davon und der pharmazeutisch annehmbaren
Salze der Verbindungen und Isomere dieser Erfindung, eine thermogene
Antwort zu erzeugen, kann gemäß dem folgenden
Protokoll gezeigt werden.
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A. Experimentelles.
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Dieses
in vivo-Screening ist konzepiert um die Wirksamkeit und die kardialen
Wirkungen der Verbindungen zu beurteilen, die Gewebe-selektive Thyroidhormon-Agonisten
sind. Die gemessenen Wirksamkeitsendpunkte sind der Sauerstoffverbrauch
des gesamten Körpers
und die Aktivität
der mitochondrialen alpha-Glycerophosphat-Dehydrogenase ("mGPDH") der Leber. Die
kardialen Endpunkte, die gemessen werden, sind das Herzgewicht und
die Herz-mGPDH-Aktivität. Das Protokoll
beinhaltet: (a) Verabreichen an dicke Zucker-Ratten über einen
Zeitraum von etwa 6 Tagen, (b) Messen des Sauerstoffverbrauchs,
und (c) Ernten von Gewebe zur Herstellung von Mitochondrien und
nachfolgendes Prüfen
der Enzymaktivität
dadurch.
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B. Präparierung von Ratten.
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Männliche,
dicke Zucker-Ratten mit einem Körpergewicht
im Bereich von etwa 400 g bis etwa 500 g wurden etwa 3 bis etwa
7 Tage lang vor dem Beginn der Studie in Einzelkäfigen oder Standard-Laborbedingungen
untergebracht.
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Eine
Verbindung der Formel I oder ein Isomer davon oder ein pharmazeutisch
annehmbares Salz einer derartigen Verbindung oder eines derartigen
Isomers, Vehikel oder T3-Natriumsalz werden durch orale Sondenfütterung
als eine einzelne tägliche
Dosis, die zwischen etwa 15 Uhr und etwa 18 Uhr etwa 6 Tage lang gegeben
wird, verabreicht. Eine Verbindung der Formel I oder ein Isomer
davon oder ein pharmazeutisch annehmbares Salz einer derartigen
Verbindung oder eines Isomers oder T3-Natriumsalz
wird in einem geeignet kleinen Volumen etwa 1N NaOH gelöst und nachfolgend
mit etwa 0,01N NaOH, die etwa 0,25% Methylcellulose (10:1, 0,01N
NaOH/MC:1N NaOH) enthält,
auf ein geeignetes Volumen gebracht. Das Darreichungsvolumen ist
etwa 1 ml.
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C. Sauerstoffverbrauch.
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Etwa
1 Tag nachdem die letzte Dosis der Verbindung verabreicht worden
ist, wird der Sauerstoffverbrauch unter Verwendung eines offenen
Kreislaufs, eines indirekten Kalorimeters (Oxymax, Columbus Instruments,
Columbus, OH 43204) gemessen. Die Oxymax-Gassensoren werden mit
N2-Gas und einem Gasgemisch (etwa 0,5% CO2, etwa 20,5% O2,
etwa 79% N2) vor jedem Experiment kalibriert.
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Die
Versuchsratten werden aus ihren eigenen Käfigen entfernt, und ihre Körpergewichte
werden aufgezeichnet. Die Ratten werden in die verschlossenen Kammern
(43 × 43 × 10 cm)
des Oxymax gesetzt, die Kammern werden in die Aktivitätsmonitore
gesetzt, und die Luftflussrate durch die Kammern wird nachfolgend auf
etwa 1,6 l/min bis etwa 1,7 l/min eingestellt.
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Die
Oxymax-Software berechnet dann den Sauerstoffverbrauch (ml/kg/h)
durch die Ratten auf Basis der Flussgeschwindigkeit der Luft durch
die Kammern und dem Unterschied im Sauerstoffgehalt am Einlass und
am Auslass. Die Aktivitätsmonitore
besitzen 15 Infrarotlichtstrahlen im Abstand von etwa einem Inch
von jeder Achse entfernt, und die ambulatorische Aktivität wird aufgezeichnet,
wenn zwei aufeinanderfolgende Strahlen durchbrochen werden, und
die Ergebnisse werden als Zählungen
aufgezeichnet.
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Sauerstoffverbrauch
und ambulatorische Aktivität
werden nach jeweils etwa 10 min etwa 5 h bis etwa 6,5 h lang gemessen.
Ruhe-Sauerstoffverbrauch wird bei den individuellen Ratten durch
Bildung des Durchschnitts der Werte unter Ausschluss der ersten
fünf Werte
und der Werte, die während
Zeitabschnitten erhalten worden sind, in denen die ambulatorische
Aktivität
etwa 100 Zählungen übersteigt,
berechnet.
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ASSAY 2
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Binden an Thyroidhormon-Rezeptoren
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Die
Fähigkeit
einer Verbindung der Formel I oder eines Isomers davon oder eines
pharmazeutisch annehmbaren Salzes einer derartigen Verbindung oder
eines derartigen Isomers, ("die
thyromimetischen Testverbindungen"), an Thyroidhormon-Rezeptoren zu binden,
kann gemäß dem folgenden
Protokoll gezeigt werden.
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A. Herstellung von Kernextrakten
aus Insektenzellen
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High
Five-Zellpellets (BTI-TN-5B1-4, Katalog-Nr. B855-02, Invitrogen®,
Carlsbad, Kalifornien), die etwa 48 h nach Infizieren mit dem Baculovirus
(GibcoBRL®,
Gaithersburg, Maryland), die entweder menschliches TRα oder TRβ exprimieren,
erhalten worden waren, wurden in eiskaltem Probenpuffer (10 mM Tris,
pH 8,0; 1 mM MgCl2; 1 mM DTT; 0,05% Tween
20; 1 mM 4-(2-Aminoethyl)benzolsulfonylfluorid; 25 μg/ml Leupeptin)
suspendiert. Nach etwa 10-minütiger
Inkubation auf Eis wurde die Suspension durch 20 Stösse mit
einem Dounce-Homogenisator (VWR® Scientific
Products, West Chester, Pennsylvania) homogenisiert und bei etwa 800 × g 15 min
lang bei 4°C
zentrifugiert. Der Pellet (Nuklei) wurde in einem hypertonischen
Puffer (0,4 M KCl; 10 mM Tris, pH 8,0; 1 mM MgCl2;
1 mM DTT; 0,05% Tween 20) suspendiert und etwa 30 min lang auf Eis
inkubiert. Die Suspension wurde bei 100.000 × g etwa 30 min lang bei 4°C zentrifugiert.
Der Überstand
(Kernextrakt) wurde in Proben mit einem Volumen von 0,5 ml bei –80°C gelagert.
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B. Bindungsassay
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Kompetetive
Bindungsassays zur Messung der Wechselwirkung der thyromimetischen
Testverbindungen mit Thyroidhormon-Rezeptor α1 und β1 (TRα und TRβ) werden gemäß dem folgenden Protokoll durchgeführt.
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Lösungen der
thyromimetischen Testverbindungen (Endkonzentration der Verbindungen
20 mM) werden unter Verwendung von 100% DMSO als Lösungsmittel
hergestellt. Jede Verbindung wird hintereinander in einem Assaypuffer
(5 mM Tris-HCl, pH 8,0; 50 mM NaCl; 2 mM EDTA, 10% (V/V) Glycerin;
1 mM DTT, "Assaypuffer") gelöst, der
0,4 nM 125I-T3 (spezifische
Aktivität
von etwa 220 Ci/mmol) enthält,
um Lösungen
zu erhalten, deren Konzentration an Verbindungen von etwa 10 μM bis etwa
0,1 nM schwankte.
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High
Five-Kernextrakt aus Insektenzellen, der entweder TRα oder TRβ enthält, wird
auf eine Protein-Gesamtkonzentration von 0,0075 mg/ml unter Verwendung
des Assaypuffers als Verdünnungsmittel
verdünnt.
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Ein
Volumen (100 μl)
jeder Verdünnung
der thyromimetischen Verbindung (enthält 0,4 nM 125I-T3) wird mit einem gleichen Volumen (100 μl) verdünntem Kernextrakt,
der TRα1
oder TRβ1
enthält,
vereinigt und etwa 90 min lang bei RT inkubiert. 150 μl der Probe
der Bindungsreaktion werden entfernt und auf eine Filterplatte mit
96 Vertiefungen (Millipore®, Bedford, Massachusetts)
aufgebracht, die vorher mit eiskaltem Assaypuffer gewaschen worden
war. Die Platte wird eine Vakuumfiltration unter Verwendung eines
Filtrationsmanifolds (Millipore®) unterzogen.
Jede Vertiefung wird fünfmal
durch die Zugabe von 200 μl
eiskaltem Assaypuffer und nachfolgender Vakuumfiltration gewaschen.
Die Platte wird aus dem Vakuumfiltrationsmanifold entfernt, der Boden
der Platte wird kurz auf Papiertüchern
getrocknet, dann werden 25 μl
Wallac® (EG&G Wallac®,
Gaithersburg, Maryland) Optiphase Supermix-Szintillationsmischung auf jede Vertiefung
gegeben, und die Oberseite der Platte wird mit einem Kunststoffverschlussband
abgedeckt (Microplate Press-on Adhesive Sealing Film, Packard® Instrument
Co., Inc., Downers Grove, Illinois), und die Radioaktivität wird unter
Verwendung eines Wallac® Microbeta-Szintillationszählers für Platten
mit 96 Vertiefungen quantitativ bestimmt.
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Die
folgenden BEISPIELE sind allein zum Zwecke der Veranschaulichung
vorgesehen und schränken die
Erfindung, wie sie durch die Ansprüche definiert ist, nicht ein.
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BEISPIEL 1
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N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}
oxamidsäure
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Stufe A
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2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
wurde durch Kuppeln von 2,6-Dichlor-4-nitrophenol mit (4,4'-Dimethoxydiphenyl)iodoniumtetrafluorborat
in der Gegenwart von Kup ferpulver und TEA gemäß dem in J. Med. Chem., 38:
695-707 (1995) beschriebenen Verfahren hergestellt.
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Stufe B
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Eine
Lösung
von reinem 2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
(500 mg, 1,6 mmol) wurde bei 0°C
mit Chlorsulfonsäure
(877 ml, 7,5 mmol) behandelt, und das Reaktionsgemisch wurde sofort
dunkelbraun. Das Gemisch wurde 5 min lang bei 0°C gerührt, und man ließ es auf
RT erwärmen.
Nach 30-minütigem
Rühren bei
RT wurde das Reaktionsgemisch langsam unter Rühren in 100 ml Eiswasser getropft.
Der braune Niederschlag wurde mit Ethylacetat (3 × 75 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit Natriumbicarbonat
(1 × 100
ml), Wasser (1 × 100
ml) gewaschen, getrocknet und unter Erhalt eines braunen Feststoffs eingeengt.
Das Rohprodukt wurde in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet. NMR (400 MHz, CDCl3) d 8,32 (s, 2H), 7,40 (d, 1H), 7,20–7,25 (dd,
1H), 7,09 (d, 1H), 4,04 (s, 3H). MS ber.: 410,9, gef.: 392,1 [M-1
für 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzolsulfonsäure].
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Stufe C
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Zu
einer Lösung
von 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzolsulfonylchlorid
(200 mg, 0,48 mmol) in 5 ml CH2Cl2 wurde bei RT Pyrrolidin (85 ml, 1,0 mmol)
gegeben. Nach 2-stündigem
Rühren
bei RT wurde das Reaktionsgemisch mit 1N HCl (5 ml) gequencht und
mit CH2Cl2 (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit 1N HCl (3 × 5 ml)
und gesättigter
wässriger
NaHCO3 (2 × 5 ml) gewaschen, getrocknet und
eingeengt. Der Rückstand
wurde durch präparative
DC (Hexan : EtOAc = 2:1) gereinigt, was einen weißen Feststoff
ergab. NMR (400 MHz, CDCl3) d 8,30 (s, 2H),
7,39 (d, 1H), 7,02–7,05
(dd, 1H), 6,95–6,98
(d, 1H), 3,91 (s, 3H), 3,35–3,38
(m, 4H), 1,82–1,87
(m, 4H). MS ber.: 446,0, gef.: 447,0 (M+1).
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Stufe D
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Zu
einer Lösung
von 1-[5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzolsulfonyl]pyrrolidin
(178,5 mg, 0,4 mmol) in 8 ml Chloroform wurde tropfenweise bei RT
Bortribromid (1N in CH2Cl2,
2,4 ml, 2,4 mmol) gegeben. Nach 16-stündigem Rührem bei RT wurde das Reaktionsgemisch
mit 10 ml Wasser gequencht. Das Gemisch wurde 1 h bei RT gerührt, mit
CH2Cl2 (1 × 5 ml)
und EtOAc (2 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
und eingeengt. Das Produkt wurde in der nächsten Stufe ohne weitere Reinigung
verwendet. NMR (400 MHz, CD3OD) d 8,31 (s,
2H), 7,09 (d, 1H), 6,96–7,02
(m, 2H), 3,28–3,31
(m, 4H), 1,79–1,82
(m, 4H). MS ber.: 432,0, gef.: 431,1 (M-1).
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Stufe E
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Ein
Gemisch von 4-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenol
(166 mg, 0,38 mmol) und etwa 10% Pd/C-Katalysator (17 mg) in einer
Mischung aus EtOAc (5 ml) und MeOH (10 ml) wurde 1 h lang bei einem
Druck von 40 psi bei RT hydriert. Die Lösung wurde durch Celite® filtriert
und eingeengt, was einen braunen Feststoff ergab. Das Produkt wurde
in der nächste
Stufe ohne weitere Reinigung verwendet. NMR (400 MHz, CDCl3) d 8,34 (s, 2H), 6,96–7,22 (breites s + m, SH),
3,19 (m, 4H), 1,73 (m, 4H). MS ber.: 402, gef.: 401,1 (M-1).
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Stufe F
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Ein
Gemisch aus 4-(4-Amino-2,6-dichlorphenoxy)-2-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenol
(154 mg, 0,38 mmol) und Diethyloxalat (1,49 g, 10,2 mmol) wurde
4 h lang bei 120°C
gerührt.
Das überschüssige Diethyloxalat
wurde im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wurde durch präparative
DC (0,5% MeOH in CH2Cl2)
gereinigt, was einen cremefarbenen Feststoff ergab. NMR (400 MHz,
CDCl3) d 9,06 (s, 1H), 8,60 (s, 1H), 7,76
(s, 2H), 7,03–7,06
(dd, 1H), 6,96–6,98
(d, 1H), 6,90 (d, 1H), 4,36–4,40
(q, 2H), 3,18–3,21
(m, 4H), 1,74–1,78
(m, 4H), 1,39 (t, 3H). MS ber.: 502, gef.: 501,1 (M-1).
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Stufe G
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Zu
einer Lösung
von N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester
(10 mg, 0,02 mmol) in einem Gemisch aus H2O
(0,5 ml) und MeOH (0,5 ml) wurden 2 Tropfen 3N KOH gegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde 2 h lang bei RT gerührt, mit 1N HCl angesäuert und
mit EtOAc (4 × 5
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
und eingeengt, was die Titelverbindung als einen cremefarbenen Feststoff
ergab. NMR (400 MHz, CD3OD) d 7,96 (s, 2H),
7,02–7,06
(m, 2H), 6,95-6,98
(d, 1H), 3,28–3,31
(m, 4H), 1,78–1,81
(m, 4H). MS ber.: 474,0, gef.: 473,3 (M-1).
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Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die Beispiele 1-1
bis 1-57 in einer zu der in BEISPIEL 1 beschriebenen analogen Art
und Weise hergestellt.
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BEISPIEL 1-1
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N-[4-(3-Cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 448,5, gef.: 447,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-2
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N-[4-(4-Hydroxy-3-methylsulfamoylphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 422,5, gef.: 421,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-3
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N-{4-[3-(4-Fluorphenylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 502,5, gef.: 501,1 (M-1).
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BEISPIEL 1-4
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N-[4-(3-Dimethylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 436,5, gef.: 435,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-5
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N-{4-[3-(Cyclopropylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,5, gef.: 461,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-6
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N-{4-[3-(Cyclobutylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamid-säureethylester, MS
ber.: 476,6, gef.: 475,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-7
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N-[4-(3-Cyclobutylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,5, gef.: 461,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-8
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N-[4-(3-Cyclopentylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 476,6, gef.: 475,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-9
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N-{4-[4-Hydroxy-3-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,5, gef.: 461,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-10
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N-{4-[4-Hydroxy-3-(piperidin-1-sulfonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 476,6, gef.: 475,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-11
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N-[4-(3-Cyclohexylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 490,6, gef.: 489,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-12
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N-[4-(4-Hydroxy-3-propylsulfamoylphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 450,5, gef.: 449,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-13
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N-[4-(3-Butylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 464,5, gef.: 463,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-14
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N-{4-[3-(Cyclopropylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 434,5, gef.: 433,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-15
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N-{4-[3-(Cyclobutylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamid-säure, MS
ber.: 448,5, gef.: 447,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-16
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N-[4-(3-Cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 420,4, gef.: 419,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-17
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N-[4-(3-Cyclobutylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 434,5, gef.: 433,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-18
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N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 468,1, gef.: 466,5 (M-1).
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BEISPIEL 1-19
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N-[3-Chlor-4-(3-cyclobutylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure-ethylester,
MS ber.: 482,1, gef.: 480,4 (M-1).
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BEISPIEL 1-20
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N-[3-Chlor-4-(3-cyclopentylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 496,2, gef.: 494,9 (M-1).
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BEISPIEL 1-21
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N-[3-Chlor-4-(3-cyclohexylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 510,2, gef.: 508,8 (M-1).
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BEISPIEL 1-22
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-sulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 428,1, gef.: 426,7 (M-1).
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BEISPIEL 1-23
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N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(piperidin-1-sulfonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 496,1, gef.: 495,1 (M-1).
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BEISPIEL 1-24
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N-{3-Chlor-4-[3-(4-fluorphenylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 522,1, gef.: 520,4 (M-1).
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BEISPIEL 1-25
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N-[3-Chlor-4-(3-dimethylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 456,1, gef.: 457,3 (M+1).
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BEISPIEL 1-26
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-methylsulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 442,1, gef.: 441,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-27
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-propylsulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 470,1, gef.: 469,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-28
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-pentylsulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 498,2, gef.: 497,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-29
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N-[3-Chlor-4-(3-hexylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 512,2, gef.: 511,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-30
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-octylsulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 540,3, gef.: 539,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-31
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N-[3-Chlor-4-(3-decylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 568,3, gef.: 567,3 (M-1).
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BEISPIEL 1-32
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N-[4-(3-Butylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3-chlor-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 484,2, gef.: 483,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-33
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N-{3-Chlor-4-[3-(ethylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 470,1, gef.: 469,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-34
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N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(methylpropylsulfamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamid-säureethylester,
MS ber.: 484,2, gef.: 483,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-35
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N-{4-[3-(Butylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3-chlor-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 498,2, gef.: 497,2 (M-1).
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BEISPIEL 1-36
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N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(morpholin-4-sulfonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 498,1, gef.: 497,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-37
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclopropylmethylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 482,1, gef.: 481,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-38
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(2-hydroxyethylsulfamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 472,1, gef.: 471,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-39
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureisopropylester,
MS ber.: 482,1, gef.: 481,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-40
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 440,1, gef.: 439,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-41
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclobutylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 454,1, gef.: 452,8 (M-1).
-
BEISPIEL 1-42
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopentylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 468,1, gef.: 466,9 (M-1).
-
BEISPIEL 1-43
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclohexylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 482,1, gef.: 481,0 (M-1).
-
BEISPIEL 1-44
-
N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-sulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 400,0, gef.: 398,9 (M-1).
-
BEISPIEL 1-45
-
N-{3-Chlor-4-[3-(4-fluorphenylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 494,1, gef.: 493,1 (M-1).
-
BEISPIEL 1-46
-
N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-propylsulfamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 442,1, gef.: 441,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-47
-
N-[4-(3-Butylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3-chlor-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 456,1, gef.: 455,1 (M-1).
-
BEISPIEL 1-48
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(morpholin-4-sulfonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 470,1, gef.: 469,2 (M-1).
-
BEISPIEL 1-49
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 502,0, gef.: 501,1 (M-1).
-
BEISPIEL 1-50
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-sulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 564,1, gef.: 562,8 (M-1).
-
BEISPIEL 1-51
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 502,0, gef.: 500,3 (M-1).
-
BEISPIEL 1-52
-
N-{4-[3-(Bicyclo[2.2.1]hept-2-ylsulfamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 542,0, gef.: 540,6 (M-1).
-
BEISPIEL 1-53
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(thiophen-2-ylmethyl}sulfamoyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 544,0, gef.: 542,3 (M-1).
-
BEISPIEL 1-54
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-isopropylsulfamoylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 490,0, gef.: 488,9 (M-1).
-
BEISPIEL 1-55
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-dimethylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 476,1, gef.: 475,1 (M-1).
-
BEISPIEL 1-56
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(pyrrolidin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 474,1, gef.: 473,1 (M-1).
-
BEISPIEL 1-57
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-isopropylsulfamoylphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 462,0, gef.: 461,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,3-dimethylpiperidin-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester
-
Stufe A
-
Ein
Gemisch aus 2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
(5,0 g, 16 mmol), TFA (50 ml) und Hexamethylentetramin (3,35 g,
24 mmol) wurden 3 h lang bei 70°C
gerührt,
was eine gelbe Lösung
ergab. TFA wurde durch Rotationsverdampfers entfernt, was ein viskoses
gelbes Öl
ergab, das mit H2O (100 ml) verdünnt und
0,5 h lang bei RT gerührt
wurde. Gesättigte
wässrige
NaHCO3 (300 ml) wurde zugegeben und das
Gemisch mit EtOAc (3 × 100
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit
Kochsalzlösung
(200 ml) gewaschen, getrocknet und eingeengt, was einen gelben Feststoff
ergab. MS ber.: 341,0, gef.: 340,4 (M-1).
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Stufe B
-
Zu
einer Lösung
von 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzaldehyd (1,0 g,
2,9 mmol) in Aceton (30 ml) wurde langsam Jones-Reagenz (3,0 ml)
gegeben. Die resultierende Lösung
wurde 1 h lang bei RT gerührt
und mit Isopropanol (4 ml) gequencht. Der Feststoff wurde durch
Filtration durch Celite® entfernt. Die bläuliche Lösung wurde
eingeengt, was einen gelben Feststoff mit blauem Überstand
ergab. Der Feststoff wurde in EtOAc gelöst und über Na2SO4 getrocknet, filtriert und eingeengt. Der
resultierende gelbe, ölige
Feststoff wurde teilweise in EtOAc (25 ml) gelöst und mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 (5 × 75 ml) extrahiert. Die vereinigten
wässrigen
Extrakte wurden mit 2N HCl angesäuert,
mit EtOAc (4 × 100
ml) extrahiert, getrocknet und eingeengt, was einen gelben Feststoff
ergab. MS ber.: 356,9, gef.: 357,8 (M-1).
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Stufe C
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Zu
einer Lösung
von 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzoesäure (0,81
g, 2,3 mmol) in Chloroform (20 ml) wurde tropfenweise bei RT Tribromid
(1N in CH2Cl2, 4,5
ml, 4,5 mmol) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 1 h lang
bei RT gerührt
und mit H2O (20 ml) gequencht. Nach 0,5-stündigem Rühren bei
RT wurde die wässrige
Phase mit gesättigter wässriger
NaHCO3 (30 ml) basisch gemacht. Die organische Phase
wurde mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 (4 × 50 ml) extrahiert. Die vereinigten
wässrigen
Extrakte wurden mit konzentnerter HCl angesäuert, was einen weißen Niederschlag
ergab, der mit EtOAc (4 × 100
ml) extrahiert wurde. Die vereinigten organischen Extrakte wurden
getrocknet und eingeengt, was einen gelb-weißen Feststoff ergab. MS ber.:
342,9, gef.: 341,8 (M-1).
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Stufe D
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Zu
einer Lösung
von 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-hydroxybenzoesäure (0,69
g, 2 mmol) in einem Gemisch aus EtOAc (4 ml) und MeOH (12 ml) wurde
bei RT 10% Pd/C (70 mg) gegeben. Die Lösung wurde bei einem Druck
von 40 psi 2 h lang bei RT hydriert und dann durch Celite® filtriert.
Das Filtrat wurde eingeengt. Das Produkt wurde in der nächsten Stufe
ohne weitere Reinigung verwendet. MS ber.: 312,9, gef: 311,9 (M-1).
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Stufe E
-
Ein
Gemisch aus 5-(2,6-Dichlor-4-nitrophenoxy)-2-hydroxybenzoesäure (0,63
g, 2 mmol) und Diethyloxalat (4,4 g, 30 mmol) wurde 3 h lang bei
140°C gerührt. Das überschüssige Diethyloxalat
wurde im Vakuum entfernt, was einen braunen, öligen Feststoff ergab, der
mit Hexanen verrieben wurde, um das verbleibende Diethyloxalat zu
entfernen. Der lohefarbene Feststoff wurde durch Filtration gesammelt
und mit CH2Cl2/Hexanen
(5% CH2Cl2 in Hexanen)
gewaschen. Das Produkt wurde in der nächsten Stufe ohne weitere Reinigung verwendet.
MS ber.: 413,0, gef.: 411,8 (M-1).
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Stufe F
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Zu
einer Lösung
von 5-[2,6-Dichlor-4-(ethoxyoxalylamino)phenoxy]-2-hydroxybenzoesäure (29
mg, 0,07 mmol) in THF wurde bei RT Thionylchlorid (25 mg, 0,21 mmol)
gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 1 h lang bei 60°C gerührt und
im Vakuum eingeengt, was das Säurechlorid
als lohefarbenen Feststoff ergab. Das Säurechlorid wurde in Chloroform
(0,5 ml) gelöst,
und dazu wurde Diisopropylethylamin (18 mg, etwa 0,14 mmol) und
3,3-Dimethylpiperidin
(9,4 mg, 0,083 mmol) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 17
h lang bei RT gerührt
und eingeengt. Das Rohprodukt wurde durch präparative DC (6% Aceton in CH2Cl2) gereinigt, was
die Titelverbindung als einen weißen Feststoff ergab. MS ber.:
509,4, gef.: 507,2 (M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 2-1
bis 2-109 in einer
zu der in Beispiel 2 beschriebenen analogen An und Weise hergestellt.
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BEISPIEL 2-1
-
N-{4-[3-(3,4-Dihydro-1H-isochinolin-2-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 488,6, gef.: 486,6 (M-1).
-
BEISPIEL 2-2
-
N-{4-[3-(3,4-Dihydro-2H-chinolin-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 488,6, gef.: 486,5 (M-1).
-
BEISPIEL 2-3
-
N-{4-[3-(2,3-Dihydroindol-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 474,5, gef.: 473,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-4
-
N-{4-[3-(3,3-Dimethylpiperidin-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 468,6, gef.: 466,7 (M-1).
-
BEISPIEL 2-5
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-carbonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphe-nyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 530,6, gef.: 528,7 (M-1).
-
BEISPIEL 2-6
-
N-{4-[3-(Azepan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 454,5, gef.: 453,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-7
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-naphthalin-1-yl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 526,6, gef.: 525,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-8
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-phenyl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 476,5, gef.: 475,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-9
-
N-{4-[3-(Bicyclo[2.2.1]hept-2-ylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 466,5, gef.: 465,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-10
-
N-{4-[3-(4-Chlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}-oxamidsäureethylester, MS
ber.: 497,0, gef.: 495,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-11
-
N-{4-[3-(1-Cyclohexyl-(1R)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 482,6, gef.: 483,3 (M+1).
-
BEISPIEL 2-12
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-naphthalin-2-yl-(1R}-ethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 526,6, gef.: 525,4 (M-1).
-
BEISPIEL 2-13
-
N-[4-(3-Cyclobutylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 426,5, gef.: 425,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-14
-
N-[4-(3-Cyclopentylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 440,5, gef.: 439,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-15
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-isopropyl-2-methylpropylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 470,6, gef.: 469,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-16
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(pyrrolidin-1-carbonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 426,5, gef.: 425,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-17
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(morpholin-4-carbonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 442,5, gef.: 441,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-18
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-naphthalin-1-yl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 498,5, gef.: 497,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-19
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-phenyl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS ber.:
448,5, gef.: 447,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-20
-
N-{4-[3-(Cyclopropylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 398,4, gef.: 397,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-21
-
N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 412,5, gef.: 411,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-22
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-isopropyl-2-methylpropylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 442,5, gef.: 441,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-23
-
N-{4-[3-(Cyclopentylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 426,5, gef.: 425,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-24
-
N-{4-[3-(Cyclohexylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 440,5, gef.: 439,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-25
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-carbonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 551,0, gef.: 549,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-26
-
N-{4-[3-(Azepan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3-chlor-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 475,0, gef.: 473,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-27
-
N-{3-Chlor-4-[3-(3,3-dimethylpiperidin-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 489,0, gef.: 487,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-28
-
N-(3-Chlor-4-{4-hydroxy-3-[(thiophen-2-ylmethyl)carbamoyl]phenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 489,0, gef.: 487,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-29
-
N-{3-Chlor-4-[3-(2,3-dichlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 551,8, gef.: 549,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-30
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylcarbamoyl-4-hyroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 432,9, gef.: 431,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-31
-
N-{3-Chlor-4-[3-(2,3-dihydroindol-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 494,9, gef.: 492,2, (M-1).
-
BEISPIEL 2-32
-
N-{3-Chlor-4-[3-(3,4-dihydro-2H-chinolin-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,0, gef.: 507,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-33
-
N-{3-Chlor-4-[3-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,0, gef.: 507,3 (M-1).
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BEISPIEL 2-34
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(indan-1-ylcarbamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 509,0, gef.: 507,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-35
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(indan-5-ylcarbamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 509,0, gef.: 507,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-36
-
N-{4-[3-(Bicyclo[2.2.1]hept-2-ylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3-chlor-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 487,0, gef.: 485,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-37
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclohexyhnethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 489,0, gef.: 487,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-38
-
N-{3-Chlor-4-[3-(1-cyclohexyl-(1R)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 503,0, gef.: 501,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-39
-
N-{3-Chlor-4-[3-(1-cyclohexyl-(1S)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 503,0, gef.: 501,4 (M-1).
-
BEISPIEL 2-40
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(piperidin-1-carbonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 460,9, gef.: 459,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-41
-
N-{4-[3-(Azocan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3-chlor-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 489,0, gef.: 487,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-42
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclohexylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 475,0, gef.: 473,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-43
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(1-phenyl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 497,0, gef.: 495,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-44
-
N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-propylcarbamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 434,9, gef.: 433,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-45
-
N-[4-(3-Butylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-3-chlor-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 448,9, gef.: 447,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-46
-
N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-pentylcarbamoylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,9, gef.: 461,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-47
-
N-[3-Chlor-4-(3-hexylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 477,0, gef.: 475,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-48
-
N-{3-Chlor-4-[3-(1,1-dimethylpropylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,9, gef.: 461,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-49
-
N-[3-Chlor-4-(3-diisopropylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester, MS
ber.: 477,0, gef.: 475,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-50
-
N-{3-Chlor-4-[3-(2,2-dimethylpropylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,9, gef.: 461,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-51
-
N-{3-Chlor-4-[3-(1,2-dimethylpropylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,9, gef.: 461,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-52
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(1-phenyl-(1S)-ethylcarbamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 497,0, gef.: 495,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-53
-
N-{3-Chlor-4-[3-(ethylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 434,9, gef.: 433,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-54
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(methylpropylcarbamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 448,9, gef.: 447,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-55
-
N-{3-Chlor-4-[3-(ethylisopropylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 462,2, gef.: 461,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-56
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 460,9, gef.: 459,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-57
-
N-{4-[3-(Azepan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3-chlor-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 446,9, gef.: 445,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-58
-
N-{3-Chlor-4-[3-(1-cyclohexyl-(1S)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 475,0, gef.: 473,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-59
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS ber.:
432,9, gef.: 431,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-60
-
N-{4-[3-(Bicyclo
[2.2.1]hept-2-ylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 507,4, gef.: 505,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-61
-
N-{4-[3-(Bicyclo[2.2.1]hept-2-ylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 507,4, gef.: 505,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-62
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(thiophen-2-ylmethyl)carbamoyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,4, gef.: 507,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-63
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(2-chlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 537,8, gef.: 535,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-64
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 571,5, gef.: 569,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-65
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 529,4, gef.: 527,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-66
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(indan-1-ylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 529,4, gef.: 527,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-67
-
N-(4-{3-[(Benzo[1,3]dioxol-5-ylmethyl)carbamoyl]-4-hydroxyphenoxy}-3,5-dichlorphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 547,4, gef.: 545,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-68
-
N-{4-[3-(Azepan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 495,4, gef.: 493,3 (M-1).
-
BEISPIEL 2-69
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(4-methylpiperidin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 495,4, gef.: 493,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-70
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorphenylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 507,3, gef.: 505,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-71
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(cyclohexyhnethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 509,4, gef.: 507,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-72
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(1-cyclohexyl-(1R)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 523,4, gef.: 521,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-73
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(1-cyclohexyl-(1S)-ethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 523,4, gef.: 521,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-74
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(piperidin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 481,3, gef.: 481,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-75
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(3-methylpiperidin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 495,3, gef.: 493,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-76
-
N-{4-[3-(Biphenyl-3-ylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 565,4, gef.: 563,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-77
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopropylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 453,3, gef.: 453,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-78
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(2,3-dichlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 572,2, gef.: 571,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-79
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 467,3, gef.: 465,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-80
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopentylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 481,3, gef.: 479,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-81
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(naphthalin-1-ylmethyl)carbamoyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 533,4, gef.: 551,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-82
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 521,3, gef.: 519,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-83
-
N-{4-[3-(Azocan-1-carbonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,4, gef.: 507,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-84
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-1-ylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 543,4, gef.: 541,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-85
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1-isopropyl-2-methylpropylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 511,4, gef.: 509,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-86
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(6-methoxy-3,4-dihydro-2H-chinolin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 559,4, gef.: 556,4 (M-1).
-
BEISPIEL 2-87
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(6-methyl-3,4-dihydro-2H-chinolin-1-carbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 543,4, gef.: 541,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-88
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(4-isopropylbenzylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 545,4, gef.: 545,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-89
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 537,8, gef.: 535,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-90
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1R)-indan-1-ylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 529,4, gef.: 527,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-91
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-((1S)-indan-1-ylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 529,4, gef.: 527,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-92
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1-phenyl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 517,4, gef.: 514,8 (M-1).
-
BEISPIEL 2-93
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1-naphthalin-1-yl-(1S)-ethylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 567,4, gef.: 564,8 (M-1).
-
BEISPIEL 2-94
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,4-difluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 539,3, gef.: 536,7 (M-1).
-
BEISPIEL 2-95
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3-chlor-4-fluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 555,8, gef.: 555,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-96
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(2-ch1or-4-fluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 555,8, gef.: 553,0 (M-1).
-
BEISPIEL 2-97
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1-naphthalin-2-yl-(1R)-ethylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 567,4, gef.: 565,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-98
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(2,4-dichlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 572,2, gef.: 572,9 (M+1).
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BEISPIEL 2-99
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,4-dichlorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 572,2, gef.: 571,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-100
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlor-3-trifluormethylbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 605,8, gef.: 606,9 (M+1).
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BEISPIEL 2-101
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlor-2-fluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 555,8, gef.: 553,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-102
-
N-{4-[3-(4-tert.-Butylbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 559,5, gef.: 557,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-103
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclohexylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 495,4, gef.: 493,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-104
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-isopropyicarbamoylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 455,3, gef.: 453,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-105
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(isopropyhnethylcarbamoyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 469,3, gef.: 467,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-106
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(cyclopropylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamid-säureethylester,
MS ber.: 467,3, gef.: 465,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-107
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorbenzylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 493,3, gef.: 491,1 (M-1).
-
BEISPIEL 2-108
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-dimethylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 413,2, gef.: 413,2 (M-1).
-
BEISPIEL 2-109
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(1-isopropyl-2-methylpropylaminocarbonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 483,4, gef.: 481,2 (M-1).
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BEISPIEL 3
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N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(indan-1-ylaminomethyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester
-
Stufe A
-
Zu
einer Lösung
von 2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
(10 g, 31,8 mmol) in Chloroform (200 ml) wurde tropfenweise bei
0°C Bortribromid
(1N in CH2Cl2, 63,7
ml, 63,7 mmol) gegeben. Nach 3-stündigem Rühren bei RT wurde die Reaktion
mit H2O (200 ml) gequencht. Das Gemisch
wurde 1 h lang bei RT gerührt,
und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde mit Chloroform
(2 × 150
ml) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit H2O (1 × 200
ml), gesättigter
wässriger
NaHCO3 (1 × 200 ml) und Kochsalzlösung (1 × 200 ml)
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und unter Erhalt eines braunen Feststoffs eingeengt. Das
Rohprodukt wurde in der nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung eingesetzt. NMR (400 MHz, CD3OD) d 8,28 (s, 2H), 6,67–6,70 (m, 2H), 6,61–6,64 (m,
2H). MS ber.: 299,0, gef.: 298,2 (M-1).
-
Stufe B
-
Zu
einer Lösung
von 2',6'-Dichlor-4-hydroxy-4'-nitrodiphenylether
(9,5 g, 32 mmol) in einem Gemisch aus EtOAc (50 ml) und MeOH (150
ml) wurden 0,48 g 10% Pd/C gegeben. Das Gemisch wurde bei einem Druck
von 40 psi bei RT 5 h lang hydriert. Die Lösung wurde durch Celite® filtriert
und eingeengt, was einen braunen Feststoff ergab. NMR (400 MHz,
CD3OD) d 6,71 (s, 2H), 6,66–6,68 (m,
2H), 6,59–6,61
(m, 2H). MS ber.: 269,0, gef.: 268,2 (M-1).
-
Stufe C
-
Ein
Gemisch aus 2',6'-Dichlor-4-hydroxy-4'-aminodiphenylether
(8,6 g, 31,8 mmol) und Diethyloxalat (69,8 g, 47,8 mmol) wurde 2
h lang bei 140°C
gerührt,
was eine braune Lösung
ergab. Das überschüssige Diethyloxalat
wurde unter reduziertem Druck entfernt, und der resultierende ölige, braune
Feststoff wurde mit einem Gemisch aus CH2Cl2/Hexan(1/9, 200 ml) 1 h lang verrieben.
Der Feststoff wurde durch Filtration gesammelt, mit CH2Cl2/Hexan gewaschen und im Vakuum getrocknet,
was einen lohefarbenen Feststoff ergab. Das Produkt wurde in der
nächsten
Stufe ohne weitere Reinigung eingesetzt. NMR (400 MHz, CDCl3) d 7,68 (s, 2H), 6,59–6,61 (m, 2H), 6,53–6,55 (m,
2H), 4,25–4,30
(q, 2H), 1,27–1,31
(t, 3H). MS ber.: 369,0, gef.: 367,5 (M-1).
-
Stufe D
-
Ein
Gemisch aus N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxarnidsäureethylester
(500 mg, 1,35 mmol), TFA (5,0 ml) und Hexamethylentetramin (284
mg, 2,03 mmol) wurde 1 h lang bei 75°C gerührt, was eine rot-braune Lösung ergab.
Die Lösung
wurde auf RT abgekühlt.
TFA wurde unter reduziertem Druck entfernt, und 20 ml H2O
wurden zu dem verbleibenden braunen Öl gegeben. Nach 20-minütigem Rühren bei
RT wurde das Gemisch mit EtOAc (2 × 20 ml) extrahiert. Die wässrige Phase
wurde mit gesättigter
Wässriger NaHCO3 basisch gemacht und mit zusätzlichem
EtOAc (2 × 20
ml) extrahiert. Die vereinigten EtOAc-Extrakte wurden mit gesättigtem
wässrigen
NaHCO3 (2 × 30 ml), H2O
(50 ml), 1N HCl (2 × 50
ml) und Kochsalzlösung (50
ml) gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und eingeengt, was eine braunen Feststoff ergab. Das Rohprodukt
wurde durch Flash-Säulenchromatographie
gereinigt, was einen weißen
Feststoff ergab. NMR (400 MHz, CDCl3) d
10,72 (s, 1H), 9,77 (s, 1H), 8,90 (s, 1H), 7,71 (s, 2H), 7,14–7,17 (dd,
1H), 6,96–6,98
(d, 1H), 6,89–6,90
(d, 1H), 4,42–4,47
(q, 2H), 1,23–1,27
(t, 3H). MS ber.: 397,0, gef.: 395,7 (M-1).
-
Stufe E
-
Zu
einem Gemisch aus N-[3,5-Dichlor-4-(3-formyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester (30
mg, 0,08 mmol) und Aminoindan (10 mg, 0,08 mmol) in Dichlorethan
(1,0 ml) wurde Natriumiriacetoxyborhydrid (22,4 mg, 0,11 mmol) und
Essigsäure
(4,5 mg, 0,08 mmol) in einzelnen Portionen gegeben. Nach 3-stündigem Rühren bei
RT wurde die Lösung
klar und gelb. Das Gemisch wurde mit gesättigtem wässrigen NaHCO3 (5
ml) gequencht und mit Et2O (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden über Na2SO4 getrocknet, filtriert und eingeengt, was
das Rohprodukt als ein gelbes Glas ergab. Das Rohprodukt wurde durch
präparative
DC (5% Et2O in CH2Cl2) gereinigt, was die Titelverbindung als
cremefarbenen Feststoff lieferte. NMR (400 MHz, CDCl3)
d 8,94 (s, 1H), 7,74 (s, 2H), 7,36–7,37 (d, 1H), 7,19–7,25 (m,
4H), 6,75–6,77
(d, 1H), 6,61–6,64
(dd, 1H), 6,54–6,55
(d, 1H), 4,40–4,46
(q, 2H), 4,30–4,33
(t, 1H), 4,05–4,08
(d, 1H), 3,95–3,98 (d,
1H), 2,98–3,06
(m, 1H), 2,81–2,88
(m, 1H), 2,42–2,51
(m, 1H), 1,88–1,96
(m, 1H), 1,41–1,45
(t, 3H). MS ber.: 514,20, gef.: 513,1 (M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 3–1 bis 3-54 in einer zu der
in BEISPIEL 3 beschriebenen analogen Art und Weise hergestellt.
-
BEISPIEL 3-1
-
N-{4-[3-(2,3-Dihydroindol-2-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester, MS
ber.: 460,5, gef.: 459,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-2
-
N-{4-[3-(3,3-Dimethylpiperidin-1-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 454,6, gef.: 453,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-3
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-ylmethyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 516,6, gef.: 515,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-4
-
N-{4-[3-(3,4-Dihydro-1H-isochinolin-2-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 474,6, gef.: 473,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-5
-
N-(4-{3-[(4-Fluorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 466,5, gef.: 465,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-6
-
N-(4-{3-[(4-Chlorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 483,0, gef.: 481,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-7
-
N-(4-[4-Hydroxy-3-[(4-isopropylbenzylamino)methyl]phenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 490,6, gef.: 489,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-8
-
N-[4-(3-Azepan-1-ylmethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 440,5, gef.: 439,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-9
-
N-[4-(3-{[Benzo[1,3]dioxol-5-ylmethyl)amino]methyl}-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 492,5, gef.: 491,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-10
-
N-(4-{4-Hydroxy-3-[(1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-1-ylamino)methyl]phenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 488,6, gef.: 487,4 (M-1).
-
BEISPIEL 3-11
-
N-[4-(3-Dimethylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 386,5, gef.: 385,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-12
-
N-(4-{4-Hydroxy-3-[(methylpropylamino)methyl]phenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester, MS
ber.: 414,9, gef.: 413,4 (M-1).
-
BEISPIEL 3-13
-
N-[4-(3-Cyclopropylamiuomethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 398,5, gef.: 397,4 (M-1).
-
BEISPIEL 3-14
-
N-[4-(4-Hydroxy-3-morpholin-4-ylmethylphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 428,5, gef.: 427,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-15
-
N-(4-{4-Hydroxy-3-[(isopropylmethylamino)methyl]phenoxy}-3,5-dimethylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 414,5, gef.: 413,5 (M-1).
-
BEISPIEL 3-16
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(isopropylaminomethyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 400,5, gef.: 399,4 (M-1).
-
BEISPIEL 3-17
-
N-[4-(3-Cyclobutylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 412,5, gef.: 411,4 (M-1).
-
BEISPIEL 3-18
-
N-[4-(3-Cyclopentylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 426,5, gef.: 425,4 (M-1).
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BEISPIEL 3-19
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N-{3-Chlor-4-[3-(3,3-dimethylpiperidin-1-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 461,0, gef.: 461,1 (M+1).
-
BEISPIEL 3-20
-
N-{3-Chlor-4-[3-(2,3-dihydroindol-1-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 467,0, gef.: 467,2 (M+1).
-
BEISPIEL 3-21
-
N-(3-Chlor-4-{3-[(4-fluorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 486,9, gef.: 485,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-22
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-ylmethyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 537,1, gef.: 535,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-23
-
N-(3-Chlor-4-{3-[(4-chlorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 503,4, gef.: 501,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-24
-
N-(3-Chlor-4-{4-hydroxy-3-[(4-isopropylbenzylamino)methyl]phenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 511,2, gef.: 509,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-25
-
N-{3-Chlor-4-[3-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 495,0, gef.: 493,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-26
-
N-[4-(3-Azepan-1-ylmethyl-4-hydroxyphenoxy)-3-chlor-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 461,0, gef.: 459,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-27
-
N-[4-(3-{[(Benzo[1,3]dioxol-5-ylmethyl)amino]methyl}-4-hydroxyphenoxy)-3-chlor-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 513,0, gef.: 511,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-28
-
N-(3-Chlor-4-{4-Hydroxy-3-[(1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-1-ylamino)methyl]phenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,0, gef.: 507,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-29
-
N-[3-Chlor-4-(3-dimethylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester, MS
ber.: 406,9, gef.: 405,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-30
-
N-(3-Chlor-4-{4-Hydroxy-3-[(methylpropylamino)methyl]phenoxy}-5-methylphenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 434,9, gef.: 433,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-31
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester, MS
ber.: 418,9, gef.: 417,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-32
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(2,3-dihydroindol-1-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 487,3, gef.: 487,2 (M+1).
-
BEISPIEL 3-33
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,3-dimethylpiperidin-1-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 481,4, gef.: 481,2 (M+1).
-
BEISPIEL 3-34
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(indan-1-ylaminomethyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 501,4, gef.: 499,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-35
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(3,4-dihydro-1H-isochinolin-2-ylmethyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 501,4, gef.: 501,1 (M+1).
-
BEISPIEL 3-36
-
N-[4-(3-Azepan-1-ylmethyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 467,4, gef.: 465,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-37
-
N-(3,5-Dichlor-4-{3-[(1-cyclohexyl-(1R)ethylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,4, gef.: 507,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-38
-
N-{4-[3-(Bicyclo
[2.2.1]hept-2-ylaminomethyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 493,4, gef.: 491,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-39
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(3-methyl-3-phenylpiperidin-1-ylmethyl}phenoxy]phenyl}oxamidsäuremethylester,
MS ber.: 557,5, gef.: 555,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-40
-
N-(3,5-Dichlor-4-{3-[(4-fluorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester, MS
ber.: 507,35, gef.: 505,0 (M-1).
-
BEISPIEL 3-41
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-Hydroxy-3-[(1-phenyl-(1R)ethylamino)methyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 503,4, gef.: 501,0 (M-1).
-
BEISPIEL 3-42
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(1-phenyl-(1S)ethylamino)methyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 503,4, gef.: 501,0 (M-1).
-
BEISPIEL 3-43
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-{[(naphthalin-1-ylmethyl)amino]methyl}phenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 539,4, gef.: 536,7 (M-1).
-
BEISPIEL 3-44
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(1-naphthalin-1-yl-(1R)ethylamino)methyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 553,5, gef.: 550,8 (M-1).
-
BEISPIEL 3-45
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-1-ylamino)methyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 529,4, gef.: 526,8 (M-1).
-
BEISPIEL 3-46
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclohexylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 481,4, gef.: 478,8 (M-1).
-
BEISPIEL 3-47
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopentylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 467,4, gef.: 465,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-48
-
N-[4-(3-{[(Benzo[1,3]dioxol-5-ylmethyl)amino]methyl}-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 533,4, gef.: 531,0 (M-1).
-
BEISPIEL 3-49
-
N-(3,5-Dichlor-4-{3-[(4-chlorbenzylamino)methyl]-4-hydroxyphenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester, MS
ber.: 523,8, gef.: 521,1 (M-1).
-
BEISPIEL 3-50
-
N-(3,5-Dichlor-4-{4-hydroxy-3-[(4-isopropylbenzylamino)methyl]phenoxy}phenyl)oxamidsäureethylester,
MS ber.: 531,4, gef.: 529,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-51
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-methylaminomethylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 413,3, gef.: 411,2 (M-1).
-
BEISPIEL 3-52
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopropylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 439,3, gef.: 437,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-53
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-morpholin-4-ylmethylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 469,3, gef.: 467,3 (M-1).
-
BEISPIEL 3-54
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylaminomethyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 453,3, gef.: 451,3 (M-1).
-
BEISPIEL 4
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(isopropylmethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamid
-
Durch
eine Lösung
von N-{4-[4-Hydroxy-3-(isopropylmethylcarbamoyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäureethylester
(7,1 mg, 0,017 mmol) in 1 ml EtOH ließ man in der Gegenwart von
Magnesiumsulfat (10 mg) 10 min lang bei 0°C NH3-Gas
perlen. Man ließ die
Lösung
auf RT erwärmen.
Nach 0,5-stündigem
Rühren
bei RT wurde die Lösung
mit 2 ml CH2Cl2 verdünnt und
filtriert. Das Filtrat wurde eingeengt, wodurch die Titelverbindung
als ein weißer
Feststoff erhalten wurde. MS ber.: 399,5, gef.: 398,4 (M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die Beispiele 4-1
bis 4-10 in einer zu der in Beispiel 4 beschriebenen analogen Art
und Weise hergestellt.
-
BEISPIEL 4-1
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(1-isopropyl-2-methylcarbamoyl)phenoxy)-3,5-dimethylphenyl}oxamid,
MS ber.: 441,5, gef. 440,5 (M-1).
-
BEISPIEL 4-2
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclohexylcarbamoyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamid,
MS ber.: 465,1, gef.: 464,2 (M-1).
-
BEISPIEL 4-3
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(morpholin-4-sulfonyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamid,
MS ber.: 469,1, gef.: 468,2 (M-1).
-
BEISPIEL 4-4
-
N-[4-(3-Benzolsulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamid,
MS ber.: 480,0, gef.: 479,2 (M-1).
-
BEISPIEL 4-5
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamid,
MS ber.: 431,1, gef.: 430,3 (M-1).
-
BEISPIEL 4-6
-
N-{3-Chlor-4-[3-(cyclopropyhnethylaminosulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamid,
MS ber.: 453,1, gef.: 452,3 (M-1).
-
BEISPIEL 4-7
-
N-{3-Chlor-4-[4-hydroxy-3-(methylpropylsulfamoyl)phenoxy]-5-methylphenyl}oxamid,
MS ber.: 455,1, gef.: 454,2 (M-1).
-
BEISPIEL 4-8
-
N-{4-[4-Hydroxy-3-(pyrrolidin-1-carbonyl)phenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamid,
MS ber.: 397,4, gef.: 396,3 (M-1).
-
BEISPIEL 4-9
-
N-[3-Chlor-4-(3-cyclopropylsulfamoyl-4-hydroxyphenoxy)-5-methylphenyl]oxamid,
MS ber.: 439,1, gef.: 438,2 (M-1).
-
BEISPIEL 4-10
-
N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamid,
MS ber.: 411,5, gef.: 410,3 (M-1).
-
BEISPIEL 5
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester
-
Stufe A
-
Ein
Gemisch aus 2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
(250 mg, 0,80 mmol), p-Chlorbenzolsulfonsäure (90%,
290 mg, 1,4 mmol) und Eatons Reagenz wurde 5 h lang bei 80°C gerührt und
auf RT abgekühlt.
Das Reaktionsgemisch wurde durch tropfenweise Zugabe in 30 ml Eiswasser
gequencht. Ein weißer Niederschlag
wurde gebildet. Der Niederschlag wurde durch Filtration gesammelt
und in CH2Cl2 aufgenommen,
getrocknet und eingeengt. Das Produkt wurde durch präparative
DC (25% EtOAc in Hex) gereinigt. NMR (400 MHz, CDCl3)
d 8,29–8,30
(s, 2H), 7,83–7,86
(d, 2H), 7,53–7,54
(d, 1H), 7,42–7,46
(d, 2H), 7,04–7,07
(dd, 1H), 6,82–6,87
(d, 1H), 3,73 (s, 3H). MS ber.: 486,9, gef.: 486,0 (M-1).
-
Stufe B
-
Die
Titelverbindung dieses BEISPIELS 5 kann aus dem Produkt der Stufe
A durch Demethylierung, Hydrierung und Oxamatbildung gemäß den Methoden,
die den in der vorliegenden Offenbarung beschriebenen analog sind,
und bekannter Verfahren hergestellt werden. NMR (400 MHz, CDCl3) d 8,95 (s, 1H), 8,68 (breit s, 1H), 7,80–7,82 (d,
2H), 7,76 (s, 2H), 7,49–7,51
(d, 2H), 7,06 (d, 1H), 7,00–7,02
(dd, 1H), 6,93–6,95
(d, 1H), 4,43 (q, 2H), 1,44 (t, 3H). MS ber.: 543,0, gef.: 542,1
(M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 5-1
bis 5-12 in einer
zu der in BEISPIEL 5 beschriebenen analogen Art und Weise hergestellt.
-
BEISPIEL 5-1
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 514,9, gef.: 513,0 (M-1).
-
BEISPIEL 5-2
-
N-{3-Chlor-4-[3-(4-chlorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 495,0, gef.: 494,1 (M-1).
-
BEISPIEL 5-3
-
N-{3-Chlor-4-[3-(4-chlorbenzolsulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamid,
MS ber.: 494,0, gef.: 493,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-4
-
N-[4-(3-Benzolsulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 509,0, gef.: 508,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-5
-
N-[4-(3-Benzolsulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 481,0, gef.: 480,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-6
-
N-[4-(3-Benzolsulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dichlorphenyl]oxamid,
MS ber.: 480,0, gef.: 479,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-7
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(naphthalin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 559,0, gef.: 558,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-8
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(naphthalin-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 531,0, gef.: 530,1 (M-1).
-
BEISPIEL 5-9
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(naphthalin-2-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 559,0, gef.: 558,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-10
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(naphthalin-2-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 559,0, gef.: 558,2 (M-1).
-
BEISPIEL 5-11
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(toluol-4-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 495,0, gef.: 494,1 (M-1).
-
BEISPIEL 5-12
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(toluol-4-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamid,
MS ber.: 494,0, gef.: 493,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopropylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester
-
Stufe A
-
Unter
Kühlung
mit einem Eisbad wurde 2',6'-Dichlor-4-methoxy-4'-nitrodiphenylether
(5 g, 16 mmol) portionsweise zu Chlorsulfonsäure (14 g, 120 mmol) gegeben.
Die resultierende rötlichbraune
Lösung
ließ man
auf RT erwärmen,
und sie wurde 1 h lang bei RT gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
tropfenweise in Eiswasser (200 ml) gegeben, mit EtOAc (3 × 200 ml)
extrahiert, getrocknet und eingeengt, was einen lohefarbenen Feststoff
ergab. Der Feststoff wurde portionsweise zu einer Lösung von
Na2SO3 (6 g, 48
mmol) in H2O (12 ml) gegeben. Die Lösung wurde
durch Zugabe von 32%iger wässriger
NaOH basisch gemacht, und der pH-Wert wurde auf 9,0 eingestellt.
Nach 2-stündigem
Rühren
bei 65°C
und nachfolgendem 19-stündigem
Rühren
bei 25°C
wurde die Lösung
mit 1N HCl angesäuert,
und es bildete sich ein Niederschlag. Der Niederschlag wurde durch
Filtration gesammelt, mit Wasser gewaschen und getrocknet, was das
Produkt ergab. MS ber.: 377,0, gef.: 376,1 (M-1).
-
Stufe B
-
Zu
einer Lösung
von Natriumethoxid (0,29 mmol) in EtOH wurden bei RT 2-Methoxy-4-(2',6'-dichlor-4'-nitrophenoxy)benzolsulfinsäure (100
mg, 0,26 mmol), das Produkt aus Stufe A, und Cyclopropylmethylbromid
(143 mg, 1,1 mmol) gegeben. Das resultierende Gemisch wurde 18 h
lang unter Rückfluss
gerührt und
auf RT abgekühlt.
Zu der Lösung
wurde 1N HCl (5 ml) gegeben, und nachfolgend wurde mit EtOAc (3 × 10 ml)
extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden getrocknet und eingeengt.
Das Rohprodukt wurde durch präparative
DC (EtO-Ac:Hex,
1:1) gereinigt, was einen Feststoff ergab. MS ber.: 431,0, gef.:
431,0 (M).
-
Stufe C
-
Die
Titelverbindung dieses BEISPIELS 6 kann aus dem Produkt aus Stufe
B durch Demethylierung, Hydrierung und Oxamatbildung gemäß den in
BEISPIEL 1 beschriebenen analogen Verfahren hergestellt werden.
NMR (400 MHz, CDCl3) d 8,93 (s, 1H), 8,68
(s, 1H), 7,75 (s, 2H), 7,10–7,13
(m, 1H), 6,96–6,99
(m, 2H), 4,41 (q, 2H), 3,01 (d, 2H), 1,41 (t, 3H), 0,95–0,99 (m,
1H), 0,54–0,58
(m, 2H), 0,11–0,14
(m, 2H). MS ber.: 487,0, gef.: 485,9 (M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 6-1
bis 6-13 in einer
zu der in BEISPIEL 6 beschriebenen analogen Art und Weise hergestellt.
-
BEISPIEL 6-1
-
N-[4-(4-Hydroxy-3-methansulfonylphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 379,1, gef.: 378,2 (M-1).
-
BEISPIEL 6-2
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-ethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 433,0, gef.: 432,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6-3
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(propan-2-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS ber.: 475,0, gef.: 474,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6-4
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 501,0, gef.: 499,9 (M-1).
-
BEISPIEL 6-5
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclohexylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure-ethylester,
MS ber.: 529,1, gef.: 528,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6-6
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopentansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamid-säureethylester,
MS ber.: 501,0, gef.: 499,9 (M-1).
-
BEISPIEL 6-7
-
N-{4-[3-(Butan-1-sulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dichlorphenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 461,0, gef.: 460,2 (M-1).
-
BEISPIEL 6-8
-
N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-phenylmethansulfonylphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 495,0, gef.: 493,9 (M-1).
-
BEISPIEL 6-9
-
N-{3,5-Dichlor-4-[4-hydroxy-3-(propan-1-sulfonyl)phenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
ber.: 447,0, gef.: 446,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6-10
-
N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorphenylmethansulfonyl)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamid-säure, MS
ber.: 513,0, gef.: 512,0 (M-1).
-
BEISPIEL 6-11
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclopropylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 459,0, gef.: 458,2 (M-1).
-
BEISPIEL 6-12
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3-cyclobutylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 473,0, gef.: 472,2 (M-1).
-
BEISPIEL 6-13
-
N-[4-(3-Cyclopropylmethansulfonyl-4-hydroxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 419,1, gef.: 418,0 (M-1).
-
BEISPIEL 7
-
4-(3-Phenoxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol
-
Stufe A
-
Zu
einer gekühlten
(0°C), gerührten Lösung von
3-Benzyloxy-4-methoxybenzaldehyd (10 g) in MeOH (100 ml) wurde tropfenweise
Wasserstoffperoxid (5,5 ml einer 30%igen wässrigen Lösung) gegeben. Nach Erwärmen auf
RT wurde konzentrierte Schwefelsäure
(1 ml) zugegeben, und die resultierende Lösung ließ man 1,5 h lang rühren. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen Ethylether/gesättigter wässriger Natriumbicarbonatlösung verteilt,
eine weitere organische Schicht wurde über Natriumsulfat getrocknet
und im Vakuum eingeengt, was ein Öl ergab. Flashchromatographie
(20% Ethylacetat/Hexane) lieferte 3-Benzyloxy-4-methoxyphenol (5,8
g).
-
Stufe B
-
Zu
einer Lösung
von 3-Benzyloxy-4-methoxyphenol (3 g) in DMSO (2 ml) wurde Kalium-t-butoxid
(1,6 g) gegeben. Nach 30 Minuten wurde 4-Chlor-3,5-dimethylnitrobenzol
(2 g) zugegeben, und die resultierende Lösung wurde 2 h lang auf 80°C erwärmt. Das
Reaktionsgemisch wurde zwischen Ethylacetat und 1N wässriger
NaOH verteilt, und die organische Schicht wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum eingeengt, was 4-(3-Benzyloxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol
(1,9 g) als einen orangen Feststoff lieferte.
-
Stufe C
-
Eine
Lösung
von 4-(3-Benzyloxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol (1,65
g), TFA (3,5 ml) und Thioanisol (2,2 ml) wurde 4 h lang gerührt. Die
Reaktion wurde zwischen Ethylacetat und Wasser verteilt, die organische
Schicht über
Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Flashchromatographie
lieferte 4-(3-Hydroxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol (1,2 g) als ein
gelbes Öl.
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Stufe D
-
Eine
Lösung
von 4-(3-Hydroxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol (150
mg), Phenylboronsäure
(190 mg), Kupfer(II)-acetat (189 mg) und TEA (0,22 ml) in Dichlormethan
(4 ml) wurde 6 h lang gerührt. Die
Reaktion wurde in Ethylacetat verdünnt, mit 1N Salzsäure gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und im Vakuum eingeengt. Das resultierende Öl wurde
flashchromatographiert (10% DEE/Petrolether}, was 4-(3-Phenoxy-4-methoxyphenoxy)-3,5-dimethylnitrobenzol
(130 mg) als einen farblosen Feststoff ergab.
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Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 7-1
bis 7-9 in einer der in BEISPIEL 7 beschriebenen analogen Art und
Weise hergestellt.
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BEISPIEL 7-1
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-phenoxyphenoxy)phenyloxamidsäureethylester,
MS gef.: 460.
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BEISPIEL 7-2
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N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS gef.: 495.
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BEISPIEL 7-3
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N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-chlorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
gef.: 467.
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BEISPIEL 7-4
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-hydroxy-3-phenoxyphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
gef: 432.
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BEISPIEL 7-5
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N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäureethylester,
MS gef.: 478.
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BEISPIEL 7-6
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N-{3,5-Dichlor-4-[3-(4-fluorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]phenyl}oxamidsäure, MS
gef.: 450.
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BEISPIEL 7-7
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N-{4-[3-(4-Fluorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
gef.: 410.
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BEISPIEL 7-8
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N-[4-(4-Hydroxy-3-phenoxyphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
gef.: 392,
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BEISPIEL 7-9
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N-{4-[3-(4-Chlorphenoxy)-4-hydroxyphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxamidsäure, MS
gef.: 426.
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BEISPIEL 8
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2,2-Dimethyl-7-hydroxy-4-methoxyindan
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Stufe A
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Zu
einer gekühlten
(0°C), gerührten Lösung von
4,7-Dimethoxyindan-1-on (1 g) in THF (20 ml) wurde Lithiumhexamethyldisilizan
(6,2 ml einer 1M-Lösung
in THF) gegeben. Nach 45 min wurde Methyliodid (0,4 ml) zugegeben,
und das resultierende Gemisch ließ man 3 h bei RT rühren.
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Stufe B
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Nach
Rühren
bei RT, das auf die Zugabe des ersten Äquivalents Methyliodid folgte,
wurde das Reaktionsgemisch erneut auf 0°C abgekühlt und eine zusätzliche
Portion Lithiumhexamethyldisilizan (6,2 ml) wurde zugegeben. Nach
45 min wurde Methyliodid (0,4 ml) zugegeben, und das resultierende
Gemisch ließ man
3 h lang bei RT rühren.
Die Reaktion wurde mit gesättigter
wässriger
Ammoniumchloridlösung
gequencht, mit Ethylacetat extrahiert, die organische Schicht wurde über Natriumsulfat
getrocknet und zu einem dunklen Öl eingeengt.
Flashchromatographie (Hexane:Chloroform) lieferte 2,2-Dimethyl-4,7-dimethoxyindan-1-on
(1,0 g) als ein braunes Öl.
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Stufe C
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Zu
einer gekühlten
(–78°C), gerührten Lösung von
2,2-Dimethyl-4,7-dimethoxyindan-1-on (1 g) in Dichlormethan (20 ml) wurde
Bortrichlorid (9 ml einer 1M-Lösung
in Dichlormethan) während
einer Zeitdauer von 5 min gegeben. Man ließ die Reaktion auf RT erwärmen, die
Reaktion wurde 3 h lang gerührt,
dann wieder auf –78°C abgekühlt, mit
Eis gequencht, man ließ auf
RT erwärmen
und rührte
1 h lang. Das Reaktionsgemisch wurde mit Dichlormethan extrahiert,
die organischen Schichten über
Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt und flashchromatographiert,
was 2,2-Dimethyl-7-hydroxy-4-methoxyindan-1-on (0,85 g) als ein
lohefarbenes Öl
lieferte.
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Stufe D
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Zu
einer gerührten
Lösung
von 2,2-Dimethyl-7-hydroxy-4-methoxyindan-1-on (500 mg) und Methansulfonsäure (466
mg) in Dichlormethan (12 ml) wurde Triethylsilan (564 mg) gegeben. Über einen
Zeitraum von 3 h hinweg wurden jeweils nach 0,5 h zusätzliche
Portionen Methansulfonsäure
und Triethylsilan zugegeben. Die Reaktion wurde zwischen Wasser
und Dichlormethan verteilt, die organische Schicht wurde über Natriumsulfat
getrocknet, im Vakuum eingeengt, und das resultierende Öl wurde
flashchromatographiert (1:1, Chloroform:Hexane), was 2,2-Dimethyl-7-hydroxy-4-methoxyindan
(230 mg) als einen farblosen, wachsartigen Feststoff lieferte.
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Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 8-1
bis 8-8 unter Verwendung von den in BEISPIEL 8 und durch die SCHEMATA
K und L beschriebenen analogen Verfahren hergestellt.
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BEISPIEL 8-1
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N-[3-Chlor-4-(7-hydroxy-2,2-dimethylindan-4-yloxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, Schmelzpunkt gef.:
226–229°C (Zers).
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BEISPIEL 8-2
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N-[4-(7-Hydroxyindan-4-yloxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
gef.: 340.
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BEISPIEL 8-3
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N-[3-Chlor-4-(7-hydroxyindan-4-yloxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
gef.: 360.
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BEISPIEL 8-4
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N-[4-(7-Hydroxyindan-4-yloxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS gef.: 368.
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BEISPIEL 8-5
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N-[4-(7-Hydroxyindan-4-yloxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamid,
MS gef.: 339.
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BEISPIEL 8-6
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N-[3-Chlor-4-(7-hydroxyindan-4-yloxy)-5-methylphenyl]oxamid,
MS gef.: 360.
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BEISPIEL 8-7
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-1-yloxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
gef.: 374.
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BEISPIEL 8-8
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-5,6,7,8-tetrahydronaphthalin-1-yloxy)-5-methylphenyl]oxamid,
MS gef.: 373.
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BEISPIEL 9
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N-{3-Chlor-4-[3-(4-fluorphenoxymethyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester
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Stufe A
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Zu
einer gekühlten
(–78°C), gerührten Lösung von
5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-methoxybenzaldehyd (10 g)
in Dichlormethan (300 ml) wurde tropfenweise Bortribromid (23,3
g) gegeben. Man ließ die Reaktion
auf Umgebungstemperatur erwärmen,
die Reaktion wurde 1,5 h lang gerührt, Eis wurde zugegeben um
die Reaktion zu quenchen, und die Aufarbeitung wurde mit Ethylacetat/Wasser
durchgeführt.
Die organische Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt, und das resultierende Öl wurde durch
einen Hahn mit Silicagel (Eluierung mit Chloroform) filtriert, was
5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-hydroxybenzaldehyd
(8,65 g) als einen cremefarbenen Feststoff lieferte.
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Stufe B
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Zu
einer gekühlten
(0°C), gerührten Lösung von
5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-hydroxybenzaldehyd (8,6 g) in DMF
(130 ml) wurde Natriumhydrid (1,3 g, 60%ig in Öl) gegeben, das Kühlbad wurde
nach 5 min entfernt, und die dicke Mischung ließ man 45 min bei RT rühren. Trimethylsiloxyethoxymethylchlorid (5,59
g) wurde zugegeben, und das Rühren
wurde 16 h fortgesetzt. Die Reaktion wurde mit halbgesättigtem Ammoniumchlorid
gequencht, mit Ethylacetat extrahiert, die vereinigten organischen
Schichten wurden über Natriumsulfat getrocknet
und im Vakuum eingeengt, was ein braunes Öl lieferte. Flashchromatographie (10-20% Ethylacetat:Hexane)
lieferten 5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(2-trimethylsilanylethoxy-methoxy)benzaldehyd
(12,1 g) als einen cremefarbenen Feststoff.
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Stufe C
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Zu
einer gekühlten
(–78°C), gerührten Lösung von
5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)benzaldehyd
(10 g) in THF (200 ml) wurde Diisobutylaluminiumhydrid (46 ml einer 1M-Lösung in
THF) gegeben. Nach 30 min wurde 0,5M Natriumkaliumtartrat (100 ml)
zugegeben, und das resultierende Gemisch ließ man auf RT erwärmen. Extraktion
mit Ethylacetat, Trocknen über
Natriumsulfat und Einengen im Vakuum lieferte [5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(2-trimethylsilanylethoxymethoxy)phenyl]-MeOH (10,6 g), das
ohne weitere Reinigung in Stufe D übernommen wurde.
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Stufe D
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Zu
einer Lösung
von [5-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(2-trimethylsilanylethoxy-methoxy)phenyl]-MeOH
(250 mg), Triphenylphosphin (300 mg) und p-Fluorphenol (95 mg) wurde 1,1'-(Azodicarbonyl)dipiperidin
(214 mg) gegeben. Nach 18 h wurden Hexane zugesetzt, Feststoffe
wurden abfiltriert, mit weiteren Portionen Hexanen gewaschen, und
das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde flashchromatographiert
(Hexane-2% Ethylacetat/Hexane), was {2-[4-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenoxy-methoxy]ethyl}trimethylsilan
(300 mg) als ein Öl
lieferte.
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Stufe E
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Zu
einer gerührten
Lösung
von {2-[4-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenoxymethoxy]ethyl}trimethylsilan
(280 mg) in MeOH (2,5 ml)/THF (0,2 ml) wurde 6%ige Schwefelsäure in MeOH
(2,5 ml) gegeben, und die resultierende Lösung wurde 1 h lang gerührt. Die
Reaktion wurde mit 1N wässrigem
Natriumbicarbonat gequencht, mit Ethylacetat extrahiert, die organische
Schicht wurde über
Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Flashchromatogaphie
(15% Ethylacetat/Hexane) lieferten 4-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenol
(170 mg) als ein gelbes, halbfestes Material.
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Stufe F
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Zu
einer warmen (100°C)
Lösung
von 4-(2-Chlor-6-methyl-4-nitrophenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenol
(100 mg) in Eisessig (2,5 ml) wurde Zinkstaub (243 mg) gegeben,
und das Erwärmen
wurde 30 min lang fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde abgekühlt, mit
Ethylacetat verdünnt
und durch Celite® filtriert. Das Filtrat
wurde mit 1M wässrigem
Natriumbicarbonat gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt und flashchromatographiert
(30% Ethylacetat/Hexane), was 4-(4-Amino-2-chlor-6-methylphenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenol
(90 mg) als einen lohefarbenen Feststoff lieferte.
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Stufe G
-
Eine
Lösung
von 4-(4-Amino-2-chlor-6-methylphenoxy)-2-(4-fluorphenoxymethyl)phenol
(90 mg) in Diethyloxalat (1 ml) wurde 18 h lang auf 125°C erwärmt. Die
resultierende Lösung
wurde flashchromatographiert (30% Ethylacetat/Hexane), was N-{3-Chlor-4-[3-(4-fluor-phenoxymethyl)-4-hydroxyphenoxy]-5-methylphenyl}oxamidsäureethylester
(70 mg) lieferte.
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Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurde BEISPIEL 9-1 in
einer zu der in BEISPIEL 9 beschriebenen analogen An und Weise hergestellt.
-
BEISPIEL 9-1
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N-[3-Chlor-4-(4-hydroxy-3-phenoxymethylphenoxy)-5-methylphenyl]oxamidsäureethylester,
MS gef: 454
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BEISPIEL 10
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N-[3,5-Dichlor-4-(1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamidsäureethylester
-
Stufe A
-
Kaliumcarbonat
(0,71 g, 5,12 mmol) wurden zu einer Lösung von 5-Hydroxyindol (0,62
g, 4,66 mmol) und 3,5-Dichlor-4-iodnitrobenzol (1,48 g, 4,66 mmol)
in N-Methylpyrrolidon (10 ml) gegeben. Das resultierende Gemisch
wurde 3 h lang bei 125°C
gerührt
und auf RT abgekühlt.
Das Gemisch wurde in 1N HCl (100 ml) gegossen und mit CH2Cl2 (3 × 25 ml)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit 1N HCl
(2 × 50 ml),
H2O (3 × 100
ml) und Kochsalzlösung
(1 × 100
ml) gewaschen sowie nachfolgend getrocknet und eingeengt. Der Rückstand
wurde durch präparative
DC (35% CH2Cl2 in
Hexanen) gereinigt, was einen gelben Feststoff ergab. MS ber.: 322,
gef.: 321,2 (M-1).
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Stufe B
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Die
Titelverbindung des BEISPIELS 10 wurde aus dem Produkt der Stufe
A durch Hydrierung und Oxamatbildung hergestellt. MS ber.: 392,0,
gef.: 391,2 (M-1).
-
Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 10-1
bis 10-7 in einer der in BEISPIEL 10 beschriebenen analogen An und
Weise hergestellt.
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BEISPIEL 10-1
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N-[3,5-Dichlor-4-(1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 392,0, gef.: 391,2 (M-1).
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BEISPIEL 10-2
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N-[3,5-Dichlor-4-(1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 364,0, gef.: 363,1 (M-1).
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BEISPIEL 10-3
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N-[3,5-Dichlor-4-(1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamid,
MS ber.: 372,1, gef.: 371,2 (M-1).
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BEISPIEL 10-4
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N-[3-Chlor-4-(1H-indol-5-yloxy)-5-methylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 344,1, gef.: 343,2 (M-1).
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BEISPIEL 10-5
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N-[3-Chlor-4-(1H-indol-5-yloxy)-5-methylphenyl]oxamid,
MS ber.: 343,1, gef.: 342,2 (M-1).
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BEISPIEL 10-6
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N-[3,5-Dichlor-4-(2-methyl-1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 406,0, gef.: 405,2 (M-1).
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BEISPIEL 10-7
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N-[3,5-Dichlor-4-(2-methyl-1H-indol-5-yloxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 378,0, gef.: 377,1 (M-1).
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BEISPIEL 11
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)phenyl]oxamidsäure
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Stufe A
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Ein
Gemisch aus 3-Methyl-4-fluorphenol (99 mg, 0,79 mmol), Kaliumhydroxid
(53 mg, 0,94 mmol), 4-Iod-3,5-dichlornitrobenzol (250 mg, 0,79 mmol)
und Molekularsieb 4Å (75
mg) in N-Methylpyrrolidinon (3 ml) wurde 2 h lang bei 130°C gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde in eiskalte 1N HCl (20 ml) gegossen, und EtOAc
(25 ml) wurde zugegeben. Die EtOAc-Phase wurde abgetrennt und mit 1N HCl
(3 × 25
ml) und Kochsalzlösung
(25 ml) gewaschen. Die EtOAc-Lösung
wurde über
Na2SO4 getrocknet,
filtriert und eingeengt. Der Rückstand
wurde durch präparative
DC (Hexane:CH2Cl2 =
7:3) gereinigt, was 3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)nitrobenzol (207 mg) lieferte.
MS ber.: 315,0, gef.: 315,0 (M).
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Stufe B
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester
wurde aus 3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)nitrobenzol durch
Hydrierung und Acylierung hergestellt. MS ber.: 385,0, gef.: 384,0
(M-1).
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Stufe C
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)phenyl]oxamidsäure wurde
aus N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluor-3-methylphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester
durch Hydrolyse hergestellt. MS ber.: 357,0, gef.: 356,2 (M-1).
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Unter
Verwendung geeigneter Ausgangsmaterialien wurden die BEISPIELE 11-1
bis 11-13 in einer zu der in BEISPIEL 11 beschriebenen analogen
Art und Weise hergestellt.
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BEISPIEL 11-1
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N-[4-(4-Fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 303,1, gef.: 302,2 (M-1).
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BEISPIEL 11-2
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 371,0, gef.: 369,9 (M-1).
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BEISPIEL 11-3
-
N-[3,5-Dichlor-4-(3,4-difluorphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 389,0, gef.: 387,9 (M-1).
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BEISPIEL 11-4
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N-[3,5-Dichlor-4-(3-chlor-4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäureethylester,
MS ber.: 405,0, gef.: 403,9 (M-1).
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BEISPIEL 11-5
-
N-[4-(3,4-Difluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 321,1, gef.: 320,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-6
-
N-[4-(3-Chlor-4-fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 337,1, gef.: 335,9 (M-1).
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BEISPIEL 11-7
-
N-[4-(4-Fluor-3-methylphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 317,1, gef.: 316,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-8
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N-[3,5-Dichlor-4-(4-fluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 343,0, gef.: 342,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-9
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N-[3,5-Dichlor-4-(3,4-difluorphenoxy)phenyl]oxamidsäure, MS
ber.: 361,0, gef.: 360,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-10
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N-[3,5-Dichlor-4-(3-chlor-4-fluorphenoxy)phenyl]oxalamidsäure, MS
ber.: 376,9, gef.: 376,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-11
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N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-fluorphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxalamidsäureethylester, MS
ber.: 442,2, gef.: 441,1 (M-1).
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BEISPIEL 11-12
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N-{4-[3-(Cyclobutylmethylcarbamoyl)-4-fluorphenoxy]-3,5-dimethylphenyl}oxalamidsäure, MS
ber.: 414,2, gef.: 413,3 (M-1).
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BEISPIEL 11-13
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N-[4-(4-Fluorphenoxy)-3,5-dimethylphenyl]oxalamidsäureethylester,
MS ber.: 331,1, gef.: 330,2 (M-1).