DE60011387T2 - Verfahren zur Reinigung von Entwässerungsrinnen - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Reinigung von Entwässerungsrinnen, die mit einem Rost bedeckt sind, sowie eine zur Durchführung des Verfahrens bestimmte Einrichtung.
- Insbesondere auf dem Gebiet der Rückgewinnung von Oberflächenwasser erlangen Inline-Entwässerungssysteme, das heißt solche, die aus einem Oberflächennetz aus linearen Entwässerungsrinnen bestehen, immer größere Bedeutung gegenüber Systemen zur Entwässerung durch Bodenabläufe, das heißt durch Einzelstellen. Der Hauptvorteil der Inline-Entwässerung besteht darin, daß die wiederzugewinnende Flüssigkeit durchschnittlich eine geringere Entfernung zurücklegt, so daß es zu weniger Stagnation kommt.
- Des Weiteren müssen beim System zur Entwässerung durch Bodenabläufe die Sammelstellen durch unterirdische Leitungen verbunden werden, deren Reinigung nicht leicht ist.
- Es stellt sich jedoch ein Problem, wenn die Abmessungen der Entwässerungsrinnen und/oder die Sicherheitsnormen das Vorhandensein von diese Entwässerungsrinnen schließenden Rosten erfordern, und zwar insbesondere, wenn sich Fahrzeuge darüber hinwegbewegen müssen.
- Die im Grunde sehr einfache Reinigung (mittels einer gekrümmten Schaufel) wird dann mühselig, da die Roste in Abhängigkeit von den Normen bis zu acht Bolzen pro laufenden Meter aufweisen können. Selbst durch Verwendung von Schnellverriegelungssystemen wird diese Arbeit nicht leicht. Um die Wartungskosten zu verringern, müssen komplexe und teure Reinigungsmaschinen zur punktuellen Entwässerung verwendet werden, wie in der
US 4 773 113 beschrieben. - Des Weiteren sind Reinigungsvorrichtungen, insbesondere für Dachrinnen, bekannt (siehe die
US 4 978 241 ), bei denen man die Kraft eines Wasserstrahls zum Auswaschen des Satzes auf dem Grund der Dachrinnen verwendet. - Dieses Verfahren ist leider bei mit Rosten bedeckten Entwässerungsrinnen nicht anwendbar.
- Die Verwendung einer Hochdrucklanze durch einen herkömmlichen Rost ist (aufgrund von Spritzen) unpraktisch und nicht sehr wirksam, wobei der Satz höchstens gelockert wird.
- Die
DE 196 22 021 beschreibt einen Rost für Entwässerungsrinnen dessen Gitterelemente geneigt sind, so daß eine manuelle Strahl-Reinigung ermöglicht wird. Der Rost besteht vorzugsweise aus geschweißtem Metall. - Die
US 4,521,935 beschreibt einen Saugkopf mit Düsen zur Spezialreinigung von Rosten auf dem Boden. - Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine wirksame Reinigung unter minimalem Zeitaufwand und Vermeidung mühseliger Handhabungen durch das betreffende Personal zu erreichen.
- Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Reinigung von Entwässerungsrinnen, welche von Rosten bedeckt sind, deren Oberseite aus einer Wechselfolge von Gitterelementen und Öffnungen besteht, bei dem man:
- – die Entwässerungsrinnen mit Rosten ausstattet;
- – entlang den Rosten parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen erste Führungseinrichtungen vorsieht;
- – eine über der Ebene der Roste der Entwässerungsrinnen verschiebbare bewegliche Vorrichtung vorsieht, wobei letztere zweite Führungseinrichtungen aufweist und mindestens eine Düse trägt, die ein Fluid in einem definierten Winkel (α) von ungleich 90° zu den Rosten spritzen kann;
- – diese Düse an einer Druckfluidversorgung anschließt;
- – die bewegliche Vorrichtung parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen ausrichtet;
- – diese bewegliche Vorrichtung parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen über der Ebene der sich in Position befindenden Roste verschiebt, wobei die bewegliche Vorrichtung durch Zusammenwirken der ersten und der zweiten Führungseinrichtungen bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne so geführt und ausgerichtet wird, daß der definierte Winkel (α) konstant gehalten wird;
- – das Fluid unter Druck durch die Roste zum Grund der Entwässerungsrinnen spritzt.
- Durch dieses Verfahren werden die durch Wartung der Entwässerungsrinnen erforderlichen Handhabungen stark reduziert.
- Vorzugsweise sind die Entwässerungsrinnen mit Gitterelementen versehen, deren gemäß einem definierten Winkel α ungleich 90° zur Ebene des Rosts projizierte Fläche ein Minimum durchläuft. Somit wird ein Spritzen vermindert, und die Kraft der Strahlen wird optimal verwendet.
- Vorteilhafterweise ist der definierte Winkel α ein spitzer Winkel, der vorzugsweise zwischen 35 und 55° liegt, damit ein Maximum an losgerissenen Schmutzteilchen mitgeführt wird.
- Die Verschiebung der Vorrichtung erfolgt vorzugsweise entlang der Neigung der Entwässerungsrinnen in Strömungsrichtung von unten nach oben, um die Abführung von Schmutz und Sedimenten zu den Sammelstellen zu erleichtern.
- Jede Düse ist vorzugsweise stromabwärts der Entwässerungsrinnen gerichtet, so daß insbesondere die Kräfte zur Verschiebung der beweglichen Vorrichtung verringert werden.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Anlage zur Reinigung von mit einem Rost bedeckten Entwässerungsrinnen, die Folgendes umfaßt:
- – eine bewegliche Vorrichtung, die sich parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen über der Ebene des Rosts verschieben soll und mindestens eine Düse trägt, die an eine Druckfluidversorgung angeschlossen ist und dieses Fluid gemäß einem definierten Winkel α ungleich 90° zur Ebene der Roste spritzen kann;
- – wobei die Roste aus einer Wechselfolge von Gitterelementen und Öffnungen bestehen;
- – erste Führungs- und Ausrichtungseinrichtungen, die entlang den Rosten parallel zur Achse der Entwässerungsrinne ausgebildet sind, und zweite Führungseinrichtungen, die von der beweglichen Vorrichtung getragen werden, wobei die ersten und die zweiten Führungseinrichtungen zur Führung und Ausrichtung der beweglichen Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne zusammenwirken können.
- Der Rost besteht vorteilhafterweise aus Gitterelementen, deren sichtbare Fläche minimal ist, wenn er im wesentlichen gemäß dem Winkel α des aus der Düse austretenden Fluids betrachtet wird.
- Die Ausrichtungs- und Führungseinrichtungen umfassen vorteilhafterweise mindestens eine Nut, die parallel zur Achse jeder Entwässerungsrinne angeordnet ist.
- Des Weiteren hat die Erfindung eine bewegliche Vorrichtung zur Reinigung von mit einem Rost bedeckten Entwässerungsrinnen für eine Reinigungsanlage wie oben beschrieben zum Gegenstand, die folgendes umfaßt:
- – einen längs einer horizontalen Achse über der Ebene der Roste der Entwässerungsrinnen beweglichen Rahmen,
- – mindestens eine an diesem Rahmen befestigte Düse, die ein Fluid gemäß einem bezüglich der Ebene der Roste definierten Winkel α ungleich 90° spritzen kann,
- – einen Anschluß an eine Druckfluidversorgung,
- – von der beweglichen Vorrichtung getragene zweite Führungseinrichtungen, die mit den entlang einer Entwässerungsrinne angeordneten ersten Führungseinrichtungen zur Führung und Ausrichtung der beweglichen Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne zusammenwirken können.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die bewegliche Vorrichtung eine Schürze, von der eine der Abmessungen der Breite der Entwässerungsrinnen entspricht, sowie mindestens eine den Düsen zugeordnete Ablenkvorrichtung, die Fluidspritzer im wesentlichen gemäß dem gleichen definierten Winkel α durch den Rost leitet.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist diese Reinigungsvorrichtung ein Endstück auf, das es ermöglicht, sie an der Lanze eines Hochdruckreinigungsgeräts zu befestigen.
- Gemäß einer anderen Ausführungsform umfaßt sie eine eingebaute Druckfluidversorgung und gegebenenfalls einen eingebauten Behälter für die Druckfluidversorgung.
- Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist ein Rost zum Abdecken von Entwässerungsrinnen für eine Anlage zur Reinigung von Entwässerungsrinnen, wie oben beschrieben, der aus einer Wechselfolge von Öffnungen und Gitterelementen besteht, die quer zur Achse der Entwässerungsrinne angeordnet sind und deren sichtbare Fläche minimal ist, wenn der Rost gemäß einem bezüglich seiner oberen Ebene definierten Winkel α ungleich 90° betrachtet wird, wobei der Rost parallel zur Längsachse des Rosts ausgebildete seitliche Nuten oder Rippen umfaßt, welche mit an einer beweglichen Reinigungsvorrichtung angeordneten komplementären Führungseinrichtungen zur Führung und Ausrichtung der Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne zusammenwirken können.
- Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Oberseite der Gitterelemente dieses Rosts zum Zusammenwirken mit mindestens einer Ablenkvorrichtung der beweglichen Vorrichtung geneigt, um einen Teil des Druckfluids gemäß dem gleichen definierten Winkel zum Rost umzulenken. Durch diese Besonderheit wird eine Verschwendung von Wasser reduziert und die Effektivität des Verfahrens verbessert.
- Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung besonderer Ausführungsformen hervor, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird; es zeigen darin:
-
1 eine schematische, perspektivische Ansicht mit Wegbrechungen der beweglichen Vorrichtung der Erfindung im Betrieb auf einer Entwässerungsrinne; -
2 eine detaillierte Schnittansicht der beweglichen Vorrichtung gemäß1 ; -
3 eine detaillierte Schnittansicht einer Ausführungsvariante der beweglichen Vorrichtung gemäß1 ; -
4 eine perspektivische Ansicht eines Entwässerungsrinnenrosts gemäß der Erfindung; -
5 eine Teilansicht eines Schnitts entlang der Ebene V-V des Rosts gemäß4 . -
1 zeigt einen Abschnitt der Entwässerungsrinne1 zur Drainage von Oberflächenwasser. Diese Entwässerungsrinne1 ist aus vorgefertigten Elementen2 mit einer vorgesehenen Neigung (im allgemein von 0,5 bis 1%) in Strömungsrichtung von oben4 nach unten6 gebildet, wobei das stromabwärtige Ende6 einer Entwässerungsrinnenleitung1 mit einem Sandfang8 verbunden ist, in dem das drainierte Wasser geklärt wird, bevor es zur Kanalisation geleitet wird. - Jedes vorgefertigte Element
2 weist einen Körper10 auf, über dem ein Rost12 angebracht ist, der durch ein Verriegelungssystem in Position befestigt ist (siehe4 ). - Die Abmessungen der Körper
10 der Entwässerungsrinnen1 sind so bestimmt, daß sie die Wässer bei den starken jährlichen Regenfällen ableiten können. Somit sind sie gegenüber den normalen Bedürfnissen überdimensioniert und befördern nur einen Stromfaden mit geringer Strömungsgeschwindigkeit, was zu einer schnellen Ablagerung von Schmutzteilchen und suspendierten Teilchen stromaufwärts des Sandfangs8 führt. Diese Ablagerungen verlangsamen noch das Strömen, weshalb eine regelmäßige Reinigung notwendig wird. - Das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren vereinfacht diesen Vorgang, indem es einen Verzicht auf das Abmontieren der Roste ermöglicht. Es kombiniert vorteilhafterweise die Verwendung von nachfolgend beschriebenen Rosten
12 bestimmter Form und die einer in2 ausführlicher dargestellten beweglichen Vorrichtung16 . - Der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Rost
12 wird durch eine Wechselfolge von Öffnungen15 und Gitterelementen14 gebildet. Die hier dargestellten Gitterelemente14 der Roste sind so konzipiert, daß ihre sichtbare Fläche minimal ist, wenn man sie in einem definierten Winkel α betrachtet. Die erfindungsgemäße bewegliche Vorrichtung16 umfaßt wiederum eine oder zwei Düsen18 (siehe2 bzw.3 ), deren stromabwärts gerichtete Projektionsachse um den gleichen Winkel α zur Ebene des Rosts12 geneigt ist. - Anschlußstücke
20 ermöglichen das Anschließen der Düsen18 der beweglichen Vorrichtung16 an eine (nicht dargestellte) Druckfluidversoxgung. Die bewegliche Vorrichtung16 ist mit Rollen22 versehen, die mit parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen verlaufenden Nuten zusammenwirken und die bewegliche Vorrichtung16 und ihre Düsen18 so ausrichten, daß die Projektionsachse dieser Düsen mit dem Winkel α der Gitterelemente14 des Rosts12 zusammenfällt. - Auf diese Weise durchquert ein maximierter Anteil der Leistung der von den Düsen abgegebenen Strahlen den Rost und schlägt gegen den Grund des Körpers
10 der Entwässerungsrinne, um dort die Sedimente aufzulösen. - Die Rollen
22 gewährleisten des Weiteren eine leichte Verschiebung der beweglichen Vorrichtung16 entlang der Entwässerungsrinnen. - Es sind Ablenkvorrichtungen
26 in der Nähe jeder Düse18 angebracht. Durch ihre Form wird das Umlenken des Anteils des durch die Elemnente14 unter dem gleichen Winkel α abgelenkten Strahls zum Rost12 maximiert. - Darüber hinaus ist die bewegliche Vorrichtung
16 durch eine Sichtverkleidung28 bedeckt, deren offener unterer Teil eine Schürze30 bildet, deren Bodenfreiheit vermindert ist, so daß der Bediener gegen Spritzer geschützt wird. -
5 zeigt ein Detail der Auslegung der Gitterelemente14 des Rosts12 . Ihre Oberseite32 ist zur Horizontalen geneigt, so daß sie mit der Form der Ablenkvorrichtungen26 zwecks Umlenkung des Anteils der abgelenkten Strahlen zum Grund der Entwässerungsrinne mit optimaler Kraft zusammenwirken kann. - Der Wert des Winkels α ist nicht gleichgültig, und das gleiche gilt für die Anzahl der an der beweglichen Vorrichtung
16 angebrachten Düsen. - Versuche zeigen, daß die Wirksamkeit der Reinigung optimal ist, wenn α zwischen 35° und 55° liegt, wobei der ideale Winkel ca. 45° beträgt.
- Unter diesen Bedingungen wird die Sedimentschicht durch die Kraft des Strahls wirksam aufgelöst und sofort stromabwärts mitgeführt.
- Gemäß der Breite der zu behandelnden Entwässerungsrinnen können die Strahldüsen
18 mehr oder weniger pinselförmig in der Ebene α verteilt werden, oder es können mehrere Düsen18 in einer gleichen Querebene nebeneinander angebracht werden. - Des Weiteren ist das Anbringen zweier in zwei aufeinander folgenden Ebenen wirkender Düsen, wie in
3 gezeigt, vorteilhaft, wobei der Strahl der ersten Düse18 die Sedimentschicht auseinander bricht, deren Schmutzteilchen dann durch den Strahl der zweiten Düse18 abgeführt werden. - Die Neigung der Düsen
18 bewirkt durch Rückwirkung eine Kraft, die zur Verschiebung der beweglichen Vorrichtung16 in entgegengesetzter Richtung, hier stromaufwärts4 , wirkt. - Diese Wirkung wird ausgenutzt, indem die bewegliche Vorrichtung vom stromabwärtigen Teil
6 der Entwässerungsrinnen zum stromaufwärtigen Teil verschoben wird (so daß die Sandfänge8 verlängert werden). Auf diese Weise werden nicht nur die angesammelten Schmutzteilchen leichter zu einem bereits gereinigten Abschnitt mitgeführt, sondern der Bediener braucht auch nur eine minimale Kraft zur Verschiebung der Vorrichtung16 auszuüben. - Die Führung der beweglichen Vorrichtung
16 kann durch gegebenenfalls unterbrochene Rippen34 gewährleistet werden, die, wie in4 dargestellt, auf dem Rost ausgebildet sind. - Gemäß dem Format der Entwässerungsrinnen
1 und der zu behandelnden Längen kommen verschiedene Ausführungsformen der beweglichen Vorrichtung16 in Betracht. Bei der gegenwärtigen Version kann diese Vorrichtung mit einem Ansatz36 versehen sein, der es ermöglicht, sie manuell entlang den Entwässerungsrinnen zu verschieben. Diese Verschiebung kann des Weiteren durch einen Motor „unterstützt" werden, und zwar insbesondere für die Verwendung bei einem Straßennetz (zum Beispiel entlang Autobahnen). - Wenn die Entwässerungsrinnen eine große Länge aufweisen, kann die bewegliche Vorrichtung mit einer autonomen Versorgung und sogar mit einem eingebauten Behälter versehen sein.
- Weiterhin sei darauf hingewiesen, daß bei einem geeigneten Gitter
14 der Roste12 die bewegliche Vorrichtung16 und/oder die Düsen18 bezüglich der mittleren Vertikalebene der Entwässerungsrinnen1 vollkommen dezentriert sein können. Dadurch kann es insbesondere ermöglicht werden, gewisse Angriffswinkel zu optimieren (indem die Sitze38 der Systeme zur Verriegelung der Roste vermieden werden) und die Gefahren bei Bedienung entlang Verkehrswegen zu vermindern. - Des Weiteren kann die bewegliche Vorrichtung
16 mit Anschlüssen versehen sein, die es ermöglichen, sie an die Mündung oder die Lanze bestehender Hochdruckreinigungsgeräte anzupassen, und zwar insbesondere für die ordnungsgemäße Reinigung von Tankstellen oder für Privatanlagen.
Claims (16)
- Verfahren zur Reinigung von Entwässerungsrinnen (
1 ), welche von Rosten (12 ) bedeckt sind, deren Oberseite aus einer Wechselfolge von Gitterelementen (14 ) und Öffnungen (15 ) besteht, bei dem man: – die Entwässerungsrinnen mit Rosten (12 ) ausstattet; – entlang den Rosten parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen (1 ) erste Führungseinrichtungen (24 ,34 ) vorsieht; – eine über der Ebene der Roste (12 ) der Entwässerungsrinnen verschiebbare bewegliche Vorrichtung (16 ) vorsieht, wobei Letztere zweite Führungseinrichtungen (22 ) aufweist und mindestens eine Düse (18 ) trägt, die ein Fluid in einem definierten Winkel (α) von ungleich 90° zu den Rosten (12 ) spritzen kann; – diese mindestens eine Düse (18 ) an einer Druckfluidversorgung anschließt; – die bewegliche Vorrichtung (16 ) parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen (1 ) ausrichtet; – diese bewegliche Vorrichtung (16 ) parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen (1 ) über der Ebene der sich in Position befindenden Roste (12 ) verschiebt, wobei die bewegliche Vorrichtung (16 ) durch Zusammenwirken der ersten und der zweiten Führungseinrichtungen bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne so geführt und ausgerichtet wird, daß der definierte Winkel (α) konstant gehalten wird; – das Fluid unter Druck durch die Roste (12 ) zum Grund der Entwässerungsrinnen (1 ) spritzt. - Reinigungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man dabei – die Entwässerungsrinnen mit Rosten (
12 ) versieht, bei denen die sichtbare Fläche der Gitterelemente (14 ) minimal ist, wenn die Elemente (14 ) gemäß einem definierten Winkel (α) ungleich 90° zur Ebene des Rostes (1 ) betrachtet werden. - Reinigungsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der definierte Winkel (α) ein spitzer Winkel ist.
- Reinigungsverfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der definierte Winkel (α) zwischen 35° und 55° liegt.
- Reinigungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Vorrichtung entlang der Neigung der Entwässerungsrinnen (
1 ) in Strömungsrichtung von unten (6 ) nach oben (4 ) erfolgt. - Reinigungsverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Düse (
18 ) stromabwärts (6 ) der Entwässerungsrinnen (1 ) gerichtet ist. - Anlage zur Reinigung von mit Rosten (
12 ) bedeckten Entwässerungsrinnen (1 ), dadurch gekennzeichnet, daß sie Folgendes umfaßt: – eine bewegliche Vorrichtung (16 ), die sich parallel zur Achse der Entwässerungsrinnen (1 ) über der Ebene des Rosts (12 ) verschieben soll und mindestens eine Düse (18 ) trägt, die an einer Druckfluidversorgung angeschlossen ist und dieses Fluid gemäß einem definierten Winkel ungleich 90° zur Ebene der Roste (12 ) spritzen kann; – wobei die Roste (12 ) aus einer Wechselfolge von Gitterelementen (14 ) und Öffnungen (15 ) bestehen; – erste Führungs- und Ausrichtungseinrichtungen (24 ,34 ), die entlang den Rosten parallel zur Achse der Entwässerungsrinne ausgebildet sind, und zweite Führungseinrichtungen (22 ), die von der beweglichen Vorrichtung (16 ) getragen werden, wobei die ersten und die zweiten Führungseinrichtungen zur Führung und Ausrichtung der beweglichen Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne (1 ) zusammenwirken können. - Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die sichtbare Fläche der Gitterelemente (
14 ) der Roste (12 ) minimal ist, wenn die Elemente (14 ) im wesentlichen gemäß dem Winkel (α) des aus der mindestens einen Düse (18 ) austretenden Fluids betrachtet werden. - Bewegliche Vorrichtung (
16 ) für eine Reinigungsanlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie folgendes umfaßt: – einen gemäß einer horizontalen Achse über der Ebene der Roste (12 ) der Entwässerungsrinnen (1 ) beweglichen Rahmen, – mindestens eine an diesem Rahmen befestigte Düse (18 ), die ein Fluid gemäß einem zur Ebene der Roste (12 ) definierten Winkel α ungleich 90° spritzen kann, – einen Anschluß (20 ) an eine Druckfluidversorgung, – von der beweglichen Vorrichtung (16 ) getragene zweite Führungseinrichtungen (22 ), die mit den entlang einer Entwässerungsrinne angeordneten ersten Führungseinrichtungen zur Führung und Ausrichtung der beweglichen Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne (1 ) zusammenwirken können. - Bewegliche Reinigungsvorrichtung (
16 ) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Schürze (30 ) umfaßt, von der eine der Abmessungen der Breite der Entwässerungsrinnen (1 ) entspricht. - Bewegliche Reinigungsvorrichtung (
16 ) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine den Düsen (18 ) zugeordnete Ablenkvorrichtung (26 ) aufweist, die Fluidspritzer im wesentlichen gemäß dem gleichen definierten Winkel (α) durch den Rost (12 ) umlenkt. - Bewegliche Reinigungsvorrichtung (
16 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Endstück aufweist, das es ermöglicht, sie an der Mündung eines Hochdruckreinigungsgeräts zu befestigen. - Bewegliche Reinigungsvorrichtung (
16 ) nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine eingebaute Druckfluidversorgung umfaßt. - Bewegliche Reinigungsvorrichtung (
16 ) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Behälter für die Druckfluidversorgung umfaßt. - Rost (
12 ) zum Abdecken von Entwässerungsrinnen (1 ) für eine Anlage zur Reinigung von Entwässerungsrinnen (1 ) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Gitterelementen (14 ) besteht, die quer zur Achse der Entwässerungsrinne angeordnet sind und deren sichtbare Fläche minimal ist, wenn die Elemente (14 ) gemäß einem bezüglich seiner oberen Ebene definierten Winkel (α) ungleich 90° betrachtet werden, wobei der Rost parallel zur Längsachse des Rosts ausgebildete seitliche Nuten oder Rippen umfaßt, die Führungs- und Ausrichtungseinrichtungen (24 ,34 ) bilden, welche mit an einer beweglichen Reinigungsvorrichtung (16 ) angeordneten komplementären Führungseinrichtungen (22 ) zur Führung und Ausrichtung der Vorrichtung bezüglich der Achse der Entwässerungsrinne (1 ) zusammenwirken können. - Rost (
12 ) zum Abdecken von Entwässerungsrinnen (1 ) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (32 ) der Gitterelemente (14 ) zum Zusammenwirken mit mindestens einer Ablenkvorrichtung (26 ) der beweglichen Vorrichtung (16 ) geneigt ist, um den Anteil des Druckfluids, der gegen diese Elemente (14 ) prallt, gemäß dem gleichen definierten Winkel (α) zum Rost (14 ) umzulenken.
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