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DE60011183T2 - Homogene Polymerkatalysatoren - Google Patents

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DE60011183T2
DE60011183T2 DE60011183T DE60011183T DE60011183T2 DE 60011183 T2 DE60011183 T2 DE 60011183T2 DE 60011183 T DE60011183 T DE 60011183T DE 60011183 T DE60011183 T DE 60011183T DE 60011183 T2 DE60011183 T2 DE 60011183T2
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DE
Germany
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alkyl
cycloalkyl
aryl
heteroaryl
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DE60011183T
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Carsten Prof. Bolm
Jörg Brozio
Christian Dinter
Hartwig Prof. Höcker
Andreas Seger
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Evonik Operations GmbH
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Degussa GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F15/00Compounds containing elements of Groups 8, 9, 10 or 18 of the Periodic Table
    • C07F15/0006Compounds containing elements of Groups 8, 9, 10 or 18 of the Periodic Table compounds of the platinum group
    • C07F15/0046Ruthenium compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G61/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbon-to-carbon link in the main chain of the macromolecule
    • C08G61/02Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes
    • C08G61/04Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes only aliphatic carbon atoms
    • C08G61/06Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes only aliphatic carbon atoms prepared by ring-opening of carbocyclic compounds
    • C08G61/08Macromolecular compounds containing only carbon atoms in the main chain of the macromolecule, e.g. polyxylylenes only aliphatic carbon atoms prepared by ring-opening of carbocyclic compounds of carbocyclic compounds containing one or more carbon-to-carbon double bonds in the ring

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  • Polyoxymethylene Polymers And Polymers With Carbon-To-Carbon Bonds (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft polymere homogene Katalysatoren, die eine ungesättigte Polymerhauptkette umfassen. Die Polymerhauptkette wird insbesondere durch eine so genannte Ringöffnungsmetathese-Polymerisationsreaktion (ROMP) gewonnen.
  • Polymere Katalysatoren sind aufgrund ihrer möglichen Wiederverwendung, die oft zu erheblichen Einsparungen der Produktionskosten führt, wichtige Ziele für die industrielle Produktion chemischer Verbindungen.
  • In den vergangenen Jahren wurde der Schwerpunkt vor allem auf die Produktion homogener Katalysatorformen gelegt, da der Wegfall von Phasenübergängen im Laufe solcher Katalysen zu einer erhöhten Vorhersagbarkeit des Reaktionsverhaltens der fraglichen Katalysatoren führt. Eine der Triebkräfte hinter der Beurteilung von zunehmend höher entwickelten Katalysatoren liegt in der Verfügbarkeit von Produkten in höheren Erträgen und kürzeren Zeiträumen, d.h. in einer wirtschaftlicheren Weise.
  • Abgesehen von einem guten katalytischen System an sich sind besondere Bemühungen in der Synthese des polymeren Teils solcher Katalysatoren erforderlich. Die DE 19910691.6 und DE 19647892.8 liefern unterschiedliche Lösungen für dieses Problem. Dennoch besteht noch immer Bedarf an der Produktion neuer und verschiedener Polymerhauptketten für solche Verbindungen mit überragenden Eigenschaften.
  • Polymer vergrößerte homogene Katalysatoren, die bisher in der Technik offenbart wurden, weisen mehr oder weniger zufällig verteilte katalytisch aktive Stellen entlang ihrer polymeren Hauptkette auf und umfassen eine unregelmäßige Polymerkette, die das katalytische Verhalten nachteilig verändern könnte.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, neue polymer vergrößerte homogene Katalysatoren zu offenbaren, die steifere Polymerhauptketten als in der Technik bekannt aufweisen und die trotzdem leicht zu synthetisieren sind.
  • Dieses Problem wird von Katalysatoren gemäß dem 1. Anspruch gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 und 3. Die Ansprüche 4 bis 8 beschreiben ein vorteilhaftes Verfahren für die Herstellung von erfindungsgemäßen Katalysatoren. Die Ansprüche 9 bis 12 offenbaren bevorzugte Verwendungsmöglichkeiten.
  • Durch Reagieren einer Verbindung der Formel I wobei Folgendes gilt:
    Figure 00020001
    U, W sind Cl, Br, I, oder
    Y, Z sind PR'3, NR' oder U,
    R' ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C8)-Alkyl, (C6-C18)-Aryl- (C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C7-C19)-Aralkyl, (C4-C19)-Heteroaralkyl,
    M ist Ru, Mo
    R ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl,
    in einem reaktionsunfähigen organischen Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch mit einem bicyclischen Olefin der Formel II
    Figure 00030001
    wobei Folgendes gilt: X ist 0, NR5, C(R5)2, S, POR6, PR6,
    R1, R2 sind unabhängig voneinander H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C2-C8)-Alkynyl, (C6-C18)-Aryl, (C7-C19)-Aralkyl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C4-C19)-Heteroaralkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, (C6-C18)-Aryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl- (C1-C8)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl-(C1-C8)-Alkyl, (C1-C8)-Alkyl-(C3-C8)-Cycloalkyl,
    oder bilden gemeinsam eine =O-Gruppe,
    R3, R4 sind unabhängig voneinander OR1, SR1, NR5R1, OR7, SR7, NR5R7, vorausgesetzt, dass wenigstens ein Rest R3, R4 eine R7-Gruppe trägt,
    R5 ist R1,
    R6 ist R1, vorausgesetzt, dass es nicht H sein kann, und
    R7 ist eine katalytisch aktive Gruppe, und optional mit einer weiteren Olefinverbindung III, vorzugsweise einer Cycloolefinverbindung,
    können polymer vergrößerte homogene Katalysatoren mit einer steifen ungesättigten Polymerhauptkette vorteilhaft in einer hochmodularen Weise erhalten werden, wodurch eine flexible Verfahrensoptimierung ermöglicht wird, indem unabhängig selektiertes bicyclisches Gerüst und katalytisch aktive Untereinheiten kombiniert werden.
  • In Formel I bedeuten die gestrichelten Linien die Möglichkeit, dass die Gruppen Y, Z mit dem Zentralatom über eine Doppelbindung oder normale Bindung verbunden werden können. In dem Fall, dass NR' zum Beispiel ein Ligand und Mo ein Zentralatom ist, scheint dies der Fall zu sein. In dem Fall, dass PR3' ein Ligand und Ru ein Zentralatom ist, wird dennoch eine normale Bindung dazwischen aufgebaut.
  • Verbindungen der Formel I und II können in einem beliebigen Verhältnis miteinander vermischt werden. Die Verbindung III kann bei Bedarf zu diesem Gemisch gegeben werden, vorzugsweise in einem Bereich vom 0-100fachen nach Gewicht der Summe aus I und II, am bevorzugtesten vom 0-10fachen nach Gewicht.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung umfassen die katalytisch aktiven Untereinheiten die Untereinheit selbst, die optional mit einem Linker zwischen aktiver Stelle und Polymerhauptkette kombiniert ist. Solche Verbindungsmoleküle sind der Fachperson bekannt und könnten in das fragliche Molekül mit in der Technik bekannten Verfahren gemäß der Raumanforderung und dem elektronischen Verhalten der betrachteten Reaktion eingeführt werden (Schema 1).
  • Schema 1:
    Figure 00040001
  • Mögliche Linker sind zum Beispiel Alkylen-, Arylen- oder Silylen-Linker. In der DE 19910691.6 sind weitere mögliche Linker offenbart.
  • Eine weitere olefinische Verbindung kann ein beliebiges organisches Molekül sein, das wenigstens eine Doppelbindung hat und von dem die Fachperson weiß, dass es zur Reaktion in einer Ringöffnungsmetathesereaktion geeignet ist. Diese olefinische Verbindung dient als ein Mittel zur Copolymerisierung und reduziert die Zahl aktiver Stellen pro Längeneinheit innerhalb der Polymerhauptkette. Folglich ist dies ein weiteres Instrument zur Anpassung der erfindungsgemäßen Katalysatoren an die geeignetesten Raumanforderungen, die für die fragliche Reaktion erforderlich sind.
  • Bevorzugte Verbindungen sind Ethylen, Propen, Buten, Penten, Isobuten, Isopropen und cyclische Olefine wie Cyclopropen, Cyclobuten, Cyclopenten, Cyclopentadien, Cyclohexen, Cyclophepten und dergleichen. Selbst bicyclische olefinische Verbindungen kommen in Betracht, wie Norbornen, Azulen, usw.
  • Bevorzugt werden Katalysatoren, die dadurch gekennzeichnet sind, dass R Ph ist, X O ist, R1, R2 zusammen eine =O-Gruppe bilden, R3 R4 ist, O(C1-C8)-Alkyl ist, R4 OR7 ist, R7 eine katalytisch aktive Gruppe von Alkoholen, Aminen, Phospinen oder sonstigen schwefel- oder phosphorhaltigen Gruppen ist.
  • Bevorzugter weisen die erfindungsgemäßen Katalysatoren einen Rest R7 auf, der eine Verbindung ist, die ausgewählt ist aus der Gruppe der in der DE 10003110 erwähnten Katalysatoren, die für die betrachteten Familien chemischer Reaktionen geeignet sind.
  • Am meisten bevorzugt werden Katalysatoren, die ausgewählt sind aus der Gruppe von Taddol-Liganden (Seebach, Helv. Chim. Acta, 1996, 79, 1710f.), chiralen Salen-Komplexen (Salvadori, Tetrahedron Lett., 37, 1996, 3375f.), Liganden für Sharpless-Epoxidation wie Dihydrochinidine (Bolm, Angew. Chem., 1997, 773f.), 1,2-Diaminoalkoholen (Wandrey, Tetrahedron: Asymmetry, 1997, 8, 1529f.) oder katalytischen Hydrierkatalysatoren wie 1,2-Diphosphan-Liganden, wie z.B. DIOP, DIPAMP; BPPFA, BPPM, CHIRAPHOS, PROPHOS, NORPHOS, BINAP, CYCPHOS, SKEWPHOS (BDPP), DEGPHOS, DuPHOS und PNNP.
  • Am meisten bevorzugt werden die in der EP 305180 erwähnten Katalysatoren.
  • Wie bereits erwähnt, können die erfindungsgemäßen Katalysatoren mit Techniken, die der Fachperson bekannt sind, mit oder ohne Linker zwischen der aktiven Untereinheit und der Hauptkette hergestellt werden. Vorteilhafterweise wird eine Verbindung der Formel I, wobei Folgendes gilt:
    U, W sind Cl, Br, I, oder
    Y, Z sind PR'3, NR' oder U,
    R' ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C8)-Alkyl, (C6-C18)-Aryl- (C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C7-C19)-Aralkyl, (C4-C19)-Heteroaralkyl,
    M ist Ru, Mo
    R ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, in einem reaktionsunfähigen organischen Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch mit einem bicyclischen Olefin der Formel II
    Figure 00060001
    wobei Folgendes gilt: X ist 0, NR5, C(R5)2, S, POR6, PR6,
    R1, R2 sind unabhängig voneinander H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C2-C8)-Alkynyl, (C6-C18)-Aryl, (C7-C19)-Aralkyl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C9-C19)-Heteroaralkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, (C6-C18)-Aryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl- (C1-C8)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl-(C1-C8)-Alkyl, (C1-C8)-Alkyl-(C3-C8)-Cycloalkyl,
    oder bilden gemeinsam eine =O-Gruppe,
    R3, R4 sind unabhängig voneinander OR1, SR1, NR5R1, OR7, SR7, NR5R7, vorausgesetzt, dass wenigstens ein Rest R3, R4 eine R7-Gruppe trägt,
    R5 ist R1,
    R6 ist R1, vorausgesetzt, dass es nicht H sein kann, und R7 ist eine katalytisch aktive Gruppe, und optional mit einer weiteren Olefinverbindung III, vorzugsweise einer Cycloolefinverbindung.
  • Vorzugsweise wird ein Verfahren gewählt, bei dem bei I und II Folgendes gilt: R ist Ph, X ist O, R1, R2 bilden zusammen eine =O-Gruppe, R3 ist R4, O(C1-C8) -Alkyl, R4 ist OR7, R7 ist eine katalytisch aktive Gruppe.
  • Am meisten bevorzugt wird ein Verfahren, bei dem R7 eine Verbindung ist, die ausgewählt ist aus den oben angegebenen Gruppen.
  • Ein geeignetes reaktionsunfähiges organisches Lösungsmittel oder ein Teil des Lösungsmittelgemischs ist ein Haloalkan, wie z.B. Dichlormethan und dergleichen. Das Verfahren findet vorzugsweise bei Temperaturen zwischen –20°C und 50°C, bevorzugter zwischen –5°C und 30°C statt, wobei zwischen 5°C und 25°C am meisten bevorzugt werden.
  • Die erfindungsgemäßen Katalysatoren können für organische Synthesezwecke verwendet werden. Bevorzugt wird ihr Einsatz in einem Reaktor, der die polymer vergrößerten homogenen Katalysatoren zurückhalten kann und es gleichzeitig zulässt, dass das Ausgangsmaterial in den Reaktor eingeleitet und das Produkt aus dem Reaktor abgelassen wird. Bevorzugter werden diese Katalysatoren in einem Membranreaktor verwendet. Solche Reaktionen und Reaktionsbedingungen sind in der DE 19910691.6 angegeben. Werden optisch angereicherte erfindungsgemäße Katalysatoren verwendet, so wird die Verwendung in einem Verfahren zur Herstellung optisch aktiver Verbindungen am meisten bevorzugt.
  • Das folgende Schema offenbart eine Möglichkeit zur synthetischen Herstellung von erfindungsgemäßen Katalysatoren.
  • Schema 2:
    Figure 00080001
  • Die hergestellten Katalysatoren werden in einer Diethylzinkzugabe zum Benzaldehyd als Probenreaktion verwendet. Die Ergebnisse sind nachfolgend in Tabelle 1 dargestellt.
  • Tabelle 1: Reaktion von Benzaldehyd und Diethylzink, katalysiert durch verschiedene Pyridinylalkohole
    Figure 00090001
  • Anhand dieser Experimente ist erkennbar, dass erfindungsgemäße Katalysatoren als ein vielseitiges Mittel in homogenen, katalytischen, organischen Reaktionen eingesetzt werden können.
  • Es ist beabsichtigt, dass jede einzelne Struktur chiraler Katalysatoren der vorliegenden Erfindung alle möglichen Diastereomere kennzeichnet, ob in ihrer racemischen Form oder optisch angereichert. Jedes dieser Diastereomere umfasst und offenbart auch die möglichen Enantiomere.
  • Als lineare oder verzweigte (C1-C8)-Alkylradikale kommen Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, sec-Butyl, tert-Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl oder Octyl, sowie alle Konstitutionsisomere in Betracht. Das lineare oder verzweigte (C2-C8)-Alkenylradikal schließt alle Substituenten ein, die oben in Verbindung mit dem (C1-C8)-Alkylradikal aufgeführt sind, mit Ausnahme des Methylradikals, wobei wenigstens eine Doppelbindung in solchen Radikalen vorliegt. Der Bereich von (C2-C8)-Alkynyl entspricht dem von (C2-C8)-Alkenyl, in diesem Fall muss allerdings wenigstens eine Dreifachbindung vorliegen. Es ist zu verstehen, dass (C3-C8)-Cycloalkyl Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl- oder Cycloheptylradikale ist.
  • (C3-C8)-Cycloalkenyl bezeichnet Cycloalkylradikale, die eine oder mehrere Doppelbindungen innerhalb des Rests umfassen. (C6-C18)-Aryl bezeichnet Arylspezies mit 6 bis 18 C-Atomen, wie Phenyl, Naphthyl, Phenanthryl.
  • (C7-C19) -Aralkyl sind Arylradikale, die über ein (C1-C8)-Alkylradikal mit dem betreffenden Molekül verbunden sind, wie z.B. Benzyl, 1-, 2-Phenylethyl, Naphthylmethyl.
  • (C3-C18)-Heteroaryl sind Arylmoleküle, bei denen wenigstens ein C-Atom durch ein Heteroatom wie N, O, P, S substituiert ist. Moleküle, die in Betracht kommen, sind Pyrolyl, Furyl, Pyridyl, Imidazolyl usw.
  • (C4-C19)-Heteroaralkyl sind Heteroarylspezies, die über ein (C1-C8)-Alkylradikal mit dem betreffenden Molekül verbunden sind, wie Furfuryl, Pyrolylmethyl, Pyridylmethyl, Furyl-1-, 2-Ethyl, Pyrolyl-1-, 2-Ethyl.
  • Versuchssektion:
  • Im Allgemeinen wurde n-Butyllithium von Merck-Schuchardt als 1,6 M Lösung in n-Hexan erworben, Diethylzink wurde als ein großzügiges Geschenk von Witco erhalten. Bis(tricyclohexylphosphin)benzylidenruthenium(II)dichlorid wurde von Strem bezogen, (–)-B-Chlordiisopinocampheylboran DIP-ChlorideTM' von Aldrich. Tetrakis(triphenylphosphin) palladium(O) war eine Spende von Degussa. THF, Diethylether und Toluol wurden von Natrium/Benzophenonketylradikal unter Argon destilliert. Dichlormethan wurde von CaH2 unter Argon destilliert. Alle anderen Lösungsmittel wiesen Reagensqualität auf und wurden im Anlieferungszustand verwendet.
  • Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich der Begriff 'Standardaufarbeitung' auf das Quenchen des Reaktionsgemischs mit Wasser und eine anschließende Extraktion mit einem organischen Lösungsmittel. Durch das anschließende Waschen der organischen Lage mit Lake und Wasser, Trocknen der kombinierten organischen Phasen mit wasserfreiem MgSO4 und Verdampfen des Lösungsmittels unter reduziertem Druck wurde das Rohprodukt erhalten.
  • Alle Synthesen der monomeren und polymeren Katalysatoren und alle Katalysen wurden wenigstens zweimal wiederholt, um Reproduzierbarkeit zu gewährleisten. Die angegebenen Erträge sind Durchschnittswerte. Der enantiomere Überschuss von 1-Phenylpropanol wurde mit Hilfe von HPLC unter Verwendung einer chiralen Säule (Chiralcel OD) bestimmt.
  • 1. Synthese der monomeren Vorläufer
  • exo-7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-2,3-dicarbonsäureanhydrid (6):
  • Ein trockener Schlenkkolben wurde unter Argon mit Maleinsäureanhydrid (9,81 g, 100 mmol) und 50 ml Toluol befüllt. Das Gemisch wurde auf 80°C erwärmt und anschließend wurde Furan (10,21 g, 150 mmol) zugegeben. Nach einem 24-stündigen Rührvorgang bei Raumtemperatur wurde das Gemisch auf 0°C abgekühlt und das feste Produkt wurde abfiltriert und mit 30 ml Methyl-tert-Butylether gewaschen. Durch Trocknen in vacuo wurden 11,78 g (71 %) von 6 als feines weißes Pulver erhalten. Schmelzpunkt: 116°C (Zersetzung). 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 3,16 (s,2H); 5,43 (s, 2H); 6, 55 (s, 2H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ 48, 7; 82,1; 136,9; 169,9. Quelle: Furdik, M.; Drabek, J. Tetrahedron 1973, 29, 2445.
  • rac-7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-2,3-dicarbonsäuremonomethylester (8):
  • Triethylamin (0,51 g, 5 mmol) wurde tropfenweise in eine Suspension von exo-7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-2,3-dicarbonsäureanhydrid (6) (4,15 g, 25 mmol) in 25 ml Methanol gegeben, und das Gemisch wurde 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Nach der Beseitigung von Methanol wurde der Rest in 25 ml Dichlormethan aufgelöst und die resultierende Lösung wurde anschließend mit 7 ml 1 M Chlorwasserstoffsäure und 10 ml Lake gewaschen, und anschließend wurde die organische Phase mit wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Die Verdampfung des Lösungsmittels unter reduziertem Druck erbrachte 3,37 g (68 %) von 8 als hellgelben Feststoff. Schmelzpunkt: 110°C.
    1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 2,86 (s, 2H); 3,71 (s, 3H); 5,27 (s, 1H); 5,31 (s, 1H); 6,48 (s, 2H); 10,20 (s, 1H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ 46,9; 47,2; 52,3; 80,4; 80,6; 136,4; 136,8; 171,8; 177,3.
    Quelle:Guanti, G.; Narisano, E.; Riva, R.; Thea, S. Tetrahedron Lett. 1986, 38, 4639.
  • Synthese von (R)-1-{6-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]pyridin-2-yl}-2,2-dimethyl-propanol (5):
  • a) 4-(tert-Butyldimethylsiloxy)phenylboronsäure:
  • Magnesiumdrehspäne (0,53 g, 22 mmol) und 20 ml THF wurden in einen Zweihalskolben gegeben. Als nächstes wurde tert-Butyldimethylsilyloxyphenylbromid (5,64 g, 19,6 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde 2 Stunden lang unter Rückfluss erhitzt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt. Das braune Gemisch wurde durch einen Tropftrichter zu einer Lösung aus Trimethylborat (2,43 g, 24 mmol) in 5 ml THF bei –78°C gegeben und über Nacht auf Raumtemperatur aufwärmen gelassen. Nach einer Hydrolyse mit 90 ml von ca. 0,1 M Chlorwasserstoffsäure und einer anschließenden Standardaufarbeitung mit Methyl-tert-Butylether wurde der braune Rest mit 20 ml kaltem Hexan gewaschen und das resultierende weiße Produkt (3,86 g, 78 %) wurde in vacuo getrocknet. Schmelzpunkt: 175°C. 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,25 (s, 6H); 1,01 (s, 9H); 6,95 (d, J = 8,5 Hz, 2H); 8,11 (d, J = 8,5 Hz, 2H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ –4,3; 18,1; 25,7; 119,8; 137,5; 159,8.
  • Quelle: Bolm, C.; Derrien, N.; Seger, A. Synlett 1996, 387.
  • b) (R)-1-[6-(4-Hydroxyphenyl)-pyridin-2-yl]-2,2-dimethylpropanol (4b):
  • Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) (1,16 g, 1 mmol) wurde in 50 ml Toluol in einem Zweihalskolben unter Argon aufgelöst. Anschließend wurde (R)-1-(6-Brompyridin-2-yl)-2,2-dimethylpropanol (4,88 g, 20 mmol) zur gelben Suspension gegeben. Anschließend wurden Lösungen aus Natriumcarbonat (4,24 g, 40 mmol) in 20 ml destilliertem Wasser und 4-(tert-Butyldimethylsiloxy)phenylboronsäure in 25 ml Methanol zugegeben und das Gemisch wurde 6,5 Stunden lang unter Rückfluss erhitzt. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wurde die Reaktion mit 120 ml gesättigter Natriumcarbonatlösung und 20 ml wässrigem Ammoniak gequencht. Die wässrige Lage wurde fünfmal mit Dichlormethan extrahiert, und die kombinierten organischen Phasen wurden mit Lake gewaschen. Eine Trocknung mit wasserfreiem MgSO4 und Verdampfung der Lösungsmittel unter reduziertem Druck ergab das Rohprodukt, das in 50 ml THF aufgelöst wurde. Anschließend wurden 22 ml TBAF (1 M in THF) zugegeben, und das Gemisch wurde 5 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Eine Standardaufarbeitung mit Dichlormethan erbrachte rohes 4b, das durch Säulenchromatographie und anschließend durch Rekristallisation von Toluol/Hexan (2:1) gereinigt wurde, um 4,35 g (85 %) 4b als weiße Nadeln zu erhalten. Der enantiomere Überschuss wurde mit Hilfe von HPLC unter Verwendung einer chiralen Säule [Chiracel OD; Elutionsmittel: n-Heptan/iso-Propanol = 85 15; Durchfluss: 1,0 ml/min; tR = 8,2 min (R); 10,3 min (S)] bestimmt. Schmelzpunkt: 130°C. [α]D = –18,4 (c = 2,32, Aceton). 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,98 (s, 9H); 4,46 (s, 1H); 5,50 (s, 1H); 6,96 (d, J = 8,8 Hz, 2H); 7,06 (dd, J = 7,8 Hz, 0,8 Hz, 1H); 7,57 (dd, J = 8,0 Hz, 0,8 Hz, 1H); 7,67 (dd, J = 7,7 Hz, 1H); 7,89 (d, J = 8,8 Hz, 2H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ = 26,0; 36,3; 80,0; 115,8; 118,4; 120,5; 128,3; 130,9; 136,6; 155,1; 157,6; 158,4. MS (70 cV): m/z (%) 257 (M, 4), 200 (100). IR (KBr): 1613, 1571, 1519, 1455, 1282, 1173, 1052, 807 cm–1. Anal. Berechn. für C16H19NO2: C, 74,68; H, 7,44; N, 5,44. Gefunden: C, 74,59; H, 7,37; N, 5,34.
  • c) (R)-1-{6-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]pyridin-2-yl}-2,2-dimethylpropanol (5):
  • Ein trockener 250-ml-Dreihalskolben wurde mit (R)-1-[6-(4-Hydroxyphenyl)-pydridin-2-yl]-2,2-dimethylpropanol (4b) (2,54 g, 9,9 mmol), Caesiumcarbonat (6,43 g, 19,8 mmol) und 100 ml Acetonitril befüllt. Anschließend wurde 2-Bromethyl-tert-Butyldimethylsilylether durch einen Tropftrichter zugegeben. Das Gemisch wurde 2 Stunden lang unter Rückfluss erhitzt und weitere 14 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Nach einer Standardaufarbeitung mit Ethylacetat wurde das Rohprodukt in 25 ml THF gelöst und 11 ml TBAF (1 M in THF) wurden zugegeben. Nach einem einstündigen Rührvorgang bei Raumtemperatur wurde die Lösung mit 50 ml Wasser gequencht, und eine Standardaufarbeitung mit Dichlormethan und eine nachfolgende Säulenchromatographie (SiO2, Elutionsmittel: Ethylacetat/Hexan = 1:1) ergaben 2,46 g (83 %) von 5 als ein weißes Pulver hervor. Schmelzpunkt: 104°C. [α]D = –14,4 (c = 2,28, Aceton). 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,96 (s, 9H); 2,36–2,40 (m, 1H); 3,95–4,01 (m, 2H); 4,11–4,15 (m, 2H); 4,39 (d, J = 7,4 Hz, 1H) ; 4,66 (d, J = 7,4 Hz, 1H) ; 7,01 (d, J = 8,8 Hz, 2H); 7,06 (dd, J = 7,97 Hz, 0,8 Hz, 1H); 7,57 (dd, J = 7,97 Hz, 0,8 Hz, 1H); 7,66 (m, 1H); 7,95 (d, J = 8,8 Hz, 2H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ 26,0; 36,3; 61,4; 69,4; 80,2; 114,7; 118,2; 120,7; 128,2; 131,9; 136,4; 155,0; 159,3; 159,7. MS (70 eV): m/z (%) 301 (M, 7), 244 (100). IR (KBr): 1608, 1576, 1516, 1453, 1255, 1174, 1046, 812 cm–1. Anal. Berechn. für C18H23NO3: C, 71,73; H, 7,69; N, 4,65. Gefunden: C, 71,59; H, 7,68; N, 4,56.
  • (R,R)-7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-(2-exo, 3-exo)dicarbonsäure-bis-(2-{4-[6-(1-hydroxy-2,2-dimethylpropyl)pyridin-2-yl]phenoxy}ethyl)ester (7):
  • Ein trockener 25-ml-Schlenkkolben wurde mit exo-7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en(2-exo, 3-exo)-dicarbonsäureanhydrid (6) (415 mg, 2,5 mmol), (R)-1-{6-[4-(2-Hyxdroxyethoxy)phenyl]pyridin-2-yl}-2,2-dimethylpropanol (5) (1,50 g, 5 mmol) und 15 ml Dichlormethan befüllt. Anschließend wurden Triethylamin (759 mg, 7,5 mmol), 4-DMAP (122 mg, 1 mmol) und 2-Chlor-1-methylpyridiniumiodid (766 mg, 3 mmol) zugegeben, und das resultierende gelbe Gemisch wurde 48 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Eine Standardaufbereitung mit Dichlormethan und eine anschließende Säulenchromatographie (SiO2, Elutionsmittel: Methyl-tert-Butylether) des Rohprodukts ergaben 1,59 g (85 %) von 7 als einen weißen Feststoff hervor, der bei 0°C gelagert wurde. Schmelzpunkt: 70–75°C. [α]D = –12,3 (c = 2,10, Toluol). 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,95 (s, 18H) ; 2,89 (s, 2H); 4, 15–4, 22 (m, 4H); 4,36–4,40 (m, 2H); 4,44–4,48 (m, 4H); 4,59–4,65 (m, 2H); 5,28 (s, 2H); 6,45 (s, 2H); 6,95–7,00 (m, 4H); 7,04–7,08 (m, 2H); 7,52–7,56 (m, 2H); 7,61–7,67 (m, 2H); 7,90–7,97 (m, 4H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ 26,0; 36,3; 46,8; 63,5; 65,9; 80,1; 80,8; 114,8; 118,2; 120,7; 128,1; 132,0; 136,3; 136,7; 154,8; 159,3; 159,4; 171,4. MS (70 eV): m/z (%) 625 (M-C4H4O-C4H9, 18). 244 (100). IR (KBr): 1747, 1608, 1571, 1515, 1453, 1249, 1180, 1055, 813 cm–1. Anal. Berechn. für C44H50N2O9: C, 70,38; H, 6,71; N, 3,73. Gefunden: C, 70,10; H, 6,72; N, 3,51.
  • 7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-(2-exo,3-exo)dicarbonsäuremethyl-(R)-(2-{4-[6-(1-hydroxy-2,2-dimethylpropyl)-pyridin-2-yl]phenoxy}ethyl)ester (9):
  • Ein trockener 100-ml-Schlenkkolben wurde mit 7-Oxabicyclo[2.2.1]hept-5-en-(2-exo,3-exo)-dicarbonsäuremonomethylester (8) (595 mg, 3 mmol), (R)-1-{6-[4-(2-Hydroxyethoxy)phenyl]pyridin-2-yl}-2,2-dimethylpropanol (995 mg, 3,3 mmol) und 20 ml Dichlormethan befüllt. Als nächstes wurden 4-DMAP (55 mg, 0,45 mmol) und DCC (743 g, 3,6 mmol) zugegeben und das Gemisch wurde 24 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Eine Standardaufarbeitung mit Dichlormethan und anschließende Säulenchromatographie (SiO2, Elutionsmittel: Ethylacetat/Hexan = 2:1) ergaben 9 als einen weißen Feststoff (1,35 g, 94 %). Schmelzpunkt: 54–60°C. [α]D = –7,2 (c = 2,08, Toluol). 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,96 (s, 9H); 2,86 (s, 2H); 3,69 (s, 3H); 4,22–4,27 (m, 2H); 4,36–4,40 (m, 1H); 4,47–4,52 (m, 2H); 4,61–4,66 (m, 1H); 5,26–5,28 (m, 2H); 6,45 (s, 2H); 6,99–7,03 (m, 2H); 7,05–7,09 (m, 1H); 7,56–7,60 (m, 1H); 7,64–7,69 (m, 1H); 7,94–7,98 (m, 2H). 13C NMR (75 MHz, CDCl3): δ 26,0; 36,3; 46,7; 47,0; 52,3; 63,4; 65,9; 80,1; 80,5; 80,6; 114,8; 118,2; 120,7; 128,2; 132,0; 136,4; 136,6; 136,7; 154,8; 159,3; 159,4; 171,5; 171,9. MS (70 eV): m/z (%) 481 (M, 2), 356 (100). IR (KBr): 1747, 1609, 1571, 1516, 1435, 1248, 1180, 1054, 813 cm–1. Anal. Berechn. für C27H31NO7: C, 67,20; H, 6,49; N, 2,91. Gefunden: C, 67,35; H, 6,82; N, 3,12.
  • II. Polymerisation bicyclischer Olefine 7 und 9
  • Ein trockener Schlenkkolben wurde unter Argon mit RuCl2(CHC6H5)[P(C6H11)3]2 (1) befüllt, das in 3 ml Dichlormethan aufgelöst wurde, und eine Lösung aus dem bicyclischen Olefin (20, 50 oder 100 Äquiv. von 7; 50 Äquiv. von 9) in 7 ml Dichlormethan wurde zugegeben. Nach einem 24-stündigen Rührvorgang bei Raumtemperatur wurden 0,3 ml Ethylvinylether zugegeben. Nach einem weiteren einstündigen Rührvorgang wurde die Lösung filtriert (Kieselgel, Dichlormethan), um den Rutheniumkatalysator zu entfernen, und das Lösungsmittel wurde verdampft. Die grauen/grünen Feststoffe wurden durch 1H NMR-Spektroskopie analysiert und einer GPC unterzogen.
  • NMR-Spektroskopie: Im Anschluss an die Reaktion konnten keine Doppelbindungssignale für die bicyclischen Monomere (δ 6,45 ppm) mehr nachgewiesen werden. Stattdessen wurden breite Signale bei 5,5 und 5,8 ppm für die olefinischen Protone in dem Polymer beobachtet. Für P1, P2 und P3: 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,90 (s); 2,98–3,20 (m); 4,05 (s); 4,36 (s); 4,50–4,72 (m); 5,17 (s); 5,52 (s); 5,84 (s); 6,80–7,04 (m); 7,38–7,62 (m); 7,76–7,92 (m); alle Signale sind breit. Für P4: 1H NMR (300 MHz, CDCl3): δ 0,93 (s); 3,10 (s); 3,59 (s); 4,15 (s); 4,32–4,50 (m); 4,55–4,78 (m); 5,10 (s); 5,58 (s); 5,90 (s); 6,88–7,10 (m); 7,44–7,70 (m); 7,86–800 (m); alle Signale sind breit.
  • GPC-Analyse: Waters HPLC-Pumpe, Typ 510, Durchfluss:
    1,0 ml/min, Elutionsmittel: THF p.a., Teflonmembranfilter 0,2 μm, 2 Säulen, jede mit einer Länge von jeweils 500 mm und einem Durchmesser mit Jordi DVB-Gel von jeweils 1000 A und 100.000 Å; Melz RI-Detektor LCD 201, Kalibrierung: PSS-Polystyrolstandards 500–750.000.
  • Tabelle. Polymererträge und Charakterisierung
    Figure 00180001
  • III. Diethylzinkzugabe zu Benzaldehyd (10) Ein trockener Schlenkkolben wurde unter Argon mit 0,05 Äquiv. des Pyridinylalkohols befüllt. Der Kolben wurde zweimal entleert und mit Argon gespült. Anschließend wurden 5 ml frisch destilliertes Toluol und dann 1,5 Äquiv. an reinem Diethylzink unter Rühren zugegeben. Nach einem 20-minütigen Rührvorgang bei Raumtemperatur wurde 1,0 Äquiv. Benzaldehyd (10) bei der angegebenen Temperatur (siehe Tabelle) zugegeben. Der Fortschritt der Reaktion wurde durch DC beobachtet. Nach der vollständigen Umwandlung des Aldehyds wurde die Reaktion durch vorsichtige Zugabe von 10 ml 2 M HCl gequencht und das resultierende Gemisch wurde dreimal mit 25 ml Dichlormethan extrahiert. Die kombinierten organischen Phasen wurden mit Lake gewaschen und über MgSO4 getrocknet, und das Lösungsmittel wurde unter reduziertem Druck entfernt. Das Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie gereinigt (Kieselgel, Hexan/Methyltert-Butylether = 10:1), gefolgt von einer Kugelrohr-Destillation, um 1-Phenylpropanol (11) als farbloses Öl zu erhalten. Der enantiomere Überschuss von 11 wurde durch HPLC auf einer stationären Phase [CHIRALCEL OD, n-Heptan/iso-Propanol = 98:2; 1,0 ml/min; tR = 17,2 min (R): 21,5 min (S)] bestimmt, und die absolute Konfiguration wurde durch eine Korrelation der optischen Rotation mit den in der Literatur angegebenen Werten bestimmt (Soai, K.; Ookawa, A.; Kaba, T.; Ogawa, K.; J. Am. Chem. Soc. 1987, 109, 7111).
  • Tabelle. Reaktion von Benzaldehyd (10) und Diethylzink, katalysiert durch verschiedene Pyridinylalkohole
    Figure 00190001

Claims (12)

  1. Homogene Katalysatoren, herstellbar durch Reagieren einer Verbindung der Formel 1
    Figure 00200001
    wobei Folgendes gilt: U, W sind Cl, Br, I, oder Y, Z sind PR'3, NR' oder U, R' ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C8)-Alkyl, (C6-C18)-Aryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C7-C19)-Aralkyl, (C4-C19) -Heteroaralkyl, M ist Ru, Mo R ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C18)-Cycloalkenyl, H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, n einem reaktionsunfähigen organischen Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch mit einem bicyclischen Olefin der Formel II
    Figure 00200002
    wobei Folgendes gilt: X ist O, NR5, C(R5)2, S, POR6, PR6, R1, R2 sind unabhängig voneinander H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C2-C8)-Alkynyl, (C6-C18)-Aryl, (C7-C19)-Aralkyl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C4-C19)-Heteroaralkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, (C6-C18)-Aryl- (C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl-(C1-C8)-Alkyl, (C1-C8)-Alkyl-(C3-C8)-Cycloalkyl, oder bilden gemeinsam eine =O-Gruppe, R3, R4 sind unabhängig voneinander OR1, SR1, NR5R1, OR7, SR7, NR5R7, vorausgesetzt, dass wenigstens ein Rest R3, R4 eine R7-Gruppe trägt, R5 ist R1, R6 ist R1, vorausgesetzt, dass es nicht H sein kann, und R7 ist eine katalytisch aktive Gruppe, und optional mit einer weiteren Olefinverbindung III, vorzugsweise einer Cycloolefinverbindung.
  2. Katalysatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass R Ph ist, R' Ph, (C1-C8)-Alkyl ist, X O ist, R1, R2 gemeinsam eine =O-Gruppe bilden, R3 R4 O(C1-C8)-Alkyl ist, R4 OR7 ist, R7 eine katalytisch aktive Gruppe von Alkoholen, Aminen, Phospinen oder anderen schwefel- oder phosphorhaltigen Gruppen ist.
  3. Katalysatoren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass R7 eine Verbindung ist, die ausgewählt wurde aus der Gruppe bestehend aus Taddol-Liganden, chiralen Salen-Komplexen, Liganden für Sharpless-Epoxidation wie Dihydrochinide, 1,2-Diaminoalkohole oder katalytische Hydrierkatalysatoren wie 1,2-Diphosphan-Liganden, zum Beispiel DIOP, DIPAMP; BPPFA, BPPM, CHIRAPHOS, PROPHOS, NORPHOS, BINAP, CYCPHOS, SKEWPHOS (BDPP), DEGPHOS, DuPHOS und PNNP.
  4. Verfahren zur Herstellung von homogenen Katalysatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel 1
    Figure 00220001
    wobei Folgendes gilt: U, W sind Cl, Br, I, oder Y, Z sind PR'3, NR' oder U R' ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C8)-Alkyl, (C6-C18)-Aryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C7-C19)-Aralkyl, (C4-C19)-Heteroaralkyl, M ist Ru, Mo R ist (C6-C18)-Aryl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, in einem reaktionsunfähigen organischen Lösungsmittel oder Lösungsmittelgemisch mit einem bicyclischen Olefin der Formel II
    Figure 00220002
    reagiert wird, wobei Folgendes gilt: X ist O, NR5, C(R5)2, S, POR6, PR6 R1, R2 sind unabhängig voneinander H, (C1-C8)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C2-C8)-Alkynyl, (C6-C18)Aryl, (C7- C19)-Aralkyl, (C3-C18)-Heteroaryl, (C9-C19)-Heteroaralkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-Cycloalkenyl, (C6-C18)-Aryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C18)-Heteroaryl-(C1-C8)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl-(C1-C8)-Alkyl, (C1-C8)-Alkyl-(C3-C8)-Cycloalkyl, oder bilden zusammen eine =O-Gruppe, R3, R4 sind unabhängig voneinander OR1, SR1, NR5R1, OR7, SR7, NR5R7, vorausgesetzt, dass wenigstens ein Rest R3, R4 eine R7-Gruppe trägt, R5 ist R1, R6 ist R1, vorausgesetzt, dass es nicht H sein kann, und R7 ist eine katalytisch aktive Gruppe, und optional mit einer weiteren Olefinverbindung III, vorzugsweise einer Cycloolefinverbindung.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass R Ph ist, X O ist, R1, R2 gemeinsam eine =O-Gruppe bilden, R3 R4, O(C1-C8)-Alkyl ist, R4 OR7 ist, R7 eine katalytisch aktive Gruppe von Alkoholen, Aminen, Phospinen oder anderen schwefel- oder phosphorhaltigen Gruppen ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 5 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass R7 eine Verbindung ist, die aus der durch Anspruch 3 repräsentierten Gruppe ausgewählt ist.
  7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das reaktionsunfähige organische Lösungsmittel oder Teil des Lösungsmittelgemischs ein Haloalkan wie Dichlormethan ist.
  8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur während des Verfahrens zwischen –20°C und 50°C, vorzugsweise zwischen –5°C und 30°C liegt.
  9. Verwendung der Katalysatoren nach Anspruch 1 für organische Synthesezwecke.
  10. Verwendung nach Anspruch 9 in einem Reaktor, der die polymeren Katalysatoren zurückhalten kann und es gleichzeitig zulässt, dass das Ausgangsmaterial in den Reaktor eingeleitet und das Produkt aus dem Reaktor abgelassen wird.
  11. Verwendung nach Anspruch 10, wobei der Reaktor ein Membranreaktor ist.
  12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 9 bis 11 in einem Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven Verbindungen, vorausgesetzt, dass ein optisch aktiver Katalysator verwendet wird.
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