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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Bilden von Gruppen von Artikeln,
z.B. im Fall von Maschinen zum automatischen Verpacken von Produkten,
wie z.B. Lebensmitteln, insbesondere des Typs, der zum Erzeugen
von bekannten Mehrfachpackungen oder „Multipackungen" ausgebildet sind.
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Diese
mögliche
Anwendung, auf die im Zuge dieser Beschreibung eingehend Bezug genommen wird,
sollte jedoch nicht als Beschränkung
des Schutzes der Erfindung interpretiert werden.
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In
einer Maschine zum Herstellen von Multipackungen werden die einzelnen
Artikel in der Packung (die jeweils aus einem einzelnen Produkt
oder einer Gruppe von Produkten bestehen, wie z.B. einer oder mehrerer
Schokoladenriegel, die bereits einer Packung des als „flow-pack" bzw. Packung größerer Menge
bekannten Typs, zugeführt
wurden) zusammen gruppiert und dann einer anderen, größeren Packung
größerer Menge
zugeführt.
Die Artikel, die dazu gedacht sind, miteinander gruppiert zu werden, werden üblicherweise
dem Einlass der Maschine zugeführt,
welche die Mehrfachpackungen in der Form eines kontinuierlichen
Stroms von Gruppen von Artikeln bildet, die mehr oder weniger dicht
an dicht (nose to tail) laufen (obgleich nicht notwendigerweise
mit Kontakt und/oder nennenswert (aneinander) drückend). Um die Mehrfachpackungen
zu erzeugen, ist es daher notwendig, zwischen den Gruppen von Artikeln,
die sich in diesem kontinuierlichen Strom bewegen, gleichmäßig beabstandete
Lücken
oder Zwischenräume
zu erzeugen, in denen die kontinuierliche schlauchförmige Umhüllung, aus
der die Multipackung gemacht wird, der Behandlung von Verschlusselementen
und Schneidelementen (den sog. „Backen") unterzogen werden kann, welche die
geschlossenen Enden der einzelnen Multipackungen erzeugen.
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Die
Herangehensweisen, die herkömmlicher Weise
in diesem Gebiet herangezogen wurden, um dieses Problem zu lösen, können in
zwei fundamentale Versionen aufgespalten werden, nämlich:
- – diejenigen,
bei denen durch verschiedene Mittel leere Abstände, entsprechend dem Fehlen
eines Artikels, in dem ankommenden Strom erzeugt werden, und
- – diejenigen,
bei denen der Strom von Artikeln, die in die schlauchförmige Umhüllung eingeführt werden,
um eine Multipackung zu erzeugen, durch periodisches Verlangsamen
eines Artikels um n verändert
wird. Die Anzahl n gibt die Anzahl von Artikeln an, die in der Gruppe
enthalten sind, welche einer einzelnen Multipackung zuzuführen ist.
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Die
erste Herangehensweise wird oft in Bezug auf die maschinelle Einrichtung
als ziemlich kritisch zu realisieren empfunden, hauptsächlich da
sie in Bezug auf ihre Funktionsweise ziemlich starr ist. Dies betrifft
insbesondere die Möglichkeit
des selektiven Variierens (i) der Größe der Abstände, die in dem ankommenden
Strom erzeugt werden, und (ii) der Anzahl n von Artikeln, die in
jeder Gruppe enthalten sind. Wenn diese Herangehensweise in Kombination
mit Fördersystemen
angewendet wird, die einen positiven Antrieb auf die Produkte anwenden (z.B.
gezahnte Kettenförderer,
bei denen ein Zahn oder ein Ansatz bzw. eine Nase jeden geförderten
Artikel antreibt), erfordern die oben genannten Modifikationen nahezu
ausnahmslos das Ersetzen von Teilen des Fördersystems – ein Faktor,
der üblicherweise
den Nutzern höchst
unwillkommen ist, welche in der Lage sein wollen, die Betriebsmodi
der Maschine (oder Formatänderung)
zu ändern,
ohne Teile austauschen zu müssen.
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Die
Implementierung der zweiten Herangehensweise (mit Verlangsamen oder,
weiter verbreitet, momentanen Anhalten des Flusses von ankommenden
Artikeln an auswählbar
bestimmten Positionen) wird schwierig, wenn sich die Vorschubgeschwindigkeit
der ankommenden Artikel erhöht.
Bei hohen Geschwindigkeiten neigt das periodische Verlangsamen bzw.
Anhalten dazu, Zusammenstöße, Springen
und Fehlausrichtung der Artikel zu induzieren mit der Folge des
Ver lusts der exakten Positionierung, die im Moment des Einführens in
die schlauchförmige
Umhüllung,
weiche die Multipackung definiert, gefordert ist.
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Dokument
US-A-6,006,892 beschreibt
eine weitere Herangehensweise, bei der die Gruppen von Artikeln
durch ein Schiebeelement gebildet werden, welches in der Lage ist,
auf die Artikel selbst selektiv eine Schiebewirkung auszuüben, die
durch eine Bewegung mit einer Geschwindigkeit erzeugt wird, die im
allgemeinen größer ist
als die Geschwindigkeit des Vorschubs der Artikel in dem ankommenden Strom.
Die Gruppen werden daher durch einen Artikel gebildet, der sich
in Richtung wenigstens eines Artikels bewegt, der sich vor ihm in
dem Strom befindet.
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Insbesondere
beschreibt dasselbe Dokument einen Mechanismus zum Betreiben des
Schiebeelements, der im wesentlichen einen Stützarm aufweist, der mit einem
ersten Betriebsarm und einem zweiten Betriebsarm angeordnet ist,
wobei die Anordnung derart ist, dass das Schiebeelement eine zyklische
Bewegung entlang einer grob ellipsenförmigen Bahn vollführt.
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Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1, welche zum Beispiel aus
US-A-5 147 027 oder
GB-A-2 090 804 bekannt
ist.
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Obgleich
der Betrieb perfekt zufriedenstellend ist, kann die in den oben
genannten Dokumenten beschriebene Herangehensweise im Hinblick auf wenigstens
zwei Punkte weiter verbessert werden, nämlich:
- – die Fähigkeit, über einen
weiten Bereich von möglichen
Werten für
die Anzahl n von Artikeln betrieben zu werden, die in jeder Gruppe
enthalten sind, und
- – die
Fähigkeit,
die Formatwechselfunktion vollständig
automatisch durchzuführen
(in der Praxis einfach durch Einwirken auf die elektronische Steuereinheit
des Mechanismus) ohne die Notwendigkeit des Modifizierens oder Ersetzens
von Teilen des Mechanismus.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Lösung bereitzustellen, die in
der Lage ist, die oben genannten Verbesserungen zu realisieren.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung, deren mögliches
Anwendungsgebiet jedoch nicht auf den oben bezeichneten speziellen
Sektor beschränkt
ist, wird dieses Ziel durch eine Vorrichtung mit den weiteren Merkmalen
erreicht, die im beigefügten
Anspruch 1 genannt sind.
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Dabei
sollte übrigens
beachtet werden, dass die Vorrichtung gemäß der Erfindung gleichermaßen sowohl
für die
Ausführung
des oben beschriebenen Verfahrens als auch für die Durchführung von
Verfahren geeignet ist, die das Bilden von Gruppen des herkömmlicheren
Typs einschließen,
zum Beispiel basierend auf den Grundzügen, die in dem Dokument
US-A-6,006,892 ,
das bereits oben in Bezug genommen worden ist, und in dem in diesem
Dokument zitierten Stand der Technik beschrieben ist.
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Die
Erfindung wird nun nur mittels eines nicht-beschränkenden
Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben,
in denen:
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1 eine
allgemeine Seitenansicht einer Vorrichtung ist, die in der Lage
ist, gemäß der Erfindung
zu arbeiten, und
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2 bis 5 weitere
Ansichten sind, die im wesentlichen der 1 entsprechen,
welche die Vorrichtung gemäß der Erfindung
in verschiedenen möglichen
Betriebspositionen darstellt.
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Die
Figuren stellen einen Teil einer Verpackungsmaschine des Typs dar,
der häufig
zum Herstellen sog. „Multipackungen" verwendet wird.
Die allgemeinen Merkmalen dieser Maschinen sind in diesem Sektor
wohl bekannt; angesichts dieser Tatsache werden die Gesamtanordnung
und Eigenschaften der dargestellten Maschine nur in Umrissen soweit
betrachtet, wie sie zum Zwecke des Verständnisses der Erfindung nützlich sind.
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1 ist
ein Schnitt durch eine automatische Verpackungsmaschine, z.B. für Süßwaren,
welche unmittelbar stromaufwärts
einer Verpackungsmaschine angeordnet ist, die zur Herstellung von
Multipackungen vorgesehen ist.
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Um
Missverständnisse
zu vermeiden, ist in Bezug auf den Betrachtungspunkt der Figuren
in den beigefügten
Zeichnungen die Multipackungsverpackungsmaschine auf der linken
Seite angeordnet und die Richtung des Vorschubs der Artikel P verläuft von rechts
nach links.
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Die
Verpackungsmaschine arbeitet mit einem bahnförmigen Material, wie z.B. Kunststofflaminat,
Aluminium, Papier, etc. Das bahnförmige Material wird von einer
Versorgungsquelle genommen und einer Formgebungseinrichtung zugeführt, um
eine schlauchförmige
Vorform zu bilden. Diese Vorform wird entlang einer longitudinalen
Verschlusslinie zu fest einem Schlauch verschlossen, welche üblicherweise
durch eine Anzahl von Verschlusseinheiten erzeugt wird, welche Paare
von gegenüberliegenden Verschlussrädern aufweisen,
die unterhalb der Hauptvorschubebene (mit 1 bezeichnet)
angeordnet sind, auf der Artikel P laufen. Auf der linken Seite
von 1 ist die erste der vorgenannten Verschlusseinheiten
der Verpackungsmaschine (welche nicht in ihrer Gesamtheit dargestellt
ist) deutlich erkennbar.
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In
der hier betrachteten illustrativen Anwendung, die nur illustrativ
ist, bedeutet der Begriff „Multipackung", dass jeder der
Artikel P selbst aus einem Produkt oder einer Anzahl von Produkten
besteht (z.B. einem oder mehreren Schokoladenriegeln), welche bereits
in ihre eigene einzelne Packung größerer Menge bzw. „flow-pack" eingefügt wurden,
welche in einer Verpackungsstation erzeugt wurde, welche stromaufwärts angeordnet
(und nicht in den Zeichnungen dargestellt) ist.
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Jedoch
ist die Lösung
gemäß der Erfindung im
allgemeinen geeignet zum Erzeugen von Gruppen von Artikeln P jedweder
Art. Mit anderen Worten ist es ohne weiteres möglich, dass es sich bei Ihnen
um „nackte" Artikel handelt,
die noch nicht in ihre eigenen einzelnen Packungen eingeführt wurden.
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Damit
die Verpackungsmaschine in der Lage ist, ihre Funktion des Erzeugens
von Packungen auszuführen,
von denen jede eine vorgegebene Anzahl n von Artikeln P enthält (n ist
in dem dargestellten illustrativen Ausführungsbeispiel 5), müssen Abstände W gebildet
werden, um Gruppen G von aufeinanderfolgenden Artikeln in dem kontinuierlichen
Fluss von Artikeln P zu trennen, die in dem Einlass der Maschine 1 dargestellt
sind (die von rechts nach links laufen, wenn man die Figuren betrachtet).
Die Abstände
W müssen
in präzise
vorbestimmten Positionen gebildet werden und ihre Länge muss
derart sein, um das Einführen
von Backen der Verpackungsmaschine zu ermöglichen, gefolgt von einer Kompression,
einem Verschließen
und Schneiden der schlauchförmigen
Umhüllung,
wobei während dieses
Prozesses keine Artikel P jedwedem zufälligen oder unbeabsichtigten
Kompressionseingriffs ausgesetzt sein dürfen.
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Auf
diese Weise werden, wie deutlicher auf der rechten Seite der 2 bis 5 zu
sehen ist, die Artikel P in einem gleichmäßigen Strom mit einem bestimmten
Trennungsabstand zwischen aufeinanderfolgenden Artikeln zugeführt. Die
Anordnung ist derart, dass die Abstände W durch eine sukzessive Bewegung
des Aufschließens
der Artikel P gebildet werden können.
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Der
gleichmäßige Abstand
der Artikel P, wie sie in die Maschine eintreten, kann durch einen
Förderer 3 bewirkt
werden, welcher zum Beispiel in der Form eines Förderers, der eine Kette 4 aufweist,
die von einem (nicht dargestellten) Motor angetrieben ist, und mit
einzelnen Antriebselementen (sog. Ansätzen bzw. Nasen, die mit 5 markiert
sind) ausgebildet sein kann. Auf diese Weise ist es möglich, sicherzustellen, dass
die Artikel P jeweils einzeln bis zu dem Moment behandelt werden,
an dem sie in das Umhüllungsmaterial
eingehüllt
werden, wodurch die Gefahr von unkontrollierten Ereignissen reduziert
wird, die durch einen Artikel, der einen vorhergehenden Artikel schiebt,
verursacht werden.
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Die
Verfahren des Steuerns des Ladens der Artikel auf den Förderer 3 sind
Stand der Technik und es besteht keine Notwendigkeit, sie hier zu
beschreiben.
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Eine
wichtige Eigenschaft der Lösung
gemäß der Erfindung
ist, dass das Aufschließen
der Artikel P und die folgende Bildung der Gruppen G und gleichzeitige Bildung
der Abstände
W durch einen kombinierten Vorgang wie folgt bewirkt wird:
- – einerseits
ein Verlangsamen und vorzugsweise ein Anhalten des Flusses der Artikel
P und
- – andererseits
eine Beschleunigung (oder ein Vorwärtsschieben), das auf diese
Artikel P ausgeübt wird.
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Die
Artikel P, die dafür
bestimmt sind, um in jeder Gruppe G enthalten zu sein, werden deshalb aufeinander
geschoben teilweise durch Verlangsamen oder Anhalten des Artikels
P, der am weitesten stromabwärts
oder am weitesten vorne in der Gruppe untergebracht ist (um Missverständnisse
zu vermeiden in der Position ganz links, wenn man die Figuren betrachtet)
und teilweise durch einen positiven Schiebevorgang oder eine Beschleunigung,
die durch Einwirken auf die Artikel ausgeübt wird, welche in der am weitesten
stromaufwärtigen
(oder hintersten Position) Position in der allgemeinen Vorschubrichtung
untergebracht sind, d.h. in der Position ganz rechts in den Figuren.
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Um
genauer zu sein, werden die Gruppen G als ein Ergebnis von zwei
aufeinanderfolgenden Vorgängen
des Bündelns
gebildet, die jeweils korrespondieren mit:
- – dem Bündeln/Aufschließen des
Artikels oder der Artikel, die sich unmittelbar stromaufwärts befinden,
auf den Artikel, der am weitesten stromabwärts in der Vorschubrichtung
untergebracht ist; dieses erste Bündeln wird durch das Verlangsamen
oder Anhalten des Artikels bewirkt, der stromabwärts oder am vordersten in der
Gruppe untergebracht ist, und
- – dem
anschließenden
Beschleunigen oder Schieben, das in Stromabwärtsrichtung auf die anderen
Artikel der Gruppe ausgeübt
wird, mit dem Ergebnis, dass diese letzteren Artikel dazu gebracht
werden, sich miteinander zu bündeln/aufzuschließen und
sich auch mit den anderen Artikeln zu bündeln bzw. aufzuschließen, die weiter
vorne (d.h. weiter stromabwärts)
untergebracht sind, welche bereits miteinander gebündelt sind
bzw. miteinander aufgeschlossen haben.
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Alle
weiteren Parameter oder Bedingungen des Betriebs sind gleich, wobei
die hier beschriebene Lösung
es ermöglicht,
einen weiten Bereich von möglichen
Variationen der Anzahl n von Artikeln P zu erzeugen, die in jeder
Gruppe G enthalten sind.
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Selbst
wenn dieses Erfordernis nicht wesentlich ist, in dem derzeit bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung werden die oben beschriebenen Vorgänge des Verlangsamens/Anhaltens
(auf der einen Seite) und des Beschleunigens/Schiebens (auf der
anderen Seite) durch eine einzelne motorisierte Einheit 6 ausgeführt, die
unterhalb der Vorschubebene 2 angeordnet ist.
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Das
aktive Element in der Einheit 6, welche verwendet wird,
um auf die Artikel P einzuwirken, ist ein Element 7, das
in dem derzeitig bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
aus einer Art Zahn oder Ansatz bzw. Nase einer vorzugsweisen gespaltenen
Konfiguration besteht und in Realität den distalen Teil eines Bewegungsmittels
bildet, das durch die allgemeine Bezugsziffer 8 dargestellt
ist.
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Das
Bewegungsteil 8 ist auf einem Art Schlitten angebracht
oder bildet selbst eine Art Schlitten, der in der Lage ist, bspw.
mittels des Vorhandenseins von umlaufenden Körpern, wie z.B. Rädern oder
Rollen, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, eine Vor-
und Zurück-Bewegung
entlang einer oder mehrerer Schienen 9 auszuführen, die
an einem anderen Bewegungsteil 10 angebracht sind. Die
Schienen 9 erstrecken sich in der allgemeinen Vorschubrichtung
der Artikel P innerhalb des Bereichs, der von der hier beschriebenen
Anlage belegt ist, (das heißt in
Bezug auf den Beobachtungspunkt der Zeichnungen in einer im wesentlichen
horizontalen Richtung).
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Die
vorstehend genannte horizontale Bewegung des Bewegungsteils 8 (und
damit des Elements 7) tritt unter der Einwirkung eines
Steuerarms oder einer Stange 11 auf (hier nur geometrisch
dargestellt), der bzw. die ein erstes Ende 11a, das mit
dem Bewegungsteil 8 verbunden ist, und ein zweites Ende 11b aufweist,
das gelenkig mit einem entsprechenden distalen Ende einer schwenkbaren
Schwinge gelenkig verbunden ist, die in der Lage ist eine Vor- und Rück-Schwenkbewegung um
eine horizontale Achse X12 auszuführen, die quer in Be zug auf
die Vorschubrichtung der Artikel P innerhalb des Bereichs der dargestellten
Maschine liegt.
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Die
vorgenannte Bewegung eines winkelförmigen Schwenkens um die Achse
X12 wird durch einen weiteren Steuerhebel oder eine Stange 13 gesteuert
(die rein geometrisch dargestellt ist), welche in der Praxis das
verbindende Stangenelement oder eine Verbindungsstange und eine
Kulisseneinheit 14 bildet, die durch einen Motor 15 (1)
angetrieben ist.
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Es
wird jedoch ersichtlich, dass das beschriebene Ergebnis (d.h. die
Fähigkeit,
dem aktiven Element 7 eine allgemeine Hin- und Herbewegung
in einer horizontalen Richtung zu geben basierend auf den Prinzipien,
die nachfolgend genauer beschrieben werden) mit Mitteln erhalten
werden kann, die kinematisch zu den oben beschriebenen äquivalent sind.
Diese Mittel entsprechen einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
das derzeit bevorzugt erwogen wird, ist jedoch nicht wesentlich
für die
Zwecke der Ausführung
dieser Erfindung.
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In
dem Beispiel eines Ausführungsbeispiels, das
hier beschrieben ist, gibt es zwei Schienen 9, wobei beide
kanalförmig
ausgebildet sind, die sich jeweils zueinander öffnen, um in ihrem inneren
in einer Bewegungsbeziehung die umlaufenden Körper des Schlittens 9 unterzubringen.
Das Bewegungsteil 10, das die Schienen 9 trägt, ist
wiederum auf einem Satz von Rädern
oder Rollen 16 in einer Anordnung montiert, die in gewisser
Weise dem Radsystem einer Dampflokomotive entspricht. Um genau zu
sein, erstreckt sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel, das hier gezeigt
ist (das, um daran zu erinnern, lediglich illustrativ ist), das
Bewegungsteil 10 mit seinen Enden horizontal, das an homologen
Punkten 16a (d.h. immer unmittelbar in derselben Winkelposition
in Bezug auf Umlaufpfade von gleichem Radius angeordnet ist) mit
den Rädern 16 gelenkig
verbunden ist, welche mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht werden,
z.B. mittels eines Synchronisierriemenantriebs 17, der
von einem Motor 18 angetrieben wird.
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Das
Endergebnis ist, dass infolge der Drehung der Räder 16, auf welche
sie montiert sind, das Bewegungsteil (und deshalb die Schienen 9,
entlang denen der Schlitten 8, der das aktive Element 7 trägt, sich
bewegt) relativ zu dem Ma schinenrahmen ansteigt und abfällt und
auf diese Weise sich in Richtung auf und von der Oberfläche 1 weg
bewegt, entlang der sich die Artikel P bewegen. Dies findet mit
einer Aufwärts-
und Abwärtsbewegung
statt, deren Amplitude durch den Durchmesser der Pfade identifiziert
wird, welche die Punkte 16a umkreisen, wo das Bewegungsteil 10 mit
den Rädern 16 gelenkig
verbunden ist.
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Einmal
mehr wird es klar werden, dass dasselbe Ergebnis, d.h. dass es möglich ist,
die Aufwärts-
und Abwärtsbewegung
des aktiven Elements 7 auszuwählen, mit anderen, jedoch zu
den beschriebenen funktionell äquivalenten
Mitteln erreicht werden kann. Erneut entspricht die beschriebene
Lösung
einem derzeitig bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Da
der Schlitten 8, der das aktive Element 7 trägt, sich
frei rückwärts und
vorwärts
auf den Schienen 9 bewegen kann, die auf dem Bewegungselement 10 angebracht
sind, ist die Rückwärts- und
Vorwärtsbewegung
des aktiven Elements 7, die von dem Motor 15 initiiert
wird, vollständig
unabhängig
von der Aufwärts-
und Abwärtsbewegung
desselben Elements 7, die von dem Motor 18 initiiert
wird.
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Die
oben genannten Motoren 15 und 18 (typischerweise
zwei Elektromotoren) bilden deshalb zwei unabhängige Antriebe, die in der
Lage sind, gleichzeitig unabhängig über die
Steuereinheit K betrieben zu werden (typischerweise eine sog. PLC (Programmable
Logic Controller) oder programmierbare Logiksteuerung oder eine
gleichwirkende Einrichtung), welche den Betrieb der Maschine als
Ganzes überwacht.
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Insbesondere
müssen
in der obigen Darstellung die folgenden Vorteile beobachtet werden:
- – der
Motor 15 kann selektiv in jeder winkelförmigen Betriebsposition betrieben
werden mit jedweder gewünschten
Phase und Geschwindigkeit des Betriebs (und daher mit der Einrichtung
der Bewegung des Elements 7 zu jedem gewünschten
Moment zu jedweder Position in seinem Hub entlang des Vorschubpfades
der Artikel P) unabhängig von
der Winkelposition des Motors 18 in dem Moment und daher
unabhängig
von der Höhe
des Bewe gungsteils 10 (das von den Rädern 16 gestützt wird),
welches über
die Schienen 9 und den Schlitten 8 das aktive
Element 7 trägt,
und
- – der
Motor 18 kann zu jedem Moment an jede Winkelposition bewegt
werden mit jedweder gewünschten
Phase und Geschwindigkeit des Betriebs, um das Element 7 an
jedwede Position in seinem Aufwärts-
und Abwärts-Hub relativ zu dem Vorschubpfad
der Artikel P zu bewegen, unabhängig
von der Betriebsposition des Motors 15 und daher von der
Position des aktiven Elements 7 in seinem möglichen
Rückwärts- und
Vorwärts-Hub
relativ zu dem Vorschubpfad der Artikel P.
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Der
Mechanismus, der die horizontale Rück- und Vorbewegung steuert
(der Mechanismus, der hier durch die Elemente 11 bis 15 dargestellt
ist), ist derart ausgebildet, dass die Länge des Vorwärts-Hubs – und in
symmetrischer Weise des Rückwärts-Hubs – des Elements 7 derart
ist, um für
die Länge
der Bewegungsfläche 1 geeignet
zu sein, die durch die Anzahl n von Artikeln, die in einer einzelnen Gruppe
G zusammengefasst werden sollen und durch die Abstände, die
ursprünglich
zwischen ihnen vorgesehen waren, identifiziert ist. Durch Steuern
der Motoren 15 und 18 in einer an sich bekannten
Weise durch die Einheit K ist es daher möglich, vorzusehen, dass das
aktive Element 7 alternierend über die Bewegungsfläche 1 hervortritt
(wo es in den Fluss der Artikel P eingreifen kann) oder unterhalb
dieser Bewegungsfläche
verschwindet (und so von den Artikeln P außer Eingriff gelangt) in jedweder
nach Belieben ausgewählten
Position – in
Raum und in Zeit – mit
Bezug auf die Vorschubbewegung der Artikel P auf der Fläche 1.
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Insbesondere
ermöglichen
diese Betriebsmodi den Betrieb des Bildens der Gruppen von Artikeln
P, die in Übereinstimmung
mit den Grundsätzen ausgeführt werden,
die detaillierter in den 2 bis 5 dargestellt
sind.
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Diese
Grundsätze
entsprechen dem allgemeinen Grundsatz, auf den bereits in dem einleitenden
Teil dieser Beschreibung Bezug genommen worden ist, nämlich dem
Ausführen
von zwei kombinierten Vorgängen
des Aufschließens
der Artikel aufeinander, wobei diese Vorgänge jeweils durch Verlangsamen/Anhalten und
Beschleunigen/Schieben der Artikel P jeweils stromaufwärts und
stromabwärts
der Gruppe G erreicht werden, welche gebildet wird.
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Insbesondere
zeigt 2, dass, wenn es über die Bewegungsfläche 1 als
eine Wirkung der anhebenden Bewegung hervortritt, welche durch die Räder 16 auf
das Bewegungsteil 10 übertragen
wird, das aktive Element 7 sich selbst vor dem ersten Artikel
P einer Gruppe positionieren und es anhalten oder verlangsamen kann:
dieses Ergebnis kann durch korrespondierendes Regulieren der Rotationsgeschwindigkeit
des Motors 15 in Bezug auf die Vorschubgeschwindigkeit,
die auf die Artikel P durch den Förderer 3 ausgeübt wird,
erreicht werden. Dieser Verlangsamungs- oder Anhaltevorgang (welcher durch
Variieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors 15 in
einer derartigen Weise justiert werden kann, um die Bewegungsgeschwindigkeit
des Elements 7 zu verändern,
erforderlichenfalls anzuhalten und in der Bewegungsrichtung umzukehren)
erzeugt, wie oben ausgeführt,
ein Bündeln/Aufschließen der ersten
zwei oder ersten drei Artikel, die dafür bestimmt sind, in jeder Gruppe
enthalten zu sein.
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Dieses
Ergebnis erhaltend kann der Motor 18 eingestellt werden,
um das Element 7 dazu zu veranlassen, unterhalb der Bewegungsfläche 1 zu „verschwinden", so dass die Artikel
P, die bereits teilweise aufeinander aufgeschlossen sind, ihre Vorschubbewegung
entlang der Fläche 1 unter
der Einwirkung des Förderers 3 fortführen können.
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In
Koordination mit dem Betrieb des Motors 18, der die oben
genannten Abwärtsbewegung
erzeugt, wird der Motor 15 gesteuert, um den Schlitten 8 zurückzubewegen,
wie schematisch in den 3 und 4 dargestellt
ist.
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All
dieses wird in einer derartigen Weise getan, um dem Element 7 zu
ermöglichen,
erneut über die
Fläche 1 hervorzutreten
(infolge eines entsprechenden Vorgangs des Motors 18) und
selbst hinter den Artikeln P einzuführen, die dazu bestimmt sind, eine
Gruppe G zu bilden (5).
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Der
Zweck hiervon ist, in der Lage zu sein, die vorgenannten Artikel
durch eine entsprechende Bewegung des Motors 15 in einer
derartigen Weise vorwärts
zu schieben, um der Bildung einer gebündelten oder aufgeschlossenen
Gruppe von Artikeln G zu verursachen. Dies erzeugt einen Abstand
W, der die Gruppe von den unmittelbar vorhergehenden Artikeln P
in dem Fluss trennt, der in Richtung des Mechanismus gemäß der Erfindung
verläuft.
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An
diesem Punkt kann die Bewegung des Elements 7 verlangsamt
oder angehalten werden, um zu der in 2 gezeigten
Betriebsbedingung zurückzukehren,
wo die neu gebildete Gruppe G von Artikeln P auf der linken Seite
in gestrichelten Linien zu sehen ist und durch einen Abstand W von
der nächsten
Gruppe getrennt ist, welche gerade zu bilden begonnen wurde.
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Die
zyklische Wiederholung der in den 2 bis 5 dargestellten
Vorgänge
entspricht der kontinuierlichen Bildung von Gruppen von Artikeln
P, die vorstehend beschrieben worden ist.
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Die
Bedingungen der Vorgänge,
die in den 3 bis 5 dargestellt
sind, können
als korrespondierend zu imaginären
Standbildern in einer Filmsequenz verstanden werden, die die Bewegung
des Elements 7 und der damit verbundenen Elemente darstellt,
in dem Sinne, dass, obgleich Bewegungsperioden bei verschiedenen
Geschwindigkeiten eingeschlossen sind, die Bewegung des Elements 7 üblicherweise
keine tatsächlichen
Unterbrechungen einschließt,
obgleich diese Möglichkeit
nicht ausgeschlossen werden kann, wenigstens unter bestimmten Betriebsbedingungen.
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Es
kann auch beobachtet werden, dass es durch Einstellen der Motoren 15 und 18 möglich ist, in
einem weiten Bereich möglicher
Werte selektiv die Positionen bzgl. der Zeit und des Ortes zu variieren, an
denen die verschiedenen Bedingungen auftreten, die in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind. Dies entspricht der Möglichkeit, mit großer Freiheit die
Anzahl n von Artikeln P auszuwählen,
die in jeder Gruppe G enthalten sind oder allgemein die Gesamtlänge von
jeder Gruppe, die durch eine Kombination der Anzahl n und der Länge in den
einzelnen Artikeln P definiert ist. Dies liegt an der Tatsache,
dass der „Formatänderungs"-Betrieb in der Lage
ist, einfach durch Variieren der Betriebskriterien der Motoren 15 und 18 ausgeführt zu werden,
ohne auf irgendeine Weise Teile des dargestellten Mechanismus zu
modifizieren oder zu entfernen.
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Sollte
dies notwendig oder vorteilhaft für die bestimmten Betriebsbedingungen
werden (wo z.B. Gruppen G sind, die eine kleine Anzahl von Artikeln P
enthalten, z.B. nur zwei oder drei Artikel), kann der Mechanismus
von den oben beschriebenen Betriebsmodi (wo die Gruppen G durch
einen Verlangsamungs- oder Anhaltevorgang an der Front und eine
Beschleunigung oder ein Schieben hinter der Gruppe G erzeugt werden)
zu mehr herkömmlichen Betriebsgrundsätzen konvertiert
werden, wie z.B. einem einzelnen Verlangsamungs-/Anhaltevorgang oder
einen einzelnen Verzögerungs-/Schiebevorgang.
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Natürlich können, ohne
die Grundzüge
der Erfindung zu betreffen, Einzelheiten der Konstruktion und der
Ausführungsbeispiele
beträchtlich
verändert werden,
verglichen mit den beschriebenen und dargestellten, ohne dabei den
Schutz der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist.