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DE60011037T2 - Vorrichtung zum Gruppieren von Artikeln auf einer Förderanlage, insbesondere für eine automatische Verpackungsanlage - Google Patents

Vorrichtung zum Gruppieren von Artikeln auf einer Förderanlage, insbesondere für eine automatische Verpackungsanlage Download PDF

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Publication number
DE60011037T2
DE60011037T2 DE60011037T DE60011037T DE60011037T2 DE 60011037 T2 DE60011037 T2 DE 60011037T2 DE 60011037 T DE60011037 T DE 60011037T DE 60011037 T DE60011037 T DE 60011037T DE 60011037 T2 DE60011037 T2 DE 60011037T2
Authority
DE
Germany
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articles
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article
movement
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60011037T
Other languages
English (en)
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DE60011037D1 (de
Inventor
Dario Guidetti
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cavanna SpA
Original Assignee
Cavanna SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Cavanna SpA filed Critical Cavanna SpA
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Publication of DE60011037D1 publication Critical patent/DE60011037D1/de
Publication of DE60011037T2 publication Critical patent/DE60011037T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/02Devices for feeding articles or materials to conveyors
    • B65G47/04Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles
    • B65G47/06Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines
    • B65G47/08Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines spacing or grouping the articles during feeding
    • B65G47/082Devices for feeding articles or materials to conveyors for feeding articles from a single group of articles arranged in orderly pattern, e.g. workpieces in magazines spacing or grouping the articles during feeding grouping articles in rows
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B35/00Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
    • B65B35/30Arranging and feeding articles in groups
    • B65B35/40Arranging and feeding articles in groups by reciprocating or oscillatory pushers
    • B65B35/405Arranging and feeding articles in groups by reciprocating or oscillatory pushers linked to endless conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Attitude Control For Articles On Conveyors (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Bilden von Gruppen von Artikeln, z.B. im Fall von Maschinen zum automatischen Verpacken von Produkten, wie z.B. Lebensmitteln, insbesondere des Typs, der zum Erzeugen von bekannten Mehrfachpackungen oder „Multipackungen" ausgebildet sind.
  • Diese mögliche Anwendung, auf die im Zuge dieser Beschreibung eingehend Bezug genommen wird, sollte jedoch nicht als Beschränkung des Schutzes der Erfindung interpretiert werden.
  • In einer Maschine zum Herstellen von Multipackungen werden die einzelnen Artikel in der Packung (die jeweils aus einem einzelnen Produkt oder einer Gruppe von Produkten bestehen, wie z.B. einer oder mehrerer Schokoladenriegel, die bereits einer Packung des als „flow-pack" bzw. Packung größerer Menge bekannten Typs, zugeführt wurden) zusammen gruppiert und dann einer anderen, größeren Packung größerer Menge zugeführt. Die Artikel, die dazu gedacht sind, miteinander gruppiert zu werden, werden üblicherweise dem Einlass der Maschine zugeführt, welche die Mehrfachpackungen in der Form eines kontinuierlichen Stroms von Gruppen von Artikeln bildet, die mehr oder weniger dicht an dicht (nose to tail) laufen (obgleich nicht notwendigerweise mit Kontakt und/oder nennenswert (aneinander) drückend). Um die Mehrfachpackungen zu erzeugen, ist es daher notwendig, zwischen den Gruppen von Artikeln, die sich in diesem kontinuierlichen Strom bewegen, gleichmäßig beabstandete Lücken oder Zwischenräume zu erzeugen, in denen die kontinuierliche schlauchförmige Umhüllung, aus der die Multipackung gemacht wird, der Behandlung von Verschlusselementen und Schneidelementen (den sog. „Backen") unterzogen werden kann, welche die geschlossenen Enden der einzelnen Multipackungen erzeugen.
  • Die Herangehensweisen, die herkömmlicher Weise in diesem Gebiet herangezogen wurden, um dieses Problem zu lösen, können in zwei fundamentale Versionen aufgespalten werden, nämlich:
    • – diejenigen, bei denen durch verschiedene Mittel leere Abstände, entsprechend dem Fehlen eines Artikels, in dem ankommenden Strom erzeugt werden, und
    • – diejenigen, bei denen der Strom von Artikeln, die in die schlauchförmige Umhüllung eingeführt werden, um eine Multipackung zu erzeugen, durch periodisches Verlangsamen eines Artikels um n verändert wird. Die Anzahl n gibt die Anzahl von Artikeln an, die in der Gruppe enthalten sind, welche einer einzelnen Multipackung zuzuführen ist.
  • Die erste Herangehensweise wird oft in Bezug auf die maschinelle Einrichtung als ziemlich kritisch zu realisieren empfunden, hauptsächlich da sie in Bezug auf ihre Funktionsweise ziemlich starr ist. Dies betrifft insbesondere die Möglichkeit des selektiven Variierens (i) der Größe der Abstände, die in dem ankommenden Strom erzeugt werden, und (ii) der Anzahl n von Artikeln, die in jeder Gruppe enthalten sind. Wenn diese Herangehensweise in Kombination mit Fördersystemen angewendet wird, die einen positiven Antrieb auf die Produkte anwenden (z.B. gezahnte Kettenförderer, bei denen ein Zahn oder ein Ansatz bzw. eine Nase jeden geförderten Artikel antreibt), erfordern die oben genannten Modifikationen nahezu ausnahmslos das Ersetzen von Teilen des Fördersystems – ein Faktor, der üblicherweise den Nutzern höchst unwillkommen ist, welche in der Lage sein wollen, die Betriebsmodi der Maschine (oder Formatänderung) zu ändern, ohne Teile austauschen zu müssen.
  • Die Implementierung der zweiten Herangehensweise (mit Verlangsamen oder, weiter verbreitet, momentanen Anhalten des Flusses von ankommenden Artikeln an auswählbar bestimmten Positionen) wird schwierig, wenn sich die Vorschubgeschwindigkeit der ankommenden Artikel erhöht. Bei hohen Geschwindigkeiten neigt das periodische Verlangsamen bzw. Anhalten dazu, Zusammenstöße, Springen und Fehlausrichtung der Artikel zu induzieren mit der Folge des Ver lusts der exakten Positionierung, die im Moment des Einführens in die schlauchförmige Umhüllung, weiche die Multipackung definiert, gefordert ist.
  • Dokument US-A-6,006,892 beschreibt eine weitere Herangehensweise, bei der die Gruppen von Artikeln durch ein Schiebeelement gebildet werden, welches in der Lage ist, auf die Artikel selbst selektiv eine Schiebewirkung auszuüben, die durch eine Bewegung mit einer Geschwindigkeit erzeugt wird, die im allgemeinen größer ist als die Geschwindigkeit des Vorschubs der Artikel in dem ankommenden Strom. Die Gruppen werden daher durch einen Artikel gebildet, der sich in Richtung wenigstens eines Artikels bewegt, der sich vor ihm in dem Strom befindet.
  • Insbesondere beschreibt dasselbe Dokument einen Mechanismus zum Betreiben des Schiebeelements, der im wesentlichen einen Stützarm aufweist, der mit einem ersten Betriebsarm und einem zweiten Betriebsarm angeordnet ist, wobei die Anordnung derart ist, dass das Schiebeelement eine zyklische Bewegung entlang einer grob ellipsenförmigen Bahn vollführt.
  • Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, welche zum Beispiel aus US-A-5 147 027 oder GB-A-2 090 804 bekannt ist.
  • Obgleich der Betrieb perfekt zufriedenstellend ist, kann die in den oben genannten Dokumenten beschriebene Herangehensweise im Hinblick auf wenigstens zwei Punkte weiter verbessert werden, nämlich:
    • – die Fähigkeit, über einen weiten Bereich von möglichen Werten für die Anzahl n von Artikeln betrieben zu werden, die in jeder Gruppe enthalten sind, und
    • – die Fähigkeit, die Formatwechselfunktion vollständig automatisch durchzuführen (in der Praxis einfach durch Einwirken auf die elektronische Steuereinheit des Mechanismus) ohne die Notwendigkeit des Modifizierens oder Ersetzens von Teilen des Mechanismus.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Lösung bereitzustellen, die in der Lage ist, die oben genannten Verbesserungen zu realisieren.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung, deren mögliches Anwendungsgebiet jedoch nicht auf den oben bezeichneten speziellen Sektor beschränkt ist, wird dieses Ziel durch eine Vorrichtung mit den weiteren Merkmalen erreicht, die im beigefügten Anspruch 1 genannt sind.
  • Dabei sollte übrigens beachtet werden, dass die Vorrichtung gemäß der Erfindung gleichermaßen sowohl für die Ausführung des oben beschriebenen Verfahrens als auch für die Durchführung von Verfahren geeignet ist, die das Bilden von Gruppen des herkömmlicheren Typs einschließen, zum Beispiel basierend auf den Grundzügen, die in dem Dokument US-A-6,006,892 , das bereits oben in Bezug genommen worden ist, und in dem in diesem Dokument zitierten Stand der Technik beschrieben ist.
  • Die Erfindung wird nun nur mittels eines nicht-beschränkenden Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 eine allgemeine Seitenansicht einer Vorrichtung ist, die in der Lage ist, gemäß der Erfindung zu arbeiten, und
  • 2 bis 5 weitere Ansichten sind, die im wesentlichen der 1 entsprechen, welche die Vorrichtung gemäß der Erfindung in verschiedenen möglichen Betriebspositionen darstellt.
  • Die Figuren stellen einen Teil einer Verpackungsmaschine des Typs dar, der häufig zum Herstellen sog. „Multipackungen" verwendet wird. Die allgemeinen Merkmalen dieser Maschinen sind in diesem Sektor wohl bekannt; angesichts dieser Tatsache werden die Gesamtanordnung und Eigenschaften der dargestellten Maschine nur in Umrissen soweit betrachtet, wie sie zum Zwecke des Verständnisses der Erfindung nützlich sind.
  • 1 ist ein Schnitt durch eine automatische Verpackungsmaschine, z.B. für Süßwaren, welche unmittelbar stromaufwärts einer Verpackungsmaschine angeordnet ist, die zur Herstellung von Multipackungen vorgesehen ist.
  • Um Missverständnisse zu vermeiden, ist in Bezug auf den Betrachtungspunkt der Figuren in den beigefügten Zeichnungen die Multipackungsverpackungsmaschine auf der linken Seite angeordnet und die Richtung des Vorschubs der Artikel P verläuft von rechts nach links.
  • Die Verpackungsmaschine arbeitet mit einem bahnförmigen Material, wie z.B. Kunststofflaminat, Aluminium, Papier, etc. Das bahnförmige Material wird von einer Versorgungsquelle genommen und einer Formgebungseinrichtung zugeführt, um eine schlauchförmige Vorform zu bilden. Diese Vorform wird entlang einer longitudinalen Verschlusslinie zu fest einem Schlauch verschlossen, welche üblicherweise durch eine Anzahl von Verschlusseinheiten erzeugt wird, welche Paare von gegenüberliegenden Verschlussrädern aufweisen, die unterhalb der Hauptvorschubebene (mit 1 bezeichnet) angeordnet sind, auf der Artikel P laufen. Auf der linken Seite von 1 ist die erste der vorgenannten Verschlusseinheiten der Verpackungsmaschine (welche nicht in ihrer Gesamtheit dargestellt ist) deutlich erkennbar.
  • In der hier betrachteten illustrativen Anwendung, die nur illustrativ ist, bedeutet der Begriff „Multipackung", dass jeder der Artikel P selbst aus einem Produkt oder einer Anzahl von Produkten besteht (z.B. einem oder mehreren Schokoladenriegeln), welche bereits in ihre eigene einzelne Packung größerer Menge bzw. „flow-pack" eingefügt wurden, welche in einer Verpackungsstation erzeugt wurde, welche stromaufwärts angeordnet (und nicht in den Zeichnungen dargestellt) ist.
  • Jedoch ist die Lösung gemäß der Erfindung im allgemeinen geeignet zum Erzeugen von Gruppen von Artikeln P jedweder Art. Mit anderen Worten ist es ohne weiteres möglich, dass es sich bei Ihnen um „nackte" Artikel handelt, die noch nicht in ihre eigenen einzelnen Packungen eingeführt wurden.
  • Damit die Verpackungsmaschine in der Lage ist, ihre Funktion des Erzeugens von Packungen auszuführen, von denen jede eine vorgegebene Anzahl n von Artikeln P enthält (n ist in dem dargestellten illustrativen Ausführungsbeispiel 5), müssen Abstände W gebildet werden, um Gruppen G von aufeinanderfolgenden Artikeln in dem kontinuierlichen Fluss von Artikeln P zu trennen, die in dem Einlass der Maschine 1 dargestellt sind (die von rechts nach links laufen, wenn man die Figuren betrachtet). Die Abstände W müssen in präzise vorbestimmten Positionen gebildet werden und ihre Länge muss derart sein, um das Einführen von Backen der Verpackungsmaschine zu ermöglichen, gefolgt von einer Kompression, einem Verschließen und Schneiden der schlauchförmigen Umhüllung, wobei während dieses Prozesses keine Artikel P jedwedem zufälligen oder unbeabsichtigten Kompressionseingriffs ausgesetzt sein dürfen.
  • Auf diese Weise werden, wie deutlicher auf der rechten Seite der 2 bis 5 zu sehen ist, die Artikel P in einem gleichmäßigen Strom mit einem bestimmten Trennungsabstand zwischen aufeinanderfolgenden Artikeln zugeführt. Die Anordnung ist derart, dass die Abstände W durch eine sukzessive Bewegung des Aufschließens der Artikel P gebildet werden können.
  • Der gleichmäßige Abstand der Artikel P, wie sie in die Maschine eintreten, kann durch einen Förderer 3 bewirkt werden, welcher zum Beispiel in der Form eines Förderers, der eine Kette 4 aufweist, die von einem (nicht dargestellten) Motor angetrieben ist, und mit einzelnen Antriebselementen (sog. Ansätzen bzw. Nasen, die mit 5 markiert sind) ausgebildet sein kann. Auf diese Weise ist es möglich, sicherzustellen, dass die Artikel P jeweils einzeln bis zu dem Moment behandelt werden, an dem sie in das Umhüllungsmaterial eingehüllt werden, wodurch die Gefahr von unkontrollierten Ereignissen reduziert wird, die durch einen Artikel, der einen vorhergehenden Artikel schiebt, verursacht werden.
  • Die Verfahren des Steuerns des Ladens der Artikel auf den Förderer 3 sind Stand der Technik und es besteht keine Notwendigkeit, sie hier zu beschreiben.
  • Eine wichtige Eigenschaft der Lösung gemäß der Erfindung ist, dass das Aufschließen der Artikel P und die folgende Bildung der Gruppen G und gleichzeitige Bildung der Abstände W durch einen kombinierten Vorgang wie folgt bewirkt wird:
    • – einerseits ein Verlangsamen und vorzugsweise ein Anhalten des Flusses der Artikel P und
    • – andererseits eine Beschleunigung (oder ein Vorwärtsschieben), das auf diese Artikel P ausgeübt wird.
  • Die Artikel P, die dafür bestimmt sind, um in jeder Gruppe G enthalten zu sein, werden deshalb aufeinander geschoben teilweise durch Verlangsamen oder Anhalten des Artikels P, der am weitesten stromabwärts oder am weitesten vorne in der Gruppe untergebracht ist (um Missverständnisse zu vermeiden in der Position ganz links, wenn man die Figuren betrachtet) und teilweise durch einen positiven Schiebevorgang oder eine Beschleunigung, die durch Einwirken auf die Artikel ausgeübt wird, welche in der am weitesten stromaufwärtigen (oder hintersten Position) Position in der allgemeinen Vorschubrichtung untergebracht sind, d.h. in der Position ganz rechts in den Figuren.
  • Um genauer zu sein, werden die Gruppen G als ein Ergebnis von zwei aufeinanderfolgenden Vorgängen des Bündelns gebildet, die jeweils korrespondieren mit:
    • – dem Bündeln/Aufschließen des Artikels oder der Artikel, die sich unmittelbar stromaufwärts befinden, auf den Artikel, der am weitesten stromabwärts in der Vorschubrichtung untergebracht ist; dieses erste Bündeln wird durch das Verlangsamen oder Anhalten des Artikels bewirkt, der stromabwärts oder am vordersten in der Gruppe untergebracht ist, und
    • – dem anschließenden Beschleunigen oder Schieben, das in Stromabwärtsrichtung auf die anderen Artikel der Gruppe ausgeübt wird, mit dem Ergebnis, dass diese letzteren Artikel dazu gebracht werden, sich miteinander zu bündeln/aufzuschließen und sich auch mit den anderen Artikeln zu bündeln bzw. aufzuschließen, die weiter vorne (d.h. weiter stromabwärts) untergebracht sind, welche bereits miteinander gebündelt sind bzw. miteinander aufgeschlossen haben.
  • Alle weiteren Parameter oder Bedingungen des Betriebs sind gleich, wobei die hier beschriebene Lösung es ermöglicht, einen weiten Bereich von möglichen Variationen der Anzahl n von Artikeln P zu erzeugen, die in jeder Gruppe G enthalten sind.
  • Selbst wenn dieses Erfordernis nicht wesentlich ist, in dem derzeit bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden die oben beschriebenen Vorgänge des Verlangsamens/Anhaltens (auf der einen Seite) und des Beschleunigens/Schiebens (auf der anderen Seite) durch eine einzelne motorisierte Einheit 6 ausgeführt, die unterhalb der Vorschubebene 2 angeordnet ist.
  • Das aktive Element in der Einheit 6, welche verwendet wird, um auf die Artikel P einzuwirken, ist ein Element 7, das in dem derzeitig bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung aus einer Art Zahn oder Ansatz bzw. Nase einer vorzugsweisen gespaltenen Konfiguration besteht und in Realität den distalen Teil eines Bewegungsmittels bildet, das durch die allgemeine Bezugsziffer 8 dargestellt ist.
  • Das Bewegungsteil 8 ist auf einem Art Schlitten angebracht oder bildet selbst eine Art Schlitten, der in der Lage ist, bspw. mittels des Vorhandenseins von umlaufenden Körpern, wie z.B. Rädern oder Rollen, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, eine Vor- und Zurück-Bewegung entlang einer oder mehrerer Schienen 9 auszuführen, die an einem anderen Bewegungsteil 10 angebracht sind. Die Schienen 9 erstrecken sich in der allgemeinen Vorschubrichtung der Artikel P innerhalb des Bereichs, der von der hier beschriebenen Anlage belegt ist, (das heißt in Bezug auf den Beobachtungspunkt der Zeichnungen in einer im wesentlichen horizontalen Richtung).
  • Die vorstehend genannte horizontale Bewegung des Bewegungsteils 8 (und damit des Elements 7) tritt unter der Einwirkung eines Steuerarms oder einer Stange 11 auf (hier nur geometrisch dargestellt), der bzw. die ein erstes Ende 11a, das mit dem Bewegungsteil 8 verbunden ist, und ein zweites Ende 11b aufweist, das gelenkig mit einem entsprechenden distalen Ende einer schwenkbaren Schwinge gelenkig verbunden ist, die in der Lage ist eine Vor- und Rück-Schwenkbewegung um eine horizontale Achse X12 auszuführen, die quer in Be zug auf die Vorschubrichtung der Artikel P innerhalb des Bereichs der dargestellten Maschine liegt.
  • Die vorgenannte Bewegung eines winkelförmigen Schwenkens um die Achse X12 wird durch einen weiteren Steuerhebel oder eine Stange 13 gesteuert (die rein geometrisch dargestellt ist), welche in der Praxis das verbindende Stangenelement oder eine Verbindungsstange und eine Kulisseneinheit 14 bildet, die durch einen Motor 15 (1) angetrieben ist.
  • Es wird jedoch ersichtlich, dass das beschriebene Ergebnis (d.h. die Fähigkeit, dem aktiven Element 7 eine allgemeine Hin- und Herbewegung in einer horizontalen Richtung zu geben basierend auf den Prinzipien, die nachfolgend genauer beschrieben werden) mit Mitteln erhalten werden kann, die kinematisch zu den oben beschriebenen äquivalent sind. Diese Mittel entsprechen einem Ausführungsbeispiel der Erfindung, das derzeit bevorzugt erwogen wird, ist jedoch nicht wesentlich für die Zwecke der Ausführung dieser Erfindung.
  • In dem Beispiel eines Ausführungsbeispiels, das hier beschrieben ist, gibt es zwei Schienen 9, wobei beide kanalförmig ausgebildet sind, die sich jeweils zueinander öffnen, um in ihrem inneren in einer Bewegungsbeziehung die umlaufenden Körper des Schlittens 9 unterzubringen. Das Bewegungsteil 10, das die Schienen 9 trägt, ist wiederum auf einem Satz von Rädern oder Rollen 16 in einer Anordnung montiert, die in gewisser Weise dem Radsystem einer Dampflokomotive entspricht. Um genau zu sein, erstreckt sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel, das hier gezeigt ist (das, um daran zu erinnern, lediglich illustrativ ist), das Bewegungsteil 10 mit seinen Enden horizontal, das an homologen Punkten 16a (d.h. immer unmittelbar in derselben Winkelposition in Bezug auf Umlaufpfade von gleichem Radius angeordnet ist) mit den Rädern 16 gelenkig verbunden ist, welche mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht werden, z.B. mittels eines Synchronisierriemenantriebs 17, der von einem Motor 18 angetrieben wird.
  • Das Endergebnis ist, dass infolge der Drehung der Räder 16, auf welche sie montiert sind, das Bewegungsteil (und deshalb die Schienen 9, entlang denen der Schlitten 8, der das aktive Element 7 trägt, sich bewegt) relativ zu dem Ma schinenrahmen ansteigt und abfällt und auf diese Weise sich in Richtung auf und von der Oberfläche 1 weg bewegt, entlang der sich die Artikel P bewegen. Dies findet mit einer Aufwärts- und Abwärtsbewegung statt, deren Amplitude durch den Durchmesser der Pfade identifiziert wird, welche die Punkte 16a umkreisen, wo das Bewegungsteil 10 mit den Rädern 16 gelenkig verbunden ist.
  • Einmal mehr wird es klar werden, dass dasselbe Ergebnis, d.h. dass es möglich ist, die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des aktiven Elements 7 auszuwählen, mit anderen, jedoch zu den beschriebenen funktionell äquivalenten Mitteln erreicht werden kann. Erneut entspricht die beschriebene Lösung einem derzeitig bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Da der Schlitten 8, der das aktive Element 7 trägt, sich frei rückwärts und vorwärts auf den Schienen 9 bewegen kann, die auf dem Bewegungselement 10 angebracht sind, ist die Rückwärts- und Vorwärtsbewegung des aktiven Elements 7, die von dem Motor 15 initiiert wird, vollständig unabhängig von der Aufwärts- und Abwärtsbewegung desselben Elements 7, die von dem Motor 18 initiiert wird.
  • Die oben genannten Motoren 15 und 18 (typischerweise zwei Elektromotoren) bilden deshalb zwei unabhängige Antriebe, die in der Lage sind, gleichzeitig unabhängig über die Steuereinheit K betrieben zu werden (typischerweise eine sog. PLC (Programmable Logic Controller) oder programmierbare Logiksteuerung oder eine gleichwirkende Einrichtung), welche den Betrieb der Maschine als Ganzes überwacht.
  • Insbesondere müssen in der obigen Darstellung die folgenden Vorteile beobachtet werden:
    • – der Motor 15 kann selektiv in jeder winkelförmigen Betriebsposition betrieben werden mit jedweder gewünschten Phase und Geschwindigkeit des Betriebs (und daher mit der Einrichtung der Bewegung des Elements 7 zu jedem gewünschten Moment zu jedweder Position in seinem Hub entlang des Vorschubpfades der Artikel P) unabhängig von der Winkelposition des Motors 18 in dem Moment und daher unabhängig von der Höhe des Bewe gungsteils 10 (das von den Rädern 16 gestützt wird), welches über die Schienen 9 und den Schlitten 8 das aktive Element 7 trägt, und
    • – der Motor 18 kann zu jedem Moment an jede Winkelposition bewegt werden mit jedweder gewünschten Phase und Geschwindigkeit des Betriebs, um das Element 7 an jedwede Position in seinem Aufwärts- und Abwärts-Hub relativ zu dem Vorschubpfad der Artikel P zu bewegen, unabhängig von der Betriebsposition des Motors 15 und daher von der Position des aktiven Elements 7 in seinem möglichen Rückwärts- und Vorwärts-Hub relativ zu dem Vorschubpfad der Artikel P.
  • Der Mechanismus, der die horizontale Rück- und Vorbewegung steuert (der Mechanismus, der hier durch die Elemente 11 bis 15 dargestellt ist), ist derart ausgebildet, dass die Länge des Vorwärts-Hubs – und in symmetrischer Weise des Rückwärts-Hubs – des Elements 7 derart ist, um für die Länge der Bewegungsfläche 1 geeignet zu sein, die durch die Anzahl n von Artikeln, die in einer einzelnen Gruppe G zusammengefasst werden sollen und durch die Abstände, die ursprünglich zwischen ihnen vorgesehen waren, identifiziert ist. Durch Steuern der Motoren 15 und 18 in einer an sich bekannten Weise durch die Einheit K ist es daher möglich, vorzusehen, dass das aktive Element 7 alternierend über die Bewegungsfläche 1 hervortritt (wo es in den Fluss der Artikel P eingreifen kann) oder unterhalb dieser Bewegungsfläche verschwindet (und so von den Artikeln P außer Eingriff gelangt) in jedweder nach Belieben ausgewählten Position – in Raum und in Zeit – mit Bezug auf die Vorschubbewegung der Artikel P auf der Fläche 1.
  • Insbesondere ermöglichen diese Betriebsmodi den Betrieb des Bildens der Gruppen von Artikeln P, die in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ausgeführt werden, die detaillierter in den 2 bis 5 dargestellt sind.
  • Diese Grundsätze entsprechen dem allgemeinen Grundsatz, auf den bereits in dem einleitenden Teil dieser Beschreibung Bezug genommen worden ist, nämlich dem Ausführen von zwei kombinierten Vorgängen des Aufschließens der Artikel aufeinander, wobei diese Vorgänge jeweils durch Verlangsamen/Anhalten und Beschleunigen/Schieben der Artikel P jeweils stromaufwärts und stromabwärts der Gruppe G erreicht werden, welche gebildet wird.
  • Insbesondere zeigt 2, dass, wenn es über die Bewegungsfläche 1 als eine Wirkung der anhebenden Bewegung hervortritt, welche durch die Räder 16 auf das Bewegungsteil 10 übertragen wird, das aktive Element 7 sich selbst vor dem ersten Artikel P einer Gruppe positionieren und es anhalten oder verlangsamen kann: dieses Ergebnis kann durch korrespondierendes Regulieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors 15 in Bezug auf die Vorschubgeschwindigkeit, die auf die Artikel P durch den Förderer 3 ausgeübt wird, erreicht werden. Dieser Verlangsamungs- oder Anhaltevorgang (welcher durch Variieren der Rotationsgeschwindigkeit des Motors 15 in einer derartigen Weise justiert werden kann, um die Bewegungsgeschwindigkeit des Elements 7 zu verändern, erforderlichenfalls anzuhalten und in der Bewegungsrichtung umzukehren) erzeugt, wie oben ausgeführt, ein Bündeln/Aufschließen der ersten zwei oder ersten drei Artikel, die dafür bestimmt sind, in jeder Gruppe enthalten zu sein.
  • Dieses Ergebnis erhaltend kann der Motor 18 eingestellt werden, um das Element 7 dazu zu veranlassen, unterhalb der Bewegungsfläche 1 zu „verschwinden", so dass die Artikel P, die bereits teilweise aufeinander aufgeschlossen sind, ihre Vorschubbewegung entlang der Fläche 1 unter der Einwirkung des Förderers 3 fortführen können.
  • In Koordination mit dem Betrieb des Motors 18, der die oben genannten Abwärtsbewegung erzeugt, wird der Motor 15 gesteuert, um den Schlitten 8 zurückzubewegen, wie schematisch in den 3 und 4 dargestellt ist.
  • All dieses wird in einer derartigen Weise getan, um dem Element 7 zu ermöglichen, erneut über die Fläche 1 hervorzutreten (infolge eines entsprechenden Vorgangs des Motors 18) und selbst hinter den Artikeln P einzuführen, die dazu bestimmt sind, eine Gruppe G zu bilden (5).
  • Der Zweck hiervon ist, in der Lage zu sein, die vorgenannten Artikel durch eine entsprechende Bewegung des Motors 15 in einer derartigen Weise vorwärts zu schieben, um der Bildung einer gebündelten oder aufgeschlossenen Gruppe von Artikeln G zu verursachen. Dies erzeugt einen Abstand W, der die Gruppe von den unmittelbar vorhergehenden Artikeln P in dem Fluss trennt, der in Richtung des Mechanismus gemäß der Erfindung verläuft.
  • An diesem Punkt kann die Bewegung des Elements 7 verlangsamt oder angehalten werden, um zu der in 2 gezeigten Betriebsbedingung zurückzukehren, wo die neu gebildete Gruppe G von Artikeln P auf der linken Seite in gestrichelten Linien zu sehen ist und durch einen Abstand W von der nächsten Gruppe getrennt ist, welche gerade zu bilden begonnen wurde.
  • Die zyklische Wiederholung der in den 2 bis 5 dargestellten Vorgänge entspricht der kontinuierlichen Bildung von Gruppen von Artikeln P, die vorstehend beschrieben worden ist.
  • Die Bedingungen der Vorgänge, die in den 3 bis 5 dargestellt sind, können als korrespondierend zu imaginären Standbildern in einer Filmsequenz verstanden werden, die die Bewegung des Elements 7 und der damit verbundenen Elemente darstellt, in dem Sinne, dass, obgleich Bewegungsperioden bei verschiedenen Geschwindigkeiten eingeschlossen sind, die Bewegung des Elements 7 üblicherweise keine tatsächlichen Unterbrechungen einschließt, obgleich diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden kann, wenigstens unter bestimmten Betriebsbedingungen.
  • Es kann auch beobachtet werden, dass es durch Einstellen der Motoren 15 und 18 möglich ist, in einem weiten Bereich möglicher Werte selektiv die Positionen bzgl. der Zeit und des Ortes zu variieren, an denen die verschiedenen Bedingungen auftreten, die in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Dies entspricht der Möglichkeit, mit großer Freiheit die Anzahl n von Artikeln P auszuwählen, die in jeder Gruppe G enthalten sind oder allgemein die Gesamtlänge von jeder Gruppe, die durch eine Kombination der Anzahl n und der Länge in den einzelnen Artikeln P definiert ist. Dies liegt an der Tatsache, dass der „Formatänderungs"-Betrieb in der Lage ist, einfach durch Variieren der Betriebskriterien der Motoren 15 und 18 ausgeführt zu werden, ohne auf irgendeine Weise Teile des dargestellten Mechanismus zu modifizieren oder zu entfernen.
  • Sollte dies notwendig oder vorteilhaft für die bestimmten Betriebsbedingungen werden (wo z.B. Gruppen G sind, die eine kleine Anzahl von Artikeln P enthalten, z.B. nur zwei oder drei Artikel), kann der Mechanismus von den oben beschriebenen Betriebsmodi (wo die Gruppen G durch einen Verlangsamungs- oder Anhaltevorgang an der Front und eine Beschleunigung oder ein Schieben hinter der Gruppe G erzeugt werden) zu mehr herkömmlichen Betriebsgrundsätzen konvertiert werden, wie z.B. einem einzelnen Verlangsamungs-/Anhaltevorgang oder einen einzelnen Verzögerungs-/Schiebevorgang.
  • Natürlich können, ohne die Grundzüge der Erfindung zu betreffen, Einzelheiten der Konstruktion und der Ausführungsbeispiele beträchtlich verändert werden, verglichen mit den beschriebenen und dargestellten, ohne dabei den Schutz der Erfindung zu verlassen, wie er in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.

Claims (9)

  1. Vorrichtung zum Bilden von, aus einem ankommenden Strom von Artikeln (P), Gruppen (G), die eine bestimmte Anzahl (n) von Artikeln (P) aufweisen, wobei diese Gruppen durch Separationszwischenräume (W) separiert sind, wobei die Vorrichtung aufweist: – Fördermittel (3) zum Aufnehmen des ankommenden Stroms von Artikeln (P) und Ausüben einer Vorschubbewegung mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit auf die Artikel entlang eines vorgegebenen Pfades und – Gruppenbildungsmittel (7), die derart ausgebildet sind, um mit diesen Artikeln (P) in einer derartigen Weise zu interagieren, um die Gruppen durch selektives Modifizieren der Vorschubgeschwindigkeit von wenigstens einigen dieser Artikel (P) zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass diese Gruppenbildungsmittel ein einzelnes aktives Element (7) aufweisen, das derart ausgebildet ist, um mit diesen Artikeln (P) zu interagieren, wobei das einzelne aktive Element (7) derart ausgebildet ist, um sowohl: – einen Ablauf des Verlangsamens des Vorschubs von wenigstens einem ersten Artikel (P), der für die vorderste Position seiner speziellen Gruppe bestimmt ist, als auch – einen Ablauf des Beschleunigens des Vorschubs von wenigstens einem anderen Artikel (P), der für die hinterste Position in seiner speziellen Gruppe bestimmt ist, einzuleiten und ihm zugeordnet sind: – erste Betriebsmittel (8 bis 15) zum Ausüben einer Zwei-Wege-Bewegung in dem Vorschubpfad der Artikel (P) auf das aktive Element (7) und – zweite Betriebsmittel (16 bis 18) zum selektiven Ausüben auf das aktive Element (7) einer Bewegung in Richtung auf und weg von dem Vorschubpfad dieser Artikel (P) zwischen wenigstens einer aktiven Position der Interaktion mit den Artikeln (P) und einer zurückgezogenen Position der Abkopplung von diesen Artikeln (P), wobei diese ersten (8 bis 15) und zweiten (16 bis 18) Betriebsmittel jeweils erste (15) und zweite (18) Motormittel lagern, welche voneinander unabhängig aktiviert werden können.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Betriebsmittel (9 bis 15) aufweisen: – einen Schlitten (8) für das aktive Element (7), – wenigstens eine Schiene (9) um dem Schlitten (8) eine Bewegung in der Richtung des Vorschubpfades der Artikel zu ermöglichen und – eine Motoreinheit (11 bis 15) zum Bewegen des Schlittens (8) entlang der wenigstens einen Schiene (9).
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Betriebsmittel (16 bis 18) aufweisen: – wenigstens ein Lager (9, 10) für das aktive Element (7) und – Mittel (16 bis 18) zum Ausüben auf das eine oder die mehreren Lager (9, 10) einer selektiven Bewegung in Richtung auf oder weg von dem Vorschubpfad der Artikel (P).
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens ein Element (9) einschließt, das derart ausgebildet ist, um wenigstens zum Teil sowohl als Schiene als auch als Lager für das aktive Element (7) zu fungieren.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lager (9, 10) zwei Enden aufweist, die mit homologen Punkten (16a) von zwei umlaufenden Körpern (16) angeordnet sind, so dass das Lager (9) eine konstante Orientierung im Raum während der Drehbewegung der umlaufenden Körper (16) aufrechterhält.
  6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Element (7) eine insgesamt gespaltene Konfiguration aufweist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch eine Steuerungseinheit (K) aufweist, die auf die ersten (15) und zweiten (18) Motormittel einwirkt, um eine unabhängige Kontrolle über den Betrieb der ersten (15) und zweiten (18) Motormittel zu haben.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (K) derart konfiguriert ist, um selektiv und separat in den ersten (15) und zweiten (18) Motormittel wenigstens einen der Werte zu steuern, der aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: – momentane Position, – Betriebsgeschwindigkeit und – Betriebsphase.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Einwickelmaschine des Typs fließender Packungen zur Bildung von Umhüllungen verbunden ist, welche eine vorbestimmte Anzahl (n) von Artikeln enthalten und dadurch, dass dieser Mechanismus stromaufwärts der Einwickelmaschine angeordnet ist.
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