DE1141610B - Faltenlegevorrichtung fuer Warenbahnen - Google Patents
Faltenlegevorrichtung fuer WarenbahnenInfo
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- B65H2701/112—Section geometry
- B65H2701/1123—Folded article or web
- B65H2701/11231—Fan-folded material or zig-zag or leporello
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
- Faltenlegevorrichtung für Warenbahnen Die Erfindung betrifft eine Faltenlegevorrichtung für Warenbahnen, bei der die Ware zwischen zwei in entgegengesetzter Richtung angetriebenen, als Förderwalzenpaar zusammenarbeitenden Förderwalzen hindurch nach oben gefördert und dadurch dem Warenstapel von seiner Unterseite her zugeführt wird.
- Solche Vorrichtungen bieten die Möglichkeit, eine bestimmte Warenmenge eine Zeitlang, z. B. zur Flüssigkeitsbehandlung, in einem Behälter zu stapeln und dabei stetig Ware oben vom Stapel abzuziehen und diesem gleichzeitig eine entsprechende Menge an seiner Unterseite wieder zuzuführen.
- Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wird die Ware von einem im Boden des Stapelbehälters fest angebrachten Förderwalzenpaar von unten her zwischen fingerartigen Leitblechen in den Stapelbehälter hineinbefördert, wobei gleichzeitig durch die zugeführte Ware selbst der schon vorhandene Stapel hochgedrückt werden muß. Die Ware bildet dabei völlig willkürliche und unregelmäßige Falten, die sich auch leicht untereinander verklemmen, was beim Wiederabziehen der Ware nach oben zu Schwierigkeiten führt. Ein Ablegen der Ware in langen, glatten Lagen ist mit einer solchen Vorrichtung nicht möglich.
- Bekannt ist außerdem auch schon eine Faltenlegevorrichtung für Watte, bei der ein aus zwei übereinander angeordneten und sich in entgegengesetzter Richtung drehenden waagerechten Walzen bestehendes Förderwalzenpaar die Watte gegen einen in waagerechter Richtung elastisch verschiebbaren Widerstand fördert, sich dabei auf und ab bewegt und dadurch die Watte in senkrecht stehende Lagen legt, deren Lagenlänge der Größe der Aufundabbewegung des Förderwalzenpaares entspricht.
- Dies legt an sich den Gedanken nahe, zur Erzeugung regelmäßiger, glatter Lagen auch bei der zuerst beschriebenen Einrichtung das Förderwalzenpaar entsprechend der gewünschten Lagenlänge hin-und herzubewegen und dabei das Gewicht des Stapels selbst den elastischen Widerstand ersetzen zu lassen.
- Auch auf eine solche Weise ließen sich jedoch nur Lagen von verhältnismäßig geringer Länge erzeugen, weil sonst das bei der Hin- und Herbewegung des Förderwalzenpaares jeweils von diesem nicht unterstützte Ende des Stapels völlig ohne Unterstützung wäre.
- Es gibt zwar auch schon Stapelvorrichtungen für zusammengelegte Warenstücke, wie Hemden od. dgl., bei denen diese Stücke dem Stapel ebenfalls von unten her zugeführt werden und bei denen der Stapel zu diesem Zweck jedesmal vor Einschieben eines neuen Stückes durch verschwenkbare Finger angehoben und dann auf dieses neu eingeschobene Stück wieder abgesenkt wird. Auf Vorrichtungen der vorher beschriebenen Art zum Stapeln von laufend zugeführten Warenbahnen in Faltlagen lassen sich solche Anhebefinger jedoch nicht anwenden.
- Schließlich werden zum Stapeln von laufend zugeführten Warenbahnen, bei dem gleichzeitig mit der Stapelbildung auch ein laufendes Wiederabziehen der Ware vom anderen Ende des Stapels möglich sein soll, noch sogenannte J- oder U-Boxen verwendet.
- Bei ihnen wird die Ware laufend in den einen Schenkel eines J- oder U-förmigen Schachtes in Zickzacklagen eingelegt, und der Stapel rutscht allmählich in den anderen Schenkel hinüber. Dabei kehrt sich die vorherige Unterseite nach oben, so daß die Ware aus dem zweiten Schenkel des Schachtes gleichzeitig laufend nach oben abgezogen werden kann. Auch hierbei kann es jedoch leicht, und zwar insbesondere beim Übergang vom absteigenden in den aufsteigenden Teil des Behälters, zu einem Zusammenrutschen und damit zum Verklemmen der Lagen untereinander kommen. Dies ergibt dann aber wieder Schwierigkeiten beim Abziehen der Ware, und zwar besonders wenn die Ware feucht ist, dabei aber noch nicht in Flüssigkeit schwimmt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Faltenlegevorrichtung zu schaffen, die alle die vorbeschriebenen Nachteile vermeidet und es ermöglicht, nicht nur trockene, sondern auch nasse Ware in langen, glatten Lagen so zu speichern, daß sie leicht und ohne Rißgefahr von dem Stapel nach oben abgezogen werden kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Förderwalzenpaar unter dem Warenstapel linear hin- und herbewegbar ist und daß dabei als Auflage für den Warenstapel jeder Förderwalze Tragbänder, -seile od. dgl. zugeordnet sind, die mit ihrem oberen Ende jenseits des äußeren Endes der Bewegungsbahn der betreffenden Walze befestigt, von dort in den Bereich der Oberseite dieser Walze geführt, von dort zwecks Bildung eines ständig frei bleibenden Durchlasses nach oben für die zu stapelnde Warenbahn über Umlenkmittel, die dieser Walze zugeordnet und mit dem Förderwalzenpaar hin- und herbewegbar sind, umgelenkt und durch an den umgelenkten Enden angreifende Mittel gespannt gehalten sind.
- Eine zweckmäßige Ausführung besteht darin, daß zum Urnlenken der Tragbänder, -seile od. dgl. frei drehbare Rollenkränze od. dgL dienen, die in Rillen der Förderwalzen oder zwischen den Teilen der entsprechend unterteilten Förderwalze gleichachsig mit dieser laufen.
- Falls durch die Art der Führung der Tragbänder oder -seile die Gefahr besteht, daß jeweils die eine der beiden Förderwalzen an der Unterseite des Stapels reibt, weil ja die entgegengesetzte Drehbewegung der beiden Walzen bei der einen Hin-und Herbewegung nur bei der einen und bei der anderen Bewegungsrichtung nur bei der anderen einem Abrollen an der Stapelunterseite entspricht, so empfiehlt es sich, die Förderwalzen wechselweise heb- und senkbar zu machen und wechselweise jeweils diejenige, die ein Reiben ergeben würde, etwas abzusenken.
- Vorteilhaft werden die Enden der umgelenkten Teile der der einzelnen Walze zugeordneten Tragbänder, -seile od. dgl. unter sich durch eine Querverbindung und diese beiden Querverbindungen der beiden Gruppen wiederum miteinander durch Ketten, Seile od. dgl. verbunden, die den Warendurchgang nicht behindern.
- Ferner ist es zweckmäßig, die den Stapel tragenden oberen Teile der Tragbänder, -seile od. dgl. durch Unterstützungswalzen zu unterstützen, die quer zu ihrer Längsrichtung bei Bewegung des Förderwalzenpaares in der einen Richtung unter den dabei länger werdenden oberen Teil der betreffenden Tragbänder, -seile od. dgl. ziehbar und bei der entgegengesetzten Bewegung wieder herausschiebbar sind.
- Zweckmäßig ist es weiterhin, dafür zu sorgen, daß die lineare Hin- und Herbewegung des Förderwalzenpaares durch stets gleichbleibend in gleicher Richtung umlaufende endlose Ketten über Schubstangen erzeugt wird, die mit ihrem einen Ende an einer der beiden endlosen Ketten und mit ihrem anderen Ende an einem festen Auslegearm des die Förderwalzen tragenden Wagens od. dgl. angelenkt sind.
- Es empfiehlt sich, das wechselweise Heben und Senken der Förderwalzen von den den Walzenwagen antreibenden Schubstangen aus über einen Lenker zu bewirken, der mit seinem einen Ende an der Schubstange zwischen deren beiden Enden und mit seinem anderen Ende an einem mit dem Förderwalzenpaar verbundenen Schwenkhebel angreift und der von der Schubstange nach oben oder unten bewegt wird, wenn deren Anlenkpunkt an der Antriebskette über eines der beiden Umlenkräder der Antriebskette läuft und dadurch vom oberen auf das untere Kettentrum gelangt.
- Als Drehantrieb für die Förderwalzen können endlose Ketten dienen, die von einer festliegenden Welle mit darauf befestigten Kettenrädern aus angetrieben werden, wobei eine nur von der Umfangsgeschwindigkeit der Ketten antriebsräder abhängige, nicht aber zusätzlich von der Relativbewegung der sich zusammen mit den Förderwalzen linear hin-und herbewegenden Förderwalzenantriebsräder gegenüber den Kettenantriebsrädern beeinflußte Umfangsgeschwindigkeit der Förderwalzen dadurch erreicht wird, daß diese Ketten vor und hinter den Förderwalzenantriebsrädern so über Umlenkrollen geführt sind, daß sie die Förderwalzenantriebsräder und die Kettenantriebsräder von derselben Seite umschlingen, und daß diese Umlenkrollen sich gemeinsam immer in gleicher Richtung wie das Förderwalzenpaar und mit einer solchen Geschwindigkeit linear hin- und herbewegen, daß sie diese Antriebsketten gespannt halten.
- Um auch ein Abziehen der Ware von der Unterseite des Stapels zu ermöglichen, sollte die Drehrichtung der Förderwalzen umkehrbar sein.
- Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß gestalteten Faltenlegevorrichtung wird an Hand der schematischen Zeichnung nachstehend beschrieben.
- Die Förderwalzen 1 und 2 lagern in zweiarmigen Schwenkhebeln 3. Diese sitzen drehbar auf Zapfen 4 eines Wagens 5. Die Wagenräder 6 laufen in seitlich angebrachten Führungen 7, die beiden Wagenhälften sind durch eine Stange 8 miteinander verbunden.
- Der Antrieb des Förderwalzenwagens 5 erfolgt über Schubstangen 9 und zwei endlose Antriebsketten 10. Je ein Ende der Schubstangen 9 ist an dem WagenS, das andere an den Antriebsketten 10 angelenkt. Die Antriebsketten erteilen dem Wagen und damit auch den Förderwalzen 1 und 2 eine gleichförmige hin- und hergehende Bewegung, die jedoch an den Enden entsprechend dem Durchmesser der Kettenumlenkräder 11 und 12 verzögert bzw. wieder beschleunigt wird. Die gleichförmige Bewegung ist Bedingung für ein einwandfreies Anlegen der Warenfalten an den Stapel, die Verzögerung und Beschleunigung hingegen bewirkt, daß sich einerseits einwandfreie Falten bilden und andererseits die hin-und hergehenden Massen in bekannter Art stoßfrei aus der einen Bewegungsrichtung in die andere übergehen.
- Aber auch noch eines dritten Zweckes wegen ist der endlose Kettentrieb als Antriebsmittel gewählt: Die Förderwalzenl und 2 haben entgegengesetzten Drehsinn. An den Stapel darf daher jeweils nur jene heran, deren Drehsinn der Wagenlaufrichtung entspricht. Die entgegengesetzt laufende Walze darf den Stapel nicht berühren, da sie reiben würde. Um dies zu erreichen, wird dem Schwenkhebelpaar 3 eine Schwenkbewegung erteilt, welche durch Lenker 13 bewirkt wird, während die Enden der Schubstangen 9 aus der Ebene des oberen in die des anderen Kettentrums 10 gehen, oder umgekehrt.
- Als Auflage für den Stapel 14 dient ein Rost, der aus mehreren über die Warenbreite verteilten Tragbändern, -seilen 15 od. dgl. in der einen und aus Unterstützungswalzen 16 in der anderen Richtung gebildet wird. Dieser Rost bildet eine Öffnung, durch die die Warenbahn 17 von unten her kommend zum Stapel gelangen kann. Diese Öffnung bilden die Förderwalzen 1 und 2 in ihrer Berührungslinie, weil die Seile oder Bänder 15 über auf den Förderwalzenkernen frei drehend gelagerte Mittel umgelenkt werden. Die Seile oder Bänder 15 sind mit ihren oberen Enden 18 und 19 an festen Querverbindungen, mit den anderen an den losen Querverbindungen 20 und 21 befestigt. Letztere sind an den Enden in einer Entfernung, die größer als die Breite der Warenbahn ist, durch Seile oder Ketten 22 miteinander verbunden. Die Länge der Seile oder Bänder 15, die beim Hin- und Hergehen von der einen Förderwalze frei wird, nimmt dadurch die andere Förderwalze über die Seile oder Ketten 22 zwangläufig auf, so daß die Spannung gleichbleibt.
- Um die gleitende Reibung der Seile oder Bänder 15 auf den Förderwalzen 1 und 2 zu vermeiden, sind Rollenkränze in die Ringnuten der Förderwalzen gelegt, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
- Die Unterstützungswalzen 16 werden, je nach der Faltenlänge, in entsprechender Anzahl durch den Förderwalzenwagen 5 auf der einen Seite unter den Stapel gezogen und auf der anderen Seite zusammen-und herausgeschoben. Die Lager der Unterstützungswalzen 16 können beispielsweise mit Ketten verbunden werden, deren Länge der gewünschten Tragwalzendistanz entspricht. Bei Zusammenschieben der Walzen hängen die Ketten durch.
- Der Antrieb der Förderwalzen 2 und 1 sowie der Kettentriebe 10 erfolgt durch beidseitig angeordnete, ebenfalls endlose Ketten 23. Diese laufen über Kettenantriebsräder24, die fest auf einer Welle 25 sitzen, welche von einer der Vorrichtung vorgeschalteten Maschine oder auch durch einen regelbaren Einzelantrieb getrieben werden kann.
- Die ziehenden Trume der Ketten 23 gehen schräg abwärts und greifen in Kettenräder 26, mit denen die zum anderen Kettentriebe gehörenden Kettenumlenkräder 11 gekuppelt sind. Dann gehen sie über Spannrollen 27 um untere Umlenkrollen 28 eines Wagens 29 zu den auf den Mittelstirnrädern 30 sitzenden Förderwalzenantriebsrädern 31. Die dort beginnenden losen Trume der Ketten sind um obere Umlenkrollen 32 des Wagens 29 zur endlosen Verbindung zu den Kettenantriebsrädern 24 geleitet.
- Damit sich die Hin- und Herbewegung der Walzen und damit der Förderwalzenantriebsräder 31 nicht auf deren Umdrehungsgeschwindigkeit auswirken kann, die ja gleichförmig sein muß, wird die Kettenlänge kompensiert, indem der die Umlenkrollen 28 und 32 tragende Wagen 29 mit halber Geschwindig keit des Walzenwagens 5 und in gleicher Richtung wie dieser hin- und herbewegt wird. Zu diesem Zwecke sind die beiden Wagen durch Seile oder Ketten 33 über die Rollen 34, 35, 36 verbunden. Der Wagen 5 zihet also den Wagen 29 nach Art eines Flaschenzuges vor sich hier. Die Rückbewegung des Wagens 29 besorgen die Ketten 23.
- In ähnlicher Weise wird auch die Spannung der Warenbahn 17 konstant gehalten, indem sich mittels Seilzug die Walze37, vom Rollenwagen 29 aus gezogen, hebt, wenn die Wagen nach links laufen, und durch Eigengewicht senkt, wenn sie nach rechts laufen. Von der Darstellung dieses Seilzuges wurde abgesehen, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinflussen.
- Die beschriebene Vorrichtung eignet sich beim Umkehren der Drehrichtung der Förderwalzen auch zum Abziehen gestapelter Ware von der Unterseite des Stapels.
Claims (9)
- PATENTANS PRÜCHE: 1. Faltenlegevorrichtung für Warenbahnen, bei der die Ware zwischen zwei in entgegengesetzter Richtung angetriebenen, als Förderwalzenpaar zusammenarbeitenden Förderwalzen hindurch nach oben gefördert und dadurch dem Warenstapel von seiner Unterseite her zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderwalzenpaar (1, 2) unter dem Warenstapel (14) linear hin- und herbewegbar ist und daß dabei als Auflage für den Warenstapel (14) jeder Förderwalze (1, 2) Tragbänder, -seile (15) od. dgl. zugeordnet sind, die mit ihrem oberen Ende (18, 19) jenseits des äußeren Endes der Bewegungsbahn der betreffenden Walze (1, 2) befestigt, von dort in den Bereich der Oberseite dieser Walze (1, 2) geführt, von dort zwecks Bildung eines ständig frei bleibenden Durchlasses nach oben für die zu stapelnde Warenbahn (17) über Umlenkmittel, die dieser Walze (1, 2) zugeordnet und mit dem Förderwalzenpaar (1, 2) hin- und herbewegbar sind, umgelenkt und durch an den umgelenkten Enden angreifende Mittel (22) gespannt gehalten sind.
- 2. Faltenlegevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Umlenken der Tragbänder, -seile (15) od. dgl. frei drehbare Rollenkränze od. dgl. dienen, die in Rillen der Förderwalzen (1, 2) oder zwischen den Teilen der entsprechend unterteilten Förderwalze (1, 2) gleichachsig mit diesen laufen.
- 3. Faltenlegevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwalzen (1, 2) wechselweise heb- und senkbar sind und daß jeweils diejenige der beiden Walzen (1, 2), deren Drehung beim Hin- und Herbewegen kein Abrollen, sondern ein Reiben an der Unterseite des Stapels (14) ergeben würde, etwas abgesenkt wird.
- 4. Faltenlegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der umgelenkten Teile der der einzelnen Walze (1, 2) zugeordneten Tragbänder, -seile (15) od. dgl. unter sich durch eine Querverbindung(20, 21) und diese beiden Querverbindungen (20, 21) der beiden Gruppen wiederum miteinander durch Ketten, Seile (22) od. dgl. verbunden sind, die den Warendurchgang nicht behindern.
- 5. Faltenlegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Stapel (14) tragenden oberen Teile der Tragbänder, -seile (15) od. dgl. durch Unterstützungswalzen (16) unterstützt sind, die quer zu ihrer Längsrichtung bei der Bewegung des Förderwalzenpaares (1, 2) in der einen Richtung unter den dabei länger werdenden oberen Teil der betreffenden Tragbänder, -seile (15) od. dgl. ziehbar und bei der entgegengesetzten Bewegung wieder herausschiebbar sind.
- 6. Faltenlegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die lineare Hin- und Herbewegung des Förderwalzenpaares (1, 2) durch stets gleichbleibend in gleicher Richtung umlaufende endlose Ketten (10) über Schubstangen (9) erzeugt wird, die mit ihrem einen Ende an einer der beiden endlosen Ketten (10) und mit ihrem anderen Ende an einem festen Auslegerarm des die Förderwalzen tragenden Wagens (5) od. dgl. angelenkt sind.
- 7. Faltenlegevorrichtung nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das wechselweise Heben und Senken der Förderwalzen (1, 2) von den den Walzenwagen (5) antreibenden Schubstangen (9) aus über einen Lenker (13) bewirkt wird, der mit seinem einen Ende an der Schubstange (9) zwischen deren beiden Enden und mit seinem anderen Ende an einem mit dem Förderwalzenpaar (1, 2) verbundenen Schwenkhebel (3) angreift und der von der Schubstange (9) nach oben oder unten bewegt wird, wenn deren Anlenkpunkt an der Antriebskette (10) über eines der beiden Umienkräder (11, 12) der Antriebskette (10) läuft und dadurch vom oberen auf das untere Kettentrum gelangt.
- 8. Faltenlegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Drehantrieb für die Förderwalzen (1, 2) endlose Ketten (23) dienen, die von einer festliegenden Welle (25) mit darauf befestigten Kettenrädern (24) aus angetrieben werden, wobei eine nur von der Umfangsgeschwindigkeit der Kettenantdebsräder (24) abhängige, nicht aber zusätzlich von der Relativbewegeung der sich zusammen mit den Förderwalzen (1, 2) linear hin-und herbewegenden Förderwalzenantriebsräder (31) gegenüber den Kettenantriebsrädern (24) beeinflußte Umfangsgeschwindigkeit der Förderwalzen (1, 2) dadurch erreicht wird, daß die endlosen Ketten (23) vor und hinter den Förderwalzenantriebsrädern (31) so über Umlenkrollen (28, 32) geführt sind, daß sie die Förderwalzenantriebsräder (31) und die Kettenantriebsräder (24) von derselben Seite umschlingen, und daß diese Umlenkrollen (28,32) sich gemeinsam immer in gleicher Richtung wie das Förderwalzenpaar (1, 2) und mit einer solchen Geschwindigkeit linear hin- und herbewegen, daß sie diese Antriebsketten (23) gespannt halten.
- 9. Faltenlegevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung der Förderwalzen (1, 2) umkehrbar ist, um auch ein Abziehen der Ware von der Unterseite des Stapels (14) zu ermöglichen.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 219 001; USA.-Patentschriften Nr. 2 348 355, 2488674.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT1141610X | 1953-11-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1141610B true DE1141610B (de) | 1962-12-27 |
Family
ID=3686110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH22106A Pending DE1141610B (de) | 1953-11-12 | 1954-11-10 | Faltenlegevorrichtung fuer Warenbahnen |
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