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DE60010381T2 - Enzyme enthaltende futtergranulate - Google Patents

Enzyme enthaltende futtergranulate Download PDF

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DE60010381T2
DE60010381T2 DE60010381T DE60010381T DE60010381T2 DE 60010381 T2 DE60010381 T2 DE 60010381T2 DE 60010381 T DE60010381 T DE 60010381T DE 60010381 T DE60010381 T DE 60010381T DE 60010381 T2 DE60010381 T2 DE 60010381T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
enzyme
granules
granulate
feed
polyethylene glycol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60010381T
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English (en)
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DE60010381D1 (de
Inventor
Sidonius Carl ANDELA
Bernardus Augustinus KLEIN HOLKENBORG
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Publication of DE60010381D1 publication Critical patent/DE60010381D1/de
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Publication of DE60010381T2 publication Critical patent/DE60010381T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/189Enzymes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/105Aliphatic or alicyclic compounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23K40/00Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Formulierung von Enzymen, vorzugsweise Futterenzymen, zu Granulaten. Diese (genießbaren) Granulate können dann in Tierfutter verwendet werden.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Bei der Haltung von Vieh und anderen Tieren stellt das Tierfutter einen der größten Kostenfaktoren dar. Es ist fast schon allgemein üblich geworden, in Tierfutter, z. B. für Vieh, verschiedene Enzyme zu verwenden. Die Herstellung dieser Enzyme erfolgt in der Regel durch Kultivierung von Mikroorganismen in großtechnischen Fermentern, die von industriellen Enzymherstellern betrieben werden. Am Ende der Fermentation wird die erhaltene „Brühe" in der Regel zur Trennung der Biomasse (der Mikroorganismen) von dem gewünschten Enzym (in Lösung) einer Reihe von Filtrationsschritten unterworfen. Danach wird die Enzymlösung aufkonzentriert und als Flüssigkeit (oft nach Zusatz verschiedener Stabilisatoren) oder zu einer Trockenformulierung verarbeitet.
  • Von Flüssig- und Trockenenzymformulierungen wird in der Futtermittelindustrie in technischem Maßstab Gebrauch gemacht. Flüssigenzymformulierungen können dem Futter nach dem Pelletieren zugesetzt werden, damit eine Wärmeinaktivierung des Enzyms, die beim Pelletierungsprozeß auftreten würde, vermieden wird. Die Enzymmengen in den fertigen Futterzubereitungen sind jedoch in der Regel sehr klein, was eine homogene Dispergierung des Enzyms im Futter erschwert, und Flüssigkeiten sind bekanntlich schwieriger gleichmäßig in das Futter einzumischen als trockene Bestandteile. Darüber hinaus benötigt man für die Zugabe von Flüssigkeiten zu dem Futter nach dem Pelletieren spezielle (teure) Apparaturen, die gegenwärtig in den meisten Futtermühlen nicht zur Verfügung stehen (wegen der zusätzlichen Kosten).
  • Trockenenzymformulierungen können dem Futter vor dem Pelletieren zugesetzt werden und werden daher beim Pelletieren einer Wärmeinaktivierung unterworfen. Bei bevorzugten Herstellungsvorschriften in der Futtermittelindustrie wird mit Dampf pelletisiert, wobei in das Futter vor dem Pelletieren ein- oder mehrmals Dampf eingeblasen wird. Dieses Verfahren wird auch als Konditionierung bezeichnet. Beim anschließenden Pelletieren wird das Futter durch eine Düse gepreßt, wonach die erhaltenen Stränge in geeignete Pellets variabler Länge geschnitten werden. Der Feuchtigkeitsgehalt unmittelbar vor dem Pelletieren liegt im allgemeinen zwischen 13 und 16%. Bei diesem Konditionierungsverfahren kann die Temperatur auf 60– 95°C ansteigen. Der kombinierte Effekt von hohem Feuchtigkeitsgehalt und hoher Temperatur ist für die meisten Enzyme schädlich. Diese Nachteile trifft man auch bei anderen Arten thermomechanischer Behandlungen, wie Extrusion und Expansion, an.
  • Zur Überwindung dieser Probleme wird in der EP-A-0,257,996 vorgeschlagen, daß die Stabilität von Enzymen bei der Futterverarbeitung durch Herstellung einer Enzym-„Vormischung", wobei eine enzymhaltige Lösung auf einem aus Mehl bestehenden kornbasierten Träger absorbiert und die Vormischung danach pelletiert und getrocknet wird, verbessert werden könnte. Diese auf Mehl basierenden Vormischungen eigen sich jedoch aufgrund ihrer Klebrigkeit nicht für schonendere Methoden der Verarbeitung (der teigartigen Vormischung) zu Granulaten, wie Extrudieren bei Niederdruck oder Granulieren unter stark scherenden Bedingungen.
  • Verschiedene Enzymhersteller haben alternative Formulierungsmethoden entwickelt, um die Stabilität von Trockenenzymprodukten bei der Pelletierung und Lagerung zu verbessern.
  • Die EP-A-0,569,468 betrifft eine Formulierung aus einem enzymhaltigen Granulat, das mit einem hochschmelzenden Wachs oder Fett, das die Beständigkeit gegenüber den Pelletierbedingungen verbessern soll, überzogen ist. Zur Herstellung des Granulats wird ein trockener anorganischer Träger (z. B. Natriumsulfat) in einem stark scherenden Granulator mit der Enzymlösung vermischt. Wegen des Fettüberzugs ist die Auflösungszeit des Granulats lang (etwa eine Stunde). Daher nimmt die Bioverfügbarkeit des Enzyms für das Tier ab. Darüber hinaus haben die Granulate eine breite Teilchengrößenverteilung. Dies erschwert die Erzielung einer gleichmäßig verteilten Enzymkonzentration nach dem Beschichten, da kleine Teilchen im Vergleich zu großen Teilchen eine verhältnismäßig große Menge an Beschichtungsmittel absorbieren. Die EP-A-0,569,468 lehrt weiterhin, daß jeglicher vorteilhafte Effekt des Überzugs hinsichtlich der Pelletierungsstabilität für den beschichteten Granulattyp, bei dem es sich in diesem Fall um einen Natriumsulfatträger handelt, spezifisch ist. Das Absorptionsvermögen dieser (Natriumsulfat-) Träger ist jedoch viel geringer als dasjenige von Trägern wie Mehl, was unerwünscht ist, wenn man konzentriertere enzymhaltige Granulate herstellen will.
  • In der WO 97/39116 werden Formulierungen aus einem vorgeformten Granulat, das mindestens 5% Wasser absorbieren kann, beschrieben. Mit diesen Formulierungen kann jedoch nur mit sehr kräftigem Mischen eine zufriedenstellende Löslichkeitsrate erreicht werden. Eine derartige Formulierung mag daher im Wasch- und Reinigungsmittelbereich, aber nicht im Darmtrakt des Tiers effektiv sein.
  • In der WO 98/54980 werden enzymhaltige Granulate beschrieben, die genießbare Kohlehydrate, vorzugsweise Stärke, enthalten. Diese Formulierungen lösen sich zwar leicht in Wasser und gewährleisten somit eine gute Bioverfügbarkeit, jedoch ist die Pelletierungsstabilität dieser auf Stärke basierenden Granulate geringer als bei den oben beschriebenen fettbeschichteten Granulaten.
  • In der GB 2 167 758 wird ein enzymhaltiges Granulat mit verbesserter Festigkeit und Desintegrierbarkeit beschrieben, das zur Verwendung in Wasch- und Reinigungsmitteln geeignet ist. Das Granulat erhält man durch Granulieren eines Enzyms zusammen mit einem feinen Kunstfasermaterial in Form von Schnitzeln oder Pulpe. Das erhaltene Granulat kann mit einem schmelzbaren wachsartigen Material überzogen und gefärbt werden.
  • In der WO 98/55599 wird demonstriert, daß hochkonzentrierte Phytasezusammensetzungen, die billiger herzustellen sind, eine erhöhte Stabilität zeigen, insbesondere bei einem Pelletierungsverfahren bei der Herstellung von Tierfutter (Pellets). Die Pelletierungsstabilität dieser Zusammensetzungen liegt jedoch auch immer noch unter der mit den oben beschriebenen fettbeschichteten Granulaten erhaltenen Stabilität.
  • Daher besteht nach wie vor Bedarf an stabilen Enzymformulierungen zur Verwendung in Tierfutter, die billig herzustellen sind, eine zufriedenstellende Pelletisierungsstabilität mit guter Bioverfügbarkeit des Enzyms für das Tier in sich vereinen und eine optimale Lagerstabilität aufweisen.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Enzyme enthaltenden Granulats, das sich für ein Tierfutter eignet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Enzym, einen festen Träger, Wasser und gegebenenfalls Zusatzstoffe in geeigneten Mengen verarbeitet und so ein enzymhaltiges Granulat erhält, das Granulat trocknet und das getrocknete Granulat mit Polyethylenglykol beschichtet, wobei das Polyethylenglykol ein Molekulargewicht im Bereich von 6000 bis 20000 Dalton aufweist.
  • Die Vorteile der Beschichtung des Granulats mit diesem Polyethylenglykol bestehen zum einem darin, daß dieser Überzug einen effizienten Schutz gegen die Bildung von Staub bietet. Des weiteren ist der Polyethylenglykolüberzug wasserlöslich. Die Auflösungszeit des beschichteten Granulats ist zwar im Vergleich zu dem gleichen Granulat ohne Überzug erhöht, aber immer noch viel kürzer (20 mal) als die Auflösungszeit von Granulaten mit einem Überzug vom Fett-Typ. Durch eine kurze Auflösungszeit wird die Bioverfügbarkeit des Enzyms für das Tier wesentlich verbessert. Schließlich verleiht ein Polyethylenglykolüberzug dem Granulat eine gute Pelletisierungsstabilität. Überraschenderweise liefert der Polyethylenglykolüberzug einen guten Schutz gegen Dampf und Wasser, wenngleich der Überzug wasserlöslich ist.
  • Das zur Beschichtung des Granulats verwendete Polyethylenglykol hat ein (mittleres) Molekulargewicht von 6000 bis 20000 Dalton, da die Schmelztemperatur derartiger Polyethylenglykole bei etwa 60°C liegt.
  • Die Prozentangaben in dieser Beschreibung beziehen sich auf Gewichtsprozente und basieren auf dem Gewicht des fertigen trockenen Granulats (Endprodukts) (sofern nicht anders vermerkt).
  • Der Polyethylengylkolüberzug wird vorzugsweise in einer Menge von 1–20%, besonders bevorzugt von 5–15% und ganz besonders bevorzugt von etwa 8–12% des Granulatgewichts aufgebracht.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das zur Beschichtung des Granulats verwendete Polyethylenglykol zuerst in einer Konzentration von 50% (w/w) in Wasser gelöst.
  • Das Granulat kann auch mit zusätzlichen Überzügen versehen werden, um für zusätzliche (z. B. bevorzugte) Eigenschaften zu sorgen, wie geringen Staubgehalt, Farbe, Schutz des Enzyms gegenüber der Umgebung, verschiedenen Enzymaktivitäten in einem Granulat oder einer Kombination davon. Das Granulat kann ferner mit einem Fett, einem Wachs, einem Polymer, einem Salz und/oder einer Salbe oder einem Überzug (z. B. einer Flüssigkeit) mit einem (zweiten) Enzym oder einer Kombination davon beschichtet werden. Es versteht sich, daß gewünschtenfalls einige Schichten (verschiedener) Überzüge aufgebracht werden können.
  • Bei dem zur Herstellung des erfindungsgemäßen Granulats zu verwendenden festen Träger handelt es sich um ein Pulver, das zu einem Granulat verdichtet werden kann. Der zu verwendende feste Träger hat vorzugsweise eine mittlere Teilchengröße im Bereich zwischen 5 und 20 μm.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der feste Träger im wesentlichen aus einem genießbaren Kohlehydratpolymer. Die zahlreichen Vorteile der Verwendung eines genießbaren Kohlehydratpolymers sind der Patentanmeldung WO 98/54980 zu entnehmen.
  • Bei einem genießbaren Kohlehydratpolymer handelt es sich um ein Kohlehydratpolymer, das zur Verwendung als Futterzusatzstoff zugelassen ist. Das genießbare Kohlehydratpolymer sollte so gewählt werden, daß es für das Tier, für welches das Futter vorgesehen ist, genießbar und vorzugsweise auch verdaubar ist. Das Polymer enthält vorzugsweise Hexosepolymereinheiten und besonders bevorzugt Glucosepolymereinheiten. Ganz besonders bevorzugt enthält das Kohlehydratpolymer α-D-Glucopyranoseeinheiten, Amylose (ein lineares (1 → 4)-α-D-Glucanpolymer) und/oder Amylopektin (ein verzweigtes D-Glucan mit α-D-(1 → 4)- und α-D-(1 → 6)-Bindungen). Das bevorzugte Kohlehydratpolymer ist Stärke. Andere geeignete hexosehaltige Polymere, die anstelle von Stärke oder daneben verwendet werden können, sind u. a. α-Glucane, β-Glucane, Pektin (wie z. B. Protopektin) und Glykogen. In Betracht kommen auch Derivate dieser Kohlehydratpolymere, wie Ether und/oder Ester davon. Verkleisterte Stärke wird am besten vermieden und darf daher nicht vorliegen. Zweckmäßigerweise ist das Kohlehydratpolymer wasserunlöslich.
  • In den hier beschriebenen Beispielen wird Mais-, Kartoffel- und Reisstärke verwendet. Stärke aus anderen Quellen (z. B. Pflanzen, wie Gemüse oder Getreide), wie Tapioka, Maniok, Weizen, Mais, Sago, Roggen, Hafer, Gerste, Yamswurzel, Sorghum oder Pfeilwurz ist jedoch ebenso gut anwendbar. Ganz analog können im Rahmen der vorliegenden Erfindung sowohl native als auch modifizierte Stärketypen (z. B. Dextrin) verwendet werden. Das Kohlehydrat enthält vorzugsweise wenig oder gar kein Protein, vorzugsweise weniger als 5% (w/w), besonders bevorzugt weniger als 2% (w/w) und ganz besonders bevorzugt weniger als 1% (w/w).
  • Nach anderen Ausführungsformen der Erfindung kann man in das Granulat ein oder mehrere zusätzliche Bestandteile einarbeiten, z. B. als Verarbeitungshilfsmittel und/oder zur weiteren Verbesserung der Pelletierungsstabilität und/oder der Lagerstabilität des Granulats. Eine Reihe derartiger Zusatzstoffe werden im folgenden besprochen.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung handelt es sich bei dem Zusatzstoff um ein wasserlösliches anorganisches Salz (wie in der EP-A-0,758,018 vorgeschlagen). Vorzugsweise enthält das Granulat mindestens 0,1% eines wasserlöslichen anorganischen Salzes mit einem zweiwertigen Kation, besonders bevorzugt Zink. Ganz besonders bevorzugt handelt es sich bei dem anorganischen Salz um Zinksulfat. Das Endprodukt enthält vorzugsweise 500–1500 mg Zn/kg Endprodukt, besonders bevorzugt 700–1300 mg Zn/kg Endprodukt und ganz besonders bevorzugt 900–1100 mg Zn/kg Endprodukt. Zweiwertige Kationen sind bevorzugt, da sie die beste Lager- und Verarbeitungsstabilität liefern. Als Anion ist Sulfat bevorzugt, da es die beste Trocknungsausbeute liefert. Die Salze können in fester Form zugegeben werden (z. B. zu der Mischung). Alternativ dazu kann man das Salz bzw. die Salze vor dem Mischen mit dem festen Träger in Wasser oder enzymhaltiger Flüssigkeit lösen.
  • Eine weitere Verbesserung der Pelletierungsstabilität ergibt sich möglicherweise durch Einarbeitung von hydrophoben, gelbildenden oder sich langsam auflösenden Verbindungen in die Formulierung. Diese können durch Zugabe von mindestens 0,1%, vorzugsweise mindestens 0,5% und besonders bevorzugt mindestens 1% der gewünschten Verbindung (w/w, bezogen auf das Gewicht an Wasser und festen Trägerbestandteilen) zu der zu Granulat zu verarbeitenden Mischung bereitgestellt werden. Beispiele für geeignete Substanzen sind derivatisierte Cellulosen, wie HPMC (Hydroxypropylmethylcellulose), CMC (Carboxymethylcellulose), HEC (Hydroxyethylcellulose), Polyvinylakohole (PVA) und/oder Speiseöle. Speiseöle, wie Sojaöl oder Canolaöl, können als Verarbeitungshilfsmittel zugegeben werden (z. B. zu der zu granulierenden Mischung).
  • Nach noch einer anderen Ausführungsform der Erfindung enthält die Formulierung Trehalose. Vorzugsweise wird die Trehalose in einer Konzentration von 0,1–2,5% (w/w Endprodukt), besonders bevorzugt in einer Konzentration von 0,25–1% und ganz besonders bevorzugt in einer Konzentration von 0,4–0,5% eingesetzt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Enzym und Wasser vorzugsweise in Form einer enzymhaltigen (vorzugsweise wäßrigen) Flüssigkeit, wie einer Lösung oder einer Aufschlämmung, die aus einem mikrobiellen Fermentationsverfahren kommt oder sich davon ableitet, bereitgestellt. Bei diesem Fermentationsverfahren handelt es sich im allgemeinen um ein Verfahren, bei dem das Enzym produziert wird. Das Fermentationsverfahren kann eine Brühe ergeben, die die Mikroorganismen (die das gewünschte Enzym produziert haben) und eine wäßrige Lösung enthält. Diese wäßrige Lösung kann nach Trennung von den Mikroorganismen (beispielsweise durch Filtration) die enzymhaltige wäßrige Flüssigkeit sein, die im Rahmen der Erfindung verwendet wird. Somit handelt es sich nach bevorzugten Ausführungsformen bei der enzymhaltigen wäßrigen Flüssigkeit um ein Filtrat. Das Enzym liegt in der Regel in aktiver Form vor. Vorzugsweise liegt die Flüssigkeit in konzentrierter Form vor, wie z. B. als Ultrafiltrat (UF), was die Herstellung eines Granulats mit einem gewünschten Aktivitätsniveau ermöglichen kann.
  • Die Menge der enzymhaltigen Flüssigkeit (und somit des Enzyms), die auf dem Träger absorbiert werden kann, ist in der Regel durch die absorbierbare Wassermenge begrenzt. Die Enzymlösung kann etwa 25% (w/w) Trockensubstanz enthalten. Die zu dem festen Träger gegebene Wassermenge ist so groß, daß (weitgehend) das gesamte Wasser in der wäßrigen Flüssigkeit von allen Komponenten in dem festen Träger absorbiert wird. In Betracht kommt erfindungsgemäß auch die Verwendung höherer Temperaturen zur Absorption einer größeren Menge der enzymhaltigen Flüssigkeit, was in der Tat vorzuziehen ist, insbesondere beim Arbeiten mit thermostabilen Enzymen. Für diese Enzyme wird daher das Mischen des festen Trägers und der Flüssigkeit (oder von Enzym und Wasser) bei einer Temperatur über 30°C, vorzugsweise über 40°C und besonders bevorzugt über 50°C durchgeführt. Alternativ oder zusätzlich dazu kann die Flüssigkeit bei dieser Temperatur bereitgestellt werden. Im allgemeinen sind nichtquellende Bedingungen des festen Trägers (bei niedrigeren Temperaturen) bevorzugt, damit durch Instabilität von (wärmeempfindlichen) Enzymen bei höheren Temperaturen bedingte Verluste auf ein Minimum reduziert werden.
  • Das Wasser bzw. die enzymhaltige Flüssigkeit kann ein oder mehrere Enzyme enthalten. Geeignete Enzyme sind in Tierfutter (einschließlich Haustierfutter) einzuarbeitende Futterenzyme. Diese Futterenzyme dienen oft zur Verbesserung der Futterverwertung, z. B. durch Verringerung der Viskosität oder durch Verringerung des antinutritiven Effekts bestimmter Futterverbindungen. Futterenzyme (wie Phytase) können auch zur Verringerung der Menge umweltschädlicher Verbindungen im Dung verwendet werden.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren Granulat hergestellt, das eine hohe Futterenzymkonzentration enthält. Die Vorteile der Herstellung von Phytasezusammensetzungen mit hohen Konzentrationen sind bereits in der WO 98/55599 beschrieben worden.
  • Futterenzyme sind u. a.: Phosphatasen wie Phytasen (sowohl 3-Phytasen als auch 6-Phytasen) und/oder saure Phosphatasen; Carbohydrasen wie amylolytische Enzyme und/oder zellwandabbauende Enzyme einschließlich Cellulasen wie β-Glucanasen und/oder Hemicellulasen, wie Xylanasen oder Galactanasen; Proteasen oder Peptidasen wie Lysozym; Galactosidasen, Pektinasen, Esterasen, Lipasen, vorzugsweise Phospholipasen wie die Säugetierpankreas-Phospholipasen A2 und Glucoseoxidase. Vorzugswiese haben die Futterenzyme ein neutrales und/oder acides pH-Optimum. Besonders bevorzugt enthält das Futterenzym mindestens ein Enzym aus der Gruppe der Phytasen, Xylanasen, Phospholipasen und Glucoseoxidasen. Ganz besonders bevorzugt enthält das Futterenzym mindestens ein Enzym aus der Gruppe der Phytasen und Xylanasen.
  • Wenn es sich bei dem Enzym um eine Phytase handelt, kann das fertige Granulat vorzugsweise eine Phytaseaktivität im Bereich von 4000 bis 20000 FTU/g, besonders bevorzugt 5000 bis 20000 FTU/g und ganz besonders bevorzugt 5000 bis 15000 FTU/g aufweisen. Eine Phytaseeinheit (FTU) ist dabei definiert als die Enzymmenge, die aus Natriumphytat (0,0051 mol/Liter) bei 37°C und einem pH-Wert von 5,5 unter den Bedingungen der Bestimmung der Phytaseaktivität gemäß der Vorschrift „ISL-method 61696" (manueller Vanadatassay) 1 mol anorganisches Phosphat pro Minute freisetzt.
  • Wenn es sich bei dem Enzym um eine Xylanase handelt, kann das fertige Granulat vorzugsweise eine Xylanaseaktivität im Bereich von 5000 bis 100000 EXU/g, besonders bevorzugt 10000 bis 100000 EXU/g und ganz besonders bevorzugt 15000 bis 100000 EXU/g aufweisen. Eine Endo-Xylanase-Einheit (EXU) ist dabei definiert als die Enzymmenge, die pro Minute unter den Bedindungen der Vorschrift „ISL-method 61731" 4,53 μmol reduzierende Zucker, gemessen als Xylose-Äquivalente, freisetzt.
  • ISL-Methoden sind auf Anfrage von DSM, Food Specialties, Agri Ingredients, Wateringseweg 1, P.O. Box 1, 2600 MA, Delft, Niederlande, erhältlich.
  • Die vorliegende Erfindung kann nicht nur auf diese Futterenzyme, sondern gleichermaßen auch auf nichtenzymatische Polypeptide mit biologischen Wirkungen, wie als Impfstoffe zu verwendende antigene Determinanten und/oder Polypeptide mit einem künstlich erhöhten Gehalt an essentiellen Aminosäuren angewandt werden. Die biologische Wirkung dieser nichtenzymatischen Polypeptide kann gegenüber thermischer Inaktivierung empfindlich sein.
  • Ein bevorzugtes erfindungsgemäßes Verfahren enthält die folgenden Schritte:
    • (a) Vermischen einer das Enzym enthaltenden wäßrigen Flüssigkeit mit einem festen Träger, der im wesentlichen aus einem genießbaren Kohlehydratpolymer besteht, und einem oder mehreren Zusatzstoffkomponenten aus der Gruppe bestehend aus einer gelbildenden oder sich langsam auflösenden Verbindung, wie Polyvinylalkohol, einem wasserlöslichen anorganischen Salz, das ein zweiwertiges Kation enthält, und Trehalose;
    • (b) mechanisches Verarbeiten der Mischung, und zwar gleichzeitig mit dem oder im Anschluß an das Vermischen, wodurch man ein Granulat enthält;
    • (c) Trocknen des Granulats;
    • (d) Beschichten des Granulats mit Polyethylenglykol in einem Wirbelbett-Beschichtungsapparat.
  • Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung zur Herstellung und/oder Granulierung der Mischung aus dem Enzym, Wasser (z. B. einer enzymhaltigen Flüssigkeit), festem Träger und gegebenenfalls Zusatzstoffen verwendete mechanische Verarbeitung umfaßt bekannte Techniken, die bei Nahrungsmittel-, Futter- und Enzymformulierungsverfahren häufig zur Anwendung kommen. Diese mechanische Verarbeitung umfaßt beispielsweise Expandieren, Extrudieren, Sphäronisieren, Pelletieren, Granulieren unter stark scherenden Bedingungen, Trommelgranulieren, Wirbelbettagglomerieren oder eine Kombination davon. Diese Verfahren sind in der Regel durch einen Eintrag von mechanischer Energie, wie die Drehung einer Schnecke oder eines Mischmechanismus, der Druck eines Rollmechanismus einer Pelletiervorrichtung, die Bewegung von Teilchen durch eine sich drehende Bodenplatte eines Wirbelbettagglomerators oder die Bewegung von Teilchen durch einen Gasstrom oder eine Kombination davon, gekennzeichnet. Mit diesen Verfahren kann der feste Träger (z. B. in Form eines Pulvers) mit dem Enzym und Wasser, beispielsweise einer enzymhaltigen Flüssigkeit (einer wäßrigen Lösung oder Aufschlämmung) vermischt und danach granuliert werden. Alternativ dazu kann man den festen Träger mit dem Enzym (z. B. in Pulverform) vermischen und dann Wasser, wie eine Flüssigkeit (oder Aufschlämmung), zusetzen (die als Granulierflüssigkeit dienen kann).
  • Nach noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das Granulat (z. B. ein Agglomerat) durch Sprühen oder Auftragen der enzymhaltigen Flüssigkeit auf einen Träger hergestellt, wie in einem Wirbelbettagglomerator. Hier kann das erhaltene Granulat ein Agglomerat enthalten, wie es in einem Wirbelschichtagglomerator hergestellt werden kann. Vorzugsweise umfaßt das Mischen der enzymhaltigen Flüssigkeit mit dem festen Träger auch das Kneten der Mischung. Dadurch kann die Plastizität der Mischung zwecks leichterer Granulierung verbessert werden.
  • Wird das Granulat durch Extrudieren hergestellt, so führt man die Extrusion vorzugsweise bei niedrigem Druck durch. Dies kann den Vorteil bieten, daß die Temperatur der extrudierten Mischung nicht oder nur leicht ansteigt. Zur Extrusion bei Niederdruck gehört beispielsweise die Extrusion in einem Fuji-Paudal-Korbextruder oder einer Fuji-Paudal-Kuppelstrangpresse.
  • Das erhaltene Granulat kann abgerundet (z. B. sphäronisiert), wie in einem MarumeriserTM, und/oder verdichtet werden. Das Granulat kann vor dem Trocknen sphäronisiert werden, da dadurch die Staubbildung im fertigen Granulat verringert und/oder eine Beschichtung des Granulats erleichtert werden kann.
  • Das Granulat kann dann getrocknet werden, wie in einem Wirbelbetttrockner oder im Fall der Wirbelbettagglomeration sofort zu (festem trockenem) Granulat getrocknet werden (im Agglomerator). Der Fachmann kann sich auch anderer bekannter Verfahren zur Trocknung von Granulat in der Nahrungsmittel-, Futtermittel- oder Enzymindustrie bedienen. Zweckmäßigerweise ist das Granulat fließfähig. Die Trocknung erfolgt vorzugsweise bei einer Produkttemperatur von 25 bis 60°C und vorzugsweise von 30 bis 50°C. Ein getrocknetes Granulat enthält in der Regel etwa 5–9% Feuchtigkeit.
  • Zum Aufbringen des Polyethylenglykols und gegebenenfalls eines oder mehrerer anderer Überzüge auf das Granulat steht eine Reihe von bekannten Verfahren zur Verfügung, u. a. die Verwendung eines Wirbelbetts, eines stark scherenden Granulators, eines Mischgranulators oder eines Nauta-Mischers. Nach einem bevorzugten Verfahren zum Aufbringen des Polyethylenglykols auf das Granulat sprüht man das Polyethylenglykol bei einer Temperatur oberhalb des Schmelzpunkts des Polyethylenglykols, z. B. vorzugsweise über 60°C, auf ein Wirbelbett des zu beschichtenden Granulats. Danach wird die Temperatur des Wirbelbetts verringert, damit der Polyethylenglykolüberzug fest werden kann. Zum Beschichtungsschritt kann ein gleichzeitiger Trocknungsschritt gehören, wobei in Wasser gelöstes Polyethylenglykol aufgebracht wird.
  • Mit der Beschichtung des Granulats kann man schon während des Trocknungsprozesses beginnen. Alternativ dazu kann das Beschichten des Granulats nach dem Trocknen erfolgen. Vorzugsweise führt man die Trocknung und die Beschichtung in derselben Apparatur durch.
  • Vorzugsweise hat das Granulat eine verhältnismäßig enge Größenverteilung (d. h. es ist monodispers). Hierdurch kann eine homogene Verteilung des Enzymgranulats in den Futterpellets erleichert werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren fallen im allgemeinen Granulate mit enger Größenverteilung an. Die Größenverteilung des Granulats liegt zweckmäßigerweise zwischen 100 μm und 2000 μm, vorzugsweise zwischen 200 μm und 1800 μm, besonders bevorzugt zwischen 400 μm und 1600 μm und ganz besonders bevorzugt zwischen 700 μm und 1000 μm. Das Granulat kann unregelmäßig (aber vorzugsweise regelmäßig) geformt sein, beispielsweise ungefähr kugelförmig.
  • Gegebenenfalls kann man bei dem Verfahren in einem zusätzlichen Schritt die Größenverteilung des Granulats weiter verengen, wie z. B. durch Sieben. Bei diesem zusätzlichen Sieben wird beispielsweise Granulat mit einer Größenverteilung zwischen 0,7 und 1 mm ausgesucht.
  • Das nach diesen Verfahren erhältliche enzymhaltige Granulat (das einen anderen Aspekt der Erfindung bildet) eignet sich zur Verwendung in Tierfutter und soll die im Stand der Technik anzutreffenden Probleme lösen oder zumindest mildern. Da die Auflösungszeit des Granulats sehr kurz ist (wenige Minuten), ist die Bioverfügbarkeit des Enzyms für das Tier im Vergleich zu fettbeschichtetem Granulat verbessert. Die Enzymkonzentration ist höher, so daß das Granulat billiger herzustellen ist und die Pelletier- und Lagerstabilität verbessert sind. Schließlich ist das Granulat frei von jeglichen Seifen, Detergentien, Bleichmitteln oder bleichend wirkenden Verbindungen, Zeolithen und Bindemitteln und aus diesem Grunde genießbar und vorzugsweise auch verdaubar.
  • Gegenstand der Erfindung ist somit ein enzymhaltiges Granulat, das zur Verwendung in Tierfutter geeignet ist, nach den obigen Verfahren erhältlich ist und die folgenden Eigenschaften aufweist. Das Granulat besteht aus mit Polyethylenglykol beschichteten Granulatkörnern, die ein Futterenzym, einen festen Träger und gegebenenfalls einen oder mehrere Zusatzstoffe enthalten. Diese Additive umfassen vorzugsweise mindestens eine gelbildende oder sich langsam auflösende Verbindung wie Polyvinylalkohol, ein wasserlösliches anorganisches Salz und Trehalose.
  • Das erfindungsgemäße Granulat eignet sich zur Verwendung bei der Herstellung eines Tierfutters. Bei derartigen Verfahren wird das Granulat als solches, als Teil einer Vormischung oder als Vorstufe für ein Tierfutter mit den Futtersubstanzen vermischt. Aufgrund seiner Eigenschaften kann das erfindungsgemäße Granulat als Komponente einer Mischung verwendet werden, welche als Tierfutter gut geeignet ist, insbesondere wenn die Mischung mit Dampf behandelt, danach pelletiert und gegebenenfalls getrocknet wird.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Tierfutters oder einer Vormischung oder Vorstufe für ein Tierfutter, bei dem man ein durch die vorliegende Erfindung bereitgestelltes Granulat mit einer oder mehreren Tierfuttersubstanzen bzw. einem oder mehreren Tierfutterbestandteilen vermischt.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Förderung des Wachstums eines Tiers, bei dem man an das Tier eine Nahrung verfüttert, die das durch die vorliegende Erfindung bereitgestellte Granulat enthält. Hierbei kann die Tiernahrung entweder das Granulat selbst oder das in einem Tierfutter vorliegende Granulat enthalten. Geeignete Tiere sind u. a. Nutztiere, wie Vieh, Schweine und Geflügel.
  • Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft somit eine das erfindungsgemäße Granulat enthaltende Zusammensetzung, bei der es sich vorzugsweise um eine genießbare Futterzusammensetzung, wie ein Tierfutter, handelt.
  • Noch ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung betrifft die Verwendung des erfindungsgemäßen Granulats in oder als Komponente von einem Tierfutter oder in der Tierernährung.
  • Bevorzugte Merkmale und Kennzeichen eines Aspekts der Erfindung gelten sinngemäß gleichermaßen für einen anderen.
  • Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung lediglich erläutern und sind in keiner Weise als Einschränkung zu verstehen.
  • Beispiele
  • Allgemeine Verfahrensweisen
  • Konditionierungsschritt:
  • 50 Gramm Granulat werden in 10 kg Futter der gewählten Vormischung eingemischt und unmittelbar vor der Prüfung mit 240 kg der gleichen Rezeptur vermischt. Diese Mischung mit einem Gewicht von 250 kg wird über eine Dosierschnecke mit einer Geschwindigkeit von 600 kg/h in einen Mischer/Konditionierer eindosiert, in dem sie durch Direktdampf auf 55 bzw. 80°C erhitzt wird. Nach einer Verweilzeit von etwa 10–15 Sekunden wird die heiße Mischung in die Pelletierpresse gedrückt. Die aus der Düse austretenden Pellets mit einer Temperatur zwischen 75 und 82°C fallen auf ein Kühlband. Von diesem Band werden Proben für die Stabilitätsbestimmung genommen.
  • Beispiel 1: Pelletierungsstabilität von Phytase in Schweinefutter
  • In einem Mischer der Bauart Glatt VG 25 wurden 3000 Gramm Maisstärke (C-gel von Cerestar) mit 1380 Gramm Phytase-Ultrafiltrat (UF) mit einem Reinenzymgehalt von 18,0% vermischt. Danach wurde die Mischung auf einem Extruder der Bauart NICA E-220 extrudiert und in einem Sphäronisator der Bauart Fuji-Paudal QJ-400G sphäronisiert. Die erhaltenen Teilchen wurden in einem Wirbelbettrockner der Bauart Glatt GPCG 1,1 getrocknet (A). Eine zweite Charge (B) wurde durch Zugabe von 70 Gramm Glycerin zu 1420 Gramm UF, was 27% Glycerin, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Eine dritte Charge (C) wurde durch Zugabe von 210 Gramm Sorbit zu 1490 Gramm UF, was 78% Sorbit, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Eine vierte Charge (D) wurde durch Zugabe von 210 Gramm Inosit zu 1490 Gramm UF, was 78% Inosit, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Bei der Konkurrenzprobe handelt es sich um das Hochgeschwindigkeitsgranulat Phytase Novo® CT.
  • Tabelle 1: Phytaserestaktivität in Schweinefutter in % nach Konditionierung/Pelletierung bei 55/75°C.
    Figure 00180001
  • Es ist allgemein bekannt, daß Polyole die Stabilität von Proteinen verbessern. In diesem Beispiel wurde jedoch festgestellt, daß keines der geprüften Polyole die Pelletierungsstabilität von Phytase wesentlich verbesserte. Glycerin ergab sogar eine wesentliche Abnahme der Pelletierungsstabilität von Phytase.
  • Das für die Pelletierungsstabilität verwendete Schweinefutter (Futtervormischung) bestand aus:
    Mais (20,7%), Gerste (40%), Maniok (10%), Hafer (10%), Soja (13%), Fischmehl (3%), Weizenkleie (0,84%, Sojaöl (0,5%), Kalkstein (1,2%), Salz (0,2%), Spurenelementen (0,06%), Methionin (0,050, 50%igem Cholinchlorid (0,05% und Calciumpropionat (0,4%), bis insgesamt 100.
  • Beispiel 2: Pelletierungsstabilität von Phytase in Broilerfutter
  • In Analogie zu Beispiel 1 wurden mit einem Phytase-UF mit einem Reinenzymgehalt von 18,4% die folgenden Proben hergestellt. Die erste Charge (E) wurde mit 1300 Gramm Phytase-UF in der Stärke hergestellt. Die zweite Charge (F) wurde durch Zusatz von 13 Gramm Xanthan zu 1310 Gramm UF, was 5,4% Xanthan, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt.
  • Tabelle 2: Phytaserestaktivität in Broilerfutter in % nach Konditionierung/Pelletierung bei 80/82°C.
    Figure 00190001
  • Wieder wurde keine Verbesserung der Pelletierungsstabilität von Phytase festgestellt.
  • Das Broilerfutter bestand aus:
    Mais (50%), Erbsen (3,5%), Sojabohnenmehl (28%), Tapioka (2,4%), Fleischmehl (3,6%), Fischmehl (1%), Federmehl (1%), Sojabohnenöl (1,8%), Tierfett (3,5%), Vitamin/Mineral-Vormischung (0,9%), Kalkstein (0,8%), Monocalciumphosphat (0,9%), Salz (0,3%), Mervit (Premervo, Utrecht, Niederlande) 394 (0,7%) und Mervit 393 (1,5%), bis insgesamt 100%.
  • Beispiel 3: Pelletierungsstabilität von Phytase in Broilerfutter
  • In Analogie zu Beispiel 1 wurden mit einem Phytase-UF mit einem Reinenzymgehalt von 17,3% die folgenden Proben hergestellt. Die erste Charge (G) wurde mit 1470 Gramm Phytase-UF in der Stärke hergestellt. Die zweite Charge (H) wurde durch Zusatz von 15 Gramm Trehalose (Dihydrat von Fluka) zu 1480 Gramm UF, was 5,9% Trehalose, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt.
  • Tabelle 3: Phytaserestaktivität in Broilerfutter in % nach Konditionierung/Pelletierung bei 80/82°C.
    Figure 00200001
  • Überraschenderweise wird die Pelletierungsstabilität des Enzyms durch die Zugabe des Polyols Trehalose nicht verbessert.
  • Beispiel 4: Pelletierungsstabilität von Phytase in Broilerfutter
  • In Analogie zu Beispiel 1 wurden mit einem Phytase-UF mit einem Reinenzymgehalt von 18,6% die folgenden Proben hergestellt. Die erste Charge (I) wurde mit 1330 Gramm Phytase-UF in der Stärke hergestellt. Die zweite Charge (J) wurde durch Zusatz von 27 Gramm Trehalose zu 1330 Gramm UF, was 10,9% Trehalose, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Die dritte Charge (R) wurde durch Zusatz von 66 Gramm Trehalose zu 1330 Gramm UF, was 26,7% Trehalose, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Die vierte Charge (L) wurde durch Zusatz von 13 Gramm Trehalose, 13 Gramm PVA (51-05 von DuPont) und 13 Gramm ZnSO4·7 aq zu 1330 Gramm UF, was 5,3% der Trehalose und des PVA und 2,8% des Trockensalzes, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, und Vermischen mit der Stärke hergestellt. Die letztere Probe wurde in einem Wirbelbettbeschichter mit 10% PEG 6000 beschichtet, indem das mit dem PEG vermischte Granulat auf 62°C erhitzt und wieder abgekühlt wurde (M). Analog wurde eine Probe der Charge (L) mit 10% PEG 20000 (zur Verringerung der Viskosität 1 : 2 in Wasser verdünnt) durch Aufsprühen auf das Granulat in einem Wirbelbettbeschichter bei 62°C beschichtet, getrocknet und danach abgekühlt (N).
  • Tabelle 4: Phytaserestaktivität in Broilerfutter in % nach Konditionierung/Pelletierung bei 81/80°C.
    Figure 00210001
  • Die höchste Pelletierungsstabilität des Enzyms erhält man mit PEG-beschichtetem Granulat, das Trehalose, ZnSO4 und PVA enthält.
  • Beispiel 5: Pelletierungsstabilität von Phytase in Broilerfutter
  • In Analogie zu Beispiel 1 wurden mit einem Phytase-UF mit einem Reinenzymgehalt von 18,0% die folgenden Proben hergestellt. Die erste Charge (O) wurde mit 1368 Gramm Phytase-UF mit 14 Gramm ZnSO4·6 aq und 14 Gramm PVA 5/88 (von ERKOL SA.), was 3,0% des Trockensalzes und 5,3% des PVA, bezogen auf das Reinenzym, entspricht, hergestellt. Die zweite Charge (P) wurde analog, aber mit zusätzlichen 14 Gramm Trehalose in der Rezeptur (5,3% Trehalose, bezogen auf das Reinenzym) hergestellt. Beide Rezepturen wurden in einem Wirbelbettbeschichter (STREA von NIRO-AEROMATIC) mit 10% PEG 6000, gelöst in der gleichen Menge Wasser, beschichtet, was die Proben Q und R ergab. Die vier Proben wurden in einem Pelletierungsversuch geprüft.
  • Tabelle 5: Phytaserestaktivität in Broilerfutter in % nach Konditionierung/Pelletierung bei 80/80°C.
    Figure 00220001
  • Die Pelletierungsstabilität der Proben wurde durch den Polyethylenglykolüberzug wesentlich verbessert.
  • Beispiel 6: Auflösungszeit von Phytase enthaltenden Granulaten
  • Einige der in den vorhergehenden Beispielen hergestellten Proben wurden in Puffer gelöst, und es wurden in regelmäßigen Zeitabständen Proben genommen. Die Auflösungszeit des Granulats war infolge des PEG-Überzugs nicht oder nur geringfügig erhöht. Tabelle 6: Auflösungszeit in % Gelöstem nach x Minuten.
    Figure 00220002
    Figure 00230001
  • HG Gran
    Phytase Novo® CT
  • Beispiel 7: Stabilität von Phytase enthaltenden Granulaten
  • Zur Analyse der Lagerstabilität der Granulate wurden einige Proben in verschlossenen Glasfläschchen bei 35°C geprüft.
  • Tabelle 7: Lagerstabilität verschiedener Proben.
    Figure 00230002
  • Beispiel 8: Bioverfügbarkeit von Phytase mit verschiedenen Formulierungen
  • Die folgenden Phytaseformulierungen und Monocalciumphosphat (MCP) wurden in drei verschiedenen Dosen (75, 150 und 225 FTU/kg) zu einem standardmäßigen Mais/Soja-Broilerfutter gegeben und 28 Tage lang an Broiler verfüttert. Das Broilerfutter enthielt außerdem endogene Phytaseaktivität. *Natuphos® 5000 G (Standardprodukt) Zusammensetzung:
    Phytase-UF 94,49 kg
    Trehalose 0,91 kg
    Polyvinylalkohol 0,91 kg
    ZnSO4·6H2O 0,97 kg
    Stärke 200,00 kg
    Wasserzusatz 7,11 kg
    Gesamtgewicht 304,39 kg
    Gesamtgewicht getrocknetes Produkt 215,02 kg
    *Natuphos® 5000 G (PEG-beschichtet) Zusammensetzung:
    Phytase-SD 11,54 kg
    Phytase-UF 99,88 kg
    Trehalose 1,14 kg
    Polyvinylalkohol 1,14 kg
    ZnSO4·6H2O 1,14 kg
    Stärke 200,00 kg
    Wasserzusatz 7,10 kg
    Gesamtgewicht 306,85 kg
    Gesamtgewicht getrocknetes Produkt 228,82 kg
  • Beschichtet mit 10% 1/1/2-Lösung PEG6000/PEG20000/H2O (Phytase-SD: sprühgetrocknetes Phytasepulver)
  • *Phytase Novo® CT, Wettbewerberprodukt, fettbeschichtet
  • *MCP: positive Kontrollgruppen
  • Nach 28 Tagen wurde das Wachstum der Tiere bestimmt (Tabelle 8). Um einen Vergleich des Wachstums pro Phytaseformulierung (Tabelle 9) zu ermöglichen, wurde eine Regressionsanalyse angewandt, wobei das Wachstum folgendermaßen berechnet wurde: Wachstum = Achsenabschnitt + Regressionskoeffizient Phytaseaktivität (FTU/kg).
  • Tabelle 8: Wachstum von Broilern nach 28 Tagen
    Figure 00250001
  • Tabelle 9: Achsenabschnitt: 1302
    Figure 00250002
  • Es kann die Schlußfolgerung gezogen werden, daß die Bioverfügbarkeit von Phytase in der mit Polyethylenglykol überzogenen Formulierung viel höher ist als in der Formulierung mit einem Fettüberzug.

Claims (24)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Enzyme enthaltenden Granulats, das sich für ein Tierfutter eignet, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Futterenzym, einen festen Träger, Wasser und gegebenenfalls Zusatzstoffe in geeigneten Mengen verarbeitet und so ein enzymhaltiges Granulat erhält, das Granulat trocknet und das getrocknete Granulat mit Polyethylenglykol beschichtet, wobei das Polyethylenglykol ein Molekulargewicht im Bereich von 6000 bis 20000 Dalton aufweist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Polyethylenglykol in einer Menge von 1–20%, besonders bevorzugt von 5–15% und ganz besonders bevorzugt von 8–12% des Granulatgewichts verwendet wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei das zur Beschichtung des Granulats verwendete Polyethylenglykol zuerst in einer Konzentration von 50% (w/w) in Wasser gelöst wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei Wasser und Enzym in Form einer enzymhaltigen wäßrigen Flüssigkeit bereitgestellt werden.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei es sich bei der Flüssigkeit um ein Filtrat von einer Fermentation, die zur Produktion des Enzyms führt, handelt.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der feste Träger im wesentlichen aus einem genießbaren Kohlehydratpolymer besteht.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Zusatzstoff mindestens 0,1% eines Polyvinylalkohols enthält.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , wobei der Zusatzstoff mindestens 0,1% eines wasserlöslichen anorganischen Salzes, das ein zweiwertiges Kation enthält, enthält.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei es sich bei dem anorganischen Salz um Zinksulfat handelt, und zwar in solch einer Menge, daß pro kg Endprodukt vorzugsweise 500 bis 1500, besonders bevorzugt 700 bis 1300 und ganz besonders bevorzugt 900 bis 1100 mg Zn/kg vorliegen.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei der Zusatzstoff mindestens 0,1% (w/w) Trehalose enthält.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Futterenzym mindestens ein Enzym aus der Gruppe der Phytasen, Xylanasen, Phospholipasen und Glukoseoxidasen, vorzugsweise aus der Gruppe der Phytasen und Xylanasen, enthält.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei das Granulat eine Phytaseaktivität im Bereich von 4000 bis 20000 FTU/g, vorzugsweise 5000 bis 20000 FTU/g, besonders bevorzugt 5000 bis 15000 FTU/g aufweist.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei das Verfahren die folgenden Schritte enthält: (a) Vermischen einer das Enzym enthaltenden wäßrigen Flüssigkeit mit dem festen Träger und mit einem oder mehreren Zusatzstoffen, die einen Polyvinylalkohol, ein wasserlösliches anorganisches Salz, das ein zweiwertiges Kation enthält, und Trehalose enthalten; (b) mechanisches Verarbeiten der in (a) erhaltenen Mischung, und zwar gleichzeitig mit oder im Anschluß an das Vermischen, wodurch man ein Granulat enthält; (c) Trocknen des in (b) erhaltenen Granulats; (d) Beschichten des in (c) erhaltenen Granulats mit Polyethylenglykol in einem Wirbelbett-Beschichtungsapparat.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, wobei das mechanische Verarbeiten Extrudieren, Pelletieren, Granulieren unter stark scherenden Bedingungen, Expandieren, Wirbelbettagglomeration oder eine Kombination dieser Vorgänge beinhaltet.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei es sich bei dem mechanischen Verarbeiten um ein Extrudieren bei Niederdruck und/oder in einem Korbextruder oder einer Kuppelstrangpresse handelt.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, wobei eine enzymhaltige wäßrige Flüssigkeit und der feste Träger vermischt werden und die erhaltene Mischung vor dem Granulieren geknetet wird.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, wobei das erhaltene Granulat vor dem Trocknen sphäronisiert wird.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, wobei die Korngrößenverteilung des Granulats im Bereich von 100 bis 2000 μm, vorzugsweise 200 bis 1800 μm, besonders bevorzugt 400 bis 1600 μm, ganz besonders bevorzugt 700 bis 1000 μm, liegt.
  19. Enzymhaltiges Granulat, das sich für Tierfutter eignet und das mit Polyethylenglykol mit einem Molekulargewicht im Bereich von 6000 bis 20000 Dalton beschichtet ist, welches nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18 hergestellt werden kann.
  20. Verfahren zur Herstellung eines Tierfutters oder einer Vormischung oder Vorstufe für ein Tierfutter, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß man ein Granulat nach Anspruch 19 mit einer oder mehreren Tierfuttersubstanzen bzw. einem oder mehreren Tierfutterbestandteilen vermischt.
  21. Verfahren nach Anspruch 20, wobei die Mischung aus Futtersubstanz(en) und Granulat mit Dampf behandelt, zu Pellets geformt und gegebenenfalls getrocknet wird.
  22. Futterzusammensetzung, die ein Granulat nach Anspruch 19 enthält.
  23. Methode zur Förderung des Wachstums eines Tiers, die dadurch gekennzeichnet ist, daß man an das Tier eine Nahrung verfüttert, die entweder ein Granulat nach Anspruch 19 oder eine Zusammensetzung nach Anspruch 22 enthält.
  24. Verwendung eines Granulats nach Anspruch 19 in oder als Komponente von einem Tierfutter oder in der Tierernährung.
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