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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Glasfaserzusammensetzung.
Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine biologisch
abbaubare oder biologisch lösliche
Glasfaserzusammensetzung, die zur Herstellung von Paneelen und Glaswollematten
geeignet ist. Solche Produkte werden im allgemeinen auf dem Gebiet
des Hoch- und Tiefbaues und der Industrie als Wärme- und/oder Schalldämpfstoffe verwendet.
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Zur
Zeit sind zahlreiche Glasfaserzusammensetzungen bekannt, die eine
gewisse biologische Abbaufähigkeit
oder biologische Löslichkeit
(Löslichkeit
einer Glasfaser in Berührung
mit einer biologischen Flüssigkeit)
besitzen. Es ist nämlich
zu bemerken, dass die biologische Abbaufähigkeit der Glasfaser Gegenstand
von Untersuchungen war und bis heute ist, da es als möglich erscheint,
dass eine Beziehung zwischen einer solchen biologischen Abbaufähigkeit
und den krebserzeugenden Eigenschaften besteht, welche die Glasfasern aufweisen,
wenn sie vom menschlichen oder tierischen Körper absorbiert werden bzw.
in denselben eindringen.
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Aus
EP 1.048625 ist eine biologisch
lösliche
Glasfaserzusammensetzung bekannt, in der Al
2O
3 in einem Bereich anwesend ist, der sich
zwi schen 1 bis 3 Gew.% ändert,
und K
2O in einem Bereich anwesend ist, der
sich zwischen 0 bis 3 Gew.% ändert,
und gleichzeitig nicht P
2O
5 und
SO
3 anwesend sind. Im Detail weist in diesem
Dokument des Standes der Technik eine als "C1" bezeichnete
Zusammensetzung "C1" Alluminiumoxyd zu
1,95 Gew.%, Kaliumoxyd zu 0,47 Gew.% und die Abwesenheit von Schwefeloxyd
auf.
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Aus
WO 9843923 sind auch einige Glasfaserzusammensetzungen bekannt,
bei denen Kieselerde (SiO2) in einem Bereich
von 66 bis 69,7 Mol anwesend ist, Al2O3 bei 0 bis 2,2 Mol % liegt, Alkalimetalloxyde bei
7 bis 18 Mol % liegen, Erdalkalimetalloxyde bei 9 bis 20 Mol % liegen
und P2O3 bei 0 bis
7, 1 Mol % liegt.
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Das
Patent Nr.
EP 0 588 251 zeigt
Glasfaserzusammensetzungen, bei denen Al
2O
3 in einem Bereich anwesend ist, der sich
von 0 bis 2 Mol ändert
und sehr zahlreiche andere Oxyde (CaO, Na
2O,
ZrO
2 und B
2O
3) anwesend sind.
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Ein
Abstract aus der Veröffentlichung "GLASTECHNISCHE BERICHTE,
DE, VERLAG DER DEUTSCHEN GLASTECHNISCHEN GESELLSCHAFT" zeigt gleichfalls
einige Glasfaserzusammensetzungen, von denen jede durch spezifische
Bereiche bezüglich
der verschiedenen, spezifischen Chemie gekennzeichnet ist.
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Aus
FR 2781788 ist schließlich
eine Glasfaserzusammensetzung bekannt, bei der SiO2 bei
54 bis 70 Gew.% liegt; Al2O3 liegt
bei 0 bis 5 Gew.%, einwertige Oxyde liegen bei 4 bis 15 Gew.%, zweiwertige
Oxyde liegen bei 12 bis 22 Gew.%, B2O3 liegt bei 1 bis 10 Gew.%, P2O5 liegt bei 0 bis 3 Gew.% und einige andere chemische
Arten sind in kleineren Mengen vorhanden.
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Insbesondere
wurde in letzter Zeit klargestellt, dass eine höhere, biologische Löslichkeit
die krebserregenden Effekte der Glasfasern herabsetzen kann, wobei
die Fähigkeit
des menschlichen oder tierischen Körpers erhöht wird, die eventuell absorbierten
Fasern zu entsorgen.
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Neben
der biologischen Löslichkeit
müssen
die Glasfaserzusammensetzungen industriellen Interesses jedenfalls
auch ein angemessenes Verhalten unter Bezug auf die Eigenschaften
physikalischer, chemischer und mechanischer Natur aufweisen, wie
etwa: mechanische Festigkeit, Elastizität, Widerstand gegen Wärmestöße und chemische
und atmosphärische
Stoffe, Verarbeitbarkeit, Biegsamkeit, Feinheit, Verhältnis Länge/Durchmesser.
Nicht zuletzt muss auch der wirtschaftliche Aspekt in Betracht gezogen
werden: es liegt nahe, dass übermäßig teure
Glasfasern nicht wettbewerbsfähig
sind.
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Es
wird daher die Notwendigkeit wahrgenommen, über eine Glasfaserzusammensetzung
zu verfügen, die
eine gute biologische Abbaufähigkeit
zusammen mit guten Merkmalen unter Bezugnahme auf die oben erwähnten chemischen,
physikalischen und mechanischen Eigenschaften besitzen. Insbesondere
ist es aufwändig,
eine wirtschaftlich vorteilhafte Glasfasernzusammensetzung zu erhalten,
die eine gute biologische Abbaufähigkeit
und gleichzeitig eine gute Festigkeit gegen Wasser und Feuchtigkeit
besitzt, da dieses letztere Erfordernis schwer mit Fasern vereinbar
ist, die eine gute Neigung besitzen, sich in biologischen Mitteln
zu lösen.
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Im
allgemeinen ist es aufwändig,
die wirtschaftlichen Ansprüche
einer gewerblichen Herstellung mit der biologischen Lösbarkeit
und mit den Erfordernissen der Festigkeit zu koordinieren, die eine
Faser besitzen muss, um den jetzigen Verwendungen zu genügen.
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Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Glasfaserzusammensetzung
zu liefern, die genügend
biologisch lösbar
ist und eine gute Festigkeit besitzt, wenn sie mit Wasser und/oder
Feuchtigkeit in Berührung
gebracht wird, eine gute Bearbeitbarkeit, beispielsweise unter Verwendung
von Schleudertechniken, eine gute Fähigkeit einer thermisch/akustischen
Isolierung, eine gute Elastizität
und eine herabgesetzte Zerbrechlichkeit besitzt. Nicht als letzte
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die, eine Glasfaserzusammensetzung
bereitzustellen, die erschwingliche Herstellungskosten besitzt.
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Im
Versuch, die angegebenen Aufgaben zu lösen wurden in der Vergangenheit
Zusammensetzungen vorgeschlagen, bei denen die Anteile an SiO2 und von Al2O3 mit entsprechenden fühlbaren Zunahmen an CaO, MgO,
Na2O, K2O und B2O3 erheblich herabgesetzt
wurden, wobei Fasern erhalten wurden, die oftmals in der Struktur,
in der Herstellung und wirtschaftlich wenig effizient waren.
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Überraschender
Weise, wie dies näher
aus der eingehenden, folgenden Beschreibung hervorgeht, haben die
Anmelder eine biologisch abbaubare Glasfaserzusammensetzung entwickelt,
bei der dank einer besonderen Kombination von Oxyden, Alkalien und
nicht, es gelungen ist, die Herabsetzung von SiO2 und
von Al2O3 erheblich
zu begrenzen, obwohl dennoch zufriedenstellende Ergebnisse in der
biologischen Lösbarkeit erhalten
wurden.
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Insbesondere
bildet Gegenstand der vorliegenden Erfindung eine biologisch abbaubare
oder biologisch lösbare
Glasfaserzusammensetzung, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie
die folgenden in Gewichtsanteilen ausgedrückten Bestandteile umfasst:
| SiO2: | von
61 bis 66; |
| Al2O3: | von
1,1 bis 1,8; |
| (CaO+MgO): | größer als
9; |
| (Na2O+K2O) : | größer als
18; |
| B2O3: | von
4 bis 15; |
| P2O5: | von
0 bis 5; |
| SO3: | von
0 bis 1; |
| Fe2O3: | von
0 bis 0, 5 |
| andere: | kleiner
als 2. |
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Die
besondere Kombination und Konzentration an anorganischen Oxyden
erteilt der Glasfaserzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
gute mechanische Eigenschaften, eine gute Bearbeitbarkeit, Festigkeit
gegen Feuchte, optimale thermische/akustische Dämmmerkmale.
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Auf
die eingehende Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen
der Zusammensetzung gemäß der vorliegenden
Erfindung übergehend,
werden hier verschiedene Bestandteile der erfindungsgemäßen Glasfaserzusammensetzung
untersucht; jeder Bestandteil wird untersucht, um dessen Verhalten
und dessen technischen Effekte in Koordination mit anderen Zusammensetzungselementen
in den Vordergrund zu bringen.
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Die
Kieselerde (SiO2) ist einer der in der Zusammensetzung
vorhandenen Verglasungsstoffe und trägt dazu bei, das Glasnetz zu
bilden. Diese Erde erteilt dem Glas strukturelle Eigenschaften.
In der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
ist die Kieselerde in Gewichtsanteilen zwischen 61 und 66 anwesend.
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Das
Aluminiumoxyd (Al2O3)
wurde mit großer
Sorgfalt dosiert, da ein übermäßiger Gewichtsanteil
unter anderem die sich ergebende, biologische Abbaubarkeit des Glases
herabgesetzt würde.
Gleichzeitig kann das Aluminiumoxyd nicht vollständig beseitigt werden, da man
dadurch ein übermäßig in Wasser
lösliches Glas
erhalten würde.
Ein einmal in Faser überführtes Glas
ohne Aluminiumoxyd. würde
nicht langzeitig der Berührung
mit der Feuchtigkeit widerstehen. Überdies muss das Glas um in
Faser überführbar zu
sein einen Viskositätsindex
innerhalb eines sehr genauen Bereiches aufrechterhalten, unterhalb
dem es praktisch unmöglich ist,
Fasern auf gewerbliche Weise zu erhalten. Aus diesen Gründen ist
das Aluminiumoxyd in einer Gewichtskonzentration zwischen 1,1 und
1,8 anwesend.
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Das
Kalzium (CaO) und das Magnesium (MGO)-Oxyd stabilisieren das Netz
und erteilen dem Glas strukturelle Eigenschaften. Überdies
setzen das Kalziumoxyd und das Magnesiumoxyd beide die Viskosität des Glases
und die Fähigkeiten
zur Überführung in
Fasern herab. Näher
gesehen ist hervorzuheben, dass das Kalziumoxyd und das Magnesiumoxyd
an der Viskosität
in einer zwischen ihnen verschiedenen Art und Weise teilhaben: das
Magnesiumoxyd vermindert die Viskosität weniger als das Kalziumoxyd.
Das Kalziumoxyd und Magnesiumoxyd beeinflussen auch die biologische
Abbaubarkeit der Glasfaser.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung hat sich die Verwendung der Kombination der beiden Oxyde (CaO+MgO)
in einem Gewichtsanteil größer als
9 als vorteilhaft ergeben. Insbesondere wurde ein Anteil von MgO
größer oder
gleich 2,5 Gewichts anteilen als nützlich erwiesen, wobei die
Schwankungen des Kalziumoxyds in einem Bereich zwischen 6,5 und
8 Gewichtsanteilen gehalten wurden.
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Das
Natriumoxyd (Na2O) und das Kaliumoxyd (K2O) beeinflussen die Abbaubarkeit des Glases,
wobei diese höher
angesetzt wird. Gleichzeitig erhöhen
das Natriumoxyd und das Kaliumoxyd auch die Lösbarkeit des Glases in Wasser.
In beiden Fällen
trägt dazu
das Kaliumoxyd weniger bei als das Natriumoxyd. Die beiden Alkalioxyde
wirken auch auf die Viskosität
und daher auf die Überführbarkeit
des Glases in Fasern. Die Viskosität, wie schon hingewiesen, ist
ein Parameter fester Bedeutung, was die Bearbeitbarkeit und die Überführbarkeit
des Glases in Fasern betrifft. Beide Alkalioxyde beeinflussen in
einem gewissen Sinn auch die Zerbrechlichkeit des Glases. Der Kompromiss
dass zwischen wirtschaftlichen Faktoren der gewerblichen Bearbeitbarkeit,
der Zerbrechlichkeit, der biologischen Abbaubarkeit und der Festigkeit
gegenüber
Wasser wurde durch die Kombination der beiden Alkalioxyde (Na2O+K2O) in einem
Gewichtsanteil größer als
18 erhalten. Bevorzugter und origineller Weise ist die Kombination
der beiden Alkalioxyde (Na2O+K2O)
in Gewichtsanteilen größer oder
gleich 18,50 und kleiner oder gleich 22. Insbesondere ist das Na2O in einer Gewichtskonzentration zwischen
17,70 und 18,80 anwesend. Seinerseits ist das Kaliumoxyd in einer
Gewichtskonzentration zwischen 0 und 2 anwesend und kann bevorzugter
Weise in einer Gewichtskonzentration zwischen 0,50 und 1,50 anwesend
sein. Es ist zu bemerken, dass einer Erhöhung der Gewichtskonzentration
von Na2O eine Erhöhung der Gewichtskonzentration
des Al2O3 folgt,
da das Glas trotz der eventuellen Anwesenheit von K2O
zu wenig viskös
wird und daher man daraus ein gewerblich nicht bearbeitbares Glas
erhalten würde.
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Das
Boroxyd (B2O3) trägt vorteilhafter
Weise zur Elastizität
der Glasfaser bei. Insbesondere kann eine Glasfasermatte mit einer
Elastizität
gepresst und, einmal entlastet, zurückkehren, um ihre ursprüngliche
Dicke einzunehmen. Die Elastizität
trägt auch
dazu bei, eine gute Bearbeitbarkeit des Glases, vor allem während der Überführungen
in Fasern sicherzustellen. Eine Elastische Glasfaser erfährt sicherlich
weniger Brüche.
Da zur Sicherstellung einer guten biologischen Nützlichkeit wurde der Aluminiumoxydanteil
unterhalb 2 Gewichtsanteile herabgesetzt, und es wurde unmittelbar
danach der Anteil an Na2O und K2O
erhöht,
wurde ursprünglich eine
Gewichtsmenge von B2O3 eingebracht,
die mindestens zwischen 4 und 15 und bevorzugter Weise zwischen
5 und 15 lag, um zu vermeiden, dass eine übermäßig zerbrechliche Faser erhalten
wurde. Jedenfalls trägt
das Boroxyd B2O3 auch
dazu bei, die Viskosität
herabzusetzen und hat einen gewissen Niederschlag unter den wirtschaftlichen
Aspekt. Insbesondere beeinflusst das Boroxyd die biologische Abbaubarkeit
der Glasfasern. Aus den oben kurz beschriebenen Gründen, sobald
eine Zunahme der Zerbrechlichkeit, die beispielsweise auf eine Zunahme
der Alkalien (Na2O+K2O)
zurückzuführen ist,
wird dazu beigetragen, in der Zusammensetzung den Bestandteil Boroxyd
auf solchen Niveaus zu erhöhen,
dass jedenfalls eine nicht übermäßige Zunahme
der Herstellungskosten des Glases sichergestellt wird. Beispielsweise
(Beispiel Nr. 1, nachfolgende wiedergegeben) könnte im Fall bei dem das Natronoxyd
in einer großen
Gewichtskonzentration und das Aluminiumoxyd in einer niedrigen Konzentration
anwesend ist, die sich daraus ergebende Faser zerbrechlicher sein.
Um diese Zerbrechlichkeit der daraus sich ergebenden Faser entgegenzutreten,
wird bevorzugterweise eine Gewichtskonzentration von Boroxyd verwendet,
die höher
liegt.
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Das
Phosphorsäuren
Anhydrit P2O5 ist
ein Verglasungsstoff und nimmt teil an der Bildung des Glasnetzes.
Das Phosphoroxyd erhöht
die biologische Abbaubarkeit des Glases und die Löslichkeit
des Glases.
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Das
Phosphoroxyd erhöht
die Löslichkeit
und die biologische Abbaubarkeit des Glases auf eine höher Weise
gegenüber
dem Boroxyd.
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Das
Phosphoroxyd ist in Gewichtsanteilen zwischen 0 und 5 anwesend.
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In
einigen Fällen
hat sich als sehr vorteilhaft erwiesen, das Boroxyd in Kombination
mit dem Phosphoroxyd P2O5 derart
zu verwenden, dass die Gewichtskonzentration von B2O3 + P2O5 größer ist
als 5. Diese Kombination hat die Aufgabe, eventuelle Verluste von
strukturellen Merkmalen und der Biologischen Abbaubarkeit zu ergänzen. Gemäß der Erfindung
ist im Fall, wo das Phosphoroxyd in einer Gewichtskonzentration zwischen
0 und kleiner als 0,1 anwesend ist, das Boroxyd in einer Gewichtsmenge
höher als
5, bevorzugter Weise in einer Gewichtsmenge höher als 5,5 anwesend. Im Fall
wo das Phosphoroxyd in einer Gewichtskombination zwischen 0,75 und
1,5 anwesend ist, ist das Boroxyd in einer Gewichtsmenge kleiner
als 5, bevorzugter Weise in einer Gewichtsmenge kleiner als 4,5
anwesend.
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Es
ist auch zu bemerken, dass P2O5 für die Öfen schädlich sein
kann, die für
das Schmelzen des Glases bestimmt sind, wobei sehr ratsam ist, niemals
einen Gewichtsanteil von P2O5 größer als
1 zu überschreiten.
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Das
Schwefelsäureanhydrid
SO3 hat sich dazu geoffenbart, das Verhalten
der Zusammensetzung zu beeinflussen, wobei die biologische Abbaubarkeit
des Glases verbessert würde,
ohne die Festigkeit gegenüber
H2O zu verändern. Das Schwefelsäureanhydrid
wurde daher in einem Gewichtsanteil zwischen 0 und 1 vorgesehen.
Bevorzugter Weise ist das Schwefeloxyd in einem Gewichtsanteil zwischen
0,10 und 0,5 anwesend.
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Das
Eisenoxyd Fe2O3 wirkt
auf die biologische Abbaubarkeit der Glasfasern, wobei sie herabgesetzt wird.
Es wurde daher als nützlich
empfunden, dass das Eisenoxyd in einem Gewichtsanteil zwischen 0
und nicht höher
als 0,5 anwesend ist. Bevorzugter Weise ist das Eisenoxyd in einem
Gewichtsanteil zwischen 0,050 und 0,20 anwesend.
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Im
Bestandteil, genannt "andere" sind alle in den
Ausgangsstoffen anwesenden und für
die technischen Ziele der erfindungsgemäßen Zusammensetzung nicht besonders
bedeutsame Unreinheiten enthalten.
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Im
Bereich der allgemeinen Lösungsidee,
Gegenstand des Anspruchs 1, haben sich besonders vorteilhaft die
Bereiche der Bestandteile gemäß Anspruch
5 erwiesen, die überraschender
Weise einen optimalen Kompromiss zwischen biologischer Lösbarkeit,
strukturellen Eigenschaften, Bearbeitbarkeit und Kosten sicherstellen.
Vorteilhafter Weise, auch wenn die biologische Löslichkeit dank der verhältnismäßig hohen
Gewichtskonzentrationen der Alkalioxyde begünstigt und verbessert wurde,
werden die durch diese letzteren verursachten Zerbrechlichkeitseffekte
der Faser durch eine Zunahme von B2O3 derart gedämpft, dass die Eigenschaften
der Überführbarkeit
in Fasern und die Herstellungskosten nicht beeinträchtigt werden.
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In
der spezifischeren Lösung
gemäß Anspruch
6, wurde eine gute Abbaubarkeit erhalten, und Herabsetzung der Gewichtsmenge
von Al2O3 und der
Zunahme der Alkalioxyde, die jeweils die strukturelle Festigkeit herabgesetzt
und die Zerbrechlichkeit erhöht
haben, wurde effizient mit einer Zunahme der Kombination (B2O3+P2O5) entgegengetreten. Insbesondere wirkt das
P2O5 effiziente,
indem die Struktur und die biologische Lösbarkeit verbessert wurden
und das B2O3 wirkt
auf die Elastizität
der Faser, verbessert die biologische Lösbarkeit und setzt nicht übermäßig die Überführbarkeit
in Fasern herab.
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Gemäß einer
noch spezifischeren Lösung
gemäß Anspruch
7 wurde unmittelbar auch das Problem gelöst, die für die Herstellung der Fasern
bestimmten Geräte
zu schützen,
da verhältnismäßig hohe
Konzentrationen an P2O5 (größer als
0,1 in Gewichtsanteilen) vorliegen würden, welche die biologische
Abbaubarkeit erhöhen
würden,
die jedoch schädlich
sein würden,
da P2O5 ein mikroskopisches
Oxyd zu einer Säurehydrolyse
wäre. Das
P2O5 hat überdies
einen eher gehobenen Preis. Die weitere Bestimmung im Bereich gemäß dem was
im Anspruch 8 wiedergegeben ist, stellt eine bevorzugte Form der
Zusammensetzung aus Anspruch 7 dar.
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Die
im Anspruch 9 wiedergegebenen Zusammenstellung stellt einen gültigen Kompromiss
zwischen der Herabsetzung der Gewichtsmenge von Boroxyd, um die
Kosten der Glasfaser mäßig zu gestalten,
und der Begrenzung der Schäden,
die an den Öfen
zufolge einer verhältnismäßig hohen
Anwesenheit von Phosphoroxyd verursacht werden. Die Ausführungslösung des
Anspruchs 10 stellt eine bevor- zugte Form gemäß dem Anspruch 9 dar.
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Schließlich ist überraschend
biologisch löslich
und mit den geforderten strukturellen Eigenschaften eine Zusammensetzung
mit hoher Gewichtskonzentration an Aluminiumoxyd gemäß Anspruch
13, wobei vorgesehen wurde, dass ein Beitrag an Löslichkeit
vorhanden ist, der auf das Magnesiumoxyd zurückzuführen ist, der auch ein besseres
Verhalten bei der Überführung in
Fasern gegenüber
dem Kalziumoxyd sicherstellt. Auf originelle Weise entspricht gemäß Anspruch
13 einer Erhöhung
von Aluminiumoxyd nicht eine Änderung
von Kalziumoxyd, sondern eine fühlbare
Zunahme an Magnesiumoxyd und Boroxyd, die die biologische Sensibilität und die Überführbarkeit
in Fasern, das erste, und die Elastizität und die biologische Löslichkeit,
das zweite, verbessern.
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Einige
besondere Ausführungsformen
von Glasfasernzusammensetzungen sind nachstehend beispielsweise,
jedoch nicht begrenzend wiedergegeben.
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Beispiel Nr. 1
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Eine
erste beispielhafte Glasfaserzusammensetzung gemäß der vorliegenden Erfindung
weist die folgenden Bestandteile auf, deren Konzentration in Gewichtsanteilen
ausgedrückt
ist:
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- – SiO2: 63,95;
- – Al2O3 : 1,10;
- – CaO:
7,50;
- – MgO:
2,50;
- – Na2O: 17,80;
- – K2O: 0,70;
- – B2O3: 6,00;
- – SO3: 0,35;
- – Fe2O3: 0,10;
- – andere:
weniger als 2.
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Dieses
Glas wurde mittels Schleudertechniken bearbeitet. Der Flüssigkeitswert
in H2O war gleich 26 mg/g.
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Diese
Bewertung der Festigkeit gegenüber
Wasser wurde durchgeführt
mit der Methode DGG (Deutsche Glasfasern Gesellschaft) sowie beispielsweise
im europäischen
Patent Nr.
EP 738693
A2 ausgeführt.
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Gemäß einer
solchen Methodologie wurden 10 g Glas, fein zu 360 – 400 Mikron
gemahlen, in 100 ml destilliertem Wasser gegeben, für 5 Stunden
zu sieden gebracht, mit Kühlmitteln
zu Niederschlägen
gebracht. Nach raschem Abkühlen
wird die erhaltene Lösung
filtriert, auf Volumen gebracht und es wird ein Anteil im Ofen auf
150° verdampft
bis die vollständige
Trockenheit erhalten wurde. Das Gewicht des Trockenrückstandes
erlaubt die im Wasser gelöste
Glasmenge zu kennen. Wie oben angegeben, ist der Ausdruck der Ergebnisse
in mg auf g des getesteten Glases. Wie zu bemerken, weist das Glas
aus Beispiel 1 einen Löslichkeitswert
im Wasser, der nicht übermäßig oberhalb
etwa 20 mg/g liegt, typischer Wert der Standardgläser.
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Die
mit biologischen Beständigkeitsversuchen
gemäß dem Protokoll
ECB/TM/26 rev. 7, 1998, führte für Fasern
mit einer Länge
größer als
20μ zu einem
Wert der gewichteten, mittleren Lebensdauer der Faser, Mindestwert
unterhalb des Wertes von 10 Tagen, der von der Richtlinie der Europäischen Kommission 97/69/CE
vom 05.12.1997 verlangt wird.
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Beispiel Nr. 2
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Eine
zweite beispielhafte Glasfaserzusammensetzung gemäß der Erfindung
weist die folgenden Bestandteile auf, deren Konzentration in Gewichtsanteilen
ausgedrückt
sind:
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- – SiO2: 64,95;
- – Al2O3 : 1,20;
- – CaO:
7,00;
- – MgO:
2,50;
- – Na2O: 17,80;
- – K2O: 0,70;
- – B2O3 : 4,40;
- – P2O5: 1,00
- – 503: 0,35;
- – Fe2O3 : 0,10;
- – andere:
kleiner als 2.
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Dieses
Glas wurde mittels Schleudertechniken bearbeitet. Der Festigkeitswert
gegenüber
der Feuchte, festgestellt mit der Methode DGG ist von 32 mg/g. Die
biologische Abbaubarkeit, bewertet mit biologischen Beständigkeitsversuchen
gemäß dem Protokoll
ECB/TM/26 rev. 7, 1998, hat für
Fasern der Länge
größer als 20μ zu einem
Wert der gewichteten, mittleren Lebensdauer der Faser, Mindestwert
unterhalb des Wertes von 10 Tagen geführt, der von der Richtlinie
der Europäischen
Kommission 97/69/CE vom 05.12.1997 verlangt wird,
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Beispiel Nr. 3
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Eine
dritte beispielhafte Glasfaserzusammensetzung gemäß der Erfindung
weist die folgenden Bestandteile auf, deren Konzentration in Gewichtsanteilen
ausgedrückt
sind:
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- – SiO2: 63,40;
- – Al2O3: 1,70;
- – CaO:
6,80;
- – MgO:
3,60;
- – Na2O: 17,60;
- – K2O: 0,90;
- – B2O3: 5,90;
- – Fe2O3 : 0,10;
- – andere:
kleiner als 2.
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Dieses
Glas wurde mittels Schleudertechniken bearbeitet. Der Festigkeitswert
gegenüber
der Feuchte, gemäß der Methode
DGG ist von 24 mg/g. Die biologische Abbaubarkeit, bewertet mit
den biologischen Beständigkeitsversuchen
gemäß dem Protokoll
ECB/TM/26 rev. 7, 1998, hat für
Fasern der Länge
größer als 20μ zu einem
Wert der gewichteten, mittleren Lebensdauer der Faser, Mindestwert
unterhalb des Wertes von 10 Tagen geführt, der von der Richtlinie
der Europäischen
Kommission 97/69/CE vom 05.12.1997 verlangt wird.
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Zur
Vervollständigung
des oben Beschriebenen, werden unter Bezugnahme auf die Zusammensetzungen
gemäß Beispiel
1 und gemäß Beispiel
2 nachstehend die zusammenfassenden Diagramme bezüglich der
Faser gemäß Beispiel
1 und gemäß Beispiel
2 wiedergegeben, die die Merkmale der biologischen Beständigkeit
der genannten Zusammensetzungen zeigen.
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Diese
Merkmale der biologischen Beständigkeit
wurden bewertet, wie gesagt, indem die Fähigkeit solcher Fasern untersucht
wurde, innerhalb der Lungengewebe von Mäusen entleert wurden, die geeigneten
Versuchen gemäß dem unterzogen
wurden, was durch das Dokument EU ECB/TM/26 Rev. 7, 1998 verfügt wurde.
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Aufgrund
der obigen Ausführungen,
wurden die Eigenschaften der biologischen Beständigkeit der Fasern bestimmt,
indem der Index von T ½ berechnet
wurde, der mathematisch die Eigenschaft der Glasfaser beschreibt,
vom Lungengewebe von Mäusen
evakuiert zu werden, die einer Versuchsbehandlung unterzogen werden.
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Wie
durch die Richtlinien vorgesehen, bezieht sich der Wert T ½ (lung
clearance half time) auf Fasern der Länge größer als 20μ
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Zusammensetzung
Beispiel 1
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Zusammensetzung
Beispiel 2