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DE60009628T2 - Vorrichtung zur Handhabung von Spulen - Google Patents

Vorrichtung zur Handhabung von Spulen Download PDF

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DE60009628T2
DE60009628T2 DE60009628T DE60009628T DE60009628T2 DE 60009628 T2 DE60009628 T2 DE 60009628T2 DE 60009628 T DE60009628 T DE 60009628T DE 60009628 T DE60009628 T DE 60009628T DE 60009628 T2 DE60009628 T2 DE 60009628T2
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DE
Germany
Prior art keywords
strapped
winding
wrap
tilting device
strapping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60009628T
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English (en)
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DE60009628D1 (de
Inventor
Stanislaw Norwood Park Township Witczak
Bobby L. Florence Goin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
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Publication of DE60009628T2 publication Critical patent/DE60009628T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/06Bundling coils of wire or like annular objects

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bandwickel-Handhabungsvorrichtung im Allgemeinen und insbesondere eine automatische Vorrichtung zum Handhaben von Bandwickeln, wobei die Vorrichtung Spindeln enthält, die die Bandwickel während eines Indexier- und Bandumreifungsvorganges tragen, durch den Umreifungsbänder an vorbestimmten Umfangspositionen des Wickels angebracht werden, und wobei des Weiteren die Vorrichtung den umreiften Bandwickel nach Vollendung des Bandumreifungsvorganges automatisch von den Spindeln entfernt und den umreiften Bandwickel auf einen Fördermechanismus platziert, der den umreiften Bandwickel zu einer entfernten Stelle zur Weiterleitung oder Weiterverarbeitung vor dem letztendlichen kommerziellen Vertrieb fördert.
  • Es gibt herkömmlicherweise Maschinen, Vorrichtungen und Geräte, bei denen zum Beispiel mehrere Stationen so vorgesehen sind, dass Kunststoffbänder oder dergleichen automatisch auf einen geeigneten Kern oder Dorn gewickelt werden, wie zum Beispiel eine Hartkartonspule. Nach Vollendung des Bandwickelvorganges muss natürlich jeder Bandwickel von der Bandwickelmaschine oder dem Bandwickelgerät entfernt werden, und dann müssen Umreifungsbänder um die Bandwickel an vorbestimmten Umfangspositionen derselben so angebracht werden, dass die Unversehrtheit der Bandwickel erhalten bleibt, wobei effektiv verhindert wird, dass sich der Wickel entweder von seinem Umfang aus abwickelt oder axial auseinander schiebt.
  • Der Bandumreifungsvorgang wird von einem Bediener durchgeführt, der daher einen fertigen Bandwickel von einer bestimmten der mehreren Bandwickelstationen entfernen muss, den fertigen Bandwickel zu der Bandumreifungsstation tragen und den Bandwickel auf die Bandum reifungsstation setzen muss. Unter Verwendung eines manuellen, von Hand gehaltenen Bandspann- und Umreifungswerkzeuges, und nach der manuellen Anbringung eines Kantenschutzes aus Karton um den Bandwickel an einer bestimmten Umfangsposition desselben, verwendet der Bediener dann das manuelle, von Hand gehaltene Bandspann- und Umreifungswerkzeug, um das Umreifungsband zu spannen, zu verschweißen und zu schneiden. Anschließend wird der Bandwickel gedreht, so dass der Bandwickel effektiv umfänglich zu einer neuen Umfangsposition weiter geschaltet wird, an der ein weiteres Umreifungsband an dem Bandwickel angebracht wird. Nach Vollendung des Bandumreifungsvorganges entfernt der Bediener den umreiften Bandwickel manuell von der Bandumreifungsstation und stellt den umreiften Bandwickel auf eine Palette, die dann anschließend, zum Beispiel mit Hilfe einer geeigneten Gabelhubvorrichtung, zur Weiterverarbeitung vor dem kommerziellen Vertrieb transportiert werden kann.
  • Es ist somit klar erkennbar, dass der gesamte Bandwickel- und Umreifungsvorgang für das Bedienpersonal ziemlich arbeitsintensiv, mühsam und ermüdend ist. Daher besteht in der Technik ein Bedarf an der Entwicklung einer automatischen Maschine, Vorrichtung oder einem derartigen Gerät, das die verschiedenen manuellen Vorgänge automatisch ausführen kann, die zuvor notwendigerweise vom Bandwickel- und Bandumreifungs-Bedienpersonal durchgeführt wurden.
  • US-A-4783905 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umreifen von Stahl-Coils, die von einem Walzwerk erzeugt werden. US-A-3675569 beschreibt eine Walzdrahtringpresse für Ringe aus Stahldraht mit einem Durchmesser zwischen ¼ Zoll und 2 Zoll (6 mm bis 50 mm), und US-A-3118367 beschreibt eine Umreifungsvorrichtung zum Umreifen von Ringen aus Stabstahl oder Draht. In jeder von diesen sind mehrere Umreifungsköpfe umfänglich an voreingestellten Positionen vorgesehen, um Umreifungsbänder an den Spulen anzubringen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst eine Bandwickelvorrichtung, ein Bandwickelgerät oder eine Bandwickelmaschine eine Wickel-Handhabungsvorrichtung, die ein Hauptgestell enthält, auf dem ein Indexiermechanismus angebracht ist, der ein Paar drehbarer Spindeln zum Tragen eines Bandwickel umfasst. Die Spindeln sind an einem Gestell angebracht, das schwenkbar an dem Hauptgestell angeordnet ist, so dass es zwischen einer nach oben zurückgezogenen, nicht betriebsbereiten Position und einer gesenkten, ausgerückten, betriebsbereiten Position bewegbar ist, an der die Spindeln den Bandwickel tragen. Ein Bandverschlussaggregat ist zwischen einer zurückgezogenen, nicht betriebsbereiten Position und einer ausgerückten, betriebsbereiten Position bewegbar, in der der Bandverschlusskopf mit dem Indexiermechanismus zusammenarbeitet, um Umreifungsbänder an vorbestimmten Umfangspositionen des Bandwickels anzubringen.
  • Wenn der Bandumreifungsvorgang vollendet ist, wird der Bandverschlusskopf bewegt oder in seine zurückgezogene, nicht betriebsbereite Position zurückgezogen, wonach ein Kippmechanismus nach oben geschwenkt wird, so dass er mit dem umreiften Bandwickel in Eingriff gelangt und diesen anhebt, um den umreiften Bandwickel effektiv von den Spindeln des Indexiermechanismus zu entfernen. Die Spindeln des Indexiermechanismus können dann in ihre obere, nicht betriebsbereite Position bewegt werden, wonach der Kippmechanismus, der nun den umreiften Bandwickel trägt, nach unten geschwenkt wird, um den umreiften Bandwickel auf einen geeigneten Fördermechanismus abzulegen, der den umreiften Bandwickel zu einer entfernten Stelle zur Weiterleitung oder Weiterverarbeitung vor dem kommerziellen Vertrieb transportiert. Anschließend werden die Spindeln des Indexiermechanismus in Vorbereitung zur Aufnahme eines neuen Bandwickels wieder nach unten in ihre betriebsbereite Position geschwenkt, so dass ein weiterer Betriebszyklus der Vorrichtung durchgeführt werden kann.
  • Es wird nun eine besondere Ausführungsform gemäß dieser Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, worin zeigen:
  • 1 eine Vorderansicht der neuen und verbesserten Wickel-Handhabungsvorrichtung, die gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden Erfindung konstruiert ist,
  • 2 eine Draufsicht auf die in 1 dargestellte, neue und verbesserte Wickel-Handhabungsvorrichtung,
  • 3 eine Seitenansicht der in 1 und 2 dargestellten, neuen und verbesserten Wickel-Handhabungsvorrichtung,
  • 4 eine Vorderansicht einer Wickel-Indexiervorrichtung der in 1 bis 3 dargestellten, neuen und verbesserten Wickel-Handhabungsvorrichtung,
  • 5 eine Seitenansicht der in 4 darstellten Wickel-Indexiervorrichtung,
  • 6 eine Draufsicht auf eine Wickel-Kippvorrichtung der in 1 bis 3 dargestellten, neuen und verbesserten Wickel-Handhabungsvorrichtung,
  • 7 eine Seitenansicht der in 6 dargestellten Wickel-Kippvorrichtung, wenn die Wickel-Kippvorrichtung in ihrer unteren Position angeordnet ist und wenn ihr Wickeltragarm in seiner zurückgezogenen Position angeordnet ist,
  • 8 eine Aufsicht auf eine Wickel-Abfördervorrichtung der in 1 bis 3 dargestellten neuen und verbesserten Wickel-Handhabungsvorrichtung,
  • 9 eine Frontansicht, ähnlich jener von 1, die schematisch einen ersten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei der Bandwickel auf der Wickel-Indexiervorrichtung abgelegt ist,
  • 10 eine Ansicht ähnlich jener von 9, die schematisch einen zweiten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei der Bandverschlusskopf aus seiner zurückgezogenen, nicht betriebsbereiten Position in seine ausgerückte, betriebsbereite Position verbracht ist, in welcher der Bandverschlusskopf ein Umreifungsband um den Bandwickel anbringt, der von der Wickel-Indexiervorrichtung getragen wird,
  • 11 eine Ansicht ähnlich jener von 10, die schematisch einen dritten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei der Bandverschlusskopf in Vorbereitung des Entfernens des umreiften Bandwickels von der Wickel-Indexiervorrichtung aus seiner ausgerückten, betriebsbereiten Position in seine zurückgezogene, nicht betriebsbereite Position zurückbewegt ist;
  • 12 eine Ansicht ähnlich jener von 11, die schematisch einen vierten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei die Wickel-Kippvorrichtung aus ihrer gesenkten Position in ihre angehobene Position verbracht ist, in der die Wickel-Kippvorrichtung zum Eingriff mit dem umreiften Bandwickel bereit gehalten ist, um den umreiften Bandwickel von der Wickel-Indexiervorrichtung zu entfernen und den umreiften Bandwickel zu halten, damit die Wickel-Indexiervorrichtung in ihre angehobene, nicht betriebsbereite Position bewegt werden kann;
  • 13 eine Ansicht ähnlich jener von 12, die schematisch einen fünften Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei die Wickel-Kippvorrichtung den umreiften Bandwickel erfasst und den umreiften Bandwickel von der Wickel-Indexiervorrichtung entfernt hat, so dass die Wickel-Indexiervorrichtung anschließend in ihre angehobene, nicht betriebsbereite Position bewegt werden kann;
  • 14 eine Ansicht ähnlich jener von 13, die schematisch einen sechsten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei die Wickel-Kippvorrichtung dargestellt ist, wie sie den umreiften Bandwickel trägt, und die Wickel-Indexiervorrichtung nach oben in ihre nicht betriebsbereite Position bewegt wurde;
  • 15 eine Ansicht ähnlich jener von 14, die schematisch einen siebten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei die Wickel-Kippvorrichtung nach unten in ihre gesenkte Position bewegt wurde, in welcher die Wickel-Kippvorrichtung den umreiften Bandwickel auf die Abfördervorrichtung legt, und
  • 16 eine Ansicht ähnlich jener von 15, die schematisch einen achten Hauptschritt des Wickel-Handhabungsvorganges zeigt, wobei der Wickeltragarm der Wickel-Kippvorrichtung in seine zurückgezogene Position bewegt wurde, so dass die Abfördervorrichtung den umreiften Bandwickel zu einer entfernten Stelle zur Weiterleitung und Weiterverarbeitung vor dem kommerziellen Vertrieb fördern kann, und die Wickel-Indexiervorrichtung in Vorbereitung zur Aufnahme eines neuen zu umreifenden Bandwickels gesenkt und in ihre betriebsbereite Position zurückgestellt wurde.
  • Unter Bezugnahme nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf 1 bis 3 ist die neue und verbesserte Wickel-Handhabungsvorrichtung, die gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden Erfindung konstruiert ist, dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet, während die wichtigen Einzelkomponenten der Wickel-Handhabungsvorrichtung 10 im Detail genauer in 4 bis 8 dargestellt sind. In einem anfänglichen Überblick, auf den natürlich eine ausführliche Beschreibung der Vorrichtung und des Betriebs derselben folgt, umfasst die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung eine Wickel-Indexiervorrichtung, die zunächst einen Bandwickel auf einem Paar drehbarer Spindeln trägt. Ein Bandverschlusskopf wird dann in eine ausgerückte Position bewegt, in welcher der Bandverschlusskopf und eine Bandumreifungskanalanordnung effektiv einen Abschnitt des Bandwickels umgeben, um ein gespanntes Umreifungsband an dem Bandwickel an einer vorbestimmten Umfangsposition des Bandwickels anzuordnen.
  • Nach wiederholten, umfänglich verlaufenden Schaltbewegungen der Wickel-Indexiervorrichtung, durch die andere vorbestimmte Umfangsabschnitte des Bandwickels an der Bandumreifungsstation positioniert werden, die durch den Bandverschlusskopf definiert ist, wodurch zusätzliche Umreifungsbänder an dem Bandwickel angebracht werden, so dass der Bandwickel nun vollständig umreift ist, wird der Bandverschlusskopf in seine ursprüngliche zurückgezogene Position bewegt, und eine Kippvorrichtung wird nach oben in eine angehobene Position bewegt, in der ein Tragarm der Kippvorrichtung in eine Position bewegt wird, in der der Tragarm mit dem umreiften Bandwickel in Eingriff gelangt und den umreiften Bandwickel anhebt, um den umreiften Bandwickel effektiv von den drehbaren Spindeln der Indexiervorrichtung zu entfernen. Die Indexiervorrichtung wird dann nach oben in eine zurückgezogene, nicht betriebsbereite Position bewegt, wonach die Kippvorrichtung gesenkt wird, so dass sie in ihre Ausgangsposition zurückbewegt wird, wodurch der umreifte Bandwickel auf einer Fördervorrichtung abgelegt wird. Der Kipptragarm wird in seine Ausgangsposition zurückbewegt, wonach die Fördervorrichtung dann imstande ist, den umreifte Bandwickel zu einer entfernten Stelle zur Weiterleitung oder Weiterverarbeitung vor dem kommerziellen Vertrieb der Bandwickel zu fördern. Die Indexiervorrichtung wird dann in ihre ursprüngliche betriebsbereite Position gesenkt, um für einen neuen zu umreifenden Bandwickel bereit zu stehen.
  • Nachdem nun in der vorangehenden Beschreibung ein Überblick über die Konstruktion und Betriebsweise gegeben wurde, folgt nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen eine ausführliche Beschreibung der Wickel-Handhabungsvorrichtung 10, ihrer wichtigen Einzelkomponenten, sowie eine ausführliche Beschreibung ihrer Betriebsweise. Wie in 1 bis 5 erkennbar ist, ist die Wickel-Indexiervorrichtung, die allgemein mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet ist, auf einem Hauptgestell 14 angebracht, und es ist des Weiteren erkennbar, dass die Wickel-Indexiervorrichtung 12 ein Paar seitlich beabstandeter, sich vertikal erstreckender Masten oder Kastenträgerelemente 16, 16 umfasst, an deren unteren Enden jeweils ein Paar nach vorne ragender, drehbarer Spindeln 18, 18 angeordnet ist. Nahe den oberen Enden jeder der sich vertikal erstreckender Masten oder Kastenträgerelemente 16, 16 ist jeweils ein weiteres Paar von Kastenträgerelementen 20, 20 vorgesehen, die auch nach vorne ragen, so dass sie im Wesentlichen parallel zu den drehbaren Spindeln 18, 18 angeordnet sind.
  • Ein Paar von Lagerböcken 22, 22 ist zur fixen Befestigung an seitlich beabstandeten Kastenträgerelementen 24, 24 des Gestells 14 vorgesehen, wie am besten in 1 bis 3 erkennbar ist. Und wie am besten in 2 erkennbar ist, weist gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung jeder der Lagerböcke 22, 22 eine Welle oder einen Zapfen 26, 26 auf, wobei die entgegengesetzt angeordneten distalen Endabschnitte der Wellen oder Zapfen 26, 26 jeweils die Kastenträgerelemente 20, 20 durchgreifen. Gemäß einer zweiten alternativen Ausführungsform der Erfindung können die Wellen oder Zapfen 26, 26 an den Kastenträgerelementen 20, 20 so vorgesehen sein, dass sie sich von diesen seitlich in entgegengesetzte Richtungen nach außen erstrecken und sich somit jeweils durch die Lagerböcke 22, 22 erstrecken oder durch diese hindurchgehen. In jedem Fall definieren die Wellen oder Zapfen 26, 26 gemeinsam eine Drehachse 28, um welche die gesamte Wickel-Indexiervorrichtung 12 zwischen einer ersten gesenkten, betriebsbereiten Position, wie in 1 dargestellt, und einer zweiten, angehobenen, nicht betriebsbereiten Position schwenkbewegbar ist, wie in der Folge beschrieben wird.
  • Eine vertikal angeordnete Lagerplatte 30 ist an der oberen Fläche jedes horizontal angeordneten Kastenträgerelements 20 angebracht, wie auch am oberen Endabschnitt jedes vertikal angeordneten Kastenträgerelements 16, und jede Lagerplatte 30, 30 ist mit einer Öffnung 32 versehen, durch welche sich ein Stab oder eine Stange 34 erstreckt, mit dem/der ein Ende eines Betätigungszylinders 36 verbunden ist, wie am besten in 3 erkennbar ist, wobei das andere Ende des Zylinders 36 an dem Gestell 14 angelenkt ist. Auf diese Weise bewirkt ein Ausrücken des Zylinders 36 aus seiner in 3 dargestellten Position eine Schwenkbewegung der gesamten Wickel-Indexiervorrichtung 12 gegen den Uhrzeigersinn um die Schwenkachse 28, so dass die Wickel-Indexiervorrichtung 12 aus ihrer gesenkten, betriebsbereiten Position, die zum Beispiel in 1 bis 3 dargestellt ist, in ihre angehobene, nicht betriebsbereite Position bewegt wird, wie in der Folge beschrieben ist. Das Zurückziehen des Zylinders 16 schwenkt natürlich die Wickel-Indexiervorrichtung 12 im Uhrzeigersinn, so dass die Wickel-Indexiervorrichtung 12 aus ihrer oben genannten angehobenen, nicht betriebsbereiten Position wieder in ihre gesenkte, betriebsbereite Position zurückbewegt wird, so dass die Wickel-Indexiervorrichtung 12 für einen neuen Wickel-Handhabungsbetriebszyklus bereit steht, wie in der Folge in Verbindung mit 9 bis 16 beschrieben ist.
  • Zur Bereitstellung eines drehbaren Antriebs für die drehbaren Spindeln 18, 18, derart, dass die drehbaren Spindeln Indexiervorgänge an den Bandwickeln ausführen können, wie in der Folge offensichtlich wird, ist ein Drehantriebselement 38, wie am besten in 5 erkennbar ist, mit einer Keilwellenverbindung 40, die an seinem Außenflächenabschnitt ausgebildet ist, fest an einem oberen Gehäuseabschnitt 42 angebracht, der seinerseits fest an den sich vertikal erstreckenden Kastenträgerelementen 16, 16 der Wickel-Indexiervorrichtung 12 angebracht ist. Das Drehantriebselement 38 ragt oder erstreckt sich von dem Gehäuse 42 nach hinten, wodurch es drehbar mit einem geeigneten, nicht dargestellten Motorantriebsmechanismus verbunden sein kann.
  • Das vordere Ende des Drehantriebselements 38 ist mit einem ersten Kettenrad 44 versehen, das in dem Gehäuse 42 angeordnet ist, während ein zweites Kettenrad 46 im Inneren des oberen Endabschnittes eines ersten der sich vertikal erstreckenden Kastenträgerelemente 16, 16 angeordnet ist. Ein drittes Kettenrad 48 ist auf gleiche Weise im Inneren des unteren Endabschnittes des ersten der sich vertikal erstreckenden Kastenträgerelemente 16, 16 angeordnet, so dass es koaxial in Bezug auf den hinteren Endabschnitt einer ersten der drehbaren Spindeln 18, 18 angeordnet und daran angebracht ist. Ein viertes und fünftes Kettenrad 50, 52 sind drehbar im unteren mittleren Abschnitt des Gehäuses 42 angeordnet, und ein sechstes Kettenrad 54 ist im unteren Endabschnitt des zweiten der sich vertikal erstreckenden Kastenträgerelemente 16, 16 angeordnet, so dass es koaxial in Bezug auf den hinteren Endabschnitt einer zweiten drehbaren Spindel 18, 18 angeordnet und daran angebracht ist. Schließlich ist ein siebentes Kettenrad 56 im Inneren des oberen Endabschnittes eines zweiten der sich vertikal erstreckenden Kastenträgerelemente 16, 16 angeordnet. Eine Antriebskette 58 ist so um die Kettenräder 44 bis 56 geführt, dass ein drehender Antrieb von dem Drehantriebselement 38 auf die Drehspindeln 18, 18 übertragen wird.
  • Unter Bezugnahme nun auf 2, 3, 6 und 7 ist die Wickel-Kippvorrichtung allgemein mit dem Bezugszeichen 60 bezeichnet und mit einem Kippgestell 62 dargestellt, das ein Paar seitlich beabstandeter mittlerer Gestellelemente 64, 66 und ein Paar seitlich beabstandeter äußerer Gestellelemente 68, 70 enthält. Ein Paar von Lagerböcken 72, 72, ähnlich den Lagerböcken 22, 22, ist seitlich außerhalb der äußeren Gestellelemente 68, 70 angeordnet und zur fixen Befestigung an dem Vorrich tungsgestell 14 ausgebildet. Mehrere Lagerplatten 74, 76, 78, 80, die im Prinzip Verlängerungen der seitlich beabstandeten äußeren Gestellelemente 68, 70 und der seitlich beabstandeten mittleren Gestellelemente 64, 66 darstellen, sind mit geeigneten Öffnungen versehen, so dass eine Welle oder ein Zapfen 82 hindurchgehen kann, deren/dessen entgegengesetzte Enden innerhalb der Lagerböcke 72, 72 angeordnet sind. Auf diese Weise definiert die Welle oder der Zapfen 82 eine Dreh- oder Schwenkachse 84, um welche die gesamte Kippvorrichtung 60 in Bezug auf das Vorrichtungsgestell 14 wie auch die Indexiervorrichtung 12 gedreht oder geschwenkt wird, wie in der Folge deutlicher wird. Zur Bereitstellung einer solchen Schwenkbewegung der Kippvorrichtung 60 in Bezug auf das Vorrichtungsgestell 14 und die Indexiervorrichtung 12 bildet eine Endplatte 86 eine feste Verbindung zwischen den mittleren Gestellelementen 64, 66 und den äußeren Gestellelementen 68, 70, indem sie einstöckig mit den Lagerplatten 74, 76, 78, 80 verbunden ist, und zwei Schäkel 88, 90 sind an der Endplatte 86 fest angebracht. In den Schäkeln 88, 90 sind jeweils Öffnungen 92, 94 vorhanden, an welchen erste Enden 96 eines Paares von Betätigungszylindern 98, von denen nur einer zum Beispiel in 3 dargestellt ist, durch geeignete Bolzenanlenkungen angebracht sind. Entgegengesetzte zweite Enden 100 der Betätigungszylinder 98 sind an dem Gestell 14 durch geeignete Schäkel 101 angebracht und jeder der Betätigungszylinder 98 umfasst des Weiteren eine ausfahrbare/zurückziehbare Kolbenstange 102, die in 3 in ihrer ausgefahrenen Position dargestellt ist.
  • Folglich ist offensichtlich, dass, wenn die Kolbenstange 102 zurückgezogen wird, die gesamte Kippvorrichtung 60 um die Schwenkachse 84 gegen den Uhrzeigersinn dreht oder schwenkt, wie in 3 dargestellt ist, so dass die Kippvorrichtung 60 aus ihrer gesenkten Posi tion, die in 3 dargestellt ist, in eine in Bezug auf die dargestellte gesenkte Position um etwa 90° angehobene Position bewegt wird. Wenn im Gegensatz dazu die Kolbenstange 102 ausgefahren wird, wird die Kippvorrichtung 60 im Uhrzeigersinn gedreht oder geschwenkt, wie in 3 dargestellt ist, so dass die Kippvorrichtung 60 aus ihrer vertikal angeordneten, angehobenen Position in ihre horizontal angeordnete, gesenkte Position gedreht oder geschwenkt wird, wie in 3 dargestellt ist.
  • Mit weiterer Bezugnahme auf 3, 6 und 7, und wie in der Folge deutlicher wird, dient die Kippvorrichtung 60, wenn sie in ihre vertikal angeordnete, angehobene Position gedreht oder geschwenkt wird, zum Ergreifen eines Bandwickels 104, der auf den drehbaren Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung 12 angeordnet ist, wie in 1 dargestellt ist, und zum anschließenden Anheben des Bandwickels 104, um den Bandwickel 104 effektiv von den drehbaren Spindeln 18, 18 zu entfernen. Um einen solchen Vorgang zu erreichen, umfasst die Kippvorrichtung 60 des Weiteren einen Tragarm 106, der schwenkbar an einer Lagerbrücken- und Zapfenvorrichtung 108 angebracht ist, die eine Schwenkachse 109 definiert und fest an und zwischen den mittleren Gestellelementen 64, 66 angebracht ist. Ein Betätigungsende des Tragarms 106 hat ein Lagerelement 110, das an einem distalen Ende einer Kolbenstange 112 angebracht ist, die in Bezug auf ihren Betätigungszylinder 114 ausfahrbar und zurückziehbar ist, und das Ende des Betätigungszylinders 114, das entgegengesetzt zu der Kolbenstange 112 angeordnet ist, ist mit einem Stützlager 116 verbunden, das mittels eines Bügelelements 118 zwischen den mittleren Gestellelementen 64, 66 angebracht ist.
  • Wenn daher die Kolbenstange 112 des Betätigungszylinders 114 zurückgezogen wird, wird der Tragarm 106 um die Schwenkachse 109 geschwenkt, so dass der Tragarm 106 in einer Position angeordnet wird, die 90° zu der Position liegt, die in 3 dargestellt ist. Wenn die Kippvorrichtung 60 gleichzeitig in ihre vertikal angeordnete, angehobene Position geschwenkt wird, wird der Tragarm 106 zusätzlich im Wesentlichen horizontal angeordnet, so dass er mit dem Bandwickel 104 in Eingriff gelangt, den Bandwickel 104 anhebt, so dass der Bandwickel 104 effektiv von den drehbaren Spindeln 18, 18 entfernt wird, und den Bandwickel 104 in der genannten angehobenen Position in Bezug auf die drehbaren Spindeln 18, 18 trägt. Wenn die Kolbenstange 112 ausgefahren wird, wird der Tragarm 106 in seine dargestellte Position zurückbewegt, in welcher sich der Tragarm 106 zu einem Zweck, der in der Folge näher erklärt und offensichtlicher wird, zwischen den mittleren Gestellelementen 64, 66 befindet.
  • Unter Bezugnahme nun auf 2 und 8 ist die Abfördervorrichtung dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 120 bezeichnet. Insbesondere ist erkennbar, dass die Abfördervorrichtung 120 einen ersten, relativ kleinen Bandförderer 122 umfasst, der um ein Paar Antriebsrollen 124, 126 geschlungen ist, die durch eine geeignete, nicht dargestellte, Kraftquelle angetrieben werden, und einen zweiten, relativ großen Bandförderer 128, der ebenso um ein Paar von Antriebsrollen 130, 132 geschlungen ist, die ebenfalls durch eine ebenso nicht dargestellte, geeignete Kraftquelle angetrieben werden.
  • Zwischen dem ersten kleinen und zweiten großen Bandförderer 122 und 128 befindet sich ein Satz von Rollenförderern 134, 136, 138, 140, wobei die Rollenförderer 134 und 136 seitlich nebeneinander liegend angeordnet sind, während die Rollenförderer 138 und 140 in einer ähnlichen Weise seitlich nebeneinander liegend angeordnet sind. Es ist jedoch festzustellen, dass die Rollenförderer 136 und 138 seitlich voneinander beabstandet sind, während der Rollenförderer 134 seitlich von der Antriebsrolle 126 beabstandet ist, was auch für den Rollenförderer 140 in Bezug auf die Antriebsrolle 130 gilt. Wenn sich die Kippvorrichtung 60 in ihrer horizontal angeordneten, gesenkten Position befindet, liegen daher, wie aus 2 hervorgeht, die mittleren Gestellelemente 64 und 66 der Kippvorrichtung 60 zwischen den Rollenförderern 136 und 138, das äußere Gestellelement 68 der Kippvorrichtung 60 liegt zwischen dem Rollenförderer 140 und der Förderband-Antriebsrolle 130, und das äußere Gestellelement 70 der Kippvorrichtung 60 liegt zwischen dem Rollenförderer 134 und der Förderband-Antriebsrolle 126, und zwar alle in ineinander geschachtelter Weise.
  • Unter Bezugnahme schließlich auf 1 bis 3 in Verbindung mit der ausführlichen Beschreibung der Strukturkomponenten der Wickel-Handhabungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung, ist allgemein ein Bandverschlussaggregat mit dem Bezugszeichen 142 bezeichnet und umfasst, wie dargestellt, einen Bandverschlusskopf 144 und einen Umreifungsbandförderer oder einen Führungskanal, der einen ersten feststehenden Kanalabschnitt 146 umfasst, der fest an dem Bandverschlusskopf 144 angebracht ist, und einen zweiten beweglichen Kanalabschnitt 148, der bewegbar an dem Bandverschlusskopf 144 angebracht ist, so dass er zwischen einer ersten geöffneten Position, die deutlich in 2 dargestellt ist, und einer zweiten geschlossenen, nicht dargestellten Position bewegbar ist, in der ein freier Endabschnitt 150 des beweglichen Kanalabschnittes 148 neben einem freien Endabschnitt 152 des feststehenden Kanalabschnittes 146 angeordnet ist, so dass der feststehende Kanalabschnitt 146, der bewegliche Kanalabschnitt 148 und der Bandverschlusskopf 144 gemeinsam im Prinzip einen geschlossenen Ringführungsmechanismus definieren, durch den ein Umreifungsband so angeordnet wird, dass es einen Abschnitt des Bandwickels 104 umgibt, wenn Umreifungsbänder an dem Bandwickel 104 an vorbestimmten Umfangspositionen desselben angebracht werden sollen. Es ist natürlich offensichtlich, dass der bewegbare Kanalabschnitt 148 zwischen seiner geöffneten und seiner geschlossenen Position durch geeignete, automatisch gesteuerte, nicht dargestellte motorisierte Mittel bewegbar ist, durch die der bewegbare Kanalabschnitt 148 zu vorbestimmten Zeitpunkten während des Bandumreifungs-Betriebszyklus betätigt wird, wie in der Folge beschrieben wird. Schließlich ist offensichtlich, dass das gesamte Bandverschlussaggregat 142 von einer geeigneten Schlittenanordnung hängend getragen wird, die allgemein mit dem Bezugszeichen 154 bezeichnet ist, wobei die Schlittenanordnung 154 entlang einem oberen Schienen- oder Führungsabschnitt 156 des Hauptgestells 14 durch ein geeignetes, motorisiertes Antriebssystem bewegbar ist, das nicht im Detail beschrieben ist, da ein solches Detail der Schlittenanordnung 154 für die Offenbarung und das Verständnis der vorliegenden Erfindung als unnötig erachtet wird, so dass derartige Details hier ausgelassen werden.
  • Nachdem nun die zweckdienlichen strukturellen Einzelheiten der verschiedenen Strukturkomponenten beschrieben wurden, welche die gesamte Wickel-Handhabungsvorrichtung, das Gerät oder System 10 der vorliegenden Erfindung bilden, wird nun eine kurze Beschreibung des Betriebs einer solchen Vorrichtung, eines solchen Gerätes oder Systems 10 der vorliegenden Erfindung, das heißt, ein vollständiger Betriebszyklus der Vorrich tung, des Gerätes oder Systems 10 unter Bezugnahme auf 9 bis 16 beschrieben.
  • Beginnend mit der in 9 dargestellten Vorrichtung oder System ist offensichtlich, dass der Betätigungszylinder 36 zurückgezogen wurde, so dass die Indexiervorrichtung 12 durch Schwenken in ihre gesenkte Betriebsposition bewegt wurde oder in dieser angeordnet ist, in welcher die drehbaren Spindeln 18, 18 horizontal angeordnet sind und von der Seite der Zeichnungen nach außen ragen, so dass sie tatsächlich imstande sind, einen Bandwickel zu tragen, und dass ein Bandwickel 104 in Vorbereitung eines Bandumreifungsvorganges auf die drehbaren Spindeln 18, 18 gesetzt wurde, wobei die Spindeln 18, 18 derzeit nicht in Drehung versetzt sind. Zu diesem Zeitpunkt wird auch festgestellt, dass das Bandverschlussaggregat 142 mit Hilfe seiner Schlittenanordnung 154 an einer entfernten oder zurückgezogenen Position in Bezug auf den Bandwickel 104 angeordnet ist, der auf den drehbaren Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung 12 angeordnet ist, und dass die Kippvorrichtung 60 in ihre gesenkte Position geschwenkt wurde, so dass sie in ihrem Eingriffsmodus in Bezug auf die Abfördervorrichtung 120 angeordnet ist. Der Bandwickel 104 ist daher nun zum Anbringen von Umreifungsbändern bereit.
  • Dementsprechend, wie nun aus 10 erkennbar und offensichtlich ist, wird die Schlittenanordnung 154 angetrieben, und dementsprechend wird das Bandverschlussaggregat 142 aus seiner entfernten oder zurückgezogenen Position in Bezug auf den Bandwickel 104 in eine Position neben dem Bandwickel 104 bewegt, wonach das Bandverschlussaggregat 142 im Prinzip einen bestimmten Abschnitt des Bandwickels 104 umschließen kann, da der bewegbare Kanalabschnitt 148 anfangs in seiner geöffneten Position in Bezug auf den feststehenden Kanalab schnitt 146 angeordnet ist. Beim Schließen des bewegbaren Kanalabschnittes 148 in Bezug auf den feststehenden Kanalabschnitt 146 umschließt das Bandverschlussaggregat 142 tatsächlich vollständig den dargestellten Abschnitt des Bandwickels 104, wodurch ein Umreifungsband durch das gesamte Bandverschlussaggregat 142 geführt und an den Bandwickel 104 angelegt werden kann. Insbesondere wird, nachdem das Umreifungsband durch die Kanalkomponenten oder -abschnitte 146, 148 geführt wurde, der Bandverschlusskopf 144 in geeigneter Weise angetrieben, wodurch das Umreifungsband anfänglich auf ein vorbestimmtes Maß um den Bandwickel 104 gespannt wird, dann Endabschnitte des gespannten Umreifungsbandes zusammengeschweißt werden und das Umreifungsband dann abgetrennt wird, wodurch ein erster Bandumreifungsvorgang vollendet ist.
  • Da es wünschenswert ist, mehrere Umreifungsbänder an dem Bandwickel 140 an vorbestimmten Umfangspositionen des Bandwickels 104 anzubringen, wie zum Beispiel an Winkelpositionen, die 90° oder 60° beabstandet sind, wodurch vier bzw. sechs Bänder an dem Bandwickel 104 angebracht werden, wird zu diesem Zeitpunkt der Bandverschlusskopf 144 in geeigneter Weise angetrieben, so dass die Spannung innerhalb des Bandverschlusskopfes 144 in Bezug auf das Umreifungsband und den Bandwickel 104 verringert ist, so dass der Bandwickel 104 in einem vorbestimmten Winkelmaß gedreht werden kann, damit zusätzliche Umreifungsbänder an vorbestimmten Umfangspositionen an dem Bandwickel 104 angebracht werden können. Dementsprechend wird das Kettenantriebssystem 58 der Indexiervorrichtung 12 angetrieben, wodurch die Spindeln 18, 18 nun gedreht werden, so dass sie ihrerseits den Bandwickel 104 in Drehung versetzen, der natürlich mit Hilfe der inneren Umfangsfläche ihres Kerns, auf dem das gewickelte Bandmaterial angeordnet ist, auf den Spindeln 18, 18 getragen wird, so dass der Bandwickel 104 im Prinzip zu einer neuen Umfangsposition in Bezug auf den Bandverschlusskopf 144 weiter geschaltet wird. An jeder Umfangsposition, an der ein Umreifungsband an dem Bandwickel 104 angebracht werden soll, wird daher das Kettenantriebssystem 58 der Indexiervorrichtung 12 angehalten, und der Bandverschlusskopf 144 wird wieder angetrieben, so dass die richtige Spannung bei dem Umreifungsband erzeugt wird, wonach die neuen Endabschnitte des Umreifungsbandes zusammengeschweißt und die Enden des Umreifungsbandes abgetrennt werden, um erneut einen weiteren Bandumreifungsvorgang an dem Bandwickel 104 zu vollenden.
  • Wenn die gewünschte Anzahl von Umreifungsbändern an dem Bandwickel 104 angebracht ist, wie zum Beispiel, wenn vier Umreifungsbänder 160 an bestimmten Umfangspositionen des Bandwickels 104 in einem Winkelabstand von 90° angebracht sind, wie in 11 dargestellt, wird der bewegbare Kanalabschnitt 148 des Bandverschlussaggregats 142 aus seiner geschlossenen Position in Bezug auf den feststehenden Kanalabschnitt 146 des Bandverschlussaggregats 142 in seine geöffnete Position in Bezug auf den feststehenden Kanalabschnitt 146 des Bandverschlussaggregats bewegt, wobei die Schlittenanordnung 154 dann angetrieben wird, so dass das Bandverschlussaggregat 142 in seine zurückgezogene Position, fern dem Bandwickel 104, zurückbewegt wird. Der umreifte Bandwickel 104 kann nun von den Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung 12 entfernt werden, wonach er für den kommerziellen Vertrieb weitergeleitet oder weiterverarbeitet wird.
  • Unter Bezugnahme nun auf 12 wurden entsprechend die Betätigungszylinder 98 so angetrieben, dass die Kippvorrichtung 60 nun aus ihrer gesenkten, horizontal angeordneten Eingriffsposition in bezug auf die Abfördervorrichtung 120 in ihre angehobene, vertikal angeordnete Position gedreht oder geschwenkt wurde, in der das Kippgestell 64 bis 70 hinter dem Bandwickel 104 angeordnet ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bandwickel 104 weiterhin von den nach vorne ragenden oder sich erstreckenden Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung 12 getragen, wie aus 12 erkennbar ist, wobei der obere innere Umfangsabschnitt des Bandwickelkerns auf den Spindeln 18, 18 angeordnet dargestellt ist. Unter zusätzlicher Bezugnahme nun auf 13 wurde der Betätigungszylinder 114 angetrieben, wodurch der Tragarm 106 nun aus seiner Position, die in 3 dargestellt ist, in bezug auf das Kippgestell 62 in eine 90°-Position in Bezug auf diese geschwenkt wurde. Das freie Ende des Tragarms 106, das heißt, das Ende, das nicht mit dem Betätigungszylinder 114 verbunden ist, wird dementsprechend zwischen die herabhängenden Kastenträgerelemente 16, 16 bewegt, und während der Tragarm 106 aus der in 3 dargestellten Position um 90° in seine vollständig geschwenkte Position geschwenkt wird, gelangt der Tragarm 106 mit der inneren Umfangsfläche des Bandwickelkerns in Eingriff und hebt diesen an, so dass der Bandwickel 104 effektiv von den Spindeln 18, 18 entfernt wird, wie in 13 dargestellt ist. Die Spindeln 18, 18 tragen daher den Bandwickel 104 nicht mehr.
  • Wenn der Bandwickel 104 effektiv von den Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung entfernt ist, kann daher die Indexiervorrichtung 12 nun in Vorbereitung zur Abgabe des umreiften Bandwickels 104 von der Vorrichtung 10 aus der Nähe des Bandwickels 104 entfernt werden. Unter Bezugnahme somit auf 14 ist erkennbar, dass infolge des Antriebs des Betätigungszylinders 36 die Indexiervorrichtung 12 aus ihrer gesenkten Position, in der sie zum Tragen eines Bandwickels 104 verwendet wurde, in eine angehobene Position geschwenkt wurde, in der sie vollständig von dem Bandwickel 104 gelöst ist, und, was wichtiger ist, den Bereich freigibt, in dem der umreifte Bandwickel 104 nun auf der angehobenen Kippvorrichtung 60 unterstützt angeordnet ist. Wenn die Kippvorrichtung 60 in ihre angehobene Position geschwenkt wird, werden insbesondere, wie unter erneuter Bezugnahme auf 12 und 13 offensichtlich wird, die herabhängenden Kastenträgerelemente 16, 16 der Indexiervorrichtung 12 wie auch die Spindeln 18, 18, die auf den Kastenträgerelementen 16, 16 angeordnet sind, zwischen den Gestellelementen 66 und 70 und zwischen 64 bzw. 68 ineinander geschachtelt eingesetzt. Wenn die Indexiervorrichtung 12 in ihre angehobene Position geschwenkt wird, sind daher die Kastenträgerelemente 16, 16 und die darauf angeordneten Spindeln 18, 18 imstande, sich zwischen den genannten Gestellelementen 64, 68 und 66, 70 der Kippvorrichtung 60 zu bewegen, so dass sie ihre zurückgezogenen Positionen erreichen, wie in 14 dargestellt ist.
  • Infolge der zuvor genannten Räumung oder Entfernung der Indexiervorrichtung 12 aus dem Bereich, in dem der umreifte Bandwickel 104 nun auf der Kippvorrichtung 60 gehalten wird, kann diese nun nach unten geschwenkt werden, während sie noch immer den umreiften Bandwickel 104 trägt, so dass sie in ihren ursprünglichen horizontalen Zustand zurückkehrt, wie in 15 dargestellt ist. In dieser Position der Kippvorrichtung 60 werden die Gestellelemente 64 bis 70 in der oben genannten ineinander geschachtelten Weise in Bezug auf die Fördervorrichtung 120 angeordnet, woraufhin die obere Fläche des Kippvorrichtungsgestells 62, wie in 15 dargestellt, im Wesentlichen koplanar mit oder etwas unterhalb der oberen Fläche der Fördervorrichtung 120 angeordnet ist, so dass der umreifte Bandwickel 104 auf die obere Fläche der Fördervorrichtung 120 gelegt werden kann. Der umreifte Bandwickel 104 ist daher im Wesentlichen bereit, von der Fördervorrichtung 120 zu einer entfernten Stelle zur Weiterleitung oder Weiterverarbeitung vor dem kommerziellen Vertrieb befördert zu werden.
  • Vor einer solchen Beförderung des umreiften Bandwickels 104 durch die Fördervorrichtung 120 wird der Betätigungszylinder 114 der Kippvorrichtung 60 wieder angetrieben, so dass der Tragarm 106 in seine Position zurückkehrt, die in 3 und 7 dargestellt ist, wodurch, da der Bandwickel 104 von der Fördervorrichtung 120 getragen wird, der Tragarm 106 nicht mehr länger zum Stützen des Bandwickels 104 erforderlich ist. Zusätzlich kommt der Tragarm 106 durch die Rückstellung des Tragarms 106 in seine Position, die in 3 und 7 dargestellt ist, im Wesentlichen koplanar zu dem Gestell 62 der Kippvorrichtung 60 zu liegen, so dass er die Förderbewegung des umreiften Bandwickels 104 entlang der Fördervorrichtung 120 nicht behindert. Des Weiteren wird im Wesentlichen gleichzeitig mit der Rückstellung des Tragarms 106 in seine abgesenkte oder zurückgezogene Position und dem anschließenden Antrieb der Fördervorrichtung 120, so dass der umreifte Bandwickel 104 abgegeben wird, der Betätigungszylinder 36 der Indexiervorrichtung 12 erneut angetrieben, so dass er die Indexiervorrichtung 12 in ihre gesenkte Position zurückschwenkt, wie in 16 dargestellt ist, wodurch offensichtlich ist, dass der gesamte Bandwickel-Handhabungsvorgang einen gesamten Betriebszyklus vollendet hat und die Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung wieder zur Aufnahme eines neuen zu umreifenden Bandwickels bereit stehen. Der Bandwickel wird vorzugsweise auf den Spindeln 18, 18 der Indexiervorrichtung 12 durch eine geeignete, vom Bediener gesteuerte Deckenlaufkraneinrichtung gehalten und bewegt, die nicht dargestellt ist und nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
  • Daher ist offensichtlich, dass gemäß den Prinzipien und Lehren der vorliegenden Erfindung eine neue und verbesserte Wickel-Handhabungsvorrichtung oder ein solches Gerät entwickelt wurde, bei dem alle Bandwickel-Handhabungsvorgänge automatisiert sind. Daher ist der Bandumreifungsvorgang nicht annähernd so arbeitsintensiv wie gegenwärtige Bandwickel-Umreifungsbetriebssysteme, und die Belastung und Ermüdung, die dem Bedienerpersonal aufgebürdet wird, ist im Wesentlichen beseitigt oder wenigstens drastisch verringert.

Claims (11)

  1. Wickel-Handhabungssystem (10) zum Handhaben auf einem Kern angeordneten, gewickelten Materials, umfassend: eine Indexiervorrichtung (12) zum anfänglichen Tragen eines zu umreifenden Materialwickels (104) und zum Drehen des Materialwickels (104) zwischen wenigstens zwei umfänglich beabstandeten Rastpositionen, an denen wenigstens zwei Umreifungsbänder an dem Materialwickel (104) angebracht werden, um ein Abwickeln des Materialwickels zu verhindern, eine Bandumreifungsvorrichtung (142) zum Anbringen eines Umreifungsbandes an dem Materialwickel (104) an wenigstens zwei Positionen des Materialwickels, während der Materialwickel (104) auf der Indexiervorrichtung (12) angeordnet ist, so dass der Materialwickel (104) an den wenigstens zwei Rastpositionen umreift wird, wobei der umreifte Materialwickel (104) an einem Abwickeln gehindert ist, eine Fördervorrichtung (120) zum Fördern des umreiften Materialwickels (104) zu einer von der Indexiervorrichtung (12) entfernten Stelle, und eine Kippvorrichtung (60) zum Entfernen des umreiften Materialwickels (104) von der Indexiervorrichtung (12), um den umreiften Materialwickel (104) zu stützen, und zum Überführen des umreiften Materialwickels (104) auf die Fördervorrichtung (120).
  2. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 1, wobei die Indexiervorrichtung (12) ein Paar drehbarer Spindeln (18) umfasst, auf denen der Materialwickel (104) zunächst getragen wird, und ein Antriebssystem (44, 58) zum Drehen der drehbaren Spindeln (18) um ein vorbestimmtes Maß, so dass der Materialwickel (104) ein vorbestimmtes Winkelmaß von einer ersten der wenigstens zwei Rastpositionen zu einer zweiten der wenigstens zwei Rastpositionen weiter geschaltet wird.
  3. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 2, wobei das Antriebssystem mehrere Kettenräder (44, 48, 54) und eine Antriebskette (58) umfasst.
  4. Wickel-Handhabungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, des Weiteren gekennzeichnet durch ein Gestellelement (14), und dadurch, dass die Kippvorrichtung (60) schwenkbar auf dem Gestellelement (14) zwischen einer ersten erhöhten Position, in der die Kippvorrichtung (60) mit dem umreiften Materialwickel (104) in Eingriff steht, um den umreiften Materialwickel (104) von der Indexiervorrichtung (12) zu entfernen, und einer zweiten gesenkten Position angeordnet ist, in der die Kippvorrichtung (60) den umreiften Materialwickel (104) auf der Fördervorrichtung (120) ablegt.
  5. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 4, wobei die drehbaren Spindeln (18) der Indexiervorrichtung (12) seitlich voneinander beabstandet sind, und die Kippvorrichtung (60) einen Tragarm (106) umfasst, der zwischen den seitlich beabstandeten drehbaren Spindeln (18) der Indexiervorrichtung (12) liegt, wenn die Kippvorrichtung (60) in der ersten erhöhten Position angeordnet ist, so dass der umreifte Materialwickel (104) erfasst wird und der umreifte Materialwickel (104) von den drehbaren Spindeln (18) der Indexiervorrichtung (12) auf den Tragarm (106) der Kippvorrichtung (60) überführt wird.
  6. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 5, wobei der Tragarm (106) der Kippvorrichtung (60) schwenkbar auf der Kippvorrichtung (60) angeordnet ist, so dass er bewegbar ist zwischen einer ersten Position, in welcher der Tragarm (106) den umreiften Materialwickel (104) erfassen kann, den umreiften Materialwickel (104) von den drehbaren Spindeln (18) der Indexiervorrichtung (12) entfernen kann und den umreiften Materialwickel (104) tragen kann, wenn die Kippvorrichtung (60) in der ersten angehobenen Position angeordnet ist, und einer zweiten Position, in welcher der Tragarm (106) im Wesentlichen koplanar in Bezug auf die Fördervorrichtung (120) angeordnet ist, wenn die Kippvorrichtung (60) in der zweiten gesenkten Position angeordnet ist, so dass die Fördervorrichtung (120) den umreiften Materialwickel (104) zu der von der Indexiervorrichtung (12) entfernten Stelle befördern kann.
  7. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 4, 5 oder 6, wobei die Fördervorrichtung (120) mehrere Rollenförderer (134, 136, 138, 140) umfasst, und die Kippvorrichtung (60) ein Gestell enthält, das mehrere Gestellelemente (64, 66, 68, 70) umfasst, die zwischen den mehreren Rollenförderern (134, 136, 138, 140) in ineinander greifender Weise angeordnet sind, wenn die Kippvorrichtung (60) in der zweiten gesenkten Position angeordnet ist.
  8. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 4, 5, 6 oder 7, wobei die Indexiervorrichtung (12) schwenkbar auf dem Gestellelement (14) angeordnet ist zwischen einer ersten gesenkten, betriebsbereiten Position, in welcher die drehbaren Spindeln (18) den Materialwickel (104) tragen können, und einer zweiten angehobenen, nicht betriebsbereiten Position, in welcher die Indexiervorrichtung (12) fern der Kippvorrichtung (60) angeordnet ist, wenn die Kippvorrichtung (60) in der ersten angehobenen Position angeordnet ist, so dass die Kippvorrichtung (60) sich in die zweite gesenkte Position in Bezug auf die Fördervorrichtung (120) bewegen kann.
  9. Wickel-Handhabungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Bandumreifungsvorrichtung (142) einen Bandumreifungskopf (144) umfasst und einen Bandumreifungskanal (146), der mit dem Bandumreifungskopf (144) zusammenwirkt, so dass effektiv eine geschlossene Ringbandumreifungsvorrichtung definiert ist, die einen vorbestimmten Umfangsabschnitt des Materialwickels (104) umschließt, an welchem ein Umreifungsband auf dem Materialwickel anzubringen ist.
  10. Wickel-Handhabungssystem nach Anspruch 9, wobei der Bandumreifungskanal einen ersten Förderabschnitt (146) umfasst, der in Bezug auf den Bandumreifungskopf (144) feststehend angeordnet ist, und einen zweiten Förderabschnitt (148), der in Bezug auf den ersten Förderabschnitt (146) zwischen einer ersten, geöffneten Position, in welcher der vorbestimmte Umfangsabschnitt des Materialwickels (104) relativ zu der Bandumreifungsvorrichtung (142) bewegt werden kann, wodurch der vorbestimmte Umfangsabschnitt des Materialwickels im Inneren der geschlossenen Ringbandumreifungsvorrichtung angeordnet werden kann, und einer zweiten, geschlossenen Position bewegbar angeordnet ist, in welcher die geschlossene Ringbandumreifungsvorrichtung definiert ist, die den vorbestimmten Umfangsabschnitt des Materialwickels (104) umschließt.
  11. Wickel-Handhabungssystem nach einem der vorangehenden Ansprüche, des Weiteren umfassend ein Gestell (156), und eine Schlittenanordnung (154), die auf dem Gestell (156) bewegbar angeordnet ist, um die Bandumreifungsvorrichtung (142) hängend zu tragen.
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