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DE60008551T2 - Wellenformgenerator zur Verwendung in Quadraturmodulation (I/Q) - Google Patents

Wellenformgenerator zur Verwendung in Quadraturmodulation (I/Q) Download PDF

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DE60008551T2 DE60008551T DE60008551T DE60008551T2 DE 60008551 T2 DE60008551 T2 DE 60008551T2 DE 60008551 T DE60008551 T DE 60008551T DE 60008551 T DE60008551 T DE 60008551T DE 60008551 T2 DE60008551 T2 DE 60008551T2
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Wellenformgeneratoren zur Verwendung bei der IQ-Modulation (In-phase: in-phase bzw. konphas, Quadrature-Phase: phasenquadriert). IQ-Modulatoren werden unter anderem bei Schaltungen drahtloser Kommunikations-Sende-/Empfangsgeräte, wie etwa bei Mobiltelefonen, verwendet.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Auf dem Gebiet dieser Erfindung ist es bekannt, entweder die IQ-Modulation oder die FM- (Frequenzmodulation) direkt-PLL- (Phase Locked Loop: Phasenregelkreis) Modulation als separate Arten von Modulationstechniken mit jeweils eigenen, speziellen Schaltungen bereitzustellen.
  • Dieser Ansatz hat jedoch den Nachteil/die Nachteile, dass, falls eine einzelne Schaltung erwünscht ist, die ei nen Multi-Modus-Betrieb ermöglicht (d. h. Betrieb bei irgendeinem aus einer gewünschten Auswahl von Kommunikationsprotokollen, die unterschiedliche Modulationsschemata erfordern, z. B. GSM (General System for Mobile communications), Bluetooth, HomeRF, AMPS (Advanced Mobile Phone Service), TETRA (Terrestrial Trunked Radio), CDMA (Code Division Multiple Access: Vielfachzugriff im Codemultiplex), etc.), die Notwendigkeit, mehrere Modulationsschaltungen für mehrere mögliche Modulationsschemata vorzusehen, was die Kosten und den Energieverbrauch signifikant erhöht.
  • Wenn beispielsweise ein nur GSM-Funkmodus erforderlich ist, wird die FM-Modulation benötigt. Falls GSM und eine EDGE-Modulation erforderlich sind, wobei ein IQ-Modulator für EDGE gebraucht wird, wird die GSM-Modulation mittels eines IQ-Modulators anstelle eines FM-Modulators benötigt, wobei angenommen sei, dass der RF-IQ-Modulator die Erfordernisse hinsichtlich des Empfängerrauschens erfüllt, um die Verwendung eines TX-Filters oder Duplexers zu vermeiden.
  • Es besteht daher ein Bedürfnis danach, eine FM-Modulation und/oder eine IQ-Modulation in derselben Sende- /Empfangsgeräteschaltung zu haben sowie nach einem Wellenformgenerator zur Verwendung bei der IQ-Modulation, wobei der obengenannte Nachteil/die obengenannten Nachteile gemildert wird/werden.
  • Beispiele für numerisch gesteuerte Oszillatoren können gefunden werden bei Napier, T.: „Push Numerically Controlled Oscillators Beyond their Limits", EDN Electrical Design News, US, Cahners Publishing Co., Newton, Massachusetts, Vol. 42, no. 19, 12 September 1997, Seiten 119–122, 124, 12.
  • Das US-Patent US 4 486 846 (übertragen an Motorola, Inc.) offenbart einen Funktionsgenerator zum allgemeinen Erzeugen sinusförmiger Wellen mit einer digital gesteuerten Frequenz, wobei der Generator digitale Grob-Speichermittel zum Speichern einer Mehrzahl digitaler Werte, die einen Quadranten einer sinusförmigen Welle grob definieren, digitale Fein-Speichermittel zum Speichern einer Mehrzahl digitaler Werte, welche, wenn sie zu vorbestimmten, in den Grob-Speichermitteln gespeicherten Werten addiert werden, im Wesentlichen den einen Quadranten der sinusförmigen Welle definieren, digitale Additionsmittel, die angeschlossen sind, um Ausgaben der Grob- und Fein-Speicher zu kombinieren, um im Wesentlichen den einen Quadranten der sinusförmigen Welle zu definieren, digitale Logikmittel zum Verschieben der kombinierten Ausgabewerte, um im Wesentlichen zweite, dritte und vierte Quadranten der sinusförmigen Welle zu definieren, und Adresserzeugungsmittel zum Steuern der Grob- und Fein-Speichermittel und der digitalen Logikmittel, um eine kontinuierliche sinusförmige Welle mit einer mittels eines digitalen Eingabesignals bestimmten Frequenz zu erzeugen, umfasst.
  • Obgleich die US 4 486 846 offenbart, dass ein Grob-ROM einen Phasenraumwert erzeugt, erzeugt der Fein-ROM keinen Phasenraumwert, sondern er erzeugt stattdessen einen Amplitudenkorrekturterm, welcher, wenn er zu der Ausgabe des Grob-ROM hinzu addiert wird, die geeignete Korrektur erzeugen kann. Der Fein-ROM erzeugt daher einen Amplitudendomänen-Korrekturterm, um die erwünschte Wellenform zu erzielen.
  • Weiter umfasst das System von US 4 486 846 nicht das Erzeugen einer Gruppe von MSBs und einer Gruppe LSBs und die Verwendung dieser zur separaten Erzeugung von Werten. Stattdessen offenbart die US 4 486 846 lediglich die Verwendung eines unterschiedlichen Satzes von Bits für die Grob- und Fein-ROMs. Diese sind jedoch eindeutig nicht gemäß MSBs und LSBs getrennt.
  • Weiter offenbart die US 4 486 846 , dass kein ROM-Kompressionseffekt möglich ist, wenn es zwischen dem Grobund Fein-ROM keine gemeinsamen Bits gibt. Dies steht in direktem Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung, wo der ROM-Kompressionseffekt ohne gemeinsame Bits erreicht wird.
  • Darstellung der Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Wellenformgenerator zur Verwendung bei der IQ-Modulation zur Verfügung gestellt, wie in Anspruch 1 und 8 beansprucht.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Es soll nun lediglich beispielhaft ein Wellenformgenerator zur Verwendung in einem IQ-Modulator eines zellularen Funk-Sende-/Empfangsgerätes, welches die vorliegende Erfindung enthält, beschrieben werden, und zwar unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1A und 1B schematische Blockdiagramme der Frequenzmodulations- und IQ-Modulationsbereiche der Wellenformgeneratorschaltung zeigen; und
  • 2 ein schematisches Blockdiagramm zeigt, welches eine von der Schaltung durchgeführte Wellenformskalierung illustriert;
  • 3 eine erste, die Wellenformgeneratorschaltung von 1 beinhaltende Kaskaden-PLL-Anordnung zur direkten TX-Modulation zum Entfernen jeglichen Remodulationseffektes zeigt; und
  • 4 eine zweite, die Wellenformgeneratorschaltung von 1 beinhaltende Kaskaden-PLL-Anordnung zur Reduktion von Close-In-Rauschen zeigt.
  • Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
  • Zunächst wird Bezug genommen auf 1. Die FM- und IQ-Modulationsteile in dem Sendeteil einer zellularen Funk-Sende-/Empfangsschaltung 100 umfassen eine Phasenabbildungsschaltung 102 (z. B. bei GSM einen Differenzialcodierer) zum Empfangen eines Sendesignals SDTX (umfassend zu sendende serielle Bits, die von einer Host-Prozessoreinheit – nicht dargestellt – empfangen werden). Der Ausgang der Phasenabbildungsschaltung 102 ist mit einem programmierbaren FM-Vorverzerrungs-Wellenformgenerator 104 verbunden, welcher Dateneingaben X1d, X2d und X3d aus einer Verweistabelle (look-up table – nicht dargestellt) empfängt und der ein übersampeltes Taktgebersignal von einem Taktgebersignalgenerator (ebenfalls nicht dargestellt) empfängt. Der FM-Wellenformgenerator 104 erzeugt eine 18-Bit-Ausgabe, die über einen Dividierer 106 (welcher durch einen Faktor 29 teilt) einem als Addierer 108 ausgebildeten Digitalakkumulator, einem Register 110 und einem Runder 112 zugeführt wird. Das Register 110 ist mittels desselben übersampelten Taktgebersignals wie der FM-Wellenformgenerator 104 getaktet und eingerichtet, bei einer ansteigenden Flanke eines DMCS-Signals (ein Trigger-Signal, um die Sendemodulation zu starten, dessen Dauer in etwa gleich der Sende-Burstdauer ist; dieses Signal wird typischerweise von einer Zeitsteuerungseinheit, welche in dem Host-Prozessor – nicht dargestellt – angeordnet ist, empfangen) gelöscht zu werden, und die Ausgabe des Registers 110 wird zurück zu einem Eingang des Addierers 108 geführt.
  • Die 21-Bit-Ausgabe des Registers 110 wird in einem Runder 112 auf 12 Bits gerundet, welche in zwei parallele Datenströme geteilt werden, die jeweils die sechs höchstwertigen Bits bzw. die sechs niedrigstwertigen Bits des gerundeten Akkumulatorwertes umfassen. Die sechs höchstwertigen Bits werden einer 16-Wort-MSB-Phasen-Verweistabelle 114 zugeführt, um Paare von 11-Bit-Werten zu bilden, die für die Kosinus- und Sinuswerte (cos(ϕMSB) bzw. sin(ϕMSB)) von Punkten im durch die sechs höchstwertigen Eingangsbits gegebenen Phasenraum repräsentativ sind. In ähnlicher Weise werden die sechs niedrigstwertigen Bits einer 64-Wort-LSB-Phasen-Look-Up-Tabelle 116 zugeführt, um Paare von 11-Bit-Werten zu erzeugen, die für die Kosinus- und Sinuswerte (cos(ϕLSB) bzw. sins(ϕLSB)) von Punkten in dem durch die sechs niedrigstwertigen Eingangsbits gegebenen Phasenraum repräsentativ sind. Man wird verstehen, dass das Aufteilen des auf 12 Bits gerundeten Akkumulatorsignals in seine sechs höchstwertigen Bits und seine sechs niedrigstwertigen Bits erfordert, dass die jeweiligen Verweistabellen 114 und 116 die Größen von 16 bzw. 64 Worten haben und dass die sich ergebende, kombinierte Größe von 80 Worten die minimale Größe ist und so eine Minimierung der Gesamtfläche des integrierten Schaltkreises erlaubt, die von diesen Verweistabellen in Anspruch genommen wird.
  • Es ist auch möglich, das auf 12 Bits gerundete Akkumulatorsignal in seine sieben höchstwertigen Bits und seine fünf niedrigstwertigen Bits zu teilen, was Verweistabellen 114 und 116 mit 32 bzw. 32 Worten erfordert, wobei angenommen sei, dass eine viertel Tabellenlänge in Tabelle 114 gespeichert wird (durch Ausnutzung der Symmetrie der Sinus- und Kosinusfunktion).
  • Die Verweistabelle 116 für die niedrigstwertigen Bits, welche coss(ϕLSB) und sins(ϕLSB) derjenigen Phase speichert, die ϕLSB entspricht, kann mit Eins bzw. mit ϕLSB genähert werden, da ϕLSB sehr klein ist; in diesem Fall kann die Verweistabelle 116 entfallen.
  • Es wird nun auch auf 1B Bezug genommen; die MSB- und LSB-Sinus- und -Kosinuswerte, die von den Verweistabellen 114 und 116 hervorgebracht werden, werden in den komplexen Multipliziereranordnungen 130 und 140 zu in-phasen (I) und phasenquadrierten (Q) Modulationswerten zur Beaufschlagung entsprechender Digital/Analog- (D/A) Wandler (nicht dargestellt) zur nachfolgenden Versendung kombiniert.
  • Die komplexe Multipliziereranordnung 130 weist einen Multiplizierer 132 auf, der den Kosinuswert der höchstwertigen Bits (cos(ϕMSB)) aus der Verweistabelle 114 und den Kosinuswert der niedrigstwertigen Bits (cos(ϕLSB)) aus der Verweistabelle 116 empfängt und eine multiplizierte Ausgabe an einen Addierer 134 liefert. Die komplexe Multipliziereranordnung 130 weist auch einen Multiplizierer 136 auf, der den Sinuswert der höchstwertigen Bits (sinϕMSB) aus der Verweistabelle 114 und den Sinuswert der niedrigstwertigen Bits (sin(ϕLSB)) aus der Verweistabelle 116 empfängt und eine multiplizierte Ausgabe an den Addierer 134 liefert. Der Addierer 134 erzeugt eine 22-Bit-Ausgabe, die in einem Runder 138 auf 10 Bits gerundet wird, und dieser gerundete 10-Bit-Wert wird zur Versendung an einen in-phase (I) D/A-Wandler (nicht dargestellt) angelegt. Man wird daher verstehen, dass der gerundete Wert (I) am Ausgang der komplexen Multipliziereranordnung 130 gegeben ist durch: I = cos(ϕLSB+ϕMSB)
  • Die komplexe Multipliziereranordnung 140 weist einen Multiplizierer 142 auf, der den Kosinuswert der höchstwertigen Bits (cos(ϕMSB)) aus der Verweistabelle 114 und den Sinuswert der niedrigstwertigen Bits (sin(ϕLSB)) aus der Verweistabelle 116 empfängt und eine multiplizierte Ausgabe an einen Addierer 144 erzeugt. Die komplexe Multipliziereranordnung 140 weist auch einen Multiplizierer 146 auf, welcher den Sinuswert der höchstwertigen Bits (sin(ϕMSB)) aus der Verweistabelle 114 und den Kosinuswert der niedrigstwertigen Bits (cos(ϕLSB)) aus der Verweistabelle 116 empfängt und eine multiplizierte Ausgabe an den Addierer 144 erzeugt. Der Addierer 144 erzeugt eine 22-Bit-Ausgabe, die in einem Runder 148 auf 10 Bits gerundet wird, und dieser gerundete 10-Bit-Wert wird zur Versendung an einen phasenquadrierten (Q) D/A-Wandler (nicht dargestellt) angelegt. Man wird verstehen, dass der gerundete Wert (Q) am Ausgang der komplexen Multipliziereranordnung 140 gegeben ist durch: Q = sin(ϕLSB+ϕMSB)
  • Man wird weiter verstehen, dass die komplexen Multiplizierer 130 und 140 nicht ausschließlich für die oben beschriebene Verwendung zur Übertragung vorgesehen sein müssen, sondern dass stattdessen IQ-Multiplizierer, die anderswo in der Schaltung vorgesehen sind (z. B. in dem Empfängerteil oder in dem Senderteil, wo eine Pulsformfilterung unter Verwendung einer finiten Impulsantwortschaltung (FIR: Finite Impulse Response) auftritt), für diesen Zweck ebenfalls verwendet werden können.
  • Es wird nun auch auf 2 Bezug genommen. Dargestellt ist eine beispielhafte Sende-/Empfangsgeräteschaltung 100, bei welcher der FM-Wellenformgenerator 104 eingerichtet ist, einen Hauptempfangs-Phasenregelkreis (PLL) 150 in Verbindung mit einem spannungsgesteuerten Empfangsoszillator (RX VCO) 152 anzusteuern. Das RX VCO-Signal wird verwendet, um einen near-unity-Sende-PLL-Kreis (von bekannter Art) 160 in Verbindung mit einem spannungsgesteuerten Sendeoszillator (TX VCO) 162 anzusteuern. Das TX VCO-Signal wird verwendet, um ein IQ-RF-Modulatorteil 170 anzusteuern, welcher die I- und Q-Signale empfängt, die von den oben unter Bezugnahme auf 1 beschriebenen, komplexen Multiplizierern 130 und 140 erzeugt werden.
  • Die Kaskade der beiden PLLs, d. h. der PLL 150 und der PLL 160, wird für direkte TX-Modulation zur Entfernung jeglichen Remodulationseffektes des Sende-VCO verwendet, wobei sich der TX-VCO 162 in einem PLL-Kreis befindet, der eine große Bandbreite aufweist, da er mit einem hohen Referenztaktgeber arbeitet, der aus 152 abgeleitet ist und einen near-unity-Dividierer verwendet, wohingegen der Referenztaktgeber 152 von einem schmalen PLL-Kreis abgeleitet ist.
  • Man wird verstehen, dass eine FM-Modulation erzielt werden kann, indem der erste Phasenregelkreis 150 und der zweite Sendekreis 160 verwendet werden, wobei die in-phasen und phasenquadrierten Eingaben des IQ-Modulators 170 auf ihre Maximalwerte eingestellt sind.
  • Es wird nun auch auf 3 Bezug genommen. Es ist möglich, jegliche FM-Modulation durch den near-unity-Sendekreis 160 zu schicken (wie dies für GSM-Modulation bekannt ist), indem der erste PLL 150 mittels einer Rauschformungsschaltung moduliert wird, und auch die FM-Frequenzabweichung durch Reprogrammierung der Wellenformgeneratorkoeffizienten zu skalieren, um den Multiplikationsfaktor des near-unitiy-Dividierers 161 in dem Sendekreis 160 zu kompensieren, wobei die Ausgangsfrequenz ausgedrückt werden kann als:
    FTX = fxtal*NUD*NL, da fTX = fref*NUD, wobei NUD der near-unity-Wert ist.
  • Es wird nun auch auf 4 Bezug genommen. Um das Close-In-Rauschen der in 3 dargestellten Anordnung zu reduzieren, wird der Rückkopplungspunkt des TX VCO 162 nicht nur mit dem near-unity Sendekreis verbunden, sondern auch mit den NL-Dividierer in 150, da der Rauschquelleneffekt auf die Phasenkomparator/Frequenzsteuerungs-Vorrichtung und die Ladungspumpe 163 des PLL 160 reduziert wird, indem der PLL-Kreis 160 in dem PLL 150 eingeschlossen wird, ohne dass dies die Stabilität beeinträchtigen würde, da der PLL 160 eine größere Bandbreite aufweist, als der PLL-Kreis 150. Durch Reduzierung des Gesamt-Close-In- Rauschens der kaskadierten PLLs ist es möglich, eine FM-Modulation mit geringerem Close-In-Rauschen weiterzuleiten.
  • Diese Modulation wird an den TX VCO 162 weitergeleitet, was dann die Verwendung eines RF-Schalters vermeidet.
  • Man wird natürlich einsehen, dass die vorliegende Erfindung und die oben erläuterte(n) Ausführungsform(en) der einfachen Verwendung in integrierter Schaltkreisform, verkörpert in einer Anordnung aus einem oder mehreren integrierten Schaltkreisen, dienen können, wobei viele der Vorteile der Erfindung größere Bedeutung annehmen.
  • Man wird verstehen, dass der hier beschriebene Wellenformgenerator zur Verwendung bei der IQ-Modulation die folgenden Vorteile liefert:
    • – Er unterstützt sowohl FM- als auch I/Q-Modulationstechniken für die Modulation konstanter Einhüllender.
    • – Er bietet eine Implementierung zu niedrigen Kosten.
    • – Er bietet Flexibilität beim Herangehen an Multimoden-Systeme.
    • – Er erlaubt eine FM-Modulation durch kaskadierte PLLs, welche in Direkteinkopplungs-I/Q-Systemen zur Löschung von Remodulationen verwendet werden.

Claims (8)

  1. Wellenformgenerator 100 zur Verwendung bei der IQ-Modulation, aufweisend: digitale Frequenzmodulations-Wellenformgeneratormittel (104) zum Erzeugen digitaler Werte, welche für irgendeines aus einem vorbestimmten Auswahl erwünschter Frequenzmodulationsschemata repräsentativ sind; digitale Akkumulatormittel (108, 110, 112) zum Akkumulieren digitaler, von den digitalen Frequenzmodulations-Wellenformgeneratormitteln erzeugter Werte; dadurch gekennzeichnet, dass er weiterhin aufweist: erste Look-Up-Mittel zum Aufnehmen lediglich einer von den digitalen Akkumulatormitteln erzeugten Gruppe von höchstwertigen Bits und zum Nachschlagen, in einer ersten Look-Up- bzw. Verweistabelle (114), von Phasenraumwerten (cos(ϕMSB), sin(ϕMSB)), die der aufgenommenen Gruppe höchstwertiger Bits zugeordnet sind, zweite Look-Up-Mittel zum Aufnehmen lediglich einer von den digitalen Akkumulatormitteln erzeugten Gruppe von niedrigstwertigen Bits und zum Nachschlagen, in einer zweiten Look-Up- bzw. Verweistabelle (116), von Phasenraumwerten (cos(ϕLSB), sin(ϕLSB)), die der empfangenen Gruppe niedrigstwertiger Bits zugeordnet sind; und Kombinationsmittel (130, 140) zum Kombinieren der von den ersten und zweiten Look-Up-Mitteln hervorgebrachten Phasenraumwerte, um in-phase und phasenquadrierte Werte (I, Q) zur Sendemodulation zu erzeugen.
  2. Wellenformgenerator nach Anspruch 1, wobei die Gruppe höchstwertiger Bits und die Gruppe niedrigstwertiger Bits jeweils die Hälfte der Bitanzahl der von den digitalen Akkumulatormitteln erzeugten Werte umfassen.
  3. Wellenformgenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei: die von den digitalen Akkumulatormitteln erzeugten Werte 12 Bits umfassen; die Gruppe höchstwertiger Bits 7 Bits umfasst und die Gruppe niedrigstwertiger Bits 5 Bits umfasst; die erste Verweistabelle 32 Worte umfasst; und die zweite Verweistabelle 32 Worte umfasst.
  4. Wellenformgenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kombinationsmittel umfassen: erste Multiplizierermittel (132 oder 142) zum Multiplizieren eines ersten Paares der Phasenraumwerte, um einen ersten multiplizierten Wert zu erzeugen; zweite Multiplizierermittel (136 oder 146) zum Multiplizieren eines zweiten Paares der Phasenraumwerte, um einen zweiten multiplizierten Wert zu erzeugen; und Summierungsmittel (134 oder 144) zum Aufsummieren des ersten multiplizierten Wertes und des zweiten multiplizierten Wertes.
  5. Wellenformgenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Kombinationsmittel Mittel umfassen, die auch für andere Verwendungen als das Kombinieren der von den ersten und zweiten Look-Up-Mitteln hervorgebrachten Phasenraumwerte eingerichtet sind.
  6. Integrierte-Schaltkreis-Sende-/Empfängeranordnung zur Verwendung in einem drahtlosen Kommunikationsgerät und umfassend einen Wellenformgenerator nach einem der vorangehenden Ansprüche.
  7. Drahtloses Kommunikationsgerät, enthaltend einen Wellenformgenerator nach einem der Ansprüche 1–5.
  8. Wellenformgenerator (100) zur Verwendung bei der IQ-Modulation, umfassend: digitale Frequenzmodulations-Wellenformgeneratormittel (104) zum Erzeugen digitaler Werte, die für irgendeines aus einer vorbestimmten Auswahl erwünschter Frequenzmodulationsschemata repräsentativ sind; und digitale Akkumulatormittel (108, 110, 112) zum Akkumulieren digitaler, von den digitalen Frequenzmodulations-Wellenformgeneratormitteln erzeugter Werte und zum Erzeugen von Werten, die N Bits umfassen, und dadurch gekennzeichnet, dass weiter vorgesehen sind: Look-Up-Mittel zum Aufnehmen lediglich der M höchstwertigen Bits von durch die digitalen Akkumulatormitteln erzeugten Werten und zum Nachschlagen, in einer ersten Look-Up- bzw. Verweistabelle (114), von Phasenraumwerten (cos(ϕMSB), sin(ϕMSB)), die den aufgenommenen M höchstwertigen Bits zugeordnet sind; Näherungsmittel zum Aufnehmen lediglich der N-M niedrigstwertigen, durch die digitalen Akkumulatormittel erzeugten Bits, und zum daraus Ableiten von ihnen zugeordneten Phasenraumwerten (cos(ϕLSB), sin(ϕLSB)) durch Nähern eines ihnen zugeordneten Kosinuswertes durch Eins und Nähern eines ihnen zugeordneten Sinuswertes durch den Wert der niedrigstwertigen N-M Bits; und Kombinationsmittel (130, 140) zum Kombinieren der von den Look-Up-Mittel und den Näherungsmitteln hervorgebrachten Phasenraumwerte, um in-phase und phasenquadrierte Werte (I, Q) zur Sendemodulation zu erzeugen.
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