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DE60007940T2 - Dichtungsanordnung für Zellstoffentwässerungsanlage - Google Patents

Dichtungsanordnung für Zellstoffentwässerungsanlage Download PDF

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DE60007940T2
DE60007940T2 DE60007940T DE60007940T DE60007940T2 DE 60007940 T2 DE60007940 T2 DE 60007940T2 DE 60007940 T DE60007940 T DE 60007940T DE 60007940 T DE60007940 T DE 60007940T DE 60007940 T2 DE60007940 T2 DE 60007940T2
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DE
Germany
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seal
distance
nip
sieve
arrangement
Prior art date
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DE60007940T
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DE60007940D1 (de
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Axel LÄMAS
Göran BRÖTTGARDH
Johan Eriksson
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Metso Fiber Karlstad AB
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Kvaerner Pulping AB
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/20Methods of refining
    • D21D1/40Washing the fibres
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C9/00After-treatment of cellulose pulp, e.g. of wood pulp, or cotton linters ; Treatment of dilute or dewatered pulp or process improvement taking place after obtaining the raw cellulosic material and not provided for elsewhere
    • D21C9/18De-watering; Elimination of cooking or pulp-treating liquors from the pulp
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/66Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water
    • D21F1/74Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water using cylinders
    • D21F1/76Pulp catching, de-watering, or recovering; Re-use of pulp-water using cylinders with suction

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • STAND DER TECHNIK
  • Bei der Herstellung von Papierzellstoff aus zellulosehaltigem Fasermaterial muss der Papierzellstoff in mehreren Stufen des Prozesses gewaschen und entwässert werden.
  • Eine bereits bekannte und gemeinhin verwendete Anordnung zum Waschen und Entwässern von Papierzellstoff, die als Waschpresse bezeichnet wird, wird in der SE-C-380,300, SE-C-501,710, US 5,488,900 und SE-C-504,011 offenbart. Die in diesen Schriften offenbarten Anordnungen umfassen zwei zylindrische, drehbare Siebglieder, die in einem im Wesentlichen konvergierenden Bottich angeordnet sind. Andere Beispiele für bekannte Anordnungen werden in der US 4,543,161 und in der US 5,667,642 offenbart, wobei letztere eine Anordnung darstellt, in der sich die Siebglieder in einer zur herkömmlichen Richtung entgegengesetzten Richtung drehen, das heißt, mit Blickrichtung vom kurzen Ende aus dreht sich das rechte Siebglied entgegen dem Uhrzeigersinn und das Linke dreht sich im Uhrzeigersinn.
  • Ein beim Waschen und Entwässern mit Waschpressen der oben genannten Art angetroffenes Problem besteht darin, dass am Ende der Siebtrommel ein sehr hoher örtlicher Druck aufgebaut wird, der an der Endwand auf die Dichtungsanordnung einwirkt. Die US-A-4,543,161 offenbart zwei Alternativen zur Bewältigung der hohen Drücke im Nip. Bei einer ersten Variante, die in den 34 gezeigt wird, sind den Enden der Trommeln etwas kleinere Abmessungen verliehen worden, weshalb der im Nip entwässerte Zellstoff in einen Sammelschacht herausgedrückt werden kann, der im Bereich des verringerten Durchmessers der Trommel gebildet ist. Auf diese Weise wird der hohe Druck an der Endwand der Siebtrommel verringert.
  • Bei einer zweiten Variante, die in den 57 gezeigt wird, handelt es sich um eine Variante mit reibungsarmen Abschirmungen, die an den Endwänden der Trommel im Bereich des Nips anliegen und verhindern, dass der Zellstoff an den Seiten des Nips herausgedrückt werden kann. Diese Dichtungsart erfährt großen Verschleiß, weil die sehr hohen örtlichen hydraulischen und mechanischen Drücke gegen die Enden der Trommel im kleinsten Querschnitt des Nips aufrechterhalten werden. Diese Lösungen lassen zwei Extreme der Dichtungsprobleme erkennen, wobei eine Lösung zu einem geringeren Trockensubstanzgehalt der Waschpresse führt, und sich bei der anderen Lösung noch immer sehr hohe Drücke an der Endwand der Siebtrommel ergeben.
  • AUFGABE DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Abdichtung der Endwände der Waschpresse mittels gesteuerter Druckentlastung an den Endwänden der Siebtrommel zu gestatten.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Waschpresse mit verbesserter Abdichtung der Endwände zur Verfügung zu stellen, wobei es die Abdichtung gestattet, dass Faserreste, die in die Druckentlastungszone gepresst werden könnten, kontinuierlich zur Höhe der Umhüllungsfläche stromabwärts des Nips zurückgeführt werden. Auf diese Weise kann ein sukzessiver Aufbau eines zunehmend harten, entwässerten Faserstopfens vermieden werden. Die Waschpresse kann auf diese Weise für längere Zeitdauern betrieben werden, ohne dass sie zur Reinigung abgeschaltet werden muss oder dass komplizierte Reinigungsanordnungen erforderlich sind.
  • Noch eine andere Aufgabe besteht darin, eine Waschpresse mit verbesserter Abdichtung der Endwände zur Verfügung zu stellen, wobei die Abdichtung aus einem Dichtungsprofil besteht, vorzugsweise mit einer Druckdichtung, die eine kostengünstige Dichtungsausführung bietet.
  • Noch eine andere Aufgabe einer bevorzugten Ausführungsform mit Druckdichtung besteht darin, dass der Druck im ganzen Dichtungsstreifen auf einer konstanten Höhe gehalten werden kann, während gleichzeitig eine optimale Dichtungsleistung um den gesamten Umfang der Endwand herum erreicht wird. Die Druckentlastung im Bereich des Nips bedeutet, dass ein und derselbe Druck in der Dichtung angelegt werden kann und immer noch im Bereich des Nips ausreicht, in dem die Druckkräfte der Zellstoffbahn sehr hoch sind. Gleichzeitig kann ein durchgehendes Dichtungselement mit nur einer Druckkammer verwendet werden. Die Dichtung braucht deshalb nicht in Teile geteilt und auf unterschiedliche Druckhöhen beaufschlagt zu werden, wodurch die Kosten der Dichtung und des Drucksystems für den Dichtungsstreifen verringert werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Die Erfindung wird unten unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben; es zeigen darin:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Waschpresse;
  • 2 einen Querschnitt der Waschpresse, bezüglich 1 von unten gesehen;
  • 3 eine Übersicht über eine erfindungsgemäße Dichtungsanordnung, die an einer Endwand einer Trommel in einer Waschpresse angeordnet ist;
  • 4 die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung, gesehen im Querschnitt B-B von 3; und
  • 5 die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung, gesehen im Querschnitt A-A von 3.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
  • Die Waschpressenart, bei der die erfindungsgemäße Dichtungsanordnung verwendet wird, wird in den 1 und 2 gezeigt und umfasst zwei hohle, kreiszylindrische Siebglieder 2a, 2b, die mehrere (nicht gezeigte) Abzugskammern unter der Umhüllungsfläche des Siebglieds zwecks Ableitung abgeführter Flüssigkeit enthalten.
  • Die Zellstoffsuspension WP wird in die Einlasskästen 3a und 3b geleitet und unter Drehung der Siebglieder 2a, 2b in einen konvergierenden Spalt zwischen einem Bottich 6 und der Oberfläche der Siebglieder 2a, 2b und weiter zu einem Nip 10 zwischen den Siebgliedern befördert. Dann wird der entwässerte Zellstoff DP, nachdem er den Nip 10 durchquert hat, nach oben abgezogen.
  • Die beiden Siebglieder bilden zwischen sich einen Pressnip 10 und sind so angeordnet, dass sie sich zueinander drehen, so dass sich, vom kurzen Ende aus gesehen (2), das rechte Siebglied im Uhrzeigersinn und das linke Siebglied entgegen dem Uhrzeigersinn dreht.
  • Die Waschpresse 1 weist vorzugsweise einen Durchmesser von 1,0–2,5 Meter auf. Ihre Umhüllung 3 ist des Weiteren perforiert, damit Flüssigkeit von einer an der Umhüllungsfläche anliegenden Faserzellstoffbahn abgezogen werden kann.
  • Bei der in den 1 und 2 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist ein Zellstoffeinlasskasten 3a, 3b an jeder Trommel 2a bzw. 2b angeordnet. Jeder Zellstoffeinlasskasten 3a, 3b ist bei 0° an der Waschpresse angeordnet, wobei 0° den höchsten/obersten Punkt der Waschpresse darstellt, und die Grade erhöhen sich positiv in Drehrichtung des Siebglieds. Ankommender Papierzellstoff, der normalerweise eine Konzentration von ca. 1–12%, vorzugsweise 3–10%, besitzt, wird mittels des Einlasskastens gleichmäßig entlang der Länge des Siebglieds verteilt.
  • Die Siebglieder sind zur Drehung mit einer Geschwindigkeit von 5–20 U/min mittels einer geeigneten Antriebsvorrichtung angeordnet. Somit folgt Papierzellstoff der Drehung der Siebglieder im Spalt zwischen der perforierten Umhüllungsfläche 2a, 2b und den Wänden des Bottichs 6, wobei er eine Faserstoffbahn bildet, die aufgrund der Tatsache, dass der Spalt in Richtung zum Nip konvergiert, entwässert wird. Die aus der Faserstoffbahn herausgepresste Flüssigkeit wird aus der Anordnung abgeleitet (nicht gezeigt). In Waschzonen, in denen der Spalt leicht divergieren kann, kann Waschflüssigkeit in die Faserstoffbahn eingeleitet und letztere gewaschen werden.
  • Schließlich wird die Faserstoffbahn mittels des Drucks im Nip 10 auf eine Konzentration entwässert, die ca. das 5–20fache der Konzentration des ankommenden Papierzellstoffs, zum Beispiel 1–12% bei Zuführung und 25–40% stromabwärts des Nips, beträgt. Die Faserstoffbahn wird von der Umhüllung 2a, 2b abgerissen und mittels geeigneter Zerfaserer/Förderschnecken von der Anordnung abgeführt.
  • Gemäß der Erfindung nach der Darstellung in 3 umfasst eine Dichtungsanordnung eine Dichtung 8, die zwischen der Endwand 5a, 5b des Siebglieds und einem das Siebglied umgebenden Gehäuse 13 im Bereich der Endwand 5a, 5b abdichtet. Die Dichtung 8 ist in einem ersten Abstand von der Umfangsebene eines Siebglieds entlang zumindest einem vorbestimmten Teil des Umfangs des Siebglieds, aber mit Ausnahme des Bereichs am Nip 10, angeordnet, und das Dichtungselement ist in einem zweiten Abstand X von der Umfangsebene des Siebglieds in der Nähe des Nips 10 angeordnet, wobei der zweite Abstand größer ist als der erste Abstand. Der Abstand X von der Ebene der Umhüllungsfläche im Bereich des Nips entspricht einem Maß in einem Bereich von 10–1000 Millimeter, vorzugsweise 20–60 Millimeter, besonders bevorzugt 25 Millimeter.
  • Diese zurückgezogene Position der Dichtung von der Ebene der Umhüllungsfläche führt zu einer Druckentlastung im Nip in der Nähe der Dichtung, wodurch die Last auf der Dichtung stark reduziert wird.
  • Der erste Abstand, in dem die Dichtung von der Ebene der Umhüllungsfläche angeordnet ist, entspricht im Wesentlichen einem Abstand von 0, das heißt die Dichtungsanordnung berührt die Ebene der Umhüllungsfläche. Auf diese Weise kann eine vollständige Abdichtung gegen jene Bereiche der Zellstoffbahn erhalten werden, in denen die Drücke nicht so hoch sind wie im Pressnip 10. Dadurch wird verhindert, dass Fasern im Spalt zwischen der Endwand der Trommel und dem Dichtungshalter verdichtet werden. Der Spalt ist für Herstellungstoleranzen und Wärmeausdehnung erforderlich.
  • Die Dichtungsanordnung wird im Bereich des Nips über einen Winkelbereich in einem Bereich von 15–60 Grad, vorzugsweise 25–50 Grad, besonders bevorzugt 25–35 Grad, zur Drehmitte des Siebglieds zurückgezogen. Bei der bevorzugten Ausführungsform liegt die Dichtung somit derart, dass sie die Ebene der Umhüllungsfläche über die verbleibenden Teile der Drehung berührt. Der erste Abstand für die Dichtung, der dazu führt, dass die Dichtung die Ebene der Umhüllungsfläche berührt, ist über einen Winkel in einem Bereich von 300–345 Grad, vorzugsweise 310–335 Grad, besonders bevorzugt 325–335 Grad gebildet.
  • Zum Erhalt eines guten Übergangs zwischen der zurückgezogenen Position der Dichtung und der Position, in der sie die Ebene der Umhüllungsfläche berührt, ist es von Vorteil, wenn die Dichtung nahtlos zum ersten Abstand in dem Winkelbereich konvergiert, um den die Dichtung bezüglich der Umhüllungsfläche des Siebglieds zurückgezogen ist. Dadurch wird ein symmetrisches Zurückziehen der Dichtung 8 um den Pressnip 10, das heißt stromaufwärts und stromabwärts des Pressnips 10 identisch, bereitgestellt.
  • Die bevorzugte Dichtung ist eine Druckdichtung, die der in den 4 und 5 gezeigten entspricht. Die Dichtung umfasst eine im Gehäuse 13 angeordnete Druckkammer, die auf die Dichtflächen 8 der Dichtung gegen die Endwände 5a, 5b der Trommel einwirkt. An den Endwänden sind vorzugsweise austauschbare Verschleißringe 14 angeordnet.
  • Des Weiteren besteht die Dichtung vorzugsweise aus einem Dichtungselement 8, das in Umfangsrichtung durchgehend ist, ein identisches Dichtungsprofil aufweist und in einer Nut in einem am Gehäuse 13 angebrachten Dichtungshalter 9 angeordnet ist. Die Dichtung 8 kann wiederum mit Dichtringen 12 versehen sein, die das Eindringen von Unreinheiten in die Druckkammer verhindern und gegebenenfalls eine direkte Druckbeaufschlagung in der Nut für die Dichtung 8 gestatten. Die Druckkammer 11 der Dichtung umfasst vorzugsweise eine Druckkammer 11, die in Umfangsrichtung durchgehend und im Grund der Nut des Dichtungshalters 9 angeordnet ist.
  • Die Teilung von Druckkammer und Dichtungsteil ist nicht unbedingt notwendig, und die Druckkammer 11 kann vorzugsweise auf die gleiche Weise wie bei „CEFILAIR®"-Pneumatikdichtungen integral mit dem Dichtungsteil der Dichtung 8 ausgebildet sein.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern sie kann innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Patentansprüche variiert werden. Zum Beispiel kann die Dichtung asymmetrisch um den Pressnip 10 zurückgezogen werden. Ihr Zurückziehen kann unmittelbar vor dem Pressnip begonnen werden, und sie kann schneller den maximal zurückgezogenen Abstand erreichen, der über eine Länge nach dem Pressnip aufrechterhalten wird.
  • Dem so genannten „0-Abstand" zwischen der Dichtung und der Ebene der Umhüllungsfläche, mit Ausnahme des Bereichs um den Pressnip 10 herum, kann natürlich ein minimaler Einzug entsprechend einem Bruchteil des Einzugs am Pressnip 10 gegeben werden. Das wesentliche Merkmal des Erfindungsgedankens besteht darin, dass Druckentlastung im Pressnip dadurch gestattet wird, dass der Druck vorübergehend über die Endfläche der Trommel abgeführt werden kann.
  • Als Alternative dazu kann ein örtlicher Ablass oder Druckauslass stromaufwärts oder stromabwärts des Pressnips von der zurückgezogenen Dichtung radial nach außen angeordnet werden. Ein zusätzlicher Ablass im Halter 9 kann ein Abziehen von am Pressnip herausgepresster Flüssigkeit erleichtern. Ein dem Pressnip direkt nachgeschalteter Auslass für Druckluft kann den Aufbau von Faserstopfen verhindern.
  • Es können mehrere Waschzonen, in denen Flüssigkeit weiterhin hinzugefügt wird, um die Flüssigkeit in der Faserbahn zu entfernen, zwischen den Einlasskästen und dem Pressnip 10 eingeführt werden. Bei gewissen Anwendungen können die Waschzonen auch vollständig weggelassen werden, wobei dann nur ein Pressen der Zellstoffbahn durchgeführt wird.

Claims (10)

1 Anordnung (1) zum Waschen und Entwässern einer Faserstoffsuspension, wobei die Anordnung zwei kreiszylindrische Siebglieder (2a, 2b) umfasst, die jeweils eine Umhüllungsfläche und Endwände aufweisen und so angeordnet sind, dass sie sich zur Bildung eines Nip (10) zueinander drehen, wobei mindestens eines der Siebglieder hohl ist, damit Flüssigkeit im Siebglied radial nach innen abgezogen werden kann, wobei mindestens das hohle Siebglied (2a, 2b) in einem Bottich (6) angeordnet ist, der die Umhüllung des Siebglieds teilweise umschließt und in Drehrichtung des Siebglieds zur Umhüllung des Siebglieds hin konvergiert, und wobei mindestens ein Zellstoffeinlasskasten (3a, 3b) neben dem Siebglied zur Einleitung von Zellstoff zwischen der Umhüllung des Siebglieds (2a, 2b) und seinem Bottich (6) angeordnet ist, um eine Faserstoffbahn auf dem Siebglied zu bilden, wobei die Anordnung eine Dichtungsanordnung mit einer Dichtung (8) umfasst, die zwischen der Endwand (5a, 5b) des Siebglieds und einem das Siebglied im Bereich der Endwand umgebenden Gehäuse (13) abdichtet, wobei die Dichtung (8) in einem ersten Abstand von der Umhüllungsumfangsebene des Siebglieds entlang mindestens einem vorbestimmten Teil des Umfangs des Siebglieds, aber ausschließlich des Bereichs neben dem Nip (10), angeordnet ist, und wobei das Dichtungselement in einem zweiten Abstand (X) von der Umhüllungsumfangsebene des Siebglieds im Bereich des Nips (10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung von der Umhüllungsumfangsebene des Siebglieds zur Drehmitte des Siebglieds im Bereich des Nips zurückgezogen ist, so dass der zweite Abstand (X) größer ist als der erste Abstand.
Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsanordnung im Abstand X von der Ebene der Umhüllungsfläche im Bereich des Nips angeordnet ist und dass der Abstand X einem Maß in einem Bereich von 10–1000 Millimeter, vorzugsweise 20–60 Millimeter, besonders bevorzugt 25 Millimeter, entspricht.
Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand, in dem die Dichtungsanordnung von der Ebene der Umhüllungsfläche angeordnet ist, im Wesentlichen einem Abstand von 0 entspricht, was bedeutet, dass die Dichtungsanordnung die Ebene der Umhüllungsfläche berührt.
Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsanordnung im Bereich des Nips über einen Winkelbereich in einem Bereich von 15–60 Grad, vorzugsweise 25–50 Grad, besonders bevorzugt 25–35 Grad, zur Drehmitte des Siebglieds zurückgezogen ist.
Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand der Dichtung, der bedeutet, dass die Dichtung die Ebene der Umhüllungsfläche berührt, über einen Winkel in einem Bereich von 300–345 Grad, vorzugsweise 310–335 Grad, besonders bevorzugt 325–335 Grad, gebildet ist.
Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (8) im Bereich des Nips im Abstand X zur Drehmitte des Siebglieds zurückgezogen ist und dass die Dichtung in dem Winkelbereich, um den die Dichtung bezüglich der Umhüllungsfläche des Siebglieds zurückgezogen ist, kontinuierlich zu dem ersten Abstand wechselt.
Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung eine Druckkammer (11) umfasst, die im Gehäuse (13) angeordnet ist und auf die Dichtungsflächen (8) der Dichtung gegen die Endwände (5a, 5b) der Trommel einwirkt, wobei die Endwände vorzugsweise austauschbare Verschleißringe (14) aufweisen.
Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung aus einem Dichtungselement (8) besteht, das in Umfangsrichtung durchgehend ist und in einer Nut in einem am Gehäuse (13) angeordneten Dichtungshalter (9) angeordnet ist.
Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkammer (11) der Dichtung aus einer Druckkammer (11) besteht, die in Umfangsrichtung durchgehend ist und in einer Nut in einem am Gehäuse (13) angeordneten Dichtungshalter (9) angeordnet ist.
Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkammer (11) integral mit dem Dichtungsteil der Dichtung (8) ausgebildet ist.
DE60007940T 1999-08-27 2000-07-19 Dichtungsanordnung für Zellstoffentwässerungsanlage Expired - Lifetime DE60007940T2 (de)

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DE60007940D1 DE60007940D1 (de) 2004-03-04
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