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DE60006781T2 - Webmaschine mit einer eintragbremse - Google Patents

Webmaschine mit einer eintragbremse Download PDF

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Publication number
DE60006781T2
DE60006781T2 DE60006781T DE60006781T DE60006781T2 DE 60006781 T2 DE60006781 T2 DE 60006781T2 DE 60006781 T DE60006781 T DE 60006781T DE 60006781 T DE60006781 T DE 60006781T DE 60006781 T2 DE60006781 T2 DE 60006781T2
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DE
Germany
Prior art keywords
braking element
yarn
brake
movable
electronic system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60006781T
Other languages
English (en)
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DE60006781D1 (de
Inventor
Gijsbertus De Swart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Iro AB
Original Assignee
Te Strake Textile BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Te Strake Textile BV filed Critical Te Strake Textile BV
Publication of DE60006781D1 publication Critical patent/DE60006781D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60006781T2 publication Critical patent/DE60006781T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/34Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/26Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to deflect material from straight path
    • B65H59/28Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to deflect material from straight path the surfaces being urged towards each other
    • B65H59/30Surfaces movable automatically to compensate for variation in tension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Webmaschine mit einer Eintragbremse, die zwischen einem Garnzuführungsapparat und dem Webfach der Webmaschine angeordnet ist, wobei die Eintragbremse ein bewegliches Bremselement umfasst, welches in der Lage ist, sich zwischen zwei fest angeordneten Garnzuführungen von einer Ruheposition auf einer Seite des Garns zu einer Betriebsposition auf der anderen Seite des Garns zu bewegen, wobei das bewegliche Bremselement mit einem Antriebsmotor verbunden ist, dessen Erregung durch ein elektronisches System kontrolliert wird, wobei zumindest ein Programm für die Zeit und die Position des beweglichen Bremselements in das elektronische System integriert ist.
  • Bei Webmaschinen, insbesondere bei Luftdüsen-Webmaschinen, wird das Schussgarn während des Eintragprozesses bei einer hohen Geschwindigkeit von einem Garnzuführungsapparat in das Webfach befördert. Nahe dem Ende des Eintragprozesses wird die Garnbewegung abrupt durch ein Bremselement an dem Garnzuführungsapparat abgebremst, wobei die in dem Schussgarn enthaltene kinetische Energie in Spannungsenergie in dem Garn umgewandelt wird. Dabei können in dem Garn hohe Spannungsspitzen auftreten, was verschiedenartige unerwünschte Folgen haben kann, und was in einigen Fällen sogar zum Reißen des Garns führen kann.
  • Um das Auftreten einer solchen Spannungsspitze zu vermeiden und/oder diese zumindest teilweise zu dämpfen, offenbart die EP 0 356 380 eine Webmaschine, worin eine Eintragbremse zwischen dem Garnzuführungsapparat und dem Webfach der Webmaschine angeordnet ist, wobei die Eintragbremse ein angetriebenes, bewegliches Bremselement umfasst, welches in der Lage ist, sich zwischen zwei festen Garnführungen von einer Ruheposition, in welcher das Garn nicht oder nur zu einem kleinen Ausmaß über die festen Garnführungen geführt wird, zu einer Betriebsposition, in welcher das Garn in einem größeren Ausmaß über die Garnführungen geführt wird, zu bewegen. Das bewegliche Bremselement wird dabei in einer solchen Weise angetrieben, dass das Bremselement am Ende des Eintragprozesses oder kurz davor zuerst von seiner Ruheposition zu einer Position maximalen Hubs bewegt wird. Dann wird das Bremselement unter dem Einfluss der Gegenkraft des Garns von seiner Position maximalen Hubs in eine Position geringeren Hubs zurückgeführt, wobei die in dem Garn enthaltene kinetische Energie reduziert wird und das Auftreten einer Spannungsspitze vermieden oder zumindest gedämpft wird. Bei der Webmaschine nach dem Stand der Technik wird all dies gemäß einem Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, dass das bewegliche Bremselement ein elastisches Teil umfasst, welches durch die auf einen maximalen Hub des Bremselements folgende Gegenkraft des Garns nach unten gedrückt wird, wodurch kinetische Energie aus dem Garn in dem elastischen Teil gespeichert wird. Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das Bremselement durch einen magnetischen Linearmotor kontrolliert, welcher so gesteuert ist, dass das Bremselement nur bei einer größeren Erregung des Motors in seine Position maximalen Hubs bewegt wird, wonach der Erregungsgrad reduziert wird und die Gegenkraft des Garns in der Lage ist, das Bremselement gegen die Motorkraft zurückzuführen, wodurch wiederum eine Reduzierung von kinetischer Energie in dem Garn stattfindet, so dass auch auf diese Weise die Spannungsspitze gedämpft wird. Bei beiden Ausführungsbeispielen tritt demnach eine Wechselwirkung zwischen der Gegenkraft des Garns und einer mechanischen oder elektrischen Kraft des Bremselements auf. Diese Wechselwirkung kann zu Fehlfunktionen führen, insbesondere bei höheren Betriebsgeschwindigkeiten der Webmaschine, so dass eine optimale Dämpfung der auftretenden Spannungsspitze nicht erreicht werden kann.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Webmaschine der Art, auf welche sich die vorliegende Erfindung bezieht, ist in der EP 0 155 431 offenbart. Bei dieser Webmaschine gemäß dem Stand der Technik ist das Bremselement, welches in der Lage ist, sich zwischen zwei festen Führungen zu bewegen, ein Hebel, dessen Bewegungen durch eine Nockenantriebseinheit kontrolliert werden. Ein Positions-Zeit-Diagramm ist auf der Umfangsfläche der besagten Nocke gespeichert, gemäß welchem die Positionen des beweglichen Bremselements während des Eintragprozesses kontrolliert werden. Solch eine mechanische Kontrolle des beweglichen Bremselements ist für Webmaschinen niedrigerer Geschwindigkeit an sich zufrieden stellend, aber ein Nachteil besteht in der Tatsache, dass für jeden Eintrag ständig dasselbe Positions-Zeit-Diagramm durchlaufen wird. Allgemein ist eine solche mechanische Kontrolle nicht ausreichend flexibel, um schnell Betriebsbedingungen zu verändern, während sie darüber hinaus schwierig z. B. an sich verändernde Garnqualitäten anzupassen ist. Weiterhin ist diese mechanische Kontrolle des Bremselements ziemlich unelastisch (steif), so dass im Fall von plötzlichen Verdickungen in dem Garn Probleme auftreten können.
  • Um eine Webmaschine der oben genannten Art flexibler und besser an sich ändernde Betriebsbedingungen anpassbar zu machen, beschreibt die EP 0 605 531 eine Webmaschine, bei welcher das bewegliche Bremselement durch einen schnell ansprechenden Schrittmotor oder Gleichstrommotor angetrieben wird, welcher durch eine elektronische Kontrollvorrichtung kontrolliert wird, die ein veränderbares Programm für Zeit und Position des Bremselements, zumindest zwischen Einträgen, umfasst. Die Verbindung zwischen dem Motor und dem Bremselement ist dabei inelastisch, und die Antriebskraft des Motors ist zu jeder Zeit größer als die maximale Gegenkraft des Garns, so dass es möglich ist, jedes Positions-Zeit-Diagramm für das Bremselement, welches erwünscht sein könnte, zu durchlaufen. Ein Nachteil von dieser Webmaschine gemäß dem Stand der Technik besteht in der Tatsache, dass die Bremselementkontrolle immer noch steif ist, so dass letzten Endes Probleme auftreten können, wenn in dem Garn auf plötzliche Verdickungen gestoßen wird.
  • Aus der niederländischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 6712481 ist eine Garnbremse bekannt, welche ein stationäres Bremselement und ein bewegliches Bremselement umfasst. Dabei ist das bewegliche Bremselement durch einen Drehspulenmotor angetrieben, welcher mittels eines elektronischen Systems erregt wird, wobei in dem elektronischen System ein Positionserfassungssensor enthalten ist, welcher die momentane Position des beweglichen Bremselements erfasst. Die dem Drehspulenmotor zugeführte Strommenge hängt dabei von der Position des beweglichen Bremselements ab, wie sie von dem Positionserfassungssensor erfasst wird, all dies in einer solchen Weise, dass die endgültige Spannung des Garns konstant bleibt, auch in dem Fall von Variationen der anfänglichen Spannung. Diese Garnbremse ist daher eine reine Garnspannungs-Regelvorrichtung.
  • Eine weitere Vorrichtung zum Regulieren der Garnspannung in Webmaschinen ist in der EP 0 467 059 offenbart. Bei dieser Vorrichtung ist das bewegliche Bremselement ein zweiarmiger Drehhebel, dessen eines Ende zwischen zwei festen Garnführungen beweglich ist und dessen anderes Ende eine Magnetspule trägt, welche mit zwei beabstandeten Permanentmagneten eines elektrischen Linearmotors zusammenwirkt. In einer Hebelposition, in welcher das Garn über die festen Führungen geführt wird, erzeugen die Permanentmagneten einen Effekt wie eine Feder. Die Garnspannung übt dabei eine Gegenkraft auf den Hebel aus, welche durch den Erregungsgrad des elektrischen Linearmotors ausgeglichen wird. Die momentane Garnspannung wird auf Basis des Erregungsgrades des elektrischen Linearmotors berechnet. Das elektronische Kontrollsystem für den Linearmotor beinhaltet darüber hinaus einen Positionserfassungssensor, welcher kontinuierlich die momentane Position des Hebels erfasst. Die aus dem Erregungsgrad des Linearmotors berechnete momentane Garnspannung wird für jede Position mit einer gewünschten Garnspannung verglichen, und in dem Fall einer Abweichung wird der Erregungsgrad des Linearmotors geändert. Daher kann die Garnspannung in einer solchen Weise geregelt werden, dass sie einem speziellen gewünschten Positions-Spannungs-Diagramm entspricht. Darüber hinaus kann der Linearmotor dieser Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik auch in einer solchen Weise erregt werden, dass das Bremselement Positionen einnimmt, welche zum Zurückziehen des Garns am Ende des Eintragprozesses erforderlich sind.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Webmaschine bereitzustellen, bei welcher das bewegliche Bremselement in einer flexiblen und sehr genauen Weise kontrolliert wird, während es eine ausreichende Elastizität aufweist, um in der Lage zu sein, mit plötzlichen Variationen der Garnqualität oder der Garndicke zurechtzukommen.
  • Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen, ist die erfindungsgemäße Webmaschine dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische System einen Positionserfassungssensor zum Erfassen der momentanen Position des Bremselements umfasst, wobei das elektronische System die momentane Bremselementposition mit der gemäß dem Programm gewünschten Position vergleicht und, wenn eine Abweichung zwischen der erfassten momentanen Position und der gewünschten Position festgestellt wird, die Strommenge, welche dem Motor zugeführt wird, in einer solchen Weise regelt, dass in Kombination mit der Gegenkraft des Garns die Abweichung zumindest größtenteils beseitigt wird.
  • Das in der erfindungsgemäßen Webmaschine verwendete Bremselement kann durch eine beliebige Art von elektrischem Motor angetrieben sein, wobei die durch den Motor auszuübende Kraft bei Bewegung in die Richtung seiner Position maximalen Hubs nur geringfügig größer als die durch das Garn ausgeübte Gegenkraft zu sein braucht, während beim Zurückführen des Bremselements aus seiner Position maximalen Hubs die Motorkraft sogar kleiner als die Gegenkraft des Garns sein kann, wobei die Gegenkraft des Garns bewirkt, dass sich das Bremselement zurückbewegt. Unter Umständen, falls erwünscht, kann eine negative Motorkraft eingesetzt werden, so dass die Rückführbewegung des Bremselements nicht nur die Folge der Gegenkraft des Garns ist, sondern auch durch den Motor unterstützt wird. Als Folge findet die Rückführbewegung des Bremselements mit einer höheren Geschwindigkeit statt. Das elektronische System kontrolliert die Motorkraft in einer solchen Weise, dass die durch den Sensor erfasste Bremselementposition kontinuierlich oder in Intervallen mit der Position, wie sie gemäß dem Programm gewünscht ist, verglichen wird, und dass die Motorkraft im Fall einer Abweichung so geregelt wird, dass diese Abweichung beseitigt wird. Auf diese Weise wird das gewünschte Positions-Zeit-Diagramm des beweglichen Bremselements genau befolgt, während das Bremselement nicht auf eine unerwünschte, steife Weise kontrolliert wird. Plötzliche Verdickungen, welche in dem Garn auftreten können, können eine unmittelbare Bewegung des Bremselements mit einer Abweichung, welche zwischen der gewünschten Position und der momentanen Position auftritt, bewirken, wobei die Abweichung danach beseitigt wird. Ein Reißen des Garns ist selten.
  • Eine beliebige geeignete Art von Motor, z. B. ein hydraulischer, pneumatischer oder elektrischer Motor, kann zum Antrieb des Bremselements verwendet werden.
  • Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das bewegliche Bremselement durch ein Ende eines Hebels gebildet, welcher um eine Achse drehbar ist, wobei die Achse mit einem Drehspulenmotor verbunden ist. Der Vorteil eines solchen Motors ist sein niedriges Trägheitsmoment und seine kurze Ansprechzeit.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel, bei welchem das bewegliche Bremselement kurz vor dem Ende des Eintragprozesses von seiner Ruheposition in seine Position maximalen Hubs bewegt wird, ist dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische System den Antriebsmotor eher und/oder stärker erregt, weil das Ende des Eintragprozesses früher erreicht wird, so dass die Position maximalen Hubs schneller erreicht wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Position maximalen Hubs bei höheren Garngeschwindigkeiten schneller erreicht wird, so dass die Verringerung von in dem Garn enthaltener kinetischer Energie eher eingeleitet wird, so dass die gefürchtete Spannungsspitze auch bei höheren Garngeschwindigkeiten rechtzeitig und in einem ausreichenden Ausmaß gedämpft wird. Die Verwendung eines Garnwicklungszählers an dem Garnzuführungsapparat ermöglicht es, die Anzahl von Wicklungen, welche von dem Garnzuführungsapparat abgewickelt werden, zu zählen, wobei ein Erfassen, dass vor dem Ende des Eintragprozesses eine vorbestimmte Anzahl von Wicklungen erreicht wird, bewirkt, dass das elektronische System das bewegliche Bremselement erregt. Auf diese Weise ist es bereits während des Eintragprozesses möglich, den Antriebszeitpunkt des Bremselements auf die Tatsache einzustellen, dass das Ende des Eintragprozesses eher oder später erreicht wird.
  • Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Webmaschine ist dadurch gekennzeichnet, dass die Massenträgheit der beweglichen Bremse so niedrig ausgewählt ist, dass die auf das Bremselement ausgeübte Kraft in der Lage ist, bei Erfassen von Unregelmäßigkeiten in dem Garn das Bremselement zu bewegen. Es wird angemerkt, dass der Ausdruck Massenträgheit des beweglichen Bremselements so zu verstehen ist, dass er die Massenträgheit des Bremselements selbst und auch von allen damit verbundenen Teilen bedeutet. Auf diese Weise wird erreicht, dass eine Verdickung, welche in dem Garn auftreten kann, in der Lage ist, das Bremselement zu bewegen, wenn sie auf das Bremselement trifft, wobei die Bewegung durch den Positionserfassungssensor erfasst wird, wonach das Kontrollsystem sofort die Abweichung der momentanen Position von der gewünschten Position beseitigt. Eine Verdickung oder andere Garnunregelmäßigkeit kann daher das Bremselement praktisch ohne Hindernis passieren, ohne dass dies zu unzulässig hohen Spannungsspitzen in dem Garn führt.
  • Bei Webmaschinen, welche Eintragbremsen der Art, auf welche sich die vorliegende Erfindung bezieht, umfassen, erzeugt der Positionserfassungssensor für jede momentane Position des Bremselements ein elektrisches Signal einer spezifischen Größe. Das Kontrollsystem erkennt diese elektrischen Signale als ein Maß einer spezifischen momentanen Position des Bremselements. Dies bedeutet somit, dass ein elektrisches Sensorsignal einer spezifischen Größe mit jeder momentanen Position des Bremselements verknüpft ist. Ein Problem, welches dabei auftritt, besteht darin, dass die verwendeten Sensoren eine bestimmte Abweichung in der Größe der Signale, welche sie erzeugen, aufweisen. Dies kann dazu führen, dass in einer spezifischen momentanen Position des Bremselements ein Sensor ein Signal mit einer anderen Größe erzeugt als ein anderer Sensor, wodurch bewirkt wird, dass das Kontrollsystem daraus eine Position ableitet, welche nicht exakt der momentanen Position des Bremselements entspricht. Um dieses Problem zu bewältigen, ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Eintragbremse dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement in der Lage ist, sich zwischen einem ersten Anschlag und einem zweiten Anschlag zu bewegen, und dass das elektronische System ein Kontrollmodul zum Einstellen des Positionserfassungssensors beinhaltet, wobei das Kontrollmodul zuerst ein erstes Signal von dem Positionserfassungssensor speichert, wenn das Bremselement an dem ersten Anschlag anstößt, und dann ein zweites Signal aufnimmt, wenn das Bremselement an dem zweiten Anschlag anstößt, wobei die Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten Signal als ein maximaler (100%) Wert des Wegs, den das Bremselement zurücklegen kann, gespeichert wird, wonach das verwendete Modul die Signale von dem Sensor, welche den momentanen Positionen des Bremselements zugeordnet sind, in einen prozentualen Anteil des Differenzsignals konvertiert, woraus die momentane Position des Bremselements als ein prozentualer Anteil der Position maximalen Hubs des Bremselements folgt, wobei diese momentane Position durch das elektronische System mit der gewünschten Position verglichen wird.
  • Wenn die Eintragbremse in Betrieb genommen wird oder wenn der Sensor ersetzt wird, wird die Bremse zuerst in eine Position bewegt, in welcher sie gegen den ersten Anschlag anstößt (Position minimalen Hubs), wonach das durch den Positionserfassungssensor gelieferte erste Signal durch das Kontrollmodul aufgenommen wird. Dann wird die Bremse in eine Position bewegt, in welcher das Bremselement gegen die zweite Position anstößt, und das durch den Positionserfassungssensor gelieferte zweite Signal wird wiederum aufgenommen. Das Kontrollmodul bestimmt dann die Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten Signal, wobei die Differenz ein Maß für den Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlag ist.
  • Hierauf folgend kann die Bremse in Betrieb genommen werden. In einer spezifischen Position des Bremselements liefert der Positionserfassungssensor nun ein Signal, welches in dem Kontrollmodul zu dem gespeicherten Differenzsignal in Relation gesetzt wird und welches in einen prozentualen Anteil des Differenzsignals konvertiert wird. Folglich ist dieser prozentuale Anteil auch ein prozentualer Anteil der Differenz zwischen der minimalen (Anstoßen gegen den ersten Anschlag) und der maximalen (Anstoßen gegen den zweiten Anschlag) Position des Bremselements. Auf diese Weise wird zuverlässige Information bezüglich der momentanen Position erhalten.
  • Die Positionserfassungssensoren können daher einfach und schnell eingestellt werden, bevor sie in Betrieb genommen werden, so dass jegliche Unterschiede in ihrer Funktion nicht das weitere Kontrollsystem der Bremse beeinflussen.
  • Es wird angemerkt, dass das Bremselement nur in Kontakt mit den zwei Anschlägen gebracht wird, wenn der Sensor eingestellt wird. Während des weiteren Betriebs der Bremse bewegt sich das Bremselement zwischen den Anschlägen innerhalb eines Bereichs von 20–80% der Position maximalen Hubs.
  • Um in der Lage zu sein zu überprüfen, ob nach einiger Zeit eine spezifische Eintragbremse immer noch ausreichend schnell und genau arbeitet, ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des beweglichen Bremselements zum Überprüfen, ob das bewegliche Bremselement eine spezifische Positionsänderung innerhalb einer spezifischen Zeitspanne mit einem bestimmten Erregungsgrad vollendet hat, ausgestaltet. Zum Beispiel ist es damit möglich, zu überprüfen, ob das Bremselement eine Positionsänderung von 50–80% innerhalb einer spezifischen Zeitspanne mit einem bestimmten Erregungsgrad vollendet hat. Diese Überprüfung findet vorzugsweise in einem Bewegungsbereich des Bremselements statt, in welchem keine Beeinflussung durch das Garn besteht. Daher ist es möglich, auf eine einfache Weise festzustellen, ob die Reibung derart angestiegen ist, z. B. aufgrund von Ablagerung oder auf andere Weise, dass die Eintragbremse nicht mehr die daran gestellten Anforderungen erfüllt.
  • Die Erfindung umfasst darüber hinaus eine Eintragbremse zur Verwendung in der oben beschriebenen Webmaschine, wobei die Eintragbremse die in den Unteransprüchen definierten Merkmale umfasst.
  • Die Erfindung wird nun genauer unter Bezugnahme auf ein Ausführungsbeispiel beschrieben.
  • 1 ist eine schematische Vorderansicht einer Luftdüsen-Webmaschine.
  • 2 ist eine perspektivische schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Eintragbremse.
  • 3a3d zeigen nacheinander ein Beispiel eines Zeit-Positions-Diagramms des beweglichen Bremselements; den Verlauf der Erregung der Antriebsvorrichtung des beweglichen Elements; den Verlauf der Spannung in einem gebremsten Garn und schließlich den Verlauf der Spannung in einem nicht gebremsten Garn.
  • 4a und 4b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Eintragbremse.
  • In einer Luftdüsen-Webmaschine R ist ein Schussgarn 1 von einer Versorgungstrommel 4 über eine Eintragbremse 6 einer Hauptdüse 7 zugeführt. Die Hauptdüse 7 führt das Garn 1 vorüber an Scheren 8 zu dem durch die Kettgarne 2 gebildeten Webfach 3, welches eine Weite W aufweist. Hilfsblasrohre 9, welche über Magnetventile 10 mit einem Druckluftrohr 11 verbunden sind, unterstützen den Transport des Schussgarns durch das Webfach 3. Nachdem das Ende des Schussgarns 1 das Webfach 3 verlassen hat, tritt es in den Trichter 12 eines Extraktors 13 ein und wird abgeschnitten, wobei die zwei Garnenden in auf jeder Seite des Webfachs angeordnete Kantenvorrichtungen 14 gelegt werden. Die Figur zeigt darüber hinaus, dass das Druckluftrohr 11 mit einem Druckluftgenerator 16 über ein Rohr 15 verbunden ist, während die Figur außerdem eine Trommel 18 für das fertige Produkt zeigt, wobei die Trommel zwischen Seitenwänden 17 angeordnet ist.
  • Die Eintragbremse 6 ist aus zwei fest angeordneten Garnführungen 20, zwischen welchen ein bewegliches Bremselement 21 angeordnet ist, aufgebaut. Das bewegliche Bremselement 21 ist mittels eines Hebels 22 mit einer Antriebsvorrichtung 23 verbunden. Die Eintragbremse 6 umfasst darüber hinaus einen Sensor 24 zum Erfassen der momentanen Position des beweglichen Bremselements 21. Die Webmaschine umfasst darüber hinaus eine elektronische Kontrollvorrichtung 25, welche einen Programmabschnitt 26 beinhaltet, in welchem mindestens ein Zeit-Positions-Programm für das bewegliche Bremselement 21 gespeichert ist. Der Positionserfassungssensor 24 übermittelt kontinuierlich die erfasste momentane Position des beweglichen Bremselements 21 über eine Leitung 27 an die elektronische Kontrollvorrichtung 25, wobei die Kontrollvorrichtung 25 die momentane Position mit der gewünschten Position in dem Programmabschnitt 26 vergleicht, wonach im Fall einer Abweichung der erfassten momentanen Position von der gewünschten Position die elektronische Vorrichtung die Erregung der Antriebsvorrichtung 23 über eine Leitung 28 in einer solchen Weise verändert, dass die erfasste Abweichung zumindest im Wesentlichen beseitigt wird.
  • Ein Stoppelement 30 ist darüber hinaus an der Versorgungstrommel 4 aktiv, wobei das Stoppelement am Ende des Eintragprozesses, d. h. wenn das Ende des Schussgarns das Ende des Fachs erreicht hat, gegen die Versorgungstrommeloberfläche gedrückt wird, so dass ein weiteres Abwickeln des Garns von der Versorgungstrommel gestoppt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Eintragbremse, welche in der Webmaschine gemäß 1 verwendet werden kann, ist in 2 dargestellt. Die Figur zeigt die Weise, in welcher ein Hebel 21 mit der Form einer Gabel in der Lage ist, sich zwischen zwei fest angeordneten Garnführungen 20 zu bewegen. Der Hebel 21 ist mit einem Block 31 an seiner anderen Seite ausgestattet, welcher an einer Achse 32 eines Solenoidmotors 33 angebracht ist. Der Block 31 ist mit einem Magneten 34 ausgestattet, welcher mit einem Sensor 35 zusammenwirkt. Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel ein elektrischer Solenoidmotor zum Antrieb des beweglichen Bremselements 21 verwendet wird, ist es offensichtlich, dass auch andere Arten von elektrischen Motoren verwendet werden können; sogar hydraulische oder pneumatische Motoren können verwendet werden.
  • Die Funktion der erfindungsgemäßen Eintragbremse wird nun genauer unter Bezugnahme auf 3 beschrieben. Wie bereits zuvor erwähnt, treten bei Webmaschinen, welche keine Eintragbremse einsetzen, in dem Moment, wenn das Garn 1 das Ende des Webfachs erreicht, d.h. in dem Moment, wenn das Stoppelement 30 zum Einsatz kommt, sehr hohe Spannungsspitzen auf, weil sich die in dem Garn enthaltene kinetische Energie in Spannung umwandelt. Der Verlauf der Garnspannung, d. h. in der Situation, wenn keine Bremse verwendet wird, ist schematisch in 3d dargestellt, woraus ersichtlich ist, dass während des ersten Teils des Eintragprozesses die Spannung in dem Garn auf einem niedrigen Niveau ist, wonach die Spannung zum Zeitpunkt S sehr hoch ansteigt, welches der Moment ist, in welchem das Stoppelement wirksam wird. Die Eintragbremse ist dazu gedacht, die in dem Garn enthaltene kinetische Energie insgesamt oder teilweise zu entfernen, bevor das Stoppelement 30 wirksam wird. Um dies mit der gewünschten Genauigkeit zu erreichen, muss das bewegliche Bremselement präzise einem definierten Bewegungsmuster folgen. Diese gewünschten Bewegungsmuster können mit verschiedenen Garnqualitäten und verschiedenen Betriebsbedingungen variieren. Ein Zeit-Positions-Diagramm des beweglichen Bremselements 21 für einen spezifischen Garntyp ist in 3a dargestellt. Die Figur zeigt, von der linken Seite aus gesehen, dass das Bremselement 21 zuerst seine Ruheposition einnimmt, in welcher Position das Garn, wenn überhaupt, kaum von seinem Pfad abgelenkt wird, und dass zum Zeitpunkt R, d. h. einige Zeit vor dem Zeitpunkt S, an welchem das Stoppelement zum Einsatz kommt, das Bremselement 21 gemäß einer Zeit-Positions-Linie, welche exakt zu befolgen ist, aus seiner Ruheposition in seine Position maximalen Hubs bewegt werden muss. Das Zeit-Positions-Diagramm für das Bremselement 21 ist in dem Programmabschnitt 26 der elektronischen Kontrollvorrichtung 25 abgespeichert. Die momentane Position des Bremselements 21 wird über den Sensor 24 kontinuierlich erfasst und an die elektronische Vorrichtung 25, wo die momentane Position mit der Position, wie sie gemäß dem Zeit-Positions-Diagramm gewünscht ist, verglichen wird, übermittelt. Bei Erfassen einer Abweichung der momentanen Position von der gewünschten Position regelt die elektronische Vorrichtung 25 die Erregung der Antriebseinheit 23 in einer solchen Weise, dass die Abweichung zumindest im Wesentlichen beseitigt wird. Der Verlauf der Erregung der Antriebsvorrichtung 23, wie sie in der Praxis auftritt, ist in 3b dargestellt. Der Verlauf der Spannung in dem Garn, wie sie auftritt, wenn eine erfindungsgemäße Eintragbremse verwendet wird, ist in 3c dargestellt, aus welcher es sich zeigt, dass die Spannungsspitzen, welche jetzt auftreten, lediglich sehr klein sind, in jedem Fall viel kleiner als in der Situation eines nicht verzögerten Garns, wie in 3d dargestellt.
  • Bei dem unter Bezugnahme auf 3 diskutierten Ausführungsbeispiel ist in 3a nur ein mögliches Zeit-Positions-Diagramm für das bewegliche Bremselement dargestellt. Es ist offensichtlich, dass mehrere Zeit-Positions-Diagramme, z. B. für verschiedene Garntypen, in dem Programmabschnitt der elektronischen Vorrichtung abgespeichert werden können.
  • Der Zeitpunkt, zu welchem das Ende des Eintragprozesses erreicht wird, variiert geringfügig, da die Geschwindigkeit, mit welcher das Garn durch das Webfach befördert wird, variiert. Dies bedeutet, dass auch der Zeitpunkt S, zu welchem das Stoppelement wirksam wird, ein gewisses Ausmaß an Variationen aufweist. Um dies zu berücksichtigen, passt die elektronische Vorrichtung 25 den Punkt R, an welchem die Bremse 21 in Betrieb gesetzt wird, an die Variation an und verschiebt ihn in einem solchen Ausmaß, dass der Abstand zwischen den Punkten R und S im Wesentlichen konstant bleibt. Unter Umständen kann die elektronische Vorrichtung die Erregung der Antriebsvorrichtung so einstellen, dass der Gradient der Linie zwischen dem Zeitpunkt, an welchem die Bremse 21 in Betrieb gesetzt wird, und dem Zeitpunkt, an welchem sie ihre Position maximalen Hubs erreicht, steiler oder weniger steil wird, wenn der Zeitpunkt S eher bzw. später auftritt. Die Bremse 21 gewährleistet daher, dass die kinetische Energie in dem Garn genau und rechtzeitig reduziert wird.
  • Das Signal, welches mitteilt, dass sich das Ende des Eintragprozesses nähert, somit das Signal vom Punkt R, kann z. B. durch einen Sensor geliefert werden, welcher die Anzahl von Wicklungen, die von der Versorgungstrommel 4 abgewickelt werden, zählt. Eine oder zwei Wicklungen vor dem Ende des Eintragprozesses signalisiert der Sensor der elektronischen Kontrollvorrichtung, dass der Punkt R erreicht worden ist, woraufhin die Bremse erregt wird. Unter Umständen kann ein solches Signal auch mittels eines oder mehrerer in dem Webfach angeordneter Sensoren, welche das Vorbeiführen des Garnendes an einem Ort in einer gewissen Entfernung von dem Ende des Webfachs erfassen und dies als ein Signal des Punktes R an die elektronische Kontrollvorrichtung übermitteln, erhalten werden. Obwohl die elektronische Kontrollvorrichtung in diesem Ausführungsbeispiel als ein separater Block dargestellt ist, ist es ersichtlich, dass sie einen integrierten Teil der Gesamtkontrollvorrichtung der Webmaschine bilden kann.
  • Erfindungsgemäß ist die Bremse derart ausgestaltet, dass das Massenträgheitsmoment des Bremselements 21 und der damit verbundenen Teile so gering ist, dass jegliche Unregelmäßigkeiten in dem Garn, wie z. B. Verdickungen, welche gegen das Bremselement 21 stoßen, in der Lage sind, das Bremselement 21 vorübergehend zu bewegen, so dass solche Verdickungen das Bremselement passieren können, ohne dass irgendwelche unerwünscht hohen Garnspannungen auftreten. Zusammen mit dem elektronischen System 25 erfasst der Sensor 24 in diesem Fall eine Abweichung zwischen der momentanen Position und der gewünschten Position und unternimmt unverzüglich eine Kontrollaktion, um die Abweichung zwischen der momentanen Position und der gewünschten Position auszugleichen.
  • Somit wird eine Eintragbremse erhalten, welche exakt einem vorgeschriebenen Zeit-Positions-Diagramm folgt und welche dennoch ausreichend flexibel ist, um in der Lage zu sein, mit Betriebsbedingungen, die plötzlich auftreten können, zurechtzukommen.
  • Obwohl die erfindungsgemäße Eintragbremse hierin als in einer Luftdüsen-Webmaschine verwendet beschrieben wird, kann die Bremse ebenso in Wasserdüsen-Webmaschinen und anderen Typen von Webmaschinen verwendet werden, während sie ihre Vorteile beibehält.
  • 4 zeigt schematisch eine Eintragbremse, welche ähnlich derjenigen ist, welche in 2 gezeigt ist, wobei ein erster Hub begrenzender Anschlag 41 auf einer Seite des beweglichen Elements 21 angeordnet ist und ein zweiter Anschlag auf der anderen Seite davon angeordnet ist. Wie darüber hinaus in der Figur dargestellt ist, ist ein Positionserfassungssensor 35 mit der schematisch angedeuteten elektronischen Kontrollvorrichtung 25 verbunden, welche den oben genannten Programmabschnitt 26 des Zeit-Positions-Programms sowie ein Kontrollmodul 43 zum Einstellen des Positionserfassungssensors 35 und ein Funktionsüberprüfungsmodul 44 zum Überprüfen der ordnungsgemäßen Funktion der Bremse beinhaltet. Wenn die Bremse in Betrieb genommen wird, oder nachfolgend dem Ersetzen des Sensors 35, wird das bewegliche Bremselement 21 erst in eine Positi on bewegt, in welcher es an den ersten Anschlag 41 anstößt. In dieser Position liefert der Positionserfassungssensor 35 ein erstes (Null)-Signal S1, welches dem Kontrollmodul 43 zugeführt und darin gespeichert wird. Dann wird das bewegliche Bremselement 21 in eine Position bewegt, in welcher es an den zweiten Anschlag 42 anstößt, wobei der Positionserfassungssensor 35 ein zweites Signal S2 für die Position maximalen Hubs des Bremselements liefert, welches Signal ebenfalls an das Kontrollmodul 43 übermittelt wird. In dem Kontrollmodul 43 wird die Differenz zwischen S1 und S2 bestimmt, wobei das Differenzsignal somit ein Maß für den Gesamthub (100%) des Bremselements ist. Dann kann die Vorrichtung in Betrieb genommen werden, wobei der Positionserfassungssensor ein Signal für jede momentane Position liefert. Jedes der Signale wird nun in dem Modul 43 in einen prozentualen Anteil der Differenz zwischen den Signalen S1 und S2 konvertiert, und somit in einen prozentualen Anteil des Gesamthubs (100%) des Bremselements. All dies ist in dem Diagramm von 4b graphisch dargestellt, wobei der Abstand zwischen den Anschlägen 41 und 42 auf der horizontalen Achse dargestellt ist, während die vertikale Achse die durch den Positionserfassungssensor 35 erzeugten Signale darstellt. Es ist aus diesem Diagramm ersichtlich, dass ein Signal S3, welches bei einer spezifischen momentanen Position 47 geliefert wird, einen bestimmten prozentualen Anteil der Differenz zwischen S1 und S2 darstellt. Dieser prozentuale Anteil wird in dem Modul 43 in einen gleichartigen prozentualen Anteil des Abstands zwischen der Position 41 und der Position 42 konvertiert, was somit Position 47 entspricht.
  • Wenn ein neuer Sensor 35 angebracht wird, kann dieser Sensor geringfügig höhere oder niedrigere Signale erzeugen, wobei der Verlauf dieser Signale so ist, wie durch die gepunkteten Linien 45 oder 46 in 4b veranschaulicht. Obwohl diese Signale höher oder niedriger als die mit dem vorherigen Sensor erhaltenen Signale sind, werden aufgrund des zuvor erläuterten Konvertierungsprozesses trotzdem dieselben prozentualen Anteile erhalten, so dass letztendlich die korrekte Position erhalten wird. Somit wird ein erster Sensor ein Signal S3 erzeugen, welches mehr oder weniger 50% der Differenz zwischen S1 und S2 entspricht, woraus folgt, dass die Position 47 ungefähr 50% des Hubs zwischen 41 und 42 ent spricht. Ein anderer Sensor wird ein Signal S4 oder S5 erzeugen, welches auch 50% der Differenz zwischen den zugeordneten Signalen von Positionen minimalen und maximalen Hubs entspricht. Auch in diesem Fall wird dies zu 50% der Differenz zwischen der Position minimalen und maximalen Hubs führen, d. h. zu Position 47. Dasselbe findet für jede momentane Position des Bremselements statt.
  • Es wurde somit eine Eintragbremse erhalten, wobei der Einfluss von abweichenden Sensoreigenschaften auf das Kontrollsystem völlig unabhängig durch anfängliches Einstellen der Sensoren beseitigt ist.
  • Nachdem es in Betrieb genommen worden ist, kommt das bewegliche Bremselement nicht mehr mit den Anschlägen 41 und 42 in Berührung, sondern bewegt sich innerhalb eines Bereichs von 20–80% des maximalen Hubs. Um in der Lage zu sein zu überprüfen, ob die Bremse ordnungsgemäß funktioniert, kann über das Kontrollmodul 44 festgestellt werden, ob das bewegliche Bremselement einen spezifischen Hub in einer spezifischen Zeitspanne durchführt, z. B. einen Hub, welcher 50–80% des maximalen Hubs beträgt.

Claims (12)

  1. Webmaschine mit einer Eintragbremse (6), die zwischen einem Garnzuführungsapparat (4) und dem Webfach (3) der Webmaschine angeordnet ist, wobei die Eintragbremse (6) ein bewegliches Bremselement (21) umfasst, welches in der Lage ist, sich zwischen zwei fest angeordneten Garnführungen (20) von einer Ruheposition auf einer Seite des Garns (1) zu einer Betriebsposition auf der anderen Seite des Garns (1) zu bewegen, wobei das bewegliche Bremselement (21) mit einem Antriebsmotor (23) verbunden ist, dessen Erregung durch ein elektronisches System kontrolliert wird, wobei das elektronische System einen Positionserfassungssensor (24, 35) zur Erfassung der momentanen Position des Bremselements (21) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Programm für die Zeit und die Position des beweglichen Bremselements (21) in das elektronische System integriert ist, wobei das elektronische System die momentane Position des Bremselements (21) mit der entsprechend dem Programm gewünschten Position vergleicht und, wenn eine Abweichung der erfassten momentanen Position von der gewünschten Position festgestellt ist, die Strommenge, welche dem Motor (23) zugeführt wird, in einer Weise regelt, dass in Kombination mit der Gegenkraft des Garns (1) die Abweichung zumindest größtenteils beseitigt wird.
  2. Webmaschine gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) durch ein Ende eines Hebel gebildet ist, welcher um eine Achse drehbar ist, wobei die Achse mit einem Drehspulenmotor (33) verbunden ist.
  3. Webmaschine gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das bewegliche Bremselement (21) kurz vor dem Ende des Eintragprozesses von seiner Ruheposition in seine Position maximalen Hubs bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische System den Antriebsmotor eher und/oder stärker erregt, weil das Ende des Eintragprozesses früher erreicht wird, so dass die Position maximalen Hubs schneller erreicht wird.
  4. Webmaschine gemäß Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenträgheit der beweglichen Bremse (21) so niedrig ausgewählt ist, dass die auf das Bremselement (21) ausgeübte Kraft in der Lage ist, bei Erfassung von Unregelmäßigkeiten in dem Garn (1) das Bremselement zu bewegen.
  5. Webmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) in der Lage ist, sich zwischen einem ersten Anschlag (41) und einem zweiten Anschlag (42) zu bewegen, und dass das elektronische System ein Kontrollmodul zum Einstellen des Positionserfassungssensors (35) beinhaltet, wobei das Kontrollmodul zuerst ein erstes Signal von dem Positionserfassungssensor speichert, wenn das Bremselement (21) an dem ersten Anschlag (41) anstößt, und dann ein zweites Signal aufnimmt, wenn das Bremselement an dem zweiten Anschlag (42) anstößt, wobei die Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten Signal als ein maximaler (100%) Wert des Wegs, den das Bremselement (21) zurücklegen kann, gespeichert wird, wonach das verwendete Modul die Signale von dem Sensor (35), welche den momentanen Positionen des Bremselements zugeordnet sind, in einen prozentualen Anteil des Differenzsignals konvertiert, woraus die momentane Position des Bremselements als ein prozentualer Anteil der Position maximalen Hubs des Bremselements folgt, wobei diese momentane Position durch das elektronische System mit der gewünschten Position verglichen wird.
  6. Webmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) zur Überprüfung, ob das bewegliche Bremselement (21) einen spezifischen Positionswechsel innerhalb einer spezifischen Zeitspanne mit einem bestimmten Erregungsgrad vollendet hat, ausgestaltet ist.
  7. Eintragbremse für eine Webmaschine gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, welche ein bewegliches Bremselement (21) umfasst, welches in der Lage ist, sich zwischen zwei fest angeordneten Garnführungen (20) von einer Ruheposition auf einer Seite des Garns zu einer Betriebsposition auf der anderen Seite des Garns zu bewegen, wobei das bewegliche Bremselement (21) mit einem Antriebsmotor (23) verbunden ist, dessen Erregung durch ein elektronisches System kontrolliert wird, wobei das elektronische System einen Positionsertassungssensor (24, 35) zur Erfassung der momentanen Position des Bremselements umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Programm für die Zeit und die Position des beweglichen Bremselements (21) in das elektronische System integriert ist, wobei das elektronische System die momentane Position des Bremselements (21) mit einer entsprechend dem Programm gewünschten Position vergleicht und, wenn eine Abweichung der erfassten momentanen Position von der gewünschten Position festgestellt ist, die Strommenge, welche dem Motor zugeführt wird, in einer Weise regelt, dass in Kombination mit der Gegenkraft des Garns (1) die Abweichung zumindest größtenteils beseitigt wird.
  8. Eintragbremse gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) durch ein Ende eines Hebel gebildet ist, welcher um eine Achse (32) drehbar ist, wobei die Achse mit einem Drehspulenmotor (33) verbunden ist.
  9. Eintragbremse gemäß Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische System in der Lage ist, in kurzer Zeit und in Abhängigkeit von der Garngeschwindigkeit die Zeit und/oder die Geschwindigkeit zu variieren, mit welcher das bewegliche Bremselement (21) von seiner Ruheposition zu seiner Position maximalen Hubs bewegt wird.
  10. Eintragbremse gemäß Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Massenträgheit der beweglichen Bremse (21) so niedrig ist, dass die auf das Bremselement (21) ausgeübte Kraft in der Lage ist, bei Erfassung von Unregelmäßigkeiten in dem Garn (1) das Bremselement (21) zu bewegen.
  11. Eintragbremse gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) in der Lage ist, sich zwischen einem ersten Anschlag (41) und einem zweiten Anschlag (42) zu bewegen, und dass das elektronische System ein Kontrollmodul zum Einstellen des Positionserfassungssensors (35) beinhaltet, wobei das Kontrollmodul zuerst ein erstes Signal von dem Positionserfassungssensor speichert, wenn das Bremselement (21) an dem ersten Anschlag (41) anstößt, und dann ein zweites Signal aufnimmt, wenn das Bremselement (21) an dem zweiten Anschlag (42) anstößt, wobei die Differenz zwischen dem ersten und dem zweiten Signal als ein maximaler (100%) Wert des Wegs, den das Bremselement zurücklegen kann, gespeichert wird, wonach das verwendete Modul die Signale von dem Sensor, welche den momentanen Positionen des Bremselements (21) zugeordnet sind, in einen prozentualen Anteil des Differenzsignals konvertiert, woraus die momentane Position des Bremselements als ein prozentualer Anteil der Position maximalen Hubs des Bremselements folgt, wobei diese momentane Position durch das elektronische System mit der gewünschten Position verglichen wird.
  12. Eintragbremse gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Bremselement (21) zur Überprüfung, ob das bewegliche Bremselement (21) einen spezifischen Positionswechsel innerhalb einer spezifischen Zeitspanne mit einem bestimmten Erregungsgrad vollendet hat, ausgestaltet ist.
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