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DE60004457T2 - Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von Schnittblumen - Google Patents

Verfahren zur Verlängerung der Haltbarkeit von Schnittblumen Download PDF

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DE60004457T2
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DE
Germany
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myrrh
flowers
cut flowers
stems
flower
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DE60004457T
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DE60004457D1 (de
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Marisa Di Matteo
Giorgio Donsi'
Alessio Crescitelli
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNI DEGLI STUDI DI SALERNO FIS
Universita degli Studi di Salerno
Original Assignee
UNI DEGLI STUDI DI SALERNO FIS
Universita degli Studi di Salerno
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N3/00Preservation of plants or parts thereof, e.g. inhibiting evaporation, improvement of the appearance of leaves or protection against physical influences such as UV radiation using chemical compositions; Grafting wax
    • A01N3/02Keeping cut flowers fresh chemically

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verlängern der Haltbarkeit (nachstehend auch als Lebensdauer nach der Ernte bezeichnet) von Schnittblumen mit einer alkoholisch-wässrigen Lösung von Myrrhe.
  • In den letzten Jahren gab es in der Welt der Blumenzucht eine langanhaltende Entwicklungsphase, auf die leider keine entsprechende Entwicklung der italienischen Blumenzucht folgte. Selbst wenn letztere eine sehr wichtige Rolle spielt, was die Innovationsaspekte des Produkts (z.B. im Fall von Nelken) und die Qualität der verkauften Produkte anbelangt, treten Schwierigkeiten bei einer effizienten und weitverbreiteten Verteilung auf, da eine auf dem gesamten Territorium stark delokalisierte Produktion dazu führt, dass die Produkte von anderen Ländern bevorzugt werden, die einen schnelleren und effizienten Transport zu den Verkaufsmärkten bereitstellen. Deshalb musste unsere Blumenzucht, da sie sich nicht auf einen schnellen Transport verlassen kann und da sie notwendigerweise weit entfernte fremde Märkte versorgen muss, die schwierig zu erreichen sind, alternative Lösungen entwickeln, z.B. indem sie Produkte mit einer verlängerten Lebensdauer nach der Ernte entwickelt.
  • Das Problem des Transports von Schnittblumen, bei denen es sich im Wesentlichen um noch lebende Organismen handelt, unter optimalen Bedingungen und über relativ lange Zeiträume ist ein Problem, das schon seit langem so empfunden wurde und für das es mehrere Lösungen gab, von denen sich die meisten der Verlängerung der Lebensdauer von Schnittblumen in Wasser zuwandten, was deren tatsächlicher Verwendung entspricht. Neue Sorten mit besonderer Widerstandsfähigkeit, Behandlungen, die auf die Transporttemperatur einwirken, und mit Substanzen, welche die Wirkung von zersetzenden Mikroorganismen begrenzen, Behandlungen mit Inhibitoren von Ethylenoxid, das eine entscheidende Rolle bei der Alterung der Blume spielt, waren die bis jetzt vorgeschlagenen Alternativen.
  • Im Gegensatz dazu haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung überraschenderweise herausgefunden, dass eine Behandlung mit alkoholisch-wässrigen Lösungen von Myrrhe und anschließendes Trocknen der Blume eine Verlängerung der Lebensdauer der Blumen an sich nach der Ernte ermöglicht und gleichzeitig den weiteren Vorteil erzielt, dass ihr Transport tatsächlich erleichtert wird. Letzteres wird klar ersichtlich, wenn man nur die größere Leichtigkeit des Transportes eines im Wesentlichen trockenen Produktes (nachstehend als "trockenes" konserviertes Produkt bezeichnet) im Vergleich zu einem in Wasser eingetauchten Produkt berücksichtigt.
  • WO 099/38522 bezieht sich auf die Verwendung einer pharmazeutischen Zusammensetzung, welche Myrrhe und Ratanhia umfasst, bei der Verhütung und Behandlung von Virusinfektionen bei Menschen und nicht zur menschlichen Rasse gehörigen Tieren. Eine besondere Verwendung ist ihr Einsatz für die Behandlung des Schnupfens bei Menschen.
  • DE 4221103 offenbart orale Zusammensetzungen, die Pflanzenextrakte enthalten, zu denen auch ein Myrrheextrakt gehört, für die Behandlung von Zahnschäden und paradontalen Erkrankungen.
  • CH 688 787 bezieht sich auf eine Zusammensetzung aus natürlichem etherischen Öl (ether oil) und Essenzen, die allgemein bei Menschen, Tieren und Pflanzen und in der Umwelt verwendet werden sollen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Verlängern der Lebensdauer von Schnittblumen nach der Ernte bereitzustellen, welches die folgenden Schritte umfasst:
    • a) Eintauchen der Stängel von Schnittblumen in eine alkoholisch-wässrige Lösung, die 10–95% eines linearen oder verzweigten aliphatischen Alkohols mit 2–5 Kohlenstoffatomen und 0,01–35% Myrrhe umfasst, während eines Zeitraums zwischen 10 Sekunden und 2 Stunden, und
    • b) Trocknen der Blumenstängel durch Aussetzen bzw. Einwirkenlassen der äußeren Umgebung.
  • Die Myrrhe (verwendet im Rahmen der vorliegenden Erfindung) setzt sich zusammen aus einem Gemisch aus Komponenten, von denen Gummen und Schleime, Terpensubstanzen, Dipenten, Limonen, Delta-Epinen, Eugenol, Cadinen, m-Creosol, Zimtaldehyd, Myrrholsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Cuminaldehyd, α-, β- und γ-Commiphorsäuren erwähnt werden können.
  • Der Trocknungsschritt erfolgt bei einer Temperatur zwischen 2 und 35°C, vorzugsweise zwischen 7 und 25°C.
  • Es muss unterstrichen werden, dass im Anschluss an die Behandlung gemäß der vorliegenden Erfindung die Blumen in trockenem Zustand mit den leicht nachvollziehbaren Vorteilen transportiert werden.
  • Ein wesentlicher Aspekt des erfindungsgemäßen Verfahrens, welches auf Blumen anwendbar ist, die nicht mehr als 10 Tage vorher geschnitten wurden, ist die Behandlung mit einer alkoholisch-wässrigen Myrrhelösung.
  • Als aliphatischer Alkohol wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise Ethylalkohol oder denaturierter Ethylalkohol (90%) verwendet.
  • Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurden Myrrhe oder die vorstehend veranschaulichten Verbindungen davon verwendet, welche in vergangenen Jahrhunderten als Bakterizid und Analgetikum verwendet wurde; in der Myrrhe-Zusammensetzung sind Substanzen wie Terpene, Eugenol, Zimtaldehyd, Mineralsalze, Harze, Gummen und Schleime anwesend. Die Verwendung von Myrrhelösungen hat die Physiologie von Schnittblumen nicht als antimikrobieller Wirkstoff, sondern als Verzögerer des Alterungsprozesses beeinflusst, indem sowohl die Atmung des Produktes (Produktion von CO2, Ethylen und anderen gasförmigen Metaboliten) als auch der Wasserverlust aus den Geweben beeinflusst wurde. Die Verlangsamung des Alterungsprozesses während der Konservierung, des Transports und der Vermarktung des "trockenen" Produktes wurde mit den in der vorliegenden Erfindung verwendeten alkoholisch-wässrigen Lösungen, die 0,01% bis 35% Myrrhe und 10 bis 95% Alkohol enthalten, erhalten. Die Blumen werden mit ungefähr 3 cm des Stängels in die in der vorliegenden Erfindung verwendete alkoholisch-wässrige Lösung während Zeiträumen im Bereich von 10 Sekunden bis 2 Stunden eingetaucht. Die Eintauchzeit ist eine Funktion der in der alkoholisch-wässrigen Lösung enthaltenden Myrrhemenge. Niedrigere Mengen erfordern längere Kontaktzeiten, höhere Mengen an Myrrhe erfordern kürzere Zeiten. Im Allgemeinen ist ein bevorzugtes Kontakt-Konzentrations/Zeit-Verhältnis so, dass bei einem 10 Minuten langen Eintauchen in die Lösung mit einer Myrrhekonzentration von ungefähr 20% eine Absorption von ungefähr 0,005 g Myrrhe durch die Blume erhalten wird.
  • Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Myrrhelösung wird kurz nach der Herstellung direkt für die Behandlung von Blumenstängeln (gemäß den vorstehend definierten Eintauchweisen) verwendet; alternativ kann die Lösung mit höheren Konzentrationen hergestellt werden und anschließend in Wasser in verschiedenen Verhältnissen je nach den Anforderungen des Bedienungspersonals verdünnt werden. Bis zu einem Verdünnungsverhältnis von 1:35 wurde die Wirksamkeit der Lösung, welche ihre Wirksamkeit im Laufe der Zeit beibehalten hat, bestätigt. Die alkoholisch-wässrige Lösung mit 95 Alkohol und mit 35% Myrrhe behält ihre Anfangswirksamkeit 36 Monate bei.
  • "Trockene" Konservierungstests durch Verwenden der Behandlung auf der Basis von alkoholisch-wässrigen Myrrhelösungen wurden an Schnittblumen durchgeführt, die zu Kultursorten von verschiedenen Arten gehörten, wobei sowohl Blumen mit holzartigen als auch mit krautigen Stängeln verwendet wurden. Die hauptsächlich behandelten Arten waren: Rosen, Gerbera, Lilien, Tulpen, Nelken und Pfirsichblüten. Es wurden auch Tests an Buketts, die verschiedene Blumenarten enthielten, durchgeführt. Eine prinzipielle Beschränkung der Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens für andere Arten von Schnittblumen, die von den erwähnten verschieden sind, gibt es jedoch nicht.
  • Beispiel 1
  • Die Konservierung der Lebensdauer von Gerberas nach der Ernte
  • Zu den schwer zu konservierenden Blumen, welche derzeit einen bedeutenden Marktanteil erreicht haben, gehört die Gerbera. Diese Blume welkt bereits wenige Tage nach der Ernte und folglich verringert sich ihr kommerzieller Wert. Die Gründe für die Beeinträchtigung der Blume nach der Ernte sind verschieden, aber im Falle einer "trockenen" Konservierung, d.h. ohne Eintauchen der Stängel in Wasser, kann angenommen werden, dass der Wasserverlust für das Atmen und die Transpiration mit einer daraus folgenden Abnahme des Turgors der Leitgewebe des Stängels das Hauptproblem darstellt.
  • Das erste Anzeichen einer Beeinträchtigung der Gerberas nach der Ernte ist das Abknicken des Stängels in einer Entfernung von wenigen Zentimetern von der Blüte mit anschließenden Ernährungsproblemen der Blütenkrone und deshalb einem Welken der Blume.
  • Die Konservierungstests für diese Blumenart haben sich deshalb auf die Veränderung der Stängelstruktur während des Konservierungszeitraums konzentriert.
  • Die Veränderungen, die in der Stängelstruktur auftreten, wurden durch eine Analyse der mechanischen Eigenschaften der Biegesteifigkeit bewertet und es wurden auch mikroskopische Analysen des Stängelabschnittes durchgeführt, welcher der Behandlung mit der erfindungsgemäßen Myrrhelösung unterzogen wurde.
  • Es wurden Tests an Gerberas (Gerbera jamesonii) von nur einer Kultursorte im gleichen Reifungsstadium durchgeführt, die in Campania kultiviert wurden.
  • Für die Konservierung wurden weniger drastische Temperaturbedingungen (7°) anstelle der gewöhnlich für Gerberas verwendeten (2°) gewählt und die Bewertungen wurden bis zu 8 Tagen nach der Behandlung durchgeführt.
  • Es wurden zwei Probenreihen hergestellt, die beide in den herkömmlichen Kartonverpackungen verpackt waren:
    • – die erste Reihe bestand aus Gerberas ohne jede Behandlung;
    • – die zweite Reihe bestand aus Gerberas, deren Stängel 10 Sekunden lang in eine alkoholisch-wässrige Myrrhelösung (90% denaturierter Ethylalkohol und 0,2% Myrrhe) eingetaucht worden waren.
  • Die rheologischen Analysen wurden an dem Stängelteil unmittelbar unterhalb der Blumenkrone durchgeführt. Es wurde eine Messzelle verwendet, die aus zwei Plexiglaskeilen in einem Abstand von 7 cm bestand, auf denen der Stängel angelehnt wurde, und anschließend wurde die vertikale Biegefestigkeit F gemessen, der sich die Probe in ihrem mittleren Teil entgegensetzte. Diese Festigkeit wurde durch die Stängeldurchbiegungen f bestimmt, die sich bis zu 25 mm erstreckten. Die Last war zylinderförmig mit einem Durchmesser von 10 mm und wurde mit einer Geschwindigkeit von 0,5 mm/s vorangetrieben. Die rheologischen Analysen, die mit einem Texture Expert TAXT2-Texturometer durchgeführt wurden, zeigten kleinere Abweichungen des strukturellen Verhaltens für die Stängel von Gerberas, die mit der Lösung gemäß dem Verfahren der vorliegenden Erfindung behandelt wurden.
  • Die Last-Verformungs-Daten wurden als Belastungskurven dargestellt; der Wert des Verhältnisses F/f, welcher die globale Verformung wiedergibt, konnte aus dem maximalen und relativen Festigkeitswert erhalten werden. Dieser ermöglichte es wiederum, den scheinbaren Torsionsmodul (apparent rigidity module) E (Youngschen Modul) des Testmaterials zu berechnen. Abweichung des Torsionsmoduls gegen die Zeit E (Kgp/cm^2)
    Figure 00060001
  • Die in der Tabelle gezeigten Daten zeigen eine optimale Konservierung für die Proben, die gemäß dem Verfahren der Erfindung behandelt wurden, selbst nach acht Tagen in trockenem Zustand, wogegen die unbehandelten Proben eine deutliche Abnahme der Steifigkeit bereits nach dem zweiten Tag zeigen.
  • Beispiel 2
  • Konservierung der Lebensdauer von Rosen nach der Ernte
  • Es wurden mehrere Konservierungstests mit Rosenkultursorten durchgeführt.
  • Für die Experimente wurden vier Gruppen von Rosen hergestellt, die zu der gleichen Kultursorte gehörten, welche frisch geschnitten worden waren und eine ähnliche Farbe und Reife aufwiesen. Zwei von diesen Gruppen wurden durch Eintauchen der Rosenstängel bis zu einer Länge von ungefähr 3 cm in eine wässrige Lösung, die 10% denaturierten Ethylalkohol und 0,02% Myrrhe enthielt, behandelt. Für die Konservierung wurde eine Gruppe von behandelten Rosen und eine Gruppe von unbehandelten Rosen bei einer Temperatur von 7°C gehalten. Die übrigen Gruppen, eine behandelt und die andere unbehandelt, wurden bei einer Temperatur von 25°C gehalten. Nach sechs Tagen "trockener" Konservierung wurden alle Rosen in Wasser gestellt. Während der Konservierung wurden Analysen durchgeführt, um die Qualität der so behandelten Blumen zu bestimmen. Um den Unterschied im Verhalten zwischen den behandelten und den unbehandelten Rosen hervorzuheben, sind die Ergebnisse eines von einem Expertengremium aus 9 Rosenzüchtern und auf diesem Gebiet tätigen Fachleuten durchgeführten Tests nachstehend gezeigt. Sensorische Analyse von Rosenproben Rosen der Sorte Texas
    Figure 00080001
    Alle Blumen werden in Wasser gestellt
    Figure 00080002
  • Aus der Tabelle kann man sehen, dass die behandelten Proben die ursprüngliche Qualität über längere Zeiten selbst unter Stressbedingungen beibehalten haben. Die behandelten Rosen verhalten sich, nachdem sie in Wasser gestellt wurden, ähnlich wie frisch geschnittene Rosen.

Claims (6)

  1. Verfahren zum Verlängern der Lebensdauer von Schnittblumen nach der Ernte, umfassend die folgenden Arbeitsgänge: a) Eintauchen der Stängel von Schnittblumen in eine Lösung, die 10–95% eines linearen oder verzweigten aliphatischen Alkohols mit 2–5 Kohlenstoffatomen und 0,01–35% Myrrhe umfasst, während eines Zeitraums zwischen 10 Sekunden und 2 Stunden; b) Trocknen der Blumenstängel durch Aussetzen bzw. Einwirkenlassen der äußeren Umgebung, so dass die Blumen in einem trockenen Zustand transportiert werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der aliphatische Alkohol Ethylalkohol ist.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Ethylalkohol denaturierter Ethylalkohol ist.
  4. Verfahren nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Aussetzen bzw. Einwirkenlassen der äußeren Umgebung bei einer Temperatur zwischen 2 und 35°C, vorzugsweise zwischen 7 und 25°C erfolgt.
  5. Schnittblumen, die gemäß dem Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4 behandelt sind.
  6. Verwendung von alkoholisch-wässrigen Lösungen von Myrrhe zum Verlängern der Lebensdauer von Schnittblumen nach der Ernte.
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