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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen mechanischen Blockiermechanismus und auf einen diesen
Mechanismus verwendenden Injektorkopf, und genauer gesagt bezieht
sie sich auf eine Verbesserung einer Konstruktion zur Erzielung
einer Verkleinerung eines mechanischen Blockiermechanismus und auf
einen diesen Mechanismus verwendenden Injektorkopf.
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Hintergrundtechnologie
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In den letzten Jahren wurden Verschiedene als
Vorrichtungen entwickelt, die Funktionen des menschlichen Körpers testeten.
Es gibt eine Röntgenstrahlen-Diagnosevorrichtung
zur Diagnose der Funktionen von Zirkulationsorganen des menschlichen
Körpers
als eine dieser Vorrichtungen. In dieser Röntgenstrahlen-Diagnosevorrichtung
für Zirkulationsorgane
wird ein Injektorkopf zum Einspritzen eines Kontrastmittels in den
Patienten verwendet.
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Gemäß dem Aufbau eines allgemeinen
Injektorkopfes ist eine Sicherheitsvorrichtung zur mechanischen
Begrenzung der Bewegung eines Tauchkolbens zur Bewegung eines Kolbens
in einer Spritze, die mit einem Kontrastmittel gefüllt ist,
vorgesehen. Beim Bereitstellen dieser Sicherheitsvorrichtung für den Injektorkopf
neigt der Injektorkopf dazu, groß zu bauen.
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In dem in der japanischen Patentoffenlegung Nr.
10-244002 wird andererseits ein Injektorkopf offenbart, bei dem
eine Konstruktion zur Erzielung einer Verkleinerung des Injektorkopfes
verwendet wird, indem ein mechanischer Stopper vorgesehen ist, der koaxial
zu dem Tauchkolben für
ein Gleiten in der Axialrichtung des Tauchkolbens angeordnet ist.
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Gemäß dem Aufbau des vorstehend
genannten herkömmlichen
Injektorkopfes wird jedoch die Konstruktion zum mechanischen Stoppen
des Tauchkolbens, der das größte eigene
Drehmoment besitzt, mit dem mechanischen Stopper verwendet. Beim
mechanischen Stoppen des Tauchkolbens mit dem mechanischen Stopper
nimmt deshalb die Belastung, die auf den Tauchkolben, den mechanischen Stopper
und andere Komponenten aufgebracht wird, zu.
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Folglich bildet es die Konstruktionsbasis,
dieser Belastung durch die Festigkeit der Konstruktion der Komponenten
wie dem Tauchkolben, der der Belastung unterworfen ist, zu widerstehen,
und die Größenzunahme
dieser Komponenten kann nicht vermieden werden. Folglich besteht
eine Grenze im Punkt der Erzielung der Verkleinerung des Injektorkopfes.
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In dem Dokument
FR-A-2281665 ist ein mechanischer
Blockiermechanismus zum Stoppen der Bewegung einer beweglichen Welle,
die in der Lage ist, sich hin- und her zu bewegen, offenbart. Sie
weist die Antriebsvorrichtung für
die bewegliche Welle auf, die eine Drehbewegung eines Antriebs in
eine Bewegung in einer vorbestimmten Richtung umwandelt, um eine
hin- und her gehende Bewegung auf die bewegliche Welle zu übertragen.
Es ist eine Sicherheitsvorrichtung zum Verhindern einer Drehung
der Rotationswelle des Antriebs vorgesehen und sie arbeitet mechanisch,
wenn sich die bewegliche Welle über
eine vorbe stimmte Position hinaus bewegt. Es sind keine Auslösevorrichtungen
zum Betätigen
der Blockiervorrichtung vorhanden.
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Des weiteren offenbart das Dokument
US-A-3631847 einen
Injektorkopf, der mit einer Spritze versehen ist, die mit einem
Kontrastmittel gefüllt ist.
Ein Tauchkolben ist in der Lage, sich in einer Richtung der Bewegung
eines Kolbens in der Spritze hin- und her zu bewegen. Eine Tauchkolbenantriebsvorrichtung
dient zur Umwandlung einer Rotationsbewegung eines Motors in eine
Linearbewegung, um eine hin- und her gehende Bewegung auf den Tauchkolben
zu übertragen.
Des weiteren sind Sicherheitsvorrichtungen zum Verhindern einer
Drehung der Rotationswelle des Motors durch einen mechanischen Betrieb
vorgesehen, wenn sich der Tauchkolben über eine vorbestimmte Position
hinaus bewegt. Jedoch sind die Blockiervorrichtungen nicht in der
Nähe der Rotationswelle
des Motors vorgesehen, sondern auf dem Tauchkolben selbst. Somit
werden beträchtliche Kräfte notwendig,
um die weitere Bewegung des Tauchkolbens zu stoppen, die auf eine
Mutter als Blockiervorrichtung wirken. Des weiteren sind keine Auslösevorrichtungen
zum Betätigen
der Blockiervorrichtung vorgesehen, sondern die Blockiervorrichtung
in Form der Blockiermutter muß vor
dem Start der Injektionsprozedur positioniert werden, um eine Begrenzung
der Bewegung des Tauchkolbens sicherzustellen.
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Es ist dementsprechend eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine weitere Verkleinerung und Vereinfachung
eines mechanischen Blockiermechanismus und eines diesen Mechanismus
verwendenden Injektorkopfes zu erhalten, während ein mechanischer Sicherheitsmechanismus
des mechanischen Blockiermechanismus und der diesen Mechanismus
verwendende Injektorkopf beibehalten wird.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale
der Ansprüche
1 oder 5 gelöst.
Weitere vorteilhafte Merkmale sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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In einem mechanischen Blockiermechanismus,
der auf der vorliegenden Erfindung basiert, gibt es einen mechanischen
Blockiermechanismus zum Stoppen einer beweglichen Welle, die in
der Lage ist, sich hin- und her zu bewegen, und er weist einen Antrieb
der beweglichen Welle zur Umwandlung einer Rotationsbewegung eines
Antriebs in eine Bewegung in einer bestimmten Richtung auf, um eine
hin- und her gehende Bewegung auf die vorstehend genannte bewegliche
Welle zu übertragen,
und eine Sicherheitsvorrichtung zum Verhindern einer Rotation einer
Rotationswelle des vorstehend genannten Antriebs durch eine mechanische
Betätigung,
wenn sich die vorstehend genannte bewegliche Welle über eine vorbestimmte
Position hinaus bewegt.
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Somit ist ein auf die Rotationswelle
des Antriebs wirkendes Drehmoment viel kleiner als ein auf die bewegliche
Welle wirkendes Drehmoment, und daher ist es möglich, die Bewegung der beweglichen Welle
mit einer geringen Kraft zu stoppen, indem die Rotation der Rotationswelle
des Antriebs durch eine mechanische Betätigung verhindert wird. Deshalb wird
auch die auf die die Sicherheitsvorrichtung bildenden Komponenten
wirkende Belastung reduziert und es ist möglich, eine Verkleinerung dieser
Komponenten und dementsprechend eine Verkleinerung des mechanischen
Blockiermechanismus zu erzielen.
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Um die vorstehend genannte Erfindung
auszuführen,
wird der folgende Aufbau verwendet: Die vorstehend genannte Sicherheitsvorrichtung
enthält in
der Nähe
der vorstehend genannten Rotationswelle eine Blockiervorrichtung,
die in der Lage ist, eine Rotation der Rotationswelle des vorstehend
genannten An triebs zu verhindern, und eine Auslösevorrichtung, die die vorstehend
genannte Blockiervorrichtung mechanisch betätigt, so daß die vorstehend genannte Blockiervorrichtung
die vorstehend genannte Rotationswelle zurückhält, wenn sich die vorstehend genannte
bewegliche Welle über
die vorbestimmte Position hinaus bewegt.
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Des weiteren ist die vorstehend genannte Blockiervorrichtung
in der Lage, eine erste Position auszuwählen, die eine Rotation der
vorstehend genannten Rotationswelle verhindert, und eine zweite Position,
die eine Rotation der Rotationswelle freigibt, und die vorstehend
genannte Auslösevorrichtung
enthält
einen Erfassungsmechanismus zur mechanischen Erfassung eines Bewegungsendes
der vorstehend genannten beweglichen Welle, und einen Verbindungsmechanismus,
der die vorstehend genannte Blockiervorrichtung in der ersten Position
einstellt, durch den vorstehend genannten Erfassungsmechanismus,
wenn sich die vorstehend genannte bewegliche Welle über die
vorbestimmte Position hinaus bewegt.
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Diese Konstruktion erlaubt, daß die Erfassung
der Position der beweglichen Welle durch den Erfassungsmechanismus
implentierbar ist, der nur aus einer mechanischen Konstruktion besteht,
wodurch die Betriebssicherheit des mechanischen Blockiermechanismus
ungeachtet eines Versagens einer elektrischen Steuerung erzielt
werden kann.
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In einem Injektorkopf, der auf der
vorliegenden Erfindung basiert, ist ein Injektorkopf vorgesehen,
in dem eine mit einem Kontrastmittel gefüllte Spritze vorgesehen ist,
und er weist einen Tauchkolben auf, der in der Lage ist, sich in
einer Richtung der Bewegung eines Kolbens in der vorstehend genannten
Spritze hin- und her zu bewegen, einen Tauchkolbenantrieb zum Umwandeln
der Rotationsbewegung eines Motors in eine lineare Bewegung, um
die hin- und her gehende Bewegung auf den vorstehend genannten Tauchkolben
zu übertragen,
und eine Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung der Drehung einer
Rotationswelle des vorstehend genannten Motors durch einen mechanischen
Vorgang, wenn sich der vorstehend genannte Tauchkolben über eine
vorbestimmte Position hinaus bewegt.
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Auf diese Weise ist das auf die Rotationswelle
des Motors wirkende Drehmoment viel geringer als das auf den Tauchkolben
wirkende Drehmoment und folglich ist es möglich, die Bewegung des Tauchkolbens
mit einer geringen Kraft zu stoppen, indem die Rotation der Rotationswelle
des Motors durch einen mechanischen Vorgang zurückgehalten wird. Deshalb reduziert
sich auch die auf die die Sicherheitsvorrichtung bildenden Komponenten
aufgebrachte Belastung und es ist möglich, eine Verkleinerung dieser
Komponenten und eine Verkleinerung des diesen folgenden Injektorkopfes
zu erzielen.
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Um die vorstehend genannte Erfindung
auszuführen,
wird die folgende Konstruktion verwendet: Die vorstehend genannte
Sicherheitsvorrichtung enthält
eine Blockiervorrichtung, die in der Nähe der vorstehend genannten
Rotationswelle vorgesehen ist, um in der Lage zu sein, eine Rotation
der Rotationswelle des vorgenannten Motors zu verhindern, und eine
Auslösevorrichtung,
die die vorstehend genannte Blockiervorrichtung mechanisch betätigt, so
daß die
vorstehend genannte Blockiervorrichtung die vorstehend genannte
Rotationswelle zurückhält, wenn sich
der vorstehend genannte Tauchkolben über die vorbestimmte Position
hinaus bewegt.
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Die vorstehend genannte Blockiervorrichtung
ist vorzugsweise so vorgesehen, daß sie in der Lage ist, eine
erste Position zu wählen,
die die Rotation der vorstehend genannten Rotationswelle zurückhält, und
eine zweite Position, die die Rotation der vorstehend genannten
Rotationswelle freigibt, und die vorstehend genannte Auslösevorrichtung enthält einen
Erfassungsmechanismus zur mechanischen Erfassung eines Bewegungsendes
des vorstehend genannten Tauchkolbens, und einen Verbindungsmechanismus,
der durch den vorstehend genannten Erfassungsmechanismus die vorstehend genannte
Blockiervorrichtung in der ersten Position einstellt, wenn sich
der vorstehend genannte Tauchkolben über die vorbestimmte Position
hinaus bewegt.
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Diese Konstruktion ermöglicht es,
daß die Erfassung
der Position des Tauchkolbens durch den Erfassungsmechanismus implentierbar
ist, der nur aus einer mechanischen Konstruktion besteht, wodurch
die Betriebssicherheit des Injektorkopfes ungeachtet eines Versagens
einer elektrischen Steuerung erzielt werden kann.
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Als ein weiterer bevorzugter Modus
in dem vorstehend genannten mechanischen Blockiermechanismus und
in dem Injektorkopf enthält
die vorstehend genannte Blockiervorrichtung einen fixierten Verriegelungsring,
der um die vorstehend genannte Rotationswelle herum vorgesehen ist
und einen Nutabschnitt enthält,
der eine solche Gleitoberfläche
besitzt, daß sich
der Abstand zwischen der Gleitoberfläche und der Mitte der vorstehend
genannten Rotationswelle allmählich
entlang einer vorbestimmten Rotationsrichtung der vorstehend genannten
Rotationswelle verkürzt,
auf einer Seite, die der vorstehend genannten Rotationswelle gegenüberliegt,
einen Verriegelungszapfen, der in dem vorstehend genannten Nutabschnitt
angeordnet ist, und einen beweglichen Verriegelungsring, der den
vorstehend genannten Verriegelungszapfen hält; um zwischen einer ersten Position,
die den vorstehend genannten Verriegelungszapfen zwischen ei ner
Oberfläche
der vorstehend genannten Gleitoberfläche anordnet, in der der Abstand
zwischen der Gleitoberfläche
und der vorstehend genannten Rotationswelle am kürzesten ist, und eine Rotation
der vorstehend genannten Rotationswelle durch einen Keileffekt verhindert,
und einer zweiten Position, die die Rotation der vorstehend genannten
Rotationswelle in dem vorstehend genannten Nutabschnitt freigibt,
bewegbar zu sein.
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Des weiteren enthält der vorstehend genannte
Erfassungsmechanismus eine Nachfolgerotationswelle, die der Rotation
des vorstehend genannten Antriebs oder des vorstehend genannten Motors
folgend rotiert, eine Körperplatte,
die denselben Rotationsmittelpunkt wie den Rotationsmittelpunkt
der vorstehend genannten Nachfolgerotationswelle besitzt, ein erstes
Zahnrad, das denselben Rotationsmittelpunkt wie den Rotationsmittelpunkt
der Nachfolgerotationswelle besitzt, auf das die Rotation der Nachfolgerotationswelle
durch einen Mechanismus der ersten Verzahnung, die am Umfangsabschnitt
der vorstehend genannten Körperplatte
gelagert ist, übertragen
wird, und ein zweites Zahnrad, das denselben Rotationsmittelpunkt
wie den Rotationsmittelpunkt der vorstehend genannten Nachfolgerotationswelle
besitzt, das einen spezifischen Rotationssteuermechanismus besitzt
und so angeordnet ist, daß es
der vorstehend genannten ersten Verzahnung gegenüberliegt, wobei eine Oberfläche entweder
von der vorstehend genannten ersten Verzahnung oder dem vorstehend
genannten zweiten Zahnrad gegenüber
dem anderen Zahnrad mit einem Zapfen versehen ist, der zu dem anderen
Zahnrad vorsteht, und wobei eine Oberfläche des anderen Zahnrades,
das einem der Zahnräder
gegenüberliegt,
mit einem ringförmigen
Führungsschlitz
versehen ist, der beide Endabschnitte besitzt und sich entlang der
Rotationsortskurve des Zapfens erstreckt, um in der Lage zu sein,
den vorstehend genannten Zapfen aufzunehmen, und wobei der vorstehend
genannte Verbindungsmechanismus einen Eingriffszapfen besitzt, der
auf dem vorstehend genannten beweglichen Verriegelungsring vorgesehen
ist, einen Betätigungsmechanismus,
der vorgesehen ist, um um eine vorbeschriebene Achse zur Rotation
des vorstehend genannten beweglichen Verriegelungsrings drehbar
zu sein, so daß ein
Ende des vorstehend genannten Verriegelungszapfens in der ersten
Position mit dem vorstehend genannten Eingriffszapfen in Eingriff steht,
und eine Verbindungsstange, die ein Ende besitzt, das mittels eines
Universalgelenkes mit dem Umfangsabschnitt der vorstehend genannten
Körperplatte
gekoppelt ist, und bei der das andere Ende mittels eines Universalgelenkes
mit dem anderen Ende des Betätigungsmechanismus
gekoppelt ist.
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Des weiteren besitzt der vorstehend
genannte Betätigungsmechanismus
eine elektrische Signalerzeugungsvorrichtung, die die Bewegung des vorstehend
genannten Betätigungsmechanismus
in ein elektrisches Signal umwandelt.
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Zusätzlich besitzt die vorstehend
genannte Auslösevorrichtung
eine Vorrichtung, die den Hub der vorstehend genannten beweglichen
Welle oder des vorstehend genannten Tauchkolbens begrenzt.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Explosionsdarstellung, die einen Zustand zeigt, in dem die
Hauptkomponenten zerlegt sind, um den inneren Aufbau eines Injektorkopfes
in einer Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert, klar zu zeigen.
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2 ist
eine Explosionsdarstellung zur Erläuterung der Konstruktion einer
Verriegelungsvorrichtung 100 gemäß einer ersten Ausführungsform, die
auf der vorliegenden Erfindung basiert.
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3A und 3B sind Schnittansichten entlang
der Linie X-X in 2 in
einem Zustand des Zusammenbaus der Verriegelungsvorrichtung 100 gemäß der ersten
Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert.
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4A und 4B sind schematische Zeichnungen
eines beweglichen Verriegelungsrings 6 des Injektorkopfes
gemäß der Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert, wobei 4A eine Vorderansicht. und 4B eine Draufsicht ist.
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5 ist
eine Vorderansicht eines fixierten Verriegelungsrings 8 des
Injektorkopfs gemäß der Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Konstruktion eines Betätigungsmechanismus
des Injektorkopfes gemäß der Ausführungsform,
auf der die vorliegende Erfindung basiert, zeigt.
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7 ist
eine Vorderansicht, die einen schematischen Aufbau eines elektrischen
Signalumwandlungsmechanismus 700 des Injektorkopfes gemäß der Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert, zeigt.
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8 ist
eine erste schematische Darstellung, die typischerweise Funktionen
eines Erfassungsmechanismus 210 entsprechend einer Ansicht entlang
des Pfeils V in 1 zeigt.
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9 ist
eine modellhafte Darstellung zur Erläuterung der Position eines
Tauchkolbens 20 in dem Zustand aus 8.
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10 ist
eine zweite schematische Darstellung, die typischerweise Funktionen
des Erfassungsmechanismus 210 entsprechend der Ansicht
entlang des Pfeils V in 1 zeigt.
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11 ist
eine dritte schematische Darstellung, die typischerweise die Funktionen
des Erfassungsmechanismus 210 entsprechend der Ansicht entlang
des Pfeils V in 1 zeigt.
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12 ist
eine vierte schematische Darstellung, die typischerweise Funktionen
des Erfassungsmechanismus 210 entsprechend der Ansicht
entlang des Pfeils V in 1 zeigt.
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13 ist
eine modellhafte Darstellung zur Erläuterung der Position des Tauchkolbens 20 in
dem in 12 gezeigten
Zustand.
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14 ist
eine fünfte
schematische Darstellung, die typischerweise Funktionen des Erfassungsmechanismus 210 entsprechend
der Ansicht entlang des Pfeils V in 1 zeigt.
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Die 15A und 15B sind fünfte schematische
Darstellungen, die typischerweise Funktionen des Erfassungsmechanismus 210 entsprechend
der Ansicht entlang des Pfeils V in 1 zeigen.
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16 ist
eine modellhafte Darstellung, die die Funktionen des elektrischen
Signalumwandlungsmechanismus 700 zeigt.
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Bester Modus
zur Ausführung
der Erfindung
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Ein mechanischer Blockiermechanimus
gemäß einer
Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert, wird nun unter Bezugnahme auf
einen Fall der Anwendung dieses Mechanismus auf einen medizinischen
Injektorkopf beschrieben. Zuerst wird die Konstruktion eines Injektorkopfes 1000 gemäß der Ausführungsform,
die auf der vorliegenden Erfindung basiert, unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
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1 zeigt
einen Zustand, in dem die Hauptkomponenten zerlegt sind, während die
Darstellung eines Rahmens zur Lagerung dieser Hauptkomponenten und
eines Potentiometers zur Positionssteuerung eines Tauchkolbens,
etc., weggelassen werden, um den inneren Aufbau klar zu zeigen.
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Es wird angenommen, daß eine Spritze 1 mit einem
darin eingefüllten
Kontrastmittel an diesem Injektorkopf 1000 angebracht ist.
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[Aufbau eines Injektorkopfes 1000]
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Der Injektorkopf 1000 gemäß dieser
Ausführungsform
enthält
einen Tauchkolben 20 als bewegliche Welle, die in der Lage
ist, sich in einer Richtung der Bewegung eines Kolbens 1a in
der Spritze 1 hin- und her zu bewegen, einen Tauchkolbenantrieb 500 zur
Umwandlung einer Rotationsbewegung eines Tauchkolbenmotors 2 als
Antrieb in eine Linearbewegung, um die hin- und her gehende Bewegung
auf diesen Tauchkolben 20 zu übertragen, und eine Sicherheitsvorrichtung 600 als
Sicherheitsvorrichtung zur Verhinderung der Rotation einer Rotationswelle 2a des
Tauchkolbenmotors 2 durch einen mechanischen Vorgang, wenn
sich der Tauchkolben 20 über eine vorbestimmte Position
hinaus bewegt.
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[1] Tauchkolbenantrieb 500
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Ein Ritzel 4 ist auf der
Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 befestigt.
Das Ritzel 4 besitzt einen Körperabschnitt 4a und
ein Ritzelzahnrad 4b und die Rotationswelle 2a steht
mit dem Körperabschnitt 4a in
Eingriff. Vorzugsweise wird eine Kupplungskonstruktion, die leicht
von der Rotationswelle 2a getrennt wird und in der Lage
ist, einen äußeren Stoß zu absorbieren,
für den
Körperabschnitt 4a verwendet.
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Die Rotation der Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 wird
durch einen Getriebezug auf eine Kugelumlaufspindel 18 übertragen,
der aus dem Ritzelzahnrad 4b, einem (großen) Zahnrad 14a und
einem (kleinen) Zahnrad 14b, das auf einer Rotationswelle 14 montiert
ist, und einem Zahnrad 16a, das auf einer Nachfolgerotationswelle 16 montiert
ist, besteht. Eine Tauchkolbenbasis 20a, die auf ihrer
inneren Umfangsoberfläche
mit einem Gewinde versehen ist, steht mit der Kugelumlaufspindel 18 in
Eingriff. Die Rotationsbewegung des Tauchkolbenmotors 2 wird
aufgrund der vorstehend genannten Konstruktion in eine lineare Bewegung
des Tauchkolbens 20 umgewandelt.
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[2] Sicherheitsvorrichtung 600
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Die Sicherheitsvorrichtung 600 enthält eine Verriegelungsvorrichtung 100,
die auf der Rotationswelle 2a vorgesehen ist, um in der
Lage zu sein, eine Rotation der Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 zurückzuhalten,
und eine Auslösevorrichtung 200,
die die Verriegelungsvorrichtung 100 mechanisch betätigt, so
daß die
Verriegelungsvorrichtung 100 die Rotationswelle 2a zurückhält, wenn
sich der Tauchkolben 20 über eine vorbestimmte Position
hinaus bewegt.
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(1) Spezifische Konstruktion
der Verriegelungsvorrichtung 100
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Die spezifische Konstruktion der
Verriegelungsvorrichtung 100 wird unter Bezugnahme auf
die 1, die 2 und die 3A und die 3B beschrieben. 2 ist eine Explosionsdarstellung
zur Erläuterung
des Aufbaus der Verriegelungsvorrichtung 100 und 3A und 3B sind Schnittansichten eines Zustandes
beim Zusammenbau der Verriegelungsvorrichtung 100 entlang
der Linie X-X in 2.
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Der Körperabschnitt 4a des
Ritzels 4 steht mit der Rotationswelle 2a in einem
solchen Zustand in Eingriff, daß die
Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 in eine
Rotorwellenbohrung 80a, die in einem Rahmen 80 (siehe 2) vorgesehen ist, eingesetzt
ist. Ein beweglicher Verriegelungsring 6 ist drehbar auf
der Außenumfangsoberfläche des
Körperabschnitts 4a des
Ritzels 4 angeordnet.
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Ein fixierter Verriegelungsring 8 ist
auf der Außenumfangsoberfläche des
beweglichen Verriegelungsrings 6 angeordnet und dieser
fixierte Verriegelungsring 8 ist durch Befestigungsbol zen 12 durch Befestigungslöcher 8d,
die auf dem fixierten Verriegelungsring 8 vorgesehen sind,
und durch Befestigungslöcher 80b,
die auf dem Rahmen 80 vorgesehen sind (siehe 2), an dem Rahmen 80 befestigt. Verriegelungszapfen 10 sind
zwischen einem Speicherabschnitt 6c (Details werden später beschrieben)
des beweglichen Verriegelungsrings 6 und konkaven Abschnitten 8b (Details
werden später
beschrieben) des fixierten Verriegelungsrings 8 gelagert.
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Der bewegliche Verriegelungsring 6 ist
mit einer Schraubenfeder 6d zur Begrenzung der Rotation in
einer Richtung D1 in 1 versehen.
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Der bewegliche Verriegelungsring 6,
der fixierte Verriegelungsring 8 und die Verriegelungszapfen 10 müssen einer
Präzision
und Festigkeit genügen
und es ist daher vorzuziehen, ein Material zu verwenden, das für Lager
oder dergleichen verwendet wird, wie beispielsweise ein gehärtetes Stahlerzeugnis.
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Der detaillierte Aufbau des beweglichen
Verriegelungsrings 6 wird unter Bezugnahme auf 4A und 4B beschrieben. 4A ist eine Vorderansicht des beweglichen
Verriegelungsrings 6 und 4B ist
eine Draufsicht des beweglichen Verriegelungsrings 6. Der
bewegliche Verriegelungsring 6 besitzt einen ringförmigen beweglichen
Ringkörper 6a,
Eingriffszapfen 6b, die auf einer Oberflächenseite des
beweglichen Ringkörpers 6a an
Positionen vorgesehen sind, die einander um 180° gegenüberliegen, und die Lagerabschnitte 6c,
die auf der anderen Oberflächenseite
des beweglichen Ringkörpers 6a an
Positionen vorgesehen sind, die einander um 180° gegenüberliegen, und die auf Positionen
vorgesehen sind, die von den Eingriffszapfen 6b um 90° abweichen.
Die Verriegelungszapfen 10 sind in diesen Speicherabschnitten 6c gelagert,
wie vorstehend beschrieben wurde.
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Der detaillierte Aufbau des fixierten
Verriegelungsrings 8 wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben. 5 ist eine Vorderansicht
des fixierten Verriegelungsrings 8. Der fixierte Verriegelungsring 8 besitzt
einen ringförmigen
fixierten Ringkörper 8a, die
konkaven Abschnitte 8b und die Befestigungslöcher 8d.
Die konkaven Abschnitte 8b besitzen solche Gleitoberflächen 8c,
so daß sich
die Abstände
(Abstände
L1 in der Figur) zwischen denselben und einem Rotationswellenmittelpunkt
C entlang einer vorbestimmten Drehrichtung (Richtung des Pfeils
A1 in der Figur) der Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 allmählich verkürzen.
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In der Verriegelungsvorrichtung 100,
die aus dem vorstehend genannten Aufbau besteht, zeigt der in 3A gezeigte Zustand eine
Position (zweite Position), in der der bewegliche Verriegelungsring 6 die Drehung
des Ritzels 4 und der Rotationswelle 2a freigibt,
und der in 3B gezeigte
Zustand zeigt eine Position (erste Position), in der der bewegliche
Verriegelungsring 6 in einer Richtung des Pfeils D1 in
der Figur rotiert, wodurch die Verriegelungszapfen 10 zwischen
Oberflächen
angeordnet werden, in denen die Abstände zwischen der Gleitoberfläche 8c und dem
Ritzel 4, das die Rotationswelle 2a enthält, am kürzesten
sind, und wodurch die Drehung des Ritzels 4, das die Rotationswelle 2a enthält, durch
einen Keileffekt fixiert. Somit besteht eine Konstruktion, die in
der Lage ist, die erste Position und die zweite Position des beweglichen
Verriegelungsrings 6 auszuwählen, indem der bewegliche
Verriegelungsring 6 mit den Eingriffszapfen 6b gedreht
wird.
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(2) Spezifischer Aufbau
der Auslösevorrichtung 200
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Der spezifische Aufbau der Auslösevorrichtung 200 wird
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben.
Die Auslösevorrichtung 200 enthält einen
Erfassungsmechanismus 210 zum mechanischen Erfassen eines
Bewegungsendes des Tauchkolbens 20, und einen Verbindungsmechanismus 220,
der die vorstehend genannte Verriegelungsvorrichtung 100 durch
den Erfassungsmechanismus 210 in die erste Position einstellt,
wenn sich der Tauchkolben 20 über eine vorbestimmte Position
hinaus bewegt.
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(i) Spezifischer Aufbau
des Erfassungsmechanismus 210
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Der spezifische Aufbau des Erfassungsmechanismus 210 wird
unter Bezugnahme auf 1 beschrieben
Die Darstellung eines Potentiometers zur Positionssteuerung einer
Stopperplatte 26 und einer Taukolbenplatte 28,
die später
beschrieben werden, wird weggelassen. Es ist die Nachfolgerotationswelle 16,
die der Rotation des Tauchkolbenmotors 2 folgt, vorgesehen.
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Eine erste Körperplatte 22 und
eine zweite Körperplatte 24,
die dieselben Drehmittelpunkte wie der Drehmittelpunkt dieser Nachfolgerotationswelle 16 besitzen,
sind mit einem vorbestimmten Raum angeordnet. Die zweite Körperplatte 24 ist
auf der ersten Körperplatte 22 mit
Befestigungsbolzen 30 durch Befestigungsvorsprünge 22b,
die auf der ersten Körperplatte 22 vorgesehen
sind, und durch Befestigungslöcher 24b,
die auf der zweiten Körperplatte 24 vorgesehen
sind, montiert, so daß die
erste Körperplatte 22 und
die zweite Körperplatte
24 gemeinsam drehbar sind. Die erste Körperplatte 22 ist
mit einer axialen Bohrung 22a versehen, während die
zweite Körperplatte 24 mit
einer axialen Bohrung 24a vorgesehen ist, und die Nachfolgero tationswelle 16 erstreckt
sich drehbar durch diese axiale Bohrung 22a und die axiale
Bohrung 24a.
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Die Tauchkolbenplatte 28 als
ein erstes Zahnrad und die Stopperplatte 26 als ein zweites Zahnrad,
die dieselben Drehmittelpunkte wie der Drehmittelpunkt der Nachfolgerotationswelle 16 besitzen,
sind zwischen der ersten Körperplatte 22 und der
zweiten Körperplatte 24 angeordnet.
Die Tauchkolbenplatte 28 ist mit einer axialen Bohrung 28a versehen,
während
die Stopperplatte 26 mit einer axialen Bohrung 26a versehen
ist, und die Nachfolgerotationswelle 16 erstreckt sich
drehbar durch diese axiale Bohrung 28a und die axiale Bohrung 26a.
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Um die Tauchkolbenplatte 28 ist
eine Verzahnung 28b vorgesehen und eine Rotation der Nachfolgerotationswelle 16 wird
durch einen ersten Getriebemechanismus auf die Tauchkolbenplatte 28 übertragen,
der aus einem Ritzel 32 und einem Satellitenzahnrad 34 besteht.
Das Satellitenzahnrad 34 besitzt eine Verzahnung 34a,
die mit dem Ritzel 32 wälzt, eine
Verzahnung 34b, die mit der Verzahnung 28b wälzt, und
eine Rotationswelle 34c, die die Verzahnung 34a und
die Verzahnung 34b trägt.
Das Satellitenzahnrad 34 wird durch die erste Körperplatte 22 und
eine axiale Bohrung 24c, die auf dem Umfangsabschnitt der
zweiten Körperplatte 24 vorgesehen
ist, um um die Rotationswelle 34c drehbar zu sein, gelagert.
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Ein Tauchkolbenzapfen 28c,
der zu dem zweiten Zahnrad 26 vorsteht, ist auf einer Oberfläche der
Tauchkolbenplatte 28 gegenüber der Stopperplatte 26 vorgesehen.
Ein ringförmiger
Führungsschlitz 26c,
der einen ersten Endabschnitt 26d und einen zweiten Endabschnitt 26e besitzt
und sich entlang der Rotationsortskurve des Tauchkolbenzapfens 28c erstreckt,
ist auf einer Oberfläche
der Stopperplatte 26 gegenüber der Tauchkolben platte 28 vorgesehen,
um in der Lage zu sein, den Tauchkolbenzapfen 28c aufzunehmen.
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Am Umfang der Stopperplatte 26 ist
eine Verzahnung 26b vorgesehen und sie besitzt einen mechanischen
Motor 36 und ein Steuerzahnrad 38, das auf einer
Rotationswelle 36a dieses mechanischen Motors 36 befestigt
ist, um mit der Verzahnung 26b zu wälzen, als ein Rotationssteuermechanismus für die Stopperplatte 26.
Es ist vorteilhaft, einen Zahnradmotor zu verwenden, um dem mechanischen
Motor 36 ebenfalls die Aufgabe zu überlassen, die Rotation der
Stopperplatte 26 zu verhindern.
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Während
der Tauchkolbenzapfen 28c auf der vorstehend genannten
Tauchkolbenplatte 28 vorgesehen ist und der Führungsschlitz 26c auf
der Stopperplatte 26 vorgesehen ist, ist es auch möglich, den
Führungsschlitz 26c auf
der Tauchkolbenplatte 28 vorzusehen und den Tauchkolbenzapfen 28c auf der
Stopperplatte 26 vorzusehen. Des weiteren ist es auch möglich, den
Führungsschlitz 26c durch
den Tauchkolbenzapfen 28c zu ersetzen.
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(ii) Spezifischer Aufbau
des Verbindungsmechanismus 220
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Der spezifische Aufbau des Verbindungsmechanismus 220 wird
unter Bezugnahme auf 1 und 6 beschrieben. 6 ist eine perspektivische
Ansicht, die den Aufbau eines Betätigungsmechanismus (später beschrieben)
zeigt.
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Eine Stoßplatte 42, die mit
den Eingriffszapfen 6b in Eingriff steht und die auf dem
vorstehend genannten beweglichen Verriegelungsring 6 vorgesehen
ist, und ein Verbindungszapfen 40, der diese Stoßplatte 42 auf
einem Ende mit einer Schraube 50 lagert, sind auf dem Rahmen 80 montiert,
um um eine Achse X1 drehbar zu sein (siehe 1).
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Ein anderes Ende einer Verbindungsstange 44 ist
durch ein Universalgelenk 48 mit dem anderen Ende des Verbindungszapfens 40 gekoppelt.
Wie in 6 gezeigt ist,
rotiert der Verbindungszapfen 40 in einer Richtung B1 um
die Achse X1, während
die Stoßplatte 42 in
einer Richtung C1 um die Achse X1 rotiert, wenn sich die Verbindungsstange 44 in
einer Richtung A1 bewegt. Wenn sich die Verbindungsstange 44 in
einer Richtung A2 bewegt, rotiert der Verbindungszapfen 40 in
einer Richtung B2 um die Achse X1, während die Stoßplatte 42 in
einer Richtung C2 um die Achse X1 rotiert.
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Andererseits ist ein Ende der Verbindungsstange 44 durch
ein Universalgelenk 46 auf dem Umfangsabschnitt der ersten
Körperplatte 22 befestigt. Die
Universalgelenke 46 und 48 werden zum Koppeln
der Verbindungsstange 44 verwendet, da die erste Körperplatte 22 rotiert
und folglich die Gelenke mit geringem Spiel, erforderlich sind,
aufgrund der Notwendigkeit zum direkten Übertragen einer Bewegung der
ersten Körperplatte 22 auf
den Verbindungsmechanismus 220.
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In dem Verbindungsmechanismus 220,
der aus dem oben beschriebenen Aufbau besteht, rotiert die Stoßplatte 42 in
der Richtung C1 um die Achse X1, wenn die Verbindungsstange 44 durch
die erste Körperplatte 2 unter
Bezugnahme auf 1 in
die Richtung A1 nach oben gezogen wird. Somit rotiert der bewegliche
Verriegelungsring 6 in einer Richtung D1 und der Verriegelungszapfen 10 erreicht
die erste Position.
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In dieser Ausführungsform wird ein Umwandlungsmechanismus
für ein
elektrische Signal 700 zum Ausgeben der Funktion des Verbindungsmechanismus 220 als
elektrisches Signal verwendet. Dieser Umwandlungsmechanismus für ein elektrisches
Signal 700 wird nun unter Bezugnahme auf 1 und 7 beschrieben. 7 ist eine Vorderansicht,
die den schematischen Aufbau des Umwandlungsmechanismus für das elektrische
Signal 700 zeigt.
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Schaltplatten 52 und 54 sind
vorgesehen, um den Verbindungszapfen 40 von oben und von
unten zu halten. Eine Spiralfeder 70 ist auf einzelnen
Enden der Schaltplatten 52 und 54 mit Schrauben 66 und 68 befestigt.
Die anderen Enden der Schaltplatten 52 und 54 sind
jeweils im bezug zu dem Rahmen (nicht gezeigt) mit Schrauben 56 und 58 um
die Schrauben 56 und 58 herum montiert. Deshalb
ist die Schaltplatte 52 in einer Richtung E1 in der Figur
drehbar und die Schaltplatte 54 ist in einer Richtung E2
in der Figur drehbar.
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Mikroschalter 60 und 62 sind
auf den jeweiligen Schaltplatten 52 und 54 in
einem Zustand montiert, in dem sie mit dem Verbindungszapfen 40 in
einem allgemeinen Zustand in Kontakt stehen. Jegliche Arte an Mikroschaltern,
die EIN-Signale in dem Kontaktzustand mit dem Verbindungszapfen 40 erzeugen,
oder die EIN-Signale in einem von dem Verbindungszapfen 40 erzeugten
Zustand, können
für die
Mikroschalter 60 und 62 verwendet werden.
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Die Stoßplatte 42 ist nicht
direkt mit dem beweglichen Verriegelungsring 6 gekoppelt,
sondern in einem Zustand eingestellt, in dem sie mit den Eingriffszapfen 6b in
Eingriff steht, die auf dem beweglichen Verriegelungsring 6 vorgesehen
sind, um das Aufbringen eines Stoßes auf die Stoßplatte 42 zu
vermeiden, wenn eine große
Kraft auf den beweglichen Verriegelungsring 6 aufgebracht
wird.
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[Funktion des Injektorkopfes 1000]
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Nun werden unter Bezugnahme auf die 8 bis 16 die Funktionen des Injektorkopfes 1000, der
aus der oben beschriebenen Struktur besteht, beschrieben. 8, 10, 11, 12 und 14 sind schematische Darstellungen, die
typischerweise den Erfassungsmechanismus 210 entsprechend
der Ansichten entlang einer Linie V in 1 zeigen. Zur einfacheren Darstellung
ist die Tauchkolbenplatte 28 mit zwei punktierten, gestrichelten
Linien gezeigt und die Darstellung der zweiten Körperplatte 24 ist
weggelassen.
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9 ist
eine modellhafte Darstellung zur Erläuterung der Position des Tauchkolbens 20 in
dem Zustand aus 8, und 13 ist eine modellhafte Darstellung
zur Erläuterung
der Position des Tauchkolbens 20 in dem Zustand aus 12. 15A und 15B sind
modellhafte Darstellungen zur Erläuterung der Funktionen des
Verbindungsmechanismus 220 in dem Zustand aus 14, und 16 ist eine schematische Darstellung,
die den Zustand des Umwandlungsmechanismus für ein elektrisches Signal 700 in
dem Zustand aus 14 zeigt.
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Zuerst zeigen 8 und 9 eine
Anfangszustandsposition des Tauchkolbens 20. In dieser
Anfangszustandsposition befindet sich der Tauchkolben 20 in
einer Position, die dem Zahnrad 16a am nächsten ist,
und das Ende 26d des Führungsschlitzes 26c,
der auf der Stopperplatte 26 vorgesehen ist, befindet sich
in der Position des Tauchkolbenzapfens 28c, der auf der
Tauchkolbenplatte 28 vorgesehen ist.
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Bezugnehmend auf 10 wird anschließend der Bewegungsbetrag des
Tauchkolbens 20 festgelegt. Es besteht ein proportionales Verhältnis zwischen
der Einspritzrate des Kontrastmittels durch die Bewegung des Tauchkolbens 20 und
der Kreisbogenlänge
des Führungsschlitzes 26c.
Wenn L1 (Millimeter) als Kreisbogenlänge ausgewählt wird, die der Einspritzrate
des Kontrastmittels durch Bewegung des Tauchkolbens 20 entspricht,
werden der mechanische Motor 36 und das Steuerzahnrad 38 in eine
Richtung S1 gedreht und die Stopperplatte 26 wird in eine
Richtung S2 gedreht, um den Kreisbogenabstand zwischen dem anderen
Ende 26e des Führungsschlitzes 26c und
dem Tauchkolbenzapfen 28c so festzulegen, daß er L1
+ α (mm)
erreicht. α (mm)
gibt eine Kreisbogenlänge
an, die einer zulässigen
Menge entspricht, die durch die Einspritzrate des Kontrastmittels überschritten
werden darf, und der Wert α (mm)
ist so festgelegt, daß die
zulässige Menge
1 bis 2 (ml) beträgt.
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Gemäß 11 wird der Tauchkolbenmotor 2 in
eine Richtung S4 gedreht, um das Ritzel 32 in der Richtung
S4 in einen Zustand zu drehen, in dem der mechanische Motor 36 gestoppt
und die Stopperplatte 26 fixiert wird. Somit rotiert das
Satellitenzahnrad 34 in einer Richtung S5 und die Tauchkolbenplatte 28 rotiert
in einer Richtung S6, wodurch sich der Tauchkolbenzapfen 28c zum
anderen Ende 26e des Führungsschlitzes 26c bewegt.
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Gemäß 12 eilt der Tauchkolben 20 um L1 vor,
wie in 13 gezeigt ist,
in einen solchen Zustand, so daß der
Tauchkolbenzapfen 28c mit dem anderen Ende 26e des
Führungsschlitzes 26c in Kontakt
steht. Der Tauchkolbenzapfen 28c, der sich aufgrund der
Drehung des Tauchkolbenmotors 2 weiter bewegt, kann sich
nicht bewegen, da der Tauchkolbenzapfen 28c mit dem anderen
Ende 26e des Führungsschlitzes 26c in
Kontakt ist. Gemäß 14 stoppt die Rotation der
Tauchkolbenplatte 28, da sich der Tauchkolbenzapfen 28c nicht
bewegen kann.
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Somit wird die Rotationskraft des
Tauchkolbenmotors 2 in eine Kraft umgewandelt, die das
Satellitenzahnrad 34 in einer Richtung S7 entlang der Verzahnung 28b,
die auf der Tauchkolbenplatte 28 vorgesehen ist, dreht.
Das Satellitenzahnrad 34 wird durch die erste Körperplatte 22 und
die zweite Körperplatte 24 gelagert
und daher rotieren auch die erste Körperplatte 22 und
die zweite Körperplatte 24 gemeinsam
mit dem Satellitenzahnrad 34 in der Richtung S7. Daraus
folgt, daß die
Verbindungsstange 44, die mit der ersten Körperplatte 22 gekoppelt
ist, in die Richtung A1 nach oben gezogen wird.
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Wenn die Verbindungsstange 44 in
die Richtung A1 nach oben gezogen wird, rotiert der Verbindungszapfen 40 in
der Richtung B1 um die Achse X1 und die Verbindungsstange 44 rotiert
in der Richtung B1, wie in 15A und 15B gezeigt ist. Somit rotieren
die Eingriffszapfen 6b in der Richtung D1 und die Verriegelungszapfen 10,
die durch den beweglichen Verriegelungsring 6 gehalten
werden, erreichen die erste Position, die in 3B gezeigt ist, um die Rotationswelle 2a und
das Ritzel 4 durch den Keileffekt mechanisch zurückzuhalten.
Somit folgt daraus, daß die
Sicherheitsvorrichtung 600 gemäß dieser Ausführungsform
arbeitet.
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Während
der Tauchkolben 20 ursprünglich gesteuert wird, um automatisch
an einer im vorhinein eingestellten Einspritzrate zu stoppen, führt der
oben genannte Umwandlungsmechanismus für ein elektrisches Signal 700 eine
Steuerung zur Zurückhaltung der
Rotation des Tauchkolbenmotors 2 durch, wenn dieser nicht
gestoppt wird.
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Genauer gesagt wird die Verbindungsstange 44 nach
oben in Richtung A1 gezogen und die Schaltplatte 52 wird
durch den Verbindungszapfen 50 nach oben angehoben, wie
in 16 ist, wenn der Tauchkolben 20 ohne
zu stoppen vorwärts
schreitet. Folglich gelangt der Mikroschalter 60 in einen AUS-Zustand,
wird auf ein vorbeschriebenes elektrisches Signal umgewandelt und
führt eine
Steuerung zur Zurückhaltung
der Rotation des Tauchkolbenmotors 2 durch. Deshalb wird
die Sicherheitsvorrichtung 600 für den Fall, in dem die elektrische
Steuerung versagt, als Rückfallsicherung
verwendet.
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Somit ist das auf die Rotationswelle 2a des Tauchkolbenmotors 2 wirkende
Drehmoment in dem Injektorkopf 1000 gemäß dieser Ausführungsform kleiner
als ein Drehmoment, das auf den Tauchkolben 20 wirkt, wodurch
es möglich
ist, die Bewegung des Tauchkolbens 20 mit einer geringen
Kraft zu stoppen, indem die Rotation der Rotationswelle 2a des
Tauchkolbenmotors 2 durch einen mechanischen Betrieb zurückgehalten
wird. Deshalb wird ferner die Belastung, die auf die die Sicherheitsvorrichtung 600 bildenden
Komponenten aufgebracht wird, auch reduziert und es ist möglich, eine
Verkleinerung dieser Komponenten und eine daraus folgende Verkleinerung
des Injektorkopfes 1000 zu erzielen.
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Wie oben beschrieben wurde, werden
die Einstellungen des Bewegungsbetrages des Tauchkolbens 20 und
die Erfassung der Position des Tauchkolbens 20 durch den
Erfassungsmechanismus 210 implentierbar, der nur aus einer
mechanischen Struktur besteht, wodurch eine Betriebssicherheit des
Injektorkopfes 1000 ungeachtet des Versagens einer elektrischen
Steuerung erzielt werden kann.
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Zusätzlich ist es möglich, eine
Wartung leichter durchzuführen
als bei dem herkömmlichen
Injektorkopf, durch Vereinigen der Auslösevorrichtung 200,
die eine Anzahl an Zahnrädern
in dem vorstehend genannten Injektorkopf 1000 als Getriebekasten
enthält.
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Des weiteren ist es möglich, die
Positionen des Tauchkolbenzapfens 28c und des Führungsschlitzes 26c von
der Seite der ersten Körperplatte 22 aus
leichter visuell zu bestätigen,
indem die erste Körperplatte 22 und
die Tauchkolbenplatte 28 durch transparente Bauteile gebildet
werden.
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Die Verriegelungsvorrichtung 100,
die Auslösevorrichtung 200,
die Erfassungsvorrichtung 300, der Verbindungsmechanismus 400,
der Tauchkolbenantriebsmechanismus 500, die Sicherheitsvorrichtung 600 und
andere Strukturen in der Ausführungsform,
die zu dieser Zeit offenbart sind, dienen in allen Punkten nur zur
Erläuterung
und nicht zur Beschränkung
auf die vorstehend genannte Ausführungsform.
Der technische Schutzumfang der Erfindung wird nicht durch die vorstehend
genannte Ausführungsform
festgelegt, sondern durch den vorstehend genannten Umfang eines
Anspruchs für
ein Patent, und es ist beabsichtigt, daß alle Modifikationen innerhalb
der Bedeutung und des Bereiches, die äquivalent zum Umfang des Anspruchs
für ein
Patent sind, darin enthalten sind.
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Gemäß dem mechanischen Blockiermechanismus
und dem Injektorkopf, auf dem die vorliegende Erfindung basiert,
ist das Drehmoment, das auf die Rotationswelle des Antriebs oder
des Motors wirkt, viel kleiner als das Drehmoment, das auf die bewegliche
Welle oder den Tauchkolben wirkt, wodurch es möglich ist, die Bewegung der
beweglichen Welle oder des Tauchkolbens mit einer geringen Kraft zu
stoppen, indem die Rotation der Rotationswelle des Antriebs oder
des Motors durch eine mechanische Betätigung zurückgehalten wird.
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Deshalb reduziert sich auch die auf
die die Sicherheitsvorrichtung bildenden Komponenten aufgebrachte
Belastung und es ist möglich,
eine Verkleinerung dieser Komponenten und nachfolgend eine Verkleinerung
des mechanischen Blockiermechanismus und des Injektorkopfes zu erzielen.
Des weiteren ist die Erfassung der Position der beweglichen Welle oder
des Tauchkolben durch den Erfassungsmechanismus implementierbar,
der nur aus der mechanischen Struktur besteht, wodurch die Betriebssicherheit
des mechanischen Blockiermechanismus und des Injektorkopfes ungeachtet
eines Versagens der elektrischen Steuerung erzielt werden kann.