DE60002181T2 - Hochfrequenzverstärker mit reduzierter Intermodulationsverzerrung - Google Patents
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Description
- Hintergrund der Erfindung
- Diese Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung und Verfahren zur Breitbandverstärkung mit hoher Linearität und bei geringer Leistungsaufnahme.
- Für Breitbandsignalverstärker und Verfahren zur Verstärkung von Signalen über einen großen Frequenzbereich gibt es viele Anwendungen. Beispielsweise benötigen drahtlose Kommunikationseinrichtungen, wie Mobiltelefone, schnurlose Telefone, Pager, Fernseh-Tuner, lokale Netzwerke oder dergleichen, Verstärker mit einem großen Dynamikbereich und hoher Linearität, um die Stärke empfangener Signale ohne Verzerrung und Übersprechen zwischen verschiedenen Frequenzen zu verstärken. Leider verzerren alle linearen Verstärker die Signale, die sie verstärken müssen, zu einem bestimmten Grad. Dies ist besonders unerwünscht, wenn zwei oder mehr unabhängige Kanäle verstärkt werden. Unter diesen Umständen erzeugt der Verstärker unerwünschte Intermodulationsprodukte, die Interferenz verursachen können und zu einer schwachen Leistungsfähigkeit der Kommunikationseinrichtung führen.
- Die Intermodulationsverzerrung wird bezüglich des Störspitzenwertpegels definiert, der von zwei oder mehr in einen Empfänger eingespeisten Tönen erzeugt wird. Ein Empfänger kann durch eine Verzerrungsgüte dritter Ordnung, die als „Intercept-Punkt dritter Ordnung am Eingang" (third-order input intercept point – IIP3) bezeichnet wird, charakterisiert werden, welche als die Eingangsleistung (in Form von zwei Tönen) definiert wird, die erforderlich ist, um Verzerrungsprodukte dritter Ordnung entsprechend der Eingangslei stung von zwei Tönen zu erzeugen. Die Linearität eines Verstärkers und somit die Störfestigkeit des Empfängers gegenüber Verzerrung und Übersprechen, verbessert sich mit dem IIP3 des Verstärkers. Eine weitere Verstärkergüte entspricht dem Verhältnis der maximalen Mikrowellenausgangsleistung (bei einem spezifizierten Verzerrungspegel) zur angelegten DC-Leistung. Das herkömmliche Verfahren zum Spezifizieren des Verzerrungspegels für diese Güte wird der Intercept-Punkt von Produkten dritter Ordnung am Ausgang (output intercept point of third order products – OIP3) genannt. Gemäß dem OIP3-Verfahren werden zwei Eingangssignale, die sich nur leicht in der Frequenz unterscheiden und im Wesentlichen eine gleiche, aber einstellbare Leistung aufweisen, an den Verstärkereingang angelegt. Es wird eine grafische Darstellung sowohl der Grundfrequenzausgangsleistung als auch der Leistung in dem Intermodulationsprodukt dritter Ordnung gegenüber der Eingangsleistung angefertigt, und diese zwei grafischen Darstellungen werden linear extrapoliert. Der Punkt, an dem sich diese zwei Extrapolationen schneiden, ist die OIP3-Amplitude, welche von der Ausgangsleistungs(Ordinaten)-Achse in dB abgelesen wird.
- Die Linearität eines Verstärkers kann verbessert werden, indem sein Intercept-Punkt dritter Ordnung oder sein Ausgangs-Intercept-Punkt von Produkten dritter Ordnung verbessert wird. In der Elektronik ist es bekannt, dies durch Erhöhung eines Verstärkungsfaktors zu tun. (Siehe z. B. Wheatley, US-Patent Nr. 5,732,341 oder Podell et al., US-Patent Nr. 5,015,968). Der Nachteil bei der Erhöhung der Linearität eines Verstärkers durch Erhöhen seiner Verstärkung besteht jedoch darin, dass gleichzeitig die Leistungsaufnahme des Verstärkers ansteigt. Beispielsweise offenbart das Podell et al. erteilte US-Patent Nr. 5,015,968 eine Verstärkerschaltung, die gegenüber herkömmlichen Verstärkerschaltungen eine verbesserte Verstärkung zusammen mit einer Zunahme der Leistungsabgabe, und folglich der Leistungsaufnahme, des Verstärkers aufweist. Die Verstärkung bei Podell wird durch Erhöhung der Größe des Rückkopplungswiderstandes in dem Verstärker von den herkömmlichen 200 Ω auf mehr als 600 Ω erreicht.
- Bei bestimmten Einrichtungen, wie beispielsweise drahtlosen Kommunikationseinrichtungen, ist es wünschenswert, die Linearität der Verstärker in den Einrichtungen zu verbessern, um das Übersprechen zwischen verstärkten Kanälen zu reduzieren, und dadurch das Signal-Rausch-Verhältnis der Einrichtungen zu verbessern. Gleichzeitig ist es unerwünscht, die Leistungsaufnahme der Verstärker in den Einrichtungen zu erhöhen, weil dadurch die Lebensdauer der Batterien, die zum Betreiben der Einrichtungen verwendet werden, oder die Perioden, nach welchen die Batterien aufgeladen werden müssen, herabgesetzt werden. Folglich wird ein Verfahren zur Erhöhung der Linearität eines rauscharmen Verstärkers ohne Erhöhung der Ausgangsleistung oder der Leistungsaufnahme des Verstärkers benötigt.
- Zusammenfassende Darstellung der Erfindung
- Unter einem Gesichtspunkt ist die Erfindung gekennzeichnet durch eine Einrichtung nach Anspruch 1, die zur Verstärkung eines Signals konfiguriert ist.
- Weitere Ausführungsbeispiele können eines oder mehrere der folgenden Merkmale beinhalten. Das Rückkopplungsnetzwerk weist vorzugsweise einen Rückkopplungskondensator auf. Das Rückkopplungsnetzwerk besteht vorzugsweise im Wesentlichen aus kapazitiver Reaktanz.
- Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel können das induktive Rückkopplungsnetzwerk und das kapazitive Rückkopplungsnetzwerk entsprechende Reaktanzen haben, die ausgewählt wurden, um eine gewünschte Impedanz am Eingang der Einrichtung zu erreichen.
- Die Reaktanz der Rückkopplungsnetzwerke wurde ausgewählt, um am Eingang der Einrichtung eine Impedanz zu erreichen, die über einen breiten Frequenzbereich im Wesentlichen unabhängig von der Frequenz ist. Bei einem Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung für die im wesentlichen lineare Verstärkung eines Signals konfiguriert, das eine Frequenz von mindestens 500 MHz aufweist.
- Bei einigen Ausführungsbeispielen ist ein Empfängereingang, der für das Empfangen eines drahtlosen Signals konfiguriert ist, mit dem Einrichtungseingang gekoppelt; und ein Empfängerausgang, der für das Erzeugen eines Ausgangssignals konfiguriert ist, das für das am Empfängereingang empfangene drahtlose Signal repräsentativ ist, ist mit dem Einrichtungsausgang gekoppelt.
- Unter einem anderen Gesichtpunkt ist die Erfindung gekennzeichnet durch ein Verfahren zur Verstärkung eines Signals nach Anspruch B.
- Das Ausgangssignal kann am Eingang abgetastet werden, indem der Ausgang mit dem Eingang durch ein Rückkopplungsnetzwerk verbunden wird, das im Wesentlichen aus kapazitiver Reaktanz besteht. Das Verfahren kann ferner den Schritt des Anpassens einer Ausgangsimpedanz nach Anspruch 10 enthalten.
- Unter einem weiteren Gesichtspunkt ist die Erfindung gekennzeichnet durch eine Einrichtung, die eine erste und zweite Verstärkungsstufe umfasst, wobei jede Verstärkungsstufe eine Einrichtung nach Anspruch 1 aufweist, und wobei die Eingänge der Verstärkungsstufen zur Bildung eines Eingangs der Einrichtung miteinander gekoppelt sind, und wobei die Ausgänge der Verstärkungsstufen durch einen Isolator miteinander gekoppelt sind.
- Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel weist der Isolator eine Diode auf.
- Zu den Vorteilen der Erfindung gehören die folgenden.
- Die Erfindung reduziert (oder unterdrückt) die inhärent in nicht-linearen Verstärkerschaltungen vorhandenen Intermodulationsprodukte. Der OIP3 wird bei einem gegebenen Versorgungsstrom um mindestens 3–6 dB verbessert, oder es kann derselbe OIP3 bei einer geringeren Verlustleistung erreicht werden (z. B. kann bei einem Ausführungsbeispiel eine Stromreduzierung von 50% erreicht werden). Die geringen Leistungsanforderungen der Erfindung machen sie besonders nützlich für drahtlose Anwendungen. Die hierin beschriebenen Verstärker und die Verstärkungsverfahren der Erfindung erreichen außerdem eine Eingangsimpedanz und eine Übertragungscharakteristik, die über einen breiten Frequenzbereich (wenigstens eine Oktave) flach ist. Des weiteren ist der IIP3 ohne Veränderung anderer Schaltungsparameter oder Spezifikationen problemlos einstellbar, indem einfach der Versorgungsstrom verändert wird. Darüber hinaus wird die Anpassung an eine reale Eingangsimpedanz relativ einfach erreicht. Die Erfindung ist außerdem gegenüber Veränderungen des Herstellungsprozesses im Wesentlichen unempfindlich. Die Erfindung ist – ohne auf wichtige Entwurfsparameter zu verzichten – für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich verschiedener drahtloser Schaltungen, verwendbar.
- Andere Merkmale und Vorteile werden aus der folgenden Beschreibung, einschließlich der Zeichnungen und Ansprüche, ersichtlich werden.
- Kurzbeschreibung der Zeichnungen
-
1 ist eine Blockdarstellung eines drahtlosen Empfängers, der ein Signal von einem Sender empfängt. -
2 ist eine Schaltungsdarstellung eines Breitbandverstärkers geringer Leistung mit parallel- und reihengeschalteten reaktiven Rückkopplungsnetzwerken. -
3 ist eine Schaltungsdarstellung eines Breitbandverstärkers mit geringer Leistung mit einem parallelgeschalteten kapazitiven Rückkopplungsnetzwerk und einem induktiven reihengeschalteten Rückkopplungsnetzwerk mit bipolaren Transistoren. -
4A ist eine Schaltungsdarstellung eines Breitbandverstärkers mit geringer Leistung mit einem kapazitiven parallelgeschalteten Rückkopplungsnetzwerk und einem induktiven reihengeschalteten Rückkopplungsnetzwerk, die mit Feldeffekttransistoren (FETs) implementiert sind. -
4B ist eine Schaltungsdarstellung eines Breitbandverstärkers mit geringer Leistung mit einem kapazitiven parallelgeschalteten Rückkopplungsnetzwerk und einem induktiven reihengeschalteten Rückkopplungsnetzwerk, die mit einem FET und einem bipolaren Transistor implementiert sind, die unter Verwendung eines BICMOS-Prozesses hergestellt sind. -
5 ist eine Schaltungsdarstellung eines Verstärkers mit geschalteter Verstärkung, der von zwei Breitbandverstärkungsstufen mit geringer Leistung gebildet wird, von welchen jede ein kapazitives parallelgeschaltetes Rückkopplungsnetz werk und ein induktives reihengeschaltetes Rückkopplungsnetzwerk aufweist. - Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
- Es wird auf
1 Bezug genommen; eine Einrichtung6 , die zur Verstärkung eines Signals konfiguriert ist (z. B. ein tragbarer drahtloser Empfänger, wie beispielsweise ein Mobiltelefon), enthält einen Empfängereingang8 , einen Verstärker10 , einen Empfängerausgang12 und eine Stromquelle14 (z. B. eine Batterie). Der Empfängereingang8 ist konfiguriert, um ein elektromagnetisches Signal16 (z. B. ein Signal mit einer Frequenz, die größer als 100 MHz ist, und größer als 500 MHz sein kann) von einem Sender18 zu empfangen und ein elektrisches Signal20 zu erzeugen. Der Verstärker10 empfängt das Signal20 und übermittelt ein verstärktes Signal22 an den Empfängerausgang12 , welcher das verstärkte Signal22 in ein geeignetes Ausgangssignal24 (z. B. einen Klang, der eine menschliche Stimme repräsentiert) umwandelt. - Obwohl in
1 nur ein einzelnes elektromagnetisches Signal16 gezeigt wird, werden üblicherweise andere Signale (bei unterschiedlichen Frequenzen) vom Empfängereingang8 empfangen. Wie oben erläutert, enthält das verstärkte Signal22 , wenn zwei oder mehr Töne vom Empfängereingang8 empfangen werden, Intermodulationsprodukte, die das gewünschte Eingangssignal störend beeinflussen können. Die Intermodulationsprodukte, die die größte beeinträchtigende Wirkung auf die Qualität des verstärkten Signals22 haben, sind diejenigen, welche einer Komponente dritter Ordnung der Intermodulationsverzerrung, die von IM3 repräsentiert wird, entsprechen, welche die Frequenzkomponenten 2f1-f2 und f1-2f2 einschließt, wobei f1 und f2 die Frequenzen von zwei gleichzei tig in den drahtlosen Empfänger6 eingespeisten Tönen sind. Wie oben erläutert, ist der Verstärker10 konfiguriert, um die IM3-Intermodulationsverzerrung zu reduzieren, und dadurch eine verbesserte Intermodulationscharakteristik bereitzustellen, ohne den Rauschfaktor (noise factor – NF) des Verstärkers zu opfern, und während der Verstärkereingang mit dem Empfängereingang8 relativ problemlos impedanzangepasst sein kann. In den unten beschriebenen Zeichnungen wird der Empfängereingang8 durch eine Spannungsquelle Vin und eine Ausgangsimpedanz Z0 dargestellt, und der Empfängerausgang12 wird durch einen Kondensator C0 und eine Lastimpedanz R0 dargestellt. Andere Konfigurationen sind möglich. - Wie in
2 gezeigt, enthält der Verstärker10 eine Verstärkungsstufe30 , die von einem bipolaren Eingangstransistor32 (z. B. ein bipolarer Heteroübergangstransistor) und einem bipolaren Ausgangstransistor34 (z. B. ein bipolarer Heteroübergangstransistor) gebildet wird, die in einer Kaskoden-Konfiguration miteinander gekoppelt sind, wobei der Eingangstransistor32 einen Eingang36 des Verstärkers10 und der Ausgangstransistor34 einen Ausgang38 des Verstärkers10 definiert. Ein parallelgeschaltete reaktives Rückkopplungsnetzwerk40 , welches durch eine Impedanz von im Wesentlichen Widerstand Null und Reaktanz ungleich Null charakterisiert wird, ist zwischen Eingang36 und Ausgang38 eingekoppelt. Das parallelgeschaltete Rückkopplungsnetzwerk40 hat eine Reaktanz, die ausgewählt wurde, um die IM3-Intermodulationsverzerrung zu reduzieren, die am Ausgang38 von Verstärker10 erzeugt wird. Ein reihengeschaltetes reaktives Rückkopplungsnetzwerk42 , welches durch eine Impedanz von im Wesentlichen Widerstand Null und Reaktanz ungleich Null charakterisiert wird, ist zwischen dem Emitter44 des Eingangstransistors32 und einer niedrigen Spannungsreferenz46 eingekoppelt. Das reihengeschaltete Rückkopplungsnetzwerk42 verbessert die Linearität des Verstärkers10 und definiert zusammen mit dem parallelgeschalteten Rückkopplungsnetzwerk40 die Eingangsimpedanz von Verstärker10 . Die Reaktanzen des parallelgeschalteten Rückkopplungsnetzwerkes40 und des reihengeschalteten Rückkopplungsnetzwerkes42 sind so ausgewählt, daß eine Eingangsimpedanz des Verstärkers10 erreicht wird, die an die Ausgangsimpedanz (Z0) des Empfängereingangs8 angepasst ist. Da nur reaktive Komponenten in dem parallelgeschalteten Rückkopplungsnetzwerk40 und dem reihengeschalteten Rückkopplungsnetzwerk42 verwendet werden, kann der Rauschfaktor (NF) der Verstärkungsstufe30 durch herkömmliche Entwurfs-Techniken optimiert werden. Eine Vorspannungsimpedanz48 koppelt den Kollektor des Ausgangstransistors34 mit einer hohen Spannungsreferenz50 , um eine DC-Vorspannung für die Verstärkungsstufe30 bereitzustellen. Ein Vorspannungsnetzwerk (dargestellt durch Vbias) spannt die Basis52 des Ausgangstransistors34 vor. - Es wird auf
3 Bezug genommen; bei einem Ausführungsbeispiel besteht das parallelgeschaltete Rückkopplungsnetzwerk40 aus einem Rückkopplungskondensator CF mit einer Kapazität, die ausgewählt wurde, um die IM3-Intermodulationsverzerrung zu reduzieren, die am Ausgang38 des Verstärkers10 erzeugt wird. Das reihengeschaltete Rückkopplungsnetzwerk42 besteht aus einer Induktionsspule LSE mit einer Induktivität, die ausgewählt wurde, um die Linearität der Verstärkungsstufe30 zu verbessern. Durch Verwendung einer überhöhten induktiven reihengeschalteten Rückkopplung (z. B. LSE mit einem Wert von ungefähr 1–3 nH für eine Betriebsfrequenz von ungefähr 2 GHz) wird das reihengeschal tete Rückkopplungsnetzwerk42 linearisiert, ohne den NF zu verändern. Die Werte von CF und LSE wurden ebenfalls ausgewählt, um die Ausgangsimpedanz des Empfängers8 anzupassen (z. B. hat Z0 einen Wert von ungefähr 50 Ohm). Im Betrieb reduziert die kapazitive parallelgeschaltete Rückkopplung CF den Realteil der Eingangsimpedanz und verschiebt auch den negativen Imaginärteil der Eingangsimpedanz (in einigen Fällen wird der negative Imaginäranteil der Eingangsimpedanz vollständig verschoben). Dies ermöglicht die problemlose Anpassung der Eingangsimpedanz an die Ausgangsimpedanz des Empfängereingangs B. Außerdem reduziert (oder unterdrückt) der parallelgeschaltete Rückkopplungskondensator CF die IM3-Produkte aufgrund der günstigen Phasenlage der IM3-Produkte am Verstärkerausgang38 im Hinblick auf den Verstärkereingang36 und aufgrund der Tatsache, dass der AC-Strom durch CF annähernd gleich Vout·jωCF ist. Die Vorspannungsimpedanz48 besteht aus einer Induktionsspule Lcc- -
- Diese Näherung ist durch Simulation bestätigt worden.
- Bei einem Ausführungsbeispiel, das für den Betrieb bei einer Frequenz von ungefähr 2 GHz optimiert ist, hat CF einen Wert von ungefähr 140fF, hat LSE einen Wert von ungefähr 1,5 nH, hat die Vorspannungsimpedanz
48 (RL) eine Impedanz von ungefähr 200 Ohm, hat Co einen Wert von ungefähr 1 pF, hat Lcc einen Wert von ungefähr 7 nH und hat Z0 einen Wert von ungefähr 50 Ohm. Diese Parameterwerte führen unabhängig vom Versorgungsstrom und dem verwendeten Prozess zu einem Verstärkungsfaktor von ungefähr 14,3 dB ∠ 70°. - Das Ausführungsbeispiel von
3 kann unter Verwendung herkömmlicher Herstellungstechniken für Halbleiterbauelemente hergestellt werden. Beispielsweise kann die gesamte Verstärkerschaltung, einschließlich Verstärkungsstufe30 , Vorspannungsimpedanz48 und Vorspannungsnetzwerk (VBias), auf einem Halbleitersubstrat unter Verwendung herkömmlicher Halbleiterbeschichtungs- und Ionenimplantationstechniken sowie herkömmlicher fotolithografischer Strukturierungstechniken hergestellt werden. Die bipolaren Transistoren32 ,34 können unter Verwendung bekannter bipolarer Technologien und bipolarer Heteroübergangstechnologien gebildet werden. - Andere Ausführungsbeispiele liegen im Schutzbereich der Ansprüche.
- Es wird beispielsweise auf
4A Bezug genommen; bei einem anderen Ausführungsbeispiel wird die Verstärkungsstufe30 von einem Eingangsfeldeffekttransistor (FET)60 und einem Ausgangs-FET62 gebildet, die in einer Kaskoden-Konfiguration miteinander gekoppelt sind. Die anderen Entwurfskomponenten und die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels gleichen den entsprechenden Komponenten und der Funktionsweise des Ausführungsbeispiels, das im Zusammenhang mit3 beschrieben wurde. - Wie in
4B gezeigt wird, kann bei noch einem weiteren Ausführungsbeispiel die Verstärkungsstufe30 von einem bipolaren Eingangstransistor70 und einem Ausgangs-FET72 gebildet werden, die in einer Kaskoden-Konfiguration mitein- ander gekoppelt sind und unter Verwendung eine BICMOS-Prozesses hergestellt werden. Die anderen Entwurfskomponenten und die Funktionsweise dieses Ausführungsbeispiels gleichen den entsprechenden Komponenten und der Funktionsweise des Ausführungsbeispiels, das im Zusammenhang mit3 beschrieben wurde. - Wie in
5 gezeigt, kann ein Verstärker80 mit geschalteter Verstärkung aus zwei Verstärkungsstufen82 ,84 gebildet werden, die in Parallelschaltung miteinander gekoppelt sind. Die Verstärkungsstufe82 enthält einen Eingangstransistor86 und einen Ausgangstransistor88 , die in einer Kaskoden-Konfiguration miteinander gekoppelt sind, einen parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator90 und eine reihengeschaltete Rückkopplungsinduktionsspule92 . Die Verstärkungsstufe84 enthält einen Eingangstransistor94 und einen Ausgangstransistor96 , die in einer Kaskoden-Konfiguration miteinander gekoppelt sind, einen parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator98 und eine reihengeschaltete Rückkopplungsinduktionsspule100 . Die Basen der Eingangstransistoren86 ,94 sind miteinander gekoppelt, um einen Eingang102 des Verstärkers80 mit geschalteter Verstärkung zu bilden. Der Ausgang der Verstärkungsstufe82 bildet einen Ausgang104 des Verstärkers80 mit geschalteter Verstärkung. Der Ausgang der Verstärkungsstufe84 ist mit dem Eingang104 durch eine Diode106 gekoppelt, welche den parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator98 trennt, wenn die Verstärkungsstufe82 eingeschaltet wird. Es können andere Techniken verwendet werden, um den parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator98 zu trennen. Es kann beispielsweise die Diode106 durch eine CMOS-Schaltung ersetzt werden; alternativ kann die Diode106 durch eine Kapazitätsdiode ersetzt werden. - Im Betrieb kann die Verstärkung des Verstärkers
80 verändert werden, indem zwischen der Verstärkungsstufe82 und der Verstärkungsstufe84 umgeschaltet wird. Wenn die Verstärkungsstufe82 eingeschaltet wird, wird die Eingangsimpedanz durch den parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator90 und die reihengeschaltete Rückkopplungsinduktionsspule92 bestimmt. Wenn die Verstärkungsstufe84 eingeschaltet wird, wird die Eingangsimpedanz durch den parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator90 , den parallelgeschalteten Rückkopplungskondensator98 und die reihengeschaltete Rückkopplungsinduktionsspule100 bestimmt. Somit kann durch die richtige Auswahl der parallelgeschalteten Rückkopplungskondensatoren und der reihengeschalteten Rückkopplungsinduktionsspulen die Eingangsimpedanz des Verstärkers80 im Wesentlichen konstant bleiben. Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen haben die parallelgeschalteten Rückkopplungskondensatoren90 ,98 Kapazitäten, die ausgewählt wurden, um die IM3-Intermodulationsverzerrung zu reduzieren, die am Ausgang104 des Verstärkers80 erzeugt wird. - Noch weitere Ausführungsbeispiele liegen im Schutzbereich der Ansprüche.
Claims (12)
- Eine Einrichtung (
10 ), die so ausgebildet ist, daß sie ein Signal verstärkt, aufweisend: einen Eingangstransistor (32 ) und einen Ausgangstransistor (34 ), die miteinander in einer Kaskodenkonfiguration gekoppelt sind, wobei der Eingangstransistor (32 ) so konfiguriert ist, daß er ein Hochfrequenzsignal (20 ) empfängt; ein kapazitives Nebenschlußrückkopplungsnetzwerk (40 ), das zwischen dem Eingang des Eingangstransistors (32 ) und dem Ausgang des Ausgangstransistors (34 ) eingekoppelt ist und durch eine Impedanz mit einem Wirkwiderstand von im wesentlichen Null und einem Blindwiderstand ungleich Null gekennzeichnet ist, wobei der Blindwiderstand so ausgewählt ist, daß er Intermodulationsverzerrungsprodukte dritter Ordnung an dem Ausgang des Ausgangstransistors (34 ) reduziert; und ein induktives Reihenrückkopplungsnetzwerk (42 ), das zwischen dem Emitter (44 ) des Eingangstransistors und einem Referenzpunkt (46 ) eingekoppelt ist. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, wobei das kapazitive Nebenschlußrückkopplungsnetzwerk (40 ) einen Rückkopplungskondensator aufweist. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, wobei das kapazitive Nebenschlußrückkopplungsnetzwerk (40 ) im wesentlichen aus einem kapazitiven Blindwiderstand besteht. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, wobei das induktive Reihenrückkopplungsnetzwerk (42 ) und das kapazitive Nebenschlußrückkopplungsnetzwerk (40 ) jeweils Blindwiderstände aufweisen, die so ausgewählt sind, daß eine gewünschte Impedanz am Eingang der Einrichtung erreicht wird. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, wobei der Blindwiderstand der Kombination des induktiven Reihenrückkopplungsnetzwerks (42 ) und des kapazitiven Nebenschlußrückkopplungsnetzwerks (40 ) so ausgewählt ist, daß eine Impedanz am Eingang (36 ) der Einrichtung (10 ) erreicht wird, die über einen Frequenzbereich von wenigstens einer Oktave im wesentlich unabhängig von der Frequenz ist. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, wobei sie so ausgebildet ist, daß sie ein Signal (20 ) mit einer Frequenz von wenigstens etwa 500 MHz im wesentlichen linear verstärkt. - Die Einrichtung (
10 ) nach Anspruch 1, ferner aufweisend einen Empfängereingang (8 ), der mit dem Einrichtungseingang (36 ) gekoppelt ist und so konfiguriert ist, daß er ein drahtloses Signal (20 ) empfängt, und einen Empfängerausgang (12 ), der mit dem Einrichtungsausgang (38 ) gekoppelt ist und so ausgebildet ist, daß er ein Ausgangssignal (24 ) erzeugt, das für das am Empfängereingang (8 ) empfangene drahtlose Signal (20 ) repräsentativ ist. - Ein Verfahren zum Verstärken eines Signals (
20 ), umfassend: Empfangen eines Eingangshochfrequenzsignals (20 ) an der Basis (36 ) eines Eingangstransistors (32 ), der mit einem Ausgangstransistor (34 ) in einer Kaskodenkonfiguration gekoppelt ist, wobei der Eingangstransistor (32 ) einen Emitter (44 ) aufweist, der gegenkoppelnd mit einem Referenzpunkt (46 ) über eine induktive Reihenschaltung (42 ) gekoppelt ist; Verstärken des Eingangssignals (20 ) zum Bereitstellen eines Ausgangssignals (22 ) an dem Kollektor (38 ) des Ausgangstransistors (34 ); und Unterdrücken von Intermodulationsverzerrungsprodukten dritter Ordnung an dem Kollektor des Ausgangstransistors (34 ) durch Rückkoppeln des Ausgangssignals (22 ) zu der Basis des Eingangstransistors (32 ) über ein kapazitives Nebenschlußrückkopplungsnetzwerk (40 ), das durch eine Impedanz mit einem Wirkwiderstand von im wesentlichen Null und einem Blindwiderstand ungleich Null gekennzeichnet ist. - Das Verfahren nach Anspruch 8, wobei das Ausgangssignal (
22 ) zu der Basis (36 ) des Eingangstransistors (32 ) zurückgekoppelt wird, indem der Kollektor (38 ) des Ausgangstransistors (34 ) mit der Basis (36 ) des Eingangstransistors (32 ) über ein Rückkopplungsnetzwerk (40 ) gekoppelt wird, das im wesentlichen aus einem kapazitiven Blindwiderstand besteht. - Das Verfahren nach Anspruch 8, ferner umfassend das Auswählen der Blindwiderstände der induktiven Reihenrückkopplungsschaltung (
42 ) und der kapazitiven Nebenschlußrückkopplungsschaltung (40 ) derart, daß sie mit einer Ausgangsimpedanz (12 ) übereinstimmen. - Eine Einrichtung (
80 ), die zum Verstärken eines Signals (20 ) konfiguriert ist, aufweisend: eine erste (82 ) und eine zweite (84 ) Verstärkungsstufe, wobei jede Verstärkungsstufe eine Einrichtung, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist, aufweist; wobei die Eingänge der Verstärkungsstufen (102 ) miteinander gekoppelt sind, um einen Eingang (102 ) der Einrichtung zu bilden, und wobei die Ausgänge (104 ) der Verstärkungsstufen über einen Richtungsisolator (106 ) miteinander gekoppelt sind. - Die Einrichtung (
80 ) nach Anspruch 11, wobei der Richtungsisolator (106 ) eine Diode umfaßt.
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