DE10000486A1 - Vorspannungsschaltung und Vorspannungszuführungsverfahren für einen mehrstufigen Leistungsverstärker - Google Patents
Vorspannungsschaltung und Vorspannungszuführungsverfahren für einen mehrstufigen LeistungsverstärkerInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorspannungsschaltung und ein Vorspannungszuführungsverfahren für einen mehrstufigen Leistungsverstärker, welcher eine Mehrzahl von Heteroübergangsbipolartransistoren zur Verstärkung der Leistung eines Hochfrequenzsignals aufweist, wobei ein Ansteigen eines Rx-Rauschens während des Betriebs mit niedrigem Leistungsausgang des mehrstufigen Leistungsverstärkers unterdrückt wird. Die Vorspannungsschaltung gibt ein Signal Vapc von einer externen Steuerschaltung der Basis lediglich eines HBTs des Verstärkers der ersten Stufe in einem mehrstufigen Leistungsverstärker aus. Der Basis des HBTs des Leistungsverstärkers der zweiten und jeder weiteren Stufe des mehrstufigen Leistungsverstärkers speist der Vorspannungsschaltung einen Vorspannstrom ein, der durch Spannungsstabilisatoren entsprechend dem Steuersignal Vapc geregelt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf
einen Hochfrequenzleistungsverstärker, wie er in einem Mo
biltelefongerät verwendet wird, und insbesondere auf eine
Vorspannungsschaltung und auf ein Vorspannungszuführungs
verfahren für einen mehrstufigen Leistungsverstärker mit
Heteroübergangsbipolartransistoren.
Heteroübergangsbipolartransitoren (HBT), welche mit ei
ner einzigen Energie- bzw. Leistungseinspeisung arbeiten,
ersetzen GaAs-Feldeffekttransistoren (FET) und GaAs-Transi
storen mit hoher Elektronenbeweglichkeit (HEMT) in Geräten,
welche für eine Energie- bzw. Leistungsverstärkung von
Hochfrequenzsignalen (RF-Signalen) in Mobiltelefonen oder
anderen mobilen Kommunikationsgeräten verwendet werden. Ein
GaAs-FET und ein GaAs-HEMT benötigen eine negative Span
nungsversorgung für das Gate und daher einen negativen
Spannungsgenerator in dem Mobiltelefon oder dem anderen Ge
rät, in welchem sie verwendet werden. Im Vergleich mit ei
nem herkömmlichen FET benötigt ein HBT nicht eine negative
Vorspannung, ermöglicht eine einzige Energie- bzw. Lei
stungsversorgungsoperation und kann Ein-/Ausschaltoperatio
nen ähnlich wie ein Si-MOSFET durchführen, ohne dass ein
analoger Schalter an der Drainseite benötigt wird. HBT-Ver
stärker haben ebenfalls eine hohe Ausgangsenergie- bzw. -
leistungsdichte und können eine bestimmte Ausgangsnennlei
stung mit einer Anordnung erzeugen, welche kleiner als ein
herkömmlicher FET-Leistungsverstärker ist, welcher dieselbe
Ausgangsleistung erzeugt. Es wird daher erwartet, dass HBT-
Geräte bzw. -Anordnungen als Leistungselemente in zukünfti
gen mobilen Kommunikationsgeräten verwendet werden.
Anders als FET's sind HBT's strombetriebene Bauelemente
und benötigen eine Basisstromversorgung von mehreren 10 bis
100 mA, um die hohe Ausgangsleistung von 2 W bis 4 W zu erzeu
gen, die zur Verwendung in Mobiltelefonen benötigt wird,
welche an den europäischen GSM-Standard (Global System for
Mobile Communications) angepasst sind. Da der Ausgangs
strom, welcher eine bestimmte Ausgangsspannung in einer be
stimmten Standard-CMOS-Anordnung sicherstellt, kleiner als
mehrere mA ist, ist es jedoch schwierig einen derart hohen
Basisstrom direkt von einem Standard-Si-CMOS-Chip zu erlan
gen. Eine Vorspannungsschaltung wird daher benötigt, um ei
nen Basisstrom dem bzw. den HBT's in einem HBT-Leistungs
verstärker einzuspeisen. Eine Ausgangsleistungssteuerung
wird ebenfalls in Mobiltelefonen für GSM ebenso wie für
viele andere Kommunikationssysteme benötigt, und die Vor
spannungsschaltung muss daher ebenfalls geeignet sein die
Ausgangsleistung einzustellen.
Fig. 8 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer herkömmlichen
Vorspannungsschaltung in einem dreistufigen HBT-Leistungs
verstärker. Entsprechend Fig. 8 sind Transistoren TrA1 bis
TrA6 Heteroübergangsbipolartransistoren zum Zuführen einer
Vorspannung einem Energie bzw. Leistung verstärkenden HBT
auf der Grundlage eines Eingangssignals Vapc von einer Si-
CMOS-Logikschaltung wie einem (in der Figur nicht darge
stellten) DA-Wandler. Die Transistoren TrA2, TrA6 können
ebenfalls eine Änderung der Basis-Emitter-Spannung Vbe in
folge des Temperaturkoeffizienten des entsprechenden Lei
stung verstärkenden HBT's kompensieren. Unter Verwendung
eines HBT-Prozesses ist es möglich die in Fig. 8 darge
stellte Vorspannungsschaltung zur selben Zeit wie den Hoch
frequenzleistungsverstärker zu bilden, d. h. die Vorspan
nungsschaltung kann mit dem Hochfrequenzleistungsverstärker
integriert ausgebildet werden, wodurch es ermöglicht wird,
dass der Ausgang entsprechend der Ausgangsspannung der Si-
CMOS-Logikschaltung gesteuert wird.
Viele derzeitige tragbare Telefonsysteme verwenden
ebenfalls unterschiedliche Frequenzbänder für Kommunikatio
nen zwischen einer Basisstation und einem Benutzerterminal
(Zellentelefon). Beispielsweise verwendet das in Japan ver
wendete 900 MHz Personal Digital Cellular (PDC) Zellentele
fonsystem das 940-MHz- bis 956-MHz-Band für Übertragungen
vom Terminal zur Basis und verwendet das 810-MHz bis 826-
MHz-Band für Übertragungen von der Basis zum Terminal. Das
europäische System GSM 900, ein mobiles Telefonsystem für
das 900-MHz-Band, verwendet das 880-MHz-bis 915-MHz-Band
für Übertragungen vom Terminal zur Basis und verwendet das
935-MHz- bis 970-MHz-Band für Übertragungen von der Basis
zum Terminal.
Bei Kommunikationssystemen, welche unterschiedliche
Frequenzbänder zum Senden und Empfangen verwenden, kann ein
in dem Empfangsfrequenzband erzeugtes Rauschen (welches un
ten als Rx-Rauschen bezeichnet wird) den Betrieb des Termi
nals des Leistungsverstärkers während eines Signalempfangs
ungünstig beeinflussen. Es werden daher Mittel zur Verrin
gerung dieses Rx-Rauschens benötigt.
Fig. 9 zeigt einen Graphen der Rx-Rauschcharakteristik
in einem typischen HBT-Leistungsverstärker. Aus Fig. 9 er
gibt sich, dass das Rx-Rauschen ansteigt (bei etwa Vapc =
2,1 V), wenn die Ausgangsleistung (Pout) des Leistungsver
stärkers sich verringert. Es wird festgestellt, dass das
Rx-Rauschen als das Verhältnis zwischen der Ausgangslei
stung in dem Übertragungs- bzw. Sendefrequenzband und der
Ausgangsleistung in dem Empfangsfreguenzband (935 MHz) des
Leistungsverstärkers definiert wird, wenn ein Mikrowellen
signal in dem Übertragungsfrequenzband (915 MHz) lediglich
dem Leistungsverstärker eingegeben wird.
Dieses Ansteigen des Rx-Rauschens ist einzigartig für
Leistungsverstärker-HBT's. Fig. 10 zeigt einen Graphen der
Änderung der Verstärkung in den Übertragungs- und Empfangs
frequenzbändern bei einer bestimmten Vorspannung in einem
einstufigen HBT-Leistungsverstärker. Es wird festgestellt,
dass das Messen des Rx-Rauschens in dem einstufigen Lei
stungsverstärker unter Verwendung desselben Verfahrens,
welches mit einem dreistufigen Leistungsverstärker ange
wandt wird, infolge von Schwierigkeiten, die sich auf die
Messgenauigkeit beziehen, nicht leicht ist. Die in Fig. 10
dargestellten Daten wurden daher durch gleichzeitiges Ein
geben eines Mikrowellenausgangs von einem Frequenzsynthese
system (Synthesizer) in dem Übertragungs- bzw. Sendeband
und einem Rauschausgang von einer NF-Messrauschquelle in
dem Empfangsband einem einstufigen Leistungsverstärker,
durch gleichzeitiges Messen eines Ausgangs in dem Übertra
gungsband und eines Rauschens in dem Empfangsband und durch
Ausdrücken der Ergebnisse als Verstärkung erzielt. Die Vor
spannung wurde ebenfalls von einer externen Nominalquelle
gegenüber einer Verwendung als Vorspannungsschaltung zuge
führt.
Entsprechend Fig. 10 fällt die Übertragungsbandverstär
kung (Tx) einfach in Verbindung mit einem Abfall der Basis
spannung ab, wenn der Ausgang des Leistungsverstärkers un
terhalb der Basisspannung Vb liegt (Vb < 1,35 V). Es wird
festgestellt, dass 1,35 V die Basisspannung Vb ist, bei wel
cher der Leistung verstärkende HBT aktiv wird. Die Verstär
kung (Rx) in dem Empfangsband fällt jedoch ab und steigt
auf eine charakteristische Spitze in Verbindung mit einem
Abfall der Basisspannung an. Da das Rx-Rauschen als das
Verhältnis zwischen der Ausgangsleistung in dem Übertra
gungsband und der Ausgangsleistung in dem Empfangsband de
finiert wird, wird diese Verstärkungscharakteristik einem
Anstieg des Rx-Rauschens zugeschrieben.
Eine Schwierigkeit besteht daher darin, dass dann, wenn
eine kontante Vorspannung dem Leistung verstärkenden HBT in
jeder Stufe eines vierstufigen Leistungsverstärkers zuge
führt wird, das Ansteigen des Rauschens in jeder Stufe ver
stärkt und danach ausgegeben wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, unter
Berücksichtigung der oben beschriebenen Schwierigkeiten ei
ne Vorspannungsschaltung und ein Vorspannungszuführungsver
fahren zur Unterdrückung einer Erhöhung des Rx-Rauschens
bereitzustellen, wenn die Ausgangsleistung in einem mehr
stufigen Leistungsverstärker abfällt, der Heteroübergangs
bipolartransistoren zur Leistungsverstärkung von Hochfre
quenzsignalen aufweist.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der
nebengeordneten unabhängigen Ansprüche. Dementsprechend
wird eine Vorspannungsschaltung der vorliegenden Erfindung
zur Zuführung einer Vorspannung einem mehrstufigen Lei
stungsverstärker mit einer Mehrzahl von Leistung verstär
kenden Heteroübergangsbipolartransistoren (HBT) entspre
chend einem Steuersignal von einer Steuerschaltung bereit
gestellt, welche eine erste Vorspannungszuführungsschaltung
zum Zuführen einer bestimmten Vorspannung dem HBT des Lei
stungsverstärkers der ersten Stufe des mehrstufigen Lei
stungsverstärkers; und eine zweite Vorspannungszuführungs
schaltung zur Steuerung der Vorspannungszuführung jedem HBT
des Leistungsverstärkers der zweiten und darauffolgenden
Stufe entsprechend dem Steuersignal von der Steuerschal
tung.
Die erste Vorspannungszuführungsschaltung führt vor
zugsweise das Steuersignal von der Steuerschaltung als Vor
spannung dem HBT des Leistungsverstärkers der ersten Stufe
zu. Mit einer derartigen Konstruktion ist es nötig eine be
stimmte Vorspannungsschaltung für den HBT des Leistungsver
stärkers der ersten Stufe bereitzustellen, und es kann ein
Rx-Rauschen während einer Operation der Ausgabe einer nied
rigen Leistung des Leistungsverstärkers reduziert werden.
Alternativ erzeugt die erste Vorspannungszuführungs
schaltung für den HBT des Leistungsverstärkers der ersten
Stufe eine bestimmte konstante Spannung und führt sie ihm
zu.
Des weiteren ist die erste Vorspannungszuführungsschal
tung ein Spannungsstabilisator zur Ausgabe einer bestimmten
konstanten Spannung, wenn eine konstante Spannung dazu von
einer externen Quelle zugeführt wird. Mit einer derartigen
Konstruktion kann eine bestimmte konstante Spannung mittels
eines einfachen Schaltungsentwurfs sogar dann stabil ausge
geben werden, wenn der Basisstrom des HBT's des Leistungs
verstärkers der ersten Stufe sich ändert, und es kann das
Rx-Rauschen während einer Operation der Ausgabe von niedri
ger Leistung des Leistungsverstärkers weiter verringert
werden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich des weiteren auf
ein Vorspannungszuführungsverfahren einer Vorspannungs
schaltung zur Zuführung einer Vorspannung einem mehrstufi
gen Leistungsverstärker, welcher eine Mehrzahl von Leistung
verstärkenden Heteroübergangsbipolartransistoren (HBT) auf
weist, entsprechend einem Steuersignal von einer Steuer
schaltung. Dieses Verfahren besitzt einen Schritt des Zu
führens einer bestimmten Vorspannung einem HBT des Lei
stungsverstärkers der ersten Stufe; und einen Schritt zur
Steuerung der Vorspannungszuführung jedem HBT des Lei
stungsverstärkers der zweiten und darauffolgenden Stufe
entsprechend dem Steuersignal von der Steuerschaltung.
Die vorliegende Erfindung wird in der nachfolgenden Be
schreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
Ähnliche Teile werden mit ähnlichen Bezugszeichen bezeich
net.
Fig. 1 zeigt ein typisches Schaltungsdiagramm eines
Hochfrequenzleistungsverstärkers, bei welchem eine Vorspan
nungsschaltung einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung verwendet wird;
Fig. 2 zeigt ein Schaltungsdiagramm der in Fig. 1 dar
gestellten Vorspannungsschaltung;
Fig. 3A zeigt einen Graphen, welcher die Beziehung zwi
schen einem Signal Vapc und einem Ausgangsstrom Ia bis Ic
von der in Fig. 2 dargestellten Vorspannungsschaltung dar
stellt;
Fig. 3B zeigt einen Graphen, welcher die Beziehung zwi
schen dem Signal Vapc und einer Ausgangsspannung von der in
Fig. 2 dargestellten Basisschaltung darstellt;
Fig. 4 zeigt einen Graphen, welcher die Beziehung zwi
schen der Rx-Rauschcharakteristik, der Ausgangsleistungs
charakteristik und dem Signal Vapc von dem in Fig. 1 darge
stellten Hochfrequenzleistungsverstärker darstellt;
Fig. 5 zeigt einen Graphen, welcher die Ergebnisse von
Rx-Rauschmessungen dargestellt, wenn ein Vorspannungsstrom
unabhängig von einer in Fig. 1 dargestellten externen Ein
speisung dem HBT eingespeist wird;
Fig. 6 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer Vorspannungs
schaltung einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 7 zeigt einen Graphen, welcher die Beziehung zwi
schen der Rx-Rauschcharakteristik, der Ausgangsleistungs
charakteristik und dem Signal Vapc unter Verwendung der in
Fig. 6 dargestellten Vorspannungsschaltung darstellt;
Fig. 8 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer herkömmlichen
Vorspannungsschaltung, welche in einem dreistufigen HBT-
Leistungsverstärker verwendet wird;
Fig. 9 zeigt einen Graphen, welcher die Rx-Rauschcha
rakteristik in einem herkömmlichen Leistungsverstärker,
welcher einen HBT verwendet, darstellt; und
Fig. 10 zeigt einen Graphen, welcher die Änderung der
Verstärkung in den Übertragungs- und Empfangsfrequenzbän
dern für eine bestimmte Vorspannung darstellt, welche einem
einstufigen Leistungsverstärker zugeführt wird, der einen
HBT verwendet.
Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Er
findung werden unten unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Figuren beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein typisches Schaltungsdiagramm eines
Hochfrequenzleistungsverstärkers, bei welchem eine Vorspan
nungsschaltung einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung verwendet wird. Es wird festge
stellt, dass Fig. 1 einen mehrstufigen Leistungsverstärker,
der an das System GSM 900 angepasst ist, lediglich als Bei
spiel darstellt. Der in Fig. 1 dargestellte Hochfrequenz
leistungsverstärker 1 enthält einen mehrstufigen Leistungs
verstärker 2 für das System GSM 900 und eine Vorspannungs
schaltung 3 zur Zuführung einer Vorspannung dem mehrstufi
gen Leistungsverstärker 2. Es wird festgestellt, dass die
ser mehrstufige Leistungsverstärker 2 HBT's verwendet.
Der mehrstufige Leistungsverstärker 2 enthält HBT's 11a
bis 11c zur Leistungsverstärkung; eine Eingangsanpassungs
schaltung 12; Zwischenstufenanpassungsschaltungen 12a und
13b; Rückkopplungsschaltungen 14a bis 14c; Kollektorvor
spannungsschaltungen 15a bis 15c; eine Ausgangsanpassungs
schaltung 16; und Basiswiderstände Ra bis Rc für die HBT's
11a bis 11c.
Der HBT 11a verstärkt die Energie eines an dem Ein
gangsanschluss EIN über die Eingangsanpassungsschaltung 12
eingegebenen Hochfrequenzsignals. Der HBT 11b verstärkt das
Hochfrequenzsignal, welches von dem HBT 11a verstärkt und
durch die Zwischenstufenanpassungsschaltung 13a zum HBT 11b
durchgelassen worden ist. Der HBT 11c verstärkt das Hoch
frequenzsignal, welches von dem HBT 11b verstärkt und durch
die Zwischenstufenanpassungsschaltung 13b zu dem HBT 11c
durchgelassen worden ist. Der HBT 11c läßt danach das ver
stärkte Hochfrequenzsignal durch die Ausgangsanpassungs
schaltung 16 zur Ausgabe an dem Ausgangsanschluss AUS hin
durchtreten. Eine Vorspannung von der Vorspannungsschaltung
3 wird an die Basis jedes HBT's 11a bis 11c für die obige
Operation angelegt.
Die Vorspannungsschaltung 3 führt eine Vorspannung der
Basis jedes Leistung verstärkenden HBT's 11a bis 11c auf
der Grundlage des Signals Vapc zu, welches daran durch eine
Si-CMOS Logikschaltung wie einer Steuerschaltung mit einem
DA-Wandler angelegt wird. Unter Verwendung eines HBT-Pro
zesses ist es möglich die in Fig. 1 dargestellte Vorspan
nungsschaltung zur selben Zeit wie den Hochfrequenzlei
stungsverstärker zu bilden, d. h. die Vorspannungsschaltung
kann integriert mit dem Hochfrequenzleistungsverstärker
ausgebildet werden.
Fig. 2 zeigt ein Schaltungsdiagramm der in Fig. 1 dar
gestellten Vorspannungsschaltung 3. Diese Vorspannungs
schaltung 3 enthält einen Widerstand 21 und Spannungsstabi
lisatoren 22b und 22c, welche von einem Signal Vapc von der
Steuerschaltung 17 gesteuert werden. Der Anschluss Vapc,
welchem das Signal Vapc eingegeben wird, ist durch den Wi
derstand 21 mit der Basis des HBT's 11a verbunden, welcher
die erste Verstärkungs- bzw. Verstärkerstufe des mehrstufi
gen Leistungsverstärkers 2 bildet. Die Vorspannungsschal
tung für den Verstärker der ersten Stufe ist eine stromge
steuerte Schaltung. Der Spannungsstabilisator 22b führt ei
ne Vorspannung der Basis des HBT's 11b zu, welcher die
zweite Verstärkungs- bzw. Verstärkerstufe des mehrstufigen
Leistungsverstärkers 2 bildet. Der Spannungsstabilisator
22c führt eine Vorspannung der Basis des HBT's 11c zu, wel
cher die letzte Verstärkungs- bzw. Verstärkerstufe des
mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 bildet.
Der Spannungsstabilisator 22b enthält HBT's 24b und 25b
und Widerstände 26b bis 28b. Der Widerstand 26b ist der Ba
siswiderstand für den HBT 24b, und der Widerstand 27b ist
der Basiswiderstand für den HBT 25b.
Der Kollektor des HBT's 24b ist an einen Leistungsver
sorgungsanschluss Vcc angeschlossen, an welchen eine be
stimmte Gleitstromversorgungsspannung angelegt wird, und
der Emitter ist an den Kollektor des HBT's 25b angeschlos
sen. Ein Knoten zwischen dem Emitter des HBT's 24b und dem
Kollektor des HBT's 25b ist an die Basis des HBT's 11b in
dem mehrstufigen Leistungsverstärker 2 durch den Eingriffs
widerstand (intervening resistor) 28b angeschlossen. Die
Basis des HBT's 24b ist an den Anschluss Vapc durch den Wi
derstand 26b angeschlossen.
Die Basis des HBT's 25b ist durch den Widerstand 27b an
den Kollektor des HBT's angeschlossen, und der Emitter ist
geerdet. Es wird festgestellt, dass der HBT 25b eine Kom
pensation zur Änderung der Basis-Emitter-Spannung Vbe ent
sprechend dem Temperaturkoeffizienten des HBT s 11b in dem
mehrstufigen Leistungsverstärker 2 ermöglicht.
Der Spannungsstabilisator 22c enthält außerdem die
HBT's 24c und 25c und die Widerstände 26c bis 28c. Der Wi
derstand 26c ist der Basiswiderstand für den HBT 24c, und
der Widerstand 27c ist der Basiswiderstand für den HBT 25c.
Der Kollektor des HBT's 24c ist an den Leistungsversor
gungsanschluss Vcc angeschlossen, und der Emitter ist an
den Kollektor des HBT's 25c angeschlossen. Ein Knoten zwi
schen dem Emitter des HBT's 24c und dem Kollektor des HBT's
25c ist an die Basis des HBT's 11c in dem mehrstufigen Lei
stungsverstärker 2 durch den Eingriffswiderstand 28c ange
schlossen. Die Basis des HBT's 24c ist an den Anschluss
Vapc durch den Widerstand 26c angeschlossen.
Die Basis des HBT's 25c ist durch den Widerstand 27c an
den Kollektor des HBT's angeschlossen, und der Emitter ist
geerdet. Es wird festgestellt, dass der HBT 25c eine Kom
pensation zur Änderung der Basis-Emitter-Spannung Vbe ent
sprechend dem Temperaturkoeffizienten des HBT's 11c in dem
mehrstufigen Leistungsverstärker 2 ermöglicht.
Mit einer derart ausgebildeten Vorspannungsschaltung
tritt das der Basisschaltung 3 eingegebene Signal Vapc
durch den Widerstand 21 hindurch und wird als Vorspannungs
strom der Basis des HBT's 11a des Leistungsverstärkers der
ersten Stufe in dem mehrstufigen Leistungsverstärker 2 ein
gespeist. Ein Vorspannungsstrom wird ebenfalls der Basis
des HBT's 11b von dem Spannungsstabilisator 22b einge
speist, dessen Betrieb durch das Signal Vapc gesteuert
wird, und der Basis des HBT's 11c von dem Spannungsstabili
sator 22c, dessen Betrieb ebenfalls durch das Signal Vapc
gesteuert wird.
Fig. 3A stellt die Beziehung zwischen den Ausgangsströ
men Ia bis Ic von der Vorspannungsschaltung 3 und dem Si
gnal Vapc dar. Fig. 3B stellt die Beziehung zwischen diesem
Signal Vapc und den Ausgangsspannungen von der Vorspan
nungsschaltung 3 dar. In beiden Fig. 3A und 3B ist Ia
der Ausgangsstrom und Va die Ausgangsspannung bezüglich der
Basis des HBT's 11a, Ib ist der Ausgangsstrom und Vb ist
die Ausgangsspannung bezüglich der Basis des HBT's 11b, und
Ic ist der Ausgangsstrom und Vc die Ausgangsspannung bezüg
lich der Basis des HBT's 11c. Vbe ist die Schwellenwert
spannung (von etwa 1,35 V) der HBT's 11a bis 11c, 24b, 25b,
24c und 25c.
Entsprechend den Fig. 3A und 3B für das Signal gilt
die Beziehung Vapc ≧ 2Vbe, speist die Vorspannungsschaltung
3 einen Vorspannungsstrom jedem der Leistung verstärkenden
HBT's 11a bis 11c in dem mehrstufigen Leistungsverstärker 2
ein, um einen Betrieb der Klasse AB zu erzielen. Wenn die
Beziehung Vapc < 2Vbe gilt, wird ein Vorspannungsstrom dem
HBT 11a eingespeist, d. h. dem HBT der ersten Stufe, um ei
nen Betrieb der Klasse AB zu erzielen, es wird jedoch nicht
ein Vorspannungsstrom der Basis des HBT's 11b des Lei
stungsverstärkers der zweiten Stufe oder des HBT's 11c des
Leistungsverstärkers der dritten Stufe (der letzten Stufe)
eingespeist. Der HBT 11b und der HBT 11c arbeiten somit als
Verstärker der Klasse C, und der Ausgang von dem mehrstufi
gen Leistungsverstärker 2 fällt ab.
Fig. 4 stellt die Beziehung zwischen der Rx-Rauschcha
rakteristik und der Ausgangsleistungscharakteristik (Pout)
des in Fig. 1 bis 3B dargestellten Hochfrequenzlei
stungsverstärkers für das Signal Vapc dar. Durch einen Ver
gleich der Ergebnisse von Fig. 4 mit denen von Fig. 9 er
gibt sich, dass die Spitze des Rx-Rauschens von -73 dBc,
wenn Vapc bei dem herkömmlichen Verstärker 2,1 V beträgt,
bis -82,5 dBc reduziert wird, wenn Vapc 1,9 V in einem Hoch
frequenzleistungsverstärker 1 dieser bevorzugten Ausfüh
rungsform beträgt. Die Beziehung zwischen dem Rx-Rauschen
und der Verstärkung (Rx) in dem Empfangsband zeigt eben
falls dieselbe Charakteristik.
Ein Ansteigen des Rx-Rauschens, wenn die Ausgangslei
stung eines HBT-Mehrstufenleistungsverstärkers abfällt,
kann somit der Verstärkungscharakteristik zugeschrieben
werden, wenn die Ausgangsleistung niedrig ist (in diesem
Beispiel gilt Vb < 1,35 V). Wie vorausgehend beschrieben
wird das Rx-Rauschen jeder Verstärkungsstufe hinzugefügt,
wenn die an jede Stufe des mehrstufigen Leistungsverstär
kers angelegte Vorspannung eine gleichförmig bestimmte Ba
sisspannung entsprechend den Ausgang einer steuernden Si-
CMOS-Anordnung ist.
Durch Zuführen einer unterschiedlichen Basisspannung
jeder Verstärkerstufe auf der Grundlage eines Ausgangs von
der steuernden Si-CMOS-Anordnung wird jedoch das Rx-Rau
schen nicht durch die nachfolgenden Verstärkerstufen akku
muliert, und die Ausgangsleistung kann daher verringert
werden, während ein Ansteigen des Rx-Rauschens unterdrückt
wird. Es ist ebenfalls durch Verringerung der Basisspan
nung, welche den Verstärkern der späteren Stufe zugeführt
wird, möglich einen niedrigen Stromverbrauch während eines
Betriebs mit niedrigem Leistungsausgang zu erzielen.
Fig. 5 stellt die Ergebnisse der Rx-Rauschmessungen
dar, welche durch Einspeisen eines Vorspannungsstroms von
einer unabhängigen externen Quelle anstelle von der Vor
spannungsschaltung 3 lediglich dem HBT 11a der ersten Stufe
des mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 erzielt wird. Aus
Fig. 5 ergibt sich, dass ein Ansteigen des Rx-Rauschens
wahrgenommen wird, wenn die dem Verstärker der ersten Stufe
zugeführte Vorspannung 1,0 V beträgt, jedoch kein Ansteigen
des Rx-Rauschens beobachtet wird, wenn die Vorspannung 1,2 V
oder 1,35 V beträgt. Es ist somit ebenfalls aus Fig. 5 be
kannt, dass das Rx-Rauschen durch Zuführen einer Vorspan
nung dem Verstärker der ersten Stufe und den Verstärkern
der zweiten und darauffolgenden Stufe eines mehrstufigen
Leistungsverstärkers unter Verwendung unterschiedlicher
Verfahren verringert werden kann.
Wie oben beschrieben gibt eine Vorspannungsschaltung
der ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Er
findung ein Signal Vapc von einer Steuerschaltung 17 der
Basis lediglich des HBT's 11a des Verstärkers der ersten
Stufe des mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 aus und
speist der Basis des HBT's 11b, 11c, welche als Verstärker
der zweiten nachfolgenden Stufe des mehrstufigen Leistungs
verstärkers 2 arbeiten, ein Vorspannungsstrom von Span
nungsstabilisatoren 22b und 22c ein, deren Betrieb durch
dieses Signal Vapc gesteuert wird. Es ist daher möglich das
Rx-Rauschen während des Betriebs mit niedriger Ausgangslei
stung des mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 zu verrin
gern.
Wie oben beschrieben speist eine Vorspannungsschaltung
der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung das
Signal Vapc der Basis des HBT's des Leistungsverstärkers
der ersten Stufe eines mehrstufigen Leistungsverstärkers
ein. Ein Vorspannungszuführungsverfahren einer zweiten Aus
führungsform der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich
von der obigen ersten Ausführungsform dahingehend, dass ei
ne konstante Spannung der Basis des HBT's des Leistungsver
stärkers der ersten Stufe ohne Bezug zu dem Signal Vapc zu
geführt wird und ein Vorspannungsstrom der Basis des HBT's
des Leistungsverstärkers der zweiten und darauffolgenden
Stufe von Spannungsstabilisatoren 22b und 22c eingespeist
wird, deren Betrieb durch dieses Signal Vapc gesteuert
wird.
Fig. 6 zeigt ein Schaltungsdiagramm einer Vorspannungs
schaltung dieser zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Es wird festgestellt, dass ein typisches Schal
tungsdiagramm eines Hochfrequenzleistungsverstärkers unter
Verwendung der in Fig. 6 dargestellten Schaltung identisch
mit demjenigen von Fig. 1 mit der Ausnahme für das Bezugs
zeichen der Vorspannungsschaltung ist. Eine weitere Be
schreibung davon wird somit unten ausgelassen, wobei auf
Fig. 1 und Fig. 6 zusammen Bezug genommen wird. Des weite
ren wird festgestellt, dass ähnliche Teile in Fig. 2 und
Fig. 6 durch ähnliche Bezugszeichen bezeichnet werden, wo
bei lediglich Unterschiede beschrieben werden.
Insbesondere unterscheidet sich die in Fig. 6 darge
stellte Vorspannungsschaltung 33 von derjenigen in Fig. 2
dahingehend, dass der Widerstand 21 in Fig. 2 durch einen
Spannungsstabilisator 35 zum Zuführen einer konstanten
Spannung unabhängig von dem Signal Vapc dem HBT 11a ersetzt
ist, welcher der Verstärker der ersten Stufe des mehrstufi
gen Leistungsverstärkers 2 ist.
Entsprechend Fig. 6 enthält die Vorspannungsschaltung
33 einen Spannungsstabilisator 35 und Spannungsstabilisato
ren 22b und 22c. Dieser Spannungsstabilisator 35 gibt eine
bestimmte konstante Spannung aus, während eine bestimmte
konstante Spannung Vdrive an den Anschluss Vdrive von einer
Si-CMOS-Logikschaltung wie einer Steuerschaltung 37 mit ei
nem DA-wandler angelegt wird. Der Betrieb der Spannungssta
bilisiatoren 22b und 22c wird durch ein Signal Vapc gesteu
ert, welches dem Anschluss Vapc von der Steuerschaltung 37
eingegeben wird. Der Spannungsstabilisator 35 führt eine
Vorspannung der Basis des oben bezeichneten HBT's 11a zu,
d. h. dem Verstärker der ersten Stufe des mehrstufigen Lei
stungsverstärkers 2.
Dieser Spannungsstabilisator 35 enthält einen HBT 41
und 42 und Widerstände 43 bis 46. Der Widerstand 43 ist ein
Basiswiderstand für den HBT 41, und der Widerstand 44 ist
ein Basiswiderstand für den HBT 42.
Der Kollektor des HBT's 41 ist an den Energie- bzw.
Leistungszuführungsanschluss Vcc angeschlossen. Der Emitter
des HBT's 41 ist über den Widerstand 44 mit der Basis des
HBT's 42, über den Widerstand 45 mit Masse und über den Wi
derstand 46 mit der Basis des HBT's 11a in einem mehrstufi
gen Leistungsverstärker 2 verbunden. Die Basis des HBT's 41
ist über den Widerstand 43 mit dem Anschluss Vdrive verbun
den. Der Kollektor des HBT's 42 ist mit dem Anschluss
Vdrive verbunden, und der Emitter ist an Masse angeschlos
sen.
Mit einer derartig ausgebildeten Vorspannungsschaltung
wird ein Vorspannungsstrom von dem Spannungsstabilisator 35
der Basis des HBT's 11a des Verstärkers der ersten Stufe in
einen mehrstufigen Leistungsverstärker 2 eingespeist. Es
wird festgestellt, dass dann, wenn die bestimmte konstante
Spannung Vdrive von der Steuerschaltung 37 direkt an die
Basis des HBT's 11a angelegt wird, sich die Vorspannung be
züglich einer Änderung des dem HBT 11a eingespeisten Basis
stroms ändern wird. Die konstante Spannung Vdrive wird da
her durch den Spannungsstabilisator 35 durchgelassen, um
eine konstante Spannung an die Basis des HBT's 11a anzule
gen.
Fig. 7 zeigt einen Graphen, welcher die Beziehung zwi
schen der Rx-Rauschcharakteristik, der Ausgangsleistung und
dem Signal Vapc in einem Hochfrequenzleistungsverstärker 1
unter Verwendung der in Fig. 6 dargestellten Vorspannungs
schaltung 33 darstellt.
Durch einen Vergleich der Ergebnisse von Fig. 7 mit
denjenigen von Fig. 9 ergibt sich, dass die Spitze des Rx-
Rauschens von -73 dBc, wenn Vapc 2,1 V beträgt, in dem her
kömmlichen Verstärker bis auf -89,3 dBc, wenn Vapc 2,1 V be
trägt, in einem Hochfrequenzleistungsverstärker 1 dieser
bevorzugten Ausführungsform verringert wird. Des weiteren
wird festgestellt, dass ebenfalls die konstante Spannung
Vdrive und das Signal Vapc als von einer Steuerschaltung in
dieser beispielhaften zweiten Ausführungsform der Erfindung
eingespeist bzw. zugeführt beschrieben werden, sie können
alternativ ebenfalls von separaten externen Schaltungen
eingespeist bzw. zugeführt werden.
Wie oben beschrieben führt eine Vorspannungsschaltung
der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung eine konstante Vorspannung von einem Spannungs
stabilisator 35 dem HBT 11a des Verstärkers der ersten
Stufe in einem mehrstufigen Leistungsverstärker 2 ohne Be
zug auf das Signal Vapc zu und speist einen Vorspannungs
strom von den Spannungsstabilisatoren 22b und 22c, welche
durch das Signal Vapc gesteuert werden, der Basis der HBT's
11b und 11c der Verstärker der nachfolgenden Stufen des
mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 ein. Es ist daher mög
lich das Rx-Rauschen während des Betriebs mit geringer Aus
gangsleistung des mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 wei
ter zu verringern.
Obwohl die vorliegende Erfindung in Verbindung mit den
bevorzugten Ausführungsformen davon unter Bezugnahme auf
die zugehörigen Figuren beschrieben wurde, wird festge
stellt, dass verschiedene Änderungen und Modifizierungen
sich für den Fachmann ergeben. Beispielsweise wurden Vor
spannungsschaltungen der ersten und zweiten bevorzugten
Ausführungsformen oben im Rahmen eines Beispiels beschrie
ben, welche HBT's aufweisen. Es versteht sich jedoch, dass
eine Vorspannungsschaltung der vorliegenden Erfindung eben
falls unter Verwendung anderer Transistortypen wie Si-
MOSFET's und Si-Bipolartransistoren erzielt werden können.
Darüber hinaus sind Vorspannungsschaltungen der bevor
zugten ersten und zweiten Ausführungsformen oben bezüglich
eines Hochfrequenzleistungsverstärkers, welcher in Mobil
telefonterminals verwendet wird, lediglich anhand eines
Beispiels beschrieben worden, es versteht sich jedoch, dass
derartige Schaltungen ebenfalls in Verstärkern für andere
Anwendungen verwendet werden können.
Es versteht sich ebenfalls, dass dann, wenn die externe
Steuerschaltung (Si-CMOS-Schaltung) eine Mehrzahl von Aus
gängen aufweist, das Rx-Rauschen durch Zuführen einer Vor
spannung den Vorspannungsschaltungen weiter verringert wer
den kann, so dass der Ausgang infolge der letzten Stufe des
mehrstufigen Leistungsverstärkers 2 abfällt.
Derartige Abänderungen und Modifizierungen liegen im
Rahmen der vorliegenden Erfindung, welche in den Patentan
sprüchen definiert ist.
Vorstehend wurde eine Vorspannungsschaltung und ein
Vorspannungszuführungsverfahren für einen mehrstufigen Lei
stungsverstärker offenbart, welcher eine Mehrzahl von He
teroübergangsbipolartransistoren zur Verstärkung der Lei
stung eines Hochfrequenzsignals aufweist, wobei ein Anstei
gen eines Rx-Rauschens während des Betriebs mit niedrigem
Leistungsausgang des mehrstufigen Leistungsverstärkers un
terdrückt wird. Die Vorspannungsschaltung gibt ein Signal
Vapc von einer externen Steuerschaltung der Basis lediglich
eines HBT's eines Verstärkers der ersten Stufe in einem
mehrstufigen Leistungsverstärker aus. Der Basis des HBT's
des Leistungsverstärkers der zweiten und jeder weiteren
Stufe des mehrstufigen Leistungsverstärkers speist der Vor
spannungsschaltung einen Vorspannungsstrom ein, der durch
Spannungsstabilisatoren entsprechend dem Steuersignal Vapc
geregelt wird.
Claims (7)
1. Vorspannungsschaltung eines mehrstufigen Leistungsver
stärkers zum Zuführen einer Vorspannung einem Leistungsver
stärker, welcher eine Mehrzahl von Leistung verstärkenden
Heteroübergangsbipolartransistoren (HBT's) aufweist, ent
sprechend einem Steuersignal von einer Steuerschaltung,
mit:
einer ersten Vorspannungszuführungsschaltung zum Zu führen einer bestimmten Vorspannung einem HBT einer ersten Leistungsverstärkungsstufe; und
einer zweiten Vorspannungszuführungsschaltung zum Steuern der Vorspannungszufuhr zu jedem HBT einer zweiten und darauffolgenden Leistungsverstärkungsstufe entsprechend dem Steuersignal von der Steuerschaltung.
einer ersten Vorspannungszuführungsschaltung zum Zu führen einer bestimmten Vorspannung einem HBT einer ersten Leistungsverstärkungsstufe; und
einer zweiten Vorspannungszuführungsschaltung zum Steuern der Vorspannungszufuhr zu jedem HBT einer zweiten und darauffolgenden Leistungsverstärkungsstufe entsprechend dem Steuersignal von der Steuerschaltung.
2. Vorspannungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die erste Vorspannungszuführungsschaltung
das Steuersignal von der Steuerschaltung als Vorspannung
dem HBT der ersten Leistungsverstärkungsstufe zuführt.
3. Vorspannungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die erste Vorspannungszuführungsschaltung
eine bestimmte konstante Spannung erzeugt und dem HBT der
ersten Leistungsverstärkungsstufe zuführt.
4. Vorspannungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die erste Vorspannungszuführungsschaltung
einen Spannungsstabilisator zur Ausgabe einer bestimmten
konstanten Spannung bildet, wenn eine konstante Spannung
darauf von einer externen Quelle zugeführt wird.
5. Vorspannungszuführungsverfahren einer Vorspannungs
schaltung zum Zuführen einer Vorspannung einem mehrstufigen
Leistungsverstärker, welcher eine Mehrzahl von Leistung
verstärkenden Heteroübergangsbipolartransistoren (HBT's)
aufweist, entsprechend einem Steuersignal von einer Steuer
schaltung, mit den Schritten:
Zuführen einer bestimmten Vorspannung einem HBT der ersten Leistungsverstärkungsstufe; und
Steuern der Vorspannungszufuhr zu jedem HBT der zwei ten und darauffolgenden Leistungsverstärkungsstufe entspre chend einem Steuersignal von der Steuerschaltung.
Zuführen einer bestimmten Vorspannung einem HBT der ersten Leistungsverstärkungsstufe; und
Steuern der Vorspannungszufuhr zu jedem HBT der zwei ten und darauffolgenden Leistungsverstärkungsstufe entspre chend einem Steuersignal von der Steuerschaltung.
6. Vorspannungszuführungsverfahren nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, dass das Steuersignal von der Steuer
schaltung als Vorspannung dem HBT der ersten Leistungsver
stärkungsstufe zugeführt wird.
7. Vorspannungszuführungsverfahren nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, dass eine bestimmte konstante Span
nung erzeugt und dem HBT der ersten Leistungsverstärkungs
stufe zugeführt wird.
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