DE60001751T2 - Behälter zur Aufnahme eines Stapels ineinandergefalteter feuchter Tücher - Google Patents
Behälter zur Aufnahme eines Stapels ineinandergefalteter feuchter TücherInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft einen Stapel von ineinander gefalteten Tissueblättern, die in einen Behälter gepackt sind, wobei der Behälter eine im allgemeinen ebene Bodenwand und eine Oberwand und Seitenwände, welche die Bodenwand mit Oberwand verbinden, sowie eine Öffnung aufweist, die in wenigsten einer Wand für die Entnahme der Tissueblätter von dem Behälter vorgesehen ist, wobei der Stapel von ineinander gefalteten Tissueblättern in dem Behälter mit wenigstens den Rändern eines untersten Tissueblatts an der Bodenwand angeordnet, und einem obersten Tissueblatt in der Nähe von oder in Kontakt mit der Oberwand und benachbart an die Öffnung in der Oberwand angeordnet ist.
- Weiche Tissueblätter, wie zum Beispiel Gesichts-Tissueblätter werden weitverbreitet als ein Stapel von Tissueblättern angeboten, die in eine Abgabebox gepackt sind. Die Abgabebox weist eine Öffnung auf, durch welche der Benutzer die Tissueblätter herauszieht. Um die Entnahme der Tissueblätter von der Abgabebox zu erleichtern, sind die Tissueblätter ineinander gefaltet, was bedeutet, dass die Tissueblätter ineinander gefaltet sind, so dass sie eine Kette von Tissueblättern bilden, die durch gefaltete Abschnitte miteinander verbunden sind. Auf diese Weise wird, wenn das oberste Tissueblatt von dem Stapel von Tissueblättern entnommen wird, und das Tissueblatt vollständig durch die Ausgeabeöffnung in der Abgabebox gezogen wird, das herausgezogene Tissueblatt automatischen einen Abschnitt des nächsten Tissueblatts in dem Stapel durch die Öffnung nach außen bringen, wodurch dieses leicht für ein Greifen und eine Entnahme von der Abgabebox erreichbar gemacht wird. Die Praxis von ineinandergefalteten Tissueblättern auf diese Weise ist eine bequeme Möglichkeit des Sicherstellens, dass sämtliche Tissueblätter leicht von dem Behälter entnommen werden können. Es gibt zahlreiche Arten des Ineinanderfaltens, beispielsweise Z-Falten, jedoch ist weder die Art des Ineinanderfaltens, noch die Art von Tissue für die Erfindung wichtig.
- Eine Ausgabeeinrichtung dieser Art ist aus der US-A-6,053,357 (YOH) bekannt, die eine Box mit einer Ausgabeöffnung offenbart, die eine gekrümmte oder S-Form aufweist. Die Öffnung erleichtert die Ausgabe der ineinandergefalteten Tissues aus einer Box, indem das oberste Blatt in einer Position befestigt wird, in der es sich nach außen durch die Öffnung erstreckt, wo es für einen Benutzer leicht zugänglich ist.
- Es entsteht jedoch ein Problem, wenn gewünscht ist, ein flaches Tissueblatt von dem Stapel von Tissueblättern abzugeben. Nach dem Öffnen der Ausgabebox, was im wesentlichen bedeutet, dass die Öffnung der Box freigelegt wird, muss der Benutzer versuchen, das erste Tissueblatt zu fassen zu kriegen, um es zu entnehmen. In gewöhnlichen Boxen dieser Art ist das oberste Tissue üblicherweise verknittert, wenn es dem Benutzer durch die Öffnung in der Box präsentiert wird. Der Grund dafür liegt darin, dass die Breite des Tissue breiter ist als die Öffnung in der Box, um das Tissue in einer Position zu fixieren, in der es für den Gebrauch bereit ist. Um ein flaches Tissueblatt auszugeben, ist es deshalb erforderlich, eine breitere Öffnung in der Box vorzusehen. Wenngleich eine breitere Öffnung in der Box das Problem löst, dass Tissues verknittert sind, wenn sie aus der Box gezogen werden, führt dies zu einem weiteren Problem dahingehend, dass Tissues zurück in die Box fallen, wo sie für den Benutzer nicht zugänglich sind.
- Somit besteht eine große Notwendigkeit für eine Verbesserung der Ausgabe von flachen Tissueblättern aus einem Stapel von Tissueblättern, die in eine Abgabebox gepackt sind.
- Die vorliegende Erfindung bietet eine einfache und zweckmäßige Einrichtung zur Lösung des Problems der Ausgabe eines flachen Tissueblatts von einem Stapel von ineinandergefalteten Tissueblättern, die in einen Behälter mit einer Ausgabeöffnung gepackt sind. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Öffnung breiter als die Breite der Tissueblätter. Die Erfindung ist jedoch ebenso auf Öffnungen mit gleicher oder schmälerer Breite als der Breite der Tissueblätter anwendbar.
- Gemäß der Erfindung ist die Ausgabeöffnung mit Einrichtungen zum Präsentieren eines Tissues versehen, das in einer festen Position mit einer flachen Gestalt blockiert wird. Dies ermöglicht für den Benutzer, das präsentierte Tissue flach herauszuziehen, wodurch ein mögliches Verknittern durch die Präsentiereinrichtung herausgeglättet wird. Das präsentierte Tissue kann ein einziges Blatt sein, oder es kann selbst eine zusätzliche Faltung aufweisen.
- Die Einrichtung zum Präsentieren des Tissues ist vorzugsweise in der Form einer Anzahl von länglichen Vorsprüngen oder Fingern ausgeführt, die sich von entgegengesetzten Seiten der Ausgabeöffnung erstrecken. Die Ausgabeöffnung ist in der Oberwand der Box angeordnet. Um ein Tissue in der Position zu fixieren, sind die Finger überlappend, entweder indem sie einer auf dem anderen angeordnet sind, oder indem sie sich zwischen einander erstrecken. Wenn die Box geöffnet wird, sind die Finger anfangs in im wesentlichen der gleichen Ebene angeordnet, bis das erste Tissue durch die Ausgabeöffnung herausgezogen wurde. Die Finger sind vorzugsweise an die Unterseite der Oberwand der Box angebracht, und zwar an entgegengesetzten Seiten der Öffnung. Es ist jedoch ebenso möglich, die Einrichtung mit den Fingern an der Oberseite der Box anzubringen, oder sie in die Oberwand selbst zu integrieren, beispielsweise indem die Finger zu einem Teil der Oberwand gemacht werden. Wenn das erste Tissue durch die Öffnung herausgezogen wird, werden die Finger durch das Tissue an beiden Seiten nach oben gezogen. Das herausgezogene Tissue bringt automatisch einen Abschnitt des nächsten Tissues nach außen durch die Öffnung, wo es durch die Finger hindurchtreten wird. Mit der Entnahme des ersten Tissues wird das nachfolgende Tissue in der Position gehalten und daran gehindert, zurück in die Box zu fallen, und zwar durch die Greifwirkung der gegenüberliegenden Finger. Die Finger müssen hinreichend nachgiebig sein, um es für ein Tissue zu ermöglichen, dass es herausgezogen wird, während sie gleichzeitig hinreichend steif sein müssen, um das Tissue zurückzuhalten, und es daran zu hindern, zurückzufallen. Demzufolge muss die Dicke und Steifigkeit einer Plastikfolie oder eines anderen geeigneten Materials, das für die Finger verwendet wird, derart gewählt werden, dass es zu den Steifigkeits- und Materialeigenschaften des Tissues passt.
- Es ist möglich, gegenüberliegende Sätze von Fingern aus einem fortlaufenden Materialblatt zu fertigen, indem ein Profil für die Finger verwendet wird, das von entgegengesetzten Seiten des Randes des Blattes versetzt werden kann. Wenn das Fingerprofil im wesentlichen V-förmig ist, kann ein Zickzackschnitt entlang der Längsachse des fortlaufenden Blattes ausgeführt werden. Sätze von gegenüberliegenden Fingern können aus den entstehenden Hälften auf Länge geschnitten werden. Finger dieser Art können in Paaren, überlappend und in Kontakt mit einem unmittelbar gegenüberliegenden Finger, oder gestuft, mit Fingern, die Seite an Seite angeordnet sind, sowie überlappend, indem sie sich über die Ausgabeöffnung der Box erstrecken, angeordnet werden. Alternativ können die Finger bezüglich der Längsachse der Öffnung winkelig sein, in welchem Fall ein jeder Finger einen oder mehrere gegenüberliegende Finger überlappen kann, wobei er sich über die Ausgabeöffnung erstreckt.
- In dem nachfolgenden Text wird der Begriff "überlappend" verwendet, um anzuzeigen, dass die Spitzen eines Paares von benachbarten Vorsprüngen, die nicht notwendigerweise in Kontakt miteinander sind, sich in einer Draufsicht gesehen aneinander vorbei erstrecken. Der Begriff "berührende Überlappung" wird für eine Anordnung der Vorsprünge verwendet, die sich über/unter einander erstrecken und in Berührung miteinander sind.
- Die Erfindung wird nachfolgend im einzelnen unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben, die in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 eine Box von verpackten Tissueblättern mit einer Anordnungseinrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 2A eine Draufsicht der Anordnungseinrichtung der ersten Ausführungsform der Erfindung in ihrer Ausgangsposition.
- Fig. 2B eine Draufsicht der Anordnungseinrichtung der ersten Ausführungsform der Erfindung in ihrer aktiven Position.
- Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer Box gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 4 eine Box von verpackten Tissueblättern mit einer Anordnungseinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 5 eine Draufsicht der Anordnungseinrichtung der zweiten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 6 eine Draufsicht einer Anordnungseinrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
- Fig. 7 ein fortlaufendes Materialblatt, aus welchem eine Anordnungseinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform geschnitten wurde.
- Diese Zeichnungen sind schematisch und beschränken nicht den Bereich der Erfindung.
- Fig. 1 zeigt eine im allgemeinen rechtwinkelige Pappe- Ausgabebox 1 mit einem Stapel 2 aus ineinandergefalteten Tissueblättern 3. Indem sie ineinandergefaltet sind, sind sämtliche Tissueblätter 3 in dem Stapel 2 mechanisch miteinander in ein fortlaufendes, lose verbundenes Band einzelner Tissueblätter 3 verbunden. Die Pappebox 1 weist eine Bodenwand 4, eine Oberwand 5, zwei lange Seitenwände 6, 7 und zwei kurze Seitenwände 8, 9 auf. Der Stapel 2 von Tissueblättern 3 ruht mit einem untersten Tissueblatt 10 an der Innenfläche 11 der Bodenwand 4 und weist eine Höhe auf, die im wesentlichen mit der Höhe der Box 1 übereinstimmt, d. h. mit der Höhe der Seitenwände 6-9. Es ist zu verstehen, dass die Höhe des Stapels 2 der Tissueblätter zu einem bestimmten Ausmass durch die Höhe der Box bestimmt ist. Die ineinandergefalteten Tissueblätter 3 sind höchst kompressibel und werden üblicherweise, jedoch nicht notwendigerweise, komprimiert, bevor sie in der Box angeordnet werden, so dass eine hinreichende Menge von Tissueblättern in der Box untergebracht werden kann.
- Die Box 1 ist mit einer Öffnung 14 in der Oberwand 5 versehen. Die Öffnung 14 ist im allgemeinen mittig in der Oberwand 5 angeordnet und erstreckt sich parallel zu den langen Seitenwänden 6, 7. Die Öffnung 14 weist eine im allgemeinen ovale Form mit abgerundeten Enden 15 und ein wenig nach außen gekrümmten Seitenrändern 16 auf, so dass die Höhe 14 an einen mittleren Abschnitt breiter ist als an den Enden. Um für Tissueblätter zu ermöglichen, dass sie flach ohne ein Verknittern entnommen werden, muss die Breite der Öffnung 14 zwischen ihren abgerundeten Enden 15 breiter sein als die Tissueblätter. Vor der Verwendung der Box von Tissueblättern ist die Öffnung 14 üblicherweise durch eine Abdeckung geschützt. Üblicherweise ist die Schutzabdeckung aus dem gleichen Pappmaterial wie die Box selbst ausgeführt, und ist einfach ein Abschnitt der Oberwand 5, der entlang einer perforierten Linie in der Oberwand 5 weggerissen werden kann. Jedoch können andere Schutzvorrichtungen, wie zum Beispiel getrennte Papierstücke, Pappe, Plastikfolie und ähnliches verwendet werden. Darüber hinaus kann die Box mit einem dauerhaft angebrachten oder entfernbaren gewöhnlichen Deckel versehen werden, der geöffnet wird, um die Öffnung in der Oberwand 5 freizulegen, und der, wahlweise, wieder verschlossen werden kann.
- Darüber hinaus muss die Öffnung in der Oberwand 5 nicht die beschriebene ovale Form aufweisen. Vielmehr liegen rechtwinkelige Öffnungen, kreisförmige Öffnungen oder Öffnungen mit unregelmäßigen Formen innerhalb des Bereichs der Erfindung. Zusätzlich muss die Öffnung nicht nur in der Oberwand angeordnet sein, sondern könnte sich ebenso in eine oder zwei Seitenwände erstrecken. Anordnungseinrichtung 17, 18 sind an der Unterseite der Oberwand 5 an jeder Seite der Öffnung 14 angebracht, und zwar entlang beider gekrümmter Seitenränder 16. Da die Öffnung 14 breiter ist als die Breite der Tissueblätter 12, verhindert die Anordnungseinrichtungen 17, 18, dass das oberste Tissue 12 zurück in die Box fällt. In Fig. 1 ist die Anordnungseinrichtung als eine Anzahl von gegenüberliegenden Vorsprüngen gezeigt, die sich in berührender Überlappung befinden, wobei die Vorsprünge bezüglich einander und zu einer Längsachse durch die Öffnung 14 winkelig sind.
- Fig. 2A zeigt eine Draufsicht der Anordnungseinrichtung und ihren überlappenden Vorsprüngen in ihrer Anfangsposition, bevor das erste Tissueblatt herausgezogen wurde. In diesem Fall weist die Anordnungseinrichtung zwei Bereiche 20, 21 auf, die identisch sind und zueinander gegenüberliegend angeordnet sind. Jeder Bereich 20, 21 weist einen Längsrand 23, 24 zum Anbringen desselben an die Oberwand der Box auf. Das oberste Tissueblatt ist durch eine mittlere Öffnung 25 zwischen den beiden Bereichen zugänglich. An jeder Seite dieser mittleren Öffnung sind die Vorsprünge von einer Querebene P durch die Mitte der mittleren Öffnung weg und unter rechten Winkeln zu der Längsachse A der Ausgabeöffnung abgewinkelt. Diese Ausführungsform zeigt Bereiche 20, 21 mit drei Vorsprüngen 26a, 25b, 26c, 26d, 26e, 26f; 27a, 27b, 27c; 27d, 27e, 27f an jeder Seite der mittleren Öffnung 25. Die in Fig. 2A gezeigten Vorsprünge sind wie Finger geformt mit im wesentlichen parallelen Seitenrändern, sie können jedoch ebenso ein wenig in Richtung der Spitzen der Vorsprünge zusammenlaufend sein. Die Spitzen der Vorsprünge sind vorzugsweise abgerundet. Es ist selbstverständlich möglich, die Anzahl der Vorsprünge innerhalb des Bereichs der Erfindung zu variieren.
- Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist es ebenso möglich, die genannten Vorsprünge in der Längsachse A der Box zu stufen, so dass die gegenüberliegenden Vorsprünge einander überlappen würden, ohne dass sie sich in Berührung befinden.
- Der Winkel α zwischen der Längsachse A der Box und der Hauptachse eines jeden Vorsprungs beträgt vorzugsweise 5º ≤ α ≤ 90º. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich sämtliche Vorsprünge unter dem gleichen Winkel α, es ist jedoch ebenso möglich, variierende Winkel zu verwenden, d. h. den Winkel α von der mittleren Öffnung und nach außen für nachfolgende Vorsprünge zu verringern.
- Die Ausführungsform zeigt ferner Vorsprünge, die allmählich in der Richtung weg von der mittleren Öffnung 25 verkürzt sind. Es ist selbstverständlich ebenso möglich, die Länge der Vorsprünge in der entgegengesetzten Richtung zu variieren, oder Vorsprünge mit einer konstanten Länge zu verwenden. Bei dieser Ausführungsform ist die maximale Länge der Vorsprünge derart gewählt, dass sich jeder Vorsprung in berührender Überlappung mit nur einem der gegenüberliegenden Vorsprünge befindet. Es ist jedoch möglich, den Vorsprung in berührender Überlappung mit mehr als einem gegenüberliegenden Vorsprung zu lassen. Da die Länge der Vorsprünge variiert, gilt dies auch für das Ausmaß der Überlappung der entgegengesetzten Vorsprünge in der Querrichtung der Box. Vorzugsweise sollte das Ausmaß der Überlappung zwischen 50 und 100%, berechnet unter Verwendung des Verhältnisses des Abstands d zwischen den Spitzen von zwei gegenüberliegenden und benachbarten Vorsprüngen, und des Abstands D zwischen den gegenüberliegenden Seitenrändern 16 der Ausgabeöffnung in der Querebene B durch die Spitzen der Vorsprünge betragen. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass sich beide Fingern über die Längsachse A der Box erstrecken, jedoch nicht über den gegenüberliegenden Seitenrand 16 der Öffnung (vgl. Fig. 1). Das Ausmaß der Überlappung kann für jedes Paar von gegenüberliegenden Fingern variieren, da sowohl der Spitzenabstand d als auch der Abstand D zwischen den Rändern der Öffnung entlang der Längsachse der Box variieren kann.
- Fig. 2B zeigt die Anordnungseinrichtung von Fig. 2A mit einem Tissueblatt 12, das sich zwischen den Vorsprüngen 26a, 26b, 26c; 26d, 26e, 26f; 27a, 27b, 27c; 27d, 27e, 27f erstreckt. Wenn das erste Tissueblatt zwischen den Vorsprüngen nach oben gezogen wird, wobei sie aus ihren anfänglichen flachen Positionen zu ihren jeweiligen aktiven Positionen gebogen werden, werden die Vorsprünge ferner einer Drehbewegung unterworfen. Im Ergebnis wird sich der Winkel α zwischen der Längsachse der Box und der Hauptachse eines jeden Vorsprungs allmählich in Richtung eines Winkels β verringern, wenn sie angehoben und gedreht werden. Der Winkel β, der in Fig. 2B gezeigt ist, ist der Winkel δer Hauptachse des Vorsprungs 26a an seinem Berührungspunkt mit dem Tissueblatt, in der horizontalen Ebene. Die Verringerung des Winkels β bezüglich des Winkels α hängt selbstverständlich von der Länge und dem Anfangswinkel α eines jeden Vorsprungs ab, ebenso wie von dem Ausmaß der Überlappung zwischen gegenüberliegenden Vorsprüngen. Die gestrichelte Linie zeigt einen Teil des Seitenrandes 16 der Ausgabeöffnung an.
- Ein weiterer Winkel zwischen den Spitzen der Vorsprünge ist der sogenannte Greifwinkel χ, der als der Winkel zwischen zwei Ebenen unter rechten Winkeln zu der Oberfläche definiert ist, welche die Ausgabeöffnung enthält, wobei jede Ebene einen ersten Punkt schneidet, welches der Berührungspunkt zwischen den Vorsprüngen ist, und mit einer Linie zusammenfällt, die unter einem rechten Winkel zu der Hauptachse ihrer jeweiligen Vorsprünge, sowie durch den ersten Punkt hindurchtritt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Berührungspunkte an den Rändern der gegenüberliegenden Finger angeordnet, jedoch ist dies keine Voraussetzung für die Ausführung der Erfindung.
- Sollte der Berührungspunkt zwischen den gegenüberliegenden Vorsprüngen eine Berührungslinie werden, wäre der erste Punkt anstelle dessen in der Mitte der Berührungslinie angeordnet.
- Der Winkel χ kann von 0º, bzw. für gegenüberliegende Vorsprünge mit dem Winkel α gleich 90º, bis über 110º variieren, beispielsweise für ausgedehnte Vorsprünge mit einem Winkel α, der sich 5º nähert. Der Winkel kann ferner in Abhängigkeit von der Steifigkeit des für die Vorsprünge verwendeten Materials variieren.
- Abgesehen davon, dass den Vorsprüngen in ihren aktiven Positionen ein besseret Griff erteilt wird, bewirkt ein Winkel der Vorsprünge weg von der mittleren Öffnung eine Dehn- oder Glättwirkung für das Tissueblatt. Wenn das oberste Tissueblatt nach oben gezogen wird, werden die Vorsprünge zeitweilig gerade. Wenn das nächste, zweite ineinandergefaltete Tissue in Position gezogen wird, und das erste Tissue gelöst wird, bewirkt das Gewicht des zweiten Tissueblatts, dass sich die Vorsprünge in ihre Halteposition zurückbewegen, wobei sie das Tissue in einer Position für den nächsten Benutzer fixieren. Indem dies geschieht, biegen sich die Vorsrprünge gleichzeitig nach unten, in Richtung der Box und nach außen, weg von der mittleren Öffnung. Diese Bewegung nach außen bewirkt eine Dehnung oder Glättung der Teile des Tissueblatts, die zwischen den Vorsprüngen gehalten werden. Dieses Merkmal macht es ferner möglich, eine Ausgabeöffnung zu verwenden, die gleich oder schmäler als die Breite des Tissues ist. Obwohl ein leichtes Knittern der Ränder des Tissueblatts auftreten kann, wenn dieses durch die Öffnung tritt, ermöglicht es die Dehnwirkung in Kombination mit der Glättungswirkung, die dadurch erzeugt werden, dass das Tissue zwischen den Vorsprüngen gezogen wird, dass das Tissueblatt im flachen Zustand den Benutzer präsentiert wird.
- Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der Box 1 durch die Querebene P. Das oberste Tissueblatt 12 wurde durch die Ausgabeöffnung 14 herausgezogen und wird in einer flachen, nach oben gerichteten Position dem Benutzer präsentiert. Das Tissueblatt 12 wird von beiden Seiten durch die gegenüberliegenden Vorsprüngen 26a, 26b, 26c; 26d, 26e, 26f; 27a, 27b, 27c; 27d, 27e, 27f (wobei 26d bis 26f und 27d bis 27f nicht gezeigt sind) getragen, die durch die Wirkung des ersten Tissueblatts 12, das von der Box entnommen wurde, nach oben gebogen wurden. Das Tissueblatt wird durch eine Kombination der Kompressionskräfte der gegenüberliegenden Vorsprünge, die an jeder Seite des Blattes wirken, und die Reibungskräfte zwischen den Vorsprüngen und dem Tissueblatt daran gehindert, zurück in die Box zu fallen, da das Gewicht des Blattes die Vorsprünge in eine Richtung nach unten verbiegt. Das umrissene zweite Tissueblatt 30 zeigt das nächste Blatt, das aus der Box gezogen werden kann, an, sowie das gegenwärtige Niveau der Tissueblätter. In ihren aktiven Positionen werden die Vorsprünge, wie in dieser Ausführungsform gezeigt ist, stets in Punktberührung mit dem Tissueblatt sein, d. h. sie werden sich nicht derart verbiegen, dass sie mit ihrer Unterseite flach gegen das Tissueblatt liegen.
- In Fig. 4 ist die Anordnungseinrichtung 40, 41 als eine Anzahl gegenüberliegender Vorsprünge 42a-d, 43a-d (die nicht gezeigt sind) gezeigt, wobei die Vorsprünge eine im allgemeinen "V"-Form aufweisen und zwischen einander angeordnet sind, d. h. überlappend nur in der horizontalen Ebene ohne dass sie in Kontakt sind. Der eingeschlossene Winkel δ der "V"-förmigen Vorsprünge kann in dem Bereich 10º ≤ δ ≤ 170º, vorzugsweise in dem Bereich 30º≤ δ ≤ 90º liegen. Die Spitzen der Vorsprünge sind vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, abgerundet. In diesem Fall erstreckt sich die Ausgabeöffnung 14 der Box entlang der gesamten Länge der Oberwand 5. Ferner erstrecken sich die Vorsprünge 42a-d, 43ad lediglich entlang eines Teils dieser Länge. Obwohl die Vorsprünge 42a-d, 43a-d aus einem vergleichsweise dünnen Plastik- oder einem anderen geeigneten Material ausgeführt sind, das für einen leichten Zugang zu dem obersten Tissueblatt sorgt, müssen sie auch hinreichend steif sein, um in der Lage zu sein, das Tissueblatt 12 zu tragen. Die Art von Tissue, die verwendet wird, entscheidet deshalb über die Anzahl und Erstreckung der Vorsprünge, ebenso wie über die Materialwahl. Wenn das oberste Tissueblatt 12 herausgezogen wird, werden die Vorsprünge von der Oberwand 5 an jeder Seite des Tissueblatts 12 nach oben gebogen. Der erste Bereich des nächsten Tissueblatts wird automatisch herausgezogen und wird zwischen den Vorsprüngen 42a-d, 43a-d in einer geeigneten Präsentationsstellung für den nächsten Benutzer flach gehalten.
- Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Anordnungseinrichtung 40, 41, wobei sich die Vorsprünge 42a-d, 43a-d in ihrer Ausgangsposition befinden, bevor das erste Tissueblatt entnommen wurde. Wie bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform weist die Anordnungseinrichtung einen Längsrand 44, 45 für eine Anbringung an die untere Fläche der Oberwand der Box auf. Aus dieser Figur geht hervor, dass die Vorsprünge 42a-d, 43a-d aus einem einzigen fortlaufenden Materialblatt hergestellt werden können, wobei eine Schneideinrichtung verwendet wird, die einen Schneidrand mit dem gleichen Profil wie die Vorsprünge 42a-d, 43a-d aufweist. Das geschnittene Blatt kann dann auf Längen geschnitten werden, die für die Breite der Öffnung 14 geeignet sind. Da die Vorsprünge 42a-d, 43a-d entgegengesetzt und identisch sind, müssen sie nur einen kleinen Abstand auseinander bewegt werden, bevor sie an die Box angebracht werden.
- Eine alternative Ausführungsform unter Verwendung der gleichen "V"-förmigen Anordnungseinrichtung 40, 41 ist in Fig. 6 gezeigt. In diesem Fall weisen die Vorsprünge 42a-d, 43a-d das gleiche Ausmaß der Überlappung wie in Fig. 5 auf, sie wurden jedoch um die Hälfte der Breite eines Vorsprungs entlang der Längsachse A der Ausgabeöffnung in der Box versetzt. Die Vorsprünge sind dann in Paare, unmittelbar einander gegenüberliegend angeordnet. Der Hauptunterschied zwischen den Ausführungsformen von Fig. 5 und 6 besteht darin, dass die erstere hauptsächlich für Tissueblätter geeignet ist, die aus dickerem und/oder steiferem Material ausgeführt sind, da die sich ineinander erstreckenden Vorsprünge teilweise für das Tragen von den Tissueblätter abhängen. Die letzere ist besser für dünne Materialien als die erstere geeignet, da die unmittelbar gegenüberliegenden Vorsprünge wie in Fig. 6 gezeigt, sowohl das Tissueblatt als auch einander stützten. Jedoch ist die Ausführungsform von Fig. 6, da sie in gleicher Weise für dickere Tissuematerialien geeignet ist, vielseitiger als die in Fig. 5 gezeigte.
- Die Anordnungseinrichtung und ihre Vorsprünge sind vorzugsweise aus einem vergleichsweise dünnen Plastwerkstoff, wie oben erwähnt, ausgeführt. Einerseits muss es hinreichend flexibel sein, um dem Benutzer einen leichten Zugang zu dem ersten, obersten Tissueblatt zu geben, andererseits muss es hinreichend steif sein, um in der Lage zu sein, das Tissueblatt in einer im wesentlichen aufrechten Position zu halten. Beispiele von geeigneten Materialien sind Plastwerkstoffe, z. B. Polyäthylen, Papier, Metallfolie oder laminierte Materialien, wie z. B. Polyäthylen und Papier. Die Materialwahl hängt von der Gestalt der Ausgabeöffnung, der Gestalt der Vorsprünge und der Art des auszugebenden Tissues ab. Aus den gleichen Gründen kann die Materialdicke zwischen 20 und 900 um variieren.
- Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der Einrichtung zum Anordnen von Tissueblättern zur Verwendung in einem Behälter zum Abgeben von Tissueblättern. Das Verfahren bringt die Verwendung einer Schneidvorrichtung mit sich, deren Schneidrand ein Profil identisch zu einem Satz von Vorsprüngen aufweist, die als Anordnungseinrichtung verwendet werden sollen. Die Schneidvorrichtung kann hin und her gehend oder drehend sein und wird für das gleichzeitige Schneiden von gegenüberliegenden Bereichen von Anordnungseinrichtungen aus einem einzigen fortlaufenden Materialblatt verwendet. Beispiele dessen sind in Fig. 5, die einen einfachen "V"-förmigen Schnitt zeigt, und Fig. 7 zu sehen, die einen komplexeren Schnitt zeigen, der für die Ausführungsform von Fig. 1 und 2 verwendet wird.
- In dem Fall von Fig. 5 wird ein fortlaufendes Materialblatt geschnitten, was zu zwei identischen Hälften führt, woraufhin die beiden Hälften des Blattes versetzt werden und auf vorbestimmte Längen geschnitten werden, um gegenüberliegende Paare von Anordnungseinrichtungen mit gegenüberliegenden Vorsprüngen in berührender Überlappung zu schaffen. Ferner ist, indem identische, gegenüberliegende Bereichspaare geschnitten werden, die ineinander passen, der Abfall an Material vernachlässigbar.
- Dies ist auch der Fall für das Beispiel von Fig. 7, obwohl die Schneidvorrichtung, die verwendet wird, erheblich komplexer ist. Zusätzlich werden die Bereiche 20, 21 um einen Abstand versetzt geschnitten, der der Hälfte der Länge eines Bereichs entspricht, und ein kleiner Abfallbereich 50 muss durch einen nachfolgenden Schneidvorgang, um die mittlere Ausgabeöffnung herzustellen, entfernt werden. Indem geeignete Längen und Winkel für die Vorsprünge gewählt werden, wodurch die Spitzen der äußeren Vorsprünge zweier benachbarter Bereiche 21 sich treffen, kann der Abfallbereich 50 minimiert werden, und zur gleichen Zeit wie die Vorsprünge geschnitten werden. Eine Voraussetzung für diese Ausführungsform ist, dass der Winkel α für sämtliche Vorsprünge konstant ist. Jedoch ist für die alternative Ausführungsform, bei welcher der Winkel α der Vorsprünge entlang der Länge des Bereichs variiert, ein breiteres Materialblatt erforderlich. Dies ist notwendig, da die Schneidvorrichtung auch mit einem Paar von identischen Schneidrändern kann versehen werden muss, die sowohl versetzt und/oder getrennt sind, und zwar in Querrichtung bezüglich der Zuführrichtung des Blattes. Das Ausmaß der Versetzung und/oder der Quertrennung, das erforderlich ist, hängt von der Komplexität der zu schneidenden Vorsprünge ab. Obwohl dies das Schneiden von sehr komplexen Formen ermöglicht, wird die Menge von Abfallmaterial vergrößert. Die Bereiche können auf eine Länge durch die profilierte Schneideinrichtung geschnitten werden, wenn die Vorsprünge geschnitten werden, jedoch werden bei einer bevorzugten Ausführungsform die geschnittenen Bereiche 20, 21 in zwei fortlaufende parallele Blätter getrennt, woraufhin ein erstes Blatt, beispielsweise 20, zeitweilig von dem zweiten Blatt 21 weggeleitet wird. Dies kann dadurch vorgenommen werden, dass das Blatt 20 derart geführt wird, dass es über zwei zusätzliche Rollen abgeleitet wird. Diese Ableitung muss hinreichend sein, um für das Blatt 20 zu bewirken, dass es um die Länge des halben Bereichs 20, 21 versetzt wird. Wenn das erste Blatt 20 derart zurückgeführt wird, dass es parallel mit dem zweiten Blatt 21 läuft, wird es derart angeordnet, dass für sie zugelassen wird, dass sie gleichzeitig entlang einer geraden Querlinie geschnitten werden.
Claims (12)
1. Behälter (1) für eine Sammlung (2) von ineinander
gefalteten oder mechanisch verbundenen Tissueblättern
(3), wobei der Behälter (1) eine im Allgemeinen ebene
Bodenwand (4) und eine Oberwand (5) und Seitenwände (6-
9) aufweist, welche die Bodenwand (4) mit der Oberwand
(5) verbinden, sowie eine Öffnung (14), die in
wenigstens der Oberwand (5) für die Entnahme der
Tissueblätter (3) von dem Behälter (1) vorgesehen ist,
wobei der Stapel (2) von ineinander gefalteten
Tissueblättern (3) in dem Behälter (1) mit wenigstens
einem Paar von Rändern eines untersten Tissueblattes
(11) an der Bodenwand (4) angeordnet und einem obersten
Tissueblatt (12) in der Nähe von oder in Kontakt mit der
Oberwand und benachbart an die Öffnung in der Oberwand
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Öffnung (14) mit länglichen, überlappenden
Vorsprüngen (26a-f, 27a-f; 42a-d, 43a-d) versehen ist,
die sich von entgegengesetzten Seiten der Öffnung (14)
erstrecken.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die überlappenden Vorsprünge (26a-f, 27a-f; 42a-d,
43a-d) an beiden Seiten eines Schnittes des obersten
Tissueblattes (12), das abzugeben ist, angeordnet sind,
wobei sie dieses im Wesentlichen eben halten.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die überlappenden Vorsprünge (26a-f, 27a-f; 42a-d,
43a-d) unmittelbar entgegengesetzt zueinander in einer
kontaktierenden Überlappung an beiden Seiten der
Abgabeöffnung (14) angeordnet sind.
4. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die überlappenden Vorsprünge (26a-f, 27a-f; 42a-d,
43a-d) zueinander versetzt und entgegengesetzt
zueinander und zwischen einander an beiden Seiten der
Abgabeöffnung (14) angeordnet sind.
5. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die überlappenden Vorsprünge (26a-f, 27a-f)
entgegengesetzt und unter einem Winkel (α) bezüglich der
Längsachse der Öffnung (14) an beiden Seiten der
Abgabeöffnung (14) angeordnet sind.
6. Behälter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder der Vorsprünge einen oder mehrere der
entgegengesetzten Vorsprünge (27a-f) überlappt (26a-f).
7. Behälter nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorsprünge zwischen 5º und 90º bezüglich der
Längsachse der Öffnung (14) abgewinkelt sind.
8. Behälter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
Vorsprünge an der gleichen Seite der Öffnung (14) an
jeder Seite einer mittleren Querebene (P) durch die
Mitte der Öffnung (14) voneinander weg gewinkelt sind.
9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Winkel (α) der Vorsprünge sich mit dem Abstand von
der Querebene (P) verringert.
10. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Ausmaß der Überlappung zwischen zwei
entgegengesetzten und benachbarten Vorsprüngen, das dem
Verhältnis des Abstandes (d) zwischen den Spitzen der
beiden Vorsprünge und des Abstands (D) zwischen
entgegengesetzten Rändern der Öffnung (14) in einer
Querebene (B) durch die Spitzen der Vorsprünge
entspricht, zwischen 50% und 100% liegt.
11. Behälter nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die überlappenden Vorsprünge sich von jeder Seite der
Öffnung (14) und nach oben an beiden Seiten des obersten
Tissueblattes (12) erstrecken, um das Tissueblatt in
einer festen Position zu halten.
12. Verfahren zur Herstellung von Einrichtungen zum Anordnen
von Tissueblättern zur Verwendung in einem Behälter nach
Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Schneidvorrichtung, deren Schneidkante ein Profil
aufweist, das identisch zu einem Satz von Vorsprüngen,
die als Anordnungseinrichtungen verwendet werden sollen,
verwendet wird, um gleichzeitig entgegengesetzte
Schnitte (20, 21) von Anordnungseinrichtungen aus einem
einzigen fortlaufenden Materialblatt zu schneiden,
woraufhin die beiden Hälften des Blattes verschoben und
zu vorbestimmten Längen geschnitten werden, um
identische, jedoch entgegengesetzte Paare von
Anordnungseinrichtungen mit entgegengesetzten,
überlappenden Vorsprüngen auszubilden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| EP00203753A EP1201564B1 (de) | 2000-10-27 | 2000-10-27 | Behälter zur Aufnahme eines Stapels ineinandergefalteter feuchter Tücher |
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| DE60001751D1 DE60001751D1 (de) | 2003-04-24 |
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