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DE60000375T2 - Verfahren zur Herstellung von Difluoracetophenon-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Difluoracetophenon-Derivaten

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DE60000375T2
DE60000375T2 DE60000375T DE60000375T DE60000375T2 DE 60000375 T2 DE60000375 T2 DE 60000375T2 DE 60000375 T DE60000375 T DE 60000375T DE 60000375 T DE60000375 T DE 60000375T DE 60000375 T2 DE60000375 T2 DE 60000375T2
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Germany
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ethyl
compound
difluoro
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difluoroacetophenone
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Yasushi Kaneko
Susumu Sato
Sunao Takeda
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SSP Co Ltd
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C45/00Preparation of compounds having >C = O groups bound only to carbon or hydrogen atoms; Preparation of chelates of such compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C319/00Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides
    • C07C319/14Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides
    • C07C319/20Preparation of thiols, sulfides, hydropolysulfides or polysulfides of sulfides by reactions not involving the formation of sulfide groups

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung betrifft ein Difluoracetophenon-Derivat, das geeignet ist als ein Zwischenprodukt für die Herstellung eines Triazol-Derivats, das hervorragende Wirkung gegen Pilze oder fungizide Wirkung aufweist und sicher oder ungefährlich ist.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Die Triazol-Derivate (9a) bis (9c) weisen hervorragende Wirkungen gegen Pilze oder fungizide Wirkung auf, sie sind sicher oder ungefährlich, und sie sind geeignet als Mittel zur Behandlung mykotischer oder durch Pilze verursachte Infektionskrankheiten und können gemäß dem folgenden Reaktionsschema (siehe die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 227531/1997 und dergleichen) hergestellt werden:
  • wobei X² und X³ gleich oder von einander verschieden sind und unabhängig von einander für ein Halogen oder Wasserstoffatom stehen, oder eine Perfluoralkylgruppe, X&sup5; für ein Halogenatom steht und R² für eine Methyl-, Ethyl- oder Cyclopropylgruppe steht.
  • Gemäß diesem Verfahren muss eine Verbindung (6) oder (7) fluoriert werden, um ein Difluoracetophenon-Derivat (4) zu ergeben, das ein Zwischenprodukt iür die Synthese ist.
  • Das Verfahren dieser Fluorierung konnte jedoch nur in bestimmten und begrenzten Einrichtungen oder Geräten zur Fluorierung unter strengen oder harten oder scharfen Fluorierungsbedingungen unter Verwendung teurer Fluorierungsmittel durchgeführt werden.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein industriell nützliches Verfahren zur Herstellung des Difluoracetophenon-Derivats (4) bereitzustellen.
  • Hinsichtlich der vorstehend beschriebenen Umstände führten die Erfinder der vorliegenden Erfindung umfangreiche Untersuchungen durch. Als Ergebnis wurde gefunden, dass das Difluoracetophenon-Derivat (4) mit industriellen Vorteilen hergestellt werden kann, was zur Vollendung der vorliegenden Erfindung führte, wenn ein Halogen-Difluoressigsäureester, der einfach zugänglich oder verfügbar ist, als Ausgangsmaterial verwendet wird, diese Verbindung alkylthioniert wird, und das erhaltene Produkt an ein Halogenbenzol-Derivat gekuppelt wird.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch das folgende Reaktionsschema veranschaulicht:
  • wobei X¹ für ein Chlor-, Brom- oder Iodatom steht, X&sup4; für ein Halogenatom steht, R¹ für eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe steht, und X², X³ und R² die gleichen Bedeutungen haben, wie sie oben definiert sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird daher ein Verfahren zur Herstellung eines Difluoracetophenon-Derivats gemäß der folgenden allgemeinen Formel (4) bereitgestellt:
  • wobei R² für eine Methyl-, Ethyl- oder Cyclopropylgruppe steht, X² und X³ gleich oder verschieden von einander sind und unabhängig von einander für ein Halogen- oder Wasserstoffatom stehen, oder eine Perfluoralkylgruppe, wobei das Verfahren das Kuppeln eines Alkylthiodifluoressigsäure-Derivats gemäß der folgenden allgemeinen Formel (2):
  • R²SCF&sub2;COOR¹ (2),
  • wobei R¹ für eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe steht, und R² die gleiche Bedeutung hat, wie sie oben definiert ist, an ein Halogenbenzol-Derivat gemäß der folgenden Formel (3) umfasst:
  • wobei X&sup4; für ein Halogenatom steht, und X² und X³ die gleichen Bedeutungen haben, wie sie oben definiert sind.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können Difluoracetophenon-Derivate mit industriellen Vorteilen hergestellt werden, die geeignet sind als Zwischenverbindungen für die Herstellung der Triazol-Derivate (9a) bis (9c), die hervorragende Wirkung gegen Pilze oder fungizide Wirkung aufweisen.
  • Die obige und andere Aufgaben, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind leicht zu verstehen, wenn sie ausgehend von den bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung verstanden werden, die nachfolgend in Einzelheiten beschrieben sind, und ausgehend von den beigefügten Ansprüchen.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN IN EINZELHEITEN
  • Das Verfahren der vorliegenden Erfindung umfasst den Schritt (I) und den Schritt (II), wie es in dem obigen Reaktionsschema gezeigt ist.
  • Schritt (I)
  • Das Alkylthiodifluoressigsäureester-Derivat der Verbindung (2) kann durch eine Alkylthionierung des Halogendifluoressigsäureester-Derivats gemäß der obigen allgemeinen Formel (I) hergestellt werden. Bei der Verbindung (I), die ein Ausgangsmaterial ist, schließen Beispiele von X¹ in der allgemeinen Formel (I) Chlor-, Brom- und Iodatome ein. Von diesen ist ein Chlor- oder Bromatom bevorzugt. Beispiele für R¹ schließen Alkyl-, Aryl- und Aralkylgruppen ein. Alkylgruppen, die 1 bis 10 Kohlenstoffatome aufweisen, sind bevorzugt, wobei niedere Alkylgruppen besonders bevorzugt sind. Die niederen Alkylgruppen schießen Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, tert.-Butyl-, n-Pentyl- und n- Hexylgruppen etc. ein. Eine Ethylgruppe ist besonders bevorzugt. Die Arylgruppen schließen Arylgruppen ein, die 6 bis 14 Kohlenstoffatome aufweisen, z. B. Phenyl- und Naphthylgruppen, und die Arylgruppen schließen Phenyl-C&sub1;&submin;&sub6;-alkylgruppen ein, z. B. Benzyl- und Phenylethylgruppen etc.
  • Das Verfahren der Alkylthionierung kann durchgeführt werden durch Umsetzen der Verbindung (1) mit Methylmercaptan, Ethylmercaptan oder Cyclopropylmercaptan (J. Am. Chem. Soc., 114, 3492 (1992)) in Gegenwart einer Base oder direkt mit einem Alkalimetallsalz von Methylmercaptan, Ethylmercaptan oder Cyclopropylmercaptan. Als Reaktionslösungsmittel kann ein alkoholisches Lösungsmittel verwendet werden, wie z. B. Methanol oder Ethanol; ein ätherisches Lösungsmittel, wie z. B. Diethylether, 1,4-Dioxan oder Tetrahydrofuran; ein nicht-wässeriges polares Lösungsmittel, wie z. B. N,N-Dimethylformamid und Dimethylsulfoxid; ein basisches Lösungsmittel, wie z. B. Pyridin oder Triethylamin; oder ein gemischtes Lösungsmittel von diesen. Dimethylsulfoxid und ein gemischtes Lösungsmittel aus Dimethylsulfoxid und Diethylether sind besonders bevorzugt. Als Base kann eine anorganische Base verwendet werden, wie z. B. Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Bariumhydroxid, Natriumhydrid, Natriummethoxid oder Natriumethoxid; oder eine organische Base, wie z. B. Pyridin oder Triethylamin. Natriumhydrid ist besonders bevorzugt. Als Alkalimetallsalz des Alkylmercaptans kann das Lithium-, Natrium- oder Kaliumsalz verwendet werden, wobei das Natriumsalz besonders bevorzugt ist. Die Reaktion kann bei einer Temperatur innerhalb eines Bereichs von -40ºC bis 100ºC durchgeführt werden. Die Reaktionstemperatur innerhalb eines Bereichs von -10ºC bis 80ºC ist besonders bevorzugt.
  • Schritt (II)
  • Die Verbindung (4) kann hergestellt werden, indem man ein organometallisches Reagenz auf ein Halogenbenzol-Derivat (3) einwirken lässt, um eine metallische Verbindung der Verbindung (3) zu bilden, und dann das Kuppeln der metallischen Verbindung an die Verbindung (2).
  • X² und X³ in der allgemeinen Formel des Halogenbenzol-Derivats (3), die in dieser Beschreibung verwendet werden, stehen unabhängig von einander für ein Halogenatom, wie z. B. ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom, ein Wasserstoffatom oder eine Perfluoralkylgruppe. Unter den Halogenatomen ist ein Fluor- oder Chloratom bevorzugt. Beispiele der Perfluoralkylgruppe schließen Perfluoralkylgruppen ein, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, wobei eine Trifluormethyl- oder Pentafluorethylgruppe bevorzugt sind. X&sup4; steht für ein Halogenatom, wie z. B. ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom, wobei ein Brom-, Chlor- oder Iodatom bevorzugt ist. Außerdem ist es unter dem Gesichtspunkt der Ausbeute bevorzugt, dass X&sup4; ein Halogenatom ist, das eine größere Reaktivität aufweist als X² und X³. Das Halogenatom von X&sup4; weist vorzugsweise z. B. ein höheres Atomgewicht auf als die Halogenatome von X² und X³.
  • Als Lösungsmittel, das im Schritt (II) verwendet wird, wird ein Ether bevorzugt, wie z. B. Ethylether, Isopropylether, tert.-Butylmethylether oder Tetrahydrofuran, ein Kohlenwasserstoff, wie z. B. Pentan oder n-Hexan, oder ein gemischtes Lösungsmittel davon. Ein ätherisches Lösungsmittel, insbesondere Ethylether, Isopropylether oder tert.-Butylmethylether, ist besonders bevorzugt. Als organometallische Verbindung ist n-Butyllithium, sek.- Butyllithium, tert.-Butyllithium, Methyllithium, Ethyllithium, Phenyllithium, Lithiumdiisopropylamid, Kaliumhexamethyldisilazan oder Natriumamid bevorzugt, wobei n-Butyllithium besonders bevorzugt ist. Als Stabilisator für die metallische Verbindung der Verbindung (3) kann Hexamethylphosphortriamid, Tetramethylethylendiamin oder dergleichen zugegeben werden. Die Reaktionstemperatur beträgt vorzugsweise von -100ºC bis 20ºC, besonders bevorzugt -78ºC bis -20ºC.
  • Hinsichtlich der Mittel zur Isolierung des gewünschten Produkts aus der Reaktionsmischung in der obigen Reaktion gibt es keine besondere Beschränkung, und die Isolierung kann z. B. durchgeführt werden durch Destillation, verschiedene Arten der Chromatographie und/oder dergleichen.
  • Das auf diese Weise erhaltene Difluoracetophenon-Derivat (4) kann in ein Triazol- Derivat (9a) umgesetzt werden durch direkte Triazolylmethylierung der Verbindung (4) oder, indem es einmal in eine Epoxyverbindung (8) umgesetzt wird, und dann diese Verbindung gemäß dem oben beschriebenen Reaktionsschema triazolyliert wird. Dieses Triazol-Derivat (9a) kann in ein Derivat (9b) oxidiert werden, und weiter in ein Derivat (9c) (siehe die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 227531/1997 und dergleichen).
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden in Einzelheiten anhand der vorliegenden Beispiele beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • Beispiel I Synthese von Ethyl-2,2-difluor-2-(methylthio)acetat
  • Eine Lösung von Ethylchlordifluoracetat (7,9 g, 50,0 mmol) in Dimethylsulfoxid (20 ml) wurde unter einem Kühlen mit Eis tropfenweise zu einer Lösung von Natriummethylmercaptan (4,6 g, 65 mmol) in Dimethylsulfoxid (60 ml) gegeben, und die Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in Eiswasser gegossen, um eine Extraktion mit Ether durchzuführen. Das Lösungsmittel wurde aus dem erhaltenen Extrakt und bei vermindertem Druck destilliert. Der erhaltene Rückstand wurde bei vermindertem Druck destilliert, um das gewünschte Produkt (3,7 g; Ausbeute: 43,2%) als ein farbloses Öl zu erhalten.
  • Siedepunkt: 68ºC/20 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 1,38 (3H, t, J = 7,3 Hz), 2,35 (3H, s), 4,37 (2H, q, J = 7,3 Hz)
  • Beispiel 2 Synthese von Ethyl-2-(ethylthio)-2,2-difluoracetat
  • Ethylmercaptan (6,8 g, 109,7 mmol) wurde unter Kühlen mit Eis tropfenweise zu einer Lösung von 60% Natriumhydrid (2,6 g, 65 mmol) in Dimethylsulfoxid (80 ml) gegeben, und die Mischung wurde 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Eine Lösung von Ethylbromdifluoracetat (11,2 g, 55,2 mmol) in Dimethylsulfoxid (20 ml) wurde tropfenweise zu dieser Lösung unter Eiskühlung gegeben, und die erhaltene Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in Eiswasser gegossen, um eine Extraktion mit Ether durchzuführen. Das Lösungsmittel wurde aus dem erhaltenen Extrakt bei vermindertem Druck destilliert. Der erhaltene Rückstand wurde bei vermindertem Druck destilliert, um das gewünschte Produkt (6,8 g; Ausbeute: 66,7%) als ein farbloses Öl zu erhalten.
  • Siedepunkt: 115 bis 117ºC/35 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 1,37 (6H, t, J = 7,0 Hz), 2,91 (2H, q, J = 7,0 Hz), 4,37 (2H, q, J = 7,0 Hz)
  • Beispiel 3 Synthese von Ethyl-2-(cyclopropylthio)-2,2-difluoracetat
  • Eine Etherlösung von Cyclopropylmercaptan, das aus Cyclopropylbromid (50,0 g, 413 mmol) gemäß dem Verfahren hergestellt wurde, das in der Literatur (J. Am. Chem. Soc., 114, 3492 (1992)) beschrieben ist, wurde unter Eiskühlung tropfenweise zu einer Lösung von 60% Natriumhydrid (5,4 g, 135 mmol) in Dimethylsulfoxid (100 ml) gegeben, und die Mischung wurde 10 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Eine Lösung von Ethylbromdifluoracetat (27,4 g, 135 mmol) in Dimethylsulfoxid (200 ml) wurde tropfenweise zu dieser Lösung unter einem Kühlen mit Eis gegeben, und die erhaltene Mischung wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Nach Vervollständigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in Eiswasser gegossen, um eine Extraktion mit Ether durchzuführen. Das Lösungsmittel wurde aus dem erhaltenen Extrakt bei vermindertem Druck destilliert. Der erhaltene Rückstand wurde bei vermindertem Druck destilliert, um das gewünschte Produkt (12,3 g; Ausbeute: 46,0%) als ein farbloses Öl zu erhalten.
  • Siedepunkt: 125 bis 130ºC/90 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 0,7-1,1 (4H, m), 1,38 (3H, t, J = 7,0 Hz), 1,9-2, 3 (1H, m), 4,37 (2H, q, J = 7,0 Hz)
  • Beispiel 4 Synthese von 1-(2,4-Difluorphenyl)-2,2-difluor-2-(methylthio)-1-ethanon
  • Eine Hexanlösung (13,7 ml), 21,6 mmol) von 1,58 M n-Butyllithium wurde bei -70ºC tropfenweise zu einer Lösung von 1-Brom-2,4-difluorbenzol (4,2 g, 21,8 mmol) in absolutem Ether (60 ml) gegeben, und die Mischung wurde 15 Minuten bei der gleichen Temperatur gerührt. Eine Lösung von Ethyl-2,2-difluor-2-(methylthio)acetat (3,7 g, 21,6 mmol) in absolutem Ether (20 ml) wurde zu dieser Lösung bei -70ºC gegeben. Nachdem die erhaltene Mischung 1 Stunde bei der gleichen Temperatur gerührt wurde, wurde die Temperatur der Reaktionsmischung 1 Stunde auf 0ºC erhöht. Die Reaktionsmischung wurde in verdünnte Chlorwasserstoffsäure enthaltendes Eis gegossen, um eine Extraktion mit Ether durchzuführen. Nachdem die erhaltene Etherlösung mit Wasser gewaschen wurde und getrocknet wurde, wurde das Lösungsmittel abdestilliert. Der erhaltene Rückstand wurde durch Destillation bei vermindertem Druck gereinigt, um 1-(2,4-Difluorphenyl)-2,2-difluor-2-(methylthio)-1- ethanon (4,1 g, Ausbeute: 90,0%) als ein farbloses Öl zu erhalten.
  • Siedepunkt: 90ºC/2 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 1,37 (3H, t, J = 7,5 Hz), 2,91 (2H, q, J = 7,5 Hz), 6,7-7,2 (2H, m), 7,8-8,2 (1H, m)
  • Beispiel 5 Synthese von 1-(2,4-Difluorphenyi)-2-(ethylthio)-2,2-difluor-1-ethanon
  • 1-(2,4-Difluorphenyl)-2-(ethylthio)-2,2-difluor-1-ethanon wurde als ein farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass Ethyl-2-(ethylthio)-2,2- difluoracetat verwendet wurde anstelle von Ethyl-2,2-difluor-2-(methylthio)acetat (Ausbeute: 78,2%).
  • Siedepunkt: 90 bis 95ºC/2 mmHg
  • ¹H-NMR (CDClll&sub3;):
  • 2,35 (3H, s), 6,7-7,1 (2H, m), 7,8-8,2 (1H, m)
  • Beispiel 6 Synthese von 2-(Cyclopropylthio)-1-(2,4-difluorphenyl)-2,2-difluor-1-ethanon
  • 2-(Cyclopropylthio)-1-(2,4-difluorphenyl)-2,2-difluor-1-ethanon wurde als ein farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass Ethyl-2-(cyclopropylthio)- 2,2-difluoracetat anstelle von 2,2-Difluor-2-(methylthio)acetat verwendet wurde (Ausbeute: 57,0%).
  • Siedepunkt: 150ºC/10 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 0,6-1,1 (4H, m), 1,9-2, 2 (1H, m), 6,7-7,1 (2H, m), 7,8-8,2 (1H, m)
  • Beispiel 7 Synthese von 2,2-Difluor-1-(4-fluorphenyl)-2-(methylthio)-1-ethanon
  • 2,2-Difluor-1-(4-fluorphenyl)-2-(methylthio)-1-ethanon wurde als ein farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass 1-Brom-4-fluorbenzol verwendet wurde anstelle von 1-Brom-2,4-difluorbenzol (Ausbeute: 59,8%).
  • Siedepunkt: 80 bis 83ºC/2 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 2,37 (3H, s), 7,18 (2H, t, J = 8,4 Hz), 8,0-8,3 (2H, m)
  • Beispiel 8 Synthese von 2-(Ethylthio)-2,2-difluor-1-(4-fluorphenyl)-1-ethanon
  • 2-(Ethylthio)-2,2-difluor-1-(4-fluorphenyl)-1-ethanon wurde als farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass 1-Brom-4-fluorbenzol verwendet wurde anstelle von 1-Brom-2,4-difluorbenzol, und dass Ethyl-2-(ethylthio)-2,2-difluoracetat verwendet anstelle von Ethyl-2,2-difluor-2-(methylthio)acetat (Ausbeute: 63,9%).
  • Siedepunkt: 83 bis 85ºC/2 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 1,38 (3H, t, J = 7,3 Hz), 2,93 (2H, q, J = 7,3 Hz),
  • 7,17 (2H, t, J = 8,6 Hz), 8,0-8,3 (2H, m)
  • Beispiel 9 Synthese von 2-(Cyclopropylthio)-2,2-difluor-1-(4-fluorphenyl)-1-ethanon
  • 2-(Cyclopropylthio)-2,2-difluor-1-(4-fluorphenyl)-1-ethanon wurde als ein farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass 1-Brom-4-fluorbenzol verwendet wurde anstelle von 1-Brom-2,4-difluorbenzol, und Ethyl-2-(cyclopropylthio)-2,2- difluoracetat verwendet wurde anstelle von Ethyl-2,2-difluor-2-(methylthio)acetat (Ausbeute: 24,0%).
  • Siedepunkt: 90 bis 93ºC/5 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 0,6-1,1 (4H, m), 1,9-2,2 (1H, m), 7,18 (2H, t, J = 8,1 Hz), 8,1-8,3 (2H, m)
  • Beispiel 10 Synthese von 2,2-Difluor-2-(methylthio)-1-[4-(trifluormethyl)phenyl]-1-ethanon
  • 2,2-Difluor-2-(methylthio)-1-[4-(trifluormethyl)phenyl]-1-ethanon wurde als ein farbloses Öl auf die gleiche Weise wie in Beispiel 4 erhalten, außer dass 1-Brom-4- (trifluorphenyl)benzol verwendet wurde anstelle von 1-Brom-2,4-difluorbenzol (Ausbeute: 78,3%).
  • Siedepunkt: 92 bis 95ºC/8 mmHg
  • ¹H-NMR (CDCl&sub3;):
  • 2,39 (3H, s), 7,77 (2H, d, J = 8,4 Hz), 8,25 (2H, d, J = 8,4 Hz).

Claims (2)

1. Verfahren zur Herstellung eines Difluoracetophenonderivats gemäß der folgenden allgemeinen Formel (4):
wobei R² für eine Methyl-, Ethyl- oder Cyclopropylgruppe steht, X² und X³ gleich oder verschieden voneinander sind und unabhängig voneninander für ein Halogen- oder Wasserstoffatom stehen, oder eine Perfluoralkylgruppe,
wobei das Verfahren das Kuppeln eines Alkylthiodifluoressigsäureesterderivats gemäß der folgenden allgemeinen Formel (2):
R²SCF&sub2;COOR¹ (2),
wobei R¹ für eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe steht, und R² die gleiche Bedeutung hat wie sie oben definiert ist, an ein Halogenbenzolderivat gemäß der folgenden Formel (3) umfasst:
wobei X&sup4; für ein Halogenatom steht, und X² und X³ die gleichen Bedeutungen haben, wie sie oben definiert sind.
2. Das Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Alkylthiodifluoressigsäureesterderivat gemäß der allgemeinen Formel (2) erhalten wird durch eine Alkylthionierung eines Halogendifluoressigsäureesterderivats gemäß der folgenden allgemeinen Formel (I):
X¹CF&sub2;COOR¹,
wobei X¹ für ein Chlor-, Brom- oder Jodatom steht, und R¹ für eine Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppe steht.
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