DE60000214T2 - Vorrichtung zur reinigung eines filters - Google Patents
Vorrichtung zur reinigung eines filtersInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines Filters, mit einem Behälter, in dem ein Gasdruck aufgebaut werden kann, wobei die Wand des Behälters eine erste Öffnung, durch die ein Ablaufrohr sich in den Behälter erstreckt, wobei das Ablaufrohr mit einem kreisförmigen Ventilsitz an seinem Ende versehen ist, und eine zweite Öffnung enthält, durch die das Gehäuse eines Ventilelements sich in den Behälter erstreckt, wobei das Ventilelement, zumindest in der Nähe besagten Ventilsitzes, eine zylindrische Gestalt aufweist und mit einer kreisförmigen Kante desselben auf dem Ventilsitz liegen kann.
- Eine Vorrichtung dieser Art ist in der WO-A-93101433 offenbart und ihre Funktion besteht darin, einen Filter zu reinigen, der zum Filtern von Staub aus Luft, zum Beispiel, durch Leiten von Luft durch den Filter für eine kurze Zeitdauer in einer Richtung entgegengesetzt zur Strömungsrichtung der zu reinigenden Luft verwendet wird. Während besagter kurzer Zeitdauer ist die Geschwindigkeit der Luft so hoch, daß der Begriff Gassaugwelle hier Anwendung findet, wodurch der Staub aus dem Filter geblasen wird.
- Die Gassaugwelle wird durch Leiten von Gas aus dem Behälter zu dem Filter über das Ablaufrohr bewirkt, wobei ein Ventil in dem Behälter vorhanden ist, das die Verbindung zwischen dem Behälter und dem Ablaufrohr öffnet. Es ist dadurch wichtig, daß eine maximale Abmessung für den Durchgang zwischen dem Behälter und dem Ablaufrohr verwendet wird, der durch das Ventil geschaffen wird, so daß das Gas auf einen geringen Widerstand treffen wird, wodurch ermöglicht wird, daß es als eine relativ wesentliche Gassaugwelle zum Filter strömt.
- Um dies zu erzielen, ist das Ablaufrohr mit einem kreisförmigen Ventilsitz an dem Ende versehen, das sich in den Behälter erstreckt, wobei der Ventilsitz von einem Ventilelement verschlossen wird, das in der Nähe des Ventilsitzes im wesentlichen zylindrisch ist. Als eine Folge ist ein maximaler Zustrom von Gas zum Ablaufrohr möglich, wenn das Ventil geöffnet ist. Wenn zum Beispiel eine Membran als das Ventilelement verwendet würde, wäre weniger Raum für den Zustrom von Gas verfügbar. Ferner müßte sich das Gehäuse des Ventilelements in die Nähe des Ventilelements erstrecken, um zu ermöglichen, die Membran anzubringen, was in ähnlicher Weise den Zustrom von Gas behindert.
- Um eine sichere Abdichttätigkeit sicherzustellen, wenn ein zylindrisches Ventilelement verwendet wird, das mit einem kreisförmigen Ventilsitz zusammenpassen soll, muß die Position des Ventilelements in Bezug auf den Ventilsitz in der geschlossenen Position des Ventils genau bestimmt werden. Bei der Vorrichtung gemäß der WO-A-93/01433 wird dies durch Befestigen des Ventilelements, das in dem Gehäuse geführt ist, mit ausreichendem Spiel in besagtem Gehäuse erzielt, so daß das Ventilelement eine leichte Kippbewegung machen kann, um nach unten abdichtend auf dem Ventilsitz zu liegen.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung bereitzustellen, bei der das Gas bei seinem Durchgang durch das Ventil auf geringen Widerstand trifft und bei der eine zuverlässige Abdichttätigkeit des Ventils sichergestellt wird.
- Zur Bewerkstelligung dieser Aufgabe ist der Ventilsitz mit dem Gehäuse verbunden, in dem das Ventilelement vorhanden ist, so daß der Ventilsitz eine feste Position in Bezug auf besagtes Gehäuse zu allen Zeiten einnehmen wird. Wenn das Ventilelement korrekt in dem Gehäuse geführt wird, wird das Ventilelement eine vorab festgelegte Position in Bezug auf den Ventilsitz zu allen Zeiten in dem Fall einnehmen.
- Vorzugsweise ist der Durchmesser des zylindrischen Teils des Ventilelements kleiner als der Außendurchmesser des Ventilsitzes, so daß ein vorteilhafter Weise ringförmig gestalteter Schlitz beim Öffnen des Ventils gebildet wird, der für zuströmendes Gas aus allen Richtungen frei zugänglich ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Ventilsitz von der zweiten Öffnung in dem Behälter um eine gewisse Distanz, vorzugsweise eine Distanz von mehr als 10 mm, noch bevorzugter mehr als 15 mm und noch bevorzugter mehr als 20 mm beabstandet. Wenn der Ventilsitz ausreichend weit von der zweiten Öffnung in dem Behälter beabstandet ist, kann das Gas aus allen Richtungen zum Ventilsitz strömen.
- Der Begriff "in dem Behälter" ist so zu verstehen, daß er innerhalb einer Fläche bedeutet, die rundum geschlossen ist, auf der praktisch die gesamte Innenwand des Behälters ruht. Im Falle eines zylindrischen Behälters ist besagte Fläche die zylindrische Fläche, die aus dem größeren Teil der Innenwand des Behälters besteht.
- Vorzugsweise erstreckt sich das Ventilelement in den Behälter in der vollständig geöffneten Position des Ventils, so daß auch der gesamte ringförmige Schlitz zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz in dem Behälter positioniert ist. Als eine Folge dieser Anordnung kann das Gas über den Ventilsitz in einer vorteilhaften Weise in der geöffneten Position des Ventils in das Ablaufohr strömen.
- In einer bevorzugten Ausführungsform sind Verbindungsmittel zwischen dem Gehäuse und dem Ventilsitz vorhanden, wobei die Verbindungsmittel mehr als 50%, vorzugsweise mehr als 75% des Raumes in einer den Ventilsitz umgebenden radialen Ebene für die Strömung von Gas zum Ablaufrohr freilassen.
- Vorzugsweise bestehen besagte Verbindungsmittel aus einer Zahl von Verbindungselementen, vorzugsweise drei Verbindungselementen, die gleichmäßig um den Ventilsitz in Abständen verteilt sind.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Ventilelement mit einer Membran verbunden, die ganz um das Gehäuse angebracht ist. Das Ventilelement wird dadurch von der Membran in seinem korrekten Weg geführt und die Bewegung des Ventilelements kann aufgrund von Unterschieden in dem Gasdruck auf unterschiedlichen Seiten der Membran erhalten werden. Vorzugsweise sind das Ventilelement und die Membran integral aus einem Material ausgebildet. Das Ventilelement ist dadurch vorzugsweise im wesentlichen zylindrisch.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist der zylindrische Teil des Ventilelements an dem Ort, an dem er an den Ventilsitz angrenzt, abgeschrägt, so daß die Kontaktfläche an der Stelle der kreisförmige Kontaktlinie zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz eine konische Fläche ist. Dies hilft dabei, einen guten Zustrom des Gases in das Ablaufrohr und auch eine geeignete Abdichttätigkeit zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz sicherzustellen.
- Vorzugsweise ist der Durchmesser der kreisförmigen Kontaktlinie zwischen dem Ventilsitz und dem Ventilelement gleich dem oder größer als der Innendurchmesser des Ablaufrohres, vorzugsweise um mehr als 10%.
- Vorzugsweise ist der Ventilsitz mittels einer Schraubverbindung an dem Ablaufrohr angebracht. Das Ablaufrohr und das Gehäuse können jeweils einen Flansch enthalten, der an die Außenwand des Behälters grenzt, wobei die Flansche jeweils größer als die erste und die zweite Öffnung sind, und die Flansche als Folge dessen, daß das Ablaufrohr einerseits und der an dem Gehäuse angebrachte Ventilsitz andererseits verschraubt sind, zueinander gezogen werden. In der Praxis hat sich dies als eine adäquate und einfache Art des Befestigens des Ventils in dem Behälter erwiesen.
- Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Montieren einer Vorrichtung zur Reinigung eines Filters, die einen Behälter umfaßt, in dem ein Gasdruck aufgebaut werden kann, wobei die Wand des Behälters eine erste Öffnung, durch die ein Ablaufrohr in den Behälter geführt wird, wobei das Ablaufrohr mit einem kreisförmigen Ventilsitz an seinem Ende versehen ist, und eine zweite Öffnung enthält, durch die das Gehäuse eines Ventilelements in den Behälter geführt wird, wobei das Ventilelement, zumindest in der Nähe des Ventilsitzes, eine zylindrische Gestalt aufweist und wobei der an dem Gehäuse angebrachte Ventilsitz mit einem Ende des Ablaufrohres verbunden ist.
- Weitere Aspekte, die einzeln sowie in Kombination miteinander verwendet werden können, werden in der Beschreibung der Figuren dargelegt und in den Ansprüchen definiert.
- Zum vollständigeren Erläutern der Erfindung wird nun eine beispielhafte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Reinigung eines Filters unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben.
- Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung;
- Fig. 2 ist eine Draufsicht der Vorrichtung von oben;
- Fig. 3 ist eine Draufsicht der Vorrichtung von unten;
- Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der Linie N-N in Fig. 1;
- Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung;
- Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht eines Teils der Vorrichtung; und
- Fig. 7-9 zeigen das Paßverhältnis zwischen dem Ventilelement und dem Ventilsitz.
- Die Figuren sind schematische Darstellungen der Ausführungsform.
- Die Fig. 1 zeigt einen zylindrischen beziehungsweise röhrförmigen Behälter 1 in Seitenansicht; der an jedem Ende durch eine Endplatte 2 verschlossen ist; die zum Befestigen der Vorrichtung mit Löchern 3 versehen ist. Die Endplatten 2 sind ferner mit einem Durchgang 4 versehen, der zum Liefern eines Gases zu dem Behälter 1 mit einem Gasversorgungsrohr verbunden werden kann, so daß in dem Behälter ein Gasdruck aufgebaut werden kann.
- Die zwei Endplatten 2 sind mittels vier Verbindungsstangen 5 miteinander verbunden, wobei die Verbindungsstangen 5 sich durch axial erstreckende Löcher in der Wand (17) des zylindrischen Behälters 1 erstrecken. Es ist auch möglich, die Endplatten 2 mit Bolzen an dem zylindrischen Teils des Behälters 1 zu befestigen.
- Wie es in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, sind an der Unterseite des Behälters vier Ablaufrohre 6, 7, 8, 9 vorhanden, wobei die Ablaufrohre sich durch jeweilige Öffnungen in den Behälter 1 erstrecken. Das Ablaufrohr 6 ist mit einer Klemme 10 ausgestattet, um mit einem weiteren Rohr (nicht gezeigt) verbunden zu werden. Das Ablaufrohr 7 ist vom selben Typ, aber enthält keine Klemme 10. Das Ablaufrohr 8 weist eine zylindrische Außenfläche auf, so daß ein flexibler Schlauch (nicht gezeigt) mittels einer Schlauchklemme an dem Ablaufrohr 8 befestigt werden kann. Das Ablaufrohr 9 ist mit einem Außenschraubgewinde versehen, mit dem ein Rohr (nicht gezeigt) mittels einer Schraubverbindung verbunden werden kann.
- Jedes Ablaufrohr 6, 7, 8, 9 weist einen daran geschweißten Flansch 11 auf, wobei der Flansch 11 gegen die Wand 17 des Behälters 11 unter Einlegung eines Abdichtringes 12 grenzt, wie es auch in der Fig. 4 gezeigt ist.
- Wie es in der Fig. 4 gezeigt ist, ist eine Öffnung in der Wand 17 des Behälters 1 direkt gegenüber jeder Öffnung zum Durchführen eines Ablaufrohres 6, 7, 8, 9 dort hindurch vorhanden, wobei sich durch die Öffnung ein Gehäuse 13 eines Ventilelements 14 erstreckt. Das Gehäuse 13 weist ein Flansch 15 auf, der an die Wand 17 des Behälters 1 grenzt, und ein Dichtungsring 16 liefert eine geeignete gasdichte Abdichtung zwischen dem Gehäuse 13 und der Wand 17 des Behälters 1.
- Das zylindrische Ventilelement 14 ist integral mit der Membran 18 verbunden, und das Ventilelement 14 kann mittels eines elektromagnetischen Auslösers 20, mittels dessen der Gasdruck über der Membran 18 geändert werden kann, in vertikaler Richtung bewegt werden. Dieser Auslöser ist über der Abdeckung 19 des Ventils montiert, wobei die Abdeckung einen Teil des Gehäuses 13 bildet. Die Membran 18 ist zwischen der Abdeckung 19 und dem anderen Teil des Gehäuses 13 nach unten geklemmt. Es ist auch möglich, einen Fernauslöser zu verwenden und ihn über ein Gasrohr mit dem Ventil zu verbinden, so daß das Ventil mittels einer Druckänderung in dem Gasrohr geöffnet und geschlossen wird.
- In der geschlossenen Position des Ventils liegt das Ventilelement 14 auf dem kreisförmigen Ventilsitz 21, der mittels eines Schraubgewindes mit dem Ablaufrohr 9 verbunden ist. Der Ventilsitz 21 ist mittels dreier Verbindungselemente 22, von denen eines in der Fig. 5 gezeigt ist, an dem Gehäuse 13 angebracht.
- Das Ventil wird in dem Behälter 1 montiert, indem die Flansche 11 und 15 zueinander gezogen werden, wenn das Ablaufrohr 9 und der Ventilsitz 21 zusammengeschraubt werden, wodurch sie dazu gebracht werden, fest an der Wand 17 des Behälters 1 anzuliegen. Die Fig. 5 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, wobei die Vorrichtung auf einem Boden 24, gegen eine Wand 23, angeordnet ist, an der die Vorrichtung mittels Bolzen (nicht gezeigt) gesichert ist, die sich durch die Löcher 3 erstrecken. Die Endplatten 2 sind in der Weise konstruiert, daß sie an einem Boden und/oder einer Wand befestigt werden können.
- Die Fig. 6 zeigt die Endplatte 2 in perspektivischer Ansicht, wobei die Verbindungsstangen 5 teilweise gezeigt sind.
- Die Fig. 7 und 9 zeigen die Art; in der das Ventilelement 14 mit dem Ventilsitz 21 zusammenpaßt.
- Die Fig. 7 ist eine Detailansicht, in der das Ventil in seiner geschlossenen Position gezeigt ist. Das Bezugszeichen 31 kennzeichnet den Durchmesser der kreisförmigen Kontaktlinie zwischen dem Ventilelement 14 und dem Ventilsitz 21. Der Außendurchmesser des zylindrischen Ventilelements 14 ist bei 32 gekennzeichnet. Der Ventilsitz 21 weist einen Außendurchmesser 33 auf und das Ablaufrohr 9 weist einen Innendurchmesser 34 auf. Der Ventilsitz ist unter Einlegung eines Dichtungsringes 35 auf das Ende des Ablaufrohres 9 geschraubt.
- Die Fig. 9 zeigt das Detail, das in der Fig. 7 bei IX gekennzeichnet ist, wobei die Gestalt des Ventilsitzes dargestellt ist. Anhand von Fig. 9 ist es ersichtlich, daß der zylindrische Teil des Ventilelements 14 an dem Ort abgeschrägt ist, an dem er an dem Ventilsitz 21 anliegt, so daß die Kontaktfläche der kreisförmigen Kontaktlinie zwischen dem Ventilelement 14 und dem Ventilsitz 21 eine konische Fläche ist, die sich unter einem Winkel, bei 36 gekennzeichnet, in Bezug auf die radiale Ebene erstreckt.
- Die Fig. 9 zeigt ferner, daß der Ventilsitz 21 sowohl an der Außenseite, mit Radius 37, als auch an der Innenseite, mit Radius 38, gerundet ist. Dies verstärkt den Zustrom von Gas aus dem Behälter 1 zum Ablaufrohr 9 in der geöffneten Position des Ventils, wie es in Fig. 8 gezeigt ist. Besagter Zustrom ist durch Pfeile 39 gekennzeichnet.
- Die Fig. 8 zeigt ferner, daß das Ventilelement 14 sich über eine gewisse Strecke, wobei die Strecke bei 40 gekennzeichnet ist, in den Behälter 1 in der geöffneten Position des Ventils erstreckt.
- Die dargestellte Ausführungsform ist lediglich eine beispielhafte Ausführungsform und es sind viele andere Ausführungsformen möglich.
Claims (14)
1. Eine Vorrichtung zur Reinigung eines Filters, mit einem Behälter (1), in dem ein
Gasdruck aufgebaut werden kann, wobei die Wand (17) des Behälters (1) eine erste
Öffnung, durch die ein Ablaufrohr (9) sich in den Behälter (1) erstreckt, wobei das
Ablaufrohr (9) mit einem kreisförmigen Ventilsitz (21) an seinem Ende versehen ist, und
eine zweite Öffnung enthält, durch die das Gehäuse (13) eines Ventilelements (14) sich in
den Behälter (1) erstreckt, wobei das Ventilelement (14), zumindest in der Nähe besagten
Ventilsitzes (21), eine zylindrische Gestalt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ventilsitz (21) mit besagtem Gehäuse (13) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (32) des
zylindrischen Teils des Ventilelements (14) kleiner als der Außendurchmesser (33) des
Ventilsitzes (21) ist.
3. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilsitz (21) von der zweiten Öffnung in dem Behälter (1) um eine gewisse
Distanz beabstandet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Distanz mehr als 10
mm, vorzugsweise mehr als 15 mm und noch bevorzugter mehr als 20 mm beträgt.
5. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilelement (14) sich in den Behälter (1) in der vollständig geöffneten Position
des Ventils erstreckt.
6. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche; dadurch gekennzeichnet;
daß Verbindungsmittel (22) zwischen dem Gehäuse (13) und dem Ventilsitz (21)
vorhanden sind, wobei die Verbindungsmittel (22) mehr als 50%, bevorzugter mehr als
75% des Raumes in einer den Ventilsitz (21) umgebenden radialen Ebene für die
Strömung von Gas zum Ablaufrohr (9) freilassen.
7. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsmittel zwischen dem Gehäuse (13) und dem Ventilsitz (21)
vorhanden sind, wobei die Verbindungsmittel aus einer Zahl von Verbindungselementen
(22), vorzugsweise drei Verbindungselementen, bestehen, die gleichmäßig um den
Ventilsitz (21) in Abständen verteilt sind.
8. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ventilelement (14) mit einer Membran (18) verbunden ist, die ganz um das
Gehäuse (13) angebracht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilelement (14) und
die Membran (18) integral aus einem Material gebildet sind.
10. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische Teil des Ventilelements (14) an dem Ort, an dem er an den Ventilsitz
(21) angegrenzt, abgeschrägt ist, so daß die Kontaktfläche an der Stelle der kreisförmigen
Kontaktlinie zwischen dem Ventilelement (14) und dem Ventilsitz (21) eine konische
Fläche ist.
11. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der kreisförmigen Kontaktlinie zwischen dem Ventilsitz (21) und
dem Ventilelement (14) gleich dem oder größer als der Innendurchmesser (34) des
Ablaufrohres (9), vorzugsweise um mehr als 10%, ist.
12. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilsitz (21) mittels einer Schraubverbindung an dem Ablaufrohr (9) angebracht
ist.
13. Vorrichtung nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ablaufrohr (9) und das Gehäuse (13) jeweils einen Flansch (11, 15) enthalten, der
an die Wand (17) des Behälters (1) grenzt, wobei die Flansche jeweils größer als die erste
und zweite Öffnung sind, und die Flansche (11, 15) als Folge dessen, daß das Ablaufrohr
(9) einerseits und der an dem Gehäuse (13) angebrachte Ventilsitz (21) andererseits
verschraubt sind, zueinander gezogen werden.
14. Ein Verfahren zum Montieren einer Vorrichtung zur Reinigung eines Filters, die einen
Behälter (1) umfaßt, in dem ein Gasdruck aufgebaut werden kann, wobei die Wand (17)
des Behälters (1) eine erste Öffnung, durch die ein Ablaufrohr (9) in den Behälter (1)
geführt wird, wobei das Ablaufrohr (9) mit einem kreisförmigen Ventilsitz (21) an seinem
Ende versehen ist, und eine zweite Öffnung enthält, durch die das Gehäuse (13) eines
Ventilelements (14) in den Behälter (1) geführt wird, wobei das Ventilelement (14),
zumindest in der Nähe des Ventilsitzes (21), eine zylindrische Gestalt aufweist und an den
Ventilsitz (21) mit einer kreisförmigen Kante desselben anliegen kann, dadurch
gekennzeichnet, daß der an dem Gehäuse (13) angebrachte Ventilsitz (21) mit einem Ende
des Ablaufrohres (9) verbunden wird.
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