DE60000201T2 - Klammer zur Befestigung einer vertikal orientierten Struktur an einer horizontalen Platte - Google Patents
Klammer zur Befestigung einer vertikal orientierten Struktur an einer horizontalen PlatteInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Klemme für die Befestigung einer Struktur mit vertikalem Verlauf des Typs Stütze oder Distanzsäule an einer horizontalen Platte, die beispielsweise eine Arbeitsebene bildet, wobei die Befestigung auf Höhe des Umfangsrandes der Platte erfolgt.
- In allgemeiner Hinsicht bezieht sich die erfindungsgemäße Vorrichtung auf die Montage und die Befestigung von Büromöbelteilen, mit denen Umgebungen des Typs Bürolandschaft, die vor allem aus horizontalen Arbeitsebenen, Gestellen und Platten oder vertikalen Elementen zusammengesetzt ist, die in verschiedenen Kombinationen angeordnet werden können und unterschiedliche Bürokonfigurationen ergeben, ausgestattet werden.
- In der üblichen Konzeption von Bürolandschaftsmodulen sind alle Elemente, die zur modularen Konfiguration der Strukturen beitragen, zueinander kohärent, da sie im allgemeinen Teil eines vom selben Konstrukteur ausgeführten Sortiments sind. Somit können die Platten, die eine Arbeitsebene bilden, nur auf einem Typ von Gestellen angebracht werden, wobei die vertikalen Distanzsäulen, die das bilden, was gewöhnlich als dritte Ebene bezeichnet wird, ihrerseits eng mit der technologischen Wahl, die die Konzeption der unteren Ebenen usw. bestimmt hat, verknüpft sind. Die Möglichkeiten einer Justierung sind ebenfalls begrenzt, wobei es insbesondere unmöglich ist, eine Montage von Platten oder Elementen vorzunehmen, die an irgendeinem Ort oberhalb der Arbeitsebenen aufgehängt sind.
- Das Dokument DE-A-196 53 185 beschreibt ein Profil, das die Befestigung einer Stütze an einer horizontalen Platte ermöglicht, die die Arbeitsebene einer Einbauküche bildet. Dieses Profil, das über die gesamte Länge der oberen Elemente der Küche verläuft, bildet im eigentlichen keine Befestigungsklemme und besitzt nicht deren Flexibilität in der Anwendung, insbesondere seitens der Positionierungsfreiheit in bezug auf eine horizontale Platte.
- Ferner ermöglicht sie keine Durchführung eventueller Kabel von einem sich unter der horizontalen Platte befindlichen unteren Raum zu einem über der horizontalen Platte befindlichen oberen Raums, was ein Problem darstellt, das im Bereich der Büromöbel aufgrund der Vielzahl von Kabeln auf der zweiten und der dritten Ebene entscheidend ist.
- Die vorliegende Erfindung soll diese Nachteile beheben und schlägt eine Universalbefestigungsvorrichtung vor, d. h. eine Vorrichtung, die die Befestigung von vertikalen Elementen, die eine eventuelle dritte Ebene des Typs Trennplatte bilden, an einem beliebigen Ort am Umfang der horizontalen Platten, die ihrerseits von einem beliebigen Typ sind, und darüber hinaus die Führung von Kabeln auf allen Seiten der Platten ermöglicht.
- Dazu ist die erfindungsgemäße Vorrichtung, die die For m einer Befestigungsklemme annimmt, aus den folgenden Elementen gebildet:
- - einer Fußplatte, die an die vertikale Struktur angepaßt werden kann und mit Mitteln für die Befestigung an dieser letzteren versehen ist oder für die Verwendung mit üblichen Befestigungsmitteln konfiguriert ist, wobei die Seite der Fußplatte, die der Seite für die Befestigung der vertikalen Struktur gegenüberliegt, eine ebene Oberfläche mit einem Verlauf, der dazu bestimmt ist, senkrecht zur Achse dieser vertikalen Struktur angeordnet zu werden, aufweist;
- - einer Klemmbacke, die gegenüber der Fußplatte in einem Abstand von dieser und im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist und mit dieser letzteren ein Volumen bildet, das den Umfangsrand jeglichen Typs einer horizontalen Platte aufnehmen kann, wobei die Klemmbacke darüber hinaus mit Mitteln für die Befestigung der Klemme am Rand versehen oder so konfiguriert ist, daß sie mit gewöhnlichen Befestigungsmitteln zusammenwirken kann;
- - einer Verbindungswand zwischen der Fußplatte und der Klemmbacke mit einem hierzu im wesentlichen senkrechten Verlauf, die diese in einem vorgegebenen Abstand voneinander hält und den Boden eines Aufnahmesitzes bildet, den sie gemeinsam definieren, und darüber hinaus einen Anschlag für den Rand der Platte bildet;
- dadurch gekennzeichnet, daß die Klemme einen Führungskanal aufweist, der einen vertikalen Abschnitt umfaßt, der dazu bestimmt ist, in die Ebene der horizontalen Platte zu führen, gefolgt von einem horizontalen Abschnitt, der dazu bestimmt ist, unter diese letztere zu führen, und ermöglicht, die elastischen Kabel, die von der vertikalen Struktur ausgehen und zu dem unter der horizontalen Platte befindlichen Volumen verlaufen, abzudecken, zu schützen und zu führen.
- Neben der Funktionalität, die wie angegeben die Befestigung eines Elements ermöglicht, das zur dritten Ebene gehört, an einer Platte, die an der zweiten Ebene beteiligt ist, ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung folglich das Erleichtern der Durchführung von Kabeln von einem oberen Raum zu einem unteren Raum, die durch die Arbeitsebene getrennt sind.
- Es handelt sich wie erwähnt um ein wiederholt auftretendes Problem modularer Strukturen von Büromöbeln, die die Durchführung und die Verteilung von Kabeln nicht oder sehr unzureichend berücksichtigen. Nun ist es heutzutage offenkundig, daß die Arbeitsgeräte, mit denen jeder Arbeitsplatz ausgestattet ist, immer stärker informalisiert sind und folglich eine elektrische Versorgung oder sogar den Anschluß an ein Unternehmensnetz benötigen. Ebenso verfügt jeder Arbeitsplatz über sein Telefon, das verkabelt sein muß. Schließlich benötigt das Hinzufügen von Druckern, Faxgerät usw. ebenso die Durchführung von Kabeln, die Daten oder Energie transportieren, um ihre korrekte Funktion sicherzustellen.
- Gemäß einer Konfigurationsmöglichkeit weist die Fußplatte der erfindungsgemäßen Klemme ein Volumen mit prismenförmigem Verlauf auf, das ihre Einpassung in eine entsprechende Aussparung des Volumens zuläßt, die in der Struktur mit vertikalem Verlauf ausgebildet ist.
- Insbesondere, wenn das Beispiel einer seitlichen Stütze einer vertikalen Trennplatte genommen wird, kann diese Stütze eine Grundplatte aufweisen, die mit einer Aussparung versehen ist, die die Fußplatte der Klemme aufnehmen kann. Die Entsprechung der Volumen, die banal erscheinen kann, beweist jedoch die Bereitschaft, die Montagen der verschiedenen Elemente zu erleichtern, da sie eine Führungsfunktion verschafft, die keine Freiheit für den Benutzer läßt, der im Zuge der Montage intuitiv vorgeht und sich beim Zusammenbau der Elemente nicht täuschen kann.
- Diese Fußplatte weist wenigstens ein Loch auf, das durch sie verläuft und eine zu der ebenen Oberfläche senkrechte Achse besitzt, wobei seine Mündung in der Nähe dieser letzteren in den Boden einer Aussparung führt, die in der ebenen Oberfläche ausgebildet ist. Dieses Loch ermöglicht ihre Befestigung beispielsweise durch Verschraubung mit einer Struktur mit vertikalem Verlauf.
- Die Verschraubung, die als sehr klassisches Befestigungsmittel als Beispiel gewählt wurde, kann gegebenenfalls durch äquivalente Mittel ersetzt werden. Die in der ebenen Oberfläche ausgebildete Aussparung ermöglicht gegebenenfalls das Versenken von Schrauben, damit die Oberfläche ihre Ebenheit bewahrt, die ein wesentliches Element für das Funktionieren der Befestigung der Klemme an einer horizontalen Platte ist.
- Gemäß einer Möglichkeit ist die Klemmbacke mit wenigstens einem Loch versehen, das durch sie verläuft, weist ein Innengewinde auf und besitzt eine zur ebenen Oberfläche der Fußplatte senkrechte Achse, die das Einführen wenigstens eines mit Gewinde versehenen Klemmstifts ermöglicht, der dazu vorgesehen ist, mit einer horizontalen Platte zusammenzuwirken.
- Diese herkömmliche Befestigungsweise setzt die exakte Funktion der ebenen Oberfläche voraus, auf die dann ein Druck aufgebracht wird, der durch Verschrauben der mit Gewinde versehenen Elemente erhalten wird. Die Umrandung der horizontalen Platte wird zwischen die ebene Oberfläche und die freien Enden der Gewindestifte eingespannt, die zu diesem Zweck mit flachen Kuppen versehen sind.
- Vorzugsweise, wie dies für die Befestigung der Fußplatte an der vertikalen Struktur oder der Klemme an einer horizontalen Platte der Fall ist, sind die Löcher, die durch sie verlaufen, in der Anzahl zwei vorhanden.
- Unter Berücksichtigung der tatsächlichen Struktur der erfindungsgemäßen Klemme, die im folgenden näher gezeigt wird, ermöglicht diese doppelte Befestigung das Ausgleichen von mechanischen Spannungen.
- Um das ästhetische Aussehen der Klemme zu bewahren, weisen die Löcher der Klemmbacke im übrigen einen Hohlraum mit größerem Durchmesser auf, der sich an ihrem Ende befindet, das zu der Außenwand der Klemmbacke gegenüber ihrer der Fußplatte zugewandten Oberfläche, d. h. zu ihrer äußeren Oberfläche, führt.
- Dieser Hohlraum ermöglicht das Versenken des Kopfs der Schrauben oder Gewindestifte in dem Gesamtvolumen der Klemme.
- Um eine Zusatzfunktion zu erfüllen, weist die Klemmbacke ein Blindloch auf, das mit einem Gewinde versehen ist und eine zur Ebene der ebenen Oberfläche parallele Achse aufweist, die zur Achse der Löcher, die durch sie verlaufen, senkrecht ist, und zu dem unter der horizontalen Platte befindlichen Volumen führt.
- Dieses Loch ermöglicht die Befestigung von zusätzlichen Zubehörteilen, die zur nachträglichen Führung der elastischen Kabel für Steckdosen, mit denen das Teil ausgerüstet ist, dienen, die sich häufig auf Höhe des Bodens oder der Sockel befinden.
- Schließlich weist die Klemmbacke eine Aussparung auf, die in ihrer der ebenen Oberfläche zugewandten Wand ausgebildet ist und frei zu einer der äußeren Flächen der Klemmbacke führt, wobei das gegenüberliegende Ende der Aussparung durch eine Wand verschlossen ist.
- Wie in der Folge genauer zu sehen sein wird, ist diese Aussparung an der Führungs- und Schutzfunktion für die elastischen Kabel, die von der dritten Ebene ausgehen, beteiligt.
- Vorzugsweise verläuft diese Aussparung längs einer zu der ebenen Oberfläche parallelen Achse in Richtung zu dem unter der horizontalen Platte befindlichen Volumen, wenn die Klemme daran befestigt ist.
- Diese ist zu dem vorhandenen Blindloch kohärent, das im wesentlichen in derselben Ebene verläuft. Die Kabel führen selbstverständlich in die Nähe des Zubehörs, für das sie dienen, das mit Hilfe des Blindlochs befestigt ist.
- Um mit der Führungs- und Schutzfunktion für die elastischen abzuschließen, umfaßt die Verbindungswand einen hohlkehlenförmigen Abschnitt, der an seinem an die Fußplatte anstoßendem Ende offen ist und mit ihrem anderen Ende zu der Aussparung der Klemmbacke führt, wobei die Hohlkehle vertikal orientiert ist, wenn die Klemme an einer horizontalen Platte befestigt ist.
- Zusammenfassend umfaßt der so gebildete Führungskanal einen vertikalen Abschnitt, der durch die Hohlkehle gebildet ist und auf Höhe der oberen Oberfläche der horizontalen Platte beginnt, gefolgt von einem horizontalen Abschnitt, der durch die Aussparung gebildet ist, parallel zu der unteren Oberfläche der Platte in Kontakt mit dieser verläuft und die Kabel tatsächlich in verdeckter Weise unter der Platte führt.
- Vorzugsweise ist erfindungsgemäße Befestigungsklemme aus Kunststoff hergestellt.
- In diesem Fall sind die Gewinde ebenfalls vorzugsweise mit Hilfe metallischer Einsätze, die in die Klemme integriert sind, verwirklicht.
- Die Erfindung wird nun genauer mit Bezug auf die beigefügten Figuren beschrieben, worunter:
- - Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsklemme ist;
- - Fig. 2 eine perspektivische Ansicht derselben, jedoch aus einem anderen Winkel gesehenen Klemme ist;
- - die Fig. 3 bis 5 Aufrisse derselben Klemme in drei paarweise senkrechten Richtungen sind.
- In Fig. 1 umfaßt die Klemme gemäß der vorliegenden Erfindung eine Fußplatte (1), die im wesentlichen zu einer Klemmbacke (2) parallel ist, wobei diese Elemente durch eine Wand (3), die im wesentlichen senkrecht zu ihnen ist, in einem Abstand zueinander gehalten sind.
- Die Perspektive von Fig. 1 zeigt die Klemme, die gekippt ist, da sich die Fußplatte (1) im Prinzip über der Klemmbacke (2) befindet, wie dies beispielsweise in Fig. 2 gezeigt ist.
- Die in zwei Perspektiven gegebenen Orientierungen ermöglichen dennoch das Schaffen einer klaren Vorstellung von der genauen Konfiguration der Klemme. Die Klemmbacke (2) weist eine Aussparung mit transversalem Verlauf (4) auf, die zu ihrer Seite (5) führt. Es handelt sich um die Seite, die zum Inneren des Volumens orientiert ist, das sich unter der horizontalen Platte, die die Arbeitsebene bildet, befindet. An ihrem anderen Ende ist diese Aussparung (4) mit einer Hohlkehle (6), die in der Wand (3) ausgebildet ist, verbunden, deren oberes Ende auf Höhe der Fußplatte (1) abschließt.
- Die Aussparung (4) und die Hohlkehle (6) bilden zusammen einen abgewinkelten Führungskanal. der das Verändern der Orientierung der von der vertikalen Struktur ausgehenden Kabel ermöglicht, um diese in einer horizontalen Richtung für ihre Weiterführung unter der Arbeitsebene neu zu orientieren. Dieser abgewinkelte Kanal ermöglicht außerdem das Verdecken und das Schützen der elastischen Kabel, die dem Benutzer verborgen bleiben.
- In dem Beispiel der erfindungsgemäßen Klemme, das in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, weist die Fußplatte (1) zwei durch sie verlaufende Öffnungen (7, 8) auf, deren Ende, das in das Innere des Aufnahmesitzes (zwischen der Fußplatte (1) und der Klemmbacke (2) der Klemme definiert) orientiert ist, in eine Aussparung (9) führt, die insbesondere das Versenken der eventuellen Köpfe der Befestigungsschrauben ermöglicht.
- Es ist tatsächlich zwingend notwendig, die Ebenheit der Oberfläche (S) zu bewahren, da dies funktionell wichtig ist, weil sie diejenige Oberfläche repräsentiert, die mit der Platte, die die Arbeitsebene bildet, beim Anziehen der Klemmen in Kontakt gelangt.
- Die Klemmbacke (2) weist ihrerseits durch sie verlaufende Öffnungen (10, 11) auf, die mit einem Innengewinde versehen sind und deren Ende, das zu dem abgerundeten äußeren Abschnitt der Klemmbacke führt, einen Abschnitt mit vergrößertem Durchmesser (12, 13) aufweist, der ebenfalls das Versenken der Schraubenköpfe und das Bewahren des ästhetischen Aussehens des Produkts ermöglicht.
- Schließlich weist die Klemmbacke eine weitere mit Gewinde versehene Öffnung (14) auf, die nicht durch sie verläuft, sondern zu der Fläche (5) in der Nähe des Ausgangs der Aussparung (4) führt, die Installation eines Zubehörs ermöglicht, und das Weiterführen der durch den abgewinkelten Schacht geführten Kabel zum Boden ermöglicht.
- Die Löcher (10, 11, 14) sind mit einem Gewinde versehen und zu diesem Zweck mit metallischen Einsätzen versehen, da die mechanische Festigkeit des bei der Herstellung des übrigen Teils der Klemme verwendeten Kunststoffs weniger dazu geeignet ist, den Scherkräften der Gewinde zu widerstehen als das für die Einsätze verwendete Metall.
- In den Fig. 3 bis 5 treten dieselben Elemente wie in den Fig. 1 und 2 mit höherer dimensionsbezogener Genauigkeit auf, was das Produkt der Erfindung verständlicher macht. Umgekehrt ermöglichen die Perspektiven, die die Fig. 1 und 2 ausmachen, das Bilden einer Vorstellung der globalen Konfiguration der erfindungsgemäßen Klemme.
- So ist die als U verwirklichte Struktur durch die relative Orientierung der Fußplatte (1), der Verbindungswand (3) und der Klemmbacke (2) in Fig. 3 besonders deutlich. In der durch diese Figuren veranschaulichten Ausführung sind die zwei sich gegenüberliegenden Oberflächen der Fußplatte und der Klemmbacke (2) genau parallel. Es handelt sich um einen besonderen Fall, der nicht unbedingt durch funktionelle Notwendigkeiten erzwungen ist. Andererseits, wie bereits hervorgehoben wurde, müssen die Oberfläche (S) der Fußplatte (1) genau eben sein.
- Selbstverständlich bildet die Konfiguration der erfindungsgemäßen Befestigungsklemme, die in den Fig. 1 bis 5 gezeigt ist, nur eine mögliche Ausführungsform der Klemme, die keineswegs für die Erfindung erschöpfend ist. Diese umfaßt vielmehr alle Varianten von Formen und Konfigurationen, die im Bereich des Wissens des Fachmanns liegen.
Claims (12)
1. Klemme für die Befestigung einer Struktur mit vertikalem Verlauf des
Typs Stütze oder Distanzsäule an einer horizontalen Platte des Typs
Arbeitsebene, wobei die Befestigung auf Höhe des Umfangsrandes der Platte
erfolgt, wobei die Klemme aus den folgenden Elementen gebildet ist:
- einer Fußplatte (1), die an die vertikale Struktur angepaßt werden kann
und mit Mitteln für die Befestigung an dieser letzteren versehen ist oder für
die Verwendung mit üblichen Befestigungsmitteln konfiguriert ist, wobei
die Seite der Fußplatte (1), die der Seite für die Befestigung der vertikalen
Struktur gegenüberliegt, eine ebene Oberfläche (S) mit einem Verlauf, der
dazu bestimmt ist, senkrecht zur Achse dieser vertikalen Struktur
angeordnet zu werden, aufweist;
- einer Klemmbacke (2), die gegenüber der Fußplatte (1) in einem Abstand
von dieser und im wesentlichen parallel zu dieser angeordnet ist und mit
dieser letzteren ein Volumen bildet, das den Umfangsrand jeglichen Typs
einer horizontalen Platte aufnehmen kann, wobei die Klemmbacke (2)
darüber hinaus mit Mitteln für die Befestigung der Klemme am Rand
versehen oder so konfiguriert ist, daß sie mit gewöhnlichen
Befestigungsmitteln zusammenwirken kann;
- einer Verbindungswand (3) zwischen der Fußplatte (1) und der
Klemmbacke (2) mit einem hierzu im wesentlichen senkrechten Verlauf,
die diese in einem vorgegebenen Abstand voneinander hält und den
Boden eines Aufnahmesitzes bildet, den sie gemeinsam definieren, und
darüber hinaus einen Anschlag für den Rand der Platte bildet;
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemme einen Führungskanal aufweist, der einen vertikalen Abschnitt
(6) umfaßt, der dazu bestimmt ist, in die Ebene der horizontalen Platte zu
führen, gefolgt von einem horizontalen Abschnitt (4), der dazu bestimmt ist,
unter diese letztere zu führen, und ermöglicht, die elastischen Kabel, die von
der vertikalen Struktur ausgehen und zu dem unter der horizontalen Platte
befindlichen Volumen verlaufen, abzudecken, zu schützen und zu führen.
2. Befestigungsklemme nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußplatte (1) ein Volumen mit prismenförmigem Verlauf aufweist, das
ihre Einpassung in eine entsprechende Aussparung des Volumens zuläßt, die
in der Struktur mit vertikalem Verlauf ausgebildet ist.
3. Befestigungsklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußplatte (1) wenigstens ein Loch (7, 8) aufweist, das durch sie verläuft
und eine zu der ebenen Oberfläche (S) senkrechte Achse besitzt, wobei seine
Mündung in der Nähe dieser letzteren in den Boden einer Aussparung (9) führt,
die in der ebenen Oberfläche (S) ausgebildet ist, und ihre Befestigung
beispielsweise durch Verschraubung mit der Struktur mit vertikalem Verlauf
ermöglicht.
4. Befestigungsklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacke (2) mit wenigstens einem Loch (10, 11) versehen ist, das
durch sie verläuft, ein Innengewinde aufweist und eine zur ebenen Oberfläche
(S) senkrechte Achse besitzt, die das Einführen wenigstens eines mit Gewinde
versehenen Klemmstifts ermöglicht, der dazu vorgesehen ist, mit einer
horizontalen Platte zusammenzuwirken.
5. Befestigungsklemme nach einem der Ansprüche 3 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Löcher (7, 8, 10, 11) die durch sie verlaufen, in der Anzahl zwei
vorhanden sind.
6. Befestigungsklemme nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Löcher (10, 11), mit der die Klemmbacke versehen ist, einen Hohlraum
(12, 13) mit größerem Durchmesser aufweisen, der sich an ihrem Ende
befindet, das zu der Außenwand der Klemmbacke (2) gegenüber ihrer der
Fußplatte (1) zugewandten Oberfläche führt.
7. Befestigungsklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacke (2) ein Blindloch (14) aufweist, das mit einem Gewinde
versehen ist und eine zur Ebene der ebenen Oberfläche (S) parallele Achse
aufweist, die zur Achse der Löcher (10, 11), die durch sie verlaufen, senkrecht
ist, und zu dem unter der horizontalen Platte befindlichen Volumen führt.
8. Befestigungsklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacke (2) eine Aussparung (4) aufweist, die den horizontalen
Abschnitt des Führungskanals bildet und in der Wand der Klemmbacke (2), die
der ebenen Oberfläche (S) zugewandt ist, ausgebildet ist und zu einer der
äußeren Flächen (5) der Klemmbacke (2) führt, wobei das gegenüberliegende
Ende der Aussparung durch eine Wand verschlossen ist.
9. Befestigungsklemme nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (4) längs einer zu der ebenen Oberfläche (S) parallelen
Achse in Richtung zu dem unter der horizontalen Platte befindlichen Volumen
verläuft, wenn die Klemme daran befestigt ist.
10. Befestigungsklemme nach einem der Ansprüche 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungswand (3) einen hohlkehlenförmigen Abschnitt (6) umfaßt,
der den vertikalen Abschnitt des Führungskanals bildet, wobei die Hohlkehle an
ihrem an die Fußplatte (1) anstoßendem Ende offen ist und mit ihrem anderen
Ende zu der Aussparung (4) der Klemmbacke (2) führt, wobei die Hohlkehle (4)
vertikal orientiert ist, wenn die Klemme an einer horizontalen Platte befestigt ist.
11. Befestigungsklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie aus Kunststoff hergestellt ist.
12. Befestigungsklemme nach dem vorhergehenden Anspruch,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewinde mit Hilfe metallischer Einsätze, die in die Klemme integriert
sind, verwirklicht sind.
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: STEELCASE S.A., STRASSBURG/STRASBOURG, FR |
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