DE60000901T2 - Hilfsvorrichtung zur Ladung einer Kanone mit Schraubverschluss - Google Patents
Hilfsvorrichtung zur Ladung einer Kanone mit SchraubverschlussInfo
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Description
- Technisches Gebiet der vorliegenden Erfindung sind die Hilfsvorrichtungen für das Laden von - insbesondere großkalibrigen - Waffen.
- Die Geschütze der sogenannten Feldartillerie müssen mit Hilfe einer Ladetrage geladen werden, auf welche das Geschoss oder die Munition gelegt wird. Dann wird das Geschoss in die Waffe eingeschoben, mit Hilfe einer Stoß- und einer Klemmvorrichtung, beide automatisch.
- So wurden in den Patenten FR-A-2 448 121 (Grundlage für die Präambel zu Anspruch 1) und 2 721 387 Mechanismen für das Erreichen der Ladestellung vorgeschlagen, in denen eine Trage zur Aufnahme des Geschosses durch eine Drehbewegung in eine mit der Rohrachse fluchtende Stellung gebracht wird, alsdann wird das Geschoss mit einer Art Ladestock in Ladestellung geschoben, und schließlich, nach einer zweiten Drehung der Trage, wird ein Klemmmittel, ebenfalls in der Rohrmittellinie, beigestellt, um das Geschoss bis in seine Stellung im Führungskegel der Kanone zu bringen. Diese Art Vorrichtung ist durchaus geeignet für eine Kanone mit Keilverschluss dessen Mantel als Verlängerung für die Trage dienen kann, ist aber nicht anwendbar für Waffen mit Schraubverschluss. Effektiv muss bei dieser Waffengattung die Trage mit der Munition in den Verschluss eingeführt werden um das Geschoss bis zum Rohreingang zu begleiten, und es ist also nicht möglich, die zweite Drehung der Trage auszuführen um den Ladestock in die Mittellinie der Kanone zu bringen und das Geschoss zu klemmen.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Hilfsvorrichtung für das Laden eines Geschützes mit Schraubverschluss vorzuschlagen, die in der Lage ist, das Erreichen der Ladestellung zuverlässig und schnell zu bewerkstelligen, bei Vermeidung jeglicher Beschädigung der Dichtungsmittel und Sicherstellung der Schießzuverlässigkeit.
- Objekt der Erfindung ist also eine Vorrichtung als Hilfe für das Laden eines Geschosses in den Pulverraum einer Waffe mit Schraubverschluss, versehen mit einer Trage auf welcher das Geschoss abgelegt wird und die erlaubt, das Geschoss von Zubringstellung in Ladestellung zu versetzen, wobei die Mittellinien des Geschosses und des Rohres fluchten, wobei Ladestock und Klemmmittel für das Klemmen des Geschosses im Rohr operieren sukzessive und sind mit der Trage solidarisch, wobei wenn die Trage auf dem Geschütz in Anwendung ist, steht sie gelenkig in Verbindung mit dessen Gleitbahn um das Geschoss von Zubringstellung in Ladestellung zu versetzen, wobei die Trage in den Verschluss der Waffe eingeführt ist bis auf Anschlag auf dem Dichtungskegel des Kanonenrohrs, dadurch gekennzeichnet, dass die Trage an ihrem vorderen Ende mit einem Schutzmittel versehen ist, welches in Anschlag gegen den Dichtungskegel kommt, wobei das Klemmmittel gelenkig mit der Trage verbunden ist, derart dass, nach Vorschieben des Geschosses, dieses Klemmmittel sich teilweise, merklich fluchtend mit der Rohrachse, in die Träge engagiert.
- Von Vorteil ist, das Schutzmittel elastisch in bezug auf die Trage zu montieren um eventuelle Distanzunterschiede zwischen Verschluss und Trage auszugleichen und das Schutzmittel ist solidarisch mit gegenüber der Trage gleitend montierten Spannstangen, wobei Federn zwischen Trage und Schutzmittel eingebaut sind.
- Die Federn liegen um die sogenannten Spannstangen herum.
- Vorteilhaft besteht das Schutzmittel aus einem Ring aus Kunststoff, dessen innerer Durchmesser merklich größer als der Außendurchmesser des Geschosses ist und dessen äußeres Profil konform mit dem Profil des Dichtungskegels ist.
- Gemäß einer anderen Charakteristik ist das Klemmmittel mit Hilfe von zwei gelenkigen Flügeln an die Trage gebunden, mindestens ein Arbeitszylinder befindet sich zwischen Trage und Gleitbahn um besagtes Klemmmittel in Klemmstellung zu versetzen.
- Vorteilhafter Weise ist das Klemmmittel ein Teleskopzylinder.
- Vorteilhafter Weise besitzt die Trage einen hydraulischen Dämpfer der sie am Ende ihres Hubs abbremst.
- Vorzugsweise werden das Klemmmittel, der Ladestock und die Trage simultan in die hintere Ruhestellung gebracht, nachdem das Geschoss in den Führungskegel des Waffenrohrs eingebracht ist.
- Die Zurückrotierung des Klemmmittels außerhalb der Trage und die Zurückrotierung der Trage aus der Mittellinie des Rohres verlaufen simultan, ab dem Moment an dem das Klemmmittel, der Ladestock und die Trage sich in der hinteren Ruhestellung befinden.
- Als erstes Ergebnis der Erfindung ist zu bemerken, dass es möglich ist ein Geschütz mit Schraubverschluss mit einer Geschwindigkeit zu laden, die gleich, wenn nicht größer ist, als die Geschwindigkeit bei einem Geschütz mit Keilverschluss.
- Ein anderes Ergebnis liegt darin, dass der Dichtungskegel des Kanonenrohrs gegen von dem Geschoss verursachte Schläge oder Stöße geschützt ist.
- Ein anderes Ergebnis liegt in der höheren Kompaktheit der Vorrichtung zum Erreichen der Ladestellung.
- Weitere Kennzeichen, Details und Vorteile der Erfindung werden aus der Lektüre der nachstehenden Beschreibung der Realisierungsarten erhellen, mit Unterstützung der beigefügten Zeichnungen auf welchen:
- - Abb. 1 ist eine Perspektivansicht von vorn der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
- - Abb. 2 ist eine Perspektivansicht von hinten der Vorrichtung gemäß der Erfindung;
- - Abb. 3 ist eine Ansicht von hinten der Vorrichtung in Ausgangsstellung in bezug auf die Waffe;
- - Abb. 4 ist eine Perspektivansicht de Vorderpartie der Trage;
- - Abb. 5 ist eine Draufsicht, welche die Stellung der Vorrichtung in bezug auf die Waffe bei Beginn des Ladevorgangs zeigt;
- - die Abb. 6 und 8 stellen drei Etappen des Funktionierens der Vorrichtung dar;
- - die Abb. 9 ist eine Ansicht von hinten welche die Zubringstellung des Klemmmittels darstellt;
- - die Abb. 10 und 11 zeigen zwei Etappen des Funktionierens des Klemmmittels.
- Die auf Abb. 1 in Vorderansicht dargestellte Ladehilfsvorrichtung 1 enthält in bekannter Weise eine Trage 2, in Form eines länglichen Troges, in Parallelverschiebung mobil gegenüber einer mit dem (nicht dargestellten) Gerüst der Waffe über zwei Arme 4 und 5 verbundenen Gleitbahn 3. Selbstverständlich sind die Abmessungen der Trage, und besonders ihre Länge und Biegungsradius so bemessen, dass sie zu allen in der Waffe verschießbaren Munitionen passt.
- Genauer ausgedrückt, ist die Gleitbahn 3 starr mit den Armen 4 und 5 verbunden, während diese Arme über eine Achse 7, um welche die Gleitbahn zwischen einer Zubring- und einer Ladestellung schwenken kann, solidarisch sind mit einer Struktur 6. Die Trage 2 trägt einen kettengetriebenen Ladestock 8, mit einem Blockiermittel 9 für das Geschoss, wenn dieses auf der Trage liegt, derart dass kein Herabfallen des Geschosses bei der Bewegung der Trage sich ereignen kann. Die Trage ist in Parallelverschiebung mobil in bezug auf die Gleitbahn 3 mit Hilfe eines Arbeitszylinders 10. Das Schwenken der Arme 4 und 5 mit der Trage 2 geschieht über einen Arbeitszylinder 12 der auf der eine Seite mit der Struktur 6 und auf der anderen Seite mit dem Arm 4 solidarisch ist. Auf der Abbildung ist ersichtlich, dass der Arm 4 mit einer Nocke 13 versehen ist, der durch Druck auf die Stange eines Dämpfers 14 die Drehbewegung der Gleitbahn dämpft und bremst.
- Gemäß der Erfindung wird die Trage 2 nach vorn durch einen den Ring 16 tragenden Support 15 verlängert, und man sieht auf Abb. 1 das vordere Ende eines Klemmmittels 17, welches im Zusammenhang mit der Abb. 2 näher beschrieben wird. Auf dieser Abbildung, die eine hintere Ansicht von rechts der Trage 2 darstellt, trägt der kettengetriebene Ladestock 8 einen Finger 18 mit dem er durch Druck auf die hintere Seite des Geschosses dieses in bezug auf die Trage verschiebt, wie nachstehend beschrieben. Das Klemmmittel 17 präsentiert sich hier in Form eines Teleskopzylinders, dessen Körper 19 mit den Flügeln 20 und 21 verbunden ist, welche ihrerseits schwenkbar in bezug auf die Arme 4 und 5 der Gleitbahn 3 montiert sind. Die Schwenkung der Flügel 20 und 21 wird von dem Zylinder 22 übernommen. Dieser Arbeitszylinder 22 ist solidarisch auf der einen Seite mit dem Drehzapfen 7 des Armes 5 und auf der anderen Seite mit dem Flügel 20. Somit kann das Klemmmittel 17 durch Rotierung in bezug auf die Trage 2 in diese Trage 2 einschwingen um sich merklich in die Mittellinie des Rohres zu platzieren.
- Auf Abb. 3 ist die hintere Partie der Waffe dargestellt; sichtbar sind der Verschluss 23 mit dem Gewinde 24 und die Rohrmitte 25. Die hier nicht dargestellte Schraube ist auf das Oberteil des Verschlusses montiert. Das abgebildete Gerüst 26 der Waffe trägt die Arme 4 und 5 und die Gesamtheit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung 1. Man sieht des weiteren auf dieser Abbildung den um den mit der Gleitbahn 3 solidarischen Zapfen 27 schwingenden Flügel 20. Der Zylinder 22 ist zwischen einem Achse 28 auf dem Arm 5 und einem Achse 29 auf dem Flügel 20 montiert.
- Die Abb. 4 zeigt noch die Struktur des Rings 16 und dessen teleskopische. Montage auf den die Trage 2 verlängernden Support 15. Das äußere Profil des Rings 16 ist das eines Kegelstumpfes, dazu bestimmt, sich mit einem Dichtungskegel des Kanonenrohrs zu vereinen, der zur Kooperation mit der von einer Schraube getragenen Dichtung (siehe Abb. 7) vorgesehen ist. Der innere Durchmesser des Rings ist merklich größer als der Durchmesser des Geschosses um dessen freien Durchgang zu gewährleisten. Der Ring 16 ist mittels den Spannstangen 30 sowie Federn 31 elastisch auf den Support 15 montiert. Zu diesem Zweck sind die Spannstangen z. B. in den Ring geschraubt und bewegen sich frei gegenüber dem Support 15. Eine Scheibe 32 bildet einen Anschlag und erlaubt die Bewegung der Spannstangen zu begrenzen. Der Ring 16 besteht z. B. ganz oder teilweise aus Teflon (eingetragene Marke für Polytetrafluoräthylen) oder jedem anderen gleichwertigen Material. So kommt, anlässlich der sukzessiven Abgabe von Schüssen, der aus Teflon bestehenden Teil des Rings 16 in Kontakt mit dem Dichtungskegel des Kanonenrohrs und untersagt jegliche Berührung zwischen diesem und dem Geschoss. Die Funktion der Waffe wird verbessert, indem eine Beschädigung des Dichtungskegels vermieden wird. Die ursprüngliche Dichtheit der Waffe bleibt also erhalten. Des weiteren erlaubt die teleskopische Montage des Rings 16 die Abstandsunterschiede zwischen der hinteren Partie des Rohres und der Vorrichtung 2 gemäß der Erfindung am Ende jedes Bewegungsvorgangs der Vorrichtung auszugleichen. Schließlich dämpft der Ring 16 die Kontakte zwischen der Trage und dem Rohr bei dem Durchschieben des Geschosses.
- Die Funktion der Vorrichtung verläuft wie folgt:
- Zunächst wird in der ersten Phase ein Geschoss 35 auf der Trage 2 abgelegt, wie in Abb. 3 dargestellt. Das Geschoss 35 ist automatisch mit Hilfe der Klemmvorrichtung 9 blockiert. In dieser Konfigurierung befindet sich der Finger 18 des kettengetriebenen Ladestocks in Ruhestellung und in Berührung mit dem Geschossboden.
- In einer zweiten Phase wird der Zylinder 12 aktiviert, der die Rotierung der Trage 2 bewirkt, welche die Stellung einnimmt, die in Abb. 5 - Teilansicht der Oberpartie der Waffe - und in der hinteren Ansicht der Abb. 6 schematisiert ist. Das Geschoss 35 fluchtet hier mit der Rohrachse und der Ring 16 mit der Achse des Schraubverschlusses 23.
- Um die Effizienz zu optimieren und den Beanspruchungen des Einsatzes gerecht zu werden, ist die Rotierung der Trage mittels bekannter Mittel hydraulisch gesteuert und am Ende des Hubes über den hydraulischen Dämpfer 14 gedämpft.
- In einer dritten Phase, nach der ersten Rotierung, wird der lineare Zylinder 10 aktiviert, der mittels einer axialen Parallelbewegung die Trage 2 und das Geschoss 35 in den Verschluss 23 einführt, wie dies speziell auf Abb. 7, welche eine Draufsicht mit teilweisem Abriss in Höhe des Verschlusses darstellt, gezeigt ist. Der Ring 16 ist in diesem Moment in Anschlag auf dem Dichtungskegel 36 des Kanonenrohrs.
- In einer vierten Phase wird der kettengetriebene Ladestock aktiviert, deren Finger 18 das Geschoss mitnimmt, welches in bezug auf die Trage 2 bis in den Pulverraum der Waffe gleitet (Abb. 8). Am Ende dieser Gleitbewegung verlässt das Geschoss die Trage komplett und befindet sich völlig in dem Schraubverschluss. In dieser Stellung ist die Trage 2 vollständig durch den Verschluss immobilisiert und keinerlei Rotierung ausgesetzt.
- Aus diesem Grund wird in einer fünften Phase der Arbeitszylinder 22 aktiviert, welcher mittels Rotierung das Klemmmittel 17 merklich mit der Rohrachse fluchtend auf die Trage 2 bringt, wie auf den Abb. 9 und 10 dargestellt.
- In einer auf der Draufsicht der Abb. 11 dargestellten sechsten Phase, wird das Klemmmittel 17 aktiviert und treibt das Geschoss 35 ab dem Verschluss 23 bis in das Rohr des Geschützes, in Kontakt mit dem (nicht dargestellten) Führungskegel. Das Mittel 17 nimmt im vorliegenden Fall die Form eines Teleskopzylinders an, dessen Hub so ausgelegt ist, dass er die für das Geschoss benötigte Bewegung gewährleistet.
- Der Ladevorgang des Geschosses 35 ist somit abgeschlossen und der Rückzug der Ladehilfsvorrichtung 1 wird eingeleitet, um sie wieder in ihre auf Abb. 3 dargestellte Zubringstellung zu bringen.
- Zu diesem Behuf werden zunächst der Teleskopzylinder 17, der kettengetriebene Ladestock 8 und die Trage 2 simultan in die hintere Ruhestellung gebracht. Der Teleskopzylinder ist eingezogen, der kettengetriebene Ladestock kommt in Ausgangsstellung und der lineare Zylinder 10 bringt die Trage in die hintere Stellung, getrennt von dem Verschluss.
- In einer zweiten Etappe, wenn die vorgenannten Rückzugbewegungen beendet sind, werden die Zylinder 22 und 12 simultan aktiviert. Der Zylinder 22 erlaubt die Rücknahme per Rotierung des Klemmmittels 17 aus der Trage 2 und der Zylinder 12 bewerkstelligt die Rücknahme der Trage 2 aus der Rohrachse heraus.
- Das Geschoss ist geladen, die Ladehilfsvorrichtung zurück genommen; jetzt kann die Treibladung per Hand in die Pulverkammer des Geschützes eingegeben werden. Der Schraubverschluss wird geschlossen. Der Befehl zum Abfeuern kann erfolgen.
- Die Gleichzeitigkeit der Rücknahmebewegungen erlaubt die Ladehilfsvorrichtung sehr schnell aus dem Bereich der Rohrachse heraus zu bringen. Hieraus ergibt sich eine hohe Schussfolge.
- Selbstverständlich ist jeder Phase eine Kommandologistik zugeordnet und es sind Sensoren vorgesehen, um Ausgangs- und Endstellung jedes der Elemente zu überwachen. So können, zum Beispiel, die Rotierung des Klemmmittels 17 aus der Trage heraus mittels Aktivierens des Zylinders 22 und die Rotierung der Trage 2 aus der Rohrachse mittels Aktivierens des Zylinders 12 nur dann ausgeführt werden, wenn die Sensoren die die Endstellungen des Teleskopzylinders 17, des Ladestocks 8 und des linearen Zylinders 10 kontrollieren aktiviert sind.
- Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht lediglich auf die hier beschriebene Realisationsart, sondern sie erstreckt sich auf alle ihre Varianten.
Claims (10)
1. Vorrichtung (1) als Hilfe für das Laden eines
Geschosses (35) in den Pulverraum einer Waffe mit
Schraubverschluss (23), versehen mit einer Trage (2) auf
welcher das Geschoss während das Laden abgelegt wird und
die erlaubt, das Geschoss von Zubringstellung in
Ladestellung zu versetzen, wobei die Mittellinien des
Geschosses und des Rohres fluchten, wobei Ladestock (8) und
Klemmmittel (17) für das Klemmen des Geschosses im Rohr
operieren sukzessive und sind mit der Trage (2)
solidarisch, wobei wenn die Trage auf dem Geschütz in
Anwendung ist, steht sie gelenkig in Verbindung mit dessen
Gleitbahn um das Geschoss von Zubringstellung in
Ladestellung zu versetzen, wobei die Trage in den
Verschluss (23) der Waffe eingeführt ist bis auf Anschlag
auf dem Dichtungskegel (36) des Kanonenrohrs, dadurch
gekennzeichnet, dass die Trage (2) an ihrem vorderen Ende
mit einem Schutzmittel (16) versehen ist, welches in
Anschlag gegen den Dichtungskegel (36) kommt, wobei das
vordere Ende der Trage das nähere Ende in bezug auf den
Verschluss der Waffe ist, wobei das Klemmmittel (17)
gelenkig mit der Trage (2) verbunden ist, derart dass, nach
Vorschieben des Geschosses (35), dieses Klemmmittel sich
teilweise, merklich fluchtend mit der Rohrachse, in die
Träge (2) engagiert.
2. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (16) elastisch in
bezug auf die Trage (2) zu montieren um eventuelle
Distanzunterschiede zwischen Verschluss und Trage
auszugleichen.
3. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (16) solidarisch mit
gegenüber der Trage (2) gleitend montierten Spannstangen
(30) ist, wobei Federn (31) zwischen Trage (2) und
Schutzmittel (16) eingebaut sind.
4. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Federn (31) liegen um die
sogenannten Spannstangen (30) herum.
5. Ladehilfsvorrichtung nach irgendeinem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzmittel (16)
aus einem Ring aus Kunststoff besteht, dessen innerer
Durchmesser merklich größer als der Außendurchmesser des
Geschosses (35) ist und dessen äußeres Profil konform mit
dem Profil des Dichtungskegels (36) ist.
6. Ladehilfsvorrichtung nach irgendeinem der
vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Klemmmittel (17) mit Hilfe von zwei gelenkigen Flügeln (20,
21) an die Trage (2) gebunden ist, mindestens ein
Arbeitszylinder (22) befindet sich zwischen Trage (2) und
Gleitbahn um besagtes Klemmmittel in Klemmstellung zu
versetzen.
7. Ladehilfsvorrichtung nach irgendeinem der
vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Klemmmittel (17) ein Teleskopzylinder ist.
8. Ladehilfsvorrichtung nach irgendeinem der
vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Trage (2) einen hydraulischen Dämpfer (14) besitzt, der sie
am Ende ihres Hubs abbremst.
9. Ladehilfsvorrichtung nach irgendeinem der
vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das
Klemmmittel (17), der Ladestock (8) und die Trage (2)
simultan in die hintere Ruhestellung gebracht werden,
nachdem das Geschoss in den Führungskegel des Waffenrohrs
eingebracht ist.
10. Ladehilfsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, dass die Zurückrotierung des Klemmmittels
(17) außerhalb der Trage (2) und die Zurückrotierung der
Trage (2) aus der Mittellinie des Rohres simultan
verlaufen,ab dem Moment an dem das Klemmmittel (17), der
Ladestock (8) und die Trage (2) sich in der hinteren
Ruhestellung befinden.
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