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DE609194C - Waermeschutzgriff und -henkel fuer metallene Gefaesse - Google Patents

Waermeschutzgriff und -henkel fuer metallene Gefaesse

Info

Publication number
DE609194C
DE609194C DES108204D DES0108204D DE609194C DE 609194 C DE609194 C DE 609194C DE S108204 D DES108204 D DE S108204D DE S0108204 D DES0108204 D DE S0108204D DE 609194 C DE609194 C DE 609194C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
heat protection
heat
metal vessels
filled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES108204D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DRUIDENAU EISMASCHINEN U KUEHL
Original Assignee
DRUIDENAU EISMASCHINEN U KUEHL
Publication date
Priority to DES108204D priority Critical patent/DE609194C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE609194C publication Critical patent/DE609194C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J45/00Devices for fastening or gripping kitchen utensils or crockery
    • A47J45/06Handles for hollow-ware articles
    • A47J45/08Heat-insulating handles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Table Devices Or Equipment (AREA)
  • Table Equipment (AREA)

Description

  • Wärmeschutzmriff und -henkel für metallene Gefäße Zur Verhinderung des Heiß-,verdens von Henkeln an Gefäßen sind verschiedene Mittel vorgeschlagen worden. Man legte beispielsweise zwischen die beiden Henkelenden und den Mittelteil des Henkels Platten aus Isolierstoffen, Holz, Hartgummi usw. Diese Art von Isolierhenkeln haben Nachteile, die hauptsächlich in der langwierigen Zusammenbauarbeit bestehen. Weitere Nachteile ergeben sich aus der fehlenden Stabilität, die durch die Verwendung von Kitt bedingt ist.
  • Bei einer weiteren Axt von Isolierhenkeln besteht der Henkel aus einem schlecht wärmeleibenden Stoff, Holz, Elfenbein usw. Die Enden des Henkels sind mit Metallschrauben versehen, die mittels eines Weichlots an die am: Gefäß angebrachten metallischen Ansätze befestigt werden.
  • Ferner kennt man eine Art von Isolierhenkeln, bei denen die mit der Hand in Berührung kommenden Metallteile so angebracht sind, daß sie wähnend des Gebrauchs des Gefäßes auf dem Feuer ausgeschwenkt werden können, so daß sie mit dem Gefäß nicht unmittelbar wärmeleitend in Verbindung stehen.
  • Nach der Erfindung soll das Heißwerden des Henkels dadurch verhindert werden, daß er mit einem Stoff von hoher spezifischer Wärme und hoher Schmelzwärme bei verhältnismäßig niedriger Schmelztemperatur, z. B. mit Paraffin, Stearin @o. dgl., angefüllt ist. Dieser Henkel eignet sich vor allem für Gefäße, bei denen auf Hartlötung oder Schweißung nicht verzichtet werden kann und die wegen der Forderung großer Haltbarkeit aus einem Stück. bestehen müssen.
  • Der Henkel ist ein Ganzes und wird nach dem Befestigen am Hohlgefäß mit dem Stoff von hoher spezifischer Wärme und hoher Schmelzwärme gefüllt. In Fortbildung der Erfindung werden außerdem zur Verhinderung des Wärmeübergangs vom Gefäß zum Henkel die Henkelenden als besondere Hohlräume ausgebildet, die mit einem isolierenden Stoff, Asbest, Schlackenwolle usw., angefüllt werden.
  • In der Zeichnung ist in Fig. i ein an eine Kanne i angelöteter Henkel 2 dargestellt, der durch die nachträglich verschlossene öffnung q. mit der Füllmasse 3, z. B. Paraffin oder Stearin, gefüllt ist.
  • Fig.2 zeigt den gleichen Henkel, dessen Enden noch mit Hohlräumen 6 versehen sind, die durch eine Platte 5 vom übrigen Henkelteil getrennt sind und die mit ,einem wärmeisolierenden Stoff, Asbest, Schlackenwolle ,o. dgl., angefüllt sind, um. den Wärmeübergang "zurr: eigentlichen Handgriff zu erschweren. Infolge ihrer hohen spezifischen Wärme wirkt die Füllmasse als Wärmespeicher und verhindert infolgedessen ein übermäßiges Heiß,-werden des Henkels. Außerdem wird die Schmelzwärme des bei verhältnismäßig niedrigem Schmelzpunkt schmelzenden Füllmaterials insofern ausgenutzt, als das Material bei gleichbleibender Temperatur eine verhältnismäßig hohe Wärmemenge zur Verflüssigung aufnimmt.
  • Bei der Anwendung der Erfindung erreicht man, im Gegensatz zu den gebräuchlichen Henkeln, die für eine große Gattung von Servier- und Tafelgeschirren einzig in Betracht kommen, einen Isolierhenkel, der nur wenig wann wird. Ein weiterer Vorteil ist die einfache Herstellung und Zusammensetzung des Henkels. Sie weicht nur geringfügig von dem bisher gebräuchlichen Zusammenbau der nicht isolierten Henkel ab, verbürgt aber -im Gegensatz von den bekannten Isolierhenkeln die gleiche Solidität und Haltbarkeit.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wärmeschutzgriff und -henkel für metallene Gefäße, beispielsweise Kannen, Schüsseln o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Griff bzw. Henkel mit einem Stoff von: hoher spezifischer Wärme und hoher Schmelzwärme bei verhältnismäßig niedriger Schmelztemperatur, z. B. mit Paraffin, Stearin @o. dgl., angefüllt ist.
  2. 2. Wärmeschutzgriff und -henkel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Griff- bzw. Henkelenden (6) besondere, von dem übrigen Hohlraum durch Platten (5) abgetrennte Hohlräume vorgesehen und mit einem Wärmeschutzstoff, wie Asbest, Schlackenwolle u. dgl., ausgefüllt sind.
DES108204D Waermeschutzgriff und -henkel fuer metallene Gefaesse Expired DE609194C (de)

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DE609194C true DE609194C (de) 1935-02-09

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ID=7528634

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