DE609159C - Elektrische Widerstandsschweissmaschine, insbesondere fuer Punktschweissung - Google Patents
Elektrische Widerstandsschweissmaschine, insbesondere fuer PunktschweissungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/30—Features relating to electrodes
- B23K11/31—Electrode holders and actuating devices therefor
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Widerstandsschweißmaschine, insbesondere für
Punktschweißung, bei welcher die bewegliche Elektrode unter dem Einfluß zweier Hebel
steht, von denen der eine diese Elektrode mit dem Werkstück in Berührung bringt und der
andere den gewünschten Preßdruck auf das Werkstück überträgt, ohne daß dabei der
Elektrodendruck weder durch die Abnutzung der Elektroden oder die Veränderung des,
Elektrodenabstandes noch durch die Schwankungen in den zu schweißenden Stärken beeinflußt
wird.
Gegenüber bekannten Widerstandsschweißmaschinen dieser Art ist der Erfindungsgegenstand dadurch gekennzeichnet, daß nach
Aufsetzen der beweglichen Elektrode auf das Werkstück infolge des vom Werkstück entgegengesetzten
Widerstandes ein Schaltstück verstellt und dadurch eine feste Kupplung der beiden Hebel der Hebelanordnung erfolgt,
so daß beim Weiterwirken des Arbeitsdrukkes die ganze Hebelanordnung bis zu 'einem
verstellbaren Anschlag für das angekuppelte Hebelende bewegt und dabei ein Kraftspeicher
für den Elektrodendruck aufgeladen wird.
Eine zweckmäßige Ausführungsart dieser elektrischen Widerstandsschweißmaschine
nach der Erfindung besteht darin, daß der mit dem einen Ende an der beweglichen Elektrode
angreifende Hebel, welcher nach Art eines zweiarmigen Hebels am Druckhebel
drehbar gelagert ist, am anderen Ende an einem drehbar gelagerten Schaltstück angelenkt
ist, an welchem z. B. mittels 'eines Seilzuges o. dgl. der auf die bewegliche Elektrode
wirkende Arbeitsdruck angreift, wobei das Schaltstück, ζ. B. unter Wirkung einer
Feder, bestrebt ist, nach jeder Drehung in die Ruhelage zurückzugehen, und der an
seinem einen Ende bei zwangsläufig begrenzter Grundstellung druck- oder zugbelastete
Hebel mit seinem anderen Ende in verschiedenen Höhenlagen am Schaltstück auf ein verstellbares
Anschlagstück auftrifft.
Diese Ausführungsart ist auf der Zeichnung schematisch in den Abb. 1 und 2 in zwei Arbeitsstellungen
für leine elektrische Punktschweißmaschine
dargestellt.
Die Bewegung der Elektrode 1, welche der festen Elektrode i" gegenüber angeordnet und
in 3 geradlinig geführt ist, wird durch den Hebel 4 betätigt, welcher auf dem zweiten Hebel
6 um die Achse 5 drehbar angeordnet ist. Das Ende des Hebels 4 trägt ein in ii* drehbares,
mit einer Zahnung na versehenes
Schaltstück 11, welches in der Ruhelage durch,
eine Feder 12 mit seiner Nase 13 gegen den Hebel 4 gehalten wird, so daß sich das klinkenf
örmige Ende 6* des Hebels 6 außer Eingriff mit der Zahnung 1 ia befindet.
Das Ende 6° des Hebels 6, welcher durch
eine Feder 17 gegen den Anschlag 18 gedrückt
wird, kann um das obere Ende der Führungsstange 7 sich, drehen, die durch 'eine
kräftige Feder 8 nach unten angezogen wird. Die Verstärkung 10 begrenzt hierbei die Bewegung
der Führungsstange 7. Andererseits ist die Feder 8 an der Regulierschraube 9
befestigt.
Am Schaltstück 11 ist ferner ein Seil 14 befestigt,
welches über eine Schnurscheibe 15 geführt und mit seinem anderen Ende am
Fußhebel 2 befestigt ist. Das Zurückbringen der Vorrichtung in die Ruhelage wird z. B.
durch die Federn 19 und 20 bewirkt, die den Fußhebel und die bewegliche Elektrode nach
oben zurückziehen (Abb. 1).
Der einstellbare Anschlag 16 dient zur Begrenzung
des 'Hebelendes 6b und zur Regulierung des Elektrodendruckes auf das
Schweißstück.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende :
Durch Druck auf den Fußhebel 2 wird das Schaltstück 11 durch, das Seil 14 nach oben
gezogen, und der um den Punkt 5 drehbare Hebel 4 bewirkt die Abwärtsbewegung der
beweglichen Elektrode 1. Hierbei verbleibt die Achse 5 in ihrer Lage.
Die Abwärtsbewegung der Elektrode 1 wird durch das Schweißstück begrenzt. Bei weiteren
Drücken auf den Fußhebel gibt die Feder 12, die weicher als die Feder 17 ist, nach,
wodurch das Schaltstück 11 um seine Achse 11 b gedreht und das Eingreifen der Klinke 66
in die Zahnung 11» bewirkt wird.
Von diesem Augenblick an bilden die Hebel 6 und 4 ein starres System, dessen Drehpunkt
sich in 6a befindet. Hierdurch wird das
bisherige Übersetzungsverhältnis I2, I1 durch
das Verhältnis/4,/3 ersetzt.
Infolge des Nachgebens der Feder 17 entfernt
sich der Hebel 6 vom Anschlag 18. Der Führungsbolzen 7 bewegt sich aufwärts
und spannt die Feder 8 an.
Das Anschlagen des Hebelendes 6* gegen. die Anschlagschraube 16 begrenzt in genauer Weise den Schweißdruck, der mittels der Anschlagschraube 16 beliebig eingestellt werden kann.
Das Anschlagen des Hebelendes 6* gegen. die Anschlagschraube 16 begrenzt in genauer Weise den Schweißdruck, der mittels der Anschlagschraube 16 beliebig eingestellt werden kann.
Die Erfindung kann außer für Punktschweißung auch für die Stumpf- und Nahtschweißung
Anwendung finden.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Elektrische Widerstandsschweiß.-maschine, insbesondere für Punktschweißung, bei welcher die bewegliche Elektrode unter dem Einfluß zweier Hebel steht, von denen der eine diese Elektrode mit dem Werkstück in Berührung bringt, der andere den gewünschten Preßdruck auf das Werkstück überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß nach Aufsetzen der beweglichen Elektrode (1) auf das Werkstück infolge des vom Werkstück entgegengeaetzten Widerstandes ein Schaltstück (ii) verstellt und dadurch eine feste Kupplung der beiden Hebel (4, 6) der Hebelanordnung erfolgt, so daß beim Weit erwirken des Arbeitsdruckes die ganze Hebelanordnung bis zu einem verstellbaren Anschlag (16) für das angekuppelte Hebelende (6Ä) bewegt und dabei ein Kraftspeicher für den Elektrodendruck aufgeladen wird.
- 2. Elektrische Schweißrnaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem einen Ende an der beweglichen Elektrode (1) angreifende Hebel (4), welcher nach Art eines zweiarmigen Hebels am Druekhebel (6) (bei 5) drehbar gelagert ist, am anderen Ende an einem (um nb) drehbar gelagerten Schaltstück (11) angelenkt ist, an welchem (z. B. mittels eines Seilzuges 14) der auf die bewegliche Elektrode (1) wirkende Arbeitsdruck angreift, wobei das Schaltstück (11), z.B. unter Wirkung· einer Feder (12), bestrebt ist, nach jeder Drehung in die Ruhelage zurückzugehen, und der an seinem einen Ende (6°) bei zwangsläufig begrenzter Grundstellung (Anschlag 18 und Feder 17) druck- oder zugbelastete (Feder 8) Hebel (6) mit seinem anderen Ende (6Ö) in verschiedenen Höhenlagen (z. B. schaltklinkenartig in einer Zahnung iia) am Schaltstück (11) auf ein, verstellbares .Anschlägstück (16) auf trifft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR609159X | 1929-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE609159C true DE609159C (de) | 1935-02-08 |
Family
ID=8976521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930609159D Expired DE609159C (de) | 1929-11-22 | 1930-05-02 | Elektrische Widerstandsschweissmaschine, insbesondere fuer Punktschweissung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE609159C (de) |
-
1930
- 1930-05-02 DE DE1930609159D patent/DE609159C/de not_active Expired
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