DE578303C - Einrichtung zum selbsttaetigen Vorschub von Bohrhaemmern durch Verschieben auf einem Traggestell - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Vorschub von Bohrhaemmern durch Verschieben auf einem TraggestellInfo
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Description
Bekannt sind Einrichtungen zum selbsttätigen Verschieben von Bohrhämmern auf
einem Traggestell unter der Reaktion, die bestrebt ist, den Kolben oder das Schlagwerkzeug
zu verschieben. Diese bekannten Einrichtungen erfordern eine Sperrung, die normal
einen Rücklauf des Hammers verhindert, dagegen sein selbsttätiges allmähliches Vorrücken
zuläßt. Diese Sperrung wurde bisher mittels verwickelter Klinkengesperre erzielt,
die nur ein stetiges Vorrücken ermöglichen und die Anordnung von Zahnungen auf dem
Traggestell oder an dem Hammer erfordern. Um andererseits zu vermeiden, daß das Vorrücken
nur dann stattfindet, wenn die mögliche Vorschublänge einer Zahnlänge des Schaltwerkes entspricht, ist man dazu übergegangen,
Mehrfachschaltwerke vorzusehen, die den Schaltvorgang nur noch komplizieren.
Andererseits sind auch Sperreinrichtungen in Gestalt von Klemmeinrichtungen für Bohrhämmer
bekanntgeworden, die durch Federkraft in der Klemmlage gehalten werden. Bei einer dieser bekannten Einrichtungen dient
die Feder als Stellfeder, durch deren Einstellung das Maß der Vorwärtsbewegung des
Hammers durch die Reaktionskraft bestimmt ist, während bei einer anderen Einrichtung
die Feder die Aufgabe hat, als Schleppfeder die Klemme während des Nichtbetriebes auf
dem Klemmeisen festzuhalten.
Bei einer weiteren bekannten Einrichtung ist zwischen dem Griff eines Bohrhammers
und einem auf einer Gleitschiene angeordneten Klemmhebel eine Druckfeder vorgesehen.
Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Einrichtung zum selbsttätigen Vorschub
von Bohrhämmern durch Verschieben auf einem Traggestell mit einem den Harnmer tragenden und auf dem Traggestell verschiebbaren
Schlitten und einer Rücklauf sperrung zwischen dem Schlitten und dem Traggestell
mittels einer Klemmvorrichtung, die darin besteht, daß die Klemmvorrichtung auf einem mit einem Handgriff versehenen und
an dem Hammer oder dem ihn tragenden Schlitten gegen die Kraft einer Feder verschwenkbaren
Hebel angeordnet ist und die Klemmvorrichtung durch die Wirkung dieser zwischen dem Hebel und einem festen,
auf dem Schlitten oder dem Hammer gewählten Punkt wirkenden Feder selbsttätig
zwischen dem Traggestell oder dem Schlitten festgeklemmt gehalten wird.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung bestehen die Klemmbacken an dem
Stellhebel aus zwei zusammenwirkenden ge-
wölbten Flächen an einem an sich bekannten geschlossenen Bügel, die sich an dem oberen
und unteren Flansch eines beispielsweise als I-Träger ausgebildeten Tragbalkens abstützen
und mit dem am Hammer oder Schlitten angelenkten Hebel starr, verbunden sind.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können die zusammenwirkenden
Klemmbacken durch zwei Rollen gebildet werden, deren eine als Fest- und deren andere
als Losrolle ausgebildet ist, wobei die Drehpunkte der Rollen und der Drehpunkt des
Hebels in einer durch eine Achsenebene gelegten Ebene liegen.
Gemäß einer weiteren Ausfühtungsform der Erfindung erfolgt die Klemmwirkung mittels
einer einzigen Klemmbacke in Gestalt einer Rolle, die sich einerseits an einem Widerlager
des Hammers oder des ihn tragenden ao Schlittens und andererseits auf der Oberseite
des Tragbalkens abstützt.
Die Widerlagerfläche kann gemäß der Erfindung durch eine sich gegen den Tragbalken
in Richtung des Hammervorschubes geneigten Ebene gebildet werden, gegen die die Klemmrolle in der Sperrung von der die
Klemmstellung bewirkenden Feder gehalten wird, wobei die Führung des Schlittens oder
Hammers durch eine Stützrolle vervollständigt werden kann, die sich auf dem Tragbalken
abstützt und deren vom Schlitten oder Hammer getragene Achse senkrecht unterhalb
der Klemmrolle befindlichen Hebeldrehpunkt angeordnet ist.
Die Widerlagerfläche für das Klemmorgan kann als eine Rolle ausgebildet werden, die
auf dem Drehzapfen des Hebels aufgesetzt ist, dabei liegen die Lagerachsen der Klemmrolle
in einer durch den Hebeldrehpunkt gehenden, nach dem Hinterende des Bohrhammers
geneigten Ebene.
Das vom Schlitten oder Hammer getragene
Klemmorgan kann auch durch eine auf dem Drehzapfen des Hebels aufgesetzte, sich auf
der Oberseite des Tragbalkens abstützende Rolle und eine mit ihr zusammenwirkende,
gleichfalls auf dem Hebel getragene Festrolle gebildet werden, die sich auf der Unterseite
des Tragbalkens vor der Stützstelle der beweglichen Klemmrolle abstützt.
Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt,
die erste Ausführungsform in Abb. 1 bis 3; es zeigen Abb. 1 und ia in Ansicht von
der Seite den den Hammer tragenden Schlitten in der Arbeitsstellung, Abb. 2 und 2a die
gleiche Einrichtung von oben, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 1.
Bei dieser Ausführungsform ist ein Traggestell in Form eines I-Trägers A vorgesehen,
auf dem der den Hammer tragende Schlitten B geführt ist. Das Gestell A ist an
seinem vorderen Ende mit einem vorspringenden Arm A1 ausgerüstet, der in eine Höhlung
c in der Wand oder den Abbaustoß C angeordnet ist. Der Schlitten B ist beim gezeigten
Ausführungsbeispiel an seinem vorderen Ende mit einem Lagerstück B1 ausgerüstet,
auf dem der Hammer D ruht, dessen Umriß strichpunktiert in der Abb. 1 und ia
angedeutet ist. Durch einen Fuß B2 in Form eines unten offenen Bügels, der mit dem Lagerstück
B1 aus einem Stück gearbeitet ist, führt sich der Schlitten B auf den oberen
Flansch A2 des Tragbalkens. Das Bohrwerkzeug D1 des Hammers kann" überdies in einer
Stütze^4 geführt sein, die an dem vorderen Ende des Gestells befestigt ist. Der Hammer
kann, um leichter an Ort und Stelle gebracht oder entfernt zu werden, auf dem Schlitten B mittels eines Lagerstücks E eingebaut
werden. Wie die Zeichnung zeigt, besteht das Lagerstück aus einer Art Ring, der über den auf dem Hinterende des Schlittens
vorspringenden Zapfen B3 greift und mit einer zu der Ringöffnung tangentialen Bohrung
versehen ist, in die eine Gelenkachse e eingesteckt werden kann, die gleichzeitig
durch Scharniere an den Schenkeln eines Gabelstücks angeordnet sind. Der Hammer ist
also zum Ein- oder Ausbau um die Zapfen ΒΆ
und e schwenkbar.
An dem Schlitten B ist eine Klemmvorrichtung, die allgemein das Bezugszeichen F hat,
angeordnet, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Handhebel G getragen
wird. Der Hebel ist um eine Achse g im Schlitten B schwenkbar. Die eigentliche
Klemmvorrichtung F besitzt die Form eines geschlossenen, den Tragbalken A umfassenden
Bügels (Abb. 3); die Querstücke dieses Bügels tragen die gewölbten Angriffsflächen f, f1,
die Klemmbacken bilden, wenn der Hebel sich in der Xormalstellung befindet. Normal befindet
sich der Bügel in der senkrechten Arbeitsstellung, wo er durch eine Druckfeder H
gehalten wird, die sich mit ihrem unteren Ende auf den Hebel G stützt und mit ihrem
oberen Ende unter einen an dem Kopf des Schlittens angeordneten Vorsprung greift.
Unter der Wirkung der Rückwärtsbewegung des Schlagorgans des Hammers ist dieser
bestrebt, vorwärts zu gehen, indem das aus Hammer und Schlitten bestehende Baustück
sich relativ zu dem Klemmhebel G, F verschiebt. Diese Bewegung ist möglich, während
jede Rücklaufbewegung der Teile B-D durch die Klemmwirkung des Bügels F auf
dem Tragbalken A verhindert wird.'
Unabhängig von dem Maß des Fortschreitens, das der Teil D auszuführen strebt, kann
sich dieses Fortschreiten nach jedem Schlag
auf das Bohrwerkzeug frei auswirken. Anderseits erfolgt, sobald dieser Vorschub vor
sich gegangen ist, die Sperrung des Baustükkes B-D sofort unter der Wirkung der Feder
H, die stets den Bügel in seine Klemmstellung zurückzuführen sucht.
Wenn man den Hammer zurückziehen will, genügt es, den Griff des Hebels G etwas anzuheben,
dadurch wird ebenfalls der Bügel F
ίο abgehoben, und man kann dann den Schlitten
auf dem Traggestell bewegen; wenn man dann das Bohrwerkzeug aus dem Bohrloch
gezogen hat, kann man den Hammer auf dem Schlitten verschwenken.
In den Abb. 4, 5 und 6 ist von der Seite, von oben und im Schnitt nach Linie 6-6 der
Abb. 4 eine geänderte Ausführungsform der neuen Einrichtung gezeigt. Diese Abbildungen
zeigen nur einen Teil des Traggestells und des den Hammer tragenden^ Schlittens
mit' dem Verbindungsstück.
Bei dieser Ausführungsform sind die zusammenwirkenden gewölbten Eingriffsflächen,
die das Festklemmen des Schlittens B auf dem Traggestell A ermöglichen, von zwei Rollen
f, f1 gebildet. Eine dieser Rollen stützt
sich auf dem oberen Flansch A2 des Gestellbalkens ab und führt sich mit ihrer Achse in
Langlöchern f2, die in den paarweise angeordneten Wangen des Bügels F angeordnet sind,
derart, daß die Rollen stets zwischen dem Flansch A2 des Balkens und der Gegenrolle g1
gehalten sind, die auf den Drehzapfen g des Hebels G aufgesetzt ist. Die Achse der unteren
Klemmrolle Z1, die sich an dem unteren
Flansch A3 des Gestellbalkens vor der Stützstelle der Klemmrolle / auf den Flansch A2
abstützt, fällt in die durch die Achse der Klemmrolle f und die Achse des Drehzapfens
g des Hebels gelegte Ebene.
Die Feder H, die in derselben Weise eingebaut ist wie beim vorigen Ausführungsbeispiel,
hat ständig das Bestreben, die Klemmrolle / in Berührung mit dem Flansch A2 des
Tragbalkens zu halten, die Rolle liegt dabei auf der unteren Seite der Langlöcher f2. Eine
jeden Rücklauf des Schlittens und des von ihm getragenen Hammers verhindernde Klemmwirkung wird dadurch dauernd gesichert,
daß die Rolle / auf den Flansch A2 und die Rolle/1 gegen den Flanscht3 gedruckt
wird, wobei der Rückstoß die Klemmwirkung verstärkt. Andererseits hat jede Vorwärtsbewegung des Schlittens das Bestreben,
die Rolle Z1 gegenüber der Rolle / nach rückwärts zu bewegen, eine Bewegung,
die alsbald möglich wird, wenn die vorwärts treibende Kraft stark genug geworden ist, um
die Feder H zusammenzudrücken. In Abb. 7, 8 und 9 ist in Ansicht von der
Seite, von oben und von hinten eine andere Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Bei
diesem Ausführungsbeispiel wird- das Festklemmen des Schlittens B auf dem Tragbalken
A durch ein einziges Organ bewirkt, nämlich eine Rolle /, die in den Langlöchern /-der
Wangen F geführt wird, die den an dem Schlitten angelenkten Hebel tragen. Die
Klemmrolle/ stützt sich einerseits auf den oberen Flansch A- des Tragbalkens A und
andererseits auf einer Widerlagerfläche I ab, die von dem Schlitten getragen wird oder an
ihm ausgebildet ist.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Widerlagerfläche I, deren verlängerte Ebene
den Flansch A2 des Balkens vor der Rolle /' schneidet, auf einer Platte ausgebildet, die in
eine schwalbenschwanzförmige Nut des Schlittens B eingelassen ist. Der Drehpunkt
des Hebels F-G wird von zwei Zapfen-Stümpfen g gebildet, die an den Wangen 7 des
Schlittens B vorspringen und die den Tragbalken A zwischen sich fassen. Die gleichen
Wangen tragen die Achse k einer Führungsrolle K, die vorzugsweise lotrecht unter dem gg
Drehzapfen des Hebels angeordnet ist. Eine
Zugfeder H ist mit ihrem einen Ende an dem Schlitten B, mit dem anderen an dem Hebel
F-G angehängt, hat dauernd das Bestreben, ein Klemmen der Rolle / zwischen der Wider- go
lagerfläche I und dem oberen Flansch des Tragbalkens aufrechtzuerhalten. Jede Rücklaufbewegung
des Schlittens mit dem Hammer wirkt sich als Verstärkung der Klemmung
aus, während umgekehrt eine vorschreitende Bewegung des Hammers stets selbsttätig
unter der Wirkung der auf die Rückbewegung des Schlagorgans folgenden Reaktion erfolgt. Diese Vorwärtsbewegung erfolgt
dadurch, daß die Fläche / und die Rolle f sich voneinander wegbewegen.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 10 und 11, die eine Hinteransicht zeigt, wird die
Führung auf dem Tragbalken durch unmittelbar von dem Hammer getragene Organe bewirkt,
während bei den vorigen Ausführungsbeispielen diese Organe von dem Schlitten
getragen wurden. Hier trägt der Hammer vorn ein Gleitstück entsprechend dem Gleitschuh
B2 (Abb. ia). Am Hinter ende ist eine
die Widerlagerfläche I tragende Platte in ein Baustück eingesetzt, das an dem Kopf des
Hammers angeordnet ist, und die Führung des Hammers erfolgt mittels der an diesem
Baustück angeordneten Wangen J1 ähnlich der Führungsvorrichtung, die beim vorigen Beispiel
von dem Schlitten getragen wurde. Der Stellhebel F-G ist in diesen Wangen bei g
gelagert, und die Klemmrolle f führt sich mit ihrer Achse in Langlöchern /2, die genau wie
beim vorigen Beispiel an dem Hebel angeordnet sind. Die Feder H ist hier mit dem einen
Ende an dem Hebel und mit dem anderen Ende an dem Stück J)3 angehängt, das an dem
Hammer befestigt ist.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in den Abb. 12 und 13 gezeigt, die von der Seite und
von oben eine Widerlagerfläche in Gestalt einer von dem Schlitten getragenen Rolle J1
zeigen, die auf dem Drehzapfen g des Hebels G gelagert ist. Die Klemmvorrichtung
to wird von einer Rolle / gebildet, die wiederum in den Langlöchern /2 des Hebels geführt
wird. Die Längsachse· dieser Langlöcher liegt in einer Ebene, die durch die Hebeldrehachse
geht und von ihr aus nach hinten geneigt ist. Eine Rolle JC, die von den Wangen J getragen
wird, dient zur Vervollständigung der Schlittenführung. Die Klemmwirkung wird normal
durch eine Druckfeder H gesichert.
In Abb. 14 und 15 endlich ist eine letzte
ao Ausführungsform von der Seite und von hinten gezeigt, die denjenigen der Abb. 4 bis 6
und der Abb. 1 bis 3 entspricht.
Die Klemmvorrichtung ist bei diesem Ausführungsbeispiel an dem Bügel F ausgebildet,
der mit dem Stellhebel G aus einem Stück besteht und den Tragbalken umfaßt. Hier
erfolgt die Klemmwirkung einerseits zwischen dem Tragbalken und einer Rolle f, die
auf einem Drehzapfen g des Hebels G angeordnet ist und sich auf dem oberen Flansch
des Tragbalkens abstützt; anderseits stützt sich die die untere Ouerseite des Bügels F
bildende Rolle/1 gegen die Unterfläche des Trägers ab. Diese Rolle liegt an den Innen-Seiten
des Bügels mit einer Riffelung/3 an, die an ihren Stirnflächen angeordnet ist, wobei
die Abstützung der Rolle/1 vor der Angriffsstelle der Rolle/ liegt. Die Anordnung
umfaßt, wie die Zeichnung zeigt, genau wie die der Abb. 1 bis 3 und 4 bis 6 eine Druckfeder
zwischen dem Hebel G und einem Vorsprung des Schlittens B.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zum selbsttätigen Vorschub von Bohrhämmern durch Verschieben auf einem Traggestell, mit einem den Hammer tragenden und auf dem Traggestell verschiebbaren Schlitten und einer Rücklaufsperrung zwischen dem Schlitten und dem Traggestell mittels einer Klemmvorrichtung, die von einem um eine Achse des Schlittens oder des Hammers schwingbaren Hebel getragen oder darauf geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß. die Klemmvorrichtung (F) auf einem mit einem Handgriff versehenen und an dem Hammer oder dem ihn tragenden Schlitten gegen die Kraft einer Feder (H) schwenkbaren Hebel (G) angeordnet istund die Klemmvorrichtung (F) durch die Wirkung dieser Feder (JJ), die zwischen dem Hebel (G) und einem festen, auf dem Schlitten (B) oder dem Hammer (D) gewählten Punkt wirkt, selbsttätig zwischen dem Traggestell und dem Schlitten oder dem Hammer festgeklemmt gehalten wird.
- 2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken an dem Stellhebel (G) von zwei zusammenwirkenden gewölbten Flächen (/, Z1) gebildet werden, die, an den waagerechten Schenkeln eines den Tragbalken (A) umfassenden geschlossenen und schwenkbaren, an sich bekannten Bügels (F) ausgebildet, sich an dem oberen und unteren Flansch des als I-Träger ausgebildeten Tragbalkens (A) abstützen und mit dem am Schlitten oder Hammer angelenkten Hebel (G-F) starr verbunden sind.
- 3. Abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammenwirken- 8s den gewölbten Klemmtacken von zwei Rollen gebildet werden, deren eine (/) sich auf dem oberen Flansch (A2) des Tragbalkens abstützt und in Langlöchern (Z2) an zwei zu einem Hebelwerkstück vereinigten Wangen zwischen dem Tragbalken und dem Drehpunkt des Hebels geführt wird, während die andere Rolle (Z1), deren feste Achse in der durch die Achse der ersten Rolle und die des Hebeldrehzapfens (g) gelegten Ebene gelegen ist, vor der Stützstelle der ersten Klemmrolle sich unter dem Balken abstützt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, da-- durch gekennzeichnet, daß die Klemmwirkung von einer einzigen Klemmbacke, z. B. einer Rolle (Z), ausgeübt wird, die in einen an dem Schlitten oder dem Hammer angelenkten Hebel bildenden Wangen (F) geführt ist und sich einerseits auf dem oberen Tragbalkenflansch (A2) und anderseits an einem Widerlager (J) abstützt, das von dem Schlitten oder dem Hammer getragen oder daran ausgebildet ist.
- 5. Ausführungsform der Einrichtung lt0 nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schlitten oder dem Hammer getragene Widerlagerfläche von einer gegen den Tragbalken in Richtung des Hammervorschubs geneigten Ebene (J) gebildet wird, gegen die die Klemmrolle (/) in der Sperrstellung von einer Zugfeder (JJ) gehalten wird, und daß die Führung des Schlittens oder des Hammers durch eine Stützrolle (K) vervollständigt werden kann, die sich auf dem Tragbalken abstützt, und deren von dem Schlitten578oder dem Hammer getragene Achse (k) vorzugsweise senkrecht unter dem Hebeldrehpunkt angeordnet ist, während der Hebeldrehpunkt durch unterhalb der Klemmrolle angeordnete Zapfenstümpfe (g) gebildet wird.
- 6. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Schlitten oder Hammer getragene Widerlagerfläche durch eine auf den Drehzapfen (g) des Hebels (F-G) aufgesetzte Rolle (J1) gebildet wird, während als Klemmbacke eine in Langlöchern (/2) des Hebels geführte Rolle (f) dient, deren Lagerachsen in* einer durch den Hebeldrehpunkt nach hinten geneigten Ebene gelegen sind, und die Klemmwirkung normal durch eine Druckfeder (H) gesichert wird.
- 7. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von dem Schlitten oder Hammer getragene Klemmorgan durch eine auf dem Drehzapfen (g) des Hebels (F-G) aufgesetzte, sich auf dem oberen Flansch des Tragbalkens abstützende Losrolle (/) und eine mit ihr zusammenwirkende Festrolle (Z1) gebildet wird, die gleichfalls von dem Hebel (F-G) getragen wird und sich unter dem unteren Flansch des Tragbalkens vor der Stützstelle der beweglichen Klemmrolle (/) abstützt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1930578303D Expired DE578303C (de) | 1929-11-12 | 1930-02-12 | Einrichtung zum selbsttaetigen Vorschub von Bohrhaemmern durch Verschieben auf einem Traggestell |
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1930
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Also Published As
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