Gewichtsabhängige ein- =oder zweiseitige Gleisbremse Bei den bekannten
gewichtsabhängigen Gleisbremsen sind für den Einlauf der Räder die Schwingträger
nach unten abgebogen, so daß der Auflauf der Räder auf den abgebogenen Teil erfolgt.
Beim Auflaufen wird der Schwingträger bereits heruntergedrückt, so daß also auch
schon am abgebogenen Teil des Schwingträgers der seitliche Kraftschluß zwischen
Radbandagen und Schwingträger erfolgt. Je tiefer nun der Berührungspunkt zwischen
Radbandage und Bremsfläche des Trägers liegt, desto -kleiner ist der Winkel, unter
dem das Rad den Bremsträger nach oben umzukippen sucht, um so größer -also auch
die Kraft, die das Rad zum Umkippen der Schiene nach oben aufwenden muß. Es kann
hierbei der Fall eintreten, daß der Punkt, an welchem die Radbandage am Auflauf
den Kraftschluß erhält (in Abb. 2 ist er mit B bezeichnet), in gleicher Linie mit
dem Drehpunkt des Schwingträgers liegt. In diesem Falle tritt Selbstsperrung ein,
da ein Umkippen der Schiene nach oben jetzt unmöglich ist. Hinzu kommt, daß der
Kraftschluß verschieden ist, je nachdem, ob Räder mit größerem oder kleinerem Einschnitt
einlaufen, so daß auch der Angriffspunkt B am Träger verschieden liegt. Entsprechend
sind die Einlaufbedingungen für dickere Räder ungünstiger und ebenso die Kraftverhältnisse,
unter denen das Aufschneiden der Bremsrille, d. h. das Anheben des Schwingträgers
erfolgt. Sie sind in jedem Falle abhängig von der Höhenlage des Punktes B zum Drehpunkt.Weight-dependent one or two-sided track brake With the known
Weight-dependent rail brakes are the oscillating beams for the running-in of the wheels
bent downwards so that the wheels run onto the bent part.
When running up, the swing beam is already pressed down, so that too
the lateral frictional connection between
Wheel bandages and swing beams are made. The deeper the point of contact between
The wheel bandage and braking surface of the wearer lies, the smaller the angle is below
that the wheel tries to tip the brake carrier upwards, so the bigger it is
the force that the wheel has to use to tip the rail upwards. It can
this is the case that the point at which the wheel bandage on the ramp
the frictional connection receives (in Fig. 2 it is designated with B), in the same line with
the pivot point of the swing beam. In this case self-locking occurs,
since it is now impossible to tip the rail upwards. In addition, the
Friction is different, depending on whether wheels with a larger or smaller incision
run in, so that the point of application B on the carrier is different. Corresponding
the running-in conditions are less favorable for thicker wheels and so are the power ratios,
among which the cutting of the braking groove, d. H. the lifting of the swing beam
he follows. In any case, they are dependent on the altitude of point B to the pivot point.
Die Erfindung behebt diesen Nachteil dadurch, daß der Schwingträger
mittels eines an sich bekannten Gelenkparallelogramms genau parallel geführt ist,
so daß beim Einfahren alle Radreifen unabhängig von ihrer Breite und damit von der
Höhe ihres Anlaufpunktes an dem Schwingträger die Bremsträger in Bereitschaftsstellung
unter gleichen Kraftverhältnissen aufschneiden. Hierdurch ergibt sich der weitere
Vorteil, daß die Bremsfläche des Schwingträgers immer vollflächig zum Rad anliegt,
während sie bei der heute üblichen Ausführung je nach Bandagenstärke mit der oberen
oder unteren Bremskante zur Anlage kommt. Die neue Bauart wirkt sich in bezug auf
den MateriaIverschleiß und auf den Kraftschluß dünner Bandagen günstig aus, da die
Bremsfläche nicht mehr durch Kantenanlage ballig verschlissen wird.The invention overcomes this disadvantage in that the oscillating beam
is guided exactly parallel by means of a joint parallelogram known per se,
so that when retracting all wheel tires regardless of their width and thus of the
Height of their contact point on the swing carrier, the brake carrier in readiness position
Cut open with the same force. This results in the further one
Advantage that the braking surface of the swing beam is always in full contact with the wheel,
while in the current version, depending on the thickness of the bandage, with the upper one
or lower braking edge comes to rest. The new design affects in terms of
the material wear and the frictional connection of thin bandages favorably, since the
The braking surface is no longer worn convexly due to the edge contact.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsarten des Erfindungsgedankens
beispielsweise und zwar zeigt Abb. i die Parallelführung durch zwei Schwingen, Abb.2
die Parallelführung mit nur einer Schwinge, Abb. 3 den Schnitt I-I nach Abb. 2,
gesehen in Pfeilrichtung, Abb. q. eine Kombination der Parallelführung mit einem
Gesperre.
Nach Abb. i besteht die Parallelführung aus einem Gelenkparallelogramm
in Gestalt einer Tragplatte i, auf der der Schwingträger 2 befestigt ist, und zweier
durch Bolzen 3 und 13 an der Tragplatte i angeschlossener Schwingen q. und 1q.,
die den Träger .2 gegen den Bügel 5 mittels Bolzen 6 und 16 abstützen und führen.Several embodiments of the inventive concept are shown in the drawing
for example, Fig. i shows the parallel guidance by two rockers, Fig.2
the parallel guide with only one rocker, Fig. 3 the section I-I according to Fig. 2,
seen in the direction of the arrow, fig. q. a combination of parallel guidance with a
Lock.
According to Fig. I, the parallel guide consists of a joint parallelogram
in the form of a support plate i on which the oscillating support 2 is attached, and two
Swings q connected to the support plate i by bolts 3 and 13. and 1q.,
which support the carrier .2 against the bracket 5 by means of bolts 6 and 16 and lead.
Nach Abb. 2 ist die Schwinge 14. ersetzt durch die zu Punkt 16 kreisförmige
Langlochführung 7 in der Tragplatte i, dessen Bolzen 13 nunmehr am Bügel 5 festliegt.According to Fig. 2, the rocker 14 has been replaced by the one that is circular at point 16
Slot guide 7 in the support plate i, the bolt 13 of which is now fixed on the bracket 5.
Beide Ausführungen stellen Bremsvorrichtungen dar, die hydraulisch
oder in sonst einer Weise abgesenkt werden können, um das Profil frei zu machen
für den Fall, daß z. B. Lokomotiven mit niedrigem Bauprofil hindurchfahren.Both versions represent braking devices that are hydraulic
or can be lowered in any other way to clear the profile
in the event that z. B. drive through locomotives with a low profile.
Ist die Anordnung so getroffen, daß der Bremsträger io nicht gesenkt
zu werden braucht, so kann man ebenfalls die Parallelführung des Schwingträgers
2 verwenden. Ein Beispiel hierfür ist in Abb. 4. dargestellt. Man kann hierbei also
das bekannte Gesperre mit der Parallelführung vorteilhaft kombinieren.If the arrangement is such that the brake carrier is not lowered
needs to be, so you can also the parallel guidance of the oscillating beam
2 use. An example of this is shown in Fig. 4. So you can do this
Combine the well-known locking mechanism with parallel guidance.
Auf der Tragplatte i ist wieder der Schwingträger 2 befestigt, der
mittels der mit dem Bolzen 3 angeschlossenen Schwingen q. um den Bolzen 6 schwingt,
der mit dem Hebel 8 über die Platte g an den Gegenträger io gekuppelt ist. Der Bolzen
13 ist hierbei am Unterbau fest gelagert und führt mittels des Langlochs 7 die Tragplatte
i. Dabei ist der Bolzen 6 auf dem senkrecht beweglichen Tragbalken ii abgestützt,
an dem die Steuerkraft angreift. Ist auch der Außenträger io abzusenken, so ist
dessen Bolzen 12 auch auf den Tragbalken 1i abzustützen und gleichzeitig der Bolzen
13 am Tragbalken i i festzulegen.On the support plate i the swing beam 2 is again attached, which by means of the swing arms connected to the bolt 3 q. about the bolt 6 swings, which is coupled with the lever 8 via the plate g to the counter carrier io. The bolt 13 is firmly mounted on the substructure and guides the support plate i by means of the elongated hole 7. The bolt 6 is supported on the vertically movable supporting beam ii, on which the control force acts. Is also the outer support io lower, its stud 12 also rest on the support beams 1i and simultaneously ii define the bolt 1 3 to the supporting beam.