DE606098C - Einrichtung zur Untersuchung des Magens - Google Patents
Einrichtung zur Untersuchung des MagensInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
- A61B1/273—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor for the upper alimentary canal, e.g. oesophagoscopes, gastroscopes
- A61B1/2736—Gastroscopes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B1/00—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
- A61B1/06—Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor with illuminating arrangements
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Description
- Einrichtung zur Untersuchung des Magens Die photographische Aufnahme guter, genügend großer Bilder der Mageninnenwand scheiterte bisher an der Möglichkeit, ohne Gefährdung! des zu Untersuchendem. eine genügend lichtstarke und damit auch große Lampe in den Magen zu bringen. Infolge der starren B,efestigtxrug der Lampe am Instrument (Mantelrohr) war nämlich bei großen Lampen die Gefahr einer Speiseröhrenverletzung sehr .groß.
- Weiterhorn, waren zwar Magenspiegel bekannt, bei denen das Instrument längs eines nachgiebigen Führungsmittels (Schlauches) in den Magen :eingeführt wurde; jedoch war bei diesen Instrumenten - die Beleuchtungseinrichtung mit dem Instrumentenrohr vereint, und das Führungsmittel diente nur zur gefahrloseren, leichteren Einführung des Instrumentes. Der Durchmesser der Beleuchtungslampe durfte nur klein seien, weil diese durch den Schlauch hindurch geführt werden rußte.
- Durch die Erfindung ist es möglcch;eine große lichtstarke Lampe ohne Gefährdung des zu Untersuchenden in den Magen: zu bringen und so genügend große photor graphische Aufnahmen der. Mageninncn'wand zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß die Beleuchtungseinxi:chtung von dem Ins strumentenrohr getrennt ist, und daß die Stromzuleitungsdrähte zu einer lichtstarken Lampe enthaltende Kabel. als nachgiebiges Führungsmittel für das Instrumentenrohr dient. Beim Gebrauch ward zuerst die Lampe allein mit Hilfe des die Zuleitungsdrähte beherbergenden elastischen Kabels durch die Speiseröhre bis bi den Magen geschoben. Dadurch:, daß die Vorwärtsbewegung de Lampe durch- einen elastischen Draht und nicht durch ein starres Instrument erfolgt, ist die Perforationsgefahr der- Speiseröhre gering. Durch diese elastische Anordnung folgt die Lampe außerdem den Krümmungen der Speiseröhre leichter und ;gibt damit wiederum eine geringere Perforationsmöglichkeit als reim. Instrument mit starrer Befestigung der Lampe, über dem die Krümmungen der Speiseröhre erst gestreekt werden müssen. Das Instrumentenrohr wird erst, nachdem sich die groß dimensionierte Lampe im Mägen befindet und in der Speiseröhre nur das - relaev dünne @elektrische Zuleitungskabel liegt, ientlang dem Zuleitungskabels in den Magen ge:-schoblen. Bleigleichem Spes@röhrenquerschnitt tritt hierdurch eine bessere Ausnutzung des Lumens ein, da sich gleichzdd6g nur immer ein groß dimensionierter Teil. (entweder der Lampenkörper oder das Instrumentenrohr nebst Zuleitungskabiel) in der Speiseröhre biefindet.
- Um den Zusammenhang des Beobachtungsinstrumentes mit der auch im Magen zu wahren, trägt das Zn strumentenrohr an seinem unterem. Ende einen Ring. Liegt die Lampe regelrecht kn Magen und befindet sich -das freie Ende des Zuleitungskabels- außerhalb des Körpiers; so wird der Ring des. Instrümentenrohires üfer das Zuleitungskabel geschoben. Mit Hilfe dieses Ringges gleitet das Instrumentenrohr dann beim Einführen entlang dem Zuleitungskabel in den Magen hinab bis an die Lampem_ !. fasseng.
- In der Zeichnung ist @ei;n Ausführungshe spiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
- Fig. i zeigt das mit einer Lampe umbundene Leitkabel. Letzteres besteht aus einem etwa 70 cm langen :elastischen Rohr i (etwa einem schraublenlinenfärmig gewickelten Draht), das in seinem Inngeren die elektrischen Zuleitungsdrähte trägt. Am unteren Ende geht dieses elastische Rohr in die Lampenfassung Z über, in der die Lampe 3 befestigt ist. über die -Lampe kann zum Schutze des zu Untersuchendeneine Glasglocke aufgesetzt sein.) Fig. z zeigt das Mantelrohr 4 des Instrumentes, das aus einem etwa 7o. cm langen und 8 mm dicken dünnwandigen Metallrohr besteht. Am oberen Ende dieses Rohres bieg findet sich eine zylindrische Erweiterung 5, in die wie bei den bisher üblichen Instrumenten. ein Ansatzstutzen 6 für ein Luftgebläse mündet. Das Entweichen der Lauft nach oben wird wie üblich; bei eingeschobenem Optik-rohr durch einen Gummiring verhindert. Dicht oberhalb des. unteren Endes des Mantelrohres befindet sich eine seitliche Öffnung 7 zum Durchblick für die später einzuschiebende Optik. Das untere Ende des Rohries, das sich exzentrisch verjüngt, trägt einen Metallring 8, der so am Rohr befestigt ist daß die Ebene dieses Führungsringes senkrecht zur Längsw achse des Rohres steht.
- Fig. 3 zeigt das Mantelrohr von unten her gesehen und läßt insb.esonders die Lage des Führungsringes 8 verkennen.
- Fig. 4 zeigt das Sehrohr 9, ein ebenfalls etwa 70 cm langes und 7 mm dickes Rohr, das in seinem Inneren die bei Magenspiegeln übliche Optik trägt. Am unteren Ende blefndet sich wie Üblich eine seitliche Öffnung i o zum Ausblick auf die Magenwand.
- Fig.5 zeigt das zusammengeschobene Instrument. Das die optische Einrichtung tragende Sehrohr 9 ist in das Mantelrohr 4 geschoben worden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Untersuchung des Magens, bei der .ein starres Instr umeng tenrohr längs eines, nachgiebigen Fülrung smittels enuführbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß als nachgiebges Führungsmittel ein die Stromzuleitungsdrähte _zu ,einer vom Instrument getrennten, lichtstarken Lampe (3) enthaltendes Kabel (i) dient.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, da durch gekennzeichnet, daß ' das Evnführungsende des Instrumentenrohres (Mantelrohres 4) einen Ring (8) tragt, der auf dem Kabel. bis zur Fassung (2) der Lampe entlang gleiten kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130851D DE606098C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-21 | Einrichtung zur Untersuchung des Magens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK130851D DE606098C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-21 | Einrichtung zur Untersuchung des Magens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE606098C true DE606098C (de) | 1934-11-24 |
Family
ID=7247235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK130851D Expired DE606098C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-21 | Einrichtung zur Untersuchung des Magens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE606098C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3032031A (en) * | 1958-06-12 | 1962-05-01 | Moore William Clay | Orificial instrument construction |
| EP0092080A1 (de) * | 1982-04-21 | 1983-10-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Ultraschall-Endoskop |
-
1933
- 1933-07-21 DE DEK130851D patent/DE606098C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3032031A (en) * | 1958-06-12 | 1962-05-01 | Moore William Clay | Orificial instrument construction |
| EP0092080A1 (de) * | 1982-04-21 | 1983-10-26 | Siemens Aktiengesellschaft | Ultraschall-Endoskop |
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