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DE604998C - Rechenvorrichtung - Google Patents

Rechenvorrichtung

Info

Publication number
DE604998C
DE604998C DEG81382D DEG0081382D DE604998C DE 604998 C DE604998 C DE 604998C DE G81382 D DEG81382 D DE G81382D DE G0081382 D DEG0081382 D DE G0081382D DE 604998 C DE604998 C DE 604998C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support frame
board
calculator
slide
calculation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG81382D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANNA GRAF
Original Assignee
JOHANNA GRAF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANNA GRAF filed Critical JOHANNA GRAF
Priority to DEG81382D priority Critical patent/DE604998C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE604998C publication Critical patent/DE604998C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Rechenvorrichtung Für den Unterricht von Kindern ist allgemein die sog. Russische Rechenmaschine bekannt, bei der Kugeln als Rechenzeichen auf Drähten waagerecht verschiebbar sind. Es ist ferner für Rechenvorrichtungen bereits vorgeschlagen, die Drähte senkrecht anzuordnen, ihren oberen Teil durch eine Tafel zu verdecken und die Drähte voneinander in solchen Abständen anzuordnen, daß je drei Reihen näher aneinanderstehen und dann eine größere Lücke ist.
  • Statt einzelner Kugeln sind auch bereits Schieber für ähnliche Zwecke bekannt, auf denen mehrere Rechenzeichen dargestellt sind. Bei einem anderen Vorschlag sind die Rechenzeichen auf über Rollen laufende Bänder aufgetragen.
  • Außerdem ist es für den Unterricht bereits bekannt, Rechentafeln zu verwenden, auf denen Vertiefungen oder Stifte in ein Quadrat bildenden Reihen zum Anbringen einzelner Rechenzeichen angeordnet sind.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Rechenvorrichtung zu schaffen, an der die Darstellung sowohl des Dezimalsystems und der Dezimalbrüche als auch der vier Grundrechnungsarten mit Einsatz, Rechnungsvorgang und Ergebnis möglich ist. Dies wird gemäß der Erfindung im wesentlichen durch die Vereinigung folgender Einrichtungen an einem einzigen Gerät erreicht: Vier bis zehn Schieber, die je zehn Rechenscheiben oder Rechenkörper tragen, sind senkrecht, zweckmäßig mittels endloser Bänder, die durch Bohrungen und über Rollen laufen, über eine waagerechte Grenzlinie verschiebbar nebeneinander in einem Rahmen angeordnet. Die Rechenscheiben haben auf jedem einzelnen Schieber dieselbe Farbe, doch unterscheidet sich die Farbe von Schieber zu Schieber. Die Tafel, die in bekannter Weise die obere Hälfte der Grundplatte abdeckt, ist als Rechentafel ausgebildet. Diese zeigt zehn Reihen von je zehn Vertiefungen, in welche Rechenkörper einzusetzen sind, die entsprechend den Rechenscheiben der Schieber verschieden gefärbt und wie diese zu werten sind. Die Rechentafel ist am Traggestell lösbar und drehbar befestigt. Sie besitzt zweckmäßig am unteren Rand eine Setzleiste. Ein senkrecht gestellter Stab kann als Wertgrenze vorgesehen sein. Des weiteren betrifft die Erfindung Ausbildungen einer solchen Rechenvorrichtung.
  • Die Abbildungen zeigen den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, und zwar Abb. = die Vorderansicht der Rechenvorrichtung ohne die als Deckplatte dienende Rechentafel, Abb. 2 die Rechenvorrichtung von vorn gesehen mit einer eingestellten Zahl, Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Einrichtung nach Abb. 2, Abb. q. eine Ansicht der Rechentafel mit verschieden eingesetzten Rechenkörpern, Abb.5 Rechenkörper in. Draufsicht und Querschnitt, . Abb. 6 die Rolle mit dem Seil, Abb. 7 eine Scheibe mit Bohrungen, Abb.8 einen waagerechten Schnitt durch die Einrichtung nach Abb. 2.
  • Die Rechenvorrichtung kann aus Holz, Karton, Metall und anderem Material hergestellt werden. Das Traggestell z hat den Zweck, dem Ganzen als Halt und Stütze zu dienen. Am Traggestell i oder an der Grundplatte 2 sind die Rollen 7 angebracht. Die Grundplatte 2 weist außerdem noch die Bohrungen 8 und g (Abb. i) auf und wird durch eine waagerechte Grenzbezeichnung (Strich, Draht, Leiste o. dgl.) io halbiert. Vor der Grundplatte 2 sind Schieber 4 mit Rechenkörpern 3 auf je einem endlosen Seil 6, das oben und unten über je eine solche Rolle 7 läuft oder durch Bohrungen g geht, in senkrechter Richtung bewegbar. Zur leichten Handhabung dient ein Schiebergriff 5, der unbeweglich mit dem Schieber 4, den zehn Rechenkörpern 3 und dem endlosen Band oder Seil 6 verbunden ist. Wenn der Schiebergriff 5 nach unten bewegt wird, so gehen sowohl der Schieber 4 als auch die Rechenkörper 3 und das Seil 6 mit, und die Rechenkörper 3 erscheinen in der gewünschten Anzahl unterhalb der waagerechten Grenze io. Die Rechenkörper des ersten Schieberzugs von rechts sind rot, die des zweiten gelb, die des dritten blau gefärbt. Mit dem vierten Schieberzug wiederholt sich in größerem Abstand die gleiche Färbung der nächsten drei Schieberzüge. Das Seil 6 kann aus Schnur, Darm, Leder, Metall, die Rolle aus Holz, Bein, Glas, Metall u. dgl. hergestellt sein.
  • Der Oberteil der Rechenvorrichtung ist durch eine Rechentafel 12 (Abb. 2) abgedeckt. Diese Rechentafel 12 ist lösbar und drehbar, z. B. in Abb. 2 rechts mittels Scharniere i9 und links mittels Öse und Haken 2o am Traggestell i befestigt. Zahlenblättchen 18 sind in eine Rinne einer Setzleiste 17 eingelassen. Sie entsprechen mit ihrem Aufdruck der Anzahl der Rechenkörper 3, die unter ihnen sichtbar gemacht werden. Ein Dezimalstab il ist nur unterhalb der Setzleiste 17 sichtbar und ist zwischen dem Traggestell i oben und unten so angebracht, da.ß er leicht entfernt werden kann.
  • Wie Abb. 3 zeigt, können die Rollen 7 im Traggestell i oben und unten mittels einer Schraube 27 befestigt sein.. Über die Rolle 7 (Abb.6) und vor der Grundplatte2 (Abb. 8) läuft das endlose Band 6. Abb. 3 läßt auch im oberen Teil den Schieber 4, den Schiebergriff 5 und den Rechenkörper 3 erkennen. Das Traggestell la der Rechentafel 12 berührt oben das Traggestell i. Zwischen der Rechentafel 12 und dem Scheibenzug 3 ist ein Hohlraum 26 vorgesehen, der die ungehinderte Bewegung des Schieberzugs ermöglicht. Die zehn Reihen von Vertiefungen 13 (Abb. 3 und 4) für die Rechenkörper 14 bis 16 sind in der Lage nach Abb. 3 auf der Innenseite angebracht. Die Außenseite zeigt noch die Setzleiste 17 mit Jer Rinne.
  • Die Durchmesser der Vertiefungen 13 der Rechentafel i2 (Abb. 4) entsprechen den Durchmessern der einzusetzenden Rechenkörper 14 bis 16. Dies sind, wie Abb.5 zeigt, kreisförmige Scheiben von gleicher Stärke und gleichem Durchmesser.
  • Abb. 7 zeigt ein mit Löchern 22 versehenes Plättchen 21, durch das die beiden Enden geführt und hinter ihm zum endlosen Band verschlungen werden können.
  • Anwendungsbeispiele bei einfachsten Aufgaben: i. Zusammenzählen: Aufgabe: 5+3+4+2. Auf der Rechentafel 12 werden von links nach rechts in je eine Reihe rote Rechenkörper (Einer) gesetzt in folgender Anzahl: 5, 3, 4, 2. Damit haben wir die Darstellung der Größen. Das Zusammenfügen kann nun auch auf der Rechentafel oder in dem Schiebezug rechts geschehen. Wir ziehen 5 Einer + 3 Einer 4 Einer, letztere zerlegt in Teilaufgaben von 2 + 2. Wir sprechen 8 + 2 - io. Wir tun die zehn Einer- weg und holen dafür einen Zehner, dann noch zwei Einer dazu und dann noch zwei Einer, gibt vier Einer.
  • Ergebnis: iJehner -f- 4 Einer = 14 Einer. 2. Abziehen:. Aufgabe: l1 -3. Zahlenblättchen in der Rinne der Setzleiste 17 zeigen die Aufgabe. Es wird auf der Rechentafel i2 die erste Lochreihe ganz gefüllt, in die zweite Lochreihe noch eins gesetzt. Ein Rechenkörper und zwei Rechenkörper --- drei Rechenkörper werden wieder entfernt in eine Reihe gesetzt. Der am Platz bleibende Rest beträgt B. Machen wir die Aufgabe am Zehnerzug, so muß bei der Darstellung der Zehner in zehn Einer vertauscht werden.
  • Ergebnis: i Zehner + i Einer = il Einer weniger 3 Einer = 8 Einer.
  • 3. Teilen: Aufgabe: go : 2.
  • Wir stellen die Aufgabe mit den Zahlen- und Zeichenblättchen in der Setzleiste 17 auf, holen aus dem Zehnerkasten neun Zehner heraus, verteilen sie sooft als möglich auf je zwei Felder einer Lochreihe und finden, daß dies viermal möglich ist. Ein Zehner bleibt übrig. Das Teilergebnis zeigen wir am vierten Schieberzug mit vier Zehnern an: Den übriggebliebenen Zehner tauschen wir für zehn Einer (rot) aus, verteilen diese wieder sooft aixf je zwei Felder einer Reihe, als möglich ist und erhalten fünf Zweierreihen (rot). Als Ergebnis stellen wir am Einerzug 5 ein.
  • Ergebnis: 4 Zehner + 5 Einer = 45.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ermöglichen sowohl der Darstellung des Dezimalsystems und der Dezimalbrüche als auch der vier Grundrechnungsarten mit Einsatz, Rechnungsvorgang und Ergebnis ein Satz aus mehreren verschieden gefärbten und je zehn Rechenzeichen oder Rechenkörper (3) tragenden, an einem Traggestell (i) senkrecht verschiebbar angeordneten Schiebern (q.) mit einer zehn mal zehn Vertiefungen (13, Abb. q.) zum Einsetzen in gleicher Weise gefärbte Rechenkörper (14. bis 16, Abb. 5) aufweisenden Rechentafel (12) derart vereinigt ist, daß die als Deckplatte für die Schieber (q.) dienende Rechentafel (12) am Traggestell (i) lösbar und drehbar beispielsweise mittels Scharniere (ig) befestigt und dabei derart bemessen ist, daß sie den oberen Teil des Traggestells etwa bis zur Hälfte abdeckt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit einer Grundplatte als Traggestell, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (q.) mittels endloser Bänder oder Schnüre (6) geführt sind, die durch Bohrungen (g) der Grundplatte (2) hindurchgehen.
  3. 3. Abänderung einer Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder oder Schnüre (6) über in dem Traggestell angeordnete Rollen (7) geführt sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Traggestell (i) in der Höhe der unteren Kante der Rechentafel (12) eine senkrecht zur Verschieberichtung der Schieber (q.) über die ganze Breite der Grundplatte (2) verlaufende Markierung, Draht, Leiste, Strich. (io), vorgesehen ist, mit deren Hilfe sich die Stellung der Schieber (q.) 'bei abgeklappter Rechentafel (12) erkennen läßt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zum Darstellen derDezimalbrüche ein Stab (ii, Abb.2) vorgesehen ist, der sich an dem Traggestell (i), parallel zur Verschieberichtung der Schieber (q.) verlaufend, lösbar befestigen läßt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis - 5, dadurch gekennzeichnet, daß allf der Rechentafel (12, Abb.2) unterhalb der untersten Reihen der Vertiefungen (13, Abb. q.) ein freier Raum (23) vorgesehen ist, auf dem sich Angaben einschreiben lassen, oder daß an der unteren Kante der Rechentafel (12, Abb.2) eine Setzleiste (17,Abb.-3) befestigt ist, auf der sich Zahlen- und Zeichenblättchen (18, Abb. 2) anbringen lassen.
DEG81382D 1931-12-11 1931-12-11 Rechenvorrichtung Expired DE604998C (de)

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DEG81382D DE604998C (de) 1931-12-11 1931-12-11 Rechenvorrichtung

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DE604998C true DE604998C (de) 1934-11-01

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ID=7137326

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DEG81382D Expired DE604998C (de) 1931-12-11 1931-12-11 Rechenvorrichtung

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DE (1) DE604998C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2888753A (en) * 1956-03-01 1959-06-02 Theodore S Swarts Arithmetic instruction apparatus
DE3832231A1 (de) * 1988-09-22 1990-03-29 Prodidact Hegemann & Klein Rechenvorrichtung mit staeben und darauf verschiebbaren laufkoerpern
GB2584297A (en) * 2019-05-28 2020-12-02 Webb Peter Adding and/or subtracting apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE3832231A1 (de) * 1988-09-22 1990-03-29 Prodidact Hegemann & Klein Rechenvorrichtung mit staeben und darauf verschiebbaren laufkoerpern
GB2584297A (en) * 2019-05-28 2020-12-02 Webb Peter Adding and/or subtracting apparatus

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