DE604437C - Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegt - Google Patents
Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegtInfo
- Publication number
- DE604437C DE604437C DEL79130D DEL0079130D DE604437C DE 604437 C DE604437 C DE 604437C DE L79130 D DEL79130 D DE L79130D DE L0079130 D DEL0079130 D DE L0079130D DE 604437 C DE604437 C DE 604437C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- turner
- car
- motor vehicle
- lies
- turning axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 3
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F7/00—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts
- B66F7/22—Lifting frames, e.g. for lifting vehicles; Platform lifts with tiltable platforms
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung· bezieht sich auf die bekannten
Wagenwender, insbesondere Knaftfa'hrzeugwagenwender,
bei welchen Instandsetzungsarbeiten auch an den nur von unten
zugänglichen Wagen- und Motorteilen ohne Vorhandensein einer Arbeitsgrube 'unter dem
Wagen in einer für die Handwerker günstigen Stellung ausgeführt werden können. Diese bekannten Wagenwender, von denen
to die Erfindung im engeren Sinne ausgeht, bestehen aus einer in sich fest zusammengefügten
rahmenartigen Einrichtung, die an ihren Enden aus Winkeleisen ο. dgl. geformte, in der
Längsrichtung starr miteinander verbundene Ringausschnitte aufweist und mittels der letzteren
auf einem System von Tragrollen äufruht. Die starren Längsverbinder der beiden
Ringausschnitte bilden oder tragen hierbei meist gleichzeitig eine schienenartige
Fahrbahn, auf welcher der reparaturbedürftige Wagen in das rahmenförmige, nacii den
Seiten hin offene WagenwiendergesteU hineingefahren oder hineingeschoben wird. Nach
erfolgtem Hineinbringen des Wagens in das Wendergestell wird letzteres auf seinen Tragrollen
gedreht und so der Wagen aus seiner waagerechten Ruhelage 'um eine oberhalb des
Werkstattflures in der Längsrichtung· des
Wagens Kegende waagerechte mathematische Achse gedreht, die also bei der waagerechten
Ausgangsrunestellung des Wagens in einer zwischen den beiderseitigen Wagienlaufrädern
durch die Wagenmitte hindurchgehenden senkrechten Ebene liegt. Dieser bekannte Wagenwender hat gegenüber anderen ebenfalls
bekannten Bauarten — so insbesondere auch den Kippern 'und Hebern, die den
Wagen meist nur einseitig um ein Laufräderpaar kippen — bekanntlich wesentliche
Vorteile. Es haftet ihm trotz dieser Vorteile aber noch der wesentliche Nachteil an, daß
er verhältnismäßig schwer und teuer ist, sodann wegen seiner sperrigen Bauart auch
während des Nicthtgebrauchs viel Platz für seine Unterbringung benötigt,· ein Hauptnachteil
ist ferner der, daß zwecks Vermeidung der Arbeitsgrube eine Erhöhung des Fundamentes unter dem Wender und damit
eine viel — oft kostspieligen, oft niqht verfügbaren — Raum beanspruchende
schräge Auffahrtsstrecke für das Kraftfahrzeug erforderlich, ist.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände
und kennzeichnet sich gegenüber dem bekannten Wagenwender durch zwei untereinander
getrennte, nach einer Seite offene, für sieht gesondert unter die nach Bedarf zuvor
hochgehobenen Wagen schiebbare und auf Tragrollen aufsetzbare Ringausschnitte, die
miteinander im wesentlichen erst durch den Wagen selbst und seine Befestigung an den
Ringausschnitten verbunden werden und so
beim Wenden des Wagens als dessen Träger dienen.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in zusammengebautem Zustande
des Wenders und mit eingesetztem Kraftfahrzeug ist aus der Abbildung ersichtlich.
Zwei für sich gesonderte Unterstützungseisen i, in der Zeichnung als U-Eisen vorgesehen,
sind halbkreisförmig gebogen und
ίο werden erst bei Gebrauch durch lein Flacheisen
2 miteinander verbunden. Dieses Flacheisen ist an zwei Stellen als Sehne der Ringausschnitte
ι gerade ausgebildet, und zwar zur Aufnahme und Befestigung der Laufräder des
Kraftfahrzeuges, Autos und nach Bedarf auch an anderer Stelle zur Unterbauung der
Karosserie. Die halbkreisförmigen Unterstützungseisen ι (Ringaiusschnitte) werden unter
das nach Bedarf angehobene Kraftfahrzeug geschoben und gleiten hernach bei Gebrauch
des Wenders auf zwei Rollen 3, die in einem * Lagerkasten 4 gelagert sind. Die Ringausschnitte
1 'und der Lagerkasten 4 haben zweckmäßig entsprechende Löcher S zwecks Arretierung
mittels Bolzen. An den Flacheisien 2 der Ringausschnitte 1 wird das Fahrzeug mittels
eines über das Rad gelegten Stahlbandes oder durch eine andere geeignete Vorrichtung,
wie Überwurffalle 7, befestigt. An den mit 8 bezeichneten Stellen können zweckmäßig
zwischen den Unterstützungseisen 1 Gewichte zur Verlegung der Schwergewichtsachse
zum mühelosen Wenden des Autos ein-. gehängt werden. Auch kann, dieses durch
ein Flüssigkeitsgewicht geschehen, indem der zwischen Sehne und Kreisbogen zur Verfügung
stehende Raum als Behälter ausgebildet wird.
Der Arbeitsvorgang ist beispielsweise folgender:
Das Fahrzeug wird nach Bedarf mittels einer Hebevorrichtung hochgehoben, die beiden
Ringa'usschnitte 1 werden unter die Räderachse geschoben und mit den Rädern
durch'Umschnallen oder Überwurf befestigt. 4-5
Danach wird durch Anhängen von Gewichten oder durch Füllen des erwähnten Behälters
die Schwergewichtsachse so weit verschoben, daß der Bolzen in den Löchern 5 leicht herausgezogen werden kann. Will man
gleichzeitig die Räder demontieren, dann ist ein Unterhauen der Karosserie von der
Sehne 2 aus möglich, und die Räder werden frei. Nun kann der Wagen mit Leichtigkeit
auf dem Wender bis zu 900 gedreht werden, und sämtliche Teile des Wagens, auch der
Motor, sind in bequemer Handhabung zugänglich.
Claims (1)
- Patentanspruch:. Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendeachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlauf rädern hindurchgehenden. Ebene liegt, gekennzeichnet durch zwei untereinander getrennte, nach einer Seite offene, für sich gesondert unter den nach Be-" darf zuvor hochgehobenen Wagen schiebbare und auf Tragrollen (3) aufsetzbare Ringausschnitte (1), die miteinander im. wesentlichen erst durch den Wagen selbst und seine Befestigung an den Ringausschnitten verbunden werden und so beim Wenden des Wagens als dessen Träger dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79130D DE604437C (de) | 1931-08-19 | 1931-08-19 | Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79130D DE604437C (de) | 1931-08-19 | 1931-08-19 | Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604437C true DE604437C (de) | 1934-10-20 |
Family
ID=7284564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79130D Expired DE604437C (de) | 1931-08-19 | 1931-08-19 | Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604437C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984004503A1 (en) * | 1983-05-10 | 1984-11-22 | Paul Henriod | Tilting device for vehicles |
-
1931
- 1931-08-19 DE DEL79130D patent/DE604437C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984004503A1 (en) * | 1983-05-10 | 1984-11-22 | Paul Henriod | Tilting device for vehicles |
| GB2149733A (en) * | 1983-05-10 | 1985-06-19 | Paul Henriod | Tilting device for vehicles |
| AT389293B (de) * | 1983-05-10 | 1989-11-10 | Henriod Paul | Fahrzeugkippvorrichtung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202016000509U1 (de) | Instandhaltungsfahrzeug | |
| DE202017103759U1 (de) | Radwechselhilfsvorrichtung für Nutzfahrzeuge | |
| DE604437C (de) | Wagenwender, insbesondere Kraftfahrzeugwender, dessen mathematische Wendachse in einer senkrecht zwischen den Wagenlaufraedern hindurchgehenden Ebene liegt | |
| DE1630543C3 (de) | Lade- und Entladevorrichtung für sperrige Lasten | |
| DE1156321B (de) | Fahrzeug mit Hebevorrichtung fuer den Transport von Fertiggaragen od. dgl. | |
| DE821176C (de) | Vorrichtung zum Abheben eines Behaelters von einem Fahrzeug | |
| DE4139791C2 (de) | Universal-Verladezange für Fahrzeuge und andere Lasten | |
| DE651692C (de) | Hebebuehne fuer Fahrzeuge | |
| DE3920962C2 (de) | Werkstatt-Arbeitsplatz, insb. für eine Karosserie-Werkstatt | |
| CH176425A (de) | Hebevorrichtung für Radfahrzeuge. | |
| DE3526243A1 (de) | Huckepack - fahrradhalter | |
| DE949599C (de) | Wendegehaenge | |
| DE511617C (de) | Handkarren fuer Druckflaschen | |
| DE202019100918U1 (de) | Vorrichtung zum Radwechsel | |
| DE202013101896U1 (de) | In Kleintransporter integrierte Hilfsvorrichtung zum Be- und Entladen des Kleintransporters | |
| DE102010005875A1 (de) | Rüstwagen | |
| DE102010060201B4 (de) | Förderfahrzeug | |
| DE1171134B (de) | Fahrzeugdrehkran mit beweglichem Gegengewicht | |
| DE3316845C2 (de) | ||
| AT126225B (de) | Ortsbewegliche Brennstoffzapfstelle mit lösbarem Transportkarren. | |
| DE876024C (de) | Fertigungsstrasse | |
| DE802535C (de) | Hebevorrichtung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge | |
| DE685938C (de) | Zum Befoerdern von Schienenfahrzeugen dienendes Strassenfahrzeug | |
| DE535133C (de) | Verfahren zum Verstauen von Kraftwagenuntergestellen | |
| DE948847C (de) | Vorrichtung zur Montage der Radfuehrungsglieder an Rahmen von Kraftfahrzeugen |