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DE599427C - Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen

Info

Publication number
DE599427C
DE599427C DET38917D DET0038917D DE599427C DE 599427 C DE599427 C DE 599427C DE T38917 D DET38917 D DE T38917D DE T0038917 D DET0038917 D DE T0038917D DE 599427 C DE599427 C DE 599427C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
seal
hard rubber
applying
air valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET38917D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephonfabrik Berliner A G
Original Assignee
Telephonfabrik Berliner A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephonfabrik Berliner A G filed Critical Telephonfabrik Berliner A G
Priority to DET38917D priority Critical patent/DE599427C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE599427C publication Critical patent/DE599427C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/20Check valves specially designed for inflatable bodies, e.g. tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

Luftrückschlagventile, bei denen das eigentliche Rückschlagventil in einem besonderen Schaft sitzt, der in das Ventilgehäuse eingesetzt wird, sind bekannt. Der Schaft muß dabei gegen das Gehäuse abgedichtet werden, was meist durch eine konische Hartgummidichtung am Schaft erfolgt, die ^n einen ebenfalls konischen Sitz im Ventilgehäuse gepreßt wird.
Mit der Herstellung dieser Schaftdichtung beschäftigt sich die Erfindung. Sie bezweckt eine weitgehende Verbilligung und Vereinfachung der Fabrikation.
Bisher war es üblich, die aus Gummi herzustellende Dichtung am Schaft in ihrer Gebrauchsform, d. h. konisch, aber nicht in ihrer Gebrauchshärte, herzustellen. Es wurde vielmehr auf dem Schaft Rohgummi aufgebracht und dieser nachträglich vulkanisiert. Dieses Verfahren ist umständlich und teuer.
ao Ferner verwendete man einen zweiteilig ausgebildeten Schaft, auf dessen einen zylindrischen Teil man die gebrauchsfertige konische Dichtung aufschob, während der andere Teil so befestigt wurde, daß er den Dichtungsring festlegte. Wegen der großen Anzahl der Arbeitsgänge bei der Herstellung derartiger Einsatzschäfte werden nach diesem Verfahren hergestellte Ventile ebenfalls teuer. Andererseits hat man bei einteiligen Schäften den gebrauchsfertigen Dichtungsring auf einen zylindrischen Teil des Schaftes aufgeschoben und diesen hinter der Dichtung angestaucht. Hier besteht die Gefahr, daß der Dichtungsring infolge der kräftigen mechanischen Beanspruchung springt, und der Ausschuß bei der Fabrikation wird daher groß.
Bei einer anderen Art von Ventilen, bei denen die Dichtung des Rückschlagventils gleichzeitig zur Abdichtung gegen das Ventilgehäuse verwendet wird, ist es außerdem bekannt, als Dichtungskörper einen zylindrischen Gummiring zu verwenden, der durch einen konischen Teller aufgeweitet und gegen die Innenwandung des Ventilgehäuses gepreßt wird. Diese Art von Ventilen hat sich in der Praxis nicht einführen können, weil dabei ziemlich weicher Gummi erforderlich war, der schnell altert.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ermöglicht es, auf einfache Weise den Dichtungsgummi aus Hartgummi in seiner Gebrauchs- härte auf den fertiggedrehten Schaft aufzubringen und ihn zwischen zwei Wülsten gegen Verschiebung zu sichern. Dadurch, daß Hartgummi Anwendung finden kann, wird die Gefahr des Alterns weitgehend verhindert und die wiederholte Verwendbarkeit ermöglicht. Im Gegensatz zu den bekannten Ausführungen, bei denen die Dichtung auf einem zylindrischen Teil des Schaftes sitzt, wird gemäß der Erfindung die Sitzfläche für die Dichtung konisch ausgebildet und die in zylindrischer Form und gebrauchsfertigem Aggregatszustand hergestellte Dichtung auf die sich erweiternde Fläche des Schaftes aufgezogen, bis sie gegen einen oberen
Ansatz des Schaftes ansteht und infolge ihrer Elastizität hinter einem am Schaft vorgesehenen Bund einspringt.
Das Verfahren wird am einfachsten an Hand der Abbildungen noch näher erläutert.
In Abb. ι ist ein in seinem grundsätzlichen Aufbau bekanntes Rückschlagluftventil dargestellt, wie es vorzugsweise für Fahrzeugluftreifen oder Füllvorrichtungen für Fahrzeugreifen u. dgl. Verwendung findet. Das eigentliche Rückschlagventil Jf, welches durch eine Druckfeder F gegen den Ventilsitz V im Ventilschaft U gedrückt wird, ist mit diesem zu einer Einheit vereinigt, so daß das Ventil jederzeit ausgewechselt werden kann. Zur Führung für den Ventilkörper K ist dieser auf einem Führungsstift T befestigt, welcher im Schaft U und in dem sich auf einer Schulter des Gehäuses G abstützenden Fuß R verschiebbar gelagert ist. Bei zunehmendem Druck im Schaft U wird daher der Ventilkörper entgegen der Wirkung der Feder F vom Ventilsitz V abgehoben und Luft durch die untere Öffnung des Gehäuses gedrückt. Beim Nachlassen des äußeren Druckes
unterstützt die Feder F den inneren Überdruck im Ventilgehäuse und schließt das Ventil. Zur Abdichtung des Schaftes gegenüber dem Gehäuse dient die konische Schaftdichtung D, welche in einen konisch sich erweiternden Sitz des Gehäuses eingepaßt ist und durch eine am Schaft angreifende Überwurfmutter o. dgl. fest angedrückt wird.
In der Abb. 2 ist der Schaft U mit der Schaftdichtung D in teilweisem Schnitt dargestellt.
Die Sitzfläche S für die Dichtung D ist konisch ausgebildet und besitzt zur Festlegung der Dichtung an beiden Seiten einen ringförmigen Bund W1 bzw. Wz. Der Durchmesser des unteren Bundes W2. ist nur wenig größer als der kleinste Durchmesser des Dichtungssitzes S, immerhin jedoch so groß, daß die Dichtung einwandfrei festgehalten wird. Die Herstellung dieser Schaftdichtung erfolgt gemäß der Erfindung in der Weise, daß der Dichtungsring D zunächst in seiner Gebrauchshärte als zylindrischer Ring hergestellt wird, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist. Der Dichtungsring wird sodann über den Bund PF2 übergestreift und auf die konisch sich erweiternde Fläche S aufgeschoben. Da er seinem Verwendungszweck entsprechend eine bestimmte Elastizität besitzt, gleicht er sich der Form des Sitzes S an und erhält die endgültige konische Gestalt. Die Steigung der Konusfläche S darf dabei selbstverständlich ein bestimmtes Maß nicht überschreiten, damit ein Aufplatzen des Ringes verhindert wird.
Sobald der Ring D vollständig auf den Sitz aufgezogen ist, stößt sein oberes Ende gegen den Bund W1, während sein unteres Ende infolge der Elastizität des Dichtungsmaterials hinter den Bund W2 einspringt. Durch diesen wird die Dichtung festgelegt.
Da das Aufziehen des Dichtungsringes gleichzeitig mit der Herstellung des Schaftes in ein und demselben Automaten vorgenommen werden kann, tritt eine erhebliche Vereinfachung des Verfahrens ein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen, dadurch gekennzeichnet, daß die in zylinderischer Form und gebrauchsfertigem Aggregatszustand hergestellte Dichtung auf eine konisch sich erweiternde Fläche des Schaftes aufgezogen wird und infolge ihrer Elastizität hinter einem am Schaft vorgesehenen Bund einspringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET38917D 1931-05-30 1931-05-30 Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen Expired DE599427C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET38917D DE599427C (de) 1931-05-30 1931-05-30 Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen

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DE599427C true DE599427C (de) 1934-07-05

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ID=7560337

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DET38917D Expired DE599427C (de) 1931-05-30 1931-05-30 Verfahren zum Aufbringen der Hartgummischaftdichtung bei Luftventilen

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