DE598094C - Mehrstempelbrennstoffpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen - Google Patents
Mehrstempelbrennstoffpumpe fuer mehrzylindrige BrennkraftmaschinenInfo
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Description
DEUTSC]
Es sind MehrstempelbrennstofEpumpen für mehrzylindrigeBrennkraftmaschinen bekannt,
bei welcher sämtliche Zylinder der Brennstoffpumpe über Rückschlagventile mit einem
einzigen Rückströmraum in Verbindung stehen, an welchem das sämtlichen Einzelpumpen
gemeinsame, die Fördermenge bestimmende Regelungsorgan angeschlossen ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung derartiger Mehrstempelpumpen
hinsichtlich der an sich bekannten Entlastung der Druckleitung von dem Brennstoffdruck,
welche bisher durch mit den Druckventilen vereinigte Rückhohlkolben bewirkt wurde.
. Erfindungsgemäß besitzen die die Verbindung der Pumpenzylinder mit den Druckleitungen
beherrschenden Druckventile hohlzylinderförmige, in dem Gehäuse dichtend
eingepaßte Führungsschäfte, welche zwei Bohrungen oder Reihen von Bohrungen aufweisen,
von denen, wenn die Ventile beim Druckhub der Pümpenstempel durch den in die Hohlräume der Ventilschäfte verdrängten
Brennstoff entgegen der Kraft ihrer Belastungsfeder verschoben werden, die eine Bohrung oder eine Bohrungsreihe die Verbindung
' zwischen den während des Druckhubes mit den Pumpendruckräumen in Verbindung
stehenden Hohlräumen der Ventil-Schäfte mit den Druckleitungen, die andere
Bohrung oder Bohrungsreihe die Verbindung
: zwischen den genannten Hohlräumen und den allen Einzelpumpen'gemeinsamen Rückströmraum
herstellt.
In die Führungsschäfte der Druckventile sind vorteilhaft federbeeinflußte Rückschlagventile
eingesetzt, welche beim Verdrängen des Brennstoffes in die Hohlräume der Ventilschäfte
entgegen dem Federwiderstand angehoben werden.
Der untere, dem Pumpendruckraum zugekehrte Teil der zylindrischen Führungsschäfte
ist mit seiner Innenfläche an dem in ihre Hohlräume hineinragenden Teil des Körpers
des Rückschlagventils dichtend geführt, so daß er sich nach Art eines Ringkolbens in
dem von seinen äußeren und inneren Führungsflächen begrenzten Raum, der durch Bohrungen mit dem Pumpenarbeitsraum verbunden
ist, bewegt und, wenn er bei Schluß des Ventils in diesen Raum eindringt, einen Teil des in der Druckleitung enthaltenen
Brennstoffes zurücksaugt und damit die Druckleitung von dem Brennstoffdruck entlastet.
Die Entlastung der Druckleitung durch die Ventilführungsschäfte macht mithin nicht
nur die Anordnung besonderer Rückholkolben entbehrlich, sondern durch die neue Bauart
der Druckventile wird auch die Störungsmöglichkeit wirksam hintangehalten, der Einbau
von Rückschlagventilen entbehrlich gemacht oder auf die Anordnung einfacher Kugelventile beschränkt und damit wiederum
die Arbeitszuverlässigkeit und Genauigkeit der Förderung für weite Drehzahlgrenzen der
Pumpe erhöht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
spiel einer derartigen Mehrstempelbrennstoffpumpe im Schnitt veranschaulicht, wobei bei
der ersten und letzten Einzelpumpe das Druckventil in der geschlossenen, bei der
zweiten Einzelpumpe in der geöffneten Stellung gezeichnet ist.
Hierbei ist das Pumpengehäuse mit a, der Saugraum mit b, sind die Pumpenstempel
mit d und die die Verbindung der Pumpenro zylinder c mit den Druckleitungen I beherrschenden
Druckventile mit k bezeichnet.
Letztere besitzen hohlzylinderförmige, in das Gehäuse α dichtend eingepaßte Führungsschäfte k1, welche zwei Bohrungen oder
Reihen von Bohrungen m, tu1 aufweisen.
Die Bohrung oder Bohrungsreihe m1 stellt,
wenn die Ventile k beim Druckhub der Pumpenstempel d durch den in die Hohlräume
der Ventilschäfte verdrängten Brennstoff entgegen der Kraft der Belastungsfedern n1 verschoben
werden, die Verbindung zwischen den während des Druckhubes mit den Pumpendruckräumen
in Verbindung stehenden Hohlräumen der Ventilschäfte k1 mit den
Druckleitungen / her, die andere Bohrung oder Bohrungsreihe m die Verbindung zwischen
diesen Hohlräumen und den allen Pumpen gemeinsamen Rückströmraum f.
In die Führungsschäfte der Druckventile h sind federbeeinflußte Rückschlagventile e eingesetzt,
welche beim Verdrängen des Brennstoffs in die Hohlräume der Ventilschäfte k1
entgegen dem Widerstand der Federn o1 angehoben werden.
Der untere, deni Pumpendruckraum c zugekehrte
Teil der zylindrischen Ventilführungsschäfte k1 ist mit seiner Innenfläche an
dem in ihre Hohlräume hineinragenden Teil des Sitzkörpers q des Rückschlagventils e
dichtend geführt, so daß er sich nach Art eines Ringkolbens in den von seinen äußeren
und inneren Führungsflächen begrenzten Raum bewegt, der durch Bohrungen q2 mit
dem Pumpenarbeitsraum c verbunden ist und, wenn er bei Schluß des Ventils k in diesen
Raum eindringt, einen Teil des in der Druckleitung enthaltenen Brennstoffes zurücksaugt
und damit die Druckleitung von dem Brennstoffdruck entlastet.
Zwischen den für alle Druckventile k gemeinsamen
Rückströmraum/ und dem für alle Pumpenstempel d gemeinsamen Saugraum & ist das einzige die Fördermenge bestimmende
Regelungsorgan g in Form eines Überströmventils angeordnet, das durch einen Exzenterhebel p, der durch die auf der
Brennstoffpumpenwelle η sitzenden Nockenscheibe 0 betätigt wird, deren Nockenzahl der
Stempelzahl entspricht.
Durch Verstellen des Exzenterhebels p kann der Hub des Überströmventils g beeinflußt
und dadurch, den Brennstofförderstellen je nach der Belastung der Maschine der erforderliche
Brennstoff zugeteilt werden.
Gegebenenfalls kann auch der Nockenkörper ο verschiebbar auf der Pumpenwelle η
angeordnet und die Nocken an dessen Stirnseite vorgesehen werden, wobei dann die
Brennstoffzuteilung durch Verschiebung des Nockenkörpers erfolgt. Wird hierbei gleichzeitig
der Nockenkörper gegenüber der Pumpenwelle verdrehbar gelagert, so kann durch die Drehverstellung gleichzeitig auch eine
Beeinflussung der Einspritzzeit bzw. des Einspritzbeginns erfolgen.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Mehr Stempelbrennstoffpumpe für mehrzylindrige Brennkraftmaschinen, bei welcher sämtliche Zylinder der Brennstoffpumpe über Rückschlagventile mit einem einzigen Rückströmraum in Verbindung stehen, an welchem das sämtlichen - Einzelpumpen gemeinsame, die Fördermenge bestimmende Regelorgan angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindung der Pumpenzylinder (c) mit den Druckleitungen (7) beherrschenden Druckventile (Jk) hohlzylinderförmige, in dem Gehäuse (α) dichtend eingepaßte Führungsschäfte (Jk1) besitzen, welche zwei Bohrungen oder Reihen von Bohrungen (m, m1) aufweisen, von denen, wenn die Ventile (k) beim Druckhub der Pumpenstempel (d) durch den in die Hohlräume der Ventilschäfte verdrängten Brennstoff entgegen der Kraft ihrer Belastungsfedern (ή1) verschoben werden, die eine Bohrung oder Bohrungsreihe (m1) die \rerbindung zwischen den während des Druckhubes mit den Pumpendruckräumen in Verbindung stehenden Hohlräumen der Ventilschäfte (k1) mit den Druckleitungen (I), die andere Bohrung oder Bohrungsreihe (m) die Verbindung zwischen den genannten Hohlräumen und den allen Einzelpumpen gemeinsamen Rückströmraum (/) herstellt.
- 2. Mehrstempelbrennstoffpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Führungsschäfte der Druckventile (k) federbeeinflußte Rückschlagventile (e) eingesetzt sind, welche beim Verdrängen des Brennstoffes in die Hohlräume der Ventilschäfte entgegen dem Federwiderstand angehoben werden.
- 3. Mehrstempelbrennstoffpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, dem Pumpendruckraum (c) zugekehrte Teil der zylindrisehen Ventilführungsschäfte (k1) mit seiner Innenfläche an dem in ihre Hohl-räume hineinragenden Teil des Körpers (q) des Rückschlagventils (e) dichtend geführt ist, so daß er sich nach Art eines Ringkolbens in dem von seinen äußeren und inneren Führungsflächen begrenzten Raum, der durch Bohrungen (q2) mit dem Pumpenarbeitsraum (c) verbunden ist, bewegt und, wenn er bei Schluß des Ventils (k) in diesen Raum eindringt, einen Teil des in der Druckleitung (I) enthaltenen Brennstoffes zurücksaugt und damit in an sich bekannter Weise die Druckleitung von dem Brennstoffdruck entlastet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW88923D DE598094C (de) | 1932-05-05 | 1932-05-05 | Mehrstempelbrennstoffpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW88923D DE598094C (de) | 1932-05-05 | 1932-05-05 | Mehrstempelbrennstoffpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598094C true DE598094C (de) | 1934-06-05 |
Family
ID=7612928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW88923D Expired DE598094C (de) | 1932-05-05 | 1932-05-05 | Mehrstempelbrennstoffpumpe fuer mehrzylindrige Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598094C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760252C (de) * | 1936-09-10 | 1952-10-20 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Fluessigkeitsregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
| DE920881C (de) * | 1949-03-05 | 1954-12-02 | Daimler Benz Ag | Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen |
| DE3914582A1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-11-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Brennstoffeinspritzvorrichtung |
-
1932
- 1932-05-05 DE DEW88923D patent/DE598094C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE760252C (de) * | 1936-09-10 | 1952-10-20 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Fluessigkeitsregler fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
| DE920881C (de) * | 1949-03-05 | 1954-12-02 | Daimler Benz Ag | Brennstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen |
| DE3914582A1 (de) * | 1989-05-03 | 1990-11-08 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Brennstoffeinspritzvorrichtung |
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