DE598031C - Metallstrangpresse - Google Patents
MetallstrangpresseInfo
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- DE598031C DE598031C DEK123084D DEK0123084D DE598031C DE 598031 C DE598031 C DE 598031C DE K123084 D DEK123084 D DE K123084D DE K0123084 D DEK0123084 D DE K0123084D DE 598031 C DE598031 C DE 598031C
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- Germany
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- press
- wedge
- transducer
- axis
- housing
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C27/00—Containers for metal to be extruded
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
- Metallstrangpresse Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der Metallstrangpresse zur Herstellung von stangen- oder rohrförmigen Körpern nach Patent 59o 73o. Bei dieser Presse ist zwischen dem Aufnehmer bzw. dessen Gehäuse und dem Pressenrahmen bzw. den den Holm mit dem Preßzylinder verbindenden Säulen eine verschiebbare, quer zur Pressenachse wirkende Stützvorrichtung angeordnet, die den in Arbeitsstellung befindlichen Aufnehmer gegen den Pressenrahmen bzw. die Säulen so abstützt, daß keine Verlagerung des Aufnehmers während des Preßvorganges eintreten kann. Hierbei ist als Ausführungsbeispiel eine Stützvorrichtung aus keilförmigen Druckstücken beschrieben, von denen das obere quer zur Pressenachse verschiebbar ist und unter der Einwirkung einer Druckkraft steht. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, eines der beiden Keilstücke anstatt quer zur Pressenachse in oder ungefähr in Richtung dieser Achse verschiebbar anzuordnen. Dieses verschiebbare Druckstück steht dann unter der Einwirkung einer in Richtung der Pressenachse wirkenden Druckkraft. Die Erfindung bietet den Vorteil, daß ein Festfressen der die Stützvorrichtung bildenden Teile bei der Hinundherbewegung des Aufnehmers praktisch vermieden wird und daß die Stützvorrichtung nachträglich, bei vorhandenen Pressen angebracht werden kann.
- Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine Rahmenpresse dargestellt, bei der das Aufnehmergehäuse auf schrägen Tragflächen ruht, deren Verlängerungen die Mittenachse der Presse schneiden.
- Abb. r zeigt einen Teil der Presse in Ansicht, Abb. 2 einen Ouerschnitt durch die Presse. Abb.3 und d. zeigen verschiedene Stellungen des Aufnehmers.
- Es bezeichnet r den Kopf bzw. Holm des Pressengestelles, 2 den Aufnehmer, 3 das Gehäuse, in welches dieser eingebaut ist. Das Gehäuse ruht mit Schrägstützen q. und (Abb. 2) auf den Schrägflächen 6 und 7, deren Verlängerungen sich in der Mittenachse des Aufnehmers schneiden. Infolge dieser Lagerung können der Aufnehmer 2 und sein Gehäuse 3, sich ausdehnen und zusammenziehen, ohne daß eine Verlagerung der Mittenachse erfolgt. Die mit den Schrägflächen 6 und 7 versehenen Stützen 8 und 9 sind durch Querstücke 1o miteinander verbunden und unabhängig vom Pressenrahmen r r auf dem Fundament gelagert. Am Gehäuse 3 greifen die Stangen r? und 13 an, mittels welcher das Gehäuse 3 nebst Aufnehmer 2 verschoben werden kann. Das Gehäuse 3 des Aufnehmers 2 hat oben einen keilförmigen Ansatz 1q., dessen obere Keilfläche 15 zur Achse der Presse, und zwar in Richtung nach dem Holm i hin, geneigt ist und die beim Ausführungsbeispiel einen Belag 16 trägt. über dem keilförmigen Ansatz 14 ist ein Keil 17 angeordnet, dessen Keilfläche a1 in der Arbeitssfellung des Aufnehmers auf der Keilfläche 15 des Keiles 14 bzw. des Belages 16 ruht. Der Keil 17 ist am Rahmen 2o in der Führung ig verschiebbar. Das obere Keilstück 17 steht unter der Einwirkung der Feder 22, die das Bestreben hat, das Keilstück 17 bei Ruhestellung des Aufnehmers 3 so weit in Pfeilrichtung x zu verschieben, daß die Stirnwand 17' am Anschlag 23 anliegt. Je nach der Ausdehnung des Aufnehmers 2 und seines Gehäuses 3 infolge der Erwärmung kommen nun die beiden Keilflächen 16 bzw. 21 der Keilstücke 14 und 17 beim Bewegen des Aufnehmers 3 in seine Arbeitsstellung früher oder später miteinander in Berührung. So berühren sich die beiden Keilflächen 16, 21 bei der in Abb. i dargestellten Lage des Aufnehmers in einer mittleren Stellung, während, wie in Abb. 3 dargestellt, bei größerer Ausdehnung des Aufnehmers diese Berührung schon früher oder, wie in Abb. q., bei geringerer Ausdehnung des Aufnehmers erst später erfolgt. Die Anordnung ist 'so getroffen, daß die beiden Keilflächen 16, 21 sich berühren, bevor der Aufnehmer die Bewegung in seine Arbeitsstellung beendet hat. Es wird alsdann das Keilstück 17 durch den Aufnehmer entgegengesetzt zur Pfeilrichtung x nach dem Holm i hin unter gleichzeitigem Zusammendrücken der Feder 22 verschoben, wobei das Maß der Verschiebung von der jeweiligen Ausdehnung des Aufnehmers abhängt. Die Reibung zwischen der Grundfläche 18 des Keilstückes 17 und der Führung i9 darf nur gering sein, so daß auf alle Fälle das Keilstück 17 auf der Führung i9 des oberen Rahmens 2o gleitet, sobald beim Verschieben des Aufnehmers in seine Arbeitsstellung die Keilfläche 21 des Keilstückes 17 auf dem Belag 16 bzw. der Keilfläche 15 des Keilstückes 14 aufliegt. Anderseits muß aber die Reibung zwischen den Keilflächen 2i, 16 bzw. 21, 15 so groß sein, daß, wenn infolge eines vom Preßstempel gegebenenfalls ausgeübten einseitigen Druckes das Aufnehmergehäuse 3 das Bestreben hat, sich von den Schrägflächen 6 und 7 abzuheben, keine Verschiebung des Keilstückes 17 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung x erfolgt. An Stelle der Feder 22 kann auch eine andere Vorrichtung, beispielsweise ein Wasserdruck-oder Preßluftkolben, verwendet werden. Auch kann man einen Druckzylinder mit Stufenkolben verwenden und letzteren so steuern, daß das Keilstück 17 mittels -der hydraulischen Vorrichtung hin und her bewegt werden kann. Man kann dann eine Steuerung vorsehen, derart, daß das Keilstück 17 entgegengesetzt der Pfeilrichtung x verschoben wird, wenn der Aufnehmer :2 in Richtung x bewegt wird, und daß das Keilstück 17 erst in Richtung x verschoben wird, wenn der entgegengesetzt dieser Richtung verschobene Aufnehmer seine Bewegung in die Arbeitsstellung beendet hat. Anstatt das obere Keilstück 17 in Richtung der Pressenachse verschiebbar und das untere Keilstück 14 fest anzuordnen, kann auch das Umgekehrte der Fall sein. Zweckmäßiger ist aber die dargestellte Anordnung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Metallstrangpresse mit beweglichem Aufnehmer nach Patent 590 73o, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei Keilstücken (1q., 17), die den Aufnehmer (2, 3) quer zur Pressenachse gegen den Rahmen (2o) der Presse abstützen, eines in oder ungefähr in Richtung der Pressenachse verschiebbar ist.
- 2. Metallpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Keilstück (17) am Rahmen (2o) der Presse angeordnet ist und unter der Einwirkung einer in Richtung der Pressenachse wirkenden Druckkraft (22) steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123084D DE598031C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Metallstrangpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123084D DE598031C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Metallstrangpresse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE598031C true DE598031C (de) | 1934-06-04 |
Family
ID=7245269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123084D Expired DE598031C (de) | 1931-11-24 | 1931-11-24 | Metallstrangpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE598031C (de) |
-
1931
- 1931-11-24 DE DEK123084D patent/DE598031C/de not_active Expired
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