DE597920C - Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger KraftfahrzeugeInfo
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- DE597920C DE597920C DEA58249D DEA0058249D DE597920C DE 597920 C DE597920 C DE 597920C DE A58249 D DEA58249 D DE A58249D DE A0058249 D DEA0058249 D DE A0058249D DE 597920 C DE597920 C DE 597920C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G5/00—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements
- B60G5/04—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid
- B60G5/053—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid a leafspring being used as equilibration unit between two axle-supporting units
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- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abfederung
der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge mittels um den Zapfen des
Federlagers schwingbarer Gelenkvierecke.
Bei den üblichen Ausführungen dieser Fahrzeuge mit drei oder mehr Achsen besteht die Schwierigkeit, daß infolge der Verbindung, die das freie Ausschwingen der Teile verhindert, bei Unebenheiten der Fahrbahn ungünstige Belastungsverhältnisse und Beanspruchungen im Fahrzeug auftreten, die im Betrieb zu unerwünschten Schwingungen und auch zur Gefährdung der Verbindung führen. Zur Behebung dieser Schwierigkeiten sind Ausbildungen vorgeschlagen worden, bei denen die hintere Laufachse durch Gelenkvierecke verbunden ist, die aus dem hinteren Arm der Blattfeder, einem in- einem Gelenkpunkt allseitig beweglichen Lenker, dem Federlager und der Federlasche bestehen, wobei die so gebildeten Gelenkvierecke um den Zapfen des Federlagers schwingbar sind. Da bei diesen Ausführungen das eine Ende des Lenkers nur mit einem waagerechten Gelenk versehen ist, ergibt sich die Schwierigkeit, daß das Aggregat seitlichen Beanspruchungen nicht ausweichen kann, so daß die allseitige Gelenkigkeit des anderen Lenkerendes nicht zur Auswirkung gelangen kann und daher lediglich eine Verteuerung der Ausbildung bedeutet.
Bei den üblichen Ausführungen dieser Fahrzeuge mit drei oder mehr Achsen besteht die Schwierigkeit, daß infolge der Verbindung, die das freie Ausschwingen der Teile verhindert, bei Unebenheiten der Fahrbahn ungünstige Belastungsverhältnisse und Beanspruchungen im Fahrzeug auftreten, die im Betrieb zu unerwünschten Schwingungen und auch zur Gefährdung der Verbindung führen. Zur Behebung dieser Schwierigkeiten sind Ausbildungen vorgeschlagen worden, bei denen die hintere Laufachse durch Gelenkvierecke verbunden ist, die aus dem hinteren Arm der Blattfeder, einem in- einem Gelenkpunkt allseitig beweglichen Lenker, dem Federlager und der Federlasche bestehen, wobei die so gebildeten Gelenkvierecke um den Zapfen des Federlagers schwingbar sind. Da bei diesen Ausführungen das eine Ende des Lenkers nur mit einem waagerechten Gelenk versehen ist, ergibt sich die Schwierigkeit, daß das Aggregat seitlichen Beanspruchungen nicht ausweichen kann, so daß die allseitige Gelenkigkeit des anderen Lenkerendes nicht zur Auswirkung gelangen kann und daher lediglich eine Verteuerung der Ausbildung bedeutet.
Gemäß der Erfindung können diese Schwierigkeiten in einfacher und vorteilhafter Weise
dadurch vermieden werden, daß der das Laufrad mit dem Federlager verbindende Lenker
an beiden Enden um. mindestens zwei Achsen gelenkig angeordnet ist, indem beispielsweise
der Lenker mit dem Federlager durch ein Kugelgelenk und mit der Laufachse durch einen an ihn mit senkrechter Gelenkachse
angelenkten, um die Laufachse drehbaren Lenkerkopf verbunden ist. Es wird hierdurch
den praktischen Verhältnissen entsprechend eine ausreichende freie Beweglichkeit aller
Teile nach allen Seiten hin ermöglicht, ohne daß unerwünschte Beanspruchungen auf die
Fahrzeuge übertragen werden. So bleiben auch beispielsweise beim Anheben oder Absenken
eines Rades infolge eines Hindernisses oder einer Vertiefung in der Fahrbahn die
anderen Räder belastet, so daß also die Angriffskraft auf diese Räder erhalten bleibt.
Dabei tritt die günstige Wirkung ein, gleichgültig welcher Art die Ungleichförmigkeiten
der Bodenbeschaffenheit sind, seien es Erhöhungen oder Vertiefungen der einen oder
der anderen Seite, sei es die Schräge oder die Wölbung der Fahrbahn, seien es Furchen,
in die das eine oder das andere Rad der Laufachse gelangt. In allen Fällen gestattet die
Verbindung zwischen Laufachse und Treibachse einen vollkommenen Ausgleich der von
außen auftretenden Kräfte, ohne daß ungünstige Beanspruchungen auf das Fahrzeug
gelangen.
Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung.
Fig. ι stellt die Seitenansicht eines dreiachsigen
Kraftfahrzetigs mit der Verbindung der hinteren Lauf achse nach der Erfindung dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Achsanordvo nung in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 3 eine Aufsicht der Achsanordnung. Das Kraftfahrzeug ist mit ii bezeichnet,
13 sind die Lenkräder, 14 die Treibräder und 15 die hinteren Lauf räder. Die Treibachse 16
sowie die hintere Laufachse 17 sind an den Tragblattfedern 24 und 25 angeordnet, die
mittels der Federlager 27, 29 schwingbar um die am Rahmen 12 befestigte Achse 28 gehalten
ist. An den Zapfen 30, 31 der Federenden
greifen schwingbare Laschen 32, 33 an, die ihrerseits die Radachsen i6, 17 drehbar umfassen.
Durch diese Anordnung ist zunächst im Betrieb ein Lastausgleich zwischen beiden
Radachsen gewährleistet, da das Federsystem schwingbar um die Radachse 28 angeordnet
ist. Um nun eine Längsverschiebung der Radachsen auszuschließen, ist die Treibachse
16 in üblicher Weise mit dem Gestell durch das Getriebe 20 und die Streben 21 verbunden,
so daß die in der Wagenlängsrichtung wirkenden Kräfte auf das Gestell übertragen
werden, die Lasche 32 jedoch den Durchbiegungen der Feder folgen kann. Zur Aufnähme
der in der Wagenlängsrichtung wirkenden Kräfte auf die Laufachse dienen die Lenker 40,41, die die Laufachse mit dem
Federlager verbinden. Um nun' die allseitige Beweglichkeit der Laufachse herbeizuführen,
sind die Lenker mit dem Federlager und der Laufachse allseitig beweglich verbunden. Es
entstehen Gelenkvierecke auf beiden Wagenseiten, die beispielsweise aus den hinteren
Armen der Federn 24, 25, den Federlagern 27, 29, den Lenkern 40, 41 und den Laschen
33 gebildet sind. Durch diese Anordnung kann in den vorwiegend durch die Nachgiebigkeit
der Feder gegebenen Grenzen die Laufachse Bewegungen nach beliebiger Richtung hin ausführen, und zwar in dem Maße,
in dem es die Betriebsverhältnisse, insbesondere die Unebenheiten des Bodens jeweils erfordern.
Die Zeichnung veranschaulicht ein bevorzugtes Beispiel, bei dem die allseitige Beweglichkeit
der Laufachse dadurch herbeigeführt wird, daß der Lenker mit dem einen Teil durch ein allseitig bewegliches Kugelgelenk
und mit dem anderen Teil durch ein um zwei Achsen drehbares Gelenk verbunden ist. Als
allseitig bewegliche Gelenke dienen Kugelgelenke 42 und 43, die in den Federlagern angeordnet
sind. Als zweite Verbindung dient ein Lenker kopf 45, 46, der einerseits drehbar
um die Laufachse ist und andererseits ein Gelenk aufweist, dessen Drehzapfen 47 senkrecht
oder annähernd senkrecht angeordnet ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge durch Gelenkvierecke, die um den Zapfen des Federlagers schwingbar sind und aus dem hinteren Arm der Blattfeder, einem in einem Gelenkpunkt allseitig beweglichen Lenker, dem Federlager und der Federlasche bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der das Laufrad mit dem Federlager verbindende Lenker (40) an beiden Enden um mindestens zwei Achsen gelenkig angeordnet ist, indem beispielsweise der Lenker (40) mit dem Federlager (27) durch ein Kugelgelenk (47) und mit der Laufachse (17) durch einen an ihn mit senkrechtem oder annähernd senkrechtem 8S Gelenkzapfen (47) angelenkten, um die Laufachse (17) drehbaren Lenkerkopf (45) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58249D DE597920C (de) | 1929-06-28 | 1929-06-28 | Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58249D DE597920C (de) | 1929-06-28 | 1929-06-28 | Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597920C true DE597920C (de) | 1934-06-01 |
Family
ID=6941537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA58249D Expired DE597920C (de) | 1929-06-28 | 1929-06-28 | Abfederung der hinteren Laufachse dreiachsiger Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597920C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1118027B (de) * | 1953-12-09 | 1961-11-23 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Doppelachsfederung fuer Kraftfahrzeuge mit Doppel-Laengsblattfedern |
| DE4206271A1 (de) * | 1992-02-28 | 1993-09-02 | Jun Helmut Sinz | Lastkraftwagenfahrgestell |
-
1929
- 1929-06-28 DE DEA58249D patent/DE597920C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1118027B (de) * | 1953-12-09 | 1961-11-23 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Doppelachsfederung fuer Kraftfahrzeuge mit Doppel-Laengsblattfedern |
| DE4206271A1 (de) * | 1992-02-28 | 1993-09-02 | Jun Helmut Sinz | Lastkraftwagenfahrgestell |
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