DE597676C - Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl. mit Grundgebuehr-Einzugsvorrichtung - Google Patents
Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl. mit Grundgebuehr-EinzugsvorrichtungInfo
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
- G07F15/06—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity with means for prepaying basic charges, e.g. rent for meters
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Description
Die Erfindung betrifft eben Selbstverkäufer, beispielsweise für Gas, hei dem,
ehe die Abgabeleistung beginnt, durch die Einzahlung von Geldstücken eine Grundgebühr
entrichtet sein muß, deren Höhe am Automatenwerk einstellbar ist, was in bekannter
Weise" durch Einstellung meiner Fr>eilaufstrecke
zwischen Münzvorgabewerk geschieht.
Es ist bei derartigen Grundgebühr-Einzugsvorrichtungen bereits bekannt, dasjenige Rad,
welches durch Einschleusen einer Münze jeweils um einen Zahn gedreht wird, durch
den Beauftragten des Gaswerkes nach lerfolgter Entleerung der Geldbüchse im eine
bestimmte, der Grundgebühr entsprechende Anzahl von Zähnen zurückstellen zu lassen.
Dieses Rad (Münzrad) ist mit einem Anschlag versehen, der mit einem Gegenanschlag
an einem zweiten, mit dem Vorgabewerk in Antriebsvierbindung stehenden Rade zusammenarbeitet.
Das erwähnte zweite Rad wird beim Gegeneinanderliegen der beiden Anschläge vom ersten Rad (Münzrad) mitgenommen
und übernimmt die Übertragung der Münzradbewegung auf das Vorgabewerk. Bei
diesen bekannten Einrichtungen kann das Münzrad nur um eine volle Umdrehung zurückgestellt
werden, so daß dadurch die Anzahl der vom Geldabholer einzustellenden Grundgebühreinwürfe begrenzt ist.
Erfindungsgemäß wird nun die Anzahl der Grundgebühreinwürfe dadurch vergrößert,
daß ein oder mehrere die Kupplung zwischen Münzrad und Vorgabewerk bewirkende Zwischenteile
vorgesehen sind, die bei der zur Einstellung der Grundgebühr dienenden Rückschaltung
des Münzradanschlages entsprechend ihrer Anzahl die Freilaufstrecke zwischen
Münzrad und Vorgabewerk um eine oder mehrere volle Umdrehungen vergrößern. Eine besondere Ausführungsform der Erfindung
stellt die Anordnung von einer oder mehreren, je mit einem seitlichen Anschlag versehener Mitnehmerscbeiben zwischen den
Anschlägen des Münzrades und des mit dem Vorgabewerk in Antriebsverbindung stehenden
Rades dar.
In den Abbildungen sind nur die wesentlichen Teile des Selbstverkäufers dargestellt,
während die für das Verständnis der Einrichtung nicht erforderlichen Teile weggelassen
'worden sind. Das Automatenwerk und die Einzelbestandteile selbst können daher von beliebiger Beschaffenheit sein. Die
Zeichnungen sollen nur ein Ausführimgsbeispiel darstellen.
Abb. ι stellt eine Vorderansicht dar, während
Abb. 2 'ein Schnitt nach Linie C-D der
Abb. ι ist. Die Abb. 3 und 4 sind Schnitte nach Linie A-B der Abb. 2 und stellen das
Automatenwerk in verschiedenen Stellungen dar, die zur Verdeutlichung der Wirkungsweise
dienen sollen.
ι ist das Münzrad, welches vom Verbraucher
durch Drehen der Münztasche 2 unter Vermittlung der in dieser befindlichen Münze 3 jeweils um einen Zahn entgegen der
Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Der Beauftragte des Gaswerkes kann dagegen das
Münzrad ι durch Linksdrehen des Schlüssels 4 in der !entgegengesetzten Richtung drehen,
wobei der Bart 5 in die Zahnlücken des Rades r eingreift. Das Münzrad 1 dreht sich
mit seiner Büchse 6 lose auf der Büchse 7 eines Rades 8, welches mit einem Rad 9 zum
Antrieb des bekannten Differentialgetriebes 10 verbunden ist. Auf der Welle 11 sitzt in bekannter
Weise eine das Absperrventil bewegende Steuerscheibe 12. Das Rad 8 besitzt
die gleiche Anzahl von Zähnen wie das Radi; beide Räder werden durch einen der Deutlichkeit
halber nicht gezeichneten Sperrzahn in ihrer Ruhestellung so gehalten, daß die
Zähne des einen Rades genau hinter den Zähnen des anderen Rades liegen.
Zwischen den beiden Rädern 1 und 8 sitzt eine Mitnehmerscheibe 13 lose drehbar auf
der Büchse 7 und besitzt an einer Stelle einen umgebogenen Mitnehmerlappen 14. Am Münzrad
ι ist ein Mitnehmerstift 15, am Rad 8
ein Mitnehmerstift 16 befestigt.
Durch Linksdrehung des Schlüssels 4 wird das Münzrad 1 jeweils um einen Zahn in
Richtung des Uhrzeigers bewegt. Nach acht Schlüsselumdrehungeii hat sich das Münzrad
ι bis in die Stellung nach Abb. 3 bewegt.
Nach zwei weiteren Schlüsseldrehungen würde der Mitnehmerstift 15 den Mitnehmerlappen
14 auf der linken Seite berühren, und der Mitnehmerstift 15 würde demnach genau hinter
dem Mitnehmerstift 16 angelangt sein. Bei weiteren Umdrehungen des Schlüssels nimmt
nun der Mitnehmerstift 15 den Lappen 14 mit,
so daß die Mitnehmerscheibe 13 ebenfalls in Uhrzeigerrichtung bewegt wird. Eine derartige
Stellung ist in Abb. 4 gezeigt. Die Umdrehungen des Schlüssels 4 können so lange fortgesetzt werden, bis der Mitnehmerlappen
14 den Mitnehmerstift 16 des während der Umdrehungen des Schlüssels feststehenden
Rades 8 von links her berührt. Bis zu diesem Augenblick ist also das Münzrad 1
zweimal herumgedreht worden, und der Abnehmer ist gezwungen, eine der Anzahl der
Schlüsselumdrehungen entsprechende Anzahl von Münzen einzuwerfen, damit die in Abb. 1
dargestellte Kupplung des Münzrades 1 mit dem mit dem Vorgabewerk in Antriebsverbindung stehenden Rad 8 wieder erreicht
wird. Erst von dieser Stellung an, also nach Zurücklegen der Freilaufstrecke, wird durch
weitere Münzeinwürfe eine Drehung der Welle im Sinne der Ventilöffnung herbeigeführt.
Es steht nichts im Wege, noch eine weitere Mitnehmerscheibe 13 einzubauen, die in gleicher
Weise wirkt und eine dreimalige Rückdrehung des Münzrades ι gestattet.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι . Selbstverkäufer für Gas o. dgl. mit einer Grundgebühr-Einzugsvorrichtung, bei dem gegenüber einem mit dem Vorgabewerk in Antriebsverbindung stehenden Rad das Münzrad der Höhe der Grundgebühr entsprechend lose verdrehbar ist und erst nach Zurücklegen der zwischen beiden Rädern 'einschaltbaren, durch an diesen angebrachte Anschläge begrenzten Freilauf strecke das Vorgabewerk mitnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere bei Schaltung des Vorgabewerkes die Kupplung der beiden Anschläge (15,1.6) bewirkende Mimehmerglieder (13, 14) vorgesehen sind, die bei der zur Einstellung der Grundgebühr dienenden Rückschaltung des Münzradanschlages (15) entsprechend ihrer Anzahl die Freilaufstrecke um eine gleiche Anzahl ebenfalls durch Rückschaltung sich ergebender Umdrehungen vergrößern.
- 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, da-■ durch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere je mit einem Vorsprung (14) versehene Mitnehmerscheiben (13) derart zwischen den beiden Anschlägen (15, 16) angeordnet sind, daß sie beim Einstellen der Freilauf strecke erst nach eimer bzw. mehreren vollen Umdrehungen des Münzrades (1) von dessen Anschlag (15) mitgenommen werden und nach einer weiteren Umdrehung an dem Anschlag (16) des mit der Vorgabewelle in Verbindung stehenden Rades (8) zur Anlage gelangend dieses (8) mit dem Münzrad (1) kuppeln.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128452D DE597676C (de) | 1933-01-03 | 1933-01-03 | Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl. mit Grundgebuehr-Einzugsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK128452D DE597676C (de) | 1933-01-03 | 1933-01-03 | Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl. mit Grundgebuehr-Einzugsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE597676C true DE597676C (de) | 1934-05-29 |
Family
ID=7246631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK128452D Expired DE597676C (de) | 1933-01-03 | 1933-01-03 | Selbstverkaeufer fuer Gas o. dgl. mit Grundgebuehr-Einzugsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE597676C (de) |
-
1933
- 1933-01-03 DE DEK128452D patent/DE597676C/de not_active Expired
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