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DE597438C - Nasspresse fuer die Papierherstellung, bei welcher der Nassfilz zwecks Reinigung ueber eine angetriebene Saugwalze hinweglaeuft - Google Patents

Nasspresse fuer die Papierherstellung, bei welcher der Nassfilz zwecks Reinigung ueber eine angetriebene Saugwalze hinweglaeuft

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Publication number
DE597438C
DE597438C DEB149482D DEB0149482D DE597438C DE 597438 C DE597438 C DE 597438C DE B149482 D DEB149482 D DE B149482D DE B0149482 D DEB0149482 D DE B0149482D DE 597438 C DE597438 C DE 597438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wet
suction roll
wet felt
press
felt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB149482D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Iron Works Inc
Original Assignee
Beloit Iron Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Iron Works Inc filed Critical Beloit Iron Works Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE597438C publication Critical patent/DE597438C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/32Washing wire-cloths or felts

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Naßpresse für die Papierherstellung, bei welcher der Naßfilz zwecks Reinigung über eine angetriebene Saugwalze hinwegläuft Die Erfindung betrifft eine Naßpresse für die Papierherstellung, bei der der Naßfilz zwecks Reinigung über eine Saupvalze hinwegläuft, deren Umfangsgeschwindigkeit verschieden ist von der Geschwindigkeit des wandernden Naßfilzes. Es ist bekannt, den Naßfilz, bevor er die Saugwalze erreicht, über Riffelleisten htnwegzuführen, die den Naßfilz auflockern, während gleichzeitig durch ein Sprührohr eine Reinigungsflüssigkeit auf den Naßfilz aufgebracht wird. Die Saugwalze saugt dann die Flüssigkeit mit den Unreinheiten aus dem aufgelockerten Naßßlz ab. Durch die Rifbelleisten wird aber der Naßfilz stark beansprucht und nutzt sich sehr schnell ab. Auch ist schon vorgeschlagen worden, den Naßfilz lediglich durch Saugwalzen zu reinigen, die mit derselben Geschwindigkeit angetrieben werden wie der Naßfilz. Ferner ist es bekannt, den Naßfilz durch Bürstenwalzen zu reinigen, die schneller angetrieben werden als der INTaßfilz. Ein Absaugen der gelösten Unreinheiten durch diese Bürstenwalzen findet aber nicht statt, sondern zu diesem Zweck muß man besondere Saugkästen anordnen, die jedoch eine schnelle Abnutzung des Naßfilzes bewirken.
  • Erfindungsgemäß wird der Naßfilz in viel einfacherer Weise gereinigt, nämlich durch eine Saugwalze, die mit anderer Geschwindigkeit angetrieben wird als der Naßfilz. Es @entsteht so eine geringe Schlüpfbewegung zwischen der Saugwalze und dem Naßfilz, deren Wischwirkung auf den Naßfilz ausreichend ist, den Naßfilz zu reinigen, wobei gleichzeitig der Naßfilz geschont wird, denn zusätzliche den Naßfilz verschleißende Riffelleisten oder besondere Waschwalzen sind nicht erforderlich.
  • Die Saugwalze wird entweder vor oder hinter dem Preßwalzenpaar angeordnet, durch das der Naß$lz mit der daraufliegenden Stoffbahn hindurchläuft. Die untere Preßwalze dieses bekannten Preßwalzenpaares wird, wie üblich, zwangsläufig angetrieben und gemäß der Erfindung dazu benutzt, um auch die' Saugwalze anzutreiben, und zwar mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit als die des Naßfilzes.
  • Abb. i zeigt schematisch eine Naßpresse einer Papiermaschine, die mit der Saugwalze der Erfindung ausgerüstet ist, und Abb. 2 zeigt eine etwas andere Anordnung der Saugwalze an der ersten Naßpresse.
  • Die Naßpresse i umfaßt eine obere und untere einfache Preßwalze ä und 3 und einen endlosen Naßfilz 4, der durch die beiden Walzen 2 und 3 hindurchläuft und über verschiedene Leit- und Spannwalzen 5 hüiweggeführt ist. Die besondere Anordnung und Führung des Naßfilzes ist nicht von besonderer Wichtigkeit und kann verschiedenartig gestaltet sein, wie es bei der Papierherstellung sehr wohl bekannt ist. Die untere Preßwalze 3 wird in bekannter Weise durch :eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung angetrieben, während die obere Preßwalze durch die Reibung mit dem Naßfilz 4 in Umlauf versetzt wird.
  • Vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise wird die dieser ersten Naßpresse vorgeordnete Registerpartie mit einer Gautschwalze 6 versehen. Es ist bekannt, daß die nasse Stoffbahn 7 von dem endlosen Sieb 8 der Registerpartie abgehoben wird, nachdem vorher eine Saugwirkung auf die Stoffbahn ausgeübt worden ist, um möglichst viel Wasser daraus zu entfernen. Zu diesem Zweck ist die Gautschwalze 6 mit einer Saugvorrichtung 9 versehen. Die Papierbahn gelangt dann unmittelbar auf den wandernden Naßfllz 4 der ersten Naßpresse. Die nasse Stoffbahn wird dann mit dem Naßfilz 4 durch die Preßwalzen 2 und 3 hindurchgeführt, die einen großen Teil Wasser aus der Stoffbahn und dem Naßfilz herausdrücken.
  • Gemäß der Erfindung wird nun eine Saugwalze i o angeordnet, um mit dem Naßfilz zusammenzuarbeiten, und zwar soll die Saugwalze nicht nur Wasser aus der Stoffbahn und dem N.aßfilz heraussaugen, sondern sie hat auch den Zweck, den Naßfilz 4 zu reinigen und im guten Zustand zu :erhalten. Um nun insbesondere gut als Reinigungsmittel zu dienen, wird gemäß der Erfindung die Saugwalze i o mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die verschieden von der Gesclnvindigk eit des Naßfilzes 4 ist, mit dem die Saugwalze in Berührung steht, so daß zwischen der Saugwalze und dem Naßfilz eine geringe relative Bewegung stattfindet, und diese relative Bewegung übt zusammen mit der Saugwirkung der Saugwalze eine Wisch-und Reinigungswirkung auf den Naßfilz aus.
  • Gemäß der Abb. i ist die Saugwalze io so angeordnet, daß sie mit der Unterseite des oberen Trums des Naßfilzes in Berührung steht, und zwar kurz vor den beiden Preßwalzen z und 3. In dieser Stellung dient die Saugwalze i o dazu, um Wasser aus der Stoffbahn und dem Naßfilz herauszusaugen, so daß iii dieser Weise bereits eine gewisse Wassermenge aus der Stoffbahn entfernt ist, wenn die Stoffbahn durch die Preßwalzen hindurchläuft. Obgleich die Saugwalze i o mit derselben Geschwindigkeit angetrieben werden kann wie die untere Preßwalze 3, so hat sich dennoch herausgestellt, daß die Saug- bzw. Reinigungswirkung auf die Stoffbahn bzw. auf den Naßfilz verbessert wird, wenn die Umfangsgeschwindigkeit der Saugwalze io etwas .verschieden von der Umfangsgeschwindigkeit der unteren Preßwalze 3 ist. Aus diesem Grunde wird die Saugwalze i o durch eine Kette oder einen Treibriemen i i, die um Kettenräder oder um Riemenscheiben 12 und 13 herumgelegt sind, von der unteren Preßwalze 3 angetrieben. Es ist selbstverständlich, daß auch die Saugwalze in anderer Weise angetrieben werden kann und nicht notwendigerweise von der unteren Preßwalze 3 angetrieben werden muß.
  • Gemäß derAbb. z ist die Saugwalze i o an dem unteren Trum des endlosen Naßfilzes 4 angeordnet, und zwar steht die Oberfläche der Saugwalze mit der Außenseite des Naßfilzes 4 in Berührung, die später zur Aufnahme der Stoffbahn dient. Auch in diesem Falle kann die Saugwalze i o durch einen Treibriemen oder eine Kette von der unteren PreßNvalze 3 aus angetrieben werden, und zwar mit einer Umfangsgeschwindigkeit, die etwas geringer als die Geschwindigkeit des Naßfilzes 4. ist. Um eine besonders gute Reinigung des Filzbandes 4 vorzunehmen, kann ein Wasserspritzrohr 14 in einem kurzen Abstand von der Saugwalze i o angeordnet werden, um Wasser gegen den wandernden Naßfilz 4 zu sprühen, bevor der Naßfilz über die Oberfläche der Saugwalze hinweggeht. Das Spritzrohr 14 kann schwingbar angeordnet sein oder kann irgendeine sonstige Konstruktion haben, wie sie von Papiermaschinen her üblich ist, um die gesamte Oberfläche des Naßfilzes besprühen zu können. In diesem Falle dient die Saugwalze i o dazu, um den größten Teil des auf den Naßfilz 4 aufgesprühten Wassers aus dem Naßfilz wieder herauszusaugen, und gleichzeitig dient die Saugwalze dazu, eine Wischwirkung auf den Filz auszuüben, um ihn zu reinigen, und zwar ist diese Wischwirkung auf die relative Geschwindigkeit zwischen dem Filz und der Saugwalze zurückzuführen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Naßpresse für die Papierherstellung, bei welcher der N.aßfilz zwecks Reinigung über einte angetriebene Saugwalze dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Saugwalze (io) verschieden von der Geschwindigkeit des wandernden Naßfilzes ist.
  2. 2. Naßpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugwalze (10) mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben wird als der Naßfilz (4).
DEB149482D 1930-12-29 1931-04-15 Nasspresse fuer die Papierherstellung, bei welcher der Nassfilz zwecks Reinigung ueber eine angetriebene Saugwalze hinweglaeuft Expired DE597438C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE597438C true DE597438C (de) 1934-05-25

Family

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DEB149482D Expired DE597438C (de) 1930-12-29 1931-04-15 Nasspresse fuer die Papierherstellung, bei welcher der Nassfilz zwecks Reinigung ueber eine angetriebene Saugwalze hinweglaeuft

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