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DE594409C - Vorrichtung und Anordnung zum Spreizen oder Hochhalten der Fluegelenden von Grundschleppnetzen - Google Patents

Vorrichtung und Anordnung zum Spreizen oder Hochhalten der Fluegelenden von Grundschleppnetzen

Info

Publication number
DE594409C
DE594409C DEV26381D DEV0026381D DE594409C DE 594409 C DE594409 C DE 594409C DE V26381 D DEV26381 D DE V26381D DE V0026381 D DEV0026381 D DE V0026381D DE 594409 C DE594409 C DE 594409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
cone
point
axis
ground
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV26381D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VD Ltd LONDON
Original Assignee
VD Ltd LONDON
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VD Ltd LONDON filed Critical VD Ltd LONDON
Application granted granted Critical
Publication of DE594409C publication Critical patent/DE594409C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K73/00Drawn nets
    • A01K73/02Trawling nets
    • A01K73/04Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof
    • A01K73/045Devices for spreading or positioning, e.g. control thereof for lateral sheering, e.g. trawl boards

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schleppgeschirre für die Grundfischerei, bei denen die Netzflügel durch Zugseile und Scherbretter seitlich ausgebreitet werden. Um die Flügelenden auch in der Höhenrichtung in der richtigen Lage einzustellen, werden an ihnen Spreizhölzer oder ähnliche Einrichtungen angewendet, mittels deren das Ende des Rückensaumtaues in der erforderlichen Höhe über dem Ende des' Grundsaumtaues gehalten wird. Es sind auch Vorrichtungen angewendet, die diese Spreizglieder in der Ebene der Zugrichtung gegen Umkippen festhalten; sie haben aber in seitlicher Richtung meist keine Stützung, so daß sie namentlich bei der Änderung der. Bewegungsrichtung entsprechend dem schrägen) Zug der Seile sich auf den Grund legen und dann die Wirkung des Netzes mehr oder weniger aufheben. Die Erfindung besteht in der Ausbildung eines Spreizkörpers, der nicht nur in allen Lagen stabil ist und deshalb die Netzflügel dauernd aufgerichtet hält, sondern auch bei. entsprechender Ausgestaltung' an Hindernissen leicht vorbeigeht, ohne an diesen hängenzubleiben. Dieser Spreizkörper hat im wesentlichen die Form eines Kegelstumpfes oder einer Vereinigung von Körpern, bei denen eine Umhüllungsfläche ein Kegelmantel ist. Das Zugseil ist an dem Spreizkörper in oder nahe der Kegelspitze angebracht, während an der Grundfläche des Kegels der Netzflügel befestigt ist. Es können an der Grundfläche sowohl das Rückensaumtau als auch das Bodensaumtau befestigt sein, jedoch kann auch das Bodensaumtau an dem Spreizkörper entlang bis zum Zugseil geführt sein.
Diese Anordnung kann bei Schleppnetzen mit oder ohne Bodemgeflechtteil benutzt werden.
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise in den Abb. 1 bis 9 einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 ist der Flügel des Netzes an seinem oberen Teil durch ein mit Schwimmern 3 versehenes Rückensaumtau 2 besäumt, während seine Besäumung am unteren Rande durch ein mit Bleien S versehenes Grundtau 4 dargestellt ist. Der Netzflügel wird durch ein am Boden schleifendes Zugseil 6 gezogen, das einesteils an das übliche (nicht dargestellte) Scherbrett und anderenteils an das Netz unter Vermittlung der Vorrichtung gemäß der Erfindung angeschlossen ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem Glied 7, das die Form eines Rotationskörpers, z. B. eines im wesentlichen kegelförmigen Körpers hat und mit geneigter Achse 8
längs einer Erzeugenden seines Unifanges auf dem Boden ruht. Infolgedessen befindet sich bei dem auf dem Boden ruhenden Körper/ die Achse 8 ungefähr in der Verlängerung des Bückensaumtaues 2. Der Körper 7 kann aus einem hohlen oder vollen Teil aus Holz, Metall o. dgl. bestehen, der zweckmäßig an seinem verjüngten Ende, wie bei 9 angedeutet, durch eine Bleimasse beschwert ist. Die Achse 8 kann beispielsweise aus einer starren Stange, einem nachgiebigen Tau o. dgl. bestehen und läuft in Ringe 10 und il oder in ähnliche Anschlußorgane aus. Der Ring 10 ist durch einen Bügel 12, einen Drehbügel 13 und einen lösbaren Schäkel 14 an das Rückensaumtau angeschlossen. Der Ring 11 wird mit einem Ring 15 des Taues 6 durch einen Drehbügel 16 und einen abnehmbaren Schäkel 17 verbunden. Das Grundtau 4 wird mit dem Tau 6 durch einen abnehmbaren Schäkel 18, einen Drehbügel 19, ein kurzes Zwischentau 20, einen zweiten Drehbügel 21 und einen abnehmbaren Schäkel 22 verbunden. Wegen der Anordnung solcher Drehbügel können sich Verdrehungsbeanspruchungen nicht vom Tau 6 auf den Netzflügel übertragen, und es werden alle Verwindungen des Rückensaumtaues 2 und des Grundtaues 4 vermieden. Es wird gleichfalls die freie Drehbarkeit des kegeligen Körpers 7 um seine Achse gesichert. Die verschiedenen lösbaren Schäkel gestatten die leichte Zerlegung der Vorrichtung.
Die oben beschriebene Bauart ist natürlich nur beispielshalber angeführt. In Abb. 2 ist z. B-. eine Ausführungsform dargestellt, gemäß welcher der Körper 7 aus einer einfachen konischen Hülse 23 besteht, die an den Enden durch volle oder zweckmäßig zwecks Durchtritts der Achse 8 in Speichenform ausgeführte Böden verstärkt wird. Wie dargestellt ist, .kann das Zwischentau 20 das Glied 23 durchqueren, welches dieses Tau schützt und das Rückensaumtau und das Grundtau in der gleichen lotrechten Ebene zu halten sucht. Zwecks Verminderung der Reaktion des Wassers auf dieses rollende Glied kann dieses Öffnungen aufweisen, die den Abfluß des Wassers während des Vorrückens des Geschirrs am Grund gestatten. Wie in Abb. 3 angedeutet ist, kann das Organ sogar gänzlich durchbrochen sein und beispielsweise aus einer belasteten Haube 25, einem kegelstumpfartigen Ring 26 und den Ring und die Haube verbindenden und gemäß den Erzeugenden eines Kegels angeordneten Streben 27 bestehen, wobei der Ring 26 durch ein Kreuzstück 28 versteift ist.
Die Vorrichtung kann in Form eines anderen Rotationskörpers, dessen Achse beim Auf liegen der Vorrichtung auf den Grund, wie . vorerwähnt, geneigt ist. Wie in Abb. 4 dargestellt, kann die Vorrichtung aus einer Kugelbelastung 29 und einem konischen, auf einer Stange 31 angeordneten Teil 30 bestehen, der gegebenenfalls einstellbar auf seiner Stange sitzt, so daß er in die bei 30" gestrichelt angedeutete Lage gebracht werden kann, wodurch sich die Neigung der Achse 8 mit Bezug auf die Waagerechte ändert.
Gemäß Abb. 5 besteht der rollende Körper aus einer belasteten Kugel 32 und einer auf die Stange 8 aufgestreiften Kugel 33 größeren Durchmessers.
Nach Abb. 6 ist der Körper 34 aus zwei mit ihrer Grundfläche aneinander befestigten Kegeln zusammengesetzt, die durch eine mit einer Belastung 35 versehene Stange 8 durchquert sind. Die Vorrichtung kann auch andere von den angegebenen abweichende Formen haben, insbesondere in Form eines Ellipsoids, Paraboloids gestaltet sein, einen vieleckigen Querschnitt haben, vielfache Seitenflächen haben.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 trägt eine aus Flacheisen, U-Eisen, Winkeleisen o. dgl. bestehende im Innern der Vorrichtung nahe ihrer großen Grundfläche befestigte Querstrebe 40, Augen 41, 42, 43, an denen das Rückensaumtau 2, das Seitenrandtau 44 und das Grundtau 4 angeschlossen sind. Es wird so möglich, das Rückensaumtau oberhalb des Grundes zu halten. Bei dieser Ausführungsform ist die Vorrichtung nicht bestimmt am Boden zu rollen.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 8 ist auf einer der vorigen ähnlichen Ouerstrebe 40 bei 45 eine weitere Ouerstrebe 46 schwenkbar angeordnet, die die drei Augen 41, 42, 43 trägt. Diese Ausführung ermöglicht das Rollen der Vorrichtung am Grunde unter Drehung um ihre Achse.
Nach Abb. 9 schließen sich die Randverseilung 44 und das Rückensaumtau 2 an einen Drehbügel 47 an, welcher in der Mitte der Ouerstrebe 40 festsitzt und durch ein Tau oder Stahlseil 48 an einen Drehbügel 49 angeschlossen wird, welcher an der Kegelspitze angeordnet ist und an den sich das die Vorrichtung innen durchquerende Grundtau anschließt.
Die verschiedenen oben angeführten Ausführungseinzelheiten sind natürlich nur beispielshalber angegeben; selbstverständlich läßt diese Vorrichtung zahlreiche Abänderungen zu, ohne daß vom Erfindungsbereich abgewichen wird.
Das Zwischentau 20 besteht zweckmäßig aus einem neutralen Tau oder einer Leine, deren Verwindung von der der Leine 6 verschieden ist, oder aus einer Kette.
Die mittlere starre Stange 8 kann in einem gewissen Ausmaße nach hinten über den Kör-
per γ, 23 usw. hinaus verlängert werden, -wie z. B. in Abb. 2 angedeutet ist, damit das Rückensaumtau 2 in der gewünschten Höhe über dem Grunde gehalten wird.
5

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung und Anordnung zum Spreizen oder Hochhalten der Flügelenden von Grundschleppnetzen eines Geschirrs, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Enden der Netzflügel und die Enden der Zugleinen ein Körper in Form eines geraden Kegels oder Kegelstumpfes oder eines Körpersystems, bei dem eine Umhüllungsfläche einen Kegelmantel bildet, geschaltet ist, derart, daß die Enden der Zugleinen an einer in der Kegelachse an oder nahe der Kegelspitze liegenden Stelle des Körpers oder Körpersystems und die Enden des Grundtaues an der gleichen Stelle oder am Grundflächenende des Körpers oder Körpersystems an einer nahe am Kegelmantel liegenden Stelle angreifen, während die Enden des Kopftaues und auch solche von Flügelseitentauen am Grundflächenende des Körpers oder Körpersystems an einer in der Kegelachse liegenden Stelle oder an dieser und an einer Stelle befestigt sind, die der Befestigungsstelle des Grundtaues am Grundflächenende oder der Lage des Grundtaues diametral gegenüberliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Grundflächenende des im wesentlichen kegelförmigen Zwischenkörpers eine mit ihrem mittleren Teil um die Achse des Körpers verschwenkbare Leiste (46) gelagert ist, an deren Enden das Grundtau bzw. das Kopftau und gegebenenfalls in ihrer Mitte ein Flügelseitentau befestigt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV26381D 1930-11-04 1931-02-15 Vorrichtung und Anordnung zum Spreizen oder Hochhalten der Fluegelenden von Grundschleppnetzen Expired DE594409C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR594409X 1930-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE594409C true DE594409C (de) 1934-03-16

Family

ID=8966135

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV26381D Expired DE594409C (de) 1930-11-04 1931-02-15 Vorrichtung und Anordnung zum Spreizen oder Hochhalten der Fluegelenden von Grundschleppnetzen

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DE (1) DE594409C (de)

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